Portrait: Beryllamazilie

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Amazilia-Kolibris (Saucerottia)
Art: Beryllamazilie (Saucerottia beryllina)

Beryllamazilie (John Gerrard Keulemans)

Die Beryllamazilie erreicht bei einem Gewicht von 4 bis 4,4 Gramm eine Körperlänge von etwa 9,5 bis 10 Zentimeter. Die Männchen hat einen geraden schwarzen Schnabel, der an der Basis des Unterschnabels rötlich ist. Der Oberkopf, der Nacken und der Rücken sind grün, eine Färbung die am Bürzel ins Bräunliche übergeht und an den Oberschwanzdecken Purpurn ist. Der Hals und die Brust glitzern grün. Der Bauch ist gräulich zimtfarben. Die Unterschwanzdecken sind zimtfarben mit weißen Säumen. An den Hand- und Armschwingen ist die Färbung auffällig rötlich braun. Der Schwanz ist tief rötlich braun, wobei die zentralen Steuerfedern dunkel violett sind, so dass er von Nahem schwarz wirkt. Die Weibchen ähneln den Männchen wobei der Hals weniger grün beinhaltet und der Bauch blass hellgrau ist. Immature Männchen ähneln ausgewachsenen Männchen. Immature Weibchen sind an Hals und Brust gelblich zimtfarben mit grünen Flecken an den Seiten. Sie glitzern grün und haben einen gräulich zimtfarbenen Bauch.

Sie hocken und ernähren sich in praktisch allen Straten. Meist sind sie gegenüber anderen Arten dominant, wenn es um das Territorium an blühenden Bäumen oder Blütenböschungen geht. Sie brüten von Juni bis Oktober.

Der Ruf klingt wie ein langweiliges, ziemlich hartes und sirenenhaftes dzzzzir bzw. dzzzzit oder ein mehr flüssigeres gerolltes sirenenhaftes dzzzzrrt, das zeitweise beständig wiederholt wird. Der Gesang variiert gelegentlich leicht mit einem ruppig klingenden und normalerweise mit zwei lispelnden Einführungstönen, welche wie ssi, kirr-i-rr, kirr-i-rr oder sirrr, ki-ti kdik oder sssi-ir sssiir tschit-tschit, tschitt-tschitt usw. klingen.

Die Beryllamazilie hält sich bevorzugt in Waldgebieten insbesondere mit Eichen, und deren Rändern, auf Lichtungen und Plantagen auf. Hier halten sie sich in Höhen zwischen 600 und 2000 Meter auf: Lokal kommen sie in der Zeit nach ihrer Brut auch in Höhen bis zu 50 Meter.

Bisher sind fünf Unterarten bekannt.
Saucerottia beryllina viola (Miller, W, 1905) – Diese Unterart kommt im Südosten Arizonas sowie dem Westen und Nordwesten Mexikos vor.
Saucerottia beryllina beryllina (Deppe, 1830) – Die Nominatform kommt im zentralen Gebiet von Oaxaca vor.
Saucerottia beryllina lichtensteini (Moore, RT, 1950) – Diese Subspezies ist im östlichen Teil Oaxacas und dem Westen Chiapas verbreitet.
Saucerottia beryllina sumichrasti (Salvin, 1891) – Diese Unterart kommt im zentralen und südlichen Chiapas vor.
Saucerottia beryllina devillei (Bourcier & Mulsant, 1848) – Das Verbreitungsgebiet dieser Unterart erstreckt sich über die Länder Guatemala, El Salvador und Honduras.

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