6. Zooreise 2026 – Tag 2: Was wir gesehen haben … und was nicht

Es war nur eine kleine, bzw. kurze Reise, einmal Bad Hersfeld und zurück. Und Zurück war heute.
Zwischenziele waren der Robert-Heil-Turm in Bad Hersfeld, der Tierpark in Bad Liebenstein, der Trusetal-Wasserfall und der Tierpark in Suhl.
Nach einem wirklich ausgiebigen Frühstück ging es los. Und ja, der Müslifreund ist auf seine Kosten gekommen. DAS HAUS AM PARK werden wir uns merken. Neben dem Frühstück ist natürlich auch die Nähe zur Stiftsruine ein Pluspunkt. Die Hellhörigkeit aber nicht. Dagegen kann man mit Ohrstöpseln angehen. Im Großen und Ganzen aber waren wir zufrieden.

Frühstuck im Haus am Park

Frühstuck im Haus am Park

Roberrt-Heil-Turm, Bad Hersfeld

Der Robert-Heil-Turm auf dem Tageberg in Bad Hersfeld wurde 1930 als Aussichtsturm errichtet. Gestiftet wurde er vom gebürtigen Hersfelder Robert Heil (1868–1956), der in Berlin als königlich-preußischer Hofbäckermeister zu großem Wohlstand gelangte. Aus tiefer Verbundenheit mit seiner Heimat schenkte er den Turm der Stadt als Wahrzeichen und Ausflugsziel. Entworfen wurde das Bauwerk vom Stadtbaumeister Paul Frank und für den Verkehrs- und Verschönerungsverein errichtet. Bis heute bietet der Turm einen weiten Blick über Bad Hersfeld, das Fulda- und Haunetal sowie bis zur Rhön und zum Thüringer Wald und erinnert an seinen Stifter.

Ellis Peters und Charlotte MacLeod

Und dann auf zum Tierpark Bad Liebenstein. Dort hat sich seit unserem letzten Besuch 2017 einiges getan. Unter anderem gibt es einen größeren Eingang. Ein bisschen schade sind nur (aus meiner Sicht) die teilweise Fotografenunfreundlichen Anlagen. Auch wenn ich verstehen kann, dass man gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen muss. Aber wirklich helfen scheinen sie nicht, tote Tiere durch falsche Fütterung (aka Füttern von Besuchern) lassen sich auch so nicht vermeiden. Die Quastenflosser, die ich mit Bad Liebenstein verbinde (weil ich sie dort zum ersten Mal gesehen habe) gibt es nicht mehr. Jedenfalls habe ich sie nicht gesehen, und ihre Anlage (von der ich zumindest annehme dass es ihre war, der letzte Besuch ist doch schon etwas länger her. Am Eingang gab es auch ein paar Bücher, die man gegen Spende mitnehmen konnte … Krimis von Edgar Wallace, Agatha Christie, Rex Stout und anderen. Ich bin mit der Kassiererin ins Gespräch gekommen und bevor die nächsten Gäste kamen hatten wir ein nettes Gespräch über Krimis im allgemeinen, Agatha Christie und die Verfilmungen ihrer Bücher. Ich glaube das hätte ein langes Gespräch werden können.
Als wir den Zoo verlassen haben habe ich auch die Bücher von Ellis Peters und Charlotte MacLeod mit.

Dann ging es weiter zum Trusetaler Wasserfall. An diesem sind wir 2017 auch vorbei gefahren, aber zu einem Besuch hat es bis 2026 nicht gereicht. Damals war der Wasserfall auch Teil der ThüringenCard, aber ich weiß nicht ehr, was darin enthalten sein sollte, der Besuch des Wasserfalls kostet nichts … nur das Parken, aber dafür haben wir auch nicht gezahlt, weil uns jemand sein Ticket zur Verfügung gestellt hat.

Trusetaler Wasserfall

Der Trusetaler Wasserfall ist mit insgesamt 45 Metern Höhe der höchste Wasserfall des Thüringer Waldes. Er wurde künstlich angelegt und ist eine touristische Attraktion auf dem Gebiet der Stadt Brotterode-Trusetal.
Im Jahr 1865 wurde der Wasserfall unter der Aufsicht von Baurat Specht von Trusetaler Bergarbeitern angelegt. Durch eine Stauanlage wird das Wasser von der Truse unterhalb von Brotterode abgeleitet. Zunächst windet sich der 2,2 km lange, künstlich angelegte Wasserfallgraben mit gleichmäßigem, geringem Gefälle in generell südwestlicher Richtung die Nordwesthänge des Trusetals entlang und erreicht, zuvor noch kurz ins Laudenbacher Tal hineinschwenkend, in einer Höhe von 440 m ü. NHN am Öhmigshauk den Wasserfall. Dort stürzt das Wasser mit folgenden Stufenhöhen zutal: Nach einer insgesamt 10 Meter hohen Dreierstufe wird das Wasser auf einem Niveau von ca. 430 m ü. NHN in eine aufgeständerte Rinne geleitet, stürzt daraus gut 10 Meter frei auf eine granitene Felsnase und über diese als breiter Schleier noch einmal über 15 Meter hinab. Verteilt über eine Blockhalde erreicht das Wasser dann nach weiteren 9 Höhenmetern ein Sammelbecken, das auf 395 m ü. NHN in die Truse ausfließt.
Der Trusetaler Wasserfall ist jährlich nur von Ostern bis Ende Oktober in Betrieb. In den Wintermonaten wird der Wasserzulauf abgestellt, um Frostschäden an den Gesteinsstrukturen zu verhindern. Ein Rundwanderweg, der mit 228 Stufen am Wasserfall beginnt, führt durch das Gelände dieser Attraktion.

Am Eingang des Rundwanderwegs gibt es einen Kiosk an dem es auch tschechische Oblaten gab (und Softeis). Widerstehen konnten wir nicht und so sind wir mit sechs Packungen zurück zum Auto gegangen. Ganz in der Nähe befindet sich der Zwergenpark, vermutlich ein Highlight für Gartenzwergfans. Wir sind aber nicht einmal in die Nähe gekommen. Auch an anderen Sehenswürdigkeiten sind wir während der Fahrt von Bad Hersfeld nach Suhl vorbei gekommen: Monte Kali, Erlebnisbergwerk Merkers (in dem u. a. auch die berühmte Büste der Nofretete gegen Ende des zweiten Weltkriegs versteckt wurde), Point Alpha. Was mich von einem Besuch des Bergwerks bisher abgeschreckt hatte war die Länge der Führungen. Sie dauern drei Stunden und ich habe Probleme mir das vorzustellen. Aber vielleicht wage ich doch den Sprung ins kalte Wasser … irgendwann. Und irgendwie schade, dass es die ThüringenCard nicht mehr gibt, zum Entdecken der Region war das eine gute Idee.

Rhönkaninchen (Tierpark Suhl)

Der letzte Stopp bevor wir wieder zuhause sein sollten war der Tierpark in Suhl. Dort gab es eine kleine Kaninchenschwemme… und Rhönkaninchen in klein sind schon irgendwie süß. Nachteil am Besuch war eigentlich nur die Hitze. Wirklich Schatten bietet der Tierpark zumindest den Besuchern nicht. Zumindest was den Hauptweg anbelangt, aber man will ja auch Tiere sehen und keinen Waldspaziergang machen.
Interessant war (ebenso wie in Bad Liebenstein) der Nerz, der sich sehr aktiv zeigte (in beiden Zoos). Normalerweise ist die Chance, dass wir sie sehen gleich null. Zum Fotografieren waren sie dann aber wieder zu aktiv.

Und im August geht es dann nach Zwickau (?)

Tierpark Bad Liebenstein
Brotterode-Trusetal Tourismus
Tierpark Suhl

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