Zoopresseschau

Zoo Magdeburg 24.11.2018
Fast 6.000 Tierfreunde suchten Namen für weiße Löwen aus: Weiße Löwen heißen Tayo, Simba, Amari und Nyala
Genau 5.935 Stimmen gaben die Leser der „Magdeburger Volksstimme“ online oder per Telefon ab bei der Namenssuche für die vier weißen Löwen. Die Vierlinge wurden am 7. Juli 2018 geboren. Für die kleine Löwin standen die beiden Namen Kamali und Nyala zur Auswahl und für die drei Kater standen sechs Namen zur Auswahl (Simba, Binti, Karabo, Kiano, Amari und Tajo. Die weißen Löwenkater bekommen die Namen TAJO (1.047 Stimmen), SIMBA (945 Stimmen), AMARI (892 Stimmen) und die Löwenkatze bekommt den Namen NYALA (796 Stimmen). Jetzt sucht der Zoo dringend Tierpaten für das quirlige, niedliche Löwenquartett. Die Tierpatenschaft für die kleinen Löwenkann gegen einer Spende von 1000 Euro übernommen werden. Interessenten können sich unter info@zoo-magdeburg.de oder Tel. 0391 280902102 melden.

Erlebniszoo Hannover 23.11.2018
Zauberhafter Winter-Zoo!
Winterwunderwelt im Erlebnis-Zoo eröffnet – freier Eintritt ab 16 Uhr Mit einer zauberhaften Eislaufshow der jungen Eislauftalente der ESC Wedemark Scorpions wurde heute der beliebte Winter-Zoo im Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet. Bis zum 03. Februar 2019 präsentiert sich der idyllische Bauernhof Meyers Hof mit Unterstützung des Energieversorgers Avacon wieder als Winterzauberpaket für die ganze Familie und alle, die den Feierabend genüsslich einläuten wollen! „Nicht nur der Winter-Zoo hat inzwischen Tradition. Auch die Zusammenarbeit zwischen Avacon und dem Zoo Hannover läuft schon viele Jahre erfolgreich“, sagte Avacon-CEO Marten Bunnemann zur Eröffnung. Bereits zum 13. Mal steht Energieversorger Avacon dem Winter-Zoo als Sponsor zur Seite und so können sich alle Winterfreunde wieder auf die große Open-Air-Eislaufbahn mit Eisdisco, Rodelrampen für Groß und Klein, einen Wintermarkt mit kulinarischen Köstlichkeiten, zwei Kinderkarussells, den Weihnachtsmann und ein tolles Programm freuen. Auf die Besucher warten Weihnachtsbasteln, Eisdisco-Abende mit Radio Hannover, der Märchenadventskalender in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover, Tipps und Tricks von den Hannover Indians sowie der Weihnachtsmanntreff im Stall. Außerdem gibt es „Rock on Ice“ mit Radio 21, der NDR 1 Niedersachsen verlegt sein Studio in den Stall und sendet einen Tag live aus dem Winter-Zoo und auch Radio Leinehertz berichtet einen Nachmittag live vom Geschehen rund um das Eis. Im Januar startet schließlich die Dritte Offizielle niedersächsische Eiskegelmeisterschaft mit radio ffn. Neben dem neuen, einem Sternenhimmel gleichendem Lichtkonzept über der Eisfläche und den winterlichen Lichtern entlang der Wege lassen über 1.000 Meter Lichterketten, 200 Leuchtgirlanden und -sterne, 250 Meter illuminierte Eiszapfenvorhänge und über 25 tierische Leuchtfiguren den Winter-Zoo in stimmungsvollem Licht erstrahlen. Zwischen den festlich geschmückten Fachwerkhäusern lädt die große Open-Air-Eislaufbahn glitzernd unter der großen Discokugel zum Dahingleiten ein (Schlittschuhlaufen 6,00 € pro Tag) ein. „Von dem neuen Eisturm aus bietet sich der beste Blick auf das eisige Geschehen“, verriet Jeannine Fröhlich-Waschkau, Leiterin Service und Produktmanagement vom Erlebnis-Zoo. Vom Rodelberg geht es auf der Bahn rasant abwärts, während auf die Eiszwerge die etwas gemächlichere Rutschpartie auf der beliebten Porutscher-Bahn wartet. Beim Eisstockschießen und Curling (Reservierung erforderlich!) laufen Freundeskreise und Kollegenteams zur treffsicheren Winter-Hochform auf und mit den beiden Kinderkarussells auf Meyers Hof und Mullewapp geht es im Feuerwehrauto und Polizeimotorrad auf kreisrunde Verfolgungsjagd. Auf dem stimmungsvollen Winter-Markt duftet es verführerisch: Es gibt goldbraun gebackene Waffeln, köstlichen Apfel- und Aprikosenstrudel, leckeren Fetakäse im Fladenbrot, unwiderstehliche Süßkartoffelpommes und belgische Pommes, Kartoffel-Ecken, Champignon-Pfanne, Crêpes mit köstlichen Saucen und und und. Glühwein, Bratapfel- und Zwetschgenpunsch sowie heiße Schokolade wärmen richtig schön auf.

Zoo Vivarium Darmstadt 23.11.2018
Weihnachtsbasteln mit Kindern im Zoo Vivarium am 1. Dezember
Der Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet am Samstag, den 1. Dezember, einen Bastelnachmittag für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren an. Die Kinder können von 14 bis 16 Uhr zusammen mit Mitarbeitern des Zoos Weihnachtsbaumanhänger und andere weihnachtliche Gegenstände selbst herstellen. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Kind. Belastbare Kleidung ist von Vorteil. Um telefonische Anmeldung unter 06151/13 46 900 wird gebeten.

Tierpark Nordhorn 23.11.2018
Weihnachtsmarkt im Tierpark Nordhorn
Stimmungsvolle Eröffnung mit Lichterfest am Freitag, den 7.Dezember Inzwischen hat er sich weit über die Grenzen der Grafschaft Bentheim herumgesprochen – der besinnliche Weihnachtsmarkt im Familienzoo mit seiner ganz besonderen Stimmung rund um die historischen Gebäude und einem gelungenen Gesamtkonzept mit viel Kunsthandwerk! Im vergangenen Jahr strömten mehr als 30.000 Besucher insgesamt auf den besinnlichen Markt und insbesondere die kleinen Kind er wurden in feierliche Weihnachtsstimmung versetzt. Auch in diesem Jahr soll der Weihnachtsmarkt vom Freitag,7.12., bis Sonntag, 16.12., wieder ein echter Familien-Weihnachtsmarkt sein. Wie im vergangenen Jahr gibt es zur Eröffnung des Marktes ein stimmungsvolles Lichterfest am Freitag, den 07. Dezember.Gegen 16 Uhr startet Bauer Harm mit dem beleuchteten Esel Titus, begleitet von den Pfadfindern mit dem letztjährigen Friedenslicht, sowie dem ökumenischen Kinderchor und dem Schulchor Veldhausen/Osterwald in Richtung lebender Krippe. Die Buden auf dem Weihnachtsmarkt öffnen dann erstmals für die kommenden 10 Tage ihre Türen. Im Park sorgen zudem die Lichtkünstler „Sternchen und Lebkuchen“ für bezaubernde Effekte. An der Bude des Fördervereins Tierpark Nordhorn e.V. kann am Eröffnungsfreitag außerdem nach Herzenslust geknobelt werden. Um an die Erfolge aus den vergangenen Jahren anknüpfen zu können, hat der Familienzoo den Markt in diesem Jahr noch einmal erweitert. Neben der Wiese am Vechtehof und dem gepflasterten Teil des historischen Vechtehofs mit seinem Gasthaus „De MalleJan“, werden in diesem Jahr vor dem ehemaligen Saalbetrieb Borggreve deutlich mehr Hütten und ein größeres Kinderkarussell zu finden sein. Behutsam ausgebaut wurde des Weiteren die Infrastruktur im gastronomischen Bereich, damit auch zu den Stoßzeiten alle Weihnachtsmarktbesucher das kulinarische Angebot ohne lange Wartezeiten nutzen können. Der Weihnachtsmarkt findet von Freitag, den 07. bis einschließlich Sonntag, den 16.Dezember statt. An den Wochenenden wird der Markt ab 11.00 Uhr und in der Woche ab 16.00 Uhr geöffnet sein. Letzter Einlass ist täglich gegen 19.00 Uhr. Der Weihnachtsmarkt ist bis mindesten 20 Uhr, beim After Work am Mittwoch sogar bis mindestens 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt an allen Tagen ab 16 Uhr 2,00 Euro pro Person. Jahreskarten sind selbstverständlich gültig. Schon im letzten Jahr hat der Tierpark für den Neubau der Leopardenanlage gesammelt. Auch mit den diesjährigen Erlösen soll dieses Projekt vorangetrieben werden. In den festlich beleuchteten Holzhütten auf dem Zooweihnachtsmarkt präsentieren sich verschiedene regionale Anbieter mit kunsthandwerklichen Produkten. Das kulinarische Angebot des historischen Gasthauses ist auf dem Markt, im gemütlichen Gasthaus sowie im Heuerhaus zu finden und besteht in erster Linie aus regionalen Produkten wie der Bratwurst vom Bentheimer Schwein, Rinds-, Schaf- oder Wildbratwurst, sowie Brötchen mit Leberkäse oder Pulled Pork vom Bentheimer Schwein. Pommes, Wedges und Bruchettabrötchen runden das kulinarische Angebot neben einigen Dingen für den süßen Zahn ab. Neu sind in diesem Jahr hier süße Tüten für die Kinder und Churros – ein iberisches Fettgebäck mit Suchtfaktor! Und wer seinen Glühwein mal ganz gemütlich im Strandkorb bei weihnachtlicher Musik genießen will, der ist auf dem Weihnachtsmarkt im Familienzoo sowieso genau richtig. „Ein Weihnachtsmarkt im Tierpark ohne Krippe mit echten Tieren – das geht natürlich nicht“, so Heike Elkemann, Organisatorin des Tierpark-Weihnachtsmarktes. „Und so gibt es natürlich auch in diesem Jahr eine Krippe mit Maria, Josef und Christuskind, umrahmt von lebenden Tieren. Die Wunschkerzen, die sich in den vergangenen Jahren einer immer größeren Beliebtheit erfreut haben, werden wie im vergangenen Jahr vom letztjährigen Friedenslicht entzündet, welches die Pfadfinder am Eröffnungsfreitag in den Zoo zur Krippe tragen,“ so Elkemann weiter. Am Mittwoch, den 12. Dezember lädt der Zoo vor allen Dingen die arbeitende Bevölkerung bei vergünstigten Preisen zu einem Feierabendglühwein auf den Weihnachtsmarkt ein. Der Weihnachtmann wird an den beiden Sonntagen wieder da sein. Ab 11 Uhr freut er sich darauf alle Kinder mit einer kleinen Überraschung im Sternenzimmer des ehemaligen Restaurants Borggreve zu begrüßen und sich ihre Wünsche anzuhören. In den vom Tierpark neu erworbenen Räumlichkeiten werden auch die Vorleser der Stadtbibliothek an den Samstagen zu Gast sein und weihnachtliche Geschichten vorgelesen. Samstags sind zudem die Imkerfrauen zugegen, um das beliebte Wachskerzendrehen durchzuführen. Aufgrund des großen Andrangs werden alle Nordhorner gebeten nach Möglichkeit mit Fahrgemeinschaften oder am besten mit dem Fahrrad zum Weihnachtsmarkt zu kommen! An den Wochenenden wird ein kostenloser Shuttlebus vom Parkplatz des Delfinoh zum Eingang des Zoos angeboten. Einweiser und zusätzliche Beschilderung weisen dabei den rechten Weg. Alle Tierparkmitarbeiter freuen sich schon wieder auf die stimmungsvolle Beleuchtung! Die historischen Gebäude und die alten Bäume werden festlich beleuchtet und zahlreiche Tannen werden den Markt komplettieren. Regelmäßige Informationen und Fotos gibt es unter www.facebook.com/TierparkNordhorn.

Zoo Heidelberg 23.11.2018
Weihnachtsmarkt im Zoo Heidelberg am 1. und 2. Dezember 2018
Langsam werden die Temperaturen kälter und in den ersten Haushalten duftet es nach Lebkuchen und Plätzchen – die Adventszeit beginnt. Zur Einstimmung in diese besinnlichen Wochen findet am ersten Adventswochenende, 1. und 2. Dezember 2018, jeweils von 12 -19 Uhr der Weihnachtsmarkt im Zoo Heidelberg statt. Während die Zootiere sich ganz langsam auf den Winter einstellen, erleben Zoobesucher ein stimmungsvolles und weihnachtliches Programm im winterlichen Zoo. In einer ganz besonderen Atmosphäre präsentiert sich der Zoo Heidelberg beim Weihnachtsmarkt: Weihnachtsstände bieten eine vielfältige Auswahl handgefertigter Produkte und laden zum Schauen und Stöbern ein. Umringt von geschmückten Buden und Weihnachtsbäumchen kommt bei leckerem Essen und heißen Getränken schnell weihnachtliche Stimmung auf. An beiden Tagen bietet der Zoo ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, bei dem auch das durch Wippen der Eltern angetriebene Kinderkarussell und musikalische Einlagen nicht fehlen dürfen. Wer möchte, dreht mit der Mini-Expresseisenbahn eine Runde durch den Zoo. Karussell und Eisenbahn können Zoobesucher kostenlos nutzen. An verschiedenen Aktionsständen, wie dem Bastelstand der Zooschule, ist Mitmachen ausdrücklich erlaubt. Für das besondere Ambiente sorgt ab Einbruch der Dunkelheit die eindrucksvolle Beleuchtung der Parkanlage mit bunten Lichtern. Auch wenn bestimmte Bereiche mit Tieren, die in ihrer Nachtruhe nicht gestört werden sollen, gesperrt sind, steht einem Spaziergang durch den abendlichen Zoo nichts im Wege. Mit ein bisschen Glück können Zoobesucher die Erdmännchen beim Kuscheln in ihren beheizten Höhlen beobachten oder die Elefanten beim Spielen erleben. Als vorweihnachtliches Geschenk gilt am Weihnachtsmarkt-Wochenende ganztägig ein spezieller Sondertarif für den Zoo-Eintritt: Erwachsene zahlen nur 5 Euro, Kinder nur 2,50 Euro. Ein Abstecher in den Zooshop lohnt sich ebenso: An beiden Tagen, 1. und 2. Dezember 2018, gibt es 20 Prozent Rabatt auf alle rabattfähigen Shop-Artikel.

Zoo Duisburg 22.11.2018
Seelöwenkindergarten am Kaiserberg – Der kleine ‚Jonny‘ lernt, Fisch zu fressen
Was ein Seelöwe frisst ist kein Geheimnis – reichlich Fisch. Der Duisburger Seelöwenbulle ‚Atze‘ verspreist täglich gleich 6,5 Kilo der glitschigen Kost. Was für ‚Atze‘ selbstverständlich ist und die Seelöwenmädchen ‚Lucy‘ und ‚Ally‘ auch schon können, muss der kleine ‚Jonny‘ im Seelöwen-Kindergarten noch lernen. Von ihren Müttern werden die jungen Kalifornischen Seelöwen rund ein Jahr mit energiereicher Milch versorgt, interessieren sich mit zunehmendem Alter aber auch für Fisch. „Wir beobachten die Jungtiere genau und passen den Zeitpunkt ab, wann sie Interesse an Fisch zeigen. Danach versuchen wir den Spieltrieb der kleinen Seelöwen zu nutzen und sie langsam an feste Nahrung zu gewöhnen“, so Robbenpflegerin Yvona Brand. Da ‚Atzes‘ Fischhunger nahezu nicht zu stillen ist, können die drei kleinen Seelöwen in einem extra Becken in Ruhe mit dem Fisch spielen. „Beim Spielen verschlucken die Jungtiere aus Versehen ein Stück und erlernen auf diese Weise, wie man feste Nahrung frisst. Seit April fressen ‚Lucy‘ und ‚Ally‘ bereits Fisch, der kleine ‚Jonny‘ schaut es sich von den zwei Seelöwenteenies ab“, weiß Yvona Brand. Für gewöhnlich beginnen junge Seelöwen mit zehn Monaten, Fisch zu fressen. ‚Jonny‘, der Jüngste in der Duisburger Seelöwengruppe, erstaunte die Zooverantwortlichen allerdings. Mit gerade einmal sechs Monaten zeigt er bereits großes Interesse an der schuppigen Kost und bringt bereits stattliche 33 Kilo auf die Waage. Damit braucht er sich vor seinen 17 Monate alten Schwestern ‚Lucy‘ (31 Kilo) und ‚Ally‘ (40 Kilo) nicht zu verstecken. Wenn er einmal erwachsen ist, wird ‚Jonny‘ rund 300 Kilo auf die Waage bringen. Bis es soweit ist, muss er aber noch fleißig üben, Fisch zu fressen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 22.11.2018
Die innogy Zooschule in der ZOOM Erlebniswelt: Erfolgreich anders lernen
Was bedeutet Nachhaltigkeit? Was können wir gegen den Klimawandel tun? Und wie wird die Energie in der Tierwelt genutzt? In der innogy Zooschule gibt es auf solche und viele andere Fragen Antworten – altersgerecht und pädagogisch aufbereitet. Statt im Klassenzimmer werden Kinder und Jugendliche in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen unterrichtet. Egal ob für Kindergärten, Schulen oder Berufskollegs: Für jedes Alter gibt es das passende Zooschulangebot. Die Anfang des Jahres neu umgebauten Räume am Eingang der ZOOM Erlebniswelt bieten beste Bedingungen für ein erfolgreiches Lernklima: Die zwei Themenräume – ein Forscherzelt und ein Dschungelraum – sind modern und zeitgemäß ausgestattet mit Smart-Board und Audiosystem. Begegnungen zwischen Mensch und Tier kommen in der ZOOM Erlebniswelt dabei nicht zu kurz. So ergänzen sich Praxis und Theorie auf optimale Weise. Mit ihrem gemeinsamen Projekt „Zooschule“ gelingt es der ZOOM Erlebniswelt und der innogy SE, einen notwendigen Beitrag in der Bildungsarbeit, insbesondere für den MINT-Bereich zu leisten. Denn Energie und Biologie sind mehr denn je wichtige Wissensbausteine, die im Gesamtkontext vermittelt werden müssen. Wie das erfolgreich gelingt, zeigt die innogy Zooschule. Weitere Informationen unter www.zoom-erlebniswelt.de/zooschule.html Kontakt: zooschule@zoom-erlebniswelt.de Tel.: 0209 954 5117 (Sprechzeiten Mittwoch 13:00 – 15:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung)

Tierpark Sababurg 22.11.2018
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
Erleben Sie am Wochenende 01. + 02. Dezember 2018 weihnachtlich-mittelalterliches Treiben. Am Samstag, den 01. Dezember, von 10:00 bis 20:00 Uhr und Sonntag, den 02. Dezember, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr lebt diese Zeit im Tierpark Sababurg wieder einmal auf. Rund 40 Marktstände wie Perlendreher, Schmied, Töpfer und Münzsäger werden allerlei Waren feilbieten und ihr Handwerk vorführen. Natürlich bringen auch die Anbieter von Köstlichem, in flüssiger und fester Form, dem Besucher das Mittelalter in kulinarischer Art und Weise näher. Der Förderverein „Freunde des Tierparks Sababurg e.V.“ unterstützt auch dieses Jahr wieder den Weihnachtsmarkt. Die Mitglieder backen an beiden Tagen leckere Waffeln, sowohl süße als auch herzhafte, auf rustikalen Holzöfen. Es gibt Vorführungen und Aktionen für Kinder wie Fridolin Fadentüttel, der mit seinen Marionetten die kleinen Gäste faszinieren wird. Zusätzlich können die Kinder sich beim Nikolaus für mutiges Erklimmen der Himmelsleiter eine kleine Belohnung abholen. Marbun, der Gaukler, wird die Besucher mit Schabernack und Gaukelei erfreuen. Ein besonderer Musikgenuss an beiden Tagen ist die bekannte Mittelalterband Tarranis, die am Samstag und Sonntag ein abendliches Konzert veranstaltet, aber auch während des Tagesprogramms halbstündige Auftritte bietet. Zudem spielt die junge, regionale Band „Unvermeydbar“ und bereichert auf musikalische Art und Weise das mittelalterliche Treiben. Mit spektakulärer Feuerartistik wird an beiden Tagen Spiriti Sancti die Besucher, nach Einbruch der Dunkelheit, in ihren Bann ziehen. Bei all dem bunten Treiben sollten Sie nicht vergessen, den winterlichen Tierpark zu durchwandern. Es lohnt sich, den Tierpark Sababurg vor Weihnachten zu besuchen. Es gibt ein Gewinnspiel: Jeder Besucher kann an einer Verlosung teilnehmen. Verlost werden zehn Jahreskarten des Tierparks Sababurg. Die Tierparkverwaltung Sababurg und der Förderverein „Freunde des Tierparks Sababurg e.V.“ freuen sich auf Ihren Besuch. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Tel.: 05671 – 766 499 – 0 bei der Tierparkverwaltung Sababurg oder unter www.mittelalter-im-tierpark.de oder unter www.tierpark-sababurg.de.

Zoo Landau in der Pfalz 22.11.2018
Tolle Weihnachtsgeschenk-Ideen für Zoofans – Ab 1. Advent wieder Jahreskarten-Rabattaktion im Zoo Landau in der Pfalz – Zooschule bietet Erlebnisgutscheine für Kinder und Erwachsene an
„Zoobesuch statt Krawatte“ – ein zur Weihnachtszeit immer wieder gern genommenes Motto im Zoo Landau in der Pfalz, und mancher Dauergast wartet auch schon wieder auf die alljährliche Weihnachts-Rabattaktion. Ab dem 1. Advent (2. Dezember) bis einschließlich 31. Dezember 2018 ist es wieder soweit – der Zoo bietet Einzeljahreskarten für Erwachsene, Rentner Begünstigte, Kinder und Hunde mit jeweils 5 Euro Rabatt an. Gemeinsam eine erlebnisreiche Zeit im Zoo zu verbringen, ist eine prima Geschenkidee für Jung und Alt. Wer den Zoo unterstützen und einem Tierfan eine Freude machen möchte, der liegt sicherlich mit der Übernahme einer Patenschaft für eines der über 900 Tiere des Zoo Landau richtig. Dies ist bereits ab einem Jahresbeitrag von 20 Euro möglich. Vom Doktorfisch bis zum Dromedar freuen sich unsere Zootiere über weitere Paten, die eine schöne Urkunde und darüber hinaus einmal jährlich eine Einladung zu einer exklusiven Zooführung mit Direktor Dr. Heckel erhalten. Die aktuelle Tierpatenliste und ein Antragsformular finden Sie auf der Homepage des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V. (www.zoofreunde-landau.de) oder erhalten Sie an der Zookasse. Um ein „Zoo-Geschenk-Paket“ zu schnüren, finden Sie in unserem Zoo-Shop viele weitere tolle Ideen für Zoobegeisterte. Auch unsere Zooschule bietet tolle Geschenkideen an. Es können Gutscheine für Kindergeburtstage, Zooschulunterricht, Kinderbetreuung, Abenteuernachtlager sowie für Erlebnisführungen für Erwachsene und Familien erworben werden. Kommen Sie auf Ihrem Zoorundgang doch einfach mal zum Stöbern in unserem Zoo-Shop vorbei und stellen Sie ein tolles Geschenkpaket für Zoofans zusammen! Das Zoo-Team freut sich auf Ihren Besuch und wünscht eine schöne Adventszeit!

Kölner Zoo 22.11.2018
Erdferkeldame „Curly“ neu im Kölner Zoo – Sie bildet eine muntere Zweier-WG mit Artgenossin „Himba“ im Hippodom des Zoos
Neuzugang im Kölner Zoo: Erdferkel-Dame „Curly“ ist im Hippodom eingezogen. „Curly“ kam am 12. November aus dem Zoo im belgischen Antwerpen an den Rhein. Geboren wurde sie im Burgers Zoo, Niederlande. In Köln teilt sie sich die Anlage mit Artgenossin „Himba“, die Ende vergangenen Jahres in den neu gestaltete Erdferkel-Bereich eingezogen ist. Sie sechzehnjährige „Curly“ ist etwas kleiner und heller als die siebenjährige „Himba“. Zudem hat sie weniger Haare. „Curly“ hat bereits fünf Mal erfolgreich Nachwuchs großgezogen. Ihr letztes Jungtier lebt aktuell noch in Antwerpen. „Curly“ zeigt sich aktiv. Sie springt und gräbt gern und ist sehr freundlich zu den Tierpflegern. Erdferkel sind in jeglicher Hinsicht sehr ungewöhnliche Tiere. Als einzige Vertreter einer eigenen Ordnung und Familie der Säugetiere, der sogenannten Röhrenzähner, sind sie in ihrer Verbreitung auf den afrikanischen Kontinent beschränkt. Dort bewohnen sie nahezu alle terrestrischen Lebensräume. Mit ihren kraftvollen und schaufelartig bekrallten Vorderbeinen graben sich Erdferkel mühelos in Termitenbauten und Bodennester von Ameisen, von denen sie sich hauptsächlich ernähren. Durch ihren hervorragenden Geruchsinn finden sie ihre Beute, wobei lange Haare in den Nasenöffnungen der langgezogenen Schnauze gegen das Einatmen von zu viel Staub schützen. Einmal freigelegt, lecken Erdferkel die Ameisen und Termiten zu Tausenden mit ihrer 30 Zentimeter langen und klebrigen Zunge auf. Das Erdferkel ist ein kompakt gebautes Tier. Es besitzt einen kräftigen Leib mit markant aufgewölbtem Rücken, einen verhältnismäßig kleinen Kopf und einen langen, fleischigen Schwanz. Die Ohren sind tütenförmig und ihre Körper größtenteils nur leicht behaart. Dies hat ihnen den Vergleich mit Schweinen eingebracht. Erdferkel sind jedoch eher mit Elefanten, Seekühen, Schliefern und Rüsselspringern verwandt als mit den Paarhufern. Die Tiere leben im Freiland meistens allein und sind nachtaktiv. Sie lassen sich im Zoo auf Aktivitätsphasen am Morgen und am Abend lenken und in kleinen Gruppen halten. Im Freiland schlafen Erdferkel tagsüber in selbst gegrabenen Erdhöhlen. Im Kölner Zoo schlafen sie in einer künstlich gebauten Höhle mit Besuchereinblick durch eine Scheibe. In Deutschland werden nur in drei weiteren Zoos Erdferkel gehalten, in Berlin, Frankfurt und Saarbrücken. Erdferkel können in Zoos bis zu 30 Jahre alt werden.

Zoo Dresden 22.11.2018
Zoo Dresden trauert um einen der ältesten Zoobewohner – Riesenschildkröte Hugo I gestorben
Am 02.11.2018 ist unsere Aldabra-Riesenschildkröte (Aldabrachelys gigantea) Hugo I verstorben. Unsere vier Riesenschildkröten Hugo I, II, III + IV befanden sich bereits seit dem 25. September in ihrem für die Besucher nicht einsehbaren Winterquartier hinter den Kulissen, so dass wir uns entschieden, den Tod des Tieres erst nach dem Abschluss der pathologischen Untersuchungen bekanntzugeben. Hugo I wurde bereits seit 2016 wiederholt durch die Zootierärzte behandelt, da im Rahmen der jährlichen Routineuntersuchung eine starke Anämie aufgefallen war. Sein Allgemeinbefinden war dabei allerdings nicht sichtlich beeinträchtigt. Auch gemeinsam mit externen, auf Reptilien spezialisierten Kollegen konnte keine Ursache der Erkrankung ermittelt werden. Größe und Gewicht des Tieres erschwerten zudem eine weitergehende Diagnostik. Durch symptomatische Therapie konnte der Zustand von Hugo I über die letzte Zeit stabil gehalten werden. So kam sein Tod für uns sehr überraschend. Die pathologische Untersuchung ergab einen umfangreichen, irreversiblen Leberschaden sowie Veränderungen der Nieren. Über das genaue Alter von Hugo I kann nur spekuliert werden. Er kam bereits am 28.07.1971 als ausgewachsenes Tier in den Zoo Dresden, und war somit vielen Dresdnern gut bekannt. Über die maximale Lebenserwartung von Riesenschildkröten ist nur wenig bekannt, sie können jedoch ohne weiteres deutlich über 100 Jahre alt werden. Die Mitarbeiter des Zoo Dresden sind über den Verlust dieses charismatischen Zoobewohners sehr traurig und werden Hugo I vermissen. Für Rückfragen steht Ihnen Zootierarzt Dimitri Widmer unter der Rufnummer 0351 – 4780633 gern zur Verfügung.

Zoo Magdeburg 22.11.2018
Zwei tonnenschwere Lederhülsenbäume für die Elefantenanlage
Riesig und tonnenschwer: zwei Lederhülsenbäume mit einem Großdrahtballen-Durchmesser von zweieinhalb Meter und einer Kronenendhöhe von 6,5 Meter wurde auf der Elefanten-Außenanlage eingepflanzt. Jeder „Baumriese“ wog etwa sechs Tonnen! „Die riesigen Bäume sollen einerseits den Elefanten als Schattenspender dienen, anderseits für die Grünen Meerkatzen als „Affenstützpunkt“ fungieren“, erläutert Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Die tonnenschweren Großbäume kamen von der Baumschule Lorberg aus Berlin. In Vorbereitung der Pflanzaktion baggerte der Zoo-Gartenbereich die Wurzelbereiche aus und brachte zehn Kubikzentimeter Pflanzsubstrat je Baumstandort ein. Die Firma Breithaupt und Philipp hat mit einem 140-Tonner-Mobilkran diese „Baumriesen“ abgeladen und in die vorbereiteten Flächen der Elefantenanlage fachgerecht eingesetzt – unter Einsatz einer Unterflurbaumverankerung zur Sicherung. Zusätzlich bekamen die Bäume noch eine unterirdische Bewässerungsanlage.

Zoo Osnabrück 22.11.2018
Eigene „Zoo-Lights“ für den Zoo Osnabrück – 2019 erstmals mit eigenen Lichtfiguren und Vermarktung
Eigene Lichtinstallationen, eine neue Vermarktungsstrategie und ausgewählte Veranstaltungen: Nachdem die „Zoo-Lights“ den Zoo Osnabrück in diesem Herbst fast zwei Monate mit farbenfrohen Lichtfiguren erhellten und über 40.000 Besucher an den Schölerberg lockten, plant der Zoo nun eine Wiederholung für 2019 mit eigenen Lichtern. Vom 15. September bis 11. November 2018 erhellten die Lichtfiguren der „Zoo-Lights“ den abendlichen Zoo Osnabrück. Rosa schimmernde Flamingos flankierten die Wege im Eingangsbereich, eine leuchtende Elefantenherde erstrahlte im Zoozentrum und funkelnde Seesterne hingen in den Bäumen und lockten insgesamt über 40.000 Besucher zu dem Lichterfest. „Für uns waren die ‚Zoo-Lights‘ auch in diesem Jahr wirtschaftlich tragfähig. Die Kosten für das Ausleihen der Lichtfiguren von 160.000 Euro für 60 Tage schmälern die Einnahmen aber natürlich entsprechend“, resümiert Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Um den Gewinn in Zukunft zu vergrößern, will der Zoo Osnabrück ab 2019 mit eigenen Lichtfiguren an den Start gehen: „Im Gegensatz zu vielen anderen Zoos finanzieren wir uns fast ausschließlich selbst und erhalten kaum kommunale Zuschüsse. Damit wir unsere Tiergehege auch künftig weiterhin erneuern und vergrößern können, brauchen wir daher gute Ideen, um zusätzlich Geld einzunehmen“, begründet Busemann die Entscheidung. Die Investitionskosten von rund 250.000 Euro für die Lichtfiguren sollen sich spätestens nach drei Jahren rechnen. Dabei helfe auch eine neue Vermarktungsstrategie: „Wir wollen die Ausstellung nicht nur bei uns im Zoo nutzen, sondern zusätzlich auch an andere Zoos, Veranstalter und Firmen verleihen. Das Konzept dafür haben wir erst kürzlich bei der Tagung der kaufmännischen Direktoren und Leiter deutscher Zoos in Stuttgart vorgestellt und sind dabei auf großes Interesse gestoßen. Erste Gespräche laufen bereits“, berichtet der Geschäftsführer. Einzelne Objekte könne man darüber hinaus im Zuge von Tierpatenschaften an Sponsoren des Zoos verleihen, sodass sie diese in ihrem Unternehmen ausstellen könnten. Bei Logistik, Einlagerung und Aufbau unterstützt der Zoo-Partner HK-Medien. Eigene „Zoo-Lights“ bereits im Bau Über 400 größtenteils tierische Leuchtobjekte möchte der Zoo künftig ausstellen können. Die ersten Figuren sind bereits im Bau: „Zum einen haben wir neue Lichtfiguren wie Giraffen, Affen und Palmen. Aber auch einige Tiere, die den Besuchern in den vergangenen zwei Jahren gut bei uns gefallen haben wie die Pinguine oder Flamingos, sind für unsere Ausstellungen geplant“, verrät Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp. „Wir haben die Objekte so ausgewählt, dass wir von Jahr zu Jahr variieren können, sodass die Besucher immer wieder etwas Neues entdecken.“ Produziert werden die Osnabrücker „Zoo-Lights“ in China, bei einem Unternehmen, das in diesem Bereich bereits tätig ist. Auch bei dem Kontakt nach China profitiert der Zoo von seinem Netzwerk aus über 200 Unternehmen, die den Zoo unterstützen: „Die Firma DIGILED arbeitet bereits mit dem Produzenten in China zusammen, hat für uns den Kontakt hergestellt und kümmert sich um die Produktion. Vor zwei Wochen waren die Kollegen vor Ort und konnten die Einzelheiten besprechen“, berichtet Andreas Busemann. Veranstaltungen als Begleitprogramm Neben den neuen Lichtfiguren entwickelt der Zoo außerdem das Begleitprogramm der „Zoo-Lights“ für das kommende Jahr weiter: „Im Gegensatz zur Premiere 2017 haben wir das Lichterfest in diesem Jahr mit vielen zusätzlichen Veranstaltungen begleitet: An den Wochenenden sorgten zum Beispiel die Afrikanischen und Brasilianischen Nächte oder ein Kunsthandwerkermarkt für Abwechslung. Dabei konnten wir beobachten, welche dieser Veranstaltungen besonders gut bei den Besuchern ankamen“, erklärt Andreas Busemann. „Daraus können wir nun Rückschlüsse für die kommenden Jahre ziehen.“ Besonders beliebt waren die Laternenwoche und das „Mittelalter Spectaculum“ sowie das „Halloween-Festival“, bei dem mit rund 7.500 Besuchern ein neuer Rekord verzeichnet werden konnte.

Tierpark Berlin 22.11.2018
Tiger Taufe4 – Seltenes Tigerquartett im Tierpark Berlin entdeckt das erste Mal die Außenanlage
Da verliert selbst eine Tigermama die Übersicht: Vier kleine Tiger fauchen, zwicken und tollen umher – das markante Streifenmuster macht den Trubel beim ersten öffentlichen Ausflug auf die Felsenanlage dann perfekt. Am heutigen Donnerstag wurden die Namen der am 4. August 2018 im Tierpark Berlin geborenen Vierlinge der äußerst seltenen Sumatra-Tiger feierlich bekannt gegeben. Die kleinen Tiger, zwei Kater und zwei Katzen, hören ab sofort auf die Namen Willi, Oscar, Seri und Kiara. Bei den ersten tapsigen Schritten außerhalb der Wurfhöhle war von Schüchternheit keine Spur zu sehen. Die kleinen Tiger kabbeln miteinander und schnappen sich gegenseitig die ersten Fleischhappen in Probiergröße vor der Nase weg. Gemeinsam mit dem Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und dem Vorstand der Berliner Sparkasse Hans Jürgen Kulartz verkündete der indonesische Botschafter Arif Havas Oegroseno die Namen des Tigerquartetts: „Der Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tigern ist ein großer Erfolg. Ich freue mich, dass der Tierpark Berlin einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Art leistet. Dieser Nachwuchs der Sumatra-Tiger ist gleichzeitig ein Symbol der traditionell engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indonesien. Ich freue mich sehr darauf, die Kooperation zwischen indonesischen Zoos und dem Berliner Zoo und Tierpark, aber auch mit anderen Zoos in Deutschland im Allgemeinen, weiter zu vertiefen und zu erweitern“. Der Tierpark Berlin engagiert sich bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Erhaltungszucht. In Zusammenarbeit mit zoologischen Einrichtungen weltweit sollen so stabile Reservepopulationen für bedrohte Tierarten geschaffen werden. Erst im Alter von zwei Jahren sind die Jungtiere bereit, eigene Wege zu gehen und in andere zoologische Einrichtungen zu ziehen. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird das Quartett jedoch erstmal in das neu gestaltete Regenwaldhaus ziehen. „Zwischen üppigem Grün und in Dschungel-Atmosphäre werden die Besucher ganz neue Einblicke auf die Tiere bekommen und nebenbei Faszinierendes über die Bewohner des Regenwalds erfahren“, verspricht Knieriem. Im neu gestalteten Alfred-Brehm-Haus wird der Fokus auf dem Artenschutz liegen. „Es ist eine Freude die Patenschaft für die kleinen Tiger zu übernehmen und ihnen beim Großwerden zuzuschauen“, verkündet Hans Jürgen Kulartz. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Sparkasse hatten fast 400 Namensvorschläge gesammelt, aus denen die Tigernamen ausgewählt wurden. Je nach Witterung können die Tierpark-Gäste die Tigerfamilie täglich zwischen 12 und 13 Uhr sehen. Hintergrund: Im Tierpark Berlin wurden am 4. August 2018 vier kleine Tiger geboren. Die aus indonesischen Zoos stammenden Sumatra-Tiger, Mutter Mayang (7) und Vater Harfan (10), leben seit 2013 im Tierpark, die Vierlinge sind ihr erster gemeinsamer Nachwuchs. Sumatra-Tiger gehören zu den seltensten Großkatzen der Welt. Nach Schätzungen leben nur noch 350 bis 450 Tiger in den Regenwäldern

Zoo Salzburg 22.11.2018
Traurige Nachricht aus dem Zoo Salzburg: Gänsegeier-Dame Gundula ist tot!
Gestern wurde auf einem Feld in der Nähe des Zoos die schwerverletzte Geier-Dame Gundula aufgefunden. Trotz tierärztlicher Intensivbehandlung kam jede Hilfe zu spät: Gundula starb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an ihren Verletzungen. Eine pathologische Untersuchung soll Aufschluss über die Todesursache geben, da ein Fremdverschulden derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Fast wäre Gundula 40 Jahre alt geworden. 1979 schlüpfte das Gänsegeier-Weibchen im Alpenzoo Innsbruck aus dem Ei. Im Herbst übersiedelte sie dann nach Salzburg. Hier schloss sie sich den schon damals frei fliegenden Gänsegeiern des Salzburger Tiergartens Hellbrunn an. Gundula war eine „tierische“ Berühmtheit im Salzburger Zoo: Wenn sie hungrig war, landete sie auf dem Besucherweg im Zoo, um zu fressen. Egal wie viele Menschen sich dort gerade aufhielten. So wurde sie von abertausenden Zoobesuchern bestaunt und fotografiert. Ihr Tod ist nicht nur für das Zoo-Team ein herber Verlust, sondern auch für die Salzburger Gänsegeier-Kolonie. Einerseits schlossen sich ihr andere Geier beim Flug in den Zoo an, andererseits brütete Gundula mit ihrem Partner immer wieder erfolgreich am nahe gelegenen Untersberg.

Tierpark Bochum 22.11.2018
Bedrohten Wildvögeln auf der Spur Bochumer Biologiestudent forscht an Methode zum Nachweis von Vogel-DNA in der Umwelt
Tiere in freier Wildbahn nachzuweisen ist eine der wichtigsten Aufgaben von Wissenschaftlern und Artenschützern. Bei einigen Arten ist die Suche mit dem bloßen Auge aufgrund der Größe oder des häufigen Vorkommens nicht schwer. Ist die betroffene Tierart ab er sehr klein oder besonders selten, reicht die herkömmliche Methode der Tierzählung nicht aus. Robin Schütz, Biologiestundet an der Ruhr-Universität Bochum am Lehrstuhl für Evolutionsökologie und Biodiversität der Tiere, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wasservögel mittels einer alternativen, molekularbiologischen Methode nachzuweisen. Für seine Forschung suchte er sich den Tierpark + Fossilium aus, um das Verfahren an den dort gehaltenen Watvögeln durchzuführen. Mehrere Tage verbrachte der Bachelorstudent in der Watvogel-Voliere des Tierparks und beobachtete dort das Verhalten der Löffler, Säbelschnäbler, Rotschenkel und Kampfläufer. So konnte er festhalten, wie oft und wie lange sich die Vögel im Wasser aufhalten. Zusätzlich entnahm er Wasserproben, welche in einem nächsten Schritt im Labor untersucht wurden. „Wie jedes Tier hinterlassen auch Wasservögel ihre Spuren, indem sie Urin oder Kot absetzen, die für einige Zeit im Wasser verbleiben. Diese Quellen der sogenannten Umwelt-DNA – oder kurz eDNA – habe ich mir zu Nutze gemacht, um das genetische Material der Vögel aus den Wasserproben zu extrahieren. Mittels eigens entwickelter Marker und verschiedener molekularbiologischer Verfahren war es mir möglich, die einzelnen Vogelarten zu identifizieren“, erklärt Robin Schütz seine Arbeit. Um seine Ergebnisse zu verifizieren, verglich er diese mit der DNA aus den Federn der untersuchten Vögel und ließ sich die Resultate zusätzlich von einem externen Labor bestätigen. „Tiere mittels Umwelt -DNA nachzuweisen ist keine vollständig neue Methode. An vielen Amphibien- und Fischarten wurde sie bereits erfolgreich angewandt. Mein Ziel war es, das Verfahren nun auch für Wasservögel zu etablieren, um so seltene und gefährdete Wildvögel besser erfassen und somit nachhaltig schützen zu können“, berichtet Robin Schütz. Für den Tierpark + Fossilium Bochum haben wissenschaftliche Arbeiten wie diese einen hohen Stellenwert. Als moderner Zoo hat er sich der Forschung als eines seiner Kern aufgaben, neben den Bereichen Bildung und Natur-und Artenschutz, verpflichtet. Zoodirektor Ralf Slabik: „Wir arbeiten mit einem großen Netzwerk aus lokalen und regionalen universitären Einrichtungen und anderen Bildungspartnern zusammen. Viele zoologische Aspekte können bei Tieren in menschlicher Obhut viel leichter und besser erforscht werden als in der Wildbahn. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen nicht nur den Tierbeständen im Freiland, sondern kommen schließlich auch uns zu Gute und ermöglichen es uns, ggf. unsere Haltungs- und Zuchtbedingungen zu optimieren.“

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 22.11.2018
Weihnachtsaktion in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen – Tierpatenschaften zu Sonderkonditionen
Auch dieses Jahr bietet die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen zur Weihnachtszeit jede Menge tolle Geschenkideen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Tierpatenschaft? Dafür gibt es ab dem 26. November bis zum 20. Dezember 2018 einen Nachlass von 10 Prozent auf die Kosten einer Patenschaft pro Tier und Jahr. Wer hat sie nicht, seine Lieblingstiere in der ZOOM Erlebniswelt? Egal ob Erdmännchen, Waschbär oder Baumpython – eine Tierpatenschaft ist für alle Tiere möglich. Als Dankeschön erhalten die Paten eine Patenurkunde und Informationen über ihr Patentier. Bei Übernahme einer Patenschaft für 100 € oder mehr erhalten Paten zusätzlich zwei Tageskarten, bei Patenschaften ab 500 € gibt es sogar eine Jahreskarte für die ZOOM Erlebniswelt. Neben den Tierpatenschaften gibt es im ZOOM Shop eine große Auswahl an tollen Geschenken wie Plüschtiere, Bücher, Puzzle und noch vieles mehr. Ebenfalls eine gute Idee: Ein Gutschein für eine Jahreskarte, womit Besucher die Weltreise an einem Tag das ganze Jahr über erleben dürfen. Mehr Infos zur Rabattaktion bei den Tierpatenschaften unter www.zoom-erlebniswelt.de/patenschaften.html , telefonisch unter 0209 95450 oder direkt vor Ort im Service Center der ZOOM Erlebniswelt.

Tiergarten Worms 22.11.2018
Zum Auftakt heulen die Wölfe
Mit der ersten Wolfsnacht am 1. Februar um 18 Uhr beginnt im Tiergarten Worms die neue Veranstaltungssaison 2019. Viele weitere Highlights folgen. Vorverkaufsstart für die Wolfsnächte startet am 1. Dezember um 9 Uhr – erstmals ist ein Online-Ticketkauf möglich. Der Tiergarten Worms bietet auch im neuen Jahr eine Vielzahl an spannenden Veranstaltungen. Gleich zu Beginn des neuen Jahres machen die beliebten Wolfsnächte den Auftakt. Die erste Wolfsnacht findet am 1. Februar 2019 statt und ist der Auftakt für die bis Ende Februar – jeweils freitags und samstags – regelmäßig, stattfindenden Wolfsnächte. Eingeladen sind alle, die in außergewöhnlicher Atmosphäre die faszinierenden Tiere hautnah erleben möchten und das in einer einzigartigen Umgebung. Freuen Sie sich ab 18 Uhr auf die spannende Veranstaltung im eigens illuminierten Tiergarten. Auch auf eine Valentinswolfsnacht – nur für Verliebte – und Kinder-Wolfsnächte können sich die Besucher freuen. Viele interessante Details sind an diesem Abend während des geführten Rundgangs von den Tierpflegern zu erfahren, insbesondere natürlich über die Hauptakteure der Nacht: Warum ist der Wolf einst aus Deutschland verschwunden? Wie und warum ist er zurückgekommen, was frisst er überhaupt und vor allem, wie geht man mit ihm um, wenn er nun wieder in die deutschen Wälder zurückkehrt? Die Wolfsfütterung bildet dabei das Highlight des Abends. Dabei kann man die faszinierenden Raubtiere dann noch intensiver in ihrem naturnahen Gehege beobachten und mit etwas Glück dem beeindruckenden Wolfsgeheul des Rudels zuhören. Auch in diesem Jahr sorgen die fleißigen Helfer vom Freundeskreis des Tiergarten Worms e.V. mit warmen Getränken und einem kleinen Imbiss für das leibliche Wohl der Gäste. Wer mag, kann sich am Lagerfeuer Stockbrot backen oder den Geschichten in der geheimnisvollen Erdhöhle lauschen. Diese Abende sind besonders für die Kinder ein tolles und aufregendes Erlebnis in den dunklen und langen Wintermonaten. Bei den beiden Wolfsnächten des letzten Februarwochenendes heißt es explizit „nur für Kinder“, denn sie sind ausschließlich für Kinder und ihre Familien reserviert. Gerne darf es bei der „Wolfsnacht für Kinder“ auch mal etwas spielerischer zugehen, wenn sich die kleinen Besucher mit ihren Eltern in kindgerechten Führungen, durch die Reviere zum Wolfsgehege bewegen, auch, um zu erfahren, ob der Wolf das Reh wirklich zum Fressen gern hat. Auch die anschließende Lagerfeuerromantik sorgt für einen unvergesslichen Abend. Bitte beachten Sie, dass mindestens eine erwachsene Begleitperson pro Anmeldung erforderlich ist und die Wolfsnächte generelle für Kinder ab 6 Jahren konzipiert sind. Valentinswolfsnacht – tierisch verliebt? Wer es romantischer mag, wählt die Wolfsnacht „Nur für Verliebte“ am 14.Februar, dem Valentinstag. Das Tiergarten-Team überrascht die Teilnehmer mit einem besonderen Programm. Und das nicht nur für frisch Verliebte, sondern für alle interessierten Paare. Auch bei den Führungen werden entsprechende Schwerpunkte gesetzt: Welche Tiere bleiben ein Leben lang beieinander, welche gehen fremd? Was gilt als sexy, wer zickt beim ersten Date und warum stehen Flamingos auf Massenhochzeit? Karten im Vorverkauf sichern – Vorverkauf beginnt am Samstag, 1.12.2018, 9.00 Uhr | Erstmalig Online-Ticketkauf Die Veranstaltungsangebote des Tiergarten Worms sind ein Besuchermagnet weit über die Region hinaus. Aufgrund der zu erwartenden großen Nachfrage werden pro Person maximal sechs Tickets ausgegeben. Die Karten zu je 10 Euro werden vor Ort an der Tiergartenkasse und erstmals über ein Online-Buchungssystem verkauft. Die Onlinebuchung ist über die Internetseite des Tiergarten Worms unter www.tiergarten-worms.de möglich. Die Karten für die Valentinsnacht kosten je 14 Euro und es werden maximal zwei Tickets pro Person abgegeben; die Wolfsnacht für Verliebte ist nur für Erwachsene. Dauerkarten haben keine Gültigkeit. Hunde sind während der Veranstaltung nicht erlaubt. Der Onlineticketkauf für die Wolfsnächte ist ab 1.12.2018 über die Webseite des Tiergarten Worms unter www.tiergarten-worms.de möglich.

Zoo Landau in der Pfalz 21.11.2018
ERWEITERTES ANGEBOT DER ZOOSCHULE – für die Kinderbetreuung im Zoo Landau in der Pfalz während der Winterferien 2018/2019 für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Das beliebte Betreuungsangebot der Zooschule Landau ist aufgrund der großen Nachfrage erweitert worden. Ab sofort können Eltern ihre schulpflichtigen Kin­der zwischen 6 und 12 Jahren bereits ab 7:30 Uhr in die Zooschule bringen und um 13:00 Uhr, 14:00 Uhr oder um 16:00 Uhr abholen. Bleiben die Kinder länger als 13:00 Uhr im Zoo, erhalten sie ein warmes Mittagessen. Dieses wird gemütlich mit der Gruppe im Zoorestaurant eingenommen. In den Winterferien (20.12.2018 bis 04.01.2019) kann jeder Tag einzeln gebucht werden. An jedem Tag gibt es ein neues, attraktives Programm, in dessen Mittel­punkt die Zootiere stehen. Vor Weihnachten werden auch kleine Geschenke ge­bastelt, nach Weihnachten geht es um das kreative Gestalten mit Verpackungs­materialien, die noch von den Festtagen vorliegen. Direkte Tierkontakte sind jeden Tag mit dabei.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 21.11.2018
Erstmals Nachzucht der Laufvögel in der Wilhelma – Bei Nandus ist die Kinderstube reine Männersache
Zweimal am Tag spielt sich neuerdings eine merkwürdige Szene in der Wilhelma ab: Ein schreitender Laufvogel durchmisst die Südamerika-Anlage, umkreist von fünf flitzenden Rennküken, während ein in sich ruhender Hirte gelegentlich in die Hände klatscht. Nandu-Hirte ist ein neuer Job mitten in Stuttgart. Im Zoologisch-Botanischen Garten haben die Charaktervögel der Pampa Brasiliens und Argentiniens Nachwuchs. Und das ist Neuland für alle Beteiligten, dem Neuzugang Brutus sei Dank. „Wir hatten bei den Nandus noch nie einen Hahn, der brütet“, sagt die Tierpflegerin Andrea Timm. Einen Hahn, der brütet? Richtig, bei den Nandus ist der Nachwuchs reine Männersache – fast zumindest: „Die Hennen legen nur die Eier, der Hahn brütet sie aus und betreut die Küken ein halbes Jahr lang allein“, sagt Timm. „Wir mussten die beiden Hennen Tara und Nila sogar abtrennen, damit der Hahn Brutus seine Ruhe hat, damit er sich um die Kleinen kümmern kann.“ Die Hennen leisten nun im Nachbargehege den vielen anderen Südamerikanern Gesellschaft: Alpakas, Vikunja, Maras und Ameisenbären. Die Pekaris sperren die Wilhelma-Pfleger ebenso weg, wenn Brutus mit Gefolge zweimal am Tag betreuten Ausgang hat. Als Allesfresser könnten die neuweltlichen Nabelschweine den Mini-Nandus gefährlich werden. Denn während diese Vögel ausgewachsen 1,60 Meter hoch und bis zu 30 Kilo schwer werden, sind die einen Monat alten Küken gerade einmal handtellergroß. Deswegen brauchen sie im Moment menschlichen Geleitschutz. Denn Ungemach droht aus der Luft. Von den ursprünglich sechs Küken haben sich Krähen eines geholt. „Der wehrhafte Hahn verteidigt seine Küken schon“, berichtet Timm. „Aber gegen einen ganzen Schwarm Krähen kann er nicht alle abschirmen.“ Also hält ein Hirte Wache, während sie sich ihr Futter zusammensuchen. „Als Nestflüchter ernähren sich die Küken sofort selbst“, so Timm. „Brutus zeigt ihnen die guten Stellen – und wo Papa pickt, picken sie auch. Damit sie jetzt im Spätherbst satt werden, füttern wir natürlich zu: zum Beispiel Salat, Kartoffeln, Sellerie und ein paar Insekten.“ Besonderes Augenmerk legen die Pfleger auf einen Sonderling des Quintetts. Ein Küken ist ein Weißling. Ihm fehlen nicht, wie einem Albino, genetisch bedingt alle Farbpigmente, aber es hat als Anomalie ein sehr helles, fast weißes Federkleid. In der Natur kommen die auffälligen Weißlinge selten vor, weil sie sich schlecht tarnen können und daher leichte Beute sind. Dass das Überleben der ganzen Art der Nandus inzwischen potenziell gefährdet ist, hat allerdings andere Ursachen. Zunächst haben die Bestände deutlich abgenommen, weil er bis in die 1980er Jahre intensiv gejagt wurde, um sein Fleisch und Leder zu verwerten. Die Federn endeten oft als Staubwedel. Und bis heute verdrängen Bauern den Laufvogel zunehmend, indem sie immer mehr seines Lebensraums in der Pampa in landwirtschaftliche Felder umwandeln.

Zoo Zürich 21.11.2018
WENN DER FRÜHLING AM WINTERANFANG STEHT
Die asiatischen Burma-Leierhirsche bringen bei uns ihre Jungen zu Beginn der kalten Jahreszeit auf die Welt. Eben noch haben bei uns in den Bergen die Rothirsche eifrig um die Gunst der Weibchen geworben und röhrend ihre Qualitäten den Nebenbuhlern kundgetan. Gut siebeneinhalb Monate später, Ende Mai anfangs Juni, kommt dann der Nachwuchs. Aber Hirsch ist nicht gleich Hirsch. Und so sieht das Fortpflanzungsmuster beim Burma-Leierhirsch anders aus, und klimatisch gesehen nicht gerade «saisongerecht». Denn bei diesem Hirsch sind die Jungtiere in den letzten Wochen und Tagen zu Winterbeginn geboren worden. Im Bestand gefährdete tropische Hirschart – Das Verbreitungsgebiet der Leierhirsche liegt in Süd-Südostasien zwischen der Ostgrenze Indiens und der Insel Hainan und schliesst die Länder Indien, Myanmar, Laos, Kambodscha und China ein. In Thailand und Vietnam ist diese Art sehr wahrscheinlich ausgestorben. Galt der Leierhirsch um 1980 noch als weit verbreitet, ist sein Bestand in den letzten Jahrzehnten drastisch zurück gegangen und umfasst nur noch wenige kleinere Populationen. Diese Art wird daher von der Internationalen Welt-Naturschutzunion IUCN in der Roten Liste als «stark bedroht» eingestuft. Jagd und Zerstörung des Lebensraums sind die wichtigsten Bedrohungsfaktoren. Vom Leierhirsch werden drei Unterarten unterschieden: Grob gesagt lebt eine in Myanmar und je eine östlich und westlich davon. Die bei uns gepflegte Unterart ist der Burma-Leierhirsch. Die Leier im Namen des Hirsches nimmt Bezug auf die Ausbildung des Geweihs. Den Lebensraum des Burma-Leierhirsches bilden in den Ebenen von Zentral- und Nord-Myanmar vor allem lichte, laubabwerfende Wälder mit Gras als Unterwuchs. Als Nahrung dienen den Hirschen Gräser und Blätter sowie Blüten und heruntergefallene Früchte. Fortpflanzungszyklus folgt dem Kalender, nicht dem Klima – Trotz veränderter klimatischer Bedingungen halten die Burma-Leierhirsche bei uns an ihrem Fortpflanzungsfahrplan aus ihrem Herkunftsgebiet fest. Die Brunftzeit fällt in die Monate Februar bis Juli. Zwischen Juli und August werfen die Stiere ihr Geweih ab. (Ein Stier hat bei uns über fünf Jahre sein Geweih jeweils zwischen dem 17. und 29. Juli abgeworfen). Die Geburt der Jungtiere erfolgt zwischen September und April, mit einer Häufung in den Monaten Oktober bis Dezember. Die Jungtiere kommen nach einer Tragzeit von rund 240 Tagen mit einem Geburtsgewicht von 3.5–5.5 Kilogramm zur Welt. Die Kälber sind in den ersten Tagen Ablieger, sie folgen also nicht gleich der Mutter nach, sondern suchen nach dem Säugen einen etwas versteckten Liegeplatz auf und verharren dort, bis sie von der Mutter gerufen werden. Die Säugezeit dauert rund drei Monate. Die Geburtssaison fällt im Herkunftsgebiet dieser Hirsche auch in die «kühle» und zudem trockene Jahreszeit, liegen die Temperaturen dann doch «nur» um die 15–25 Grad Celsius. Das Wachstum des Geweihs ist um die Jahreswende Dezember/Januar abgeschlossen. Die Hirschstiere fegen dann ihr neues Geweih und sind bereit für die kommende Brunftzeit. Internationale Herkunft der Zürcher Tiere – Die Haltung von Burma-Leierhirschen startete im Zoo Zürich 1981. Den Anfang machten drei Tiere aus dem Tierpark Berlin und aus Leipzig. Die ersten Geburten erfolgten schon drei und fünf Monate nach Ankunft der zu diesem Zeitpunkt bereits trächtigen Hirschkühe. Den heutigen Bestand bildet eine «internationale Truppe»: Der Hirschstier kommt aus Leipzig, von den Hirschkühen stammen fünf aus Lissabon, Prag und dem Tierpark Berlin, weitere drei sind gebürtige Zürcherinnen. Dazu gehören noch fünf männliche Kälber, zwei vom letzten und drei von diesem Winter, und ein Jungtier noch unbekannten Geschlechts. In früheren Jahren wurden zudem Tiere aus dem Bronx Zoo (New York) und Burgers Zoo (NL) in die Zuchtgruppe integriert. Zwei Junge in einem Jahr und das 100. insgesamt – Die Geburtssaison startete diesen Winter am 30. Oktober. Die Mutter dieses ersten Kalbes hatte nur 270 Tage zuvor, am 7. Februar, die letztjährige Geburtssaison abgeschlossen. Weitere Jungtiere folgten am 3., 5. und 9. November. Das Jungtier vom 9. November musste wegen eines Beckenbruchs eingeschläfert werden. Am 19. November schliesslich kam im Zoo Zürich der 100. Leierhirsch zur Welt. Der Umstand, dass die Geburten mehrheitlich in einer klimatisch für Jungtiere nicht gerade günstigen Zeit (Kälte, Regen, Schnee) stattfanden, schlägt sich in einer hohen Jungenmortalität nieder. Rund fünfzig Prozent der Jungen haben die ersten drei Monate nicht überlebt. Kräftige Jungtiere, die den Stall als Abliegeplatz aufsuchen oder von schönem, trockenen Wetter profitieren können, sind im Vorteil. In der internationalen Tierdatenbank ZIMS sind aktuell weltweit 754 Burma-Leierhirsche in 28 zoologischen Institutionen aufgeführt. Mit 520 Tieren lebt der Grossteil davon in 10 asiatischen Institutionen. In Europa beteiligen sich 13 Zoos mit gut 160 Tieren an einem Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Weitere 70 Tiere leben in nordamerikanischen Zoos.

Zoo Basel 21.11.2018
Nachwuchs bei den Schwarzschwänen im Zoo Basel
Vier hübsche silbergraue Schwarzschwänchen kurven im Zoo Basel mit ihren Eltern über den Weiher. Die vier am 18. Oktober geschlüpften kleinen Schwäne tragen das für Schwarzschwäne typische silbergraue Dunenkleid. Die Eltern haben ein sehr wachsames Auge auf ihre vier unternehmungslustigen Jungen und halten sich stets in ihrer Nähe auf. An der Futterstelle gesellt sich jeweils auch das ältere, im Februar geschlüpfte junge Weibchen zur Familie. Das passt den Schwaneneltern aber gar nicht. Seit die neuen Jungen da sind, vertreiben sie das ältere rabiat. Schwarzschwäne gelten zwar als etwas friedlicher als ihre grossen Verwandten, die Höckerschwäne. Im Zolli lässt sich jetzt beobachten, dass auch Schwarzschwäne recht gereizt reagieren können und alles verjagen, was ihrem Nachwuchs zu nahe kommt. Die Heimat der Schwarzschwäne ist Australien. In Europa werden sie vor allem in Parkanlagen gehalten. Vereinzelt werden ausgesetzte oder verwilderte Schwarzschwäne in der Wildbahn beobachtet. Dort ist der Schwarzschwan als nicht heimischer Vogel nicht gern gesehen. Die ersten Schwarzschwäne gelangten Ende des 17. Jahrhunderts nach England und wurden 1837 erstmals im Londoner Zoo gezüchtet. Auch der weisse Höckerschwan war übrigens ursprünglich in der Schweiz nicht heimisch. Sein Verbreitungsgebiet beschränkte sich auf Nordosteuropa und auf weite Teile Asiens. Ab dem 16. Jahrhundert wurde er in Mitteleuropa ausgesetzt.

Alpenzoo Innsbruck 21.11.2018
Der Alpenzoo hat ein Maskottchen – I-BEX begleitet ab sofort die Besucher
Im Logo vom Alpenzoo befindet sich schon seit vielen Jahren ein Bartgeier, aber ein Maskottchen gab es im Zoo noch nie. Mit großer Freude geben wir nun bekannt, dass sich das geändert hat. Ab sofort wird I-BEX (abgeleitet vom wissenschaftlichen Namen der Steinböcke) die Besucher begleiten. Damit ist auch eine weitere Tiroler Tierart im Alpenzoo Branding vertreten. Sei es im neu erscheinenden Wimmelbuch oder im neuen Kinder-zooführer, bei den Produkten im Zooshop oder auf der Beschilderung, überall ist I-BEX präsent. Entworfen wurde I-BEX übrigens von unserer Zoopädagogin Mag. Eva Oberauer und bei der Firma Kohla bedanken wir uns für die passenden Kinderrucksäck

Wildpark MV Güstrow 21.11.2018
Weihnachtscountdown & Oma-Opa-Tag – Tolle Überraschungen für Kinder im Wildpark-MV im Dezember
Weihnachtskalender – Eine gute Tradition im Wildpark-MV: Vom 1. bis 24. Dezember 2018 erhält jeweils das erste Besucher-Kind des Tages ein kleines Geschenk. Ein schöner Countdown bis Heiligabend, um die Vorweihnachtstage ein wenig zu versüßen. Oma-Opa-Tag – Am 1. Dezember 2018 ist es wieder soweit: Gemeinsam mit Oma oder Opa geht es auf Abenteuertour durch den Wildpark-MV. Das Beste: Das Enkelkind (3-16 J.) zahlt keinen Eintritt. Dazu gibt es ein spezielles Angebot aus dem SB-Restaurant: Bei Eintritt in den Wildpark-MV erhalten Oma, Opa und Enkelkind einen Rabatt-Coupon, mit dem sie zur Feier des Tages für nur 4,50 Euro pro Person ein Kaffeegedeck (Kuchen + Heißgetränk) erhalten. Der Oma-Opa-Tag findet von November 2018 bis März 2019 jeden ersten Samstag im Monat statt. Die nächsten Termine: 1. Dezember 2018, 5. Januar, 2. Februar & 2. März 2019.

Zoo Hoyerswerda 20.11.2018
„Zahl, was du willst!“ – vom 1. bis 21. Dezember in Zoo & Schloss Hoyerswerda – Besonderes Highlight: Gürteltier Günther bekommt eine Schaufütterung
Zur Adventszeit heißt es in Zoo & Schloss Hoyerswerda – „Zahl, was du willst“. Vom 1. bis zum 21. Dezember können die Besucher den Eintritt für den Zoo und das Schloss Hoyerswerda selbst festlegen und entscheiden damit eigenständig, was ihnen der Besuch wert ist. Im letzten Jahr wurde die Aktion das erste Mal durchgeführt und das mit Erfolg. Fast doppelt so viele Gäste wie im Vorjahr waren zur Adventszeit in Zoo & Schloss Hoyerswerda. Neben den Besucher, die die Aktion als kostenfreie Möglichkeit nutzten, gab es auch die, die mehr als den üblichen Eintrittspreis zahlten. Viele der Besucher, nutzten den Zoobesuch, um noch kleine Weihnachtsgeschenke oder Gutscheine im Zooshop zu erwerben. Mit Hilfe der Adventsaktion möchte der Zoo Hoyerswerda zeigen, dass es auch in der kalten Jahreszeit viel zu entdecken gibt. Nicht nur die Bärenbrüder Björn und Bengt toben im Herbst und Winter auf ihrer Anlage. Tiger, Lamas, Trampeltiere und Co. stören sich genauso wenig an der Kälte wie Ouessantschafe und Europäische Fischotter. Ihr dickes Fell oder eine gut isolierende Fettschicht hält sie bei eisigen Temperaturen schön warm. Als besonderes Highlight und im Tausch mit der Pinguinfütterung bietet der Zoo Hoyerswerda eine tägliche Schaufütterung des Südlichen Kugelgürteltieres Günther um 14:45 Uhr im Tropenhaus an. Dabei kann man sich wunderbar aufwärmen und anschließend den Schwarzen Teufelsrochen bei ihrem Wasserflug im Amazonas-Aquaterrarium oder das relaxte Faultier Carlo beim Abhängen beobachten. Wer Lust auf eine Reise in die Vergangenheit hat, der kann auch die neuen Dauerausstellungen „LehrReich“ und „ErlebnisReich“ im Schloss & Stadtmuseum besichtigen. Im zweiten Obergeschoss sind außerdem die Sonderausstellungen „Im Moor“ mit Werken regionaler Künstler sowie „75 x Hoyerswerda“ anlässlich der 750-Jahr-Feier zu sehen. Die Aktion läuft vom 1. bis 21. Dezember und gilt für den Zoo und das Schloss Hoyerswerda. Ausgenommen sind Jahreskarten, Gutscheine, Zooschule und Veranstaltungen.

Tierpark Berlin 20.11.2018
Lange Beine auf Erkundungstour – Kleine Giraffe im Tierpark Berlin entdeckt zum ersten Mal die Außenanlage
Zärtlich gibt Rothschild-Giraffe Amalka (5) ihrem Nachwuchs einen sanften Stubser und schon setzt die kleine Giraffe ein paar vorsichtige Schritte in die neue Umgebung. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hat das am 3. November 2018 geborene Jungtier gemeinsam mit ihrer Mutter erfolgreich gemeistert. In diesem Zuge wurde auch der Name der kleinen Giraffe bekannt gegeben: Sie wurde auf den Namen Ella getauft. Giraffenfreunde konnten über die sozialen Netzwerke bei der Namensfindung behilflich sein. „Aus rund 500 Vorschlägen haben wir uns gemeinsam mit dem Tierpark Berlin für den schönen Namen Ella entschieden,“ erklärt Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE, dem langjährigen Paten der Giraffenherde. „Wir sind stolz, die kleine Giraffe als Paten unterstützen zu können und werden sie sicherlich oft besuchen“, ergänzt Frensch. Zur Feier des Tages haben die Giraffen eine extra große Portion Robinien-Blätter bekommen. Nachdem Ella in den ersten Wochen ausgiebig geschnuppert, getrunken und sogar schon an ersten Blättern geknabbert hat, darf sie nun auch die weitläufige Außenanlage im Tierpark Berlin erkunden. „Obwohl Giraffen eigentlich als äußerst schreckhafte Tiere gelten, ist unser jüngster Nachwuchs sehr entspannt und aufgeschlossen. Auch die anderen Kühe ihrer Herde hat sie sofort akzeptiert und sogar schon versucht bei ihnen zu trinken“, erklärt Tierpark-Kurator Dr. Florian Sicks. „Für unsere Besucher werden Amalka und ihr Jungtier – je nach Wetter – im Stall sowie auf der Außenanlage zu sehen sein. Ich kann auch bei sinkenden Temperaturen einen Besuch bei uns im idyllischen Tierpark ans Herz legen“, empfiehlt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Neben Amalka, Vater Jabulani (6) und Ella leben derzeit fünf weitere Rothschild-Giraffen im Tierpark Berlin.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 20.11.2018
Weihnachtliche Wichtelwerkstatt im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelc
Vom 3. bis 14. Dezember öffnet die Wichtelwerkstatt im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec wieder ihre Türen. Nach Voranmeldung können Schulklassen und Hortgruppen à 10 bis 30 Personen bei heimeliger Stimmung in der Zooschule zauberhafte Weihnachtsgeschenke basteln. Das technische Niveau ist der jeweiligen Altersstufe der Wichtel von erster bis sechster Klasse angepasst. Nach ca. 1,5-stündiger Schaffensphase geht es dann noch gemeinsam eine halbe Stunde zu den Bauernhoftieren, die mit selbst mitgebrachten, kleingeschnittenen Möhren und Äpfeln verwöhnt werden dürfen. Die Kosten belaufen sich auf den regulären Tierpark-Eintritt zuzüglich 3€ je Person für Bastelmaterial und Betreuung. Die Anmeldung ist per Telefon (03581/66 93 014) oder E-mail (service@tierpark-goerlitz.de) möglich.

Zoo Salzburg 20.11.2018
Gänsegeier sind wieder gelandet
Der Winter hält nun endlich Einzug bei uns und deshalb sind auch die Salzburger Gänsegeier wieder in ihrem Winterquartier hoch oben in der Hellbrunner Felswand über dem Salzburger Zoogelände gelandet. Zweifacher Nachwuchs ist mit dabei – Heuer haben sich zwei Jungvögel den fünf Salzburger Altvögeln angeschlossen. Sie sind an ihrer braunen Halskrause und einem dunkeln Schnabel von den anderen leicht zu unterscheiden. Seit Jahren wird immer wieder beobachtet, dass Gänsegeier am nahe gelegenen Untersberg erfolgreich Jungtiere ausbrüten. Zwischen Jänner und Mai legt das Gänsegeier-Weibchen ein Ei in einer Felsnische im Horst ab. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brut. Nach etwa 55 Tagen schlüpft das Küken. Vier Monate bleibt der Junggeier im Nest und wird von den Eltern versorgt. Nach dem ersten Ausflug hält sich der Nachwuchs weitere ein bis zwei Monate in der Nähe seiner Eltern auf, die mit ihm das Fliegen und Gleiten üben. Im Herbst verlässt der Jungvogel meist das elterliche Revier. Gesundheitspolizei – Geier sind reine Aasfresser. Bis zu zwei Kilo Fleisch kann ein Gänsegeier auf einen Schlag vertilgen. Oft verschlingen sie zu viel Futter, dann bleiben sie an Ort und Stelle sitzen, um zu verdauen. Werden sie dabei gestört, würgen sie einen Teil des Futters aus, um schnell in die Lüfte entschwinden zu können. Mit der Beseitigung der Kadaver sorgen die Geier dafür, dass sich keine Krankheiten ausbreiten. Geier hautnah erleben – Die Salzburger Gänsegeier sind freilebend. Wenn sie im Gebirge keine Nahrung finden und hungrig sind, landen sie auf dem Besucherweg im Salzburger Zoo. Dann müssen sie schnellstmöglich gefüttert werden, da Geduld keine Tugend eines Geiers ist. Zoobesucher können dann auch nächster Nähe die Tiere beim Fressen erleben.

Tiergarten Nürnberg 20.11.2018
Advent im Tiergarten: Lebende Krippe und Lichterzug
Auch dieses Jahr wieder ein außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis: die lebende Krippe im Tiergarten. Die lebende Krippe mit Esel, Schafen, Maria, Josef und einem Hirten ist nahe dem Eingang zum Tiergarten der Stadt Nürnberg, gleich hinter den Toren, zu finden. Sie wird – von den Lichtern eines großen Weihnachtsbaums beschienen – von einem kleinen Adventsmarkt mit wechselnden Ständen begleitet. Angeboten werden allerlei kunsthandwerklich gestaltete Geschenkideen, wärmender Glühwein und Bratwürste sowie immer wieder Bastelaktionen. Am ersten Adventssamstag, 1. Dezember 2018, öffnen ab 11 Uhr die lebende Krippe und der Adventsmarkt ihre Tore für die Tiergartenbesucherinnen und Tiergartenbesucher. Krippe und Markt sind an jedem Samstag und Sonntag im Advent von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Auch am Heiligen Abend, Montag, 24. Dezember 2018, kann die lebende Krippe bis 15 Uhr besucht werden. Der traditionelle Lichterzug durch den Tiergarten mit Posaunenbegleitung findet am Samstag, 8. Dezember 2018, statt. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Haupteingang. Der Eintritt beträgt für Erwachsene wieder vier Euro, Kinder sind frei. Zur Waldweihnacht lädt die Evangelische Auferstehungskirche Zabo mit ihrem Posaunenchor am dritten Adventssonntag, 16. Dezember 2018, ab 16 Uhr am Haupteingang ein. Hierzu ist der Eintritt frei. Kinder können zu beiden Veranstaltungen Laternen mitbringen, aber bitte aus Rücksicht auf die Tiere keine Taschenlampen.

Alpenzoo Innsbruck 20.11.2018
Einladung zur neuen Vortragsreihe – Innsbrucker Zoogespräche
Der Alpenzoo freut sich bekanntzugeben, dass es ab sofort eine eigene Vortragsreihe im Zoo geben wird. Zweimal im Jahr werden spannende Themen innerhalb der Innsbrucker Zoogespräche von externen Referenten im Psenner Saal behandelt. Die Themen sind dabei nicht immer auf den Alpenzoo bezogen, aber immer sehr kurzweilig und interessant. Der erste Termin findet am Mittwoch den 21.11. um 18:00 Uhr in Zusammenarbeit mit der Herpetologischen Arbeitsgemeinschaft statt. Der Referent ist Fabian SCHMIDT, Seniorkurator vom Zoo Leipzig. Sein Thema lautet: „Von kurzen und langen Schnauzen: Krokodil, Alligator und Co“. Krokodile sind eine sehr ursprüngliche Tiergruppe. In einem allgemeinen Teil wird deren Systematik, Lebensräume und –weise und Ernährung thematisiert. Insbesondere die Haltung im Zoo und das Sozialverhalten stehen dann im Fokus. In einem abschließenden Teil werden einzelne Arten vorgestellt, wie den Sunda-Gavial und das Stumpfkrokodil. Der Eintritt ist kostenlos.

Zoo Osnabrück 19.11.2018
Gelungene Premiere für 1. Childrens Charity Gala „Flügel für die Zukunft“ – Prominente, drei Awards und glückliche Preisträger
Mit viel Glamour, 140 Gästen und jeder Menge Herz fand am vergangenen Samstagabend die erste Childrens Charity Gala „Flügel für die Zukunft“ in Osnabrück statt. Ausrichter waren die Stiftung „Eine Zukunft für Kinder“ sowie der Zoo Osnabrück. Die Kinderhilfsinitiativen „Wir starten gleich“, „die Arche“ und „Children 1st“ aus Schottland wurden ausgezeichnet. Mit rotem Teppich, Blitzlichtgewitter und Prominenten aus der Filmbranche wie Klaus J. Behrendt, Anjorka Strechel, Daniela Schwerdt und Ingo Kantorek startete die erste Osnabrücker Gala zugunsten von Kinderprojekten und dem Zoo Osnabrück am Samstagabend um 18:30 Uhr im Steigenberger Hotel Remarque. Die Idee stammte von John McGurk, der sich aufgrund seiner eigenen schweren Kindheit schon seit vielen Jahren für Kinder in Not stark macht – ob als Charity Läufer in seinem Verein „Sportler 4 a childrens world“, als Vorsitzender der Kinderstiftung „Eine Zukunft für Kinder“ oder als „terre des hommes“-Botschafter. „Kinder brauchen Liebe und Zeit, die man ihnen widmet. Mit der Gala möchten wir besondere Kinderhilfsprojekte auszeichnen, die genau das leisten, und ihnen Aufmerksamkeit und auch eine kleine finanzielle Unterstützung geben.“ Den Osnabrücker Zoo habe er ins Boot geholt, da Kinder auch eine intakte Umwelt brauchen, um gesund aufwachsen zu können – und genau das lerne man im Zoo. Schulranzen, Zeit und Liebe für Kinder – Die am Samstag ausgezeichneten Projekte bewegen viel: Der regionale Award ging an den Verein „Wir starten gleich“, der Kinder aus finanzschwachen Familien mit einem Schulranzen sowie den notwendigen Schulunterlagen zum Schulstart ausstattet. „Manche Familien können sich das einfach nicht leisten. Bei dieser wertvollen Hilfe achten die Durchführenden darauf, dass die Übergabe komplett anonym über die Kindergärten verläuft und die Eltern den gespendeten Schulranzen selbst an ihr Kind übergeben können. Hier will sich niemand als Wohltäter darstellen“, betonte Schauspielerin Anjorka Strechel, welche die Laudatio auf das Projekt hielt. Angefangen habe das Projekt 2011 mit 100 gespendeten Schulranzen hier in Osnabrück, inzwischen seien es hier in der Region 350, was den dringenden Bedarf deutlich mache. Diese besondere Hilfe wird jedoch nicht nur in Osnabrück dringend benötigt: Da der Osnabrücker Reinhard Höfelmeyer den Verein gemeinsam mit Schauspieler und „Tatort“-Kommissar Klaus J. Behrendt gründete, half der Tatort e.V. das Projekt in anderen Städten wie Köln, Aachen, Dortmund und neuerdings auch in Berlin zu realisieren. Den Preis auf nationaler Ebene überreichte Schauspieler Ingo Kantorek an das bundesweite Kinderhilfsprojekt „Die Arche“. Der Verein wurde 1995 gegründet, ist inzwischen mit Häusern in 20 deutschen Städten vertreten und hilft hier etwa 4.000 sozial benachteiligten Kindern, die Zuwendung, Unterstützung oder sinnvolle Freizeitangebote benötigen. „Kinder brauchen nicht nur Geld, sondern Liebe, Aufmerksamkeit und Zeit. Kinder sind nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart unserer Gesellschaft. Deswegen ist es so wichtig, unsere Herzen für Kinder zu öffnen, an sie zu glauben und ihnen Hoffnung zu geben“, rief Arche-Gründer und Pastor Bernd Siggelkow die anwesenden Gäste auf. Auf internationaler Ebene erhielt das Schottische Kinderhilfswerk „Children 1st“ die Auszeichnung – mit einer besonderen Verbindung zu Gala-Initiator John McGurk: Die Initiative half auch ihm in seiner schweren Kindheit. Sichtlich bewegt nahm Ken Cunningham, Chair Manager von „Children 1st“, die Auszeichnung entgegen und rief die Anwesenden auf: „Bitte erinnern Sie sich an die Geschichte vom heiligen Samariter: Gehen Sie nicht einfach an Menschen in Not vorbei, sondern verändern Sie etwas – helfen Sie. Damit Kinder, die ein Schicksal wie das von John haben, eine Zukunft bekommen können.“ Festredner Prof. Dr. Karl-Ernst von Mühlendahl, Kinder- und Umweltmediziner, richtete ebenfalls dringliche Worte an die anwesenden Gäste: „Wir müssen unsere Umwelt schützen, damit wir, unsere Kinder, unsere Enkel und nachfolgende Generationen eine Zukunft auf diesem Planeten haben. Wir sind auf dem besten Wege uns selbst und unsere Erde zu vergiften und unsere Lebensgrundlage mit Chemikalien oder Abgasen zu vernichten – Rückstände von derartigen Giften sind in unseren Körpern, auch in der Muttermilch nachweisbar. Wir haben nur diese eine Erde und können hier nicht weg. Deswegen ist es überlebenswichtig, dass wir sorgsamer mit der Natur- und Tierwelt umgehen.“ Auch Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert setzte sich für die besondere Gala ein und lobte in seiner Begrüßungsrede das außergewöhnliche Engagement der beiden Ausrichter. Planungen für 2. Childrens Charity Gala – Die Initiatoren, Projektleiterin Heike Drogies sowie auch alle ehrenamtlichen Helfer wie John McGurks Ehefrau Katja McGurk und Tochter Mandy McGurk freuten sich über die gelungene Premiere der Gala und planen bereits für das nächste Jahr, wie Zoogeschäftsführer Andreas Busemann berichtete: „Die Premiere haben wir ja in sehr kurzer Zeit auf die Beine gestellt. Die Gala soll aber zu einer festen Institution in Osnabrück werden. Dafür setzen wir auf die vielen Menschen hier in Osnabrück, die helfen möchten, und auch auf Prominente, die uns hoffentlich unterstützen die wichtige Botschaft noch weiter zu verbreiten.“ Die Gäste der ersten Childrens Charity Gala „Flügel für die Zukunft“ waren sichtlich beeindruckt und bewegt von der Veranstaltung und sorgten im Anschluss an die Preisverleihung mit großzügigen Spenden bei der gemeinnützigen Tombola sowie einer Versteigerung für noch mehr Unterstützung für notleidende Kinder. Der Reinerlös der Veranstaltung geht zu gleichen Teilen an die Stiftung „Eine Zukunft für Kin er“ sowie an den Zoo Osnabrück, der sich fast ausschließlich selbst finanziert.

Zoo Köln 19.11.2018
Bundesweite Besucherumfrage: Kölner Zoo ist der zweitbeliebteste in ganz Deutschland
Auszeichnung für den Kölner Zoo: Er ist bei einer Umfrage zum zweitbeliebtesten Zoo in ganz Deutschland gewählt worden. Gut 50.000 Menschen nahmen an der Erhebung des Freizeitportals parkscout.de teil. Die Umfrage ist die wichtigste der deutschen Freizeitparkbranche und ein verlässlicher Indikator für Besucherzufriedenheit, Kundenfreundlichkeit und Innovationen. „Besucherurteile sind ein ehrlicher Gradmesser. Daher freut es uns umso mehr, von den 50.000 Umfrage-Teilnehmern in der Kategorie ,Zoo‘ auf das bundesweite Siegerpodest gewählt worden zu sein“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Die Umfrage wurde unter Zoobesuchern in ganz Deutschland durchgeführt. Dass wir dabei einen Spitzenplatz belegen, zeigt, dass wir deutlich über die Region hinaus Strahlkraft besitzen und Menschen für einen Besuch in Köln begeistern können.“

Zoo Frankfurt am Main 19.11.2018
Anpassung der Eintrittspreise ab Januar 2019
Ab dem 1. Januar 2019 gelten neue Preise für Tageskarten. Die Preise für Jahreskarten bleiben unverändert. Für das erste Halbjahr 2019 ist die Einführung von Online-Tickets geplant. Zum Jahreswechsel hebt der Zoo seine Preise für Tageskarten moderat an. Erwachsene zahlen 12 Euro (bisher 10 Euro), Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren sowie Ermäßigungsberechtigte zahlen 6 Euro (bisher 5 Euro), Familien mit zwei Erwachsenen und bis zu vier Kindern zahlen 29 Euro (bisher 25 Euro). Die Preise für Jahreskarten bleiben stabil bei 60 Euro für Erwachsene, 25 Euro für Kinder und Ermäßigungsberechtigte sowie 90 Euro für Familien. Die Preisanpassung ist notwendig aufgrund von gestiegenen Kosten vor allem für Energie, Infrastruktur und Futtermittel. „Aber auch nach der Anhebung sind die Eintrittspreise in den Frankfurter Zoo im Vergleich mit anderen Zoos günstig. Kinder unter sechs Jahren zahlen auch weiterhin keinen Eintritt und die Konditionen für Inhaber des Frankfurt-Passes bleiben mit 1 Euro für Erwachsene und 50 Cent für Kinder ebenfalls stabil“, so Zoodirektor Dr. Miguel Casares. Für 2019 kann Casares die Einführung eines Webshops für Online-Tickets in Aussicht stellen: „Der Starttermin steht noch nicht fest, aber nun kann es nicht mehr lange dauern, bis es möglich ist, sich zuhause oder von unterwegs aus Tageskarten für den Zoo online zu kaufen. Sowohl mit den ausgedruckten Tickets als auch mit dem Ticket auf dem Smartphone wird man dann den Zoo über einen eigens dafür eingerichteten Zugang betreten können.“ Die letzte Anpassung der Zooeintrittspreise fand im Juni 2013 statt. Weitere Eintrittspreise ab dem 1. Januar 2019 in der Übersicht: Gruppenpreise (gültig ab 15 Personen, eine Begleitperson frei) Erwachsene: 10 Euro Kinder (6-17 Jahre) und Ermäßigungsberechtigte: 5 Euro Feierabendtarif (gültig zwei Stunden vor Zooschließung) Erwachsene: 9 Euro Kinder (6-17 Jahre) und Ermäßigungsberechtigte: 4 Euro

Tierpark Hellabrunn 19.11.2018
Ein neues Zuhause für Mähnenrobbe Ronny
Vergangenen Donnerstag ist Mähnenrobbe Ronny von Hellabrunn in den Zoo am Meer in Bremerhaven gereist. Dort lebt er künftig in einer Gruppe mit fünf Weibchen und einem weiteren Männchen zusammen. „Der Transport nach Bremerhaven verlief ruhig und sehr entspannt. Dort angekommen, haben die Tierpfleger gleich mit der Eingewöhnung von Ronny in seine neue Familie begonnen. Das Kennenlernen verläuft bei Mähnenrobben in der Regel recht entspannt – wir sind sicher, dass Ronny sich schon bald gut in die neue Gruppe integrieren wird“, berichtet Beatrix Köhler, zoologische Leiterin und Kuratorin im Tierpark Hellabrunn. Ronny kam im Juli 2017 in München zur Welt. Nun war es für den gut anderthalbjährigen Robben-Bullen, der inzwischen stattliche 80 Kilogramm auf die Waage bringt, Zeit, die Hellabrunner Mähnenrobben-Gruppe zu verlassen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wurde daher beschlossen, dass Ronny künftig als zweiter Bulle neben dem 23-jährigen Chef der Gruppe im Zoo am Meer leben soll. Ein ausgewachsener Mähnenrobben-Bulle kann bis zu 2,50 Meter groß und 350 Kilogramm schwer werden. Bis der kleine Ronny ausgewachsen ist, wird es jedoch noch ein paar Jahre dauern. Mähnenrobben leben in einer Haremsstruktur zusammen. In ihrem natürlichen Lebensraum kann ein Harem bis zu 18 Weibchen umfassen. Robben werden in drei Familien unterteil: Hundsrobben, Ohrenrobben und Walrosse. Mähnenrobben, auch als Südamerikanische Seelöwen bekannt, gehören zur Familie der Ohrenrobben. Im Gegensatz zu Hundsrobben können Ohrenrobben die hinteren Gliedmaßen an Land unter den Körper bringen, sodass sie sich vierfüßig fortbewegen können. Unter Wasser nutzen sie ihre vorderen Flossen zum Antrieb beim Schwimmen. Außerdem habe Ohrenrobben – wie der Name bereits vermuten lässt – äußerlich sichtbare Ohrmuscheln. In der Hellabrunner Polarwelt leben aktuell zwei Mähnenrobben-Bullen und fünf Weibchen.

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