Paul Shipton: Schwein gehabt, Zeus (Rezension)

Wie ungerecht! Alle reden von Homer, Odysseus und Troja – aber niemand von Gryllus, dem sprechenden Schwein. Dabei wäre die altgriechische Geschichte anders verlaufen, wäre Gryllus den verzweifelten Göttern nicht rettend zu Hilfe geeilt.
Witzig und umwerfend komisch vermittelt Paul Shipton den Stoff der griechischen Mythen und Sagen – aus der Perspektive eines Schweins.

Griechische Mythologie einmal anders. Der Held ist ein Schwein (aber eigentlich weit mehr, aber das verrate ich nicht), der zusammen mit seinen Gefährten, einen unterbelichteten (oder naiven) Ziegenhirten und einer Seherinassisstentin in Ausbildung die Welt vor dem Untergang retten soll.
Klingt auf dem ersten Blick nicht sonderlich neu, sieht man vom Schwein ab, aber es ist ein unterhaltsamer Ausflug in die griechische Mythologie (wobei die Götter nicht unbedingt einen guten Eindruck machen).
Witzig und Spannend. Aber … als mythologisches Lehrbuch eher ungeeignet, auch wenn Homer eine Rolle spielt (eine kleine zumindest)

Aber … wer gerne mal wieder lachen und sich einfach nur gut unterhalten möchte, dem sei Schwein gehabt, Zeus ans Herz gelegt.

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