Portrait: Bürstenschwanzbeutelmaus

Unterklasse: Beuteltiere (Metatheria)
Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia)
Familie: Raubbeutler (Dasyuridae)
Gattung: Dasycercus
Art: Bürstenschwanzbeutelmaus (Dasycercus blythi)
Bürstenschwanzbeutelmaus (Spencer, B. - Spencer, B. 1896. Mammalia. Pp. 1–52 in: Spencer, B. (ed.), Report on the work of the Horn Scientific Expedition to Central Australia. Part 2.–Zoology. Melville, Mullen and Slade: Melbourne)

Bürstenschwanzbeutelmaus (Spencer, B. – Spencer, B. 1896. Mammalia. Pp. 1–52 in: Spencer, B. (ed.), Report on the work of the Horn Scientific Expedition to Central Australia. Part 2.–Zoology. Melville, Mullen and Slade: Melbourne)

Weibchen der Bürstenschwanzbeutelmaus sind mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 120 bis 140 mm, einer Schwanzlänge von 60 bis 90 mm sowie mit einem Gewicht von 45 bis 80 g kleiner als Männchen. Diese erreichen ohne Schwanz eine Länge von 130 bis 165 mm, der Schwanz ist 75 bis 100 mm lang und das Gewicht beträgt 60 bis 130 g. Auffällig ist, wie bei der Schwesterart, der dicke buschige Schwanz. Die schwarzen Haare der Schwanzspitze (etwa 1/3 des Schwanzes) können jedoch nicht an der Oberseite zu einem Kamm aufgerichtet werden. Der Körper und der Kopf sind oberseits mit grauem bis sandfarbenen Fell bedeckt, während auf der Unterseite weißes Fell vorkommt. Allgemein ist die Bürstenschwanzbeutelmaus etwas kleiner als die Kammschwanz-Beutelmaus.

Aufgrund der erst kürzlich erfolgten Aufteilung der Gattung in zwei Arten, liegt noch keine genaue Definition des Verbreitungsgebietes der Bürstenschwanzbeutelmaus vor. Die Tiere halten sich in trockenen Landschaften auf, die von Stachelkopfgräsern (Triodia) dominiert werden. Sie kommen weiterhin in Sanddünen vor.

Die Bürstenschwanzbeutelmaus ist meist nachtaktiv und gräbt Erdlöcher. Sie erbeutet neben verschiedenen Wirbellosen auch kleine Echsen und Säugetiere. Die Reviergröße variiert bei beiden Geschlechtern zwischen 1,4 und 14 Hektar, wobei eine Überlappung von etwa 20 Prozent üblich ist. Die Weibchen werfen zwischen Juni und Oktober bis zu sechs Jungtiere. Allgemein kann sich die Bürstenschwanzbeutelmaus zweimal im Leben fortpflanzen und wenige Exemplare dreimal. In manchen Regionen sterben fast alle erwachsenen Männchen vor der Geburt der Jungtiere und die Population wächst erst sichtbar, wenn die Nachkommen den Beutel der Mutter verlassen. Im Zusammenhang mit der Geschlechtsreife wandern Männchen längere Strecken, während Weibchen in der Nähe der Mutter bleiben. Einzelne Individuen konnten in Gefangenschaft fünf Jahre alt werden.

Die Bürstenschwanzbeutelmaus galt längere Zeit als Juniorsynonym der Kammschwanz-Beutelmaus. Aufgrund molekularbiologischer Untersuchungen in den 1990er und frühen 2000er Jahren ist die Bürstenschwanzbeutelmaus als Art anerkannt.

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