Karin Bergrath: Mord im Tiefflug (Rezension)

Ein Toter liegt im Rietgras. Erschossen. Als Gänserich Tom den Tatort sieht, weiß er sofort: Hump und Reiners, die beiden flügellosen Kommissare, werden es auch dieses Mal schaffen, aus einem einfachen Mord eine komplizierte Sache zu machen. Dieser Aufgabe sind nur gefiederte Ermittler gewachsen in Gestalt von Gänserich Tom, Kormoran Rio und der jungen Kakadudame Vectra, die erst nicht sprechen will, dann aber doch auspackt…
Mord im Tiefflug ist, nach Tod im Anflug der zweite Fall, den Nilganter Tom und seine Freunde lösen müssen. Obwohl es sich eher um zwei Fälle handelt, einen, den er selber lösen muss (das Verschwinden eines Entenkükens) und einen, bei dem er „assistiert“ (der Tod eines Geschäftsmann).
Wie auch der Vorgänger wird leichte, unterhaltsame Kost mit ungewöhnlichen Hauptpersonen geboten. Wer durch einen Kriminalfall gefordert werden möchte wird hier allerdings enttäuscht werden. Der Fall (oder die Fälle) ist ganz nett, lebt aber eher von den Detektiven und den Verdächtigen, bzw. eventuellen Zeugen. Die Fälle selbst sind nicht überraschend (wobei der Entenfall durchaus die eine oder andere amüsante Wendung aufweist).
Kann man lesen, muss man aber nicht… aber wer es hin und wieder mal seicht möchte … der wird seine Freude haben. Und langweilig wird es nie.
Aber … etwas scheint die Luft auch raus zu sein, jedenfalls kommt der Mord nicht ganz an den Tod heran.
Immerhin wird gezeigt, dass auch Geflügel ermitteln kann.

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