Kryptiden der Welt – Unbekanntes Europa


Cait Sith
Furia infernalis
Irkulyen
Lagarfljótwurm
Das Ungeheuer von Loch Ness

Alien Big Cats
Eine Alien Big Cat (ABC) (deutsch: fremde Großkatze, auch Phantom-Katze) ist eine so genannte Out-of-place-Sichtung von Großkatzen, das heißt, sie werden angeblich in für sie vollkommen untypischen Gegenden gesichtet. Da es keine stichhaltigen Beweise für ihre Existenz gibt, werden sie den Kryptiden zugeordnet. Das globale Auftreten von ABCs hat zu vielen nationalen (u. a. British Big Cats, Irish Big Cats, Australian Big Cats) und regionalen (u. a. Surrey Puma, Bestie von Bodmin Moor und Bestie von Exmoor) Bezeichnungen geführt.
Die bekanntesten ABCs stammen aus dem Vereinigten Königreich.
Die Bestie von Bodmin Moor ist ein Vertreter der Alien Big Cats aus dem Bodmin Moor in Cornwall. Die Existenz einer solchen Bestie ließ sich bisher nicht nachweisen. Die Bestie wird für den Verlust von hunderten Schafen und anderen Tieren, denen meist die Kehle durchgebissen wurde, verantwortlich gemacht. Die Beschreibungen geben eine große Katze mit der Gestalt eines Pumas oder Leoparden mit schwarzem, grauem oder gelbbraunem Fell wieder.
Im Bodmin Moor wurden im Oktober 1997 Fußspuren entdeckt, die nach Ansicht von Mitarbeitern des Newquay Zoos eindeutig einem Puma mit Jungtier zugeordnet werden können.
Im Exmoor, das in den Grafschaften Devon und Somerset liegt, gibt es seit den 1970er-Jahren ebenfalls Berichte von unbekannten Tieren. 1983 hatte der Farmer Eric Ley aus South Molton einen Verlust von über hundert Schafen innerhalb von drei Monaten zu beklagen. Alle Tiere starben durch die massiven Bisswunden an der Kehle.
Es entstanden sowohl Fotos als auch Filmaufnahmen, die die Bestien zeigen. Jedoch sind sie entweder zu undeutlich, um sie zweifelsfrei als große Raubkatzen zu identifizieren, oder die Aufnahmen haben keinerlei Anhaltspunkte, an denen man die Größe der Tiere schätzen könnte.
Nachdem im Jahre 1988 die Bestien vermehrt gesichtet wurden und die Angriffe zunahmen, beorderte das Ministerium für Landwirtschaft Scharfschützen der Royal Marines in das Exmoor. Obwohl einige der Soldaten Tiere sichteten, konnte kein Schuss abgegeben werden und nachdem die Anzahl der Sichtungen zurückgingen, wurden die Scharfschützen abgezogen.
Es gibt verschiedene Theorien, wieso es möglich wäre, dass Großkatzen in Großbritannien leben könnten:
Bevor der Dangerous Wild Animals Act 1976 eingeführt wurde, war es den Briten erlaubt, Wildkatzen zu halten, was in den 1970er-Jahren zu einer Art Mode geworden war. Der Dangerous Wild Animals Act erschwerte nun die Haltung solcher Großkatzen als Heimtier erheblich, weshalb sich viele Halter etwas einfallen lassen mussten, um die Großkatzen wieder loszuwerden. Der Dangerous Wild Animals Act verbot zwar, Großkatzen zu halten, aber nicht, diese in der Natur auszusetzen. Dieser Missstand wurde erst 1982 berichtigt. So hätten viele Halter genügend Zeit gehabt, um ihre Tiere auszusetzen, wodurch sich Populationen entwickelt haben könnten.
Hauskatzen hätten sich mit den bekannten Wildkatzen gepaart und so könnten neue Hybrid-Rassen entstanden sein.
Raubkatzen sollen aus römischen Amphitheatern entflohen sein und Populationen gebildet haben.
Eine weitere Theorie gründet sich darauf, dass es in Großbritannien schon seit Jahrhunderten Geschichten von Großkatzen gibt, in Fabeln oder uralten Berichten. Hier geht man davon aus, dass in der Urgeschichte Großkatzen auf den britischen Inseln gelebt hätten. Manche Kryptozoologen glauben, dass diese Populationen niemals gänzlich ausgestorben sind und noch heute im Land leben.
Keine dieser Theorien und Behauptungen hat bisher einer Überprüfung standgehalten und es wurde in Großbritannien keine Population von Großkatzen nachgewiesen.

Am Fear Liath Mòr
Am Fear Liath Mòr (Schottisch-Gälisch für der große graue Mann; auch bekannt als Der große Mann von Ben MacDhui) ist der Name eines Kryptiden, der in der Region um das schottische Ben Macdhui zwischen dem Banffshire und Aberdeenshire leben soll.
Beschrieben wird Fear Liath in zwei verschiedenen Erscheinungen. In der realen Gestalt stellt er einen sechs Meter großen Mann dar, der mit kurzem Haar bedeckt ist. Die andere Erscheinung ist spiritueller Natur, bei der er als unsichtbare „Präsenz“ vor allem Bergsteigern ein flaues Magengefühl bescheren soll.
Die Wahrscheinlichkeit für die reale Existenz dieses Wesens ist sehr gering bis unmöglich, trotzdem gibt es einige Fotografien von ungewöhnlichen Fußabdrücken, die ihm zugeschrieben werden. In der schottischen Tradition wird er als übernatürliches Phänomen betrachtet, daneben gibt es jedoch gelegentlich auch Vergleiche mit dem Yeti des Himalaya und dem Bigfoot Nordamerikas.

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