Zoopresseschau

Jetzt dürften die meisten Zoos wieder geöffnet haben, allerdings sind bestimmte Maßnahmen und Einschränkungen zu beachten. Ein Blick auf die entsprechenden Webseiten vor einem Zoobesuch sind hilfreich. Aber die Corona-Gefahr ist noch nicht gebannt (ich erspare mir aber entsprechende Links, davon gibt es genug auf diesem Blog und in den entsprechenden Medien, gibt ja sonst fast nichts was berichtenswert wäre …)

Zoo Halle 08.05.2020
Neuer Bergspielplatz im Zoo Halle EINGEWEIHT – Spaß und spielerische Herausforderung für jedes Alter
Pünktlich zur Wiedereröffnung der Spielplätze in der Stadt, hat auch der Bergzoo seine Spielplätze seit heute für die Besucher wieder freigegeben. Verbunden wurde dies mit der Einweihung des neuen Bergspielplatzes an den Bergterrassen. Der in knapp 4 monatiger Bauzeit vollständig neugestaltete Platz wurde durch eine 2019 erfolgte großzügige finanzielle Zuwendung der Saalesparkasse möglich. Zentrales Element bildet der 3m hohe und fast 20m lange Kletterfelsen mit Seilbrücke und Rutsche. Entworfen vom halleschen Landschaftsarchitekturbüro PLANTRAUM freiraumarchitekten und direkt vor Ort vom Cottbuser Felsbau- und Kletterspezialisten build a rock geformt und erbaut, ist der Kletterfelsen in der halleschen Spielplatzlandschaft ein neues Highlight. Basierend auf einem speziellen Stahlskelett und einer Handmodellierung von hunderten Tonnen von Beton ist der Kletterfelsen auch ein handwerkliches Meisterstück. Der verblüffend natürlich wirkende Felskoloss wurde nach Fertigstellung auch noch Handbemalt, um die Felsoberfläche noch realistischer wirken zu lassen. Seine Wände bieten Kindern und Erwachsenen spielerische Herausforderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, welche an manchen Stellen selbst geübten Kletterern Spaß bereiten dürften. Ein Buddelkasten und ein Reitbock bietet zudem auch den kleineren Kindern Spaß und Abwechslung. Passend zum Zookonzept und zum Umfeld wurden durch den Landschaftsbauer Alpina die unmittelbare Spielplatzumgebung mit Kiefern und Gräsern wie eine Alm-Kuppe gestaltet.

Grüner Zoo Wuppertal 08.05.2020
Wiedereröffnung des Grünen Zoos Wuppertal im Rahmen der Lockerungen – Einlass in den Zoo nur mit Online-Anmeldung möglich
Der Grüne Zoo Wuppertal wird im Rahmen der Lockerungen in der Corona-Krise am Montag, 18. Mai, erstmals wieder seine Tore regulär für seine Gäste öffnen. Das vom Zoo dafür vorgelegte Si-cherheits- und Infektionsschutzkonzept wurde vom Krisenstab der Stadt Wuppertal angenommen. Die Öffnung erfolgt mit verschiedenen Einschränkungen mit dem Ziel, Infektionen mit dem Corona-Virus im Zoo zu vermeiden. Geschützt werden müssen dabei sowohl die Gäste also auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Tiere des Grünen Zoos. Um das Sicherheits- und Infektionsschutzkonzept des Grünen Zoos zu testen, wird es in der kommenden Woche an zwei Tagen einen Vorlauf für Inhaberinnen und Inhaber von Jahreskarten und Mitglieder des Zoo-Vereins geben. Allen Gästen, die den Grünen Zoo Wuppertal besuchen möchten, wird empfohlen, sich vorab über die aktuellen Maßnahmen und Regelungen auf der Webseite des Zoos (www.zoo-wuppertal.de) zu informieren. Zum Sicherheits- und Infektionsschutzkonzept gehören verschiedene Maßnahmen, die vor und während des Zoobesuches zu beachten sind. Dazu gehören geänderte Öffnungszeiten des Zoos von 9 – 18 Uhr sowie die Beschränkung der Besucherzahl auf 1.000 Gäste, die sich zeitgleich im Zoo aufhalten dürfen. Um die Besucherzahl genau steuern zu können, ist für den Zoobesuch eine vorherige Anmeldung über ein eigens dafür eingerichtetes Online-Ticketing-System erforderlich. Dort kann für einen festen Tag und ein bestimmtes Zeitfenster ein Zoobesuch angemeldet werden. Die Zeitfenster regeln den Einlass in den Zoo, der zwischen 9 und 13 Uhr und ab 14 Uhr angeboten wird. Tageskarten können ausschließlich über das Online-Ticketing erworben werden, das spätestens ab Mittwoch erreichbar sein wird. Auch InhaberInnen von Jahreskarten, Mitglieder des Zoo-Vereins oder InhaberInnen von Freikarten oder anderen Ermäßigungskarten für den Grünen Zoo (z.B. RuhrTopCard) müssen sich vorher über das Online-Ticketing anmelden. Ohne eine vorherige Online-Anmeldung für ein festes Datum und ein Zeitfenster ist auch mit einem gültigen Ticket (z.B. einer Jahreskarte) kein Zugang in den Grünen Zoo möglich. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem auch längere Warteschlangen am Zooeingang vermieden werden. Sie wird ergänzt durch zusätzlich eingesetzte Ordner und ein Besucherleitsystem, das vom Zoo installiert wird. Innerhalb des Zoos werden sich die Gäste unter Einhaltung der aktuell gültigen Abstandsregeln, die natürlich auch im Zoo gelten, weitgehend frei bewegen können. Die Tierhäuser bleiben bis auf das Elefantenhaus allerdings bis auf Weiteres geschlossen. Auch die bereits fertiggestellte neue, begehbare Freifluganlage Aralandia, die vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. finanziert und gebaut worden ist, kann vorerst nur von außen besichtigt werden. Einige Wege im Zoo können nur in einer Richtung begangen werden (Einbahnstraßensystem), um Begegnungen auf engen Wegen zu vermeiden. Auch der Durchgang durch das Elefantenhaus ist nur in einer Richtung möglich. Diese Maßnahmen sollen die Bildung größerer Personengruppen verhindern. Die Spielplätze im Zoo werden geöffnet sein, der Grüne Zoo setzt hier auf ein verantwortungsvolles und kooperatives Verhalten seiner Gäste, das durch den Einsatz von Ordnern unterstützt wird. Einlassbeschränkungen gibt es auch bei den sanitären Anlagen im Zoo. Schaufütterungen, Führungen oder sonstige Veranstaltungen im Grünen Zoo finden aktuell nicht statt. Die vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. betriebenen Kioske im Zoo (Aralandia und Tigertal) und die Zoo-Truhe am Zooeingang, sowie die von der Culinaria betriebene Zoogastronomie Okavango, werden ebenfalls ihren Betrieb aufnehmen, teilweise mit abweichenden Öffnungszeiten. Eis, Getränke und Snacks sowie Imbisse werden ausschließlich zum Mitnehmen (Verzehr „to go“) angeboten. An den Ausgabestellen werden Besucherleitsysteme und Ordner die Gäste bei der Einhaltung der Abstandsregeln unterstützen. Testläufe für die Wiedereröffnung des Grünen Zoos wird es bereits am 14.05. und 15.05. geben. Der Einlass in den Zoo ist an diesen beiden Tagen Inhaberinnen und Inhabern von Jahreskarten sowie Mitgliedern des Zoo-Verein Wuppertal e.V. vorbehalten. Eine vorherige Anmeldung über das Online-Ticketing-System (erreichbar spätestens ab Mittwoch) ist auch an diesen beiden Tagen notwendig, ohne Anmeldung ist kein Einlass in den Zoo möglich. Wie später bei der regulären Zooöffnung müssen die JahreskarteninhaberInnen und Vereinsmitglieder, die den Zoo am 14.05. oder 15.05. besuchen möchten, sich für ein festes Datum und ein bestimmtes Zeitfenster, in dem sie Einlass in den Zoo erhalten, auf dem Online-Ticketing-Portal anmelden. Zusätzlich zu der Bestätigung der Online-Anmeldung müssen am Zooeingang Jahreskarte oder Mitgliedsausweis bereitgehalten werden, ohne die ebenfalls kein Einlass möglich ist. Der Grüne Zoo Wuppertal freut sich sehr darauf, nach den langen Wochen der Schließung bald wie-der Gäste im Zoo empfangen zu dürfen und damit auch ein Stück zur Rückkehr in eine Normalität beitragen zu können. Der Bedrohung durch das Corona-Virus, die der Zoo sehr ernst nimmt, wird mit dem Sicherheits- und Infektionsschutzkonzept Rechnung getragen. Zu den obersten Prioritäten gehört, dass die Sicherheit der Gäste, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünen Zoos und der Tiere gewährleistet sein muss und der Grüne Zoo nicht zu einer Ansteckungsquelle für Besucherinnen und Besucher werden darf. Die Gäste des Zoos können durch ihr verantwortungsvolles und kooperatives Verhalten mit dazu beitragen, dass die Wiedereröffnung gut gelingt und der Zoo wieder dauerhaft geöffnet bleiben kann. Wir freuen uns auf den Neustart und wünschen allen Gästen ab dem 18. Mai wieder schöne Erlebnisse und einen angenehmen Aufenthalt im Grünen Zoo Wuppertal. Bleiben Sie gesund!

Naturschutz Tierpark Görlitz Zgorzelec 08.05.2020
Tierpark trauert um Panda Dame Nima – Publikumsliebling im Naturschutz Tierpark Görlitz Zgorzelec überraschend gestorben
Plötzlich auftretende Bewegungsstörungen sowie Inappetenz machten einen Tierarztbesuch für Nima unumgänglich. Die dort erstellten Röntgenaufnahmen gaben Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall. Zurück im Tierpark bekam die Rote Panda Dame ein Einzelkrankenzimmer zwar mit Schlafhöhle, aufgrund der Diagnose aber ohne Klettermöglichkeit. Unter den regelmäßigen Behandlungen und der Bewegungsrestriktionen ging es Nima zunehmend besser, auch ihr Appetit kehrte zurück. Bis sie eines Morgens leblos in ihrem Krankenstall aufgefunden wurde. Der Tierkörper wurde zur Klärung der Todesursache an das Landesuntersuchungsamt in Dresden geschickt. Das vorläufige Ergebnis ist allerdings enttäuschend. Eine plausible Erklärung für den unerwarteten Tod konnte nicht gefunden werden. Das Tier befand sich laut Befund in einem hervorragenden gesundheitlichen Zustand. Nun sollen weitere Untersuchungen folgen. Tierpflegern und Stammbesuchern wird die charismatische, zutrauliche Nima sehr fehlen. 2012 einjährig aus Warschau kommend und medienwirksam von den damals amtierenden Görlitzer und Zgorzelecer Oberbürgermeistern Deinege und Gronicz als Zeichen der bilateralen Kooperation, auch auf dem zoologischen Sektor, in die Panda Anlage eingesetzt, hat sie in ihren acht Lebensjahren im Görlitzer Tierpark nicht nur insgesamt sechs Jungtiere zur Welt gebracht, sondern diese dank moderner Technik sogar vor den Augen der Besucher großgezogen. Der Görlitzer Tierpark hält und züchtet seit über 20 Jahren den in seinem Verbreitungsgebiet aufgrund von Lebensraumzerstörung, illegaler Jagd und durch Haustiere übertragene Krankheiten stark bedrohten Roten Panda. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm, an dem der Görlitzer Tierpark seit Beginn seiner Panda Haltung teilnimmt, koordiniert derzeit etwa 400 Katzenbären in Europäischen Zoos. Aufgrund des Todes seiner Mutter, bleibt der im vergangenen Jahr geborene Nishuu, der laut Zuchtbuchempfehlung in einen Zoo nach Luxemburg gehen soll, etwas länger an seinem Geburtsort und leistet damit Vater Metok noch bis zum Herbst Gesellschaft.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 08.05.2020
Online-Buchungen obligatorisch – Neuer Ticket-Shop freigegeben Wilhelma und Gäste fiebern Wiedereröffnung entgegen
Die Spannung steigt in der Wilhelma. Nach rund acht Wochen vorsorglicher Schließung öffnet der Zoologisch- Botanische Garten in Stuttgart, der zuvor in seiner Geschichte nur einen einzigen Tag geschlossen war, ab Montag, 11. Mai, wieder seine Tore. Ab sofort ist der neue Ticket-Shop für die künftig obligatorische Online- Buchung verfügbar auf der Internetseite www.wilhelma.de. Denn weil die Corona-Pandemie noch nicht ausgestanden ist, unterliegt die Wiedereröffnung einigen Auflagen zum Infektionsschutz. „Die Situation ist für alle Neuland“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Wir sind gleichermaßen neugierig, wie unterschiedlich die Tiere auf die Rückkehr der Gäste reagieren, als auch, wie die Besucherinnen und Besucher die erforderlichen Einschränkungen aufnehmen.“ Es gelten alle Abstands- und Hygienevorschriften des Landes sowie eine Maskenpflicht auf dem ganzen Gelände. Auf die Einhaltung achten zusätzliche Servicekräfte. Markant ist, dass die maximale Zahl der Gäste pro Tag begrenzt wird und die Kassen geschlossen bleiben, um Engpässe auf dem Gelände und Warteschlangen als Orte mit erhöhtem Ansteckungsrisiko zu vermeiden. Aus demselben Grund dürfen die Tier- und Pflanzenhäuser nicht geöffnet werden. Auch Zusatzangebote, wie Führungen und kommentierte Fütterungen fallen daher vorerst aus. Wegen der Einschränkungen berechnet die Wilhelma durchgehend nur den vergünstigten Abendtarif. Es gibt dennoch viel zu erleben. Die gesamte 30 Hektar große historische Parkanlage ist begehbar und alle Außengehege der Tiere sind zu sehen. Mit der Ausnahme von Aquarium/Terrarium, Amazonienhaus und Insektarium verfügen alle Tierhäuser über Außengehege. Die sonst begehbaren Anlagen von Streichelzoo und Freiflugvoliere sind zumindest von außen zu betrachten. „Bei passendem Wetter besteht daher eine gute Chance, die meisten größeren Tiere zu sehen“, erklärt Dr. Kölpin. „Aktuell macht der Schaubauernhof besonders viel Spaß mit den ganzen Jungtieren: von Zicklein, Lämmern und Kälbern bis zum Fohlen der Poitou-Esel.“ Erfreulich für den Nachwuchs der Besucherfamilien ist, dass rechtzeitig zur Wiedereröffnung auch die Spielstationen der Kinderturn-Welt freigegeben werden dürfen – wenngleich natürlich mit begrenzter Kinderzahl. „Umgestaltet sind bereits die Spielstationen zu Australien, Tiger und Eichhörnchen“, so der Direktor. „Und eine Woche später eröffnen wir den neu gebauten Großspielplatz am Amazonienhaus.“ Dafür, dass alle einen entspannten Besuch erleben dürfen, sorgt die Begrenzung der Gäste auf 4000 pro Tag. Vormittags und nachmittags erhalten maximal 2000 Personen Einlass. Um das gewährleisten zu können, müssen diese Zeitfenster über das Online-Portal im Voraus gebucht werden. Das gilt ebenso für Inhaberinnen und Inhaber von Jahreskarten und Fördervereinsmitglieder, die für ihre Besuche jeweils eine Terminbuchung vornehmen müssen, die für sie kostenlos bleibt. Jahreskarten verlängern sich wegen der Corona-Schließung automatisch um zwei Monate. Wer mit seinem Auto für den Besuch ins Wilhelma-Parkhaus will, muss den Stellplatz ebenfalls vorher online buchen. Weder Eintrittskarte noch Parkschein sind vor Ort zu kaufen. Alle Details sind auf der Internetseite www.wilhelma.de zu finden.Bei den Besucherinnen und Besuchern wirbt die Wilhelma um Verständnis für die Vorkehrungen. „Wir gehen mit verantwortungsvoller Vorsicht die ersten Schritte“, betont Direktor Dr. Kölpin. „Falls es gut läuft und die Gesamtentwicklung der Pandemie es zulässt, können wir nach und nach die Maßnahmen lockern. Doch wenn wir zu Anfang aus Unbekümmertheit Fehler machen, lassen die sich nicht rückgängig machen. Wir wollen weder Menschen noch Tiere verlieren.“ Für Gesprächsstoff sorgt die Maskenpflicht. Für sie gelten in der Wilhelma dieselben Vorgaben wie in ÖPNV und Geschäften, jedoch auch im Freien. Nur Kinder unter sechs Jahren und Personen mit ärztlichem Attest sind ausgenommen. Wie sonst im öffentlichen Raum, reichen Alltagsmaske, Tuch oder Schal aus, um Mund und Nase bedeckt zu halten, so dass alle eine für sich individuell akzeptable Variante wählen können. „Der Infektionsschutz kommt nicht nur den Besucherinnen und Besuchern zugute, sondern auch unserer Belegschaft und den Tieren selbst“, sagt Dr. Kölpin. „Es ist von zentraler Bedeutung, dass die Pflegerinnen und Pfleger gesund bleiben, damit sie unsere seltenen Tiere fachgerecht versorgen können. Noch ist nicht erforscht, welche Tiere sich beim Menschen mit dem Corona-Virus anstecken können. Bekannt sind Fälle von Raubkatzen, die in einem New Yorker Zoo durch menschlichen Kontakt infiziert wurden. Es ist zu vermuten, dass sich andere Säugetiere ebenfalls anstecken können, insbesondere Affen.“ Deshalb hat sich die Wilhelma, wie zum Beispiel auch der Zoo Heidelberg, für diesen ganzheitlichen Ansatz entschieden. „Wenn wir Kritik dafür ernten, dass wir mehr für den Gesundheitsschutz tun als andere, können wir uns damit gut arrangieren“, so der Wilhelma-Direktor.

Zoo Duisburg 08.05.2020
Zoo Duisburg: Empfehlung für Besucher / Blick auf die Website / Zoo in ersten zwei Tagen gut besucht
Besonders Familien nutzen das gute Wetter der vergangenen Tage für einen Zoobesuch. Maximal 1.800 Besucher können zeitgleich auf das Gelände gelassen werden. Zoo empfiehlt vor der Anreise einen Blick auf die Internetseite. Hier wird über die aktuelle Auslastung informiert. Sieben Wochen lang mussten sich die Besucher gedulden, Mittwoch öffnete der Zoo Duisburg wieder seine Tore. Besonders Familien nutzten das Angebot, insgesamt 5.384 Personen zählte der Zoo an den ersten zwei Tagen. Und das, obwohl es am Kaiserberg derzeit Einschränkungen gibt, die sich aus der Coronaschutzverordnung ergeben. Um Abstandsregelungen zu gewährleisten sind momentan unter anderem die Tierhäuser geschlossen und kommentierte Fütterungen finden nicht statt. Darüber hinaus muss der Zoo die Anzahl der Besucher, welche sich zeitgleich auf dem Gelände aufhalten, auf 1.800 Personen beschränken – ebenfalls eine Auflage aus der Verordnung. Der Zoo empfiehlt den Besuchern daher, sich vor der Anfahrt im Internet zu informieren: Auf der Webseite des Zoos ist durch einen deutlichen Hinweis direkt auf der Startseite zu sehen, ob der Einlass noch möglich ist oder ob man sich der maximal zulässigen Besucherzahl nähert. Dann wird auch der Parkplatz temporär geschlossen. Eine Neuerung gibt es übrigens seit Donnerstag: Wie im öffentlichen Raum wurden auch im Zoo die Spielplätze wieder geöffnet. Erwachsene müssen, gemäß der Coronaschutzverordnung, auch hier Abstandsregelungen einhalten. Der Zoo ist täglich von 9.00 – 19.00 Uhr geöffnet, die Kassen am Haupteingang schließen um 17.30 Uhr. Um einen geregelten Zugang zu gewährleisten, ist nur der Haupteingang an der Mülheimer Straße geöffnet. Der Nebeneingang „Tigerkasse“ ist geschlossen. Darüber hinaus kann der Zoo auch nur über den Haupteingang verlassen werden. Wegen des eingeschränkten Angebots gelten aufgrund der besonderen Situation derzeit reduzierte Eintrittspreise. Erwachsene zahlen 14 Euro, Kinder 7 Euro. Die Preise für Jahreskarten bleiben bestehen, Gruppenpreise und übrige Rabatte gelten nicht mehr. An den Kassen ist derzeit nur der Verkauf von Tageskarten möglich. Jahreskarten können im Servicebüro erworben werden. Besucher werden nach Möglichkeit gebeten, bargeldlos oder mit abgezähltem Bargeld zu bezahlen.

Zoo Vivarium Darmstadt 08.05.2020
Informativ und benutzerfreundlich: Neues Design für die Website des Zoo Vivarium
Stadtkämmerer Schellenberg: „Das neue Layout und neue Zusatzfunktionen führen die Bürgerinnen und Bürger schnell zum Ziel“ Informativ und benutzerfreundlich – unter diesen Gesichtspunkten hat der Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt seine Website www.zoo-vivarium.de unter Aufwendung eigener Mittel überarbeitet und neu gestaltet. In einem modernen Design bietet die neue Website den Bürgerinnen und Bürgern in leicht zugänglicher Form alle Informationen rund um den Darmstädter Tiergarten. In lesefreundlich aufbereiteter Form informiert die Website über Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Veranstaltungen, über die historische Entwicklung des Zoos und dessen Förderer, über aktuelle Stellenangebote, über die Barrierefreiheit und das Café Eulenpick, über den Tierbestand, Tierpatenschaften und den Beitrag des Zoo Vivarium zur Erhaltung bedrohter Tierarten. Wichtige Neuerungen:  Ein Veranstaltungskalender, über den sich Informationen zu Führungen, Workshops, Bastelkursen, Kindergeburtstagsangebote usw. abrufen lassen;  Online-Formulare, mit denen man sich für eine Veranstaltung anmelden kann;  Ein immer sichtbares Suchfeld inkl. einer Autovervollständigen-Funktion zum schnellen Auffinden der gewünschten Information. „Durch das überarbeitete Design, den Veranstaltungskalender und das neue, stets sichtbare Suchfeld finden sich die Nutzerinnen und Nutzer schnell auf der neuen Seite zurecht“, freut sich der für den Zoo Vivarium zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg. „Hervorheben“, so Schellenberg weiter, „möchte ich zudem die Einführung von Online-Formularen. Diese ermöglichen es den Bürgerinnen und Bürgern, sich rund um die Uhr mit ihrem jeweiligen Anliegen unkompliziert an den Zoo Vivarium zu wenden.“

Alpenzoo Innsbruck 08.05.2020
Alpenzoo ab 15. Mai wieder geöffnet!
Nach 9 langen Wochen darf der Alpenzoo am 15. Mai endlich wieder die Tore öffnen (täglich von 9:00 -18:00 Uhr). Auch Kindergeburtstage können in kleinerem Rahmen wieder stattfinden! Zoodirektor Dr. André Stadler freut sich: „In 7 Tagen dürfen wir die Besucher endlich wieder willkommen heißen! Auch wenn zunächst das Aquarium und Aqua-Terrarium geschlossen bleiben muss, lohnt sich ein Besuch in jedem Fall! Die Tiere genießen die sommerlichen Temperaturen und besonders unsere Schafe und Ziegen freuen sich auf die langersehnten Streicheleinheiten der Besucher!“ Nähere Informationen zu den Verhaltensregeln sind ab nächster Woche auf der Website: www.alpenzoo.at und auf den Sozialen Medien des Alpenzoo zu finden.

Zoo Hoyerswerda 08.05.2020
CDU Fraktion Hoyerswerda übernimmt Tierpatenschaft im Zoo Hoyerswerda
Die CDU Fraktion Hoyerswerda übernimmt seit dieser Woche die Patenschaft für ein Erdmännchen und die Purpurtangare im Tropenhaus des Zoo Hoyerswerdas. Die Stadträte der CDU Fraktion Hoyerswerda wollten den Zoo Hoyerswerda gemeinschaftlich aufgrund der Corona bedingten Schließung unterstützen. Schon von weitem hatte der Wächter bei den Erdmännchen die neuen Paten im Blick. Und er weiß, wenn eine Gruppe von Personen kommt und auch noch der Zoologischer Leiter, Eugène Bruins, dabei ist, gibt es etwas Leckeres. Als Patenschmaus gab es für jedes der drei Erdmännchen ein Küken. Bei diesem Leckerbissen hielt es auch den Wächter nicht mehr auf seinem Posten. „Das ist unseres“, legten sich Fraktionsvorsitzender Frank Hirche und seine Mitstreiter schnell fest. „Die Erdmännchen sind als Paten sehr beliebt. Kein Wunder, denn sie sehen niedlich aus, sind flink aber auch ein wenig duselig. Das kommt gut an“, berichtet Eugène Bruins. Momentan gibt es mehr Paten als Erdmännchen, das könnte sich aber schnell ändern, denn Königin Heidi hatte Anfang des Jahres zwei neue Männer bekommen: Frank und Kurt aus Frankfurt. Nun hatte sie die Qual der Wahl und musste sich für einen der beiden als Vater ihrer Jungtiere entscheiden. Bei einer Tierpatenschaftsübergabe im Zoo Hoyerswerda erfahren die Paten nicht nur mehr über den Charakter der jeweiligen Zoobewohner, sondern auch Wissenswertes zu ihrem Lebensraum und –weise. Eine Tierpatenschaft kommt immer direkt dem Tier zu Gute, denn die daraus gewonnen Mittel werden zur Verbesserung der Haltungsbedingungen genutzt. Insgesamt gibt es im Zoo Hoyerswerda 86 Tierpaten. Nähere Infos zu den Tierpatenschaften im Zoo Hoyerswerda gibt es unter www.kulturzoo-hy.de.

Erlebnis-Zoo Hannover 08.05.2020
Artenschutz – Made in Hannover – Erlebnis-Zoo Hannover stellt bedrohte Tierarten auf Großplakaten vor
Artenschutz – Made in Hannover. Mit drei ausdrucksstarken Bildmotiven von Eisbär, Tiger und der Wüstenantilope Addax macht der Erlebnis-Zoo Hannover zurzeit auf die bedrohte Tierwelt aufmerksam – und betont die wichtige Aufgabe der modernen Zoos: den Artenschutz. In der Wildbahn leben nur noch etwa 26.000 Eisbären, 500 Sibirische Tiger und weniger als 100 Addax. Nachkommen aller drei Arten sind kürzlich im Erlebnis-Zoo geboren. Artenschutz: Made in Hannover. Bei seiner Kampagne setzt der Erlebnis-Zoo auf großformatige Bildmotive vor weißem Hintergrund. Nichts lenkt von dem Tier ab, das den Betrachter direkt anschaut. Die Botschaft ist einfach, aber markant. „Wir möchten auf die Bedrohung der Tierwelt, den dramatischen Schwund der Artenvielfalt und den Verlust der Lebensräume aufmerksam machen“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Gleichzeitig zeigen wir, dass es Hoffnung gibt, dass der Erlebnis-Zoo mit Hilfe seiner Besucher und Unterstützer gegen diesen Artenschwund kämpft.“ Bei der Auswahl der Tiere, die stellvertretend für alle bedrohten Tiere stehen, hat sich der Erlebnis-Zoo neben dem beliebten Eisbär- und Tigerjungtier bewusst für die Wüstenantilope Addax entschieden. „Antilopen bekommen leider nicht viel Aufmerksamkeit, dabei spielen sie eine immens wichtige Rolle im Ökosystem ihres Lebensraumes“, erklärt Casdorff. Der Erlebnis-Zoo führt das Zuchtbuch für die vom Aussterben bedrohte Addax und hat bereits wiederholt die Ansiedelung von zoogeborenen Addax in bewachten Nationalparks in Nordafrika organisiert. Ende letzten Jahres wurden Nachkommen dieser Zoo-Antilopen erstmals in die Sahara zurückgebracht, um den schwindenden Bestand dort zu verstärken: „Für uns ist damit nach der jahrzehntelangen Vorarbeit ein Traum wahr geworden – und es zeigt den Erfolg der Artenschutzarbeit unserer international vernetzten Zoos“, erklärt Casdorff. Der Slogan „Made in Hannover“ weist zum einen auf die Tiere hin, die im Rahmen der Europäischen Zuchtprogramme in Hannover geboren wurden. „Zugleich möchten wir zeigen, dass die Menschen in Hannover und Region stolz auf die Artenschutz-Erfolge sein können, die wir mit ihrer Hilfe bislang erreichen konnten.“ Der Schutz der Arten und ihrer Lebensräume wird auch durch die herrschende Corona-Krise aktueller denn je: Gerade erst stellte der WWF den direkten Zusammenhang von Waldrodungen und der Entstehung von Pandemien dar. Bei der Zerstörung von Wäldern und anderen Lebensräumen verändere der Mensch die gewachsenen Strukturen der Ökosysteme tiefgreifend. Werde das Ökosystem zerstört, verlören Krankheitserreger ihren Wirt und suchten sich einen neuen – den Menschen. Durch den immer enger werdenden Kontakt zum Menschen werde es immer leichter, dass Erreger von Wildtieren auf Menschen überspringen. Quelle: WWF Die bedrohten Tierarten auf den Großplakaten sowie seine verschiedenen Artenschutzprojekte stellt der Erlebnis-Zoo auf erlebnis.zoo.de und in den sozialen Medien näher vor.

Tierpark Hellabrunn 08.05.2020
Hellabrunn ab 11. Mai wieder für Besucher geöffnet – mit Schutzkonzept
Große Freude bei allen Tierparkfreunden: Hellabrunn darf ab Montag, den 11. Mai wieder für Besucher öffnen. Während des Tierparkbesuchs ist jedoch mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Besucherinnen und Besucher werden zudem um die konsequente Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen gebeten. Eintrittskarten müssen mindestens am Vortag des geplanten Besuchs über München Ticket gekauft werden. Die Tickets sind in ausgedruckter Form an der Kasse vorzuzeigen. Die Politik lässt auf Bundes- und Landesebene wieder schrittweise Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu. Auch der Tierpark Hellabrunn darf ab Montag, den 11. Mai wieder von 9 bis 18 Uhr für Besucher öffnen. „Wir sind dankbar, dass der Tierpark als wichtige Bildungs- und Naturschutzeinrichtung wieder besucht werden kann und freuen uns sehr auf die bevorstehende Wiederöffnung“, gibt Tierparkdirektor Rasem Baban bekannt. Wichtig sei es, bei aller Euphorie, nun auch die Auflagen der Ordnungsbehörden zu beachten, um die positive Entwicklung nicht leichtfertig zu gefährden. Denn die Wiederöffnung der Außenbereiche des Tierparks erfolgt nur unter strengen Auflagen. „Die letzten Wochen haben wir intensiv genutzt, um auf eine verantwortungsbewusste Wiederöffnung hinzuarbeiten. Hierbei wird es eine behördliche angeordnete Zugangsbeschränkung für die Zahl der Tierparkbesucher geben. Diese liegt bei maximal 2.185 Gästen täglich auf dem Tierparkgelände“, erklärt der Tierparkdirektor. In diesen besonderen Zeiten können Gäste den Tierpark nicht so flexibel wie sonst besuchen. Der Einlass für alle Besucher erfolgt in nächster Zeit ausschließlich mit einem vorab gebuchten und ausgedruckten Online-Ticket mit festem Besuchsdatum (u.a. auch für Kinder bis 4 Jahre, Jahreskartenbesitzer, etc.). Dieses kann ab Freitag, den 8. Mai ab 17 Uhr über München Ticket erworben werden. Es gilt jedoch zu erwähnen, dass die Tickets aus technischen Gründen nicht am selben Tag des Besuchs, sondern mindestens am Vortag erworben werden müssen. Um einen fließenden Zutritt in den Tierpark zu ermöglichen und etwaige Ansteckungsrisiken zu minimieren, erfolgt der Einlass zunächst nur kontaktlos. Vor Ort an den Tierparkkassen findet aufgrund behördlicher Auflagen bis auf Weiteres kein Verkauf von Tages- und Jahreskarten statt. Aufgrund der Einlassbeschränkungen müssen auch Besitzer von gültigen Jahreskarten, Freikarten, Schwerbehindertenausweisen, etc. sich im Vorfeld über München Ticket zusätzlich ein sogenanntes „Null-Euro-Ticket“ besorgen. Der Einlass erfolgt dann nach Vorlage des tagesgebundenen, ausgedruckten Null-Euro-Tickets sowie dem entsprechenden Nachweis (nicht in digitaler Form) über die Berechtigung, den Tierpark kostenfrei bzw. ermäßigt betreten zu dürfen.„Uns ist bewusst, dass nicht alle Menschen über einen Online-Zugang verfügen oder einen Drucker besitzen. Es ist leider unumgänglich, dass sich alle Besucher ihr Ticket vorab online über die Internetseite von München Ticket besorgen. Alternativ können jedoch auch Tickets, vergünstigte Tickets und Null-Euro-Tickets mit festem Besuchsdatum in geöffneten Vorverkaufsstellen von München Ticket erworben werden“, erklärt der Tierparkdirektor. Einige Bereiche werden auf behördliche Anweisung geschlossen bleiben. Dies betrifft Tierhäuser, die Großvoliere, Streichelgehege, die Hellabrunn-Arena, das Kinderland und das Artenschutzzentrum. Ebenfalls entfallen Tierpfleger-Treffpunkte, Tier-Spaziergänge, kommentiere Fütterungen sowie öffentliche Tiertrainings. „Ein Tierparkbesuch ist jedoch in jedem Fall lohnenswert. Unser Naturparadies im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen lädt, neben der Möglichkeit zur Naherholung und Bewegung an der frischen Luft, trotz aller Einschränkungen zu wunderschönen Tiererlebnissen ein. Selbstverständlich wird ein Großteil unserer tierischen Bewohner für die Besucher zu sehen sein. Denn die Tiere erfreuen sich sichtlich an den wärmer werdenden Temperaturen und genießen die Frühlingssonne auf ihren Außenanlagen“, so Rasem Baban. Seitens der zuständigen Behörden wurde Hellabrunn dazu angewiesen, die Spielplätze zunächst weiterhin geschlossen zu halten. Auf Anweisung der bayerischen Staatsregierung werden auch die Gastronomie – inklusive der Kioske – im Tierpark vorläufig geschlossen bleiben. Das Abhalten von Picknicks im Tierpark ist untersagt; ebenso bleiben die Zooshops zunächst geschlossen. Die Service Center werden an beiden Eingängen unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften geöffnet sein. Sie dürfen gemäß der behördlichen Regelungen jedoch nur mit Mund- und Nasenschutz und in begrenzter Personenzahl betreten werden. Gleiches gilt für WC- und Wickelräume.Bis auf Weiteres finden die im Jahresprogramm vorgesehenen Veranstaltungen nicht statt. Hellabrunn wird über die Homepage, Pressemitteilungen und die sozialen Medien Veranstaltungen ankündigen, sobald diese wieder erfolgen können. Weitere Hinweise und häufig gestellte Fragen zu einem Tierparkbesuch in Corona-Zeiten können unter www.hellabrunn.de/corona eingesehen werden. Besucher werden darum gebeten, sich dort eingehend vor ihrem Besuch zu informieren.

Tierpark Nordhorn 08.05.2020
Jungtierzeit im Tierpark Nordhorn Besucher können jüngsten Nachwuchs erleben
Es scheint fast so, als hätten sie darauf gewartet bis die Besucher den Familienzoo wieder betreten dürfen! Seit der Neu-Eröffnung am vergangenen Mittwoch brachte Steinbockweibchen „Erina“ ein kleines Böckchen zur Welt. Schon nach wenigen Stunden machte es die ersten Kletterausflüge. Erst auf Mamas Rücken und dann auf die umliegenden Steine. Auch die Graugänse „Johanna“ und „Gerfried“ sind seitdem stolze Eltern von sechs flauschigen, gelben Federbällen. Als Nestflüchter laufen die Gänseküken ihren Eltern bereits am 1. Lebenstag hinterher. Insofern sind sie ein echter Hingucker auf der Wiese am Teich. Während der Ruhephasen sieht man manchmal kleine Köpfchen zwischen dem Gefieder von Johanna auftauchen. Die Gänsemutter hudert, wärmt dann ihre Küken. Sogar in der Limikolenvoliere sind die ersten Küken bei den Säbelschnäblern geschlüpft. Sie sind ebenfalls Nestflüchter, aber mit ihrem schwarz-grau-weiß gepunkteten Flaumgefieder extrem gut getarnt im Grün der Anlage. Außerdem sind sie viel kleiner als die gelben Gänseküken. Interessant ist, dass Säbelschnäblerküken mit einem geraden Schnabel aus dem Ei kommen. Erst im Laufe der Zeit wächst er zu einem nach oben gekrümmten Schnabel, wie er bei den schwarz-weißen ausgewachsenen Vögeln zu sehen ist. Schon seit einiger Zeit konnten die Zoomitarbeiter bei einigen Bennettkänguru-Weibchen kräftige „Tätigkeiten“ im Beutel beobachten. Hin und wieder schaute auch schon ein Köpfchen oder ein langes Hinterbein heraus. Nun konnte eines der Jungtiere bereits bei einem ersten Ausflug außerhalb des schützenden Beutels beobachtet werden. Neugierig betrachtet es die Menschen in seinem großen Freigehege.Im Streichelzoo am kleinen Bauernhof sind die Zwergziegenjungtiere bereits fast ein halbes Jahr alt. Bei den Ouessantschafen hingegen wurden 5 kleine Lämmer erst vor kurzem geboren. Sie weichen ihren Müttern nicht von der Seite und kommen daher auch gelegentlich auf die Streichelzoofläche. Seit Mittwoch, den 6. Mai ist der Tierpark wieder täglich von 9 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet. Alle Gäste halten sich vorbildlich an die vorgegebenen Hygienemaßregeln und genießen einen Gang durch den grünen Park. Die Gastronomie hat ihr „Togo“ Angebot ausgeweitet und sorgt durch ausgefeilte Besucherlenkung für die Einhaltung der Mindestabstände. Das Essen genießen können die Besucher in den zahlreichen Strandkörben und auf Bänken etwas abseits der Gastronomie. Der Tierpark mit seinen 12 Hektar bietet viel Platz auf seinen Wegen und in den Gehegen, so dass einem entspannten Zoobesuch nichts im Wege steht.

Zoo Magdeburg 08.05.2020
Affenzwerge mit Kaisers Bart – Nachwuchs Kaiserschnurrbarttamarin
„Schon seit den achtziger Jahren genießt der Zoo Magdeburg in internationalen Fachkreisen ein hohes Renommee für die Pflege und Zucht der seltenen, von der Ausrottung bedrohten, Südamerikanischen Krallenaffen. Aktuell führen wir neun Krallenaffenarten im Tierbestand, zu denen auch der Kaiserschnurrbarttamarin gehört. Im 70. Jubiläumsjahr des Zoos bekam jetzt die Familie der Kaiserschnurrbarttamarine Nachwuchs im Doppelpack“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Dirk Wilke. Die Kaiserschnurrbarttamarine (Saguinus imperator subgrisescens) wurden am 09.03.2020 geboren und sind in der Außenvoliere gut zu beobachten. Nur knapp 40 Gramm wogen die beiden winzigen Affenzwerge jeweils bei der Geburt. Auch ausgewachsen werden sie kaum mehr als 300 bis 400 Gramm auf die Waage bringen. Die Affenzwillinge werden vom Vater im Rückenfell getragen und er übernimmt auch die Pflege der Jungtiere. Nur zum Säugen „satteln“ die Zwillinge kurzzeitig zur Mutter um. Wie kamen diese auffälligen Affenzwerge zu ihren Namen? Der Name dieser Äffchenart erklärt sich so: Der erste Vertreter diese Tierart, der 1907 nach Europa und Deutschland gelangte, war ein totes Tier. Was sollte ein Museumspräparator, der ein von der langen Überseefahrt völlig zerzaustes, unbekanntes Tierfell auf dem Tisch bekam, damit machen? Er zwirbelte dem Äffchen die langen, weißen Barthaare nach Art des Schnauzbartes von Kaiser Wilhelm an den Enden nach oben und befand es für gelungen. Dem Erstbeschreiber GOELDI fiel beim Betrachten des Präparates sofort des Kaisers Bart ein und so kam der kleine Krallenaffe zu seinem Namen. In Wirklichkeit hängen die Barthaare des Äffchens aber im Bogen herab.

Zoo Zürich 08.05.2020
Erste Nashorn-Geburt in der Lewa Savanne
Am 7. Mai 2020 hat sich in der – zumindest für die Tiere geöffneten – Lewa Savanne ein freudiges Ereignis eingestellt: Ein Breitmaulnashorn kam zur Welt! Mutter des weiblichen Kalbes ist die rund 27-jährige Nashornkuh Tanda. Tanda kam, zusammen mit zwei Töchtern und einem jungen Bullen, Mitte Dezember vergangenen Jahres bereits trächtig aus Ramat Gan, Israel, nach Zürich. Für die erfahrene Mutter ist dies bereits die siebte Geburt. Mutter und Kalb sind wohlauf. Das Kalb hat am Donnerstagnachmittag bereits bei der Mutter getrunken. Einen Hinweis auf die bevorstehende Geburt lieferte ein Verhalten von Tanda, das sie schon vor früheren Geburten gezeigt hatte: Am Mittwoch tolerierte sie erstmals ihre jüngste, 2018 geborene Tochter Talatini nicht mehr in ihrer Nähe.Die Tragzeit betrug schlussendlich 487 Tage. Es ist dies die erste Geburt eines Breitmaulnashorns im Zoo Zürich. Von 1965 bis 1980 lebten aber bereits die zwei Breitmaulnashörner Abu und Toto im ehemaligen Afrikahaus. Sie wurden damals aus Platzgründen an den Zoo Augsburg abgegeben und wurden dort 45- und 46-jährig. Der Zoo Zürich konzentrierte sich damals auf Spitzmaulnashörner. Die Zucht der Breitmaulnashörner, deren Bestand im Freiland mit 17-19’000 Individuen angegeben wird, wird in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm koordiniert. Diesem gehören 79 Institutionen mit insgesamt rund 300 Tieren an. Die Breitmaulnashörner werden zusammen mit den Giraffen, Zebras, Antilopen und Straussen auf der neuen Lewa Savanne leben.

Zoo Leipzig 07.05.2020
Tierisch was los in Afrika, Asien & Co. – Erneuter Schimpansennachwuchs und zahlreiche Jungtiere in allen Bereichen
Pongoland hat Zuwachs bekommen: Am 1. Mai sorgte Schimpansenweibchen Fraukje (44) für das 22. Gruppenmitglied bei den Schimpansen. Ihr indessen viertes Jungtier kam in der Nacht im Beisein der anderen Gruppenmitglieder zur Welt. „Fraukje kümmert sich als erfahrene Mutter wie erwartet sehr gut um ihr Junges, das sie wirklich vorsichtig an ihrem Bauch trägt. Inzwischen hält es sich selbstständig an der Mutter fest und trinkt regelmäßig“, erklärt Bereichsleiter Daniel Geissler und verrät, dass es sich bei dem Neuzuwachs um Weibchen handelt. Bis Fraukjes Schützling allerdings zu sehen sein wird, vergeht noch einige Zeit. Zum einen sind die Tierhäuser für die Besucher aufgrund der aktuellen Situation gesperrt, zum anderen sind die Witterungsverhältnisse noch nicht stabil genug, um das Muttertier mit ihrem Nachkommen auf die Freianlagen lassen zu können. Gleiches gilt für Kisha (16) und ihren Sohn Frank, der sich seit seiner Geburt am 25.12.2019 hervorragend entwickelt, sehr aufgeweckt ist und immer agiler wird. Vom jüngsten Nachwuchs bei den Bonobos kann Ähnliches berichtet werden. Hodari (03.02.), Lexis (20) Sohn, macht ebenso Fortschritte in der Entwicklung und fängt inzwischen an, neugierig seine Umgebung unter die Lupe zu nehmen. Ebenfalls am 1. Mai hat sich die Säbelantilopenherde in der Kiwara-Savanne um einen kleinen Bock vergrößert. Es ist das sechste Jungtier in nunmehr drei Monaten. In der Natur gilt diese Antilopenart als ausgestorben. Nur durch die koordinierte Zucht der Restbestände in Zoos ist es über Jahrzehnte gelungen, eine stabile Population aufzubauen und in gesicherte Areale in Afrika wieder auszuwildern. Der jüngste Zuwachs bleibt zunächst mit seiner Mutter als Ablieger noch einige Zeit im Stall, alle anderen – zwei Böcke und drei Antilopenweibchen – dürfen bereits mit der Herde die Weiten der Savanne erkunden. Überhaupt kann sich der Zoo Leipzig in diesen Zeiten in allen Bereichen über die jungen Wilden freuen: Der Okapibulle Thabo 19.01) ist ein wahrer Draufgänger in den vergangenen Monaten geworden. Zusammen mit Mutter Zawadi (11) kundschaftet er neugierig den Okapi-Wald aus. Das am 25. März geborene Hyänenjunge von Dara (8) und Hondo (9) wächst zur Zufriedenheit der Pfleger ebenso gut heran und zeigt sich zusammen mit Mutter immer öfter auf der Anlage. In der Lippenbärenschlucht wartet Rachanas (9) kleiner Bärenjunge noch auf seine ersten Erkundungsausflüge auf dem Rücken der Mama. Auch er hat sich prächtig entwickelt und ist äußerst mobil unterwegs. Zoodirektor Jörg Junhold freut sich über den Jungtiersegen: „Die zahlreichen Nachzuchten sind ein großer Erfolg mit Blick auf unsere Aufgabe als Zoo, und sie sind der Lohn unserer täglichen Arbeit. Umso mehr freut es mich, dass wir nun wieder in der Lage sind, unseren Besuchern eine Vielzahl an Jungtieren, die teilweise auch während der Schließzeit geboren wurden, zeigen zu können.“

Kölner Zoo 07.05.2020
Zwei weibliche Hirschziegenantilopen im Kölner Zoo geboren – Zoo-Wiedereröffnung verläuft reibungslos – am Wochenende bereits nahezu ausgebucht
Der Kölner Zoo kann seit Dienstag wieder Besucher begrüßen. Freude herrscht auch über zwei neugeborene weibliche Hirschziegenantilopen. Eines der Kitze kam am 1. März, das andere am 18. April zur Welt. In Köln geborene Hirschziegenantilopen bleiben namenlos. Sie werden meist im Laufe eines Jahres an andere Haltungen abgegeben, da sie als Weibchen aufgrund der früh eintretenden Geschlechtsreife vom Zuchtbock gedeckt werden oder als Männchen mit diesem in Konflikt geraten. Der Zoo hat die Gruppe der Hirschziegenantilopen erfolgreich mit den Asiatischen Wildrindern, Bantengs genannt, vergesellschaftet. Beide Arten teilen sich die weiträumige Anlage im Norden des nun wieder geöffneten Zoos. Der deutsche Name der Hirschziegenantilopen spielt auf das schmale, ziegenartige Maul und den für eine gazellenähnliche Antilope eher hirschähnlichen Körperbau an. Die etwa rehgroßen hellbraunen Weibchen der Hirschziegenantilopen leben in Herden von fünf bis 50 Tieren. Die Herden werden durch einen oberseitig beinahe schwarz gefärbten Bock mit schraubenartig gewundenen Hörnern, die imposante 70 cm lang werden können, beansprucht. Nach einer Tragzeit von sechs Monaten wird meist ein einzelnes Kitz von fast 4 kg Gewicht geboren, das die ersten Tage abliegt. Nach kurzer Zeit ist das Jungtier jedoch in der Lage seiner Mutter zu folgen. Die gazellenartigen Antilopen sind Bewohner der Halbwüsten, Grasländer und Trockenwälder des Indischen Subkontinents. Sie waren durch immer stärker verschärfte Lebensraumzerstörung und Bejagung zunehmend bedroht. Hirschziegenantilopen gelten seit 2017 als nicht mehr gefährdet. Durch Schutzmaßnahmen wie z.B. Jagdverbote konnte sich der Bestand erholen. Wiedereröffnung des Zoos verläuft reibungslos – Der Kölner Zoo ist mit dem Ablauf der Wiedereröffnung sehr zufrieden. Jeder, der den Zoo besuchen will, muss aktuell im Vorfeld unter www.koelnerzoo.de ein kostenloses Reservierungs-Ticket ordern. Dies gilt auch für Dauerkartenbesitzer und kostenfreie Kleinkinder. An diesem Wochenende ist der Kölner Zoo bereits nahezu ausgebucht. Der Zoo rät von einem Spontanbesuch „auf gut Glück“ ab! Ticket-Verfügbarkeiten können jederzeit im Internet geprüft werden unter www.koelnerzoo.de/reservierung-de. Informationen zu den aktuell geltenden Sonderbestimmungen unter: www.koelnerzoo.de – Antworten auf Fragen zu den Sonderbestimmungen hier: www.koelnerzoo.de/index.php/besuch#oeffnungfaq Bestellungen des Reservierungs-Tickets hier: www.koelnerzoo.de/reservierung-de

Opel-Zoo 07.05.2020
Opel-Zoo-Besuch auch mit Auflagen ein schönes Erlebnis – Neu: Zoo-Erkundungstour für Familien statt Führungen
Am Montag, dem 4. Mai hat der Opel-Zoo wieder seine Pforten geöffnet, allerdings unter strengen Auflagen, die vor allem dafür sorgen sollten, dass die Zoobesucher Abstand halten und sich nicht zu nahe kommen. Unter anderem dürfen sich nicht mehr als 1.000 Besucher zugleich auf dem Zoogelände aufhalten. Die Entwicklung der ersten Tage hat gezeigt, dass diese Vorgabe gut einzuhalten ist: Bereits vor Zooöffnung positionieren sich die Besucher entlang der Abstandslinien vor dem Haupteingang, um gleich bei den ersten zu sein, die die Afrikanischen Zwergziegen füttern und zu Giraffe, Erdmännchen & Co. gehen können. Im Laufe des Tages ist es dann ein Kommen und Gehen, so dass trotz insgesamt hohem Besucheraufkommen bisher noch keine Situation entstanden ist, in der Besucher vor den Toren warten mussten, bis andere das Zoogelände verlassen, damit sie selbst hineinkönnen. Das zoopädagogische Angebot mit Führungen, Streichelzooführerschein und Familien-Workshops kann derzeit auch nicht durchgeführt werden. „Wir haben daher speziell für Familien, die jetzt verstärkt mit ihren Kindern in den Opel-Zoo kommen, eine „Zoo-Erkundungstour“ entwickelt“, so Dr. Tanja Spengler und Alexandra Schneider, die die besucherlose Zeit während der Zooschließung dafür genutzt haben. Mit der kleinen Broschüre werden Eltern und Kinder entlang des Zoo-Rundgangs zu Beobachtungen angeregt, man kann kleine Rätselaufgaben lösen und anhand von Fragen zu verschiedenen Tierarten eine Menge lernen. In dem Booklet gibt es einen Lageplan und (sicherheitshalber) auch einen Lösungsteil. Ganz sicher wird es auch nach dem Zoobesuch noch zur Hand genommen werden. Das Booklet kann für 2,50 € an den Kassen erworben werden. So wird der vielleicht schon lang vermisste Besuch im Opel-Zoo, insbesondere für Familien mit Kindern, zu einem besonders anregenden Ereignis.

Tierpark Neumünster 06.05.2020
Ein weiterer starker Partner an der Seite des Tierparks
Bereits vor der Corona-Epidemie kam der, seit 2020 neue Geschäftsführer der Neumünsteraner Firma Specht GmbH, Bastian Itzke auf die Tierpark Leitung zu und hat vielfältige Hilfe für den Tierpark angeboten. Neben fachlicher Manpower durch Mitarbeiter der Firma Specht, verfügt das Unternehmen ebenfalls über einen sehr großen Maschinen- und Fuhrpark. Wenn das TierparkTeam diesbezüglich Unterstützung benötigt, kann es sich zukünftig stets an Herrn Itzke und sein Team wenden. „Eine fachlich kompetente Unterstützung ist für uns immer Gold wert.“, so die Tierpark-Direktorin Verena Kaspari. „Der Tierpark selbst hat zu dem relativ wenig großes Werkzeug und Maschinen und ist natürlich stets sehr dankbar darüber, sich dieses bei den Unterstützern ausleihen zu dürfen.“ so die Diplombiologin weiter. „Der Tierpark ist eine wichtige Institution für Neumünster, vor allem für Familien mit Kindern“, so der Geschäftsführer der Specht GmbH Bastian Itzke, der selbst Vater ist. „Wir haben im neu aufgestellten Specht-Team beschlossen, dass wir zukünftig den Tierpark unterstützen möchten, da dieser für viele unserer Mitarbeiter eine wichtige Freizeitinstitution darstellt.“ Firma Specht war eine der ersten Spender, als der Tierpark behördlich geschlossen werden musste. Mit 5.000,00 € unterstütze sie den Tierpark in der ersten Corona Woche und hat somit dem Tierpark-Team im ersten Schreckmoment finanziell kräftig unter die Arme gegriffen. „Es ist beruhigend zu wissen, dass wir verlässliche Tierpark-Freunde in unseren Reihen haben, die in einer solchen außergewöhnlichen Notsituation auch sofort an unserer Seite stehen!“, so Verena Kaspari.

Serengeti-Park Hodenhagen 06.05.2020
Der Serengeti-Park öffnet am 9. Mai
Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Serengeti-Park am 09. Mai nun erstmals in diesem Jahr seine Tore für Besucher öffnen kann! Der ursprünglich für den 28. März geplante Saisonstart war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zunächst verschoben worden. In der aktuell ermöglichten Teilöffnung kann der Park nun zumindest die Serengeti-Safari öffnen, also den Tierpark, der mit dem eigenen Pkw zu durchfahren ist. Die zu Fuß begehbaren Tiergehege, der Freizeitpark und die Gastronomie sowie Übernachtungsmöglichkeiten bleiben weiterhin geschlossen. Aufgrund des eingeschränkten Angebotes, wurden auch die Tageseintrittspreise reduziert. Details zu dem Angebot und den Auflagen finden Sie hier: https://www.serengeti-park.de/coronavirus/ Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks, ist sehr erleichtert über den ersten Schritt, der dem Park nun möglich ist. „Wir freuen uns sehr, Menschen und vor allem vielen Kindern wieder einen Freizeitbeschäftigung anbieten zu können, die in der aktuell schwierigen Lage endlich wieder eine schöne Ablenkung und auch einen kleinen Teil Normalität ermöglicht! Wir blicken positiv in die Zukunft und freuen uns auf all unsere Gäste, die uns ‚mit Abstand‘ natürlich die liebsten sind!“ Auch mit Blick auf die wirtschaftliche Situation des als zoologischem Garten anerkannten Parks ist dieser erste Schritt ein positives Signal. „Wir müssen täglich 1500 Tiere versorgen und haben hier nicht wie viele andere Unternehmen die Möglichkeit, Kosten zu senken. Hierfür und natürlich auch für unsere vielen Mitarbeiter und ihre Familien ist die Teilöffnung des Parks eine wirklich großartige Nachricht!“, so Sepe weiter.

Tiergarten Nürnberg 06.05.2020
Tiergarten öffnet wieder
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg kann am Montag, 11. Mai 2020, wieder seine Tore für die Besucherinnen und Besucher öffnen. Um das Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus zu minimieren, werden derzeit entsprechende Maßnahmen getroffen. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König freut sich, „dass die Nürnbergerinnen und Nürnberger unseren Tiergarten nach gut sieben Wochen Pause endlich wieder besuchen können. Gerade für Familien,“ so König, „bietet der Tiergarten eine willkommene Abwechslung im manchmal doch engen Corona-Alltag.“ Im Tiergarten können die Kinder auch wieder auf den Spielplätzen spielen. Der Schutz der Gesundheit der Zoogäste steht für den Tiergarten im Vordergrund. „Doch,“ so Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, „der Tiergarten Nürnberg ist mit seinen rund 65 Hektar sehr weitläufig und bietet vielen Menschen die Möglichkeiten auch mit dem derzeit gebotenen Abstand einen schönen Tag an der frischen Luft zu verbringen.“ Für die Wiederöffnung wurde ein Konzept erarbeitet, das laufend an neue Vorgaben und mögliche Lockerungen angepasst werden kann. Zu den Maßnahmen gehört ein Leitsystem aus mobilen Gittern vor dem Kassenbereich. Markierungen sorgen für ausreichend Abstand zwischen den wartenden Besucherinnen und Besuchern. Auch um die Besucherströme kommender und gehender Zoogäste zu trennen, wurde ein Leitsystem erstellt. Die Eintrittskarten können direkt an den Kassen – auch bargeldlos – erworben werden. Möglich ist es auch, über die Internetseite des Tiergartens einen Gutscheine im Vorverkauf zu erwerben und sich zuschicken zu lassen. Ein Online-Ticket ist in der Entwicklung und wird in den in den kommenden Wochen erprobt. Aus der für die Besucherinnen und Besucher zugänglichen Fläche im Tiergarten ergibt sich nach den Vorgaben der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, dass sich höchstens 3.250 Gäste im Tiergarten aufhalten dürfen. Es ist damit zu rechnen, dass durch diese Maßnahmen bei besonders besucherstarken Tagen längere Wartezeiten zu den Stoßzeiten nicht zu vermeiden sind. Alle Tierhäuser, auch das Manati- und das Wüstenhaus, sowie die begehbaren Tieranlagen wie der Streichelzoo oder die Bartgeieranlage bleiben vorerst geschlossen. Die Kioske und Restaurant im Tiergarten dürfen bis mindestens Sonntag, 17. Mai 2020, einschließlich nicht öffnen, um Snacks und Getränke zu verkaufen. Der Betrieb der Kleinbahn wird noch geprüft. Es gibt keine allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Es wird jedoch empfohlen, beim Einkauf von Souvenirs an den Kiosken wie auch in den Toiletten einen solchen Schutz zu tragen.

Zoo Osnabrück 06.05.2020
Erster Besuchertag im Zoo Osnabrück nach Corona-Schließung Familien mit Kindern freuen sich über Abwechslung
Am Mittwoch, 6. Mai öffnete der Zoo Osnabrück wie gewohnt um 8 Uhr seine Tore – doch gewöhnlich war es nicht. Über sieben Wochen lang war der Zoo coronabedingt geschlossen. Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde begrüßte erste Besucher am Eingang, natürlich mit Abstand. Allein am Vormittag kamen 400 Besucher und vor allem die Kinder freuten sich über die tierische Abwechslung. „Normalerweise sind wir einmal in der Woche hier im Zoo“, erzählt Familie Findling, „Doch jetzt konnten wir wegen Corona die letzten sieben Wochen nicht herkommen.“ Nun sei es für die Familie mit zwei Kindern eine willkommene Abwechslung nicht mehr nur im heimischen Garten zu spielen, sondern einen Spaziergang durch den Zoo zu machen. Neben den Besuchern freuen sich auch die Zoomitarbeiter und Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde endlich wieder Menschen am Schölerberg begrüßen zu dürfen. „Nach der siebenwöchigen Schließung mit hohen Einbußen in den Einnahmen ist es nicht nur schön, sondern auch wichtig, dass die Besucher wieder zu uns kommen“, so der Zoopräsident. Allein für die Pflege der Tiere benötigt der Zoo Osnabrück monatlich 290.000 Euro. 75 Prozent des gesamten Budgets machen die Besuchereintritte aus, die in den letzten Wochen komplett fehlten. Als Willkommensgeschenk bekamen die ersten Besucher, die am Morgen des 6. Mai in den Zoo kamen, ein Retter-T-Shirt von Zoopräsident Brickwedde überreicht. Vor allem Familien mit Kindern machten sich an diesem Tag auf den Weg in den Osnabrücker Zoo und allen war die Freude ins Gesicht geschrieben. „Ich freue mich besonders auf die Affen“, sagt die fünfjährige Klara Sachse, ihre Schwester Lotta ergänzt: „Ich habe mich auf alle Tiere gefreut.“ Die Schwestern gehen eigentlich in die Kita, doch auch diese konnten sie die letzten Wochen nicht besuchen. „Und dann war auf einmal auch der Zoo zu, das war doof.“ Zebra-, Flamingo- und Giraffen-Schlange Pünktlich um 8 Uhr standen die ersten kleinen Grüppchen am Eingang und im Laufe des Vormittags wurde es am Schölerberg etwas voller als an einem normalen Wochentag. Kassenleiterin Christina Bunde berichtet: „Allein bis 12 Uhr hatten wir 400 Besucher, das lässt sich eher mit einem bewölkten Ferientag vergleichen. Aber unser Konzept geht bisher gut auf: Durch unsere Maßnahmen beim Einlass haben wir bislang so gut wie keine Schlangenbildung und alle Besucher halten sich sehr gut an die Abstandsregeln.“ Der Eingangsbereich des Osnabrücker Zoos ist nun in drei Zonen eingeteilt – Zebra, Flamingo und Giraffe. Ganz links befindet sich die Zebra-Reihe. „Durch diesen Eingang gehen alle Besucher die bereits ein bezahltes Ticket haben, egal ob Jahreskarte oder Tagesticket. Auch Personen, die nur einen bezahlten Gutschein oder einen bereits bezahlten Antrag für eine Jahreskarte haben, können sich hier anstellen. Die Unterlagen gelten als Ersatz für Jahreskarten, da wir zurzeit noch keine vollständigen Jahreskarten ausstellen“, erklärt Bunde. „Ganz rechts ist der Giraffen-Bereich, der aus drei einzelnen Schlangen besteht. Hier stellen sich die Besucher an, die noch an die Zookasse müssen, um zu bezahlen. In der Mitte – Flamingo – ist der Ausgang für alle.“ Durch diese Struktur kann im Eingangsbereich der Abstand zu Personen, die nicht aus dem eigenen Haushalt kommen, gut eingehalten werden. Im ganzen Zoo gelten die regulären Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln wie von Stadt und Land verordnet. Für Besucher ist es wichtig, sich vor dem Zoobesuch auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de vorzubereiten. Hier können sie auch E-Tickets kaufen, den Antrag für Jahreskarten ausdrucken und ausfüllen sowie sich über die Verhaltensregeln im Zoo informieren. Spielplätze und Außer-Haus-Verkauf Insbesondere die kleinen Zoo-Fans wird es freuen, dass auch die Spielplätze auf eigene Gefahr wieder betreten werden dürfen. Eine Familie berichtet freudig: „Wenn wir schon nicht in den Urlaub fahren, können wir uns so wenigstens etwas Urlaub nach Hause holen.“ Auch in Sachen Verpflegung gibt es für die „Zoo-Urlauber“ gute Nachrichten: „Die ersten Gastronomiestände und Kioske – zum Beispiel am Giraffenspielplatz – konnten heute schon wieder öffnen und einige weitere werden folgen“, so die Kassenleitung. Bei dem dortigen Außer-Haus-Verkauf gelten ebenfalls die allgemeinen Regeln: Die Besucher dürfen Speisen und Getränke mitnehmen, aber nicht direkt am Verkaufsstand verzehren. Deswegen sind im Zoo zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt worden, sodass man mit genügend Abstand zu anderen Besuchern picknicken kann. Auch wenn der Zoo nun wieder Besucher empfangen kann, ist die finanzielle Lage am Schölerberg angespannt, wie Geschäftsführer Andreas Busemann berichtet: „Uns fehlen die Einnahmen aus den für uns sehr wichtigen Osterferien. Diese helfen uns auch durch die dunkle Jahreszeit. Das wird ein schwieriges Jahr für den Zoo, deswegen freuen wir uns weiterhin über Spenden oder die Übernahme von Tierpatenschaften. Wir bieten sogar eine günstige Retter-Jahreskarte, Zoo-Retter-T-Shirts und -Tassen an.“ Alle weiteren Informationen finden Zoofreunde auf der Homepage des Zoos: www.zoo-osnabrueck.de.

Tierpark Berlin 06.05.2020
Neue Heimat für Berliner Dickhäuter
Vorbereitung für großen Umbau: Erste Elefanten verlassen den Tierpark Berlin Behutsam tastet die stattliche Elefantenkuh Frosja (39) mit ihrem Rüssel nach dem knackigen Apfel, während Louise (46) sich etwas trockenen Sand auf den Rücken schmeißt. Die beiden Berliner Elefantendamen haben ihren Umzug nach Augsburg gut überstanden und sich bereits mit ihrer neuen Umgebung vertraut gemacht. Um die Eingewöhnung der beiden Damen zu erleichtern, sind ihre langjährigen Tierpfleger Mario Hammerschmidt und Ralf Seemann für die ersten Tage der Eingewöhnung mitgereist. Der Umzug von Frosja und Louise markiert den Start für ein einzigartiges neues Bauprojekt im Tierpark Berlin: Europas modernstes Elefantenhaus. Zukünftig werden Afrikanische Elefanten durch eine große Savannenlandschaft ziehen, während Zebras, Antilopen und Giraffen sich am nahegelegenen Wasserloch einfinden. Im Zentrum der Afrikasavanne wird das neue Elefantenhaus (Fläche: 3000 qm) mit modernem Konzept stehen. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen. Damit der umfangreiche Umbau bald starten kann, werden nun sukzessive alle Elefanten den Tierpark Berlin verlassen. „Selbstverständlich schmerzt uns der Abschied, aber wir wissen unsere alten Damen bei den Augsburger Kollegen in guten Händen“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Letztendlich überwiegt bei uns aber die Freude: Wir werden dieser faszinierenden Tierart zukünftig deutlich mehr Raum geben und unseren Besuchern den einzigartigen Lebensraum der Afrikanischen Elefanten näherbringen können“, ergänzt Knieriem. In der Natur leben Elenfanten stets in Familienverbänden zusammen, die jeweils von einer Leitkuh angeführt werden. Zudem bestehen hochsensible soziale Verhältnisse zwischen den einzelnen Tieren, die Freundschaften ähneln. Die moderne Zusammenarbeit zoologischer Einrichtungen soll die Haltung von Elefanten in Zoos in ebendiesen Sozialstrukturen ermöglichen. Gleichzeitig soll die Nachzucht der bedrohten Tiere gesichert werden. So wird der Elefanten-Bestand auf europäischer Ebene im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms (EEP) ganzheitlich betreut. Innerhalb der EEPs legen Komitees – bestehend aus Experten unterschiedlicher Zoos – neue Herdenzusammenstellungen und daraus resultierende Tier-Umzüge fest. Was sich als überaus komplexe, häufig monatelange Prozesse gestaltet, dient letztlich der naturnahen und artgerechten Haltung von Asiatischen sowie Afrikanischen Elefanten. Im Zoo Augsburg wartet eine neue Elefanten-Anlage auf Frosja und Louise. Zusammen mit den beiden Augsburger Elefanten-Seniorinnen werden sie dort eine „Wohngemeinschaft“ für Elefanten-Damen gründen. „Ich gönne den beiden ihr neues, schönes Zuhause. Wir werden Frosja und Louise auch in Zukunft mal einen Besuch abstatten“, erklärt Tierpark-Tierpfleger Mario Hammerschmidt. Bis zum Sommer werden dann auch die restlichen Elefanten – der Familienverbund rund um Leitkuh Kewa (37), die Afrikanischen Elefantenkühe Lilak (48) und Kariba (14) sowie Elefantendame Pori (39) – den Tierpark Berlin verlassen. Der Umbau zu einem modernen Elefantenhaus wird voraussichtlich zwei Jahre dauern. Ganz nach dem Motto „Qualität statt Quantität“ wird das neue Haus dann nur noch Afrikanischen Elefanten Platz bieten. Nach dem Umbau wird sich die Fläche für die Elefanten nahezu verzehnfachen

Zoo Augsburg 06.05.2020
Erfreuliche Nachrichten
Gestern um 12 Uhr verkündete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder die langersehnte Nachricht, dass Zoos wieder geöffnet werden dürfen. Und zwar ab dem 11. Mai. Welche Auflagen dann genau zu erfüllen sind, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen. Sicherlich wird der Zutritt nur mit einem online gekauften und für einen bestimmten Tag gültigen Ticket oder mit einer Jahreskarte möglich sein, und die Tierhäuser, die begehbare Katta-Anlage und die begehbare Vogelvoliere bleiben geschlossen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf unseren Online Kanälen sobald sie definiert sind. Wir freuen uns sehr, dass wir wieder für die Besucher öffnen dürfen, natürlich unter den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen. Außerdem sind heute morgen Frosja und Louise, die beiden Elefantendamen aus dem Tierpark Berlin angereist und verstärken nun unser Elefantenherde. Sie haben sofort das neue Haus bezogen, und nun sind wir alle gespannt was passiert, wenn Targa erstmals dort zu Besuch vorbei schaut. Leider gibt es auch eine traurige Nachricht zu melden. Unsere Nashornkuh „Chris“ (die Mutter von „Keeva“) ist leider in einer Narkose verstorben. Bisher liegt noch kein endgültiges Obduktionsergebnis vor, aber die ersten Befunde sprechen von einer massiven Dünndarmentzündung mit daraus resultierender Blutvergiftung. Weitere Erkenntnisse über die Ursache werden hoffentlich die Obduktionsbefunde geben.

Tierpark Gotha 06.05.2020
Zuwachs bei den Pampa-Bewohnern Tierpark Gotha freut sich über Nachwuchs bei den Maras.
Die Maras, auch Große Pampashasen genannt, gehören neben den Wasserschweinen zu den größten lebenden Nagetieren. Der Tierpark Gotha beherbergt diese Tierart bereits seit etwa 15 Jahren und nun ist die Mara-Gruppe erneut um ein Mitglied reicher. Das Anfang April geborene Jungtier ist nun kräftig genug, um unter den Augen der Besucher die Südamerika-Anlage zu erkunden. Diese Anlage teilen sich die Maras mit den Lamas und den Nandus, die ebenfalls aus Südamerika stammen. Maras bewohnen die Graslandschaften und das Buschland Argentiniens – die sogenannte Pampa. Ihre ungewöhnliche Erscheinung zeichnet sich vor allem durch die langen Hinterbeine, den vierbeinigen Gang und ihre hopsende Fortbewegungsweise aus. Im Sozialverhalten zeigen Maras eine einmalige Kombination aus Monogamie und gemeinsamer Jungtieraufzucht. Die Jungtiere gehören zu den Nestflüchtern und können bereits kurz nach der Geburt laufen. Zu Anfang halten sie sich noch überwiegend in den selbst gegrabenen Höhlen ihrer Familie auf und erkunden erst mit zunehmendem Alter die nahegelegene Umgebung. Mit etwas Glück und Geduld können Besucher mittlerweile auch das Gothaer Mara-Jungtier dabei beobachten, wie es seinen Eltern immer weiter und öfter hinterherläuft. Der Tierpark Gotha befindet sich am Töpfleber Weg 2 in 99867 Gotha und hat in der Sommerzeit täglich von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist 45 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. Der Eintritt in den Tierpark kostet 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Weitere Informationen zum Tierpark sind unter www.tierpark-gotha.de zu finden.

Zoo Basel 06.05.2020
Einzelkind: Erdmännchen-Nachwuchs im Zoo Basel
Am 11. April streckte im Zoo Basel ein junges Erdmännchen zum ersten Mal den Kopf aus dem Bau. Die ganze Gruppe kümmert sich jetzt um das Kleine, das auch schon Bekanntschaft mit den Stachelschweinen gemacht hat. Das junge Erdmännchen im Zoo Basel ist viel auf der Anlage unterwegs, scharrt eifrig im Sand und kostet vom Futter. Immer ist ein «Babysitter» dabei, der es mit wachsamen Augen begleitet. Auch die beiden älteren Jungen vom Januar passen ab und zu gemeinsam auf das Kleine auf. Dabei sind sie sehr konzentriert und spielen erst wieder zusammen, wenn ein anderes Mitglied des Erdmännchentrupps den Aufpasser-Job übernimmt. Leben für die Gemeinschaft Einmal wagte sich das Junge etwas zu nahe an ein Stachelschwein heran und sofort warnte der Aufpasser mit einem Ruf. So lernt es jetzt nach und nach, wo Gefahr lauert. Die Mutter wird von allen Erdmännchen der Gruppe bei der Erziehung des Kleinen unterstützt. Sie zeigen ihm, wie man Nahrung sucht, Steine dreht und kleine Beutetiere fängt. Die Helfertiere pflegen, wärmen und schützen das Junge auch. Erdmännchen sind sehr soziale Tiere. Sie kümmern sich auch um kranke oder verletzte Tiere in der Kolonie. Im Erdmännchentrupp hat ein dominantes Weibchen das Sagen. Studien haben gezeigt, dass es bis doppelt so viel Testosteron wie manche männliche Artgenossen im Blut hat. Das dominante Weibchen bekommt im Allgemeinen auch die Jungen. Achtung, Greifvogel im Anflug Erdmännchen haben lange Krallen an den schlanken Vorderpfoten und es fehlt der Daumen bzw. der grosse Zeh. Mit den so gestalteten Pfoten können sie sehr gut graben und nach Nahrung scharren. Dabei futtern Erdmännchen alles, was ihnen in die Pfoten kommt. Damit sie trotzdem schlank bleiben, werden sie im Zoo ausgiebig beschäftigt. In der Natur haben Erdmännchen laufend damit zu tun, nach Gefahr Ausschau zu halten. Diese kommt meistens von oben in Form von grossen Greifvögeln. Die Aufgabe der Späher und Pfeifer ist es, die Gruppenmitglieder zu warnen. Schutz bieten dann ihre Höhlen, die sie meist von anderen Tieren übernehmen. Erdmännchen gehören zur Ordnung der Raubtiere. Sie kommen in Namibia, Botswana (Kalahari) und Süd-Afrika vor. Dort bevorzugen sie offene und trockene Landschaften. Mit Vorliebe verspeisen sie Insekten und zu kleineren Anteilen kleine Wirbeltiere. Im Zolli leben zurzeit neun Tiere. Die beiden Jungen vom Januar sind Männchen. Das Geschlecht des aktuellen Jungtiers ist noch nicht bekannt. Donnerstag 7. Mai: Live Übertragung auf der FB-Seite des Zoo Basel: https://www.facebook.com/zoobasel/ Um 11:00 Uhr: Live Schaltung zu Kuratorin Friederike von Houwald bei den Erdmännchen.

Tierpark Nordhorn 05.05.2020
„Wir freuen uns tierisch!“ Tierpark öffnet am Mittwoch den 6.5. wieder seine Tore
Am Mittwoch, den 6.5. um 9.oo Uhr öffnet der Tierpark Nordhorn nach 7-wöchiger Pause wieder seine Tore! Wir freuen uns tierisch!“ so Zoodirektor Dr. Nils Kramer. In den letzten Tagen wurde im Tierpark viel vorbereitet und geputzt, Besucherlenkungen eingerichtet, Abstandshalter aufgebaut und vieles weitere eingerichtet, um die Besucher ab Mittwoch geordnet in Empfang zu nehmen. Über 80.000 Besucher und damit auch über eine Million Euro an Einnahmen sind dem Tierpark durch die Schließung entgangen. Diese Summe kann natürlich in diesem Jahr auch nicht mehr aufgeholt werden, zumal auch nicht zu erwarten ist, dass nur durch die Öffnung auch die Zahl der Besucher gleich wieder auf Vorjahresniveau ansteigen wird. „Wir haben viel Solidarität durch Spenden und Patenschaften erfahren, aber sieben Wochen ohne Besucher waren eine echt harte Zeit. Nun geht es endlich wieder los!“ freut sich auch Pressesprecherin Ina Deiting. „Ab sofort können die Besucher den Tierpark wieder live erleben!“ Deiting betont, dass es natürlich verschiedene Regeln gibt, an die sich die Besucher halten müssen, wollen sie den Tierpark besuchen. Deshalb hat der Tierpark folgende Hinweise veröffentlicht: – Bitte halten Sie mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen. – Vermeiden Sie Gruppenbildung und achten Sie darauf, dass auch Kinder ebenfalls Abstand einhalten. – Beachten Sie die Nies-Etikette und ausreichende Handhygiene. Bitte beachten Sie auch auf unseren WC-Anlagen die Abstandsregel. Wir kontrollieren und desinfizieren die WC-Anlagen regelmäßig. Gern können Sie ihr eigenes Desinfektionsspray mitbringen. – Wir haben verschiedene gastronomische „to-go“-Angebote im Park. Bitte achten Sie auf die entsprechenden Abstände im Bereich der Besucherlenkung. – Unsere Durchgangsgehege sind geöffnet, allerdings herrscht Einbahnstraßenverkehr. Bitte beachten Sie auch hier die Abstandsregeln. – Unser Amphibienhaus und einige kleinere Gebäude bleiben geschlossen. – Die Spielplätze sind geöffnet und können durch Kinder unter Aufsicht einer volljährigen Person auf eigene Gefahr genutzt werden. Bitte achten Sie auf genügend Abstand. – In unserem Kassengebäude bitten wir Sie, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es steht Ihnen frei, auch im Rest des Parks einen Mund-Nasen-Schutz tragen. An der Kasse können Sie einen Mund-Nasen-Schutz gegen Spende erwerben. – Rollatoren, Rollstühle, Bollerwagen (begrenzte Anzahl) und Tierfutter erhalten Sie an der Kasse. – Unser Zooshop und der Kolonialwarenladen bleiben vorerst geschlossen. – Bitte bringen Sie Geduld und ein Lächeln mit! ☺ Für Jahreskarteninhaber sind folgende Hinweise wichtig: – Sie sind im Besitz einer gültigen Jahreskarte? Dann benutzen Sie wenn möglich bitte unser „Express-Gate“ am Eingang. Sie sind im Besitz einer abgelaufenen Jahreskarte und wollen diese verlängern? Bitte wenden Sie sich an den „Servicepoint“. – Sie wollen eine neue Jahreskarte kaufen? Bitte wenden Sie sich an den „Servicepoint“. Gerne können Sie das Formular auch schon zu Hause ausfüllen und mitbringen. So beschleunigen Sie den Ablauf erheblich (das Antragsformular finden Sie auf unserer Homepage. Die besondere Bedeutung für die Naherholung und die Strahlkraft die vom Tierpark für den Tourismus in der Grafschaft ausgeht, unterstreicht Landrat Uwe Fietzek, der gleichzeitig auch stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Tierparks ist. „Für die Familien gibt es nun endlich wieder die Möglichkeit den Tierpark zu besuchen. Dies ist, bei aller gebotenen Vorsicht und mit genügend Abstand, für alle ein echter Höhepunkt. Die Kinder freuen sich und die Eltern mindestens genauso!“ Bürgermeister Thomas Berling, gleichzeitig Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Tierparks, unterstrich ebenfalls die Bedeutung des Familienzoos für die Stadt Nordhorn und das weite Umland. „Die Unterstützung in der Region und der Zusammenhalt sind beeindruckend! Die Hilfsbereitschaft für den Tierpark zeigt, wie wichtig die Einrichtung den Menschen ist!“ „Wenn sich alle Besucher an die Regeln halten, Rücksicht nehmen und Geduld mitbringen, dann steht einem tollen Tierparkbesuch nichts mehr im Wege!“ so Tierparkleiter Nils Kramer. „Wir wollen den Besuchern trotz aller Einschränkungen gerade jetzt einen Tag Glück schenken!“

Jaderpark Jaderberg 05.05.2020
Jaderpark darf öffnen
Der 6. Mai ist ein Meilenstein in Zeiten wo das Coronavirus unser Leben bestimmt. Endlich sind wieder einige Freizeitaktivitäten möglich. So öffnet der Jaderpark an diesem 6. Mai seine Tore. Fast 7 Wochen sind verstrichen, seit der Park seine Sommersaison starten wollte. Und nun soll es endlich losgehen. Doch ganz so einfach ist es leider nicht. Da die Erlaubnis zum Öffnen recht kurzfristig kam und diese auch nur für Teile des Parks gültig ist, herrschte in den letzten Tagen hektisches Treiben, um die geforderten Einschränkungen korrekt umzusetzen. Wir dürfen uns jedenfalls auf tolle Erlebnisse im Tierpark freuen. Hier hat der Frühling inzwischen seinem Namen alle Ehre gemacht und es wurden viele Jungtiere geboren. Ein Kattababy turnt auf der Freianlage, was besonders erfreulich ist, da es anfänglich von den Tierpflegern mit Milch zugefüttert werden musste. In den Bruthöhlen der Humboldtpinguine werden für unsere Augen noch unsichtbar die ersten Küken aufgezogen. Ein kleines Alpakastutfohlen und viele kleine Zwergziegen wachsen in den Streichelgehegen heran. Um nur einige zu nennen. Bei schönstem Wetter werden wir beim Spaziergang durch den Tierpark also viel Interessantes zu sehen bekommen. Tierhäuser, Schau- und Mitmachfütterungen und auch die Streichelgehege bleiben uns leider verwehrt. Da der Jaderpark in den letzten Jahren neue Abenteuerspielplätze geschaffen hat, ist auch hier bei einem Besuch viel Spaß für Kinder und Eltern vorprogrammiert. Ob die Kletterwelt Grizzly Mountain oder der Eltern-Kind-Spielplatz Löwenpalast, ausgelassenes Spiel ist möglich. Natürlich muss momentan noch auf Einiges verzichtet werden. Alle Fahrattraktionen müssen stillstehen. Auch die Spielscheune darf ihre Pforten nicht öffnen. Doch dafür hat die Betreiberfamilie trotz langer Zeiten ohne Einnahmen einen reduzierten Eintrittspreis von 5 € pro Ticket vorgesehen. Wenn Sie vor dem Besuch genau wissen möchten, was Sie im Jaderpark zurzeit für Möglichkeiten haben, besuchen Sie die Sonderseite des Parks im Internet: www.jaderpark.de/corona-sonderseite.html oder besuchen ihn auf Facebook.

Wisentgehege Springe 05.05.2020
Endlich: Wisentgehege öffnet morgen (06.05.) seine Tore
Besucher können viele Jungtiere im Wildpark sehen Endlich ist es so weit: Das Wisentgehege Springe öffnet morgen (06.05.) seine Tore für Besucher. Seit dem 17. März war der Wildpark wegen der Corona-Pandemie geschlossen. „Wir freuen uns alle, dass es wieder los geht“, sagt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Auch die Tiere, die endlich wieder Fernsehen, sprich Besucher, erleben können, sind froh“, sagt er augenzwinkernd. Zu Beginn startet der Wildpark mit einigen kleinen Einschränkungen: Kleine Wege sind nur als Einbahnstraße zu nutzen. Das betrifft den Märchenweg, die Freiflugvoliere, den Pilzpfad und die Bärenbrücke. Außerdem bleiben die Spielplätze und die Wildkatzenanlage geschlossen. Er bittet Besucher möglichst online zu buchen, dann brauchen die Kassiererinnen nur den Barcode zu scannen. Und Ehrensache der Besucher sei es sicherlich, die derzeit geltenden Abstandsregeln einzuhalten, sagt Hennig. Besucher können jede Menge Jungtiere sehen. Etliche Frischlinge wuseln hinter ihren Wildschweinmüttern her. Bei den Wisenten gibt es drei Babys und acht Lämmer haben beim Muffelwild das Licht der Welt erblickt. Dazu blüht der Bärlauch auf großen Flächen – es ist eben Frühling.

Zoo Hannover 05.05.2020
Erlebnis-Zoo Hannover öffnet am 6. Mai Zooteam freut sich tierisch auf seine Besucher
Der Erlebnis-Zoo Hannover öffnet am 6. Mai wieder für seine Besucher! Das Zooteam freut sich tierisch auf seine Besucher und hat für den verantwortungsbewussten, geregelten Besuch umfangreiche Maßnahmen zur Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt. Zudem gibt es acht festgelegte Einlass-Zeitfenster, die jeder Besucher (auch für Kinder bis 3 Jahre) vorab im Zoo-Onlineshop-Internetseite buchen muss. „Auf diese Weise stellen wir sicher, dass nur so viele Menschen im Zoo sind, dass der notwendige Abstand auch schon vorne im Eingangsbereich gewahrt werden kann,“ so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Damit alle Besucher bei ihrem Zoospaziergang entspannt die Tiere beobachten können und Erfahrungen mit der Einhaltung der Abstandsregelungen gewonnen werden können, erhalten am ersten Tag pro Einlass-Zeitfenster 250, an den Folgetagen voraussichtlich 375 Besucher Zutritt. „Wir werden die Situation im Zoo genau beobachten und nach den gemachten Erfahrungen entscheiden, wie und in welcher Form Zutrittsbeschränkungen vorgegeben werden müssen“, erklärt Casdorff. Dafür ist der Zoo ab dem 6. Mai generell eine Stunde länger, bis 19 Uhr, geöffnet, damit den Besuchern mehr Zeit im Zoo bleibt und die Abfahrtssituation entzerrt wird. „Je umsichtiger und verantwortungsvoller auch unsere Besucher mit der neuen Situation umgehen, desto weniger benötigen wir Vorgaben,“ so Casdorff. Auch im Erlebnis-Zoo gibt es Abstandsmarkierungen, besondere Wegeführungen, Hinweisschilder, verstärkte Reinigungsrundgänge vom „Team Sauber“ sowie Plexiglasscheiben im Service-Center und im Zoo-Shop. Dem Erlass der Landesregierung folgend, bleiben die Tierhäuser zunächst geschlossen. Auch auf kommentierte Fütterungen, Führungen und Blicke hinter die Kulissen, Tierpräsentationen, bei denen für die Themen Artenschutz, Umweltverschmutzung und Lebensraumverlust sensibilisiert wird, müssen die Besucher noch etwas länger warten, da sich hier der Sicherheitsabstand schwieriger umsetzen lässt. Die Bootsfahrt über den Sambesi, eines des Highlights im Erlebnis-Zoo, können Besucher jedoch nach der Wiedereröffnung genießen: Um den Sicherheitsabstand zu wahren, werden in den Booten immer nur die erste und letzte Reihe mit zwei Personen besetzt. Aufgrund der bestehenden Regelungen für die Gastronomie wird der Zoobesucher leider vorerst auf die leckere Zoo-Gastronomie verzichten müssen. Der Zoo hofft, in einigen Tagen auch sein beliebtes selbstgemachtes Eis und einen Kaffee „to go“ anbieten zu können, wenn sich alle Abläufe gut und rücksichtsvoll eingespielt haben. Weitere Informationen Auf seiner Website www.erlebnis-zoo.de informiert der Erlebnis-Zoo über alles rund um die Wiedereröffnung. WICHTIG: Tagestickets sowie Jahreskarten können Besucher ausschließlich online erwerben! Die Tageskassen werden nicht geöffnet. Aktuell ist der Zoobesuch ohne gebuchtes „Einlass-Zeitfenster“ ist leider nicht möglich. Gemeinsam mit dem gültigen Tagesticket beziehungsweise der Jahreskarte wird diese zeitliche „Zutrittsberechtigung“ am Eingang vorgezeigt. „Wir freuen uns riesig auf unsere Besucher und dass wir Ihnen – wenn auch mit einigen Einschränkungen – wieder die Möglichkeit zu einem Zoospaziergang mit spannenden Tierbeobachtungen bieten können“, so Zoo-Geschäftsführer Casdorff.

Tierpark + Fosilium Bochum 05.05.2020
Das Warten hat ein Ende! Tierpark + Fossilium Bochum kündigt Wiedereröffnung an
Sieben Wochen lang war der Tierpark + Fossilium Bochum im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen geschlossen. Nun ist eine behutsame Wiedereröffnung für Mittwoch, 06. Mai 2020, geplant. „Wir freuen uns, dass wir in dieser Woche nach langer Zeit wieder Besucher im Tierpark begrüßen dürfen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in dieser aufregenden Zeit inmitten unserer Tiere zu erholen“, gibt Zoodirektor Ralf Slabik bekannt. „Zum Wohle aller, bitten wir unsere Parkgäste darum, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Der Schritt der kontrollierten Wiedereröffnung wird mit einigen Einschränkungen und Verhaltensregeln verbunden sein, die wir zum Schutz unserer Besucher und Mitarbeiter eingeführt haben.“ Die fehlenden Einnahmen durch Eintrittsgelder bei gleichbleibend hohen, fortlaufenden Kosten führten im Bochumer Tierpark, wie in allen zoologischen Einrichtungen, zu erheblichen Umsatzverlusten, wie Ralf Slabik erklärt: „Wir haben in dieser schwierigen Zeit viel positiven Zuspruch und Unterstützung über Spenden erfahren. Diese Großzügigkeit überwältigt uns noch immer. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden für uns als gemeinnütziger Betrieb jedoch noch lange spürbar sein. Auch wenn wir nun – stark reguliert – wieder öffnen dürfen, wird dies den Anstieg des finanziellen Schadens nur verlangsamen. Tatsächlich ist durch die Schließung und die Spätfolgen ein Schaden zu erwarten, der bis zum Ende des Jahres in die Millionenhöhe gehen kann.“ Aus diesem Grund führt der Tierpark im Zuge der Wiedereröffnung den Tierpark-Rettungs-Taler ein. „Wir bitten unsere Besucher von Herzen, uns bei der Erfüllung unserer vielfältigen Aufgaben durch einen freiwilligen Beitrag von zusätzlich 1,00 EUR pro Person zum Eintritt zu helfen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit diesem Zeichen der Solidarität, den Tierpark erhalten und die Krise gemeinsam meistern werden. Daher bedanken wir uns schon jetzt für die großartige Unterstützung“, so Zoodirektor Ralf Slabik. Wer diesen Beitrag nicht zahlen möchte, kann das an der Tageskartenkasse anmerken. Für die Wiedereröffnung der Zoos und Tierparks hat die Landesregierung einige Auflagen angeordnet, welche die Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen, Abstandsregelungen und Zutrittsbeschränkungen betreffen. Der Bochumer Tierpark bittet seine Besucher*innen daher für den geplanten Besuch folgende Punkte zu beachten: Der Einlass in den Tierpark ist nur für eine beschränkte Besucherzahl möglich. Maximal 600 Personen werden den Park gleichzeitig besuchen können. Am Einlass kann es unter Umständen zu Wartezeiten kommen. Hier sind die Bodenmarkierungen zur Abstandsregelung zu beachten. • Die Kassenhalle ist nur für den Einlass geöffnet. Der Zooshop bleibt geschlossen. Der Ausgang erfolgt über das Drehkreuz am Bismarckturm. Bitte beachten Sie die separate Kasse für Jahreskarten- und Ruhr.Topcard-Inhaber*innen. Eine kontaktlose Zahlung ist zu bevorzugen. • Es gelten folgende Sonderöffnungszeiten: o Montag bis Freitag: 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Kassenschluss ist um 18:00 Uhr. o Am Wochenende und an Feiertagen: 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Kassenschluss ist um 18:00 Uhr. • Die gängigen Hygiene- und Abstandsregeln sowie das geltende Kontaktverbot sind wie in allen öffentlichen Bereichen auch im Tierpark einzuhalten. • Für Besucher (inkl. Kinder ab 6 Jahren) gilt eine Maskenpflicht. • Das Aquarien- und Terrarienhaus ist für Besucher*innen geöffnet. Auch hier gilt eine kontrollierte Einlassbeschränkung für max. 70 Personen gleichzeitig. • Der Spielplatz bleibt bis zum 07. Mai geschlossen. Danach ist eine Nutzung der Spielfläche in einem kontrollierten Rahmen möglich. • Um Menschenansammlungen im Tierpark zu vermeiden, finden bis auf Weiteres keine kommentierten Tierfütterungen, keine zoopädagogischen Programme und keine Veranstaltungen statt. • Der Kiosk bietet Getränke und Snacks zum Mitnehmen an. Der Verzehr von am Kiosk erworbenen Speisen und Getränken ist nur außerhalb eines Radius von 50 m gestattet. • Die ausgeschilderten Wegeführungen durch den Tierpark und das Aquarien- und Terrarienhaus sind zu beachten. • Eine Ausgabe von Bollerwagen ist vorerst nicht möglich. • Der Tierpark bittet darum, Rücksicht aufeinander zu nehmen. • Tierpark-Mitarbeiter*innen werden im Park auf das Einhalten von Verhaltensregeln achten. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben wird vom Hausrecht Gebrauch gemacht und ein Parkverweis ausgesprochen. Besucher*innen wird empfohlen, sich vor ihrem geplanten Besuch über die Homepage des Tierparks über die geltenden Einschränkungen und Regelungen zu informieren. Weitere aktuelle Entwicklungen und mögliche Anpassungen wird der Tierpark ebenfalls auf seiner Homepage und über seine Social Media-Kanäle bekannt geben.

Zoo Heidelberg 05.05.2020
Mit Online-Anmeldung in den Zoo Heidelberg Zum Infektionsschutz: Zoo öffnet am 6. Mai mit Einschränkungen
Herzlich willkommen im Zoo Heidelberg: Ab Mittwoch, 6. Mai 2020 hat der Zoo Heidelberg wieder geöffnet, allerdings mit Einschränkungen. Der Zutritt ist nur mit Onlinereservierung möglich – auch für Inhaber von Dauerkarten oder Patenpässen. Eine sofortige Rückkehr zum Regelbetrieb ist aufgrund der Auflagen zum Infektionsschutz noch nicht möglich. Für den Zoobesuch gelten zudem besondere Hygiene- und Verhaltensregeln. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Zoo Heidelberg, wenn auch mit Einschränkungen, wieder für unsere Besucher öffnen können. Wir haben uns in den letzten Wochen große Mühe gegeben, ein Konzept auszuarbeiten, das eine verantwortungsbewusste Zoo-Öffnung ermöglicht. Der Besuch soll sowohl für unsere Gäste als auch für unsere Mitarbeiter so sicher wie irgend möglich sein. Dazu haben wir uns eng mit der Stadt Heidelberg abgestimmt“, betont Zoodirektor Dr. Wünnemann. „Insbesondere für die vielen Familien mit Kindern ist es eine fantastische Nachricht, dass der Zoo Heidelberg wieder öffnen darf. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern einen schönen Aufenthalt. Bei aller Freude ist eines ganz wichtig: Halten Sie sich bitte unbedingt an die Hygienevorgaben und Verhaltensregeln! Damit schützen Sie sich, alle weiteren Besucherinnen und Besucher, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zoos und die Tiere“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. Das ganze Zoo-Team setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass große und kleine Besucher die Tiere und die Natur im Zoo Heidelberg genießen können. Der Zoo Heidelberg appelliert eindringlich an die Besucher, sich an die Hygiene und Verhaltensregeln zu halten. Eine Zoo-Öffnung kann nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen. Alle aktuellen Infos auch unter www.zoo-heidelberg.de/coronainfo Folgende Hygiene- und Verhaltensregeln gelten für den Besuch im Zoo Heidelberg: – Gesundheit: Sollten Sie Anzeichen einer Erkältung haben, verzichten Sie bitte auf einen Besuch. Besucher mit Erkältungsanzeichen werden an der Kasse zurückgewiesen. – Zutrittsregelung: Der Zutritt ist nur einer begrenzten Personenanzahl gleichzeitig gestattet. Der Zutritt ist nur mit Onlinereservierung möglich. Auch Inhaber von Dauerkarten oder Patenpässen müssen ihr Ticket online reservieren. Es ist für jede Person, auch für Kinder und Babys ein Ticket zu reservieren. Weitere Informationen unter www.zoo-heidelberg.de/coronainfo – Abstand: Bitte halten Sie zu unseren Mitarbeitern sowie zu anderen Besuchern einen Mindestabstand von 1,5 Metern. Bewegen Sie sich nur alleine, zusammen mit einer weiteren Person bzw. mit Personen aus Ihrem eigenen Haushalt durch den Zoo. – Mund-Nasenschutz: Die Verwendung einer Alltagsmaske ist für die gesamte Dauer Ihres Besuchs verpflichtend. Dies gilt für alle unsere Besucher ab einem Alter von 6 Jahren. – Hygieneregeln: Niesen und Husten Sie bitte nur in ein Taschentuch oder die Armbeuge. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Nutzen Sie die aufgestellten Desinfektionsmittelspender. – Berührungen vermeiden: Vermeiden Sie das Anfassen von gemeinsam genutzten Objekten, wie Scheiben, Schautafeln und Ausstellungsstücken. – Kein Kontakt zu Tierpflegern: Bitte sprechen Sie unsere Tierpfleger nicht an. Eine Infektion mit COVID 19 bei Tierpflegern wäre für die Tierversorgung sehr kritisch. Wir bitten alle Zoobesucher für die folgenden Einschränkungen um Verständnis: – Tierhäuser, die Explo-Ausstellung und der Streichelzoo bleiben bis auf weiteres geschlossen. – Die Öffnung der Spielplätze ist geplant, ein genauer Zeitpunkt kann aber noch nicht genannt werden. Das Land hat hierzu noch entsprechende Auflagen und Richtlinien angekündigt. – Es finden keine öffentlichen Tierfütterungen oder Tierpräsentationen statt. – Die Futterautomaten sind bis auf weiteres außer Betrieb. Verzichten Sie unbedingt darauf, unsere Tiere mit „fremden Futtermitteln“ zu füttern. – Es findet kein Bollerwagen-Verleih statt. – Der Ausgang erfolgt ausschließlich über Tor A7 nahe des großen Spielschiffs. – Die Fody’s Gastronomie im Zoo Heidelberg ist gemäß den gesetzlichen Vorgaben geöffnet. An einzelnen Standorten werden Speisen und Getränke „to go“ angeboten. – Der Zoo-Shop bleibt im ersten Schritt noch geschlossen, eine Öffnung ist in Planung. – Weitere Informationen, u.a. zu den geplanten Veranstaltungen haben haben wir für Sie in FAQs unter www.zoo-heidelberg.de/coronainfo zusammengefasst. Auf dem gesamten Gelände sind Mitarbeiter des Zoo Heidelberg unterwegs, um das Einhalten der Verhaltensregeln sicherzustellen. Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten. Bei Nichteinhalten hält sich der Zoo-Heidelberg vor, Parkverweise auszusprechen. Zahlreiche Vorkehrungen für das Wahren des Mindestabstands sowie der Hygieneregeln wurden in den letzten Wochen getroffen. Neben der Begrenzung der Besucheranzahl, erinnern Hinweistafeln und Markierungen an den Mindestabstand. Um Menschenansammlungen an einzelnen Bereichen zu vermeiden bleiben Tierhäuser und Spielplätze geschlossen, Durchgangsvolieren sind nur in eine Richtung begehbar, kommentierte Fütterungen finden nicht statt. Sanitäre Anlagen werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Zu entdecken gibt es im Zoo Heidelberg zu dieser Jahreszeit einiges: Die junge Erdmännchen-Familie springt gemeinsam über die Anlage, die Präriehunde sind aus dem Winterschlaf erwacht, die Tiger sind in bester Paarungslaune und die Vögel im Zoo bereiten sich auf die nahende Brutsaison vor. „Wenn alle gemeinsam die Regeln einhalten, steht einem sicheren und entspannten Spaziergang durch unsere großzügige Parkanlage nichts im Wege. Wir sind froh, dass wir den Menschen in dieser schwierigen Zeit wieder schöne Erlebnisse schenken dürfen und unserem Auftrag als Zoo, die Menschen für Natur und Tiere zu begeistern, endlich wieder nachkommen können“, freut sich Wünnemann.

Tierpark Hellabrunn München 05.05.2020
Hellabrunn ab 11. Mai wieder für Besucher geöffnet – Details zu Einschränkungen und zum Wiederöffnungskonzept folgen bis Ende der Woche
Heute gab die bayerische Landesregierung grünes Licht: Hellabrunn darf ab Montag, den 11. Mai wieder für Besucher öffnen. Während des Tierparkbesuchs ist jedoch mit erheblichen Einschränkungen und Sonderregeln zu rechnen. Das detaillierte Konzept zur Wiederöffnung wird bis Ende der Woche bekannt gegeben. Nach einer achtwöchigen Schließung gibt es für alle Tierparkfreunde eine gute Nachricht: Zu den aktuellen Lockerungen der Corona-Beschränkungen zählt auch, dass Hellabrunn ab Montag, den 11. Mai wieder von 9 bis 18 Uhr für Besucher öffnen darf – unter Sicherstellung umfangreicher Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. „Wir sind dankbar, dass der Tierpark als wichtige Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtung wieder besucht werden kann und freuen uns sehr, dass unsere Außenbereiche ab 11. Mai wieder für schöne Tiererlebnisse, die Naherholung und die Bewegung an der frischen Luft zur Verfügung stehen“, gibt Tierparkdirektor Rasem Baban bekannt. „In den letzten Wochen haben wir alle Anstrengungen darauf verwendet, eine geregelte Wiederöffnung unter besonderen Hygiene- und Abstandsvorkehrungen vorzubereiten“, so Baban. „Sobald die einzelnen Maßnahmen unseres Betriebskonzepts zur bevorstehenden Wiederöffnung mit den Behörden final abgeklärt und umgesetzt sind, werden wir die Öffentlichkeit über alle Rahmenbedingungen im Hinblick auf z.B. Online-Tickets, Zutrittsbegrenzungen sowie Hygiene- und Abstandvorkehrungen via Pressemitteilung, auf der Website www.hellabrunn.de und über die Social Media-Kanäle informieren.“

Tierpark Neumünster 05.05.2020
Mund-Nasenmasken für den Tierpark
Frau Heike Witt, näht in Ihrer Freizeit Mund-Nasen-Masken und gibt diese an Freunde und Bekannte gegen Spende ab. Diese Spenden gibt Sie nun an den Tierpark Neumünster weiter. „Auch das Kassen-Team des Tierparks wurde von Frau Witt mit Masken ausgestattet und darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.“, erklärt Tierpark-Chefin Verena Kaspari. „Dies ist wieder ein wunderbares Beispiel `Aus Neumünster – für Neumünster` sagt die Diplombiologin weiter. Der Tierpark habe so viele tolle und vor allem auch kreative Unterstützung in den letzten Wochen erhalten, es sei schon toll zu sehen wie sehr die Neumünsteraner ihren Tierpark unterstützen. „Der Tierpark ist eine so wichtige Institution für Neumünster und mir war es wichtig, dass die Spendengelder die ich durch die Mund-Nasen-Masken gesammelt habe auch gut angelegt sind.“, so die ehrenamtliche Masken-Schneiderin Heike Witt. Bisher hat Frau Witt bereits ca. 800 Masken geschneidert und konnte dem Tierpark eine Spende von über 2600 € überreichen.

Wildpark MV Güstrow 05.05.2020
Nicht auf den Schnabel gefallen Neu im Wildpark-MV: Zwei Chinasittiche sorgen für Stimmung
Willkommen im Wildpark-MV! Kürzlich ist ein Zuchtpaar Chinasittiche in die begehbare Freiflugvoliere neben den Wellen- und Nymphensittichen eingezogen. Sie teilen sich dort ihr neues Zuhause mit einem Pärchen alteingesessener Rosella-Sittiche. „Unsere beiden Neulinge sind keck und in jedem Fall nicht zu überhören – sie übertönen mit ihren Rufen alle. Wenn wir ihr Futter bringen, was hauptsächlich aus einer Körnermischung und viel Obst besteht, pfeifen sie uns gern an – frei nach dem Motto: Jetzt macht doch mal hin!“, schmunzelt Tierpflege-Meisterin Petra Koppe. Paul und Frieda sind beide fünf Jahre alt und aus Wittenburg in den Wildpark gekommen. Die Chinasittiche schillern farbenprächtig in grün, blau, violett und sind nur an der Schnabelfärbung zu unterscheiden: Männchen besitzen einen auffällig roten, Weibchen einen eher unscheinbar schwarzen Schnabel. Mit etwa 50 Zentimetern Körpergröße zählen sie zu den größten Edelsittichen. Die beiden haben in der Vergangenheit bereits drei Mal für Nachwuchs gesorgt – so ist das Tierpfleger-Team schon sehr gespannt und voller Vorfreude. „Noch müssen sie sich etwas eingewöhnen, aber einen Nistkasten haben sie sich bereits ausgeguckt. In jedem Fall sind sie ordentlich am Balzen. Wenn alles klappt, können wir uns vielleicht etwa Anfang Juli über Nachwuchs freuen“, erzählt Petra Koppe

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 05.05.2020
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen öffnet wieder
Die ZOOM Erlebniswelt freut sich darauf, am Donnerstag, den 07. Mai 2020, wieder zu öffnen. Zoobesuche werden ab diesem Datum zu den regulären Öffnungszeiten von 09:00 bis 18:30 Uhr wieder möglich sein. „Wir sind erleichtert, dass die NRW-Landesregierung nun auch für die Öffnung von Zoos grünes Licht gegeben hat“, sagt Dr. Hendrik Berendson, Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Der Zoo freue sich darauf, den Besuchern in diesen schwierigen Zeiten ein Tier- und Naturerlebnis zu ermöglichen. „Das gelingt nur, wenn wir uns alle verantwortungsbewusst verhalten, aufeinander achten und Kompromisse eingehen“, so Berendson weiter. In Abstimmung mit der Stadt Gelsenkirchen wird die ZOOM Erlebniswelt verschiedene Maßnahmen zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern umsetzen: Maximal 2.500 Besucher dürfen die ZOOM Erlebniswelt gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW in der ab dem 4. Mai gültigen Fassung gleichzeitig betreten. Die Regeln zum Mindestabstand und zum Kontaktverbot sind zwingend einzuhalten. In den Tierhäusern ELE Tropenparadies und Dschungelabenteuer sowie im Service Center der ZOOM Erlebniswelt gilt wie in allen geschlossenen Räumen Maskenpflicht (Mund-Nase-Bedeckung). Gastronomische Angebote und Attraktionen wie die Bootstour African Queen, das Alaska Ice Adventure, der Indoorspielplatz Drachenland oder der Huawei Green Planet bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Auch Tierpflegergespräche, Fütterungen, Führungen, Schnupperkurse und Kindergeburtstage können aufgrund der außergewöhnlichen Situation bis auf Weiteres nicht angeboten werden. Die Outdoor-Spielplätze sind gemäß der landesweiten Regelungen geöffnet. Auf ihrer Website informiert die ZOOM Erlebniswelt ab Mittwoch umfassend über die Leitlinien rund um die Wiederöffnung. Auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände und Hygieneregeln auf dem gesamten Zoogelände wird konsequent hingewiesen und geachtet. Nach Erreichen der maximal erlaubten Besucheranzahl kann ein Einlass erst wieder erfolgen, wenn Besucher den Zoo verlassen. Aufgrund dieser Situation kann es zu Wartezeiten kommen. „Wir bitten um Geduld und Verständnis für die Einschränkungen und möchten uns an dieser Stelle gleichzeitig für die große Unterstützung und den Zuspruch in den letzten Wochen bedanken“, sagt Dr. Hendrik Berendson.

Wildpark Lüneburger Heide Nindorf 05.05.2020
Wildpark und Heide Himmel öffnen wieder für Besucher Neustart mit Hygienekonzept – besucherfreie Zeit für Modernisierungsarbeiten genutzt
Nach rund zwei Monaten Zwangspause öffnen der Wildpark Lüneburger Heide und der Baumwipfelpfad „Heide Himmel“ in Hanstedt-Nindorf am Mittwoch, 6. Mai um 8 Uhr wieder die Pforten für ihre Besucher. Gemäß der aktuellen Beschlüsse der Bundes- und Landesregierung unterliegt die Wiedereröffnung bestimmten Auflagen, um Besucher und Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Dazu wurde ein entsprechendes Hygienekonzept vorgelegt. Es sieht – wie in allen öffentlichen Bereichen – die Einhaltung eines Mindestabstandes der Besucher zueinander von 1,5 bis 2 Metern vor. Außerdem wird regelmäßiges Händewaschen empfohlen. Entsprechende Hinweisschilder zur Erinnerung werden überall zu finden sein. Ebenso wird es ausreichend Stationen zur Handdesinfektion geben. Zusätzlich werden die Reinigungsintervalle in den Toilettenhäuschen verkürzt. Wie in anderen öffentlichen Bereichen auch werden die Spielplätze für die Kinder zugänglich sein. „Hier appellieren wir an die Eigenverantwortlichkeit der Eltern, die bitte darauf achten mögen, die Sicherheitsabstände ihrer Kinder zu denen anderer Besucher einzuhalten“, sagt Wildpark-Geschäftsführer Alexander Tietz. Die Gastronomiebetriebe werden bis auf weiteres geschlossen bleiben. Ausgenommen sind die Außenimbisse und Kioske. Speisen und Getränke, die dort erworben werden, dürfen gern auf den Rundgang durch den Park mitgenommen werden. Auch vor den Kassenhäuschen an den Eingängen werden Abstandsmarkierungen und Desinfektionsstationen zu finden sein. Um die Besucher und auch die Mitarbeiter zu schützen und lange Warteschlangen an den Eingängen zu vermeiden, bittet Alexander Tietz darum, den neuen Online-Ticketshop zu nutzen. „Unter ticketshop.wild-park.de können Einzel- oder Familienkarten bequem von zu Hause oder unterwegs bestellt werden. Mit den Tickets ist dann ein direkter Zugang zum Wildpark und zum Heide Himmel über das Einlasssystem möglich, ohne langes Anstehen an den Kassenhäuschen“, so Tietz. Natürlich hat das Wildpark-Team die besucherfreie Zeit genutzt, um einige Bereiche des Parks noch attraktiver zu gestalten. Der Abenteuerspielplatz hat einen nagelneuen, großen Rutschenturm bekommen und das neue Polarfuchsgehege ist inzwischen fertig gestellt. Auch das Gehege für die europäischen Wölfe wird in den nächsten Tagen in frischem Glanz erstrahlen. „So lange wie in diesen besonderen Zeiten, hatte der Wildpark in seiner Historie noch nie zusammenhängend geschlossen“, sagt Alexander Tietz. „Wir im Wildpark Lüneburger Heide haben unsere treuen Besucher sehr vermisst und freuen uns nun riesig auf einen – den Umständen enstprechend – umsichtigen Neustart. Wir bauen und vertrauen auf die Rücksichtnahme unserer Besucher, damit alle sicher und mit einem guten Gefühl wieder zu uns kommen können.“ Last but not least kündigt Tietz für die nahe Zukunft eine großartige Veränderung im Wildpark-Tierbestand an: „Wir können zur Zeit leider noch nicht preisgeben, was es ist. Aber soviel sei verraten: Das gesamte Wildpark-Team freut sich schon riesig drauf.“

Zoo Köln 04.05.2020
Kölner Zoo ab morgen wieder für Besucher geöffnet: Online-Reservierung notwendig aufgrund von Einlass-Begrenzung
Besucherzahlen sind auf rund 3.300 begrenzt. Es gelten die allgemeinen Abstandsregelungen. Tierhäuser und Aquarium müssen geschlossen bleiben, kommentierte Fütterungen fallen aus. Alle Detail-Infos und Sonderregelungen zur Zoo-Wiedereröffnung unter www.koelnerzoo.de/index.php/besuch#oeffnungfaq Online-Reservierung notwendig aufgrund von Einlass-Begrenzung www.koelnerzoo.de/reservierung-de Köln, 4. Mai 2020. Der Kölner Zoo steht ab morgen, 5. Mai 2020, wieder Besuchern offen. Wichtig: Der Einlass ist gemäß der behördlichen Vorgaben auf maximal rund 3.300 gleichzeitige Besucher begrenzt. Ist diese Besucherhöchstzahl erreicht, stoppt der Zoo auf behördliche Anweisung und gemäß der allgemeinen Covid-19-Schutzbestimmungen den Zutritt weiterer Besucher. Zutritte können bis auf weiteres nur über den Zoo-Haupteingang erfolgen. Der Zoo-Nebeneingang ist zurzeit geschlossen. Reservierungs-Ticket für Dauer- und Tagestickets zur besseren Zutrittssteuerung Neben einer gültigen Eintrittskarte benötigen alle Besucher aufgrund dieser Kapazitätsbeschränkung aktuell zusätzlich ein „Reservierungs-Ticket“ für den entsprechenden Besuchstag. Ohne zusätzliches Reservierungs-Ticket kann aktuell leider kein Zutritt erfolgen. Reservierungs-Tickets sind ab sofort kostenlos und unkompliziert über die Zoo-Website zu ordern unter https://koelnerzoo.de/reservierung-de. Der Zoo hat damit die Möglichkeit, Besucherströme im Interesse aller besser zu steuern. Besucher, die die Reservierungsfunktion nutzen, vermeiden zudem, dass sie umsonst anreisen und keinen Einlas in den Zoo finden. Das Reservierungs-Ticket gilt für Dauer- und Tagesticket-Inhaber. Auch Jahreskarteninhaber müssen also aufgrund der aktuellen Situation ihren Zutritt für den Wunschtag reservieren. Empfehlung: Tageskarten-Voucher am besten im Vorfeld online erwerben Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, empfiehlt der Zoo den Kauf von Online-Tageskartengutscheinen im Ticket-Shop des Kölner Zoos unter www.koelnerzoo.de. Die Tageskassen sind zudem geöffnet. Der Zoo bittet um Verständnis, dass an den Zoo-Tageskassen aktuell keine neuen Jahreskarten ausgestellt werden (Vermeidung von Warteschlangen). Verlängerungen bestehender Jahreskarten können an den Kassen 5+6 vorgenommen werden. Der Zoo bittet um möglichst kontaktlose Zahlung per EC-/Kredit-Karte oder Online-Ticketing. Fütterungen müssen leider ausfallen und Tierhäuser geschlossen bleiben Öffentliche Fütterungen sind aufgrund der aktuellen Corona-Sicherheitsbestimmungen aktuell leider nicht durchführbar. Der Zoo muss aus diesem Grund auch alle Tierhäuser und das Aquarium geschlossen halten. Er darf momentan auch keine Gruppenführungen, Kindergeburtstage und Veranstaltungen anbieten. Die Spielplätze können gemäß der gesetzlichen Bestimmungen ab 7. Mai 2020 wieder öffnen. Wiedereröffnungsangebot: Zoo reduziert die Tageskartenpreise – Tickets sind länger einlösbar Der Zoo reduziert zur Wiedereröffnung die Tageskartenpreise auf 16,50€ Erw. / 7,50€ Kinder. Erworbene Tageskartengutscheine zu diesem Sonderpreis sind bis 31.12.2020 gültig. Diese Tickets können also auch zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden. Es droht daher kein Verlust für den Käufer, falls er durch die Besucherbegrenzung am Wunschtag nicht in den Zoo kann. Zoo-Gastronomie bietet Snacks und Erfrischungen Die Zoo-Gastronomie bietet an den verschiedenen Imbissen auf dem Zoogelände Snacks und Erfrischungen „to go“ an. Das Zoo-Restaurant bleibt geschlossen, auf der Restaurant-Terrasse stehen in ausreichendem Abstand Sitzgelegenheiten für Rast und Ausruhen zur Verfügung. Der große ZooShop am Haupteingang ist unter Einhaltung der allgemeinen Schutzbestimmungen geöffnet. Alle Detail-Infos und Sonderregelungen zur Zoo-Wiedereröffnung unter www.koelnerzoo.de/index.php/besuch#oeffnungfaq

Zoo Magdeburg 04.05.2020
Seltener Nubischer Steinbock geboren
„In Magdeburg wurde ein Nubisches Steinböckchen (Capra ibex nubiana) geboren – eine tiergärtnerische Rarität! Innerhalb Deutschlands ist diese Tierart nur in Magdeburg zu bestaunen“, freut sich der Zoo-Geschäftsführer Dirk Wilke. Der Nubische Steinbock ist nicht nur in der Natur rar geworden, nur wenige europäische Zoos in Frankreich, Israel, Polen und Estland haben diesen seltenen Pflegling im Tierbestand. Nach Magdeburg kam der Nubische Steinbock 2017, um hier als Mitbewohner die neue Landschaftsanlage für Blutbrustpaviane, Klippschliefer, Blauflügelgänse und Schwarzente zu komplettieren. Schon zwei Jahre später gelang dem Zoo Magdeburg der Erstzuchterfolg bei den Nubischen Steinböcken. In Europa gibt es jährlich etwa sieben bis acht Nachzuchten bei dieser seltenen Wildziegenform. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt die Nubischen Steinböcke als gefährdete Subspecies (vulnerable). Vor allem durch die Lebensraumverdrängung durch Kamele, Hausziegen, Esel oder auch Wilderei und Bejagung ist die Population der Nubischen Steinböcke drastisch gesunken. Der Zoo Magdeburg stärkt den Reservebestand dieser Steinbock-Unterart mit diesem erneuten Zuchterfolg, was angesichts der insgesamt nur drei derzeit existierenden Zuchtgruppen Nubischer Steinböcke in Europa besonders wichtig ist! Das Europäische Zuchtbuch für Nubische Steinböcke wird im Parc de la Haute-Touche (Frankreich) geführt.

Zoo Wuppertal 04.05.2020
1. Internationaler Tag des Drills
Der Grüne Zoo Wuppertal und der Zoo-Verein Wuppertal e.V. unterstützen schon seit vielen Jahren den Verein Rettet den Drill e.V. und das Projekt Pandrillus in Nigeria und Kamerun. Der Grüne Zoo Wuppertal pflegt als einer von wenigen Zoos Drills. Die Gruppe besteht aus den zwei Männchen „Kano“ und „Raul“ und den beiden Weibchen „Uyo“ und „Traceuse“.Drills leben ausschließlich im Regenwald von Nigeria, Kamerun und auf der Insel Bioko in Äquatorial Guinea. Die Männchen wiegen mehr als doppelt so viel wie die Weibchen und haben ein leuchtend blau-violettes Hinterteil sowie eine grell rote Unterlippe. Heute wird zum ersten Mal der „Internationale Tag des Drills“ begangen. Die Organisation „Pandrillus“, deren Projekte in Deutschland vom Verein „Rettet den Drill e.V.“ un-terstützt werden, betreibt in Nigeria und Kamerun Schutzstationen für Drills. Hier werden beschlag-nahmte und verwaiste Tiere zu Zuchtgruppen zusammengewöhnt und wenn möglich wieder ausge-wildert. Die Affen werden in ihren Heimatländern als „bushmeat“ geschossen und ihr Fleisch auf den Märkten verkauft. Auch Weibchen mit Babys werden bejagt, um die Jungtiere auf Märkten als Hau-stiere anbieten zu können. Zudem sorgt die zunehmende Zerstörung des Lebensraumes dafür, dass ihr Bestand zurückgeht. Geschätzt leben etwa noch 3000 Tiere. Drills gehören zu den am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas und werden in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „stark gefährdet“ gelistet. Der Verein Rettet den Drill e.V. hat sich zum Ziel gesetzt sich für die Förderung und die Erhaltung des Drills in seinem natürlichen Lebensraum einzusetzen. Für dieses Vorhaben sind sie jedoch auf Unter-stützung angewiesen. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. und der Grüne Zoo Wuppertal unterstützen schon seit vielen Jahren diese Bemühungen. Über das Spendenkonto des Zoo-Verein Wuppertal e.V. ist eine Unterstützung des Projekts möglich. Stadtsparkasse Wuppertal :IBAN: DE36 3305 0000 0000 9777 77 Durch die aktuelle Situation möchten wir diesen Tag auch über die sozialen Netzwerke feiern. Alle Beiträge zum Tag des Drills werden in den sozialen Medien unter dem Hashtag #dayofthedrill veröffentlich.

Zoo Osnabrück 04.05.2020
Zoo Osnabrück bereits am 6. Mai geöffnet Tierhäuser geschlossen, Spielplätze offen – Zoobesuch online vorbereiten
Bereits am 6. Mai, einen Tag früher als gedacht, kann der Zoo Osnabrück seine Tore öffnen. Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden stehen nun auch alle Auflagen fest. Besucher sollten sich auf der Homepage auf den Ausflug in den Zoo vorbereiten und hier nach Möglichkeit bereits Tickets lösen oder Jahreskartenanträge ausfüllen. „Wir öffnen den Zoo entsprechend der aktuellen Verordnung und damit steht einem Zoobesuch bereits am 6. Mai nichts mehr entgegen“, berichtet Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. „Wichtig ist, dass die Besucher überall den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Da unser Gelände mit 23,5 Hektar und 8 Kilometer Wegenetz ja sehr groß ist, gibt es genügend Raum zum Ausweichen.“ Sieben Wochen war der Zoo Osnabrück nun wegen der Corona-Pandemie geschlossen und musste in der Zeit auf alle Einnahmen durch Besuchereintritte verzichten – eine sehr schwierige Situation, wie Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde erläutert: „Da 75 Prozent unseres Budgets aus den Eintrittsgeldern besteht, ist und bleibt die Situation für uns existenzbedrohend. Es ist nun schon mal ein erster wichtiger Schritt, dass wir den Zoo wieder öffnen können – für unsere Besucher und für die Zootiere. Dafür danken wir auch unserem Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der sich für die Öffnung bei der Landesregierung Niedersachsen besonders eingesetzt hat.“ Rabatt auf Online-Tickets – Spielplätze geöffnet Während die Tierhäuser und die Gastronomie weiter geschlossen bleiben müssen, können die beliebten Spielplätze im Zoo voraussichtlich wieder geöffnet werden. Wichtig ist allerdings, dass sowohl im Zoo als auch im Eingangsbereich keine Menschenansammlungen und lange Warteschlangen entstehen. Deswegen sollen sich Besucher bereits Zuhause auf den Ausflug in den Zoo vorbereiten, wie Christina Bunde, Leiterin des Kassenbereichs erklärt: „Tagestickets und Anträge für Jahreskarten sollten vorab online gekauft beziehungsweise ausgedruckt und ausgefüllt werden. Das geht ganz schnell und einfach und auf Tagestickets als E-Tickets gibt es sogar 10 Prozent Online-Rabatt.“ Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen gelten generell vergünstigte Tagespreise, die dem regulären Nebensaison-Preis entsprechen. Die notwendigen Informationen für den Zoobesuch erhalten Besucher auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de. Notfalls können Tickets und Jahreskartenanträge am Zooeingang erworben beziehungsweise ausgefüllt werden. Generell gelten natürlich auch beim Zoobesuch die aktuellen Kontaktregelungen: Der Zoobesuch ist nur alleine, mit einer weiteren Person oder mit den Personen des eigenen Hausstands zulässig. Zebra und Giraffen weisen den Weg in den Zoo Für einen schnellen Einlass haben die Mitarbeiter ein Anstellsystem mit gut sichtbaren Zebra-, Flamingo-, und Giraffensymbolen für die verschiedenen Gästegruppen entworfen. Auf dem Vorplatz werden Einweiser an Tischen mit Plexiglasschutz die ankommenden Besucher entsprechend zum richtigen Eingangstor dirigieren. „Sollte jemand noch kein Ticket haben, gibt es notfalls die Möglichkeit dieses an der Kasse zu kaufen. Wir bitten hier um Kartenzahlung, am besten ist kontaktloses zahlen. Zudem empfehlen wir Mund-Nase-Masken im Eingangsbereich zu tragen, um sich selbst sowie andere Besucher und Mitarbeiter zu schützen“, betont Bunde. Bollerwagen können derzeit nicht ausgeliehen werden, Rollstühle und E-Mobile stehen aber weiterhin zur Verfügung und werden nach jeder Nutzung desinfiziert. Unbeschwerter Zoobesuch mit Picknick Im Zoo selbst können die Besucher einen unbeschwerten Zoobesuch genießen, wie Philip Freund, Leiter Besucherservice, erklärt: „Selbst an sehr vollen Tagen verteilen sich die Besucher auf dem großen Gelände, sodass wir hier genügend Platz haben. Unsere Wege sind zwischen 2 und 4,5 Metern breit, es gibt also genügend Raum, um einander auszuweichen. An engeren Wegen, wie auf den Höhenpfaden, wird es ausgeschilderte Einbahnstraßenregelungen geben.“ Da die Gastronomie weiterhin geschlossen bleiben muss, stellt der Zoo zurzeit zusätzliche Bänke und Tische mit genügend Abstand auf, sodass sich Familien hier für ein Picknick niederlassen können. „Wir setzen auf die Vernunft und Eigenverantwortung der Besucher, sodass diese die bestehenden Abstands- und Kontaktregelungen einhalten. Damit es nicht zu Gruppenbildungen an Gehegen kommt, werden wir keine Fütterungen oder Kommentierungen durchführen. Zusätzliche Mitarbeiter haben zudem ein Auge darauf, dass keine Menschenansammlungen entstehen“, so Freund. Die Toilettenräume dürfen nur von einer Person beziehungsweise von der jeweiligen Besuchsgruppe betreten werden und die Zoomitarbeiter desinfizieren die Toiletten in kurzen zeitlichen Abständen. Weiterhin auf Spenden angewiesen Mit all den Maßnahmen sei der Zoo sehr gut vorbereitet auf eine Wiedereröffnung, betont Zoopräsident Brickwedde: „Der Zoo bietet den Familien Abwechslung und ein wenig unbeschwerten Alltag in dieser herausfordernden Zeit. Gerade für Familien ohne Balkon oder Garten ist der Zoo nun wieder eine tolle Möglichkeit, um rauszukommen und mit den Tieren etwas Positives zu erleben.“ Der Zoopräsident weist jedoch darauf hin, dass der Zoo trotz der Wiedereröffnung weiterhin in einer schwierigen finanziellen Lage sei: „Uns fehlen einfach die hohen Einnahmen aus den Osterferien, die uns sonst auch durch die dunkle Jahreszeit bringen. Deswegen sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Mit Spenden, Retter-Jahreskarten zum Sonderpreis, Tierpatenschaften oder Retter-T-Shirts hilft man uns weiterhin die Zootiere zu versorgen. Alle Informationen hierzu gibt es ebenfalls auf unserer Internetseite.“

Zoo Leipzig 04.05.2020
Willkommen zurück: Der Zoo Leipzig ist geöffnet! Besucher benötigen ein Online-Ticket
Fünf Minuten vor 9 Uhr war es soweit: Zoodirektor Prof. Jörg Junhold hat nach 47 Tagen das Tor zum Zoo Leipzig wieder für Besucher öffnen dürfen. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht und wir unsere Gäste wieder begrüßen dürfen“, sagte der Chef des Zoos erleichtert und lobte: „Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Besucher uns bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen unterstützen. Heute Morgen haben wir gesehen: Wir können uns auf sie verlassen.“ Zentrale Maßnahmen zur Vermeidung von Besucheransammlungen und Einhaltung von Abständen sind die Einführung einer Kapazitätsgrenze und der Verkauf von Online-Tickets, die die Anzahl der Zutritte regulieren. Sowohl Tagesbesucher als auch Jahreskarteninhaber müssen sich vorab auf www.zooleipzig. de/offen informieren und ein tages- und zeitgebundenes Ticket buchen. Nur damit kann der Zoobesuch garantiert werden. Der Zoo ist in den vergangenen Tagen für die geltenden Regelungen vorbereitet worden. Tierhäuser und Zooshops müssen vorerst geschlossen bleiben, die gastronomischen Angebote können nur im Außenverkauf zum Mitnehmen genutzt werden und die Spielplätze bleiben vorerst geschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt müssen hierfür Maßnahmen zur Betreibung entwickelt werden. „Wir halten die Einschränkungen so gering wie möglich, aber auch so umfangreich wie nötig, um wieder täglich öffnen zu dürfen“, erklärt Zoodirektor Prof. Junhold. Der Zoo Leipzig konnte sich in den vergangenen fast sieben Wochen auf die intensive Unterstützung seiner Zoofreunde verlassen. Die Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“ (www.zoo-leipzig.de/bienchen), der Freundes- und Förderverein mit neuen Mitgliedern und Patenschaften sowie Spendeneingänge haben dem Zoo zusammen mehr als 610.000 Euro eingebracht. „Hierfür möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Diesen Rückhalt zu haben, macht uns stolz“, so Junhold. Mit der Zooöffnung entspanne sich die Situation ein wenig: „Es ist ein erster Schritt zurück in den Alltag. Vom Normalbetrieb sind wir aber noch weit entfernt. Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden wir Einschränkungen sowohl für die Besucher als auch mit Blick auf unsere Einnahmesituation haben.“

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 04.05.2020
Vergünstigter Sondertarif / Begrenzter Zutritt über Online-Tickets / Maskenpflicht – Wilhelma öffnet wieder mit Schutz für Menschen und Tiere
Mit Freude und Vorsicht bereitet die Wilhelma ihren verzögerten Start in die Hauptsaison vor. Knapp zwei Monate nach der vorsorglichen Schließung im Zuge der Corona-Pandemie wird der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart ab Montag, 11. Mai, seine Tore unter Auflagen zum Infektionsschutz wieder öffnen. Möglich macht dies das Land Baden-Württemberg durch eine Lockerung der Restriktionen. „Das ist ein wichtiger Tag für uns“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Schließlich ist die ganze Wilhelma darauf ausgerichtet, nicht nur seltene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten, sondern sie den Menschen zugänglich zu machen, diesen mit dem Naturerlebnis Freude zu machen und das Umweltbewusstsein zu stärken. Auch für viele Tiere wie Affen, Raubkatzen oder Seelöwen wird es eine willkommene Abwechslung sein, wenn sich der Park wieder mit Leben füllt.“ Nach den jetzt vorliegenden Auflagen schafft die Wilhelma in den nächsten Tagen die Voraussetzungen, um die Einhaltung der notwendigen Abstands- und Hygieneregeln überall auf dem Gelände gewährleisten zu können. „Dank der gebremsten Ausbreitung des Virus können wir etwas durchschnaufen, aber noch lange nicht aufatmen“, betont Kölpin. „Die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher, der Belegschaft und der Tiere muss an oberster Stelle stehen. Wir tun alles, um das Ansteckungsrisiko bei einem Gang durch den Zoologisch-Botanischen Garten so gering wie nur möglich zu gestalten. Dazu gehört unter anderem eine Maskenpflicht, wie sie im ÖPNV und beim Einkaufen gilt.“ Oberstes Ziel ist, den notwendigen Mindestabstand laut Hygienevorschriften gewährleisten zu können. Deshalb trifft die Wilhelma mehrere Vorkehrungen, damit die Menschen nicht zu dicht aufeinander treffen: Erstens müssen zunächst alle Gebäude, ob Tier- oder Gewächshäuser, sowie Streichelzoo und begehbare Volieren für das Publikum geschlossen bleiben. Zweitens fallen Angebote, die Publikumsmagneten sind, wie Führungen und kommentierte Fütterungen aus. Wegen der Einschränkungen berechnet die Wilhelma als Sondertarif ganztägig nur den vergünstigten Abendpreis. Und drittens gilt es, Warteschlangen zu vermeiden, und die Besucherdichte luftig zu halten. Hierfür führt die Wilhelma für sämtliche Gäste ein obligatorisches Online-Ticket ein, das die Zahl pro Tag und Zeitfenster begrenzt ein. Auch die Besitzerinnen und Besitzer von Dauerkarten sowie Mitglieder des Fördervereins müssen sich vor jedem Besuch jeweils vorab eine – für sie kostenlose – Online-Reservierung besorgen. Einen Kartenverkauf an den Kassen vor Ort gibt es vorerst nicht. Für die ersten Besuche ab Montag, 11. Mai, beginnt die Reservierungsphase Ende dieser Woche über die Webseite der Wilhelma. Dann werden auch die Details, die derzeit ausgearbeitet werden, bekanntgegeben. „Wir haben so viele Anfragen von leidenschaftlichen Wilhelma-Freunden erhalten, die leider in unserer Hochsaison rund um Ostern nicht herkommen konnten, dass wir eine große Nachfrage erwarten“, sagt der Direktor. „Um das im Kampf gegen Covid-19 Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen, müssen wir ausschließen, dass zu viele Menschen gleichzeitig durch die Wilhelma strömen. Je maßvoller und geduldiger wir mit der Öffnung umgehen, umso größer ist die Chance, dass dieses Experiment dauerhaft gelingt.“

Zoo Vivarium Darmstadt 04.05.2020
Neuzugang bei den Totenkopfaffen im Zoo Vivarium
Seit Februar lebt unter den Totenkopfaffen des Zoos Vivarium ein neues Zuchtmännchen – Tamines. Der knapp sieben Jahre alte Bolivianische Totenkopfaffe kam auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms vom belgischen Zoo Planckendael in den Darmstädter Tiergarten, um seinen inzwischen 20 Jahre alten Vorgänger Eddie als Zuchtmännchen abzulösen. Eddie hat in den vier Jahren, die er nun schon im Zoo Vivarium lebt, vierzehnmal für Nachwuchs gesorgt und darf mit Zustimmung des Zuchtbuchführers in Darmstadt bleiben.

Zoo Vivarium Darmstadt 04.05.2020
Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt ab 5. Mai wieder geöffnet / Alle Freigehege, ausgewählte Tierhäuser und der zooeigene Spielplatz zugänglich
Ab dem morgigen Dienstag, 5. Mai, hat der Zoo Vivarium wieder für seine Besucherinnen und Besucher geöffnet. Es gelten die regulären Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Neben allen Freigehegen sind auch ausgewählte Tierhäuser, Ruhebereiche und der zooeigene Kinderspielplatz sind zugänglich. Gemäß den Vorgaben der Hessischen Landesregierung mit Bezug zur Corona-Pandemie ist die Besucherzahl auf 300 Personen begrenzt. Von längeren Wartezeiten im Kassenbereich ist daher nicht auszugehen. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln, insbesondere die Einhaltung des Mindestabstands zu beachten (siehe dazu www.corona.hessen.de). Mund-Nasen-Schutz bzw. Schutzmasken sind selbst mitzubringen. Das Café Eulenpick bietet den Besucherinnen und Besuchern eine Auswahl an Getränken und Snacks zum Mitnehmen an.

Zoo in der Wingst 04.05.2020
BESUCHER DÜRFEN AB MITTWOCH IN DEN ZOO
Tourismus GmbH Wingst organisiert die Wiederöffnung auf Basis der neuen Rechtslage Wingst. „Es war ein Ringen um jeden einzelnen Tag“, sagt Zoodirektor Dr. Pierre Grothmann. Der Zoo in der Wingst mit dem Wolfs- und Bärenwald darf am Mittwoch, 6. Mai, wieder seine Pforten für Gäste öffnen. Das sei der beherzten Kampagne von Vertretern der Samtgemeinde Land Hadeln, der lokalen Politik und den Zoo-Verantwortlichen zu verdanken, meint Grothmann. Mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und den lokalen Landtagsabgeordneten habe man in der vergangenen Wochen in Kooperation mit weiteren Zoos die Grundlagen einer zeitnahen Öffnung erörtert. Dabei sei es auch darum gegangen, dass die Zoos die von der Landesregierung vorgegebenen Corona-Vorschriften – das Einhalten der infektionsschutzrechtlichen Auflagen – verantwortungsbewusst umsetzen können, so Grothmann. Für den Wingster Zoodirektor keine Frage: „Hinter mir steht ein flexibles und verantwortungsvolles Team. Auf Verhaltens-, Hygiene- und Distanzmaßnahmen können wir uns vorbereiten.“ Schwierig würde es allerdings mit jedem Tag werden, an dem der Zoo weiterhin keine Einnahmen hätte, verdeutlicht der Zoodirektor. Im Zoo in der Wingst leben 400 Tiere. Über 20 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Grothmann sagt, in den sieben Wochen der Schließung aufgrund des Coronavirus habe er viel Zuspruch von seinen Zoo-Gästen, auch über die sozialen Medien bekommen. Jetzt freue er sich insbesondere für die Kinder, dass diese ab Mittwoch wieder in den Zoo und den Wolfs- und Bärenwald kommen dürfen. „In wieweit wir die Spielplätze auf dem Zoogelände öffnen, steht noch nicht ganz fest“, erläutert Grothmann. Dass manches eingeschränkt werde, darauf müssten sich die Besucher einstellen. Es gelten die üblichen Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr (Einlass bis 17:15 Uhr). Hinzu kommt: < auf dem gesamten Zoogelände und im Kassenbereich gilt die Abstandsregel von mind. 1,5 Meter < manche Wege dürfen nur als „Einbahnstraße“ genutzt werden < es gibt keine Schaufütterungen und keine Führungen < Getränke-, Eis- und Snackverkauf nur zum Mitnehmen „An Sonntagen ist der Zoo normal deutlich stärker besucht als an Wochentagen. Wer flexibel ist, sollte seinen Besuch möglichst an einem Wochentag planen. Damit könnten Warteschlangen an der Kasse verhindert werden“, sagt Pierre Grothmann. „Uns liegt viel daran, dass jeder bemüht ist, das Risiko zu minimieren. Im Vordergrund steht, dass der Betrieb weiterhin aufrechterhalten werden kann.“ Dem Zoo fehlen durch die Zwangspause beträchtliche Einnahmen. „Deshalb können wir die Eintrittspreise trotz einiger Einschränkungen nicht senken“, betont Grothmann und bittet um Verständnis. Alle Jahreskarten, die zwischen dem 17. März 2019 und dem 16. März 2020 ausgestellt wurden, sind zwei Monate länger gültig. Alle vorab gebuchten Jahreskarten können ab Mittwoch, 6. Mai, an der Zookasse abgeholt werden.

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