Zoopresseschau

Zoo Leipzig 07.11.2021
Zoo Leipzig setzt 2G-Regel um Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 07.11.2021
2G-Regel im Zoo Leipzig: Mit Inkrafttreten der neuen Sächsischen Corona-Schutz[1]Verordnung ab dem 8.11.2021 setzt der Zoo Leipzig die 2G-Regel um. Die Anwendung dieser Maßnahme wurde durch die in der Verordnung formulierten Bedingungen für den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen bzw. dem Verweilen in Innenbereichen erforderlich. „Da es nicht möglich ist, die Zutrittsberechtigungen vor den Tierhäusern und der Gastronomie zusätzlich jeweils einzeln zu kontrollieren, und weil wir zudem das Ansinnen der Regierung unterstützen, haben wir uns dazu entschlossen, die 2G-Regel auf den gesamten Zoo anzuwenden“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Für Besucher des Zoos heißt das ab morgen konkret, dass am Haupteingang entweder der Impfnachweis, die Ausnahmebescheinigung oder der Nachweis einer COVID-19- Genesung vorgelegt werden muss, um Zutritt in den Zoo zu erhalten. Nach wie vor gilt im Zoo die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes in den Tierhäusern und an Engstellen bzw. immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Alle weiteren Regelungen zum Zoobesuch sowie auch die Ausnahmebestimmungen für gebündelt auf offen | Zoo Leipzig (zoo@leipzig.de)

Zoo Leipzig 06.11.2021
Nachwuchs im tropischen Regenwald von Leipzig Schabrackentapir Laila brachte Jungtier zur Welt
Nachwuchs in Gondwanaland: Schabrackentapirweibchen Laila (12) hat am 5. November in der Nacht nach einem Jahr Tragzeit ein männliches Jungtier zur Welt gebracht. Die Tierpfleger entdeckten den Neuzugang in der Schabrackentapir-Familie (Tapirus indicus) am Freitagmorgen zum Dienstbeginn auf der Außenlage, wo auch die Geburt stattgefunden hat. „Laila ist eine sehr erfahrene Mutter, die bereits mehrere Jungtiere zur Welt gebracht hat und sich dementsprechend fürsorglich und routiniert kümmert. Das Jungtier macht gegenwärtig einen recht agilen Eindruck und konnte erfreulicherweise auch schon beim Trinken beobachtet werden. Allerdings müssen wir die Entwicklung der nächsten Tage abwarten, denn die ersten Tage in der Jungtieraufzucht sind immer die kritischsten. Nachdem die letzten beiden Nachzuchten von Laila nicht aufgekommen sind, hoffen wir natürlich inständig, dass wir diesmal mehr Glück haben und das Junge groß werden kann“, erläutert Seniorkurator Ariel Jacken. Vater des kleinen Bullen, dessen typische Fellzeichnung noch Streifen und Punkte aufweist, ist der langjährige Partner von Laila, Copasih (13). In den nächsten Tagen gilt zunächst, Mutter und Jungtier ausreichend Ruhe zur Erholung und Ausprägung der Mutter-Kind-Bindung zu geben. Da die Geburt jedoch auf der Außenanlage stattgefunden hat, erhält Laila die Möglichkeit, sich sowohl auf der Außenanlage als auch im Innengehege aufzuhalten. Für die Besucher besteht damit die Möglichkeit, beide gelegentlich zu sehen. Die letzten erfolgreich aufgezogenen Schabrackentapir-Nachkommen waren Baru (2013), Kedua (2014) und Ketiga (2016), die auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms den Zoo Leipzig bereits verlassen haben

Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck 05.11.2021
Hagenbeck bringt Kinderaugen und Laternen zum Leuchten – Der Tierpark verschenkt 300 Tickets – schnell sein lohnt sich
Die Schreie der Mandrills, das Brüllen der Löwen, ein Rascheln im Gebüsch und mitten drin 300 Besucher, die ganz exklusiv nach Tierparkschließung den dämmrigen Park mit ihren Laternen zum Leuchten bringen. In diesem Jahr lädt Hagenbeck 300 große und kleine Laternenläufer zu einem Umzug in geheimnisvoller Atmosphäre durch den Tierpark ein und verlängert exklusiv seine Öffnungszeit am 12.11.2021. Gemeinsam geht es vorbei an den herbstlichen Gehegen von Leopard, Seebär und Co. Die kostenlosen Tickets können ab Montag, den 8. November über die Homepage www.hagenbeck.de gebucht werden. Damit erhalten die Teilnehmer am 12. November ab 15:00 Uhr freien Eintritt in den Tierpark. Der letzte Einlass am Haupteingang ist um 16:00 Uhr. Zeitlicher Ablauf: Die Laternenläufer treffen sich um 16:15 Uhr zur offiziellen Begrüßung am Konzertrasen an der Flamingo Lodge im Tierpark. Von dort startet gegen 16:30 Uhr der etwa 60-minütige Umzug durch den dämmrigen Tierpark bis zum Haupteingang. Teilnahmebedingungen: Für den Einlass sind ein vorab gebuchtes Gratis-Ticket sowie ein ausgefülltes Kontaktformular erforderlich. Beides steht ab Montag den 8.11.21 zum Download auf der Homepage zur Verfügung. Eine Registrierung mit der Luca-App ist auch vor Ort möglich. Auch Kinder unter 4 Jahren und Jahreskartenbesitzer benötigen ein Gratis-Ticket. Mindestens ein Kind mit Laterne pro Gruppe. Im Tierpark gelten weder Test- noch Maskenpflicht. Der Abstand von 1,5 Meter zwischen den teilnehmenden Familien muss zu jeder Zeit eingehalten werden. Personen mit den typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Zutritt gemäß § 5 Absatz 1 S. 1 Nr. 3 EVO nicht gestattet.

Tierpark + Fossilium Bochum 05.11.2021
Vorweihnachtszeit im Tierpark + Fossilium Bochum – Tierpark bietet Adventsdinner im Aquarienhaus an
Um tierischen Glanz in die Vorweihnachtszeit zu bringen, hält der Tierpark in diesem Jahr eine besondere Überraschung bereit. Zwischen tropischen Korallenfischen und seltenen Regenwald- und Wüstenbewohnern können Familien und Kleingruppen an allen vier Adventssonntagen ein festliches 4-Gänge-Menü genießen. Das Adventsdinner aus der Küche des benachbarten Restaurants „Franz Ferdinand“ wird an den schönsten Plätzen des Aquarienhauses serviert. „Die Gäste dürfen sich in unserem Festmenü auf einige kulinarische Weihnachtsklassiker, wie Gans, Maronen, Zimt und Orangen, freuen“, verrät Gastronom Alessandro Maceri und fügt schmunzelnd hinzu: „Tannenzapfenfische und Seesterne lassen in ihren Aquarien zusätzlich, schon allein aufgrund ihres passenden Namens, aber auch optisch die Herzen aller Weihnachtsfans und Tierparkfreund:innen höher schlagen.“ „Wir alle mussten in der Adventszeit 2020 auf viele liebgewonnene Traditionen und Zusammenkünfte mit Familie und Freunden verzichten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun gemeinsam mit unserem gastronomischen Partner die Vorweihnachtszeit einläuten und ein gemütliches Beisammensein in besonderer Atmosphäre anbieten können“, berichtet Zoodirektor Ralf Slabik. Für einen sicheren und Corona-konformen Ablauf des kulinarischen Events ist sowohl durch die räumlichen Gegebenheiten, als auch die technische Ausstattung des Aquarienhauses gesorgt, erläutert Ralf Slabik: „Die Architektur des Hauses ermöglicht es uns, alle Tischgruppen mit einem großzügigen Abstand zu stellen, die gleichzeitig einen direkten Einblick in die angrenzenden Tieranlagen bieten. Moderne Luftfilteranlagen sorgen für einen ständigen Austausch der Raumluft.“ Zusätzlich gilt an allen Veranstaltungstagen die 3G-Regel. Termine für das Adventsdinner: 28.11.21 | 05.12.21 | 12.12.21 | 19.12.21 Eintreffen: 17.30 Uhr, Haupteingang Tierpark Ausklang: 21.00 Uhr Kosten: Pro Person kostet das einmalige Erlebnis – inklusive des 4-Gang-Advent-Menüs, Aperitif, begleitende Getränke – nur 89,00 € Alle Preise verstehen sich inkl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer. Tickets können für Gruppen zwischen 4-12 Personen über das Restaurant „Franz Ferdinand“ gebucht werden: Tel: 0234/93539212 Mail: info@franzferdinand-bochum.de Stichwort: „Adventsdinner im Tierpark Weitere Informationen zum Adventsdinner im Tierpark gibt es unter: https://www.tierpark-bochum.de/adventsdinner-im-tierpark www.franzferdinand-bochum.de

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 05.11.2021
Jahresbilanz nach Flächenbränden in Brasilien – Erste Erfolge der Hilfsfeuerwehr im Pantanal dank Wilhelma-Nothilfe
Frohe Kunde aus Brasilien: Vor genau einem Jahr hatte die Wilhelma Nothilfe im Pantanal geleistet, wo das größte Feuchtgebiet der Welt wegen anhaltender Trockenheit zu weiten Teilen in Flammen stand. Jetzt hat der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart von seinem Kooperationspartner eine ermutigende Bilanz der zwölf Monate seither erhalten. Ganz akut hatte die Wilhelma mit Spenden Veterinären geholfen, im Brand verletzte Tiere zu retten. Zudem flossen zukunftsweisend Gelder in ein Programm, das Farmer als Brandschützer ausbildet und ausstattet. Insgesamt waren es 25.000 Dollar. Sie stammen aus dem Artenschutz-Budget sowie Spenden der Besucherinnen und Besucher, die einen Artenschutz-Euro beim Kartenkauf bezahlen. Außerdem fließen pro Jahr 45.000 Euro von Wilhelma und ihrem Förderverein in Projekte zum Schutz der Großen Ameisenbären und der Riesengürteltiere nach Südamerika. „Das Pantanal hat eine unglaubliche Artenvielfalt, die es zu schützen gilt“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Wir begleiten alle zwei Dutzend Projekte, die wir weltweit mit Spenden fördern, um uns von deren sinnvollen Einsatz zu überzeugen. Das für uns noch recht neue Programm im Pantanal erweist sich als sehr erfolgreich. Die Brandbekämpfung ist Artenschutz in Reinform, weil sie einen ganzen Lebensraum für viele Arten bewahren hilft.“ In Brasilien hat gerade die Regenzeit begonnen. Und zum ersten Mal seit Monaten regnet es auch tatsächlich. Die schwerste Dürre seit 100 Jahren ist damit aber nicht vorüber. „Wir hoffen, dass es in den nächsten Wochen und Monaten viel regnet“, betont Arnaud Desbiez, der Präsident der Wildtierschutzorganisation ICAS in Brasilien. 2021 gab es nur halb so viele Feuer wie 2020. Doch ihre Zahl lag trotzdem weit über dem Zehn-Jahres-Schnitt. „Unserer neuen Hilfsfeuerwehr ist es gelungen, einen Waldbrand zu verhindern“, berichtet Desbiez. „Satelliten hatten die Hitzeentwicklung erkannt. Wir haben die Landbesitzer verständigt. Ihnen ist es gelungen, mit der professionellen Ausrüstung das Feuer zu löschen, bevor die Berufsfeuerwehr eintraf.“ Früher hatten die auf sich allein gestellten Landwirte und Viehbesitzer ohne jeden Schutz vor Hitze und Funkenflug oft nur einzeln mit Zweigen auf die Glut eindreschen können. Nach der Schulung mit der neuen Ausstattung rücken sie geschützt durch Helme und feuerbeständige Kleidung den Flammen koordiniert mit Feuerpatschen, Wasserspritzen, Löschrucksäcken und sogar Laubbläsern effektiver zu Leibe. „Was die Zusammenarbeit, Schnelligkeit und Effizienz angeht, erfüllte der Einsatz unsere Hoffnungen“, so Desbiez. „Deshalb dehnen wir das Programm nächstes Jahr auf benachbarte Ranches aus. Ein großes Dankeschön an alle, die sich an dieser Aktion beteiligen.“ Ebenfalls entwickeln sich laut dem Jahresbericht die Einzelprojekte gut. Das Giant Armadillo Conservation Project (GACP) hilft den Imkern, ihre Bienen vor den Übergriffen des Gürteltiers zu schützen. Erstmals kommt Ende dieses Jahres nun ein zertifizierter Honig aus diesem Programm in den Verkauf. Er soll der Bevölkerung einen auskömmlichen Lebensunterhalt ermöglichen, der die Natur nicht ausbeutet. Zum Schutz der Großen Ameisenbären nehmen die Artenschützer die wachsende Zahl der Wildunfälle an den Highways auf vielfältige Weise ins Visier. Denn weil der River Paraguay wegen der Dürre immer weiter austrocknet, verlagert sich der Warentransport von Schiffen auf LKW. Viermal mehr Fahrzeuge sind jetzt auf den Überlandstraßen unterwegs. Verkehrsbeobachtungen messen nun, ob die Fahrgeschwindigkeit in der Nähe von Warnschildern zu Wildwechsel überhaupt sinkt. Befragungen von Berufskraftfahrern sollen zeigen, ob die Sichtbarkeit der Warnschilder ausreicht. Zudem sollen an neuralgischen Streckenabschnitten Tierschutzzäune gezogen werden. Dafür untersuchen die Forscher zudem das Verhalten der Ameisenbären. Wie ziehen sie ihren Nachwuchs auf und wie verbreitet sich dieser in der Region, auf der Suche nach einem eigenen Revier? In Fragen des Wildschutzes berät die ICAS auch Brasiliens Bundesministerium für Infrastruktur bei der Planung des Straßenbaus.

Tierpark Hellbrunn 05.11.2021
Zwei neue Mähnenwölfe in Hellabrunn
Bienvenido a Hellabrunn! Der südamerikanische Tierbestand des Münchner Tierparks wird seit kurzem durch zwei junge Mähnenwölfe vervollständigt. Die Eingewöhnungsphase der hundeartigen Landraubtiere läuft gut und beide Tiere sind mittlerweile immer öfter auf ihrem Areal gegenüber der Großvoliere zu sehen. Auch die neuen Mähnenwölfe sind durch ihre prägnante, charismatische Duftmarke leicht für die Besucher zu ‚erriechen‘. Weibchen Aweti ist gerade 10 Monate alt und stammt aus dem Zoo im südfranzösischen Montpellier. Ihr männlicher, annähernd gleichaltriger Mitbewohner, Rüde Delgado kam aus dem französischen Parc Zoo du Reynou nach Hellabrunn. Die beiden Mähnenwölfe sind auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms an die Isar gezogen. „Wir freuen uns, dass wir die einige Zeit leerstehende Anlage in Hellabrunn nun durch Aweti und Delgado wieder neu beleben und dieser in ihrem natürlichen Lebensraum potentiell gefährdeten Tierart ein attraktives Zuhause bieten können. Mähnenwölfe werden zwar bereits mit etwa einem Jahr geschlechtsreif, was aber noch keinerlei Prognosen für möglichen Nachwuchs zulässt, da sich die beiden Tiere erst weiter aneinander gewöhnen müssen“, erklärt Carsten Zehrer, zoologischer Leiter in Hellabrunn. „Die beiden jungen Mähnenwölfe sind momentan noch recht scheu und können sich nach Belieben in ihre Hütten auf der rückwärtigen Anlage zurückziehen, weshalb sie auch nicht unbedingt den ganzen Tag auf der Hauptanlage zu sehen sind. Jedoch lässt sich bereits in den ersten Tagen eine südamerikanisch anmutende Freude am Ballspiel erkennen“, so Zehrer weiter. Auf dem südamerikanischen Kontinent leben insgesamt nach der letzten Schätzung noch 24.000 Tiere dieser faszinierenden Tierart, hauptsächlich auf brasilianischem Territorium. Mähnenwölfe jagen in der Natur keine großen Beutetiere, sondern haben eher Kleintiere wie Kammratten, Insekten, Reptilien, Tinamus und andere Vögel aber auch Fische und pflanzliche Nahrung auf dem Speiseplan. Der Münchner Tierpark Hellabrunn pflegt seit 1982 Mähnenwölfe in seinem Bestand.

Tierpark Nordhorn 05.11.2021
Unimog wechselt für 27.777 Euro den Besitzer – Nordhorner Autofan Patrick Frei ersteigert Oldtimer
Es ist eine Spende der besonderen Art. Ein großzügiger und bescheidener Nordhorner Zoofreund stiftet dem Zoo vor einigen Wochen seinen voll funktionstüchtigen 50 Jahre alten Daimler-Benz Unimog (U 421) Oldtimer zur Versteigerung. Der Erlös solle an den Förderverein Tierpark Nordhorn e.V. gehen und damit voll und ganz dem Familienzoo zugutekommen. „Der Spender wollte mit seinem Beitrag helfen die Verluste auszugleichen, die der Zoo durch die Schließung während der Corona-Pandemie hinnehmen musste!“ so der sichtlich gerührte Zoochef Dr. Nils Kramer. 10 Tage lang stand das Fahrzeug von 1971 im Internetauktionshaus eBay – eingestellt mit 1 Euro, Mindestverkaufspreis 8.000 Euro. Am Sonntag, den 24.10. schloss die Versteigerung bei einem Wert von 27.605 Euro. Der Nordhorner Patrick Frei, der sich auch beruflich mit dem Thema Automobile beschäftigt, war ab dem Zeitpunkt glücklicher Besitzer der großen Zugmaschine. „Ich war begeistert von der Auktion, da ich an meinem früheren Wohnort Stuttgart eine Ausbildung bei Daimler-Unimog gemacht habe. Dort mussten wir diese Fahrzeuge Schraube für Schraube auseinandernehmen und natürlich wieder zusammensetzen!“ erklärt der 34-Jährige seine Liebe für den Oldtimer. Er rundete den Betrag auf stolze 27.777 Euro auf und holte Anfang der Woche sein „neues“ altes Auto im Familienzoo ab. Den Vorsitzenden des Fördervereins, Dietmar Brookmann, freut die Spende, ist sie doch ein weiterer Baustein für die Realisierung der neuen Leopardenanlage. „Ich bin optimistisch, dass wir im kommenden Jahr mit dem Bau der Anlage nach den jüngst eingegangenen Spenden gut starten können!“ so der Vereinsvorsitzende. In der neuen Anlage soll dann mit der Zucht der hochbedrohten Amurleoparden begonnen werden. Von der bedrohtesten Großkatzenart der Welt leben in freier Wildbahn voraussichtlich nicht mehr als 80–100 Exemplare. Die Zucht der hübschen Katzen in zoologischen Gärten ist somit ein wichtiger Baustein, um die Art auch in Zukunft zu erhalten.

Zoo Zürich 05.11.2021
Die Pinguine paradieren wieder
Nachdem die Königspinguine im Zoo Zürich im letzten Winter ihre Spazierrunde ohne Publikum gedreht hatten, findet die Pinguinparade nun wieder regulär statt. Im Zoo Zürich sind wieder die Königspinguine unterwegs. Nachdem der Zoo die Pinguinparade vor Publikum im Winter 2020/2021 wegen Corona ausgesetzt hatte, findet der tägliche Spaziergang der flugunfähigen Vögel nun auch wieder im Beisein der Zoogäste statt. An allen Tagen, an denen es 10 Grad oder kälter ist, machen die Pinguine um 13:30 Uhr mit den Tierpflegerinnen und Tierpflegern eine kleine Runde durch den Zoo. Der Spaziergang ist freiwillig für die Vögel; wer keine Lust hat, bleibt einfach in der Anlage zurück. Die Besucherinnen und Besucher können mit etwas Abstand vor- oder hinter den Pinguinen mitlaufen oder ihnen am Wegrand stehend zuschauen. Ob die Pinguinparade stattfindet, ist tagesaktuell ersichtlich auf zoo.ch/pinguinparade. Königspinguine sind aufgeweckte und interessierte Vögel. Die Pinguinparade ist für sie eine willkommene Abwechslung und Beschäftigung in ihrem Alltag. Die meisten Tiere nehmen die Einladung zum Spaziergang in der Regel gerne an. Die Königspinguine zügeln jeweils im Herbst von ihrer gekühlten Innenanlage nach draussen. Ausnahme sind die im laufenden Jahr geschlüpften Jungtiere und ihre Eltern. Sie bleiben weiterhin im kontrollierten Klima der Innenanlage. Für die Tiere ist dabei nicht die Kälte das Problem, sondern wenn es zu warm ist, sprich unser Winter zu mild. Forschungsprojekt in der Antarktis – Der Zoo Zürich züchtet und hält Königspinguine im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Er ist zudem Schweizerischer Sitz des Antarctic Research Trusts. Die Forschungsorganisation setzt sich für den langfristigen Schutz von Pinguinen, Albatrossen und ihren Lebensräumen in der Antarktis und Subantarktis ein. Mehr dazu unter zoo.ch/naturschutz-art.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 05.11.2021
Ein geretteter Gartenbaumläufer
Der Alpenzoo übernimmt verletzte oder kranke Wildtiere in Pflege. Hierbei handelt es sich oft um verschiedene Vögel, welche aus dem Nest gefallen oder gegen eine Glasscheibe geflogen sind. Dieses Jahr im Mai wurde dem Alpenzoo ein junger Gartenbaumläufer übergeben. Dieser war noch ein Nestling und litt unter einer verschleppten Lungenentzündung. Die Pfleger der Findlingsstation konnten den kleinen Vogel wieder gesund pflegen und nach kurzer Zeit war er wieder fit. Leider blieb ihm aufgrund der Lungenentzündung eine schwere Atmung. Deshalb bekam er im Alpenzoo ein neues Zuhause. Er ist nun in der Auwaldvoliere zu bewundern. Baumläufer werden kaum in Zoos gehalten und gelten als heikle Pfleglinge. Sie sind recht kleine Vögel mit 8-10g und durch ihr rindfärbiges Gefieder bestens getarnt. Sie erklettern Stämme und Äste und suchen dabei nach Insekten und Spinnentieren. „Unser Gartenbaumläufer hat sich mittlerweile sehr gut bei uns im Alpenzoo eingefunden und wir hoffen, dass ihn unsere Zoofreunde das ein oder andere Mal besuchen kommen,“ freut sich Zoodirektor Dr. André Stadler.

Kölner Zoo 04.11.2021
Zweifach goldig: Nachwuchs bei den Goldgelben Löwenäffchen im Kölner Zoo
Verstärkung für das jüngst eröffnete „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ im Kölner Zoo: „Apu“ und „Nala“, das dort lebende Goldgelbe Löwenäffchen-Paar, hat zweifachen Nachwuchs. Die kleinen Kletterkünstler kamen am 3. September im Zoo zur Welt. Goldgelbe Löwenäffchen gehören zu den Krallenaffen. Sie haben Krallen an Händen und Füßen, nur Daumen und Zehen haben Nägel. Mit ihren verlängerten Eckzähnen fangen und töten sie kleine Wirbeltiere, aber auch Früchte und Baumsäfte gehören zu ihrem Speiseplan. Die Klein-Primaten verständigen sich mit zwitschernden Lauten. Anfang der 70er Jahre standen die Löwenäffchen kurz vor der Ausrottung. Zu ihrer Rettung startete 1974 das Projekt „Countdown 2025” – Zoos waren dafür sehr wichtig. Mitte der 80er Jahre wurden die ersten Nachzuchten Goldgelber Löwenäffchen aus Zoos wieder ausgewildert. Fünf Tiere kamen später auch aus dem Kölner Südamerikahaus – heute „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ – hinzu. 2014 wurde der Bestand wieder auf 3.700 Tiere geschätzt. Kernsaniertes Schmuckstück – Die Heimat der Löwenäffchen, das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert“-Haus hat der Zoo in den vergangenen 28 Monaten für rd. 12. Mio. Euro kernsaniert. Entstanden ist eine begehbare Dschungelerlebniswelt mit frei sich bewegenden Tieren Mittel- und Südamerikas. Für die Sanierung des historischen Hauses von 1899 setzte der Zoo Mittel der Stadt Köln, der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie Eigenmittel ein. Als Teil seines breiten Engagements für den Schutz der Biodiversität hat der Kölner Zoo die Sanierung an die Unterstützung eines Artenschutzprojekts im Ursprungsgebiet der Tiere, die im „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ leben, geknüpft. Konkret arbeitet der Zoo mit dem International Tropical Conservation Fund zusammen. Gemeinsam erreichte man in den vergangenen Jahren u.a., dass im mittelamerikanischen Staat Belize ein mehr als 400 Quadratkilometer großes Schutzgebiet aus unterschiedlichen, seltenen und wertvollen Waldtypen – von Trocken- bis Regenwäldern – geschaffen wurde. Gleichzeitig werden Umweltbildungs- und Ökotourismus-Maßnahmen gefördert, siehe auch www.koelnerzoo.de/artenschutz. Alle Infos zum Gebäude, zu seiner Historie, seinen Tieren und Pflanzen auch unter: www.koelnerzoo.de/auerhaus/.

Zoo Krefeld 03.11.2021
Startschuss für „Artenschutzzentrum Affenpark“ rückt näher Stadt und Zoo stellen den aktuellen Planungsstand des Großprojekts vor
Krefeld – 3. November 2022 Mit dem Projekt „Artenschutzzentrum Affenpark“ geht der Zoo Krefeld in der Menschenaffenhaltung einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft. Nach der mehrheitlichen Befürwortung des Neubau-Projektes durch den Rat der Stadt Krefeld im Februar 2020 und der Vorstellung einer Vorplanung im Juni 2020 können der Zoo und die Gesellschafter nun den aktuellen Planungsstand mit konkreten Bauabschnitten präsentieren. Auf Basis der aktuellen Planung liegt die Kostenschätzung bei 27.905 TEUR für die Bauabschnitte 0 bis 3. Über Ausgleichszahlungen der Versicherung, Eigenmittel, bereits eingegangene und zukünftig einzuwerbende Spenden werden der Zoo und die Zoofreunde Krefeld 10.526 TEUR der Kosten tragen. Die verbleibenden 17.379 TEUR soll die Stadt als Hauptgesellschafter der gGmbH verteilt auf mehrere Haushaltsjahre übernehmen, wenn der Stadtrat diesem Vorschlag am 10. November zustimmt. Friedrich R. Berlemann, 1. Vorsitzender des Zoofreunde, ist optimistisch gestimmt: „Wir Zoofreunde, alle Förderer und Spender sind heute froh, dass jetzt die Weichen gestellt sind für eine neue großzügige Anlage für Menschenaffen. Unser Dank an die vielen tausend Spender kann endlich mit der Gewissheit verbunden werden, dass Planung und Finanzierung für den neuen Affenpark stehen.“ Von der zentralen zur dezentralen Bauweise Auf der 2,0 ha großen Fläche von der „Zoo-Brücke“ bis zur Berliner Straße sollen mehrere Warmhäuser mit umgebenden Außenanlagen für die drei großen Menschenaffenarten entstehen. Das „Artenschutzzentrum Affenpark“ soll in den kommenden zehn Jahren in vier zeitlich aufeinanderfolgenden Bauabschnitten (0 – 3) realisiert werden. Dieser Zeithorizont ermöglicht zum einen die Akquise weiterer Investitionsmittel durch die Zoo Krefeld gGmbH und den Zoofreunde Krefeld e. V., zum anderen belastet keine über Jahre andauernde Großbaustelle den Zoo, seine Bewohner und die Besucher. „Wir erinnern uns alle an die verheerende Brandnacht und die unglaubliche Welle der Solidarität nach dem Unglück. Zoo, Stadtverwaltung, Politik und Bürgerschaft waren sich schnell einig: Wir bauen ein neues Zuhause für die Affen – schöner, moderner und artgerechter als jemals zuvor. Die nun vorliegende Planung ist ein großer Wurf für den Zoo und für Krefeld: Wer künftig in unserer Region Menschenaffen hautnah und in artgerechter Haltung erleben will, der muss in den Krefelder Zoo kommen“, erklärt Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer. Voraussetzung für die vorliegende Planung war eine Flächenerweiterung, die 2021 erfolgte. Der Zoo Krefeld gGmbH wurde per Nießbrauch eine 0,4 ha große Fläche des jetzigen Kunstrasen-Fußballplatzes zugesprochen, so dass eine Mindestfläche von 2,0 ha für das Projekt zur Verfügung steht. So vergrößert sich die bisherige Fläche der Haltung im Affentropenhaus und Gorilla-Garten um rund das Fünffache. Die folgend dargestellten Bauabschnitte „0“ und „1“ können ohne Abschluss des Bebauungsplanver-fahrens angegangen werden, da die betroffenen Flächen sich sämtlich auf dem bisherigen Zooge-lände befinden. Mit den Abschnitten „2“ und „3“ kann erst nach Abschluss des Bebauungsplanver-fahrens begonnen werden Im Bauabschnitt 0 wird das bestehende Außengehege der Gorillaanlage, der sog. „Gorilla-Garten“, auf 2.000m² erweitert, damit die Gruppe um Silberrücken Kidogo – wie vom Zuchtprogramm gefordert – weiterwachsen kann. Die ca. 720m² große Erweiterungsfläche wird im Stil des „Gorilla-Gartens“ mit Trockengraben, Kunstfelsrückwand und einer naturnahen Gestaltung mit Naturboden, Bepflanzung, Klettergerüsten und Rückzugsmöglichkeiten gebaut. Die Bruttokosten für Planung und Bau belaufen sich gemäß einer Kostenschätzung auf insgesamt ca. 802 TEUR. Die Detail-Planung dieser Anlage ist in Vorbereitung. Je nach Baubeginn und Ergebnissen der Ausschreibungen ist eine Fertigstellung in 2022 realistisch. Im Bauabschnitt 1 wird ein multifunktionales über 830 m² großes Menschenaffenhaus gebaut, das aus zwei Abteilungen besteht, die jeweils mit einer großräumigen Außenanlage verbunden sind. Hier wird die neu aufzubauende Gruppe der Schimpansen leben, deren Gründertiere die beiden den Brand überlebenden Schimpansen Bally und Limbo sein werden. Desweiteren werden pubertäre männliche Gorillas, die aus der Zuchtgruppe entwöhnt wurden („Junggesellengruppe“) und eine mit den Gorillas zu vergesellschaftete Meerkatzen- oder Mangabenart hier gehalten. Die nördlich vom Haus anschließende etwa 1.100 m² große Außenanlage der Schimpansen ist planerisch mit dem für das ehemalige Affentropenhaus entwickelten Bauvorhaben „Schimpansen-Wald“ nahezu identisch. Aufgrund der guten Kletterfähigkeiten von Schimpansen und auch jungen Gorillas werden beide Außenanlagen mit Edelstahlnetzen übernetzt sein, die zudem den Vorteil bieten, dass das gesamte Raumvolumen der Anlagen von den Affen genutzt werden kann. Das Haus ist für Besucher begehbar, die über Großscheiben Einblicke in die Innenanlagen erhalten. Die Kostenschätzung für Planung und Bau beläuft sich auf insgesamt ca. 9.906 TEUR. Die Planung dieser Anlage ist in Vorbereitung, der Bauantrag kann bei Zustimmung der Gesellschafter im kommenden Jahr gestellt werden. Bei zeitigem Baubeginn in 2022 könnte das Projekt in 2023 abgeschlossen werden. Der Bauabschnitt 2 ist der Anlagenkomplex für Orang-Utans, die in Gemeinschaftshaltung mit einer hochbedrohten Gibbon-Art gehalten werden sollen. Der Bau dieser Anlage kann erst nach Abschluss des B-Planverfahrens starten, da er überwiegend auf dem Erweiterungsgelände des ehemaligen Sport-Trainingsplatzes stattfindet. Diese besteht aus einem für Besucher begehbaren 2-etagigen Warmhaus mit vier Innen- sowie vier Außenanlagen. Die Zahl getrennter Gehege wird vom Zuchtprogramm vorgegeben und muss eine große Flexibilität der Haltungsbedingungen ermöglichen. Da Orang-Utans wie auch Gibbons Baumbewohner mit einer kletternden Lebensweise sind, besitzen die Außenanlagen eine vollständig übernetzte Abgrenzung mit einer Vielzahl an Kletter- und Hangelmöglichkeiten, so dass das komplette Raumvolumen genutzt werden kann. Die Besucher erleben die Tiere auf einem ansteigenden behindertengerechten Höhenweg, der in die 2. Etage des Hauses führt, von der aus die Innenanlagen einsehbar sind. Das Haus ist bewusst in die Randlage in Richtung zum Stadion gesetzt worden, um als 2-etagiger hoher Baukörper den Stadionlärm akustisch abzufangen. Dem gleichen Zweck dienen darüber hinaus bepflanzte Lärmschutzwände, die an der Zoogrenze zum Stadion errichtet werden. Die Kosten Bauabschnittes 2 werden gemäß einer Kostenschätzung des zuständigen Architektenbüros aktuell auf ca. 9.876 TEUR geschätzt. Die Planung zur Baueingabe erfolgt in 2023, Baubeginn ist 2024, Bauende mit Fertigstellung spätestens in 2026. Als Bauabschnitt 3 wird auf dem nördlichen Teil des Affenparks in Richtung „Zoobrücke“ ein Warmhaus für die angewachsene Gruppe der Schimpansen mit einem weiteren angrenzenden Außengehege im Stil des „Schimpansen-Waldes“ gebaut. Das Haus grenzt ebenso an dieses Außengehege, so dass eine vielfältige Anlagenstruktur von miteinander verbundenen Innen- und Außenanlagen entsteht, in der die Schimpansen ihr äußerst flexibles soziales wie räumliches Verhalten verwirklichen können. Der Beginn dieser letzten Bauphase ab 2027 bietet zudem genügend Zeit, für die derzeit dort gehaltenen Arten wie Riesenschildkröten, Berganoa, Pinselohrschweine, Nilgauantilopen oder Formosa-Muntjaks alternative Haltungen im Zoo zu bauen und dorthin umzusiedeln oder sie abzugeben. Die Kosten des Bauabschnittes 3 liegen gemäß einer Kostenschätzung des zuständigen Architektenbüros aktuell bei ca. 7.321 TEUR. Die Planung zur Baueingabe erfolgt in 2025, Baubeginn ist 2027, Bauende mit Fertigstellung spätestens in 2029. Ab 2030 könnten optional weitere Ausbaustufen erfolgen: eine zusätzliche Erweiterung der Gorillaanlage und ein begehbares Tropenhaus für bedrohte kleinere Affenarten. Diese Projekte sind bislang nicht in der Planung und Kostenschätzung enthalten. Im Gegensatz zu dem bisherigen Affentropenhaus, das als großes Gewächshaus eine schlechte Energiebilanz aufwies, werden die künftigen Warmhäuser als Niedrig-Energiehäuser geplant, die zusätzlich mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Die Wärmeversorgung erfolgt entweder über das Fernwärmenetz der SWK oder dezentral über Geothermie mit Wärmeenergiepumpen. Die Versorgung mit Brauchwasser soll über eine eigene Brunnenanlage erfolgen, die per Ringleitung die neuen Gehege und Warmhäuser versorgt und von der des restlichen Zoos entkoppelt ist. Bei der Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen schließt mit einem wichtigen Appell: „Moderne Zoos machen für ihre Besucher die Vielfalt der Lebensformen auf diesem Planeten erlebbar. Das Artenschutzzentrum Affenpark wird für unsere Zoobesucher ein wichtiger Ort dieses besonderen Erlebnisses. Es wird nicht nur tiefe und hautnahe Einblicke in das komplexe soziale Leben unserer nächsten Verwandten bieten, es stellt besonders den Schutz der hochbedrohten Menschenaffen in den Fokus, sowohl im Zoo wie auch in ihrem natürlichen Lebensraum. Ich bin fest überzeugt, dass das Projekt alle Krefelder Zoobesucher mehr denn je wachrütteln wird, sich nachhaltig und verantwortlich für den Artenschutz und die Zukunft der Vielfalt zu engagieren.“

Tierpark Nordhorn 03.11.2021
Firma Bösch Gesundheit GmbH spendet 25.000 Euro
Förderverein Tierpark Nordhorn e.V. nimmt Scheck für den Neubau des Leopardengeheges entgegen Hoch erfreut nahm der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Dietmar Brookmann, eine der größten Einzelspenden in der Geschichte des Fördervereins aus den Händen der Geschäftsführer der Bösch Gesundheit GmbH entgegen. „Die 25.000 Euro fließen in den Neubau einer Anlage für die hochbedrohten Amurleoparden. Eine Baustelle, die aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen fehlenden Finanzmittel vorübergehend ausgesetzt werden musste“, erklärt der Vorsitzende. Viele Monate lang betrieb die Firma Bösch Gesundheit GmbH ein CoronaTestzentrum direkt auf dem Zooparkplatz. „Pro Test wurde ein kleiner Centbetrag gespendet, so dass jeder Getestete nicht nur im Kampf gegen die Corona-Pandemie geholfen hat, sondern ebenso aktiv den Zoo unterstützt hat!“ erklärt Zoodirektor Dr. Nils Kramer und ergänzt: „Mein besonderer Dank gilt den Geschäftsführern der Bösch Gesundheit GmbH, Nils, Marius und Armin Bösch, die das Testzentrum bei uns betrieben haben. Sie waren in schwierigen Zeiten ein wichtiger Partner für den Familienzoo und haben einen sicheren Zoobetrieb unter 3G Regeln möglich gemacht.“ Die drei Unternehmer, die noch eine letzte verbliebene Teststation vor der Diskothek „Index“, dem Familienbetrieb der Böschs, betreiben wissen den Dank zu schätzen. „Als Unternehmer im Eventbereich wissen wir aus ganz eigener Erfahrung, wie schwer die vergangenen Monate der Pandemie waren und wie wichtig dabei eine eigene Teststation vor der Haustür sein kann“, so Nils Bösch, stellvertretend für das Familienunternehmen. Seitdem die Schnelltests für die meisten Personen kostenpflichtig sind, hat die Testrate rasant abgenommen, so dass zahlreiche Testzentren in den letzten Wochen geschlossen wurden. Auch das Zentrum am Tierpark wurde Mitte Oktober abgebaut, so dass der komplette Parkplatz nun wieder den Zoobesuchern zur Verfügung steht. Die Überreichung der großartigen Spende war ein toller Abschluss für eine gelungene Partnerschaft in schwierigen Zeiten.

Zoo Osnabrück 03.11.2021
„Zoo-Lights“ leuchten ab morgen im Zoo Osnabrück GiroLive Kunden der Sparkasse erhalten zusätzlich Rabatt auf den Eintritt
Am Donnerstag, 4. November starten die „Zoo-Lights“ 2021 im Zoo Osnabrück. Die bunte Lichtausstellung im abendlichen Waldzoo lädt die Besucher zum Schlendern und Träumen ein. GiroLive Kunden der Sparkasse erhalten einen besonderen Zoo-Rabatt als Girokonto-Gutschrift. Kinder können ihre Laterne zum „Verzaubernden Laternelaufen“ mitbringen. Auf einmal steht sie mitten im Wald, eine friedlich grasende, leuchtende Nashornherde. Die illuminierten Tierfiguren sind Teil der Osnabrücker „Zoo-Lights“, die ab Donnerstag im abendlichen Zoo funkeln. „Es ist wirklich toll, dass die ‚Zoo-Lights‘ auch in diesem Jahr stattfinden. Der Zoo bietet damit seinen Besucherinnen und Besuchern wieder einmal etwas Besonderes in der dunklen Jahreszeit“, sagt Nancy Plaßmann, Vorständin der Sparkasse Osnabrück. „Ganz besonders freue ich mich aber darüber, dass die ‚Zoo-Lights‘ Zuwachs bekommen haben: Denn ab sofort ist auch das Patentier der Sparkasse Osnabrück – das Nashorn Lia – illuminiert in Form von einer Lichtfigur zu sehen“, ergänzt sie. Passend zum Start des Lichterspaziergangs ist der Zoo neuer RegioCashback Partner von GiroLive. GiroLive Kunden erhalten damit 5 Prozent RegioCashback auf Eintrittskarten. Neben dem kontaktlosen Bezahlen und den ermäßigten Jahreskarten ist der RegioCashback über GiroLive ein weiteres tolles Angebot der Sparkasse Osnabrück beim Zoo. Da der RegioCashback auch mit anderen Zoo-Rabatten wie dem 50 Prozent „Zoo-Lights“-Rabattcoupon kombinierbar ist, sparen GiroLive Kunden im besten Fall sogar doppelt. Die besondere Aktion läuft bis zum 25. Februar 2022 und ist neben den Tickets für die „Zoo-Lights“, auch auf alle anderen Eintrittskarten für den Zoo anwendbar. Der Rabatt ist dabei auf einen Einkaufsbetrag von 45 Euro begrenzt und kann nur an der Zookasse bei Bezahlung mit der entsprechenden Karte eingelöst werden. Laternelaufen zwischen bunten Tieren „Es ist toll die Sparkasse Osnabrück als langjährigen Hauptpartner an unserer Seite zu wissen und wir sind froh, dass wir mit dem RegioCashback etwas an die Sparkassenkunden zurückgeben können. Ich kann nur empfehlen den Rabatt für unsere ‚Zoo-Lights‘ zu nutzen, die immer für große Augen und Begeisterung sorgen“, sagt Andreas Busemann, Geschäftsführer des Zoo Osnabrück. Die 50 Prozent Rabattcoupons für die „Zoo-Lights“ verteilt der Zoo über seine Partner, wie die Sparkasse Osnabrück, Marktkauf Nahne oder dem Nettebad. Ab dem 4. November leuchten jeden Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend von 16 bis 21 Uhr die bunten „Zoo-Lights“ entlang der abendlichen Zoowege. An allen Abenden untermalen auch Klanginseln stimmungsvoll die Lichtfiguren. „Verzauberndes Laternegehen“ für Kinder Der Besuch der „Zoo-Lights“ ist auch für Kinder ein tolles Event. Denn unter dem Motto „Verzauberndes Laternelaufen“ lädt der Zoo Kinder im November dazu ein ihre Laternen mit in den Zoo zu nehmen und mit den bunten Tierfiguren um die Wette zu strahlen. „Am 4. November können sich die Kinder zusätzlich auf die passenden Laternenlieder freuen. Von 17 bis 19 Uhr wird zu jeder vollen Stunde ein Musiker Duo am Löwenrondell auftreten“, verrät Diana Reuvekamp, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück und verantwortlich für die „Zoo-Lights“. Am 19. November lädt der Zoo um 18:30 Uhr zudem zu einem gemeinsamen Laternenumzug durch den Zoo ein, der vom Trompetencorps Hesepe mit passender Musik angeführt wird. „Natürlich achten wir bei der Auswahl der Route und der Lautstärke der Musik darauf, dass unsere Tiere nicht gestört werden“, erklärt Reuvekamp. Die herbstlichen „Zoo-Lights“ mit dem „Verzaubernden Laternelaufen“ enden am 20. November und werden danach umgebaut, damit sie am 10. Dezember im winterlichen Gewand als „Zoo-Lights – magischer Weihnachtszauber“ weiterfunkeln.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 03.11.2021
Zuchterfolg bei Hagenbeck – einmalig in Europa Nachwuchs der Folohy-Buntfrösche nur in Hamburg zu sehen
Gelb, blau, grün, rot, orange, schwarz – das Farbspektrum der Madagaskar-Buntfrösche ist vielfältig. Im Tropen-Aquarium Hagenbeck können alle Besucher die schwarz-gelb-gefärbten Vertreter ihrer Art (Mantella laevigata) in der Höhlenwelt beobachten. Hier leben die Frösche, die aktuell Nachwuchs haben, mit dem Blattschwanzgecko in einer Biotopanlage zusammen. Hagenbeck ist die einzige Einrichtung in Europa, die diese Frösche, die auch Folohy-Buntfröschchen genannt werden, züchtet. „Nach einer intensiven Recherche hat es mehrere Versuche und diverse Justierungen gebraucht, um letztlich den richtigen Weg zum Erfolg zu finden. Die inzwischen regelmäßige Nachzucht in großer Zahl ist eine tolle Belohnung für unsere Arbeit und gleichzeitig ein Ansporn für zukünftige Zuchtprojekte“, freut sich Florian Ploetz, Bereichsleiter Terraristik bei Hagenbeck. Mantella laevigata gehört zu den speziellsten Buntfroscharten, von denen es insgesamt 16 gibt. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen lebt der an Kopf und Rücken knallig gelb-gefärbte Frosch zwar auch am Boden, klettert aber nicht selten auch auf Bäume. Die winzigen Frösche mit blauen Punkten an Händen und Füßen wurden bereits in vier Meter Höhe gesichtet. Auch die Fortpflanzung ist bei dieser Art speziell. Folohy-Buntfröschchen legen meist nur ein Ei ab, ganz selten auch zwei. Bei den anderen Arten sind es hingegen bis zu 20 Eier pro Ablage. Zudem benötigen sie für die Fortpflanzung nicht zwangsläufig Bachläufe oder größere Gewässer, die wiederum für die anderen Buntfroscharten überlebenswichtig sind. Nach der Befruchtung klebt das Folohy-Weibchen das Ei in mit Wasser gefüllte Baumlöcher oder Bambushalme an der Innenwand, ein bis zwei Zentimeter über der Wasseroberfläche fest. Nach zwei Tagen ist der Embryo im Ei bereits erkennbar. Wenige Wochen später schlüpft die Kaulquappe und fällt in ihrem Versteck in das stehende Wasser unter sich. Winzige Insekten dienen der Quappe in dieser Zeit als Nahrung. Nicht selten versorgt das Weibchen ihren Nachwuchs mit unbefruchteten Eiern. Auch das Männchen beteiligt sich an der Aufzucht, indem es die Mini-Tümpel, in denen die Quappe heranwächst, vor Feinden beschützt. Diese Art der elterlichen Fürsorge ist einmalig bei den Buntfröschen. Nach zwei Monaten ist der Frosch vollständig entwickelt. Mit einem Jahr ist der tagaktive Bodenbewohner ausgewachsen und rund 29 Millimeter groß. Zu seiner Nahrung zählen Ameisen, Termiten, Milben, vereinzelt auch Fliegen. Folohy-Buntfrösche kommen ausschließlich auf Madagaskar vor. Das größte Vorkommen der Mantella laevigata gibt es auf der Insel Nosy Mangabe. Auch im Nationalpark Masoala sind die farbenprächtigen Amphibien besonders im März und Oktober reichlich vertreten und halten sich hier auf dichten Laubschichten, Baumstümpfen und an moosigen Stämmen auf. Seit 2004 werden die Madagaskar-Buntfrösche in der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als gefährdet gelistet. Obwohl Mantella laevigata als wenig gefährdet eingestuft wird, ist diese Art durch die anhaltende Vernichtung ihres Lebensraumes jedoch zunehmend bedroht. „Der Zuchterfolg der Buntfrösche zeigt uns einmal mehr, dass sich Hagenbecks Bemühungen um den Erhalt bedrohter und gefährdeter Tierarten lohnen und auszahlen. Ich bewundere das Engagement und die Leidenschaft unserer Tierpfleger, die diesen Erfolg möglich machen“, betont Dr. Albrecht, Geschäftsführer Tierpark Hagenbeck.

Zoo Magdeburg 02.11.2021
30 Jahre Giraffenhaltung: Einzug neuer gefiederter Mitbewohner geplant
Magdeburg bekam vor 30 Jahren ein Giraffenhaus auf ungewöhnliche Weise. Für die ARD-Spielshow ‚Jetzt oder nie‘ suchte man damals besondere lokale Projekte des öffentlichen Lebens, die in kurzer Zeit im Rahmen einer Wette realisiert werden sollten. Der damalige Zoodirektor Wolfgang Puschmann ergriff beherzt die Chance und schlug den Bau eines Giraffenhauses in Magdeburg vor. Die Fernsehwette sollte das Unmögliche wahr werden lassen: den Bau eines Giraffenhauses in nur 80 Stunden. Nach Fertigstellung des achteckigen Fundamentes mit den Grundleitungen – dieser Teil gehörte nicht zur Wette – startete am 26.10.1991 die Wette. Mit großem Enthusiasmus beteiligten sich hunderte freiwillige Helfer aus Magdeburg und vielen weiteren Orten. Tag und Nacht wurde gearbeitet – dann das Unfassbare: Der Baukran kracht nachts auf das Dach. Damit war der Wettlauf gegen die Zeit verloren, dennoch bekam Magdeburg nach nur 110 Stunden das wahrscheinlich in kürzester Bauzeit geschaffene Giraffenhaus. Ohne das riesige Engagement der Magdeburger und zahlreicher Unterstützer aus dem Umland und den Nachbarbundesländern hätte es wahrscheinlich kein so schnelles Happy End gegeben. Als Musterbeispiel für ökologisches Bauen galt damals die Tragkonstruktion aus Brettschichtholz mit begrüntem Dach. Sie überspannt die drei Giraffen-Innengehege. In Fachkreisen bewunderte man diese ökologische Bauweise und den Mut, riesige Glasflächen für die Außenwände einzubauen, die den Giraffen auch im Winter den Weitblick in die Umgebung ermöglichen. Das Gründach und die fast ausschließliche Verwendung von Holz als Baustoff haben sich klimatisch gut bewährt. Trotz der kurzen Bauzeit hat das Giraffenhaus nach 30 Jahren Nutzung, bisher geringe Instandsetzungsarbeiten erfordert. Vor 30 Jahren fieberte Magdeburg den Tag entgegen, Giraffen in der Elbestadt bestaunen zu können. Am 2. November 1991 war es so weit: die ersten Netzgiraffen Hanna und Fidelitas bezogen das Giraffenhaus. Ein halbes Jahr später zog der erste Giraffenbulle Charly ein. Der Zoo zählte im Tierbestand bisher 21 Giraffen, darunter acht Jungtiere. Derzeit leben in Magdeburg die Rothschild-Giraffen ‚Zahra‘ und ‚Shani‘. Am Giraffenhaus wird aktuell die alte Voliere, die von Bienenfresser bewohnt wurde, ertüchtigt. Bis zum Frühjahr ziehen hier Webervögel und Doppelspornfrankoline ein. Im Aquarium wird es neue Fischarten zu bestaunen geben.

Zoo Osnabrück 02.11.2021
Nachwuchs bei Zebramangusten und Capybaras im Zoo Osnabrück Ab Mittwoch: Neue Corona-Regeln im Zoo
Ganz klein, unbeholfen und gut behütet ist er manchmal schon zu sehen: Der Zebramangusten-Nachwuchs im Zoo Osnabrück. Ebenfalls klein und gerade erst geboren ist der Nachwuchs bei den Capybaras, der aber bereits munter mit den ausgewachsenen Tieren durch das Gehege läuft. Ab Mittwoch gilt in den Tierhäusern zudem wieder die 3G-Pflicht. Der südliche Bereich des Zoo Osnabrück ist von afrikanischen Tieren geprägt. Hier leben in der Tierwelt „Takamanda“ neben Zebras, Schimpansen oder Hyänen auch die 30 bis 40 Zentimeter langen Zebramangusten. Bei Letzteren hat es vor kurzem Nachwuchs gegeben. „Unsere Zebramangusten haben am 12. Oktober Nachwuchs bekommen“, sagt Tobias Klumpe, zoologische Leitung im Zoo Osnabrück. „Anfangs waren sie etwas wackelig auf den Beinen, aber durch gute Pflege sind sie inzwischen auf einem guten Weg.“ Auch Tierpflegerin und Revierleiterin von „Takamanda Süd“, Jenny Betian, freut sich über den Zuwachs. „In der Vergangenheit haben einige Besucher unsere Zebramangusten häufig mit Erdmännchen verwechselt“, schmunzelt Betian. „Sie sehen sich ja auch optisch sehr ähnlich. Inzwischen können unsere Besucher die Tiere aber besser vergleichen, schließlich leben die Erdmännchen seit diesem Jahr nur wenige Meter entfernt.“ Die Zebramangusten haben ein bräunliches Fell mit dunklen Streifen, das auch bereits bei den Jungtieren zu erkennen ist. „Wenn die Sonne scheint, legt ihre Mutter sie manchmal in den warmen Sand, direkt vor die Besucherscheibe“, berichtet Betian. „Dort können sie dann sehr gut beobachtet werden.“ Mit etwa drei Monaten werden die kleinen Raubtiere von ihrer Mutter entwöhnt und selbständiger. „Sie sind dann aber auch immer noch einige Zeit als Jungtiere erkennbar, obwohl sie aktuell natürlich besonders putzig aussehen“, so Betian. Nachwuchs auch bei den Capybaras Bereits sehr aktiv und mindestens genauso süß, ist der am 20. Oktober geborene Nachwuchs der Capybaras im „Südamerikahaus“. „Unser Weibchen Jenna hat vier kleine Capybaras geboren“, sagt Daniel Chirico, Revierleiter und Tierpfleger im „Südamerikahaus“. Es ist bereits das dritte Mal, dass die in Deutschland auch unter dem Namen „Wasserschweine“ bekannten Tiere in diesem Jahr Nachwuchs hatten. Capybaras können bereits kurz nach ihrer Geburt feste Nahrung zu sich nehmen, auch wenn sie für etwa drei bis vier Monate gesäugt werden. „Bei der Geburt ist ihr Körper bereits voll behaart und sie haben ausgewachsene Zähne. Das liegt daran, dass in der Natur viele Feinde auf sie lauern, sie allerdings keine Nester oder Höhlen haben. Deshalb sind sie immer auf der Hut und von Geburt an mit allem ausgestattet, was sie zum Überleben brauchen“, erklärt Chirico. Die jungen Capybaras wirken dadurch wie eine Miniaturausgabe der ausgewachsenen Tiere, während sie versuchen, mit ihren kurzen Beinchen mit den großen Capybaras Schritt zu halten. Ab Mittwoch 3G-Regel in Tierhäusern Zebramangusten und Capaybaras können, wie die meisten Tiere des Zoos, auch im Herbst auf ihren Außenanlagen entdeckt werden. Das ist aktuell besonders hilfreich, denn ab Mittwoch, den 3. November, gilt in der Stadt Osnabrück die Warnstufe 1 der Corona-Schutzverordnung. Der Zoo darf weiterhin ohne 3G-Nachweis besucht werden. Vor den geöffneten Tierhäusern wird die 3G-Regel aber überprüft. „Wir haben leider nicht die Kapazitäten, die 3G vor allen Tierhäusern zu kontrollieren“, erklärt Philip Freund, Serviceleiter im Zoo Osnabrück. „Deshalb beschränken wir uns auf bestimmte Öffnungszeiten, an denen wir den ‚Unterirdischen Zoo‘ und das ‚Tetra-Aquarium‘ öffnen.“ Donnerstags und freitags haben die beiden Tierhäuser von 16 Uhr bis 20 Uhr, am Samstag von 10 Uhr bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 Uhr bis 16 Uhr mit 3G-Regel geöffnet. „Die übrigen Tierhäuser müssen leider geschlossen bleiben“, so Freund. Auf die am Donnerstag startenden „Zoo-Lights“ haben die neuen Regeln keinen Einfluss. Der bunt schimmernde Lichterspaziergang durch den Zoo kann wie geplant stattfinden, lediglich in dem geöffneten „Unterirdischen Zoo“ und dem „Tetra-Aquarium“ gilt auch abends die 3G-Regel.

Tierpark Berlin 02.11.2021
Eisbärwochen in Zoo und Tierpark Berlin
Kleine Botschafter erinnern an Notwendigkeit von Arten- und Klimaschutz Anlässlich der diesjährigen Polar Bear Week dürfen sich Zoo- und Tierpark-Gäste über eine ganz besonders flauschige Überraschung freuen: Bis zum 16. November – dem Geburtstag der beiden Berliner Eisbärdamen Tonja und Katjuscha – gibt es zu jeder Online-Jahreskarte ein kleines, weiches Eisbär-Stofftier dazu. Der Eisbär ist vom Aussterben bedroht, vor allem der Verlust ihres Lebensraumes macht den weißen Riesen zu schaffen. Aufgrund der Klimaerwärmung schrumpft der Lebensraum des Eisbären enorm, dadurch finden die Tiere keine Nahrung mehr und auch die Partnersuche wird erschwert. Zoo und Tierpark Berlin unterstützen Polar Bears International dabei, den Verhaltensveränderungen bei Aufzucht und Nahrungssuche, bevorzugten Rückzugsräumen und Wanderbewegungen im natürlichen Lebensraum nachzugehen. Wissenschaftler stellen dazu beispielsweise Kameras an den Wurfhöhlen von Eisbären auf, um herauszufinden, wann Mutter und Nachwuchs die Wurfhöhle verlassen oder wie viele Jungtiere aus der Wurfhöhle kommen. Zoos tragen so zur Rettung der Eisbären bei, indem sie diese sogenannte Grundlagenforschung finanziell oder personell unterstützen. Das Ziel: Langfristige Schutzzonen einrichten, in denen die Tiere genug Nahrung finden und Nachwuchs ungestört großziehen können. Details zur Aktion Jeder Gast, der vom 2.11. – 16.11.2021 eine Jahreskarte für Zoo, Tierpark oder Aquarium online kauft oder verlängert, erhält bei der Abholung seiner Jahreskarte an der Kasse einen Stoffeisbären – nur solange der Vorrat reicht

Zoo Gelsenkirchen 02.11.2021
ZOOM Erlebniswelt: Löwennachwuchs entwickelt sich prächtig
Die knapp drei Wochen alten Löwendrillinge der ZOOM Erlebniswelt fangen nun ganz langsam an, ihre Umgebung zu erkunden. „Die Augen waren bei den Jungtieren von Geburt an geöffnet, aber erst jetzt fangen sie an zu sehen.“, sagt Judith Wabnitz, Tierärztin der ZOOM Erlebniswelt. In kleinen Schritten erweitern sie ihren Radius und bewegen sich jeden Tag ein wenig mehr. „Insgesamt läuft alles wirklich perfekt – der Nachwuchs entwickelt sich prächtig“, so Wabnitz weiter. Löwenmutter Fiona geht sehr ruhig und gelassen mit ihren Jungtieren um. Immer an ihrer Seite ist Schwester Lissy, die die Aufzucht entspannt begleitet. Schon ein paar Tage nach der Geburt verließen die Löwinnen die Wurfhöhle, um nach draußen auf die Außenanlage zu gehen. „Der Nachwuchs schläft dann in der Zeit, während Fiona entspannt auf der Außenlange unterwegs ist,“ berichtet Wabnitz. Bis die Löwendrillinge die großzügige Außenanlage erkunden, wird es noch dauern. Kurz nach ihrer Geburt gab es zunächst nur einen kleinen Kreis an vertrauten Personen, der in das Löwenhaus durfte. Nach und nach wird dieser Personenkreis erweitert. „Dabei beobachten wir immer intensiv, was uns Mutter und Jungtiere anbieten“, sagt Tierärztin Wabnitz. So hängen die nächsten Schritte vom Verhalten der drei ab. „Sie zeigen uns, zu was sie schon bereit sind und was vielleicht noch zu früh ist.“ Das Innengehege zum Besucherweg, das eine Einsicht auch für Besucher ermöglicht, wird der nächste Ort sein, den die Drillinge kennenlernen. Damit sie dies in Ruhe und ohne Aufregung tun können, werden die Scheiben zum Besucherweg zunächst blickdicht gemacht, so dass der Löwennachwuchs ohne Außeneindrücke für sich den neuen Bereich erkunden kann. Schon jetzt können die Tierpfleger die drei gut auseinanderhalten. „Sie sind alle unterschiedlich im Aussehen – das eine eher hell, das andere sandfarben und das dritte hat ein cremefarbenes Fell“, so Judith Wabnitz. Da Fiona die drei säugt, wurde das Futter entsprechend für sie angepasst. Tierärztin Wabnitz: „Sie ist wirklich eine tolle Mutter – schöner hätten wir es uns nicht vorstellen können,“

Tiergarten Kleve 30.10.2021
Zwölfmal Tiergarten Kleve für Zuhause: Der neue Kalender ist da
Ab sofort ist der neue Tiergartenkalender exklusiv an der Tiergartenkasse erhältlich. In DIN A 3 Größe zeigt er die tierischen Highlights der letzten Monate und bietet mit einem großen Kalendarium auch ausreichend Platz für Notizen und persönliche Termine.„2021 war für uns ein ganz besonderes Jahr“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Nachdem wir erst am 8. März nach coronabedingter Zwangspause wieder öffnen durften, erlebten wir eine unvergessliche Saison: Zahlreiche neue tierische Lieblinge wie Gürteltier Pedro oder unser Mara-Trio begeistern seit diesem Jahr die BesucherInnen. Unsere Weißkopfseeadler leben nun in einer neuen, vergrößerten Anlage und zahlreiche Jungtiere wie beispielsweise Trampeltierfohlen Camba oder Seehundsprössling Robert entzücken Groß und Klein. Damit diese besondere Saison noch lange in Erinnerung bleibt, haben wir die schönsten Fotos des Jahres herausgesucht und in Zusammenarbeit mit der Firma HBS Druck in Xanten einen Jahreskalender 2022 erstellt, der nochmal alle tierischen Lieblinge zeigt.“ Die Kalenderfotos stammen von Annegret Gossens, Dr. Klaus Plein und Dietmar Cornelissen. Die Gestaltung und den Druck hat die Firma HBS Druck in Xanten übernommen. Für 9,90 € ist der Kalender exklusiv an der Tiergartenkasse erhältlich und eignet sich auch bestens als ideales Weihnachtsgeschenk. Tiergartenleiter Polotzek: „Mit Gürteltier, Mara, Strauß und Rüsselspringer sind dieses Jahr bereits vier neue Tierarten zu uns an den Niederrhein gezogen. Und das nächste tierische Highlight wartet schon bereits hinter den Kulissen darauf, unsere BesucherInnen ab November zu begeistern. Es bleibt also spannend im Familienzoo am Niederrhein!“ Aufgrund der erfolgreichen Saison 2021 hat sich die Leitung und der Vorstand des Tiergartens dazu entschlossen, die Winteröffnungszeiten auszuweiten. In der Wintersaison vom 1. November 2021 bis 28. Februar 2022 ist der Tiergarten auch weiterhin täglich ab 9 Uhr geöffnet. „Mit der Winteröffnung ab 9 Uhr bieten wir insbesondere Schulen und Kindergärten eine attraktive Möglichkeit, auch im Winter unseren Tiergarten zu besuchen und einen Tagesausflug zu uns zu machen. Besonders beliebt sind hierbei unsere neuen Schulführungen, die wir selbstverständlich auch im Winter gerne anbieten, um noch mehr Kinder für Tiere zu begeistern“, freut sich Polotzek über die neuen Öffnungszeiten. Zum Aufwärmen bietet der Tiergarten ab November auch verschiedene Kaffeespezialitäten und einen heißen Kakao an der Tiergartenkasse an. Der Tiergarten Kleve ist auch im Winter täglich von 9-17 Uhr geöffnet. Eine Online-Reservierung oder ein Coronatest sind derzeit nicht erforderlich. BesucherInnen können spontan vor Ort an der Kasse ihre Tickets kaufen und sich auch im Winter über die zahlreichen Neuerungen wie Gürteltier Pedro, die neuen Rüsselspringer oder die vergrößerte Adlervoliere freuen. Weitere Informationen unter www.tiergarten-kleve.de

Tierpark Neumünster 30.10.2021
Die Fa. Dähmlow übernimmt die Firmenpatenschaft für unseren Zwergotter „Chap“
Der Tierpark Neumünster freut sich ganz besonders, dass sich unser langjähriger Geschäftspartner, die Neumünsteraner Firma Dähmlow, zu einer mit 1000,- € dotierten Firmenpatenschaft, für unseren Zwergotter „Chap“ entschieden hat. Geschäftsinhaber Olaf Dähmlow erläutert seine Entscheidung eine Firmenpatenschaft zu über[1]nehmen, „Wir sind mit unseren Kindern früher unzählige Male im Tierpark gewesen, schon ganz früh, als sie noch im Kinderwagen lagen, uns hat allen die beruhigende Atmosphäre immer gutgetan. Später sind wir mit den Kindern und ihren Laufrädern dort gewesen, dabei hatten die Kinder immer etwas Inte[1]ressantes zu sehen und wir mussten nicht auf den Verkehr achten, also eine Win-win-Situation. Am Ende des Rundgangs, kurz vor dem Spielplatz, standen bei uns immer die Zwergotter auf dem Programm, die kleinen niedlichen und verspielten Tiere hatten es uns schon von Anfang an angetan.“ Asiatische Kurzkrallenotter sind in Südostasien beheimatet und gelten im Freiland, aufgrund des Lebensraumverlusts als bedroht. „Chap“ wurde am 03.05.2017 in Neumünster geboren und lebt gemeinsam mit seinem Partnertier „Jacky“ im Tierpark. Zwergotter bilden monogame Paare, die ihre Jungtiere gemeinsam aufziehen. Das Tierpark-Team bedankt sich vielmals für die Übernahme dieser Firmenpatenschaft.

Zoo Heidelberg 29.10.2021
Herzlich willkommen – Die Kühe sind da! Zwei junge Hinterwälder Rinder im Bauernhof eingezogen
Im Juli 2021 wurde der neue Bauernhof im Zoo Heidelberg eröffnet – Esel, Ponys, Ziegen, Schafe, Schweine und Hühner haben ihr neues Domizil bezogen. Mitte Oktober ist nun eine weitere Tierart hinzugekommen: Zwei junge Hinterwälder Rinder leisten den Bauernhof-Bewohnern zukünftig Gesellschaft. Hinterwälder Rinder sind eine alte, bedrohte Haustierrasse. Mit Einzug der Rinder in Heidelberg engagiert sich der Zoo aktiv für die Erhaltung dieser alten Haustierrasse. Die beiden jungen Hinterwälder Rinder kamen von einem Zuchtbetrieb der Region nach Heidelberg. Sie werden im Zoo Heidelberg gemeinsam mit den Eseln und Ponys auf einer Anlage leben. Bis die beiden Kühe sich an den neuen Stall und die Pfleger gewöhnt haben, verbringen sie die ersten Tage noch gemeinsam in einem separaten Stallbereich. Über ein Gatter können sie die anderen Mitbewohner schon einmal in Ruhe beobachten. Wenn sich die beiden jungen Kühe eingelebt haben, dürfen sich alle Bewohner auf der Außenanlage treffen. Bisher zeigen sich die beiden Kühe neugierig und freundlich. Zu ihren Tierpflegerinnen haben sie bereits ein gutes Verhältnis aufgebaut. Hinterwälder Rinder sind eine alte Haustierrasse, die ursprünglich aus dem südlichen Schwarzwald stammt. Durch ihre geringe Größe und den kompakten Körperbau kommen die sie auch im steilen Gelände gut zurecht – ideal zur Landschaftspflege. Im Vergleich zu anderen Rassen bietet das Hinterwälder Rind jedoch einen eher geringen Fleisch- oder Milchertrag. Nach und nach verdrängten daher neu gezüchtete Rinder-Rassen das Hinterwälder Rind aus den Betrieben. Inzwischen steht diese Rasse auf der Roten Liste der bedrohten Nutztierrassen. Mit Haltung der Hinterwälder im Bauernhof beteiligt sich der Zoo daran, diese alte Haustierrasse vor dem Aussterben und dem Vergessen zu bewahren. Der Bauernhof kommt sowohl bei den Tieren als auch bei den Besuchern gut an. Inzwischen herrscht an diesem Ort im Zoo reges Treiben. Die Tiere scheinen sich in ihrem neuen Zuhause wohlzufühlen und nutzen die Beschäftigungsmöglichkeiten wie Kletterfelsen, Badepool, Kratzbürsten oder Schlammsuhle gerne. Besucher erhalten im Bauernhof fachlich fundierte Informationen über die Biologie und Haltung von Tieren in menschlicher Nutzung sowie über die Arbeit eines landwirtschaftlichen Betriebes. Dabei soll die Wissensvermittlung Spaß machen: Im Streichelbereich kommen Zoobesucher den Tieren, von denen wir leben – wie zum Beispiel Schafen und Ziegen – besonders nahe. An der interaktiven Ausstellung werden spielerisch Tipps und Infos rund um das Thema Fleischkonsum vermittelt und wer die Herausforderung liebt, sollte am interaktiven Melkstand gegeneinander beim Wettmelken antreten.

Münchener Tierpark Hellabrunn 29.10.2021
Richtfest der neuen Löwenanlage
Am Freitagmorgen, den 29. Oktober 2021 fand das Richtfest der künftigen Löwenanlage im Tierpark Hellabrunn statt. Den Grußworten von Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzenden Verena Dietl, Tierparkdirektor Rasem Baban und Sabine Schölzel, designiertes Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München folgte ganz traditionell ein Richtfestspruch durch den Baumeister an die rund 80 geladenen Gäste. Nach rund zehn Monaten Bauzeit kann man sich schon richtig vorstellen, wo im Frühsommer 2022 die beiden Löwenbrüder Max und Benny auf rund 2.400 Quadratmeter durch dichtes Grün, zwischen sonnigen Aussichtsplattformen und kühlen Höhlen entlangschreiten. Auch der Rohbau der modernen Innenanlage steht und so war es höchste Zeit für das Richtfest. Gemäß des Brauchs wurde dem Bau eine geschmückte Krone aufgesetzt, daneben hielt Polier Robert Hohlweg mit einem Glas Sekt in der Hand den Richtspruch und ließ anschließend das Glas vom Dach fallen. „Nach altem Brauch werf‘ ich das Glas jetzt auf den Grund, der Bau sei geweiht zu dieser Stund‘“, reimte Hohlweg. „Als wir mitten im Lockdown am 2. Dezember 2020 zum Spatenstich hier auf der Anlage standen, hatte ich ehrlicherweise meine Zweifel, ob die Umsetzung dieses Bauprojektes wie geplant in anderthalb Jahren gelingen wird“, so Verena Dietl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks am Freitag. „Umso mehr freut es mich, dass wir heute dieses Zwischenziel feiern können – eine Leistung, die alles andere als selbstverständlich ist. Das haben wir vor allem Ihnen, den ausführenden Baufirmen, den Projektplanern und -steuerern zu verdanken. Und natürlich freue ich mich auch für die Löwen Benny und Max, dass Sie bald eine neue Heimat in Hellabrunn haben werden.“ Künftig bietet die neue Anlage Platz für bis zu vier erwachsene Löwen – zunächst einmal werden nach der Fertigstellung jedoch die beiden Hellabrunner Löwen Max und Benny einziehen. Schließlich leben die beiden Brüder schon seit fast neun Jahren im Tierpark und – streng genommen – in der falschen Geozone. Denn die in der Dschungelwelt integrierte Anlage ist Teil der Geozone Asien. „Mit der zukünftigen Löwenanlage ermöglichen wir eine zeitgemäße Haltung für diese bedrohte Tierart und gehen einen weiteren großen Schritt in Richtung Geozoo der Biodiversität“, so Tierparkdirektor Rasem Baban an diesem Freitagmorgen. Neben der städtischen Förderung hat die bereits jahrzehntelang bestehende Partnerschaft mit der Stadtsparkasse zu der Realisierung der Löwenanlage beigetragen. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Tierpark auch bei diesem innovativen und spannenden Bauprojekt unterstützen dürfen. Sowohl der Tierpark, als auch die Stadtsparkasse München gehören zu den traditionellen Urgesteinen Münchens. Die Stadtsparkasse München ist sogar noch um einiges älter, rund 87 Jahre. Wir feiern 2024 unser 200-jähriges Jubiläum. Und so ist es auch kein Wunder, dass die Stadtsparkasse München im kommenden Jahr mit Stolz auf eine 50-jährige erfolgreiche Partnerschaft mit dem Tierpark Hellabrunn blickt.“, so Sabine Schölzel, designiertes Vorstandsmitglied der SSKM. Nach der finanziellen Unterstützung bei der Renovierung des Orang-Utan-Hauses, dem Bau der Giraffensavanne und des Mühlendorfes kann sich der Tierpark auch bei diesem Projekt auf die Stadtsparkasse München verlassen. Geplant wurde die Anlage, die sich inmitten der künftigen Geozone Afrika befindet, vom Münchner Architekturbüro Unit 5. In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Lanz und den Landschaftsplanern Ritz und Ließmann aus München wurde der ursprüngliche Entwurf in den letzten vier Jahren aktualisiert und überarbeitet. Die Innen- und Außenanlage werden gestalterisch dem natürlichen Lebensraum der Löwen nachempfunden. So entsteht eine neukonzipierte Landschaft mit Pflanzungen und großen Felsen, die den zukünftigen Bewohnern als Rückzugs-, Liege- und Aussichtsplätze dienen. Die im Stil einer Höhle gestaltete Innenanlage wird mit Fußbodenheizung und einem beheizbaren Podest für die Tiere ausgestattet. Ein großes Panoramafenster ermöglicht den Besuchern, die Löwen ohne sichtbare Barriere zu beobachten. Von modernster Technik unterstützt wird die neue Löwenanlage den aktuellen Haltungsbedingungen für diese Tierart entsprechen. Auch ein optimales Tiermanagement wurde bei der Planung berücksichtigt: So lassen sich die Bereiche der Innenanlage einzeln abtrennen. Direkt an das Gebäude wird ein separates Außengehege angegliedert, in dem auch eine Transportkiste gesichert an ein Einzelgehege angedockt werden kann. „Die Anlage ist so konzipiert, dass nach Jahrzehnten wieder eine Löwenzucht dieser bedrohten Großkatzenart möglich wäre“, erklärt Tierparkdirektor Baban. „Zunächst einmal werden aber unsere Löwen Max und Benny die neue Anlage bewohnen.“ Inwieweit sich nach der Fertigstellung der Anlage der Tierbestand verändern wird, steht aktuell noch nicht fest. Die beiden Löwenbrüder werden zur Eröffnung bereits in mittlerem Alter sein, sodass man ihnen eine Trennung nicht zumuten möchte. Üblicherweise lebt ein männlicher Löwe als Leittier des Rudels mit mehreren Weibchen zusammen. Parallel zum Bau der Anlage wird ein umfangreiches Edukationskonzept entwickelt, das die Besucher auf interaktive und spannende Weise über den natürlichen Lebensraum von Löwen und über ihren Gefährdungsstatus informiert. Das Verbreitungsgebiet afrikanischer Löwen verkleinert sich durch den Eingriff des Menschen seit Jahren drastisch. In der Natur leben derzeit nur noch 16.000 bis 30.000 Löwen. Die Fertigstellung der Bauarbeiten, die auch eine barrierefreie Wegegestaltung sowie eine Sanierung der Besuchertoilette beinhalten, ist für den Frühsommer 2022 geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf rund vier Millionen Euro.

Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck 29.10.2021
Carl Claus Hagenbeck wird 80 Jahre alt – der Tierpark gratuliert
Der Ur-Ur-Enkel des Tierpark-Gründers ist mit Löwen, Tigern und Tapiren großgeworden. Am 1. November feiert er seinen 80. Geburtstag. Der Tierpark Hagenbeck ist ein Hamburger Original und gehört zur Hansestadt wie Hafen, Michel und Elbphilharmonie. Der Name steht aber auch für eine Familie mit langer Geschichte und Tradition, untrennbar mit dem Park und seinen tierischen Bewohnern verbunden. Carl Claus Hagenbeck wird 1941 als direkter Nachfahre des legendären Fischhändlers Carl Gottfried Clas Hagenbeck (1810-1897) und Ur-Ur-Enkel des Tierpark-Gründers Carl Hagenbeck (1844-1913), in Hamburg geboren. Ställe ausmisten, Futter schneiden, Tiere pflegen – schon als Kind verdient er sich sein Taschengeld mit der Arbeit im Tierpark. Später studiert er Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, wird dort promoviert und arbeitet anschließend als Tierarzt im Park, bis er 1977 die Nachfolge seines Vaters Carl-Heinrich Hagenbeck (1911-1977) in der Geschäftsführung des Tierparks antritt. 35 Jahre lang leitet Carl Claus Hagenbeck gemeinsam mit Joachim Weinlig-Hagenbeck den Tierpark. Er hat die Infrastruktur des Tierparks, der immer noch auf dem Stand von 1945 war, modernisiert – von der Ofenheizung zur Wärmepumpe. Unter seiner Führung begann die systematische Zucht von indischen Elefanten. Mit seither 24 Geburten wurden die Bemühungen von Erfolg gekrönt. 2004 entstand eines der Highlights im Park: das Orang-Utan-Haus. Unter einer 16 Meter hohen Glaskuppel, die sich bei warmem Wetter öffnen lässt, lebt hier eine Sumatra Orang-Utan-Gruppe zusammen mit Zwergottern auf einer Fläche von mehr als 450 Quadratmetern. „Ich bin stolz darauf, das Erbe meines Ur-Ur-Großvaters mehrere Jahrzehnte erfolgreich weiter entwickelt zu haben. Noch heute ist der Tierpark Hagenbeck in der ganzen Welt bekannt und gilt als Wegweiser für eine moderne Zootierhaltung“, so Carl Claus Hagenbeck. Seit mehr als 50 Jahren wohnt Carl Claus Hagenbeck mit seiner Frau Rosita auf dem Gelände des Tierparks. Claus Hagenbeck glaubt fest an die Zukunft von Zoos: „Nur wer Tiere erlebt, wird das Bedürfnis entwickeln, sie auch zu beschützen“, so das Credo des Jubilars. Als Gesellschafter hat er die Geschehnisse des Tierparks auch weiterhin im Blick. „Wir danken Dr. Claus Hagenbeck für sein langjähriges Engagement und wünschen ihm zu seinem Jubiläum nur das Beste“, so die Geschäftsführung und Mitarbeiter des Tierparks.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 29.10.2021
Ab den Ferien gilt der Wintertarif – 25 Prozent günstiger – Goldene Zeiten in der Wilhelma mit herbstlicher Dekoration
Mehr als nur ein Hauch Indian Summer weht durch die Wilhelma in Stuttgart. Die Herbstsonne lässt das farbenfrohe Laub der ehrwürdigen Bäume im historischen Park hell strahlen. Die verschnörkelte Architektur der maurischen Gebäude wirft immer längere Schatten. Stimmungsvolle Dekoration schafft zusätzlich Herbstatmosphäre mit etwas Halloween-Flair. Nicht weniger als 93.500 Pflanzen und Zwiebeln haben die Gärtnerinnen und Gärtner in den vergangenen Tagen gesetzt, damit der Zoologisch-Botanische Garten sich auch an kälteren Tagen bis ins Frühjahr blütenreich präsentiert. Ab November gilt der günstige Wintertarif. Die Herbstferien können also kommen. Am letzten Tag der Hauptsaison, dem 31. Oktober, bleibt der Park trotz der Zeitumstellung noch bis 18.30 Uhr geöffnet, so dass die Gäste bis in die Dämmerung hinein das schummerige Flair genießen können. Die Häuser sind bis 17.30 Uhr offen. Neben der herbstlichen Gestaltung der Beete hat die Kreativabteilung viele Stationen aufgebaut, die dezent an den Grusel-Brauch erinnern: Vogelscheuchen, Hexenbesen und -hüte, Fledermaus-Figuren und Gespenster sind auf dem Gelände anzutreffen sowie natürlich allerhand bemalte Kürbisse. Neben einigen grimmigen Gesellen finden sich unter diesen schmucken Früchten dieses Jahr auch viele lustige Gestalten und Tiermotive. Zurückhaltend unterhaltsam ist der Halloween-Charakter in diesem Jahr. Eine schaurige Großveranstaltung mit verkleideten Akteuren, Mitmachaktionen und vielen gruseligen Überraschungen auch in den Häusern ist angesichts der Corona-Pandemie noch nicht wieder angeraten. Dafür ist die jahreszeitliche Dekoration auch während der Herbstferien zu sehen. Für ein unbeschwertes Erlebnis sorgen weiterhin eine Obergrenze von 8000 Gästen pro Tag, die nach online zu buchenden Einlasszeitfenstern gestaffelt den Park betreten, sowie die 3G-Regel als Nachweis des Corona-Status. Die Pandemie-Lage kann allerdings kurzfristige Änderungen erfordern. Geöffnet ist die Wilhelma von November bis Februar täglich von 8.15 bis 16.30 Uhr, die Häuser von 10 bis 16 Uhr. In dieser Zeit ist der Besuch um mindestens 25 Prozent günstiger. Der Eintritt kostet dann für Erwachsene (mit Artenschutz-Euro für internationale Projekte) 15 statt 20 Euro und für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 5,50 statt 8 Euro. Kinder unter 6 Jahren dürfen gratis hinein.

Grüner Zoo Wuppertal 29.10.2021
Zoobesuch in Herbst und Winter: Ab Sonntag gelten neue Öffnungszeiten im Grünen Zoo Wuppertal
Am kommenden Wochenende werden die Uhren wieder von der Sommer- (MESZ) auf die Normalzeit (MEZ) umgestellt. Wie in jedem Jahr ändern sich mit dieser Umstellung auch die Öffnungszeiten des Grünen Zoos, Gartenschluss ist während der dunkleren Jahreszeiten um 17.00 Uhr. Morgens öffnet die Zookasse dafür bereits um 08.30 Uhr. Die geänderten Öffnungszeiten gelten ab Sonntag, dem 31. Oktober 2021 bis zur erneuten Uhrenumstellung im Frühjahr. Die bunten Blätter der zahlreichen Bäume machen auch in der Herbstzeit einen Zoobesuch zu einem besonderen Ausflug. Durch die Einführung der 2G-Regel und der damit verbundenen Wiederöffnung fast aller Tierhäuser ist auch an kühleren Tagen ein Spaziergang durch den Grünen Zoo für alle kleinen und großen Gäste ein abwechslungsreiches und interessantes Erlebnis. Tierische Erlebnisse sind ohnehin garantiert. So haben sich zum Beispiel die beiden Ende August geborenen Pinselohrschweine prächtig entwickelt. Zwei Jungtiere bei den Vikunjas auf der Patagonienanlage und das Küken bei den Königspinguinen, welches von den Eltern gemeinsam behütet wird, sind ebenfalls gut zu sehen. Der Grüne Zoo Wuppertal wünscht seinen Gästen eine schöne Herbst- und Winterzeit, interessante Beobachtungen und einen angenehmen Aufenthalt.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 29.10.2021
Lämmchen im Alpenzoo geboren – Nachwuchs beim Alpinen Steinschaf
Erneut gab es Nachwuchs im Alpenzoo. Erst wenige Tage alt ist dieses entzückende männliche Lämmchen. Seine Mutter ist bereits im 10. Lebensjahr, aber immer noch kerngesund und erfreut sich jetzt über den kleinen Nachwuchs. Das Alpine Steinschaf ist robust, widerstandsfähig und geländegängig. Muttertiere lammen problemlos ab, sodass helfende Hände nur selten notwendig sind. Alpine Steinschafe sind eine der ältesten Schafrassen. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde sie im letzten Moment vor dem Aussterben gerettet: Wie bei anderen Haustierassen betreibt der Alpenzoo Erhaltungszucht und ist im Herdezuchtbuch erfasst. Zoodirektor Dr. André Stadler zeigt sich begeistert: „Nachwuchs ist immer etwas Besonderes und vor allem, wenn es dann noch eine bedrohte Rasse betrifft“. Der Kleine ist ab sofort im Schaustall des Alpenzoos zu sehen.

Erlebnis-Zoo Hannover 29.10.2021
Erlebnis-Zoo verabschiedet die Sommersaison
Letzte Bootsfahrt am Sonntag – nächste Woche Beginn der Winter-Saison. Am Sonntag, den 31. Oktober, verabschiedet sich der Erlebnis-Zoo Hannover von der diesjährigen Sommersaison. Am Sonntag gleiten die Boote zum letzten Mal in diesem Jahr den Sambesi hinunter – vorbei an Zebras, Antilopen, Flamingos und Giraffen –, bevor sie zum Überwintern ins Trockendock verlegt werden und am Dienstag die Wintersaison beginnt. Montags heißt es im Zoo dann „Baulöwen-Montag“: Bis zu den Ferien ist der Zoo montags nicht für Besucher geöffnet, weil das Zoo-Team im Winter montags mit schwerem Gerät alles für die nächste Sommersaison fit macht. Ab Dienstag, den 1. November, hat der Erlebnis-Zoo dann bis Mitte März dienstags bis sonntags von 09:00-16:00 Uhr geöffnet. Besucher können sich auf Spaziergänge durch buntes Herbstlaub, tobende Eisbären mit heißen Atemwolken vor der Schnauze, kuschelnde Erdmännchen und Flusspferde beim eleganten Unterwasser-Spaziergang freuen. Winter-Öffnungszeiten (ab 1.11.2021): dienstags bis sonntags 09:00-16:00 Uhr (montags geschlossen, außer in den nds. Winterferien). Tickets erhalten Besucher im Online-Shop des Erlebnis-Zoo unter shop.erlebnis-zoo.de Hinweis: Abenteurer passen aufeinander auf! Für den Besuch des Erlebnis-Zoo gilt aktuell die 3G-Regel. Das neue Highlight in Hannover: Christmas Garden Nach Zoo-Schluss gastiert Christmas Garden Hannover vom 19. November bis zum 9. Januar 2022 (immer ab 17 Uhr) im Erlebnis-Zoo und lädt zum Entdecken und Staunen. Erstmals wird das außergewöhnliche Erfolgsformat mit einem weihnachtlich-romantischen Rundweg die einzigartigen Themenwelten zum Leuchten bringen. Zahlreiche aufwendige Lichtinstallationen werden dank Millionen von Lichtpunkten und musikalischer Untermalung für sehr besondere winterliche Momente für die ganze Familie sorgen. Christmas Garden ist täglich außer am 22./23./29./30. November und am 24./31.Dezember geöffnet. Tickets erhalten Interessierte bei Hannover Concerts unter www.christmas-garden.de/hannover.

Erlebnis-Zoo Hannover 28.10.2021
WISSENSCHAFTLICHE ZOO-WELT ZU GAST IM ERLEBNIS-ZOO HANNOVER
Gemeinsam mehr erreichen: Zoo-Experten der Arbeitsgruppen für Artenschutz, Wissenschaft und Forschung tagen in Hannover . Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie tagen die in den wissenschaftlichen Arbeitsgruppen des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) engagierten Zoodirektoren, Veterinäre und Zoologen wieder persönlich. Die Expertinnen und Experten diskutieren aktuelle Fragen, Forschungsergebnisse, Erfahrungen und Erfolge rund um die für Zoos so wichtigen Themen Forschung und Artenschutz. Gastgeber der Treffen am 28. und 29. Oktober ist der Erlebnis-Zoo Hannover. „Es ist uns eine große Freude, so viele Kolleginnen und Kollegen aus wissenschaftlich geführten zoologischen Gärten in Hannover zu Gast zu haben“, sagt Andreas M. Casdorff, Zoo-Geschäftsführer und Mitglied des VdZ-Vorstands. „Natur- und Artenschutz sind wichtige globale Aufgaben, die Zoos durch die Zusammenarbeit im Verband vorantreiben. Sich zu vernetzen und aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen zu diskutieren, ist essenziell, um voneinander zu lernen und das Artenschutz-Engagement effektvoll miteinander zu gestalten“. Wissen teilen – mehr erreichen Unter dem Motto „Gemeinsam für den Artenschutz“ trifft sich die 2019 von VdZ und Stiftung Artenschutz gegründete AG Artenschutz am Donnerstag. Die Zoovertreter stellen erfolgreiche Artenschutzprojekte vor und diskutieren aktuelle Herausforderungen. Ziel ist es, die Artenschutz-Aktivitäten der VdZ-Zoos weiter zu vernetzen, Wissen zu teilen und Synergien zu nutzen, um ex-situ und in-situ Projekte gemeinsam zu stärken. Die AG Artenschutz setzt sich auch dafür ein, die Rolle wissenschaftlich geführter Zoos als relevante Akteure im Natur- und Artenschutz in Politik und Gesellschaft noch sichtbarer zu machen. Am Folgetag diskutiert die AG Wissenschaft und Forschung im Erlebnis-Zoo. Unter anderem wird eine vielbeachtete Studie zur Langlebigkeit von Raubtieren in zoologischen Gärten vorgestellt. Die Ergebnisse einer weiteren Untersuchung zum Einsatz von Molekulargenetik für das ex-situ- und in-situ- Populationsmanagement, an der der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt war, werden ebenfalls bei dem Treffen vorgestellt.

Kölner Zoo 28.10.2021
Kleinster Hirsch der Welt: Südlicher Pudu „Dulce“ im Kölner Zoo geboren
Zuwachs bei den Südlichen Pudus im Kölner Zoo: Am 16. September kam ein männliches Jungtier bei einer der kleinsten Hirscharten der Erde zur Welt. Er heißt „Dulce“, spanisch für „süß“. Mutter „Auryn“ wurde 2018 im Kölner Zoo geboren. Es ist ihr zweites Jungtier. Der zehnjährige Vater „Dursley“ kam 2019 aus Wuppertal nach Köln. Er hat bereits mehrfach Nachwuchs gezeugt. Das muntere Jungtier erkundigt bereits vorsichtig die Außenanlage. „Dulces“ im vergangenen Jahr geborener Bruder „Dean“ ist 13 Monate alt. Er lebt in der gleichen Anlage und wird Köln bald verlassen, um in einem anderen Zoo zu züchten. Pudus zählen zu den Hirschartigen. Es gibt zwei ähnliche Arten – den Südlichen und den Nördlichen Pudu. Süd-Pudus, wie sie der Kölner Zoo hält, leben in den Südbuchenwäldern Chiles. Im Gegensatz zum Nord-Pudu, der in den kargen Hochgebirgslagen der kolumbianischen, ecuadorianischen und peruanischen Anden vorkommt, sind Süd-Pudus reine Waldtiere. Sie sind scheu und überwiegend nachtaktiv. Ihre Nahrung besteht aus Blättern, Rinde, Früchten, Blüten und jungen Baum-Trieben. Süd-Pudus leben im Freiland in der Regel einzelgängerisch und kommen nur zur Paarung zusammen. Süd-Pudus sind etwas halb so groß wie unser einheimisches Reh. Die Wild-Bestände dieser hübschen Tiere gehen zurück. Gründe sind u. a. Lebensraumzerstörung, Bejagung und Risse durch Haushunde. Die Pudu-Anlage des Kölner Zoos liegt im Südamerikabereich im Herzen des Zoos, zwischen der Anlage für den Großen Ameisenbären und den Primaten und Aras im Kleinen Südamerikahaus. Pudus erreichen in Zoos ein Alter von bis zu 20 Jahren. In Deutschland leben aktuell 24 Pudus in fünf verschiedenen Zoos; in Europa sind es 56 in 19 Zoos. Der Kölner Zoo hält mit 6 Tieren die momentan zweitgrößte Gruppe.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 28.10.2021
Verkaufsstart für ersten Besucher-Wandkalender – Ungewöhnliche Wilhelma-Impressionen aus der Sicht der Gäste
Erstmals geht die Wilhelma mit einem Wandkalender, den ihre Besucherinnen und Besucher gestaltet haben, in den Verkauf. Der Aufruf zu dem Fotowettbewerb ist auf große Resonanz gestoßen: Aus rund 1500 Motiven konnte die Jury auswählen, welche Bilder die zwölf Monatsblätter und den Titel 2022 zieren. „Uns ist es äußerst schwergefallen, auch hervorragende Fotos links liegen lassen zu müssen“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Zugleich hat die Sichtung riesig Spaß gemacht. Denn obwohl wir das Glück haben, in diesem schönen Umfeld täglich arbeiten zu dürfen, haben unsere Gäste auch für uns noch viel Überraschendes parat gehabt und ungewöhnliche Perspektiven gewählt.“ Im großen A3-Format zeigt der Kalender viele ausdruckskräftige Porträts von Charakterköpfen unter den Tieren, darunter einen majestätischen Blauen Pfau in Lebensgröße. Zu finden sind witzige Schnappschüsse, wie zum Beispiel ein gähnender Kurzohrrüsselspringer, ein Brillenbär in schwindelnder Höhe und ein wunderliches Tête-à-tête von Schlange und Frosch. Passend zum jeweiligen Monat begleiten die Motive durch den Jahreslauf. Im Sommer etwa sind Details einer Lotosblume prächtig in Szene gesetzt, im Winter verwandelt sich der Maurische Garten in eine Schneelandschaft. Der Verkaufserlös kommt zum einen dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Zoologisch-Botanischen Gartens zugute Erhalt und zum anderen fließen von jedem Kalender fünf Euro in Artenschutz-Projekte außerhalb der Wilhelma. Sie unterstützt mittlerweile etwa zwei Dutzende Programme rund um den Globus, um die bedrohten Tierarten auch dort zu schützen und ihren ursprünglichen Lebensraum zu erhalten. Der auf hochwertigem Recycling-Paper gedruckte DIN A3-Kalender ist für 19,99 Euro auf mehreren Wegen erhältlich. Man kann ihn bei einem Besuch im Wilhelma-Shop erwerben oder im Ticket-Shop der Wilhelma online bestellen. Vorrätig ist er zudem bei der Touristinformation „iPunkt“ in der Königstraße sowie in allen Filialen von „SCHREIBfant“, den Fachgeschäften für Schreibwaren.

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