Portrait: Grünkehlnymphe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lampornithini
Gattung: Lampornis
Art: Blaukehlnymphe(Lampornis viridipallens)

Grünkehlnymphe (John Gould)

Die Grünkehlnymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 11 bis 12 Zentimetern, wobei der lange gerade Schnabel ca. 1,9 Zentimeter ausmacht. Ein weißer Streifen über dem Auge steht im starken Kontrast zu dem grünen Oberkopf und den dunklen Ohrbereichen. Die weiße Kehle der Männchen ist von glänzenden blaugrünen bis grünen Flecken durchzogen. Nacken und der Bereich zwischen Nacken und Schulterfedern sind grün gefärbt, mit einem Übergang ins Lilabronzefarbene am Bürzel. Die Oberschwanzdecken sind blauschwarz, die Unterseite ist weiß mit grünen Flecken an der Seite. Die Flanken und Unterschwanzdecken wirken dunkel. Die inneren Steuerfedern sind schwärzlich, die äußeren blassgrau. Dies fällt besonders auf, wenn sie den Schwanz spreizen. Die Weibchen haben keine grünen Kehlflecken. Die Oberseite ist smaragdgrün. Die noch etwas blasseren äußeren Steuerfedern sind hin und wieder weiß gefleckt.

Über das Verhalten ist wenig bekannt. Sie bewegen sich vorzugsweise in Gestrüpp mit Blüten und Sonneneinstrahlung in steilen Hängen von Schluchten. So scheinen sie das dünne, weniger beleuchtete Unterholz in dichten Wäldern zu meiden. Bei der Futtersuche und während ihrer Ruhepausen sind sie von den unteren bis zu den höheren Straten anzutreffen. Während der Nahrungsaufnahme fächern sie den Schwanz auf.

Ihr Lebensraum sind feuchte immergrüne Gebiete und Kiefernwälder, oft an deren Waldränder. Hier bewegen sie sich in Höhenlagen zwischen 900 und 2700 Metern.

Ihre Brutzeit ist von März bis April und von Juni bis Juli.

Ihr Gesang klingt als hartes lebhaftes zzrrt, das sie bisweilen schnell wiederholen. Dazu geben sie hohe dünne Zwitschertöne von sich. Hin und wieder kommt es auch vor, dass sie ruhige, gurgelnde Trällerlaute von ca. einer Sekunde ausstoßen und diese wiederholen.

Es sind vier Unterarten bekannt:
Lampornis viridipallens amadoni (Rowley, JS, 1968) – Oaxaca im Süden Mexikos
Lampornis viridipallens ovandensis (Brodkorb, 1939) – Chiapas im Süden Mexikos und dem Nordwesten Guatemalas
Lampornis viridipallens viridipallens (Bourcier & Mulsant, 1846) – Guatemala, dem Norden El Salvadors und dem Westen Honduras
Lampornis viridipallens nubivagus (Dickey & van Rossem, 1929) – El Salvador

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