Paul Shipton: Die Wanze

Die Wanze ist, wie man bereits am Cover erkennen und lesen kann, ein Insektenkrimi. Hauptakteur ist Wanze Muldoon (im Original Bug Muldoon), Käfer und Privatdetektiv, der sich um die Belange und Probleme der Insekten des Gartens kümmert. Aus Langeweile (und um seine Miete zahlen zu können) nimmt er eher einen langweiligen (und leicht zu lösenden) Fall: Ein Ohrwurm ist verschwunden.
Schnell ist der Vermisste gefunden und Muldoon kann sich anderen Dingen zuwenden.
So ganz gelöst ist der Ohrwurmfall nicht und schnell muss Wanze feststellen, dass mehr dahinter steckt als es den Anschein hat.
Es gilt zwar nicht die Welt zu retten, aber der Fortbestand der Insekten des Gartens ist in Gefahr.

Eine komplizierte Krimihandlung wird nicht geboten, trotzdem wird nette Unterhaltung geboten. Ein Buch, dass man problemlos nebenbei lesen kann. Dem Autor ist auf spannende und witzige Art und Weise eine ganz besondere Art des Krimis gelungen.
Man erfährt zwar nicht, um welche Käferart es sich bei Wanze handelt (aber sowohl Goliath- und Bombadierkäfer scheiden aus) und warum er Wanze heißt, aber das ist nebensächlich und mindert nicht den kurzweiligen Lesespaß.
Die Wanze richtet sich zwar vorrangig an jüngere Leser (8 – 10 Jahre), aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten.

Und dann habe ich noch das entdeckt:

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.