Rebecca Stead/Wendy Mass: Mortimers Geheimnis. Ein Kater, zwei Detektive und die Magie des Lesens (Rezension)

Cosy Krimi trifft Buchzauber: Auf den Spuren eines geheimnisvollen Katers, einer Geisterbibliothekarin und eines wendungsreichen Rätsels
Eines Morgens taucht ein Schränkchen mit gebrauchten Büchern vor Evans Schule auf – eine kleine Freiluftbibliothek! Bewacht wird sie von einem freundlichen, rot getigerten Kater namens Mortimer. Evan nimmt zwei Bücher mit nach Hause und findet alte Ausleihscheine darin. Gab es früher etwa eine richtige Bibliothek in der Stadt? Warum ist sie nicht mehr da? Evans Vater weicht seinen Fragen aus und auch die anderen Erwachsenen scheinen etwas zu verbergen.
Zusammen mit seinem besten Freund Rafi begibt sich Evan auf die Spur der verschwundenen Bibliothek. Dabei kreuzt der geheimnisvolle Kater immer wieder den Weg der beiden. Mortimer scheint auf ganz besondere Weise mit der Geschichte der Bibliothek verbunden zu sein. Was Evan schließlich herausfindet, stellt nicht nur sein eigenes Leben auf den Kopf, es bringt auch eine Wahrheit ans Licht, die ihre Stadt für immer verändern wird.

MORTIMERS GEHEIMNIS … eine Mischung aus Geister- und Detektivgeschichte mit Tieren (Katzen und Mäusen). Und es geht um Bücher. Ein Buch zu dem man greifen muss, wenn man Bücher mag und sich vom Klappentext einlullen lässt, aber … so ganz überzeugen kann die Geschichte nicht. Das ganze wurde zu unaufgeregt erzählt, es fehlte an Spannung, und die verschiedenen Erzählstränge der Protagonisten waren eher störend, als hilfreich und unterhaltsam zu sein. So ganz hat mir der Zugang gefehlt, da mir auch die Protagonisten zu eintönig/oberflächlich erschienen. Eine nette Geschichte, die man erzählen kann, aber zum Selberlesen etwas zu lahm. Die Geschichte plätschert fröhlich vor sich hin und langweilig wird es zwar nicht, aber man erwartet ständig, dass etwas passiert, aber … es passiert nicht viel. Dabei wird man als Leser das Gefühl nicht los, dass da einiges an Potential nicht ausgeschöpft wurde. Sehr Cosy … und nett … aber eher spannungsarm … und nett. Was auch immer nett bedeutet, aber … vom Hocker haut mich die Geschichte nicht. New York-Bestseller? Nun ja, wieder ein Beweis, dass ich wohl nicht der Bestseller-Leser bin (dass ich keine neun mehr bin, dem empfohlenen Lesealter, ignoriere ich einfach mal)

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(Rezensionsexemplar)

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