7. Zooreise 2021- Tag 1: Auf nach Leipzig

Leipzig … mal wieder, und das zu einer Jahreszeit, die wettermäßig nicht ganz überzeugend ist, auch wenn man doch hin und wieder mit einem goldenen Herbst rechnen kann … auch Ende Oktober.
Andererseits … wenn ich mir die Bäume so ansehe. Naja was macht man nicht alles um kleine Rüsselhündchen zu sehen, ohne überhaupt die Garantie zu haben sie zu sehen. Aber das werden wir morgen sehen … oder auch nicht.
Geplant waren auf dem Weg Besuche im Tiergarten Nürnberg im Zoo der Minis in Aue und im Leipziger Wildpark in Connewitz.

Im Tiergarten war wenig los, aber das war auch nicht verwunderlich, immerhin hatte es zur Zeit unseres Besuchs nur 5 Grad. Am Eingang musste man seinen Covid-Nachweis erbringen, Maskenpflicht gab es in den Toiletten und den inzwischen wieder geöffneten Tierhäusern. Nur das Tapirhaus war wegen Umbauarbeiten geschlossen. Leider hatte ich die Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen unterschätzt weshalb meine Kamera im Wüstenhaus leider sehr lange beschlagen war und sich dieser Zustand auch lange nicht geändert hat. Ich hätte lustige Filmchen von Mistkäfern machen können. Die waren ziemlich aktiv und haben fleißig ihre Mistkugeln durch die Gegend geschleppt. Das Beobachten war schon sehr spannend, weshalb wir verhältnismäßig lange im Haus blieben. Es müssen ja nicht immer die großen Tiere interessant sein und wenn man genauer hinsieht merkt man dass auch die kleinen Aufmerksamkeit verdienen, selbst wenn es sich „nur“ um Mistkäfer handelt.

Mistkäfer (Tiergarten Nürnberg)

Man glaubt als durchschnittlicher Zoobesucher auch gar nicht wie viele Tiere man sehen kann, auch wenn die Parkanlage im Herbst nicht so viel hergibt wie im Frühling/Sommer. Natürlich ist das Mediterraneum leer, weil die Tiere im Winterschlaf halten und die Ziesel und Murmeltiere glänzten aus diesem Grund auch mit Abwesenheit. Hirscheber, Totenkopfäffchen und Streifenwiesel haben wir auch nicht gesehen, letzteres sowieso noch nie, aber ansonsten so gut wie alles was man sehen könnte.
Im Bionicum haben wir auch nach den Sandfischen, bzw. den Apothekerskinken, Ausschau gehalten, aber gesehen haben wir sie nicht, weder zu Beginn unseres Tiergartenbesuchs, noch am Ende.
Danach ging es nach Aue. Die Fahrt dauerte staubedingt länger als gedacht, aber immerhin war es bei unserer Ankunft wärmer als in Nürnberg, sogar über 10 Grad wärmer … und sonnig, während wir in Nürnberg noch Nebel hatten. Highlights des Besuchs waren sehr aktive Kurzkopfgleitbeutler und nicht weniger aktive Mauswiesel. Maskenpflicht gab es keine, weder auf den Toiletten noch im Tropenhaus. Es gab auch keine Kontrolle wegen des Covid-Status. Ein Zoobesuch wie vor der Pandemie.
Danach ging es weiter nach Leipzig. Staubedingt mussten wir aber auf den Besuch im Wildpark verzichten. Vielleicht holen wir das auf der Rückfahrt nach.
Abends aßen wir dann im Wenzel … nicht zum letzten Mal auf dieser Reise und um folgendes vorwegzunehmen: Wir hatten insgesamt zwei Abendessen und zwei Frühstücke im Restaurant geplant. Vor allem auf das Frühstücksbuffet waren wir gespannt, aber darauf mussten wir uns bis morgen gedulden.

Tiergarten Nürnberg
Zoo der Minis

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