Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 16.01.2026
Von der Kuba-Assel bis zum Asiatischen Elefanten
Tierische Inventur im Zoo Heidelberg Zählen, prüfen, dokumentieren: Zum Jahreswechsel stand im Zoo Heidelberg die alljährliche Tierinventur an. Alle tierischen Bewohner wurden erfasst – von der Kuba-Assel bis zum Asiatischen Elefanten. Zum Stichtag am 31. Dezember 2025 lebten im Zoo Heidelberg insgesamt 3.050 Tier-Individuen in 167 Arten. Im Vergleich zum Vorjahr (2.137 Individuen in 146 Arten) ist nicht nur die Anzahl der Tiere gewachsen, sondern vor allem auch die Vielfalt der Arten. Über einige Neuankömmlinge und Tiergeburten freut sich das Zoo-Team besonders.Der Zoo Heidelberg blickt in Bezug auf seinen Tierbestand auf ein erfreuliches Jahr zurück. 2025 sind zahlreiche neue Tierarten im Zoo eingezogen, darunter unter anderem Rotrückenreiher, Europäische Sumpfschildkröten, Orangebrust-Trupiale und die gefährdeten Rebhühner. Neue Bewohner sind außerdem zwei Rotschulter-Rüsselhündchen, die sich schnell zum Besucherliebling entwickelt haben. Die flinken Säugetiere leben im kleinen Affenhaus und sind nicht häufig in deutschen Zoos zu finden. Bei den Sumatra-Tigern gab es kurz vor Jahresende noch freudige Neuigkeiten: Tigerin Karis gebar im November zwei gesunde Jungtiere. Bei der tierischen Inventur werden die Daten der einzelnen Tiere, die das ganze Jahr über sorgfältig dokumentiert werden, mit den aktuellen Bestandszahlen abgeglichen. „Da unsere Tierpfleger die Tierbestände regelmäßig erfassen, sind Überraschungen selten – ganz ausschließen lassen sie sich aber nie“, erklärt Kuratorin Sandra Reichler, die für die Inventur verantwortlich ist. „Gerade bei Vögeln oder kleineren Tierarten kann es vorkommen, dass ein Jungtier zunächst unbemerkt bleibt.“ 2025 haben zahlreichen Tierarten im Zoo Heidelberg Nachwuchs bekommen. Erfolgreiche Nachzuchten gab es unter anderem bei den Ägyptischen Landschildkröten, den seltenen Orangebrust-Trupialen und den Moorenten. Besonders stolz ist Vogelkurator Joshua Förg auf die geglückte Zucht der Perutriele. Die Vogelart gilt als gefährdet und kann in Europa nur in sehr wenigen Zoos beobachtet werden. Den größten Anteil am Zuwachs haben die Fische und Wirbellose. So wurden im Fischbestand allein bei den Rotfedern über 500 Individuen mehr gezählt als im Vorjahr. Zudem wurde mit den Kuba-Asseln eine neue Wirbellosenart in den Bestand aufgenommen. Mit insgesamt 1.716 Individuen bilden die Fische, die in den zahlreichen Teichen und Seen auf dem Zoogelände leben, die größte Gruppe. Zum Jahresende 2025 zählten die Tierpfleger des Zoo Heidelbergs außerdem 431 Säugetiere, 458 Vögel, 66 Reptilien, 23 Amphibien und 356 Wirbellose. Die aktuelle Liste der Zootiere zeigt, dass die Vielfalt im Zoo Heidelberg vor allem im Vogel- und Reptilienbereich um viele spannende Arten reicher geworden ist und die Besucher sich auch 2026 auf besondere Tierbeobachtungen freuen dürfen.

Kölner Zoo 16.01.2026
Kinderdreigestirn im Zoo:
Besuch bei südamerikanischen Tieren und auf dem Riesenrad. Das aktuelle Kölner Kinderdreigestirn machte gestern seinen Antrittsbesuch im Zoo. Ort des jecken Empfangs war das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“, wo Zoo-Vorstand Christopher Landsberg Kinderprinz Linus II. (Linus Held), Kinderbauer Jonathan (Jonathan Buse) und Kinderjungfrau Phili (Philomena Jürgens) begrüßte. Die kleinen Tollitäten konnten in der tropisch-warmen Dschungelhalle mit Tieren aus Mittel- und Südamerika hautnah bei der Fütterung der Goldgelben Löwenäffchen dabei sein und die wuseligen Primaten aus nächster Nähe bestaunen. Zusätzlich zu Gesicht bekamen sie das vor wenigen Wochen neugeborene Junge bei den Zweifinger-Faultieren. Danach luden die Betreiber des Kölner Riesenrads, die Firma Kipp, die Entourage auf eine Fahrt ein. Das Riesenrad steht momentan auf der Wiese vor dem Zoo-Haupteingang und bietet tolle Blicke auf den China Lights-Lichterparcours und die Kölner Abend-Silhouette. „Wir freuen uns sehr, dass wir so tollen jecken Nachwuchs hier begrüßen können. Das tut dem Karneval gut“, so Christopher Landsberg. „Auch der Zoo hat immer ein Herz für den Nachwuchs. In diesem Sinne wünschen wir Euch ganz viel Spaß und eine schöne Session 2026.“ Die Warmhäuser im Zoo – ein heißer Tipp an kalten Tagen Das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ ist einem tropischen Regenwald nachempfunden, in dem sich Tiere frei bewegen. Bewohner sind Faultiere, Goldgelbe Löwenäffchen, Weißkopfsakis, Kugelgürteltiere, Piranhas, Tukan und viele weitere Vogelarten. Gäste gehen unmittelbar neben oder unter den Tieren hindurch. Das Warmhaus mit dem immer dichter werdenden Dschungelbewuchs mit Bromelien, Palmen und Kakaobäumen ist – wie die anderen Zoo-Warmhäuser auch – ein perfekter Ort für warme Augenblicke an kalten Wintertagen.

Tierpark Hagenbeck 16.01.2026
Winteraktion im Tierpark Hagenbeck
Tagestickets zum stark reduzierten Sonderpreis
Ab sofort können Tierpark-Besucher den Tierpark Hagenbeck bis zum 01. März 2026 zum sensationellen Aktionspreis entdecken. Erwachsene zahlen 19 € statt 29 € für die Tageskarte und ein Tierpark-Kinderticket ist für 15 € erhältlich. Das Zebrajungtier springend auf der winterlichen Anlage, die Sibirischen Tiger in frostiger Atmosphäre, die Eismeer-Bewohner in passend eisiger Umgebung – Auch in den Wintermonaten ist ein Besuch im Tierpark ein ganz besonderes Erlebnis. Trotz der kalten Temperaturen kann ein Großteil der Tiere auf ihren Außenanlagen beobachtet werden. Aber auch viele Innenbereiche wie beispielsweise das Haus unserer Orang-Utans, das Haustier-Revier mit seinen jüngsten Tierkindern und die Elefanten-Freilaufhalle sind für Besucher zugänglich und einen Besuch wert. Mit der Winteraktion erhalten alle Besucher vergünstigten Eintritt, können unsere Tiere in entspannter Atmosphäre und fernab des Trubels der Hauptsaison erleben und die winterlichen Parkanlagen an der frischen Luft genießen. Denn wenn in der Nebensaison entspannte Ruhe im Tierpark herrscht, entstehen ganz besondere Momente. Wir weisen darauf hin, dass die Winteraktion ausschließlich für die Tageskarten des Tierparks gilt und nicht mit anderen Karten oder Rabattierungen kombinierbar ist. Tickets können im Online-Shop oder an der Tageskasse vor Ort erworben werden.

Alpenzoo Innsbruck 15.01.2026
Steinbockbruderschaft hat einen neuen Oberbock. Gelungener Geburtstag der Steinböcke im Alpenzoo
Alle Jahre wieder trifft sich die Bruderschaft der Steinböcke im Alpenzoo, um dort gemeinsam Geburtstag zu feiern und ihren Patentieren eine Portion Extra-Futter zu überbringen. So kommt normalerweise eine illustre Gemeinschaft von über 50 Mitgliedern, allesamt Tiroler Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zusammen. Alle eint nicht nur dasselbe Sternzeichen, sondern auch die Faszination für die Hornträger im Alpenzoo. Seit 1980 unterstützen sie den Alpenzoo in seiner Arbeit mit den einst aus Nordtirol verschwundenen Tieren. Der traditionelle Geburtstag wurde am 10. Jänner wieder gebührend gefeiert. Zoodirektor Dr. André Stadler freute sich am vergangenen Samstag die Bruderschaft der Steinböcke im Alpenzoo wieder zu begrüßen und noch viel mehr über den traditionellen Besuch bei den tierischen Steinböcken inkl. der Futterspende. Im Steinbockjahr 25/26 feiern insgesamt 8 Mitglieder runde bzw. halbrunde Jubiläen. Besonders zu erwähnen ist aber, dass Oberbock Othmar Kronthaler nach über 15 Jahren sein Zepter an Josef Hackl übergeben hat. Gebührend wurde der zum Ehren-Oberbock ernannte Kronthaler deshalb gefeiert und Josef Hackl ins neue Amt aufgenommen.

Erlebnis-Zoo Hannover 15.01.2026
DAS GROSSE ZÄHLEN IM ERLEBNIS-ZOO
Einmal im Jahr heißt es im Erlebnis-Zoo Hannover: Durchzählen! Bei der großen Zoo-Inventur erfassen die Tierpflegenden alle tierischen Bewohner von den imposanten Elefanten bis hin zu den kleinsten Winkerfröschen. Diese jährliche Bestandsaufnahme ist nicht nur Pflicht, sondern auch ein entscheidendes Instrument für den internationalen Artenschutz. In tagelanger Zählarbeit hat das Zoo-Team den genauen Tier-Bestand von der Addax bis zum Zebra ermittelt. Das Ergebnis für das Jahr 2025: Im Erlebnis-Zoo leben 1.779 Tiere in 164 Arten. Gezählt wurden: 319 Säugetiere in 64 Arten, 391 Vögel in 45 Arten, 43 Reptilien in 12 Arten, 472 Amphibien in 17 Arten, 340 Fische in 19 Arten und 214 Wirbellose in 7 Arten. Den Jahresbericht stellen die Zoo-Kuratoren zusammen und vergleichen ihn mit den täglichen Aufzeichnungen. Der lückenlose Bericht geht an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie an die Gesellschafterin des Zoos, die Region Hannover, und an das Veterinäramt. Auf diese Weise ist jedes Tier im Zoo „aktenkundig“. Zugleich werden bei der Inventur einige der Tiere auch gemessen und gewogen, um die jährlichen Werte miteinander vergleichen zu können und wichtige Informationen über die Tiergesundheit und die Entwicklung der Tiere zu erhalten. Alle erfassten Daten fließen in das globale Zoological Information Management System (ZIMS) und werden mit Zoos weltweit geteilt. So lassen sich internationale Zuchtprogramme koordinieren, Populationen überwachen und Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten gezielt umsetzen. Allein im Jahr 2025 gab es im Erlebnis-Zoo Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Addax, Somali Wildeseln, Feldhamstern und Brillenpinguinen, bei den stark gefährdeten Roten Pandas, Leinegänsen und Mallorca-Geburtshelferkröten, den gefährdeten Feuersalamandern und Rauwolligen Pommerschen Landschafen. „Jeder Nachwuchs ist ein Erfolg für den Artenschutz – und zeigt, wie wichtig die Arbeit der Zoos für den Erhalt der biologischen Vielfalt ist“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Mit seinen Artenschutzpartnern engagiert sich der Erlebnis-Zoo weltweit in rund 15 Ländern für die Erhaltung bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume. Zum nachhaltigen In-situ-Schutz zählen die Unterstützung von Nationalparks und Reservaten, Rettungsstationen, Auswilderungsprogrammen, Renaturierungen sowie Forschungs- und Monitoring-Projekten. Der Zoo trägt mit diesen Projekten konkret zur Erhaltung von über 20 hochbedrohten Tierarten bei – darunter Spitzmaulnashörner, Drills und Feldhamster – und fördert darüber hinaus zahlreiche heimische Insekten und Amphibien. Als wissenschaftlich geführter Zoo arbeitet der Erlebnis-Zoo im Bereich Forschung mit nationalen und internationalen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Im Jahr 2025 hat der der Erlebnis-Zoo an 33 Forschungsprojekten mit Kooperationspartnern aus Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweiz, Spanien und den USA auf den Gebieten der Verhaltensbiologie, Tiermedizin, Mikrobiologie, Genetik, des Artenschutzes und KI-basierten Analysen mitgewirkt. Noch mehr Zahlen Über 460 Mitarbeitende in mehr als 45 Berufsgruppen sorgen täglich für das Wohl von Mensch und Tier im Erlebnis-Zoo Hannover. Dazu kamen 2025 insgesamt 25 Auszubildende in zoologischen, kaufmännischen, gastronomischen und technischen Berufen sowie zwei FÖJlerinnen. „Der Erlebnis-Zoo ist ein vielseitiger, tierisch spannender Arbeitgeber“, betonte der Zoo-Geschäftsführer. Das Zoo-Gärtnerteam pflanzte im Jahr 2025 insgesamt 5.159 Saisonstauden, 3.339 heimische Bienenstauden, 5.000 heimische Zwiebelpflanzen und 3 einheimische Laubbäume. Für die Erweiterung der Afrika-Themenwelt im neuen Eingangsbereich, die zum Saisonstart fertiggestellt wird, wurden bislang ca. 5.200 m³ Erde bewegt, eine Fläche von 1.650 m² gepflastert, 25 neue Bäume gepflanzt, 140 Findlinge versetzt und etwa 900 Meter Tropfschläuche für die Bewässerung verlegt. Die Zoo-Bewohner wurden 2025 mit 984 Kisten Obst in 29 Sorten, 11.440 Kisten Gemüse in 40 Sorten, 166.000 kg Heu, 136.000 kg Gras, 15.000 Eiern, 10.500 kg Fleisch und 24.500 kg Fisch, der reichhaltigen Bärensuppe und kühlenden Eistorten versorgt. Bildung zum Anfassen Als größter außerschulischer Lernort Niedersachsens begrüßte der Zoo über 67.000 Schülerinnen und Schüler. Mit dem Zoo-Artenschutzpreis ZAP! brachte der Zoo das Thema Artenschutz in die Klassenzimmer: Über 1.000 Schülerinnen und Schüler entwickelten Projekte zum Schutz der Ökosysteme. Ein Ort für besondere Anlässe Auch als Eventlocation ist der Zoo gefragt: 2025 feierten 19.786 Gäste bei 313 Veranstaltungen – von Hochzeiten und Geburtstagen bis zu Firmenfeiern – in den außergewöhnlichen Locations wie dem Café am Sambesi, der Markthalle in Yukon Bay, dem Prunksaal im Dschungelpalast oder der Festscheune auf Meyers Hof. Vorfreude auf die Zoo-Saison 2026 In der kommenden Saison können sich die Zoo-Gäste auf viele Neuerungen und Veranstaltungen freuen. „Zum Saisonstart wird der neue Eingangsbereich mit Streichelwiese und MitMachCamp fertig sein, neue, gefährdete Tierarten ziehen in den Dschungelpalast, die Seychellen-Riesenschildkröten kehren zurück und es wird viele spannende Veranstaltungen wie die Weinweltreise, die Nacht der Erlebnisse, den ZOO-RUN, die Stofftierklinik und das Zoo-Kino geben“, zählte Geschäftsführer Casdorff auf. Zudem hat der Zoo neue Ticketaktionen im Programm, unter anderem das Ticket für den Late-Zoo und das Familienticket zum Familienfest. „Es lohnt sich, immer wieder nach neuen Angeboten zu schauen“, so Casdorff, „2026 wird tierisch spannend!“ Tierische Zahlenbeispiele 2 Spitzmaulnashörner, 8 Aras, 87 Flamingos, 2 Giraffen, 3 Eisbären, 2 Faultiere, 4 Thüringer Waldziegen, 4 Kegelrobben, 6 Kalifornische Seelöwen, 22 Impalas, 13 Rosapelikane, 10 Dikdiks, 80 Rußköpfchen, 2 Sibirische Tiger, 2 Nördliche Löwen, 7 Addax, 6 Vietnamesische Moosfrösche, 3 Somali-Wildesel, 21 Feldhamster, 6 Flachlandgorillas, 9 Drills, 8 Brazza-Meerkatzen, 6 Asiatische Elefanten, 3 Rote Pandas, 41 Klätschertauben, 3 Bunte Bentheimer Landschweine, 4 Thüringer Waldziegen, 5 Sumpfwallabys, 4 Alpakas, 2 Axolotl, 22 Titicaca-Riesenfrösche, 37 Madagaskar Fauchschaben, 96 Pfeilgiftfrösche, 120 Kleine Winkerfrösche, 9 Mauritius Taggeckos, u.v.m.

Kölner Zoo 15.01.2026
Erstmals Jungtier bei den sehr seltenen Madagaskar-Springratten im Kölner Zoo
Spendenmöglichkeit: Zoo-Artenschutzarbeit für Madagaskar. Premiere für eine stark bedrohte Tierart: Im Madagaskarhaus Kölner Zoo ist erstmals ein Jungtier bei den sehr seltenen Madagaskar-Springratten (Hypogeomys antimena) zur Welt gekommen. Die Geburt erfolgte Ende November unterirdisch im hinteren Bereich der Anlage. Nach fünf Wochen zeigte sich das Junge, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt ist, erstmals. Passenderweise war dies exakt zu Weihnachten – eine mehr als schöne Bescherung also für das Kölner Zoo-Team. Passend tauften die Tierpflegerinnen und -pfleger den Nachwuchs auf den Namen „Noely“, was auf Madagassisch Weihnachten heißt. Vater ist der zweieinhalbjährige „Ako“, der 2024 aus dem Zoo im tschechischen Plzen nach Köln gekommen war. Die fast zweijährige Mutter „MJ“ ist ebenfalls 2024 nach Köln gezogen. Sie stammt aus dem Zoo der britischen Kanalinsel Jersey. Ziel des Zusammenzugs war die Nachzucht bei dieser leider vom Aussterben bedrohten Art. Mit dem Jungtier wurde diese Mission im Zoo der Domstadt erfolgreich erfüllt. Madagaskar-Springratten sind die größten Nager, die auf der vor Ostafrika gelegenen Insel vorkommen. Ihr Lebensraum sind Trockenwälder. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 30 bis 34 cm, die Ohren sind mit 6 cm sehr lang. Das Gewicht kann 1,2 kg betragen. Die Tiere sind Vegetarier. Sie ernähren sich überwiegend von Früchten, Samen, Blättern, Wurzeln und Sprösslingen. Sie sind nachtaktiv und bewohnen ein System aus unterirdischen Höhlen und Gängen. Madagaskar-Springratten leben in einer obligaten Monogamie. Das bedeutet, dass die Partner ihr Leben lang zusammenbleiben. Die Weibchen gebären nur ein oder zwei Jungtiere pro Jahr in der Regenzeit. Der Aufbau von Haltungen in Zoos ist aufgrund ihrer starken Bedrohung und der langsamen Fortpflanzung wichtig, um den grundsätzlichen Bestand der Art zu sichern und Erhaltungszuchten starten zu können. Die Haltung in Zoos ist auch von Bedeutung, um mehr über die Tiere und ihre Bedürfnisse zu lernen. So sind über die Madagaskar-Springratten im Kölner Zoo bereits zwei Bachelor-Arbeiten angefertigt worden. Aktuell läuft eine Studie, die sich dem Familienleben diese Tiere widmet. Unterstützt wurden diese Projekte jeweils durch die Biologinnen und Tierpfleger des Zoos. Schließlich lässt sich nur schützen, was man kennt. Experten konnten bereits herausfinden, dass die Madagaskar-Springratte in der Wildbahn eine wichtige ökologische Rolle als Beutetiere für Schlangen, Greifvögel und das bekannteste Raubtier, die Fossa, spielt. Ihr Aussterben bedroht also viele weitere Arten des Ökosystems. Madagaskar ist einer der weltweiten Hotspots der Artenvielfalt. 90 Prozent der Wirbeltiere, die auf der Insel leben, sind nur hier zu finden. Dieser Artenschatz ist massiv bedroht. Grund ist vor allem der Lebensraumverlust durch Abholzung und Brandrodung für die lokale Landwirtschaft oder kommerzielle Plantagen. Hinzukommen die immer stärker spürbaren Auswirkungen des Klimawandels, die die Insel besonders heftig betreffen, sowie die Bejagung von Tieren durch die bitterarme und oft hungernde madagassische Bevölkerung.

Tiergarten Schönbrunn 15.01.2026
Nachwuchs bei von der Ausrottung bedrohten Amurleoparden
Im Tiergarten Schönbrunn hat sich besonders seltener Nachwuchs eingestellt: Nach Aufhebung eines Zuchtstopps, der vor einigen Jahren vom Europäischen Erhaltungszuchtprogram auferlegt wurde, ist bei den Amurleoparden erstmals seit 2018 wieder ein Jungtier zur Welt gekommen. „Der kleine männliche Leopard wurde Anfang November in einer Wurfhöhle geboren. In dieser hat das Jungtier gut versteckt die ersten Lebenswochen verbracht. Denn wie alle Großkatzen sind Amurleoparden Nesthocker. Die Jungtiere kommen blind zur Welt und müssen erst entsprechend wachsen und sich weiterentwickeln“, erläutert Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Mit der Zeit schaute der kleine Kater öfter neugierig aus seinem Versteck. Schließlich wurde dieser vom Muttertier immer wieder aus der Höhle getragen oder wagte sich sogar von alleine heraus. Mittlerweile kann das Jungtier von Besucherinnen und Besuchern bei seinen verspielten Erkundungstouren in der Außenanlage beobachtet werden. Der besonders kälteangepasste Amurleopard ist eine Unterart des Leoparden und gehört zu den seltensten Säugetieren der Welt. Er kommt nur mehr in etwa zwei bis drei Prozent seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets vor. Der Großteil wildlebender Amurleoparden ist nur noch im Leopardovy-Nationalpark im Osten Russlands zu finden. Außerhalb dieses Parks, etwa in kleinen Gebieten im Nordosten Chinas, gibt es wenige weitere Tiere. Der Gesamtbestand wird nur auf rund 120 Tiere geschätzt. Auch der Amurleopard ist in erster Linie aufgrund der Zerstörung seines natürlichen Lebensraumes, mit der Wilderei und unkontrollierter Holzeinschlag einhergehen, von der Ausrottung bedroht. „Gemeinsam mit anderen Tiergärten engagieren wir uns seit 2016 im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms dafür, diese Art zu erhalten. Doch Nachwuchs ist sehr selten. Im vergangenen Jahr wurden in den 30 Institutionen des Europäischen Zooverbands, die diese Art halten, nur sieben Jungtiere in vier Einrichtungen geboren. Umso wertvoller ist unser Nachwuchs hier im Tiergarten“, erzählt Kurator Rupert Kainradl, MSc.

Zoo Magdeburg 15.01.2026
Zoo-Winterferienprogramm
Was machen die Tiere bei frostigen Temperaturen? – Tierische Besonderheiten bei Kälte in der Zootierpflege. Was machen Tiere, wenn es friert? Wie überleben sie eisige Temperaturen – und welche Tricks nutzt das Tierreich, um warm zu bleiben? Antworten darauf gibt das Winterferienprogramm im Zoo Magdeburg. In den kommenden Winterferien entdecken Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gemeinsam mit den Zoo-Guides, wie Tiere aus vielen Regionen der Welt mit Kälte umgehen. Im Zoo Magdeburg leben 703 Tiere in 177 Arten – viele davon stammen aus warmen Regionen. Trotzdem kommen sie gut durch den Winter. Im Ferienprogramm reisen die Kinder gedanklich vom eisigen Sibirien bis in die Regenwälder Südamerikas und lernen, mit welchen oft überraschenden Strategien Tiere Frost trotzen. Spielerisch schlüpfen sie dabei selbst in die Rolle von Bienen und erleben, wie sich die Insekten gegenseitig warmhalten. Doch Winter ist nicht überall gleich: Gibt es in Südamerika überhaupt eine kalte Jahreszeit? Und wie verhalten sich Tiere wie Tapire oder Pinguine im Winter? Bei einer Entdeckertour durch den Zoo erfahren die Teilnehmer außerdem, wie sich Zootiere an die kalte Jahreszeit anpassen und worauf die Tierpflegerinnen und Tierpfleger jetzt besonders achten müssen. Im zweiten Teil des Programms werden die Kinder selbst aktiv: Als Artenschützer basteln sie Futter für heimische Wildvögel, das sie anschließend mit nach Hause nehmen können. Termine & Anmeldung Das Zoo-Winterferienprogramm findet am 02., 04. und 06. Februar 2026, jeweils von 10:00 bis 12:30 Uhr, statt. Treffpunkt: Haupteingang Zoowelle Anmeldung online: zoo-magdeburg.ticketfritz.de

Zoo Dresden 14.01.2026
Tierinventur im Zoo Dresden
Zoodirektor Karl-Heinz Ukena und Zoo-Aufsichtsratsvorsitzende Annekatrin Klepsch nutzten den ersten Pressetermin des Jahres zunächst, um eine Bilanz des vergangenen Jahres zu ziehen und Ausblicke auf das neue Jahr zu geben. So sprach Karl-Heinz Ukena von einem „durchwachsenen Jahr 2025“, in dem der Zoo Dresden mit 492.513 Gästen 22.000 mehr Besucherinnen und Besucher als im Vorjahr begrüßen durfte. Sein größter Dank galt der Zoo-Mannschaft sowie der Landeshauptstadt Dresden, in deren Stadtrat eine breite Mehrheit zuletzt für eine weitere finanzielle Unterstützung des Zoos gestimmt hatte. Darüber hinaus dankte Ukena dem unermüdlichen Einsatz des Zoofreunde Dresden e.V. und der immensen Spendenbereitschaft vieler zooverbundener Menschen. In den nächsten Monaten wird nach dem Abriss des alten Terrariums die Giraffen- und Zebraanlage erweitert. Das rund 500.000 Euro teure Projekt ist ausschließlich spendenfinanziert und soll im Frühjahr umgesetzt werden. Auch Annekatrin Klepsch betonte die Dringlichkeit, dass es trotz aller Herausforderungen Aufgabe kommunaler Haushaltspolitik sei, dauerhaft in den Zoo zu investieren. Nur so könne der Bestand und die Attraktivität dieser Freizeiteinrichtung gesichert und weiterentwickelt werden. Aufgrund der demografischen Entwicklung muss der Zoo aber auch neue Zielgruppen für sich begeistern und daher neue Impulse beispielsweise im Tourismussektor setzen. Im Anschluss standen die tierischen Bewohner und vor allem die Extreme im Tierreich im Mittelpunkt. So wurde zunächst mit Hilfe von Annekatrin Klepsch das Gewicht zweier Aldabra-Riesenschildkröten ermittelt. Vier Tierpfleger waren nötig, um die Schwergewichte auf die Waage zu heben. Nachdem Annekatrin Klepsch das Gewicht von der Waage abgelesen hatte (Hugo II: 108 kg / Hugo III: 156 kg) nutzte sie noch schnell die Zeit für eine kleine Streicheleinheit für Hugo III. Danach unterstützte sie Tierpflegerin Steffi Silbermann bei der Längenermittlung einer weiblichen Malaiischen Riesenblattschrecke. Während Annekatrin Klepsch 11 cm verkündete, intervenierte die erfahrene Tierpflegerin noch einmal und schließlich einigten sich die beiden auf stattliche 12 cm. Die Riesenblattschrecken zählen zu den größten lebenden Insektenarten und können in einem Terrarium im Prof. Brandes-Haus beobachtet werden. Den Gegenpol zu diesen Giganten bildete eines der kleinsten Säugetiere weltweit – die Etruskerspitzmaus. Ein Paar der agilen – gerade einmal drei bis fünf cm großen und circa zwei Gramm schweren Tiere sind in einem Schaugehege im Zoo unter der Erde zu sehen. Im Zoo selbst leben zudem drei weitere Zuchtpaare hinter den Kulissen des Orang-Utan-Hauses, die bereits erfolgreich für Nachwuchs sorgten. Neben der bereits erwähnten Erweiterung der Giraffen- und Zebraanlage wünschen sich Zoodirektor und Aufsichtsratsvorsitzende für den Zoo vor allem viele Besucherinnen und Besucher für 2026 und weiterhin ein großes bürgerliches Engagement für den Erhalt und die Entwicklung dieser einzigartigen und für Dresden wertvollen Kultur- und Freizeiteinrichtung.

Tiergarten Schönbrunn Wien 14.01.2026
Eine 18-Meter-Überraschung für Schönbrunns Elefanten
Wo vor kurzem noch tausende Lichter glänzten, glänzen jetzt Elefantenaugen: Die traditionelle Weihnachtsfichte vor dem Schloss Schönbrunn ist in den Tiergarten umgezogen. Der 160 Jahre alte Baum dient den Afrikanischen Elefanten nun als spannende Beschäftigung und natürlicher Knabberspaß. Die prächtige Salzburger Fichte – gewachsen in Bundesforste-Wäldern im Rauriser Tal – war von 6. November 2025 bis 6. Jänner 2026 das strahlende Herzstück des Weihnachtsmarktes Schloss Schönbrunn. Mit rund 2.000 umweltfreundlichen LED-Lichtern und unzähligen Kugeln geschmückt, bildete sie gemeinsam mit dem Sternentor die wohl meistfotografierte Kulisse im Ehrenhof. Doch statt einer einfachen Entsorgung wartete auf den Baum heute eine zweite, weitaus lebhaftere Verwendung. Ein “Geschenk“ aus dem Pinzgau für den Elefanten-Nachwuchs Bereits in den frühen Morgenstunden griffen die Forstexperten der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) zur Motorsäge, um die 18 Meter hohe Fichte fachgerecht zu fällen und von den Ästen zu befreien. Rund zwei Stunden später landete sie direkt in der Anlage der Afrikanischen Elefanten des Tiergarten Schönbrunn. Besonders für den jüngsten Elefanten-Nachwuchs des vergangenen Jahres war die Ankunft des Baumes ein echtes Highlight. Neugierig wurde die Fichte mit dem Rüssel untersucht, geschubst und beharrlich bearbeitet. Der Baum dient den Tieren als lang anhaltende Beschäftigung: Die Rinde wird abgeschält und fordert die Kraft der Dickhäuter heraus. Stimmen zur Übergabe Andreas Gruber, Vorstand der Österreichischen Bundesforste: „Es ist schön, dass unsere Weihnachtsfichte so vielen Menschen Freude bereitet hat. Dass sie nun im Tiergarten eine so nachhaltige und sinnvolle Nachnutzung findet, schließt den natürlichen Kreislauf perfekt ab.“ Katrin Edtmeier, Geschäftsführerin des Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn: „Uns ist wichtig, dass der Weihnachtsmarkt nicht mit dem letzten Öffnungstag endet. Es ist ein schönes Symbol dafür, wie Tradition, Nachhaltigkeit und Verantwortung auf besondere Weise zusammenfinden, indem unser Christbaum nun den Elefanten Freude bereitet.“ Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck: „Wir legen großen Wert darauf, unsere Elefanten tiergerecht zu umsorgen. Dazu gehört auch eine entsprechende Beschäftigung, die wir durch tägliches Training, das Verstecken von Futter und weitere Maßnahmen sicherstellen. Der Christbaum ist jedes Jahr ein besonderes Highlight für unsere mittlerweile sechsköpfige Herde und stellt für diese eine willkommene Überraschung dar.“ Klaus Panholzer, CEO der Schönbrunn Group: „Viele Wochen lang war die prächtige Fichte eines der meistfotografierten Motive am Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn. Wir freuen uns sehr, dass der mächtige Baum auch in diesem Jahr so viele Menschen begeistert hat. Die anschließende Verfütterung des Baumes ist eine liebgewonnene Tradition, die zugleich die gute Partnerschaft mit unserem Arealpartner, dem Tiergarten Schönbrunn unterstreicht. Die Elefantenherde mit dem Jungtier ist bei Besucher:innen des Tiergartens besonders beliebt. Und mit dem „Weihnachtsbaum-Geschenk“ werden sie lange ihre Freude haben“

Tierpark Hellabrunn 14.01.2026
Hellabrunner Großvoliere wieder geöffnet
Die Großvoliere im Tierpark Hellabrunn ist ab sofort wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Sie war Ende Oktober vorsorglich geschlossen worden, da zu dieser Zeit ein erhöhtes Risiko durch das saisonale Auftreten der Aviären Influenza (AI) bestand. Nachdem sich das Infektionsgeschehen derzeit als überschaubarer darstellt, konnte die Wiederöffnung nun erfolgen. „Das aktuelle Infektionsgeschehen im Raum München erlaubt es uns, diesen besonderen Ort wieder guten Gewissens für unsere Gäste zugänglich zu machen“, erklärt Tierparkdirektor Rasem Baban. „Gleichzeitig stehen wir weiterhin in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und beobachten die Situation fortlaufend, um kein Risiko einzugehen.“ Die Hellabrunner Großvoliere gilt insbesondere in den Wintermonaten als außergewöhnlicher Ruheort mitten in München. Die lichtdurchflutete Stahl- und Netzarchitektur, entworfen von Frei Otto und Jörg Gribl, fügt sich harmonisch in die Isarauenlandschaft ein und schafft großzügige, naturnahe Lebensräume für die Vögel. Die Konstruktion überspannt rund 5.000 m² und erreicht eine Höhe von bis zu 18 Metern. Bei Schneefall verwandelt sich die Voliere in eine stille, igluartige Winterlandschaft mit besonderer Lichtstimmung. Auch ohne Schneefall lädt die Anlage dazu ein, innezuhalten und zahlreiche heimische sowie exotische Vogelarten in ruhiger Atmosphäre zu beobachten. Aktuell sind in der Hellabrunner Großvoliere unter anderem Schwarzstörche, verschiedene Möwenarten sowie Jungfernkraniche und – je nach Witterung – die Gelbrustaras zu sehen.

Zoo Salzburg 14.01.2026
Alle Hoffnung ruht auf ihm: Neuer männlicher Gepard im Zoo Salzburg
„Es lastet ein gewisser Druck auf uns“, gibt Geschäftsführerin Sabine Grebner zu. Dennoch überwiegt die Freude über den Neuzugang im Zoo Salzburg. Ende Dezember traf mit dem eineinhalb Jahre alten Visoke ein neuer männlicher Gepard in Salzburg ein. Nun ruht die Hoffnung für einen zukunftsnahen Zuchterfolg der schönen Hochgeschwindigkeitsjäger auf dem Neuzugang. Allerdings ist angesichts des jungen Alters noch Geduld gefragt. Denn Visoke, der nach einem Vulkan in Ruanda benannt wurde, muss erst die Geschlechtsreife erreichen. Diese tritt bei männlichen Vertretern der seltenen Raubkatze in der Regel zwischen ein bis zwei Jahren ein. Und auch dann ist die Zucht des schnellsten Landtiers der Erde in menschlicher Obhut ein schwieriges Unterfangen. So durfte der Zoo Salzburg die letzten Jungtiere im Jahr 2018 begrüßen. „Somit würden wir uns natürlich sehr wünschen, dass es bald wieder funktioniert“, sagt Sabine Grebner. Jedoch sind die einzelgängerisch lebenden Weibchen in Bezug auf ihre Paarungspartner ausgesprochen wählerisch. Auch gibt es keine festgelegte Paarungszeit. Zudem ist es erforderlich, männliche und weibliche Tiere in getrennten Bereichen zu halten, da sie ansonsten schnell „vergeschwistern“ und das Interesse aneinander verlieren. Für Besucherinnen und Besucher ist der junge Gepard noch nicht zu sehen. „Er befindet sich derzeit im hinteren Bereich unserer großen Anlage. Zwar hat er sich schon gut in Salzburg eingelebt, bis er den einsehbaren Außenbereich erkunden kann, dauert es jedoch noch ein wenig“, erklärt Sabine Grebner. Auch hat er die beiden Weibchen Jala und Aeris noch nicht kennengelernt. „Sie können erst zusammengelassen werden, wenn unsere Tierpfleger aus dem Verhalten der Geparde erkennen, dass ein gewisses Interesse besteht. Dann werden wir sehen, ob die Chemie stimmt, oder eine andere Konstellation erforderlich sein sollte“, schließt Sabine Grebner. Denn eins ist klar: Hier hat ein potenzieller Zuchterfolg Priorität.

Zoo Basel 14.01.2026
Unentbehrliche Wildbiene
Wildbienen sind für die Bestäubung zahlreicher Wild- und Nutzpflanzen von zentraler Bedeutung. Doch ihr Lebensraum schwindet: In der Schweiz gilt beinahe die Hälfte der über 600 Arten als gefährdet. Der Zoo Basel zeigt im Winterhalbjahr im neu gestalteten Schaukasten des Etoschahauses, weshalb Wildbienen unverzichtbar sind und vermittelt Einblicke in ihre Lebensweise. Die Themenanlage Etoscha im Zoo Basel veranschaulicht exemplarisch den natürlichen Nahrungskreislauf. Dabei zeigt der Zolli in einem Schaukasten nahe der Voliere der insektenjagenden Bienenfresser im Etoschahaus ein Bienenvolk. Weil die Honigbienen im Herbst jeweils in ein Winterquartier hinter den Kulissen umziehen und erst im Frühling zurückkehren, entwickelte der Zoo Basel für das Winterhalbjahr ein neues didaktisches Modul. Dieses vermittelt auch in der bienenfreien Zeit anschaulich Wissen über die Welt der Wildbienen, die im Gegensatz zu den Honigbienen nicht domestiziert sind. Vielfalt im Kleinen Im neu gestalteten Schaukasten im Etoschahaus entdecken Besucher:innen auf der Vorderseite eine überdimensionierte Wildbiene. Umrahmt von prägnanten Aussagen wie «Ich überwintere» oder «Ich bestäube» lenkt sie den Blick auf die zentralen Lebensweisen und die ökologische Bedeutung der Wildbienen. Auf der Rückseite erwartet die Betrachter:innen ein Landschaftsausschnitt mit zehn ausgewählten Wildbienen in Aktion, darunter eine Ackerhummel, die Pollen für ihre Brut sammelt, eine zweifarbige Schneckenhausbiene, die ihre Eier in ein leeres Schneckenhaus legt, oder eine schwarze Mörtelbiene, die ihre Brutzellen in einer Felsspalte baut. Wildwuchs willkommen Der abgebildete Landschaftsausschnitt soll Besucher:innen auch dazu animieren, ihren eigenen Garten bienenfreundlich zu gestalten. Mit wenigen gezielten Massnahmen lässt sich ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten. Neben geeigneten Blütenpflanzen sind für bodenbrütende Wildbienen passende Nistmöglichkeiten wichtig. Sie benötigen beispielsweise offene, besonnte Flächen, während andere Arten von Strukturen wie Totholzhaufen profitieren oder davon, wenn abgestorbene Pflanzenstängel über den Winter stehen gelassen werden. Gefährdete Wildbienen Wildbienen bestäuben zahlreiche Wild- und Nutzpflanzen und übernehmen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Dabei ist in der Schweiz fast die Hälfte der über 600 Bienenarten gefährdet. Die Hauptursachen für den Rückgang der Wildbienen sind die abnehmende Vielfalt und Menge an Blütenpflanzen sowie der Verlust von Kleinstrukturen und Lebensräumen, die für ihre Fortpflanzung unerlässlich sind. Der Zoo Basel fördert die Wildbienen auf seinem Areal gezielt mit vielfältigen Strukturelementen und artenreichen Blumenwiesen.

Zoo Münster 14.01.2026
Allwetterzoo Münster bietet 20 Prozent Rabatt für Besuchende des LWL-Museums für Naturkunde
Der Allwetterzoo Münster erweitert seine Kooperationsangebote und schafft einen neuen Anreiz für kultur- und naturbegeisterte Gäste: Besucherinnen und Besucher des benachbarten LWL-Museums für Naturkunde mit Planetarium erhalten ab sofort 20 Prozent Rabatt auf die Tages-Eintrittskarte des Allwetterzoos. Voraussetzung ist die Vorlage des Kassenbons des Museumsbesuchs an der Zookasse innerhalb von zwei Wochen nach dem Museumsbesuch. Das Angebot gilt sowohl für Einzelpersonen, als auch für die neu eingeführten Familientageskarten des Zoos. „Natur, Wissenschaft und Tierwelt ergänzen sich perfekt“, erklärt Simone Schehka, Direktorin des Allwetterzoos. „Mit diesem Angebot möchten wir den Besuchenden sowohl thematisch als auch finanziell einen echten Mehrwert bieten.“ Das neue Rabattangebot ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, mit denen der Allwetterzoo Münster den Zoobesuch preislich noch attraktiver gestaltet. Bereits Anfang des Jahres wurde ein neues Preissystem eingeführt. Dieses beinhaltet unter anderem reduzierte Preise für Online-Tickets und Tageskarten für Familien.

Zoo Magdeburg 13.01.2026
Zoo schließt Jubiläumsjahr mit Besucherplus und seltenen Tigernachzuchten Zoo Magdeburg zieht positive Bilanz: Mehr Besucher und international beachtete Zuchterfolge
Magdeburg, 13. Januar 2026. 75 Jahre Zoo Magdeburg, ein Geschäftsführerwechsel und außergewöhnliche Zuchterfolge: Das Zoojahr 2025 war eines der ereignisreichsten in der Geschichte des Zoos. Mit fast 250.000 Besuchern (vierbeinige Besucher in Form von Hunden nicht eingerechnet) verzeichnete der Zoo im Jubiläumsjahr ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt begleiteten 75 Events und Aktionen die Gäste durch das Jubiläumsjahr. Ein zentraler Einschnitt war der Wechsel an der Spitze: Seit dem 1. Juli 2025 ist der Tiermediziner David Pruß, Ph.D., neuer Geschäftsführer des Zoo Magdeburg. „Der Zoo Magdeburg hat das Potenzial, sich zu einem touristischen Leuchtturm in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus zu entwickeln. Unser Tierbestand, die Artenschutzarbeit, die Zoopädagogik und die Vielfalt der Angebote sind eine starke Basis für die Zukunft. Trotzdem blicken wir auch mit einer gewissen Sorge auf die demografische Entwicklung der Region“, sagt Zoo-Geschäftsführer David Pruß. Seltene Tigernachzucht als internationales Signal Ein besonderer Höhepunkt des Jahres war die Geburt von fünf Sibirischen Tigerjungtieren-vier von ihnen konnten erfolgreich aufgezogen werden. Ein weltweit seltenes Ereignis und ein bedeutender Erfolg für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm. Schätzungen zufolge leben nur noch rund 750 Sibirische Tiger in der Natur. Auch bei weiteren bedrohten Arten gab es 2025 wichtige Zuchterfolge: Unter anderem wuchs je ein Jungtier bei den vom Aussterben bedrohten Kappengeiern, Spaltenschildkröten und Blaulatzaras heran. Zudem gelang die Aufzucht von drei stark gefährdeten Sekretären, einer afrikanischen Vogelart. Zoo wächst weiter – mehr Arten, mehr Tiere Der Tierbestand des Zoo Magdeburg wuchs 2025 deutlich. Insgesamt lebten zum Jahresende 703 Tiere aus 177 Arten auf dem rund 20 Hektar großen Zoogelände- ein klarer Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Besonders artenreich sind die Primaten mit 77 Tieren aus 22 Arten. Der Zoo beteiligt sich aktuell an 70 Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen. Über den freiwilligen Artenschutz-Euro unterstützten Besucher im Jahr 2025 zehn Artenschutzprojekte mit insgesamt 30.000 Euro. Blick nach vorn Mit neuen Veranstaltungsformaten, der erwarteten Geburt des 1. Elefanten in Magdeburg, tierischen Neulingen und dem klaren Fokus auf Artenschutz und Bildung startet der Zoo Magdeburg in das Jahr 2026. Bereits im Januar und Februar laden unter anderem ein kulinarischer Winterspaziergang, Zoo-Winterferienprogramme und das „Sibirische Lagerfeuer“ zum Besuch ein. Auch wird es sicherlich ein besonderes Erlebnis, das Aufwachsen der Tigerjungtiere weiterhin begleiten zu können.

Zoo Frankfurt 13.01.2026
Nachwuchs an Bord: Das Baumkänguru-Weibchen trägt ein Jungtier im Beutel
Im Frankfurter Zoo reckt ein Baumkänguru-Jungtier sein Köpfchen aus dem Beutel der Mutter. Seit seiner Geburt im Sommer hat es sich gut entwickelt und beginnt jetzt, seine Umgebung zu beobachten. Ein schöner und wichtiger Beitrag zur Erhaltung der gefährdeten Goodfellow-Baumkängurus. Im Juni brachte das im Zoo Frankfurt geborene Goodfellow-Baumkänguru ALUNA ihr erstes Jungtier zur Welt. Die ersten Monate nach der Geburt verbrachte das winzige, noch nicht voll entwickelte, Jungtier auf Känguruart tief im Beutel der Mutter. Erst nach etwa fünf Monaten beginnen die Kleinen aus der Bauchtasche zu luken. Das kann man mit etwas Glück aktuell im Zoo Frankfurt beobachten. Das Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, wird auch noch die nächsten Monate im schützenden Beutel verbringen, bevor es sich immer häufiger und länger herauswagt. Der Vater des Jungtieres kam 2023 nach Frankfurt, an der Aufzucht beteiligt er sich – wie bei Baumkängurus üblich – nicht. Im Frankfurter Zoo werden Goodfellow-Baumkängurus seit den 1970er Jahren gehalten. Seitdem werden dort nicht nur Erfahrungen, sondern auch wichtige Daten für eine erfolgreiche Zucht und Haltung der als gefährdet eingestuften Tierart gesammelt. „Gerade bei so seltenen Arten wie den Goodfellow-Baumkängurus ist jede Geburt und jede erfolgreiche Aufzucht ein Grund zur Freude. Außer bei uns in Frankfurt kann man aktuell in nur fünf weiteren Zoos in Deutschland beobachten, wie sich diese Känguruart an ein Leben in den Bäumen, in denen sich die Tiere kletternd fortbewegen, angepasst hat“, so Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Gerade einmal 50 Goodfellow-Baumkängurus leben derzeit in menschlicher Obhut in Zoos weltweit. Nur etwa vier bis fünf Geburten gibt es dort pro Jahr. Jedes Jungtier ist daher ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung über den wir uns sehr freuen. Um die Zucht weiter auszubauen, laufen seit einigen Jahren auf europäischer Ebene umfangreiche Forschungsarbeiten zum Reproduktionsverhalten der Goodfellow-Baumkängurus, an denen auch wir uns sehr aktiv beteiligen. Wir helfen den Baumkängurus aber nicht nur durch die Zucht und das gezielte Management des Bestandes. Wir unterstützen die Tiere und ihre Lebensräume auch vor Ort, indem wir etwa die Arbeit der Tenkile Conservation Alliance mit Einnahmen aus Spenden fördern und auf ihre Arbeit vor Ort aufmerksam machen. Die Organisation arbeitet eng mit der lokalen Bevölkerung zusammen, etwa wenn es darum geht, die Jagd auf Baumkängurus zu verhindern,“ erklärt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Über Goodfellow-Baumkängurus Wegen ihrer zurückgezogenen Lebensweise in den Baumwipfeln der Regenwälder Papua-Neuguineas ist bisher nur wenig über Goodfellow-Baumkängurus (Dendrolagus goodfellowi buergersi) bekannt. Die Tiere sind überwiegend nachtaktiv und leben einzelgängerisch. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden die Goodfellow-Baumkängurus als „gefährdet“ eingestuft, der Bestand fortpflanzungsfähiger Tiere nimmt aktuell ab. In ihrer Heimat sind sie besonders durch Lebensraumverlust – etwa durch Kaffeeanbau und Holzwirtschaft – aber auch durch die Jagd in ihrem Bestand bedroht. Goodfellow-Baumkängurus sind eine von derzeit neun Arten, die im Global Species Management Plan (GSMP) gelistet sind. In dem von der World Association of Zoos and Aquariums koordinierten Programm wird die weltweite Nachzucht von bedrohten Tierarten mit genetisch ausgewogenen Populationen organisiert. Das bedeutet, dass es in Zoos weltweit derart wenige Individuen einer Art gibt, dass deren langfristiges Überleben nur gewährleistet werden kann, wenn die Weltzoopopulation als Ganze wissenschaftlich betreut wird. Mehr dazu unter: Global Species Management Plans – WAZA Seit 2017 unterstützt der Zoo Frankfurt die Tenkile Conservation Alliance (TCA) in Papua-Neuguinea mit Einnahmen aus Spenden. Die Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben von Menschen, Tieren und ihrer Heimat zu retten (To save lives in PNG – the lives of people, animals and their places). TCA fokussiert auf drei Baumkänguruarten: das Schwarze Baumkänguru, das Goldmantel-Baumkänguru und das Graue Baumkänguru. Diese drei Arten werden nicht in Zoos gehalten. Die nah verwandten Goodfellow-Baumkängurus sind Botschafter für den Schutz des gemeinsamen Lebensraums. Wesentliche Maßnahmen sind die Verabredung von Jagdmoratorien und ein Monitoring der Population. Etwa 50 Dörfer sind Teil der Tenkile Conservation Alliance. Deren Bewohner verzichten auf die Jagd von Baumkängurus auf ihrem Land. Mehr zum Thema in Folge 44 des Naturschutz-Podcasts, einer Gemeinschaftsproduktion von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt https://fzs.org/de/aktuelles/goodbye-frankfurt-der-grosse-baumkaenguru-tausch-44/

Tierpark Hagenbeck Hamburg 13.01.2026
Tierische Bestandsaufnahme im Tropen-Aquarium Hagenbeck – Check-up unter und über Wasser
Im Tropen-Aquarium Hagenbeck leben mehr als 350 Tierarten auf über 8.000 Quadratmetern. Um sicherzustellen, dass es den tierischen Bewohnern an nichts fehlt, um herauszufinden wie viel sie wiegen und wie groß sie geworden sind, fand heute der Check-up zu Jahresbeginn statt. In der Sonorawüsten-Anlage leben die heute vorgestellten Colorado Kröten und Arizona-Bergkönigsnatter in einer Vergesellschaftung gemeinsam mit den Chuckwallas und den im Winterschlaf ruhenden Gila-Krustenechsen. Die Arizona Bergkönigsnatter wurde gemessen und gewogen. Sie ist 1,06 Meter lang und 330 Gramm schwer. „Unserer Bergkönigsnatter geht es hervorragend und sie ist in einem sehr guten Zustand. Hagenbeck ist auch bei der Nachzucht sehr erfolgreich gewesen und hat bereits mehrfach Nachzuchten an andere zoologische Einrichtungen abgegeben.“, erzählt Florian Ploetz, Bereichsleiter Terraristik. Als nächstes wurde die Colorado Kröte inspiziert. Sie brachte 310 Gramm auf die Waage und befindet sich somit im optimalen Bereich. In der Unterwasserwelt ging es in die Schatzkammer. Dort wurden die Barbour Seepferdchen unter die Lupe genommen. Insgesamt 13 Jungtiere können in Hagenbecks Tropen-Aquarium in der Ausstellung als Nachzuchten bewundert werden. Sie leben gemeinsam mit den Elterntieren, vier Weibchen und einem Männchen. „Die erwachsenen Tiere sind ca. 10 bis 12 Zentimeter groß, die Kleinen ungefähr 5 bis 6. Sie entwickeln sich sehr gut.“, resümiert Tierpfleger Marius Jakusch. Die Banggai-Kardinalbarsch-Nachzuchten machen sich ebenfalls prächtig. „Von dieser Art gibt es weltweit weniger als 3 Millionen Exemplare, daher wird sie auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als vom Aussterben bedroht geführt. Deshalb ist die Nachzucht bei Hagenbeck umso bedeutender.“, erklärt Jörn-Morten Riedell, Bereichsleiter im Tropen-Aquarium. Anschließend brachte ein Tauchgang erfreuliche Ergebnisse aus dem Großen Hai-Atoll. „Durch den Tauchgang stellen wir sicher, dass alles in Ordnung ist, ob es den Tieren gut geht, das Becken im einwandfreien Zustand ist. Zudem nutzen wir ihn, um die große Scheibe zu reinigen. Gezählt haben wir von außen. Wir sind sehr zufrieden.“, so Tierpflegerin Nele Kolb. Eine Kontrolle findet im Tropen-Aquarium täglich statt. Dennoch wird versucht einmal im Jahr eine exaktere Bestandsaufnahme durchzuführen.

Zoo Leipzig 13.01.2026
Magisches Winterzoo-Vergnügen Große Resonanz auf Namenssuche für Koalajungtier
Der Winter hat Leipzig im Griff – und die tierischen Beobachtungen im verschneiten Zoo Leipzig faszinieren gegenwärtig kleine und große Entdecker. Während Schneeleoparden und die Sibirischen Tiger ganz in ihrem Element sind, erkunden auch andere Tierarten den Schnee. „Der Winter ist eine spannende Zeit für Besucher ebenso wie für unsere Tiere und bietet seltene Einblicke und neue Erfahrungen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und verspricht unvergessliche Erlebnisse: „Je nach Bodenbeschaffenheit und Wetterlage können auch Tierarten aus wärmeren Gefilden zeitweise die ungewohnten Bedingungen kennenlernen. Es ist faszinierend, ein massig wirkendes Nashorn ganz vorsichtig in den Schnee prusten zu sehen.“ Auch die zahlreichen Warmhäuser, angefangen vom Aquarium und Terrarium über das Menschenaffenhaus bis zum KoalaHaus, in dem Nachwuchs heranwächst, bieten im Winter besondere Anziehungsorte. Für eben jenes Jungtier – die Tochter von Erlinga und Yuma – sucht der Zoo Leipzig gegenwärtig einen Namen. Noch bis zum 19. Januar können Vorschläge über die Website www.zoo-leipzig.de/namensaufruf eingereicht werden. Mehr als 2.000 Ideen sind bereits eingereicht worden – eine Woche läuft der Aufruf noch. Die winterlichen Bedingungen im Zoo Leipzig bieten zudem für das Magische Tropenleuchten, mit dem der Zoo bis zum 8. Februar jeweils donnerstags bis sonntags in den Zoo lockt, einen faszinierenden Rahmen. So verzaubern leuchtende Projektionen und Lichtspiele den Weg durch den Zoo in die Lichterwelt mitten im Dschungel. Nachdem im Außenbereich Lichtshows und Installationen zum winterlichen Genießen einladen, gehören für die Tropenhalle dann T-Shirt und FlipFlops ins Gepäck. „Wir kombinieren Winterzauber und Tropenfeeling. Eine unvergleichliche Erfahrung für unsere Gäste“, fasst Zoodirektor Junhold zusammen. Das Programm und die Tickets gibt es unter www.zoo-leipzig.de/tropenleuchten. Jeweils für die Donnerstage gibt es erstmal das U25Ticket für alle unter 25-Jährigen, das den besonderen Wintergenuss kombiniert mit entspanntem Tropenvergnügen zum Preis von 10 Euro ermöglicht. „Mit diesem Angebot möchten wir der jungen Generation und den vielen Studenten und jungen Familien eine unvergessliche gemeinsame Zeit ermöglichen“, verspricht Junhold.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 12.01.2026
Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart zieht eine Bilanz des vergangenen Jahres
Jahresrückblick in der Wilhelma In der Wilhelma blickt man stolz und zufrieden auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Direktor Dr. Thomas Kölpin gibt bekannt: „Auch 2025 haben wir wieder die Marke von 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern geknackt. Das unterstreicht nicht nur die herausragende Rolle der Wilhelma als Ausflugsziel und Bildungsort: Dank des Artenschutz-Euros, den fast alle unsere Besuchenden über den Eintritt zahlen, konnten wir erhebliche Mittel für den Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen in aller Welt aufbringen.“ Bereits früh zeigte sich, dass mit 2025 ein ereignisreiches Jahr bevorstünde: Am 13. Januar 2025 wurde in der Wilhelma in Zusammenarbeit mit der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) das Zootier des Jahres verkündet – das Gürteltier. Die Kampagne, deren Auftakt jedes Jahr in einem anderen Zoo stattfindet, macht seit 2016 auf bedrohte Tierarten aufmerksam, die oft im Schatten anderer Tiere und damit weniger im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit stehen. Für die Wilhelma war 2025 aber auch ein Jahr der Katzen. Volker Grün, Leiter des Fachbereichs Zoologie, zeigt sich begeistert: „Wir konnten gleich zwei bemerkenswerte Zuchterfolge verzeichnen: Am 20. April kam bei unseren Schneeleoparden ein Jungtier zur Welt. Nur zehn Tage später wurden die Sechslinge bei den Geparden geboren.“ Höhepunkt des „Katzenjahres“ war die Einweihung der neuen Anlage für Amurtiger am 16. Juli. Das Land Baden-Württemberg hatte rund 5,5 Millionen Euro in die Anlage investiert. Eine weitere Million wurde vom Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma zugeschossen. Finanzminister Danyal Bayaz betonte im Rahmen der Eröffnung: „Für die Wilhelma ist die neue Amur-Tiger-Anlage ein wichtiger Meilenstein, sie ist eine der modernsten Anlagen für Großkatzen in Europa.“ Auch auf botanischer Seite gab es Neues: So entstand beispielsweise an der Südseite des Aquarium-Gebäudes ein im japanischen Stil gestalteter Bonsai-Garten. Inmitten einer mit Seerosen bepflanzten Teichlandschaft haben hier einige der schönsten Bonsais der Wilhelma einen neuen Platz gefunden. Die botanischen Sonderschauen, z. B. zur Pflanzenwelt am 34. Breitengrad oder zur Vielfalt der Bromelien, sorgten ebenfalls für Aufsehen. Zum dritten Mal in Folge konnte die Wilhelma mehr als 40 Artenschutzprojekte in aller Welt mit insgesamt über einer Million Euro unterstützen, die mit Hilfe des Artenschutz-Euros, über Spenden von Einzelpersonen und Firmen und über den Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma zusammenkamen. Stefanie Reska, Leiterin der Stabsstelle für Artenschutz in der Wilhelma, erklärt: „Wir haben zusammen wieder viel bewirkt – vom Kampf gegen invasive Pflanzen auf den Galapagosinseln über Nothilfe für vergiftete Geier in Südafrika und die Mithilfe bei der Rettung der letzten Sumatranashörner in Indonesien bis hin zum Kauf von Regenwaldflächen in Ecuador. Dank der Hilfe von uns und unserem Förderverein ist eine der seltensten Magnolienarten der Welt nicht mehr vom Aussterben bedroht.“ Dr. Björn Schäfer, Leiter des Fachbereichs Botanik in der Wilhelma, ergänzt: „Uns beschäftigt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt auf anderen Kontinenten. Unsere Gärtnerinnen und Gärtner haben mit viel Herzblut persönlich dazu beigetragen, die Borstige Glockenblume auf der Schwäbischen Alb vor dem lokalen Aussterben zu bewahren. In Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Stuttgart haben wir nun im zweiten Jahr in Folge bei uns angezogene Exemplare in ihrem natürlichen Lebensraum ausgepflanzt.“ Ein Meilenstein war für Wilhelma-Direktor Dr. Kölpin die Gründung des Center for Species Survival für Orchideen und Reptilien in Zusammenarbeit mit der IUCN, der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur: „Mit dem Center for Species Survival haben wir einen strategischen Meilenstein gesetzt. Seine Aufgabe besteht darin, den Bedrohungsstatus unterschiedlicher Orchideen und Reptilien zu erfassen. Auf dieser Basis können zusammen mit internationalen Partnern Schutzstrategien für die betreffenden Arten entwickelt und umgesetzt werden. Damit erhält die Wilhelma eine ganz neue Lenkungsfunktion im internationalen Artenschutz.“ Tagtäglich im Einsatz für die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür ist der Fachbereich Parkpflege, der nicht nur die Wilhelma selbst, sondern sämtliche landeseigenen Grünflächen in Stuttgart betreut. Fachbereichsleiterin Katja Siegmann erläutert: „Unsere Parks entwickeln sich immer weiter zu Hotspots der Artenvielfalt mitten in der Stadt. Wir haben die Verantwortung für die nachhaltige Pflege ökologisch wertvoller Mähwiesen und sage und schreibe 12.000 Bäume. Unsere Erfahrungen möchten wir auch an die nächste Generation weitergeben. Zusammen mit dem Naturkundemuseum Stuttgart hatten wir darum am 30. September mehrere Schulklassen dazu eingeladen, gemeinsam eine 320 Quadratmeter große Biodiversitätsfläche mit einem artenreichen Wildstaudenbeet, einer mageren Kräuterwiese und einem Steingarten vor dem Museum am Löwentor anzulegen.“ Bildung hat für den gesamten Zoologisch-Botanischen Garten mitsamt seinen Außenstellen einen hohen Stellenwert. Am 24. November wurde der Wilhelma daher im Rahmen des diesjährigen BNE-Netzwerkforums in Stuttgart von Umweltministerin Thekla Walker und Kultus-Staatssekretärin Sandra Boser das BNE-Zertifikat verliehen. Miriam Wüst, Leiterin der Stabsstelle Umweltbildung & Veranstaltungen in der Wilhelma, verrät, was dahintersteckt: „BNE steht für ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘. Die Zertifizierung würdigt Einrichtungen, welches dieses Prinzip leben und in ihren Angeboten verankern. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit Bewusstsein, Empathie und Verantwortung gegenüber Natur, Umwelt und zukünftigen Generationen handeln. Die BNE-Zertifizierung bestärkt uns auf unserem Weg.“ Bereits im Frühjahr wurde die Wilhelma außerdem mit dem Fair Family-Gütesiegel ausgezeichnet. Dorothee Spengler, die Landesvorsitzende des Verbands kinderreicher Familien Deutschland e.V., erklärt: „Die Wilhelma setzt ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit in Baden-Württemberg. Mit dem Fair Family-Siegel würdigen wir ihr vorbildliches Engagement, das gerade für Familien mit mehreren Kindern echte Teilhabe ermöglicht. Solche Orte machen unsere Gesellschaft lebenswerter – für alle Generationen.“ Eine Anerkennung der besonderen Art erhielt die Wilhelma im November 2025: In der Stuttgarter Prägestätte der Staatlichen Münze Baden-Württemberg wurde im Beisein von Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin die erste von vorläufig 500 Exemplaren der neuen Wilhelma-Medaille aus Feinsilber mit Koala-Motiv geprägt. Kurz vor den Feiertagen wagte dann auch bei den echten Koalas in der Terra Australis ein Jungtier die ersten Blicke aus dem Beutel. Dr. Thomas Kölpin bekräftigt: „Dass wieder Nachwuchs bei den Koalas zu sehen ist, war für uns wie ein Weihnachtsgeschenk. Mit dieser guten Nachricht starten wir voller Motivation ins neue Jahr.“

Zoo Hannover 12.01.2026
Unterwegs für den Artenschutz Gorilla-Weibchen „Anandi“ zieht nach Frankreich
Im November 2025 wurde Gorillaweibchen „Anandi“ zehn Jahre alt – Zeit, eigene Wege zu gehen. In Kürze wird das Weibchen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) aus dem Erlebnis-Zoo Hannover in einen Zoo in Frankreich reisen. „Anandi“ trifft dort auf einen neuen Clan und wird – so die Hoffnung – zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Flachlandgorillas beitragen. „Auch in der Wildbahn verlassen die heranwachsenden Weibchen ihre Familien und schließen sich neuen Clans an – wir freuen uns, dass wir über das EEP eine passende Familie für Anandi gefunden haben“, erklärt Kurator Fabian Krause. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm ist ein gemeinsames Artenschutznetzwerk zoologischer Gärten in Europa mit dem Ziel, bedrohte Tierarten durch koordinierte Zucht langfristig zu erhalten. Mit wissenschaftlicher Expertise und großem Engagement entstehen so stabile, genetisch vielfältige Reservepopulationen – ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt. „Wir werden ‚Anandis‘ Werdegang gespannt verfolgen“, berichtet Tierpfleger Patrick Panzer. „Sie ist ein temperamentvolles Weibchen, das gerne spielt und wie jeder Teenager auch mal die anderen neckt, um die Grenzen auszutesten.“ Das heranwachsende Weibchen imponiert zuweilen wie ein Silberrücken und kuschelt dann wieder mit seiner Mutter. „Die Gäste des neuen Zoos können sich jetzt schon auf ‚Anandi‘ freuen, sie ist ein ganz toller Gorilla, der gerne mit den Besuchenden interagiert“, schwärmt ihr Tierpfleger, „wir werden sie sehr vermissen.“ In aller Ruhe wird das Gorillaweibchen trainiert, in die Transportkiste zu klettern. „Anandi ist sehr lernbegierig und macht super mit, man merkt, dass sie an diesem Training Spaß hat,“ erzählt Patrick Panzer. Belohnt mit Tee, Nüssen und Gorillapellets, gehört der Aufenthalt in der Kiste schon lange zum Alltag des Gorilla-Weibchen. Auf dem Weg in die neue Heimat wird „Anandi“ dann von vertrauten Tierpflegenden begleitet. Gorillas vom Aussterben bedroht In ihrem herkömmlichen Lebensraum in Afrika sind Gorillas durch Wilderei, den Verlust ihrer Lebensräume und Konflikte mit den Menschen vom Aussterben bedroht. Der Erlebnis-Zoo schützt Gorillas – durch die Erhaltungszucht des Westlichen Flachlandgorillas und ein Artenschutzprojekt für den Berggorilla: zoo-hannover.de/igcp-gorillas Steckbrief: Westlicher Flachlandgorilla Lebensraum: Tropische Regenwälder und Wälder Zentralwest-Afrikas Nahrung: Blätter, Früchte, Gräser, Rinde Größe: Weibchen 109 bis 152 cm Standhöhe, Männchen: 138 bis 180 cm Standhöhe Gewicht: Weibchen 57 bis 73 kg, Männchen 145 bis 191 kg Tragzeit: ca. 257 Tage

Zoo Köln 12.01.2026
Für perfekte Januarabende: China Lights im Kölner Zoo – jetzt auch mit Riesenrad
Wer Zoo- oder China Lights-Besuch mit Riesenradfahrt kombiniert, erhält Ermäßigung Köln, 12. Januar 2026. Noch bis 1. Februar finden die China Lights im Kölner Zoo statt (täglich 17.30 bis 21 Uhr). Das bunte Lichterspektakel für die ganze Familie lässt sich nun aus zusätzlicher Perspektive genießen. Denn jetzt steht wieder das Riesenrad auf der großen Wiese vor dem Kölner Zoo – beste Aussichten also für leuchtend-schöne Januarabende! Wer online ein Zoo- oder China Lights-Ticket bucht, erhält Vergünstigungen für die Riesenrad-Fahrt. Christopher Landsberg, Vorstand Kölner Zoo: „China Lights, Riesenrad und ein schöner Tag im Zoo – wir freuen uns, den Menschen im Rheinland ein tolles Erlebnis-Paket für perfekte Januartage schnüren zu können.“ Das »Kölner Riesenrad« steht noch bis 21. März und damit über das Ende der China Lights hinaus vor dem Zoo-Haupteingang. China Lights: Immer wieder neu, immer wieder anders Auch in diesem Jahr bieten die beliebten China Lights wieder einen komplett neuen Lichterparcours. Die Lichtdesigner haben 64 kunstvolle Ensembles mit rund 1.400 Einzelfiguren, mehr als 4.000 LED-Lichtern und über 15.000 Meter LED-Lichterketten aufgebaut. Im Mittelpunkt stehen stimmungsvoll illuminierte Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil. Sie sind verteilt über das gesamte Zoogelände. Wo Mammut auf T-Rex trifft Die diesjährigen China Lights sind in verschiedene, neue Themenbereiche gegliedert: Los geht es mit dem Willkommens-Areal, in dem die China Lights-Gäste mitgenommen werden zu einer schillernd-schönen Reise in die Welt von leuchtenden Insekten, Amphibien und Echsen. Es folgt das Themen-Special „Schnee-Plateau“ mit riesigen Bären, Steinzeit-Mammuts und vielen anderen ausgestorbenen Tieren. Zum Abschluss tauchen die China Lights-Gäste in eine geheimnisvolle Dschungelwelt ein mit exotisch-bunten Vögeln und Affen. Tiere wie Wollnashorn, Dodo, Säbelzahntiger oder Höhlenbär erstrahlen als leuchtende Großskulpturen – obwohl es sie auf der Erde „in echt“ nicht mehr gibt. Das sorgt für besondere Wow-Effekte und eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit. Gleichzeitig wird damit an die ebenfalls derzeit im Zoo laufende Dinoworld-Sonderschau mit lebensechten Figuren ausgestorbener Dinos wie T-Rex oder Triceratops angeknüpftSchöne Perspektiven: Für Überflieger genau das Richtige Das Original »Kölner Riesenrad« stammt von der Riesenradbetreiber-Firma Kipp aus Bonn. Mit 48 Metern Höhe und 36 geschlossenen und modern gestalteten Panorama-Gondeln kann das Rad bis zu 216 Personen für eine Fahrt aufnehmen. Das Riesenrad bietet dank seiner rundum verglasten Kabinen beeindruckende Blicke auf die China Lights-Lichterwelt. Es fährt nahezu geräuschlos. Für die Beleuchtung werden ressourcenschonende LED-Lichter eingesetzt. Das Riesenrad fährt täglich zu folgenden Zeiten: -bis 1. Februar 2026: 10 bis 21.30 Uhr -2. Februar bis 21. März 2026: 10 bis 20 Uhr

Tiergarten Schönbrunn Wien 12.01.2026
Pandas genießen Schnee in Schönbrunn
Über den Schnee freuen sich derzeit nicht nur Kinder, sondern auch die beiden Pandas im Tiergarten Schönbrunn. „Das jetzige Wetter erinnert an jenes in chinesischen Bergwäldern und ist daher perfekt für die Großen Pandas. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher die beiden auf ihren jeweiligen Anlagen beim ausgelassenen Toben im Schnee beobachten. Das Männchen und das Weibchen animieren sich gegenseitig regelrecht zum Herumtollen in der winterlichen Landschaft“, erläutert Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Vom gemächlichen Panda-Dasein mit Fressen und Schlafen ist an einem verschneiten Wintertag keine Spur. Vielmehr wird auf den winterlichen Baumstämmen geklettert und sich im Schnee gewälzt. Auf den ersten Blick sind dann nur noch die schwarzen Flecken um die Augen der Tiere im Schnee auszumachen. Während sich die Besucherinnen und Besucher des Tiergartens gerne zwischendurch im Kaiserpavillon oder in der Tiergarten ORANG.erie aufwärmen, haben die beiden Pandas kein Problem mit den winterlichen Temperaturen. Sie sind an Kälte und Schnee sehr gut angepasst. „Pandas haben ein dichtes Fell, das sie warm hält. Ihre Pfoten sind sogar auf der Sohle mit Fell bedeckt. Das verhindert auch ein Ausrutschen auf Schnee und Eis“, so Dr. Eveline Dungl, zoologische Kuratorin im Tiergarten. Ihr gedrungener Körperbau und ihre relativ kurzen Extremitäten helfen den Bambusbären dabei, den Wärmeverlust zu reduzieren. Das ist auch im natürlichen Lebensraum der Tiere, den Bergwäldern im Südosten Chinas, besonders wichtig.

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