Viola Herzlieb: Doc Maunzilius – Chaos ist die beste Medizin (Rezension)

Lustige Tiergeschichte à la „Pets“: Was tun Haustiere, wenn ihre Besitzer außer Haus sind?
In der Praxis von Kater Maunzilius versammeln sich tierische Patienten mit den unterschiedlichsten Beschwerden: von der liebeskranken Kuh bis hin zur Spinne mit Höhenangst. Vor allem Johnny Stinker stellt den Doc vor eine große Herausforderung – wie kann er ihm nur wieder dazu verhelfen zu stinken, wie es sich für einen echten Pop-Star gehört? Da muss sich Maunzilius ordentlich was einfallen lassen und er begibt sich auf eine abenteuerliche Recherchereise, auf der er es nicht nur mit hochfrisierten Pudeln und schwäbelnden Dackeln zu tun bekommt …


Der Trailer zu PETS verspricht mehr, als der Film hält. Das kommt hin und wieder mal vor und die Enttäuschung ist groß, wenn ein Film den Erwartungen nicht entspricht.
PETS war ganz nett, gehört aber in meinen Augen nicht zu den Highlight des Animationsfilm. Andere mögen eine abweichende Meinung dazu haben. Und vielleicht zielt ein Buch, das auf PETS verweist auch auf dieses Publikum. Ich gebe aber zu, dass ich den Vergleich ignoriert habe.
Was mich bei Doc Maunzilius – Chaos ist die beste Medizin ansprach war der Titel und der restliche Klappentext, denn witzig klang es schon. Aber, und das kann man sich denken, ich wurde enttäuscht. Es hätte ein lustiges Buch sein können, aber es war weder witzig, noch spannend. Wenn irgendwelche Dinge witzig sein sollten, dann waren sie entweder zu flach oder einfach nicht witzig. Zumindest für meinen Geschmack.
Man mag jetzt denken, ich entspräche nicht der Zielgruppe, was durchaus den Tatsachen entspricht, aber ich lese gerne Kinderbücher und es gibt einige, die auf witzige Weise unterhalten können. Ich will nicht sagen, dass mich die „Abenteuer“ des Katzendoktors gelangweilt hätten, aber einige Szenen sind durchaus ausbaufähig (diverse Verfolgungsjagden, die Begegnungen mit den Hunden …). Doc Maunzilius liest sich ganz nett, aber man verpasst nichts, wenn man es nicht gelesen hat.
Vielleicht mag der eine oder andere Katzenbesitzer Eigenarten seiner eigenen Katze entdecken, aber auch das kommt zu wenig vor. Über andere Dinge wie Schlangen, Stinktiere und Ochsenfrösche im Hotel oder Kühe, bzw eine Schafherde in einem Wohnhaus, sehe ich hinweg. das mögen Teile des Buches sein, die man als lustig empfinden könnte.
Aber wie gesagt: Ich fand das Buch nicht witzig.
Die Zielgruppe (Kinder zwischen 8 und 10) können auf bessere Art witzig unterhalten werden.

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.