Zoo Leipzig 14.08.2026
Kleiner Giraffenbulle mit großem Namen Schulanfänger-Wochenende mit buntem Programm
Wie schwer es ist, den passenden Namen auszuwählen, weiß man spätestens beim ersten eigenen Kind: Die Tierpfleger im Zoo Leipzig stehen gemeinsam mit den Zoobesuchern immer wieder vor der Herausforderung, passende Namen zu finden. Für den Mitte Juli geborenen Giraffenbullen hat die Suche nun ein Ende: Aus 1.700 eingereichten Ideen und fünf vorausgewählten Optionen für das abschließende Voting hat sich mit deutlicher Mehrheit Jabari durchgesetzt. Diesen Namen hat neben vielen anderen Einsendern auch der achtjährige Timo aus Markkleeberg vorgeschlagen, der sein Werk der Sandgiraffe Jabari präsentierte. Stark und mutig bedeutet der große Name für den kleinen Langhals. Der Sohn der beiden Rothschilldgiraffen Sipiwe und Matyas entwickelt sich vorbildlich, trifft mutig mit den anderen Tierarten auf der Kiwara-Savanne zusammen und legt auch mal Ruhepausen ein. Im Verborgenen hat dagegen der Zwillingsnachwuchs bei den Roten Pandas seine ersten Lebenswochen verbracht. Mutter Kamala hatte die Jungtiere in einer kleinen Felshöhle zur Welt gebracht und zieht sie seit einiger Zeit in einer Holzkiste auf. Bis sich die Kleinen zeigen, wird es nicht mehr lange dauern – deshalb beginnt nun auch für die Zwillinge die Suche nach passenden Namen. Auf der Website www.zoo-leipzig.de können Vorschläge, die idealerweise einen Bezug zum natürlichen Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Tierart haben, eingereicht werden. Der Zoo Leipzig engagiert sich als Halter der Roten Pandas auch im Red Panda Network, das den Schutz im natürlichen Lebensraum forciert.Freier Eintritt für frischgebackene Erstklässler Mit der Namensverkündung am Freitag wird auch das Schulanfängerwochenende eingeläutet. Mit einem abwechslungsreichen Programm und freiem Eintritt für die neuen Erstklässler am Samstag und Sonntag (15. und 16. August 2026) veranstaltet der Zoo Leipzig tierisch bunte Abschlusstage der sächsischen Sommerferien. Spiel- und Bastelaktionen sowie Rätselspaß mit zahlreichen Partnern und Puppentheater am Nachmittag flankieren die beiden Tage, an denen auch Chase von der Paw Patrol und Zoo- Maskottchen Tammi zugegen sind. Auch die echte Polizei vom Polizeirevier Leipzig- Zentrum ist mit einem Funkstreifenwagen sowie einem Polizei-Motorrad vor Ort, um Einblick in ihre Arbeit zu geben und auf den Schulstart im Straßenverkehr vorzubereiten. Das genaue Programm und alle weiteren Termine finden sich auf der Website des Zoo Leipzig unter www.zoo-leipzig.de/kalender.
Tierpark Nordhorn 14.08.2026
Gutes Jahr für Meister Adebar
Positive Bilanz für die Brut der Weißstörche in der Grafschaft Bentheim Die erfolgreiche Brut von Weißstörchen in der Grafschaft Bentheim ist immer noch etwas Besonderes. Im Jahr 2007 siedelten sich erstmals Freiflieger auf der Afrikascheune im Familienzoo im Grünen an. Die letzte Brut in der Grafschaft lag damals immerhin über 75 Jahre zurück! Da die Jungstörche ihre Nester nun alle verlassen haben, hat der Weißstorchbetreuer der LAG Weißstorchschutz, Wilfried Jürges, seinen Abschlussbericht für das Jahr 2026 vorgelegt. Allein im Tierpark Nordhorn sind insgesamt 74 wilde Jungstörche ausgeflogen. In der großen ausladenden Eiche zwischen Totenkopfaffengehege und Wolfsanlage haben insgesamt 13 Paare ein Nest gebaut. 29 Jungtiere konnten in diesen Nestern erfolgreich bis zum Ausflug von den Eltern betreut werden. In inzwischen 28 weiteren Bruten auf dem Tierparkgelände sind weitere 45 Jungtiere erfolgreich aufgezogen worden. Die meisten der Nester befinden sich in Bäumen. Lediglich zwei Dach-Nistplätze sind auf dem Zoogelände zu finden. Zum einen das Nest der ersten Freiflieger auf der Afrikascheune in der Nähe der Cafeteria und zum anderen das bekannte Nest auf dem Vechtehof. Dieses Paar ist als einziges Paar ausgenommen von der Zählung des Weißstorchbetreuers. „Die Störche auf dem Vechtehof werden von den Mitarbeitern des Tierparks gefüttert“, so Wilfried Jürges. „Das Storchenweibchen „Oma“ ist eine alte Zoostörchin, die nicht auf den Zug in den Süden geht und nicht gelernt hat selber Futter zu suchen, weshalb sie und ihr Partner nebst Jungtieren versorgt werden!“ ergänzt der Experte. „Oma“ schlüpfte 1999 im Tierpark Nordhorn und wurde mit ihrem ersten Partner zusammen nach Fertigstellung des Vechtehof- Gebäudes dort angesiedelt. Zu einer Zeit, als es noch keine Storchenpopulation im Tierpark gab. Die Weißstorchdame vom Vechtehof ist auch der einzige echte „Tierparkstorch“, alle anderen Störche sind Wildstörche. Als diese werden sie nicht gefüttert, sondern müssen sich ihre Nahrung zu 100% in den umliegenden Wiesen und Feuchtgebieten selber suchen. Ein echtes Schauspiel ist es, wenn wie jetzt aktuell alle Jungtiere ausgeflogen sind und große Weißstorchgruppen zum Beispiel nach der Feldbearbeitung gemeinsam auf die Futtersuche gehen, um sich für den Zug gen Süden ein gewisses Polster zuzulegen. In der Grafschaft Bentheim gab es so in den letzten Tagen häufiger Sichtungen von mehr als 50 Weißstörchen auf einem Feld. Der überwiegende Teil der Nahrung besteht dabei aus Mäusen, Heuschrecken und anderen Insekten, die bei der Feldarbeit aufgescheucht werden und so leichte Beute sind. Aber natürlich gibt es auch außerhalb des Familienzoos Storchennester in der Grafschaft Bentheim. In diesem Jahr waren es insgesamt 26 weitere Standorte, die der Weißstorchbetreuer ausfindig machen konnte. Aus diesen Nestern sind 44 Jungstörche ausgeflogen. Damit hat sich die Population in der Grafschaft in den letzten Jahren stabilisiert. Nennenswerte Zuwächse hat es nicht mehr gegeben. Wegen der vielen Gefahren auf ihrer Reise in den Süden werden von den 112 Grafschafter Jungtieren auch voraussichtlich die meisten das erste Jahr nicht überleben. Seit Jahren bemühen sich der Tierpark Nordhorn und der NABU Grafschaft Bentheim, dass die Weißstörche sich über die gesamte Grafschaft verteilen und nicht nur punktuell im Tierpark nisten. Zahlreiche Nisthilfen wurden vom NABU mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer in der Grafschaft errichtet. Mit Erfolg, denn rund 40% der Grafschafter Storchenpopulation nistet mittlerweile außerhalb des Tierparks „Es freut uns sehr, dass sich die Weißstörche mittlerweile auch an vielen anderen Standorten in der Grafschaft niederlassen, ein gutes Zeichen für die Renaturierung und Nahrungsgrundlage in unserer Region“, so Dr. Nils Kramer, Leiter des Tierparks Nordhorn. „Denn auch wenn die 41 Wildstorch-Nester im Zoo mit den 74 ausgeflogenen Jungstörchen ein beeindruckender Anblick sind, so wünschen wir uns doch, dass sich die Störche mehr in der gesamten Grafschaft verteilen und es nicht nur diese starke punktuelle Besiedelung gibt“, so Kramer weiter. „Als Tierpark haben wir uns deshalb von Anfang an gegen eine aktive Fütterung dieser Wildstörche entschieden! Die Natur muss selbst regeln, ob es ein gutes oder schlechtes Storchenjahr wird. Eine künstlich gestützte Population müssen wir verhindern.“ „Dem kann der NABU, dessen Wappenvogel der Weißstorch ist, nur zustimmen, ergänzt Wilfried Jürges. Er hofft sehr, dass ihm auch zukünftig Privatpersonen Storchennester in der Grafschaft melden, um diese in sein jährliches Monitoring mit aufnehmen zu können.
Wildpark-MV 14.08.2026
Wildpark-MV senkt zum Schulstart die Eintrittspreise
Alles wird teurer – wir machen es anders. Zum Schulstart in Mecklenburg-Vorpommern startet der Wildpark-MV eine besondere Rabattaktion und senkt für zwei Monate die Eintrittspreise. Vom 1. August bis 30. September 2026 erhalten alle Besucher den günstigen Gruppenpreis – ganz ohne Gruppengröße oder Voranmeldung. Statt 19 Euro zahlen Erwachsene in diesem Zeitraum nur 15 Euro, Kinder statt 9 Euro nur 7 Euro. Auch die Familienkarte wird günstiger und kostet während der Aktion nur 45 Euro für bis zu fünf Personen. Mit der Aktion möchte der Wildpark-MV Familien zum Schulstart entlasten und gleichzeitig zu einem gemeinsamen Ausflug in die Natur einladen. Auf 200 Hektar erwarten die Besucher heimische Wildtiere wie Wölfe, Bären, Luchse und Eulen, begehbare Gehege, spannende Erlebniswelten sowie kommentierte Tierfütterungen. Tierisch wild sparen im Wildpark-MV – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Eulenwanderung in der Dämmerung Wenn die Dämmerung den Wildpark in geheimnisvolles Licht taucht, beginnt die Welt der Eulen zu erwachen. Gemeinsam mit einem Experten entdecken die Besucher Uhu, Bartkauz, Waldohreule, Steinkauz und weitere faszinierende Nachtjäger aus nächster Nähe. Warum fliegen Eulen lautlos? Weshalb haben sie unterschiedliche Augenfarben? Die Eulenwanderung verbindet beeindruckende Tierbeobachtungen mit spannenden Geschichten und erstaunlichen Fakten. Empfohlenes Mindestalter: 6 Jahre Online-Tickets auf www.wildpark-mv.de Termine: 4. und 19. September
Wolfswanderung in der Dämmerung Wenn die Sonne langsam untergeht und im Wildpark-MV die Abendstimmung einkehrt, beginnt ein besonderes Naturerlebnis. Gemeinsam mit einem Experten geht es auf Entdeckungstour zu Wölfen, Luchsen und weiteren Wildtieren. Begehbare Höhlengänge und Holzstege ermöglichen außergewöhnliche Einblicke in die Raubtier-WG. Höhepunkt der Wanderung ist die Fütterung des Wolfsrudels. Unterwegs erfahren die Teilnehmer Spannendes über das Leben der Wölfe und ihrer tierischen Nachbarn – ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Empfohlenes Mindestalter: 6 Jahre Online-Tickets auf www.wildpark-mv.de Termine: 05., 18. und 26. September
Kinder-Spezial: Wolfswanderung in der Dämmerung Taschenlampe an und los geht’s: Gemeinsam mit einem Experten begeben sich Kinder und ihre Familien in der Dämmerung auf eine spannende Entdeckungstour durch den Wildpark-MV. Hoch über den Gehegen können die Wildpark-Bewohner aus besonderer Perspektive beobachtet werden. Fragen zu Wolf, Luchs, Wildkatze & Co. sind ausdrücklich erwünscht. Das Highlight der Tour ist die Fütterung des Wolfsrudels. Spannende Geschichten und interessante Fakten machen die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis für kleine Tierfreunde. Empfohlenes Mindestalter: 6 Jahre Weitere Voraussetzung: in Begleitung von mindestens einem Erwachsenen
Alpenzoo Innsbruck 14.08.2026
Einmal gründlich durchchecken, bitte! – Drei junge Wildkatzen beim Tierarzt
Am Dienstag hieß es für unsere drei jungen Wildkatzen: einmal gründlich durchchecken, bitte! Begeisterung über den tierärztlichen Besuch wollte bei den drei kleinen Fellnasen zwar nicht so recht aufkommen – trotzdem ist ein regelmäßiger Gesundheitscheck gerade bei unseren jüngsten Bewohnern besonders wichtig. Gewicht, Entwicklung und allgemeiner Gesundheitszustand wurden dabei genau unter die Lupe genommen. Außerdem bekamen die drei direkt ihre Impfungen und wurden gechippt. Das Ergebnis dabei: Alle drei sind gesund und entwickeln sich prächtig! Nach so viel Aufregung ging es deshalb schnell wieder zurück zu Mama und ins vertraute Gehege. Dort gibt es schließlich noch jede Menge zu entdecken. Seit dem Tierarztbesuch sind die drei wieder eifrig dabei, ihre Umgebung zu erkunden. Und auch die ersten spielerischen Kämpfe zwischen den Geschwistern lassen bereits erkennen: Langweilig wird es bei den jungen Wildkatzen so schnell nicht. Was dabei nach purem Spiel aussieht, hat einen wichtigen Zweck: Junge Wildkatzen trainieren beim Spielen ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten für ihr späteres Leben. Raufen, Anschleichen, Verfolgen und gegenseitiges Jagen helfen ihnen dabei, ihre Bewegungen und Reaktionen zu schulen.
Kölner Zoo 13.08.2026
Das Drachenhaus: Südostasiatische Tropenwelt mit größten Waranen der Erde im Kölner Zoo eröffnet
Premiere in NRW: Kölner Zoo präsentiert Komodowarane Auf allen Ebenen Sinnvolles: Spektakuläre Tiererlebnisse, Nachzuchtstation für vom Aussterben bedrohte Arten, Raum für Lehre und Forschung Der Kölner Zoo hat zum zweiten Mal in diesem Sommer eine neue Groß-Attraktion eröffnet. Auf die neue Giraffenanlage im Juli folgte heute die Einweihung des Drachenhauses, in dem Tiere und Pflanzen eines südostasiatischen Regenwalds leben. Gäste des Zoos der Domstadt tauchen hier in die Lebenswelt von Baumkängurus, Paradiesvögeln, Tigerpython, Zwergotter oder Balistar ein. In einer neuen Großanlage zeigen sich zudem erstmals in Köln und erstmals in einem NRW-Zoo überhaupt Komodowarane – die größten Warane der Erde. Eine der größten Anlagen für Komodowarane weltweit Die Bauzeit betrug knapp 1,5 Jahre. Die Kosten belaufen sich auf ca. 9,8 Mio. Euro brutto. Herzstück und Namensgeber für das Drachenhaus ist die Anlage für zwei Komodowarane: ein 14-jähriges Weibchen – „Tessa“ –, das kürzlich aus dem Zoo in Leipzig nach Köln kam, sowie das vierjährige Männchen „Jiwa“ aus dem Randers Regnskov Zoo in Dänemark. In Deutschland ist der Kölner Zoo neben denen in Leipzig und Frankfurt/Main der Einzige, der die mitunter mehr als drei Meter langen, imposanten Riesenechsen hält. Die rd. 200 m2 große Anlage der agilen und durchaus für den Menschen gefährlichen Echsen ist für Gäste sicher mit Glas abgetrennt und eine der größten ihrer Art weltweit. Der ca. 3.000 m2 große Schaubereich drumherum mit Wasserfall ist so konzipiert, dass die Gäste über Brücken, Wasserlandschaften und Schlängelpfade auf Expedition durch einen Tropenwald gehen – vorbei an Fischen, Amphibien, Reptilien und Vögeln. Näher ist Südostasien nirgends im Rheinland. Mehrere Volieren wie die im Eingangsbereich für asiatische Hühner- und Entenvögel sowie das Areal am Ausgang für mehrere hochseltene Kängurus und Asiatische Zwergotter runden die neue Erlebniswelt ab. Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg, Vorstände des Kölner Zoos: „Wir sind sehr froh, an dieser Stelle auf so großem Raum so viele neue Highlights bieten zu können. Das Drachenhaus ist mit seinem Facettenreichtum eines der interessantesten Erlebnisangebote bei uns.“Auch in den Backstage-Bereichen hat der Kölner Zoo in dem früher „DER REGENWALD – Das Tropenhaus“ genannten Bau eine Menge verändert. So entstanden unterhalb des Schaubereichs eine Nachzuchtstation für vom Aussterben bedrohte asiatische Singvögel sowie ein Raum für die Zoobibliothek nebst einem Schulungsraum für Lehr- und Universitätskurse. Die Sanierung und Neukonzeptionierung folgte auf den Brand des Hauses im März 2022. Nach einer ersten Sanierung und Wiederöffnung starteten 2024 die mehrstufigen Bauabschnitte zur kompletten Umgestaltung, die mit neuer Heizung, Dämmung und Photovoltaikanlage auch die zeitgemäße energetische Modernisierung beinhaltet. Parallel zur nun entstanden Kölner Zuchtstation unterstützt der Zoo den Bau einer Zuchtstation auf der indonesischen Insel Java mit 20.000 Euro. Zuvor hatte der Zoo zusammen mit der Weltnaturschutzunion (IUCN) bereits das Center for Species Survival gegründet, das sich ebenfalls um den Erhalt dieser Arten in der Wildnis kümmert. Auch an die Umweltbildung ist gedacht. In zwei noch entstehenden Informations-Räumen im Drachenhaus wird der Zoo die Bedrohung der Singvögel anschaulich skizzieren und auch die Arbeit seines Artenschutzzentrums erklären. Mit diesem Rundum-Ansatz für Bildung, Forschung und Rückführung nimmt der Kölner Zoo im Sinne des One-Plan-Approach eine internationale Vorreiterrolle zum Schutz asiatischer Singvögel ein, die in ihrer Heimat massiv unter Lebensraumverlust leiden oder illegal abgefangen werden und im Tierhandel enden. Robert Schallehn, jüngst zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden des Kölner Zoos gewählt: „Das Haus ist ein Symbol für das, wofür moderne, wissenschaftlich geführte Zoos heute stehen: Es bietet spannende, hautnahe Tiererlebnisse, die die Menschen packen und schlauer machen. Backstage ist darüber hinaus zusätzlicher Raum für die so wichtigen Aktivitäten des Zoos für Artenschutz und Lehre entstanden – und das alles auf Basis moderner Umwelttechnik. Mein herzlicher Dank für diese zukunftsweisende Umsetzung gilt Prof. Theo Pagel, Christopher Landsberg und dem ganzen Zoo-Team.“
Grüner Zoo Wuppertal 13.08.2026
Aktionstag für die ganze Familie – Amphibien und Reptilien im Grünen Zoo Wuppertal
Sie sind Meister der Anpassung, schillern in allen Farben und werden doch oft übersehen: Am Mittwoch, den 19. August 2026, von 9:00 bis 16:00 Uhr dreht sich im Grünen Zoo Wuppertal alles um Reptilien und Amphibien. Unter dem Motto „Die Welt der wechselwarmen Wunder“ erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm voller Wissen, Spaß und einmaliger Erlebnisse. Amphibien und Reptilien Führungen – Tiere hautnah erleben und das Team kennenlernen Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist das Sonderprogramm „Tiere hautnah – Meet the Team“. Besucher haben hier die seltene Chance, die Tierpflegerinnen und Tierpfleger persönlich zu treffen und faszinierende Details über das Leben von Echsen, Salamandern und Co. aus erster Hand zu erfahren. Die Führungen starten um 10:30, 11:30, 13:30, 14:30 und 15:30 Uhr. Die Tickets dafür sind ab 9:00 Uhr am Infostand am Seelöwenbecken erhältlich (Kinder bis 14 Jahre: 3, – € / Erwachsene: 5, – €). Große Verlosung: Tolle Preise für Groß und Klein Wer sein Glück auf die Probe stellen möchte, kann bei der Verlosung vor Ort viele schöne Gewinne abstauben – hier ist für jedes Alter etwas dabei. Unser ganz besonderer Hauptpreis: Wer mindestens 18 Jahre alt ist, kann ein unbezahlbares Erlebnis gewinnen und rund vier Stunden lang das Team des Terrariums begleiten. Der Gewinner erhält exklusive Einblicke hinter die Kulissen, ist bei der täglichen Arbeit sowie der Versorgung der Tiere hautnah dabei und erfährt Spannendes aus erster Hand. Mitmach-Spaß und Artenschutz für Groß und Klein Auch rund um das Terrarium wird an dem Tag viel geboten. Die kleinen Gäste können sich auf Kinder-schminken und Bastelaktionen freuen. Der Zooverein bietet exklusive Patenschaften zum Sonderpreis. Gleichzeitig laden der Landesfachausschuss Amphibien- und Reptilienschutz sowie der NABU Wupper-tal an ihren Informationsständen dazu ein, sich umfassend über den Artenschutz zu informieren. Gemeinsam stellen sie vor Ort auch das wichtige Projekt „Zukunft des Feuersalamanders in NRW“ vor. Zudem ist die Station Natur und Umwelt e. V. mit einem eigenen Infostand dabei. Die Einnahmen und Spenden des Aktionstages fließen in das „LARS-Projekt“ (Lokaler Amphibien- und Reptilienschutz). In diesem Projekt arbeiten der Grüne Zoo Wuppertal, der NABU, der BUND, die Ber-gische Universität Wuppertal und die Kalkwerke Oetelshofen gemeinsam daran, die durch den Bsal-Pilz bedrohte heimische Feuersalamanderpopulation durch Erhaltungszucht vor dem Aussterben zu bewahren und langfristig wieder an der Wupper auszuwildern. Wichtiger Hinweis: An den Aktionsständen ist nur Barzahlung möglich. Der Grüne Zoo Wuppertal lädt alle herzlich ein, diesen besonderen Aktionstag zu besuchen und die Welt der Amphibien und Reptilien zu entdecken.
Tiergarten Worms 13.08.2026
Tiergartenaktion Kiwanis Club Worms schenkt Familien besondere Herzensmomente im Tiergarten
Mit einer Spende von 3.600 Euro ermöglicht der Serviceclub Kindern und Eltern aus Worms und der Region gemeinsame Ferientage voller Begegnung, Freude und unvergesslicher Erlebnisse. Gemeinsame Zeit, leuchtende Kinderaugen und Erinnerungen, die bleiben: Mit einer Spende in Höhe von 3.600 Euro unterstützt der Kiwanis Club Worms den gemeinnützigen Tiergarten Worms und ermöglicht Familien aus Worms und der Region einen unbeschwerten gemeinsamen Tag inmitten von Tieren und Natur. Im Mittelpunkt der Initiative stehen Familien, für die ein solcher Ausflug aufgrund begrenzter finanzieller Möglichkeiten keine Selbstverständlichkeit ist. Ihnen sollen während der Ferien wertvolle Stunden miteinander eröffnet werden – fernab des Alltags, mit Raum für Freude, Nähe und gemeinsame Entdeckungen. Der Kiwanis Club Worms ist Teil der internationalen Serviceorganisation Kiwanis, die sich weltweit unter dem Leitgedanken „Serving the Children of the World“ für Kinder und Jugendliche engagiert. Auch in Worms setzen sich die Mitglieder ehrenamtlich dafür ein, jungen Menschen Chancen zu eröffnen, Familien zu stärken und dort Unterstützung zu leisten, wo sie unmittelbar ankommt. Die Initiative wurde von der Präsidentin des Kiwanis Clubs Worms, Dr. Angela Scheugenpflug, gemeinsam mit der Vizepräsidentin Annette Glücklich maßgeblich begleitet. „Ein schöner Tag mit der Familie, gemeinsames Staunen und unbeschwerte Zeit miteinander dürfen keine Frage des Geldbeutels sein“, betont Dr. Angela Scheugenpflug, Präsidentin des Kiwanis Clubs Worms. „Mit dieser Spende möchten wir Kindern und ihren Eltern nicht nur einen Tiergartenbesuch ermöglichen. Wir möchten ihnen gemeinsame Herzensmomente schenken – Augenblicke, die Familien verbinden und noch lange in Erinnerung bleiben.“ Auch Annette Glücklich, Vizepräsidentin des Kiwanis Clubs Worms, unterstreicht die besondere Bedeutung des Projekts: „Gerade in den Ferien wünschen sich Kinder gemeinsame Erlebnisse mit ihren Eltern. Es berührt uns sehr, dass wir als Kiwanis Club dazu beitragen können, Familien einen solchen Tag voller Freude, Nähe und neuer Eindrücke zu ermöglichen.“ Die Eintrittskarten werden über bewährte soziale Einrichtungen und Netzwerke weitergegeben. Auf diese Weise erreicht die Unterstützung gezielt Familien, für die Freizeit- und Bildungsangebote häufig nur eingeschränkt zugänglich sind. „Der Tiergarten Worms ist ein Ort der Begegnung, der Bildung und der Erholung“, erklärt Lisa Hauk, Geschäftsführerin des Tiergartens Worms. „Dank der großzügigen Unterstützung des Kiwanis Clubs Worms können wir Familien willkommen heißen, für die ein solcher gemeinsamer Ausflug sonst nur schwer möglich wäre. Die Spende schafft ganz konkret Teilhabe und wertvolle gemeinsame Erlebnisse.“ Auch Timo Horst, Beigeordneter der Stadt Worms, würdigt das Engagement: „Familienfreundlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt zeigen sich besonders dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Der Kiwanis Club Worms setzt mit dieser Spende ein starkes Zeichen gelebter Solidarität. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die diese besondere Initiative möglich machen.“ Mit der gemeinsamen Aktion schaffen der Kiwanis Club Worms und der Tiergarten Worms weit mehr als freien Eintritt: Sie eröffnen Kindern und Eltern einen Tag voller gemeinsamer Entdeckungen, Leichtigkeit und Freude – und schenken Familien Erinnerungen, die bleiben. Wer diese besondere Initiative als Sponsor unterstützen und dazu beitragen möchte, noch mehr Familien einen unbeschwerten Tag im Tiergarten zu ermöglichen, kann unter dem Verwendungszweck „Tiergarten“ auf das Spendenkonto des Kiwanis Clubs Worms e. V. bei der Rheinhessen Sparkasse, IBAN DE25 5535 0010 0021 7015 88, spenden. Jeder Beitrag hilft dabei, weitere gemeinsame Herzensmomente für Kinder und ihre Familien möglich zu machen. Über Kiwanis Kiwanis ist eine internationale Serviceorganisation, deren Mitglieder sich ehrenamtlich insbesondere für das Wohl von Kindern und Jugendlichen engagieren. Unter dem weltweiten Leitgedanken „Serving the Children of the World“ fördern Kiwanis Clubs soziale, kulturelle und Bildungsprojekte. Der Kiwanis Club Worms ist fest in der Region verwurzelt. Seine Mitglieder unterstützen mit persönlichem Einsatz, Spenden und eigenen Projekten Kinder, Jugendliche und Familien in Worms und Umgebung.
Tierpark Berlin 13.08.2026
Dreifaches Eselglück im Tierpark Berlin
Gleich drei Jungtiere bei den vom Aussterben bedrohten Somali-Wildeseln Im Tierpark Berlin gibt es gleich dreifachen Grund zur Freude. Bei den seltenen Somali-Wildeseln sind innerhalb weniger Tage drei Jungtiere zur Welt gekommen. Vater der drei Fohlen ist der 22-jährige Somali-Wildesel-Hengst Stan. Die Mutter von Hengst Bruce, der am 27. Juli auf die Welt kam, ist Stute Beatrice. Es folgten die beiden Stutfohlen Amy am 30. Juli von Mutter Kitara und Suzan am 5. August von Mutter Suri. Ein weiteres Jungtier wird in den kommenden Wochen erwartet. „Die ersten Lebenstage sind für die Jungtiere besonders wichtig. Unsere Stuten kümmern sich sehr aufmerksam und fürsorglich um ihren Nachwuchs. Der kleine Bruce würde seine beiden Halbschwestern am liebsten schon zum Spielen auffordern, doch ihre Mütter bremsen den verspielten Hengst noch etwas aus. In ein bis zwei Wochen wird sich das vermutlich ändern, dann werden die drei Jungtiere sicherlich gemeinsam über die Anlage flitzen“, erzählt Kurator Martin Kränzlin. Der Somali-Wildesel zählt zu den seltensten Huftieren der Welt. Nach der letzten Bestandsschätzung aus dem Jahr 2014 leben vermutlich nur noch höchstens rund 200 Tiere in der Natur, möglicherweise sogar deutlich weniger. Aktuellere Untersuchungen zur Verbreitung der Tierart gibt es leider seitdem keine mehr. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Art als vom Aussterben bedroht (Critically Endangered) geführt. Umso wichtiger ist die Erhaltungszucht in Zoos: Rund 150 Somali-Wildesel leben derzeit in europäischen zoologischen Einrichtungen und bilden die bedeutendste Reservepopulation der Art. Die zweite Unterart des Afrikanischen Wildesels, der Nubische Wildesel, gilt unter Experten als vermutlich ausgestorben, auch wenn die aktuelle Datenlage darauf hindeutet, dass eventuell doch noch einige Individuen im Sudan existieren. „Jedes Jungtier ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser außergewöhnlichen Tierart. Moderne Zoos tragen eine besondere Verantwortung für Arten wie den Somali-Wildesel, deren Zukunft in der Natur am seidenen Faden hängt. Mit einer stabilen Reservepopulation schaffen wir hier im Tierpark Berlin die Grundlage dafür, diese Tiere langfristig zu bewahren und gleichzeitig auf die dramatische Situation ihrer wilden Verwandten aufmerksam zu machen“ sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und ergänz: „Wir hoffen, dass ihnen das Schicksal der Przewalskipferde – die Ausrottung in ihrem natürlichen Lebensraum – erspart bleibt“. Besucher*innen können die drei Jungtiere bereits gemeinsam mit ihrer Herde auf der Anlage beobachten. Ein Besuch im Tierpark Berlin lohnt sich derzeit also ganz besonders.
Opel-Zoo Kronberg 13.08.2026
Jungtiere im Opel-Zoo
Vier Ferkel bei den Afrikanischen Pinselohrschweinen Vier gestreifte Pinselohr-Ferkel wuseln seit einigen Tagen durch die Außenanlage im Opel-Zoo. Innerhalb weniger Tage brachten zwei Muttertiere am 5. und 7. August 2026 jeweils zwei Ferkel zur Welt. Wer zu wem gehört, ist dabei für Besucher nicht zu unterscheiden. Denn die vier erkunden nicht nur spielend und raufend die Umgebung, sie werden auch alle vier von beiden Sauen gesäugt. Bis die Jungtiere die charakteristischen langen Haarpinsel an den Ohren und die rötlich braune Fellfarbe mit den markanten weißen Streifen an Ohren, um die Augen und am Rücken ausgebildet haben, werden noch einige Monate ins Land gehen. Als typische Nestflüchter waren sie aber schon schnell nach der Geburt in der Lage, ihrer Mutter zu folgen. Bei dieser Schweineart kümmern sich sowohl der Keiler als auch die Sau um den lebhaften Nachwuchs. Bisher werden die Pinselohrschweine nicht als bedroht eingestuft. Ihr Verbreitungsgebiet in Afrika ist sehr groß und sie haben hohe Reproduktionsraten, die die Verluste aber nicht mehr vollständig kompensieren können: der Bestand der Tiere in Afrika sinkt. Dabei ist ihre größte Bedrohung der Mensch. Pinselohrschweine zerstören oftmals die Ernten der Menschen, sind daher nicht gerne gesehen und werden bejagt. Zudem dienen sie als Nahrung – ein zusätzliches Problem bei der wachsenden Bevölkerungsdichte. Die Pinselohr-Ferkel im Opel-Zoo haben derweil das Zeug zu Publikumslieblingen und sind in der Rotte mit den Alttieren in der Anlage der Pinselohrschweine gegenüber des neuen Erdmännchengeheges und der Berberaffen gut zu beobachten.
Zoo Heidelberg 13.08.2026
Große Untersuchung beim Kleinen Panda
Nachwuchs bei den Roten Pandas im Zoo Heidelberg Im Zoo Heidelberg gibt es Nachwuchs bei den Roten Pandas. Das Jungtier wurde Anfang Juni geboren und hatte kürzlich seine erste tierärztliche Untersuchung. Rund acht Wochen nach seiner Geburt zeigte sich der kleine Panda fit und gut entwickelt. Die Untersuchung brachte zudem Gewissheit über das Geschlecht und Gewicht: Der Nachwuchs ist ein Männchen und wiegt 1,2 Kilogramm. Die ersten Wochen seines Lebens verbrachte der junge Panda fast ausschließlich schlafend in der Wurfkiste. Mit rund zwei Monaten stand jedoch vergangene Woche die erste Untersuchung an. Die Tierärztin kontrollierte den allgemeinen Gesundheitszustand, hörte Herz und Lunge ab und überprüfte Ernährungszustand und Gebiss. Zusätzlich erhielt der Panda einen Transponder-Chip, über den er künftig eindeutig identifiziert werden kann. „Das Jungtier macht einen sehr guten Eindruck. Es ist fit, gut genährt und entwickelt sich altersgerecht. Besonders schön ist, wie aktiv es inzwischen ist und wie gut die Mutter den Nachwuchs versorgt“, erklärt Tierärztin Dr. Barbara Bach. Bei der Untersuchung wurde das männliche Jungtier außerdem gewogen: 1,2 Kilogramm bringt der Rote Panda, auch Katzenbär genannt, auf die Waage. Ausgewachsene Tiere wiegen in der Regel zwischen drei und sechs Kilogramm, wobei Männchen etwas größer und schwerer werden als Weibchen. Bis der Panda-Nachwuchs dieses Gewicht erreicht, wird es noch einige Zeit dauern. Bis er etwa 12 Monate alt ist, wird das Jungtier von seiner Mutter versorgt und beginnt dann immer unabhängiger zu werden. Bereits einige Monate vorher beginnt das Jungtier langsam damit feste Nahrung zu sich zu nehmen. Wie die Panda-Jungtiere der vergangenen Jahre wird es dabei voraussichtlich besonders gerne Bambus fressen. Rote Pandas ernähren sich hauptsächlich von Bambus und dessen Blättern, fressen aber ebenfalls Früchte, Wurzeln und Kleintiere. Obwohl Rote Pandas zu den Raubtieren gehören, ernähren sie sich überwiegend vegetarisch. Bislang verbringt der Nachwuchs die meiste Zeit in der Wurfkiste. Bald wird er jedoch zunehmend mobil und beginnen, seine Umgebung zu entdecken. In den kommenden Monaten wird der kleine Rote Panda erste Kletterversuche unternehmen und immer häufiger die Anlage außerhalb der Wurfkiste erkunden. Mit etwas Glück können Besucher den jungen Panda bald bei seinen ersten Ausflügen beobachten. Der Rote Panda wird auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „stark gefährdet“ (endangered) geführt. In der Natur gibt es weltweit schätzungsweise nur noch weniger als 10.000 ausgewachsene Tiere, und die Bestände sinken weiter. Ihr Lebensraum in den Bergwäldern des Himalayas schrumpft unter anderem durch Abholzung und die Ausweitung menschlicher Nutzung. Der Zoo Heidelberg beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das die Zucht der Tiere in europäischen Zoos koordiniert und den Erhalt einer stabilen Population in menschlicher Obhut zum Ziel hat.
Zoo Magdeburg 13.08.2026
Elefantenkalb im Zoo Magdeburg ist ein Weibchen
Jungtier erkundet die Außenanlagen, Elefantenhaus wieder regulär geöffnet Das erste in der Geschichte des Zoo Magdeburg geborene Afrikanische Elefantenkalb ist weiblich. Inzwischen konnte das Geschlecht des Jungtiers eindeutig erkannt werden, ohne Mutter Sweni und ihren Nachwuchs dafür untersuchen oder voneinander trennen zu müssen. Damit steht fest, dass die Magdeburger Elefantenfamilie um eine junge Elefantenkuh gewachsen ist. „Wir haben bewusst abgewartet, bis sich das Geschlecht des Kalbes auf natürliche Weise erkennen lässt. Der Schutz der Mutter-Kind-Bindung und eine möglichst ungestörte Entwicklung hatten für uns jederzeit Vorrang. Umso mehr freuen wir uns, nun mitteilen zu können, dass unser erstes Elefantenkalb ein Weibchen ist“, erklärt Zoodirektor Dr. David Pruß. Das Jungtier wurde in der Nacht zum 6. August 2026 geboren. Mutter ist die erfahrene Elefantenkuh Sweni, Vater der Magdeburger Elefantenbulle Kando. Die Geburt des Kalbes war ein historisches Ereignis für den Zoo und zugleich ein bedeutender Schritt beim Aufbau einer neuen Elefantenfamilie in Magdeburg. Nach den ersten besonders sensiblen Lebenstagen nutzt das Elefantenkalb nun gemeinsam mit seiner Mutter auch die Außenanlagen. Dort sammelt es neue Eindrücke, lernt unterschiedliche Bodenstrukturen kennen und erweitert schrittweise seinen Bewegungsraum. Sweni bleibt dabei stets in unmittelbarer Nähe und gibt ihrem Nachwuchs Sicherheit. Die Tierpfleger und Tierärzte des Zoos begleiten diese Entwicklung weiterhin aufmerksam. Zeitpunkt und Dauer der Aufenthalte auf den Außenanlagen richten sich nach den Bedürfnissen der Elefanten. Deshalb lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen, wann und auf welcher Anlage das Jungtier für Besucherinnen und Besucher zu sehen sein wird. „Die ersten Ausflüge auf die Außenanlagen sind ein wichtiger Entwicklungsschritt. Das Kalb bewegt sich zunehmend sicherer und orientiert sich eng an seiner Mutter. Sweni führt ihren Nachwuchs ruhig und erfahren durch die neue Umgebung“, berichtet Dr. Pruß. Aufgrund der positiven Entwicklung kehrt auch der Besuchsbetrieb im Elefantenhaus zur regulären Öffnung zurück. Die bisherigen zeitlichen Einschränkungen werden aufgehoben. Besucherinnen und Besucher können das Elefantenhaus damit wieder im Rahmen der gewöhnlichen Zooöffnungszeiten betreten. Mutter und Kalb verfügen weiterhin über nicht einsehbare Rückzugsbereiche. Ob die junge Elefantenkuh im Haus oder auf den Außenanlagen beobachtet werden kann, entscheidet sich daher nach dem Tagesablauf und dem Verhalten der Tiere. Der Zoo bittet die Gäste, Rücksicht zu nehmen, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen des Personals zu folgen. Dies hat bisher auch sehr gut funktioniert und ist eines Lobes durchaus wert!
Tiergarten Schönbrunn 13.08.2026
Große Vielfalt mit kleinen Flügeln: 134 Schmetterlingsarten im Tiergarten Schönbrunn nachgewiesen
Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Schwärmer und Spanner. Allerdings handelt es sich dabei um Schmetterlinge. Von April 2024 bis Mai 2026 ließ der Zoo untersuchen, welche Schmetterlingsarten auf dem Tiergartengelände vorkommen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der nächtlichen Falterwelt. Bei Schmetterlingen denken viele Menschen zunächst an bunte Tagfalter. Dabei sind über 90 Prozent der Schmetterlingsarten Nachtfalter. Insgesamt wurden am Tiergartengelände 134 Arten dokumentiert, davon 12 Tagfalter- und 122 Nachtfalterarten. Diese Vielfalt ist kein Zufall. „Wir schaffen gezielt Lebensbereiche für heimische Wildtiere, insbesondere Insekten, und begleiten diese Maßnahmen seit Jahren durch Monitorings,“ erläutert Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Beim aktuellen Schmetterlingsmonitoring konnten unter anderem der Lindenschwärmer und das Blausieb nachgewiesen werden. Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen des Wiener Nachtpfauenauges, des größten Schmetterlings Europas. Da es im Tiergarten sowohl als Kokon als auch als ausgewachsenes Tier gefunden wurde, ist davon auszugehen, dass sich die Art hier erfolgreich fortpflanzt. Schmetterlinge sind wichtige Bestäuber und zugleich eine wesentliche Nahrungsgrundlage für Vögel, Fledermäuse und viele weitere Tiere. Darüber hinaus gelten sie als hochsensible Anzeiger für den Zustand unserer Umwelt. Österreichweit sind rund 4.000 Schmetterlingsarten bekannt, etwa 3.800 davon sind Nachtfalter. So vielfältig wie die Tiere selbst sind auch ihre Lebensweisen und Ansprüche. Deshalb wandte Schmetterlingsexperte Dr. Alexander Dostal unterschiedliche Methoden an, um die Schmetterlinge im Tiergarten aufzuspüren: von nächtlichen Lichtstellen und Licht-Kübelfallen bis hin zur Begutachtung toter Baumstämme. Die beobachteten Schmetterlinge wurden, wenn möglich, von ihm fotografiert und in einer Tabelle erfasst. Dostal: „Die Vielfalt der Schmetterlinge im Tiergarten ist ein sehr erfreuliches Zeichen. Sie zeigt, dass mit naturnahen Bereichen und gezielt angelegten Schmetterlingsinseln selbst mitten in der Stadt wertvolle Lebensräume für heimische Arten entstehen können.“ Tipp: Wer im eigenen Garten Schmetterlinge fördern möchte, braucht gar nicht viel zu tun. Denn hier gilt: Weniger ist mehr. „Wilde Ecken“ mit heimischen Blütenpflanzen bieten Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten.
Tiergarten Kleve 13.08.2026
Mehr Platz für kleine Tiergartenbewohner
Meerschweinchenanlage im Tiergarten Kleve gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern neugestaltet Mehr Platz, mehr Abwechslung und noch bessere Einblicke für die Besucherinnen und Besucher: Im Tiergarten Kleve wurde die Außenanlage der Meerschweinchen umfassend neugestaltet und dabei auf die doppelte Fläche vergrößert. Entstanden ist die neue Anlage als Gemeinschaftsprojekt der tiergarteneigenen Handwerker, ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des „Team Tiergarten“ sowie Schülerinnen und Schüler der Karl Kisters Realschule Kleve rund um Frau Cash. „Unsere Meerschweinchen sind insbesondere bei unseren jüngsten Gästen ausgesprochen beliebt“, erklärt Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek. „Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, auch unsere in die Jahre gekommene Meerschweinchenanlage aufzuwerten und umzugestalten. Mit der neuen Außenanlage haben wir den verfügbaren Platz verdoppelt und gleichzeitig zahlreiche zusätzliche Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten geschaffen.“ In der neuen Anlage warten verschiedene Bodengründe, zahlreiche Versteckmöglichkeiten und vielfältige Strukturelemente auf die Meerschweinchen. Unterschiedlich hohe Hügel sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern regen die Tiere auch zur Bewegung an und fördern dadurch den Bewegungsapparat. Verschiedene Futterplattformen verteilen das Futterangebot über die Anlage und animieren die Tiere dazu, ihre Umgebung aktiv zu erkunden. „Eine gute Tieranlage zeichnet sich nicht allein durch ihre Größe aus“, erläutert Dr. Polotzek. „Entscheidend ist vor allem die Struktur und wie abwechslungsreich der vorhandene Raum gestaltet wird. Unterschiedliche Untergründe, Höhen, Verstecke und wechselnde Futterstellen ermöglichen es den Tieren, viele ihrer natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Genau darauf haben wir bei der Neugestaltung großen Wert gelegt.“ Eine Besonderheit des Projekts war die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Karl Kisters Realschule Kleve. Gemeinsam mit den tiergarteneigenen Handwerkern und den Ehrenamtlichen des Tiergartens wirkten sie an der Umgestaltung der Anlage mit und trugen so dazu bei, ein neues Zuhause für die Meerschweinchen zu schaffen. „Dass bei diesem Projekt so viele unterschiedliche Menschen gemeinsam angepackt haben, freut uns ganz besonders“, betont Dr. Polotzek. „Mein großer Dank gilt unseren Handwerkern, unseren Ehrenamtlichen und natürlich den Schülerinnen und Schülern der Karl Kisters Realschule sowie Frau Cash. Solche Gemeinschaftsprojekte zeigen, wie viel man zusammen bewegen kann, und schaffen gleichzeitig eine ganz besondere Verbindung zum Tiergarten. Zumal der Namensgeber der Realschule Karl Kisters immer schon gemeinsam mit seiner Frau Maria ein großer Gönner des Tiergartens war und der Tiergarten Kleve den Eheleuten Kisters stets sehr am Herzen lag.“ Auch für die Besucherinnen und Besucher hat sich einiges verändert. Der Zaun der Anlage wurde vollständig neugestaltet. Neue, offene Sichtbereiche ermöglichen nun auch Kindern einen gitterlosen Blick auf Augenhöhe in die Welt der Meerschweinchen. So können auch die kleinsten Tiergartengäste beobachten, wie die Tiere durch die Anlage laufen, ihre Verstecke aufsuchen oder auf den verschiedenen Futterplattformen nach Leckereien suchen.
Zoo Basel 12.08.2026
Sechslinge bei den Geparden
Die vom 4. auf den 5. Juni 2026 im Zoo Basel geborenen sechs Geparde wurden inzwischen tierärztlich untersucht, geimpft und gesext. Über die Geburt informierte der Zolli bereits Anfang Juli über die sozialen Medien. Allen sechs Jungtieren geht es gut, sie sind nun uneingeschränkt auf der Anlage zu sehen. Für Mutter Maleika (4), die im April 2024 aus Stuttgart in den Zoo Basel kam, ist es der erste Nachwuchs, um den sie sich aufmerksam und fürsorglich kümmert. Die sechs Geparde, die Anfang Juni 2026 zur Welt gekommen sind, werden zunehmend aktiver. Sie erkunden die Anlage, tollen miteinander herum und ziehen sich zwischendurch in den Schatten unter dem Felsen zurück. Die Jungschar hält Maleika (4) auf Trab. Sie kümmert sich aufmerksam um ihren Nachwuchs, säugt und putzt ihn. Vier Männchen und zwei Weibchen Im Rahmen der tierärztlichen Untersuchung vor einigen Tagen wurden die sechs Jungtiere geimpft, ihr Geschlecht erkannt und ihr allgemeiner Gesundheitszustand überprüft. Allen sechs Tieren geht es gut. Es sind vier Männchen und zwei Weibchen. Zudem haben sie ihre Namen erhalten. Im Zolli beginnen alle Namen im selben Kalenderjahr geborener Tiere mit demselben Anfangsbuchstaben. 2026 ist das X-Jahr. Somit heissen die Männchen Xeros, Xolobeni, Xeric und Ximba, die Weibchen Xhosa und Xenia. Gefährdete Art mit abnehmendem Bestand Geparde (Acinonyx jubatus) werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet (vulnerable) eingestuft. Gemäss Schätzung leben in der Wildbahn weniger als 7’000 erwachsene Tiere und der Bestand nimmt weiter ab. Zu den grössten Bedrohungen zählen der Verlust ihres Lebensraums, Konflikte mit dem Menschen sowie der Rückgang ihrer Beutetiere. Im Rahmen eines EAZA Ex-situ-Programms (EEP, Erhaltungszuchtprogramm der European Association of Zoos and Aquaria) tragen Zoos dazu bei, langfristig eine genetisch gesunde Reservepopulation zu erhalten. Auch der Nachwuchs im Zolli ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung.
Zoo Berlin 12.08.2026
Naturverbundenheit beginnt mit einer Begegnung
Neue Studie zeigt Wirkung von Zoobildung | Zoo und Tierpark Berlin erreichen jährlich zehntausende Schüler*innen mit BildungsangebotenKönnen Zoos Menschen für die Natur begeistern? Eine aktuelle Studie der Goethe-Universität Frankfurt am Main liefert darauf eine klare Antwort: Bildungsprogramme in zoologischen Einrichtungen können die Naturverbundenheit ihrer Teilnehmer*innen stärken. Besonders deutlich ist der Effekt bei Menschen, die sich zuvor nur mittelmäßig mit der Natur verbunden fühlten. Für die Studie wurden Bildungsprogramme von 20 zoologischen Einrichtungen in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Portugal untersucht. Besonders wirksam waren Angebote, die direkten Tierkontakt ermöglichten oder Themen rund um Natur- und Artenschutz aufgriffen. Was die Studie wissenschaftlich belegt, erlebt das Team Umweltbildung von Zoo und Tierpark Berlin täglich. „Unsere Aufgabe ist es nicht nur, Wissen über Tiere zu vermitteln. Wir möchten Begeisterung wecken und erlebbar machen, dass Natur und Artenschutz uns alle etwas angehen. Eine besondere Begegnung mit einem Tier kann dabei ein sehr wirkungsvoller Ausgangspunkt sein“, erklärt Maximilian Jäger, Leiter der Umweltbildung von Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin. Allein im vergangenen Jahr besuchten rund 70.000 Schüler*innen Zoo und Aquarium Berlin im Rahmen ihres Unterrichts. Etwa die Hälfte kam aus Berlin, die übrigen Schulklassen reisten aus ganz Deutschland und teilweise auch aus dem Ausland an. Den Tierpark Berlin besuchten 2025 mehr als 25.000 Schüler*innen, der Großteil davon aus Berlin. Darüber hinaus fanden in Zoo und Tierpark über 5.000 Führungs- und Erlebnisangebote statt, an denen insgesamt mehr als 40.000 Menschen teilnahmen. Damit nimmt Berlin die Spitzenposition unter der Zoo-Pädagogik im deutschsprachigen Raum ein. Jedem dieser Angebote liegt ein Bildungskonzept zugrunde, welches von Biolog*innen und Pädagog*innen ausgearbeitet wurde. Die Aufzählung beinhaltet keine Daten aus dem Aquarium Berlin. Dort musste das Führungsangebot zeitweise aufgrund von Bauarbeiten pausiert werden. Ab Oktober 2026 starten neu konzipierte Angebote für alle Altersklassen und Zielgruppen im Aquarium – darunter auch die beliebten Taschenlampentouren. Das Bildungsangebot wächst auch 2026 weiter. Bis einschließlich Juli wurden im Zoo Berlin bereits rund 10 Prozent mehr Angebote durchgeführt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, im Tierpark handelt es sich sogar um eine Steigerung von mehr als 20 Prozent. Ziel ist es, immer mehr Gäste mit den besonderen Bildungsangeboten zu erreichen und sie für die faszinierende Vielfalt der Tierwelt zu begeistern. „Zoologische Einrichtungen haben die besondere Möglichkeit Menschen mit Tieren in Kontakt zu bringen und können daraus Interesse für ihre Lebensräume und ihren Schutz entstehen lassen. Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der viele Kinder und Erwachsene nur selten unmittelbaren Kontakt mit Wildtieren und natürlichen Lebensräumen haben, ist diese Aufgabe wichtiger denn je“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Die neue Studie bestätigt, wie wichtig professionelle Zoobildung ist. Wenn aus einem staunenden Blick auf ein Tier ein echtes Interesse an seiner Art und ihrem Lebensraum entsteht, ist schon viel erreicht.“ Auch über ihre Artenschutzprojekte informieren Zoo und Tierpark Berlin daher ausführlich mit thematischen Ausstellungen und entsprechender Didaktik. Die Studie zeigt zudem, dass insbesondere Kinder mit geringer oder mittlerer Naturverbundenheit von den Bildungsprogrammen profitieren können. Ob die gemessenen Effekte langfristig bestehen bleiben, ist noch Gegenstand weiterer Forschung. Für Zoo und Tierpark Berlin bestätigt dies das eigene Selbstverständnis. Bildung gehört zu den zentralen Aufgaben moderner zoologischer Einrichtungen. Denn wer Tiere kennenlernt, ihre Besonderheiten versteht und mehr über ihre Lebensräume erfährt, entwickelt leichter ein Bewusstsein dafür, warum es sich lohnt, diese Vielfalt zu bewahren. Weiterführende Informationen gibt es hier.
Tierpark Nordhorn 12.08.2026
Stofftierklinik und Hüpfburgentag im Tierpark Nordhorn
„Zootierärzte“ kümmern sich um die flauschigen Liebsten der Kleinen – 48 Meter Hüpfspaß und viel mehr in der großen Vechtewiese Bereits seit 11 Jahren findet im Familienzoo die beliebte Stofftierklinik statt. Am Sonntag, den 23. August 2026 können die Kinder wieder einmal von 10 bis 17 Uhr ihre kleinen und großen Stofftiere den Tierärzten vorstellen und sie wie in einer richtigen Klinik untersuchen lassen. Egal, ob der Teddy Bauchschmerzen hat, oder ein gebrochenes Bein, die Ärzte haben in der Stofftierklinik für alle Beschwerden eine Lösung parat. Die pelzigen Patienten werden verarztet und bekommen die passenden Medikamente. Dabei läuft alles wie in einer echten Tierarztpraxis ab: In der Anmeldung werden die Patienten und die Stofftier-Eltern empfange und nach ihren Beschwerden gefragt. Ausgestattet mit einer Patientenkarte wird noch kurz im Wartezimmer Platz genommen, bevor die Patienten zum Doktor kommen. Bei Verdacht auf einen gebrochenen Arm oder ein gebrochenes Bein kommt das Stofftier zum Röntgen. Für kleinere Notfälle, sprich arg in Mitleidenschaft gezogene Kuscheltiere, steht sogar ein OP bereit. Mit Pflastern, Spritzen und Verband behandelt und mit Medikamenten versorgt, geht es Teddy & Co. dann schnell wieder besser. Neben der Stofftierklinik an der Remise des Heuerhauses wird auch auf der Vechtewiese einiges geboten. Verschiedene Rettungsdienste und Hilfsorganisationen präsentieren ihre Arbeit. Neben der Rettungshundestaffel, dem DRK Grafschaft Bentheim und der DLRG Nordhorn werden auch die Polizei Nordhorn sowie die Jugendfeuerwehr ihre Tätigkeiten kindgerecht vorführen, damit die Kinder die Arbeit auf spielerische Art und Weise verstehen. Nach dem Tierarztbesuch ist noch lange nicht Schluss: Auf unserem 48 Meter langen Hüpfburgparcours, am Kletterturm und auf Hüpfburgen für die Kleinsten wartet jede Menge Spaß auf die Stofftiereltern! Für zusätzliche Action sorgt die Handwerkskammer Osnabrück- Emsland-Grafschaft Bentheim mit ihrem Heißen Draht und der Torschussanlage – hier ist Geschicklichkeit gefragt! Weitere Informationen erhalten Sie unter www.tierpark-nordhorn.de oder auf den Social Media Kanälen des Tierparks.
Zoo Leipzig 11.08.2026
Tierisches Schulanfänger-Wochenende vor dem Schulstart Einladung zur Giraffentaufe am Freitag
1.700 eingereichte Idee, fünf Vorschläge im finalen Voting – und nur ein Name zu vergeben: Mit der Giraffentaufe am Freitag und dem Schulanfänger-Wochenende am Samstag und Sonntag erleben die sächsischen Sommerferien einen spannenden Schlussspurt im Zoo Leipzig. Damit kommt die Namenssuche für den fünf Wochen alten Giraffenbullen im Zoo Leipzig zum Ende: Am Freitag, 14. August, wird um 13.15 Uhr an der Kiwara-Savanne der Name verkündet, den der Sohn von Sipiwe und Matyas dann fortan tragen wird. Zur Auswahl standen Jaro, Kato, Sima, Jabari und Nkosi. Die Spannung steigt, welcher Name sich im abschließenden Voting, das heute zu Ende geht, durchsetzt. Der junge Rothschildgiraffen-Nachwuchs entwickelt sich unterdessen weiterhin vorbildlich und ist keck auf der Savanne zwischen den anderen Tierarten unterwegs. Freier Eintritt für frischgebackene Erstklässler Mit der Namensverkündung am Freitag wird auch das Schulanfängerwochenende eingeläutet. Mit einem abwechslungsreichen Programm und freiem Eintritt für die neuen Erstklässler am 15. und 16. August 2026 veranstaltet der Zoo Leipzig tierisch bunte Abschlusstage der sächsischen Sommerferien. Spiel- und Bastelaktionen sowie Rätselspaß mit zahlreichen Partnern und Puppentheater am Nachmittag flankieren die beiden Tage, an denen auch Chase von der Paw Patrol und Zoo-Maskottchen Tammi zugegen sind. Auch die echte Polizei vom Polizeirevier Leipzig-Zentrum ist mit einem Funkstreifenwagen sowie einem Polizei-Motorrad vor Ort, um Einblick in ihre Arbeit zu geben und auf den Schulstart im Straßenverkehr vorzubereiten. Das genaue Programm und alle weiteren Termine finden sich auf der Website des Zoo Leipzig pzig unter www.zoo-leipzig.de/kalender
Tiergarten Schönbrunn 11.08.2026
Kleine Entdecker und faszinierende Katzen: Der Tiergartenkalender 2027 ist da!
Ob neugierige Jungtiere oder ausdrucksstarke Blicke von Tiger, Amurleopard und Co.: Der Tiergartenkalender 2027 rückt zwei besondere Seiten der Schönbrunner Tierwelt in den Mittelpunkt. Der von Tiergartenfotograf Daniel Zupanc gestaltete Wendekalender zeigt auf der einen Seite Tierkinder, auf der anderen die verschiedenen exotischen Katzenarten des Tiergartens und ist ab sofort erhältlich. „Tiere in einem besonderen Moment festzuhalten, erfordert viel Geduld, Erfahrung und ein gutes Gespür für den richtigen Augenblick. Daniel Zupanc gelingt es mit seinen Fotos, die Schönheit und Einzigartigkeit unserer Tiere einzufangen und damit aufzuzeigen, was es zu schützen gilt“, so Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Zu sehen sind unter anderem die ersten Kletterversuche eines Amurleoparden-Jungtieres, ein kleiner Katta am Rücken seiner Mutter und die tapsigen Schritte eines Felsenpinguin-Kükens. Die Aufnahmen zeigen besondere Momente aus den ersten Lebensmonaten der Tiere und stehen zugleich für die Bedeutung zoologischer Gärten beim Erhalt bedrohter Arten. Die zweite Kalenderseite widmet sich den faszinierenden großen Katzenarten im Tiergarten. Von Gepard und Löwe bis zum Amurleoparden zeigen die Motive die Besonderheiten dieser Tiere. „Der Tiergarten Schönbrunn ist über die Jahre zu einem zweiten Zuhause für mich geworden. Mit meinen Fotos möchte ich die Faszination für die Tiere und diesen einzigartigen Ort weitergeben“, sagt Zupanc.
Wilhelma Stuttgart 11.08.2026
Der Numbat beweist es: „Reverse the Red“ ist möglich
Der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt gilt als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die internationale Artenschutzbewegung „Reverse the Red“ verfolgt deshalb ein ehrgeiziges Ziel: Arten sollen nicht länger auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) in immer höhere Gefährdungskategorien aufsteigen – vielmehr soll dieser Trend umgekehrt werden. Dass dies gelingen kann, zeigt jetzt ein bemerkenswerter Erfolg aus Australien: Der Numbat, auch Ameisenbeutler genannt, wurde von der IUCN von der Beurteilung „Stark gefährdet“ um gleich zwei Kategorien auf „Potenziell gefährdet“ herabgestuft. Auch die Wilhelma hat dazu beigetragen. Möglich wurde dieser Erfolg durch mehr als drei Jahrzehnte konsequenter Schutzarbeit. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Zucht- und Auswilderungsprogramm des Perth Zoos, das seit 1993 insgesamt 325 dort geborene Numbats für die Wiederansiedlung in geeigneten Lebensräumen in Westaustralien, Südaustralien und New South Wales bereitgestellt hat. Gemeinsam mit zahlreichen Naturschutzpartnern konnten mehrere neue, sich selbst erhaltende Populationen aufgebaut werden. Während Ende der 1970er Jahre nur noch rund 300 Exemplare der gut eichhörnchengroßen Beuteltiere in freier Wildbahn lebten, wird ihr Bestand heute auf 2.000 bis 3.000 Tiere geschätzt. Die Wilhelma unterstützt den Perth Zoo seit 2025 mit 10.000 Euro pro Jahr bei diesem wichtigen Artenschutzprojekt. Die Mittel stammen aus dem Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher der Wilhelma mit ihrem Eintritt leisten. Sie fließen in die aufwendige Beschaffung von Termiten – der natürlichen Hauptnahrung der Numbats. Ohne diese spezielle Ernährung wäre eine erfolgreiche Zucht und die Vorbereitung der Tiere auf ein Leben in der Wildnis nicht möglich. In der Natur ernähren sich Numbats fast ausschließlich von Ameisen und Termiten. Um den Bedarf der Zuchttiere zu decken, sammeln Mitarbeitende des Perth Zoos jede Woche die lebenden Insekten im australischen Busch. Die Jungtiere wachsen dank dieser Nahrungsquelle unter möglichst naturnahen Bedingungen heran und werden sorgfältig auf ihre spätere Auswilderung vorbereitet. Ziel ist es, ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für ein selbstständiges Leben in ihrem natürlichen Lebensraum zu geben. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erklärt: „Die Rückstufung des Numbats auf der Roten Liste ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass Artenschutz wirkt, wenn er wissenschaftlich fundiert, langfristig angelegt und international vernetzt ist. Solche Erfolgsgeschichten brauchen wir. Sie zeigen, dass wir den Rückgang bedrohter Arten tatsächlich umkehren können – ganz im Sinne von Reverse the Red“. Trotz der erfreulichen Entwicklung bleibt der Numbat auf intensive Schutzmaßnahmen angewiesen. Die Art besiedelt heute noch weniger als ein Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets. Vor allem verwilderte Hauskatzen und Füchse stellen weiterhin eine erhebliche Bedrohung dar. Das Zucht- und Auswilderungsprogramm des Perth Zoos wird daher konsequent fortgeführt.
Zoo Magdeburg 10.08.2026
Mehr Zeit für tierische Erlebnisse
Der Zoo Magdeburg verlängert in dieser Woche seine Öffnungszeiten bis 19 Uhr Der Zoo Magdeburg verlängert in dieser Woche seine Öffnungszeiten. Von Dienstag, 11. August, bis einschließlich Samstag, 15. August 2026, bleibt der Zoo täglich bis 19 Uhr geöffnet. Damit erhalten Besucherinnen und Besucher mehr Zeit für ausgedehnte Rundgänge, besondere Tierbeobachtungen und einen entspannten Zoobesuch am späten Nachmittag. Mit der verlängerten Öffnungszeit reagiert der Zoo auf das große Interesse der Besucherinnen und Besucher in diesen besonderen letzten Ferientagen. Familien, Berufstätige und Gäste der Landeshauptstadt können ihren Besuch flexibler planen und die sommerlichen Abendstunden für einen Rundgang durch die weitläufige Anlage nutzen. Der beliebte Feierabendtarif gilt wie gewohnt ab 16 Uhr. Durch die verlängerte Öffnungszeit bleibt Besucherinnen und Besuchern damit in dieser Woche eine zusätzliche Stunde, um den Zoo zum günstigen Tarif zu erkunden. Ein besonderer Anziehungspunkt ist derzeit das erste Afrikanische Elefantenkalb in der Geschichte des Zoo Magdeburg. Elefantenkuh Sweni brachte das Jungtier in der Nacht zum 6. August 2026 zur Welt. Vater ist der Magdeburger Elefantenbulle Kando. Das Kalb stand bereits kurze Zeit nach der Geburt auf eigenen Beinen und suchte die Nähe seiner Mutter. Für das Zooteam stehen weiterhin die ungestörte Entwicklung des Jungtiers und eine stabile Mutter-Kind-Bindung im Mittelpunkt. Das Elefantenhaus kann täglich zwischen 10 und 16:00 Uhr besucht werden. Ob Mutter und Kalb zu sehen sind, entscheidet Sweni selbst. Beide Tiere können sich jederzeit in die nicht einsehbaren Bereiche zurückziehen. Wenn Mutter und Jungtier zusätzliche Ruhe benötigen, kann das Elefantenhaus vorübergehend geschlossen werden. Besucherinnen und Besucher werden deshalb gebeten, die Hinweise des Zoopersonals zu beachten und den Tieren mit der notwendigen Rücksicht zu begegnen. Auch über das Elefantenhaus hinaus bietet der Zoo Magdeburg zahlreiche Möglichkeiten, die Tierwelt am späten Nachmittag intensiv zu erleben. Die zusätzlichen Besuchsstunden schaffen mehr Raum für genaue Beobachtungen und einen Zoobesuch ohne Zeitdruck, zum Beispiel an der neu eröffneten Anlage für die Tiere der Nacht. Diese beherbergt deutschlandweit einzigartige Moholi-Galagos und afrikanische Quastenstachler und ist im Mandrillhaus zu finden. „ Hier bin ich besonders stolz auf mein Team, denn das neue Nachttiergehege wurde vollständig in Eigenarbeit renoviert und aufgehübscht. Berichtet der Direktor David Pruß. Die verlängerte Öffnungszeit des Zoos gilt von Dienstag bis einschließlich Samstag ausschließlich in dieser Woche.
Wilhelma Stuttgart 10.08.2026
Patenschaft für die Geparde Frodo und Sam
Die von der Familie Schneider betriebene solutio GmbH & Co. KG aus Holzgerlingen, Entwickler der Praxisverwaltungssoftware charly für Zahnarztpraxen, setzt ihr Engagement für die Wilhelma fort und übernimmt die Patenschaft für die beiden Geparde Frodo und Sam. Die Patenschaftsurkunde wurde von Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin persönlich an David Schneider und Marc Schneider, gemeinsam mit Marcs Sohn, stellvertretend für die Familie Schneider übergeben. Für die Firma solutio, die Software und Praxismanagementlösungen für Zahnärzte entwickelt, ist die Verbindung zu den Geparden nicht nur ein symbolisches Engagement. Der Gepard prägt seit vielen Jahren den Markenauftritt der Praxissoftware charly. Marc Schneider erklärt: „Der Gepard ist für solutio weit mehr als ein Markensymbol. Er ist zu einem Sinnbild unseres Unternehmens geworden und steht für Werte wie Schnelligkeit, Präzision und Intelligenz, die unsere tägliche Arbeit prägen. Mit unserer Patenschaft für Frodo und Sam tragen wir diese besondere Verbundenheit weiter und übernehmen zugleich Verantwortung für den Schutz dieser beeindruckenden Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume.“ Auch David Schneider betont die Bedeutung des Engagements: „Unternehmerischer Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung gehören für uns untrennbar zusammen. Mit der Unterstützung der Wilhelma möchten wir auf eine bedrohte Tierart aufmerksam machen und gleichzeitig das Bewusstsein für den internationalen Artenschutz stärken. Es freut uns besonders, dass wir diese Patenschaft als Familie übernehmen konnten.“ Zuvor war solutio Pate des Geparden-Männchens Haraka, das im November 2025 an den Zoo im norwegischen Kristiansand gegeben wurde. Anfang Juni 2026 bezogen dann die beiden aus dem Allwetterzoo Münster stammenden Kater Sam und Frodo ihr neues Zuhause in der Wilhelma. Direktor Dr. Thomas Kölpin: „Wir halten und züchten Geparde im Rahmen eines Ex Situ-Programms des europäischen Zooverbandes EAZA. Die beiden neuen Kater bringen frisches Blut in die Wilhelma. Wir sind optimistisch, einen von beiden im nächsten Jahr mit unserem Weibchen Niara verpaaren und an unsere Zuchterfolge in der jüngsten Vergangenheit anknüpfen zu können. Wir danken der Firma solutio und der Familie Schneider dafür, dass Sie die Wilhelma schon seit Jahren mit Patenschaften für unsere Geparde unterstützt.“ Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt. Er kommt vor allem in den Savannen und Trockenlandschaften des östlichen und südlichen Afrikas vor; eine kleine Restpopulation lebt zudem im Iran. Bei der Jagd, in der Regel auf Gazellen und kleine Antilopen, ist er auf weitläufige, offene Lebensräume angewiesen. Aufgrund von Lebensraumverlust, Mensch-Tier-Konflikt, schwindenden Beutetierbeständen und genetischer Verarmung isolierter Teilpopulationen gilt die Art als gefährdet. Die Wilhelma und ihr Förderverein unterstützen daher schon seit 2021 den Cheetah Conservation Fund in Namibia dabei, eine friedliche Koexistenz zwischen Geparden und den Menschen mit ihren Viehherden zu ermöglichen.
Zoo Berlin 10.08.2026
Ein Schweinchen namens Dayan
Europas größte Hirscheber-Haltung im Tierpark Berlin freut sich über Nachwuchs
Kulleraugen, kleine Spitzohren und eine Nase, die man so schnell nicht vergisst: Im Tierpark Berlin ist am 27. Juli ein männlicher Sulawesi-Hirscheber zur Welt gekommen. Der Kleine hört auf den klangvollen Namen Dayan. Die siebenjährige Diah zieht mit Dayan bereits das vierte Jungtier groß. Vater ist der neunjährige Eber Amir. Mit insgesamt neun Hirschebern beherbergt der Tierpark Berlin die größte Hirscheber-Haltung Europas. Das ist nicht nur ein herausragender Erfolg für die Zucht dieser außergewöhnlichen Tierart, sondern auch eine besondere Bestätigung der Hirscheber-Haltung im Tierpark Berlin. „Die Geburt verlief schnell und routiniert. Die Mutter zeigt sich aufmerksam und äußerst fürsorglich und sorgt dafür, dass das Jungtier geschützt und gut versorgt ist“, erklärt Kurator Martin Kränzlin. „In den ersten Lebenstagen sind die Nähe zur Mutter, der Körperkontakt und die Orientierung an ihrem Verhalten besonders wichtig. Schritt für Schritt wird er nun seine Umgebung erkunden und nach und nach auch den Rest seiner Familie kennenlernen.“ Wie schon bei den vorherigen Jungtieren hat das Tierpflege-Team auch den Namen für den jüngsten Neuzugang ausgewählt. Der Name Dayan ist dabei an das indonesische Wort „daya“ angelehnt, welches für Kraft, Stärke und Energie steht. Bei der Namensvergabe folgt der Tierpark zudem einer besonderen Tradition: Die Namen der Jungtiere beginnen entsprechend dem Geburtsjahr mit dem jeweils nächsten Buchstaben des Alphabets. Auf Ambari im Jahr 2023 folgten Bira 2024 und Citra 2025. Auch wenn Hirscheber zur Familie der Echten Schweine gehören, unterscheiden sie sich von ihren bekannten Verwandten den Wildschweinen. Während Wildschweine meist vier bis sechs Ferkel gleichzeitig zur Welt bringen, haben Hirscheber in der Regel nur ein oder selten auch zwei Jungtiere. Hirscheber investieren viel Zeit und Energie in die intensive Betreuung ihrer Jungtiere. Die bei der Geburt bereits vergleichsweise weit entwickelten Jungtiere bleiben zunächst eng bei ihrer Mutter. „Hirscheber kommen ausschließlich auf Sulawesi und einigen umliegenden Inseln vor. Ihr Bestand nimmt insbesondere durch den starken Verlust ihres Lebensraums stetig ab. Zudem wurde vermutlich die Afrikanische Schweinepest eingeschleppt und hat zum Tod vieler Tiere vor Ort geführt“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Die regelmäßige erfolgreiche Aufzucht von Jungtieren in Berlin zeigt die Expertise unseres Teams und den Erfolg unserer Haltung. Gleichzeitig machen Begegnungen mit diesen außergewöhnlichen Tieren deutlich, warum moderne Zoos als Reservepopulationen und Botschafter für den Artenschutz so wichtig sind.“ Hirscheber gehören zu den sogenannten endemischen Arten, da sie weltweit nur in einer bestimmten Region vorkommen. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird der Sulawesi-Hirscheber als gefährdet eingestuft. Diese Einschätzung wird jedoch von der IUCN derzeit überarbeitet, denn es wurden seit Mitte 2024 keine Hirscheber mehr in Sulawesi gesichtet. Auch Kamerafallen haben keine anderen Ergebnisse gebracht. Es scheint daher möglich, dass Hirscheber in ihrem natürlichen Lebensraum bereits ausgestorben sind. Damit ist die Reservepopulation in Europa und ein Jungtier wie Dayan immens wichtig für den Fortbestand dieser Art. Mit etwas Glück können Tierpark-Gäste Dayan schon bald gemeinsam mit dem Rest der Hirscheber-Familie auf der Otter-Insel beobachten. Hintergrund: Sulawesi-Hirscheber Hirscheber, auch Babirusa genannt, sind für ihre außergewöhnliche Erscheinung bekannt. Charakteristisch für die erwachsenen Männchen sind die auffälligen oberen Eckzähne, die durch die Schnauze hindurch nach oben wachsen und sich nach hinten krümmen. Außerdem erscheinen die Tiere auf den ersten Blick, als wären sie komplett haarlos. Im Tierpark Berlin können die Gäste auf der Otter-Insel in die faszinierende Inselwelt Sulawesis eintauchen. Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Areal leben neben den Sulawesi-Hirschebern auch Zwergotter und Schopfmakaken. Zusammen bilden sie eine Wohngemeinschaft, die Sulawesi als „Hotspot“ der biologischen Vielfalt erlebbar macht.

