Zoopresseschau

Zoo Hof 04.07.2026
Schlangenlinie ins Rampenlicht: Kornnatter Kornelius ist Zootier des Monats und bezieht neues spendenfinanziertes Terrarium
Kornnatter Kornelius ist der neue Star im Zoo Hof. Passend zu seiner Beförderung zum Zootier des Monats hat er auch gleich ein neues Zuhause bezogen – ein frisch eröffnetes Terrarium, in dem er sich statt hinter den Kulissen nun im neuen Gehege im Savannenhaus räkeln kann. Kornnattern sind ungiftige Würgeschlangen aus dem Osten und Südosten der USA, wo sie Wälder, Wiesen, felsige Gegenden und auch mal eine Scheune als Rückzugsort nutzen. Sie ernähren sich vor allem von kleinen Nagetieren und leisten damit ordentlich Schädlingsbekämpfung in freier Wildbahn – ganz ohne Chemie. Trotz ihres freundlichen Gemüts werden sie in der Natur immer wieder mit giftigen Arten verwechselt und deshalb getötet, obwohl sie zu den eher gemütlichen Zeitgenossen unter den Schlangen zählen. In menschlicher Obhut können sie über 20 Jahre alt werden. Sein genaues Alter kennt niemand, denn Kornelius stammt aus einer Beschlagnahmung. Lange ging das Team von einem Weibchen aus, entsprechend hieß er erst „Cornelia“. Eine spezielle Untersuchung brachte dann die Wahrheit ans Licht – und aus Cornelia wurde ganz offiziell Kornelius. Ob mit oder ohne Beine: Kornelius leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Berührungsängste gegenüber Schlangen abzubauen. Er zeigt, dass hinter dem oft schlechten Ruf dieser Tiere ruhige, faszinierende Persönlichkeiten mit ganz eigenem Charakter stecken. Wenn Musik zu Baumaterial wird. Möglich wurde das neue Terrarium durch den musikalischen Frühschoppen von „BÄO Böhmisch“ am 6. Juli.2025, bei dem gemeinsam mit dem Lions Club Hochfranken 3.000 Euro an Spenden zusammenkamen. „BÄO Böhmisch“ ist die Blasmusik-Besetzung des Bayerischen Ärzteorchesters, das seit 1968 besteht und von Ärztinnen, Ärzten und Medizinstudierenden getragen wird. Jeweils 1.500 Euro gingen an den Zoo Hof und den Verschönerungsverein Theresienstein. Der Zoo Hof bedankt sich herzlich bei „BÄO Böhmisch“, dem Lions Club Hochfranken und allen Besucherinnen und Besuchern des Benefiz-Frühschoppens für diese Unterstützung ohne die dieses bauprojekt nicht möglich gewesen wäre ! Vorbeischauen lohnt sich Wer Kornelius in seinem neuen Terrarium besuchen möchte, ist im Zoo Hof herzlich willkommen – schließlich hat er sich seinen großen Auftritt redlich verdient.

Tiergarten Kleve 04.07.2026
Musical trifft Faultier
Christina Maria Brenner singt für Frieda und Carlo im Tiergarten Kleve Ein außergewöhnlicher Pressetermin sorgte am 3. Juli 2026 für musikalische Klänge im Tiergarten Kleve: Musicaldarstellerin Christina Maria Brenner, die unter anderem in den Erfolgsproduktionen „Wicked“ in Oberhausen und „Rebecca“ in Stuttgart auf den größten Musicalbühnen Deutschlands zu sehen war, gab direkt in der Faultieranlage eine exklusive Gesangseinlage – und begeisterte damit nicht nur die anwesenden Gäste, sondern auch die beiden Faultiere Frieda und Carlo. Der musicalische Besuch war zugleich ein Vorgeschmack auf die beiden großen Benefizkonzerte „A Musical Journey“, die am 4. und 5. September 2026 in der Stadthalle Kleve stattfinden. Ein Teil der Erlöse kommt dem geplanten Artenschutzzentrum Südamerika im Tiergarten Kleve zugute. „Dass eine Musicaldarstellerin ihres Formats mitten im Tiergarten für unsere Faultiere singt, erlebt man sicher nicht alle Tage“, freut sich Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek, der selbst ein bekennender Musicalfan ist. „Mit diesem besonderen Pressetermin wollten wir einen kleinen Vorgeschmack auf zwei außergewöhnliche Konzertabende geben, die musikalischen Hochgenuss mit einem guten Zweck verbinden.“ Das neue Artenschutzzentrum Südamerika zählt zu den größten Zukunftsprojekten des Tiergartens Kleve. Mit modernen Tieranlagen für südamerikanische Tierarten, neuen Bildungsangeboten und einer nachhaltigen Bauweise soll das Projekt künftig einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten. „Mit den Benefizkonzerten möchten wir nicht nur unvergessliche Musicalabende nach Kleve bringen, sondern gleichzeitig den Bau unseres Artenschutzzentrums unterstützen“, erläutert Dr. Polotzek. „Jedes verkaufte Ticket trägt dazu bei, den Tiergarten nachhaltig weiterzuentwickeln und den Natur- und Artenschutz am Niederrhein zu stärken.“ Neben Christina Maria Brenner dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf weitere bekannte Gesichter der deutschsprachigen Musicalszene freuen. Judith Caspari übernahm bei der Deutschlandpremiere von „Anastasia“ in Stuttgart die Titelrolle und begeisterte zuletzt als Jane in „Tarzan“ sowie als Glinda in „Wicked“. Tobias Joch wird im Herbst in der Neuinszenierung von „Das Phantom der Oper“ im Kölner Musical Dome die Hauptrolle des Raoul übernehmen. Komplettiert wird das Ensemble durch Andreas Bongard, der zuletzt bei der Deutschlandpremiere von „& Julia“ in Hamburg als William Shakespeare auf der Bühne stand. Begleitet werden die Solistinnen und Solisten von einer professionellen Pianistin und präsentieren die schönsten Melodien der Musicalgeschichte. Bereits vor den beiden Benefizkonzerten können Musicalfans Christina Maria Brenner live im Tiergarten erleben. Am Sonntag, den 2. August 2026, wird sie im Rahmen der Tierischen Sommerabende ab 18 Uhr mit einem exklusiven Soloprogramm auftreten. Dabei nimmt sie die Besucherinnen und Besucher mit auf eine musikalische Reise durch die Welt der Musicals – von gefühlvollen Balladen bis hin zu bekannten Klassikern der großen Musicalbühnen. „Wir freuen uns sehr, dass Christina Maria Brenner bereits im Rahmen unserer Tierischen Sommerabende auftreten wird“, so Dr. Polotzek. „Damit erhalten unsere Gäste einen wunderbaren musikalischen Vorgeschmack auf die beiden Charity-Konzerte im September. Gleichzeitig zeigt dieses Engagement, wie sehr sich die Künstlerinnen und Künstler mit unserem Tiergarten und unserem Artenschutzprojekt Südamerika identifizieren.“ Für den Auftritt im Rahmen der Tierischen Sommerabende ist kein gesondertes Veranstaltungsticket erforderlich. Es gilt der reguläre Tiergarteneintritt, auch Jahreskarten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Die Benefizabende „A Musical Journey“ finden am 4. und 5. September 2026 jeweils in der Stadthalle Kleve statt. Ein Teil der Ticketerlöse fließt unmittelbar in den Bau des neuen Artenschutzzentrums Südamerika im Tiergarten Kleve. Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen sowie Tickets für die Benefizkonzerte gibt es unter www.tiergarten-kleve.de sowie www.reservix.de
Hier gibt es Tickets für die Musical-Charity-Konzerte:
Freitag, 4.9.: https://www.reservix.de/tickets-a-musical-journey-die-grosse-musical-charity-gala-in-kleve-stadthalle-am-4-9-2026/e2562812
Samstag, 5.9.: https://www.reservix.de/tickets-a-musical-journey-die-grosse-musical-charity-gala-in-kleve-stadthalle-am-5-9-2026/e2562824

Zoo Schwerin 03.07.2026
Jüngster Giraffennachwuchs im Zoo Schwerin musste eingeschläfert werden
Der Zoo Schwerin musste am gestrigen Donnerstag sein jüngstes Giraffenkalb einschläfern. Der am 23. März geborene Bulle fiel in den vergangenen Wochen durch einen sich verschlechternden Allgemeinzustand und Auffälligkeiten der Körperhaltung auf. Alle Therapieversuche blieben ohne sichtbare Verbesserungen. In den vergangenen Tagen trat eine erneute Verschlechterung ein und das Kalb wirkte zunehmend lethargisch. In enger Abstimmung mit den Veterinärbehörden wurde aufgrund fehlender Aussicht auf eine absehbare Besserung entschieden, den Bullen von seinen Leiden zu erlösen. Das Kalb, das den Namen „Kato“ trug, wurde am 23. März von Giraffenkuh „Daisy“ im Zoo Schwerin geboren. Wenige Stunden nach der Geburt zeigte sich, dass die Mutter das Kalb nicht trinken ließ. Nach Rücksprache mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EAZA Ex-situ Programm, kurz EEP) der Nubischen Giraffen, zu denen auch die Giraffen im Schweriner Zoo zählen, entschied der Zoo, Kato mithilfe einer Teilhandaufzucht mit der Flasche aufzuziehen. Abgesehen von der besonderen Fütterung lief das Kalb normal in der Gruppe mit und wurde von den anderen Giraffen akzeptiert. Ca. zwei Monate nach der Geburt fiel Kato, der die Fütterungen gut angenommen hatte, mit abnehmender Bewegungsfreude und teilweise untypischen Körperhaltungen auf. Dabei schaute er mit zunehmender Häufigkeit mit gestrecktem Hals nach oben und lehnte seinen Kopf und Hals häufig an Wände oder Baumstämme. Dies kann ein Hinweis auf Schmerzen im Rücken- oder Halsbereich sein und wurde als mögliche Entlastungshaltung interpretiert. Entsprechend der beobachteten Symptomatik erfolgte zunächst eine medikamentöse schmerz- und entzündungshemmende Therapie. Zudem wurden prophylaktisch zusätzlich weitere wichtige Vitamine und Mikronährstoffe supplementiert. Therapieansätze brachten keine Besserung Leider konnte trotz unterschiedlicher Therapieansätze keine Besserung erzielt werden. Eine umfassende weiterführende Untersuchung, inklusive Blut- und Röntgenuntersuchung, des Kalbs wurde daraufhin unter Narkose durchgeführt. Diese deutete auf Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule hin. Zoodirektor Dr. Tim Schikora: „Bei der Behandlung der Giraffe stand für uns im Vordergrund, das Tier so wenig wie möglich zusätzlich zu belasten. Daher erfolgte zunächst die medikamentöse Behandlung. Eine Narkose bringt immer Risiken mit sich, sie war aber in Katos Fall nach Ausbleiben einer Besserung zwingend geworden. Leider haben die Befunde den Verdacht bestätigt, dass die Fehlhaltungen sehr wahrscheinlich aufgrund einer Knochenveränderung im Bereich der Halswirbelsäule auftreten. Dies bedeutete eine schlechte Prognose, was die Verbesserung der Lebensqualität angeht. Eine Operation bei einem Tier dieser Größe im Bereich der Halswirbelsäule stellt aus veterinärmedizinischer Sicht keine Option dar. Dementsprechend gab es aus unserer Sicht keine geeigneten weiteren Behandlungsmöglichkeiten.“ Die Veterinäre haben versucht, mit schmerz- und entzündungshemmenden sowie antibakteriellen Medikamenten doch noch eine Besserung zu erzielen, jedoch vermied der kleine Bulle immer mehr jegliche Form der Bewegung. In enger Abstimmung mit dem Veterinäramt entschied der Zoo daraufhin, die Giraffe mittels Euthanasie zu erlösen. Um weitere Informationen zum Zustand des Tieres zu erhalten, veranlasste der Zoo im Anschluss umgehend eine pathologische Untersuchung der Giraffe. Dabei bestätigte sich bei der CT-Untersuchung die Diagnose einer Fraktur im Halswirbelbereich am Übergang zur Brustwirbelsäule. Wie der Bruch ursächlich zustande kam, lässt sich nicht genau sagen. Schikora: „Ursächlich könnte ein ungünstiger Zusammenstoß im sozialen Spiel oder bei einer Auseinandersetzung mit einem anderen Tier aus der Gruppe gewesen sein. Diese Formen der körperlichen Kommunikation sind bei Giraffen durchaus üblich. Auch ein Sturz ist möglich, unter Umständen bereits beim Geburtsvorgang, bei dem die Tiere aus einer entsprechenden Höhe auf den Boden fallen. Trotz regelmäßiger tierpflegerischer Kontrollen ließ sich kein konkretes Ereignis beobachten, das die Verletzung erklären würde. Dass Tiere sich Verletzungen zuziehen, lässt sich trotz intensiver Pflege und hoher Haltungsstandards leider nicht vollständig ausschließen.“ Verlust für den Zoo und die Zuchtbemühungen für die Nördlichen Giraffen Die Nubischen Giraffen (früher bekannt als Rothschildgiraffen) im Zoo Schwerin sind eine Unterart der Nördlichen Giraffe. Mit einer Population von noch rund 7000 Exemplaren zählen die Nördlichen Giraffen zu den am stärksten bedrohten Großsäugetieren der Welt. Die Zucht und Haltung in wissenschaftlich geführten Zoos ist ein wichtiger Bestandteil des „One-Plan-Approachs“, der Artenschutzbemühungen in den natürlichen Lebensräumen der Tiere sowie den Aufbau gesunder Reserve-Populationen in zoologischen Einrichtungen vorsieht. Der Tod der jungen Giraffe ist somit nicht nur ein Verlust für den Zoo Schwerin, sondern auch für das internationale Artenschutznetzwerk für die Nördlichen Giraffen.

Zoo Magdeburg 03.07.2026
Zoo Magdeburg als Neu-Mitglied in der Umweltallianz Sachsen-Anhalt begrüßt
Zehn Neumitglieder der Umweltallianz Sachsen-Anhalt begrüßt zur Festveranstaltung „Verleihung des Preises der Umweltallianz Sachsen- Anhalt“ in der IHK Halle-Dessau Im Festsaal der IHK Halle-Dessau fand am 17. Juni 2026 im Beisein von Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anh und Prof Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau, die feierliche Verleihung des Preises der Umweltallianz Sachsen-Anhalt 2026. Anschließend wurden die zehn Neumitglieder der Umweltallianz- darunter auch der Zoologische Garten Magdeburg- begrüßt. „Die Mitgliedschaft in der Umweltallianz würdigt nicht nur das Engagement des Zoos im Umweltschutz, es ist uns Ehre und Verpflichtung zugleich. Der Zoo setzt auf eine naturnahe Flächenpflege, bei der bewusst auf den Einsatz von Herbiziden, Pestiziden und Mineraldüngern verzichtet wird – das schont die Umwelt und fördert die Biodiversität. Das Umweltengagement des Zoos zeigt sich auch im nachhaltigen Baumbestand: Auf dem Zoogelände werden 700 Bäume gepflegt, die als CO₂-Speicher dienen und Lebensraum für viele Tierarten bieten. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Pflanzung klimaangepasster Baumarten, sogenannter Zukunftsbäume – darunter Silberlinde, Schwarzpappel, Ginkgo, Stieleiche und Amberbaum. Diese Arten sind besonders resistent gegenüber Trockenheit, Hitze und verdichteten Böden. Verstärkt arbeiten wir an den Themen Regenwassernutzung und Gewässerschutz: So sorgt der Zoo für eine vielfältige Uferbepflanzung des Bachs „Schrote“, der durch das Zoogelände fließt. Die Bepflanzung senkt die Wassertemperatur, schützt vor Verdunstung und bietet einen Lebensraum für Insekten, Vögel und Amphibien. Unser Weg im Umwelt- und Naturschutz zeigt positive Ergebnisse, dies werden wir fortsetzen“, informiert Zoodirektor, David Pruß, Ph.D. 10 Neumitglieder der Umweltallianz Sachsen-Anhalt Folgende neuen Unternehmen wurden offiziell als Neu-Mitglieder der Umweltallianz Sachsen-Anhalt begrüßt: Autohaus Fritze GmbH & Co.KG, Sangerhausen + Schönburg ABP – Innovative Blechbearbeitung GmbH, Schopsdorf Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH, Lutherstadt Wittenberg Inflotec GmbH, Wolmirstedt L&W Elektro- und Datentechnik GmbH, Magdeburg mibe GmbH Arzneimittel, Brehna oddesse Pumpen- und Motorenfabrik GmbH, Oschersleben PaCos GmbH, Halle (Saale) Windgeneratorenfertigung Magdeburg GmbH ZOOLOGISCHER GARTEN MAGDEBURG gGmbH Veranstaltungstipps (Auszug) 12.07.2026, Picknicktag im Zoo 18.07.2026, 15:00 Uhr: Kurzführung zur Vogelspinnen-Ausstellung 18.07.2026, 18:00 Uhr: Weinlounge-Abend beim Nashorn, Über den Zoo Magdeburg Seit seiner Gründung im Jahr 1950 zählt der Zoo Magdeburg zu den artenreichsten Zoos Mitteldeutschlands. Auf rund 20 Hektar leben über 700 Tiere aus 177 Arten. Der Zoo engagiert sich aktiv im internationalen Artenschutz, unterstützt zehn Artenschutzprojekte weltweit vor Ort und beteiligt sich aktuell an 70 Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen.

ZOOM Gelsenkirchen 03.07.2026
Tag der Menschenaffen in der ZOOM Erlebniswelt
Am 11. Juli steht die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ganz im Zeichen der nahen Verwandten des Menschen: Beim „Tag der Menschenaffen“ erwartet die Besucherinnen und Besucher von 10 bis 16 Uhr ein abwechslungsreiches Programm, das Wissen, Unterhaltung und aktiven Artenschutz miteinander verbindet. Ziel des Aktionstages ist es, auf die Lebensweise von Schimpansen und Orang-Utans aufmerksam zu machen und gleichzeitig für den Schutz ihrer zunehmend bedrohten natürlichen Lebensräume zu sensibilisieren. Bereits im Eingangsbereich erwartet die Besucherinnen und Besucher am Infostand ein Menschenaffen-Quiz. Außerdem kann dort Beschäftigungsfutter für die Tiere hergestellt werden. Ergänzt wird das Angebot durch einen Mitmachstand der LEG Wohnen NRW GmbH. In der Erlebniswelt Afrika stehen die Westafrikanischen Schimpansen im Mittelpunkt. Am Forscherstand an der Afrika Lodge erhalten Besucher Informationen und spannende Einblicke in die die Bedürfnisse und Lebensweise der Tiere in der ZOOM Erlebniswelt. Auch die Sumatra-Orang-Utans präsentieren sich im Rahmen des Aktionstages. In der Erlebniswelt Asien laden ein Selfiepoint auf dem Hausboot, ein Bastelstand an der Tempelanlage sowie ein Tierpflegerinfostand im ELE Tropenparadies dazu ein, mehr über die seltenen Menschenaffen und ihre Bedrohung in der Natur zu erfahren. Mehrere kommentierte Fütterungen und Beschäftigungsaktionen ermöglichen zudem die besondere Beobachtung der Tiere. Am Aktionstag werden Spenden zugunsten der Organisationen „Orang-Utans in Not e.V.“ und des „Tacugama Chimpanzee Sanctuary“ gesammelt. Damit unterstützt die ZOOM Erlebniswelt konkrete Projekte zum Schutz von Menschenaffen und ihrer Lebensräume. Der „Tag der Menschenaffen“ findet von 10 bis 16 Uhr statt, die ZOOM Erlebniswelt hat regulär von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Zoo Frankfurt 03.07.2026
Erlebnis Zoo – Abenteuer Naturschutz
Live Talks und Vorträge im Zoo Dienstag, 7. Juli 2026 18 Uhr Von Frankfurt nach Kenia: Hoffnung für die letzten Bongo-Antilopen Live Talk mit Dr. Sabrina Linn und Dennis Fleischer, Zoo Frankfurt Bongo-Bulle FITZ ist von Frankfurt über Tschechien nach Kenia gereist. Er ist Teil eines Zucht- und Wiederansiedlungsprogramms mit dem Ziel, eines Tages wieder Bongo-Antilopen in ihrem angestammten Verbreitungsgebiet anzusiedeln. Dr. Sabrina Linn und Dennis Fleischer waren vor Ort und haben sich die neue Heimat von FITZ angeschaut. Sie berichten über das internationale Projekt in der Mount Kenya Wildlife Conservancy, die spannende Reise des Bongo-Bullen und die langjährige Zucht der eindrucksvollen Antilopen im Frankfurter Zoo. Bei gutem Wetter findet der Vortrag an der Bongo-Anlage statt. Zugang über den Eingang Rhönstraße. Der Eintritt ist frei.

Zoo Leipzig 03.07.2026
Tierischer Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig beginnt Familien-Theater Polares Land im Hochsommer
Tierische Beobachtungen, unterhaltsame Aktionen und unvergessliche Momente: Der Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig beginnt mit dem Start in die sächsischen Sommerferien und verspricht eine tierisch schöne Urlaubszeit für kleine und große Entdecker mit Puppentheater, kurzweiligen Ferientouren, spannenden Entdeckertagen und Familien-Sommertheater für die ganze Familie. Ab morgen erwartet die Gäste des Zoo Leipzig ein Kulturprogramm, das Natur und Kultur auf besondere Weise verbindet. Im Konzertgarten laden während der regulären Zoo- Öffnungszeiten zwei eigens für den Zoo entwickelte Bühnenproduktionen zum Verweilen und Staunen ein – der Besuch ist im Zooeintritt bereits enthalten. Den Auftakt macht vom 4. bis 12. Juli das Eistanztheater „Polares Land – Eine tänzerische und musikalische Expedition in die Polarregionen der Erde“, das in Kooperation mit IceLab Leipzig e.V. und der freien Musikschule Neue Musik Leipzig gGmbH entstanden ist. Mit eindrucksvollenChoreografien auf Schlittschuhen und zu Fuß, eigens komponierter Musik und faszinierenden Einblicken in die Lebenswelten der Polarregionen nimmt die Inszenierung das Publikum mit auf eine atmosphärische Reise, die von Anpassung, Überleben und dem sensiblen Zusammenspiel von Tieren und ihren Lebensräumen erzählt. Vom 16. Juli bis 2. August folgt das Familienstück „Pauli sucht ein Zuhause – Ein Theaterstück über Freundschaft für die ganze Familie“, das gemeinsam mit der ARTEMIS Schauspielschule Leipzig realisiert wird. „Pauli sucht ein Zuhause“ ist ein poetisches und humorvolles Theaterstück für Kinder ab 4 Jahren. Es erzählt die Reise des kleinen, musikalischen Erdmännchens Pauli, die nach einer Bruchlandung im Zoo Leipzig auf der Suche nach einem Ort ist, an dem sie wirklich dazugehört. Neben dem Kulturprogramm stellen die Tierpfleger bei täglichen Kommentierungen und Fütterungen ihre Schützlinge vor und nehmen die Zoobesucher mit auf eine Reise in die Welt der Tiere. Und wenn das Wetter einmal Pause macht – kein Problem: Seit nunmehr 15 Jahren bietet die Tropenerlebniswelt Gondwanaland den Gästen ein Dschungelerlebnis mit Komodowaranen, Schabrackentapiren, einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss und Ausblicke vom Baumriesen herab. Bei Regen ein wohlig-warmer Ort – und bei Hitze ein ebenso schönes Ausflugsziel bei konstanten Temperaturen zwischen 26 und 28 Grad.

Tierpark Hellabrunn 03.07.2026
Erstes Przewalski-Fohlen seit zehn Jahren in Hellabrunn geboren
Große Freude im Münchner Tierpark: Erstmals seit rund zehn Jahren ist wieder ein Przewalski-Urwildpferd geboren worden. Der Nachwuchs ist der erste Zuchterfolg des im Sommer 2025 aus dem Zoo Edinburgh nach München gekommenen Hengstes und ein wichtiger Meilenstein für die Przewalski-Zucht in Hellabrunn. Gleichzeitig stärkt die erfolgreiche Nachzucht das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die letzte echte Wildpferdart der Welt. Stute Belle und ihr Fohlen, ein kleiner Hengst, sind wohlauf und entwickeln sich prächtig. Mit dem ersten Nachwuchs des neuen Zuchthengstes erfüllen sich die Erwartungen, die Hellabrunn mit dessen Ankunft im vergangenen Jahr verbunden hatte. Lena Bockreiß, in Hellabrunn für Huftiere und damit auch die Przewalski-Pferde zuständige Kuratorin, erklärt: „Vor einem Jahr haben wir gehofft, dass unser neuer Hengst schon bald zum Erhalt dieser außergewöhnlichen Tierart beitragen wird. Dass wir nun das erste Przewalski-Fohlen seit zehn Jahren in Hellabrunn begrüßen dürfen, ist ein wertvoller Erfolg. Diese Geburt zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zoologischer Einrichtungen im internationalen Artenschutz ist. Jeder Zuchterfolg stärkt die Population und ist ein Gewinn für das gesamte Erhaltungszuchtprogramm.“ Das Przewalski-Urwildpferd ist die letzte noch existierende echte Wildpferdart. Nachdem die Art in den 1960er-Jahren als ausgestorben galt, verdankt sie ihr Überleben ausschließlich international koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen zoologischer Einrichtungen. Heute leben dank dieser gemeinsamen Anstrengungen wieder Populationen in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet. „Jedes Fohlen ist wertvoll und wichtig für ein Artenschutzprojekt. Durch den Erhalt zuchtfähiger Populationen und eine gezielte Zuchtplanung innerhalb des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms können wir eine genetisch vielfältige und gesunde Population erhalten. Der jetzige Nachwuchs ist deshalb nicht nur für Hellabrunn ein Erfolg, sondern stärkt den Bestand der Art insgesamt“, erklärt Dr. Christine Gohl, leitende Tierärztin in Hellabrunn und tierärztliche Beraterin des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Przewalski-Pferde. Und es soll nicht bei einem Fohlen bleiben: Bereits in den kommenden Tagen wird weiterer Nachwuchs erwartet. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher eine Geburt sogar live miterleben – das erste Fohlen kam an einem Samstagnachmittag zur Welt.Seit Anfang 2025 unterstützt der Hellabrunn die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) bei ihrem Engagement für die Wiederansiedlung der Przewalski-Pferde in Kasachstan. Dort kehren die Wildpferde nach Jahrhunderten erstmals wieder dauerhaft in die zentralasiatische Steppe zurück. Erfolgreiche Nachzuchten in zoologischen Einrichtungen bilden die Grundlage für solche internationalen Wiederansiedlungsprojekte. Ein besonderer Meilenstein gelang Hellabrunn bereits 2017: Die hier geborene Przewalski-Stute Naya wurde über den Zoo Prag im Rahmen des Projekts „Return of the Wild Horses“ erfolgreich in der Mongolei ausgewildert. In diesem Zusammenhang war Dr. Christine Gohl auch im Juni 2026 bei der Auswilderung von Przewalski-Pferden, unter anderem aus dem Tierpark Berlin und Zoo Prag als tierärztliche Betreuerin vor Ort mit dabei. Perspektivisch könnten auch weitere Nachzuchten aus Hellabrunn einen Beitrag zu internationalen Wiederansiedlungsprojekten leisten. Welche Tiere dafür geeignet sind, entscheidet das Europäische Erhaltungszuchtprogramm anhand genetischer und populationsbiologischer Kriterien.

Tiergarten Straubing 03.07.2026
Eine „Hausbank“ für den Tiergarten
Im Straubinger Tiergarten wurde am 29.06.26 eine besondere Spende durch den Regionaldirektor der Sparkasse Niederbayern-Mitte, Stefan Asenbaum feierlich an den Verein der Freunde des Tiergartens Straubing e.V. übergeben: Eine hochwertige Sitzbank aus 100 % Recyclingkunststoff. Der Verein hatte sich im Rahmen der groß angelegten Sparkassen-Aktion „Hausbank“ beworben, bei der Sitzbänke an gemeinnützige Einrichtungen, Schulen, Kindergärten, Vereine und Kommunen vergeben wurden. „Früher stand vor jedem Haus eine Bank – heute braucht jeder eine verlässliche Hausbank.“, so die Sparkasse zu Ihrer Motivation. „Außerdem ist eine Bank mehr als nur ein Möbelstück – sie lädt zum Verweilen ein, fördert den Austausch und symbolisiert Verlässlichkeit.“ Viele Einrichtungen und Vereine hatten sich für eine Bank beworben und es wurden bisher bereits mehrere hundert von der Sparkasse Niederbayern-Mitte gespendet und verteilt. „Ich freue mich sehr, dass unser Förderverein uns hier wieder einmal unterstützt hat und ich bin mir sicher, dass Bank hier im Eingangsbereich am Treffpunkt für unsere Zooführungen gut angenommen und häufig genutzt wird“ sagte Tiergartendirektor Dr. Michel Delling bei der Übergabe. Auch der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Josef Kitzinger und Vereins-Geschäftsführer Peter Mittermeier zeigten sich überzeugt, dass die Bank im Eingangsbereich ein Symbol für gelebtes Engagement ist: Sie stärkt den Tiergarten als Begegnungsort und zeigt, wie erfolgreich Zusammenarbeit zwischen regionalen Partnern funktionieren kann.

Alpenzoo Innsbruck 03.07.2026
Alpenzoo trägt zum internationalen Artenschutz bei: Erfolgreiche Auswilderungen von Moorenten und Elchen
Der Alpenzoo freut sich über gleich zwei bedeutende Erfolge im internationalen Artenschutz: Sowohl bei der Wiederansiedlung von Elchen in Rumänien als auch bei der Bestandsstützung der stark gefährdeten Moorente in Polen leistet der Zoo einen wichtigen Beitrag zum Erhalt bedrohter Tierarten.Alpenzoo-Nachwuchs unterstützt Elch-Rückkehr nach Rumänien Ein Enkelkind des ehemaligen Elch-Zuchtpaares Ronja und Luke aus dem Alpenzoo ist Teil eines Wiederansiedlungsprojekts im Naturpark Vânători Neamț. Gemeinsam mit drei weiteren Elchen wurde das Tier im Mai in das Schutzgebiet gebracht, wo die Art nach mehr als 200 Jahren wieder heimisch werden soll.
Die Elche verbrachten zunächst 30 Tage in Quarantäne, bevor sie schrittweise an ihr neues Lebensumfeld gewöhnt werden. Ziel des Projekts ist es, langfristig eine stabile Elchpopulation aufzubauen und damit nicht nur die Biodiversität zu fördern, sondern auch nachhaltigen Naturtourismus in der Region zu stärken. Dass nun bereits Nachkommen ehemaliger Alpenzoo-Tiere zur Wiederansiedlung einer ausgestorbenen Population beitragen, unterstreicht den langfristigen Wert koordinierter Zuchtprogramme europäischer Zoos. Alpenzoo-Moorenten stärken bedrohten Bestand in Polen Auch die stark gefährdete Moorente profitiert von der engen Zusammenarbeit europäischer Zoos und Naturschutzorganisationen. Insgesamt 45 Moorenten wurden im Rahmen eines vom Zoo Poznań koordinierten Artenschutzprojekts vor wenigen Wochen an den Militzer Teichen im Barycz-Tal in Polen ausgewildert. Unter ihnen befinden sich auch drei Weibchen aus dem Alpenzoo. Mit der Auswilderung soll der stark zurückgegangene Moorentenbestand in Polen gestärkt werden. Die Hoffnung der Projektpartner ist, dass sich in den wertvollen Feuchtgebieten des Barycz-Tals neue Brutpaare bilden. Zwar ziehen die Enten im Winter in wärmere Regionen, doch besteht die Chance, dass einige von ihnen im kommenden Frühjahr an die Militzer Teiche zurückkehren und damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer stabileren Moorenten-Wildpopulation leisten. Artenschutz kennt keine Grenzen „Beide Projekte zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit im modernen Artenschutz ist. Der Alpenzoo engagiert sich seit vielen Jahren in europäischen Erhaltungszuchtprogrammen und trägt damit dazu bei, bedrohte Tierarten nicht nur in menschlicher Obhut zu erhalten, sondern ihnen langfristig auch wieder eine Zukunft in ihren natürlichen Lebensräumen zu ermöglichen“, erklärt Zoodirektor Dr. André Stadler. „Weitere Infos über die Arbeit im Artenschutz des Alpenzoos erhalten Besucherinnen und Besucher in unserem kürzlich errichteten Artenschutz-Pavillon.“ Die aktuellen Erfolge in Rumänien und Polen sind ein schönes Beispiel dafür, wie die Arbeit im Zoo weit über dessen Grenzen hinaus wirkt – und einen konkreten Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Europa leistet.

Zoo Heidelberg 02.07.2026
Große Baufortschritte beim neuen Schildkrötenhaus
Die Riesenschildkröten kehren bald nach Heidelberg zurück Das neue Schildkrötenhaus im Zoo Heidelberg erreicht den nächsten Meilenstein: Der Rohbau steht, in dieser Woche beginnt der Holzbau. Nach der Fertigstellung erwartet die Besucher ein ganzjährig zugänglicher Ausstellungsbereich rund um Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Tierwelt. Zu den Höhepunkten werden die vier Riesenschildkröten zählen, die nach Abschluss der Bauarbeiten wieder im Zoo Heidelberg leben werden. Darüber hinaus werden mehr als zehn weitere Tierarten in das Haus einziehen. Wo bis vor wenigen Monaten noch eine Baugrube das Bild im Zoo Heidelberg prägte, wächst Schritt für Schritt das neue Schildkrötenhaus. Im Inneren entsteht weit mehr als ein neues Zuhause für die Riesenschildkröten: Besucher erwartet künftig ein Themenbereich, der zeigt, welche Folgen der Klimawandel für Tierarten weltweit und direkt vor unserer Haustür hat. Im Februar 2022 zerstörte ein umgestürzter Baum während eines Sturms große Teile des Schildkrötenhauses im Zoo Heidelberg. Nach Abklärung der Finanzierung und intensiver Planungszeit wurde das alte Gebäude im Sommer 2025 abgerissen, anschließend begannen die Erdarbeiten und der Rohbau. Inzwischen steht der Massivbau. Die Außenhülle des Gebäudes besteht aus energieeffizienten Materialien, das Betondach wurde bereits fertiggestellt und wird bald abgedichtet. In dieser Woche beginnt der Holzbau. Als Nächstes folgen unter anderem Heizung, Lüftung, Wasser- und Elektroinstallation. „Die eigentliche Herausforderung liegt in dem vergleichsweisen kleinen Gebäude, in dem eine Vielzahl technischer und planerischer Anforderungen stecken“ erklärt die Architektin des Zoos Silke Hendel. „Mehrere Fachplanungsbüros und rund 20 Gewerke greifen hier ineinander. Viele Arbeitsschritte müssen aufeinander abgestimmt werden. Umso schöner ist es zu sehen, wie das Haus nun Stück für Stück wächst.“ Zahlreiche Arbeiten übernimmt das Zoo-Team selbst. So entstehen beispielsweise die künstlichen Felsen für die Tieranlagen in Eigenleistung. Die Zoo-Handwerker bauen sie gemeinsam mit Bundesfreiwilligendienstleistenden aus Spritzbeton. Bereits an kleineren Bauvorhaben im Zoo konnten die jungen Erwachsenen diese Technik erlernen und weiterentwickeln. Inhaltlich dreht sich im neuen Schildkrötenhaus alles um die Folgen des Klimawandels für Tiere und ihre Lebensräume. Vier Themenbereiche beleuchten unterschiedliche Facetten: Die Aldabra-Riesenschildkröten stehen als Botschafter für Inselökosysteme, die durch den steigenden Meeresspiegel stark bedroht sind. In einem weiteren Bereich geht es um Gebirgsregionen, in denen hoch spezialisierte Arten aufgrund der Erderwärmung immer weiter in höhere Lagen ausweichen müssen. Profiteure des Klimawandels wie der Italienskorpion und der Mauergecko zeigen, wie einzelne Tierarten in der Folge der Erderwärmung ihren Aktionsradius nach Norden hin ausdehnen und als Neozoen, also gebietsfremde Arten, Ökosysteme ins Ungleichgewicht bringen können. Der vierte Themenbereich verdeutlicht, welche Folgen langanhaltende Dürren und starke Hitzewellen für einheimische Arten haben, die an Feuchtgebiete gebunden sind. Wechselkröten, Gelbbauchunken und Eurasische Zwergmäuse vereint etwa, dass sie zunehmend mit austrocknenden Gewässern zu kämpfen haben. Insgesamt neun Terrarien machen diese Zusammenhänge mit lebenden Tieren für die Besucher anschaulich. Besonders freut sich das Zoo-Team auf die Rückkehr seiner vier Aldabra-Riesenschildkröten. Die Tiere leben seit dem Sturmschaden vorübergehend im Zoo Prag und werden nach Fertigstellung wieder nach Heidelberg zurückkehren. Im neuen Haus erwartet sie eine großzügige Innenanlage mit einem ganzjährig tropischen Klima von etwa 22 bis 25 Grad Celsius. Den Riesenschildkröten stehen spezielle UV-Strahler, eine Luftbefeuchtungsanlage und ein geräumiges Badebecken zur Verfügung. Ergänzt wird das Gebäude durch eine Außenanlage für die Tiere. „Mit dem Schildkrötenhaus schaffen wir einen Bereich, der unseren Besuchern ganzjährig Tierbeobachtungen ermöglicht und gerade im Winter die Aufenthaltsqualität im Zoo deutlich erhöht“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Gleichzeitig können wir unseren Tierbestand um einige spannende Reptilien, Amphibien und Wirbellose erweitern und komplexe Themen rund um den Klimawandel anschaulich vermitteln.“

Wilhelma Stuttgart 02.07.2026
Hilfe für den Steinkauz
Die Wilhelma greift einer einheimischen Eulenart unter die Flügel: Dem Steinkauz. Mit einer Förderung in Höhe von 4.000 € hat der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart der Forschungsgemeinschaft zum Schutz einheimischer Eulen (FOGE) den Bau von fast 140 neuen Niströhren ermöglicht. Beim Steinkauz handelt es sich um eine kleine, nicht viel mehr als amselgroße Eulenart. In Baden-Württemberg hat sich der Steinkauz über die Jahrhunderte an die von Streuobstwiesen geprägte Kulturlandschaft angepasst. Flurbereinigungen und bis in die 1970er gezahlte Subventionen für die Rodung von hochstämmigen Obstbäumen führten zu einem massiven Verlust an höhlenreichen Brutbäumen. 1988 wurden im Landkreis Ludwigsburg und angrenzenden Gebieten nur noch acht Steinkauz-Reviere nachgewiesen – die Art stand hier kurz vor dem Verschwinden. Die von dem Oberriexinger Artenschützer Herbert Keil aufgebaute FOGE hat einen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet, das regionale Aussterben des Steinkauzes zu verhindern. Dank eines großangelegten Nistkastenprogramms stehen der kleinen Eule mittlerweile auf einer Kontrollfläche von 690 km² weit über 1.000 künstliche Nistmöglichkeiten zur Verfügung. Mit einem Bestand von über 350 Brutpaaren existiert hier nun eine der größten Steinkauzpopulationen in ganz Deutschland. Durch wissenschaftliche Beringung in Kooperation mit der Vogelwarte Radolfzell und mehreren Telemetriestudien konnten zudem wichtige Erkenntnisse über die Art gewonnen werden. Um den vitalen Bestand zu erhalten, müssen jedes Jahr zahlreiche Niströhren repariert, aber oft genug auch gegen neue Nisthilfen ausgetauscht werden. Der Schreiner Lothar Grau, Mitglied der FOGE und Vorsitzender des NABU Vaihingen/Enz erklärt: „Zusammen mit einem Team von Helfern haben wir wieder ehrenamtlich 50 Arbeitstage und etwa 200 Stunden investiert – umgerechnet auf die Röhrenanzahl nur etwa 1,45 Stunden je Nisthilfe. Es galt, Hunderte Meter Bretter und Dachlatten zu sägen und Tausende verschieden große Löcher zu bohren. Wir sind der Wilhelma sehr dankbar, dass sie über den Artenschutz-Euro die Materialkosten übernommen hat.“ Stefanie Reska, Leiterin der Stabsstelle Artenschutz in der Wilhelma, nutzte im Juni 2026 die Gelegenheit, sich einen persönlichen Eindruck von der Arbeit der FOGE zu machen und begleitete die Beringung junger Steinkäuze in Stuttgart-Weilimdorf. Sie zeigte sich beeindruckt: „Es ist unglaublich, was für faszinierende Vögel in den Streuobstwiesen direkt vor den Toren Stuttgarts leben – und zwar meist im Verborgenen. Wir alle müssen uns dafür einsetzen, dass Arten wie der Steinkauz nicht genauso unbemerkt verschwinden.“ Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin betont: „Mit dem Artenschutz-Euro helfen wir nicht nur dabei, Lebensräume in aller Welt zu schützen und spektakuläre Arten wie das Sumatranashorn vor dem Aussterben zu retten. Gerade in einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland müssen wir auch die Biodiversität vor der eigenen Haustür bewahren.“

Zoo Berlin 02.07.2026
Das beste Brötchen der Stadt
Backen für den Artenschutz: Lindner präsentiert seine Hommage an das beliebte Mini-Hippo im Zoo Berlin Was haben ein frisches Doppelbrötchen und ein Zwergflusspferd gemeinsam? Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Beide sind klein, rund und echte Sympathieträger. Deshalb widmet Lindner dem jüngsten Publikumsliebling des Zoo Berlin ab dem 2. Juli ein ganz besonderes Gebäck: das „Brötchen“-Brötchen. Mit jedem verkauften Exemplar gehen 5 Cent an den Zoo Berlin für den Schutz der Zwergflusspferde – sowohl durch die Erhaltungszucht im Zoo Berlin als auch durch die Unterstützung von Artenschutzprojekten vor Ort in Westafrika. „Seit ihrer Geburt am 9. Mai 2026 begeistert Zwergflusspferd Brötchen unzählige Menschen weit über Berliner Stadtgrenzen hinaus“, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Ob in der ARD, im ZDF, bei RTL und Sat.1, in der BILD, FAZ, ZEIT Online oder internationalen Medien von Washington über Manila bis Sydney, die kleine Hippo-Dame sorgt weltweit für Schlagzeilen.“ Nun ist sogar die Berliner Traditionsbäckerei Lindner auf den Publikumsliebling aufmerksam geworden und widmet ihr eine besondere Back-Kreation. Mit Beginn der Sommerferien wird das neue Brötchen-Brötchen auch Teil des beliebten Wochenend-Brunchs bei Marché in der Waldschänke sein – in unmittelbarer Nähe zur Hippo Bay. Die kleine Hippo-Dame ist der Nachwuchs von Mutter Debbie und Vater Toby und tritt damit in die Fußstapfen ihrer älteren Schwester Toni, die ebenfalls bereits zahlreiche Menschen für den Schutz ihrer bedrohten Art begeistern konnte. Zwergflusspferde gehören zu den seltensten Säugetieren Afrikas. Schätzungen zufolge leben in den Regenwäldern und Sumpfgebieten Westafrikas weniger als 2.500 ausgewachsene Tiere. Ihr Bestand nimmt weiter ab, vor allem durch die fortschreitende Zerstörung ihres Lebensraums infolge von Abholzung und landwirtschaftlicher Nutzung sowie durch Wilderei. Der Zoo Berlin engagiert sich seit mehr als einem Jahrhundert für den Erhalt dieser stark bedrohten Tierart und unterstützt Schutz- und Forschungsprojekte in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet – beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit der Gola Rainforest Conservation in Sierra Leone. Neben wissenschaftlicher Forschung und Monitoringmaßnahmen werden dort Schutzprogramme und Umweltbildungsprojekte umgesetzt, die langfristig zum Überleben der Zwergflusspferde beitragen. Darüber hinaus fördert der Zoo Berlin ein aktuelles Forschungsprojekt in der Elfenbeinküste, das die Verbreitung der Zwergflusspferde im Cavally Nature Reserve und im Dassioko Classified Forest untersucht. Mithilfe von Kamerafallen erfassen Forschende die Präsenz der scheuen Tiere und analysieren Faktoren, die ihre Verbreitung beeinflussen. Die gewonnenen Daten sollen bestehende Wissenslücken schließen und eine wichtige Grundlage für die Aktualisierung der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) sowie für zukünftige, wissenschaftlich fundierte Schutzmaßnahmen schaffen.

Zoo Dresden 02.07.2026
Dresdner Koala-Nachwuchs zeigt sich erstmals
Pünktlich zum Beginn der Sommerferien wagt ein kleiner Neuankömmling vorsichtige Blicke aus dem Beutel von Koala-Weibchen Eerin. Am 8. Januar 2026 brachte sie ihr drittes Jungtier zur Welt, dass bei der Geburt kaum größer als ein Gummibärchen war. Fast sechs Monate verbrachte der Nachwuchs gut geschützt im Beutel seiner Mutter und beginnt nun ganz zaghaft die Außenwelt wahrzunehmen. Da Eerins Bauch in dieser Zeit immer runder wurde und zuletzt sogar Bewegungen im Beutel zu beobachten waren, fieberten wir diesem besonderen Moment bereits mit großer Spannung entgegen. Eerins Nachwuchs ist für uns auch deshalb etwas ganz Besonderes, weil sein Vater unser inzwischen verstorbenes Koala-Männchen Mullaya ist. Mullaya musste leider am 8. Januar aufgrund eines Tumors im Kiefer euthanasiert werden. Am selben Tag wurde zudem sein letzter Nachwuchs geboren. Noch braucht es für Zoobesucherinnen und Zoobesucher etwas Glück, um das Jungtier zu Gesicht zu bekommen. Aktuell lässt sich das Jungtier meist nur in besonders ruhigen Zeiten, etwa am frühen Morgen, für einen kurzen Moment beobachten. Doch die Chancen werden in den zwei bis drei Wochen stetig steigen, da der kleine Koala zunehmend neugieriger wird und sich immer häufiger außerhalb des Beutels zeigen wird. Die warmen Sommermonate verbringen unsere Koalas auf der neuen Außenanlage am Prof.-Brandes- Haus. Dort werden Eerin mit ihrem Jungtier im Beutel sowie ihre 2023 geborene Tochter Janali bei trockenem Wetter die Sonne und die frische Luft genießen. Feierabend im Zoo – Verlängerte Öffnungszeiten in den Sommerferien Wer den Zoobesuch nicht auf einen einzigen Tag beschränken möchte, hat in den Sommerferien noch mehr Zeit für tierische Entdeckungen. Vom 2. Juli bis zum 16. August öffnet der Zoo Dresden von Donnerstag bis Sonntag jeweils bis 19:30 Uhr und damit eine Stunde länger als gewohnt. In entspannter abendlicher Atmosphäre können Gäste den Feierabend im Zoo ausklingen lassen. Auch das Pinguin Café ist an diesen Tagen bis 19 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist jeweils um 18:45 Uhr.

Allwetterzoo Münster 02.07.2026
Neues Weibchen: „Tara“ erweitert Gorilla-Gruppe im Allwetterzoo Münster
Die vergangenen Tage waren aufregend für die Gorilla-Gruppe im Allwetterzoo Münster. Am Montag, 29.06.2026, ist das Westliche Flachlandgorilla-Weibchen Tara in das Menschenaffenhaus eingezogen. Tara ist neun Jahre alt und im Zoo Hannover zur Welt gekommen. Dort hat sie auch bis zu ihrem Umzug nach Münster gelebt, denn Gorillas haben in den ersten Lebensjahren eine besonders enge Bindung zu ihrer Mutter. Im Alter von acht bis zehn Jahren, wenn sie geschlechtsreif werden, verlassen die Weibchen ihre Mutter und die dazugehörige Gruppe. Dieses Verhalten beugt in der Natur Inzest vor. Denn in Gorilla-Gruppen gibt es immer nur ein dominantes Männchen, den sogenannten Silberrücken, der sich fortpflanzt. Ein Gorilla-Umzug für den Artenschutz Für Tara wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtsprogramms (EEP) ein Platz im Allwetterzoo Münster gefunden. Die Gorilla-Gruppe besteht aus dem Silberrücken N’Kwango, den Weibchen Changa und Shasha sowie dem Jungtier Kiano.
Tara wurde nach einem Tag der Erholung mit der neuen Gruppe zusammengelassen. „Das erste Kennenlernen mit den anderen Gorillas lief sehr gut und harmonisch. Tara hat ihr neues Zuhause neugierig erkundet. Sie hat aber noch nicht alle Teile davon gesehen, das machen wir Schritt für Schritt, damit sie sich langsam an ihre neue Umgebung gewöhnen kann“, sagt Kuratorin Isabel Seyrling. Die Tierpfleger*innen aus dem Zoo Hannover beschreiben Tara als „Wirbelwind“. Sie sei neugierig und probiere gerne viel aus. Für den Übergang wurde Tara von einem Tierpfleger aus dem Zoo Hannover nach Münster begleitet. „Das macht es für uns und auch für Tara leichter, da wir so viel schneller ein Gespür für sie bekommen können und sie sich so auch hoffentlich schnell an uns gewöhnen kann“, sagt Seyrling. Aktuell ist das Gorillahaus noch für die Besucher*innen des Allwetterzoos geschlossen. Neues Gorilla-Weibchen soll für Nachwuchs sorgen Wenn Tara sich gut eingelebt hat, wird sie – so die Hoffnung – zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Westlichen Flachlandgorillas beitragen. Gorillas sind die größten Menschenaffen der Welt. Sie leben in der Natur ausschließlich in den Regenwäldern Zentral- und Westafrikas. Die größten Bedrohungen für die Menschenaffen stellen heutzutage Wilderei, Lebensraumverlust, Krankheiten und die Folgen des Klimawandels dar. Nach Schätzungen der Umweltorganisation WWF Deutschland werden bis zum Jahr 2030 mehr als 90 Prozent des heute noch vorhandenen Gorilla-Lebensraums zerstört sein.

Tiergarten Schönbrunn 02.07.2026
Kleine Kaulquappen, große Mission: Schönbrunner Starthilfe für gefährdete Moorfrösche
Vom „Frosch-Kindergarten“ im Tiergarten zurück nach Kärnten: Rund 8.000 Moorfrosch-Kaulquappen sind nach einem kurzen, aber wichtigen Aufenthalt im Tiergarten Schönbrunn wieder in ihre Heimat übersiedelt. Dort sollen sie dazu beitragen, die Bestände des in Österreich gefährdeten Moorfroschs zu stärken. „Im Frühjahr brachten wir mit den erforderlichen Genehmigungen Moorfrosch-Laich aus Kärnten in den Tiergarten. Die geschlüpften Kaulquappen konnten wir hier rund zehn Wochen unter optimalen Bedingungen aufziehen. In ihrem natürlichen Lebensraum laufen Laichgewässer immer wieder Gefahr, auszutrocknen. Außerdem lauern dort zahlreiche Fressfeinde“, erläutert Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Sobald den Kaulquappen die Hinterbeine wuchsen, hieß es: Zeit für die Rückkehr nach Kärnten. Dort erhielten sie noch eine weitere Starthilfe. Spezielle schwimmende Netzkäfige schützen die jungen Moorfrösche, bis sie diese selbstständig verlassen und endgültig den Sprung an Land wagen. Moorfrösche bieten eines der spektakulärsten Naturschauspiele, das Amphibienfans in Österreich erleben können. Die Männchen färben sich zur Paarungszeit himmelblau. Doch leider gab es in Österreich große Einbrüche der Moorfroschpopulationen. Neben dem Verlust geeigneter Lebensräume macht den Amphibien vor allem der Klimawandel zu schaffen. Dieser führt dazu, dass Laichgewässer frühzeitig austrocknen. „Dank des großen Einsatzes unseres Pflegeteams konnten wir rund 8.000 Kaulquappen erfolgreich aufziehen. Mit der Wiederansiedlung wollen wir die bestehende Population stärken und dem Rückgang der Art entgegenwirken“, so Dr. Doris Preininger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Tiergarten Schönbrunn. Die Aufzucht und Wiederansiedlung ist Teil des Biodiversitätsfonds-Projekts „Vernässen und Vertiefen“. Gemeinsam mit den Amphibienexperten Dr. Marc Sztatecsny und Dr. Florian Glaser sowie der ARGE Naturschutz arbeitet der Tiergarten Schönbrunn daran, Moorfroschbestände in Kärnten langfristig zu sichern und ihre Lebensräume ökologisch aufzuwerten. Diese Initiative setzt erstmals für Amphibien in Österreich den „One Plan Approach“ um, der Artenschutz außerhalb und innerhalb natürlicher Lebensräume verknüpft.

Zooschule Landau in der Pfalz 01.07.2026
Zoo-Safari für Ferienkinder im Zoo Landau in der Pfalz am 6. August 2026, 14 Uhr – 16:30 Uhr
Die Zooschule Landau bietet in Kooperation mit der StadtLeben Landau in der Pfalz GmbH für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die in Landau und in der Region ihre Ferien verbringen, eine ganz besondere Veranstaltung an: die „Zoo-Safari“. Auf einem zweieinhalbstündigen Erlebnisrundgang durch den Landauer Zoo haben die Kinder die Möglichkeit, Tiere in ihren Gehegen zu beobachten und diese teilweise sogar hautnah zu erleben. Sie erfahren dabei Besonderheiten und erhalten interessante Einblicke in das Leben der Zootiere. Wie viel Fleisch frisst ein Tiger am Tag? Wie können Tierpfleger die Pinguine auseinanderhalten? Wie klein ist ein Känguru, wenn es zur Welt kommt? Daneben wird es außerdem um die Arbeit eines modernen zoologischen Gartens gehen, um zu erklären, wofür Zoos heute da sind und wie sie zum Erhalt bedrohter Tierarten beitragen. Natürlich können die Kinder auch ihre eigenen Fragen stellen, und die Pädagoginnen und Pädagogen werden tolle Anschauungsmaterialien wie z.B. Eier, Felle, Federn, Schädel zum Berühren und Bestaunen dabeihaben. So wird der Zoorundgang für alle Ferienkinder zu einem ganz besonderen Erlebnis! Eine Anmeldung zur Zoosafari ist erforderlich, dies ist bei der Tourist-Information unter der Telefonnummer 0 63 41-13 83 10 möglich. ANMELDESCHLUSS ist Dienstag, 4. August 2026! Los geht es um 14 Uhr, der Treffpunkt ist an der Zookasse ab 13:45 Uhr. Bitte beachten Sie, dass in der Ferienzeit an der Zookasse nachmittags viel Betrieb sein kann, und bringen Sie Ihr Kind bitte rechtzeitig in den Zoo. Kosten: 12,50 Euro (NUR IN BAR!) für Zoosafari zuzüglich 2,50 Euro Zoo-Eintritt! Der Zoo Landau behält sich vor, die Veranstaltung ggf. witterungsbedingt abzusagen oder zeitlich abzukürzen.

Zoo Neunkirchen 01.07.2026
Lions Club Saar-Ost übernimmt Patenschaft für Löwen Tajo im Neunkircher
Der Lions Club Saar-Ost aus Neunkirchen übernimmt eine Patenschaft für den Löwen Tajo im Neunkircher Zoo. Die feierliche Übergabe der Patenschaftsurkunde findet am kommenden Sonntag vor der „Panoramascheibe Löwenberg“ um 11:00 Uhr im Zoo statt. Mit dieser Patenschaft unterstützt der Lions Club Saar-Ost die Versorgung und Pflege des Tieres und setzt sich gleichzeitig für die Arbeit des Zoos im Bereich Arten- und Naturschutz ein. Tierpatenschaften im Neunkircher Zoo tragen einen Teil der jährlichen Futter- und Pflegekosten und sind ein wichtiger Baustein zur Finanzierung der Tierhaltung. „Dem Neunkircher Zoo gilt die besondere Verbundenheit der Mitglieder des Lions Club Saar-Ost: Mit seiner unverzichtbaren Arbeit für den Artenschutz und als beliebter Ausflugsort für Familien mit Kindern ist er ein einzigartiges Aushängeschild für die Stadt Neunkirchen. Mit der Patenschaft für Tajo möchten die Mitglieder ihre Verbundenheit zeigen und diese großartige Einrichtung auch weiterhin unterstützen“, so Peter Habel, Pressesprecher des Lions Club Saar-Ost. Zoodirektor Konstantin Ruske bedankt sich für die Unterstützung des Lions Club Saar Ost und erklärt: „Wir bedanken uns herzlich beim Lions Club Saar Ost für dieses schöne Geburtstagsgeschenk im Jubiläumsjahr, das eine langjährige Tradition der löwenstarken Unterstützung durch diesen Partner des Neunkircher Zoo fortsetzt! Unsere Löwenbrüder haben viele Freunde unter den Zoobesuchern, und ‚Tajo‘ hat jetzt noch ein paar dicke Freunde mehr!“ Der Lions Club Saar-Ost engagiert sich seit Jahren regional für soziale und gemeinnützige Projekte, unter anderem im Rahmen von Aktionen wie „Neunkircher in Not“, der Ukraine-Hilfe oder dem Kältebus. Mit der Patenschaft für Tajo erweitert der Club sein Engagement nun auch um den Naturund Artenschutz vor Ort. Die Übergabe am Sonntag, 11:00 Uhr, vor der „Panoramaschreibe Löwenberg“ im Neunkircher Zoo ist öffentlich zugänglich. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Tierpark + Fossilium Bochum 01.07.2026
Deutsche Bank: Mitarbeitende unterstützen Tierpark + Fossilium Bochum bereits zum zweiten Mal Mit helfenden Händen und Spendenkraft für Artenschutz, Umweltbildung und Gemeinwohl
Im Rahmen der „Social Days“, dem konzernweiten Programm der Deutschen Bank zur Förderung ehrenamtlichen Engagements, unterstützte ein One Bank Team der Deutschen Bank im Ruhrgebiet den Tierpark + Fossilium Bochum mit tatkräftigem Einsatz. Darüber hinaus übergaben die Mitarbeitenden eine Spende in Höhe von 1.600 Euro. Die Mittel fließen in den Tier- und Artenschutz, die Umweltbildungsarbeit des Tierparks sowie die Durchführung des 20. Bochumer Familientages. Einen Tag lang engagierten sich die Mitarbeitenden bei verschiedenen Pflege-, Instandhaltungs- und Vorbereitungsarbeiten im Tierpark. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem Streicharbeiten an mehreren Tieranlagen, darunter bei den SeychellenRiesenschildkröten und den Flamingos, der Rückbau von Schutzvorrichtungen im Bereich der Zwerghühner sowie die Umgestaltung der Erdmännchenanlage. Des Weiteren unterstützte das Team die Vorbereitungen für den 20. Bochumer Familientag, indem Markierungen für die Stände der teilnehmenden karitativen Einrichtungen gesetzt wurden. Während ihres Einsatzes erhielten die Mitarbeitenden Einblicke in die vielfältigen Aufgaben einer modernen zoologischen Einrichtung und trugen dazu bei, den Tierpark als Ort für Tierund Artenschutz, Naturerlebnis und Bildung weiter zu stärken. „Das Engagement der Mitarbeitenden der Deutschen Bank ist für uns eine wertvolle Unterstützung und zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich aktiv vor Ort einbringen“, betont Zoodirektor Ralf Slabik. Die Aktion der Deutschen Bank soll Mitarbeitende dazu ermutigt, sich für soziale, ökologische und gemeinnützige Projekte einzusetzen. Neben der praktischen Unterstützung steht dabei insbesondere der Austausch mit lokalen Einrichtungen und Initiativen im Mittelpunkt. „Ein Ort wie der Bochumer Tierpark, der Menschen aus der Region auf vielfältige Weise begeistert und als interkulturelle Bildungs- und Begegnungsstätte für Jung und Alt fungiert, verdankt seinen Erfolg dem außerordentlichen Engagement seiner verantwortlichen Mitarbeitenden. Genau deshalb ist es für uns etwas Besonderes, heute mit anzupacken und dazu beizutragen, dass dieser zentrale Ort in Bochum lebendig bleibt. Wer früh lernt, wie wertvoll die Artenvielfalt und intakte Lebensräume sind, übernimmt später auch Verantwortung für ihren Schutz. Dafür engagieren wir uns gerne“, erklärt Torben Kahlbaum, Sprecher der Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Essen. Als BNE-Regionalzentrum (Bildung für nachhaltige Entwicklung) engagiert sich der Tierpark + Fossilium Bochum dafür, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln zu vermitteln. Die Unterstützung der Deutschen Bank trägt dazu bei, diese Bildungsarbeit auszubauen und wichtige Angebote für Besucherinnen und Besucher langfristig zu sichern.

Tiergarten Nürnberg 30.06.2026
Tiergarten: Neue Infostation zum ökologischen Wert von Aas auf dem Klimawaldpfad
Sie sind wahre Hotspots der Biodiversität und spielen eine zentrale Rolle im Nährstoffkreislauf: Kadaver von Wildtieren. Ab sofort können Besucherinnen und Besucher des Tiergartens der Stadt Nürnberg an einer neuen Infostation auf dem Klimawaldpfad mehr über den hohen ökologischen Wert von Aas erfahren. Unterhalb des Klimawaldpfads hat der Tiergarten auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern Kadaverteile von Wildtieren ausgelegt – etwa Köpfe oder Eingeweide von Rehen, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Die Tiere stammen aus dem regulären Jagdbetrieb im Reichswald und wurden mit bleifreier Munition erlegt. Auch die Skelette von Rehen, die beispielsweise die Luchse nach der Fütterung übrig lassen, werden so sinnvoll weiterverwendet. Den Zersetzungsprozess können Besucherinnen und Besucher vom Klimawaldpfad aus beobachten. Dort erläutert eine Infotafel die Bedeutung von Aas sowie die verschiedenen Stadien der Zersetzung. Unterstützt wird die Aasstation durch die Universität Würzburg, den Nationalpark Bayerischer Wald und den Forstbetrieb Nürnberg der Bayerischen Staatsforsten. Hotspots der Biodiversität „Der Wert eines Tieres für das Ökosystem endet nicht mit seinem Tod. Aas besitzt im Vergleich zu pflanzlicher toter Biomasse wie Totholz eine sehr viel höhere Energiedichte. Das macht es als Nahrungsquelle für sehr viele Arten besonders attraktiv und wichtig“, sagt Jörg Beckmann, Biologischer Leiter und stellvertretender Direktor des Tiergartens. „Während Wirbeltiere wie Rotfüchse oder Mäusebussarde Aas nur gelegentlich fressen, sind zahlreiche Wirbellose wie Aaskäfer vollständig darauf angewiesen. Kadaver sind Hotspots der Biodiversität.“ Von und an Kadavern leben Bakterien, Pilze, Insekten, Säugetiere und aasfressende Vögel. Die Überreste dienen ihnen als Nahrung, Kinderstube oder Lebensraum. Gleichzeitig gelangen wertvolle Nährstoffe zurück in den Boden – wovon wiederum Pflanzen und Pilze profitieren. Auch für Eurasische Luchse (Lynx lynx) und Bartgeier (Gypaetus Seite 2 von 3 barbatus) stellt Aas eine wichtige Nahrungsquelle dar – zwei in Deutschland sehr seltene Arten, die der Tiergarten im Rahmen europäischer Erhaltungszuchtprojekte züchtet und in Kooperation mit verschiedenen Organisationen auswildert. Beteiligung an Forschungsprojekt zur Aasökologie Der Tiergarten engagiert sich zudem in einem Forschungsprojekt zur Aasökologie in verschiedenen Lebensräumen. Gemeinsam mit dem Nationalpark Bayerischer Wald, dem Nationalpark Šumava und der JuliusMaximilians-Universität Würzburg legte er dazu 2024 tote Wisente (Bison bonasus) im tschechischen Šumava-Nationalpark und im Nationalpark Bayerischer Wald aus. Dabei handelte es sich um die erste Auslegung von Wisentkadavern unter gezielter wissenschaftlicher Beprobung und Beobachtung in Mitteleuropa. Die Universität Würzburg konnte schon rund 6.000 verschiedene Tier-, Bakterien- und Pilzarten an nur einem einzigen Wildtierkadaver nachweisen. „Forschung gehört zu den zentralen Aufgaben eines modernen Zoos“, sagt Beckmann. „Durch die Kooperation mit der Universität Würzburg und den Nationalparks erschließen wir ein völlig neues Forschungsfeld für Zoos und machen diese Arbeit mit der neuen Station am Klimawaldpfad auch für unsere Gäste sicht- und erlebbar.“ Erweitertes Informationsangebot rund um den Klimawaldpfad Neben der neuen Aasstation gibt es für Besucherinnen und Besucher weitere Informationsangebote rund um den Klimawaldpfad: Im Aquapark vor der Eisbärenanlage haben die Abteilungen Landschaftsbau und Technik des Tiergartens ein neues Beet angelegt. Es dient als Landschaftsmodell und veranschaulicht die Pflanzenbesiedlung nach einer Gletscherschmelze, die zum Beispiel zum Ende der letzten Eiszeit oder heute durch den menschengemachten Klimawandel verursacht wird. Dargestellt wird die Abfolge verschiedener Pflanzengesellschaften. Angefangen bei Moosen über Kräuter, Gräser und Sträucher bis hin zu Bäumen. Diese verschiedenen Sukzessionsstadien werden anhand von Schildern und Pflanzen erklärt, das Beet ergänzt so thematisch und optisch den Klimawaldpfad. Auf dem Pfad selbst finden Besucherinnen und Besuchern außerdem zusätzlich rund 20 neue Schilder, die verschiedene Baumarten, aber auch technische Details des Bauwerkes vorstellen. Hintergrund Klimawaldpfad Der Klimawaldpfad führt Gäste steigungsfrei durch alle Stockwerke des Seite 3 von 3 Waldes – vom Boden bis zur Krone. An Erlebnis und Spielstationen können Besucherinnen und Besucher sich ausprobieren und den Wald aus einer neuen Perspektive entdecken. Ruheplätze laden zum Verweilen und Genießen ein. Ein Höhepunkt ist das Grüne Klassenzimmer – ein ganz besonderer Lernort auf rund 20 Metern Höhe. Ermöglicht wurde der Klimawaldpfad durch eine Förderung der Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg in Höhe von 4,1 Millionen Euro.

Waldzoo Wingst 30.06.2026
Mehr Umweltbildung im Wingster Waldzoo
Zum 1. Juli tritt Christin Ledermann die erste Ganztagsstelle als Zoopädagogin im Zoo an. Zudem erhielt der Wingster Waldzoo für die stetig wachsende Umweltbildung die Zertifizierung „Tiergarten mit Bildungssiegel“. Ihr Gesicht ist im Wingster Waldzoo nicht neu. Bereits seit 2020 arbeitet die gelernte Zootierpflegerin Christin Ledermann hier nebenbei. Gestartet ist sie als Krankheitsvertretung in der Tierpflege, dann zur Unterstützung in der Zoopädagogik und in der Lehrlingsausbildung. Auch vor Diensten an der Kasse hat sie sich nicht gescheut. Die letzten Jahre lag Ledermanns Fokus aber auf einer zweiten Ausbildung. Erst kürzlich schloss sie diese erfolgreich zur Heilerziehungspflegerin ab. Ab dem 1. Juli wird sie dem Zoo nun ihre volle Aufmerksamkeit widmen. Aufgaben stehen genügend an. In den Sommerferien sind einige mehrstündige Workshops für Kinder und Jugendliche geplant, zu den Themen Alpakas, Tierpflege und Tiertraining. Nach den Ferien starten sodann Zooschul-AGs in einigen nahe gelegenen Grundschulen. Und auch die in den letzten Jahren bereits gut etablierten Bildungselemente, wie die Kinder- und Erlebnis Touren dürfen weiter vorangetrieben werden. „Mit Christin Ledemenann haben wir engagierte und vielseitige Mitarbeiterin gewonnen“, meint Zoochef Dr. Pierre Grothmann. „Sie findet gut und leicht Zugang zu den Tieren, aber auch zu Kindern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.“ Auch für die letztgenannten sollen künftig mehr Angebote geschaffen werden. Fast zeitgleich erhält der Zoo für die bereits etablierte Umweltbildung die Zertifizierung zum „Tiergarten mit Bildungssiegel“. Diese Zertifizierung erfolgt durch den Deutschen Wildgehege-Verband e.V. und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Dr. Grothmann freut sich: „Dies ist eine schöne Anerkennung der bisher geleisteten Bildung in unserem Zoo. Sie ist aber auch Ansporn für die weitere Entwicklung.“

Zoo Innsbruck 30.06.2026
Erfolgreicher Patentag im Alpenzoo
Am vergangenen Wochenende fand der alljährliche Patentag im Alpenzoo statt. Dieses Jahr kamen, trotz der hohen Temperaturen ca.170 Paten in den Zoo. Thematisch aufgeteilt ging es in acht unterschiedlichen Gruppen zu den jeweiligen Patentieren. Anschließend trafen sich alle zum Buffett im ANIMAHL. Ein besonderes Zeichen für Inklusion: Erstmals kam beim diesjährigen Patentag ein mobiles Audiogerät mit Induktionsschleife zum Einsatz – eine wichtige Unterstützung für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen. Das Gerät steht ab sofort im Alpenzoo kostenlos für Zooführungen zur Verfügung. Ebenso nutzte eine der Gruppen den elektrischen Rollstuhl des Alpenzoos, der ebenfalls kostenfrei ausgeliehen werden kann. Der Alpenzoo setzt damit weitere Schritte, um seinen Besucherinnen und Besuchern unabhängig von körperlichen Einschränkungen ein barrierefreies Erlebnis zu ermöglichen. „Der Alpenzoo bedankt sich herzlich für die großzügige Unterstützung bei allen Patinnen und Paten und wir hoffen, dass wir allen einen schönen Tag bei uns bescheren konnten“, so Zoodirektor Dr. André Stadler. Wer noch kein Pate im Alpenzoo ist, sich aber dafür interessiert, findet alle Informationen und das Patenformular auf der Alpenzoo Website unter „Hilf mit – Patenschaft“. Die angehängte Dateien dürfen kostenfrei verwendet werden. Als Quelle ist der Alpenzoo zu nennen. Wir würden uns sehr über eine Berichterstattung freuen.

Zoo Vivarium Darmstadt 30.06.2026
Sommerferienprogramm des Zoo Vivarium mit Workshops, Führungen und Foto-Kurs für Kinder
Für Kinder, die in den Sommerferien Spannendes über Tiere erfahren möchten, oder die noch nie durch ein Mikroskop gesehen haben, bietet der Zoo Vivarium ein abwechslungsreiches Programm an: Workshops Am 2. Juli und 5. August: „Warum Haustiere Nutztiere sind“ (von 10 bis 12 Uhr) Am 9. Juli und 6. August: „Mikroskopieren für Kids“ (von 10 bis 12 Uhr) Führungen Am 30. Juni: „Schildkröten von klein bis groß“ (10 Uhr) Am 8. Juli: „Wie funktioniert ein Zoo?“ (10 Uhr) Am 15. Juli: „Farben im Tierreich“ (10 Uhr) Am 17. Juli: „Schädel und Knochen im Tierreich“ (10 Uhr) Die Führungen kosten 4,50 Euro zzgl. Eintritt; die Workshops jeweils 9 Euro zzgl. Eintritt. Zudem gibt es drei weitere Termine der Foto-Workshop-Reihe für Kinder mit dem Naturfotografen und Filmemacher Reinhard Mink. Am 1., 8. und 15. Juli, von 10 bis 14 Uhr zeigt er, wie man Tiere professionell mit der Kamera in einem Bild oder Filmclip festhält. Der Preis beläuft sich auf 69 Euro pro Person. Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist in der klimatisierten Zooschule. Anmeldungen sind unbedingt erforderlich und werden unter 06151 13-46902 entgegengenommen. Weitere Informationen gibt es unter https://zoo-vivarium.de/.

Zoo Magdeburg 30.06.2026
Aus dem Ei gepellt: Rosaflamingo-Küken Neun Rosaflamingos geschlüpft
„Die Flamingokolonie in Magdeburg hat sich vergrößert: Neun Rosaflamingo-Küken sind geschlüpft. Die Naturbrut ist in diesem Jahr damit erfolgreich abgeschlossen“, freut sich Revierleiterin Annett Schwabe. Einschließlich der neun Küken umfasst die Flamingokolonie jetzt 53 Rosaflamingos. Die umgestaltete, übernetzte Außenanlage hat sich bei der Flamingohaltung bewährt und sorgt für eine optimale, stetige Naturbrut. Besucher können direkt von den zwei Schaubereichen des Mandrillhauses auf die Flamingokolonie schauen oder an der Außenanlage noch zwei weitere Möglichkeiten nutzen, um diese faszinierenden Vögel zu beobachten. Der niedliche Kükentrupp ist so ganz nah zu bestaunen. Bevor Flamingos ihr prächtiges rosafarbenes Gefieder bekommen, tragen sie als Küken zunächst nur einen hellgrauen Flaum. Der Schnabel ist in den ersten Wochen noch gerade und bekommt seine typische gekrümmte Form erst, wenn sie bereits etwa halb so groß sind wie ihre Eltern. Charakteristisch für ausgewachsene Rosaflamingos sind lange staksige Beine, langer dünner Hals und der hochspezialisierte Seihschnabel, mit dem Flamingos vor allem kleine Krebstiere und andere Wirbellose aus seichten Gewässern filtrieren. Aus ihrer Nahrung erhalten Flamingos auch den Farbstoff Canthaxanthin (Carotinoid), der ihnen ihre typische Rosafärbung verleiht. Hat sich ein Flamingo-Paar einmal gefunden, bleibt es ein Leben lang zusammen. Dabei kann ein Flamingoleben erstaunlich lang sein. Der Altersrekord in menschlicher Obhut liegt bei über 80 Jahren. Rosaflamingo Ingo – ältester Zoobewohner in Berlin – wurde 75 Jahre alt.

Zoo Duisburg 29.06.2026
Zuchterfolg im Zoo Duisburg: Rotfußdrossel-Küken geschlüpft Anfang Juni ist das Küken der Kuba-Rotfußdrosseln erstmals ausgeflogen. Seit Langem ist damit wieder eine Zucht der Tierart geglückt.
Der Zoo Duisburg ist derzeit der einzige Halter von Rotfußdrosseln europaweit. Im Oktober 2025 zogen zwei Paare in den Zoo ein – eines davon hat nun erfolgreich ein Jungtier aufgezogen. Anfang Mai entdeckten die Tierpfleger im Äquatorium (Affenhaus) zwei Eier, die von dem Rotfußdrossel-Paar bebrütet wurden. Wie bei der bei uns heimischen Drossel sind die Eier der Kuba-Rotfußdrossel blaugrün und mit schwarzen Tupfen versehen. Ein Jungtier ist geschlüpft und flog schließlich Anfang Juni aus. Es ist gesund und zeigt sich sehr neugierig. Bislang trägt das Jungtier noch sein Jugendgefieder und ist daran in der Voliere auch gut zu erkennen. Erst nach voraussichtlich drei bis vier Monaten wird es umfiedern. Kuba-Rotfußdrosseln ernähren sich hauptsächlich von Würmern, Asseln, Heimchen, Kakerlaken und Obst. Auch die Jungtiere werden bereits mit Obst und Insekten aufgezogen. Bei den Kuba-Rotfußdrosseln übernehmen beide Partner die Fütterung des Jungtiers. Ihr Lebensraum liegt ursprünglich auf der Karibik-Insel Kuba. Bedeutung des Zuchterfolgs Dr. Carolin Bunert, stellvertretende Zoologische Leitung des Zoo Duisburg, betont die Bedeutung, die Zoos bei der Nachzucht von Tieren zuteil kommt. „Jede erfolgreiche Nachzucht zeigt, wie Zoos zum Erhalt von Tierarten beitragen. Dass die Zucht der Kuba-Rotfußdrosseln im Zoo Duisburg auf Anhieb gelungen ist, bestärkt uns in unserer Arbeit und ist ein positives Zeichen, dass sich die Tiere hier wohlfühlen“, sagt sie. Auch Tierpfleger Alexander Nolte, der die Eier des Paares erstmals Anfang Mai in der Voliere entdeckt hat, freut sich über den Zuchterfolg. „Das ist etwas ganz Besonderes.“ Perspektivisch sollen im Zoo Duisburg Folgebruten stattfinden mit dem Ziel, die Art langfristig im Zoo zu etablieren und eine neue Zoopopulation aufzubauen. Besucherinnen und Besucher des Zoo Duisburg werden gebeten, sich an der Voliere ruhig zu verhalten.

Tiergarten Kleve 29.06.2026
Tierische Sommerabende feiern Premiere Neue Großveranstaltungsreihe startet am 2. Juli 2026 im Tiergarten Kleve
Der Tiergarten Kleve startet mit einer neuen Veranstaltungsreihe in den Sommer: Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, beginnen erstmals die Tierischen Sommerabende. Bis zum 23. August 2026 verwandelt sich der Familienzoo am Niederrhein von donnerstags bis sonntags in eine stimmungsvolle Abendkulisse und lädt seine Gäste zu verlängerten Öffnungszeiten bis 21 Uhr ein. Mit dem neuen Veranstaltungsformat möchte der Tiergarten seinen Besucherinnen und Besuchern ein außergewöhnliches Sommererlebnis bieten. Während die Tiere in den kühleren Abendstunden oftmals besonders aktiv sind, erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik, Feuershows, Cocktailbar, kulinarischen Angeboten sowie besonderen Schaufütterungen. „Mit den Tierischen Sommerabenden schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte unseres Tiergartens auf“, erklärt Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek. „Wir möchten unseren Gästen zeigen, dass ein Zoo weit mehr sein kann als ein klassisches Ausflugsziel am Tag. Die besondere Abendstimmung ermöglicht spannende Tierbeobachtungen auch von dämmerungsaktiven Tieren und das abwechslungsreiche Programm machen die Sommerabende zu einem völlig neuen Erlebnis.“ Gerade in den Abendstunden lassen sich zahlreiche Tierarten besonders gut beobachten. So werden unter anderem die neuen Bennettkängurus im Känguru-Outback, die Gürteltiere, Streifenskunks und Baumstachler deutlich aktiver als während der heißen Mittagsstunden. Ergänzt wird das Angebot durch spezielle Schaufütterungen, bei denen Besucherinnen und Besucher faszinierende Einblicke in das Verhalten verschiedener Tierarten erhalten. Je nach Veranstaltungstag stehen beispielsweise Erdmännchen, Baumstachler, Stachelschweine, Skunks, Gürteltiere oder Schneeeulen im Mittelpunkt. Auch musikalisch erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. An den verschiedenen Sommerabenden sorgen unter anderem Maya Kehren mit wechselnden Musikrichtungen von Summer Lounge über Soul, Jazz und Bossa Nova bis hin zu Balladen, die Musicaldarstellerinnen Nadine van Nimwegen sowie Christina Maria Brenner, das Duo Hörbar, eine Ukulele-Gruppe sowie weitere Künstlerinnen und Künstler für die passende Atmosphäre. An ausgewählten Samstagen runden spektakuläre Feuershows das Programm ab. „Der Schutz unserer Tiere hatte bei der Planung oberste Priorität“, betont Dr. Polotzek. „Deshalb wurde das gesamte Konzept gemeinsam mit unserer Zoologie entwickelt. Die Programmpunkte finden ausschließlich in dafür geeigneten Bereichen statt und ermöglichen unseren Gästen gleichzeitig, viele Tiere zu einer Tageszeit zu erleben, in der sie besonders aktiv sind.“ Ein weiterer Vorteil für die Besucherinnen und Besucher: Für die Tierischen Sommerabende ist kein gesondertes Veranstaltungsticket erforderlich. Es gilt der reguläre Tiergarteneintritt, und selbstverständlich können auch Jahreskarteninhaberinnen und -inhaber die verlängerten Öffnungszeiten und das gesamte Programm ohne Aufpreis genießen. „Uns war wichtig, dass möglichst viele Menschen an diesem neuen Veranstaltungsformat teilnehmen können“, so Dr. Polotzek. „Deshalb haben wir bewusst darauf verzichtet, einen zusätzlichen Eintritt zu erheben. Die Tierischen Sommerabende sind ein Dankeschön an unsere Gäste und sollen den Tiergarten in einer völlig neuen Atmosphäre erlebbar machen.“ „Ein solches Veranstaltungsformat lässt sich nur gemeinsam mit starken Partnern realisieren“, betont Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek. „Unser herzlicher Dank gilt daher unseren Hauptsponsoren Tichelpark Kleve, Sparkasse Rhein-Maas, Antenne Niederrhein, Möbel Kleinmanns, Niederrhein Nachrichten, Tobacco & More sowie Niederrhein Tourismus, die die Tierischen Sommerabende mit ihrer Unterstützung überhaupt erst möglich machen.“ Da insbesondere an den Wochenenden mit einem erhöhten Besucheraufkommen gerechnet wird, bittet der Tiergarten Kleve alle Gäste, möglichst mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln (RE 10 oder SB 58) anzureisen. Wer mit dem Auto kommt, wird gebeten, neben dem Tiergartenparkplatz auch den Ausweichparkplatz an der Gesamtschule am Forstgarten zu nutzen. Von dort führt ein rund zehnminütiger Spaziergang durch die historische Parkanlage direkt zum Tiergarten. Alternativ stehen zahlreiche öffentliche Parkplätze in der Klever Innenstadt sowie an der Wasserburgallee und am Stillen Winkel zur Verfügung. Der Tiergarten weist darauf hin, dass das Parken entlang der Tiergartenstraße sowie auf Grünflächen nicht gestattet ist.

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