Zoopresseschau

Tierpark Hagenbeck 08.02.2020
Rendezvous mit Odin
Hagenbecks beeindruckender Zuchtbulle Odin hat zurzeit nur eine Aufgabe:
Das 1700 Kilogramm schwere Walross soll die drei spanischen Walrossdamen decken, die seit einigen Tagen bei ihm im großen Becken des Eismeeres schwimmen. Die Reaktion bei den drei Señoritas ist sehr unterschiedlich: Während Petruska sich Europas einzigem Zuchtbullen gegenüber sehr aufgeschlossen zeigt, reagiert Ninotska eher zurückhaltend und die neugierige Tania hat mehr Spaß am Trainingsspiel mit ihren Tierpflegern. Sobald Odin in Stimmung kommt, signalisiert er seine Laune durch ein lautstarkes Hupen, mit dem er seine Weibchen zu sich ruft. Hagenbecks Tierpfleger konnten bereits mehrfach beobachten, wie Odin liebevoll Körperkontakt zu seinen Damen aufnahm. Auch erste Deckakte fanden bereits statt. Die Paarungszeit der Walrosse dauert noch einige Wochen an. Ob die Paarung dann auch erfolgreich verlief, wird sich erst im kommenden Jahr zeigen, wenn Petruska, Ninotska und Tania längst in ihrem neuen Zuhause, im belgischen Pairi Daiza, leben. Bis zum Ende der Paarungszeit werden die drei spanischen Walrosse mitsamt ihren Pflegern aber noch das Hagenbeck-Team im Eismeer unterstützen. Wir sind sehr stolz, dass dieses internationale Zuchtprojekt bislang so erfolgreich und harmonisch verlaufen ist. Unsere Hoffnung liegt nun auf vielen gesunden Walrossbabys, um den Bestand dieser Robben in den zoologischen Gärten nachhaltig zu sichern.

Tierpark Stadt Chemnitz 07.02.2020
Neue Bewohner im Wildgatter und im Tierpark
Das Wildgatter Oberrabenstein hat einen neuen Bewohner. Der „Vogel des Jahres“ ist dort eingezogen. Eine männliche Turteltaube kam aus dem Zoo Dresden nach Chemnitz. Ein weibliches Tier soll folgen. Als kleinste der vier in Deutschland vorkommenden Wildtauben fällt die Turteltaube durch ihren braun geschuppten Rücken und einen schwarzweiß gebänderten Fleck an der Halsseite auf. Sie ist der einzige Langstrecken-Zugvogel unter den einheimischen Taubenarten. Den Winter verbringt sie im tropischen Afrika. Seit 1971 küren der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) den „Vogel des Jahres“. Ziel der Kampagne ist es, auf die Gefährdung der jeweiligen Arten und deren Lebensräume aufmerksam zu machen. In den vergangenen 40 Jahren sind die Bestände der Turteltaube um 90 Prozent zurückgegangen. Zum einen fehlen ihr geeignete Lebensräume, die vor allem durch die industrielle Landwirtschaft bedroht sind. Zum anderen werden Turteltauben auf ihrem Weg nach Afrika bejagt. Diese Jagd ist in einigen Ländern durchaus legal. In der EU möchte man allerdings einen Jagdstopp durchsetzen. Durch Zuchterfolge in zoologischen Einrichtungen können bedrohte Tierarten vor dem Aussterben bewahrt werden. Der Tierpark Chemnitz, zu dem das Wildgatter bekanntlich gehört, möchte sich in Zukunft an einer Erhaltungszucht für die Turteltaube beteiligen. Nachwuchs im Beutel – Auch aus dem Tierpark gibt es Neuigkeiten zu vermelden: Bei den Bennettkängurus gibt es Nachwuchs. Beide Weibchen haben jeweils seit einigen Wochen ein Jungtier im Beutel. Wie alt sie sind, kann nicht genau gesagt werden. Die Geburt geht unbemerkt vonstatten und das winzige Jungtier hält sich viele Monate im Beutel versteckt auf. Erst wenn im BeutelBewegungen des inzwischen ordentlich gewachsenen Jungtiers wahrnehmbar sind, weiß man, dass Nachwuchs da ist. Wie bei allen Beuteltieren kommen Jungtiere der Bennettkängurus nach einer kurzen Tragzeit von ungefähr 30 Tagen relativ unterentwickelt zur Welt. Sie sind nackt, taub und blind und können sich nur mit Hilfe ihrer Arme am Fell der Mutter festhalten. Trotzdem finden sie recht schnell und eigenständig den Weg in den Beutel, wo sie sich an einer Zitze festsaugen und so mit Muttermilch versorgt werden. Üblicherweise kommt nur ein einzelnes Jungtier zur Welt, Zwillinge sind selten. Erst nach einigen Monaten verlässt das Jungtier erstmals den Beutel. Nach weiteren zwei Monaten ist es endgültig zu groß geworden, um noch hineinzupassen. Die Jungtiere werden aber bis zum Alter von rund einem Jahr gesäugt. Zu diesem Zweck stecken sie von außen den Kopf in den Beutel der Mutter. Soweit ist es im Tierpark noch nicht. Man kann aber mittlerweile regelmäßig die Jungtiere aus den Beuteln ihrer Mütter schauen sehen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 07.02.2020
Valentinstag in der ZOOM Erlebniswelt
Am 14. Februar 2020, dem Valentinstag, dreht sich auch in der ZOOM Erlebniswelt alles um die Liebe. Um 14:30 Uhr bietet der Zoo seinen Besuchern kostenlose Themenexkursionen zum Liebesleben der Tiere. Welche Brautgeschenke machen sich Tiere, was für Paarungstänze führen sie auf und wie funktioniert eine Fortpflanzung ganz ohne Männchen? Um solche und viele andere spannende Themen geht es in den 90-minütigen Führungen. Zoolotsen verraten viel interessantes Hintergrundwissen, unter anderem auch über einige besondere Paarbeziehungen von Tieren, die sich in der ZOOM Erlebniswelt „gesucht und gefunden“ haben. Passend zum Thema bekommen Rentiere, Eisbären und Trampeltiere Futter in Herzform serviert. Als Erinnerung an diesen Tag wartet auf die Besucher eine Fotokulisse im ELE-Tropenparadies, vor der sie sich alleine oder in Begleitung unter #zoomliebe verewigen können. Dort wartet auch ein „Knutscher“ von Orang-Utan-Weibchen Kasih. Eine vorherige Anmeldung für die Themenexkursionen ist erforderlich unter T 0209 95450 oder per E-Mail an info@zoom-erlebniswelt.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 07.02.2020
Kamelien starten in der Wilhelma ihre Hochblüte – Asiatischer Blütenwald in königlicher Tradition
Die Hochblüte der Kamelien lockt derzeit die Botanikfreunde in die Wilhelma. Mit seiner großen Sammlung der asiatischen Gewächse verschaffte sich König Wilhelm I. von Württemberg schon 1845 jeweils zum – hierzulande noch winterlich-tristen – Jahresanfang eine wahre Blütenfreude. In seinem ehemaligen Refugium am Stuttgarter Neckarknie sind noch immer 23 der ursprünglichen Kamelien des Monarchen zu sehen. Mittlerweile ist die Sammlung des heutigen Zoologisch-Botanischen Gartens weit umfassender: 19 Arten und rund 150 Sorten pflegen die Gärtnerinnen und Gärtner. Tausendfach buhlen helles Rosa, tiefes Rot und strahlendes Weiß im mannshohen Blütenwald für einige Wochen nun um die Gunst der Gäste. Was geschmackvoll ist, dafür bietet die Kamelie mehrere Antworten: Denn all ihre Arten gehören zur Familie der Teestrauchgewächse. Doch nur die Camellia sinensis taugt als Aufguss zum schmackhaften Heißgetränk. Die Camellia oleifera sowie die Camellia sasanqua haben ihre Stärke als Lieferantinnen von Öl, das als Speiseöl nutzbar, aber besonders für die Haarpflege beliebt ist. Auch als Furnierholz werden Kamelien in Asien gerne eingesetzt. Sie sind in der Wilhelma ebenso im Nutzpflanzenhaus und auf den Subtropenterrassen zu finden. Doch tragen diese Arten weniger extravagante Blüten als die Camellia japonica. Sie ist mit ihren prächtigen Züchtungen der unbestrittene Augenschmaus der Kamelienschau. Jede hat ihren eigenen Charme: Die „Mary Phoebe Taylor” betört etwa mit exquisitem Rosé. Bei der „Otome” bezaubern ihre feingestaffelten Blätter. Und die „Brushfield Yellow“ sticht als Besonderheit hervor dank zartgelb gekräuselter Blütenblätter inmitten eines Kranzes glatter Randblätter in Weiß. Ihren Ursprung haben die Kamelien in den Gebirgen Chinas, Japans und Nepals. Daher haben sie es Sommer wie Winter gerne kühl. Aber ausgerechnet im Sommer sollte es dabei schattig sein und im Winter dagegen hell. Zudem benötigen Kamelien kalkarme Böden mit gleichmäßiger Feuchte, für die sie temperiertes und enthärtetes Wasser bevorzugen. Das Bestreben, die Ziersträucher daheim in Wohnräumen zu halten, gelingt deswegen fast nie. Nach Europa ließen Adlige die Camellia japonica ab dem 18. Jahrhundert importieren. Wer die hohen Anforderungen der Kamelienzucht nicht scheut, kann bei Führungen durch die Schau viele Details über die Lieblinge des Königs erfahren und dabei manchen Pflegetipp mitnehmen. Zierpflanzen- Gärtnermeister Christian Mikoteit bietet dazu vier Gelegenheiten: Seine Themenführungen „Kamelien – Schönheiten aus Ostasien“ starten an den Samstagen, 22. und 29. Februar, jeweils um 9.30 und 11.30 Uhr. Für die Teilnahme fällt außer dem normalen Eintrittspreis keine Gebühr an. Eine Anmeldung ist jedoch bis tags zuvor bis 16 Uhr notwendig unter Tel. 0711 / 54 02-0. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Zoo Schwerin 07.02.2020
Bestes Besucherergebnis seit der Wende
Über 140.000 Tagesbesucher verzeichnet der Zoo Schwerin im Jahr 2019. Mit diesem Ergebnis im Rücken, beginnen in diesen Tagen die Baumaßnahmen zum bisher größten Projekt des Zoos, dem „Rote-Liste-Zentrum“. Der Zoo Schwerin blickt auf ein ereignisreiches Zoojahr mit diversen Baumaßnahmen und vielen Entwicklungen im Tierbestand zurück. Die Besucherzahlen spiegeln diese positive Weiterentwicklung wider, denn das Jahr 2019 schließt mit einer Rekordbesucherzahl von verkauften 140.235 Tickets ab. Damit fährt der Zoo das beste Ergebnis seit der Wende ein. Hinzu kommen die Mehrfachbesuche durch Jahreskarteninhaber, Schüler der Zooschule, Besucher denen kostenfreier Eintritt gewährt wird, wie Begleitpersonen oder auch Kinder im Alter von bis zu drei Jahren. „Wir sind alle sehr Stolz über das Ergebnis und ich danke dem gesamten Team für die erbrachten Leistung. Das Jahr 2019 war aufgrund der sehr dünnen Personaldecke extrem fordernd für uns alle,“ blickt Zoodirektor und Geschäftsführer Dr. Tim Schikora zurück. „Die Neuausrichtung des Zoos zum Artenschutz-Zoo wird angenommen und das Einzugsgebiet wächst stetig. Die 2019 erstmals vorgenommene Erhöhung des städtischen Zuschusses war dafür eine erste, wichtige Voraussetzung. Mit dem ausgerufenen Klimanotstand für die Landeshauptstadt steigt die Bedeutung des Zoos als größte städtische Einrichtung für Natur- und Umweltbildung. Für die kommenden Jahre setze ich sehr auf eine gemeinschaftliche Strategie von Zoo, Politik und städtischer Verwaltung, um unsere Ziele zu erreichen.“ Unterstützung gibt es auch von dem durch die Fraktionen der Stadtvertretung besetzten Aufsichtsrat. „Dieser großartige Besucherzuspruch ist der Beleg dafür, dass alle Mitarbeiter – vom Tierpfleger bis zum Zoodirektor – einen hervorragenden Job machen. Dafür spreche ich allen Beschäftigten im Namen des Aufsichtsrates der Zoologischer Garten Schwerin gGmbH meinen herzlichen Dank aus“, ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende Silvio Horn. „Dass soviele Gäste den Schweriner Zoo besucht haben, ist in einem insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ein eindeutiger Beleg dafür, dass wir mit dem neuen Entwicklungskonzept für den Zoo die richtigen Weichenstellungen vorgenommen haben.“ Für weitere Besucherzuwächse sollen die weiteren Entwicklungen führen. Das nächste große Projekt steht in den Startlöchern. Direkt hinter dem Eingangsbereich entsteht nun das Rote-Liste-Zentrum. Die Einrichtung der Baustelle und das Herstellen der Baustraßen ist bereits geschehen. Die Baumaßnahmen für das etwa 5 Millionen Euro teure Projekt beginnt in diesen Tagen. Zu 90 % beteiligen sich das Land Mecklenburg-Vorpommern und die EU mit dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und ermöglichen damit dieses einzigartige Projekt. Der verbleibende Eigenanteil wird wesentlichen aus den durch die Landeshauptstadt zur Verfügung gestellten Gewinnen der Bundesgartenschau 2009 gedeckt. Mit dem Rote-Liste-Zentrum macht der Zoo einen bedeutenden Schritt hin zur Weiterentwicklung zum Artenschutz-Zoo. Neben den künftigen Bewohnern werden hier die Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) und die nationale Rote Listen thematisiert. Hier erfahren die Zoobesucher was eine Art zu einer „vom Aussterben bedrohten Art“ macht. An Hand von zehn Tierarten unterschiedlichem Aussterberisikos wird erläutert, was hinter den Klassifizierungen steckt, wie schwerwiegend diese sind, wie eine Art auf die Liste kommt und wie sie gegebenenfalls wieder aus ihrem Status wieder herauskommen kann. Die Leittierart wird der Asiatische Löwe sein. Zudem ziehen in den neuen Komplex Gelbrückenducker sowie verschiedene Amphibien und Reptilien ein. Die beliebten Rothschild-Giraffen und Blauhalsstrauße werden ebenfalls dieses Areal bewohnen. In dem 700 Quadratmeter große Gebäude erwarten die Besucher zudem eine einsehbare Futterküche, einen Besucherbereich zum Verweilen mit großen Einsichten in die Innenanlagen der Tiere. Für die Löwen entsteht eine über 3.500 Quadratmeter große Freianlage. „Wir bauen für unsere Tiere und Gäste gleichermaßen. Daher werden wir wie schon bei den vergangenen Baumaßnahmen wieder nach Fertigstellung ein modernes und spannendes neues Stück Zoo zeigen können. Hin und wieder wird es zu geringen Einschränkungen für unser Besucher kommen, aber es wird sich lohnen“, verspricht der Zoodirektor. Die Eröffnung des Rote-Liste-Zentrums ist für Ostern 2021 geplant.

Zoo Duisburg 07.02.2020
Romantische Abendführung für Verliebte zum Valentinstag im Zoo Duisburg
Einblicke in die skurrile Welt des Liebeslebens der Tiere. Ob monogame Paare oder gleich ein ganzer Harem, im Tierreich gibt es die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen. Und auch das Liebesleben der Zoobewohner am Kaiserberg hält einige Überraschungen bereit. Einige der spannenden Geschichten erfahren die Besucher beim 1,5-stündigen romantischen Abendrundgang am 14. Februar ab 20.00 Uhr, der im Aquarium bei einem Glas Sekt endet. So kuschelig Koalas auch wirken, ihr Liebesleben hat es in sich und ist alles andere als romantisch. Beißen, Fauchen und Kratzen zählt zum Repertoire der sonst so schläfrig wirkenden Kletterbeutler. Zuchtmännchen Irwin ist in Sachen Koalaliebe durchaus bewandert, er weiß, was die Damenwelt möchte und erobert regelmäßig ihre Herzen. Dabei finden die Koaladamen am Kaiserberg besonders Irwins durchdringenden Geruch, der an alte Tennissocke erinnert, betörend. Weniger mit Geruch, vielmehr mit filigranerer Baukunst, umwerben die Webervögel das andere Geschlecht. Aus einzelnen Grashalmen flechten die Baumeister beeindruckende Nester, die von den Weibchen begutachtet werden. Gefällt das Bauwerk, so steht der Paarung nichts mehr im Wege. Mit breiter Brust und starken Schultern überzeugt der Duisburger Gorilla Mapema seine drei Weibchen. Das Kraftpaket hat aber keinesfalls die Hosen an. Vielmehr agiert der imposante Silberrücken unter den wachsamen Augen seines Lieblingsweibchens Safiri und steht unter ihrem Scheffel. Bei den Emus sind Vaterqualitäten gefragt, denn Brutgeschäft und Aufzucht des Nachwuchses ist Männersache. Zuvor überzeugt dieser sein Weibchen mit dumpf klingenden Balzlauten. Gleich 5-15 dunkelgrün gefärbte Eier legt die Emu-Henne in das vom Männchen angelegte Bodennest. Damit es bei Schildkröten überhaupt zu Nachwuchs kommen kann, müssen sich die Männchen besonders anstrengen. Auf dem Rücken des Weibchens aufgestützt versuchen sie ihr Glück. Eine Wölbung in der Bauchplatte des männlichen Schildkrötenpanzers verhindert, dass sie seitlich abrutschen. Der romantische Abendrundgang startet um 20.00 Uhr an der Hauptkasse des Zoos. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem Glas Sekt den Abend ausklingen zu lassen. Eine vorherige Anmeldung bis zum 12. Februar ist unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich. Der Komplettpreis für den romantischen Abend für zwei Erwachsene inklusive Eintritt sowie einem Glas Sekt und je einer Rose für die Damen beträgt 45,00 € pro Paar.

Kölner Zoo 07.02.2020
„Et Hätz schleiht för de Dierche!“ – Rekord-Spende bei der Zoo Zappelei
„Tierisch“ was los war gestern auf der Zoo Zappelei des Kölner Zoos: Im großen Saal des Pullman-Hotels tanzten rund 1.300 Gäste in Tierkostümen zu kölscher Musik von Brings, Kasalla, Cat Ballou, Klüngelköpp, Miljö, Lupo & Co. Der Reinerlös der von Kölner Zoo und Altstädtern Köln 1922 eV bereits zum achten Mal gemeinsam durchgeführten und restlos ausverkauften Veranstaltung kommt den Tieren des Zoos zugute. Durch zusätzliche Großspenden von Sion Kölsch, RTL West, CNC, make/c und dem Pullman Hotel erhielt der Kölner Zoo somit insgesamt die stolze Summe von 9.999,99 Euro – Rekord im Rahmen der Zoo Zappelei. „Wir danken unseren Partnern und Förderern herzlich. Die großen und kleinen Zootiere werden sich darüber sehr freuen“, sagten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der Übergabe der Spendensumme in Form von XXL-Bierdeckeln.

Zoo Zürich 06.02.2020
Der kleine Elefantenbulle heisst Umesh
Der gestern Mittwoch im Zoo Zürich geborene Elefant hat nun auch einen Namen: er heisst Umesh. Der Tradition entsprechend folgen die Anfangsbuchstaben der pro Kalenderjahr vergebenen Namen dem Alphabet. 2020 ist der Buchstabe «U» an der Reihe. Umesh ist ein männlicher Vorname indischer Herkunft. Es ist dies zugleich einer der vielen anderen Namen von Shiva aus der hinduistischen Mythologie. Gestern Nachmittag hat Umesh nach hartnäckiger Suche auch hörbar schmatzend die Milchquelle bei seiner Mutter Indi gefunden. Und heute Morgen früh hatte der Vater von Umesh, Thai, durch eine Absperrung hindurch einen ersten Rüsselkontakt mit seinem Sohn. Im Kaeng Krachan Elefantenpark wechseln die verschiedenen Elefantengruppen täglich mehrmals ihren Aufenthaltsort. So können die einzelnen Anlageteile jeweils gereinigt und neu mit Futter bestückt werden. Aus diesem Grund ist es nicht vermeidbar, dass sich die Gruppe zeitweise im Hintergrund ausserhalb des Besucherbereiches aufhält

Zoo Dresden 06.02.2020
Winterferienprogramm im Zoo Dresden
Während der sächsischen Winterferien vom 8. – 23.2.2020 erwartet alle Ferienkinder um 11 Uhr unser beliebter Ferien-Tierpflegertreffpunkt. Jeden Tag steht ein anderes Tier im Fokus. Ihr trefft unsere Tierpfleger direkt am jeweiligen Tiergehege. Die Tierpfleger stellen ihre Schützlinge näher vor und ihr könnt endlich mal all eure Fragen zu eurem Lieblingstier loswerden. Es ist keine Voranmeldung notwendig. Unsere 11-Uhr-Treffpunkte sind: Samstag Nacktmull, Sonntag Wiegetreffpunkt Koalas im Prof. Brandes-Haus, Montag Rothund, Dienstag Zoo unter der Erde, Mittwoch Pelikan, Donnerstag Goldtakin, Freitag Terrarium. Auch der Zookasper unterbricht seine Winterpause und spielt Samstag & Sonntag 10:30 / 11:30 und 14:30 Uhr im warmen Auditorium des Afrikahauses. Fragen zum Ferienprogramm beantwortet Ihnen gern Katrin Kretschmer (Marketing) unter der Rufnummer 0351 / 47 80 – 624.

Zoo Leipzig 06.02.2020
Bonobonachwuchs & Winterferien im Zoo Leipzig – Magisches Tropenleuchten, Mittmachwerkstatt und Entdecker-Touren
Erneuter Zuchterfolg in Pongoland: Diesmal sorgte Bonoboweibchen Lexi (20) für einen weiteren Nachkommen in der Menschenaffenanlage, der am Montagvormittag (03.02.) zur Welt kam und für Lexi das dritte Jungtier ist. Die Pfleger hatten bereits zu Dienstbeginn die ersten Anzeichen für die bevorstehende Geburt erkannt und Lexi im Schlafgehege gelassen. Gegen 10 Uhr, nach einer kurzen und komplikationslosen Geburtsphase, hielt Lexi bereits ihren Sohn behutsam im Arm. Ihre beiden anderen Jungtiere Yaro (6) und Tayo (3) sowie ihre Ziehtochter Amira (2) waren die ganze Zeit bei ihr und nahmen auch gleich Kontakt zum Neuankömmling auf. „Wir sehen es mit großer Freude, dass beide wohlauf sind, Lexis Neugeborenes regelmäßig trinkt und einen gesunden Eindruck macht. Ab heute sind sie auch für die Besucher zu sehen“, so Kurator Ruben Holland. Ebenfalls gut zu sehen ist der kleine Schimpansenjunge Frank (1,5 Monate), der am Bauch von Mutter Kisha (15) die letzten Wochen ordentlich gewachsen ist. „Auch hier sind wie sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung und können fast täglich Fortschritte bei ihm beobachten“, informiert Holland und ergänzt, dass aktuell zehn Menschenaffenkinder (bis 3 Jahre) verteilt auf alle Gruppen beim Aufwachsen und täglichen Spielen von den Besuchern beobachtet werden können. In der Orang-Utan-Anlage schickt sich die kleine Rima (6 Monate) an, immer eigenständiger zu werden. Neugierig inspiziert sie ihre Umwelt und wird demnächst mit den beiden Jung-Orangs Sari (2) und Martok (2) spielerisch Kontakt aufnehmen. Darüber hinaus toben die Gorillajungtiere Kio (2) und Kianga (3) täglich zur Freude aller ausgelassen über die Innenanlage und scheinen kein Ende am vergnügten Spiel zu finden. „Die regelmäßigen Zuchterfolge bei den Menschenaffen honorieren das tägliche Engagement unserer Tierpfleger im Umgang mit den Tieren und sind mit Blick auf die Bedrohungssituation in den natürlichen Verbreitungsgebieten dieser Primaten und ihrer Stellung als Botschafter ihrer Art bedeutsam. Es ist wirklich eine besondere Freude, die zahlreichen Menschenaffenkinder zu sehen“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Leuchtend in die Winterferien starten: Das Magische Tropenleuchten bietet bis zum 9. Februar den besten Einstieg in die Winterferien: 26 Grad Wärme, szenische Lichtspiele, illuminierte Bootstouren durch den Regenwald, leuchtende Sternenbilder und tierische Projektionen unter dem Leipziger Abendhimmel stimmen auf zwei Ferienwochen ein, in denen der Zoo wieder viele Aktionen anbietet. Kreative Kids sind täglich von 10 bis 16 Uhr bei der Mittmachwerkstatt im Entdeckerhaus Arche bestens aufgehoben, während in Pongoland Quiz- Genies immer von 11 bis 16 Uhr beim Mitmachquiz über die nächsten Verwandten ausgefragt und gefordert werden. Ausgerüstet mit einem Spezialkoffer geht es montags und mittwochs um 11 Uhr für Abenteurer ab 8 Jahren auf Entdecker-Safari durch den Großstadtdschungel von Gondwanaland. Dort gilt es die Geheimnisse des Regenwaldes spielerisch zu entdecken und zu erforschen (Teilnehmergebühr 5 Euro, eine Voranmeldung wird empfohlen).

Tiergarten Schönbrunn 06.02.2020
Neu: Blauer „Drache“ im Tiergarten Schönbrunn
Der Blaue Baumwaran sieht aus wie ein kleiner türkisblauer Drache und wird aufgrund seiner auffälligen Färbung oft als „Juwel des Dschungels“ bezeichnet. Im Aquarien-Terrarienhaus des Tiergarten Schönbrunn ist nun erstmals ein Pärchen zu sehen. „Der Blaue Baumwaran kommt ausschließlich auf der knapp 500 Quadratkilometer großen Insel Batanta in Westpapua vor. Diese Reptilienart wurde sehr spät entdeckt und erst 2001 wissenschaftlich beschrieben“, so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Der Blaue Baumwaran ist ein hochspezialisierter Baumbewohner. Er kann bis zu 112 Zentimeter lang werden. Das klingt groß, allerdings entfallen rund 76 Zentimeter auf den Schwanz. Sein langer Schwanz, den er wie ein Chamäleon aufrollen kann, gibt ihm im Geäst der Bäume Halt. Der Blaue Baumwaran gehört zu den Arten, die in Menschenobhut sehr erfolgreich nachgezüchtet werden. Die beiden Warane in Schönbrunn sind Nachzuchten aus dem Zoo Zürich. Im Regenwald auf Batanta fressen sie – typisch für Warane – Insekten, Spinnen, Eier, kleine Säugetiere und Vögel. Über das Leben in der Wildbahn ist darüber hinaus kaum etwas bekannt: weder die Lebenserwartung noch die Anzahl der Eier pro Gelege. Hering-Hagenbeck: „Genaue Bestandszahlen liegen derzeit ebenfalls nicht vor. Dennoch sind sich die Experten einig, dass der Blaue Baumwaran aufgrund seines kleinen Verbreitungsgebietes stark gefährdet ist.“ Seine außergewöhnliche Farbenpracht wurde ihm zum Verhängnis. Früher stellte der illegale Tierhandel eine große Bedrohung dar, heute ist es die Abholzung des Regenwaldes.

Hamburg, 5.02.2020
Hola Señoritas – Willkommen in Hamburgs Eismeer
Drei zoologische Einrichtungen aus verschiedenen Ländern vereinbaren eine einzigartige Zuchtstrategie
Am 18. Dezember kamen drei bildschöne Walrossdamen aus dem spanischen Oceanogràfic in Valencia in den Tierpark Hagenbeck nach Hamburg: Petruska, Ninotska und Tania. Hier soll Odin, Europas einziger Zuchtbulle, die drei schwergewichtigen Grazien decken, bevor sie im Frühjahr in den belgischen Zoo Pairi Daiza weiterreisen. Auch Hagenbecks erster Walrossnachwuchs Thor wird die drei Spanierinnen dann nach Belgien begleiten, wo mit „La Terre du Froid“ derzeit eine komplett neue Anlage nach den aktuellsten tiergärtnerischen Erkenntnissen gebaut wird. Zusammen mit den Walrossen reisten auch deren Pfleger Diana Ferrero und Jose Ropero von Valencia nach Hamburg, um ihren Schützlingen die Eingewöhnung in der fremden Umgebung zu erleichtern. Nach einer behutsamen Zusammenführung mit den Tieren der Hagenbeck-Gruppe gewöhnten sich Petruska, Ninotska und Tania Schritt für Schritt an die neue Umgebung und die vielfältigen Umwelteinflüsse wie Sonne, Wind und Regen, die sie aus dem Innengehege ihrer spanischen Heimat bisher nicht kannten.

Zürich, 5,2,2020
Die Elefantenkuh Indi hat heute in den frühen Morgenstunden ihr viertes Kalb zur Welt gebracht.
Der Zoo Zürich erwartet dieses Jahr drei Elefantengeburten. Die erste hat nun heute Mittwochmorgen, 5. Februar 2020, stattgefunden: Die 34-jährige Elefantenkuh Indi hat ein Bullenkalb zur Welt gebracht. Die Geburt fand in der Innenanlage des Kaeng Krachan Elefantenparks im Kreis von Indis Familie statt; ihre beiden Töchter Chandra und Omysha waren dabei. Bei Arbeitsbeginn heute Morgen fanden die Tierpfleger eine nunmehr vierköpfige Gruppe vor. Gestern hatte Indi etwas Flüssigkeit verloren, was als möglicher Hinweis auf eine in den nächsten Tagen anstehende Geburt gedeutet wurde. Das noch namenlose Bullenkalb (die Tierpfleger evaluieren einen passenden Namen) steht schon sehr sicher auf seinen Beinen und sucht gezielt nach den Zitzen bei seiner Mutter. Es kam nach einer Tragzeit von 627 Tagen mit einem Geburtsgewicht von 150 Kilogramm zur Welt. Vater des Jungtieres ist der gut 15-jährige Bulle Thai. Es ist dies die dritte Geburt im 2014 eröffneten Kaeng Krachan Elefantenpark und die insgesamt zwölfte im Zoo Zürich. Indis Tochter Omysha gehört auch zu den trächtigen Weibchen und hat nun erstmals eine Geburt miterlebt. Ihre Niederkunft wird in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Heidelberg, 4.2.2020
Der Zoo Heidelberg lädt am Freitag, den 14. Februar 2020 um 14 Uhr zur „Tour d’amour“ ein. Bei einem geführten Zoorundgang mit den Zoorangern erhalten die Teilnehmer neben überraschenden, spannenden und lustigen Geschichten aus dem Liebesleben der Tierwelt auch detaillierte Einblicke in deren Paarungsverhalten. Die Veranstaltung wendet sich an alle Erwachsenen – egal ob sie verliebt sind, es einmal waren oder sich verlieben wollen.

Hannover, 4.02.2020
Großes Winter-Zoo-Finale
Über 180.000 Besucher im stimmungsvollen Winterland im Erlebnis-Zoo
Mit einer zauberhaften Eislaufshow der ESC Wedemark Scorpions und leuchtenden Walk Acts wurde am heutigen Dienstag, 04. Februar, der Winter-Zoo offiziell verabschiedet. Vom 29. November 2019 bis heute präsentierte sich Meyers Hof im Erlebnis-Zoo Hannover mit Unterstützung des Energiedienstleisters Avacon als stimmungsvolle Winter-Welt mit Open-Air-Schlittschuhbahn, Wintermarkt und beleuchtetem Abenteuerspielplatz.
Der Winter-Zoo mit seinen Attraktionen und zahlreichen Veranstaltungen wie Eisdisco, Besuche vom Nikolaus und Weihnachtsmann, Märchen-Adventskalender, Eishockey-Showmatches, Eislaufschule begeisterte rund 180.000 Winterfreunde.
Über die Open-Air-Eislaufbahn mit dem einem Sternenhimmel gleichenden Lichtkonzept glitten rund 28.400 Schlittschuhläufer, 15.700 Paar Schlittschuhe wurden für den Kurvenspaß auf dem Eis ausgeliehen. Über 28.000 Kinder drehten auf den nostalgischen Kinderkarussells ihre Runden. Blitzeisschnell ausgebucht waren die vier Bahnen für das gesellige Eisstockschießen: an dem Winter-Weihnachtsspaß versuchten sich 4.400 Gäste.
Nach Ende des Winter-Zoos auf Meyers Hof hat der Erlebnis-Zoo mit seinen Themenwelten im Winter weiterhin dienstags bis sonntags von 09-16 Uhr, die Themenwelt AMAZONIEN bis 18 Uhr geöffnet! Die Vorbereitungen für die Sommersaison laufen bereits: Überall im Zoo werden Holzbohlen erneuert, Gebäude gestrichen, Pflanzen gesetzt und Felsenlandschaften gereinigt. Ab morgen wird dann die Eislaufbahn zurückgebaut, auf dass dort wieder eine Weide für die bedrohten Rauwolligen Pommerschen Landschafe wachsen kann.

Berlin, 4.2.2020
Pit und Paule im Zoo Berlin bekommen Fläschchen
Mit pelzigen Tatzen und verträumtem Blick hält Panda Pit das Fläschchen fest, innerhalb weniger Minuten hat er in den Armen der Tierpflegerin den Inhalt des Fläschchens geleert. Einmal täglich bekommen die Panda-Zwillinge zusätzlich zur Muttermilch von Mama Meng Meng das Fläschchen.
Obwohl bei der Hälfte der Würfe zwei Jungtiere geboren werden, ziehen Panda-Mütter in der Regel nur ein Jungtier auf. Um dem doppelten Nachwuchs der bedrohten Bambusbären die Möglichkeit zu geben groß und stark zu werden, haben die Tierpfleger Meng Meng in den ersten Monaten bei der Aufzucht der Zwillinge unterstützt und die Bärenbrüder im Wechsel in einem Inkubator versorgt. Mittlerweile haben die rund 11 kg schweren Pandajungs jedoch richtigen Bärenhunger, sodass sie rund 130 ml Ersatzmilch aus der Flasche bekommen. Der ruhige der beiden Pandas – der Erstgeborene Pit – entpuppt sich hier als richtiges Leckermaul. Er hält das Fläschchen eigenständig in den Tatzen und trinkt den gesamten Inhalt in Rekordzeit aus. Anschließend hilft Tierpflegerin Anja Seiferth dem Nachwuchs sogar mittels leichter Massage, die überschüssige Luft aus dem Bauch loszuwerden.
Trotz nassen Winterwetter besuchten seit Donnerstag rund 35.000 Panda-Fans die Zwillinge im Zoo Berlin. Alleine am Sonntag statteten über 9.000 Besucher der Panda-Familie im Zoo Berlin einen Besuch ab. „Wir freuen uns über das große Interesse an Pit und Paule. Wir möchten diese Aufmerksamkeit nutzen, um möglichst viele Menschen für das Thema Tier und Natur zu begeistern“ erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Der Zoo Berlin gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und begeistert jährlich mehr als 3,5 Millionen Besucher aus der ganzen Welt.

Nürnberg 4.2.2020
„Zum Glück nicht – vom wilden Affen gebissen“
überschreibt Jörg Beckmann, Kurator und stellvertretender zoologischer Leiter des Tiergartens der Stadt Nürnberg, seinen Vortrag am Donnerstag, 13. Februar 2020, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

München, 4.2.2020
Besucherveranstaltungen 2020: „Affenstarke Erlebnisse“ in Hellabrunn
Auch in 2020 geht es wieder rund in Münchens Tierpark: Mit seinem neuen Besucherveranstaltungskalender für das laufende Jahr bietet Hellabrunn vielseitige und kurzweilige Momente für die großen und kleinen Besucher. Die Aktionstage des Zoos bieten über das ganze Jahr wieder zoologische, traditionelle, aber auch musische Unterhaltung – vieles davon gespickt mit wertvollem Wissen zu Artenschutz und Nachhaltigkeit. Der Fokus des neuen Hellabrunner Veranstaltungskalenders liegt auch in diesem Jahr wieder auf insgesamt drei Aktionswochenenden zu Arten- und Lebensraumthemen. Am 23. und 24. Mai geht es los mit dem Event „Fühler & Flügel“. Dabei dreht sich alles um die faszinierende Welt heimischer Insekten und Vögel, zu deren aktiven Schutz Hellabrunn die Besucher animieren möchte. Das zweite Aktionswochenende behandelt zu Beginn der bayerischen Sommerferien am 25. und 26. Juli die Spezies mit „Schuppen & Flossen“ – also Fische, Amphibien und Reptilien, welche in Hellabrunn ebenfalls einen vielseitigen und wichtigen Bestand ausmachen. Um die zumeist markantesten Bewohner, die Säugetiere in Hellabrunn, geht es am 10. und 11. Oktober. Auf ihre Bedrohungslage, den Schutz und die Erhaltungsbemühungen seitens wissenschaftlich geführter Zoos soll hierbei aufmerksam gemacht werden. Den Besuchern werden an allen Aktionswochenenden zahlreiche Informations- und Aufklärungsstände diverser Partner- und Artenschutzorganisationen, zusätzliche Tierpfleger-Treffpunkte, themenspezifische Quizrallyes sowie weitere Mitmachaktionen angeboten, die den Besuch des Tierparks an den o.g. Daten zu etwas ganz Besonderem machen. Aber auch zu vielen anderen Gelegenheiten herrscht Abwechslung und Kurzweil in Münchens Zoo: Bei der Oster-Rallye an den Feiertagen 12. und 13. April gewinnt man mit etwas Glück attraktive Preise. Der 1. Mai wird traditionell mit einem Musik- und Tierumzug durch den Tierpark bis zum Maibaum im neuen Mühlendorf gefeiert, wo eine bajuwarische Blaskappelle den Tag in Hellabrunn musikalisch untermalt. Am ersten Sonntag im Juni spielen kleine Ensembles von Schülern der Munich International School klassisch geprägte Musikstücke abwechselnd zu Lesungen kreativer Tiergeschichten, die einen engen Bezug zu Hellabrunn haben. Zudem haben aber auch wieder beliebte „Klassiker“ ihren Platz im Veranstaltungsprogramm bekommen: Die Nacht der Umwelt am 11. September bietet in Kooperation mit der Stadt München ungewöhnliche nächtliche Einblicke bei Sonderführungen durch den Tierpark. Am 7. November geht es weiter mit dem beliebten „Blick hinter die Kulissen“, bei dem Besucher interessante Hintergrund-Bereiche in Hellabrunn kostenlos besichtigen und bei speziellen „Backstage-Führungen“ noch mehr über den professionellen Betrieb eines großen Zoos lernen können. Zu guter Letzt kommen am 6. Dezember auch wieder der Nikolaus und Krampus nach Hellabrunn, die Groß und Klein bei einem Tierumzug mit gesunden Leckereien erfreuen.

Hoyerswerda, 4. Februar 2020
Was zieh ich bloß an?
Vor dieser Herausforderung stehen die Tiere des Zoo Hoyerswerdas beim diesjährigen Winterferien-Programm. Zoopädagogin Silke Kühn geht gemeinsam mit den Ferienkindern auf Entdeckungstour und erforscht die Winterbekleidung der Zoobewohner. Auch Tiere passen ihre schützende Körperbekleidung den Jahreszeiten an. Ob es einen Unterschied zwischen Säugetier, Vogel und Reptilien gibt, erklärt und zeigt Silke Kühn anhand der Zoobewohner. Natürlich gibt es auch Arten, die ganzjährig in gleichmäßig bleibenden Klimas leben, wie sie sich an die wechselnden Wetterbedingungen anpassen, wird die Zoopädagogin mit den Ferienkindern erforschen. Genauso wichtig wie die Bekleidung ist auch das Futter, das im Winter besonders kräftigend sein muss. Als kleine Hilfstierpfleger können die Ferienkinder beim Ferien-Programm verschiedene Futterpakete für die Zoobewohner zusammenstellen.

Chemnitz 3.2.2020
Winterferien in Tierpark und Wildgatter
Auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich ein Besuch im Tierpark und im Wildgatter. Zudem wird es in den Winterferien in beiden Einrichtungen wieder spannende Angebote geben. Ab Montag, dem 10. Februar, veranstaltet der Tierpark täglich um 11 Uhr wieder spannende Kurzführungen für Groß und Klein. Der Auftakt ist bei
den Zebras, am Dienstag, 11. Februar, stehen die Leoparden auf dem Programm. Die weiteren Führungen können an der Kasse erfragt oder unter www.tierpark-chemnitz.de nachgelesen werden. Im Wildgatter Oberrabenstein gibt es wochentags um 11 Uhr wieder die beliebten Schaufütterungen, und zwar montags, mittwochs und freitags bei den Wölfen und Luchsen und dienstags und donnerstags bei den Mufflons und den Wildschweinen.

Görlitz, 3.2.2020
Kalifornien – zwischen Ozean und Wüste (Reisebericht)
Zum Tierparkgespräch für Senioren und alle Interessierten am 14.02.2020 um 15:00
In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen wird Zoopädagogin Isa Plath von ihrer dreiwöchigen Reise quer durch den „Golden State“ der USA berichten. Die Zuhörer erwarten eindrucksvolle Begegnungen mit Wildtieren wie Seeelefanten und Grauwalen, Touren durch Nationalparks mit Mammutbäumen und Steinwüsten, Impressionen aus den Städten San Francisco, Los Angeles und San Diego und natürlich die Vorstellung des ein oder anderen amerikanischen Zoos.
Die Veranstaltung selbst ist kostenfrei, es fällt lediglich der reguläre Tierparkeintritt an. Um eine Anmeldung per Telefon (03581/66 93 000) oder E-Mail (service@tierpark-goerlitz.de) wird gebeten. Treffpunkt ist an der Zooschule.

Schwerin, 3.2.2020
#zoodate – Ein Abend zum Verlieben
Frühlingsgefühle? Dann ab zum Paarungsversuch in den Zoo!
Im Frühling sprießen die Gefühle aller und erste Paarungsversuche werden unternommen. Daher nimmt der Zoo Schwerin den Frühlingsanfang am 20. März 2020 zum Anlass und lädt zu einem Singleevent in den Zoo ein. Es gilt viel Energie und Kreativität zu investieren, um sein Gegenüber für sich zu gewinnen – also im Tierreich, aber warum sollte das bei uns Menschen anders sein? Ob merkwürdige Verhaltensweisen bei Baumstachlern oder Höchstleistungen bei den Nashörnern, es gibt viel zum Schmunzeln. Die perfekte Atmosphäre um jemanden zum Verlieben kennenzulernen.
Die Teilnehmer erwartet ein spannender Singleworkshop zum Liebesleben der Tiere. Ein Sektempfang zu Beginn des Events lockert die Stimmung. Zum Ende des Events können die Gäste den ereignisreichen Abend im tropischen warmen Humboldthaus ausklingen lassen. Der Zoo Schwerin verwöhnt die Singles mit einem exklusiven Abendessen in entspannter Atmosphäre inmitten von Faultier, Krallenaffe und Co. Mit einem Glas Wein oder Bier lässt sich die eine oder andere Kuriosität aus dem Schlafzimmer der Tiere gemeinsam verinnerlichen.

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