Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 28.08.2020
Wertvoller und farbenfroher Nachwuchs im Zoo Heidelberg – Junge Mitchell-Loris sind flügge geworden
Nach einer erfolgreichen Brutsaison sind die Mitchell-Loris im Zoo Heidelberg in diesem Sommer zum ersten Mal Eltern geworden. Erst im Januar dieses Jahres wurden die seltenen Papageien im Zoo Heidelberg auf Partnersuche geschickt – sieben Monate später ist der Nachwuchs, zwei weibliche Küken, ausgeflogen. Die beiden jungen Papageien haben eine große Bedeutung für den Artenschutz, denn Mitchell-Loris gelten als ausgestorben in der Natur. Der Zoo Heidelberg setzt sich mit einer aktiven Zucht der Papageien für den Erhalt dieser seltenen Vogelart ein. Dr. Eric Diener, Vogelkurator im Zoo Heidelberg, erklärt: „Es gibt in Deutschland nur zwei Zoos, die Mitchell-Loris, eine Unterart der Allfarb-Loris, halten: Berlin und Heidelberg. Gezüchtet wurde in diesem Jahr nur in Heidelberg. Da die Papageien mit dem farbenfrohen Gefieder trotz intensiver Suche seit 2014 in der Natur nicht mehr nachgewiesen werden konnten, ist jedes erfolgreich aufgezogene Küken immens wichtig für den Erhalt dieser prächtigen Papageienart.“ Derzeit befindet sich ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm im Aufbau. Ziel ist es, den Bestand der Mitchell-Loris durch gezielte Zuchtbemühungen zu sichern. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Mitchell-Loris erstreckt sich fast ausschließlich auf die Insel Bali. Die Ursache für das Aussterben in der Natur war vor allem der illegale Handel, denn auf indonesischen Märkten werden verschiedenste bedrohte Vögel für die Heimtierhaltung und Gesangswettbewerbe angeboten. Besonders problematisch: Je seltener der Vogel, desto begehrter ist er unter Sammlern.Im Zoo Heidelberg waren ein Tag nach dem Schlupf nur zwei weiße „Puschel“ zu sehen – die Augen der Küken waren noch geschlossen, die Schnäbel im Flaum versteckt. Durch die gewissenhafte Pflege der Lori-Eltern entwickelten sich die beiden Geschwister gut. Nach und nach legten sie ihr zartes Daunenkleid ab und trugen die ersten „richtigen“ Federn. Inzwischen sind sie ebenso farbenfroh gefärbt wie ihre Mitbewohner und fast nichtmehr von den Eltern zu unterscheiden. Damit die Zucht der seltenen Vogelart gelingen konnte, wurde im Zoo Heidelberg eigens eine Partnerbörse eingerichtet: Im Januar zogen ein Männchen und mehrere Weibchen gemeinsam in eine Voliere, um sich kennenzulernen und um ein Brutpaar zu bilden – mit Erfolg! „Loris sind wie die meisten Papageien sehr wählerisch bei der Partnerwahl. Umso erfreulicher ist es, dass unser Männchen seine Herzdame gefunden und mit ihr sogar erfolgreich gebrütet hat“, berichtet Diener. Hat sich bei den Loris einmal ein Paargefunden, bleib es ein Leben lang zusammen. Der Zoo Heidelberg hofft, dass das Paar auch in den kommenden Jahren erfolgreich für Nachwuchs sorgen wird.

Tierpark Hellabrunn 28.08.2020
Fertigstellung des Hauses der kleinen Affen in Hellabrunn
In den vergangenen Monaten hat der Münchner Tierpark eine umfangreiche Sanierung im Haus der kleinen Affen vorgenommen. Ziel war es, nicht nur die komplette Haustechnik zu überholen, sondern den nun dort lebenden Braunkopf-Klammeraffen, Roten Varis, Lisztaffen, Kattas und Siamangs attraktivere Innenanlagen mit vielen Klettermöglichkeiten zu bieten. Auch der Besucherbereich wurde mit einem spannenden, neuen Bildungsangebot und mehr Sitzmöglichkeiten ansprechender gestaltet. „Durch die Corona-Pandemie ist eine nie dagewesene Situation für uns entstanden: Wir haben ein Tierhaus grundlegend saniert, Tieranlagen modernisiert und die Edukation im Besucherraum ausgebaut. Trotz der Fertigstellung, die wir heute bekanntgeben, können wir dieses Tierhaus bedauerlicherweise vorerst nicht für unsere Tierparkgäste öffnen. Die Rahmenbedingungen lassen eine Öffnung einfach noch nicht zu“, teilt Tierparkdirektor Rasem Baban mit. „Dennoch haben wir uns hier und heute im kleinen Kreis von Projektbeteiligten und Pressevertretern versammelt, um zu signalisieren, dass Hellabrunn nicht stillsteht. Unabhängig von der Corona-Krise kümmern wir uns darum, dass es unseren Tieren an nichts fehlt.“ Die Sanierung des Hauses der kleinen Affen wurde vollständig mit bereits im Jahr 2019 bewilligten Mitteln durchgeführt. „Das 1983 errichtete Haus der kleinen Affen erfüllte zwar nach wie vor die Haltungsanforderungen für die dort untergebrachten Tierarten, musste aber aufgrund technischer Belange und schadhafter Oberflächen saniert werden. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurden auch die Innenanlagen der Tiere aufgewertet und teilweise deutlich vergrößert“, erklärt Julius Stolle, verantwortlicher Projektleiter für diese Baumaßnahme in Hellabrunn. Der Ausbau fällt sofort ins Auge: Die jetzige Innenanlage der Braunkopf-Klammeraffen, in der vorher die Kattas beheimatet waren, wurde mit Unterstützung der Stadtsparkasse München fast verdoppelt. Die Vergrößerung der Innenanlage der Siamangs wurde von der Heide und Christian Schnicke-Stiftung unterstützt und hat sich ebenfalls nahezu verdoppelt. Zudem wurde bei den Braunkopf-Klammeraffen und Siamangs in beiden Erweiterungsbereichen ein natürliches Bodensubstrat eingebracht. Auffällig sind auch die 118 Kletterbäume mit einem Gewicht von bis zu 700 Kilogramm, die den kleinen Affen in allen fünf Anlagen nun zur Verfügung stehen und den natürlichen Lebensraum der Primaten nachempfinden. Viele der wichtigen Sanierungen, die im Laufe der letzten Monate am Haus der kleinen Affen vorgenommen wurden, sind für den Laien wohl aber kaum wahrnehmbar. So wurde die komplette Haustechnik saniert und auf den neuesten Stand gebracht. In Zuge dessen wurde auch die alte Fußbodenheizung entfernt und durch Deckenstrahlelemente und Heizwände ersetzt, welche der Bestrahlungsrichtung natürlicher Wärmequellen näherkommen und daher für das Wohl der Tiere besser geeignet und insgesamt ressourcenschonender sind. Im Zuge der Renovierungsmaßnahmen wurde ebenfalls der Besucherbereich des Tierhauses modernisiert. „Hatte man früher kaum Möglichkeiten, sich zur Tierbeobachtung niederzulassen, finden sich nun viele Sitzmöglichen in organischer Form, die zum Verweilen einladen“, erklärt Florian Duelli, der ausführende Innenarchitekt vom Architekturbüro DUELLI KLEE. Ebenfalls wurde die Halle mit einem umfangreichen, interaktiven Bildungsangebot ausgestattet, welches von der Adolf und Hildegard Isler-Stiftung mitfinanziert wurde. So werden zum Beispiel über eine Soundkapsel live Geräusche aus dem südamerikanischen Regenwald übertragen. Neben der Aufklärung über die im Haus lebenden Siamangs, Kattas, Lisztaffen, Roten Varis und Braunkopf-Klammeraffen bildet das Herzstück der Edukation das Artenschutzprojekt der Stiftung Jocotoco, die seit 2019 von Hellabrunn durch die jährliche Finanzierung zweier Ranger und durch Spenden unterstützt wird. „Deren Projekt ‚Canandé Reservat‘ schützt den Lebensraum der stark bedrohten Braunkopf-Klammeraffen und anderer gefährdeter Tierarten in Ecuador. Dazu kauft die Stiftung Regenwaldflächen, die ansonsten dem Bau von Straßen oder Siedlungen anheimgefallen wären“, erklärt Lisbet Siebert-Lang, Beauftragte für Umweltbildung und Artenschutz in Hellabrunn. „Mit den spielerischen Edukationselementen erhält der Tierparkgast zahlreiche Informationen über die kleinen Affenarten, insbesondere zu ihrer weltweiten Lebens- und Bedrohungssituation. Damit wird ein zeitgemäßer Bildungsauftrag für alle kleinen und großen Münchner Bürgerinnen und Bürger erfüllt. Ich freue mich sehr über diesen äußerst gelungenen Umbau, mit welchem auch die Anlagen für die Tiere noch vergrößert werden konnten. Wir hoffen, dass nicht nur die Hellabrunner Tiere, sondern auch alle Tierparkgäste bald in den Genuss des wiedereröffneten Hauses kommen werden“, so Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks Hellabrunn. „Mein Dank richtet sich insbesondere an die Landeshauptstadt München, an die Stadtsparkasse München, an die Heide und Christian Schnicke-Stiftung sowie an die Adolf und Hildegard Isler-Stiftung für die Unterstützung der Umbaumaßnahmen. Nur dank dieser finanziellen Hilfen konnte so ein gutes Ergebnis entstehen“, freut sich Tierparkdirektor Rasem Baban. Tiefergehende Informationen zum Umbau des Hauses der kleinen Affen gibt es auch in der neuen Podcastfolge von „Mia san Tier – Der Zoo-Podcast aus Hellabrunn“. Der Podcast ist unter www.hellabrunn.de/podcast zum Download sowie über Spotify, Apple Podcasts und Deezer als Stream verfügbar.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 28.08.2020
Starke Partner – Das Kaufhaus Tyrol wird Biberpate im Alpenzoo
Mit 27. August und dem Durchschneiden des roten Bandes, ist das Kaufhaus Tyrol nun offiziell Pate der Biber im Alpenzoo. Zu diesem Anlass wurde dem Alpenzoo im Kaufhaus Tyrol eine Schaufensterwand im zweiten Stock gewidmet. Hier werden verschiedene Tiere gezeigt, die man im Alpenzoo bestaunen kann. Auch wenn man gerade den Zoo nicht besucht, sondern im Kaufhaus Tyrol einkaufen geht, ist der Alpenzoo mittels Tiervideos präsent. „Es gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt, um Pate unserer Biber zu werden, da wir momentan mit unserem Nachwuchs eine große zufriedene Biberfamilie im Zoo haben und speziell am späteren Nachmittag im Gehege immer etwas los ist,“ freut sich Zoodirektor Stadler.

Thüringer Zoopark Erfurt 28.08.2020
Neue Kraft für Johannes – Besuch im Thüringer Zoopark Erfurt
Nach vielen Wochen der Entbehrung und Schmerzen konnte der schwer kranke Johannes endlich seinen ersten Besuch im Thüringer Zoopark Erfurt erleben. Johannes ist 9 Jahre alt, großer Tier-Fan und Patient der Station 33, der Kinderkrebsstation, im Helios Klinikum Erfurt. Am 25. August wurde er als Ehrengast im Thüringer Zoopark Erfurt empfangen. Damit ging für ihn ein großer Traum in Erfüllung. Die Mitarbeiter des Zooparks bereiteten Johannes einen unvergesslichen Tag. Abgeholt wurde der kleine Tierfreund ganz exklusiv mit dem Zoomobil. Johannes kam an seinem großen Tag sogar ohne Rollstuhl. Denn, der Kämpfer wollte unbedingt auf eigenen Beinen auf Entdeckertour gehen. Auf dem Programm im Zoopark standen ganz besondere Highlights. Giraffen füttern, Nashorn streicheln und Lemuren hautnah erleben. Auch ein Besuch beim derzeit prominentesten Zoobewohner, dem kleinen Elefantenmädchen Ayoka, durfte nicht fehlen. Ein Erlebnis das Johannes noch sehr lang in Erinnerung bleiben wird. Dass dieser Tag überhaupt möglich wurde, verdankt Johannes vor allem der Fürsorge des Helios Klinikum Erfurt, der Elterninitiative leukämie- u. tumorerkrankter Kinder Suhl/Erfurt e.V. und dem Förderverein Fußballherz FC Rot-Weiß Erfurt e.V.. Gemeinsam mit dem Thüringer Zoopark Erfurt und viel Engagement wurde hier ein großer Herzenswunsch von Johannes erfüllt. Sein allergrößter Traum, verrät uns Johannes am Ende seines Zoobesuchs, ist es einmal im Steigerwaldstadion ganz ohne Rollstuhl dabei zu sein. Denn, er ist begeisterter Fußballer und dafür trainiert Johannes jeden Tag.

Erlebnis-Zoo Hannover 27.08.2020
Ein ganz lieber Jakob – Dülmener Pferd auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo angekommen
Dülmener Pferde gelten als ausgesprochen robust, gleichzeitig als freundlich, gutmütig, genügsam und lernbegierig. Und als extrem gefährdet. Seit einer Woche lebt mit dem Dülmener Pferd „Jakob“ ein Vertreter einer weiteren bedrohten Haustierrasse auf dem Bauernhof im Erlebnis-Zoo Hannover. „Jakob ist ein ganz Lieber“, charakterisieren ihn die Tierpfleger. Der zwölfjährige Wallach hat graufalbes Fell und eine dichte Mähne. Exmoor-Pony Mona war vom ersten Augenblick an begeistert von ihrem neuen Gesellschafter. Kaum wurde Jakob in den Stall geführt, macht sie mit allen Exmoor-Pony-Mitteln auf sich aufmerksam. Und auch wenn Jakob erst einmal damit beschäftigt war, seine neue Umgebung kennenzulernen, waren die beiden spätestens beim ersten Treffen auf der Weide ein Herz und eine Seele. Mona, die in diesem Jahr ihren langjährigen Partner Bruno verloren hatte, gesellte sich sofort zu dem eher schüchternen Wallach. Nur beim Fressen zeigt sie, dass sich der Neuling gerne zurückhalten darf. Tut er dann auch. Weniger zurückhaltend ist Jakob den beiden Kühen gegenüber. Auf Meyers Hof teilen sich die Ponys die große Weide mit einem Altdeutschen Schwarzbunten Niederungsrind und einem Harzer Rotvieh – beides ebenfalls stark bedrohte Haustierrassen. „Kühe kannte Jakob vorher noch nicht“, erzählt Tierpfleger Carsten Heinß, „jetzt muss erst einmal die Rangordnung festgestellt werden.“ Und so beschnuppern sich Kuh und Pferd zurzeit ausgiebig. Geboren 2008 in Dülmen, lebte das Dülmener Pferd seit 2011 auf dem Landschaftspflegehof Tütsberg in der Lüneburger Heide, wo er in der Dülmener Ponyherde zur Landschaftspflege eingesetzt wurde. Seit 1994 steht das Dülmener Pferd auf der Roten Liste der der GEH (Gesellschaft zum Erhalt alter und gefährdeten Nutztierrassen) als „extrem gefährdet“. Nur noch etwa 400 Tiere leben im „Merfelder Bruch“, heute ein Naturreservat, geschützt seit Mitte des 19. Jahrhunderts von der Familie Herzog von Croÿ. Bereits 1316 wurden die Dülmener Pferde urkundlich im Merfelder Bruch erwähnt – damals betrug ihr Lebensraum eine Fläche von mehreren tausend Hektar. Mit fortschreitender Kultivierung und Inbesitznahme des Landes wurden die Pferde immer mehr in den Bereich des Merfelder Bruches zurückgedrängt. „Wir freuen uns sehr, mit Jakob eine weitere stark bedrohte Haustierrasse vorstellen und auf ihren dringend benötigten Schutz aufmerksam machen können“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegehof Tütsberg, von dem das Dülmener Wildpferd stammt, passe bestens zum Erlebnis-Zoo. Wie auf Meyers Hof, werden auf Hof Tütsberg bedrohte Haustierrassen erhalten. Zudem setzt sich der Hof – der zur Stiftung Naturschutzpark gehört – für die umweltschonende Bewirtschaftung seiner landwirtschaftlichen Nutzflächen ein. Die ausgedehnten Heideflächen werden durch Heidschnucken gepflegt, die die Heide beweiden. Auch die Dülmener Pferde werden dort zur Landschaftspflege durch Beweidung eingesetzt.

Opel-Zoo 27.08.2020
Eingewöhnung der neuen Elefanten im Opel-Zoo Lilak und Kariba erkunden erstmals ihr Außengehege
Erst zögerlich, dann immer mutiger: Lilak und Kariba, die beiden neuen Elefantenkühe haben heute bereits die Außenanlage im Opel-Zoo erkundet. „Sie haben die Nacht ruhig verbracht und sich von den Aufregungen des Transports gut erholt“, berichtet die Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs. Einer der ihnen vertrauten Tierpfleger aus dem Tierpark Berlin bleibt noch eine gewisse Zeit bei ihnen, um die Eingewöhnung zu erleichtern. Angelockt durch leckere Äpfel und frisches Heu trauen sie sich zunächst zögerlich, dann immer mutiger aus dem Elefantenhaus auf die große Außenlage hinaus: Erst die erfahrende Lilak, dann auch die jüngere Kariba. Die „Kleine“ legt bereits einen ersten Spurt hin und Lilak hat sichtlich Spaß dabei, die ungebetenen Gänse aus ihrem neuen Terrain zu verscheuchen. Jungbulle Tamo, der stets im Nachbargehege auf die ersten Möhren von den Besuchern wartet, entgeht dabei nichts und immer wieder versucht er mit den Kühen Kontakt aufzunehmen. Die direkte Elefantenbegegnung ist dann einer der nächsten Schritte in der Eingewöhnungsphase. Zunächst erkunden die beiden Berlinerinnen aber das Außengelände, lernen die Taunushügel zu erklimmen und werden es sicher bald auch heraushaben, von wo aus es Möhren von den Zoobesuchern gibt.

Zoo Frankfurt 27.08.2020
Nachwuchs und Gäste auf Zeit – die Frankfurter Pinguin-Gruppe hat sich verdoppelt
Im Mai 2019 eröffnete der Zoo die neue Anlage für Humboldt-Pinguine. Ein Jahr später brüteten bereits drei Paare. Das Ergebnis: fünf Mal flauschiger Nachwuchs Mitte Juni. Und es hat noch mehr Zuwachs geben: 20 Humboldt-Pinguine aus dem Luisenpark in Mannheim haben in Frankfurt ein Zuhause auf Zeit gefunden. Nach neun Tagen Eingewöhnung teilen sich die Neuzugänge ab heute die Anlage mit der Frankfurter Gruppe. Das Paar, das als erstes das Brutgeschäft aufnahm (POCKE und POSI, beide 4 Jahre alt), ist bereits erfahren. Schon im Zoo von Landau in der Pfalz haben sie Küken großgezogen. Kein Wunder, dass sie auch in Frankfurt routiniert zur Tat schritten. Mitte Juni schlüpften bei ihnen zwei Küken. Das zweite Paar (TEDDY (9) und STURMI (3), ebenfalls aus Landau), kamen zur gemeinsamen Brut erst in Frankfurt zusammen. Ihr Küken schlüpfte nur wenige Tage später. GITTE (2) aus dem ZooParc de Beauval in Frankreich und NEMO (2) aus dem NaturZoo Rheine haben sich ebenfalls schnell gefunden. Mit zwei Jahren sind sie noch relativ jung. Dennoch war gleich der erste Versuch von Erfolg, oder besser, von zwei Küken gekrönt. Mehrere Wochen wurden die Jungvögel von ihren Eltern in den Nisthöhlen versorgt. Jetzt sind sie schon ordentlich gewachsen, haben nach der ersten Mauser das bräunliche Jugendgefieder angelegt und sind seit einigen Tagen auf der Anlage zu sehen. „Ich freue mich sehr, dass die neue Pinguin-Anlage die Besucherinnen und Besuchern begeistert und sich auch die Tiere so wohlfühlen, dass sie direkt für Nachwuchs gesorgt haben. Dass zeigt uns: die sorgfältige Planung und der Aufwand haben sich gelohnt. Wie es bei der Pinguin-Anlage und dem 2013 eröffneten Ukumari-Land gemacht wurde, muss es nun auch weitergehen: mit großzügig angelegten, gut durchdachten und modernen Anlagen, die eine optimale Haltung ermöglichen. Auf den Anlagen sollen die Tiere artgerecht leben können und uns Menschen intensive Begegnungen ermöglichen“, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur- und Wissenschaft. Und es gibt noch mehr Neues von den Pinguinen: Am 19. August ist eine Gruppe von 20 Humboldt-Pinguinen aus dem Luisenpark in Mannheim eingezogen. Die Frankfurter Pinguin-Schar ist damit auf einen Schlag von 30 auf 50 Tiere angewachsen. Allerdings nur auf Zeit. Die Humboldt-Pinguine aus Mannheim sind hier vorrübergehend untergebracht, während ihre neue Anlage gebaut wird. Das ist möglich, weil die neue Frankfurter Anlage groß genug ist, denn sie ist für bis zu 80 Tiere ausgelegt. Für die Mannheimer Pinguin-Gruppe hat das viele Vorteile: Sie hatten einen kurzen Reiseweg, können als Gruppe zusammenbleiben und müssen sich nicht an neue Klimabedingungen gewöhnen. „Wir sind sehr froh, dass wir den Mannheimer Kollegen helfen können. Solche Kooperationen zwischen Zoos müssen bei der Konzeptionierung neuer Anlagen und Gehege unbedingt immer mitgedacht werden. Für ein funktionierendes Tiermanagement – vor allem im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen – ist es enorm wichtig, dass ausreichend räumliche Kapazitäten zur Verfügung stehen. Nur durch geschicktes Management und intensive Kooperation der Zoos untereinander können wir unsere Tiere bestmöglich halten und unseren Beitrag zum Artenschutz langfristig leisten,“ betont Zoodirektor Dr. Casares. Wissenswertes über Humboldt-Pinguine – Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti) gehören zur Gattung der Brillenpinguine (Spheniscus). Wie diese tragen sie eine charakteristische Gesichtsmaske. Die schwarzen Punkte auf dem hell gefiederten Bauch sind bei jedem Tier einzigartig. Die 60 bis 70 Zentimeter großen Tauchjäger gehen im Humboldtstrom vor den Küsten Chiles und Perus auf Jagd nach Sardinen und Anchovis. Humboldt-Pinguine leben gesellig in Kolonien und gehen lebenslange monogame Partnerschaften ein. Auf küstennahen Inseln ziehen sie zumeist zwei Küken groß. Ihre natürlichen Feinde sind u. a. Schwertwale, Seelöwen und Dominikanermöwen. Die schlimmste Bedrohung geht jedoch vom Menschen aus. Überfischung und Verschmutzung der Meere entziehen vielen Pinguinarten die Lebensgrundlage. Deshalb stuft die Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN die Humboldt-Pinguine als gefährdet ein. Der Populationstrend im Freiland ist deutlich negativ. Der Zoo Frankfurt unterstützt den Verein Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins. Dieser setzt sich in Zusammenarbeit mit Naturschützern und Wissenschaftlern vor allem in Chile und Peru dafür ein, den Lebensraum der Humboldt-Pinguine und damit die Population in situ zu schützen. Vorrangig bemühen sie sich darum, Brutkolonien und die sie umgebenden Meeresgebiete zu schützen. Dabei wird darauf geachtet, Schutzmaßnahmen im Einklang mit den Anliegen der lokalen Bevölkerung zu gestalten. Sphenisco fördert daher nachhaltige Projekte z.B. in der Fischerei oder im Tourismus.

Zoo Zürich 27.08.2020
Zuwachs bei den Säbelantilopen
Im Zoo Zürich haben zwei männliche Tiere die Herde erweitert. Zum einen ist überraschend ein Jungtier geboren. Zum anderen ist ein neues Männchen aus Frankreich eingetroffen. Unerwartet ist vor drei Wochen ein Säbelantilopenkalb in der neuen Lewa Savanne geboren. Die Geburt war deshalb überraschend, weil die Herde in der Lewa Savanne bis letzte Woche nur aus vier Weibchen bestand. Bei einer Tragezeit von etwa neun Monaten muss die Mutter bei ihrer Ankunft Anfang Jahr schon trächtig gewesen sein. Wie in der Natur, in der die Mutter sich für die Geburt von der Herde absondert, verbrachte das Neugeborene mit seiner Mutter die ersten Tage von den anderen Tieren getrennt im Hintergrund. Während dieser Zeit traf weiter ein neues Männchen aus Frankreich im Zoo ein. Der Bock mit dem Namen Luam ist inzwischen mit allen Herdenmitgliedern erfolgreich zusammengeführt worden. Zusammen mit dem Jungtier wird er im Moment vorsichtig mit den anderen Tieren der Lewa Savanne vergesellschaftet. In der Natur ausgestorben – Die Säbelantilope war einst in weiten Teilen Nordafrikas verbreitet. Durch extensive Bejagung wurde die Population im 20. Jahrhundert stark dezimiert. Seit dem Jahr 2000 gilt die Säbelantilope als in der Natur ausgestorben. Dank der Haltung von Säbelantilopen in Zoos und in Privathaltungen hat die Art dennoch überlebt. Heute gibt es in verschiedenen Ländern Auswilderungsprojekte mit dem Ziel, die Säbelantilope in ihrem natürlichen Lebensraum wieder anzusiedeln, etwa im Tschad. Die Säbelantilopen im Zoo Zürich sind Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogrammes. Über solche Zuchtprogramme werden in Zoos gesunde Populationen aufgebaut, aus denen Tiere ausgewildert werden können.

Thüringer Zoopark Erfurt 27.08.2020
Ein Name für das Elefantenmädchen
Ayoka – die, die allen Freude macht, so lautet der Name für das Anfang August geborene Elefantenmädchen im Thüringer Zoopark Erfurt. Und Freude machte es heute Morgen Antenne Thüringen Moderator Jens May und Chefelefantenpfleger Dirk Hebs den Namen exklusiv auf Antenne Thüringen zu verkünden. Im Vorfeld waren die Thüringer aufgefordert, bei Antenne Thüringen ihre Namensvorschläge einzureichen: afrikanisch sollte er sein, etwas Schönes bedeuten und leicht auszusprechen. Jetzt war die Kreativität der Thüringer gefragt: Über 1.600 Vorschläge Namensvorschläge gingen bei Antenne Thüringen für das Elefantenbaby ein, das am 05.08.2020 nach 666 Tagen das Licht der Welt erblickte. „Wir sind beeindruckt, welche Resonanz der Aufruf, der über Antenne Thüringen startete, hervorgerufen hat und überwältigt, über die tollen Vorschläge der Thüringer“, so Zooparkdirektorin Dr. Sabine Merz. „Ayoka drückt unsere Freude aus, dass nach 60 Jahren ein Elefantenkind im Erfurter Zoopark gesund zur Welt gekommen ist und die Mutter es angenommen hat“, so Merz weiter. In den kommenden Tagen wird der kleinen Ayoka ihr Name offiziell verliehen – bei einer zünftigen Taufe mit dem Wasserschlauch.

Tiergarten Schönbrunn 27.08.2020
Tiergarten Schönbrunn freut sich über Königspinguin-Küken
Aller guten Dinge sind drei: Das Königspinguin-Pärchen im Tiergarten Schönbrunn hat zum dritten Mal Nachwuchs. Bereits 2017 und 2018 haben die beiden Pinguine jeweils ein Küken bekommen. Das ältere watschelt mittlerweile, vermittelt vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), durch den Zoo Wuppertal. Ihr jüngster Nachwuchs kam nun am 16. Juli zur Welt. „Königspinguine bauen keine Nester. Sie brüten das Ei stehend in ihrer Bauchfalte aus. Ist das Küken geschlüpft, versteckt es sich in den ersten Wochen noch in dieser Bauchfalte“, erklärt Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Jetzt vergisst das Küken oft, wie groß es schon ist, und versucht sich zwischen Füße und Bauch hineinzuquetschen – mit wenig Erfolg! Nicht nur beim Brüten, sondern auch bei der Aufzucht herrscht bei Pinguin-Pärchen Arbeitsteilung: Während die Mutter frisst, kümmert sich der Vater um das Küken – und umgekehrt. Die Eltern füttern ihr Jungtier derzeit mit vorverdautem Fischbrei. Bis der Nachwuchs selbstständig Fisch frisst, wird es noch ein paar Monate dauern. Hering-Hagenbeck: „Im Alter von etwa zehn Monaten bekommen die Küken ihr wasserabweisendes Gefieder. Erst dann können sie in der Wildbahn im Wasser nach Fischen jagen.“ Der Königspinguin ist nach dem Kaiserpinguin die zweitgrößte Pinguin-Art. Er brütet auf subantarktischen Inseln und gilt derzeit noch nicht als gefährdet. Schätzungen zufolge gibt es rund eine Million Brutpaare.

Opel-Zoo Kronberg 26.08.2020
Verstärkung aus der Hauptstadt Elefantenkühe Lilak und Kariba im Opel-Zoo angekommen
Am Mittwoch, 26. August 2020 sind in den frühen Morgenstunden zwei neue Afrikanische Elefanten aus dem Tierpark Berlin im Opel-Zoo angekommen. Es sind die beiden Elefantenkühe Lilak und Kariba. Somit leben dann im Freigehege Tamo, männlich, geboren 13. Januar 2008 im Zoo Wuppertal, im Opel-Zoo seit 17. April 2013 Zimba, weiblich, geboren ca. 1982/83, Wildfang aus Simbabwe, im Opel-Zoo seit 25. Februar 1984 Lilak, weiblich, geboren ca. 1971, Wildfang, 30. Mai 1974 bis 17. April 1996 Zoo Berlin, seither Tierpark Berlin Kariba, weiblich, geboren 17. März 2006 im Tierpark Berlin, nach Tod der Mutter vor 10 Jahren von Lilak adoptiert. Die Tiere wurden in monatelangem Training im Tierpark Berlin auf den Transport vorbereitet. In klimatisierten Spezialcontainern mit eingebautem Wassertank und Kameraüberwachung ging es dann in Begleitung von Tierpflegern, die ihnen vertraut sind, in den Taunus. Mit einem Schwerlastkran wurden sie ins Elefantenhaus gehoben. Dort haben sie ihre neuen Boxen bezogen und werden nun an ihre neue Umgebung und ihre neue Herde eingewöhnt.

Opel-Zoo Kronberg 26.08.2020
Ein Herz für Erdmännchen Staatsministerin Lucia Puttrich übernimmt Patenschaft im Opel-Zoo
Hoher Besuch bei kleinen Tieren im Opel-Zoo: Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund Lucia Puttrich übernahm eine Patenschaft für die Erdmännchen. Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels dankte ihr und ging mit ihr direkt zum Gehege, wo jetzt auch der Name der Staatsministerin auf der Liste der unterstützenden Patenschaften zu finden ist. Die quirligen Schleichkatzen hingegen erwiesen sich als äußerst undankbar gegenüber der Spenderin: Sie würdigten sie keines Blickes, hatten sie doch gerade viel damit zu tun, die Pappkiste mit Mehlwürmern, die sie zur Feier des Tages als Sonderration erhalten hatten, aufzureißen und den Inhalt genussvoll zu verspeisen. Die Ministerin hatte ihre Freude daran und nutzte die Zeit, um sich von Dr. Kauffels, der als Vorsitzender der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) ebenfalls europäische Interessen vertritt, über die Situation der europäischen Zoos informieren zu lassen. Er überreichte der Staatsministerin die neuen Studien des deutschen Zooverbandes (VdZ e.V.) „Forschungsort Zoo“ und „Die Deutschen und ihre Zoos“.

Zoo Basel 26.08.2020
Durstige Tiere im Zoo Basel
Die meisten Wildtiere decken ihren Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich mit der Nahrung. Tierarten aus Trockengebieten können wochenlang überleben, ohne einen Schluck trinken zu müssen. Bei sommerlichen Temperaturen sind im Zoo Basel aber auch viele Tiere durstiger als sonst. Sie nutzen dabei unterschiedliche Wasserquellen. Die eingebaute Trinkdusche Praktischer als mit der Elefantentechnik gehts nicht: Elefanten ziehen 10 bis 20 Liter Wasser in ihren Rüssel und spritzen sich die Wasserladung direkt ins Maul. Sie trinken also nicht durch den Rüssel, wie oft vermutet wird. Im Zoo Basel bevorzugen die Elefanten das frische Wasser aus den zahlreichen Selbsttränken gegenüber dem stehenden Wasser in den grossen Badebecken. Die mit Wasser gefüllten und einem Loch für den Rüssel versehenen Metallkästen sind ähnlich wie ein WC-Spülkasten mit einem Schwimmer ausgerüstet. Das Wasser fliesst automatisch nach, wenn ein Elefant trinkt. Der Trinkschwamm Bei den Menschenaffen gibt es in die Wände eingebaute Wasserspender. Per Knopfdruck spritzen sie sich das Trinkwasser in den Mund. Auch offene Tränkebecken stehen zur Verfügung. Am liebsten trinken sie jedoch direkt vom Wasserschlauch der Tierpfleger. In der Wildbahn nutzen Schimpansen Blätter als Werkzeug, um an Wasser in Astgabeln oder Löchern zu gelangen. Sie knüllen sie zusammen und tränken sie mit Wasser. Auch im Zoo Basel basteln sich die Schimpansen hie und da aus Mais oder Holzwolle einen Schwamm, lassen ihn mit Wasser volllaufen und saugen ihn anschliessend aus. Hecheln statt Schwitzen In Trockengebieten ist Wasser Mangelware oder saisonal gar nicht vorhanden. Viele Tierarten kommen deshalb mit wenig oder zeitweise ganz ohne Wasser aus. Ihre Strategie ist es, möglichst kein Wasser zu verlieren. Deshalb hecheln viele Hornträger wie etwa die Rappenantilopen, um sich zu kühlen. Dabei geht viel weniger Wasser verloren als beim Schwitzen Im Gegensatz zum Hund hecheln sie mit geschlossenem Maul. Sie atmen in einer erhöhten Frequenz durch die Nase und leiten so in kurzer Zeit viel Luft über die Nasenschleimhaut. Die dabei verdunstende Feuchtigkeit entzieht dem Blut Wärme. Das gekühlte Blut fliesst dann durch ein Kapillarnetz (das sogenannte Rete mirabile), welches die Halsschlagadern umgibt, und kühlt dort nach dem Prinzip eines Wärmetauschers das ins Gehirn strömende Blut. Wasser aus der Nahrung und aus der Luft Viele Reptilien sind auf eine hohe Luftfeuchtigkeit angewiesen. Die Tierpfleger besprühen die Terrarien regelmässig mit Wasser. Die vietnamesische Langnasennatter leckt wie viele andere Reptilien gerne die Wassertröpfchen von den Blättern. Daneben steht ihr auch ein Trinkgefäss zur Verfügung. Die Hornviper, eine giftige Wüstenschlange, kommt ohne Trinkwasser zurecht. Ihr reicht das Wasser, welches in der Nahrung steckt. Wenn sich die Gelegenheit bietet, trinkt sie die Wassertropfen, welche sich in ihren gekielten Schuppen ansammeln. In der Wüste ist dieser Tau eine wertvolle Wasserquelle. Wasser zum Kühlen Insekten nehmen Wasser vor allem über die Nahrung auf. Das gilt für pflanzenfressende Insekten genauso wie für die fleischfressenden Wespen, die ausreichend Flüssigkeit aus dem Nahrungsbrei erbeuteter und verdauter Insekten ziehen. Sie brauchen jedoch Wasser, um ihre Nester zu bauen und sie bei sommerlichen Temperaturen durch Verdunstungskälte zu kühlen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 25.08.2020
Traumpaar
Direkt aus den Flitterwochen in den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec. Tierpark freut sich über den Zugang eines Paares der charismatischen Mittelbeos. Die aus dem Zoo Basel und der Hand eines deutschen Privathalters stammenden Vögel „Bea“ und „Beato“ haben sich, ganz modern, im „Beo-Dating Center“ des Tierparks Marlow kennengelernt. Diese monogam lebende Vogelart ist sehr wählerisch, wenn es darum geht, einen geeigneten Lebenspartner zu finden. Beos ziehen nur als kompatible Brutpaare Nachwuchs groß. Aus dem Grund wurde das Marlower Dating Center ins Leben gerufen. Hier erhalten unverpaarte, junge Single-Beos die Chance, ihrer großen Liebe zu begegnen. Verschiedene Zoologische Gärten geben ihre Nachzuchten an das Beo-Dating-Center, damit die Tiere sich in einer großen Gemeinschaftsvoliere kennenlernen und harmonierende Paare bilden können. Diese Paare werden dann an die am Zuchtprogramm teilnehmenden Einrichtungen abgegeben. „Wir möchten uns der Herausforderung stellen, die anspruchsvollen Beos zu züchten, um dazu beizutragen, ihre Bestände in menschlicher Obhut zu sichern“, so Zoodirektor Dr. Sven Hammer. Und das ist dringend nötig, denn in Deutschland werden derzeit nur noch etwa 45 Beos in Zoologischen Einrichtungen gehalten. Um auf die Bedrohung dieser Vogelart aufmerksam zu machen und Gelder zur Unterstützung von Beo-Schutzprojekten auf Java und Nias zu sammeln, wurde der Beo dieses Jahr von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) zum „Zootier des Jahres“ gewählt. Das erstaunliche Talent des Beos, Geräusche und Stimmen zu imitieren, wird ihnen in ihren Herkunftsgebieten zum Verhängnis. Beos gelten weltweit und besonders im asiatischen Raum als beliebte und vielgehandelte Vogelart, was ihnen oft ein einsames Leben in meist zu kleinen Käfigen beschert. In manchen Ländern gilt der Beo zudem als Delikatesse, was die Bestände zusätzlich dezimiert. Somit stehen sie heute kurz vor der Ausrottung durch den Menschen. Im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec hat sich das junge Paar mittlerweile gut eingelebt und beginnt die Geräusche seiner Umgebung nachzuahmen und sich mit dem einen oder anderen Besucher zu unterhalten.

Tierpark Nordhorn 25.08.2020
Wiederansiedlung Europäischer Sumpfschildkröten Tierpark Nordhorn beteiligt sich an Projekt – erste Zuchttiere sind eingetroffen
Die großen Meeresschildkröten sind den meisten Menschen durch Tierdokumentationen aus dem Fernsehen bekannt. Die kleineren Wasserschildkrötenarten führen hingegen eher ein Schattendasein. Aufgrund der nicht ganz einfachen Haltungsansprüche sind Schildkröten eher etwas für Spezialisten oder besondere Liebhaber, sie gelten nicht als das klassische Haustier. Völlig unbekannt ist den meisten Deutschen, dass es hierzulande sogar eine einheimische Wasserschildkrötenart gibt: Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis orbicularis). Dieses Reptil war in Deutschland und Österreich bis ins 19. Jahrhundert durchaus häufig. Neben der Tatsache, dass sie als „Fastenspeise“ gegessen wurde, ist vor allem die Zerstörung der Lebensräume Hauptursache für ihren dramatischen Bestandsrückgang innerhalb der letzten 200 Jahre. Insbesondere Gewässerbegradigungs- und großflächige Entwässerungsmaßnahmen, Aufforstung sowie zunehmende Intensivierung und Industrialisierung der landwirtschaftlichen Flächen, haben die Art in Deutschland bis an den Rand der Ausrottung gebracht. Heute gibt es im gesamten Deutschsprachigen Raum nur noch Reliktvorkommen. In Deutschland existieren Einzeltiere oder sehr kleine, isolierte Populationen nur noch in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hessen. Die Europäische Sumpfschildkröte zählt somit zu den am stärksten gefährdeten Tierarten Deutschlands! In Niedersachsen gilt sie sogar als ausgestorben. Seit den 1990er Jahren gibt es verschiedene Projekte zur Wiederansiedlung dieser einheimischen Reptilienart in Europa. Eines davon startete 2013 in Niedersachsen, am Steinhuder Meer bei Hannover. Federführend geleitet wird es vom NABU Niedersachsen mit seinem Artenschutzzentrum in Leiferde in Zusammenarbeit mit der „Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer“ (ÖSSM). Für den Tierpark Nordhorn sind diese beiden Projektpartner „alte Bekannte“. „Mit Leiferde tauschen wir uns regelmäßig aus, wenn es um Tiere unserer Auffangstation geht,“ berichtet Kuratorin und Zootierärztin Dr. Heike Weber. „Und für ein Wiederansiedlungsprojekt des Europäischen Nerzes am Steinhuder Meer habe ich vor Jahren schon die Senderimplantationen der Tiere übernommen“, so Weber weiter. Insofern kennt man sich und so war der Projektleiter Kai Olaf Krüger auch sofort Feuer und Flamme, als der Tierpark vor nunmehr 2 Jahren seine Bereitschaft zur Mitarbeit am Sumpfschildkrötenprojekt signalisierte. Erfahrungen mit der Haltung dieser Reptilienart haben die Zootierpfleger Nordhorns bereits, kümmern sie sich doch seit Jahren schon um Fundtiere, die im Teich des sogenannten „Geierfelsens“ Unterschlupf gefunden haben. Diese Gruppe besteht allerdings aus Tieren einer Unterart, die nicht für Ansiedlungsprojekte in Deutschland zugelassen sind, da sie nicht der einheimischen Form entsprechen. Im Zuge der Baumaßnahmen im Bereich des neuen „Vechtedorfes“ wurde im Jahr 2019 ein größerer Teich mit geeigneten Eiablageplätzen für die Erhaltungszucht von Schildkröten geplant und mit den Baumaßnahmen begonnen. Im Frühjahr 2020 konnte der Teich im Übergang vom historischen Bereich in den exotischen Teil des Zoos fertig gestellt werden. Die Suche nach ausgewachsenen Tieren des geeigneten Schildkrötentyps zur Wiederansiedlung gestaltete sich recht schwierig, da er recht selten ist. Aber einige private Züchter, die sich mit Ihren Nachzuchttieren ebenfalls an dem Wiederansiedlungsprojekt beteiligen konnten helfen. „Nach langer Suche hatten wir endlich Glück und konnten von einem sehr erfahrenen langjährigen Züchter und Mitstreiter des Projektes, ein Männchen und zwei Weibchen erwerben“, freut sich Weber. Die Ankunft der drei Tiere wurde von den zufällig anwesenden Besuchern mit Spannung verfolgt. Nach der erforderlichen Vermessung und dem Anfertigen von Identifikationsfotos durch Tierparkfotograf Franz Frieling, wurden die wendigen Reptilien in ihr neues Refugium eingesetzt. „Es ist schön zu sehen, wie gut die neuen Zoobewohner hier in der Grafschaft angekommen sind und ihr neues Reich in Augenschein nehmen,“ so Dr. Dirk Wewers, der seit April als Kurator und Inspektor im Nordhorner Tierpark arbeitet. „Wir haben natürlich ein Interesse daran den Tierbestand um möglichst viele bedrohte, interessante Tierarten zu erweitern, denn die erfolgreiche Erhaltungszucht bedrohter Arten mit der Beteiligung an einem Wiederansiedlungsprojekt zählt zu den großen Zielen eines jeden Kurators im Zoo,“ so Wewers weiter. Gelingen Schlupf und Aufzucht, so können junge Sumpfschildkröten mit etwa 4 Jahren im Freiland angesiedelt werden. Ein langer Weg also. „Aber im Hinblick auf das Höchstalter von 100 Jahren, die eine Europäische Sumpfschildkröte erreichen kann, relativiert sich das wieder“, schmunzelt Weber. Informationen zur Europäischen Sumpfschildkröte: Im Vergleich zu vielen anderen Arten ist die Europäische Sumpfschildkröte recht klein und erreicht eine Panzerlänge von maximal 20-23cm. Ihre dunkel olivgrüne Grundfärbung wird etwas aufgehellt durch eine Zeichnung aus gelblichen Punkten und Strichen. Damit sind diese Reptilien bestens getarnt zwischen den Wasserpflanzen in Tümpeln, Teichen, Gräben, Altarmen oder kleinen Bächen. Acht Unterarten von „Emys orbicularis“ sind beschrieben worden. Wie ihr Name schon sagt, kommt die Europäische Sumpfschildkröte nämlich nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Teilen Europas vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordafrika über Mitteleuropa bis hin zum Aralsee in Mittelasien und nördlich sogar bis nach Litauen und Lettland. Als Nahrung dienen ihr hauptsächlich Wasserinsekten, Schnecken und Amphibienlarven.

Zoo Zürich 25.08.2020
Visualisierung Zooseilbahn. ZOOSEILBAHN HOCHERFREUT ÜBER ENTSCHEID DES BAUREKURSGERICHTS
Die Zoo Seilbahn AG freut sich sehr über den Entscheid des Baurekursgerichts im Zusammenhang mit der Festsetzung des kantonalen Gestaltungsplans für die Zooseilbahn. Das Baurekursgericht hat am 21. August 2020 entschieden, dass es die Rekurse, die gegen die Festsetzung des kantonalen Gestaltungsplans eingereicht wurden, entweder abweist oder nicht darauf eintritt. «Wir freuen uns ausserordentlich, dass die Zooseilbahn einen wichtigen Schritt weiter ist», sagt der Delegierte des Zooseilbahn-Verwaltungsrats, Andreas Hohl. «Die Verkehrssituation am Zoo erfordert dringend Lösungen. Die Zooseilbahn ist mit Abstand die in jeder Hinsicht nachhaltigste aller möglichen Varianten.» Gegen den Entscheid des Baurekursgerichts kann während dreissig Tagen Beschwerde eingelegt werden. Falls dies geschieht, muss sich darauf das kantonale Verwaltungsgericht mit dem Thema befassen. Weiteres Verfahren Die Zürcher Baudirektion hatte im Mai 2019 den Gestaltungsplan für die Zooseilbahn festgesetzt. Die Seilbahn erhielt damit nach dem Eintrag in den kantonalen Verkehrsrichtplan durch den Kantonsrat auch die nutzungsplanerische Grundlage. Voraussetzung für den Bau der Zooseilbahn ist neben dem kantonalen Gestaltungsplan ausserdem die Plangenehmigung durch den Bund. Diese wird nach Rechtskraft des kantonalen Gestaltungsplans erwartet. Die Verhandlungen mit betroffenen Grundeigentümern zum Erwerb der Rechte als Voraussetzung für den Betrieb der Seilbahn sind in Gang. Umweltgerechte urbane ÖV-Verbindung Die Zooseilbahn erschliesst den Zoo Zürich ab dem ÖV-Knotenpunkt Stettbach als neue umweltgerechte und urbane ÖV-Verbindung schnell und komfortabel. Sie verkürzt die Anreisezeit mit dem öffentlichen Verkehr insbesondere aus der Ostschweiz erheblich und entschärft nachhaltig die Verkehrssituation beim Zoo an Spitzentagen. «Die Zooseilbahn schafft eine ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösung als Alternative zur Anreise mit dem Auto», sagt Andreas Hohl. «Sie macht keinen Lärm, keine Abgase und ist sicher, schnell und komfortabel.» Ein aktuelles Modell der kinderwagentauglichen und behindertengerechten Zehnergondeln, die für die Zooseilbahn vorgesehen sind, ist im Zoo Zürich ausgestellt. Die Besucher können in der Gondel probesitzen und sich an einem Bildschirm über das Projekt informieren. Alle Informationen zur Zooseilbahn sind auch jederzeit auf zooseilbahn.ch abrufbar.

Zoo Landau in der Pfalz 25.08.2020
Zooschule Landau öffnet wieder für Schulen und Kindergärten – Auch in Corona-Zeiten ist ein spannender Unterricht im Zoo möglich!
Bereits in den Sommerferien präsentierte die Zooschule täglich ein spannendes Ferienprogramm für Kinder. Nun können auch Schulklassen und Kindergartengruppen wieder die Zooschule besuchen. Das Land Rheinland-Pfalz befürwortet den Unterricht an außerschulischen Lernorten, wenn es die Infektionslage zulässt und die dann gültigen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die Zooschule nutzt die in den letzten Wochen gesammelten Erfahrungen mit Kindergruppen im Zoogelände unter Hygieneauflagen und lädt nun Schulen und Kindertagesstätten ein, das vielfältige Bildungsprogramm der Zooschule zu nutzen. Der Unterricht wird – wenn es die Witterung erlaubt – im Freien stattfinden. In der Regel werden die Schulklassen in zwei Gruppen geteilt, damit alle Kinder – trotz der geforderten Abstandshaltung – dem Unterricht gut folgen und die Tiere in den Gehegen beobachte können. Vor jedem Unterrichtsbesuch findet ein ausführliches Gespräch zwischen Zoopädagogin und Lehrkraft bzw. Erzieher/ Erzieherin statt, um Unterrichtsinhalte und -methoden sowie das Hygienekonzept zusammen zu erörtern. So wird auch in Corona-Zeiten ein Zooschulbesuch zu einem besonderen Erlebnis.

Zoo Halle 24.08.2020
FREUDIGE WIEDERVEREINIGUNG Elefantenkuh Pori erfolgreich mit Tochter Tana und Enkeln zusammengeführt
Nach vielversprechenden Vorbereitungen und mit großer Spannung erwartet wurden am Montagmorgen, den 24.08.2020, die afrikanische Elefantenkuh Pori (39 Jahre) mit ihrer Tochter Tana (19 Jahre) und ihren Enkelinnen Tamika (4 Jahre) und Elani (1 Jahr) auf der Außenanlage des Elefantenhauses im Bergzoo Halle zusammengelassen. Diese in dieser Konstellation einmalige Zusammenführung einer Elefantenfamilie verlief nicht nur komplikationslos, sondern war für die Elefanten ein sichtlich freudiges Ereignis. Die beteiligten Tierpfleger und Zoodirektor Dr. Dennis Müller konnten dabei rührende Szenen zwischen den Enkelinnen Tamika und Elani und ihrer Großmutter Pori beobachten, in denen Babyelefant Elani sogar versuchte, aus Poris Gesäuge zu trinken. Der Bergzoo in Halle ist mit dieser Zusammenführung nun der einzige Zoo in Deutschland, in dem ausschließlich afrikanische Elefantenkühe einer einzigen Mutterlinie zusammen leben. Um 8:00 Uhr Morgens war es soweit. Zuerst wurde Tana mit ihren Kälbern auf die Außenanlage gelassen, die diese wie immer mit mütterlich prüfenden Blick betrat. Schon kurz darauf wurde das Tor zu Poris Box geöffnet, die ihrerseits ohne zu zögern nach Draußen kam. Nachdem sich die beiden Parteien kurz gegenüberstanden, kommunizierten sie mittels der für Elefanten so typischen und an Donnergrollen erinnernden Laute miteinander. Dem anschließenden Rüsselkontakt folgten einige Drehungen und eine kurze Distanzierung von Tana, um kurz darauf wieder beieinander zu stehen und sich beruhigend Sand auf die Rücken zu werfen. Schließlich war es an Pori, sich unter dem prüfenden Blicken von Tana behutsam den beiden Kälbern zu nähern und diese mit ihrem Rüssel abzutasten. Es dauerte nicht lange, bis sich der jüngste Spross Elani mutig unter Poris Bauch stellte und sogar versuchte, bei ihrer Oma am Gesäuge zu trinken. Pori hob dabei fürsorglich das vordere Bein – eine typische Pose von Elefantenmüttern, damit die Kälber besser an das Gesäuge gelangen. Auch die sonst allseits besorgte Mutter Tana entspannte sich schnell und ließ ihre Kinder mit der Großmutter gewähren, während sie selbst seelenruhig fraß und sich weiter mit Sand bewarf. Die am vergangenen Donnerstag aus dem Tierpark Berlin in Halle eingetroffene Pori hatte zuvor die Möglichkeit, ihre Familie Schritt für Schritt kennenzulernen. Anfangs noch in benachbarten Boxen aufgestallt, zeigte sich schnell, dass das Verhältnis zwischen Mutter, Tochter und den Enkelkindern sehr freundlich und von Zuneigung geprägt war. Bereits am Sonntag wurden in einem nächsten Schritt Pori in der großen Laufhalle und Tana mit den Kleinen in einer Doppelbox mit freien Zugang zur Außenanlage untergebracht. Zwischen den Elefanten befand sich lediglich ein Tor mit Querverstrebungen in großen Abständen, das reichlich Platz für Rüssel- und anderweitigen Körperkontakt bot. Dies nutzte vor allem Enkelin Tamika, die bereits mit ihrer Oma kuschelte und spielte, während Tana nicht von der Seite ihrer Mutter wich. So entschieden sich die Verantwortlichen um Zoodirektor Dr. Dennis Müller, die eigentlich erst in einigen Tagen geplante Wiedervereinigung auf den Montagmorgen vorzuziehen. „Wir hatten bereits aus dem Serengeti Park in Hodenhagen erfahren, das die dortige Zusammenführung von Panya, Ayo und Bibi schon nach kurzer Eingewöhnungszeit hervorragend verlief,“ sagte Dr. Müller mit sichtlich erleichtertem Gesicht kurz nach der Zusammenführung. „Diese Erfahrungen und unsere eigenen Beobachtungen der letzten drei Tage ermutigten uns, die Zusammenführung der Familie bereits heute durchzuführen. Dass das jedoch so gut verlaufen würde, wie wir es heute erleben durften, übertraf unsere Erwartungen.“ Als nächster Schritt ist geplant, auch den Bullen Abu (19 Jahre) mit der Herde laufen zu lassen. An der Mauer zum Bullengehege hat er bereits Kontakt mit Pori aufgenommen und auch dieser verlief zugewandt und interessiert. Der Bergzoo in Halle ist mit dieser Zusammenführung nun der einzige Zoo in Deutschland, in dem ausschließlich afrikanische Elefantenkühe einer einzigen Mutterlinie zusammenleben. Auch in der Natur bleiben Elefantentöchter meist ein Leben lang bei ihren Müttern, die Herden setzten sich aus einer Leitkuh, ihren Töchtern, Enkelinnen und auch Urenkelinnen zusammen. Mit den Elefantentransporten zwischen Berlin, Hodenhagen und Halle ist es nun erstmals gelungen, solche natürlichen Familienstrukturen wiederherzustellen – ein wichtiger Schritt für die zukünftige Haltung afrikanischer Elefanten in europäischen Zoos.

Zoo Frankfurt 24.08.2020
Lebendiges Lernen – Der Jugendclub des Frankfurter Zoos!
Jugendclub startet in veränderter Form Kinder, die sich für Tiere und ihre faszinierende Welt interessieren, können ab Mitte September den Jugendclub des Frankfurter Zoos besuchen. Dort können sie erfahren, wie der Zoo zum Artenschutz beitragen kann und als Entdecker und Forscher aktiv werden. Die Jugendclub-Kinder werden für ein (Schul-)Halbjahr in die faszinierende Welt der Tiere eintauchen. Als selbständige Forscher können sie bei den Expeditionen in den Zoo eigenen Fragen zu den Tieren nachgehen und deren Geheimnisse aufdecken. Auch mit größeren Zusammenhängen werden sich die Kinder im Jugendclub beschäftigen, zum Beispiel, warum viele Tierarten bedroht sind, aber jede einzelne Tierart zählt. Als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus bieten wir den Jugendclub zunächst für das kommende (Schul-)Halbjahr für ältere Kinder an und begrenzen die Gruppengröße.

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