Ima Ahorn: Aequipondium – Ein neuer König (Rezension)

Ein Entdeckertraum wird wahr: Siegbald Sockenloch soll König des magischen Kontinents Aequipondium werden. Aber kann das gutgehn?
Obwohl er anfangs begeistert ist, merkt der bequeme Abenteurer schnell, dass König sein ziemlich mühsam ist. Aber einfach abdanken? Seine Freundin, die Hexe Theolinde, ist jedenfalls dagegen. Was soll dann aus Aequipondiums Kreaturen werden? Besser wäre es, einen würdigen Nachfolger zu ernennen. Nur wer ist würdig und wichtiger: willig? Vielleicht kann er ja Artus überzeugen. Der legendäre König hat schließlich schon einmal über den magischen Gegengewicht-Kontinent regiert. Doch wo ist er? Und ist er bereit, noch einmal die Krone von Aequipondium zu tragen?
In Begleitung des greisen Wikingers Gunnar und mit Caesar, dem verfressenen Chameleoparden, begibt sich Siegbald auf eine Suche, die ihn kreuz und quer durch Aequipondium führt.
Bei Siegbalds viertem verrückten Abenteuer trifft der Entdecker auf legendäre Helden, einen verwunschenen Frosch und Zwerge. Er muss seine Tugend beweisen und darf bei allen Abenteuern sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wenn er nur wüsste, was genau das ist…

Das Potential des Gegengewichtkontinents ist noch lange nicht ausgeschöpft … Autorin Ima Ahorn schickt ihren „Helden“ Siegbert Sockenloch in immer neue skurrile Abenteuer. Diesmal könnte man seine Geschichte als Fortsetzung der Artus-Sage sehen, natürlich mit der einen oder anderen Überraschung und mehr Schattenelefanten, als in den vorangegangenen Bänden zusammen.
Ich bin ein Fan der Reihe, das ist die Art von Humor, die mir gefällt und es wird nie langweilig. Und so habe ich nicht viel Neues zu Ein neuer König zu sagen: Kurzweilige, phantastische Unterhaltung mit liebenswerten Charakteren.
Es ist zwar nicht nötig die vorangegangenen Bände zu kennen, aber man verpasst eine Menge Spaß. Wegen mir darf Siegbald gerne noch etwas länger in Aequipondium bleiben.

(Rezensionsexemplar)

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