Zoopresseschau

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 15.07.2022
Viele Zweier und eine Kröte – Einundzwanzigster und zweiundzwanzigster Rote Panda-Welpe 2022 im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec geboren
Seit 1997 werden sie im Görlitzer Tierpark gehalten und seit 2000 regelmäßig gezüchtet, die charismatischen Katzenbären aus den alpinen Regionen des zentralasiatischen Hochlandes. Seit Beginn der Roten Panda-Haltung nimmt der Naturschutz Tierpark Görlitz am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für diese Tierart teil. Die 22 Nachwuchstiere sind ein wertvoller Beitrag zum Erhalt dieser in freier Wildbahn stark gefährdeten Tierart. Zerstörung des Lebensraumes, illegale Jagd, Tierhandel und die durch Haushunde übertragene Staupe-Erkrankung sind nur einige Beispiele aus der langen Liste der existenziellen Gefahren. Für die im vergangenen Jahr aus dem niederländischen Alphen an die Neiße gereiste Zayah sind die Zwillinge der erste Nachwuchs. Ihr Rolle als Mutter erfüllt sie vorbildlich. Davon haben sich Tierarzt, Kurator und Tierpfleger bei der Erstuntersuchung der Welpen überzeugen können. Knapp 800g wiegen die sechs Wochen alten Brüder. Beide sind kugelrund und quietschfidel. Auch den Besuchern wird die Entwicklung der jungen Pandas nicht vorenthalten. Über den Live Stream der Tierpark Website kommt die Pandafamilie direkt in jedes Wohnzimmer. Ein Bildschirm direkt am Pandagehege ermöglicht exklusive Einblicke in die Kinderstube. Und wer genau hinschaut der erblickt auch den aktuellen Untermieter: eine ausgewachsene Erdkröte.„Das ist eine super Symbiose“, freut sich Kuratorin Catrin Hammer. „Die Kröte findet in dem hohlen Baumstamm, der den Pandas als Wurfhöhle dient, Nahrung in Form von Mücken und Fliegen und Familie Panda hat dadurch Ruhe vor den Plagegeistern.“

Zoo Vivarium Darmstadt 15.07.2022
Neue Teju-Außenanlage im Zoo Vivarium eingeweiht
Stadtkämmerer André Schellenberg: „Unser Dank gilt Hannelore Schmidt-Täske. Ihr großzügiges Vermächtnis hilft uns, Tieren ein neues Zuhause zu geben und den Besucherinnen und Besuchern eine neue Besucherattraktion zu präsentieren“. Am heutigen Freitag, 15. Juli, wurde im Zoo Vivarium ein neues Außengehege für die Tejus, eine größere, südamerikanische Echsenart, eingeweiht. Finanziert wurde das Außengehege mittels einer Erbschaft der verstorbenen Darmstädterin Hannelore Schmidt-Täske. „Unser Dank gilt Hannelore Schmidt-Täske. Ihr großzügiges Vermächtnis hilft uns, Tieren ein neues Zuhause zu geben und den Besucherinnen und Besuchern eine neue Besucherattraktion zu präsentieren“, sagte der für den Zoo Vivarium zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg. Die Erweiterung des Teju-Terrariums in der Aquarien- und Terrarienhalle um die neue Außenanlage hatten Auszubildende des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen im Frühjahr 2022 fertiggestellt. Anschließend unternahm das Teju-Weibchen unter Aufsicht der Tierpflegerinnen und -pfleger erste Ausflüge in das Freigehege. Es folgten einige kleinere Feinarbeiten wie das Einbringen von Gräsern, Büschen und Ästen zum Klettern und Verstecken. Da das Außengehege aus Teju-Sicht gut angenommen wurde, konnte es nun offiziell eingeweiht werden. Die neue Anlage soll den Lebensraum dieser Reptilien, nämlich trockene, lichte Wälder und Buschgebiete im zentralen Südamerika darstellen. Tejus leben bereits seit Ende 2016 im Zoo Vivarium. An der Einweihung nahmen neben den am Projekt beteiligten Auszubildenden des EAD auch Angehörige von Hannelore Schmidt-Täske teil. „Meine Tante war fest in Darmstadt verwurzelt und der Darmstädter Tierpark lag ihr sehr am Herzen. Als Kind machte ich regelmäßig Ferien bei ihr und wir besuchten gemeinsam den Zoo Vivarium. Auch mit meinen beiden Kindern setzte sie diese Tradition fort“, erinnert sich ihr Neffe Frank Schneider

Zoo Osnabrück 15.07.2022
Minh-Tan jetzt ein „Junger Wilder“ Elefantenbulle nach Heidelberg umgezogen
Der fünfjährige Elefantenbulle ist am gestrigen Donnerstag, 14. Juli, in den Zoo Heidelberg umgezogen. Dort kann er in der Jungbullengruppe bei den „Jungen Wilden“ in den nächsten Jahren viel lernen. Bei der Eingewöhnung unterstützt ihn sein langjähriger Tierpfleger Nils Schröer. „Uns allen fiel der Abschied schwer, aber er musste sein“, berichtet Andreas Wulftange, Zoologische Leitung und zuständig für die Asiatischen Elefanten im Zoo Osnabrück. Vor fünf Jahren war Minh-Tan der erste Asiatische Elefant, der am Schölerberg geboren wurde und seitdem war er ein regelrechter Besucherliebling. Doch mit steigendem Alter stieg auch der Drang, sich auszutoben, wie Wulftange erklärt: „Minh-Tan ist in einem rüpeligen Alter. Er will seine Kräfte messen und so kam es immer wieder zu Reibereien in der Gruppe.“ Der fünfjährige Elefantenbulle sei etwas frühreifer als andere Artgenossen, aber auch in der Wildbahn verließen junge Elefantenbullen ihre Gruppe, um sich Jungbullengruppen anzuschließen, weiß der Biologe. Umzüge wie der des Dickhäuters werden mit großem Aufwand organisiert – so prüft der Zuchtbuchkoordinator für Asiatische Elefanten, welcher Elefant in welcher zoologischen Einrichtung aus wissenschaftlichen und sozialen Aspekten ein neues Zuhause finden sollte. In einem speziell umgebauten Transportcontainer ging es am gestrigen Donnerstagmorgen für Minh-Tan auf in Richtung Süden, denn der Zoo Heidelberg ist nun das neue Zuhause für den Dickhäuter. Trotz regelmäßiger Pausen für Futter und Wasser ging der Transport schnell vonstatten. Den gesamten Transport sowie die Ankunft in Heidelberg inklusive Eingewöhnung begleitet Tierpfleger Nils Schröer. Schröer führte mit Minh-Tan regelmäßig das „Medical Training“ durch und ist so ein bekanntes Gesicht und eine Bezugsperson für den Elefantenbullen, was den Umzug erleichtert. In Heidelberg angekommen, lernte Minh-Tan am gestrigen Donnerstag bereits einige Artgenossen am sogenannten „Kontaktgitter“ kennen. In den nächsten Tagen soll er dann die Gruppe richtig kennenlernen. Insgesamt leben mit Minh-Tan vier Bullen im Alter von 5 bis 13 Jahren in der Jungbullengruppe im Zoo Heidelberg. Seit 2010 werden in dem Baden-Württembergischen Zoo die „Jungen Wilden“ gehalten, eine Jungbullengruppe mit Vorbildcharakter. Der Zoo Heidelberg war der erste deutsche Zoo, der sich für die Haltung einer Jungbullengruppe entschied und wird immer wieder von Elefantenpflegern und -experten konsultiert, um an neue Erkenntnisse zu den Dickhäutern zu gelangen. Alltag für Osnabrücker Elefanten geht weiter – Im Zoo Osnabrück leben nun noch vier Asiatische Elefanten: Elefantenkuh Douanita (35 J.), Tochter Sita (9 J.), Sohn Yaro (1,5 J.) und der erwachsene Elefantenbulle Luka (49 J., Vater von Yaro). „Die beiden Elefantenkühe Douanita und Sita haben heute Morgen schon im Elefantenhaus geschaut, ob Minh-Tan sich vielleicht doch irgendwo versteckt hat, haben aber nun verstanden, dass er nicht mehr da ist“, so Wulftange. Und so gehe der Alltag für die Elefantenkühe recht schnell weiter, vor allem, weil der einjährige Nachwuchs Yaro sie auf Trab halte. Zudem ist der Weggang eines jungen Bullen auch in der Wildbahn üblich und in den vergangenen Wochen war Minh-Tan bereits häufig von den Kühen und dem Nachwuchs getrennt: Zum einen aufgrund seiner Herpes-Infektion, die er dank intensiver Betreuung und Behandlung überlebt hatte, zum anderen aber auch, weil er sich oft rüpelig verhielt und verhindert werden sollte, dass er seine Schwester Sita deckt.

Zoo Heidelberg 15.07.2022
Minh-Tan verstärkt die Jungbullen-WG – Neuer Elefant wohlbehalten im Zoo Heidelberg angekommen

Kurz nach der Abreise von Elefant Tarak, ‚klopfte‘ bereits der neue Mitbewohner für die Jungbullen-WG im Zoo Heidelberg an die Tür. Der Asiatische Elefant Minh-Tan kam Ende der Woche in den Zoo am Neckar. Er wird den drei Elefanten Ludwig, Yadanar und Namsai die kommenden Jahre Gesellschaft leisten. Minh-Tan wurde am 04. Juli 2017 im Zoo Osnabrück geboren und ist mit seinen fünf Jahren alt genug, um sich von seiner Geburtsgruppe zu trennen und den nächsten Lebensabschnitt im Zoo Heidelberg zu beginnen.„Wir sind froh, dass Minh-Tan gestern Abend gut in Heidelberg angekommen ist. Er hat bereits das Elefantenhaus sowie die Außenanlage erkundet und wird seine drei neuen Mitbewohner in den nächsten Wochen immer besser kennenlernen“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Das Kennenlernen verlief gut, die Elefanten zeigten sich interessiert am Neuankömmling. Das Zoo-Team hofft, dass die Integration des neuen Elefanten, die durchaus mehrere Wochen oder Monate dauern kann, positiv verläuft. Jede Veränderung, sei es eine Ankunft oder Abreise eines Elefanten, bringt Dynamik in die Gruppe. Die Rangordnung zwischen den Elefanten muss neu geklärt werden. Im Zuge dieses Prozesses kann es zu Rangeleien und Reibereien zwischen den Elefanten kommen. „Unsere jungen Elefanten wiegen zwischen einer und drei Tonnen. Wenn sich diese Gewichte gegenseitig über die Anlage schieben, sieht das für uns Menschen oft dramatischer aus als es ist. Ein Elefant kann jedoch viel wegstecken und gleichzeitigt sind die Auseinandersetzungen wichtig für die Halbstarken um auszumachen, wer künftig der Chef der Jungbullengruppe sein wird“, erklärt Wünnemann. Mit seiner besonderen Haltung von jungen Elefantenbullen ist der Zoo Heidelberg eine wichtige Station im Leben der jungen männlichen Elefanten. In der Gemeinschaft mit anderen halbstarken Elefanten lernen sie wichtiges Sozialverhalten. Diese Kompetenzen benötigen sie, um später als Zuchtbulle von den Kühen akzeptiert zu werden. Sobald die ‚Ausbildung‘ in Heidelberg abgeschlossen ist – meist in einem Alter zwischen 13 bis 15 Jahren – verlassen die Elefantenbullen den Zoo Heidelberg und ziehen in einen anderen Zoo. Das Zoo-Team hofft, dass sich Minh-Tan gut in seinem neuen Zuhause zurechtfinden wird. Eines ist sicher: Dem jungen Elefanten wird im Zoo Heidelberg eine aufregende Zeit bevorstehen!

Opel-Zoo 15.07.2022
Ferien Daheim Umfangreiches Sommerferienprogramm im Opel-Zoo
Endlich stehen die Sommerferien auch in Hessen vor der Tür! Und nach zweijähriger Corona-bedingter Pause gibt es endlich auch wieder im Opel-Zoo ein umfangreiches Programm in den sechs Ferienwochen. Die beliebten Ferienführungen finden immer um 11 Uhr statt. Man kann an ihnen ohne Voranmeldung und kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis teilnehmen. Sie starten jeweils am Treffpunkt an der Bronzestatue des Zoogründers, direkt nach dem Haupteingang und dauern etwa eine Stunde. Auch zwei Fledermausführungen mit der Expertin Ulrike Balzer werden wieder angeboten und zwar am Freitag, 22.7. um 20.30 Uhr und am Freitag, 2.9. um 19.30 Uhr. Treffpunkt ist am Haupteingang. Die Führungen kosten 20 € pro Person und sind ab 8 Jahren geeignet. Bei schlechtem Wetter gibt es statt des Zoorundgangs mit Detektorortungen einen Fledermaus-Vortrag in der Zooschule. Sodann finden auch die zwei Mal im Monat angebotenen Öffentlichen Führungen in den Ferien statt: am Samstag, 6.8., 15 Uhr erläutert Doktorandin Franziska Zölzer von der Goethe-Universität Frankfurt unter dem Stichwort „Forschung im Zoo“, was ein Vergleich der Mikrobiome bei verschiedenen Säugetieren aussagt. Und am Samstag, dem 20.8. startet um 19 h die Öffentliche Führung „Der Zoo am Abend“. Täglich drei Mal geht es zu einer Führung in die Madagaskar-Voliere zu Kattas und Roten Varis, die bereits ein erstes Jungtier haben, und zwar jeweils um 12, um 14 und um 16 Uhr. Die Teilnahme an diesen Führungen muss allerdings im Online-Shop auf der Startseite der Homepage www.opel-zoo.de angemeldet werden und Spenden für Artenschutzprojekte des Opel-Zoo sind willkommen. Auch die Tierpfleger-Gespräche sind stets eine beliebte Attraktion beim Zoobesuch. Montags bis Freitags finden sie jeweils um 14 Uhr statt und zwar wird am Montag eine Elefantentraining vorgeführt und erläutert, am Di steht der Pelikan (mit Jungvogel), am Mittwoch der Gepard, am Donnerstag der Eisfuchs (mit Jungtieren) und am Freitag das Dromedar im Blickpunkt der Tierpfleger, die den Zoobesuch Wissens- und Liebenswertes über ihre Schützlinge berichten. Jeden Tag um 16 Uhr gibt es dann noch die von den Tierpflegern kommentierte Schaufütterungen bei den Brillenpinguinen. Und so wird der Zoobesuch in den Sommerferien zu einem besonderen Erlebnis, zumal zahlreiche Jungtiere aus den letzten Wochen, darunter allein fünf Erstnachzuchten im Opel-Zoo schöne Beobachtungen ermöglichen. Auf dem 27 ha großen Zoogelände mit rund 1.700 Tiere in über 200 Arten, mit Lehrpfaden und Infostationen sowie Abenteuerspielplätzen zum Austoben für die Kinder finden die Besucher viel Abwechslung an einem Ausflugstag, der mit einem Picknick, mit Grillen (Vorreservierung erforderlich), einem Snack von einem der Kioske oder der Einkehr im Zoorestaurant Sambesi abgerundet werden kann.

Zoo Hoyerswerda 15.07.2022
Wie komm ich an mein Futter? Sommerferien-Programm für Familien im Zoo Hoyerswerda
Wie komm ich an mein Futter? Vor dieser Herausforderung stehen Hyazintharas, Weißschwanzstachelschweine und Bären des Zoo Hoyerswerdas beim diesjährigen Sommerferien-Programm. Zoopädagogin Silke Kühn stellt gemeinsam mit den Ferienkindern unterschiedlichste Futterbeschäftigungen für die verschiedenen Zoobewohner her. Über die Futtergabe wird der Alltag der tierischen Bewohner in Zoos und Tierparks spannender und abwechslungsreicher gestaltet. Doch dafür braucht es ein wenig Kreativität und manches Geschick. Als kleine Hilfstierpfleger können die Ferienkinder beim Ferienprogramm beides unter Beweis stellen. Gemeinsam wird geknotet, gefädelt und verpackt, um die sorgfältig präparierten Futterbeschäftigungen anschließend dem jeweiligen Zoobewohner zu geben. Die verpackten Leckereien können dabei ganz unterschiedlich sein. Ein Brett gespickt mit Nüssen für die Aras oder ein Karton gefüllt mit Heu und Gemüse für die Stachelschweine. Manchmal genügen aber auch schon ein paar Gewürze oder Bauklötzer bestrichen mit Apfelmus, um die Geschmacksknospen der Zootiere zu erfreuen. Das Sommerferien-Programm ist ein Angebot für Familien und dauert etwa 2,5 Stunden. Das Programm kostet 39 € pro Familie und ist jeweils mittwochs (03.08. (Hyazinthara), 10.08. (Weißschwanzstachelschwein) und 17.08. (Bären)) für 10 Uhr buchbar. In diesem Jahr wird es am 6. August ein Spezial zum Thema Schutz der heimischen Tiere im Garten geben. Ab 14 Uhr werden Insekten- und Ohrenkneiferhotels gebastelt, Igelhäuschen gebaut und Tipps gegeben wie der Garten fit für heimische Tierwelt gemacht werden kann. Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Voranmeldung per Telefon oder E-Mail erforderlich.Sommerferien-Programm „Wie komm ich an mein Futter? Wo: Zoo Hoyerswerda, Wann: am 03.08. (Hyazinthara); 10.08. (Weißschwanzstachelschwein) und 17.08. (Bären) jeweils um 10:00 Uhr, 06.08. Spezial zum Thema Schutz der heimischen Tiere im Garten ab 14:00 Uhr, Kosten: 39 € pro Familie, Dauer: ca. 2,5 h, Anmeldung: per E-Mail unter zoo@zookultur.de sowie telefonisch unter 03571/ 209 37 700

Zoo Magdeburg 15.07.2022
Kleine Münze–Große Wirkung: Zoo führt den Artenschutz-Euro ein
„Verursacht durch den Menschen sind weltweit zunehmend natürliche Lebensräume zerstört, führen Klimawandel und Umweltverschmutzung zu rapiden Arten- und Lebensraumverlusten“, erklärt Zoogeschäftsführer Dirk Wilke. Die Weltnaturschutz-union IUCN stuft aktuell fast 37.500 Tier- und Pflanzenarten als bedroht ein. Grund genug, die Kernaufgabe des Zoos – den Artenschutz – stärker in den Fokus zu rücken und sich stärker zu engagieren getreu dem Motto “Artenschutz weltweit vor Ort”. Derzeit unterstützt der Zoo Magdeburg den Erhalt bedrohter Arten durch die Beteiligung an 45 EAZA Ex-situ Programmen (EEPs), darunter für viele stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Arten wie Westafrikanischer Schimpanse, Spitzmaulnashorn, Afrikanischer Elefant, Blaulatzara, Roter Panda und einige südamerikanische Krallenaffenarten.Gemeinsam mit der Unterstützung der Zoobesucher möchte der Zoo verstärkt Artenschutzprojekte im natürlichen Lebensraum, also in situ, weltweit und vor Ort fördern.Ab sofort können die Zoobesucher beim Kauf des Erwachsenentickets freiwillig einen Artenschutz-Euro bezahlen und damit aktiv einen Beitrag für den Artenschutz leisten. Jeder unterstützt damit direkt den Erhalt der gefährdeten Arten und ihrer Lebensräume, denn die Einnahmen kommen zu 100 Prozent den derzeit sechs Artenschutzprojekten des Zoos zugute. Der Artenschutz-Euro fließt in folgende Projekte:
-> Zoo Magdeburg – Wildtierauswilderungsstation
-> Armonia Conservation Organisation
-> Wild Chimpanzee Foundation
-> Red Panda Network
-> SANCCOB saves seabirds

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 15.07.2022
Alpenzoo feiert eine weitere erfolgreiche Steinbock-Auswilderung
Diese Woche konnte der Alpenzoo eine weitere erfolgreiche Steinbock-Auswilderung feiern. Die Auswilderung fand am Mittwoch, den 13.7., in der Nähe der Lenzenhütte im Lessachtal statt. Hier wurden sechs Steinböcke in ihr neues Zuhause entlassen. Nach langer Vorbereitungszeit verlief die Auswilderung reibungslos und bereits nach wenigen Minuten waren die Tiere in der Natur verschwunden. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werden sich die Steinböcke an ihre neue Umgebung anpassen. In dieser Zeit wird sich auch ihr Fell verändern und dicker werden.„Es freut uns sehr, immer wieder von solchen Erfolgen berichten zu dürfen. Für alle Beteiligten ist eine Auswilderung jedes Mal wieder ein Abenteuer“, freut sich Zoodirektor Dr. André Stadler.Die angehängten Dateien dürfen kostenfrei verwendet werden. Als Quelle ist der Alpenzoo zu nennen. Wir würden uns sehr über eine Berichterstattung freuen.

Wildpark Assling 15.07.2022
Abendstimmung im Wildpark Assling
Was tut sich eigentlich bei den Tieren, wenn die letzten Besucher den Wildpark verlassen? Die Stimmung am Abend ist ein ganz besonderes Erlebnis. Der Übergang zwischen Tag und Nacht bietet spezielle Einblicke ins Tierreich. Viele der Tiere, die hier wohnen, sind dämmerungsaktiv. Daher ist am Abend bestimmt die beste Zeit um sie bei den verschiedensten Aktivitäten zu erleben. Beobachte die Luchskinder beim Spielen, die Goldschakale beim Fressen oder die Waschbären beim Klettern. Im Juli und August hat der Wildpark Assling jeden Freitag bis 21:00 Uhr geöffnet. Voraussetzung für die längere Öffnungszeit ist trockenes Wetter in Assling, ansonsten schließt der Wildpark zur gewohnten Zeit um 18:00 Uhr.

Zoo Landau in der Pflaz 14.07.2022
Ein Schuljahr für den Schutz der Vogelvielfalt: Klasse 2b der Grundschule Wollmesheimer Höhe in Landau gewinnt 1. Preis im Rahmen der Zoo-Natur-Erlebnistage der Zooschule Landau
Seit September des letzten Jahres befassen sich die Kinder der Klasse 2b der Grundschule Wollmesheimer Höhe in Landau mit Vogelvielfalt und Vogelschutz. Über die Monate haben sie intensiv mit ihren Forschermappen gearbeitet, Steckbriefe zu Vogelarten verfasst, mit bunten Vogelbildern eine Ausstellung gestaltet, im November Laternen in der Form von Vögeln gebastelt, im Winter Futterboxen hergestellt, im Frühjahr Nistkästen gebaut, Vogelnester und Federn gesammelt und noch vieles mehr unternommen.So haben sich die Schülerinnen und Schüler über die Zeit zu kleinen Vogelexpertinnen und Vogelexperten entwickelt. Angeleitet und unterstützt wurden sie durch ihre beiden Lehrerinnen Manuela Bader und Cécilia Guéguen-Neubecker. „So eine beeindruckende Schülerarbeit habe ich in 30 Jahren in der Zooschule noch nicht erlebt“, berichtet begeistert Gudrun Hollstein, Leiterin der Zooschule Landau, bei der Übergabe der Urkunde.Die Kinder haben den ersten Preis des Wettbewerbs im Rahmen der Zoo-Natur-Erlebnistage der Zooschule gewonnen und dürfen sich nun über eine exklusive Abendführung mit Stockbrotbacken im Zoo Landau freuen. „An dem Programm, bei dem die
Vielfalt der Vogelarten und ihr Schutz im Mittelpunkt steht, haben 29 zweite Klassen im Schuljahr 2021-22 teilgenommen. Zahlreiche Klassen haben sich am dazugehörigen Wettbewerb beteiligt“, erläutert Hollstein stolz. Einen 2. Preis gewannen die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler der Grundschule am Mandelbaum in Rohrbach unter der Klassenleitung von Silke Schönenberger für ihre aufwendig gestalteten Vogelbücher.Das Programm der Zooschule „Zoo-Natur-Erlebnistage – ein Schuljahr für den Schutz der Vogelvielfalt“ wird vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

Kölner Zoo 14.07.2022
Kälbchen auf dem Clemenshof zu sehen – Nachwuchs bei den Schwarzbunten-Niederungsrindern im Kölner Zoo
Dass es sich auf dem Clemenshof im Kölner Zoo gut leben lässt, wird diese Woche einmal mehr klar: „Lisa“, ein Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, hat vorgestern das weibliche Kälbchen Luise geboren. Lisa hat im Kölner Zoo bereits mehrfach Nachwuchs zur Welt gebracht und ist eine erfahrene Mutter. Vater ist der imposante Jungbulle Kalle, der vor zwei Jahren aus dem Tierpark Cottbus zu uns kam. Das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind entstand im 16. Jahrhundert in den Niederungsebenen von den Niederlanden bis Dänemark. Die Rasse kann sowohl für die Milch- als auch die Fleischproduktion eingesetzt werden. Die Rinder wurden jahrhundertelang in der Norddeutschen Tiefebene bis in die Mittelgebirge gehalten. Deutsche Schwarzbunte Niederungsrinder sind sehr gutmütig, leicht kalbend und verwerten auch nährstoffarme Pflanzen optimal. Seit Ende des 2. Weltkriegs wurden sie zunehmend von der mehr Milch gebenden Rasse „Holstein Friesian“ verdrängt. Das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind ist deshalb heute in seinem Bestand bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich seinem Erhalt. Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 14.11.2021
Wettbewerb: Gäste sind eingeladen, Wandkalender für 2023 mitzugestalten – Wer hat die schönsten Wilhelma-Fotos gemacht?
Mitten im Jahr ist es höchste Zeit, bereits an 2023 zu denken: Die Wilhelma bereitet nach der guten Resonanz bei der Wettbewerbspremiere auch für das kommende Jahr zwei Wandkalender in unterschiedlicher Größe vor. Hierzu lädt der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart seine Besucherinnen und Besucher erneut ein, den Wandschmuck mit Fotos mitzugestalten, die sie von den Tieren, Pflanzen, Gebäuden oder Parkansichten geschossen haben. Bis Ende Juli können pro Person drei Beiträge über das Portal www.wilhelma-kalender.de hochgeladen werden.„Weil voriges Jahr gleich rund 1500 Motive eingeschickt wurden, war schnell klar, dass wir unsere Gäste wieder zum Zuge kommen lassen wollen“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Wir haben selbst große Freude daran. Obwohl wir die Wilhelma aus der täglichen Arbeit schon auswendig zu kennen glauben, war die Jury überrascht, wie sich vieles mit ganz anderen Augen sehen lässt. Auf solche Aha-Erlebnisse hoffen wir auch dieses Mal.“ Der Kreativität ist dabei freien Lauf gelassen: ob detailfreudige Nahaufnahme, ungewöhnliche Perspektive, effektvolle Lichtverhältnisse oder lustiger Schnappschuss – alles ist erlaubt und erwünscht. Nur Menschen sollten wegen des Datenschutzes nicht abgebildet sein. Im Optimalfall kommen so vielseitige Motive zusammen, dass alle Facetten der Wilhelma Eingang in den Kalender finden: Flora, Fauna und Architektur. Für einen Kalender werden natürlich Bilder gesucht, die den ganzen Jahreslauf widerspiegeln, damit für jedes Monatsblatt etwas Passendes dabei ist. Berücksichtigung finden nur Aufnahmen, die authentisch, also nicht verfremdet, und zudem aktuell sind, das heißt nur Szenen zeigen, die heute noch in der Wilhelma so anzutreffen sind. Zum Beispiel scheiden ab jetzt Fotos von Orang-Utans aus, weil die letzten dieser Menschenaffen gerade den Zoologisch-Botanischen Garten verlassen haben. Für 2023 gibt die Wilhelma nun zum zweiten Mal zwei verschiedene Kalender heraus. Der traditionelle Wilhelma-Kalender im DIN A4-Format bleibt ein exklusives Geschenk für Freunde und Förderer sowie Partner der Wilhelma. Hinzu kommt ein hochwertiger DIN A3-Kalender, der mit anderen Motiven in den freien Verkauf geht. Auf diese Weise gibt es 26 Gewinnerinnen und Gewinner. Alle, deren Bilder ein Monatsblatt oder eine der Titelseiten zieren, erhalten als Prämie je fünf Freiexemplare beider Publikationen. Der Verkaufserlös kommt zum einen dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Zoologisch-Botanischen Gartens zugute und zum anderen fließen von jedem Kalender fünf Euro in Artenschutz-Projekte außerhalb der Wilhelma.

Tierpark Hellabrunn 14.07.2022
GEWOFAG ist neuer Sponsor von Hellabrunn
Grund zur Freude im Münchner Tierpark Hellabrunn: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG ist seit Kurzem neuer Sponsor des Münchner Zoos und zählt damit zu den strategisch wichtigen Unternehmen, die Hellabrunn langfristig unterstützen und somit ein Bekenntnis zu artgerechter Wildtierhaltung, Artenschutz und Umweltbildung abgeben. Die charmante Art des Hellabrunner Schimpansen Willi hatte einen großen Anteil daran, die Geschäftsführung der GEWOFAG von einem Sponsoring des Tierparks Hellabrunn zu überzeugen. Denn die Patenschaft für den charismatischen Menschenaffen aus dem Urwaldhaus war Teil des Sponsoringvertrags, der kürzlich zwischen der größten Vermieterin der Landeshauptstadt und der Münchener Tierpark Hellabrunn AG unterzeichnet wurde. „Sicherlich hat Willi auf uns einen ganz besonderen Eindruck gemacht, dem wir uns nicht entziehen konnten. Jedoch sind es die gesamtheitliche Arbeit und das Engagement dieses Vorzeige-Tierparks in Sachen Artenschutz, Wildtierhaltung und der Vermittlung von Umweltbildung, die wir durch unser Sponsoring unterstützen möchten“, erklärt Dr. Klaus-Michael Dengler, Sprecher der Geschäftsführung der GEWOFAG. „Wir bieten der Münchner Bevölkerung seit Generationen bezahlbaren Wohnraum und ein schönes Zuhause – der Tierpark tut ganz Ähnliches in seiner Funktion für bedrohte Wildtiere, was für die meisten der gepflegten Spezies überlebenswichtig ist – wir passen einfach zusammen“, schließt Dengler. Verena Dietl, Aufsichtsratsvorsitzende beider Gesellschaften und Münchner Bürgermeisterin freut sich über die Kooperation: „Es ist gut und sinnvoll, wenn die Tochtergesellschaften der Landeshauptstadt München ihre Kräfte und Ideen bündeln und sich gegenseitig finanziell, aber auch ideell unterstützen. Wir sitzen in unserem lebenswerten München schließlich doch alle in einem Boot, das durch eben diese Kooperationen in ruhigen Fahrwassern bleibt.“ „Wir freuen uns sehr über das Engagement der GEWOFAG als neuem Sponsor des Tierparks“, gibt sich Rasem Baban, Tierparkdirektor Hellabrunns, zufrieden. „Gerade nach zwei wirtschaftlich sehr schwierigen Jahren, nehmen die Sponsoringerträge einen immer höheren Stellenwert für den Tierpark ein. Es ist für Hellabrunn sehr wichtig, dass sich passende Unternehmen bei uns engagieren und im Gegenzug von attraktiven Kommunikationsmöglichkeiten profitieren“, so Baban weiter.

Zoo Heidelberg 13.07.2022
Elefant Tarak wohlbehalten im Kölner Zoo angekommen Letztes Mitglied der ‚jungen Wilden‘ hat den Zoo Heidelberg verlassen
Elefant Tarak ist gestern vom Zoo Heidelberg in den Kölner Zoo gezogen. Der Transport verlief Dank sorgfältiger Vorbereitungen reibungslos, der 16-jährige Elefant ist wohlbehalten in seinem neuen Zuhause angekommen. Mit Tarak hat der letzte Elefant der ‚jungen Wilden‘, die das Elefantenhaus 2010 zur Eröffnung bezogen haben, den Zoo Heidelberg verlassen. Der Zoo Heidelberg blickt auf 12 Jahre erfolgreiche Jungbullenhaltung zurück, in der viele Erfahrungen gemacht wurde, welche der ‚neuen‘ Generation Heidelberger Jungbullen, darunter die beiden Elefanten Ludwig und Yadanar, zugutekommen wird. „2010 haben wir mit der ersten Gruppe junger Elefantenbullen in Deutschland Neuland betreten,“ erinnert sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „In den vergangenen zwölf Jahren haben wir sehr viel über Elefantenbullen gelernt – auch von Tarak, der einfach ein toller Elefant ist!“ Die Jungbullengruppe im Zoo Heidelberg war das Studienobjekt vieler Wissenschaftler, die sich u. a. für die besondere Dynamik dieser Sozialkonstellation interessierten. Aber auch Forschungsequipment, wie ein Fußband, das alle Bewegungen des Elefanten aufzeichnet, wurde von den ‚jungen Wilden‘ auf Herz und Nieren getestet. All dies war jedoch nur möglich, weil die Tierpfleger in Heidelberg ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den jungen Elefantenbullen aufbauen konnten. Mit vielen Trainingseinheiten an der eigens dafür konstruierten Trainingswand arbeiteten Pfleger und Dickhäuter täglich kooperativ zusammen. Dass Elefantenbullen sich so aufgeschlossen auf die Pfleger einlassen und das tägliche Training mit Ihnen genießen, war vorher nicht allgemein bekannt. Auch die hohe Sozialkompetenz, welche die ‚jungen Wilden‘ in Heidelberg gezeigt haben, wurde den als eher einzelgängerisch eingeschätzten Bullen nicht in diesem Maße zugetraut. Besonders die Fähigkeit, nach einem Streit wieder positive Kontakte aufzubauen und kurze Zeit später miteinander zu baden oder zu spielen, begeistert Zoodirektor Dr. Wünnemann immer wieder: „Elefanten sind in der Lage, enge Freundschaften einzugehen. Bei unseren Jungbullen hatten diese Beziehungen aber keinen ausgrenzenden Anteil.“ Vor allem Tarak hat sich immer wieder als integrierendes Element in der Elefantengruppe bewährt und neuen Tieren die ersten Wochen in der Jungbullengruppe erleichtert.

Zoo Hoyerswerda 13.07.2022
Klettern wie die Gibbons Crowdfunding-Kampagne für ein Kletterareal
Zoo Hoyerswerda startet Crowdfunding-Kampagne auf www.99funken.de für ein Kletterareal in der Nähe der Gibbon-Anlage. „Nach all den tierischen Erlebnissen möchten wir unseren kleinen Gästen ein besonders Aktiverlebnis bieten“, sagt Arthur Kusber, Geschäftsführer der Zoo, Kultur und Bildung gGmbH. Während im Eingangsbereich des Zoos ausreichend Spielelemente vorhanden sind, fehlen diese im hinteren Bereich. Um auch dort dem Bewegungsdrang der überwiegend kleinen Gäste nachkommen zu können, hat sich der Zoo überlegt, ein kleines Kletterareal zu schaffen. Vorbild dafür waren die benachbarten Weißhandgibbons des Zoos. Auf fast neun Meter Länge soll dann geklettert, gehangelt und abgehangen werden. Doch zur Finanzierung des Kletterparcours benötigt der Zoo Unterstützung. Mit der Crowdfunding-Kampagne auf www.99funken.de soll der Parcours finanziert werden. Auf die Spender warten exklusive Prämien. Ob ein Nandu-Ei oder einen Tag im Traumjob Tierpfleger arbeiten, mit dieser Spendenaktion bietet der Zoo einmalige Erlebnisse und besonders ausgefallene Geschenkideen. Das Spendenziel der Kampagne beläuft sich auf mind. 9.600 EUR. Ab jetzt kann man bequem im Internet spenden und sich die exklusiven Prämien und Erlebnisse sichern. So geht’s: •Auf https://www.99funken.de/sparkasse/dresden registrieren oder mit dem eigenen Facebook-Account anmelden •Das Projekt des Zoos Hoyerswerda auswählen (https://www.99funken.de/klettern-wie-die-gibbons) •Spendensumme entsprechend der gewünschten Prämie auswählen •Daten und Zahlmethode eingeben •Fertig! Alle Spender erhalten neben der versprochenen Prämie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.

Tierpark Gotha 13.07.2022
Gothaer Tschaja-Weibchen wechselt in den Zoo Schwerin
Zuchterfolg im Tierpark Gotha sorgt für zoologischen Austausch und Arterhaltung. Das Tschaja-Weibchen, welches am 14. Februar 2022 im Tierpark Gotha geschlüpft ist, wechselt heute, am 13. Juli 2022, seine Heimatstadt und wird die neu aufgenommene Haltung der Halsband-Wehrvögel im Zoo Schwerin unterstützen. Die Bezeichnung Tschaja leitet sich von einem Lautruf ab, denn die Wehrvögel warnen ihre Artgenossen mit einem lauten „Tscha-ja“-Schrei. Seit 2014 beherbergt der Tierpark Gotha diese Art auf seinem Gelände. Der Tierpark Gotha befindet sich am Töpfleber Weg in 99867 Gotha und hat in der Sommerzeit täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist 45 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. Der Eintritt in den Tierpark kostet 8,00 €, ermäßigt 6,00 €. Die Eintrittskarten können an der Tageskasse sowie online unter tickets.tierpark-gotha.de erworben werden. Weitere Informationen zum Tierpark sind unter www.tierpark-gotha.de nachlesbar.

Tierpark Gotha 13.07.2022
Feldhamsterzuchtstation im Tierpark Gotha Gothaer Erlebniswelt beteiligt sich an Zucht und Auswilderungsprogramm.
Es ist eines der bedrohtesten Säugetiere Deutschlands und seit kurzem auf der internationalen Roten Liste (IUCN) der vom Aussterben bedrohten Tierarten: Der Feldhamster. Ende Juni wurden vier Feldhamster, zwei Männchen und zwei Weibchen, aus der Feldhamsterstation im Zoo Heidelberg von Tierparkleiter Frederik Linti entgegengenommen und leben sich hinter den Kulissen des Parks ein. Diese Art wird nach Fertigstellung der Außenanlage zukünftig auch für die Besucher sichtbar sein. Die Anlage wird dem natürlichen Lebensraum nachempfunden, lädt die Hamster entsprechend ihrer natürlichen Verhaltensweise zum Graben ein und wird mit Wildblumen sowie Getreide bestückt. Mit den Tieren beteiligt sich der Tierpark im Rahmen eines Projektes auch an der Wiederansiedlung im Rhein-Neckar-Kreis. Zudem befindet sich derzeit ein verletztes Fundtier in der Zuchtstation. Das Besondere: Hierbei handelt es sich um einen schwarzen Feldhamster, der fast nur in Thüringen vorkommt. „Wir haben also eine besondere Verantwortung zum Schutz dieser Unterart mit seiner seltenen, aber natürlichen Farbvariante. In einigen anderen Bundesländern ist der Feldhamster bereits ausgestorben“, äußert sich Tierparkleiter Frederik Linti. „Jedes Tier hat mehrere Boxen zur Verfügung, die über Röhren miteinander verbunden sind. Je nach Bewegungsdrang des Individuums, können die Boxen zusammengeschlossen werden. Dort legen sie Nest und Futterkammern an, die sich auch in ihrem natürlichen Lebensraum auf die verschiedenen Bauten verteilen.“ Der Feldarchitekt lebt am liebsten im Kornfeld. Durch die intensive Landwirtschaft, dem damit einhergehenden Mangel an Deckung und Nahrung, den Einsatz von Chemie und den versiegelten Flächenverbrauch durch den Menschen ist der Feldhamster in vielen Regionen fast ausgestorben. Veranstaltungstipp: Am Freitag, den 15. Juli 2022, lädt der NABU-Kreisverband Gotha e.V. um 19.00 Uhr zu einem Multimediavortrag in den Tierpark Gotha ein. Im Fokus steht hierbei der vom Aussterben bedrohte Feldhamster. Der Vortrag von Wolfgang Hock mit einer Einführung von René Sollmann gibt neben allgemeinen Informationen über die Nagetiere auch einen Einblick in den Artenschutz.

Zoo Basel 13.07.2022
Für Gäste und Einheimische: Zolli und Basel Tourismus spannen enger zusammen
Unter dem Motto «This is Basel» wirbt Basel Tourismus im In- und Ausland für einen Besuch der Stadt am Rheinknie. Und das mit Erfolg. Grund genug für den Zolli, mit dem wichtigen touristischen Vermarkter zusammenzuspannen. «Basil im Zolli», ein Postenlauf für Sechs- bis Zehnjährige quer durch den Zoo Basel, ist das Resultat dieser engeren Kooperation. Darüber hinaus können an der Tourist Information im Stadtcasino am Barfüsserplatz neu Zoo-Tickets und eine Auswahl an Zolli-eigenen Shop-Artikeln gekauft werden. Neben der «Schatzsuche mit Basil» und «Inschpäggter Basil» ist «Basil im Zolli» der dritte Postenlauf für Kinder, den Basel Tourismus lanciert; letzteren in enger Begleitung und Zusammenarbeit mit dem Zoo Basel. Im Zolli nimmt «Basil», einer der letzten lebenden Baselstäbe, die Binggis mit auf einen Rundgang quer durch den Zoo Basel. An 13 Posten lernen die Kinder viel Wissenswertes über unterschiedliche Tiere – von den Seelöwen über die Raubkatzen bis hin zu den Zolli-Giraffen. An den Posten gilt es Fragen zu beantworten, deren korrekte Lösung Buchstaben zum finalen Lösungswort beitragen. Gewisse Posten sind mit Zusatzaufgaben oder interessanten Fun-Facts ergänzt. Mit dem richtigen Lösungswort erhält jedes Kind zum Abschluss an der Zoo-Hauptkasse (Ausgang Binningerstrasse) eine kleine Überraschung. Verkauf über Basel Tourismus Der Verkauf des «Basil im Zolli» erfolgt ausschliesslich über Basel Tourismus – entweder online über basel.com/basil oder via Tourist Information im Stadtcasino am Barfüsserplatz. Offizieller Verkaufsstart ist der 13. Juli 2022. Die Preisgestaltung mit und ohne Zolli-Eintritt ist auf der Website von Basel Tourismus ersichtlich. Wer im Besitz einer Zolli-Jahreskarte ist, darf sich freuen: Beim Erwerb des «Basil im Zolli» sind die Abos normal gültig. Es entstehen keine Eintrittskosten. Pro Kind fallen lediglich die Kosten von 25 Franken für den Postenlauf an. In den 25 Franken pro Kind inklusive sind ein Turnbeutel mit Zoo-Basel-Schriftzug und Basel-Tourismus-Logo, der exklusiv beim Kauf des «Basil im Zolli» erhältlich ist, die Postenlauf-Broschüre, Bleistift und Radiergummi sowie ein Fernglas für unsere jungen Entdecker. Weiter liegt ein Gutschein für ein kostenloses Zolli-Cornet bei. Hinweis: Die Unterlagen müssen vor dem Zoo-Besuch an der Tourist Information im Stadtcasino am Barfüsserplatz abgeholt werden. Schaufenster im Herzen der Stadt Als Dienstleistung für die Einheimischen, insbesondere aber auch für die ausländischen Gäste, können Zolli-Tageseintritte ab sofort zu den regulären Preisen bei Basel Tourismus an der Tourist Information im Stadtcasino erworben werden. Um die Kooperation zwischen dem Zoo Basel und Basel Tourismus auch visuell zu untermalen, ist ausserdem eine Auswahl an Merchandising-Artikeln mit den beliebten Zolli-Motiven bei Basel Tourismus erhältlich. In einem der fünf Schaufenster am Barfüsserplatz sind die Produkte ausgestellt. Korallen und Meeresschutz Im Vivarium leben über 40 Korallenarten. Deren Pflege erfordert viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung und spezielle Techniken. Nebst der eigenen Vermehrung von Korallen engagiert sich der Zoo Basel auch für das langfristige Überleben der Korallenriffe in den Meeren. Seit 2015 unterstützt er ein Meeresschutzprojekt des Vereins «marinecultures.org» auf Sansibar. In den bunten Aquarien im Vivarium gedeihen über 40 Korallenarten. Die meisten davon sind Nachzuchten. Als empfindliche Organismen sind Korallen schwierig zu halten und zu vermehren. Denn die Korallenvermehrung durch Fragmentation (Teilung), wie sie im Zoo Basel zur Anwendung kommt, ist aufwändig. Und die Technik will gelernt sein: Von Hand, mit einem Messer oder gar mit der Säge werden kleine Korallenfragmente abgebrochen, auf einem Stück Felsen fixiert und ins Aquarium gelegt. Sofern die Mengenelemente des künstlichen Meerwassers im Aquarium in der richtigen Relation zueinander vorkommen, vermehren sich die Korallen. Damit sie zu einer ansehnlichen Grösse heranwachsen und früher oder später Teil eines Schaubeckens im Vivarium werden können, werden die Korallen hinter den Kulissen des Zolli gehegt und gepflegt. Die «Blumentiere» Korallen werden auch «Blumentiere» (Anthozoa) genannt. Weltweit sind über 5’000 Arten bekannt. Sie kommen in den Tropen und Subtropen, in der gemässigten Zone und in Polarzonen vor. Die meisten Korallen benötigen zum Überleben sogenannte Zooxanthellen (Algen) – so auch die Steinkorallen (Scleractinia). Steinkorallen sind neben den Blauen Korallen (Helioporida), den Feuerkorallen (Milleporidae), Muscheln und Kalkwürmern für die Riffbildung verantwortlich und formen das gesamte Ökosystem. Zooxanthellen siedeln sich in der Aussenhaut der Blumentiere an und leben mit diesen symbiotisch. Die Algen betreiben mit dem Wasser und dem CO2 der Korallen Photosynthese. Letztere wiederum sind auf den Sauerstoff und die Glucose der Algen angewiesen. Korallenriffe sind also hochkomplexe Gebilde mit diversen Abhängigkeiten, die durch Störfaktoren aus dem Gleichgewicht geraten können. Die Erwärmung, Versauerung und Verschmutzung des Meerwassers, die Überfischung oder auch Naturgewalten wie Stürme setzen Korallenriffen heutzutage enorm zu. Deshalb gelten Korallen als in hohem Mass bedroht. Meeresschutzprojekt auf Sansibar marinecultures.org ist eine kleine Non-Profit-Organisation (NPO) auf der Insel Sansibar mit Sitz in Zürich. Die Verantwortlichen setzen sich gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung für den Schutz der Meeresfauna ein. Eines der Projekte ist die «Wiederaufforstung» von beschädigten Korallenriffen. In einer Lagune werden spezifische Korallen gezüchtet, die mit den erhöhten Wassertemperaturen im indischen Ozean besser zurechtkommen. Dabei achtet die Organisation streng darauf, eine hohe Artenvielfalt zu erhalten. Sobald die Korallen für die Wiederansiedlung bereit sind, bohren die Züchter Löcher in abgestorbene Korallenstrukturen, in denen die gezüchteten Korallen mit Zement sicher befestigt werden können. Mit diesem Verfahren werden etwa 8’000 bis 10’000 Korallen pro Jahr umgesetzt. Ein weiteres Projekt der Organisation ist der nachhaltige Anbau von Badeschwämmen. Der Anbau benötigt nur wenig Infrastruktur, erfordert aber Fachwissen und gute Pflege. Die Schwammfarmen im Küstendorf Jambiani werden zumeist von alleinstehenden Frauen betrieben. Mit dem Verdienst können sie ihre Kinder versorgen und ihre Lebensqualität verbessern. Die Schwämme werden vor Ort verkauft oder exportiert und sind auch im Zoo-Shop erhältlich. Im Zeichen des Naturschutzes Die Förderung des Natur- und Artenschutzes hat für den Zoo Basel oberste Priorität. So unterstützt er weltweit verschiedene Naturschutzprojekte. Damit leistet der Zolli einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume mit all ihren Tieren und Pflanzen.

Zoo Duisburg 13.07.2022
Erstmals in Deutschland: Zoo Duisburg gelingt Nachzucht der Inselfruchttaube Der Nachwuchs gilt als Sensation, denn innerhalb Europas wurde die Vogelart bisher nur in zwei Zoos erfolgreich aufgezogen.
In der Asienvoliere im Affenhaus des Zoo Duisburg gelingt eine ornithologische Sensation: Erstmals werden in einem deutschen Zoo junge Inselfruchttauben erfolgreich aufgezogen. Das in Duisburg gesammelte Wissen über die Aufzucht der Jungvögel wird der Fachwelt zur Verfügung gestellt. Ursprünglich lebt diese unscheinbare Vogelart auf verschiedenen Inseln Indonesiens. Speziell angefertigte Nistschalen brachten nach anfänglichen Rückschlägen den Erfolg: Im Zoo Duisburg wachsen junge Inselfruchttauben auf. Aus der Ferne beobachtet das Tierpfleger-Team um Revierleiter Alexander Nolte erstmals bereits Anfang November 2021 das Brutgeschäft der selten gehaltenen Tierart. „Nah heran gegangen sind wir natürlich nicht, denn wir wollten auf keinen Fall stören. Daher haben wir nur aus der Ferne geschaut und die Daumen gedrückt“. Einige Wochen später flog ein Jungtier aus dem Nest aus. Es war das erste Mal, dass eine Inselfruchttaube in einem deutschen Zoo erfolgreich aufgezogen wurde. Kurze Zeit später begann das Elternpaar wieder mit dem Brutgeschäft – und es klappte erneut. Im Januar 2022 beobachteten die Tierpfleger ein weiteres Jungtier in der Voliere. „Und die Geschichte geht weiter“, freut sich Tierpfleger Nolte. „Denn im März dieses Jahres verließ zum dritten Mal eine kleine Inselfruchttaube das Nest. Und auch jetzt brütet das Weibchen wieder. Das ist ein großer Schritt – für uns als Zoo, sowie für den Schutz dieser Tierart“, so Alexander Nolte. Den Grundstein für den Erfolg legte das Zoo-Team bereits im Jahr 2020. Damals reiste ein neues Weibchen an den Kaiserberg. Nach wenigen Monaten begann das Taubenpaar mit der Balz. Bis zur deutschlandweit ersten Zucht in einem Zoo sollte es aber ein langer Weg sein. Revierleiter Alexander Nolte erinnert sich: „Immer wieder schleppte das Männchen Zweige heran und versuchte ein Nest zu bauen“. Die Beobachtungen des Pfleger-Teams sorgten anfänglich für Euphorie. Aber die Tiere hatten sich in der Asien-Voliere eine Brutstelle ausgesucht, welche nicht eben, sondern schräg war. „Das Nest fand daher keinen Halt“, so Nolte. Daraufhin installierte das Pfleger-Team über Monate hinweg zahlreiche Nisthilfen in den unterschiedlichsten Größen und Formen in der ganzen Voliere – ohne den gewünschten Effekt. „Immer wieder versuchten die Tiere an der schrägen und eigentlich ungeeigneten Stelle oberhalb der Pflegertür ihr Nest zu bauen“, erklärt Nolte. Speziell angepasste Nisthilfen brachten den Durchbruch, die Tauben entschieden sich für eines der angebotenen Nester, kleideten dieses mit Zweigen aus und starteten das Brutgeschäft. Die in Duisburg gesammelten Daten zur Aufzucht der Inselfruchttauben erweitern das Wissen über diese nur selten gehaltene Tierart und werden der Fachwelt zur Verfügung gestellt. Dabei ist es das Ziel, anderen Einrichtungen Ansätze zur erfolgreichen Aufzucht zu liefern, um eine gesundere Reservepopulation unter geschützten Bedingungen aufzubauen. Dies unterstreicht die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeit von Zoologischen Gärten zum Erhalt von Tierarten. Ursprünglich lebt die unscheinbare Inselfruchttaube auf verschiedenen Inseln Indonesiens. Hier bewohnen die Tiere Wälder bis auf eine Höhe von 1.100 Metern. Auch Baumsavannen und Mangroven sind ihre Heimat. Wie der Name schon verrät, ernährt sich die Inselfruchttaube von verschiedenen Früchten. Europaweit wird die Inselfurchttaube aktuell in nur sechs zoologischen Einrichtungen gehalten – innerhalb Deutschlands sind es lediglich zwei Zoos.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 13.07.2022
In den Sommerferien das Dach der Welt erkunden Mit der neuen Himalaya-Rallye im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Im Görlitzer Tierpark steht mit dem ersten Tibetdorf Europas ein kulturelles Juwel. Authentisch gestalte Gebäude wie das begehbare tibetische Bauernhaus oder der Kamelschober und landestypische Tiere wie Yaks, Kaschmirziegen oder Stachelschweine entführen in die ferne Welt. Die Liebe zum Detail wird an jeder Ecke deutlich, wenn Chörten, Gebetsfahnen, eine wassergetriebene Gebetsmühle, Handgebetsmühlen und Manisteine Eindrücke der buddhistischen Religion vermitteln. Als besonderes Sommerferien-Highlight hat sich der Tierpark eine Knobelreise durch Tibet einfallen lassen. „Das wird ein Spaß für kleine und große Rätselfüchse“, verspricht Zoopädagogin Isa Plath. „Die neue Himalaya-Rallye ist ein Rätselbogen im handlichen Flyer-Format, vollgespickt mit kniffligen Fragen und Hinweisen rund um typisch tibetische Tiere und Phänomene. Wer sich hier bis zur Lösung durchschlägt, kennt sich hinterher bestens aus auf dem Dach der Welt.“ Die Rallye ist geeignet für alle Besucher ab zehn Jahren und auf Anfrage an der Tierparkkasse kostenfrei erhältlich. Neben ein bis zwei Stunden Zeit sollte ein eigener Stift mitgebracht werden, besonders schöne Exemplare gibt es aber auch im Zoo-Shop. Der Görlitzer Tierpark, mit dem familienausflug.info-Award als sächsisches Ausflugsziel des Jahres 2022 ausgezeichnet, wünscht allen Kindern erholsame Sommerferien und viel Freude beim Genießen der freien Zeit im Zoo!

Tierpark Berlin 13.07.2022
Trauer im Tierpark Abschied von Kiara: Gesundheitszustand des Sumatra-Tigers verschlechterte sich rapide
Sumatra-Tiger gehören zu den seltensten Katzen der Erde und werden seit bereits seit den 1950er Jahren zum Erhalt dieser hochbedrohten Tierart im Tierpark Berlin erfolgreich gezüchtet. Die letzten Jungtiere, die vor fast vier Jahren geborenen Tiger-Vierlinge, wiesen jedoch tragischerweise eine Kniefehlstellung auf, welche zu Problemen im Bewegungsablauf führte. Als Ursache für die Fehlstellung konnten Wissenschaftler*innen eine genetische Erkrankung des mittlerweile verstorbenen Vaters zurückführen. Seit der Diagnose standen die vier jungen Tiger unter Beobachtung der Tierärzt*innen. Nachdem sich der Gesundheitszustand von Sumatra-Tiger Kiara in den vergangenen Tagen drastisch verschlechterte, musste sie nun eingeschläfert werden. Als Tigerin Mayang im Sommer 2018 vier Jungtiere zur Welt brachte, war die Euphorie zunächst groß. Die Freude wurde jedoch getrübt, als sich bei den Jungtieren Auffälligkeiten im Laufverhalten zeigten. Ende 2019 konnte nach CT-Untersuchungen im benachbarten Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) bestätigt werden, dass die vier Sumatra-Tiger eine Kniefehlstellung und damit einhergehende Knorpelschäden aufwiesen. Diese führten dazu, dass die jungen Tiger beim Laufen mit ihren Hinterbeinen einknicken. Trotz unterschiedlicher Therapieansätze ist bisher keine maßgebliche Verbesserung zu erkennen. „Das Wohl der Tiere steht für uns an oberster Stelle. Seit der Diagnose einer Kniefehlstellung überwachen wir den Gesundheitszustand der Tiger-Vierlinge kontinuierlich“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Wir stehen dazu mit unseren Kolleg*innen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung im Austausch, welche uns in solch schwierigen Situationen beratend zur Seite stehen“, ergänzt er. Zuletzt zeigte Tigerin Kiara ein noch auffälligeres Verhalten. Die Tierpfleger*innen und Tierärzt*innen beobachteten, dass es dem Tiger in den vergangenen Tagen sichtbar nicht gut ging. Sie verweigerte die Aufnahme von Flüssigkeit und Nahrung komplett. Daher wurde sie für eine erneute Untersuchung ins IZW gebracht. „Ich verfolge Kiara und ihre Krankheitsgeschichte nun schon seit zwei Jahren, die Kolleg*innen vom IZW kennen sie bereits seit ihrer Geburt“, berichtet Tierpark-Tierärztin Anja Hantschmann. „Wir waren uns anhand der Ergebnisse einig, dass sie Schmerzen hat und zukünftig auch weiter haben wird. Eine Möglichkeit zur Behandlung gibt es nicht. Die Entscheidung, sie von ihrem Leid zu erlösen fiel uns allen sehr, sehr schwer – doch es war die einzig richtige.“ Nach der Diagnose der gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Vierlinge wurde auch Tigermutter Mayang (11) im vergangenen Jahr klinisch und genetisch untersucht. Bei ihr konnten – anders als bei Vater Harfan – glücklicherweise keine Anzeichen auf eine erbliche Belastung festgestellt werden. Umfangreichen Analysen am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Tierärztliche Hochschule Hannover ließen darauf schließen, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Jungtiere auf eine Vererbung des im September 2020 verstorbene Tiger-Vaters Harfan zurückzuführen sind. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde nach gemeinsamer Beratung mit externen Experten des GSMP, des EEP und des Leibniz-IZW nun die Empfehlung für eine weitere Zucht mit Mayang gegeben und mit Tiger Jae Jae ein passender Partner gefunden. „Bei ihren drei Geschwistern ist der gesundheitliche Zustand bisher unverändert“, erklärt Kurator Matthias Papies. „Die Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Kiara nehmen wir jedoch zum Anlass, um uns auch mit externen Expert*innen noch einmal umfassend zum weiteren Vorgehen zu beraten.“

Zoo Leipzig 13.07.2022
Abtauchen in den Feriensommer des Zoo Leipzig Dinos, Märchen & tierischer Großstadt-Dschungel
Warum in die Ferne schweifen, wenn in Leipzigs Großstadt-Dschungel Urlaubsstimmung herrscht? Am 16. Juli eröffnet der Zoo Leipzig die Feriensaison und heißt alle Feriengäste herzlich willkommen! Zusätzlich zum Zoospaziergang durch die sechs Erlebniswelten mit ihrer tierischen Vielfalt verspricht das Ferienprogramm für Groß und Klein Abwechslung bei wissenswerten Entdeckertouren durch Asien, Afrika und Südamerika, fantasievollen Puppentheater-Aufführungen, spannenden Entdeckertagen und Touren zu den 20 Superhelden der Urzeit. Für alle Tier- und Fußballfreunde hält das Ferienauftakt-Wochenende einen besonderen Höhepunkt bereit: Die Pokaltour von RB Leipzig macht Station am 16.07. zwischen 9 und 16 Uhr und präsentiert im Konzertgarten in Begleitung des Maskottchens Bully den gewonnenen DFB-Pokal. Auch beim Sommerpuppentheater geht es sportlich und zugleich listig zu: Das Märchen „Der Wettlauf von Hase und Igel“ wird auf der Zoo-Bühne aufgeführt und lädt alle Kinder ab fünf Jahre ein, herauszufinden, wer schneller oder eben klüger ist. Die Aufführungen starten an beiden Tagen jeweils um 14 und um 16 Uhr im Konzertgarten. Darüber hinaus laden Holz-Spielstationen zum Ausprobieren ein, und auf dem Gondwanaland-Vorplatz können Sandbilder gefertigt und beim Dino-Quiz das eigene Wissen über den Lieblingssaurier getestet werden. Entdeckertouren zu den Superhelden der Urzeit Außerdem können alle Dinofans ihre ganz persönlichen Superhelden aus nächster Nähe bestaunen: Ob Tyrannosaurus rex, Argentinosaurus oder die beeindruckenden Flugsaurier – der Zoo hat sie (fast) alle und lebensgroß. Während der 90-minütigen Touren, die immer 10 Uhr starten, stehen 20 Superhelden der Urzeit im Mittelpunkt des Geschehens. Ebenso finden Touren durch die Erlebniswelten Afrika, Asien und Südamerika statt. Auf dem 60-minütigen Rundgang erkunden Sie gemeinsam mit den Lotsen die faszinierende Tierwelt der jeweiligen Kontinente. Gebucht können die Touren online unter Touren – Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) 10027 860 555 92 • 1 100 152 110 +49 341 5993-306/-308 Märchenzeit im Zoo Der Tradition folgend wird es während der Sommerferien im Zoo Leipzig auch wieder märchenhaft: Jedes Wochenende verwandelt sich um 14 und 16 Uhr die Bühne im Konzertgarten in eine Märchenbühne. Aufführungen, wie „Peter und der Wolf“, „Dornröschen“ oder „Krümelchens Abenteuer“ laden Kinder ab 3 Jahre ein, zwischen Tiger, Seelöwe und Kronenmaki in die Welt der Fantasie einzutauchen. Eine Übersicht über alle Vorstellungen finden Sie auf unserer Website: Puppentheater im Zoo Leipzig | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) Entdeckertage Die Entdeckertage Elefanten vom 12. bis 14. August bieten wieder einmalige Einblicke in die Welt der faszinierenden Dickhäuter. Zahlreiche Aktionen, wie Elefantenbasteleien, Einblicke hinter die Kulissen bis hin zur Lesung der „Was ist Was“ Autorin Andrea Weller-Essers im Elefantentempel am 13.08.2022, die jede Menge Wissenswertes über die grauen Riesen vermittelt, sind für alle Elefantenfreunde vorbereitet. Freier Eintritt für Schulanfänger Am 27. und 28.08. stehen die Erstklässler im Mittelpunkt des Zoogeschehens und sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag im Zoo zu verbringen. Bei verschiedenen Spielstationen und einer sportlichen Judosafari können sich alle noch mal austoben, bevor Mathe, Deutsch und Kunst Einzug in den Alltag halten. Begrüßt werden alle Schulanfänger am Zuckertütenbaum mit einem Gratiseis.

Zoo Landau in der Pfalz 13.07.2022
BAUHAUS engagiert sich mit 12.000 Euro für den Zoo Landau in der Pfalz
Patenschaften für Sibirischen Tiger & Co. wurden um zwei Jahre verlängert Mit Tierpatenschaften im Wert von 12.000 Euro engagiert sich das Unternehmen BAUHAUS weitere zwei Jahre für den Zoo Landau in der Pfalz. Die Fördermittel sollen vor allem dafür genutzt werden, die Tiere mit Futter zu versorgen und einen Teil der steigenden Betriebskosten zu decken. BAUHAUS bringt dem Zoo Landau damit wichtige Sofort-Hilfe. Denn auch wenn der Zoo 2022 von Corona-bedingten Schließungen bisher nicht wieder betroffen war, stehen Verwaltung, Pflegepersonal und alle weiteren Angestellten immer noch vor großen, teils neuen Herausforderungen. „Erhebliche Preissteigerungen für Futtermittel, Energie und auch sonstige Verbrauchsgüter, Materialien und Dienstleistungen gehen gerade auch an einem Zoo mit ganzjähriger Öffnung nicht spurlos vorbei“, sagt Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. „Die großzügige Spende von BAUHAUS ist für uns deshalb eine große Unterstützung.“ Schon seit vielen Jahren unterstützt BAUHAUS gemeinnützige Einrichtungen auf regionaler Ebene. Die Unterstützung des Zoos Landau schließt daran nahtlos an. Das Engagement von BAUHAUS ist insbesondere in krisengeprägten Zeiten ein wichtiges Symbol der Wertschätzung für die gesellschaftliche Bedeutung des Zoos in der Region. „BAUHAUS kommt aus der Region und steht für die Region. Lokales Engagement – vor allem für einen Zoo als wichtigen Ort der Erholung und der Freude für Jung und Alt, der Umweltbildung, des Artenschutzes und der Forschung – haben bei uns eine große Bedeutung“, sagt Kim Herrmann, vertretend für BAUHAUS im Rahmen der Spendenübergabe am 12. Juli 2022. „Mit unserer Spende tragen wir einen Teil dazu bei, dass der Zoo Landau seine tolle Arbeit auch in Zukunft fortführen kann.“ Natürlich ließen sich Kim Herrmann und Tanja Stellmach im Rahmen der Spendenübergabe die Gelegenheit nicht entgehen, sich vom Wohlergehen ihrer Patentiere selbst zu überzeugen. Dazu gehört unter anderem der Sibirische Tiger Igor, die Gepardin Shaina, die possierlichen Waldhunde sowie die der Natur stark gefährdeten Mähnen- bzw. Pustelschweine. Diese vergleichsweise günstig zu pflegende Tierart wurde 2022 sogar zum „Zootier des Jahres“ gekürt. Großkatze Igor dagegen gehört zu den anspruchsvolleren und kostenintensiveren Bewohnern im Landauer Zoo. Der Fleischfresser bringt gut 220 Kilogramm auf die Waage und verputzt jeden Tag rund acht Kilogramm Fleisch. Dass BAUHAUS seine Tierpatenschaften um weitere zwei Jahre verlängert hat, freut Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel deshalb umso mehr: „Im Namen von Igor und Co. sage ich den Verantwortlichen bei BAUHAUS deshalb mit symbolischem Pfotendruck herzlichen Dank für die großartige Unterstützung.“ BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 150 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 270 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.

Zoo Hoyerswerda 12.07.2022
Erstnachzucht bei den Hyazintharas ist ein Weibchen Ara-Mädchen für die Besucher jetzt zu sehen
Der im Zoo Hoyerswerda geschlüpfte Hyazinthara-Nachwuchs ist ein Weibchen. Das ergab die Federprobe letzte Woche. Seit kurzem zeigt sich auch die ganze Familie den Besuchern und das Jungtier verlässt immer öfter die Bruthöhle. Mittlerweile ist das Ende März geschlüpfte Mädchen schon genauso groß wie seine Eltern und kaum mehr von ihnen zu unterscheiden. Es hat ein rasantes Wachstum an den Tag gelegt. Jede Woche hat es ordentlich an Gewicht zugelegt und auch die markanten blauen Federn wurden mit jedem Mal mehr. „Unsere beiden Elterntiere Rosi und Rambo haben das für ihre Erstnachzucht vorbildlich gemeistert. Wir haben uns sehr gefreut das Jungtier Tag für Tag aufwachsen zu sehen“, erzählt Tierpflegerin Carmen Laudahn. Ein Jahr bleibt das Mädchen bei den Eltern und bekommt von ihnen alles beigebracht was es wissen muss. Seit sechzehn Jahren ist es die erste erfolgreiche Nachzucht des Arapärchens im Zoo überhaupt. In den vergangenen Jahren legten und brüteten die Großpapageien Rosi und Rambo durchaus Eier, allerdings waren diese entweder nicht befruchtet oder wurden von den Elterntieren nicht versorgt. Das junge Ara-Mädchen ist nicht der einzige Nachwuchs im Zoo, der sich derzeit den Besuchern zeigt. Gleich nebenan springt der Nachwuchs der Totenkopfaffen und auch der junge Springtamarin macht seinem Namen alle Ehre. Genauso weite Sprünge legen auch die drei kleinen Bennettkängurus zurück während der Gürteltiernachwuchs im Tropenhaus den Tag lieber noch verschläft. Ganz aufmerksam hingegen ist der Erdmännchen-Nachwuchs und behält alles genau im Blick. Schon ziemlich selbstständig ist das drei Monate alt Baumstachler-Mädchen bei seinen Klettertouren unterwegs. Die zwei einmonatigen Weißschwanzstachelschweine hingegen benötigen noch die volle Aufmerksamkeit der Eltern und zeigen sich bis jetzt immer nur kurz auf der Außenanlage.

Tiergarten Nürnberg 12.07.2022
Tiergartenfreunde Nürnberg feiern 5 000. Mitgliedschaft
Der Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. hat mit Katharina und Thomas Stürz aus Nürnberg seine 5 000. aktive Mitgliedschaft eingetragen. Vor dem „Haus der Tiergartenfreunde“ an der Paviananlage begrüßten Bürgermeister Christian Vogel, zuständig für den Tiergarten, die erste Vereinsvorsitzende Dr. Anja Prölß-Kammerer, Ulrike ReichZmarsly, ehrenamtliche Helferin beim Verein, und Tiergartendirektor Dr. Dag Encke die Familie und überreichten ein Willkommenspaket. Das Paket beinhaltete unter anderem einen Gutschein für einen Besuch beim Lieblingstier, ein Buch über das Manatihaus sowie ein Vaquita-Stofftier. Der Verein der Tiergartenfreunde der Stadt Nürnberg wurde 1958 gegründet und unterstützt den Tiergarten seitdem beim Bau oder bei der Umgestaltung von Anlagen und Gehegen. Daneben fördert der Verein auch gezielt Projekte im Bereich Arten- und Naturschutz. Auch Familie Stürz wollte hier etwas bewegen und hat sich deshalb für eine Mitgliedschaft entschieden. „Seit der Geburt unseres Sohns Henry sind wir Jahreskartenbesitzer und regelmäßig im Tiergarten. Zunächst war der Tiergarten vor allem ein attraktives Ausflugsziel für uns, da wir mit unserem Sohn immer wieder etwas Neues entdecken können“, sagt Thomas Stürz. „Mit der Zeit haben wir auch viel von den Artenschutzaktivitäten des Tiergartens mitbekommen. Vor allem die Geschichte des Vaquitas, des kleinen Schweinswals im Golf von Kalifornien, von dem es nur noch wenige Tiere gibt, hat uns sehr bewegt. Wir wollten hier mehr tun, haben uns informiert und uns schließlich entschieden, uns im Verein der Tiergartenfreunde zu engagieren.“ Mitgliedschaften steigen kontinuierlich In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Zahl der Mitgliedschaften der „Tiergartenfreunde“ kontinuierlich nach oben. Zählte der Verein 2012 noch knapp 2 300 Mitglieder, waren es 2020 bereits mehr als 4 500. Mit der nun eingetragenen 5 000sten Mitgliedschaft hat sich die Zahl innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Hinter den 5 000 Mitgliedschaften stehen rund 9 900 Einzelpersonen, da auch Partner-, Familien- oder Firmenmitgliedschaften möglich sind. Damit gehört der Verein der Tiergartenfreunde neben den Altstadtfreunden zu den größten Bürgerinitiativen in Nürnberg. Insgesamt haben die Tiergartenfreunde dem Tiergarten seit der Vereinsgründung mehr als zwölf Millionen Euro gespendet. Das bislang größte vom Verein unterstützte Projekt war das 2011 fertiggestellte Manatihaus. Auch die Sanierung des ehemaligen Flusspferdhauses, das 2018 als Wüstenhaus neu eröffnet wurde, finanzierte der Verein mit. Loyalität und Unterstützung aktuell wichtiger denn je „Einbußen durch die Corona-Pandemie, steigende Kosten für Bauprojekte, hohe Strom- und Gaspreise – wie für viele andere städtischen Einrichtungen ist die aktuelle Situation auch für den Tiergarten überaus herausfordernd. In Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, zuverlässige Unterstützerinnen und Unterstützer an seiner Seite zu wissen. Das Engagement der Vereinsmitglieder und Tierpaten ist ein aktives Bekenntnis zur Arbeit des Tiergartens – das wird auch bei Familie Stürz, unserer 5 000sten Mitgliedschaft, deutlich“, sagt Bürgermeister Christian Vogel. Erste Vereinsvorsitzende Dr. Anja Prölß-Kammerer ergänzt: „Die Tiergartenfreunde und Tierpaten mussten in den letzten Jahren auf vieles verzichten und haben uns trotzdem die Treue gehalten. Diese Unterstützung empfinden wir als großes Zeichen der Loyalität. Wir Tiergartenfreunde haben auch weiter viel vor. Wir möchten den Tiergarten vor Ort und darüber hinaus bei Aktivitäten im Bereich Artenschutz und Forschung unterstützen. Diese Felder werden gerade in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger.“ Mitgliedschaften im Verein der Tiergartenfreunde sind ab einem Jahresbeitrag von 35 Euro beziehungsweise 90 Euro mit ganzjährigem Eintritt in den Tiergarten möglich. Mitglieder haben beispielsweise Zugang zu besonderen Führungen, Veranstaltungen oder Vorträgen. Ein wesentliches Standbein des Vereins der Tiergartenfreunde sind die rund 20 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie unterstützen den Verein unter anderem bei Projekten und Veranstaltungen, sind Ansprechpartner für Mitglieder und Interessierte und vertreten den Verein bei Messen oder Festen nach außen. Tierpatenschaften für mehr als 150 Arten Neben dem Engagement der Ehrenamtlichen sind auch die 1992 ins Leben gerufenen Tierpatenschaften eine zentrale Säule des Vereins der Tiergartenfreunde. Auch hier entwickelten sich die Zahlen stets nach oben: 2012 unterstützten noch 645 Tierpaten den Artenschutz im Tiergarten, heute sind es mehr als 1 300. Seit 1992 kamen über die Tierparten insgesamt mehr als 2,4 Millionen Euro zusammen. Mit einer Tierpatenschaft kann jeder einen aktiven Beitrag leisten, die jeweilige Art zu schützen und den Tiergarten bei seinen Aktivitäten unterstützen. Mit den Geldern werden beispielsweise Forschungsprojekte unterstützt oder der Bau neuer Anlagen teilfinanziert. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: „Von der Bartgeiervoliere über das Mediterraneum bis hin zu den Anlagen für Erdmännchen und Buntmarder: Viele Projekte im Tiergarten können wir nur dank des Vereins der Tiergartenfreunde und der Tierpaten umsetzen. Mit dem Umbau der sogenannten Mittelspange arbeiten wir aktuell an einem weiteren Großprojekt, das ohne die großzügigen Spenden des Vereins nicht umzusetzen wäre.“ Die Tierpatenschaften gibt es im Tiergarten für mehr als 150 Arten und bereits ab 50 Euro. Als Dankeschön erhalten alle Tierpaten eine Urkunde, einen namentlichen Eintrag auf der Patenschaftsliste und eine Einladung zu einem Patentreffen. Je nach Höhe der Patenschaft gibt es zusätzlich eine Familien-Jahreskarte oder Tiergarten-Einzelkarten und ein individuelles Namensschild am jeweiligen Gehege.

Zoo Frankfurt am Main 12.07.2022
Von Frankreich nach Frankfurt: Brillenbär CHIMBO ist eingezogen
Der zweieinhalb Jahre alte CHIMBO bereichert seit einigen Tagen die Brillenbären-Anlage im Zoo Frankfurt. Auf Empfehlung des Zuchtbuchs kam er aus einem französischen Zoo an den Main. Auf der Anlage leben nun zwei männliche Brillenbären, in Zukunft möchte der Zoo die bedrohte Art aber gerne wieder züchten. Der jüngste Neuzugang des Frankfurter Zoos heißt CHIMBO und ist zweieinhalb Jahre alt. Der umgängliche Brillenbär kam bereits am 23. Juni in Frankfurt an. Geboren und aufgewachsen ist er im Zoo von Thoiry bei Paris. Nach der obligatorischen Quarantäne ist er nun neben MANU, der 2018 in Frankfurt geboren wurde, auf der Brillenbären-Anlage des Ukumari-Landes zu sehen und hat sich in seinem neuen Zuhause bereits gut eingelebt. „Ich freue mich“, so Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, „dass es nun wieder Zuwachs bei den beliebten Brillenbären gibt. Das ist nicht nur für die Besucherinnen und Besucher des Zoos attraktiv, sondern auch wichtig für den Bestand der Art, denn CHIMBO ist im Rahmen des Zuchtprogramms nach Frankfurt gekommen.“ Auch wenn der Zoo Frankfurt derzeit mit zwei männlichen Brillenbären selbstverständlich nicht selbst züchtet, ist der Einzug von CHIMBO ein wichtiger Bestandteil des internationalen Populationsmanagements. Der Zoo hofft, dass er in absehbarer Zeit erneut eine Zuchtempfehlung erhält und wieder ein Brillenbär-Weibchen nach Frankfurt kommen kann. Einer der Junggesellen wird dann in einen anderen Zoo umsiedeln. Brillenbären (Tremarctos ornatus) sind die einzigen Bären Südamerikas. In ihrer ursprünglichen Heimat, den Bergregionen der südamerikanischen Anden, nimmt ihr Bestand seit Jahren immer weiter ab. Von der Weltnaturschutz-Union (IUCN) wird die Art als gefährdet eingestuft. Einer der Gründe: Wegen des immer knapper werdenden Lebensraums geraten die Tiere zunehmend in Konflikt mit Menschen, wenn sie zum Beispiel deren Maisfelder aufsuchen. Die Brillenbären sind für den Zoo Frankfurt ein wichtiges Element in seiner Ausrichtung auf die Haltung und Zucht bedrohter Arten. Doch die Zucht in Zoos muss mit dem Schutz der Lebensräume einhergehen. Daran arbeitet die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Die eng mit dem Zoo verbundene Naturschutzorganisation unterstützt bereits seit 1976 Projekte zum Natur- und Artenschutz in Peru – eines davon ist dem Schutz der Brillenbären im Manu-Nationalpark gewidmet. Die ZGF unterstützt die peruanische Nationalparkbehörde beim ökologischen Monitoring, bei der Ausbildung von Rangern und bei der Umweltbildung in Gemeinden, die in der Nachbarschaft der Schutzgebiete liegen. So soll der Mensch-Tier-Konflikt, der vielen Bären das Leben kostet, entschärft werden. Zoodirektorin Dr. Christina Geiger betont: „Unser neuer Brillenbär CHIMBO erfüllt auf ideale Art und Weise eine Botschafterfunktion für seine in der Natur bedrohten Artgenossen, da er uns hilft, auf die wichtige und erfolgreiche Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt in den Ursprungsgebieten der Brillenbären hinzuweisen.“ Die Arbeit der ZGF im Manu-Nationalpark ist eines der sechs Projekte, welches vom Zoo und seinen Besucherinnen und Besuchern mit dem freiwilligen Naturschutz-Euro unterstützt wird. Gäste des Frankfurter Zoos können so ganz aktiv zum Schutz von CHIMBOs Artgenossen beitragen.

Tierpark Bern 12.07.2022
Noch mehr gefiederter Nachwuchs im Tierpark Bern
Weiterer seltener Vogelnachwuchs im Tierpark Bern: Bei den beiden bedrohten Alpenvögel Auerhuhn und Alpensteinhuhn sind im Juni Jungvögel geschlüpft. Auch bei den Säbelschnäblern, Eiderenten sowie Schneeeulen rufen und fiepen flauschige Federknäuel. Das Auerhuhn ist die grösste Hühnervogelart Europas und in der Schweiz laut Roter Liste des Bundesamt für Umwelt stark gefährdet. Umso erfreulicher, dass im Dählhölzli-Zoo beide Hennen Nachwuchs grossziehen. Erfolgreiche Nachzuchten bei den Auerhühnern gelingen dem Tierpark, seit der verantwortliche Tierpfleger auf Naturbrut umstellte. Nachkommen aus Naturbrut sind fitter und besser trainiert, sodass sie widerstandsfähiger werden als die Handaufzuchten. Die Nachzuchten bei den Auerhühnern in Bern tragen dazu bei, in der EAZA (Europäischer Dachverband der Zoos und Aquarien) eine gesunde und diverse Population des seltenen Alpenvogels zu haben. Jungvögel gab es im Dählhölzli-Zoo auch bei einem weiteren seltenen Alpenhühnervogel, dem Alpensteinhuhn. Als einziger EAZA-Zoo in der Schweiz hält der Tierpark Bern die prachtvollen schwarzweissen Säbelschnäbler. Die Küken haben beim Schlupf einen geraden Schnabel. Von ihren Eltern lernen sie, ihre Nahrung durch das sogenannte Säbeln im Flachwasser zu «ertasten». Spannend ist es auch, das territoriale Verhalten des Säbelschnäbler-Paares zu beobachten. Bei den Schneeeulen sind drei Jungvögel geschlüpft und werden vom Muttervogel grossgezogen, während das Männchen für Futter sorgt. Es handelt sich um die erste Nachzucht, seit das neue Männchen in den Dählhölzli-Zoo gezügelt ist. Auffallend ist die unterschiedliche Grösse der Jung-tiere. Dies weil die Jungvögel im zeitlichen Abstand schlüpfen, wie die Eier gelegt und bebrütet wurden.

Tierpark Nordhorn 12.07.2022
Die Zooschule „to go“ – Zooschulunterricht zukünftig auch direkt in der Schule Sparkassenstiftung unterstützt neues Tierpark-Projekt mit fast 15 000 Euro
Die Zooschule des Tierpark Nordhorn ist aktuell stark nachgefragt. Das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) steht dabei stark im Fokus. Ein neues Projekt, die Zooschule „to go“ soll diese Inhalte zukünftig auch direkt an die Schulen bringen. In 2016 wurde das Gebäude dank der finanziellen Unterstützung der Grafschafer Sparkassenstiftung realisiert und wertet seitdem den Bildungsstandort Grafschaft Bentheim als bisher einziger anerkannter außerschulischer Lernort nach BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) merklich auf: Die Zooschule im Tierpark Nordhorn. Durch die Ausarbeitung der Zooschulprogramme in Anlehnung an die Lehrpläne der Schulen bietet sie vielfältige Möglichkeiten. Weit über 15 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen in der Vergangenheit (mit Ausnahme der Corona-Zeit) jährlich an den Angeboten der Zooschule teil – Tendenz steigend. „Die Nachfrage nach Zooschulunterricht war ungebrochen groß, erst recht im Zusammenhang mit dem Erlass zur Bildung Nachhaltiger Entwicklungen durch das Kultusministerium im vergangenen Jahr“, verdeutlicht Zooschulleiterin Ina Deiting. Um es auch Schulen zu ermöglichen, die aus der Ober- oder Niedergrafschaft eine weitere Anreise haben, die Zooschul-Angebote wahrzunehmen, wird nun das Projekt „Zooschule to go“ umgesetzt. „Wir kommen nun mit unseren Zooschulmitarbeiterinnen und – mitarbeitern auf Anfrage zu einem bestimmten Themenkatalog auch in die Schulen, sodass diese die Anfahrtszeit- und -kosten sparen“, so Projektleiterin Bettina Schiks. Auch dieses Projekt konnte nur dank der Grafschafter Sparkassenstiftung, die 14.750 Euro zur Verfügung stellte, so zügig umgesetzt werden. „Die Sparkassenstiftung hat in ihrer fast 27-jährigen Geschichte erheblich zur Entwicklung des Tierparks beigetragen und unterstützt diesen immer wieder bei wegweisenden Projekten. Die „Zooschule to go“ ist aus unserer Sicht ein solch wegweisendes Projekt“, meint Hubert Winter. Der Stiftungsratsvorsitzende der Grafschafter Sparkassenstiftung fügt hinzu: „Es ist doch wunderbar, dass noch mehr Schülerinnen und Schüler viel über Natur mit ihren Pflanzen und Tieren, über die Umwelt und viele weitere Themen von ausgebildeten Fachkräften erfahren können.“ Die Verantwortlichen der Zooschule des Tierparks haben in Ergänzung zum bisherigen Bildungsangebot ein erweitertes Programm entwickelt. „Natürlich kann an der Schule selber nicht so viel Tierbegegnung stattfinden wie im Tierpark, dennoch gibt es gute Möglichkeiten, den Unterricht lebendig zu gestalten. Wir verzahnen das Programm in den Schulen eng mit dem Unterricht, der nach wie vor im Zoo selber stattfinden. Die Begeisterung, die das direkte Tiererlebnis bietet, ist schließlich durch nichts zu ersetzen.“, verdeutlicht Tierparkleiter Dr. Nils Kramer. In diesem Schuljahr fanden bereits die ersten Testläufe für die „Zooschule-to go“ statt. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Zooschule, Dr. Rebecca Schulte-Iserlohe und Projektleiterin Bettina Schiks, waren mit dem Programm „Bauernhof gestern, heute und morgen“ in der Grundschule Wietmarschen zu Gast. Hier übernahmen sie in den Klassen 3 und 4 jeweils eine Doppelstunde und brachten viel Material mit, um den Kindern die Thematik näher zu bringen. Bei einem Besuch der Klassen im Tierpark konnte das in der Schule gelernte Wissen auf dem historischen Vechtebauernhof vertieft werden. Ein rundum gelungenes Pilotprojekt für die Zooschulmitarbeiterinnen und die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule aus der Niedergrafschaft. Viele weitere Themenpakete sind bereits geschnürt worden oder befinden sich noch in der konkreteren Ausarbeitung. Das Programm der „Zooschule-to go“ richtet sich dabei nicht nur an Grundschulen, sondern an alle Schulformen, inklusive der Berufsbildenden Schulen. Viele der Themen, wie zum Beispiel das Themenpaket „Artenschutz“ oder „Müll und Umweltschutz“ haben dabei direkten Bezug zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), für die die Zooschule als außerschulischer Lernort anerkannt wurde. Dies ist ein Vorteil für alle Schulen, da diese seit dem BNE Erlass aus dem vergangenen Jahr nachweisen müssen in diesem Themenfeld aktiv zu sein. Entweder durch eigene Programme an den Schulen, oder durch Mithilfe von Kooperationspartnern, wie der Zooschule des Nordhorner Tierparks. Das gesamte Programm der „Zooschule to go“ ist auf der Webseite des Zoos unter www.tierpark-nordhorn.de/unsere-zooschule-to-go/ zu finden. Dass der Unterricht der Zooschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter an den Schulen dabei ganz besonders ausgestaltet wird, versteht sich fast von selbst. „In die Schulen werden wir Präparate wie Felle oder Schädel mitbringen, die die Kinder befühlen und untersuchen können. Videos können Sachverhalte verdeutlichen und einige wenige Tiere eignen sich auch dazu, sie in den Unterricht mitzubringen“, sagt Ina Deiting und ergänzt: „So kann auch in der „Zooschule to go“ ein Lernen mit mehreren Sinnen stattfinden.“ Informations- und Buchungsanfragen für die „Zooschule to go“ können ab sofort über die Mailadresse zooschule@tierpark-nordhorn.de erfolgen.

Zoo Magdeburg 12.07.2022
9 FÜR 9: Mit dem 9-Euro-Ticket auf tierischer Safari durch Sachsen-Anhalt
In Sachsen-Anhalt gibt es eine große und bunte Tierpark- und Zoolandschaft und von den insgesamt 36 Einrichtungen im Land, haben sich mehr als die Hälfte zur Kampagne „9 für 9“ zusammengeschlossen. Unter diesem Motto und pünktlich zu Beginn der Sommerferien wollen die Zoos und Tierparks in Sachsen-Anhalt damit auf die ressourcenschonende und umweltfreundliche Nutzung des 9-Euro-Tickets für einen Besuch bei ihnen aufmerksam machen. Der Umwelt-, Natur- und Artenschutz sowie dessen Vermittlung gehört mit zu den wichtigsten Aufgaben von zoologischen Einrichtungen – gleichzeitig zählen sie aber auch zu den bedeutendsten Freizeiteinrichtungen und Naherholungsstätten im Land mit den meisten Besuchern. Verbunden ist die Kampagne mit einer Verlosungs- und Stempelaktion. Landesweit werden in Sachsen-Anhalt ab dem 8. Juli 2022 die 9-für-9-Aktionskarten in den Städten und Gemeinden verteilt. Wer im Aktionszeitraum vom 08.07.-31.08.2022 mindestens drei der teilnehmenden Einrichtungen besucht und sich jeweils einen Stempel auf seine Aktionskarte geben lässt, nimmt nach Einsendung oder Abgabe der Karte an der Verlosung von attraktiven Tages- oder Jahreskartenpreisen teil. Wer es sogar schafft bis zu neun der teilnehmenden Zoos und Tierparks zu besuchen, auf den warten besonders attraktive Preise mit einmaligen tierischen Erlebnissen. Erhältlich ist die Karte an den bekannten Auslagestätten von Citycards und Flyern sowie in den teilnehmenden Zoos und Tierparks. Eine Übersicht dazu sowie die Teilnahmebedingungen findet man auf www.zoo-magdeburg.de/9fuer9. Das Gewinnspiel endet am 31.08.2022 und der Einsende- bzw. Abgabeschluss ist der 07.09.2022. Auch der Zoo Magdeburg nimmt an dieser Aktion teil und hofft auf viele Teilnehmer. Zoogeschäftsführer Dirk Wilke ist von der Idee der Kampagne überzeugt und sagt dazu: „Durch diesen Zusammenschluss der großen Zoos und kleineren Tierparks werden alle Teilnehmer gleichermaßen mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt und auch Touristen, die Sachsen-Anhalt während der Ferien besuchen, werden auf die vielfältigen tiergärtnerischen Einrichtungen im Land aufmerksam gemacht. Zugleich hoffen wir, dass möglichst viele Menschen ein 9-Euro-Ticket und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, um uns zu besuchen.“ Der Zoo Magdeburg ist für Besucher aus dem ganzen Land gut an das ÖPNV-Netz angebunden. Am Bahnhof Magdeburg-Eichenweiler halten S- und Regionalbahnen aus Halle, Wolfsburg, Bernburg, Schönebeck, Wittenberge und weiteren Orten. Von dort erreicht man den Zoo bequem in wenigen Gehminuten oder mit der Straßenbahnlinie 10. Zahlreiche Möglichkeiten bestehen außerdem am Magdeburger Hauptbahnhof, am Zentralen Busbahnhof oder am Neustädter Bahnhof, um mit dem Zug, dem Bus und der Straßenbahn den Zoo zu erreichen.
Teilnehmende Zoos und Tierparks in Sachsen-Anhalt: Zoo Aschersleben, Tierpark Bad Köse,n Tiergarten Bernburg, Tierpark Bierer Berg/Schönebeck, Tierpark Bodetal, Tiergarten Lebenshilfe Bördeland, Tierpark Dessau, Gruson Gewächshäuser Magdeburg, Tiergarten Halberstadt, Zoo Halle, Tierpark Köthen, Zoo Magdeburg, Tierpark Petersberg, Tiergarten Stendal, Wildpark Tangerhütte, Heimatnaturgarten Weißenfels, Tierpark Wittenberg

Tierpark Hellabrunn München 12.07.2022
Ein Hellabrunner Luchs im Fokus der Wissenschaft
Forschung und Wissenschaft zählen zu den Kernaufgaben moderner wissenschaftlich geführter zoologischer Gärten. Allerdings finden Forschungsarbeiten oftmals eher unbemerkt von den Besuchern statt. Hellabrunn hat sich mit seinem Luchsweibchen jüngst an zwei Studien beteiligt. Diese verdeutlichen die Relevanz von wissenschaftlichen Untersuchungen in zoologischen Gärten sowohl für die Optimierung des Tiermanagements in menschlicher Obhut, als auch den Schutz gefährdeter Arten in ihrem natürlichen Lebensraum. Das Hellabrunner Luchsweibchen Mia stand zuletzt unter besonderer Beobachtung: Eine Wildkamera war in ihrer Anlage aufgehängt und machte jedes Mal Bilder, wenn Mia an dieser vorbeilief. Es handelt sich dabei um ein Forschungsprojekt der Artenschutzorganisation Snow Leopard Trust, das sich Schneeleoparden, Luchsen und weiteren Katzenarten widmet. Diesen Arten ist gemeinsam, dass sie in der Natur aufgrund einer sehr heimlichen Lebensweise nur sehr schwierig zu beobachten sind. Um das Vorkommen solcher Arten in einem Gebiet festzustellen und ihre Populationen zu überwachen, kommen daher meist selbstauslösende Wildkameras zum Einsatz. Die Herausforderung ist aber, die exakte Anzahl an Tieren der entsprechenden Art zu bestimmen – schließlich könnte auch immer wieder dasselbe Individuum an der Kamera vorbeigekommen sein. Katzenarten wie etwa der Luchs besitzen individuelle Fellmuster, die dabei helfen können. Ein Computerprogramm muss dafür erkennen können, welche Bilder dasselbe Tier zeigen – und das unabhängig von Tageszeit oder Aufnahmeperspektive. Hier kommen die Zoos ins Spiel: „Anders als im natürlichen Lebensraum können wir uns bei allen Bildern der Wildkamera in der Luchsanlage sicher sein, dass sie immer dasselbe Tier zeigen, nämlich unsere Mia“, erklärt Jonas Homburg, zoologischer Volontär in Hellabrunn. Als Mitglied der AG Wissenschaft und Forschung des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) betreut und unterstützt er Forschungsvorhaben im Tierpark und hat auch die Kamera in der Luchsanlage platziert. „Wenn viele Zoos auf diese Weise Bilder ihrer Luchse aufnehmen, entsteht eine Referenzdatenbank, mit der der Computer-Algorithmus lernen kann, Individuen zuverlässig zu unterscheiden. Dies ist ein deutliches Beispiel für eine Forschungsarbeit, die ausschließlich in zoologischen Gärten durchgeführt werden kann, aber absolut wesentliche Erkenntnisse für den Schutz der Tiere im natürlichen Lebensraum liefert.“, so Homburg weiter. Diese Verbindung von Ex-situ- und In-situ-Projekten besteht auch in einer weiteren Forschungsarbeit, an der Hellabrunn sich beteiligt. Im Rahmen des Zuchtprogramms für den Eurasischen Luchs wird ein genetisches Screening der in Zoos gehaltenen Luchse durchgeführt. Dafür wurde frischer Kot von Tierpark-Luchs Mia gesammelt und in Ethanol konserviert, damit daraus am Senckenberg Forschungsinstitut die DNA untersucht werden kann. Mit den Ergebnissen der Analyse wird es z.B. möglich sein, die geografische Herkunft der Luchse zu bestimmen, neue Zuchtpaare bestmöglich zusammenzustellen oder besonders geeignete Tiere für Auswilderungsprojekte auszuwählen. Der Luchs war in Teilen seines europäischen Verbreitungsgebiets vollständig ausgerottet und konnte z.B. im Harz mit zoogeborenen Tieren wiederangesiedelt werden. Tierparkdirektor Rasem Baban freut sich über die Beteiligung Hellabrunns an den Studien und betont die besondere Relevanz der Forschung in zoologischen Gärten: „Zoos und Tierparks machen auf diese Weise schwer durchführbare wissenschaftliche Untersuchungen möglich. Daraus werden nicht nur neue Erkenntnisse gewonnen, sie leisten auch wichtige Beiträge für den Erhalt bedrohter Arten in ihren Lebensräumen.“

Zoo Vivarium 12.07.2022
Zoo Vivarium: „Das Sozialleben der Tiere – nicht immer nett“ Abendführung am 29. Juli
Im Rahmen der „Darmstädter Exkursionen“ bietet der Zoo Vivarium am Freitag, 29. Juli 2022, die Abendführung „Das Sozialleben der Tiere – nicht immer nett“ an. In Paaren oder in Gruppen zu leben bedeutet sich unterzuordnen, Kompromisse einzugehen oder als Anführer 24 Stunden am Tag alles kontrollieren zu müssen um seine Interessen durchzusetzen. Von vielen Tierarten kann man daher in ihrem sozialen Gefüge ganz sicher nicht sagen, dass sie „nett“ oder gar „lieb“ sind. Die weit verbreitete Meinung, dass es Tieren in der Natur „gut geht“ trifft daher auch nur auf die wenigsten Individuen zu. In jedem Fall dient die soziale Organisation einer Tierart aber immer dem Überleben des eigenen Nachwuchses und damit auch der eigenen Spezies im täglichen Wettbewerb mit konkurrierenden Arten.

Zoo Salzburg 11.07.2022
Mehr als artverwandt: Mutter des neuen Pumas Inigo ist gebürtige Salzburgerin
„Als wir feststellten, dass der Puma, der bei uns einziehen und damit die Nachfolge Yaguls antreten sollte, tatsächlich sein Enkel ist, waren wir gleichermaßen erfreut wie überrascht“, schildert Geschäftsführerin Sabine Grebner die anfängliche Situation. „Als das junge Männchen Inigo vor etwa drei Wochen aus Frankreich bei uns in Salzburg eintraf, war es deshalb fast ein bisschen so, als würde Yagul wieder nach Hause kommen“, fügt sie hinzu. Nachdem der junge Puma die ersten beiden Wochen hinter den Kulissen verbrachte, ist er seit vergangenem Montag auch auf der Außenanlage unterwegs. „Allerdings ist Inigo noch sehr zurückhaltend und nach wie vor dabei sich einzuleben, so dass er sich tagsüber gerne ganz nach oben in den felsigen Bereich der Anlage zurückzieht und kaum zu sehen ist“, erklärt Kuratorin Lisa Sernow. Bis er sich komplett an seine neue Umgebung gewöhnt hat, wird er sicherlich noch ein paar Wochen brauchen. „In der Zwischenzeit suchen wir nach einer passenden Partnerin für Inigo“, erklärt Sabine Grebner. Sie ergänzt: „Wann ein neues Weibchen in Salzburg einzieht, können wir natürlich noch nicht sagen.“ Der elf Monate alte Inigo wurde im etwa 50 Kilometer südöstlich von Paris gelegenen Parc de Félins geboren. Seine Mutter Casey kam im Mai 2012 im Zoo Salzburg zur Welt. Für die Elterntiere Yagul und Winnie war sie der siebte von acht Würfen zwischen den Jahren 2003 und 2013. 2012 und 2013 brachte das Weibchen jeweils nur ein Jungtier zur Welt. Winnie verstarb im Jahr 2019, ihr langjähriger Partner Yagul, der 19 Jahre im Zoo Salzburg lebte, folgte Anfang 2022.

Opel Zoo Kronberg 11.07.2022
Jungtiere im Opel-Zoo Zwei Tiefland-Nyalas wurden im Juni geboren
Der Jungtierreigen im Opel-Zoo geht weiter: Auch bei den Tiefland-Nyalas gab es Nachwuchs, der am 1. und 26. Juni 2022 zur Welt kam. Bereits bei den Jungtieren ist gut zu sehen, dass diese Tierart an seinen Lebensraum in dichten Wäldern und Dickichten mit Wasserzugang gut angepasst ist: Die hellen Streifen auf bräunlichem Untergrund lösen die Umrisse der Tiere im dichten Pflanzengewirr auf und bieten eine hervorragende Tarnung. Bei den Tiefland-Nyalas besteht ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus. Während die Männchen bis 140 kg schwer werden, dunkel gefärbt sind, Mähnen und auffallende Hörner besitzen, sind die Weibchen deutlich kleiner, wiegen etwa 60 kg und haben eine rötlich-braune Färbung und keine Hörner. Nyalas besitzen keine festen Territorien, beide Geschlechter haben überlappende Wohnbezirke. Es werden keine festen Herden gebildet. Die stabilste soziale Einheit ist ein ausgewachsenes Weibchen mit Jungtieren aus mehreren Generationen. Die Bestände im südlichen Afrika sind zurzeit insgesamt nicht gefährdet; die Zoologischen Gärten Europas tragen mit einem European Ex-Situ Programme (EEP) zum Erhalt dieser Tierart bei, an dem auch der Opel-Zoo beteiligt ist. Die Nachzuchten werden in diesem Zuchtprogramm koordiniert.

Tiergarten Kleve 11.07.2022
Ein exklusiver Abend im Zoo
Abends allein im Zoo? Der Tiergarten Kleve bietet jetzt die einmalige Chance, für einen Abend einen Zoo für sich allein zu mieten. „Im Rahmen unserer Crowdfunding-Aktion bieten wir die einzigartige Möglichkeit an, einen exklusiven Abend im Tiergarten Kleve zu verbringen“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek. „An diesem besonderen Abend darf man sich außerhalb der regulären Öffnungszeiten von 18 bis 21 Uhr im Tiergarten aufhalten und dabei die besondere Abendstimmung bei unseren Tieren genießen. Und das Beste: Außer den Gästen, die man hierfür einlädt, ist der Tiergarten sonst menschenleer.“ Das besondere Angebot bietet sich unter anderem für Firmenevents, Geburtstage oder andere Familienfeiern an. Von 18 bis 21 Uhr hat man den Tiergarten Kleve exklusiv für sich allein. „Die Abendzeit ist immer eine ganz besondere Zeit bei unseren tierischen Bewohnern. Nachdem alle Gäste den Tiergarten um 18 Uhr verlassen haben, suchen sich unsere Seehunde meist ein sonniges Plätzchen, die Przewalskipferde suchen nach dem besten Gras und die Gürteltiere werden aktiv“, beschreibt Polotzek die besondere Atmosphäre eines Zooabends. „Daher freue ich mich sehr, dass wir für jede Spende über 1.000 € bei unserem Crowdfunding für die Zweifarbtamarinanlage dieses besondere Erlebnis anbieten. Und das Beste: Mit diesem Beitrag tut man noch etwas Gutes und sorgt so dafür, dass bald eine der seltensten Affenarten der Welt zu uns nach Kleve ziehen kann.“ Der Tiergarten Kleve sammelt derzeit in einem Crowdfunding Spenden für die neue Zweifarbtamarinanlage. Zu jeder Spende gibt die Volksbank Kleverland noch einmal 10 € obendrauf. Daher haben es sich Alfi Niklas und Theo Brauer von der Volksbank Kleverland nicht nehmen lassen, sich einmal persönlich vom Baufortschritt der Baustelle zu überzeugen. „Die Entwicklung, die der Tiergarten Kleve derzeit macht, ist wirklich großartig. Und da man gemeinsam mehr erreichen kann als allein, unterstützen wir sehr gerne den Tiergarten beim Bau der neuen Zweifarbtamarinanlage und hoffen, dass noch viele das Crowdfunding unterstützen und für eine der seltensten Affenarten der Welt spenden“, so Theo Brauer. Im Zuge des neuen Masterplans „Tiergarten Kleve 20+“ entsteht derzeit im künftigen Themenbereich Südamerika eine Anlage für die vom Aussterben bedrohten Zweifarbtamarine. Unter www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/tiergarten-kleve kann man sich an der Crowdfunding-Aktion beteiligen und für die neue Zweifarbtamarinanlage im Tiergarten Kleve spenden.

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