Zoopresseschau

Tiergarten Kleve 30.07.2021
Schwein gehabt: 3 kleine Ferkel im Tiergarten Kleve
Am Montag, 26. Juli, erblickten drei Ferkel im Tiergarten Kleve das Licht der Welt. Die Mutter ist eine Rote Wollsau, der Vater ein Bunter Bentheimer Eber. Die ursprünglich aus Ungarn stammenden Wollschweine, auch als Mangalitza bekannt, wurden ursprünglich aufgrund ihres Fettanteils gezüchtet. „Mit einem Fettanteil von 65-70% der Gesamtmasse seines Körpers ist das Mangalitza eine der fettesten Schweinerassen der Welt“, weiß Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Die intramuskuläre Marmorierung mit Fett sorgt für ein besonders schmackhaftes Fleisch, welches durch die hohen Anteile an Omega-3-Fettsäuren sowie der natürlichen Antioxidantien im Fett auch als sehr gesund angesehen wird.“ Um 1900 waren Wollschweine mit über 6,5 Millionen Individuen die häufigste Schweinerasse Ungarns und erlebten nach dem Zweiten Weltkrieg einen Bestandsrückgang. In den 1970-er Jahren waren sie sogar fast aus Ungarn verschwunden. „Der Grund für den Rückgang des Mangalitzas ist der hohe Fettanteil. Früher war Fett am Schweinefleisch vor allem als Energiequelle von Bedeutung. Doch seit der Mitte des 20. Jahrhunderts möchten die Konsumenten immer magereres Fleisch, was das Mangalitza beinahe an den Rand der Ausrottung gebracht hat“, so Polotzek. Hinzu kommt, dass die Tiere durch ihre geringe Fruchtbarkeit und die längere Mast nicht konkurrenzfähig zu den heutigen Mastschweinen sind. Heute haben sich die Bestände mit rund 60.000 Tieren wieder etwas erholt, aber dennoch wird das Rote Wollschwein derzeit als gefährdete Haustierrasse gelistet. „Die Tragzeit bei Schweinen ist immer auf den Tag genau 3 Tage + 3 Wochen + 3 Monate. Danach bringen die Mangalitza-Sauen drei bis neun Ferkel zur Welt, die ähnlich wie Frischlinge leicht gestreift sind. Bereits mit wenigen Tagen verlassen die Ferkel zum ersten Mal den Stall und erkunden neugierig ihre Umgebung.“, berichtet Polotzek und freut sich über den Nachwuchs, der auch schon bereits für die BesucherInnen zu sehen ist. Wer die drei Ferkel sehen möchte, kann das täglich im Tiergarten Kleve tun. Neben Nachwuchs bei den Schweinen erfreuen auch die Jungtiere von Zwergotter, Trampeltier und Seehund derzeit die Gäste. Der Tiergarten Kleve ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet. Eine Online-Reservierung ist nicht mehr erforderlich.

Tierpark Chemnitz 30.07.2021
Nachwuchs bei den Minischweinen – Außerdem Rebhuhn-Küken geschlüpft
Am 23. Juli gab es Nachwuchs auf dem erzgebirgischen Bauernhof im Tierpark Chemnitz: Die Göttinger Minischwein-Sau „Bärbel“ hat gleich sechs Ferkel zur Welt gebracht. Für Bärbel, die erst Anfang des Jahres in den Tierpark kam, ist es der erste Nachwuchs. Vater ist Eber „Ehrmann“, der momentan getrennt von Sau und Ferkeln im Nachbargehege untergebracht ist. Hausschweine tragen drei Monate, drei Wochen und drei Tage, was in Summe zwischen 112 und 114 Tagen sind. Wie bei ihren wilden Verwandten – den Wildschweinen – bauen sie vor der Geburt ein nestartiges Lager, in dem die Ferkel die ersten Wochen verbringen. Drei bis vier Monate lang säugt die Sau ihre Ferkel. Die Hausschwein-Rasse „Göttinger Minischwein“ wurde Anfang der 60er-Jahre durch gezielte Kreuzung an der Universität Göttingen gezüchtet. Ziel war eine besonders kleine Schweinerasse zu kreieren, die speziell für Versuchszwecke gedacht ist, da sich Menschen und Schweine physiologisch recht ähnlich sind. Mittlerweile erfreuen sich die Minischweine aber auch großer Beliebtheit als Haustiere, weshalb es eine große Vielfalt an Farbschlägen gibt. Nachwuchs bei den Rebhühnern – Bei den Rebhühnern im Wildgatter Oberrabenstein sind am 10. Juli elf Küken geschlüpft. Das Pärchen, das seit Januar 2020 im Wildgatter lebt, hat zum ersten Mal Nachwuchs. Normalerweise beginnt die Balz der Rebhühner im zeitigen Frühjahr. Der Zeitpunkt richtet s ich nach den Temperaturen: Da es in diesem Jahr relativ lange kalt war, hat sich ihre Balz entsprechend nach hinten verschoben. Rebhennen legen im Schnitt 15 Eier, wobei jüngere Hennen mehr legen als ältere. Die Brutzeit beträgt 24 bis 26 Tage, die Küken sind Nestflüchter. Der Hahn bewacht die brütende Henne und beteiligt sich auch an der Aufzucht und dem Schutz der Jungen. Die Familie – bei Rebhühner spricht man in der Jägersprache von einer Kette – bleibt den Winter über zusammen. Rebhühner gelten in Deutschland als stark gefährdete Tierart. Die intensive Landwirtschaft macht den einstigen Kulturfolger zum Kulturflüchter. Rebhühnern fehlen heutzutage geeignete Brutmöglichkeiten. Des Weiteren finden sie oft auch keine geeignete Nahrung. Dabei gelten Rebhühner eigentlich als relativ anspruchslose Tierart – trotzdem gehen die Bestände immer mehr zurück.

Zoo Krefeld 30.07.2021
Sommerlicher Zoobesuch für „frühe Vögel“ und „Nachteulen“ in Krefeld – Morgenführung mit Frühstück und Sommerabend mit Musik und Snacks
In den Sommerferien bietet der Zoo Krefeld noch zwei besondere Erlebnisse für große und kleine Fans an. „Frühe Vögel“ können am Sonntag, 8. August, ab 8 Uhr bei einer Morgenführung den erwachenden Zoo erleben. Morgens sind die Tiere besonders aktiv und neugierig, wenn die frühen Besucher vor den Gehegen stehen. In vielen Anlagen gibt es Nachwuchs zu entdecken. Nach der morgendlichen Runde durch den Zoo wartet ein Frühstück in der Zooscheune auf die Teilnehmenden der Führung. Nach der Stärkung kann der Zoo noch auf eigene Faust besucht werden. Erwachsene zahlen 59 Euro, Kinder 29 Euro inklusive Eintritt, Zooführung und Frühstücksbuffet. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 5. August, per E-Mail an zoofuehrungen@zookrefeld.de möglich. „Nachteulen“ kommen eher an einem Sommerabend auf ihre Kosten: Am Donnerstag, 12. August, ist der Zoo bis 21 Uhr geöffnet. Auf der Erdmännchen-Lodge entführt Musiker Fabian Küpper mit seiner Handpan in ferne Welten. Snacks versüßen den Sommerabend mit Blick auf die Afrika-Savanne. Spannend wird es an den Infopunkten über Afrikanische Tiere und Große Katzen. Mit Blick auf die Flamingos lädt die Terrasse der Zoogastronomie zum Verweilen ein. Der Eintritt am Sommerabend kostet nur den Abendeintritt von sieben Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder ab drei Jahre. Jahreskarteninhaber kommen wie immer kostenfrei in den Zoo. Alle Informationen stehen unter www.zookrefeld.de

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 30.07.2021
Versteigerung der Humboldt-Apotheke voller Erfolg – Knapp 600 € kamen für den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec zusammen
Ein Strahlen im Gesicht auf beiden Seiten – sowohl Initiatorin der Aktion und Inhaberin der Humboldt-Apotheke Brigitte Westphal als auch der Direktor des Görlitzer Tierparks Dr. Sven Hammer sind am Dienstag zur Übergabe des Erlöses hocherfreut über den zustande gekommenen Beitrag. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums wurden in der Vorwoche einige, heute in der Apotheke nicht mehr benötigte Utensilien an die Höchstbietenden vergeben. Zwischen 15 und 20 Personen nahmen mit lebhaftem Interesse an der vom Antiquar Hans-Ullrich Leonhardt geleiteten Auktion teil. Es wurde eifrig geboten und gab Anlass für so manchen Spaß am Rande. Die knapp 600 € rundete Brigitte Westphal noch auf und kündigte gleich die nächsten Veranstaltungen an: im Herbst soll eine weitere Versteigerung und eine Lesung mit Stefan Bley stattfinden.

Zoo Heidelberg 30.07.2021
Gemeinsam für die Heidelberger Gorillas – Tiergartenfreunde spenden 15.000 Euro an den Zoo Heidelberg
Der Verein der Tiergartenfreunde engagiert sich seit vielen Jahren für Erhalt und Ausbau des Zoo Heidelberg. Am 20. Juli konnte der Förderverein erneut einen großzügigen Scheck über 15.000 € an den Zoo Heidelberg übergeben. Insgesamt wurden damit bereits 65.000 € für den Bau der neuen Gorilla-Außenanlage gesammelt. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann nahm die Spende direkt am Ort der geplanten Erweiterung der Gorillaanlage entgegen und dankte dem Vorstand und den Mitgliedern des Vereins für die Spende und den außerordentlichen Einsatz. Ehrenamtliches Engagement ist vor allem in Krisenzeiten von unschätzbarem Wert und setzt ein Zeichen der Solidarität. Der Zoo musste in diesem und im vergangenen Jahr aufgrund der coronabedingten Schließung und Begrenzung der Besucheranzahl auf einen erheblichen Anteil seiner Einnahmen verzichten. Viele Projekte sind daher finanziell hintenangestellt worden. Daher sind die Spenden des Vereins für den Zoo sehr wichtig. Ohne die aktuelle Spende für die Gorilla Anlage könnte die Anlage wohl nicht verwirklicht werden. Die Heidelberger Gorilla-Gruppe soll ein modernes und abwechslungsreich gestaltetes neues Zuhause erhalten. Auf der neuen Freianlage, die zwölf Mal größer sein wird, als die bisherige Außenanlage, sollen Klettermöglichkeiten und Ruheplätze entstehen, die den vom Aussterben bedrohten Menschenaffen sowohl Beschäftigung als auch Rückzug bieten. Besonders spannend für Tiere und Besucher wird die Vergesellschaftung der Gorillas mit einer weiteren Affenart und Pinselohrschweinen sein. Zum Konzept gehört eine von den Bildungsexperten des Zoos konzipierte ergänzende Ausstellung, welche die Zoobesucher über faszinierende Details der Biologie der Gorillas und über die Bedrohungen der Gorillas in den Regenwäldern informiert. Dank dem gemeinsamen Engagement der Vereinsmitglieder konnten in den vergangenen Jahren insgesamt 320.000 € an Spenden für wichtige Zoo-Projekte gesammelt werden. Viele kleine Aktionen wie Waffel backen, Glühweinstände und der Verkauf von Kuchen haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass diese erhebliche Menge an Spenden zusammengekommen ist. Trotz Corona Krise, die viele geplante Aktionen nicht zuließ, kam in diesem Jahr eine Summe von über 15.000 € für die Heidelberger Gorillas zusammen. Der Verein der Tiergartenfreunde hat als Vereinszweck die Unterstützung des Zoos in allen Belangen. Er beteiligt sich an Arbeiten im Zoo und veranstaltet regelmäßig Wohltätigkeitsaktionen aber auch Mitgliederreisen und Vorträge rund um das Thema Zoo, Tierhaltung und Artenschutz. Weitere Infos zum Verein und zur Mitgliedschaft unter www.tiergartenfreunde.de

Tiergarten Nürnberg 30.07.2021
Zoopädagogik punktet mit Online-Unterricht
Seit Februar 2021 bietet die Zooschule des Tiergartens der Stadt Nürnberg einen digitalen Live-Unterricht aus dem Tiergarten an. Das Themenspektrum reicht von Insekten über den tropischen Regenwald bis zu den Klassen der Wirbeltiere. Das kostenlose Angebot wurde bislang 113 Mal gebucht und war bei Grund- und Mittelschulen wie auch
Gymnasien erfolgreich. Da die Schülerinnen und Schüler im Frühjahr 2021 den außerschulischen Lernort Tiergarten nicht besuchen konnten, kam der Tiergarten den Klassen digital entgegen. Hierzu luden die Klassen den Zoopädagogen Christian Dienemann von der Zooschule des Tiergartens ein, im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu einem vorher festgelegten Thema zu sprechen und ihre Fragen zu beantworten. Eine Einheit dauerte zwischen 30 und 45 Minuten. Das Programm wurde auch nach der Öffnung des Tiergartens Ende April 2021 fortgeführt. Angeboten wurden Themen zur Vielfalt von Tiergruppen, zur Anpassung von Tierarten an ihren Lebensraum und zur Spezifik von Lebensräumen. Am erfolgreichsten war das Thema „Tarnen und Täuschen“, das von mehr als 40 Prozent der Klassen gebucht wurde. Auf den zweiten und dritten Platz der Beliebtheitsskala kamen die Unterrichtsthemen „Leben im Wasser“ und „Wer frisst was?“. Alle drei Topthemen wurden besonders von Grundschulklassen nachgefragt. Weitere Informationen unter: https://tiergarten.nuernberg.de/ihr-besuch/kinder/zooschule.html

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 30.07.2021
Sommer-Abendführungen im Alpenzoo: Jeweils Dienstag und Donnerstag um 18.00 Uhr
Mit Beginn der Sommerferien starteten wieder die beliebten Abendführungen im Alpenzoo. Jeden Dienstag und Donnerstag um 18.00 Uhr führen MitarbeiterInnen von Gehege zu Gehege und erläutern die Arbeit der Tierpfleger und geben Neuigkeiten aus dem Tierreich des Alpenzoo. Dabei werden ausgewählte Tiere gefüttert. Letzte Abendführung ist am 9. 9. 2021.Es gelten die normalen Eintrittspreise zuzüglich einer Führungspauschale von € 2,- für Erwachsene.

Opel-Zoo 30.07.2021
Aug in Aug mit Kattas und Varis im Opel-Zoo Kostenfreie Führungen in die Madagaskar-Voliere nun buchbar
Die Madagaskar-Voliere für Kattas und Rote Varis wurde der Öffentlichkeit bereits im Juni vorgestellt. Zunächst konnten die Zoobesucher die beiden Lemurenarten im Innenraum durch die große Panoramascheibe beobachten. Nach einigen Wochen erkundeten die Tiere dann getrennt das große Außengehege und schließlich auch gemeinsam. Sie sind auf jeden Fall jetzt schon zu einer großen Publikumsattraktion geworden. Im nächsten Schritt der Eingewöhnung dürfen die Besucher nun in kleinen Gruppen von maximal 15 Personen in Führungen in die Anlage hinein und die agilen Tiere in direkter Begegnung näher kennenlernen. Die Führungen sind kostenfrei und finden ab dem 2. August zunächst drei Mal täglich statt, nämlich jeweils um 12, um 14 und um 16 Uhr. Sie starten am unteren Eingang der Voliere. Unter der fachkundigen Leitung eines Zoopädagogen geht es dann hinein zuden Lemuren, um sie etwa 30 Minuten lang quasi hautnah zu erleben. Die Besucher dürfen auf keinen Fall Futter mit in die Voliere nehmen und auch keine offenen Taschen. Und was ist zu tun, um an einer solchen Führung teilzunehmen zu können? Im Online-Shop auf der Homepage www.opel-zoo.de muss zuvor die Anmeldung mit Kontaktdaten und Personenanzahl erfolgen; sie ist nicht telefonisch, per Email oder vor Ort möglich. Jedes Führungsticket muss mit den Kontaktdaten ausgedruckt und beim Zoopädagogen abgegeben werden. Zur Nachverfolgung wird der Ausdruck vier Wochen lang archiviert und dann vernichtet. Auch die Ferienführungen, die zu verschiedenen Themen kostenfrei angeboten werden und montags bis freitags um 11 Uhr stattfinden, müssen vorab über den Onlineshop gebucht werden. „Wir freuen uns, dass wir nach den Corona-Einschränkungen nunmehr endlich den Zoobesuchern wieder ein Stück mehr Normalität im Zoo anbieten können“, so Dr. Martin Becker, der mit seinem engagierten Team für Führungen und das gesamte zoopädagogische Angebot zuständig ist. Er ergänzt, dass insbesondere eine direkte Tierbegegnung, wie sie in der Madagaskar-Voliere möglich ist, ein ganz besonderes Highlight des Zoobesuchs darstellt. Die Besucher können ab dem 2. August auch wieder in den Streichelzoo mit seinen Ziegen, Schafen und Eseln hineingehen und dann erstmals die Minischweine bewundern, die sogar schon Nachwuchs haben. Die Kinder freuen sich sicherlich, dass dann die weitläufigen Abenteuer-Spielplätze zum Austoben geöffnet sind. Auch Grillplatzreservierungen können ab diesem Zeitpunkt vorgenommen werden. Geschlossen sind weiterhin Aquarium und Bällebad; das Pony- und Kamelreiten ist noch nicht möglich. Weiterhin müssen die AHA-Regeln auch beim Zoobesuch eingehalten werden. Alle Informationen zu den aktuellen Corona-Auflagen auf www.opel-zoo.de zu
finden.

Tierpark Weeze 30.07.2021
Lieblingsfoto 2.0
Auch in diesem Jahr sucht der Tierpark die Lieblingsfotos seiner Besucher! Da der Tierparkkalender im vergangenen Jahr ein großer Erfolg war, soll auch in diesem Jahr ein
Tierparkkalender erscheinen. Daher kann jeder ab sofort bis zum 15. September 2021 sein persönliches Lieblingsfoto aus dem Tierpark beim Tierpark einsenden. Für den Kalender muss das Foto folgende Kriterien erfüllen:- Aufnahme im Querformat – eine möglichst hohe Auflösung (bei geringer Auflösung ist ein Druck nicht möglich) – Tiere und/oder Personen dürfen nicht am Rand des Bildes zu sehen sein, da für den Druck ein Rand von 3mm pro Seite eingerechnet werden muss.Auch der jüngste Nachwuchs im Tierpark, die kleine Lamastute, die in der vergangenen Woche im Tierpark zur Welt kam, dürfte sich als Fotomotiv eignen. Aber bei über 400 Tieren findet sich bestimmt für jeden das passende Motiv. Bitte schicken Sie ihr Lieblingsfoto in originaler Auflösung ausschließlich via Email an den Tierpark (info@tierparkweeze.de). Geben Sie in der Email bitte als Betreff „Lieblingsfoto“ ein und geben auch Ihren vollständigen Namen an, damit wir die Bilder exakt zuordnen können. Einsendungen sind bis zum 15.09.2021 möglich. Danach erfolgt die Auswahl der Bilder. Wir freuen uns auf möglichst viele Einsendungen, kreative Bilder und viele tierische Eindrücke! Mit der Einsendung des Fotos erklären Sie sich mit der Veröffentlichung, auch über den Kalender hinaus einverstanden. Der Tierpark freut sich nach wie vor über Spenden oder die Übernahme von Patenschaften. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite des Tierparks unter www.tierparkweeze.de

Zoo Hoyerswerda 29.07.2021
Wie komm ich an mein Futter? Sommerferien-Programm für Familien im Zoo Hoyerswerda
Wie komm ich an mein Futter? Vor dieser Herausforderung stehen Hyazintharas, Bären und Weißschwanzstachelschweine des Zoo Hoyerswerdas beim diesjährigen Sommerferien-Programm. Zoopädagogin Silke Kühn stellt gemeinsam mit den Ferienkindern unterschiedlichste Futterbeschäftigungen für die verschiedenen Zoobewohner her. Über die Futtergabe wird der Alltag der tierischen Bewohner in Zoos und Tierparks spannender und abwechslungsreicher gestaltet. Doch dafür braucht es ein wenig Kreativität und manches Geschick. Als kleine Hilfstierpfleger können die Ferienkinder beim Ferienprogramm beides unter Beweis stellen. Gemeinsam wird geknotet, gefädelt und verpackt, um die sorgfältig präparierten Futterbeschäftigungen anschließend dem jeweiligen Zoobewohner zu geben. Die verpackten Leckereien können dabei ganz unterschiedlich sein. Ein Brett gespickt mit Nüssen für die Aras oder ein Karton gefüllt mit Heu und Gemüse für die Stachelschweine. Manchmal genügen aber auch schon ein paar Gewürze oder Bauklötzer bestrichen mit Apfelmus, um die Geschmacksknospen der Zootiere zu erfreuen.Das Sommerferien-Programm ist ein Angebot für Familien und dauert etwa 2,5 Stunden. Das Programm kostet 35 € pro Familie und ist jeweils mittwochs (18.08. (Hyazinthara), 25.08. (Bären) und 01.09. (Weißschwanzstachelschwein)) für 10 Uhr buchbar. Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Voranmeldung per Telefon oder E-Mail erforderlich. Sommerferien-Programm „Wie komm ich an mein Futter? Wo: Zoo Hoyerswerda, Wann: am 18.08. (Hyazinthara); 25.08. (Bären) und 01.09. (Weißschwanzstachelschwein) jeweils um 10:00 Uhr, Kosten: 35 € pro Familie, Dauer: ca. 2,5 h, Anmeldung: per E-Mail unter zooschule@zookultur.de sowie telefonisch unter 03571/ 209 37 700

Tiergarten Nürnberg 29.07.2021
Tiergarten wildert wieder Habichtskauz im Steinwald aus
Am Mittwoch, 28. Juli 2021, wilderte der Tiergarten der Stadt Nürnberg einen jungen Habichtskauz in einem Wiederansiedelungsprojekt des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V. (VLAB) im Naturpark Steinwald in der Oberpfalz aus. Der Vogel wurde bereits vor einem Monat abgegeben und in einer Eingewöhnungsvoliere im Wald mit seiner neuen Umgebung vertraut gemacht. Insgesamt wurden sechs junge Käuze ausgewildert, darunter drei Vögel aus dem Opel-Zoo Kronberg und zwei aus französischen Zoos. In den kommenden Tagen kommen sieben weitere Käuze aus Frankreich hinzu. 1965 gab es weltweit die erste Nachzucht von Habichtskäuzen (Strix uralensis), auch Uralkäuze genannt, in menschlicher Obhut im Tiergarten Nürnberg. Allein im Zeitraum von 2003 bis 2021 wurden vom Nürnberger Brutpaar 39 Jungkäuze aufgezogen. Fünf dieser Tiere wurden an ein Zuchtnetzwerk abgegeben, während 34 weitere an Wiederansiedlungs-projekte in Deutschland und Österreich gingen. „Bei dem immer schneller werdenden Rückgang der Arten ist jede erfolgreiche Auswilderungsaktion ein Meilenstein für den Artenschutz“, erklärt Diana Koch, Kuratorin im Tiergarten Nürnberg. Mit der diesjährigen Auswilderung beteiligt sich der Tiergarten zum zweiten Mal an der Auswilderung des Habichtskauzes in der Metropolregion Nürnberg. Weitere Informationen über das Engagement des Tiergartens Nürnberg im Artenschutz für Habichtskäuze finden sich auf der gemeinsamen Internetplattform Forschen-Handeln-Erhalten des Tiergartens Nürnberg, der Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha e.V. und des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. unter www.forschen-handeln-erhalten.de/auswilderung-uralkauz/

Tiergarten Nürnberg 28.07.2021
Tiergarten schützt bedrohte heimische Baumarten
Sie stellt ein absolutes Naturjuwel dar, direkt vor der Haustür, ist weltweit einmalig und vom Aussterben bedroht (critically endangered): die Hohenester Mehlbeere (Sorbus hohenesteri). Diese Baumart wächst auf einer Felskuppe bei Forchheim: Ihre gesamte Population umfasst gerade einmal zehn Exemplare auf einer Fläche von vier Quadratkilometern, der Populationstrend ist nach Angaben der Weltnaturschutzunion IUCN abnehmend. Was also liegt näher, als dieser hochbedrohten Art im Tiergarten der Stadt Nürnberg Platz zu verschaffen? Die Hohenester Mehlbeere ist ein eher kleiner, unscheinbarer und nur ein bis fünf Meter hoher Laubbaum. Sein winziges Verbreitungsgebiet liegt östlich des oberfränkischen Forchheim. Die Hohenester Mehlbeere wurde erst 1992 „entdeckt“ und von Norbert Meyer wissenschaftlich beschrieben. „Im Tiergarten Nürnberg haben wir das Artensterben und den Verlust der Biodiversität täglich vor Augen. Es sind globale Probleme, die mit dem Klimawandel die größten Herausforderungen für uns Menschen darstellen. Wir müssen handeln. Ohne Biodiversität verlieren wir unsere Lebensgrundlage“, sagt Jörg Beckmann, zoologischer Leiter und Vizedirektor des Tiergartens Nürnberg. Bereits im Mai 2021 pflanzte Bürgermeister Christian Vogel im Tiergarten die Schnizlein Mehlbeere (Sorbus schnizleiniana), eine weitere bedrohte, ausschließlich in der Frankenalb vorkommende, endemische Art. Insgesamt bietet der Tiergarten Nürnberg derzeit sechs bedrohten Mehlbeerenarten einen neuen Standort. Das sind auch die Pannonische Mehlbeere (S. pannonica), die Harz Mehlbeere (S. harziana), die Kordigast Mehlbeere (S. cordigastensis) und die Donau Mehlbeere (S. danubialis). Unterstützt wird der Tiergarten vom Botanischen Garten der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) – mit Pflanzen und umfangreichem Wissen. Denn im Erlanger Botanischen Garten werden die Pflanzen in so genannten Erhaltungskulturen gezüchtet, um das Überleben seltener Arten zu sichern. „Wir freuen uns sehr über die Kooperation unserer beiden Einrichtungen“, betont der Technische Leiter des Botanischen Gartens der FAU, Claus Heuvemann, und fügt hinzu: „Schließlich haben wir uns alle dem Artenschutz über Pflege und Vermehrung bedrohter Tier- und Pflanzenarten verschrieben. Ich hoffe, dass wir künftig weitere Möglichkeiten finden, diese Art der Kooperation noch weiter ausbauen können.“ Diplom-Biologin Andrea Kerskes von der Regierung von Mittelfranken erläutert: „Um das Risiko zu vermindern, dass diese seltenen Pflanzen zum Beispiel einer Krankheit zum Opfer fallen, ist es sinnvoll, die wenigen Individuen großflächig zu verteilen. Konzentrieren sich alle Pflanzen an einem Ort, so steigt die Aussterbewahrscheinlichkeit deutlich an.“ Hierzu können auch Risiken wie sogenannte Naturkatastrophen, etwa Überflutungen, Dürren oder Waldbrände beitragen. Aus demselben Grund verteilen Zoos die von ihnen im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen gehaltenen bedrohten Tierarten über mehrere Länder. Die Mehlbeeren haben gegenüber Zuchtprogrammen für Tiere den großen Vorteil, dass sie sich ungeschlechtlich vermehren und ihre Samen auch ohne Befruchtung keimfähig sind. Dabei tragen die Nachkommen exakt dieselben Erbinformationen wie ihr Mutterbaum. Pflanzen, die sich so fortpflanzen, nennt man Apomikten. So kann auch ein einzelner Baum einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt seiner Art leisten. Mehlbeeren benötigen viel Licht und sind aufgrund ihrer geringen Wuchshöhe gegenüber größer werdenden Arten nicht konkurrenzfähig. Früher wurden Arten wie die Mehlbeere durch die Bewirtschaftung der Wälder als sogenannte Nieder- und Mittelwälder gefördert. Die Bäume wurden regelmäßig „auf den Stock gesetzt“, also abgeschnitten, um Brennholz zu gewinnen. Dadurch wurden größere, die Mehlbeeren überragende Bäume beseitigt und es kam wieder Licht bis zum Boden. Durch Veränderungen in der Energieversorgung und Forstwirtschaft verlor diese Form der Waldnutzung jedoch an Bedeutung. Heutzutage gibt es bei uns nur noch kleine Reste von Nieder- und Mittelwäldern, die jedoch wegen ihrer hohen Strukturvielfalt und Biodiversität durch staatliche Naturschutzprogramme gefördert werden. Auch Pflanzenarten sind zunehmend vom Aussterben bedroht. So sind laut IUCN derzeit zum Beispiel 34 Prozent aller Nadelbaumarten gefährdet, dagegen „nur“ 26 Prozent der Säugetiere. Dabei sind die Gründe für den Bedrohungsstatus bei Tier und Pflanze fast immer dieselben: eine nicht-nachhaltige Nutzung durch den Menschen sowie der Verlust des Lebensraums.

Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck 29.07.2021
Hagenbecks Sommerkinder verzücken Besucher
„Unsere drei Bisonkühe bringen zuverlässig jedes Jahr ihre Jungen zur Welt“, erzählt Michael Flügger, „unseren Bullen Yukon interessiert das schon gar nicht mehr.“ Sicher ist nicht jeder Besucher ein Bison-Fan, wie Hagenbecks Zootierarzt Dr. Michael Flügger, aber bei den rund 60 Jungtieren, die in den vergangenen Wochen im Tierpark zur Welt gekommen sind, ist für jeden Geschmack etwas dabei: Allein im Juli gab es Nachwuchs bei den Mandrills, den Flamingos am Vogelteich, bei Kaiserschnurbart-Tamarinen und Weißgesichtsakis im Affenhaus am Japan-Teich, bei den Impalas in der Giraffen-Savanne und auch bei den Eselspinguinen in der antarktischen Pinguinanlage. Auch die drei Onagerhengstfohlen, die im Juni zur Welt kamen und Kamelmädchen Silke, die am 2.Mai 2021 geboren wurde, zauberten mit ihren unbeholfenen und tapsigen Bewegungen nicht nur den Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Doch der unbestrittene Star ist zurzeit Kängurujunge Emil, ein Roter Riese, der sich trotz der Leckerbissen, die Reviertierpfleger Sebastian Behrens ins Gehege brachte, vornehm im Hintergrund hielt. Während Papa Elvis die Besucher durch seine beeindruckende Größe und sichtbare Muskelkraft faszinierte, hüpfte Mama Mia fröhlich von Futtertrog zu Futtertrog – wohl wissend, dass ihr inzwischen neun Monate altes Jungtier ihr nicht weiter im Beutel zur Last fallen wird. „Bei der Geburt sind Kängurus etwa so groß wie ein Gummibärchen und klettern dann sofort in den Beutel der Mutter“, erklärt Behrens, „dann saugen sie sich buchstäblich an der Zitze ihrer Mutter fest und wachsen und wachsen. Mit vier Monaten schauen sie zum ersten Mal aus dem Beutel heraus und mit etwa sieben Monaten verlassen sie ihn komplett“, so der Tierpfleger.Auch Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer des Tierparks Hagenbeck zeigt sich beeindruckt: „Unser Park ist zu jeder Jahreszeit schön, aber jetzt – mit dieser Vielzahl an Jungtieren – ist Hagenbeck besonders attraktiv für unsere Besucher“.

Zoo Zürich 29.07.2021
Erfolgreiche Naturnrut eines „Eierfressers“ im Zoo Zürich
Im Zoo Zürich haben sich die bedrohten Harlekin-Baumsteiger erstmals natürlich fortgepflanzt. Die Froschart gehört zur Gattung der Oophaga, übersetzt «Eierfresser». Dieser Name hat viel mit ihrem speziellen Brutverhalten zu tun. Mit dem Errichten einer neuen Zuchtanlage im Hintergrund ist dem Zoo Zürich zum ersten Mal eine natürliche Zucht der Harlekin-Baumsteiger gelungen. Spezielles Brutverhalten – Während unsere einheimischen Froscharten meist viele Eier legen und einen grossen Verlust durch Raubfeinde in Kauf nehmen, haben Baumsteiger eine andere Strategie. Sie legen nur wenige Eier, kümmern sich dafür aber intensiv um diese. Paarung und Eiablage des Harlekin-Baumsteigers finden meistens auf einem Bromelienblatt statt. Danach bewacht das Männchen dort die Eier und befeuchtet sie. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen die Jungtiere. Nach dem Schlupf transportieren die Elterntiere die Kaulquappen einzeln auf dem Rücken in kleine Wasserstellen, häufig in Bromelientrichtern. In solchen kleinen, nährstoffarmen Wasserstellen sind die Quappen besser geschützt vor Raubfeinden. Dafür haben sie dort aber weniger bis kein Futter zur Verfügung. Hier kommt nun das Brutverhalten der Weibchen zum Tragen. Das Weibchen füttert die Kaulquappen mit unbefruchteten Eiern, bis die Jungen die Metamorphose abgeschlossen haben. Dieses Fressen der unbefruchteten Eier durch die Quappen hat zum lateinischen Gattungsnamen Oophaga geführt, den Eierfressern. Harlekin-Baumsteiger im Zoo Zürich – Der Zoo Zürich hält Harlekin-Baumsteiger seit dem Jahr 2000. Im Jahr 2013 erhielt der Zoo drei Weibchen aus einer Konfiskation. Später kam noch ein Männchen aus einer Privathaltung hinzu. Lange Zeit konnten die Tierpfleger und Tierpflegerinnen die Harlekin-Baumsteiger im Zoo zwar bei der Eiablage beobachten. Danach trugen die Frösche die Kaulquappen aber nie zur Wasserstelle. Im Austausch mit dem in der Froschzucht erfahrenen Cali Zoo in Kolumbien einerseits und dank des Erfahrungsschatzes verschiedener Zoomitarbeitender andererseits konnte der Zoo Zürich seine Terrarien in der Zwischenzeit nun so naturnah einrichten, dass eine erfolgreiche Naturbrut gelang. Der Harlekin-Baumsteiger gilt als stark gefährdete Art und ist nur in einem kleinen Verbreitungsgebiet in Kolumbien zu finden. Er wurde erst im Jahr 2018 als eigene Art beschrieben. Neben dem Zoo Zürich hält diese Art nur noch der Cali Zoo in Kolumbien, ein Projektpartner des Zoos. Vielfältige Bedrohung – Hauptproblem der Frösche ist der illegale internationale Tierhandel, da die Harlekin-Baumsteiger bei privaten Haltern sehr beliebt sind. Zusätzlich holzt der Mensch immer mehr Wälder für Agrarflächen ab. Auch der intensive Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft bedroht die Art. Der bei Amphibien weit verbreitete Chytridpilz könnte ebenso eine Bedrohung für die Populationen darstellen. Seit 2006 engagiert sich der Zoo Zürich mit dem Projekt «Amphibian Survival» dafür, die Amphibienbestände in Kolumbien zu schützen

Zoo Duisburg 29.07.2021
Gemeinsam für den Arterhalt: Zoo Duisburg führt den „Artenschutz-Euro“ ein
Ab dem 01. August können sich die Besucher und Besucherinnen noch stärker an den Artenschutzaktivitäten des Zoo Duisburg beteiligen. Die Spende in Kombination mit dem Kauf von Eintrittskarten ist freiwillig und kann viel Gutes bewirken. „Möchten Sie einen Euro für den Artenschutz spenden?“. Diese Frage wird ab dem 01. August 2021 den Besuchern an den Kassen des Zoo Duisburg gestellt. Denn ab dem kommenden Sonntag wird der „Artenschutz-Euro“ eingeführt. Mit ihm wird der Zoo seine Aktivitäten im Artenschutz intensivieren. Im Fokus steht der Schutz von Delfinen, Gorillas, Brillenpinguinen und den madagassischen Fossas. Weitere Projektpartner sollen in den nächsten Jahren folgen. „Es ist kleiner Beitrag mit großer Wirkung der dort ankommt, wo er gebraucht wird“, so Zoodirektorin Astrid Stewin. Dabei ist der Artenschutz-Euro ein freiwilliger Beitrag. Dieser kann auf Wunsch auf den Preis von Tages- wie Jahreskarten, Familienkarten und Feierabendtickets direkt an der Kasse und auch im Online-Shop gezahlt werden. „Mit dem Artenschutz-Euro wollen wir möglichst viele unserer Gäste motivieren, sich gemeinsam mit uns für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen“, betont Stewin. Ausgewählte Projekte, von dessen Arbeit das Zoo-Team nachhaltig überzeugt ist, werden von den Einnahmen aus dem Artenschutz-Euro profitieren. Sie alle schützen Tierarten, welche im ursprünglichen Lebensraum durch den Menschen bedroht sind – und im Zoo Duisburg unter geschützten Bedingungen von den Besuchern beobachtet werden können. Astrid Stewin: „Jeden Tag begeistern wir für Tiere und wollen gemeinsam mit unseren Schützlingen für Artenschutz motivieren. Mit dem Artenschutz-Euro schlagen wir die Brücke zwischen dem Tiererlebnis im Zoo und den Artenschutzaktivitäten weltweit“. Bereits seit vielen Jahren unterstützt der Zoo Duisburg die Artenschutzorganisation Yaqu Pacha e.V. und intensiviert nun die Zusammenarbeit zum Schutz wasserlebender Säugetiere. Dabei steht insbesondere der Schutz von Delfinen im Fokus. Hier werden insbesondere Forscher bei der Durchführung eines Schutzprojektes für eine lokale Population von Großen Tümmlern im Süden Brasiliens unterstützt. Eine weitere Tierart, welche im Fokus der Arbeit von Yaqu Pacha steht und vom Duisburger Artenschutz-Euro profitiert, ist der La Plata-Delfin, die am stärksten bedrohte Delfinart Südamerikas. Auf Madagaskar liegt der Schwerpunkt auf den rostbraunen Fossas. Die eleganten Raubtiere kommen nur auf der Insel vor der afrikanischen Küste vor, ihr Bestand ist gefährdet. Schon seit 1995 engagiert sich der Zoo Duisburg zum Schutz dieser Tierart und initiierte einen Fond zu ihrem Schutz. Mit Geldern aus dem Fond werden unter anderem Forschungsprojekte finanziert und die Aktivität von Wildhütern unterstützt. Nicht weniger stark bedroht sind Brillenpinguine. Die sympathischen Frackträger mit dem Watschelgang leben vor der Küste Südafrikas – und könnten in 30 Jahren ausgestorben sein. SANCOOB (Southern African Foundation for the Conservation of Coastal Birds) setzt sich in Südafrika für den Schutz von Brillenpinguinen sowie weiteren Seevogelarten ein und wird ebenfalls vom Artenschutz-Euro profitieren. Gleiches gilt für die Berggorilla- und Regenwald Direkthilfe e.V.. Das Spektrum der Artenschutzaktivitäten dieser Organisation ist umfangreich: Die Ausrüstung der Wildhüter (Material, geeignete Kleidung, Kommunikationsgeräte, Kameras) wird ebenso finanziert, wie der Bau von Patrouillenposten und die Durchführung von Forschungsprojekten. Außerdem werden abgeholzte Regenwaldflächen aufgeforstet, wodurch der Lebensraum der Gorillapopulationen vor Ort erweitert wird bzw. Pufferzonen geschaffen werden. Neben diesen vier Projektpartnern werden in den nächsten Monaten und Jahren weitere Organisationen folgen, deren Arbeit mit dem Artenschutz-Euro unterstützt wird.

Tiergarten Schönbrunn 29.07.2021
Neuer Kalender zeigt monatlich ein süßes Tierkind aus Schönbrunn
„Babyalarm“ lautet derzeit das Motto im Tiergarten Schönbrunn und auch der Titel des neuen Tiergarten-Kalenders 2022 des Zoofotografen Daniel Zupanc. Von den kleinen Geparden über den frechen Totenkopfaffen bis zum Zebra-Fohlen: Die besten Momente der Schönbrunner Tierkinder sind auf 12 Kalenderblättern verewigt. Egal, ob die Felsenpinguin-Küken auf die Waage kommen, der Luchs-Nachwuchs neugierig die Anlage erkundet oder das Bison-Mädchen sich an seine Mutter kuschelt: Der bekannte Tierfotograf ist mit seiner Kamera immer dabei. Coverstar des neuen Kalenders ist das Koala-Mädchen Millaa Millaa. „Der erste Koala-Nachwuchs in Schönbrunn ist natürlich etwas ganz Besonderes. Ein Koala-Jungtier hatte ich vorher überhaupt noch nie vor der Linse“, so Zupanc. Ein Kalenderblatt erinnert auch an das leider kürzlich verstorbene Elefanten-Mädchen Kibali. Zupanc: „Kibali hat uns allen viele schöne Momente beschert. Deshalb wollte ich sie im Kalender noch einmal zeigen – so aufgeweckt wie sie uns in Erinnerung bleibt.“ Natürlich darf auch das Eisbären-Mädchen Finja nicht fehlen, das Zupanc beim tollkühnen Sprung ins Wasserbecken erwischt hat. Auch das kleine Faultier Pauline, das aufgrund des Lockdowns leider nie für die Zoobesucher zu sehen war, kann man nun zumindest im Kalender bewundern. Der A3-Kalender „Babyalarm 2022. Schönbrunns süßeste Tierkinder“ ist um 14,90 Euro im Tiergarten Schönbrunn, im Onlineshop des Zoos unter www.zoovienna.at/shop und im Buchhandel erhältlich. KIKO-Verlag, ISBN 978-3-902644-39-8

Zoo Köln 28.07.2021
Rheinlandtaler-Auszeichnung: Spende für „Leev Ma Rie“ und die anderen Kölner Elefanten
„Futtergeld“ für die Kölner Elefantenherde. Biggi Depenheuer-Fahnenschreiber, bekannte Tanzchoreographin im Kölner Karneval, spendet den Dickhäutern 1.000 Euro. Sie hatte die Summe im Frühjahr zusammen mit der „Rheinlandtaler“-Auszeichnung des Landschaftsverbands Rheinland erhalten. „Elefanten haben mich in meinem beruflichen Leben – als Maskottchen und Glücksbringer der Tänzer – immer begleitet. Sie waren sicher an meinen Erfolgen auf den Bühnen der Welt und im Kölner Karneval beteiligt. Heute möchte ich mich mit dieser Spende dafür bei ihnen bedanken!“, sagt die Stifterin. Depenheuer-Fahnenschreiber übergab Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel die Spende vor der Elefantenanlage im Zoo. „Wir danken herzlich für die Spende und dieses bürgerschaftliche Engagement zugunsten unserer Elefanten“, so Theo Pagel. Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, betont: „Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. So lautet eine bekannte Redensart. In diesem Sinne freue ich mich sehr, dass wir mit unserer Auszeichnung, dem Rheinlandtaler, zweifaches Vergnügen bereiten können: Zunächst mit der Würdigung des Lebenswerks der herausragenden Tänzerin Biggi Depenheuer-Fahnenschreiber am vergangenen Rosenmontag. Und dann, dass wir heute – Dank ihrer großzügigen Spende des Preisgeldes – die Elefanten des Zoos unterstützen können.“ Im Kölner Zoo leben 13 Dickhäuter. Jüngstes Mitglied der in einem natürlichen Sozialverband lebenden Herde ist „Leev Ma Rie“. Sie kam im vergangenen Juni im Zoo zur Welt und nimmt seitdem eine beachtliche Entwicklung. Das Tierpfleger-Team im Elefantenpark spricht vom schlauesten Jungtier, das sie jemals gepflegt haben. „Leev Ma Rie“ nimmt schon ungewöhnlich früh neben Muttermilch auch Äpfel, Möhren und Heu zu sich. Ihre Rüsselfertigkeit ist bereits sehr ausgereift. Darüber hinaus haben die Tierpfleger so früh wie bei keinem anderen Tier mit ihr das sogenannte Medical Training gestartet. „Leev Ma Rie“ fordert regelrecht ein, dass sie auf Kommando z.B. die Fußsohlen zeigt, rückwärts läuft oder den Rüssel hebt. Die Tierpfleger arbeiten an diesen Fähigkeiten, um die Tiere an sensiblen Stellen medizinisch kontrollieren und später z.B. gefahrlos die für Dickhäuter so wichtige Pediküre durchführen oder Blut abnehmen zu können. „Leev Ma Rie“ ist ungewöhnlich neugierig und verspielt. Sie ist nun 1 Meter groß und wiegt rund 570 Kilogramm. Sie hat damit in 13 Monaten 500 Kilogramm zugelegt. Am liebsten tobt sie mit ihren Bullenhalbbrüdern „Moma“ und „Kitai“ durch die zwei Hektar große Anlage.

Opel Zoo Kronberg 28.07.2021
Beim Zoobesuch die Akkus wieder aufladen – jetzt auch für E-Bikes Kostenfreie Ladestation mit erweiterter Kapazität
Unkompliziert und kostenfrei ihre Akkus wieder aufladen können alle, die mit dem E-Bike in den Opel-Zoo kommen. Am Fahrrad-Parkplatz vor dem Haupteingang des Opel-Zoo wurde hierfür nun eine Ladestation mit verschließbaren Fächern eingerichtet, in denen je zwei Stromanschlüsse zur Verfügung stehen. Wer das Angebot nutzen möchte, braucht nur sein eigenes Netzteil zum Akku mitzubringen. Nach der Auswahl eines freien Fachs können dort ein oder zwei Akkus angeschlossen und aufgeladen werden. Über die Eingabe eines selbstgewählten Zahlencodes ist das Fach sicher verschlossen und kann mit demselben Code später wieder geöffnet werden. So können die Nutzer bei ihrem Besuch im Opel-Zoo oder im Restaurant „Lodge“ selbst neue Energie tanken und dann mit vollen Akkus entspannt den Heimweg antreten. „Wir freuen uns, wenn viele Zoobesucher dieses Angebot nutzen und für ihren Weg zum Opel-Zoo als nachhaltigere Alternative das E-Bike wählen.“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. „Wir prüfen in allen Bereichen, wo der Zoobetrieb oder die Angebote im Opel-Zoo nachhaltiger werden können, und die Ladestation ist ein weiteres Angebot, das diesem Gedanken folgt.“ Auch die jüngst fertig gestellte Madagaskar-Voliere für Kattas und Rote Varis mit der übernetzten Außenvoliere und dem Warmhaus für die Tiere wurde nach diesen Prinzipien gebaut: das Haus wurde vollständig aus Massivholz errichtet und auf dem begrünten Dach ist für die Energieversorgung des Gebäudes eine Photovoltaik-Anlage montiert. Wer für den Weg zum Opel-Zoo aufs E-Bike steigt, kann sich zusätzlich freuen: der Opel-Zoo übernimmt die anfallenden Stromkosten für die Aufladung! Welche aktuellen Angebote radelnde und andere Zoobesucher erwarten und welche Corona-Auflagen beim Besuch des Opel-Zoo gelten, finden Sie tagesaktuell unter www.opel-zoo.de.

Zoo Salzburg 28.07.2021
Für Besucher zu sehen: Maira und Morena erkunden bereits die Innenanlage im Jaguarhaus
Seit heute hören die beiden knapp 7 Wochen alten Jaguarmädchen auf die Namen Maira (bedeutet „mythische Heldin“) und Morena (bedeutet „untergehende Sonne“). Außerdem erkundet der schon sehr unternehmungslustige Nachwuchs von Lucky Limari und Sir William jetzt bereits die Innenanlage im Jaguarhaus des Salzburger Zoos. Dabei richtet Mutter Lucky Limari natürlich ein wachsames Auge auf Maira und Morena, die mit tapsigen Schritten und einer großen Portion Neugier im Gepäck jeden Stein und jeden Ast in ihrer neuen Umgebung genau untersuchen. „Maira und Morena zuzusehen, wie sie langsam immer selbständiger werden und sich einfach prächtig entwickeln, bereitet uns allen viel Freude“, schwärmt Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Außerdem ist es sehr schön, die beiden Jungtiere beim Spielen zu beobachten oder wie sie eng aneinander gekuschelt schlafen.“ Es kann auch nicht oft genug erwähnt werden, dass Lucky Limari sich wirklich großartig um ihren Nachwuchs kümmert. Um die Namen der zwei Jaguarmädchen zu ermitteln, startete der Zoo Salzburg in den sozialen Medien eine Onlineumfrage, bei der die User zwischen drei Vorschlägen wählen konnten. Schon früh zeichnete sich ein Trend zu Maira und Morena ab, wobei anfangs auch die Namensvorschläge Larina und Letisha gut im Rennen lagen. Übrigens kann man die Beiden recht gut unterscheiden: Morena ist etwas dunkler als Maira und auch die Punkte über der Nase, beziehungsweise zwischen den Augen, weisen ein anderes Muster auf. Ihren großen Bruder Milagro haben die Zwillinge schon in der Nachbarbox beschnuppert, ebenso Vater Sir William. Bis sich die komplette Jaguarfamilie jedoch „persönlich“ kennenlernt, wird es noch eine Weile dauern. So sind die beiden Jaguarmänner jetzt häufiger zusammen auf der Außenanlage unterwegs, während Lucky Limari die beiden neugierigen Jaguarmädchen bei ihren täglichen, noch sehr kurzen Ausflügen in die Innenanlage begleitet.

Zoo Basel 28.07.2021
«Blättlizupfen» im Zoo Basel – Herstellung von Laubsilage für die Winterfütterung von Giraffe und Co.
Im Juli wird im Zoo Basel für das Winter-Menu der Blätter fressenden Tiere vorgesorgt. Im Keller des Zoo-Betriebsgebäudes spielt sich in diesen Sommertagen eine eigenartige Szene ab: Mehrmals täglich bringt der Zolli-Lastwagen Ladungen voller belaubter Äste und kippt diese auf einen Haufen auf den Kellerboden. Die im Kreis um den Haufen sitzenden Helferinnen und Helfer zupfen flink die Blätter von den Ästen und füllen diese in blaue Plastikfässer. Grazer und Browser – die Nahrungstypen von Pflanzenfressern Das Blättlizupfen ist der erste Arbeitsschritt zur Herstellung der Laubsilage für die Winterfütterung von Giraffen, Okapis und Kleinen Kudu-Antilopen. Als Blätterfresser (Browser) sind sie im Gegensatz zu den Grasfressern (Grazer) auch im Winter auf eine eiweissreiche und in der Faserstruktur an ihr Verdauungssystem angepasste Blattnahrung angewiesen. Grasheu ist für diese Tierarten im Winter ungeeignet. Giraffe & Co. erhalten deshalb das blattreiche Luzerneheu und eben diese Laubsilage, welche im Sommer während der Hauptvegetationszeit hergestellt wird. Aufwändige Herstellung Die frischen Blätter (meist Ahorn, Buche, Eiche und Esche) werden nach dem Zupfen durch Einstampfen in die Plastikfässer verdichtet und mit einem Deckel mit einem Spannrahmen luftdicht verschlossen. Nun beginnt ein Säuerungsprozess, welcher das Laub für den kommenden Winter und darüber hinaus haltbar macht. In den ersten Wochen bei der sauren Gärung entstehen Gase und der Plastikdeckel der Fässer wölbt sich nach oben. Die Zolli-Gärtner öffnen dann den Deckel kurz und lassen das Gas (CO2) entweichen. Nach einigen Wochen ist die Gasbildung abgeschlossen und die ca. 20 Kilogramm Laubsilage enthaltenden Fässer werden in einem Raum mit stabiler Temperatur gelagert. Gross ist die Spannung, wenn im November das erste Fass geöffnet wird. Gut gemachte Laubsilage aus dem Fass präsentiert sich dann in erstaunlich frischer grüner Farbe, mit intakten Blättern und einem aromatisch-angenehmen Geruch! Die Laubsilage wird von den Tieren sehr geschätzt und gerne gefressen. Nachhaltigkeit und Kreislauf Die „nackten“, entlaubten Äste werden den Elefanten verfüttert. Falls diese einmal nicht alles verspeisen sollten, werden die Überreste gehäckselt und einer Holzheizung zugeführt. Der Giraffen-Mist, also quasi die verdaute Laubsilage, wird wie der Mist von allen anderen Zootieren abgeführt, an Wegrändern kompostiert und für die Düngung von Obstplantagen in der Region verwendet. Freiwilligenarbeit im Freundeverein des Zoo Basel Die Herstellung der Laubsilage, vor allem das Zupfen der Blätter im Sommer, ist sehr aufwändig. Die Zoomitarbeitenden werden bei dieser Arbeit durch ein Freiwilligen-Team des Freundevereins des Zoo Basel unterstützt. Wer an einer Mitgliedschaft oder den Aktivitäten des Vereins interessiert ist, findet hier weitere Informationen: www.zoobasel.ch/de/freundeverein oder meldet sich direkt bei freundeverein@zoobasel.ch.

Zoo Landau in der Pfalz 27.07.2021
Acht ruandische Gast-Masterstudenten des Fachs Naturschutzbiologie zum Informationsbesuch im Zoo Landau in der Pfalz – Erste echte Begegnung mit Tiger, Pinguin oder Schimpanse
Seit 2017 besteht eine Zusammenarbeit zwischen Zoo, Zooschule und Zoofreundeskreis Landau in der Pfalz und der Bundesarbeitsgruppe Afrika des auch international tätigen Naturschutzbund Deutschland (NABU International) mit einer Partner-NRO in Ruanda. Ein Ziel ist es, den nationalen Aktionsplan der ruandischen Regierung für den stark gefährdeten Östlichen Grauen Kronenkranich in Zusammenarbeit mit der Rwanda Wildlife Conservation Association (RWCA) mittels verschiedener Maßnahmen umzusetzen. Für den Artenschutz und eine langfristige Lebensraumsicherung der Kraniche werden in diesem Zusammenhang bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen, das dringend notwendige gesellschaftliche Verständnis für den erforderlichen Schutz von Tieren und letzter verbliebener Lebensräumen geschaffen. „Die Förderung der Aus- und Fortbildung ruandischer Studierender auch als qualifizierte Fachkräfte im Arten- und Naturschutz sowie als Multiplikatoren notwendigen Wissens ist ein wichtiger Aspekt, den es gemeinsam zu fördern gilt,“ sagt Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Derzeit halten sich ruandische Studierende des Masterstudiengangs „Conservation biology“ (Naturschutzbiologie) an der Universität Koblenz auf. Unter diesen Studierenden ist u.a. auch Jean Ferus Niyomwungeri, der als „Community Conservation Programme Manager“ von RWCA 2017 im Rahmen eines Studienaufenthalts in Deutschland auch schon für ein zweiwöchiges Praktikum im Zoo Landau in der Pfalz hospitiert hat. Zum Abschluss ihres derzeitigen Aufenthalts in Rheinland-Pfalz äußerten die Studierenden den Wunsch nach einem Fortbildungsbesuch in den Zoo Landau, um mehr über die Rolle wissenschaftlich geleiteter Zoos im Biodiversitätsschutz und deren Entwicklung unter dem Leitbild der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie am Beispiele des Zoo Landau in der Pfalz zu erfahren. Weiter verschafften sie sich unter Leitung von Zoopädagogin Ann-Marie Attenberger Einblicke in die Bildung für nachhaltige Entwicklung der Zooschule Landau. Auch ein fachlicher Austausch mit Sören Weiß, als Wissenschaftlichem Mitarbeiter des Instituts für Umweltwissenschaften der Universität Landau u.a. mit Besichtigung des neuen Laborgebäudes stand im gehaltvollen Tagesprogramm. Für fast alle Studierenden war es überhaupt das erste Mal einen Zoo zu besuchen und die Faszination über erste „live-Begegnungen“ z.B. mit Tiger, Pinguin, Schimpanse und Co. stand den begeisterten Teilnehmern offensichtlich ins Gesicht geschrieben. Nicht weniger interessiert zeigte sich die Gruppe von der Tatsache, dass auch ruandische Tierarten im Zoo zu finden sind, wie auch die stattlichen Watussi- oder Ankole-Rinder oder eben auch die derzeit erneut brütenden Grauen Kronenkraniche. Fest steht, dass der informative Besuch des Zoos in Landau, der auch dank einer Unterstützung durch das im Ministerium des Innern und des Sports in Mainz angesiedelten Referats für das Partnerland Ruanda und für Entwicklungszusammenarbeit möglich wurde, als unvergessliches Erlebnis bei den ruandischen Gästen erhalten bleibt und die freundschaftlichen Verbindungen weiter zu stärken vermag,“ resümiert Zoodirektor Heckel.

Tierpark Hellabrunn München 27.07.2021
Hellabrunn-Besuch in den Sommerferien nur mit Onlineticket möglich
Während der bayerischen Sommerferien ab kommenden Freitag, 30. Juli 2021 bis einschließlich Montag, 13. September 2021 kann der Tierpark Hellabrunn ausschließlich mit einem vorab über München Ticket gebuchten Onlineticket besucht werden. Eine Verlängerung und Neuausstellung von Jahreskarten ist während der Ferien an beiden Kassen möglich. Mit Start der bayerischen Sommerferien haben 14 der 16 Bundesländer gleichzeitig Ferien – dies bedeutet auch ein erhöhtes Aufkommen von Besucherinnen und Besucherin im Tierpark Hellabrunn. Deshalb ist der Einlass in den Tierpark ab kommenden Freitag während der gesamten Ferien nur mit vorab gebuchten Onlineticket über München Ticket möglich. Dies gilt auch für Inhaber einer Jahreskarte, Kinder unter 4 Jahren, Besitzerinnen und Besitzer von Freikarten und Vorverkaufskarten, Personen mit Schwerbehindertenausweis etc. Zu buchen ist entweder eine reguläre Eintrittskarte oder ein sogenanntes Null-Euro-Ticket in Verbindung mit einer der oben genannten Einlassoptionen. Die tägliche Besucherhöchstzahl für Hellabrunn beträgt weiterhin 8740 Personen, sodass es ratsam ist, vor allem für den Besuch an Wochenenden rechtzeitig ein entsprechendes Ticket zu buchen. Der Vorverkauf bis zum 15. August läuft bereits, spätere Termine werden zum Monatsanfang freigeschaltet. Jahreskarten können täglich zwischen 9 und 18 Uhr an jeweils einer Kasse am Isar- und Flamingo-Eingang verlängert und neuausgestellt werden.

Tierpark Nordhorn 27.07.2021
Viele Jungtiere locken in den Familienzoo Nachwuchs bei den Präriehunden, Fuchsmangusten und den Faultieren
Im Frühjahr um Ostern herum ist der traditionelle Start der Jungtierzeit in unserem Tierpark. Dann kommen bei etlichen Vogelarten und zahlreichen Schaf- und Ziegenarten die Küken und Lämmer zur Welt. Bei einigen Tierarten jedoch kann man vor allen Dingen im Sommer den quirligen Nachwuchs beim Spielen auf den Außenanlagen beobachten, andere haben gar keine richtige Saison für Geburten. Frühestens Ende Mai sieht man bei den Schwarzschwanz-Präriehunden am Zooeingang die ersten kleinen Nasen aus den Höhlen schauen. Im Winter werden die Erdhörnchen nackt und blind in den Bauten unter der Erde zur Welt gebracht. Erst viele Wochen später trauen sie sich dann zum 1. Mal an die frische Luft. Weit mehr als 20 kleine Präriehunde wurden in diesem Jahr in dem für Besucher zugänglichen Gehege gezählt. Dass sie ziemlich neugierig sind, beweisen sie, wenn man mit am Eingang erhältlichem Tierfutter in die Anlage geht und es auf der ausgestreckten Hand anbietet. Wenn der Appetit auf die schmackhaften Heupellets groß ist, holen sich die Präriehunde die Leckerbissen direkt von der Hand der geduldigen Zoobesucher. Bei den Fuchsmangusten ist das Futter allerdings weniger beliebt. Die Mitbewohner der fuchsähnlich aussehenden Mangusten, die Erdmännchen, werden häufig mit den Präriehunden verwechselt und bekommen die Heupellets daher zugeworfen. Dass das nicht so gut ankommt wird schnell klar, wenn man weiß, dass die Mangusten zu den Raubtieren gehören. Es sind also vorwiegend Fleischfresser, die Heu daher nicht wirklich zu schätzen wissen. Von Mitte Juni sind die drei kleinen Fuchsmangusten, die seit einigen Tagen vermehrt mit den Alttieren in der Außenanlage zu beobachten sind. Dass sich die Zweifinger-Faultiere in unserem Familienzoo richtig wohl fühlen, zeigt die Regelmäßigkeit, mit der die beiden Weibchen „Gypsy“ und „Wutz“ für Nachwuchs sorgen. „Bei den Faultieren können wir absolut keine Saison für die Geburten ausmachen!“ so Revierleiterin Gwen Bron. „Wir bemerken, dass etwa 13-16 Monate nach einer Geburt das nächste Jungtier auf die Welt kommt,“ so Bron weiter und ergänzt schmunzelnd: „Die Paarung zwischen unserem Faultiermännchen „Sid“ und einem der Weibchen konnten wir noch nie beobachten. Das passiert immer nachts!“ Also ist es weiterhin jedes Mal eine kleine Überraschung, wenn morgens auf dem Bauch eines der Weibchen ein kleines Fellknäuel zu entdecken ist. Das aktuelle Jungtier brachte „Wutz“ am Mittwoch, den 21. Juli auf die Welt. Der Tierpark ist jeden Tag von 9 bis 19 Uhr für seine Besucher geöffnet. Es besteht keine Reservierungspflicht und keine Testpflicht! Lediglich in den Gebäuden sollte eine Mund-Nasenbedeckung getragen werden. Weitere Hinweise zu den aktuell gültigen Richtlinien finden Interessierte unter: www.tierpark-nordhorn.de.

Zoo Osnabrück 27.07.2021
Open-Air-Kino im Zoo Osnabrück startet Donnerstag Für die meisten Vorstellungen noch Karten erhältlich
Die Wetterprognose für das erste Open-Air-Kino-Wochenende im Zoo Osnabrück ist günstig: Teilweise sonnig und abends mit hoher Wahrscheinlichkeit trocken. Am Donnerstag startet die besondere Event-Reihe in tierischem Ambiente. Jeweils donnerstags bis samstags bis zum 28. August laufen die Blockbuster am „Affentempel“ im Zoozentrum. „Der Ticketverkauf ist sehr gut angelaufen, wir haben bereits knapp 800 Tickets verkauft. Aber es sind an fast allen Tagen noch genügend Plätze frei, gerade jetzt am ersten Wochenende. Nur der Film ‚Catweazle‘ ist fast ausverkauft. Pro Abend stehen 180 Plätze stehen zur Verfügung“, so Veranstaltungsfachwirtin Jennifer Ludwig vom Zoo Osnabrück. Das Open-Air-Kino startet am Donnerstag mit der Komödie „Rettet den Zoo“, Freitag folgt mit „Und täglich grüßt die Liebe“ eine romantische Komödie und Samstag kommen bei „Cash Truck“ die Fans von Action-Filmen auf ihre Kosten. „Wir haben über die gesamte Laufzeit eine Auswahl an unterschiedlichsten Filmen für jeden Geschmack im Programm. Im Ticketpreis von 16,50 Euro ist der Zoo-Eintritt ab 18:30 Uhr enthalten, das heißt die Kinofans können vorher noch unsere dämmerungsaktiven Tiere, wie die Hudson-Bay-Wölfe, die Vielfraße oder die Luchse beobachten“, berichtet Ludwig. Die Gastronomie am Affentempel bleibt bis Filmbeginn geöffnet, sodass Abendessen und Kinosnacks erhältlich sind. Jahreskartenbesitzer erhalten gegen Vorlage ihrer Jahreskarte eine kleine Tüte Popcorn gratis. Tickets sind auf der Homepage des Zoos www.zoo-osnabrueck.de oder beim Kino Hall of Fame am Hauptbahnhof, Kooperationspartner des Open-Air-Kinos, erhältlich. Eine Abendkasse am Zoo gibt es nicht. Reinerlös für die Elefanten und „Rüssel voraus!“ Unterstützt wird das Open-Air-Kino von der Hall of Fame als Hauptsponsor sowie von der Firma Joh. Wolfgang Fischer Sanitär Heizung Klima, der VGH Regionaldirektion Osnabrück, der Rahenbrock Gruppe, der Prowind GmbH, Kinnius GmbH sowie von den Zoo-Hauptsponsoren der Sparkasse Osnabrück und der Ludwig Weinrich GmbH. Dank der Unterstützung fließt der Reinerlös der Veranstaltung an die Spendenkampagne „Rüssel voraus!“, mit der der Zoo Geld für den Bau des Elefantenparks sammelt. Durch die Vergrößerung des bisherigen Geheges sollen die fünf Asiatischen Elefanten Donna, Sita, Minh-Tan, Yaro und Luka langfristig mehr Platz erhalten. Die optimale Technik für das Kino-Event liefert die Firma Moviescreens aus Bremen.

Zoo Duisburg 27.07.2021
Erfolg für den Arterhalt: Nachwuchs bei hochbedrohter Tierart
Aquarienteam des Zoo Duisburg gelingt die Nachzucht des Loiselle-Madagaskarbuntbarsches. Europaweit ist es erst der zweite Zuchterfolg der gefährdeten Fischart. Die Rolle von Zoos als Zufluchtsort für bedrohte Tierarten wird einmal mehr deutlich. Duisburg Er lebt nur in einem kleinen Verbreitungsgebiet im Nord-Osten Madagaskars und gilt als stark gefährdet: Der Loiselle-Madagaskarbuntbarsch (Ptychochromis loisellei). Die Bestände der unscheinbaren Fischart nehmen stetig ab. Nun ist dem Zoo Duisburg ein wichtiger Erfolg gelungen. Madagaskar – die Insel vor der Küste Afrikas beheimatet unzählige seltene Tier- und Pflanzenarten. Viele von Ihnen sind vom Aussterben bedroht. Brandrodung für die Landwirtschaft, das unkontrollierte Abholzen des Regenwaldes für Feuerholz und die Produktion von Holzkohle führen unter anderem dazu, dass immer mehr ursprünglicher Regenwald gerodet und unwiederbringlich zerstört wird. Die Folge: Das Ökosystem kommt aus dem Gleichgewicht, Seen und Flüsse trocknen aus, der Lebensraum zahlreicher Fischarten schwindet. Und somit auch die Heimat des Loiselle-Madagaskarbuntbarsches. Erst als zweitem Zoo in Europa gelang dem Duisburger Aquarienteam nun die Zucht dieser unscheinbaren Tiere. Weit über 50 Jungfische schwimmen derzeit in einer extra für sie hergerichteten Zuchtanlage hinter den Kulissen umher. „Das ist ein großer Erfolg – für uns als Zoo, sowie für den Schutz dieser Tierart“, freut sich Maik Peschke. Der Revierleiter des Aquariums betreut die Gruppe Losielle-Madagaskarbuntbarsche seit ihrer Ankunft im vergangenen Jahr. Damals reisten 11 Tiere aus dem Zoo Köln an den Kaiserberg, die in Duisburg den Grundstein für den Aufbau der neuen Zuchtgruppe legten. „Wir sind Teil des europäischen Netzwerkes zur Erhaltung madagassischer Fischarten und tragen mit der Haltung und Zucht aktiv dazu bei, stabile Reservepopulationen unter geschützten Bedingungen zu etablieren“, so Peschke weiter. Neben den Loiselle-Madagakskarbuntbarschen leben noch zwei weitere, stark gefährdete Fischarten der Insel Madagaskar in Duisburg: Der Magarahara-Buntbarsch gilt als seltenster Fisch der Welt und auch der Madagaskar-Ährenfisch ist durch Lebensraumzerstörung stark betroffen. „Umso erfreulicher ist es, das es vor einigen Wochen Nachwuchs bei den Madagaskar-Ährenfischen gab“, berichtet Maik Peschke stolz. Für das Duisburger Zoo-Team steht es außer Frage, dass der Loiselle-Madagaskarbuntbarsch, der Mangarahara-Buntbarsch und der Madagaskar-Ährenfisch ohne das Engagement der Zoos verloren wären. Denn die Bedingungen im ursprünglichen Lebensraum verschlechtern sich dramatisch. Das verdeutlicht einmal mehr, dass Zoos wichtige Archen für Tierarten sind, die im ursprünglichen Lebensraum vom Menschen verdrängt wurden. Zugleich machen zahlreiche erfolgreiche Wiederansiedlungen verschiedensten Tierarten Hoffnung für die Zukunft.

Tiergarten Schönbrunn 27.07.2021
Ein Robben-Jungtier ist da!
Im März musste das Robben-Männchen Comandante im Tiergarten Schönbrunn im hohen Alter von 19 Jahren eingeschläfert werden. Der Besucherliebling hat aber noch einen Nachkommen hinterlassen. Am 19. Juli hat ein Robben-Jungtier das Licht der Welt erblickt. „Robben-Weibchen haben eine Tragzeit von fast einem Jahr. Mutter des Jungtieres ist das Weibchen Nina, das 2019 den kleinen Pedro zur Welt gebracht hat und somit bereits Erfahrung in der Jungenaufzucht hat“, erklärt Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. In den ersten Tagen befanden sich Mutter und Jungtier fast ausschließlich im Backstage-Bereich. Nun watschelt die Babyrobbe an der Seite seiner Mutter immer öfter in die Außenanlage und ist für die Besucherinnen und Besucher zu sehen. Nina und ihr Nachwuchs bewohnen den Mutter-Jungtier-Bereich der Robbenanlage. Hering-Hagenbeck: „Mähnenrobben leben an den Küsten Südamerikas. Sie können von Geburt an schwimmen. Bis jetzt hat sich das Jungtier aber noch nicht ins Wasser gewagt. Ist es einmal an Land und im Wasser geschickt genug, können die beiden zur Gruppe stoßen.“ Seit gestern ist sich das Tierpfleger-Team sicher, dass das Jungtier ein Männchen ist. Nun rauchen die Köpfe auf der Suche nach einem passenden Namen. Der Kleine weiß jedenfalls schon genau, was er will. Ist er hungrig, macht er seine Mutter lautstark auf sich aufmerksam. In den ersten sechs bis acht Monaten wird das Jungtier gesäugt. Langsam wird spielerisch am Fisch geknabbert, der später auf dem Speiseplan steht.

Tierpark Sababurg 26.07.2021
E-Bike-Akku-Ladestationen am Tierpark Sababurg
Insgesamt zwölf Ladestationen für die Akkus von E-Bikes, installiert in 12 Schließfächer, stehen ab heute im Eingangsbereich des Infozentrums Tierpark Sababurg, zur Verfügung. E-Bike-Fahrer/innen können die 12 Schließfächer (mit Ladeanschluss für Fahrrad-Akkus) gegen Einwurf einer EIN- oder ZWEI-EURO Münze benutzen. Die EURO-Münze wird nach der Benutzung des Schließfaches wieder frei gegeben. Neu sind auch die Fahrradanlehnbügel vor der historischen Mauer im Eingangsbereich des Tierparks. Nicht nur die weitere Angebotssteigerung für die Besucher des Tierparks Sababurg, sondern auch die Förderung einer nachhaltigen Mobilität sind die verfolgten Ziele der neuen Ladestationen. Betriebsleiter Uwe Pietsch eröffnete gemeinsam mit Renate Hofmann (stellvertr. Abteilungsleiterin des Tierparks) die neuen E-Bike-Akku-Ladestationen offiziell und zeigte sich erfreut, dass der Tierpark Sababurg mit den neuen Ladestationen den Besuchern/Besucherinnen eine kostenlose Akku-Lademöglichkeit zur Verfügung stellen kann. Zudem besteht in den Schließfächern die Möglichkeit, Fahrradhelme oder Ähnliches zu verstauen. Das ist übrigens nicht das einzige Angebot des Tierparks im Bereich der Elektromobilität. Bereits seit mehreren Jahren steht auf dem Parkplatz des Tierparks eine vorhandene Ladestation für Elektroautos.

Opel Zoo Kronberg 26.07.2021
Gefiederter Nachwuchs im Opel-Zoo: Mehrere Jungvögel bei den Schnee-Eulen
Bei den Schnee-Eulen im Opel-Zoo hat es Nachwuchs gegeben! Im kühlenden Schatten des Waldbereichs können die Zoobesucher derzeit die Schnee-Eulen bei der Aufzucht ihrer vier Jungvögel beobachten, die im Juni geschlüpft sind. Zunächst hatten die Altvögel ihre Brut noch vor den Blicken möglicher Räuber verborgen, doch inzwischen sind die Jungvögel mit dem flaumigen graubraunen Gefieder regelmäßig zu sehen. Anders als im Opel-Zoo wachsen ihre Artgenossen im Freiland in der baumlosen arktischen Tundra auf. Dort brütet die Schnee-Eule in Ermangelung höher gelegener Nistplätze am Boden. Schnee-Eulen ernähren sich überwiegend von Lemmingen. Wird es im Frühling wärmer und es gibt genügend dieser kleinen Nager, gehen die Eulen eine Saison-Partnerschaft ein und beginnen mit der Brut. Dabei werden die Eier nur vom Weibchen ausgebrütet, das mit seinem von braunen Flecken durchzogenen Gefieder am Boden gut getarnt ist. Das Männchen versorgt das Weibchen und später auch die zunächst dunkel gefärbten Jungvögel mit Nahrung. Deren flaumiges Gefieder wird später dem überwiegend weißen Altvogelgefieder weichen. Männliche Schnee-Eulen werden sogar reinweiß, was wiederum von Vorteil ist, wenn die Tundra im arktischen Winter schneebedeckt ist. Auch bei den Jungvögeln im Opel-Zoo sind schon die ersten Anzeichen des Alttier-Gefieders zu erkennen. Wer noch mehr über die Tiere im Opel-Zoo erfahren möchte, kann sich für eine der Ferienführungen anmelden, die noch bis zum Ende der Hessischen Sommerferien montags bis freitags täglich angeboten werden: Die Registrierung erfolgt einfach über den online-Ticketshop des Opel-Zoo unter www.opel-zoo.de. Das ausgedruckte, kostenfreie Ticket muss dann zu Beginn der Führung bei den Zoopädagogen abgeben werden.

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