Zoopresseschau

Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck 25.03.2022
Hagenbeck packt an – Aufräumaktion am Elbstrand
Sechs Schulklassen sammelten zusammen mit der Zooschule im Tierpark Müll am Elbufer
Unzählige Scherben, Zigarettenstummel, Kohle, eine Eisenstange, ein halber Autositz, Dosen, Kronkorken und jede Menge Styropor – 120 Kinder griffen heute bei strahlendem Sonnenschein zu Handschuhen und Greifer, um den Elbstrand von Unrat zu befreien.
Eingeladen wurden die Erst- bis Neuntklässler vom Tierpark Hagenbeck, der sich zusammen mit der Zooschule im Tierpark an der Aufräumaktion der Stadtreinigung Hamburg „Hamburg räumt auf“ beteiligt. „Gerade der Lebensraum Meer leidet enorm unter den stetig wachsenden Müllmengen. Ob Flüsse, Seen oder Ozeane, nach Schätzungen von Umweltorganisationen befinden sich mittlerweile mehr als 120 Millionen Tonnen Müll in den Weltmeeren“, erklärt Dr. Guido Westhoff, Zoologischer Direktor bei Hagenbeck. „Umso wichtiger ist es für uns als Bildungseinrichtung, bereits die Kleinsten für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren. Denn gerade die Elbe als zentraler Ort in Hamburg ist auch das Tor in die Umwelt. Durch Ebbe und Flut wird alles, was im Sand steckt, in die Meere gespült und von Fischen und Vögeln gefressen.“ Bei den Kindern kam die Aktion außerhalb der Schule sehr gut an. Nicht nur, weil es knallig gelbe Hagenbeck-Warnwesten als Geschenk gab, sondern auch, weil Hagenbeck-Maskottchen Emma mit vor Ort war und weil ihnen die Aktion sichtlich Freude bereitet hat. Emsig knieten die Schüler im Sand und überboten sich mit „Ich habe was gefunden-Rufen“, jeder war darauf bedacht, am Ende den größten Müllberg zu sammeln. Als kleines Dankeschön für die Teilnahme erhielten alle Schüler eine Hagenbeck-Freikarte für einen Besuch im Tierpark. „Wir sind ganz begeistert von der Resonanz der Kinder. Umweltbildung endet nicht an den Grenzen des Tierparks und ich freue mich über die junge Generation, die das Thema Umwelt- und Artenschutz so ernst nimmt und sich bereits jetzt aktiv damit auseinandersetzt“, kommentiert Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer Tierpark Hagenbeck die gemeinsame Aktion zwischen Schulkindern und Hagenbeck

ZOOM Erlebniswelt 25.03.2022
ZOOM Erlebniswelt bietet wieder Morgensafaris an
Ab April können Besucher:innen wieder auf Morgensafari in die ZOOM Erlebniswelt gehen. Die beliebten Führungen vor Zooöffnung sind ab sofort im Onlineshop des Zoos buchbar. Bei der Morgensafari erleben Frühaufsteher:innen die ZOOM Erlebniswelt, bevor sie offiziell öffnet. Um 07:30 Uhr geht es gemeinsam mit einem Zoolotsen durch die Erlebniswelten Alaska, Afrika und/ oder Asien. 90 Minuten lang erkundet eine Gruppe bestehend aus maximal 25 Personen die ZOOM Erlebniswelt fast für sich allein. Vielleicht erleben die Safariteilnehmer, wie die Flusspferde ihr erstes Bad nehmen oder wie Zebras, Antilopen und Strauße in ihr weitläufiges Revier gelassen werden. In jedem Fall herrscht eine ganz besondere Atmosphäre: Vielfältige Tierstimmen sind zu hören, während die Tierpfleger:innen die Gehege säubern und Futter verteilen. Liegen die Orang-Utans noch in ihren Schlafnestern? Heulen die Wölfe in den Tag hinein? Nach der Morgensafari voll faszinierender Erlebnisse werden Besucher:innen es wissen. Folgende Veranstaltungstermine werden im Onlineshop angeboten: 09., 10., 16., 18. und 23. April 2022. Treffpunkt: 07:15 Uhr vor dem Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Pro Person kostet eine Morgensafari pauschal 35 Euro. Im Preis inbegriffen ist eine Tageskarte. Alle Infos zur Morgensafari gibt es auf der Website der ZOOM Erlebniswelt.

Erlebnis-Zoo Hannover 25.03.2022
FÜNF WILDE FREUNDE – Neues Wolfsrudel im Erlebnis-Zoo Hannover erkundet sein Revier
Die Nase am Boden, den Schwanz in die Höhe gestreckt – oder gesenkt, je nach Stimmung – inspizieren die „Neuen“ die Höhlen, die Bäume und Sträucher, den Fluss, die besten Verstecke und die interessanten neuen Nachbarn, die Karibus. In der kanadischen Themenwelt Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover ist ein neues Rudel Timberwölfe eingezogen: Igor, Drago, Jacob, Ivan und Edgar sind Halbbrüder (ein Vater, zwei verschiedene Mütter), kamen im Mai 2021 im slowenischen Ljubljana zur Welt – und erfüllen den Yukon jetzt wieder mit Wolfsgeheul. Besonders schön: Die Jungwölfe haben verschiedene Fellfarben! Drago und Edgar tragen tiefbraunes Fell und haben beeindruckende bernsteinbraune Augen. Igor, Ivan und Jacob sind die drei „Hellen“ – jeder mit einer ganz eigenen schwarz-grauen Maske im cremefarbenen Gesicht. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ging es für das Rudel raus auf die Außenanlage. Vorsichtig-neugierig inspizierten die jungen Rüden zuerst ihr neues Revier, jede Ecke wurde genau unter die Nase genommen. Seitdem gibt es für die jungen Wilden kein Halten mehr: Sie toben und jagen ausgelassen über Stock und Stein. Die Uferzone des Bachlaufs war lange nicht so blank (Wasserpflanzen ausrupfen macht tierisch Spaß), die Rinde der Baumstämme lange nicht so zerkratzt und der Sand schon eine Weile nicht mehr so aufgewirbelt. „Es herrscht wieder richtig Leben hier am Yukon“, freuen sich die Tierpfleger. Hintergrund: Nachdem Timberwolf Fluffy als Letzter des Rudels im Januar im hohen Alter von 15 Jahren und acht Monaten verstarb, war es still geworden in Yukon Bay. Das neue Junggesellenrudel hat sein Geheul bereits am zweiten Tag nach dem Einzug hören lassen. Timberwölfe waren einst die am weitesten verbreiteten Wölfe in Nordamerika – heute überleben sie dort nur in Gegenden, die von Menschen dünn besiedelt sind, oder in Nationalparks.

Zoo Heidelberg 25.03.2022
Glänzende Aussichten: Auf die Perspektive kommt es an Neue Sonderausstellung im Zoo Heidelberg eröffnet
In der Ausstellung Glänzende Aussichten, die ab sofort bis Mitte Juni im Zoo Heidelberg zu sehen ist, wagen 40 Karikaturistinnen und Karikaturisten humorvoll einen kritischen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit. Auf witzige, verblüffende und manchmal erschreckende Weise werden Themen wie Klimawandel, Hunger, Menschenrechte oder Globalisierung dargestellt. Die insgesamt 99 Karikaturen beleuchten die dunklen Seiten des westlichen Lebensstils und konfrontieren die Betrachter mit den Zusammenhängen zwischen Weltpolitik und dem eigenen Verhalten. Dabei zeigen sie ambivalente Perspektiven auf, die zum schmunzelnden Kopfschütteln veranlassen und vielleicht für eine Portion Selbstreflektion sorgen. Die Ausstellung wurde konzipiert und realisiert von MISEREOR, dem katholischen Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit aus Aachen. „Ein herzhaftes Lachen hilft oft mehr als der erhobene Zeigefinger, um etwas zu verändern“, sagt MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. „Indem die Karikaturen uns zum Lachen bringen, regen Sie zum Nachdenken an und fordern zum Handeln auf.“ Im Zoo Heidelberg wird die Ausstellung nun einer breiten Masse zugänglich. Sowohl Familien mit Kindern als auch junge Paare, Schulklassen oder private Gruppen zählen zu den regelmäßigen Zoobesuchern. Sie alle haben ganz individuelle Berührpunkte mit den einzelnen Themen. „Jeder wird seine Karikatur finden – und sich vielleicht irgendwo wiedererkennen. In unserem Einsatz für die Natur wollen wir alle Menschen mitnehmen und keinen Bereich des Lebens aussparen. Die Karikaturen machen tief berührend deutlich, dass jeder etwas tun kann. Fangen wir damit heute noch an!“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Mitarbeiter im Zoo haben bereits ihre Lieblingsstücke unter den Zeichnungen entdeckt. Für Susanne Kurz, Mitarbeiterin in der Verwaltung, ist eine Karikatur zum Thema Mobilität von Bedeutung. Zu sehen sind zwei Frauen, die mit einem großen Auto zum Naturkost-Supermarkt fahren. Eine betont, dass ihr für die Umwelt kein Weg zu weit sei. „Diese Karikatur ist für mich ein Beispiel dafür, dass bereits ein Umdenken stattgefunden hat, aber leider nicht zu Ende gedacht wurde. Heute sollte sich jeder über das eigene Mobilitätsverhalten Gedanken machen und überlegen, ob manche Fahrten wirklich notwendig sind. Ehrlich gesagt muss ich mir da an die eigene Nase fassen. In der Vergangenheit habe ich aus reiner Bequemlichkeit kurze Strecken mit dem Auto zurückgelegt. Inzwischen ist es anders: Kurze Strecken lege ich zu Fuß oder mit dem Rad zurück. Besonders Fahrten übers Feld zu den ortsansässigen Bauern lassen sich mit einer Radtour verbinden.“ Lukas Frese, Leiter des Techniklabors, hat eine andere Karikatur zum Nachdenken angeregt: Ein Mann reinigt den Gehweg. Um seinen Rücken zu schonen, benutzt er nicht den Besen, sondern einen übergroßen Laubbläser. „Für mich drückt die Karikatur sehr gut aus, wie schwierig es manchmal sein kann, die eigenen Annahmen und das ‚Brett vorm Kopf‘ beiseite zu legen und sein Verhalten zu überdenken. Statt ein kleines persönliches Opfer zu bringen und die scheinbar mühsamere Handarbeit mit dem Besen zu wählen, schnallt sich die Hauptperson ein Ungetüm von Laubbläser um, ohne dessen Auswirkungen auf den Rücken und im übertragenen Sinn auf die Umwelt zu beachten. Auch in unseren technischen Workshops im Zoo vermitteln wir gerne, dass Maschinen nicht automatisch gut sind: technische Neuentwicklungen entfalten nur bei sinnvoller Anwendung ihr nachhaltiges Potenzial!“ Wer selbst herausfinden möchte, welche Karikatur eher zum Schmunzeln verleitet oder wo das Lachen vielleicht im Halse stecken bleibt, hat täglich die Möglichkeit dazu. Die Sonderausstellung im Roten Saal der Explo-Halle ist ab 10 Uhr geöffnet. Der Zugang zur Ausstellung ist bereits im Eintrittspreis des Zoos enthalten.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 25.03.2022
Lego im Alpenzoo unterstützt heimische Tierarten
Direkt neben dem Zooausgang ist seit kurzem ein riesiges Wandbild aufgestellt. Bei genauerer Betrachtung kann man feststellen, dass diese Platte bunte Farbflecken und runde Erhöhungen aufweist. Dem ein oder anderen großen und kleinen Zoobesucher könnte dies vielleicht in Kleinformat bekannt vorkommen. Es handelt sich um eine überdimensional große Legoplatte. 20.000 Legosteine haben auf ihr Platz. Aber warum spielt man im Alpenzoo Lego? Mit dem Ertrag der verkauften Steine werden verschiedenste heimische Artenschutzprojekte bei ihrer Arbeit unterstützt und gefördert. Alle Besucher haben die Möglichkeit, sich aktiv am Artenschutz zu beteiligen und bei der Entstehung des Legobildes mitzuhelfen. Die Steine sind pro Stück für 1 Euro an der Kassa erhältlich. Somit kann man den heimischen Artenschutz fördern und dabei auch noch Spaß haben, indem man Legosteine erwirbt und dort anbringt, was man gerne in Farbe sehen möchte. Deshalb ist die Idee des Legobauens in den Alpenzoo gekommen, um großen und kleinen Kindern und ganz vielen Tierarten Freude zu bereiten! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein zusehends wachsendes Legobild!

Opel-Zoo 25.03.2022
Frühlingsauftakt im Opel-Zoo: Die ersten Jungtiere sind da! Öffentliche Führung zum nächtlichen Verhalten von Raubtieren am 2. April
Auf der Ziegenwiese im Opel-Zoo tummeln sich bereits seit einigen Wochen viele Zicklein. Sie tollen im gemeinsamen Spiel über die Anlage, um zwischendurch immer wieder blökend ihre Muttertiere zu suchen und an deren Zitzen frische Energie zu „tanken“. Nun hat es auch bei den Trampeltieren Nachwuchs gegeben: auf den Namen „Calvin“ tauften die Tierpfleger das männliche Jungtier, das inzwischen eine Woche alt und gut auf den Beinen ist. Die Zoobesucher können es auf der großen Wiese im oberen Zooteil gut beobachten, wo es an der Seite der Alttiere seine neue Umwelt neugierig erkundet. Die Trampeltiere, erkennbar an den beiden Höckern, stammen ursprünglich aus Asien und wurden wie die einhöckerigen Dromedare schon früh domestiziert und werden heute in weiten Teilen der Welt als Nutztiere gehalten. Die Wildform der Trampeltiere gilt jedoch als vom Aussterben bedroht. Ohne Höcker und deutlich kleiner sind die aus Südamerika stammenden Guanakos, aber auch sie werden zu den Kamelen gezählt. Und auch hier gab es in den letzten Tagen Nachwuchs im Opel-Zoo – ebenfalls ein männliches Jungtier, das bereits kurze Zeit nach der Geburt auf den Beinen war und mit der Gruppe der Tiere auf der Außenanlage in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen „Kasse Kronberg“ zu sehen ist. Um „Forschung im Zoo: Nächtliches Verhalten der Raubtiere“ geht es am Samstag, 2. April in der Öffentlichen Führung im Opel-Zoo, die um 15 Uhr beginnt. Was machen Geparde und Hyänen eigentlich nachts und wie unterscheidet sich das von anderen afrikanischen Raubtieren? Die Verhaltensbiologin Isabel Seyrling wird in der Führung auch darstellen, wie die Forscher arbeiten, was für Hürden bei der nächtlichen Tierbeobachtung manchmal zu nehmen sind – und wie Zoos von ihren Erkenntnissen profitieren. Die Öffentliche Führung „Meistens ohne Worte – Kommunikation im Tierreich“, am Samstag, 26. März startet ebenfalls um 15 Uhr an der Statue des Zoogründers direkt hinter dem Haupteingang. Eine Voranmeldung ist für die Öffentlichen Führungen nicht erforderlich und sie sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Die Kassen im Opel-Zoo sind ab Samstag, den 26. März wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es über Drehtore verlassen.

ZOOM Erlebniswelt 24.03.2022
ZOOM Erlebniswelt feiert tierisches Frühlingsfest
Am Samstag, den 02. April 2022, feiert die ZOOM Erlebniswelt das Erwachen der Natur: Mit einem tierischen Frühlingsfest bietet der Zoo an diesem Tag seinen Besucherinnen und Besuchern viele abwechslungsreiche Aktionen. Am Grimberger Hof wird der Wildbienenlehrpfad vorgestellt und die Westenergie Zooschule lädt ein zum Tag der offenen Tür. Ebenso erwartet die Besucher:innen zahlreiche Fütterungen und Tierpflegergespräche, Info- und Mitmachstände. In der Erlebniswelt Alaska etwa gießen Besucher:innen einen Waschbär-Pfotenabdruck in Gips. Wer möchte, kann in der Erlebniswelt Afrika eine bunte Frühlingsbotschaft auf einem Stein gestalten. Und in der Erlebniswelt Asien erlernen Interessierte die Kunst des Papierfaltens. Alle Informationen zur Veranstaltung Tierisches Frühlingsfest finden Sie auf unserer Website.

Kölner Zoo 24.03.2022
Staksig und auf langen Beinen: Trampeltier mit ungewöhnlich heller Färbung im Kölner Zoo geboren
Vor gut einer Woche kam im Kölner Zoo das männliche Trampeltier (Camelus ferus bactrianus) „Kasper“ auf die Welt. Es hat eine auffällig weiße Färbung und ist das dritte Jungtier von Mutter „Charlotte“, die Ende 2016 aus dem Zoo Dortmund an den Rhein kam. Vater ist der alteingesessene Hengst „Ivan“. „Kasper“ erkundet bereits neugierig die Anlage. Die schöne weiße Färbung lässt den kleinen Hengst regelrecht leuchten. In manchen Regionen der Erde gelten weiße Trampeltiere als heilig. Ausgewachsene Trampeltiere erreichen eine Körperlänge von bis zu drei Metern und ein Stockmaß von bis zu 250 Zentimetern. Das Gewicht kann 600 Kilogramm betragen. Hengste werden deutlich größer und schwerer als Stuten. Die Kamelhöcker sind Fettspeicher. Bei der chemischen Verwertung des Fettes wird Wasser frei, sodass die Höcker indirekt auch als Wasserspeicher fungieren. Das lange und wollige Fell der Trampeltiere ist meistens von dunkelbrauner, rotbrauner oder weißer Farbe. Im Frühjahr kommt es zum Fellwechsel. Der Körper ist sehr massig, der lange Hals endet in einem schlanken Kopf. In Anpassung an den Wüstenlebensraum sind die Nasenlöcher verschließbar. Die Augen sind durch sehr lange Wimpern vor Sand geschützt. Die Oberlippe ist wie bei allen Kamelartigen gespalten. Zu den Kamelartigen zählen neben den Trampeltieren auch die einhöckrigen Dromedare, dazu noch die Lamas, Vikunjas, Guanakos und die Alpakas. Unter den Füßen haben Trampeltiere breite Sohlen, mit denen sie im Sand nicht so schnell einsinken können. Sie bewegen sich im Passgang fort. Das heißt, dass die Beine einer Körperseite zugleich bewegt werden. Dadurch wirkt der Kamelgang schaukelnd. In freier Wildbahn leben Trampeltiere in kleinen Herden von bis zu 20 Tieren. Sie werden von einem Leithengst angeführt. Trampeltiere können sowohl Hitze von über 50 Grad Celsius als auch Kälte von nahezu -30 Grad Celsius vertragen. Die Wildform ist heute fast ausgerottet. Es gibt in ihrem Verbreitungsgebiet nur noch weniger als 1.000 Tiere. Trampeltiere als Haustiere gibt es dagegen in Innerasien millionenfach. Sie werden als Lasttiere, Fleisch- und Milch- und Wolllieferanten und der Dung als Brennstoff genutzt. Die Tragezeit dauert bei Trampeltieren etwa 13 Monate. Das Weibchen bringt dabei nur ein Jungtier zur Welt. Geboren wird im Stehen. Bereits nach einem halben Tag können Jungtiere der Mutter folgen – so war es auch jetzt auch bei „Kasper“ im Kölner Zoo. Er wird etwa ein ganzes Jahr durch die Mutter gesäugt. Ausgewachsen sind Trampeltiere dann nach rund fünf Jahren

Zoo Salzburg 24.03.2022
Hilfe für ukrainische Zoos: Erfolgreiche Spendenaktion dank zahlreicher Besucher
„Das Wetter war bei der kurzfristig ins Leben gerufenen Spendenaktion zur Unterstützung ukrainischer Zoos auf jeden Fall auf unserer Seite“, berichtet Geschäftsführerin Sabine Grebner. Bei strahlendem Sonnenschein strömten am vergangenen Wochenende entsprechend viele Besucher in den Zoo Salzburg, so dass eine stattliche Geldsumme von 6.500 Euro zusammenkam. Diese wird ukrainischen Zoos zugutekommen, die aufgrund des Kriegs in große Not geraten sind. „Um Zoos in der Ukraine zu unterstützen, hat der Europäische Zooverband einen Hilfsfond eingerichtet. In den Hilfsfond werden unsere gesammelten Spenden sowie die Erlöse aus den Eintritten einfließen“, ergänzt Sabine Grebner. Der Zoo Salzburg hatte sich bereit erklärt, jeweils 1 Euro pro zahlenden Besucher am Wochenende des 19. und 20. März 2022 zu spenden. Nach Angaben der EAZA wurden insgesamt bereits etwa 575.000 Euro in den Hilfsfond eingezahlt. Das Geld wird gezielt da eingesetzt, wo es am meisten gebraucht wird. Dabei werde sowohl eine schnelle Hilfeleistung als auch eine langfristige Unterstützung ins Auge gefasst. Die direkte Versorgungsarbeit sei bereits angelaufen und wird unter anderem von Zoos in Polen, wie dem Zoologischen Garten in Warschau oder dem Danziger Zoo, getragen. Auch hier greift der Hilfsfond des Europäischen Zooverbands. Die betroffenen Zoos in der Ukraine seien für das Engagement und die Unterstützung bei der Versorgung der Tiere sehr dankbar, heißt es in einer aktuellen Zusammenfassung der EAZA.

Tierpark Hellabrunn 24.03.2022
Kostenloser Eintritt für ukrainische Geflüchtete in den Tierpark Hellabrunn
Der völkerrechtswidrige Angriff gegen die unabhängige und friedliebende Ukraine mitten in Europa bringt Tod, unermessliches Leid und katastrophale Zerstörungen mit sich. Der Münchner Tierpark Hellabrunn zeigt sich tief betroffen von diesem Leid, möchte den Geflüchteten nach diesen traumatischen Erlebnissen etwas Ablenkung und Zerstreuung bieten und gewährt den ukrainischen Gästen in den kommenden Wochen freien Eintritt in den Tierpark. Nach dem Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine mussten unzählige Menschen aus ihrer Heimat fliehen, viele nach Deutschland. Täglich kommen viele Geflüchtete, hauptsächlich Frauen und Kinder, auch in der bayerischen Landeshauptstadt an, um Schutz und Zuflucht zu suchen. „Es ist in diesen herausfordernden Zeiten extrem wichtig, dass wir in der Landeshauptstadt München ein Zeichen des Willkommens und der Mitmenschlichkeit gegenüber den teils stark traumatisierten Familien, insbesondere Kindern und Jugendlichen, setzen, die ihr soziales Umfeld verloren und schwer an den Ereignissen zu tragen haben.“, erklärt Verena Dietl, Hellabrunner Aufsichtsratsvorsitzende und Münchner Bürgermeisterin. „Daher freue ich mich sehr, dass der Münchner Tierpark Hellabrunn den betroffenen Geflüchteten etwas Ablenkung und ein paar Stunden Zerstreuung in unserem wunderschönen Zoo zukommen lässt.“, so Dietl weiter. Hellabrunns Vorstand und Tierparkdirektor Rasem Baban ergänzt: „Es ist uns in Hellabrunn eine Herzensangelegenheit, unsere Türen für die zahlreichen Betroffenen zu öffnen. Wir heißen unsere ukrainischen Gäste im Münchner Tierpark herzlich willkommen!“ Damit die ukrainischen Gäste problemlos Einlass in den Tierpark erhalten, bittet Hellabrunn um Beachtung der folgenden Voraussetzungen: · Alle ukrainischen Staatsbürger*innen müssen sich mit einem gültigen ukrainischen Reisepass, Ausweis oder Kinderpass ausweisen. Alternativ werden auch durch öffentliche Stellen ausgestellte „Ankunfts-/Registrierungsnachweise“ als Berechtigungsnachweis akzeptiert. · Wir bitten zu beachten, dass Erwachsene ab 18 Jahren im Hinblick auf die aktuellen, pandemiebedingten Zutrittsbeschränkungen die 2G-Eintrittskriterien erfüllen müssen.

Tierpark Nordhorn 24.03.2022

Zooexperte zeichnet Tierpark Nordhorn als deutschlandweit führend aus
Der international anerkannte Zooexperte Anthony Sheridan hat jüngst sein neustes Zooranking für Europa veröffentlicht. Dabei landete der Tierpark Nordhorn auf dem ersten Platz in seiner Kategorie und konnte sich damit gegenüber der letzten Bewertung weiter verbessern. Die Freude über die Auszeichnung im Nordhorner Familienzoo, dem drittgrößten Zoo Niedersachsens, ist riesig. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit!“ freut sich Zoodirektor Dr. Nils Kramer. „An diesem erfolgreichen Kurs werden wir festhalten!“ Alle paar Jahre veröffentlicht der Zooexperte Anthony Sheridan die Ergebnisse seiner detaillierten Studien über die Entwicklung der europäischen Zoos. Riesige Datenmengen tragen er und sein Team dabei zusammen, die meisten der Zoos besucht er zudem persönlich, nimmt Daten auf und führt Hintergrundgespräche. Dabei erhebt er viele verschiedene Einzeldaten, die am Ende in den Bewertungskategorien „Besucherfaktoren“, „Bildung und Naturschutz“ sowie „Wirtschaftliche und Organisatorische Faktoren“ einfließen. Es ist die umfangreichste Zoobewertung, die es gibt. In der Bewertungskategorie „German specials“ belegt der Tierpark Nordhorn den ersten Platz. So schreibt der Zooexperte Sheridan: „Nordhorn ist der klare Gewinner, aufgrund seiner beeindruckenden Steigerung der Besucherzahlen, von denen etwa die Hälfte aus den benachbarten Niederlanden kommt, und seiner Verbesserungen in neue und verbesserte Anlagen, einer neuen Zooschule und den Plänen für das neu erworbene 3 ha große Erweiterungsgelände.“ Anthony Sheridan kennt den Tierpark Nordhorn durch seine regelmäßigen Besuche gut und verfolgt die Entwicklung somit aus erster Hand. Dabei waren die letzten beiden Pandemiejahre eine große Herausforderung für den Nordhorner Tierpark, der mit seinen rund 180 Mitarbeitern und 2000 Tieren normalerweise rund eine halbe Million Gäste im Jahr begrüßen kann. Die siebenmonatige Schließung während des Lockdowns konnte der Tierpark dank seiner starken wirtschaftlichen Position und der riesigen Unterstützung aus der Region aber aktiv gestalten. „Wir halten an unserem Entwicklungskurs fest und werden unsere Hauptaufgaben wie Artenschutz, Bildung, Forschung und Erholung weiter ausbauen!“ so Dr. Nils Kramer. „Wir wollen unseren Besuchern auch in Zukunft einen Tag Glück schenken!“

 Zoo Augsburg, 23.03.2022
Aus dem März-Newsletter
Im Vogelbestand schlüpfte eine Rosenhalsfruchttaube und zwei Rosa Pelikane.
Ein weiblicher Mandschurenkranich kam aus Lourosa (P). Außerdem kamen zwei Baumhopfe aus Belgien, drei Säbelschnäbler aus Heidelberg und 15 Kampfläufer aus dem Max-Plank-Institut Seewiesen (im Tausch gegen 4 Stück aus Augsburg).
Drei Moosfrösche kamen aus der Zoom Erlebniswelt. Ein männlichen Zwergtaggecko kam aus dem Zoo Münster, und nachdem der Zoo die Ausnahmegenehmigung zur Haltung von invasiven Tierarten bekommen hat, kam ein männlicher Muntjak aus dem Zoo Duisburg.
Vier Nachzuchten bei den Zwerggürtelschweifen wurden an den Tierpark Solingen abgegeben. Der Zoo trennte sich von den restlichen Landschildkröten, die schon immer hinter den Kulissen gehalten wurden. Diese wurden an die Reptilienauffangstation in München abgegeben. Die Nachzucht der Kaptriele reiste in den Zoo Landau und die der Augsburger Zwerge an den Krümelhof.
Bei den Vögeln verstarb eine weibliche Straußwachtel, und die Nachzucht der Krauskopfpelikane. Vier Gelbbauchunken sind nicht aus der Winterruhe erwacht. Plumplori Clay, der schon seit längerem gesundheitliche Probleme hatte, verschlimmerten sich diese so stark, dass er eingeschläfert werden musste.
Bei den Bauvorhaben kommt das trockene Wetter der letzten Wochen sehr entgegen, denn der Boden der Schimpansenaußenanlage ist derzeit hart wie Beton. Leider haben die Firmen aber weiterhin mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, aber diese Woche soll es weitergehen und laut aktuellem Bauzeitenplan ist die Übergabe vom Freundeskreis an den Zoo für die Woche nach Ostern vorgesehen.
Auch beim Bau des Wirtschaftsgebäudes geht es los. Die vorbereitenden Arbeiten, wie Stillegung der Gas- und Wasserleitungen, sind bereits gelaufen und das Baufeld freigeräumt. Am 4. April beginnen die Abrissarbeiten.

Tiergarten Kleve 23.03.22
Große Pläne für Kleine Pandas Tiergarten Kleve plant Erweiterung und Modernisierung der Pandaanlage
Zweifelsohne gehört der Kleine Panda zu den beliebtesten Tieren im Tiergarten Kleve und ziert nicht umsonst auch das Logo des Parks. „Als wissenschaftlich geführter Zoo, der sich derzeit im Wandel zu einem modernen Natur- und Artenschutzzentrum befindet, engagieren wir uns besonders für vom Aussterben bedrohte und stark gefährdete Tiere wie den Kleinen Panda“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Neben der finanziellen Unterstützung des Red Panda Networks, welches den natürlichen Lebensraum dieser wunderschönen Raubtiere schützt, spielt dabei auch die Erhaltungszucht in Zoos eine wichtige Rolle. Und so beteiligen wir uns in Kleve seit 1996 am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) dieser Tierart und freuen uns, dass im Rahmen des EEPs bald ein neues Pandaweibchen Einzug in den Tiergarten Kleve halten soll.“ Doch bevor ein neues Weibchen aus einem französischen Zoo an den Niederrhein umziehen kann, steht erst noch ein großer Umbau an. Polotzek: „Unsere Kleine Panda-Anlage diente viele Jahre der Unterbringung von Braunbären. Seit 1996 leben hier stattdessen Kleine Pandas. Heute genügt sie den neuesten Ansprüchen, die internationale Zooverbände und wir uns selbst an eine artgerechte Pandahaltung stellen, nicht mehr. Daher möchten wir die Anlage umbauen und vergrößern, sodass sie zukünftig ausreichend Platz für ein Zuchtpaar und dessen Nachwuchs bietet und wir mit unserer Zucht einen Beitrag zum Arterhalt der Kleinen Pandas leisten können.“ Durch den Umbau und die Modernisierung soll die Pandaanlage um mehr als das Doppelte vergrößert werden und den BesucherInnen völlig neue Einblicke in den Lebensraum und auf die Lebensweise der Kleinen Pandas ermöglichen. Einer ersten Kostenschätzung zur Folge soll der Umbau rund 100.000 € kosten. Geld, das der Tiergarten Kleve als eingetragener, gemeinnütziger Verein nicht allein stemmen kann. Tiergartenleiter Martin Polotzek bittet daher um Spenden: „Der Kleine Panda wird auch Katzenbär oder Roter Panda genannt. Daher danken wir der Sparkasse Rhein-Maas, die unser Bauvorhaben passend zum roten Sparkassenlogo mit 15.000 € unterstützt. Aber dennoch sind wir noch auf weitere Spenden angewiesen und freuen uns über jede Unterstützung für unser ambitioniertes Projekt, eine moderne Panda-Anlage in Kleve errichten zu können.“ Die Sparkasse Rhein-Maas fördert schon seit vielen Jahren verschiedene Vorhaben des Klever Tiergartens. Die Vorstände Michael Wolters und Wilfried Röth freuen sich, diese Partnerschaft jetzt in einer besonderen Maßnahme vertiefen zu können, und machten sich bei einem Ortstermin im Tiergarten am 18. März persönlich ein Bild von den geplanten Umbauarbeiten und von Pandamännchen Spike. Michael Wolters: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Klever Tiergarten einen Besuchermagneten in unserer Region haben. Unter den fast 100.000 Besuchern im Jahr sind viele unserer Kunden – was liegt da näher, als hier eine Verknüpfung herzustellen: Highlight ist sicherlich der Knax-Familientag am 17. Juli 2022 zu dem wir unsere Club-Mitglieder in den Tiergarten einladen. Weitere Aktionen und Verbindungen zwischen Tiergarten und Sparkasse wie beispielsweise die neue Pandaanlage sollen zu weiteren Besuchen einladen und insbesondere Familien die Freude am Tier vermitteln.“ Und auch Wilfried Röth freut sich, dass die Sparkasse Rhein-Maas mit dem Tiergarten Kleve eine Institution fördern kann, die sich aktiv für den Artenschutz einsetzt und zugleich eines der beliebtesten Freizeitangebote am Niederrhein bietet: „Zielsetzung unserer Förderung ist die nachhaltige Unterstützung des Klever Tiergartens und seines engagierten Teams, dem wir auf diesem Wege zugleich auch danken möchten. Gleichzeitig möchten wir helfen, für die Menschen in der Region ein attraktives Ausflugsziel auszubauen und so für eine artgerechte und nachhaltige Haltung auch und gerade von bedrohten Tierarten zu sorgen. Daher wird die Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren fortgesetzt.“ Trotz der großzügigen Spende der Sparkasse benötigt der Tiergarten Kleve noch weitere Unterstützung, um die neue Pandaanlage finanzieren zu können. Wer den Tiergarten Kleve bei diesem ehrgeizigen Projekt unterstützen möchte, kann gerne direkt an den Tiergarten spenden (IBAN: DE64 3245 0000 0005 0038 19, Sparkasse Rhein-Maas, Stichwort „Pandaanlage + Name und Adresse des Spenders“, eine Spendenquittung wird ausgestellt).

Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim 23.03.22
Braune Hyänen ziehen ins Wildkatzenzentrum
Seit letzter Woche lebt im Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim eine neue Tierart: Braune Hyänen. Damit zieht die dritte Hyänenart in das auf Raubtiere spezialisierte Zentrum ein. Die beiden Männchen und das eine Weibchen kamen mittels Flugzeug und Spezialtransport aus einer zoologischen Einrichtung in England. Peanut, Bones und Laveaux heißen die Neuankömmlinge des Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrums Barnim. Die drei Braunen Hyänen kommen aus dem englischen Feral Wild Animal Project, einer zoologischen Privateinrichtung. In eigens mit Metall ausgekleideten Transportkisten wurden die Tiere am vergangenen Donnerstag per Flugzeug nach Deutschland und mittels Spezialstraßentransport nach Tempelfelde gebracht. Obwohl es sich bei den Tieren um äußerst starke Raubtiere handelt, war vor allem das Weibchen zunächst sehr vorsichtig. Trotz gutem Zureden ließ sie sich nicht aus der Kiste in ihren Stall komplimentieren. Sie wagte erst nach Einbruch der Dunkelheit den Ausstieg. Die beiden Männchen waren deutlich mutiger. Peanut stieg sofort aus der Kiste und inspizierte sein neues Zuhause. Bones ließ sich etwas mehr Zeit. Mit Hilfe eines leckeren Stück Rindfleischs, traute auch er sich. Die drei Tiere leben sich im Moment in ihrer Anlage ein und lernen die Mitarbeiter des Zentrums kennen. Seit kurzem dürfen sie auch ihre Außenbereiche erkunden und erfreuen sich mit ausgiebigen Sand- und Sonnenbädern am schönen Wetter. In Kürze werden die Tiere auch in den Führungen zu sehen sein. Braune Hyänen sind in zoologischer Haltung sehr selten und deutschlandweit nur im Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim vertreten. Europas einzige weitere öffentliche Haltung ist im Zoo Prag. Noch haben die Hyänen nicht die Geschlechtsreife erreicht, sollen aber künftig für Nachwuchs sorgen. Neben den Neuankömmlingen leben bereits seit 2020 die beiden Tüpfelhyänen Ed und Shenzi und zwei Streifenhyänen names Hakuna und Matata im Wildkatzenzentrum. Hintergrundinformation Braune Hyänen heißen auch Schabrackenhyänen, da sie sehr langes Fell auf ihrem Rücken haben. Dieses erinnert an eine Satteldecke, die sogenannte Schabracke. Ursprüngliches Verbreitungsgebiet sind die Savannen, Wüsten, Halbwüsten und Küstenregionen im Süden Afrikas. Nach der Tüpfelhyäne ist die Braune Hyäne die zweitgrößte Art dieser Familie. Die Gruppenstruktur ist variabel von nomadisch lebenden Einzelgängern bis hin zu stationären Familienclans. Das Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim entstand 1998 aus einer privaten Initiative des Tierarztes Renato Rafael. Die private Sammlung von seltenen und bedrohten Groß- und Kleinkatzen ist seit 2015 im Rahmen von Führungen für die Öffentlichkeit zu besichtigen. Heute beherbergt die Einrichtung ca. 65 Tiere aus 26 Arten und Formen mit einem Schwerpunkt auf Katzen- und Marderartige.

Zoo Gelsenkirchen 23.03.22
Neue Tierart in der ZOOM Erlebniswelt Asien
In der ZOOM Erlebniswelt Asien erwartet die Besucher:innen eine neue Tierart: Im Erdgeschoss des ELE Tropenparadieses ist ab sofort ein Nördlicher Grauer Schlanklori zu sehen. Simi heißt das fast zwei Jahre alte Männchen, das vom Zoo Frankfurt in die ZOOM Erlebniswelt gewechselt ist. Neugierig hat er sein neues Zuhause erkundet. Bald bekommt der Schlanklori Gesellschaft von einem Weibchen, das vom Londoner Zoo nach Gelsenkirchen umziehen soll. Beheimatet sind Nördliche Graue Schlankloris in den Trockenwäldern auf Sri Lanka. Sie gehören zu den Primaten und sind nachtaktive Baumbewohner. Auffällig sind die großen Augen, mit denen die Affen besonders gut im Dunkeln sehen können. Eine Nachzucht der laut Weltnaturschutzorganisation IUCN potentiell gefährdeten Tiere ist geplant. Das Gehege am ehemaligen Standort der Balistare wurde komplett umgestaltet und an die Bedürfnisse der neuen Bewohner angepasst. So sorgen der Boden, bestehend aus Pinienrinde, und die Bepflanzung für ein entsprechendes Waldklima. Außerdem gibt es viele dicke und dünne Äste zum Klettern. Zur Auswahl stehen zudem verschiedene Rückzugsorte: Die Schlankloris können sich Weidenkörbe oder Kästen in unterschiedlichen Größen aussuchen. Tagsüber wird die Anlage in ein Dämmerlicht getaucht, so dass die Besucher:innen die Schlankloris in ihrer nachtaktiven Phase beobachten können – zum Beispiel bei der Jagd auf Insekten. Wenn die ZOOM Erlebniswelt geschlossen ist, herrscht Tageslicht im Gehege. Das Licht wird langsam hoch- und heruntergeschaltet, um den Auf- und Untergang der Sonne zu simulieren.

Tiergarten Nürnberg 23.03.22
Frühlingserwachen im Tiergarten
Passend zum kalendarischen Frühlingsanfang am vergangenen Sonntag, 20. März 2022, und den warmen Temperaturen ist das Frühjahr auch im Tiergarten der Stadt Nürnberg angekommen. Frühblüher wie Osterglocken und Krokusse säumen die Wegesränder und im Mediterraneum sind nun wieder mehr Tiere zu sehen. Die Europäischen Ziesel, die Europäischen Sumpfschildkröten und die Perleidechsen sind nach dem Winter wieder erwacht. Sie lassen sich jetzt vor allem an sonnigen und warmen Tagen gut beobachten. Das Mediterraneum befindet sich gegenüber der Delphinlagune und des Manatihauses. Es gilt als das wärmste Gehege im Tiergarten und ist damit ein idealer Standort für Reptilien und andere wärmeliebende Kleintiere. Über eine Holzplattform, die über die Wasserfläche ragt, können Besucherinnen und Besucher die Tiere aus nächster Nähe beobachten. Europäische Ziesel nach sechs Monaten wieder zu sehen Die Europäischen Ziesel (Spermophilus citellus) halten etwa von September bis März Winterschlaf und ziehen sich dafür in Erdhöhlen auf der Anlage zurück. Ihre Körpertemperatur sinkt dann von 37 bis 38 Grad Celsius auf 6 bis 7 Grad ab. Unmittelbar nach dem Aufwachen beginnt ihre Paarungszeit. Ihre Nestkammer bauen die kleinen Erdhörnchen in einer Tiefe von ein bis zwei Metern. Ursprünglich war der Europäische Ziesel in weiten Teilen Europas verbreitet – auch in Deutschland. Inzwischen kommt er nur noch in kleinen Gebieten Mittel- und Osteuropas vor. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stuft die Europäischen Ziesel als stark gefährdet ein. Erfolgreiche Auswilderung von Zieseln in Tschechien Neben der Zieselkolonie im Mediterraneum gibt es im Tiergarten noch eine zweite, freilebende Kolonie. Diese Ziesel leben im östlichen Teil des Tiergartens, im Umfeld der oberen Nashornanlage. Durch diese beiden Kolonien kann der Tiergarten mehr Tiere halten und Nachzuchten für die Wiederansiedelung zur Verfügung stellen, zum Beispiel in Tschechien: Seit 2014 hat der Tiergarten insgesamt 110 Ziesel im Westen des Landes ausgewildert – zuletzt 2021. Dabei arbeitet er mit mehreren Partnern zusammen, wie dem Museum Karlovy Vary, der Agentura ochrany přírody a krajiny ČR (Agentur für Natur- und Landschaftsschutz der Tschechischen Republik), dem südböhmischen Zoo Hluboká sowie dem Opel-Zoo Kronberg im Taunus. Seite 2 von 2 „Mit der Zucht und Auswilderung der Ziesel können wir dazu beitragen, den Bestand der Tiere in Tschechien zu stützen. Ziel ist es, die bestehenden, räumlich getrennten und zum Teil nur wenig vitalen Kolonien der Region zu verstärken und zu vernetzen. Dabei wollen wir auch einen genetischen Austausch ermöglichen. Das langjährige Projekt zeigt, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Zoos und Naturschutz im Freiland funktionieren kann“, sagt Jörg Beckmann, Biologischer Leiter und stellvertretender Direktor des Tiergartens. Reptilien sind wieder aktiv Die Perleidechsen verbringen die Wintermonate in geschützten Felsspalten oder Erdhöhlen. Auch sie sind nun wieder im Mediterraneum zu beobachten und halten sich vor allem an sonnigen Steinen auf, die sich schnell aufwärmen. Die Perleidechse (Timon lepidus) gilt als die größte Eidechse Europas und ist gut an ihrer grünen Färbung zu erkennen. In der Natur kommt die Eidechsenart auf der Iberischen Halbinsel, in Südfrankreich und im Nordwesten Italiens vor. Genau wie die Eidechsen verfallen auch die Europäischen Sumpfschildkröten im Winter in eine Kältestarre: Die wechselwarmen Tiere verbringen die Wintermonate auf dem Gewässergrund und nehmen über die Haut Sauerstoff auf. Diese Kältestarre dauert etwa ein halbes Jahr an. Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) ist die einzige Schildkröten-Art, die natürlicherweise in Deutschland vorkommt, hier allerdings vom Aussterben bedroht ist. „Umso bedeutender ist unser Zuchterfolg, den wir letztes Jahr verzeichnen konnten“, sagt Jörg Beckmann. 2021 hat der Tiergarten erstmalig Europäische Sumpfschildkröten gezüchtet. Im August schlüpfte die erste Nachzucht, insgesamt kamen acht Jungtiere zur Welt. „Neben diesem großen Zuchterfolg konnten wir im letzten Jahr auch fünf Sumpfschildkröte in Hessen auswildern – gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Sumpfschildkröte. Auch dieses Projekt ist ein Bespiel dafür, wie viel wir mit erfolgreichen Kooperationen im Artenschutz erreichen können.“

Tierpark Berlin 23.03.22
Musikalische Begleitung für Gibbon, Ara und Co. Klassischer Frühlingsbeginn: Konzertreihe startet im Schloss Friedrichsfelde
„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ – Victor Hugo Der Tierpark Berlin war schon immer ein Ort, an dem Natur und Kultur in besonderer Weise aufeinandertreffen. Bald beginnt die Open-Air-Konzertsaison der Weißhandgibbons und passend dazu startet im benachbarten Schloss Friedrichsfelde ab dem 24. März wieder die beliebte Konzertreihe unter der künstlerischen Leitung von Kerstin Straßburg. Erstklassige Künstler und Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe widmen sich an vier Terminen einzigartigen Werken – wunderbare Klaviermusik wird den historischen Ballsaal des Schloss Friedrichsfelde durchfluten. Die Tickets sind streng limitiert und im Vorverkauf an den Tierparkkassen bis zum Kassenschluss sowie online erhältlich: www.tierpark-berlin.de/veranstaltungen
Das Schloss Friedrichsfelde ist immer freitags bis sonntags von 11 bis 15 Uhr für Tierpark-Gäste geöffnet.

Serengetipark Hodenhagen 23.03.22
Ein Stück Afrika in der Lüneburger Heide Auf Safari gehen, wilde Abenteuer und jede Menge Freizeitspaß erleben!
Im Herzen Niedersachsens, am Rande der Lüneburger Heide, liegt Europas größter und einzigar-tiger Safaripark. Der als Zoologischer Garten anerkannte Park bietet über 1500 freilaufenden Wildtieren ein naturnahes Zuhause. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt der Zucht und dem Arterhalt vieler vom Aussterben bedrohter Tierarten. In den zahlreichen großzügigen und befahrbaren Landschaftsanlagen können Sie das Miteinander von Mensch und Tier fühlen und ein Stück Natur bewusst erleben. In der Dschungel-Safari, der Streichel-Safari und weiteren begehbaren Gehegen begegnen Sie Tieren teilweise hautnah. Der Serengeti-Park ist ein Erlebnis zwischen Nationalpark und Zoo. Der Serengeti-Park ist Europas größter Safari-Park. Auf 220 Hektar begegnen Sie 1500 wilden und exotischen Tieren teilweise hautnah und erleben jede Menge Freizeitspaß in über 40 Fahrgeschäften und Shows. Infos zu den verschiedenen Parkbereichen: https://www.serengeti-park.de/der-park/safari-welten/ In der Serengeti- Safari, dem Tierpark, gehen Sie mit Ihrem Auto oder im Serengeti-Fahrzeug mit Safari-Guide auf eine 10 Kilometer lange Reise durch verschiedene Landschaftsareale. Hier können Sie Löwen, Tiger, Nashörner, Giraffen, Zebras, Geparden, Elefanten und viele mehr in einer naturnahen Umgebung beobachten – fast wie in freier Wildbahn. Zu Fuß erkunden Sie die 15 Hektar große Dschungel-Safari, in der rund 200 Affen aus 20 Arten leben. Nur durch einen Wassergraben getrennt, können Sie hier das muntere Treiben der Tiere ganz ohne Zäune beobachten. In den begehbaren Gehegen gehen Sie mit einigen Arten, wie Katta oder Totenkopfäffchen, auf direkte Tuchfühlung. In der Streichel-Safari können Sie Alpakas, Ziegen und Esel verwöhnen oder auf dem Känguru-Pfad kleine Bennettkängurus füttern. Auf verschiedenen geführten Safari-Touren können Sie mit Rangern exklusive Blicke hinter die Kulissen erhaschen, Giraffen, Elefanten und viele mehr füttern oder den Atem mächtiger Raubkatzen spüren, wenn diese Ihnen bei der Fütterung aus dem vergitterten Expeditionsfahrzeug heraus beeindruckend nah kommen. https://www.serengeti-park.de/tickets/safari-specials/ In der Abenteuer-Safari, dem weitläufigen Freizeitbereich des Parks, gibt es mit über 40 Fahrgeschäften, verschiedenen Shows und weiteren Attraktionen Spaß und Unterhaltung für jedes Alter. Ob in rasanten Booten, verschiedenen Achterbahnen für die ganze Familie oder auf der Big-Foot-Safari mit Monstertrucks – hier erleben Sie Adrenalin pur. Und auch für die kleinen Abenteurer ist gesorgt: Es gibt viele Kinderfahrgeschäfte, Spielplätze und Trampoline und zwei neue Familienachterbahnen. Die Jurassic-Safari, Eiszeit-Safari und die Ausstellung zu den Tieren der Zukunft laden zum Staunen ein. In der Indoor-Safari, einer über 1000 Quadratmeter großen Spielhalle, können sich kleine Abenteurer bei jedem Wetter austoben. Für jeden Abenteurer der richtige Schlafplatz! Sie möchten das alles erleben und Ihnen reicht ein Tag auf Safari nicht aus? Kein Problem! Verlängern Sie Ihr Abenteuer und übernachten Sie inmitten wilder Tiere. Das Serengeti-Park Ressort bietet über 900 Betten in verschiedenen Lodge-Anlagen. In original afrikanischen Masai-Mara-Hütten genießen Sie von Ihrer Terrasse den direkten Blick auf Giraffen und Antilopen und in komfortablen Zelt-Lodges direkt am Ufer des Victoria-Sees verbringen Sie romantische Nächte. Besonders familienfreundlich sind die Jambo- oder Safari-Lodges, in zentraler Lage gibt es für Paare oder kleine Familien die beliebten Abenteuer- oder Dschungel-Lodges. Abenteuer pur inmitten wilder Tiere erleben Sie in den mobilen Ranger-Lodges (Pick-Ups mit Wohnkabine) oder ganz neu auch für große Gruppen in den umgebauten Bussen, den Doppeldecker-Lodges, und übernachten im Wild-Areal Südliches Afrika inmitten wilder Tiere. Für Mobil-Camper gibt es am Rande der Masai-Mara 40 kostengünstige Wohnmobilstellplätze. Urlaub wie in Afrika! Lassen Sie sich morgens von den Rufen wilder Tiere wecken! Ausführliche Infos zu allen Lodges, sowie Preise und Buchungsoptionen finden Sie unter https://www.serengeti-park.de/uebernachten/ Selbstverständlich gibt es sowohl für Tages- als auch Übernachtungsgäste ein umfangreiches gastronomisches Angebot. Von der Oase zum Verweilen am Ufer des Victoria-Sees, unserem modernen Restaurant Manyara mit einem Buffet- und a la carte-Angebot, über Bistros und Food-Stände für den schnellen Hunger zwischendurch bis zu diversen Kiosken mit Snackangeboten auf die Hand ist alles dabei. IN DER SAISON 2022 GIBT ES WIEDER VIELE SPANNENDE NEUHEITEN! Gozimba – Die Weltneuheit in luftiger Höhe In der neuen Achterbahn erleben Gäste den puren Adrenalinschub, wenn sie auf die weltweit einzigartige Flug-Safari gehen! Das einmalige und innovative Highlight der eigens für den Serengeti-Park entworfenen Achterbahn: Jeder Fahrgast entscheidet selbst, wie oft und wie schnell er sich um 360 Grad dreht und steuert mit den an jedem Sitz angebrachten Flügeln seine eigenen Überschläge. Der über 400 Meter lange Flug mit einer Höhe von bis zu 25 Metern und einer Geschwindigkeit von 40 km/h ist ideal für Groß und Klein. Hier findet jeder Abenteurer sein eigenes Limit. (Geplante Eröffnung: Sommer 2022) Hatari Towers – Das interaktive Abenteuer mit außergewöhnlichen Effekten In dem größten transportablen Hochhaus der Welt erleben Gäste magische Spezialeffekte. In zwei Türmen mit je neun Etagen und einer Höhe von über 30 Metern wartet jede Menge Spannung in verschiedenen Parcours. Auf vier Außenflächen, darunter einer Sky-Bar, können Gäste eine wunderbare Aussicht genießen. Aber auch Action-Fans kommen auf ihre Kosten! So gibt es eine gesteuerte Segway-Tour außen an dem Gebäude und weiter hoch oben an einem der Türme eine Überschlagsgondel. Für Gäste, die den Aufstieg aus gesundheitlichen Gründen nicht meistern können, gibt es einen Fahrstuhl zur Sky-Bar. Dschungel Pendel Das actiongeladene Highlight in luftiger Höhe! Das neue Dschungel Pendel ist nichts für schwache Nerven. In 43 Metern Höhe geht es mit bis zu sieben Umdrehungen pro Minute so richtig rund! Hier wirken bis zu 4g auf die mutigen Fahrgäste Am Rand des Masai-Mara-Lodge-Resorts soll im Sommer ein absolut einzigartiges Restaurant eröffnet werden. Das „Cockpit Safari Restaurant“ ist der umgebaute Airbus A310 10+23, der 30 Jahre auch unter dem Taufnamen „Kurt Schumacher“ geflogen ist. Mit diesem Flieger der Hoffnung wurden weltweit Hilfsgüter transportiert und unzählige Menschen in sichere Regionen gerettet. Es soll so viel wie möglich original erhalten. Beim Essen können sich Gäste in den original Airbus-Sitz lehnen oder ein VIP-Dinner ganz exklusiv im Cockpit des Flugzeugs genießen. (Geplante Eröffnung: Sommer 2022) Serengeti-Park rettet Löwenrudel aus der Slowakei Ein dramatischer Hilferuf hat den Serengeti-Park erreicht: Einem privaten Tierpark in der Slowakei wurde die Genehmigung zur Haltung von Löwen entzogen. Es musste innerhalb weniger Wochen eine neue Bleibe für das Rudel gefunden werden, da sonst die Einschläferung drohte. So hat sich der Park kurzerhand entschlossen, Samson, Zafira, Thalia, Aglaya und Eufra aufzunehmen. Die majestätischen Tiere werden voraussichtlich ab Mitte April für Besucher zu sehen sein. Großartiger Beitrag zum Arterhalt: Erster Zuchterfolg bei den Ostafrikanischen Bongos! Im Serengeti-Park ist erstmals seit Beginn der Haltung ein Jungtier der östlichen Bongos geboren. Das ist ein ganz besonderer Erfolg, da diese ostafrikanische Antilopenart vom Aussterben bedroht ist. Inzwischen leben mehr Bongos in Zoologischen Gärten als in freier Wildbahn, daher gibt es bereits erste Wiederansiedlungsprojekte. Nachzuchten in menschlicher Obhut sind von zentraler Bedeutung, um diese wunderschöne Tierart zu retten. Der Serengeti-Park ist ein Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP für östliche Bongos. Das in Hodenhagen geborene Weibchen hat den Namen Kaya bekommen. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern Tayo und Amali sowie der „Tante“ Mia in einer Herde. Die niedliche Kaya wird schon im April in der weitläufigen Freianlage „Zentralafrika“ für die Besucher des Parks zu bewundern sein.

Zoo Berlin 22.03.22
Junge Held*innen gesucht! Ausschreibung: Zoo und Tierpark Berlin verleihen Biodiversitätspreis
In schwierigen Zeiten haben Zusammenhalt und Hoffnung eine ganz besondere Bedeutung – gerade junge Menschen sind voller Tatendrang, die Welt ein bisschen besser zu machen und die Zukunft mit zu gestalten. Unter dem Motto „Junge Held*innen gesucht“ rufen die Zoologischen Gärten Berlin daher Schüler*innen aus Berlin und Brandenburg dazu auf, kreative Bewerbungen zum Schutz der Artenvielfalt vor der Haustür einzureichen. Spannende Ideen mit konkreten Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt werden mit einem Preisgeld prämiert. Die Biologische Vielfalt auf der Erde ist Voraussetzung für menschliche Entwicklung und zukunftsfähigen Wohlstand. Intakte Ökosysteme liefern wichtige Rohstoffe, sorgen für fruchtbare Böden, sauberes Trinkwasser und gute Luft. Sie helfen bei der Bindung von Treibhausgasen sowie bei der Anpassung an die Folgen der Klimaveränderungen. Doch für viele Lebensräume ist die Lage dramatisch – als eine Folge listet die Weltnaturschutzunion IUCN aktuell fast 37.500 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das sind mehr als jemals zuvor. „Schwindende Biodiversität ist eine komplexe und überaus bedrohliche Herausforderung. Es ist hier unsere Pflicht Maßnahmen zu treffen, um folgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen“, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Aber es gibt auch Hoffnung! „Unsere Hauptstadt etwa gehört mit über 400.000 Straßenbäumen, zahlreichen Naturdenkmälern und mehr als 20.000 Tier- und Pflanzenarten zu den grünsten Metropolen Europas“, ergänzt er. Tatsächlich sind Städte wie Berlin aus Sicht des Arten- und Naturschutzes sehr interessant. Sie gelten als Hotspots der Artenvielfalt in einer von Landwirtschaft geprägten Umgebung. Berliner und Brandenburger Schüler*innen der 3. bis 9. Klasse sind nun dazu aufgerufen, kreative Konzepte für den Artenschutz auf Schulhöfen, Grünflächen oder für Kieze zu entwickeln. Eine Jury wird die fünf besten Konzepte auszeichnen und die Umsetzung des Konzepts finanziell wie folgt unterstützen: 1. Preis: 5.000 € 2. Preis: 3.000 € 3.-5. Preis: 2.500 € Der Zoo Berlin lädt die Preisträger*innen im Sommer außerdem zu einer feierlichen Verleihung ein.

Zoo Landau in der Pfalz 22.03.22
Veranstaltungshinweis: DGHT-Schildkrötenstammtisch im Zoo Landau in der Pfalz am Mittwoch, 30. März, in der Zooschule
Der Schildkrötenstammtisch, den die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) in Kooperation mit dem Zoo Landau anbietet, geht in diesem Jahr nach Corona-bedingter Pause in eine neue Runde: Der erste Schildkröten-Stammtisch des Jahres findet am Mittwoch, 30. März, um 19:30 Uhr in der Zooschule des Zoo Landau (Hindenburgstraße 12, 76829 Landau) statt. Die vierteljährlich stattfindende Veranstaltung richtet sich an Schildkrötenhalterinnen und -halter und solche, die es vielleicht werden wollen, und bietet die Möglichkeit, sich mit einem Schildkrötenexperten der DGHT, Peter Buchert, und untereinander auszutauschen. Vortragsthema an diesem Abend wird die Haltung mediterraner Landschildkröten im erwachenden Frühjahr sein. So können etwa Gewächshäuser oder Frühbeetkästen den Tieren auch bei noch wechselhaftem Wetter das passende mediterrane Klima bieten. Es handelt sich um eine kostenlose Veranstaltung. Treffpunkt ist um 19:30 Uhr am Nebeneingang des Zoos an der Zooverwaltung (Zebrastreifen).

Zoo Köln 22.03.22
Kölner Zoo beteiligt sich an Hilfsaktion für die Ukraine
Der Kölner Zoo beteiligt sich an einer Hilfsaktion des Kölner Ursulinengymnasiums. Für einen im Laufe dieser Woche startenden Hilfsgüter-Transport der Schule stellen die Zooverantwortlichen 36 mobile Stahlrahmen-Klappbetten dauerhaft zur Verfügung. Der Zoo hatte diese Betten erst vor wenigen Jahren angeschafft und im Veranstaltungsbereich eingesetzt. Die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg: „Es ist wichtig, in Krisenzeiten zusammenzustehen und substanziell zu helfen. Wir vom Zoo unterstützen diese Aktion sehr gern.“ Claudia Neunzig aus der Technischen Leitung des Zoos stellte den Kontakt zwischen Ursulinengymnasium und Zoo her. Die Betten sollen zu einem in der Ukraine gelegenen Kloster gebracht werden, zu dem die Schule über eine polnische Partnerorganisation Kontakt hat. Die Sammelaktion der Ursulinenschule war derart erfolgreich, dass für die Hilfsgüter-Fahrt an die polnisch-ukrainische Grenze eigens ein 40-Tonner eingesetzt wird. Der Kölner Zoo hatte zuletzt bereits eine Hilfsaktion von Europäischen Zooverband (EAZA) und Weltzooverband (WAZA) mit 5.000 Euro unterstützt. Die Dachverbände koordinieren, wie den vom Krieg betroffenen Zoos unbürokratische geholfen werden kann. Sie bündeln die Anfragen zentral und steuern nach Rückmeldungen finanzielle oder technische Hilfsmaßnahmen – so, wie die Bedürfnisse sind und so, wie die Kriegssituation es zulässt. Der Kölner Zoo ist Teil dieser Initiative und mit EAZA und WAZA im engen Austausch.

Zoo Hoyerswerda 21.03.22
Einmal Zootierpfleger sein Erlebnisprojekt im Zoo Hoyerswerda
Mit einem besonderen Erlebnisprojekt lässt der Zoo Hoyerswerda am 26. März den Traum vieler Zoofans wahr werden: Sie können „Einmal Zootierpfleger sein“. Gemeinsam mit Zoopädagogin Silke Kühn kommen die Teilnehmer einigen der pelzigen, geschuppten oder gefiederten Bewohnern im Zoo ganz nahe und können viele von den Aufgaben ausprobieren, die die Zootierpfleger täglich erledigen. Das Erlebnisprojekt startet im Tropenhaus. Dort dürfen die „Hilfszootierpfleger“ das Futter für verschiedene tropischer Bewohner vorbereiten. Gründliches Reinemachen ist dann beim Säubern des Terrariums der Igeltanreks angesagt. Im Anschluss geht es an die frische Luft: Zuerst wird gemeinsam das Ouessantschafgehege geputzt. Wenn alles auf Hochglanz geharkt und gefegt ist, bekommen die kleinen Schafe eine frische Ladung Heu und Emu-Dame Hilde ihre täglich Portion an gesundem Obst und Gemüse. Zum Abschluss wird noch die Anlage der Esel von Dreck und Schmutz befreit. Mit einer ausgiebigen Streichel- und Striegelaktion für die Esel endet der Job für die kleinen Tierpfleger an diesem Tag. Das Projekt dauert etwa vier Stunden und ist auf maximal acht Teilnehmer ab einem Mindestalter von acht Jahren begrenzt. Anmeldungen sind bei Zoopädagogin Silke Kühn unter der Telefonnummer 03571/20937708 oder per Mail unter zooschule@zookultur.de möglich. Das Sondererlebnisprojekt „Einmal Zootierpfleger sein“ findet außerdem auch am 14. Mai, 17. September, 8 Oktober und 5. November statt.

Zoo Leipzig 21.03.22
Koala feiert 2. Geburtstag Saisonstart im Zoo Leipzig
Happy Birthday Bouddi! Leipzigs erster Koala-Nachwuchs wird am 21. März 2 Jahre alt und ist inzwischen ein stattliches Koala-Männchen. Nach der Pubertät kommen bei ihm zusehends die männlichen Hormone durch. Das äußert sich vor allem im Umgang mit den Tierpflegern, wenn er seinen eigenen Kopf durchsetzen möchte. Abgesehen davon fühlt er sich sichtlich wohl im modernen Koala-Haus, ist sehr agil und aktiv und ein richtiger Feinschmecker geworden. Aus den über 30 Eukalyptus-Sorten schmecken ihm vor allem die Sorten E. robusta, E. globulus und E. gunnii besonders gut, die auf einer Plantage in Schkeuditz angebaut werden. Aktuell bringt der Sohn von Mandie (5 Jahre) und Oobi-Ooobi (8 Jahre) 6,61 Kilogramm auf die Waage und wiegt somit genauso viel wie seine Mutter. Besonders engagiert zeigt sich Bouddi beim medizinischen Training. Um im Ernstfall schnellstmöglich handeln zu können, werden Übungen wie Fell bürsten, Arm stillhalten (für eine mögliche Blutabnahme) oder die Wassergabe mit Hilfe einer Spritze (für eine mögliche Medikamentengabe) trainiert. Passend zu Bouddis Geburtstag ist am 21. März auch Saisonstart im Zoo. Ab diesem Montag öffnet der Zoo seine Pforten etwas länger. Bis Ende April hat er bis 18:00 Uhr geöffnet, bevor er in den Sommermonaten bis September sogar bis 19:00 Uhr besucht werden kann. Mit dem Startschuss zur Saison gelten auch die Sommerpreise. Um die Saison angemessen einzuläuten, findet am 26. und 27. März das HITRADIO-RTL Wochenende auf einer großen Bühne im Konzertgarten statt. Der sächsische Radiosender sendet am Samstag live aus dem Zoo und führt spannende Interviews mit unseren Tierpflegern. Ein Begleitprogramm mit Zoo-Rallye, Lotsenstand und der »Stempel dein Tier« Mitmachaktion runden das Zoo-Abenteuer an diesem Wochenende ab. Kinder bis 16 Jahre haben kostenfreien Eintritt.

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