5. Zooreise 2020 – Tag 5: Ganz Thüringen in klein und ein paar Tiere….

An diesem Tag wollten wir Hildesheim verlassen und nach Offenbach fahren. Im Laufe der Planung waren die Zwischenziele ständigen Änderungen unterworfen und wirklich zufrieden war ich nie. Die jetztigen Ziele stellen eine Art Kompromiss dar.
Geplant sind Besuche im Tierpark Germersrode, dem mini-a-thür in Ruhla und dem Opelzoo in Kronberg.
Das mini-a-thür kann man nit der Thüringencard umsonst besuchen, aber für die diesjährige Nutzung lag es zu weit weg. Jetzt bot sich der Besuch aber an und wir werden die Chance nutzen und uns Kleinthüringen anschauen. Das kostet auch nicht die Welt.
Naja wir waren auch viel auf der Straße unterwegs, aber im großen und Ganzen war es ein Tag der Highlights. Bevor wir unsere Reise jedoch fortsetzen konnten mussten wir einen Abstecher zur Polizei machen. Irgendjemand hat des nächtens unser Auto geschrammt. Nun ja, es war nur ein kurzer Aufenthalt dort, eigentlich nicht der Rede wert und ich durfte auch nicht mit. Ich war ja nur Anhang nicht Besitzer. Wäre aber auch mal interessant gewesen eine Polizeiwache von innen zu sehen …
Danach ging es dann endgültig los.

Das Coronavirus auf dem Parkplatz des Wildpark Meißners

Der Tierpark, oder besser gesagt der Wildpark Germerode machte auf mich einen leicht chaotischen Eindruck. Es war verboten die Wege zu verlassen, aber nicht immer war ein Weg als solcher zu erkennen. Die Beschilderung der Volieren ließ auch zu Wünschen übrig, aber zumindest das Füttern der Tiere war ein Highlight. Sogar die Rehe, die ich eher als scheue Wildparktiere kenne, ließen sich aus der Hand füttern.
Es herrschten die üblichen Hygieneauflagen.
Das Mini-a-thür in Ruhla war eine echte Überraschung. Ganz viel Thüringen auf kleinem Raum und ganz viele neue Ideen für die nächsten Urlaube…
Und auch hier gelten die üblichen Hygienevorschriften.

Streichelgehege (mini-a-thür)

Der Freizeitpark mini-a-thür (auch Klein-Thüringen genannt) zeigt Modelle von Thüringer Sehenswürdigkeiten im Maßstab 1:25 während der Sommermonate in einem Freigelände. Im Winter werden die Modelle in einer Museumshalle ausgestellt.
Seit 2009 zählt die fiktive Häuserzeile der schmalsten Häuser Thüringens zu den Modellen. Die Aneinanderreihung in dieser Form entspricht keinem Original, da die echten Häuser an unterschiedlichen Orten stehen.

Es gibt auch ein Streichelgehege mit Alpakas, Ziegen, Meerschweinchen und Kaninchen.
Ebenfalls 2009 wurde vor dem Park die Sommerrodelbahn Alexanderturmbahn im Rahmen der Erlebnis-Arena-Ruhla eröffnet.
Auf einer Länge von etwa 900 Metern überwindet die Rodelbahn einen Höhenunterschied von 111 Metern. Die Abfahrt selbst beträgt etwa zwei Drittel der Gesamtstrecke, das durchschnittliche Gefälle liegt bei 23 Prozent. Somit können Geschwindigkeiten von bis zu 42 km/h erreicht werden. Gut, dass ich damit nicht gefahren bin, das wäre mir (als Geschwindigkeitsschisser) doch etwas zu schnell.

Von Ruhla nach Kronberg braucht man zwei Stunden … naja die ursprüngliche Route wäre kürzer gewesen und hätte kleinere tiergärtnerische Einrichtungen beinhaltet. Es wäre viel Neues dabei gewesen, aber man weiß nie was einen erwartet. Es hätte ein Tag der Enttäuschungen sein können.
Der Opelzoo enttäuschte nicht. Es herrschte Maskenpflicht im Kassenbereich, ansonsten galten die üblichen Hygienevorschriften und die Tierhäuser waren geschlossen. Aber es gab viele Jungtiere zu sehen. Nur das Wetter hätte besser sein dürfen.
Der Vormittag war trocken, ebenso der Mittag,, erst auf dem Weg nach Kronberg begann es zu regnen und während unseres Aufenthalts im Zoo nieselte es mehr oder weniger stark.
Abends aßen wir in der L’Osteria.
Bemerkenswert zum Hotel, natürlich einem IBIS (STYLES), war, dass man eine Vorauswahl zum morgigen Lunchpaket auswählen konnte. Neben belegten Broten gab es auch Trinkjoghurt und Croissant. Mal schauen wie der Allgemeineindruck sein wird. Und man kann in der Hotellobby sitzen. Das macht auch ein Lunchpaket attraktiver …

Wildpark Meißner-Germerode
Mini-a-thür
Opelzoo

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