Kaspar Panizza: Grantlkatz (Rezension)

»Es war der Söder mit seinen spitzen Ohren, und er war ganz grün im Gesicht.« So hat Kommissar Steinböck seinen Freund Horsti Schmalzl noch nie erlebt. Im Arm eine junge Frau mit durchgeschnittener Kehle, in der Hand die Tatwaffe. Und dass im Blut des Polizeipsychologen ein Drogencocktail nachgewiesen wird, erleichtert den Fall in keinster Weise. Selbst Steinböcks Katze Frau Merkel, zum Babysitter für Horstis Dackel verdonnert, wird dieses Mal aufs Äußerste gefordert.
Der 5. Fall von Kommissar Steinböck und seinem Team (inklusive Frau Merkel … natürlich) und es wird immer noch nicht langweilig. Ich habe die Charaktere liebgewonnen, ich mag die Wortgefechte zwischen Steinböck und Frau Merkel, die skurrilen Charaktere im Umfeld der Ermittlungen, das Münchner Flair und die politische Respektlosigkeit (und dass es immer noch politisch absolut unkorrekt zugeht ist natürlich auch ein Pluspunkt).
Ich muss gestehen, dass ich ein großer Fan der Reihe bin (falls man das noch nicht gemerkt hat) und vielleicht bin ich ein bisschen voreingenommen denn mir fällt nicht ein, wie ich mich negativ über Grantlkatz äußern sollte.
Ich habe bekommen, was ich erwartet habe: Einen humorvollen und spannenden Kriminalfall, kurzweilig und mit der einen oder anderen überraschenden Wendung.

Die Krimireihe kann ich jedem empfehlen, der sich nicht daran stört, dass die Katze sprechen kann. Humorvolle Unterhaltung ist gewährleistet, allerdings gibt es auch ernste Untertöne.

Ich hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird und nie langweilig wird.
(Ende der Lobhudelei)

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.