Sam Copeland: Charlie kriegt die Flatter (Rezension)

Charlie wird zum Tier
Aaaaaah! Charlie verwandelt sich urplötzlich in alle möglichen Tiere!! Mal in eine Spinne, mal in eine Taube, mal in ein Nashorn … Von jetzt auf gleich! Egal, wo! Und er hat nicht die leiseste Ahnung, warum und wieso. Ob es daran liegt, dass Charlie es gerade nicht ganz leicht hat im Leben? Ständig muss er sich Sorgen machen: mal um seinen großen Bruder (der liegt im Krankenhaus), mal um seine Eltern (die machen sich Sorgen um seinen großen Bruder), mal um den Klassen-Oberfiesling (der hat Charlie eindeutig auf dem Kieker). Wenn der rauskriegt, was mit Charlie los ist – dann gute Nacht! Und deshalb muss Charlie zusammen mit seinen drei besten Freunden sein neues »Talent« irgendwie in den Griff kriegen – und zwar SCHNELL!

Es geht um Angst. Und Charlie hat viel Angst. Und das könnte der Grund dafür sein, dass er sich in Tiere verwandelt (von ganz kleinen bis ganz großen). Und eigentlich ist diese Angst egal.
Denn das Buch ist ein Großer Spaß. Skurrile Situationen, dämliche Fußnoten und fragwürdige Leserfragen machen das Buch absolut lesenswert, wenn man abgedrehte Situationskomik steht.
Es steckt ein ernstes Thema dahinter, aber vielleicht ist es nicht verkehrt Kindern auf amüsante Weise die Angst zu nehmen.
Nicht alles, was in diesem Buch zu lesen ist, ergibt Sinn, aber das spielt keine Rolle (denn dem Leser ist das bewusst, da der Autor mehrmals darauf hinweist).
Streckenweise überzogen, sehr albern und unterhaltsam illustriert.
Wer so etwas mag (und ich muss gestehen, ich gehöre dazu und habe ich köstlich amüsiert, auch wenn ich das Thema Krankheit vielleicht ein bisschen zu ernst als Hintergrund fand) wird seine größte Freude an diesem Buch haben.

(Rezensionsexemplar)

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