Zoopresseschau


Innsbruck, 25. Oktober 2019
Neuzugang aus Japan fühlt sich tierisch wohl im Alpenzoo
Anfang Oktober ist ein junges Fischotterweibchen aus einem japanischen Zoo in den Alpenzoo übersiedelt. Zunächst darf sich „Azuki“ allein in der unteren Fischotteranlage eingewöhnen. Später wird ihr das Männchen „Otti“ Gesellschaft leisten. „Auch wenn Azuki aus Japan kommt, handelt es sich hierbei um einen Europäischen Fischotter“, so Zookurator Dirk Ullrich. „Wir möchten auch in Hinkunft mit den Fischottern züchten und werten mit dem neuen Weibchen den Genpool im „Europäischen Arterhaltungsprogramm“ (EEP) mit frischen, wertvollen Erbfaktoren auf. „Azuki“ (benannt nach einer kleinen roten Bohne, die in Japan sehr beliebt ist) liegt gerne etwas versteckt hinten links in einer Mulde oder unter dem Baumstamm in der rechten Hälfte der Anlage. Im Alpenzoo ist neben „Azuki“ und „Otti“ noch ein dritter Fischotter zu Hause: „Micha“. Die betagte Fischotterdame ist in der oberen Fischotteranlage zu finden.

Berlin, 25. Oktober 2019
Kuscheln Deluxe – Neues Heim auf Zeit für Panda-Zwillinge im Zoo Berlin
Genüsslich streckt sich ein kleines schwarz-weißes Fellknäul und blinzelt verschlafen. Kaum ist die passende Liegeposition gefunden, geht es zurück in das Land der Träume. Zufrieden wird gegrunzt! Das neue „Bett“ der Panda-Zwillinge im Zoo Berlin lädt zum ausgiebigen Kuscheln ein. Knapp acht Wochen ist die Geburt der derzeit wohl bekanntesten Bären Deutschlands nun her. Seitdem haben sich die beiden Panda-Jungtiere im Zoo Berlin bereits deutlich verwandelt. So tragen sie mittlerweile nicht nur das typische schwarz-weiße Fell, sondern sind auch ordentlich gewachsen. Nachdem der Nachwuchs in der vergangenen Woche dann außerdem zum ersten Mal die Augen geöffnet hat, gilt es nun die Welt zu entdecken und die beiden werden immer aktiver. Der Zeitpunkt könnte daher nicht passender sein, um dem Inkubator den Rücken zu kehren und in ein deutlich geräumigeres „Panda-Bett“ umzuziehen. „Bis heute haben unsere beiden Panda-Jungtiere ihr Geburtsgewicht rund verfünfzehnfacht“, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Wir drücken natürlich alle Daumen, dass sie sich weiterhin so prächtig entwickeln und sie schon bald auch aus ihrer neuen Unterkunft herausgewachsen sind.“ Das neue Bett haben die Zoo-Handwerker in Eigenregie und liebevoller Handarbeit aus Holz und Plexiglas gebaut. Es misst knappe zwei auf anderthalb Meter und die Liegefläche ist rund 40 cm hoch. Im Inneren sorgen kuschelige Decken für Gemütlichkeit. Die beiden Jungtiere sind nach wie vor abwechselnd bei Mama Meng Meng und trinken ausschließlich bei ihr. Sie bringen bei einer Körperlänge von über 30 cm mittlerweile 2.578 g bzw. 2.532 g auf die Waage.

Güstrow, 25.10.2019
Ein Kälbchen in der Erlebnis-Büdnerei . Kuh Rommy bringt gesunden Bullen im Wildpark-MV zur Welt
Montagmorgen um 7 Uhr lag das Kälbchen im Stall – bereits trocken, vermutlich schon drei, vier Stunden alt. Die sechsjährige Kuh Rommy, die in der Erlebnis-Büdnerei des Wildpark-MV lebt, ist Mutter geworden. Sie kam kurz vor Eröffnung der Büdnerei schon trächtig in den Wildpark. Am Sonntag haben die Tierpfleger gemerkt, dass sie unruhig ist, nicht frisst. Die neunmonatige Tragzeit war da bereits um zwei Tage überschritten. Es konnte also nicht mehr lange dauern. Am nächsten Tag, dem 21. Oktober 2019, war der Nachwuchs endlich da. „Der Jungbulle ist wohlauf. Er macht die ersten Schritte und fängt an zu hopsen – wenn auch noch etwas staksig. Rommy macht das super und ist eine Vorzeige-Mama. Sie kennt sich ja aus, es ist bereits ihr viertes Kind. Sie ist sehr ruhig, ruft nach ihm und muht des Öfteren vor sich hin. Schön, das so zu sehen“, berichtet Büdnerei-Chefin Britta Genz stolz. Zunächst minuten-, später stundenweise kommen Mutter und Kind nach draußen auf die Koppel – abhängig auch vom Wetter. Mit etwas Glück bekommen die Besucher sie also schon zu Gesicht. Dabei wird um Rücksichtnahme gebeten – mit Kühen, vor allem mit Kalb, ist nicht zu spaßen. „Jetzt lernt das Kälbchen erst einmal sein Zuhause kennen, wo die Zäune sind, wie man abends wieder brav in den Stall kommt und am besten herumtoben kann. Die Nachbarn Esel, Ziege & Co. finden den neuen Bewohner in jedem Fall sehr spannend – ist fast wie Kino, nur viel besser. Auch für uns“, so die Leiterin schmunzelnd. „Friedrich“ soll das Jungtier übrigens heißen, da war sich das Büdnerei-Team sehr schnell einig. Ein alter, mittlerweile selten gewordener Name für eine alte, seltene Haustierrasse, die im Wildpark-MV bewusst gezeigt wird, wie Britta Genz erzählt: „Bei der Auswahl der Rassen haben wir uns an der ‚GEH – Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen‘ orientiert. Unsere Rommy und so auch das Kälbchen sind Deutsche Schwarzbunte Niederungsrinder. Es ist uns wichtig, nicht nur alte Haustierrassen zu zeigen, sondern auch durch Züchtung zur Erhaltung der alten Rassen beizutragen.“

Schwerin, 24. Oktober 2019
Erstmals Nachwuchs bei den Zwergseidenäffchen
Man muss schon zweimal hinschauen bis man die beiden Jungtiere auf dem Rücken der Eltern Dolce und Donatello entdeckt hat. Mit wenigen Zentimetern Größe und gerade mal 15 g Gewicht fällt der Zwillingsnachwuchs kaum auf. Und besonders schön: es ist die erste Geburt von Zwergseidenäffchen im Zoo Schwerin. Von ausgewachsen möchte man eigentlich gar nicht sprechen, denn Zwergseidenäffchen erreichen gerade mal eine Größe von ca. 15 cm und sind damit die kleinsten Affen überhaupt. Und mit einem Gewicht von ungefähr 100 g wiegen sie so viel wie eine Tafel Schokolade. Dafür reichen zur Ernährung Baumharze und kleine Insekten. In ihrem eigentlichen Verbreitungsgebiet in Südamerika bevölkern sie die Regenwälder entlang des Amazonas. Sie gelten zwar offiziell als nicht gefährdet, aber durch die Lebensraumzerstörung vor Ort sinken die Populationszahlen stetig. Treibende Faktoren für den Verlust geeigneter Lebensräume sind Rodung für die Holznutzung und zur Gewinnung von Agrarflächen, sowie der Bau von Minen und Staudämmen. Auch durch Bejagung und Handel nehmen die Bestände weiter ab. Die nun 4-köpfige Familie wohnt wie die drei Ritteranolis in der Anlage der Kugelgürteltiere im Humboldthaus. Die Aufzucht teilen sich die Eltern. Wobei meistens Vater Donatello souverän die Zwerge durch das Geäst trägt, sie putzt und beschäftigt. Zum Säugen übergibt er sie dann an Mutter Dolce. Also unbedingt vorbeischauen und auf die Suche gehen!

Nordhorn, 03. November 2019 (lt. PM)
Silberjubiläum für den „Tag der offenen Tür“ im Tierpark Nordhorn
Freier Eintritt, tolles Programm und Fördervereins-Tombola mit schönen Preisen locken in den Familienzoo Am Sonntag, den 03. November feiert der Nordhorner Tierpark bereits zum 25. Mal in seiner Geschichte den Tag der offenen Tür. Der Eintritt in den Familienzoo ist an diesem Tag traditionell für jedermann frei. Die Tierparkmitarbeiter gestalten im Jubiläumsjahr ein besonders abwechslungsreiches Programm für die kleinen und großen Zoobesucher. Tierpfleger, Handwerker, Verwaltung, Zooschule, Gastronomie und Förderverein des Zoos laden in der Zeit von 10 bis 16 Uhr alle Interessierte und Freunde des Tierparks ein, den Familienzoo zu besuchen. Es erwarten Sie Informationsstände der Zooschule, der Naturschutzranger und der Jägerschaft, sowie Hintergrundinformationen zum Neubau der Leopardenanlage und zur neuen Ausstellung über den Regenwald. An einigen Stellen wird ein „Blick hinter die Kulissen“ gewährt, wie zum Beispiel bei einer Futterausstellung in der Schau-Futterküche, im Stall der Bisons oder in die Ställe der Afrikatiere. Bei einer Zootag-Rallye für Kinder können schöne Preise aus dem Zooshop gewonnen werden. An zahlreichen Spielstationen im gesamten Park sorgt das Tierpark-Team für jede Menge Spaß für alle Altersklassen. So wird es neben der altbewährten und beliebten Schokokuss-Wurfmaschine und dem Groschenwurf auf Schokolade auch Spiele wie einen Slalomlauf für die kleinsten Gäste, Bälle in Klompen, Kegeln oder ein Wurfspiel geben. Zudem werden als Gäste einige Partner des Familienzoos dabei sein. So werden Mitarbeiter des FC Twente und der Handwerkskammer mit sportlichen Aktionen auf dem Zootag vertreten sein. Des Weiteren präsentieren sich Glowgolf Enschede mit einer kleinen Minigolfbahn und Avatarz aus Oldenzaal mit dem Maskottchen Addie. Die Einnahmen aus den Spieleinsätzen fließen in diesem Jahr wieder komplett in die Spendenkampagne für die bedrohten Nordpersischen Leoparden. Auf der großen Vechtewiese wird es zudem das beliebte Ponyreiten in Kooperation mit dem Ponyhof Niers aus Twist geben. In der Heuremise am Vechtehof können im Rahmen der Naturschutzwoche für Kinder, welche von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung gefördert wird, Kinder Vogelfuttertöpfe gestalten und mit nach Hause nehmen.

Köln, 24. Oktober 2019
Drei Große Maras im Kölner Zoo eingezogen
Wir freuen uns über den Einzug von drei Große Mara Männchen in die umgestaltete ehemalige Anlage der Kleinen Pandas. Am 02.08.2019 kamen die inzwischen auf „Diego“, „Armando“ und „Maradona“ getauften Brüder aus dem Zoo Leipzig zu uns. Die drei sind inzwischen 7 Monate alt und haben sich schnell an ihr neues zu Hause gewöhnt. Tagsüber sonnen sie sich gerne und halten den Rasen der Anlage kurz. Manchmal sieht man sie auch bei Laufspielen über die 300 m² große Fläche springen. Die Nacht verbringen sie in ihrer eigens aufgebauten Hütte und dem Vorgehege. In freier Wildbahn kommen Große Maras in den Grassteppen oder lichteren Wäldern von Argentinien vor und ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Früchten. Die rein pflanzliche Nahrung wird im Blinddarm mit Hilfe von Bakterien aufgespalten. Der Kot wird nach dem Ausscheiden noch einmal aufgenommen und verdaut. Auf diese Weise nutzen die großen Maras ihre Nahrung effizient. Äußerlich erinnern Maras mit ihren großen Ohren und grazilen Beinen an eine Mischung aus Hase und Reh. Ihr hasenähnliches Aussehen hat den Maras den ebenfalls geläufigen Namen „Pampashasen“ eingebracht. Anders als dieser Name vermuten lässt, gehören sie jedoch zu den Meerschweinchen und sind somit Nagetiere. Mit einer Kopf-Rumpflänge von 61– 81 cm und einem Körpergewicht von 7 – 8 kg sind sie einer der größten Nagetiere überhaupt. Große Maras gehen monogamen Partnerschaften ein, wobei sich mehrere Paare zu lockeren Verbänden von bis zu 70 Tieren zusammenschließen. Sie gelten als potentiell gefährdet und sind durch die Umwandlung ihres Lebensraums in Viehweiden und Ackerland bedroht. Große Maras haben verschiedene natürliche Fressfeinde wie Puma, Pampaskatzen und Salzkatzen, aber auch Greifvögel können insbesondere den Jungtieren gefährlich werden. Sie werden in vielen deutschen und Europäischen Zoos gehalten. Schon 1869, also vor 150 Jahren erhielt der Kölner Zoo seine ersten Großen Maras, die dann aber wieder aus dem Tierbestand verschwanden. Nach dem letzten Neubeginn 1980 wurden die letzten hier bis 2003 gehalten.

Stuttgart, 24. Oktober 2019
Neuzugang in der Wilhelma – Jaguarweibchen Taima ist nun zu sehen
Es ist nun so weit: Taima, das Jaguarweibchen, welches Anfang des Monats in die Wilhelma in Stuttgart kam, ist ab sofort für alle Besucherinnen und Besucher zu sehen. Das Tier kam, wie berichtet, aus dem ungarischen Sóstó Zoo in den Zoologisch-Botanischen Garten und komplettiert damit den Reigen der Großkatzen. Nachdem alle tiermedizinischen Test erfolgreich abgeschlossen sind, kann nun das Raubtierhaus wieder geöffnet werden. Zudem kann die Katze auch in ihrem Außengehege gesehen werden. Ihren Namen Taima, den sie von ihren Tierpflegern bekam, passt zu ihrem Temperament. Denn er leitet sich vom Spanischen ab und bedeutet so viel wie hartnäckig und ausdauernd. Das Verbreitungsgebiet des Jaguars erstreckt sich über weite Teile Mittel- und Südamerikas. Laut Weltnaturschutzunion (IUCN) ist die schöne Katzenart potenziell gefährdet. Vor allem der Lebensraumverlust durch Rodung von Regenwäldern macht ihr zu schaffen. Die Wilhelma setzt sich jedoch mit Unterstützung ihrer Besucherinnen und Besucher genau dagegen ein. Mit Hilfe der Einnahmen aus dem Artenschutz-Euro konnten im mittelamerikanischen Belize mittlerweile 400 Quadratkilometer Wald geschützt werden, der auch dem Jaguar als Lebensraum dient.

Magdeburg, 24. Oktober 2019
Erstzuchterfolg beim Roten Sumpfspringaffen im Zoo Magdeburg. Kleines Äffchen erobert die Herzen der Zoobesucher
Sie sind eine zoologische Rarität und selten in den Tierbeständen der Zoos zu finden – Rote Sumpfspringaffen (Callicebus cupreus), die auch Kupfertitis genannt werden. In Deutschland sind diese Neuweltaffen, die mit den Sakiaffen verwandt sind, nur in Magdeburg und in den Zoos in Berlin und Duisburg Zoos zu beobachten. „Der Erstzuchterfolg in Magdeburg ist zoologisch sehr bedeutsam, nur dem Zoo Berlin gelang ebenso die Zucht dieser auch in der Natur äußerst selten vorkommenden Tierart“, erklärt Zoodirektor Dr. Kai Perret. Seit 2017 gehören die Sumpfspringaffen zum Tierbestand des Zoo Magdeburg und sind im Tapirhaus im Freilauf zu erleben – „tierisch nah“ für die Besucher. Jetzt freut sich das Zooteam über den außergewöhnlichen Zuchterfolg bei der Kupfertiti-Familie. Von Natur aus sind Kupfertitis sehr soziale Tiere. Sie leben in Familienverbänden, die aus einem Paar und den Jungtieren von mehreren Jahren bestehen. Das Zuchtpaar bleibt ein Leben lang zusammen. Das Weibchen bringt nach etwa fünfmonatiger Tragzeit ein einzelnes Jungtier zur Welt. Dieses ist bei der Geburt silbrig grau und färbt nach einigen Monaten in das rötlich braune Erwachsenenkleid um. Bis zur Selbstständigkeit bleibt es rund zwei Jahre bei der Mutter, wird aber in dieser Zeit fast ausschließlich vom Vater getragen – eine ganz besondere Rollenverteilung bei der Aufzucht des Nachwuchses. Die Nahrung der Kupfertitis im Zoo besteht wie in der Natur zum Großteil aus Früchten aller Art. Blätter und andere Pflanzenteile sowie gelegentlich Insekten oder Vogeleier runden ihren Speiseplan ab. Sumpfspringaffen bevorzugen es in der Sicherheit der Bäume zu bleiben und kommen nur selten auf den Boden. Im Tapirhaus nutzen sie daher vor allem die Astkonstruktion über den Tapiren und dem Besucherbereich. Schon der Name lässt vermuten, dass Springaffen sich sehr geschickt zwischen den Baumwipfeln fortbewegen können. Das Jungtier hat sich gut entwickelt und beginnt jetzt schon seine ersten kleinen Klettertouren selbstständig. Mit etwas Glück können die Besucher es dabei sehr gut beobachten.

Gotha, 24. Oktober 2019
Schaurig-schönes Fest im Tierpark Gotha
Zum Halloweenfest am 31. Oktober 2019 verwandelt sich die Erlebniswelt in einen mystischen Ort voller Überraschungen. Am Donnerstag, den 31. Oktober 2019, lädt der Tierpark Gotha zum diesjährigen Halloweenfest ein. Von 15.00 bis 20.00 Uhr erwarten die kleinen und großen Besucher zahlreiche Angebote rund um die Tierwelt und den Weltgruseltag. Beim Kinderschminken können sich die Kinder beispielsweise eine zum Halloweenkostüm passende Gesichtsbemalung aussuchen. Beim Kürbisschnitzen dürfen die Besucher ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eine herbstliche Versorgung mit Kürbissuppe, Stockbrot am Lagerfeuer, Kinderpunsch und Glühwein rundet den Nachmittag und Abend hervorragend ab. Ein ganz besonderer Höhepunkt des Halloweenfestes werden die Führungen und die Fütterung sein, bei welchen die dämmerungs- und nachtaktiven Bewohner des Tierparks im Fokus stehen. Die erste Führung beginnt um 17.00 Uhr. Dabei dreht sich alles um die Flughunde, die das begehbare Haus bewohnen, welches an das Tierparkcafé angrenzt. Im Anschluss daran erfahren die Gäste um 18.00 Uhr Wissenswertes zu den zahlreichen Eulenarten des Tierparks. Den Abschluss des Halloweenfestes bildet um 19.00 Uhr die Fütterung der Wölfe. Der Treffpunkt ist am jeweiligen Tiergehege.

Salzburg, 24. Oktober 2019
Im Doppelpack: Erfreulicher Nachwuchs bei den Schneeleoparden im Zoo Salzburg
Am 29. August 2019 kamen im Zoo Salzburg zwei Schneeleoparden-Jungtiere zur Welt. Es ist der zweite Wurf der fünfjährigen Katze Geeta und ihrem sechs Jahre alten Partner, Kater Sayan. Die beiden kamen im Herbst 2015 auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Salzburg. Schneeleoparden werden nach einer Tragzeit von 93 bis 100 Tagen blind geboren, wiegen etwa ein halbes Kilogramm und tragen ein dichtes, wolliges Fell. Zwischen dem 7. und 10. Tag nach der Geburt öffnen sie ihre Augen und wagen erste tapsige Schritte. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich: „Unsere Geeta kümmert sich rührend um das Wohlergehen der Beiden. Die Hauptbeschäftigung der Kleinen in den ersten Lebenswochen ist schlafen und trinken. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Buben in der kurzen Zeit über drei Kilogramm zugenommen haben“. Das Überleben dieser imposanten Katzenart ist in freier Wildbahn wegen Wilderei, illegalem Handel und der Zerstörung ihres Lebensraums gefährdet. Nach Schätzungen von Experten leben heute nur noch 3.500 bis 6.400 Tiere in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. Grebner weiter: „Genaue Zahlen liegen leider nicht vor, da die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, der rau und abgelegen ist, nur selten zu beobachten sind“. Noch ist der Salzburger Schneeleoparden-Nachwuchs zu klein, um den ganzen Tag auf der Freianlage verbringen zu können. Bei Schönwetter werden die Schieber der Innenanlage geöffnet, und Mutter Geeta entscheidet, ob sie mit ihren beiden Jungtieren einen kurzen oder langen Ausflug ins Grüne macht.

Wien, 24. Oktober 2019
Pinguin aus Bronze sorgt für Staunen
Da staunten die Pinguine im Tiergarten Schönbrunn: Künstler Gottfried Kumpf schaute mit seiner neuen Bronzeskulptur vorbei. „Ein Pinguin mit Jungem“ heißt sein neuestes Werk, das ab November gemeinsam mit zwei weiteren Neuzugängen exklusiv in der Dorotheum Galerie im Wiener Palais Dorotheum und in den Dorotheum Filialen erhältlich sein wird. „Seit Langem haben Sammler mich immer wieder gefragt, ob es einmal einen Pinguin geben wird. Heuer ist es nun so weit, denn das behütende, fürsorgliche Brüten der Pinguine in einer Bronze auszudrücken, hat einen besonderen Reiz für mich“, so Gottfried Kumpf. Aus diesem Anlass und auch um auf die Bedrohung vieler Pinguinarten aufmerksam zu machen, hat die Dorotheum Galerie die Patenschaft für die Königspinguine im Tiergarten Schönbrunn übernommen. Im Anhang dürfen wir Ihnen ihre Pressemitteilung übermitteln.

Jaderpark Jaderberg 23.10.2019
Jaderpark zu jeder Jahreszeit
Ab 31. Oktober ist Wintersaison im Jaderpark. Jetzt ist vor allem der Tierpark ein lohnendes Ziel. Ganz besonders, wenn hier ein kleiner Tapirjunge herumspringt. Am letzten Septembertag geboren, punktet das muntere Kerlchen durch sein zartes, gestreiftes Babyfell, welches im Dickicht des Amazonaswaldes, seiner Heimat, zur Tarnung dient. Natürlich können exotische Tiere wie Giraffen, Zwergflusspferd und Tapir in ihren Warmhäusern besucht werden, so sie nicht draußen sind. Viele andere wie Pinguine oder Affen sind auch in der kalten Jahreszeit auf den Freianlagen zu beobachten oder es werden durch große Fenster Einblicke in ihre Tagesräume gewährt. Ein Highlight für die Kinder ist natürlich die Spielscheune. Hier kann nach Herzenslust geklettert und getobt werden. So das Wetter es ermöglicht, stehen auch die Kletterlandschaft Grizzly Mountain und der große Spielplatz „Löwenpalast“ zur Verfügung. Wer ein aufregendes Erlebnis für den Kindergeburtstag sucht, ist mit einem Ausflug in den Jaderpark sicher ebenfalls gut beraten. Die Eintrittspreise sind stark reduziert, weil alle Freizeitattraktionen eingewintert sind. Vor dem Besuch empfehlen wir einen Blick auf die Öffnungszeiten, da der Park nicht durchgängig geöffnet hat. Dazu stellt die Einrichtung ausführliche Informationen auf ihrer Internetseite unter www.jaderpark.de bereit.

Opel Zoo Kronberg 23.10.2019
Opel-Zoo: Giraffenbulle Gregor ist tot
In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 21. Oktober ist Rothschildgiraffe ‚Gregor‘ im Opel-Zoo gestorben. Die Tierpfleger fanden ihn am Montagmorgen bei Dienstbeginn tot in seiner Box im Giraffenhaus liegend. Der 13-jährige Gregor hatte die Futter- und Wasseraufnahme eingestellt und war bereits einige Wochen in tierärztlicher Behandlung. Um die genaue Todesursache zu ermitteln, wurde die Giraffe (in der Veterinärpathologie an der Universität) in der Pathologie des Landesbetrieb Hessisches Landeslabor Gießen untersucht. Dort wurde zunächst festgestellt, dass sich aufgrund einer Funktionsstörung des Darms die Nahrung im Verdauungstrakt angestaut hatte, was letztlich zum Tod führte. Die genaue Ursache dafür hofft man nun über die noch ausstehenden histologischen Untersuchungen herausfinden zu können. Gregor wurde am 7. Januar 2006 im Opel-Zoo geboren und gehörte zu den Tieren, die seit deren Einweihung im selben Jahr auf der Anlage Afrika Savanne lebten. Mit seiner Höhe von über 5,50 Metern war er für die Zoobesucher von den anderen Tieren der Gruppe gut zu unterscheiden. Wer ihm aus größerer Nähe begegnet ist, etwa „auf Augenhöhe“ im Giraffenhaus oder bei einer Spezialführung im Opel-Zoo, dürfte Gregor in eindrücklicher Erinnerung behalten. Gregors Elterntiere waren Jacqueline und George, die ebenfalls lange Zeit zu den bekannteren und bei den Zoobesuchern beliebten Tieren im Opel-Zoo gehörten. Er selbst sorgte regelmäßig für weitere Nachkommen: erst im Mai und September hatten die Giraffenkühe Maud und Katharina die Jungtiere Madiba und Kiano zur Welt gebracht. Insgesamt hatte Gregor 17 Nachkommen und trug damit auch zur Erhaltung der bedrohten Unterart der Rothschildgiraffen bei.

Zoo Basel 23.10.2019
Acht Arme, neun Gehirne, drei Herzen und jede Menge Charme
Gemeine Kraken sind für ihre Intelligenz bekannt. Zwei Exemplare dieser pfiffigen Tintenfisch-Art üben sich im Zoo Basel im Flaschen öffnen. In der Natur spielen Gemeine Kraken sehr gerne mit Muschel und Schneckenschalen, und öffnen diese. Im Vivarium im Zoo Basel wird den neugierigen Tieren die Nahrung deshalb in Flaschen mit verschiedensten Verschlüssen serviert. Diese müssen sie mit Hilfe ihrer acht Arme erst einmal öffnen, damit sie an die Leckerbissen gelangen. Ein Gemeiner Krake lebt im Zoo Basel hinter den Kulissen im Vivarium und das zweite Tier ist im Schaubecken 43 zu sehen. Blaublütig und intelligent Kraken können ihre acht Arme unabhängig voneinander bewegen, da jeder Arm von einem eigenen Nervenzentrum angesteuert wird. So hat ein Oktopus also neun Gehirne und übrigens auch drei Herzen! Das arterielle Herz verteilt das Blut im Körper, zwei zusätzliche Kiemenherzen sorgen für eine erhöhte Durchflussrate der Kiemen. Das Oktopus-Blut ist blau – weil nicht wie bei uns eisenhaltiges Hämoglobin, sondern kupferhaltiges Hämocyanin den Sauerstoff bindet. Nur einmal im Leben Nachwuchs Jährlich werden etwa 300’000 Tonnen der 230 verschiedenen Krakenarten für den menschlichen Verzehr gefangen, von denen der Gemeine Krake den Hauptteil ausmacht. Trotzdem ist die Art nach der Roten Liste als «nicht bedroht» eingestuft, und gerade im westlichen Mittelmeer ist sie nach wie vor sehr zahlreich anzutreffen. Ein Grund dafür ist die hohe Vermehrungsrate von Gemeinen Kraken. Ein grosses Weibchen kann bis zu 500’000 Eier produzieren, die es bis zum Schlupf bewacht. Die wenigen Millimeter grossen Jungen werden nach dem Schlupf als Plankton verdriftet. Das Weibchen, das schon während es das Gelege umsorgt, nichts mehr frisst, ist danach so entkräftet, dass es stirbt. Männliche Kraken – sie unterscheiden sich von den Weibchen durch einen speziell zur Paarung mit weniger Saugnäpfen und einer Samenrinne ausgestatteten Fangarm – sterben bereits nach der Paarung. Kurzes Leben Fortpflanzung bedeutet bei Kraken gleichzeitig den Tod der Elterntiere. In der Natur werden sie nur etwa drei bis vier Jahre alt. Im Aquarium sterben sie meistens nach etwa anderthalb bis zwei Jahren nach ihrer Ankunft – nicht etwa, weil sie im Aquarium weniger lang leben, sondern weil sie beim Fang meistens schon eine gewisse Grösse und damit schon ein fortgeschrittenes Alter haben. Im Mittelmeer findet man Kraken hauptsächlich aufgrund von Gegenständen wie Muschelschalen und Schneckenhäusern, die sie vor ihren Wohnhöhlen ansammeln. Heute sind es leider vermehrt Plastikabfälle wie Petflaschen oder Dosen, mit denen sie spielen. Je älter ein Krake ist, desto mehr Spielsachen liegen vor seiner Höhle. Jeder Krake ist ein Tintenfisch, aber nicht jeder Tintenfisch ist ein Krake Kraken stossen – wie alle Tintenfische – bei Gefahr ein Tintensekret aus und hüllen ihre Feinde in einen Tinten-Nebel, während sie sich in der nächsten Höhle in Sicherheit bringen. Dieses Tintensekret ist typisch für alle etwa 1000 Arten in der Klasse der Tintenfische. Die Kraken sind nur eine Familie dieser Klasse, die sich durch acht Arme auszeichnet. Zu den Tintenfischen gehören auch die Kalmare, die zwei zusätzliche Fangarme, also zehn Arme, besitzen oder die altertümlichen Perlboote mit bis zu 90 Tentakeln.

Zoo Vivarium Darmstadt 23.10.2019
Umweltfreundliches E-Fahrzeug für den Zoo Vivarium
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat einen neuen Elektro-Pkw für den Zoo Vivarium in Betrieb genommen. Das neue EFahrzeug wird vorwiegend für Fahrten zur Futter- und Materialbeschaffung genutzt. Die Inbetriebnahme des neuen Zoo-Fahrzeugs steht in Verbindung mit den Anstrengungen des EAD, den Anteil an Elektrofahrzeugen im städtischen und eigenen Fuhrpark zielstrebig auszubauen, um so zur Verbesserung der Luftqualität in Darmstadt beizutragen. Das Layout für die Karosserie geht auf den Diplom-Designer Jörn Heilmann zurück. Das Aufbringen der Motive erfolgte durch ihn und die Teilnehmer seines Graffiti-Workshops, der am Umwelt- und Familientag des EAD stattfand.

23.10.2019, Zoo Augsburg
Aus dem Oktober-Newsletter
Ein Mausvogel wurde geboren.
Aus dem Vogelpark Olching kamen weitere vier Gelbseitensittiche für die Anlage im Tigerhaus.
Nachdem sich Alpakazuchthengst Elias immer unverträglicher gegenüber den Weibchen, und auch den Jungtieren gebärdete, wurde er an einen italienischen Tierpark abgegeben. Ungewöhnlich ist das Verhalten nicht, und durch den Austausch des Zuchthengstes wird auch Inzucht vermieden. Aus dem Zoo Frankfurt wird Ende des Jahres ein junger Hengst in den Zoo kommen. Es wird allerdings etwas dauern, bis er Fohlen zeugen kann.
Die beiden Wasserbüffel, die im letzten Jahr geboren wurden, gingen an einen Privathalter, der bereits eine kleine Herde besitzt.
Im Vogelbestand reisten drei Krauskopfpelikane (Nachzuchten diesen Jahres) an den Zoo Schönbrunn in Österreich. Der Kaptrielnachwuchs wurde an den Vogelpark Bobenheim-Roxheim abgegeben.
Nachdem seit 10 Jahren die Zucht der Daghestanischen Ture verhindert wird, sind die verbliebenen Tiere bereits ziemlich betagt. Zwei Männchen verstarben.
Altersbedingt wurde der männliche Rüsselspringer eingeschläfert.
Giraffe Gaya zeigte schon seit längerer Zeit eine Schonhaltung bei ihren Beinen, die offensichtlich durch eine schmerzhafte Gelenkserkrankung verursacht wurde. Alle Medikationsversuche, die mit dem Zuchtbuchführer und den tierärztlichen Fachleuten der Giraffen abgesprochen waren, brachten immer nur eine vorübergehende Besserung. So entschied sich der Zoo Augsburg Gaya einzuschläfern. Erste Befunde der Obduktion ergaben unter anderem verschiedene Entzündungsherde an den Gelenken, sowie mehrfache Arthrosen. Dies bestätigte die Richtigkeit der Entscheidung. (siehe auch hier)
Bei den Vögeln verstarben ein Mausvogel, ein roter Sichler und ein Abdimstorch.
Elefantenanlage: Derzeit geht es wieder ordentlich voran bei der Elefantenanlage. Der Estrich im Besucherbereich wurde eingebracht. Um den Waldboden des Vorkommens von Asiatischen Elefanten zu entsprechen wurde er braun eingefärbt und in den feuchten Estrich wurde die Spur eines vorbei laufenden Elefanten gedrückt. Die swa als Namenssponsor haben ihr Schild über den Eingang befestigt. Auch im Außenbereich wird ordentlich Erde bewegt und gearbeitet. Nach den Herbstferien beginnen die Pflasterungen des Besucherwegs, aus diesem Grund muss der Besucherweg im November voraussichtlich für drei Wochen gesperrt werden. Dadurch ist in dieser Zeit kein Rundgang mehr möglich. Über die Sperrung wird frühzeitig informiert werden.
Im September begannen die „ZooKids“ ein neues Forschungsprojekt. Gegenstand waren die Besucher. Untersucht werden sollte das Interesse der Zoobesucher an den Infoschildern. Lesen die Zoobesucher die Schilder?
An vier Gehegen im Zoo beobachteten und protokollierten die Kinder das Verhalten der Besucher. Die Auswertung der Protokolle ergab folgende Ergebnisse:
– Insgesamt haben 2.157 Besucher die beobachteten Gehege aufgesucht
– Davon haben 11% das jeweilige Gehege-Schild beachtet
– Von diesen 11% haben allerdings 60% lediglich einen kurzen Blick auf das Schild geworfen
– Die restlichen 40% beschäftigten sich im Durchschnitt 7,3 sec mit dem Inhalt des Schildes
– 8% dieser länger lesenden Besucher machten andere auf den Inhalt des Schildes aufmerksam oder gaben Information aus dem Schild an andere weiter.
Diese Informationen sind sehr wichtig für den Zoo, denn derzeit wird an einem neuen Schilderkonzept gearbeitet, das Zug um Zug in der nächsten Saison umgesetzt werden soll.
Regelmäßige Zoobesucher haben sicher schon festgestellt, dass sich an der Pinguinanlage baumäßig etwas tut. Eine Erweiterung, bzw. Renovierung war notwendig, da auch die Tiere aus Italien und Portugal die Gruppe vergrößern. In den nächsten Tagen werden die neuen Pinguine umziehen, damit die Flamingos dann ihr Winterquartier zur Verfügung haben, wenn es kälter wird.

Zoo Schwerin 22.10.2019
Nichts für schwache Nerven: Dunkel-Munkel-Party zu Halloween im Zoo Schwerin
Die bunten Blätter fallen raschelnd zu Boden, Kürbisse werden geschnitzt und die Rothunde kichern in der Dämmerung: Es ist Zeit für die Dunkel-Munkel-Party. In den letzten Tagen im Oktober werden die bösen Blicke geübt und die Waldgeister aus ihren Verstecken geholt. Wie jedes Jahr findet das Gruselfest im Zoowald am 31. Oktober statt. Ab 14.00 Uhr treiben Hexen und Waldfeen ihr Unwesen im Zoowald und sorgen für Gruselstimmung. Auf dem Waldgeisterplatz erwartet die Besucher ein gespenstisches Programm der besten Hexenkunst. Ob Süßes oder Saures, Stockbrot oder Würstchen, Glühwein oder Tee – für das leibliche Wohl von Groß und Klein ist am Hexenfeuer gesorgt. Nach Einbruch der Dunkelheit findet der traditionelle Lampionumzug durch den dunklen Zoowald statt. Los geht es um 18.00 Uhr am Waldgeisterplatz. Tierstimmen ertönen von hier und da, es knistert und knackt auf den Wegen. Während des Rundgangs werden verschiedene Tiere besucht, die in der Dämmerung erst richtig aktiv werden.

Tierpark Gotha 22.10.2019
Nachwuchs bei den Zwergottern Otterfamilie im Tierpark Gotha nun zu fünft.
Seit dem 02. September 2019 kann sich der Tierpark Gotha wieder über Nachwuchs bei den Ottern freuen. Das Zwergotterpaar hat drei gesunde Jungtiere zur Welt gebracht, ein Weibchen und zwei Männchen. Bisher verstecken sich diese noch wohlbehütet von ihren Eltern in einer Kiste im Innengehege und unter einem Baumstamm auf der Außenanlage. Mittlerweile sind ihre Augen geöffnet und es ist damit zu rechnen, dass die kleinen Otter in den nächsten Wochen ihre ersten Schritte auf die Außenanlage setzen. Zur Gesundheitsprophylaxe wurden die Jungtiere bereits vom Tierarzt geimpft und haben Identifikationschip unter die Haut gesetzt bekommen. „Da das Otterpärchen beim letzten Wurf ein paar Probleme mit der Aufzucht hatte, waren wir diesmal sehr vorsichtig und haben dafür gesorgt, dass sie hinter den Kulissen genug Ruhe hatten.“, erinnert sich Constanze Mattes, Tierparkleiterin im Tierpark Gotha. „Die kritischen ersten Wochen haben die drei nun überstanden, darüber sind wir sehr erfreut. Ich bin sicher, dass die Jungtiere auch bei den Besuchern für Begeisterung sorgen werden, wenn sie bald die Anlage auf eigene Faust erkunden.“ Zwergotter, die aufgrund ihrer sehr kurzen Krallen auch Kurzkrallenotter (Aonyx cinerea) genannt werden, bewohnen Feuchtgebiete an Flüssen und Flussmündungen in Südostasien und Indien. Sie leben in Familiengruppen, die sich gemeinsam um die Aufzucht der Jungtiere kümmern und ernähren sich rein carnivor. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Krebstieren, gelegentlich jedoch auch aus Fisch und anderen kleinen Wirbeltieren.

Zoo Dresden 21.10.2019
Doppelter Esel-Nachwuchs
Auf der Eselanlage ist derzeit jede Menge Bewegung. Ende September wurden zwei weibliche Eselfohlen geboren, die durch ihre wilden Galoppeinlagen für lange Verweilzeiten der Besucher sorgen. Fohlen Baila kam am 24. September 2019 als Jungtier von Stute Susi auf die Welt. Sechs Tage darauf wurde die kleine Eselstute Balea geboren. Vater der beiden ist Hengst Pedro. Ihn suchen die Besucher aktuell allerdings vergebens auf der Anlage. Pedro wurde am 3. Oktober in den Tierpark Delitzsch eingestellt, wo er sich eine Anlage mit Alpakas teilt. So kann eine Zuchtpause für Judy und Susi gewährleistet werden. Eselstuten werden kurz nach der Geburt der Jungtiere wieder rossig und vom Hengst gedeckt. Bei einer Tragzeit von etwas mehr als einem Jahr, kommen die Jungtiere jedes Jahr etwas später zur Welt. Um diesen Rhythmus etwas zu durchbrechen, wurde Pedro in einem anderen Tierpark untergebracht. Im Frühjahr 2021 soll der Hengst aber wieder nach Dresden zurückkehren und dann erneut für Nachwuchs sorgen.

Zoo Hannover 21.10.2019
Auf dem neuesten Stand moderner Zootierhaltung Erlebnis-Zoo Hannover erhält Lob vom Europäischen Zoodachverband EAZA
Der Erlebnis-Zoo Hannover ist auf dem neusten Stand moderner Zootierhaltung und Vorreiter, wenn es um das Besucher-Erlebnis und die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Tier-Anlagen geht – so lautet das Ergebnis der Experten des Europäischen Zoodachverbands EAZA. Mehrere Tage lang blickte ein internationales Prüfer-Team in jeden Winkel und hinter jede Tür, war auf den Besucherwegen und hinter den Kulissen unterwegs und bestätigte dem Erlebnis-Zoo durch die erfolgreiche Zertifizierung seine bedeutende Rolle im Europäischen Zoodachverband. Die EAZA besteht aus fast 400 Mitglieder-Zoos in ganz Europa und dem Nahen Osten. Nicht nur Neumitglieder werden in einem umfassenden Prüfverfahren genau durchleuchtet, sondern auch Zoos, die wie der Erlebnis-Zoo Hannover bereits seit vielen Jahren Mitglied im Europäischen Zoodachverband sind, müssen sich regelmäßig einem Check-Up unterziehen. Im Zentrum der Überprüfung stehen die besonderen Anforderungen an die Haltung, Pflege und Zucht von Wildtieren sowie die internen Betriebsabläufe und Organisationsformen. Zudem sind die Sicherheit für Mitarbeiter und Besucher Teil der Überprüfung. „Es ist immer wertvoll, wenn Experten von außerhalb einen genauen Blick auf Abläufe, Organisation und Tieranlagen werfen, Bestehendes loben und auch neue Impulse geben. Wir freuen uns, dass das Prüfer-Team der EAZA uns bestätigt hat, dass wir auf dem neuesten Stand der Zootierhaltung und des Tiermanagements sind, und uns gut für die Zukunft aufgestellt sieht“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Bedeutende Arbeit für den Artenschutz Viel Lob gab es für die Gestaltung des Zoos mit den detailreichen Themenwelten, bei der die Experten den Erlebnis-Zoo Hannover in einer führenden Position unter den EAZA-Zoos sehen. Die besondere Art der Thematisierung ziehe eine bedeutende Zahl an Besuchern an und vermittele gleichzeitig Natur- und Artenschutzthemen sowie Bildung, so die Prüfer. Besonders hervorgehoben wurde in dem Bericht die bedeutende Unterstützung von In-Situ-Artenschutzprojekten, bei denen sich der Erlebnis-Zoo vor Ort in freier Wildbahn für den Schutz und Erhalt bedrohter Tiere einsetzt, die auch im Zoo selbst gezeigt werden, wie zum Beispiel die bedrohten Drills in Nigeria und Kamerun, Ostafrikanische Spitzmaulnashörner in Kenia, Asiatische Elefanten auf Sri Lanka, Eisbären in der kanadischen Hudson Bay sowie Rothalsstrauße und Addax-Antilopen in Nordafrika. Auch die aktuellen Umbaupläne mit der Erweiterung der Elefantenanlage sowie die Umstellung der Haltung auf den „protected contact“ wurden im Prüfbericht der EAZA-Experten hervorgehoben. Solche Investitionen und Entwicklungen für die Herde stelle das weitere Wohlergehen und die Gesundheit der Elefanten auch in der Zukunft sicher, so die EAZA-Experten. „Wir fühlen uns durch das Ergebnis des ,EAZA-Screenings‘ in unserer Arbeit bestätigt“, so Zoo-Chef Andreas M. Casdorff. „Unsere Mitarbeiter geben jeden Tag alles, um unser Ziel, Menschen für Tiere und Artenschutz zu begeistern, zu erreichen und den Erlebnis-Zoo als modernen, wissenschaftlich geführten Zoo mit hohen Standards zu repräsentieren.“ Die EAZA Der Europäische Zoodachverband EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) wurde 1992 gegründet. Die über 400 Mitglieder-Zoos in 48 Ländern unterliegen höchsten Standards in Bezug auf die Pflege und Zucht der gehaltenen Tierarten und arbeiten gemeinsam daran, Arterhaltung, Forschung und Bildung weiterzuentwickeln. Der Erlebnis-Zoo Hannover ist seit März 1993 Mitglied der EAZA.

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