Annette Hackbarth: Das Pferdebuch (Rezension)

Während leichthufige Kollegen mit den Feldherren der Epochen die Welt eroberten und ihre Geschichten Bände füllen, verrichteten die schwergewichtigen Kollegen zu Hause die Feldarbeit. Sie sorgten für die Ernährung der Bevölkerung. Die Arbeitsrassen sind aber nicht nur die verschiedenen Kaltblüter. Ihre große Vielfalt birgt teils fast vergessene Schätze, teilweise erleben sie aber auch eine ungeahnte Renaissance und dies völlig zu Recht, wie Das Pferdebuch erzählt.
Bereits vor nicht allzu langer Zeit habe ich bereits ein Buch aus der Reihe „Tiere auf dem Land“ vorgestellt (Das Hundebuch). Das Pferdebuch unterscheidet sich im Aufbau kaum davon, sieht man davon ab, dass es um Pferde (und nicht um Hunde) geht.
Es beginnt alles mit Überlegungen zur Domestikation des Pferdes, wer denn nun der Vorfahr des Hauspferdes sei und warum und wann die Domestikation begann. Verwendungsweisen der Pferde und die Entstehung einiger Rassen kommen ebenso wenig zu kurz wie die Erwähnung einer bedeutender Gestüte, die sich mit dem Erhalt so manch seltener Pferderasse hervorgetan haben.
Ein Großteil des Buches umfasst kurze Rassenportraits von Pferden, die eher weniger bekannt sind, oder für die ein Pferd wie das andere aussieht.
Die Texte sind verständlich geschrieben und schöne Fotos (zum immer wieder anschauen) ergänzen den Band.
Ein Buch für jeden Pferdeliebhaber.

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