Zoopresseschau

Ein Fundstück aus dem Internet …
https://www.hamburg-tourism.de/sehen-erleben/sehenswuerdigkeiten/eismeer-hagenbeck/

Zoologischer Garten Halle 27.04.2019
ALLES NEU MACHT DER MAI – Abschlussveranstaltung der Fantastischen Osterwelt und Eröffnung der Fliederblütenzeit
Seinen krönenden Abschluss findet die derzeit im Bergzoo zu sehende „Fantastische Osterwelt“ am 1. Mai 2019. Floristikmeisterin Nicole Zöllkau, unter anderem auch bekannt durch diverse Floristikausstellungen im Museum Petersberg, gestaltete dazu mit floristischen und figürlichen Schaubildern eine von Ostern und Frühjahr inspirierte Kulisse. Unter dem Motto „Alles neu macht der Mai“ erwartet die Besucher am Feiertag ein tolles Bühnen- und Aktionsprogramm für jedes Alter. Zudem stehen die über eintausend spanische Fliederbüsche nahezu in voller Blüte und hüllen den Zoo in eine duftende Farbenpracht aus Lila und Weiß. Die Fliederblütenzeit wird von Ihren Fans auch die „schönste Jahreszeit“ im halleschen Zoo genannt, welche normalerweise von Ende April bis Ende Mai währt. Menschen aus der ganzen Region und auch von weiter her strömen dann in den Bergzoo, um dieses einzigartige Naturschauspiel zu erleben. Bereits am Haupteingang und im Zoogelände werden die Zoobesucher von den Blumenfeen und „Fliederike“ gegrüßt und in Frühjahrsstimmung versetzt. Die „Ritter Jatz-Bänd“ sorgt auf den Bergterrassen für den richtigen Sound und die Clowns Hops & Hopsi bringen in ihrem lustigen Programm alle Kinderaugen zum Strahlen. Am Kreativstand kann man unter Anleitung floristische Frühjahrsdekorationen basteln und natürlich auch nach Hause mitnehmen. Öffentliche und teils kommentierte Fütterungen der Elefanten, Großkatzen, Seebären und Erdmännchen sowie weiterer Tiere sorgen zudem dafür, dass auch das Erlebnis Zoo nicht zu kurz kommt. Wer dabei Appetit bekommt, kann sich im neuem Zoo-Restaurant auf den Bergterrassen sowie an verschiedenen gastronomischen Stationen verwöhnen lassen. Wer lieber Ruhe und Beschaulichkeit sucht, findet diese in blühenden Berghängen oder auf dem Aussichtsturm, welche einen einmaligen Ausblick ins romantische Saaletal und über die gesamte Stadt bieten. Alles neu macht der Mai Abschlussveranstaltung der Fantastischen Osterwelt und Eröffnung der Fliederblütenzeit Mi, 01.05.2019 | 11:00 – 16:00 Uhr | Zoogelände Kosten: nur Zooeintritt

Wisentgehege Springe 26.04.2019
Wilder Zauber beim Walpurgisfest im Wisentgehege – Als Hexen und Zauberer verkleidete Kinder haben freien Eintritt
Im Springer Wisentgehege treffen sich am Sonnabend, 04. Mai, Hexen, alte wie auch junge Zauberer und andere gruselige Geschöpfe, um die alte Tradition der Walpurgisnacht aufleben zu lassen. Von 14 bis 18 Uhr treiben die unheimlichen Gesellen auf der Muffelwiese hinterm Falkenhof ihr Unwesen. Wer sich in der Hexenbesenmanufaktur sein Reitutensil hergestellt hat, kann auf der Muffelwildwiese das Hexenbesen-Reitdiplom erwerben. Junge Besucher werden hexisch geschminkt – Wahrsagerin, Waldhexer und Zauberer sind auch unterwegs. Um 18.30 Uhr gibt es den großen Feuertanz der Kinder. Der Abend endet auf magischen Wegen mit einem Fackelumzug vom Feuer zum Ausgang. Wachstuchfackeln können beim Förderverein auf der Muffelwiese erworben werden. Für Zaubertrunk und Hexenschmaus sorgen das Café Wild und der Förderverein des Wisentgeheges. Übrigens: Verkleidete Kinder haben freien Eintritt. Auch erwachsene Hexen und Zauberer sind willkommen. Die gefiederten Flugkünstler des Falkenhofs werden sich für die Besucher jeweils um 11, 14 und 16 Uhr, in die Lüfte erheben. Das Falknerteam um Rouven Polep nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Entdeckungsreise über die Falknerei und die Lebensgewohnheiten der Greifvögel und Eulen. Am neuen Wolfsgehege berichten Matthias und Birgit Vogelsang von ihren Wolfsrudeln aus handaufgezogenen Polar- und Timberwölfen. Sie beantworten gerne die Fragen der Zuschauer. Die Präsentation beginnt um 11.45 und 14.45 Uhr. Die Rentierpräsentation findet um 12.30 und 15.30 Uhr statt. Tagesprogramm am 4. Mai: 14.00 bis 18.00 Uhr Kinderunterhaltung auf der Wiese beim Muffelwild mit Besenmanufaktur und Besenreitplatz, Kinderschminken, Walking Acts, 18.30 Uhr Feuertanz der Kinder anschließend Fackelumzug vom Feuer zum Ausgang. Wachstuchfackeln können am Veranstaltungsplatz erworben werden. anschließend Ende der Veranstaltung. Selbstverständlich findet unser reguläres Tagesprogramm statt:11.00, 14.00 und 16.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof, 11.45 und 14.45 Uhr Wolfspräsentation, 12.30 und 15.30 Uhr Rentierpräsentation im Rentiercamp. Zusatz 1. Mai: Am Mittwoch, 1. Mai, lädt der Förderverein Freunde des Wisentgeheges und der Jagdschau zum Maibockanstich ein. Beginn ist um 11 Uhr an der Köhlerhütte.

Tierpark und Fossilium Bochum 26.04.2019
Liebesglück im Amazonas Kugelgürteltier-Junggeselle bekommt eine Partnerin
Mit winzigen, aber flinken Trippelschritten flitzt Kugelgürteltier Hektor im Tierpark + Fossilium Bochum durch seine Anlage. Mit der Nase sucht er am Boden nach Insekten, während über ihm eine Gruppe von Lisztaffen – südamerikanische Krallenaffen – von Ast zu Ast springt. Bisher bewohnte das männliche Kugelgürteltier sein Domizil als Junggeselle allein, doch jetzt hat er eine neue Partnerin: Armanda! Das junge Weibchen zog aus Schwerin in den Bochumer Zoo und hatte zunächst Zeit, in Ruhe ihr neues Revier zu erkunden und sich einzugewöhnen, während Hektor hinter den Kulissen auf das erste Zusammentreffen wartete. „Nach Ostern haben wir die beiden Kugelgürteltiere miteinander bekannt gemacht und das erste Beschnuppern genau beobachtet“, berichtet Reviertierpflegerin Inga Riebel und fährt zwinkernd fort: „Es war Liebe auf den ersten Blick! Hektor begann unmittelbar damit, seine neue Partnerin zu umwerben und tatsächlich gab es schon in den ersten Tagen knisternde Momente.“ Trotz aller Harmonie hat Weibchen Armanda ihrem Verehrer schnell klar gemacht, dass sie auch gelegentlich ihren Freiraum braucht. Deshalb flitzt das Handball-große Tier auch hin und wieder alleine durch die Anlage. Außerdem gibt es für beide getrennte Schlafboxen. Inga Riebel: „Kugelgürteltiere sind eigentlich Einzelgänger. Bei einer Paarhaltung ist es daher wichtig, dass sich beide Tiere bei Bedarf aus dem Weg gehen können. Aber wir haben auch schon beobachtet, dass Hektor und Armanda zusammengerollt, eng beieinander in einer Box geschlafen haben. Zu zweit ist es eben doch am schönsten.“ Kugelgürteltiere sind – wie ihr Name schon sagt – die einzigen Gürteltiere, die sich zu einer perfekten Kugel zusammenrollen können, die von Stirnschild und Schwanz verschlossen wird. Ihre feste, panzerartige Haut schützt sie vor Gefahr und Fressfeinden. Bevor sie sich ausrollen, strecken sie zunächst ihre Nasen hervor. Auch das ist typisch für Gürteltiere, denn anders als die meisten nachtaktiven Tiere haben sie keinen guten Sehsinn. Sie sind kurzsichtig und nehmen keine Farben wahr. Dafür können die südamerikanischen Kleinsäuger aber umso besser riechen und nutzen ihren Geruchsinn zur Orientierung. Wie bei vielen anderen südamerikanischen Arten ist auch der Bestand der Kugelgürteltiere durch den zunehmenden Lebensraumverlust bedroht. Von der Bevölkerung werden Gürteltiere außerdem als Nahrungsquelle gejagt oder als Heimtiere gehalten.

Zoo Osnabrück 26.04.2019
Zoo Osnabrück: „Doppeltes Lottchen“ bei den Stachelschweinen – Bartkauz-Weibchen und Grüner Leguan neu eingezogen
Vor rund zwei Wochen kam gleich doppelter Stachelschwein-Nachwuchs im Zoo Osnabrück zur Welt. Besucher können die Nagetiere mit ein bisschen Glück bereits beobachten. Außerdem zogen ein Bartkauz-Weibchen in die begehbare Voliere in der Tierwelt „Manitoba“ und ein Grüner Leguan in das Tetra-Aquarium ein. Stacheliger Nachwuchs im Zoo Osnabrück: Vor rund zwei Wochen brachte das Stachelschwein-Weibchen zwei Jungtiere zur Welt. „Wir mussten den Nachwuchs, der jeweils etwa in eine Hand passt, zeitnah untersuchen, denn Stachelschweine kommen bereits mit ihren Stacheln zur Welt. Diese sind erst weich, härten aber innerhalb weniger Tage aus – dann wird es immer schwieriger, sie für einen Gesundheitscheck anzufassen“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator. Deswegen untersuchte er bereits einen Tag nach der Geburt gemeinsam mit den zuständigen Tierpflegern die beiden Jungtiere: Neben dem allgemeinen Gesundheitszustand prüfte er auch den Zustand des Nabels, setzte den jungen Nagetieren je einen Micro-Chip zur Wiedererkennung ein und ermittelte das Geschlecht. „Wir haben wieder ein ‚doppeltes Lottchen‘ – wie im vergangenen Jahr brachte das Stachelschwein-Weibchen zweifachen weiblichen Nachwuchs zur Welt“, berichtet Wulftange. Die Tierpfleger tauften die beiden auf die Namen „Mikado“ und „Majong“. Familienleben bei den Stachelschweinen – Der Nachwuchs aus dem letzten Jahr, Luna und Fiona, lebt auch noch auf der Anlage, die erste Zeit jedoch noch nicht mit den jüngeren Schwestern zusammen. Die Tierpfleger trennten den Vater, Luna und Fiona von der Mutter, Mikado und Majong ab: „Die Jungtiere suchten beim Vater und bei den älteren Schwestern nach Milch – natürlich vergeblich. Um ihnen den Start ins Leben zu erleichtern, trennten wir die Stachelschweine, sodass sich der Nachwuchs auf die Mutter konzentrieren kann“, erklärt der Biologe. Voraussichtlich Mitte nächster Woche wird die Stachelschwein-Großfamilie wieder vereint. Momentan verbringen Mikado und Majong die meiste Zeit mit Schlafen und Trinken. Noch sind die beiden Jungtiere zu klein für Ausflüge auf die Außenanlage, werden aber bald den Schwestern und Eltern nach draußen folgen. Bis dahin üben sie schon einmal das „Rasseln“, wie Wulftange berichtet: „Stachelschweine haben hohle Stacheln an der Schwanzspitze, den sogenannten ‚Rasselbecher‘. Wenn sie diese schütteln, rasseln sie laut und schrecken so Feinde ab. Bei den Kleinen sind die Stacheln noch nicht fertig ausgebildet und so schütteln sie zwar ihr Hinterteil, aber ohne einen hörbaren Erfolg.“ Derzeit können Besucher die jungen Stachelschweine mit ein bisschen Glück durch die große Scheibe im Stall beobachten. Hoffnung auf Bartkauz-Zucht – Auch die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ verzeichnet einen neuen Bewohner: Vor rund zwei Wochen zog ein weiblicher Bartkauz aus dem Tierpark Olderdissen an den Schölerberg. „Wir setzten das Bartkauz-Weibchen zum Männchen in die begehbare Voliere. Da das Weibchen begehbare Volieren allerdings noch nicht kannte, schlossen wir diese für das erste Wochenende für Besucher“, berichtet Andreas Wulftange von der Eingewöhnung der Eule. Nachdem der wissenschaftliche Kurator gemeinsam mit den Tierpflegern den rund 60 Zentimeter großen und 1 Kilogramm schweren Bartkauz in die Voliere gesetzt hatte, näherten sich die beiden Artgenossen sehr schnell an: Sie bemerkten einander sofort und beobachteten sich. „Bereits am nächsten Morgen saßen die beiden zusammen das Männchen ‚schenkt‘ dem Weibchen Futter – ein ‚Liebesbeweis‘“, freut sich der Biologe. „Aktuell befinden wir uns in der Balzzeit der Bartkäuze und die Annäherungen lassen uns hoffen, dass wir uns über Kurz oder Lang über Nachwuchs bei den Bartkäuzen freuen können.“ Eine Nachzucht sei sehr wichtig, denn der Bestand der Bartkäuze in der Wildbahn wie in Zoos schwindet dramatisch. „Die Eulen sind vom ‚Usutu-Virus‘ bedroht, das auch zum Beispiel das Amselsterben oder den Schwund des Schnee-Eulen-Bestandes verursacht. Letztere werden daher seit dem vergangenen Jahr von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als ‚gefährdet‘ eingestuft. Wir hoffen, dass es dem Bartkauz nicht so ergeht“, so Wulftange. Seit kurzem können Besucher die Voliere wieder betreten und die beiden Bartkäuze sowie ihre Mitbewohner, einen Waldkauz und eine Schleiereule, beobachten. Das Bartkauz-Weibchen sitzt mittlerweile häufig auf dem von den Tierpflegern installierten Nest gegenüber vom Eingang. Verstärkung für Grüne Leguane – Für Besucher gut zu sehen ist ebenfalls der Grüne Leguan, der seit Kurzem im „Tetra-Aquarium“ des Zoo Osnabrück lebt. Das Männchen kommt aus der „Auffangstation für Reptilien“ in München, aus der Tierpfleger Marco Feldmann es abholte und an den Schölerberg brachte: „Nachdem vor längerer Zeit unser Männchen verstorben war, wollten wir gerne ein neues Männchen für unsere beiden weiblichen Grünen Leguane integrieren. In der Auffangstation für Reptilien lebte ein passender Leguan und so holten wir ihn an den Schölerberg.“ Das Reptil habe sich schnell eingelebt, wie Feldmann berichtet: „Die drei harmonieren toll miteinander und sitzen auch schon zusammen. Sie haben sich schnell aneinander gewöhnt und kommen gut miteinander aus.“ Die Grünen Leguane leben im „Tetra-Aquarium“ links neben den Seychellen-Riesenschildkröten, wo sie am liebsten auf den beheizten Felsvorsprüngen liegen. Grüne Leguane erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 45 Zentimetern und mit dem Schwanz eine Gesamtlänge von über 1,5 Metern. Mit ihren Stacheln und Schuppen erinnern sie an Drachen. Die Pflanzenfresser sind ursprünglich in Mittelamerika und dem nördlichen Südamerika beheimatet.

Erlebnis-Zoo Hannover 26.04.2019
Drei Sibirische Tiger im Erlebnis-Zoo geboren!
Wurfhöhlen-Kamera zeigt: Gestreifte Drillinge entwickeln sich prächtig
Riesenfreude im Erlebnis-Zoo Hannover: Bei den Sibirischen Tigern gibt es dreifachen Nachwuchs! Die Drillinge haben die ersten beiden kritischen Wochen überstanden und entwickeln sich prächtig. Mutter Alexa (4) kümmert sich seit der Geburt am 12. April vorbildlich um ihren Nachwuchs, der ordentlich trinkt und – gut zu erkennen an den dicken Bäuchlein – täglich zunimmt. Ganz bewusst gab es bislang keinen Kontakt zu den Jungtieren, um die junge Mutter und ihre Neugeborenen nicht zu stören. Das Zoo-Team beobachtet Alexa und die Drillinge nur über eine Wurfhöhlen-Kamera. Und was dort zu sehen ist, sieht laut Kurator Fabian Krause sehr gut aus: „Alexa leckt ihre Jungtiere immer wieder ab, lässt sie trinken und auf sich herumkrabbeln. Sie wirkt wirklich sehr entspannt.“ Erst im Alter von acht Wochen werden die Drillinge für eine Erstuntersuchung und Impfung kurz von der Mutter getrennt. Bis dahin bleibt das Geschlecht der Kleinen ein Geheimnis. Auch die erste Entdeckertour in ihr Außengehege im Dschungelpalast wird noch einige Wochen dauern. Zunächst müssen die Winzlinge in der Lage sein, ordentlich zu laufen und ihrer Mutter zu folgen. Bis es soweit ist, wird der Zoo regelmäßig über die Entwicklung der Drillinge berichten. Da die Jungtiere hinter den Kulissen für die Zoobesucher nicht zu sehen sind, werden Filmausschnitte aus der Wurfhöhle im Dschungelpalast gezeigt. Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern gab es zuletzt 2003 im Erlebnis-Zoo. Im vergangenen Jahr hatte Alexa zwei Jungtiere zur Welt gebracht, die aber leider nicht überlebt hatten. „Die Jungtiersterblichkeit bei erstgebärenden Tigern ist sehr hoch, umso mehr freuen wir uns, dass Alexa bei ihrem zweiten Wurf jetzt die Aufzucht gelingt“, erklärt Kurator Krause. „Wir bitten dennoch, den Drillingen weiterhin die Daumen zu drücken!“ Tiger-Vater Aljoscha (3) hält sich übrigens lehrbuchmäßig fern von der Wurfhöhle und ist zurzeit alleine auf der Außenanlage zu sehen. Alexa und Aljoscha kamen vor zwei Jahren im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes nach Hannover. Der Sibirische Tiger, auch Amur-Tiger genannt, ist auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „gefährdet“ eingestuft. In Russland leben nur rund 550 Tiere in freier Wildbahn. Die größte Bedrohung für den Sibirischen Tiger ist die Wilderei, der Verlust des Lebensraumes und der Mangel an Beutetieren – Schuld daran ist der Mensch.

Tierpark Hellabrunn 26.04.2019
Tierische Maifeier in Hellabrunn
Nach dreijährige Pause ist es in diesem Jahr wieder so weit: Im Hellabrunner Mühlendorf wird am Mittwoch, den 1. Mai ein Maibaum aufgestellt. Im Rahmen der traditionellen Maifeier sorgen eine bayerischer Blaskapelle sowie Goaßlschnalzer und eine Volkstanzgruppe für die richtige Stimmung. Hellabrunn besteht seit mehr als 100 Jahren und ist eine der touristischen Hauptattraktionen der bayerischen Landeshauptstadt. Am 1. Mai hat der Tierpark sogar noch einiges mehr zu bieten als bayerisches Brauchtum: Denn hier gibt es bei der traditionellen Maifeier zusätzlich zu zünftiger Musik und bayerischen Tanzdarbietungen auch einheimische und exotische Tiere, die mit von der Partie sind. In Begleitung von Lamas, Alpakas und Shetland-Ponys startet um 11 Uhr der Hellabrunner Mai-Festzug am Flamingo-Eingang. Von dort aus geht es vorbei an der Südamerika-Anlage und den Humboldtpinguinen ins Mühlendorf, wo der 14 Meter hohe Maibaum feierlich vor der Gänsewiese aufgestellt wird. Die passende musikalische Untermalung im Biergarten bietet die Musikkapelle Chieming, die samt Goaßlschnalzern und einer Volkstanzgruppe das Mühlendorf zur Kulisse einer großen bayerischen Maifeier werden lässt. Alle Tierpark-Besucher sind herzlich eingeladen, am Festzug und der anschließenden Maifeier im Biergarten teilzunehmen. Treffpunkt zum Festzug: Mittwoch, 1. Mai um 11 Uhr am Flamingo-Eingang.

Zoo Duisburg 26.04.2019
Wenn ein Langhals auf Reisen geht – Giraffenjungspund Najla wohnt nun in Niedersachsen
Am Donnerstag, den 25. April hat Netzgiraffe Najla den Zoo Duisburg in Richtung Niedersachen verlassen. Dort wird die junge Giraffendame eine bestehende Herde erweitern. Die Vorbereitungen für den Transport stellten das Zoo-Team vor einige Herausforderungen. In den frühen Morgenstunden traf der erfahrene Transporteur Roy Smith auf dem Zoogelände ein. Mit dabei: Najlas rollende Transportkiste, ein extra für Giraffen konzipierter Spezialanhänger. Durch das Hubdach kann das Gefährt auf die Größe der Giraffe angepasst werden. In Najlas Fall rund vier Meter. Nun stand das Zoo-Team vor der Herausforderung, den Anhänger auf die Außenanlage zu bekommen, damit Najla bequem vom Stall aus einsteigen konnte. „Hierfür haben wir bereits am Vortag eine Rampe aufgebaut und so das Außengehege über den Besucherbereich für den Transporter zugänglich gemacht“, erklärt der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer. Kein leichtes Unterfangen, dennoch schaffte es das eingespielte Team von Tierpflegern, Handwerkern und Biologen den Anhänger mit Zugfahrzeug über die Rampe in das Gehege zu manövrieren um ihn anschließend vor dem Giraffenhaus in Position zu bringen. „Als der Hänger an der richtigen Stelle stand, haben wir die Tür zum Haus geöffnet und abgewartet, wie Najla auf die Situation reagiert“, erläutert Pfleiderer. Zögerlich erkundete die junge Giraffe den Transportanhänger. Durch gutes Zureden der betreuenden Tierpfleger und frischen Bambus lief Najla nach einer Stunde Warten in den fahrbaren Untersatz. Den außergewöhnlichen Umzug nutzte das Zoo-Team direkt für eine Lehrstunde in Sachen Tiertransport. „Transporte in dieser Größenordnung sind selten aber ungemein lehrreich. Daher haben wir allen Auszubildenden die Möglichkeit gegeben, vor Ort zu sein und Erfahrungen sammeln zu können“, so Johannes Pfleiderer. Schließlich wird von den angehenden Tierpflegerinnen und Tierpflegern nach ihrer dreijährigen Ausbildung erwartet, auch größere Transporte fachlich zu begleiten „und live vor Ort lernt es sich nun einmal immer am besten“, betont der zoologische Leiter. Mit ausreichend Futter zur Eingewöhnung im Gepäck konnte die junge Netzgiraffe, welche am 16.09.2016 in Duisburg geboren wurde, ihre Reise in den Serengeti-Park Hodenhagen antreten, wo sie gemeinsam mit afrikanischen Savannentieren und weiteren Netzgiraffen ein Gehege bewohnen wird. Mittlerweile erreichte den Zoo Duisburg die Nachricht, dass Najla wohlbehalten in ihrer neuen Heimat angekommen ist.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 25.04.2019
Neues Weibchen bei den Falkland-Karakaras – Greifvogelpaar mit hellen Köpfchen
Ob Bambusröhre, Pappkarton oder Leinensack: Kaum etwas hält der Neugierde von Falkland-Karakara Clyde stand. Seit vergangenem Jahr ist der stattliche Greifvogel in der Wilhelma in Stuttgart zu Hause und hat hier schon reichlich Beschäftigungsmaterial akribisch mit Schnabel und Klauen in Einzelteile zerlegt. Diese Leidenschaft kann er nun auch mit einer Komplizin teilen: Vor kurzem zog Weibchen Bonnie zu ihm in die Voliere gegenüber der neuen Schneeleopardenanlage. Gemeinsam stellt das Pärchen die Kreativität der Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Zoologisch-Botanischen Gartens täglich neu auf die Probe. „Karakaras sind wahnsinnig schlaue Tiere“, erklärt Revierleiterin Andrea Timm. „Daher sind Intelligenzspiele gut geeignet, um sie zu beschäftigen. Das Material müssen sie aber leicht kaputt machen können, sonst wird es ihnen schnell zu langweilig.“ Die Futterrationen dürfen sich die Greifvögel daher vor den Mahlzeiten erarbeiten und unter Hackschnitzeln, aus morschen Wurzeln oder Pylonen hervorziehen. Männchen Clyde bringt einen Teil seiner Portion meist noch vor seiner Partnerin in Sicherheit. „Bonnie ist schüchterner, aber auch größer“, berichtet die Tierpflegerin. „Wenn man zum Beispiel einen Karton hinlegt, ist sie häufig erst einmal ängstlich, lässt Clyde aber trotzdem nicht ran. Sie nimmt ihm auch ganz gern das Futter weg, also versteckt er es vor ihr.“ Regelmäßig läuft er über die Anlage und überprüft den Inhalt seiner verborgenen Vorratskammern. Obwohl die Karakaras zu den Greifvögeln zählen, sind sie viel zu Fuß unterwegs und ähneln in diesem Verhalten eher den Papageien. Denn im Gegensatz zu den Echten Falken ernähren sich die Karakaras hauptsächlich von Aas und sind nicht darauf angewiesen, ihre Beute im Flug zu erlegen. Aus diesem Grund werden sie auch Geierfalken genannt. Nach der Fütterung fällt zudem der gut gefüllte Kropf auf, der sich hell unter dem dunkelbraunen Federkleid hervorwölbt. Er dient ihnen als Futterspeicher, über den die Nahrung nach und nach in den Magen geschoben und dort verdaut wird. Dadurch sind die Tiere in der Lage, schnell größere Mengen an Fleisch aufzunehmen. Beheimatet sind die nach den Inseln vor Argentinien benannten Falkland-Karakaras in den südlichsten Regionen Südamerikas, wo sie einzeln oder paarweise felsige Küstenlandschaften bewohnen. Da sie stellenweise stark bejagt werden, gilt ihr Bestand als gefährdet. In der Wilhelma hofft man bei Bonnie und Clyde auf zukünftigen Nachwuchs. „Sie verstehen sich wirklich sehr gut“, erzählt Andrea Timm. „Clyde war alleine immer recht ruhig. Seit Bonnie da ist, hört man vor allem morgens ihr gemeinsames schrilles Kreischen, mit dem sie ihr Revier abgrenzen.“ Mit zwei Jahren sind die Greifvögel noch sehr jung und kommen nun langsam in die Geschlechtsreife. Im nächsten Jahr widmen sich die beiden also vielleicht schon dem Nestbau. Bis es so weit ist, bekommen sie zwischen 14 und 15 Uhr täglich kleine Überraschungen ins Gehege gelegt. Dann dürfen die Karakaras die neuen Intelligenztests aus der Wilhelma-Ideenschmiede auf Herz und Nieren prüfen.

Zoo in der Wingst 25.04.2019
Kindertag im Zoo in der Wingst
Am Freitag, den 03.05.2019 stehen ab 14:00 Uhr wieder die kleinsten Zoobesucher im Mittelpunkt des Geschehens. Der Zoo in der Wingst und der Förderverein Zoo in der Wingst e.V. feiern den traditionellen Kindertag. Die Kinder können nicht nur die beiden Spielplätze des Zoos nutzen, sondern sich auch auf einer Hüpfburg austoben. Bei einer Zoo-Rallye wird ihr tierisches Wissen gefordert. Ein Kuchenbuffet steht für kleine und große Gäste bereit. Die Spiel- und Spaßscheune Otterndorf hat einige Aktionen vorbereitet, auch das Maskottchen Otti Otter wird wieder teilnehmen. Kindgerechte Fütterungen im Streichelzoo sowie im Wolfs- und Bärenwald werden von den Tierpflegern durchgeführt. Wie auch in den vergangenen Jahren haben alle Kinder bis 14 Jahre freien Eintritt. Alle Einnahmen gehen zu Gunsten des Fördervereins Zoo in der Wingst. In diesem Jahr wird die Umgestaltung eines Teilbereichs des Altzoos zum „Bambuswald“ mit südostasiatischen Tierarten und Gartenelementen unterstützt. Die Einweihung eines ersten umgestalteten Geheges steht kurz bevor und wird ebenfalls im Mai stattfinden. „Wir freuen uns, einen so tatkräftigen Förderverein an der Seite zu wissen, der in Kooperation Veranstaltungen im Zoo ausrichtet und die Entwicklung des Zoo finanziell unterstützt“, so Zoodirektor Dr. Pierre Grothmann. „Der Kindertag liegt uns besonders am Herzen und spiegelt auch unsere Mühen zur Steigerung der Kinder- und Familienfreundlichkeit der letzten Jahre wieder.“ So wurden im Streichelzoo das Junior-Tierpfleger-Set ergänzt und der zentrale Spielplatz am Kiosk komplett erneuert. Die Eröffnung der Schaukelkombination und der neuen Wackeltiere erfolgten auf dem Kindertag 2018. Das pädagogische Programm mit Erlebnis-Führungen für Schulklassen und Jugendgruppen sowie Führungen für Kindergeburtstage wurde ebenfalls ausgebaut. Als offizielle Anerkennung erhielt der Zoo 2018 die Zertifizierung „KinderFerienLand Niedersachsen“ durch das Niedersächsische Wirtschaftsministerium.

Grüner Zoo Wuppertal 25.04.2019
#Tierischwild: Noch drei Wochen bis zum 7. Zoo-Berglauf
Über 150 Anmeldungen sind bereits für den Zoo-Berglauf am Freitag, dem 17. Mai 2019 im Grünen Zoo Wuppertal eingegangen. Da die Bauarbeiten für ARALANDIA weiter fort-schreiten, wird in die andere Richtung gelaufen. Der 7. Wuppertaler Zoo-Berglauf startet um 17:00 mit den Bambinis, die einmal um den kleinen Teich laufen. Eine halbe Stunde später laufen Schüler eine Runde über die gesamte Strecke (2.250m), vorbei an, Elefanten mit Elefantenjungtier „Gus“, Rentieren, Löwen und Pinguinen. Der Hauptlauf beginnt um 18:30 Uhr. Die Läufer können einzeln, in 2er und 4er Staffeln bis zu 4 Runden laufen. Der Zoo-Berglauf wird von der Stadtsparkasse Wuppertal, den Wuppertaler Stadtwerken, der AOK Gesundheitskasse, Fahnen Herold und der Johanniter Unfallhilfe unterstützt. Besucher, die die Läufer anfeuern möchten, zahlen einen Sonderpreis von 5,- €. Alle wichtigen Informationen zur Anmeldung finden sie unter www.zoolaufwuppertal.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/zoolauf.wuppertal/.

Tierpark Nordhorn 25.04.2019
Großer Tag des Hundes im Tierpark Nordhorn- Hunderassen, Vorführungen, Info- und Verkaufsstände am ersten Maisonntag
Den 05. Mai sollten sich alle Hundeliebhaber in ihrem Kalender dick anstreichen! Im Tierpark Nordhorn findet an diesem Sonntag in der großen Vechtewiese von 10 bis 17 Uhr nach 4 Jahren Pause wieder ein großer Hundetag statt. Viele Hunde verschiedenster Rassen werden dann hautnah zu bewundern sein. In der Mitte der unteren Vechtewiese werden verschiedene Vorführungen geboten. Während der Crazy Dogs Agility Club Nordhorn e.V. seine Teilnehmer durch einen Agility-Parcours schickt, widmen sich die Hundefreunde Klausheide dem Thema „Unterordnung“ und die Hundeschule Time-4-dogs der Apportierarbeit. Wie vor 4 Jahren mit von der Partie ist der Jagdhundeausbilder Jan Boers, der verschiedene Jagdhunderassen vorstellen und Jagdsignale ertönen lassen wird. Das Spektrum der Informations- und Verkaufsstände erstreckt sich von den Hundevereinen und der Jägerschaft über Tierfotografie, Hundesalon, Hundebedarfsartikel, Hundebestatter, Hundefutter, Physiotherapie und Tierarzt bis hin zu Infos über Blindenhunde und zur aktuellen Wolfssituation durch die Wolfsberater. Natürlich dürfen bei einem Hundetag die zahlreichen Hunde unserer Besucher nicht fehlen! So können diese selbstverständlich an diesem Tag kostenlos an der kurzen Leine ihre Zweibeiner begleiten. Der Tierpark veranstaltet für seine Gäste mit Vierbeinern zwei verschiedene eigene Stationen. Beim Wettlauf „Schnellster Besucherhund“ können Besitzer die Schnelligkeit ihrer Lieblinge unter Beweis stellen. Es winken schöne Preise! An einem Selfiepoint hingegen, kann Mann oder Frau mit Hund ein witziges Selfie machen und auf der Facebookseite des Tierparks unter einem speziellen Tagespost hochladen. Eine nette Erinnerung und mit dem bereitgestellten Equipment sicherlich ein großer Spaß! Für das leibliche Wohl sorgt an dem Tag die Gastronomie des Familienzoos. Die Küche kann also getrost kalt bleiben. Weitere Informationen finden Sie unter www.tierpark-nordhorn.de oder bei Facebook.

Kölner Zoo 25.04.2019
Flugschau im Kölner Zoo: Zehn exotische Vögel zeigen spektakuläre Flugeinlagen
Sie sind zu zehnt, gehen schnell in die Luft – und zeigen dort rasante Kunststücke. Das Flugschau-Geschwader des Kölner Zoos hat pünktlich zur warmen Jahreszeit wieder seinen Dienst aufgenommen. Das rund 25-minütige Programm startet täglich* ab 14.30 Uhr auf der Flugschau-Anlage in der Mitte des Zoos (nahe Nebeneingang bzw. Pinguinanlage). Die Vögel zeigen trickreiche Flugeinlagen und Landemanöver. Die Tierpfleger geben dazu spannende Hintergrund-Informationen rund um die Biologie der Tiere und ihre Bedrohung in freier Wildbahn. Zur Kölner Flotte gehören: Weißkopfseeadler „Paco“, der über die größte Spannweite verfügt, Gaukler „Hatari“, der Südamerikanische Wüstenbussard „Sanchoz“, Schwarzmilan „Milo“, Geierrabe „Sira“, Brillenkauz „Escobar“ und der Lachende Hans „Hennes“ – übrigens nicht verwandt oder verschwägert mit dem namensgleichen Bock im Kölner Zoo. Vervollständigt wird die Riege durch drei Papageien: das Hellrote Ara-Weibchen „Lotti“, Gelbbrust Ara „Diego“ und Kongo Graupapagei „Jako“. Fünf weitere Vögel sind momentan in der Ausbildung. Vier Tierpfleger kümmern sich abwechselnd um die Tiere und trainieren und üben mit ihnen.

Zoo Duisburg 25.04.2019
Faszinierende Flugkünstler zu Gast im Zoo – Falkner zeigen am 1. Mai was Adler, Eulen und Falken alles können. Auch der Wolf ist zu Gast im Zoo
Am Maifeiertag begrüßt der Zoo gefiederte Gäste. Aus den Niederlanden besuchen die Falkner vom De Valkenhof den Zoo am Kaiserberg und bringen verschiedene Greifvögel und Eulen mit. Ab 9.30 Uhr haben Besucher im Streichelzoo die Gelegenheit, sich über die majestätischen Greife aus erster Hand zu informieren. Bei drei Flugshows zeigen die Vögel dann ihr Können und kreisen über die Köpfe der Besucher. Los geht es um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr auf der Esel-Anlage des Zoos. Im Entdeckerhaus erfahren kleine und große Zoobesucher zwischen 10.00 und 17.00 Uhr allerhand wissenswertes über den Wolf. Der NABU informiert über seine Rückkehr nach NRW mit einem Infostand.

Tiergarten Schönbrunn 25.04.2019
Herzige Pinguin-Küken im Tiergarten Schönbrunn
Heute ist Welttag des Pinguins. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass die meisten Pinguin-Arten bedroht sind. Sogar hoch bedroht sind die Nördlichen Felsenpinguine, die im Tiergarten Schönbrunn nun Nachwuchs bekommen haben. Sieben Küken sind geschlüpft, das älteste am 4. April, die beiden jüngsten Küken am vergangenen Freitag. Wer genau schaut, kann die flauschigen Küken in den Nestern entdecken. „Die Pinguin-Eltern wärmen ihre Küken abwechselnd und füttern sie mit vorverdautem Fischbrei“, erklärt Zoologe Harald Schwammer. Er führt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die Nördlichen und Südlichen Felsenpinguine und ist auf die Zuchterfolge in Schönbrunn natürlich besonders stolz. „In keinem anderen Zoo weltweit ist die Zucht der Felsenpinguine so erfolgreich.“ Hinter der erfolgreichen Zucht steckt eine Vielzahl an Faktoren: Maßgeblich ist das erfahrene Tierpfleger-Team. Küken, deren Eltern für die Aufzucht zu unerfahren sind, und Küken, die das Nest schon verlassen möchten, werden von den Tierpflegern übernommen. Ihre Versorgung erfordert Fingerspitzengefühl. Schwammer: „Vier Küken sind derzeit in der Obhut der Pfleger und werden im Polarium backstage versorgt. Dreimal am Tag werden die Küken gefüttert und ihre Gewichtszunahme wird genau kontrolliert.“ Die Situation im Freiland ist besorgniserregend. „Der Nördliche Felsenpinguin brütet auf der Inselgruppe um Tristan da Cunha im südlichen Atlantik. Durch Überfischung fehlt ihm zunehmend die Nahrung. Auch Unglücke wie Ölkatastrophen sind verheerend.“

Thüringer Zoopark Erfurt 25.05.2019
Kartenvorverkauf für Veranstaltungen
Ab sofort können an der Kasse des Thüringer Zoopark Erfurt die Eintrittskarten für die diesjährigen Veranstaltungen erworben werden. Ob das Zooparkfest am 5. Mai, der Kindertag am 10. Juni, die Tropennacht am 31. August oder Halloween am 31. Oktober – wer sich sein Ticket schon vorab sichert, der kann am Veranstaltungstag ganz entspannt an der Warteschlange vorbei gehen. Die Kasse ist täglich von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

Tierpark Ueckermünde 24.04.2019
Tierpark-Aktionstag
Neu im Tierpark Ueckermünde ist in diesem Jahr der Tierpark-Aktionstag. Doch was verbirgt sich dahinter? In den Monaten April bis Oktober 2019 findet immer am letzten Montag eines jeden Monats ein solcher Aktionstag statt. An diesem Tag erhalten alle Rentner, Studenten, Schüler ab 16 Jahren, Arbeitslose und Behinderte sowie Ehrenamtliche mit Ehrenamtskarte nach Vorlage einer gültigen Bescheinigung zusätzlich einen Rabatt von einem Euro auf den Eintritt für den Ueckermünder Tierpark. Weitere Rabatte und Familienkarten sind mit dieser Aktion nicht kombinierbar. Im April findet der Aktionstag am Montag, den 29.04. statt. Bunte Maifeiertage im Ueckermünder Tierpark – Zum Maifeiertag erwartet Clown Happy mit dem Schminkstudio die kleinen und großen Tierparkbesucher. Geschminkt wird es den ganzen Tag lang, so schafft man die Tiere bei den zahlreichen Schaufütterungen zu beobachten, einige Tiere in den offenen Anlagen zu streicheln und selber zu füttern und noch ein buntes Tierchen auf dem Gesicht sich zaubern lassen. Die zahlreichen Schaufütterungen finden vom 1. Mai bis zum 5.Mai statt! Auch zum Muttertag am 12. Mai und Christi Himmelfahrt am 30. Mai wird es im Tierpark bunt geschminkt und die tierischen Bewohner werden bei den zahlreichen Schaufütterungen verwöhnt. Tierischer Nachwuchs bei den tierischen Bewohnern des Tierparks! Eine Stute Ariane ist der jüngste tierischer Bewohner des Parks, sie ist am 13. April zur Welt gekommen. Auf der Mufflonanlage kann man mit dem neuen Fernglas 6 Jungtiere beobachten. Die Familien der Erdmännchen, Lamas und Mandrills sind auch um ein Jungtier reicher geworden. Die tierischen Bewohner des Tierparks und ihre Tierbabys freuen sich täglich ab 10 Uhr auf Euren Besuch!

Zoo Frankfurt am Main 24.04.2019
Zooeingang Rhönstraße ab dem 1. Mai wieder geöffnet
Auch in diesem Jahr wird mit Beginn der warmen Jahreszeit der Zooeingang in der Rhönstraße wieder geöffnet. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober steht er Inhabern von Dauer- und Vorverkaufskarten von 9 bis 18.30 Uhr zur Verfügung. Mehr als 13.000 Besucherinnen und Besucher haben in der Saison 2018 den Zooeingang in der Rhönstraße genutzt. Für Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, bestätigt sich damit die Bedeutung des östlichen Zooeingangs: „Dieser Eingang ist gerade in den Sommermonaten eine wichtige Alternative zum Haupteingang am Alfred-Brehm-Platz. Ich setze mich weiter dafür ein, dass wieder ein dauerhaft für alle nutzbarer Eingang in der Rhönstraße eingerichtet werden kann.“ Ziel der Dezernentin und des Zoos ist es, den 2013 geschlossenen Eingang Rhönstraße wieder als vollwertigen Zooeingang zu ertüchtigen, sodass hier auch Eintrittskarten erworben werden können. „Bis es soweit ist, freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr allen Inhabern von Eintrittskarten eine Alternative zum Eingang am Alfred-Brehm-Platz bieten können“, so Zoodirektor Dr. Miguel Casares. Der Eingang Rhönstraße ist vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2019 täglich in der Zeit von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet. Alle Besucherinnen und Besucher, die im Besitz von Jahres- oder Vorverkaufskarten sind, können den Eingang nutzen. Die Einlasskontrolle wird von einem Servicemitarbeiter eines externen Dienstleisters durchgeführt. Der Kartenkauf ist zurzeit ausschließlich am Zooeingang am Alfred-Brehm-Platz möglich. Alle Infos rund um den Eingang sind am Eingang Rhönstraße und auf der Internetseite des Frankfurter Zoos verfügbar.

Zoo Köln 24.04.2019
30.000 Besucher an den Osterfeiertagen im Kölner Zoo – Start der Umbauarbeiten der Tigeranlage: Kater „Sergan“ zieht vorübergehend in den Zoo Schwerin – Zoo sucht noch Mitglieder für das „Team Tiger Köln“
Tolles Ergebnis für den Kölner Zoo: Allein an den Osterfeiertagen kamen rund 30.000 Besucher zu Löwe, Erdmännchen & Co. Um weiterhin derart attraktiv zu bleiben, investiert der Kölner Zoo regelmäßig in seine Anlagen. Jetzt starten die Zooverantwortlichen mit den Vorbereitungen für den umfassenden Umbau der Tiger-Anlage. Dafür ist der knapp 4-jährige Sibirische Tiger-Kater „Sergan“ nun vorübergehend in den Zoo Schwerin gezogen. Der Transport wurde vom zuständigen Kölner Zookurator Dr. Alexander Sliwa koordiniert. „Sergan“ lebt in Schwerin in einer Anlage mit mehreren Bereichen und Abteilen, die es ihm ermöglichen sich zurückzuziehen. Bereits vor einigen Monaten hatte Tiger-Katze „Hanya“, 14, den Kölner Zoo verlassen. Sie lebt für die Zeit der Bautätigkeit im Zoo Krefeld. Die Großkatzen müssen aus Sicherheitsgründen die Anlage verlassen. Die Modernisierung der Tigeranlage beginnt in diesem Sommer. Nach Fertigstellung kehren „Hanya“ und „Sergan“ in den Kölner Zoo zurück. Der Abschluss der Arbeiten soll in der ersten Jahreshälfte 2020 erfolgen. Um die dafür notwendigen baulichen Vorbereitungen durchführen zu können, ziehen auch die Kölner Löwen „Gina“ und „Navin“ kurzzeitig um. Ab Mai verbleiben beide für mehrere Wochen auf der Tigeranlage, da auch auf ihrer Seite der 1964 eröffneten Doppelanlage für die Kölner Großkatzen Sanierungs- und Einrüstarbeiten durchgeführt werden müssen. Die Pläne für die Tiger-Anlage umfassen verschiedene Bau-Maßnahmen. Prämissen sind eine noch verhaltensgerechtere und attraktivere Gehege-Gestaltung sowie zusätzliche Möglichkeiten beim Management der Großkatzen durch die Tierpfleger. So soll u.a. eine zusätzliche Separierungsmöglichkeit im Außengehe gebaut werden, um zum Beispiel den Kater von potenziellen Jungtieren trennen zu können. Außerdem soll eine Trainingswand für Beschäftigungsprogramme installiert werden. Ebenso wichtig ist dem Kölner Zoo, seinen Gästen durch die Umgestaltung der Gehege-Einfassung neue Einblicke auf die Tiger zu ermöglichen. So werden u.a. ein Treppenabgang auf Wassergraben-Niveau und große Sichtfenster eingebaut. Der Kölner Zoo steckt über ein Darlehen rund 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Tiger-Anlage. Ein Teil der Investitionen wird aus Spendengeldern der „Team Tiger Köln“-Mitglieder gedeckt. In der 2016 gemeinsam von Kölner Zoo und WWF gegründeten Initiative engagieren sich mittlerweile mehr als 1.000 Menschen mit einem selbstgewählten monatlichen Beitrag von mindestens 15 Euro. Die Spendengelder fließen zum einen in die Modernisierung der Kölner Tiger-Anlage. Zum anderen werden Schutzprojekte des WWF für die letzten 550 noch in freier Wildbahn lebenden Tiger in der Amur-Region unterstützt. Informationen und Anmeldung unter: wwf.de/team-tiger-koeln/ Die Tiger-Anlage im Kölner Zoo – Bereits seit seiner Gründung im Jahr 1860 leben Tiger im Kölner Zoo. Die aktuelle Großkatzen-Anlage, zu der auch der Löwenbereich zählt, wurde 1963/64 errichtet. Die Heimat der Kölner Tiger umfasst 920 Quadratmeter Außenfläche. Hinzu kommt der 440 Quadratmeter große Wassergraben für die wasserliebenden Amur-Tiger.

Zoo Basel 24.04.2019
Spaziergang der Mini-Schweine
Seit dem 20. März halten acht junge Minipigs ihre Eltern Nera (3) und Nino (3) auf Trab. Besonders aufregend ist der tägliche Wechsel vom Stall ins Aussengehege. Dieser Spaziergang will geübt sein – nicht nur von den Minipigs sondern auch von den Kindern im Kinderzoo. Diese müssen dafür sorgen, dass die quiekende Schar zusammenbleibt. Nera und Nino sind zwar noch jung, aber bereits erfahrene Minipig-Eltern. Der aktuelle Wurf ist bereits ihr fünfter. Die ersten zwei bis drei Wochen verbrachte Nera mit ihren Jungen im Stall. Seit einigen Tagen sind die zwei schwarzen und sechs gescheckten Jungen alt genug, um den Ausflug ins Freie zu wagen. Nach ersten Trainingseinheiten im Stall geht es nun jeden Morgen auf dem Besucherweg bis ins Aussengehege. Am Nachmittag kehrt die Schar wieder in den Stall zurück. Der Spaziergang ist für die Minipigs Training, Beschäftigung und Gymnastik in einem. Was Schweinchen nicht lernt… Wichtig ist, dass die Kleinen von Beginn weg lernen, dass sie bei der Mutter bleiben müssen. Denn die Verlockung ins Grüne am Wegesrand zu verschwinden, ist für die neugierigen Schweinchen gross. Die Kinder, welche freiwillig im Kinderzoo mitarbeiten, helfen beim Umzug mit. Dabei ist Teamarbeit gefragt: Eine Gruppe Kinder geht in einer Reihe voraus, gefolgt von einer Person mit einem Futterkessel mit Kartoffelstücken als Lockmittel. In der Mitte des Umzugs marschieren die Minipigs. In gebührendem Abstand sorgt eine weitere Reihe Kinder dafür, dass kein Junges zurückbleibt. Die Kinder sind alle mit einem Besen ausgerüstet. Wenn sich ein Junges zu weit von der Mutter entfernt, tippen sie mit dem Besen in der Nähe des Jungen kurz auf den Boden. Diese Bewegung reicht meistens schon, um die Jungen zur Mutter hin zu lenken. Die Kleinen lernen rasch, dass sie sich vom Besen fernhalten müssen. Was einfach aussieht, hat es in sich. Vielen Kindern fällt es schwer, den Überblick zu behalten, die richtige Position einzuhalten und sich trotz dem Gewusel der Jungen ruhig zu bewegen. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger, welche den Umzug begleiten, haben deshalb neben den Tieren vor allem die Kinder im Blick und geben ihnen laufend Tipps. So lernen sie, den ruhigen und respektvollen Umgang mit den Tieren. Sobald die jungen Minipigs genügend trainiert sind, können erfahrene Kinder den Spaziergang leiten. Kein Tag wie der andere – Neben den jungen Minipigs sorgen zurzeit junge Zwergziegen und frisch geschlüpfte Seidenhühner für Betrieb. Wie ein Tag im Kinderzolli abläuft, hängt aber nicht nur von den Tieren, sondern auch von den Kindern ab. Im Jahr 2018 leisteten freiwillig mitarbeitende Kinder und Jugendliche unter sorgfältiger Anleitung des Tierpflegepersonals rund 4100 ganz- oder halbtägige Einsätze. Die Mitarbeit im Kinderzoo steht Kindern ab acht Jahren offen.

Tierpark Hellabrunn München 23.04.2019
Hinweise zum Fütterungsverbot in Hellabrunn
Die Tiere im Tierpark haben im Gegensatz zu Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum einen entscheidenden Vorteil: Statt selbst auf Nahrungssuche gehen zu müssen, bekommen alle tierischen Bewohner ein ganz individuell auf sie abgestimmtes Futter – eine zusätzliche Fütterung durch Besucher kann deshalb sehr gefährlich für die Tiere werden und ist im Tierpark Hellabrunn strikt verboten. Das Tierwohl steht in Hellabrunn ganz oben auf der Agenda: Deshalb ist es strikt untersagt, die Tiere zu füttern, weder mit selbst mitgebrachten Lebensmitteln oder Pflanzen noch mit Pflanzen aus dem Tierpark. Die Tiere leben in Hellabrunn in „Vollpension“; die von der Futterwirtschaft und den Tierärzten geprüfte und verabreichte Kost ist elementarer Bestandteil für die Gesundheit der tierischen Bewohner. Eltern sind gebeten, jederzeit auf ihre Kinder zu achten, damit keine Plastikkleinteile wie Verpackungsmaterial oder Spielzeug in die Tieranlagen gelangen. Diese Teile könnten von den Tieren gefressen werden und zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. „Da in der letzten Zeit von den Kolleginnen und Kollegen aus der Tierpflege vermehrt kleine Plastikteile in Tieranlagen gefunden wurden, möchten wir unsere Besucher noch einmal auf das strikte Fütterungsverbot hinweisen. Dies beinhaltet auch das Füttern von Wildtieren im Tierpark wie beispielsweise Enten und oder Gänse“, erklärt Tierpark-Direktor Rasem Baban. Die Aufsichtspflicht von Eltern und das Sicherheitsbewusstsein eines jeden einzelnen Besuchers spielen in Hellabrunn eine wichtige Rolle. So dürfen die Besucherwege nicht verlassen werden. Auch das an ausgewiesenen Stellen geltende Rauchverbot sowie das eigentlich als selbstverständlich zu betrachtende „Müllentsorgungsprinzip“ tragen dazu bei, dass sich alle Besucher im Tierpark wohlfühlen können. Tierpark-Direktor Rasem Baban bekräftigt: „Hellabrunn ist ein wunderschönes Naturparadies mit großem Erholungsfaktor und Freizeitwert, welcher von zahlreichen Besuchern genossen wird. Wir wollen keinesfalls mit ‚erhobenen Zeigefinger‘ daherkommen, jedoch ist es uns eine Herzensangelegenheit, dass sich alle im Tierpark wohlfühlen: eben Mensch und Tier!“

Opel-Zoo Kronberg 23.04.2019
Radklassiker Eschborn Frankfurt
An- und Abfahrten zum und vom Opel-Zoo am 1. Mai Traditionsgemäß findet am 1. Mai der Radklassiker Eschborn Frankfurt statt und der Streckenverlauf berührt auch die Zu- und Abfahrt vom Opel-Zoo. Bis 10.45 Uhr und ab 16 Uhr sollte es keinerlei Einschränkungen geben, in der Zeit dazwischen ist der Opel-Zoo und auch der Waldparkplatz generell nicht über die B455 vom Kreisel Königstein kommend anzufahren. Aus dieser Richtung wird der Verkehr über Falkenstein und den Falkensteiner Stock umgeleitet, von wo aus der Opel-Zoo erreicht werden kann. Grundsätzlich ist es sicher günstiger, für die Opel-Zoo-Anfahrt die B455 aus Bad Homburg oder Kronberg kommend zu nutzen.
„Auch im Opel-Zoo werden wir alles daransetzen, dass Radfans und unsere Zoobesucher auf ihre Kosten kommen“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Er hofft, dass sich die Besucher – wie in den letzten Jahren auch – auf die Behinderungen in der Zu- und Abfahrt einstellen, so dass mit entsprechender Planung der Ausflug in den Opel-Zoo auch am 1. Mai gut klappen sollte.

Thüringer Zoopark Erfurt 23.04.2019
Löwennachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt – Zustand der Löwin leider bedenklich
Löwin Bastet hat nach der Geburt ihrer zwei Jungen am Karfreitag eine schwere Blutvergiftung erlitten. Aktuell ist ihr Zustand bedenklich. Sie ist sehr geschwächt. Bastet bekommt Medikamente und steht unter ständiger Beobachtung unserer Tierärztin Tina Risch. Wie sich herausgestellt hat, hatte sie ein drittes Junges. Dieses war im Mutterleib gestorben und am Freitag nicht mit ausgeschieden worden. Das tote Junge hat die Sepsis ausgelöst. Am Sonntag konnte in einer zweistündigen, erfolgreichen Operation das Tier entnommen werden. Den beiden Löwen-Jungen geht es soweit gut. Allerdings hatte ihre Mutter wegen der gesundheitlichen Probleme die Versorgung am Sonntag eingestellt. Die zuständige Bereichspflegerin Sabine Fuss übernahm deshalb die Fütterung. Am Montag konnte die Löwin ihren Nachwuchs erfreulicherweise wieder auf natürlichem Wege versorgen. Vergangene Nacht musste wieder Sabine Fuss einspringen.
Das gesamte Team des Zooparks drückt die Daumen für Bastet und ihren Nachwuchs. Wir bitten derzeit um weitere Anfragen abzusehen. Zur Zeit steht die Sorge und Pflege von Bastet an erster Stelle. Wir informieren zeitnah, wenn es etwas Neues gibt.

Tiergarten Schönbrunn 23.04.2019
Ziehmütter für seltene Waldrapp-Küken im Tiergarten Schönbrunn
Anne-Gabriela Schmalstieg und Helena Wehner haben einen fordernden 24-Stunden-Job und dennoch lieben sie ihn: Die beiden sind Ziehmütter für Waldrappe. Calimero, Nessi und Rudini heißen drei der 29 Küken, die sie derzeit im Tiergarten Schönbrunn in einem Container neben der Waldrapp-Voliere mit der Hand aufziehen. Die Besucher können ihnen dabei zusehen. Geschlüpft sind die Waldrapp-Küken im Tierpark Rosegg. „Wir haben die Küken übernommen, als sie zwischen drei und acht Tage alt waren. Seitdem sind wir ihre einzigen Bezugspersonen. Wir füttern sie, streicheln sie, reden mit ihnen und spielen viel mit ihnen. So werden sie auf uns geprägt. Das ist entscheidend, um sie später wiederansiedeln zu können“, erklärt Schmalstieg. Im 17. Jahrhundert ist der Waldrapp in Mitteleuropa verschwunden. Das Waldrappteam arbeitet im Rahmen eines europäischen Life+ Projektes daran, ihn wieder heimisch zu machen. Bei einem Zugvogel ist das kein leichtes Unterfangen. „Die Waldrapp-Küken, die in Zoos und Wildparks schlüpfen, kennen die Flugroute ins Winterquartier nicht. Deshalb müssen die Ziehmütter ihnen den Weg in die Toskana in einem Ultraleichtfluggerät vorfliegen“, erklärt Wiebke Hoffmann von der Abteilung für Artenschutz im Tiergarten Schönbrunn, der dieses wichtige Projekt von Anfang an unterstützt. Für Anne-Gabriela Schmalstieg ist es bereits die sechste Aufzucht. „Wir haben die Ehre, mit den Vögeln über die Alpen zu fliegen. Es ist ein ganz besonderer Job und ich mache ihn unglaublich gerne.“

Zoo Augsburg, 23.04.2019
Aus dem April-Newsletter
Insgesamt sieben Baumstreifenhörnchen wurden in einem Nest gefunden. Unwahrscheinlich, dass sie nur von einem Weibchen sind.
Auch bei den Fenneks gab es eine Geburt, ob die Jungen noch da sind, weiß man nicht. Vorsichtshalber ist das Haus derzeit geschlossen, um der Mutter die nötige Ruhe zu geben.
Im Vogelbestand schlüpfte ein Krauskopfpelikan, und die Aufzucht scheint erstmals zu gelingen, da das Jungtier inzwischen schon einen Monat alt ist. Außerdem schlüpften noch zwei Straußwachteln und eine Inkaseeschwalbe.
Nach langem Suchen wurden der Zoo Augsburg endlich mit einem weiblichen Rüsselspringer fündig. Der Tierpark Berlin hatte ein junges Weibchen, geboren 2019, abzugeben. Inzwischen ist sie im Elefantenhaus zu sehen.
Auch im Vogelbestand hat sich einiges getan: Zusammen mit dem Rüsselspringer reiste noch ein Königsglanzstar und ein Schmetterlingsfink aus Berlin an. Ein zweiter Königsglanzstar kam aus dem Zoo Basel. Aus Karlsruhe kam ein Partner für den einzelnen Schmucklori in der Tropenhalle, außerdem neun Perlhühner für das Afrikapanorama. So wird akustisch in Zukunft etwas geboten sein.
(Ich bin sowieso der Meinung, dass jedes Afrikapanorama Perlhühner haben sollte … sie bringen Leben und Farbe auf die Anlage)
Die Ankunft der Magellanpinguine aus Lissabon verzögert sich wegen des Streiks der portugiesischen LKW-Fahrer leider bis Ende April. Die Fluggesellschaft hatte dadurch kein Kerosin um den Flug durchzuführen.
Von privat wurde ein Korallenfinger übernommen.
Die letzten vier Nachzuchten der Madagaskarboas gingen nach Wroclaw (PL) und sechs Zwerggürtelschweife nach Riga (LV).
Ein männlicher Pavian ist an Herz-/Kreislaufversagen gestorben, und ein männlicher Tur musste eingeschläfert werden. Leider wachten drei Bergmolche nach der Winterruhe nicht mehr auf.
Im Vogelbestand verstarben eine Witwenpfeifgans und einen Sichelstrandläufer. Ein Perlhuhn verstarb an Legenot.
Neues von der Elefantenanlage
Die Fensterrahmen sind komplett eingebaut, und auch eine große Zahl der Verglasung wurde schon realisiert. Das Dach ist nahezu fertiggestellt und jetzt startet die Verkleidung der Fassade. Die Heizungsbauer werden auch nächste Woche beginnen. Dann werden sich die Bautätigkeiten im Innenraum abspielen und von den Zoobesuchern erst einmal nicht beobachtet werden können. Parallel wird aber die Außenanlage ausgeschrieben und dann gibt es auch wieder mehr zu sehen.
Inzwischen wurde auch ein Namenssponsor für die neue Elefantenanlage gefunden. Die Stadtwerke Augsburg dürfen in den nächsten acht Jahren das Haus nach ihren Vorstellungen benennen.

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