Tiergarten Nürnberg 23.10.2026
Tiergarten: Aktion in den Herbstferien für Kinder undJugendliche
Mit einer großen Herbstferienaktion lädt der Tiergarten der Stadt Nürnberg Familien ein, gemeinsame Zeit in der Natur zu verbringen: Vom 31.Oktober bis zum 8. November 2026 haben Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre freien Eintritt in den Tiergarten. Dieses Angebot gilt nicht für Kinder- oder Freizeitgruppen. Eine Kürbissafari und eine Ausstellung bringen am 31. Oktober zusätzliche Spannung in den Besuch. Für Menschen mit Behinderung oder Hilfebedarf wird es wieder einen kostenlosen Fahrdienst zum Klimawaldpfad geben. „Aufgrund der vielen Hitzetage in diesem Jahr haben in den Sommermonaten deutlich weniger Kinder und Jugendliche unseren Zoo erlebt. Gerade die Beschäftigung mit Themen des Natur- und Artenschutzes ist ein Bildungsauftrag. Mit dieser Aktion wollen wir Familien und junge Leute ermuntern, zusammen unseren schönen Tiergarten zu erkunden, Natur und Tiere zu erleben und einfach einen wunderbaren Tag miteinander zu erleben“, sagt der 2. Bürgermeister Andreas Krieglstein, der für den Tiergarten zuständig ist. Kinder unter 14 Jahren müssen bei ihrem Besuch von einer volljährigen Person begleitet werden. Jugendliche ab 16 Jahren werden gebeten, für den Einlass einen Altersnachweis mitzubringen – zum Beispiel einen Schüler- oder Auszubildendenausweis oder einen Personalausweis. Kinder- und Freizeitgruppen zahlen im Aktionszeitraum den vergünstigten Eintritt von 7,50 Euro pro Person oder 5,50 Euro, wenn sie eine Kinderaktionskarte aus dem begrenzten Kontingent erwerben. Letzteres ist ausschließlich online möglich. Kürbissafari und Ausstellung mit Fühlstationen zu Halloween Am 31. Oktober gibt es im Tiergarten wieder eine Kürbissafari – ein gemeinsames Quiz von Tiergarten und Bionicum: Kürbisse, die auf dem Tiergartengelände verteilt sind, verraten, wo die Antworten zu dem Quiz zu finden sind. Wer alle Kürbisse entdeckt und die Fragen damit korrekt beantwortet hat, erhält ein Lösungswort und kann damit -solange der Vorrat reicht- zwischen 14 und 16 Uhr im Bionicum in der ersten Etage des Naturkundehauses einen kleinen Sofortgewinn abholen. Außerdem steht am Eingang des Tiergartens eine Gewinnbox bereit, aus der die Gewinner für weitere Preise gezogen werden. Die Gewinner werden im Nachgang per E-Mail informiert. Neben der Kürbis-Safari gibt es zu Halloween im Vortragssaal des Naturkundehauses auch eine kleine Ausstellung: Sie beleuchtet typische Attribute, die bei Halloween nicht fehlen dürfen, aus einer ungewohnten Perspektive. Unter anderem laden ein Schädelquiz, Fühlstationen und eine Slideshow mit skurril anmutenden Tierarten dazu ein, Halloween zur Abwechslung auch gruselfrei zu erleben – Süßes oder Saures wartet aber auf jeden Fall auf alle Kinder, die den ausgefüllten Rätselbogen im Foyer des Naturkundehaus abgeben Fahrdienst zum Klimawaldpfad für Menschen mit Behinderung Für Menschen mit Behinderung oder Hilfebedarf wird es im gesamten Aktionszeitraum, täglich von 9 Uhr bis 15.30 Uhr wieder einen kostenlosen Fahrdienst vom Haupteingang zum Klimawaldpfad und zurück geben. Gäste, die den Fahrdienst in Anspruch nehmen möchten, wenden sich bitte mit gültiger Eintrittskarte direkt an den Fahrer des Fahrdienstes. Er steht mit seinem Wagen im linken Teil des Eingangsbereiches, nahe der Behinderten-Parkplätze bereit. Da er zwischen dem Haupteingang und dem Klimawaldpfad pendelt, kann es sein, dass sie wenige Minuten warten müssen. Dieses Angebot wird ermöglicht vom Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. Infos zum Fahrdienst gibt es hier: https://tgnbg.de/51 „Wir freuen uns, dass wir den Tiergarten in den Ferien auf diese Weise für alle noch zugänglicher machen können“, sagt Tiergartendirektor Dr. Dag Encke. Der Tiergarten wünscht allen Familien schöne Herbstferien mit tollen Erlebnissen in der Natur.
Vivarium Darmstadt 23.10.2026
Neues Fenster ins Wattenmeer: Abschluss der Umbauarbeiten in der Watvogelhalle im Zoo Vivarium / Unterstützung durch die Bürgerstiftung
Die umgebaute Watvogelhalle im Zoo Vivarium gestattet den Besucherinnen und Besucher neue und attraktivere Perspektiven auf die dort lebenden Watvögel. Bei der Präsentation der Umbauarbeiten erläuterten Frank Siemund, Betriebsleiter des EAD, und Frederik Linti, Leiter des Zoos Vivarium, auch die praktischen Verbesserungen in der Tierpflege. In der Watvogelhalle können jetzt die Temperaturverhältnisse durch flexible Rolltore feiner reguliert werden; außerdem verbessern transparente Elemente die Sicht in der Halle. Die Tierpflege profitiert, denn der Zeitaufwand für den Auf- und Abbau der bisherigen Trennwände wird reduziert, so dass den Tierpflegerinnen und -pflegern mehr Zeit für die Tiere bleibt. Ermöglicht wurden die Umbauarbeiten durch Unterstützung der Bürgerstiftung Darmstadt, die von Ulrike Heymann und Gerd Wieber vertreten wurde.
Alpenzoo Innsbruck 23.10.2026
Nachwuchs im Alpenzoo: Drei kleine Schäfchen im Schaustall
Im Schaustall des Alpenzoo gibt es wieder Nachwuchs: Gleich drei kleine Schäfchen sind letzte Woche zur Welt gekommen. Eines davon ist ein Walliser Schwarznasenschaf. Noch halten sich die Kleinen eng an ihre Mütter, doch schon bald werden sie neugieriger werden, ihr Zuhause auf eigene Faust erkunden und erste Freundschaften mit den anderen Schafen schließen. Walliser Schwarznasenschafe: Flauschige Bergbewohner Walliser Schwarznasenschafe stammen ursprünglich aus dem Schweizer Kanton Wallis und sind besonders gut an das Leben im Gebirge angepasst. Ihr dichtes, langes Wollfell schützt sie vor Wind und Wetter und verleiht ihnen ihr charakteristisches, flauschiges Aussehen. Typisch für die Rasse ist das weiße Fell mit den schwarzen Abzeichen an Nase, Augen, Ohren, Knien und Sprunggelenken. Dadurch sind die Tiere unverwechselbar gezeichnet. Alte Nutztierrassen am Schaustall im Alpenzoo Im Schaustall des Alpenzoo leben verschiedene alte Nutztierrassen aus dem Alpenraum. Viele dieser Rassen sind heute in ihrem Bestand bedroht, da sie in der modernen Landwirtschaft zunehmend von leistungsstärkeren Rassen verdrängt werden. Mit ihrer Haltung möchte der Alpenzoo auf die Vielfalt dieser besonderen Tiere aufmerksam machen und einen Beitrag dazu leisten, dass alte und seltene Nutztierrassen nicht in Vergessenheit geraten.
Zoo Duisburg 22.10.2026
Die Fischkatzen sind zurück: Zoo Duisburg eröffnet Anlage
Mit der Unterstützung des Fördervereins ist das vorhandene Areal deutlich erweitert, neugestaltet und mit zusätzlichen Einsichtsmöglichkeiten für die Zoogäste ausgestattet worden. Hier lässt sich ab sofort eine Fischkatze aus verschiedenen Perspektiven beobachten. Der Zoo Duisburg hat ein weiteres Projekt erfolgreich fertiggestellt: Die Sanierung der Fischkatzenanlage ist abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurden die Innen- wie Außenanlagen deutlich erweitert und jeweils um einen Teich ergänzt. Zusätzlich hat das Zoo-Team die Bereiche grundlegend neu strukturiert. Der Verein der Freunde des Duisburger Tierpark e.V. stellte entsprechende Geldmittel für die Umsetzung der Maßnahme bereit und ebnete damit den Weg für das Projekt. Mit dem Einzug von Fischkatzenkater „Narok“ lässt sich ab sofort somit wieder ein Vertreter dieser Art am Kaiserberg beobachten. „Mit der Fischkatzenanlage setzen wir unseren Auftrag fort: Menschen für Tiere zu begeistern und Bewusstsein für den Schutz der Natur schaffen. Dabei ist uns das Projekt dank der großartigen Unterstützung des Fördervereins gelungen, wofür ich mich von Herzen bedanke“, sagt Zoodirektorin Astrid Stewin. „Förderer und Partner sind für die Weiterentwicklung unseres Zoos in Duisburg wichtig. Wir als Förderverein leben diese Partnerschaft mit unseren mehr als 9.000 Mitgliedern jeden Tag und sind stolz, ein neues Stück Zoogeschichte mit geschrieben zu haben“, erklärt Mirco Höfferling, 1. Vorsitzender des Fördervereins. „Wir freuen uns, den Zoo bei seinen Projekten unterstützen zu können und begleiten ihn selbstverständlich auch in Zukunft auf seinem Weg.“ Dichte Pflanzen, mehrere Teiche und die Hoffnung auf Nachwuchs Mit der neuen Fischkatzen-Anlage im Zoo Duisburg ist ein vielfältiger Lebensraum entstanden: Dichte Pflanzen, viele Wurzeln, zahlreiche Versteckmöglichkeiten, Kletterbäume und gleich mehrere Teiche bieten den Tieren beste Lebensbedingungen. Aus verschiedenen Perspektiven lassen sich die flinken Fischjäger ab sofort beobachten. „Durch die Unterwasserscheibe haben unsere Gäste nun zum ersten Mal die Möglichkeit, diese Tiere beim Baden, Schwimmen und Tauchen zu beobachten. Das ist ein toller Mehrwert“, freut sich Kuratorin Janine Riesener. Zahlreiche weitere Einsichtsmöglichkeiten, so die große Panoramascheibe im Innenbereich, und eine interaktive Beschilderung zur Fischkatze und ihrem Lebensraum runden das Besuchserlebnis ab. Mit dem sanierten und deutlich vergrößerten Areal möchte das Zoo-Team an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen und hofft auf Nachwuchs. „Die Zucht von Fischkatzen ist immer eine Herausforderung“, weiß Tierpfleger Mike Kirschner, der in den Planungsprozess eng eingebunden war. „Die erweiterte Anlage hat in jedem Fall alle Möglichkeiten, Nachwuchs aufzuziehen und noch besser auf die Bedürfnisse der Tiere zu reagieren. Dafür wurde die altbewährte Wurfbox im hinteren Bereich des Raubtierhauses erhalten und an das Erweiterungsgelände angeschlossen“. Der Neue am Kaiserberg Er ist der Neue am Kaiserberg: Der Fischkatzenkater „Narok“, der aus Italien nach Duisburg gekommen ist, hat seinen neuen Lebensraum auf Samtpfoten erkundet. Schrittweise gewöhnte das Pfleger-Team um Mike Kirschner den neuen Schützling ein. Die Tierpfleger beschreiben ihn daher als schüchternes, zurückhaltendes Tier. Geboren wurde „Narok“ im August 2024 in Tschechien. Über die Fischkatze Fischkatzen leben ursprünglich in den Regenwäldern Asiens. Auf dem Speiseplan der Kleinkatzen stehen unter anderem kleine Säugetiere, Vögel und insbesondere Fisch. Als geschickte Schwimmer stöbern die Räuber ihre Nahrung in Flüssen und Seen vor allem in der Uferzone auf. Ihr Verbreitungsgebiet ist in den letzten Jahren zunehmend geschrumpft. Der Grund ist der Mensch. Neben der Entsorgung von Müll in Seen und Flüssen, wo Fischkatzen ihre Nahrung finden, setzt den Tieren auch der Bau von Straßen, Siedlungen sowie die Abholzung der Wälder massiv zu. Das führt dazu, dass Fischkatzenpopulationen voneinander isoliert sind, da es keine Korridore für die Tiere gibt, die das Finden von Partnern und neuen Lebensräumen ermöglichen würden. Aufgrund dieser vielfältigen Gründe stuft die IUCN die Fischkatze als gefährdet ein. Die Bestände nehmen kontinuierlich ab. Der Erhalt dieser Tierart in Zoologischen Gärten ist somit enorm wichtig, da diese Reservepopulation eine der Schutzmaßnahmen ist.
Tierpark Nordhorn 22.10.2026
Stachelschwein „Opa“ im Rekordalter gestorben
Das große Nagetier im Nordhorner Tierpark wurde älter als 30 Jahre In der vergangenen Woche mussten wir uns von einem unserer ältesten Zootiere verabschieden. Das Weißschwanz-Stachelschwein „Opa“ kam am 22.05.1996 aus dem Tierpark Chemnitz zu uns in den Familienzoo. Das Geburtsdatum wurde damals nicht übermittelt, so dass nicht ganz klar ist wie alt „Opa“ tatsächlich geworden ist. „Wir gehen davon aus, dass er bei seiner Ankunft in etwa 1 Jahr alt gewesen ist, aber ganz genau klären lässt sich das nicht mehr,“ so Zoodirektor Dr. Nils Kramer. Damit wäre „Opa“ aber ebenso so alt geworden wie das Weißschwanz- Stachelschwein „Ferdinand“ aus dem Prager Zoo. Er wurde zu einer echten Berühmtheit, da er im August 2011 seinen 30. Geburtstag feierte und damit als das älteste dokumentierte Stachelschwein der Welt galt. Er brach damit den damaligen offiziellen Langlebigkeitsrekord für seine Artgenossen. Ferdinand setzte sogar noch einen drauf und starb schließlich im Jahr 2012 im stattlichen Alter von 31 Jahren. Mit einem nachweislich erreichten Alter von über 30 Jahren gehört unser „Opa“ aber auf alle Fälle zu den außergewöhnlich langlebigen Vertretern seiner Art. Das Zootier- Lexikon verweist in seinen Quellen bislang auf einen dokumentierten Vergleichsfall von über 29 Jahren und 11 Monaten und im Guiness Buch der Rekorde ist lediglich ein Sumatra-Stachelschwein genannt, was 27 Jahre und 3 Monate alt wurde. Da es sich hierbei um eine andere Art handelt, ist ein direkter Rekordvergleich natürlich nicht möglich. Nun leben im Nordhorner Tierpark erst einmal nur noch 4 weibliche Tiere, bevor in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft ein neues Männchen begrüßt werden kann. Vielleicht wird er dann wie „Opa“ in diesem heißen Sommer demnächst seine Weibchen zum Baden und Duschen animieren. Das war nämlich eine absolute Leidenschaft des alten Nordhorner Stachelschweinmannes, der mit seinen Planscheinlagen alle Mitarbeiter und Zoobesucher verzückt hat.
Tierpark Hagenbeck 22.10.2026
Suko, Kenji und Chen Lu – Hagenbeck gibt Namen der Leopardenbabys bekannt
Die drei Nordchinesischen Leopardenjungtiere bei Hagenbeck haben ihre Namen bekommen: Suko, Kenji und Chen Lu. Während Tierpflegerin Nele Kolb den Namen Suko selbst ausgesucht hat, konnte auch die Öffentlichkeit mitentscheiden. Unter den Einsendungen der Instagram-Follower von Hagenbeck wurde Kenji für einen der beiden Jungen gewählt. Unter den Vorschlägen der Zuschauer von RTL Nord wurde sich für Chen Lu entschieden, den Namen des kleinen Mädchens. Bei der Bekanntgabe waren neben Nele Kolb auch Dr. Michael Flügger, Zootierarzt und EEP-Koordinator für Nordchinesische Leoparden sowie Claudia Bombis, Koordinatorin Tierpflege, anwesend. „Es ist immer wieder schön zu erleben, wie sich die Jungtiere entwickeln und ihre Umgebung erkunden. Gleichzeitig sind die drei auch ein wichtiger Teil unserer Arbeit für den Artenschutz“, sagt Dr. Michael Flügger. Tierpflegerin Nele Kolb ist begeistert über die Namensgebung: „Ich freue mich, dass mein Namensvorschlag ausgewählt wurde und der kleine Leopard jetzt Suko heißt. Es ist schön, dass so viele Menschen Anteil an der Namensfindung genommen haben und wir gemeinsam Namen für die drei Jungtiere gefunden haben.“ Hagenbeck beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das die Zucht bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut koordiniert. Ziel ist es, gesunde und genetisch vielfältige Populationen zu erhalten und damit einen Beitrag zum langfristigen Schutz der Art zu leisten. Die gezielte Zusammenarbeit zwischen zoologischen Einrichtungen ist dabei besonders wichtig, um die Bestände nachhaltig zu sichern. Der Leopardennachwuchs ist daher ganz besonders wichtig. Leider waren die drei Jungtiere heute nicht mutig genug, um sich draußen zu zeigen. Jedoch erkunden sie regelmäßig ihr Außengehege und sind für Besucher zu sehen. Falls sie sich doch in ihrer Höhle befinden sollten, können sie auf dem Monitor vor dem Leopardengehege beobachtet werden.
Erlebnis-Zoo Hannover 22.10.2026
Erlebnis-Zoo startet in die Wintersaison
Letzte Bootsfahrt am Sonntag – tierisch tolle Herbstspaziergänge – leuchtende ZooLights Am Sonntag, 25. Oktober, verabschiedet sich der Erlebnis-Zoo Hannover von der diesjährigen Sommersaison. Am Sonntag gleiten die Boote zum letzten Mal in diesem Jahr den Sambesi hinunter – vorbei an Zebras, Antilopen, Flamingos und Nashörnern –, bevor sie zum Überwintern ins Trockendock verlegt werden. Ab Montag, 26. Oktober, beginnt die Winterzeit im Erlebnis-Zoo. Der Zoo hat dann – außer in den Nds. Winterferien – bis Mitte März dienstags bis sonntags von 09:00-16:00 Uhr geöffnet. An den Winter-Montagen ist Ruhetag. In der Wintersaison können sich die Besucherinnen und Besucher auf Spaziergänge durch buntes Herbstlaub, Bisons, Rentiere und Wölfe mit Atemwolken vor der Schnauze, kuschelnde Erdmännchen und Flusspferde beim eleganten Unterwasser-Spaziergang freuen. Im warmen Amphibium warten Querzahnmolch, Moosfrosch, Chinesische Rotbauchunke, Mallorca-Geburtshelferkröte, Feuersalamander, Schrecklicher Pfeilgiftfrosch, Axolotl und viele andere faszinierende Amphibien-Arten darauf, entdeckt zu werden. Und im neuen Reptilium können die Aldabra-Riesenschildkröten bei sommerlichen Temperaturen beobachtet werden. Das Winter-Highlight in Hannover: ZooLights – Magische Lichterreise In diesem Winter geht es im Erlebnis-Zoo Hannover zudem abends nach Zooschluss auf die faszinierende Reise durch magische Lichterwelten. Ab dem 17. November verwandeln tausende Lichtpunkte, kunstvolle Installationen, leuchtende Tierfiguren und beeindruckende Inszenierungen den Erlebnis-Zoo bei den „ZooLights“ in ein farbenfroh-verzauberndes Winterwunderland. Über 750 illuminierte Objekte, interaktive Lichtstationen und liebevoll-inszenierte Fotopoints sowie 20.000 Meter Lichterketten bringen die Themenwelten des Zoos zum Leuchten. Auf dem rund 2 km langen Weg durch den Zoo faszinieren leuchtende Flamingos und Erdmännchen, schlägt ein Pfau sein farbenprächtiges Rad, zeigen Löwen ihre glitzernden Zähne, beeindrucken illuminierte Elche mit ihrer Größe. Besonders für Kinder gibt es dieses Jahr bei den ZooLights viel zu entdecken und auszuprobieren. An interaktiven Stationen können sie selbst Farben verändern, Lichtinstallationen steuern oder die leuchtenden Tiere zum Klingen bringen. Und auch der kunterbunt beleuchtete Abenteuerspielplatz „Brodelburg“ wird für die Kinder zum magischen Ort, wenn Licht und Fantasie verschmelzen. Weitere Informationen und ZooLights-Tickets unter erlebnis-zoo.de/zoolights Erlebnis-Zoo-Öffnungszeiten (ab 26.10.2026): dienstags bis sonntags 09:00-16:00 Uhr montags Ruhetag, außer in den Nds. Ferien Zoo-Lights Öffnungszeiten 17.11.2026 bis 02.02.2027 17:00 bis 22:00 Uhr (letzter Einlass: 21:00 Uhr) montags geschlossen (Ausnahme: Ferien- und Feiertage) während der Nds. Ferien (23.12.2026 – 09.01.2027) täglich geöffnet (Ausnahmen: am 24. und 31. Dezember 2026 geschlossen) ab dem 10.01.2027: freitags bis sonntags sowie während der Nds. Zeugnisferien vom 29.01.- 02.02.2027
Kölner Zoo 22.10.2026
So geht es den Löwen-Jungtieren im Kölner Zoo – und daran lassen sie sich unterscheiden
Vor gut einem Jahr, am 29. November, wurden drei Asiatische Löwen im Kölner Zoo geboren – zwei Weibchen und ein Männchen. Dem inzwischen auf die Namen „Zohan“, „Prija“ und „Reeva“ getauften Trio geht es weiterhin sehr gut. Kater „Zohan“ wächst bereits ein zarter Mähnenpflaum, anhand dessen er sich gut von seinen beiden Schwestern unterscheiden lässt. Zudem ist er etwas größer als die Weibchen. Katze „Prija“ weist im Gegensatz zu Geschlechtsgenossin „Reeva“ zwei Punkte über den Schnurrbarthaaren auf. Kater „Zohan“ wiegt mittlerweile rund 60 Kilogramm. Seine beiden Schwestern bringen 50 Kilogramm auf die Waage. Als Futter fressen die kleinen Löwen, wie auch ihre Eltern – der zehnjährige Vater „Navin“ und die zwölfjährige Mutter „Gina“ – ausschließlich Fleisch. Woche für Woche heben die Tierpflegerinnen die Ration für den Nachwuchs stückweise an. Der fünfköpfige Löwen-Clan harmoniert gut, ist sehr verspielt und aktiv. Auffällig ist, wie ausdauernd und geschickt Jungkater „Zohan“ mit Fußbällen spielt. Wird es zu bunt, ruft Vater „Navin“ mit kurzem Gebrüll zur Ordnung. Die Zoogäste können die vielen Interaktionen bei Familie Löwe gut von den zahlreichen Sichtpunkten der Löwenanlage aus beobachten. Erhaltungszuchtprogramme in Zoos Der Kölner Zoo hält seit 28 Jahren die hochbedrohten Asiatischen Löwen. Insgesamt 18 Jungtiere erblickten am Rhein schon das Licht der Welt. Löwen, inklusive der Löwen in Afrika, sind inzwischen als Art von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf der Roten Liste als „gefährdet“ (vulnerable) geführt. Die letzten der einst weit verbreiteten Asiatischen Löwen haben sich im und um den Gir Nationalpark, gelegen im nordwestindischen Bundestaat Gujarat, gehalten. Dort schützte man die verbliebenen 20 bis 50 Tiere effektiv. Ihre Population war die Basis für die nun inzwischen wieder mehr als 600 Löwen im Gir Wald-Ökosystem und die insgesamt 150 Asiatischen Löwen des Erhaltungszuchtprogramms (EAZA Ex-Situ Programm) in Zoos des Europäischen Zoo und Aquarien-Verbands (EAZA). Die Kölner Nachzuchten sind für diese Erhaltungsprogramme sehr wichtig.
Wilhelma Stuttgart 22.10.2026
Vom Jaguar zum Leoparden: Die Patenschaft geht weiter
Eine neue Raubkatze, eine bewährte Partnerschaft: Die RUBBEXX GmbH aus Wernau im Kreis Esslingen hat die Patenschaft für den Persischen Leoparden Khal in der Wilhelma übernommen. Bereits seit 2021 unterstützt das Familienunternehmen den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart mit Tierpatenschaften. Zuletzt galt diese Unterstützung dem Jaguarweibchen Taima. Nachdem diese im Juli 2026 im Rahmen des Europäischen Ex Situ-Erhaltungszuchtprogramms in einen Zoo nach Frankreich umgezogen ist, hat RUBBEXX nun in Khal ein neues Patentier gefunden. Die Patenschaftsurkunde überreichte Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin persönlich an Luna Rohr, die Tochter von RUBBEXX-Geschäftsführer Michael Rohr und Personalmanagerin Linda Rohr. Linda Rohr erklärt: „Mit dem Jaguar-Weibchen Taima hat für uns vor fünf Jahren alles angefangen. Die Patenschaft war ursprünglich ein ganz persönliches Geschenk zur Einschulung für unsere Tochter Luna. Später wurde daraus eine Unternehmenspatenschaft. So ist über die Jahre eine Verbindung zur Wilhelma entstanden, die uns als Familie und als Unternehmen viel bedeutet. Als Taima Stuttgart verlassen hat, war für uns schnell klar, dass wir die Patenschaft nicht einfach auslaufen lassen möchten. Mit Khal haben wir einen Leoparden als Patentier gefunden und freuen uns, die Wilhelma weiterhin unterstützen zu können“. Der acht Jahre alte Persische Leopard Khal stammt aus einem spanischen Zoo und lebt seit Ende Januar 2026 in der Wilhelma. Khal gehört zu einer Unterart, deren Bestände in der Natur stark gefährdet sind. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Teile Vorderasiens, insbesondere den Iran. Einige wenige Tiere leben noch im Kaukasus. Historisch kam der Persische Leopard nach Westen bis in die Türkei vor. Zu den größten Bedrohungsfaktoren der einzelgängerisch lebenden Tiere gehören Lebensraumverlust, sinkende Beutetierbestände und die gezielte Verfolgung durch den Menschen. Die wenigen verbliebenen Populationen sind vielfach voneinander isoliert. Aktuell kümmern sich daher insgesamt 33 Zoos, die Mitglied im Europäischen Zooverband EAZA sind, gemeinsam um die Erhaltung einer Reservepopulation in menschlicher Obhut. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erläutert: „Der Leopardenkater Khal hat kurz nach Jahresbeginn auf Empfehlung des zuständigen Koordinators im Europäischen Ex Situ-Programm für Persische Leoparden ein neues Zuhause bei uns in der Wilhelma gefunden. Wir freuen uns sehr, dass RUBBEXX nun die Patenschaft für ihn übernommen hat. Dass uns die Familie Rohr bereits seit fünf Jahren die Treue hält und ihr Engagement auch nach dem Umzug von Jaguar Taima, ihrem ursprünglichen Patentier, fortsetzt, ist alles andere als selbstverständlich. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“ Die RUBBEXX GmbH wurde 2010 gegründet und ist auf die Konfektionierung von Drucktüchern und Lackplatten für den Offsetdruck spezialisiert. Mit der neuen Patenschaft führt das Unternehmen sein Engagement für die Tiere der Wilhelma fort.
Zoo Heidelberg 21.10.2026
Wichtiger Nachwuchs für den Artenschutz Im Zoo Heidelberg wurde eine Weischeitelmangabe geboren
Bei den Weißscheitelmangaben im Zoo Heidelberg gibt es erfreulichen Nachwuchs: Mitte September wurde ein weibliches Jungtier geboren. Die erfahrene Mutter zieht bereits zum dritten Mal Nachwuchs groß und kümmert sich aufmerksam um ihr Jungtier. Für den Zoo Heidelberg ist die Geburt auch ein Erfolg für den Artenschutz, denn Weißscheitelmangaben zählen zu den seltensten und am stärksten bedrohten Affenarten Westafrikas. „Da es bereits ihr drittes Junges ist, meistert die Mutter die Aufzucht sehr souverän. Der Nachwuchs entwickelt sich bislang altersgerecht und macht einen rundum gesunden Eindruck“, berichtet Kuratorin Sandra Reichler. Noch verbringt das junge Weibchen die meiste Zeit dicht bei seiner Mutter. Besucher können die beiden bereits auf der Anlage beobachten. In den kommenden Monaten wird das Jungtier zunehmend selbstständiger werden und beginnen, seine Umgebung eigenständig zu erkunden. Die Geburt hat über Heidelberg hinaus Bedeutung. Weißscheitelmangaben gehören zu den am stärksten bedrohten Primaten Afrikas. Ihr Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die Regenwälder Ghanas und der Elfenbeinküste, vereinzelt bis nach Burkina Faso. Dort setzen ihnen vor allem die Zerstörung ihres Lebensraums sowie die Jagd erheblich zu. In vielen Regionen sind die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich der Zoo Heidelberg für den Schutz der seltenen Affen. Auf Initiative des Zoos wurde Anfang 2001 die Artenschutzorganisation WAPCA (West African Primate Conservation Action) gegründet. Unter Heidelberger Führung haben sich zahlreiche europäische Zoos und Naturschutzorganisationen zusammengeschlossen, um Weißscheitelmangaben, Roloway-Meerkatzen und ihren Lebensraum zu schützen. Die Projekte von WAPCA reichen von Tierzählungen und wissenschaftlicher Forschung über die Ausbildung von Wildhütern bis hin zur Einrichtung neuer Schutzgebiete. Zudem klärt die Organisation die lokale Bevölkerung über Schutzmaßnahmen auf und betreibt eine Auffang- und Zuchtstation für beschlagnahmte Affen. Ziel ist es, die westafrikanischen Regenwälder langfristig zu erhalten und bedrohten Primaten eine Zukunft zu geben. Aktuell arbeitet WAPCA an Forschungsprojekten, die die Grundlage für mögliche Wiederansiedlungen von Weißscheitelmangaben schaffen sollen. „Jedes Jungtier trägt dazu bei, eine genetisch vielfältige Reservepopulation zu erhalten und ist ein Erfolg für den Artenschutz“, erklärt Reichler. Der Zoo Heidelberg hält Weißscheitelmangaben seit 2019 und beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm für die bedrohte Tierart. Die Geburt des jungen Weibchens ist ein weiterer wichtiger Beitrag zum Schutz der seltenen Primaten.
Zoo Frankfurt am Main 20.10.2026
Ein Zwergotter-Trio hält die Eltern auf Trab
Genau vor einem Jahr kamen die beiden Zwergotter DORIE und DIABLO in den Zoo Frankfurt. Mitte August hat das Otter-Paar zum ersten Mal Nachwuchs bekommen – und das gleich im Dreierpack. Jetzt, mit ungefähr zwei Monaten, sind die Kleinen immer häufiger in ihrer Anlage im Grzimekhaus zu sehen. Die in Süd- und Südostasien beheimateten Zwergotter, auch Kurzkrallenotter genannt, gelten als die kleinste der 14 Otterarten weltweit. Die Haltung der als gefährdet eingestuften Tierart hat im Frankfurter Zoo eine lange Tradition. Vor einem Jahr kam ein neues Zuchtpaar aus den Zoos von Heidelberg und Kleve an den Main. Kein Jahr später, am 17. August 2026, bekamen das zweijährige Weibchen DORIE und das gleichaltrige Männchen DIABLO zum ersten Mal Nachwuchs. Beide kümmern sich vorbildlich um die drei quirligen Jungtiere – ein Männchen und zwei Weibchen – die die ersten Wochen gut behütet in den Wurf- und Schlafhöhlen in ihrer Anlage im Grzimekhaus verbracht haben. „Bei den beiden jungen Ottern, so hat man mir berichtet, war es „Liebe auf den ersten Blick“. Es ist also kein Wunder, dass es mit dem Nachwuchs so schnell geklappt hat. Es geht uns aber nicht nur darum, Tiere im Zoo zu züchten, sondern nach Möglichkeit auch ihre Lebensräume zu erhalten. Der Zoo Frankfurt unterstützt deshalb das Bukit-Tiga-Puluh-Schutzprogramm auf Sumatra. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzt sich mit diesem Projekt für den Schutz der Tieflandregenwälder auf der Insel ein, auf der neben vielen anderen bedrohten Tierarten auch die Zwergotter vorkommen“, erklärt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Im Gegensatz zu unseren heimischen Fischottern sind Zwergotter sehr gesellig. Sie leben paarweise oder in Familien. Ist das Weibchen trächtig, hilft das Männchen in manchen Fällen sogar beim Auskleiden der Wurfhöhle. Unser DIABLO ist dabei beobachtet worden, wie er seiner Partnerin sein Futter überlassen hat“, erklärt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Ab einem Alter von sieben bis acht Wochen beginnt für die Jungen in der Regel das Schwimmtraining. Noch sind die Eltern vorsichtig, wenn die Kleinen sich dem Wasserbecken nähern. Fällt eines hinein, wird es schnell wieder rausgezogen. „In Kürze kann das anders aussehen: Zwergotter-Eltern werfen ihren Nachwuchs, wenn er soweit ist, durchaus einfach ins „kalte Wasser“ – sind aber stets für Hilfestellungen in der Nähe. Auch ältere Geschwister unterstützen die jüngeren beim Schwimmen und Tauchen. Das Schwimmtraining kann man bei uns im Zoo wunderbar beobachten“, so Geiger. Für die Erhaltung der gefährdeten Tierart setzt sich unter anderem die IUCN SSC Otter Specialist Group ein. Zookurator Dr. Simon Rohner ist Mitglied der Gruppe und weist auf einen wichtigen Aspekt hin: „Neben Lebensraumverlust und Klimaveränderung ist der Wildtierhandel für den Zwergotter ein zunehmendes Problem. Die Tiere werden gefangen und immer häufiger über die sozialen Medien gehandelt. Videos und Bilder der als niedlich empfundenen Zwergotter erzielen hohe Reichweiten. Mehr Klicks heißt für den illegalen Markt dann leider auch mehr Nachfrage. Der bewusste und sensible Umgang mit sogenanntem Otter-Content auf Social Media kann helfen, diesem Trend entgegenzuwirken. Hierzu ruft auch die Kampagne der IUCN Otter Specialist Group „Share Savvy“ (www.otterspecialistgroup.org) auf, denn Otter sind intelligente Raubtiere, sehr anspruchsvoll in der Haltung und überhaupt nicht als Haustiere geeignet. Zwergotter – gesellig und wendig Die in Süd- und Südostasien beheimateten Zwergotter (Aonyx cinereus) sind – wie alle Otterarten – perfekt an das Leben im und am Wasser angepasst. Mit ihrem schlanken Rumpf, einem muskulösen Schwanz und einem dichten wasserabweisenden Fell, schlängeln sie sich durch Fließ- und Stillgewässer. Dabei paddeln sie kräftig mit den Hinterbeinen. Die Füße weisen Schwimmhäute auf, die im Vergleich zu anderen Otterarten allerdings eher schwach ausgebildet sind. Die Ohren sind verschließbar, sodass kein Wasser beim Tauchen eindringen kann. Die tag- und dämmerungsaktiven Zwergotter ernähren sich von Mollusken, Krabben und kleinen Wassertieren. Beim Ergreifen und Zerteilen der Beute kommt dem Zwergotter zugute, dass die Beweglichkeit der Finger durch die Zurückbildung der Schwimmhäute an den Händen besonders groß ist. Zwergotter leben paarweise oder in Familien mit Jungtieren verschiedenen Alters. In Böschungen und Reisfeldern legen sie Wurfhöhlen an, die sie mit Nistmaterial füllen. Nach einer Tragzeit von etwa 60 Tagen werden ein bis sieben Jungtiere geboren. Seit kurzem wird das EAZA ex-situ Programm für Zwergotter, an dem sich auch der Zoo Frankfurt beteiligt, im Peak Wildlife Park in Großbritannien geführt. Der Koordinator ist langjähriges Mitglied der IUCN SSC Otter Specialist Group, die eng mit zoologischen Einrichtungen zusammenarbeitet. Die Zuchtbemühungen der zoologischen Einrichtungen haben dazu geführt, dass die Population in menschlicher Obhut stabil ist. Im Freiland sieht die Situation bedingt u.a. durch den illegalen Handel der Tiere jedoch ganz anders aus. Hier werden die Zwergotter aktuell sogar auf CITES Anhang 1, also der höchsten Gefährdungskategorie, gelistet.
Naturschutz Tierpark Görlitz 20.10.2026
Auf die Murmel, fertig, los! – Neuer Murmelspielplatz im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Pünktlich zur Herbstzeit kommen im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec erstmals die Murmeln ins Rollen! Wo im Sommer noch nach Herzenslust mit Wasser geplanscht wurde, wartet jetzt ein begehbarer Murmelturm und ein kniffliger Spieltisch auf kleine und große Entdecker. Welche Murmel ist die schnellste? Was passiert, wenn die Bahn plötzlich eine Kurve macht? Und wie lässt sich eine Kugel auf eine ganz neue Reise schicken? Hier darf nach Herzenslust ausprobiert, getüftelt und experimentiert werden. Ob allein oder gemeinsam mit Freunden und Familie – immer wieder entstehen neue Ideen und spannende Wettläufe. Ganz nebenbei entdecken die Kinder spielerisch die Geheimnisse von Schwerkraft, Geschwindigkeit und Bewegung. „Das Highlight ist unser begehbarer Murmelturm. Hier können Kinder die Murmeln auf ihrer Reise durch den Turm sowohl von innen als auch von außen beobachten und dabei immer wieder neue Perspektiven entdecken. Das macht nicht nur riesigen Spaß, sondern weckt auch die Neugier und lädt zum Experimentieren ein“, erklärt Zoopädagogin Kati Sommer. Mit dem neuen Angebot setzt der Tierpark sein Konzept fort, Kindern auf spielerische Weise Wissen und wertvolle Naturerfahrungen zu vermitteln. Denn wer selbst ausprobiert, entdeckt oft mehr als durch bloßes Zuschauen. Die naturnah gestalteten Holzelemente laden zum Anfassen, Bauen und Experimentieren ein und fördern ganz nebenbei Geschicklichkeit, Kreativität und Teamgeist. Realisiert werden konnte das Projekt dank der Unterstützung der Max, Erika und Erna Ullrich-Stiftung. Also: Murmeln schnappen, Bahnen ausprobieren und los geht’s!
Tiergarten Schönbrunn Wien 20.10.2026
Huckepack unterwegs: Dreifacher Nachwuchs bei Totenkopfaffen im Tiergarten Schönbrunn
Gleich drei Jungtiere sorgen derzeit in der Totenkopfaffen-Gruppe im Tiergarten Schönbrunn für besonders viel Leben. Sie sind im Laufe des Septembers zur Welt gekommen und stellen einen wichtigen Beitrag zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm dar. Noch klammern sich die kleinen Affen die meiste Zeit am Fell ihrer Mütter fest und lassen sich huckepack durch die Anlage tragen. Aber ihr Entdeckerdrang wird von Tag zu Tag größer: Immer häufiger verlassen die Jungtiere die Rücken ihrer Mütter und greifen neugierig nach Ästen. „Bei den Totenkopfaffen sind die Männchen nicht an der Aufzucht der Jungtiere beteiligt. Dafür helfen andere Weibchen aus der Gruppe bei der Betreuung. Sie tragen die Kleinen zeitweise auf ihren Rücken und bringen sie zum Säugen zu ihren Müttern zurück“, erklärt Tierpflegerin Melanie Tötzl. Rund ein halbes Jahr lang werden die Jungtiere gesäugt. Bereits im Alter von zwei Monaten beginnen sie aber auch, feste Nahrung wie Gemüse, etwas Obst und tierisches Eiweiß in Form von Topfen, Eiern und Insekten zu sich zu nehmen. An sonnigen Herbsttagen ist der Nachwuchs gemeinsam mit dem Rest der Gruppe auch in der Außenanlage des historischen Affenhauses zu beobachten – und vor allem zu hören. Denn Totenkopfaffen sind ausgesprochen kommunikativ. In den südamerikanischen Regenwäldern leben sie in Gruppen von bis zu 200 Individuen. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Laute halten sie untereinander Kontakt, tauschen Informationen aus und pflegen ihre sozialen Beziehungen. „Forschungsergebnisse deuten sogar darauf hin, dass ihre Kommunikation teilweise einem Dialog ähnelt. Mit sogenannten ‚Chucks‘, kurzen Kontaktrufen, treten die Tiere in einen akustischen Austausch, der an Fragen und Antworten erinnert. Tiere, die einander als Sozialpartner bevorzugen, tauschen diese Laute häufiger aus und reagieren auch schneller aufeinander“, erklärt Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Auch die Jungtiere machen sich bereits lautstark bemerkbar. Je nachdem, ob sie nach ihren Müttern rufen oder ausgelassen herumtollen, geben sie ganz unterschiedliche Laute von sich.
Zoo Wuppertal 19.10.2026
Neuer Natur-Erlebnisbereich im Grünen Zoo Wuppertal öffnet pünktlich zu den Herbstferien
Pünktlich zum Start der Herbstferien dürfen sich Familien und Zoo Gäste auf ein neues Highlight im Grünen Zoo Wuppertal freuen: Am Freitag, den 16. Oktober 2026, wurde der komplett neu gestaltete Bereich vor dem Menschenaffenhaus offiziell eröffnet. Bei der Eröffnung vor Ort waren unter anderem Heiner Fragemann, 1. Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Wuppertal, Bruno Hensel, 1. Vorsitzender des Zoo-Vereins Wuppertal e.V., Jörn Karger, Betriebsinspektor des Grünen Zoos Wuppertal und Vivien vom Hagen-Köhn, Geschäftsleitung von Culinaria, dem Betreiber unseres Zoo-Restaurants Okavango. Wo vor dem Menschenaffenhaus jahrzehntelang eine in die Jahre gekommene Teichanlage aus Beton das Bild prägte, ist ein lebendiger, naturnaher Erlebnis- und Aufenthaltsraum für Mensch und Tier entstanden. Das Projekt wurde maßgeblich durch den Zoo-Verein Wuppertal e.V. unterstützt, der einen Kostenbeitrag von 10.000 Euro beisteuerte. Dies unterstreicht abermals das starke Engagement des Vereins und seiner Mitglieder zur stetigen Weiterentwicklung des Zoos. Im Zentrum der Neugestaltung steht die Verbindung von Artenschutz, Erholung und spielerischem Lernen. Zwei der ursprünglich drei Betonbecken wurden vollständig revitalisiert: Statt grauem Beton prägen nun Pflanzen, strukturreiche Ufer und natürliche Materialien die Wasserflächen, die den „Tieren zwischen den Gehegen“ neuen Lebensraum bieten. Der dritte Teich wurde in einen naturnahen Spielplatz umgewandelt. Hier können Kinder die Natur spielerisch entdecken und begreifen. Da Kinder im Zoo Wuppertal freien Eintritt genießen, unterstreicht dieses Projekt den Anspruch des Zoos, ein offener Begegnungsort für alle Menschen zu sein. Direkt neben dem Menschenaffenhaus und der Zoogastronomie „Okavango“ wurden zudem die Aufenthaltsmöglichkeiten für die Gäste deutlich ausgeweitet. Große Picknicktische bieten viel Platz für Familien. Diese können sowohl von den Gästen der Gastronomie als auch für selbst mitgebrachte Picknicks genutzt werden. So entstand ein Raum, bei dem Familien und Natur gleichermaßen einen Platz finden. Ein Großteil der Arbeiten wurde von den zooeigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Eigenleistung umgesetzt.
Tiergarten Hellabrunn München 19.10.2026
Goldener Herbst in Hellabrunn: Tierische Beobachtungen und besondere Erlebnisse
Der Herbst hat in Hellabrunn seinen ganz besonderen Reiz: Die Isarauen und die vielen Bäume und Sträucher im Tierpark zeigen sich in bunten Farben, während zahlreiche Tiere an sonnigen Herbsttagen noch einmal die Sonne auf ihren Außenanlagen genießen. Nach den warmen Sommermonaten, in denen manche Tierarten häufig nur beim Ruhen zu beobachten waren, lohnt sich jetzt ein Spaziergang durch den Tierpark besonders. So sind seit kurzem die Przewalski-Urwildpferde mit den beiden Fohlen auf ihrer neuen Anlage zwischen Nashornhaus und Mühlendorf zu sehen. Seit ihrem Umzug sind nun auch die Trampeltiere wieder auf der großen Steppenanlage zu beobachten. Auch der Mittelamerikanische Tapir Matteo gewöhnt sich zunehmend an seine neue Umgebung und ist dadurch immer besser auf seiner Außenanlage zu entdecken. Ein Besuch der neuen Dschungelwelt lohnt sich ebenfalls: Auf der Außenanlage geht es bei den Zwergottern lebhaft zu. Auch etwas weiter, im Außenbereich der Welt der kleinen Affen gibt es viel zu erkunden: Braunkopfklammeraffen und Siamangs genießen die Herbstsonne, während das bunte Herbstlaub für eine besondere Kulisse sorgt. Und die Silbergibbons zeigen bei wärmeren Temperaturen ihre wilden Turnmanöver. Wer am Isareingang unterwegs ist, sollte außerdem einen Blick zu den Kirk-Dikdiks werfen. Mit etwas Geduld lassen sich die kleinen Antilopen dort ebenfalls entdecken. Auch in den Herbstferien hält Hellabrunn besondere Erlebnisse für Familien bereit. Am 30. Oktober findet eine spezielle Halloween-Führung für Eltern mit Kindern bis einschließlich 14 Jahren statt. Los geht es um 17 Uhr mit einem kleinen Fingerfood-Buffet im Café Mühle, bevor die Teilnehmenden den Tierpark bei einer rund 90-minütigen Führung in der Dämmerung und Dunkelheit erkunden. Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht! Die gesamte Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung ist unter www.hellabrunn.de/offene-fuehrungen möglich. Ganz neu in Hellabrunn sind außerdem die Ferienprogramme für Kinder ab zehn Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Den Auftakt macht am 6. und 7. November der zweitägige Kurs „Hellabrunn unter der Lupe – Natur entdecken mit dem Binokular“. An beiden Tagen stehen Führungen durch den Tierpark auf dem Programm. Nach einer Mittagspause geht es in den Forscherraum der Dschungelwelt, wo die Teilnehmenden mit Binokularen und Mikroskopen spannende Details der Natur entdecken können. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.hellabrunn.de/ferienprogramm. Noch bis einschließlich 24. Oktober ist Hellabrunn täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ab dem 25. Oktober gelten die Winteröffnungszeiten: Dann schließt der Tierpark täglich bereits um 17 Uhr.
Tiergarten Kleve 19.10.2026
Neues Besucherangebot: Kombi-Jahreskarte für den Zoo Duisburg und den Tiergarten Kleve
Ab sofort ermöglicht die Kombi-Jahreskarte Zutritt zu gleich zwei Zoologischen Gärten. Besucherinnen und Besucher können dabei sparen. Duisburg Mit der neuen Kombi-Jahreskarte können Gäste ab sofort neben dem Zoo Duisburg auch den Tiergarten Kleve besuchen. Sie sparen rund 15 Prozent im Vergleich zum Kauf beider Jahreskarten. Diese ermöglichen ein Jahr lang besondere tierische Erlebnisse und sind ab Ausstellungsdatum 365 Tage gültig. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ganz besondere Highlights freuen: Im Tiergarten Kleve haben die Roten Pandas kürzlich Nachwuchs bekommen, im Zoo Duisburg gehört das Wiegen der Koalas jeden Mittwoch und Sonntag um 11.00 Uhr zu den Highlights. Hier lockt auch das Delfinarium mit seinen täglichen Delfin-Vorstellungen. Die Kombi-Jahreskarte ist sowohl im Zoo Duisburg als auch im Tiergarten Kleve an der Zookasse sowie im Online-Shop [AS1.1]erhältlich. Der Aktionszeitraum läuft zunächst bis Ende 2026. Schnell sein lohnt sich – die Anzahl zum Verkauf stehender Karten ist begrenzt. Die Aktionspreise im Überblick Kombi-Jahreskarte Erwachsene: 110 Euro Kombi-Jahreskarte Kinder: 70 Euro Kombi-Familienkarte I (ein Erwachsener, zwei Kinder): 180 Euro Kombi-Familienkarte II (zwei Erwachsene, zwei Kinder): 240 Euro Ergänzend gibt es ein besonderes Angebot: Kunden, die bereits eine Jahreskarte im Zoo Duisburg besitzen, erhalten bis Ende des Jahres 20 Prozent auf den Kauf einer Jahreskarte im Tiergarten Kleve und andersherum. „Wir freuen uns sehr über die gemeinsame Aktion mit dem Tiergarten Kleve, mit dem wir eng verbunden sind. Die neue Kombi-Jahreskarte macht die faszinierende Tierwelt für Besucherinnen und Besucher noch erlebbarer und eröffnet spannende Einblicke in den wichtigen Artenschutz. So warten 365 Tage im Jahr besondere Begegnungen, Erlebnisse und Abenteuer“, sagt Astrid Stewin, Direktorin des Zoo Duisburg. „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem Zoo Duisburg eine Kombi-Jahreskarte anbieten können, die besonders viele unvergessliche tierisch gute Momente verspricht und zeigt, wie gut sich beide zoologischen Einrichtungen ergänzen: Während man sich in Duisburg auf Koalas, Meeressäuger und Tiger freuen kann, gibt es in Kleve Faultiere, Baumstachler und mehr zum Greifen nah“, erklärt Dr. Martin Polotzek, Tiergartenleiter Kleve.

