Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 03.09.2021
Kleines Panda-Glück im Zoo Heidelberg Nachwuchs bei den Roten Pandas
Ein fluffiges Fellknäuel liegt derzeit in einer gemütlichen Holzkiste im Zoo Heidelberg.
Das Fell ist noch ganz fein, eine weiß-rote Färbung wird nach und nach bereits erkennbar. Die Freude im Zoo über den Nachwuchs bei den Roten Pandas ist groß. Seit fast 20 Jahren ist es das erste Jungtier, das in Heidelberg zur Welt kam. Rote Pandas zählen zu den stark bedrohten Tierarten, erfolgreiche Nachzuchten in den Zoos leisten daher einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Junge Pandas lassen es die ersten Monate eher ruhig angehen:Sie schlafen sehr viel und liegen meist zusammengerollt in einem gemütlichen Nest. Der Heidelberger Nachwuchs, der Mitte Juli zur Welt, kam verhält sich ganz vorbildlich: Er hat die letzten Wochen fast nur geschlafen. Erst allmählich wird er aktiver und heb mal eine Pfote, mal das Köpfchen oder öffnet mal ein Auge. Die Panda-Mutter hat das Nest liebevoll mit Rindenmulch, Ästen, Laub und Gras ausgepolstert. Sorgsam kümmert sie sich um das Kleine, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist. Bis die Zoobesucher den Nachwuchs zu Gesicht bekommen können, wird es noch eine Weile dauern. „Junge Pandas werden erst mit einigen Monaten richtig aktiv und unternehmen erst dann die ersten Ausflüge nach draußen. Bis es soweit ist, halten auch wir Tierpfleger Abstand und geben der jungen Familie alle Ruhe und Zeit, die sie braucht“, erklärt Revierleiterin Bianca Weißbarth. Rote Pandas zählen laut Roter Liste der IUCN zu den stark gefährdeten Tierarten. Ihr Lebensraum, die Bergwälder am Fuße des Himalaya sind hoch bedroht. Die wachsende Bevölkerung in Nordindien, Nepal, Bhutan und China fällt viele Wälder um Feuerholz zu gewinnen und Bergweiden anzulegen. Verheerende Überflutungen und Erdrutsche sind oft die Folge. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms, welches die Zuchtbemühungen in den europäischen Zoos koordiniert, wurden die beiden Heidelberger Pandas als Zuchtpaar zusammengestellt. Der jüngste Nachwuchs ist von großer Bedeutung für den Artenschutz, um die Population der Roten Pandas in den Zoos stabil und gesund zu halten.

Tierpark Hagenbeck 03.09.2021
Versteckt, scheu, unscheinbar aber tierisch spannend Hagenbecks Underdogs
Oft sind es die imposanten und auffälligen Tiere, die unsere Besucher bei ihren Hagenbeck-Spaziergängen sehen wollen. Doch gerade die kleinen und eher unscheinbaren Tiere bieten viel Potenzial für interessante und spannende Geschichten. So wie der Kleine Panda Ying, der meist hoch oben, eingerollt zu einer kuscheligen roten Kugel, in den Baumwipfeln sitzt und selbst zur Fütterungszeit seinen Baumstamm nur sehr zögerlich hinunterklettert. Dies ist ihm durch seine behaarten Sohlen, die ihn auch vor Kälte in seiner Heimat, dem Himalaya schützen, gefahrlos möglich. Der 13-jährige Ying und seine ein Jahr ältere Partnerin Zanda sind Stellvertreter ihrer Art, die aufgrund von Wilderei und der Vernichtung des Lebensraumes von der IUCN (Weltnaturschutzunion) als stark gefährdet eingestuft sind. Rund 10.000 Exemplare leben schätzungsweise noch im Freiland. Auch die Nimmersatt-Störche gehören eher zu den Tieren bei Hagenbeck, die meist im Vorbeigehen betrachtet werden. Anders als die Kleinen Pandas sind die Nimmersatte auf der Storchenwiese gut zu sehen. Optisch unterscheiden sich die Vögel von unseren einheimischen Weißstörchen durch ihr leicht rosagefärbtes Gefieder und den leuchtend orangefarbenen Schnabel. Das Herkunftsgebiet der Nimmersatte ist Afrika. „Anders als ihr Name vermuten lässt, werden die Tiere zwar satt, sobald es Futter gibt, sind die Störche aber mit großem Appetit und sehr gierig dabei“, weiß Jill Jensen, Tierpflegerin bei Hagenbeck. Die dämmerungsaktiven Weißschwanz-Stachelschweine sind sehr friedliche aber schwer bewaffnete Tiere, die ihr Abwehrsystem – die Stacheln – nicht abschießen, sondern gezielt im Rückwärtsgang in ihre Feinde rammen. Mit ihren scharfen Zähnen knabbern die Nagetiere vorrangig an Pflanzenknollen, Wurzeln, Baumrinde und Früchten. „Nicht nur bei unseren Stachelschweinen lohnt es sich, stehen zu bleiben. Wer Geduld bei der Tierbeobachtung mitbringt, wird erstaunt sein, was sich in den Gehegen alles tut und wie vielfältig die Interaktion unter Hagenbecks tierischen Bewohnern ist“, rät David Wittmann, Tierpfleger bei Hagenbeck.

Tierpark Zittau 03.09.2021
Bauernmarkt mit Pilzausstellung am 11.und 12. September
Am 11. Und 12. September lädt der Tierpark Zittau ein ganzes Wochenende zum Bauernmarkt mit Regionalem, Kunsthandwerk und Kultur ein. Jeweils ab 10 Uhr können die Besucher eintauchen in die phantastische Welt der Pilze und sich an gediegenem Kunsthandwerk und regionalen Produkten erfreuen. Die Puppenbühne von Gesine und Biber ist am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag zu Gast. Am Sonntag sorgen die Lausi- Saxer und der „Faule Lenz“ mit ihrer Musik für gute Laune und auch „Männels lutziges Puppentheater“ wird garantiert nicht nur die kleinen Besucher begeistern. Während die Erwachsenen durch die bunten Stände schlendern und tausend tolle Kleinigkeiten entdecken oder auch mit den Kunsthandwerkern ins Gespräch kommen können, gibt es auch für die kleinen Besucher wieder Spiel, Spaß und Basteleien. Und natürlich sind auch die Pilzberater des Landkreises vor Ort und bestimmen selbst die ausgefallensten Pilz- Exemplare genau.

Tiergarten Nürnberg 03.09.2021
Tiergarten züchtet erstmals Europäische Sumpfschildkröten
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg ist am 13. August 2021 die erste Nachzucht bei den Europäischen Sumpfschildkröten (Emys orbicularis) geschlüpft. Zu diesem großen Zuchterfolg kommt hinzu, dass der Tiergarten in den vergangenen Wochen fünf Exemplare der Europäischen Sumpfschildkröte in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Sumpfschildkröte in den hessischen Nidda-Auen bei Stockheim auswildern konnte. Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige Schildkröten-Art, die natürlicherweise in Deutschland vorkommt, hier allerdings akut vom Aussterben bedroht ist. Am 17. Juni 2021 legten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Tiergarten acht Eier der Europäischen Schildkröten in den Inkubator. Beim Schieren, also dem Durchleuchten der Eier, waren bereits nach wenigen Tagen sich entwickelnde Blutgefäße in den Eiern zu erkennen. Am 13. August schlüpfte die erste Schildkröte der insgesamt acht Jungtiere. Beim Schlupf wiegen die Tiere zwischen fünf und sechs Gramm. Der Tiergarten Nürnberg beteiligt sich seit Mai 2020 an einem Schutzprojekt für Europäische Sumpfschildkröten und engagiert sich damit für eine weitere bedrohte einheimische Tierart. Im Mai 2020 übergaben Mitglieder der AG Sumpfschildkröte (Hessen) junge Tiere an den Tiergarten zur Aufzucht. Die Jungtiere sind im Tiergarten geschützt bis zur Auswilderung auf hundert Gramm herangewachsen. Dadurch erhöht sich ihre Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich. In der vergangenen Woche wurden fünf dieser jungen Europäischen Sumpfschildkröten in Hessen bei Stockheim ausgewildert. Dieses Jahr wildert die AG rund 70 junge Sumpfschildkröten aus und kommt damit auf etwa 600 ausgewilderte Nachzuchten seit Projektbeginn. Die auf private Initiative hin gegründete AG Sumpfschildkröte bemüht sich seit 1999 in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und einigen Zoos für den Erhalt der Europäischen Sumpfschildkröte. Ziel dabei ist es, in geeigneten Lebensräumen in Hessen wieder sich selbst erhaltende Populationen zu begründen. Dieses Projekt zeigt, wie im Artenschutz private Tierhalter, Zoos und staatliche Einrichtungen kooperieren können. Weitere Informationen unter: www.sumpfschildkröte.de

Serengeti-Park Hodenhagen 03.09.2021
Neue Gastronomie-Attraktion wird im Sommer 2022 eröffnet
Letzte Landung des geschichtsträchtigen A310 10+23 am Freitag in Hannover. Nach 30 Jahren im Dienst der deutschen Luftwaffe, ging der Airbus A310 mit der taktischen Kennung 10+23 (der bis Ende 2020 noch den Taufnahmen „Kurt Schumacher“ trug) am 3. September auf seinen letzten Flug – die Überführung von Köln nach Hannover. Durch den kurzfristigen Evakuierungseinsatz aus Afghanistan, konnten die ursprünglich geplanten Feierlichkeiten zur Außerdienststellung nicht stattfinden. Bei seiner nun letzten Landung wurde der Airbus von der Flughafenfeuerwehr Hannover feierlich mit einem Wasserspalier empfangen. Jetzt geht er in den Besitz des Serengeti-Parks über. Der Serengeti-Park Hodenhagen hat in dem Aussonderungsverfahren für den Luftwaffen-Airbus mit seinem Nachnutzungskonzept überzeugt und den Zuschlag erhalten, dem ehrwürdigen Flieger seine Altersruhestätte zu bieten. So soll der Airbus in seiner äußeren Form als Flugzeug erhalten bleiben und innen zu einem Restaurant umgebaut werden. Er bekommt eine neue Lackierung und wird mit Terrassen umbaut. So wird er am Rande der Masai-Mara-Freianlage stehen und Gästen während des Essens den Blick auf Giraffen, Antilopen und viele mehr ermöglichen. Geplant ist die Eröffnung des Restaurants für Sommer 2022. „Wir freuen uns über diese einmalige Möglichkeit, unseren Gästen eine neue und besondere Attraktion zu bieten. Dass gerade dieser Airbus mit seiner würdigen Geschichte, der neben Truppentransporten auch humanitäre Hilfsleistungen unterstützt und Menschen sicher aus Krisengebieten ausgeflogen hat, nun zu uns kommt ehrt uns sehr.“, so Serengeti-Park Inhaber Dr. Fabrizio Sepe. 79 Tonnen Leergewicht und knapp 47 Meter Länge: Eine Spezialtransport als Mammutaufgabe – Die nächste große Herausforderung in diesem Projekt ist es, den 79 Tonnen schweren Airbus auf dem Landweg von Hannover nach Hodenhagen zu transportieren. Die letzten 50 Kilometer der Reise werden die wohl aufwändigsten und zeitgleich langsamsten, die der Flieger je gemacht hat. Mit nur 5 km/h wird sich der mehrteilige Spezialtransport den Weg durch die niedersächsischen Dörfer bahnen. Lediglich Heckleitwerk, Fahrwerk und Hauptflügel werden demontiert. Der Rumpf wird für den Transport in einem Stück bleiben, das eine Länge von knapp 47 Metern und einen Durchmesser von 5,64 Metern hat – eine Mammutaufgabe für alle beteiligten Unternehmen. Der A310 10+23 war an den Brennpunkten der Welt im Einsatz – Die Geschichte des A310 10+23 begann 1988 in Toulouse als sich der damalige bayerische Ministerpräsident und Airbus-Aufsichtsratschef Franz Josef Strauß in der Firmenzentrale des europäischen Flugzeugbauers mit dem Generaldirektor der staatlichen DDR-Fluggesellschaft Interflug Klaus Henkes traf, um einen Ost-West-Handel abzuschließen. Die DDR erhielt als erster Ostblock-Staat drei Airbus A310. Im Herbst 1989, kurz vor dem Mauerfall, wurde der letzte der drei A310 nach Berlin-Schönefeld geliefert und erhielt die Kennung DDR-ABC. Nach dem Ender der DDR wurde die defizitäre Interflug liquidiert und stellte im April 1991 den Flugbetrieb ein. Die Airbus-Flugzeuge A310 wurden an den Leasinggeber zurückgegeben und von diesem an die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung verkauft. So kam die DDR-ABC in den Dienst der Luftwaffe und erhielt dort sein heutiges Kennzeichen 10+23 und den Taufnamen „Kurt Schumacher“. Im Dienst der Bundeswehr war der Flieger als Truppentransporter an den Brennpunkten der Welt im Einsatz. Er brachte Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan, Helfer mit medizinischem Gerät und Hilfsgütern in Krisenregionen oder holte Bürgerkriegs-Opfer aus Jordanien nach Deutschland. Mit dem A310 10+23 wurden Hilfstransporte in den brasilianischen Teil des Amazonas geflogen. Zum Beginn der Corona-Pandemie brachte er im Frühjahr 2020 10.000 Schutzanzüge nach Wuhan und evakuierte auf dem Rückflug 100 deutsche Staatsbürger und 24 Menschen andere Nationalitäten aus der Region. Im März 2021 flog die Luftwaffe mit dem 10+23 insgesamt 80 Beatmungsgeräte aus Beständen des Bundesgesundheitsministeriums nach Manaus in Brasilien. Am 20. August 2021 hat mit dem 10+23 der erste Evakuierungsflug von Schutzpersonen aus Afghanistan nach Deutschland stattgefunden. 158 afghanische Ortskräfte und Familienangehörige landeten an Bord der Bundeswehrmaschine sicher in Hannover. Die Evakuierungsmission war der letzte Kriseneinsatz der A310 10+23.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 03.09.2021
Unsere zwei Luchsbabies wurden geimpft
Seit ein paar Wochen haben wir Nachwuchs bei den Luchsen. Die zwei kleinen Luchsbabys erkunden mit noch leicht wackeligen Schritten neugierig ihr Gehege und geben der Luchsmama einiges zu tun. Bei ihrer ersten Impfung am Montag stellte sich heraus, dass es sich hier um zwei kerngesunde Kater handelt. Die Paarungszeit bei Luchsen liegt zwischen Februar und April. Nach ca. 73 Tagen kommen dann in der Regel zwei bis vier Junge zur Welt. Bei der Geburt sind die kleinen Luchse noch blind und wiegen gerade mal 250 bis 300 Gramm. Erst nach zwölf Tagen öffnen sie die Augen. „Das zweite Jahr in Folge, dass unsere Luchsmama Elli Junge bekommt. Dieses Mal sogar gleich zwei. Das freut natürlich nicht nur unsere Besucher, für die es ein Riesenspaß ist, den kleinen Luchsen beim Spielen zuzusehen. Auch unsere Pfleger, welche hier sehr gute Arbeit leisten, um es der Katzenfamilie angenehm zu machen, freuen sich sehr über den Nachwuchs. „Und ich sowieso“ betont Zoodirektor Dr. André Stadler augenzwinkernd.

Erlebnis-Zoo Hannover 03.09.2021
Branchengewinner: Erlebnis-Zoo Hannover ist familienfreundlichster Zoo in Deutschland – ServiceValue befragt mehr als 73.000 Haushalte mit Kindern
Der Erlebnis-Zoo Hannover hat zum neunten Mal in Folge eine Gold-Auszeichnung für Familienfreundlichkeit bei der Befragung zu Deutschlands familienfreundlichsten Unternehmen erhalten. In diesem Jahr landet der Erlebnis-Zoo sogar auf Platz eins bei den Zoos und ist damit Branchengewinner! Initiiert wird die jährlich durchgeführte, deutschlandweite Befragung „Familienfreundliche Unternehmen“ von der ServiceValue GmbH in Kooperation mit der WELT AM SONNTAG und unter wissenschaftlicher Begleitung der Goethe-Universität Frankfurt. Basis für die Untersuchung sind 73.836 Kundenurteile aus Haushalten, in denen ein oder mehrere Kinder leben, teilt das Unternehmen mit. Die Untersuchung stellt 731 Unternehmen aus 73 Branchen auf den Prüfstand. Die Kunden bewerten nach acht konkreten Leistungsmerkmalen, wie gut Unternehmen auf die Kundengruppe „Familie mit Kind“ eingestellt sind. Dabei wird unter anderem die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Zusatzangebote wie Spielplätze oder das Preis-Leistungs-Verhältnis für Familien abgefragt. Mittels des speziell entwickelten „Family Experience Score“ (FES) werden die Ergebnisse zu einem Gesamtwert verdichtet, der auf einer Skala von 0 bis 100 die Familienfreundlichkeit angibt. Bei der Untersuchung erlangte der Erlebnis-Zoo Hannover mit einem FES von 88,5 Platz 1 beim familienfreundlichsten Zoo Deutschlands und konnte sich damit zum Vorjahr um einen Platz verbessern und zum Branchensieger aufsteigen. „Wir leben Familienfreundlichkeit in unserem täglichen Handeln im Erlebnis-Zoo. Daher freue ich mich besonders, dass es uns nicht nur gelungen ist, erneut Gold-Rang zu erlangen, sondern mit unserer Arbeit für Bildung und Artenschutz als Nummer Eins der familienfreundlichsten Zoos in Deutschland ausgezeichnet zu werden“, sagt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Die Ergebnisse der diesjährigen Untersuchung wurden am Sonntag, den 28.08.2021, in der WELT AM SONNTAG sowie unter www.servicevalue.de\familie veröffentlicht.

Zoo Frankfurt 02.09.2021
Zwei Tiger-Weibchen im Frankfurter Zoo eingezogen
Sehr viel schneller als gedacht sind wieder zwei Sumatra-Tiger im Frankfurter Zoo zu sehen – allerdings nur vorrübergehend. Die beiden jungen Weibchen kommen aus dem NaturZoo Rheine und sollen für einige Monate in Frankfurt bleiben, während dringende Arbeiten an ihrer Anlage im NaturZoo durchgeführt werden. Die Sumatra-Tiger-Schwestern heißen ZUMA und TIPAH und sind zweieinhalb Jahre alt. Gestern Nachmittag kamen sie aus Rheine nach Frankfurt und bezogen sofort die Tiger-Anlage. Jetzt heißt es erstmal eingewöhnen. Doch allzu lange werden die Schwestern gar nicht in Frankfurt bleiben. Der NaturZoo Rheine hat eine vorrübergehende Unterbringung für sie gesucht, da in der dortigen Tiger-Anlage größere Renovierungsarbeiten anstehen. Der Frankfurter Zoo kann helfen, da Tigerkater VANNI Anfang Juli aufgrund einer unheilbaren Tumorerkrankung im Magen-Darm-Bereich eingeschläfert werden musste und die Anlage daher zuletzt unbesetzt war. Als das Team vom NaturZoo vom Tod des Tigers erfuhr, fragte es an, ob der Frankfurter Zoo bereit wäre, die Tigerinnen für etwa drei Monate zu übernehmen. „Ich freue mich“, so Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, „dass wir in der Lage sind, anderen Zoos zu helfen. Und das schon zum wiederholten Male, denn derzeit beherbergen wir bereits eine Gruppe Humboldt-Pinguine aus dem Luisenpark in Mannheim. An diesen beiden Beispielen lässt sich erkennen, wie wichtig ein gut geplanter und gebauter Zoo mit ausreichenden räumlichen Kapazitäten für das Tiermanagement ist. Mit der Weiterentwicklung des Zoos wollen wir das für alle Bereiche so umsetzen. Doch zunächst freue ich mich, dass über die nächste Zeit wieder Tiger in unserem Zoo zu sehen sind.“ Immerhin sind die im Freiland hochbedrohten Sumatra-Tiger wichtige und für unsere Besucherinnen und Besucher besonders eindrucksvolle Botschafter für den Naturschutz. So konnte der Zoo Frankfurt dieses Jahr, trotz Corona-bedingt niedriger Besucherzahlen, schon 50.000 Euro aus den Spendeneinnahmen des im März diesen Jahres etablierten „Naturschutz-Euro“ an ausgewählte Naturschutzprojekte überweisen. Hiervon gingen allein 10.000 Euro an das Bukit-Tigapuluh-Schutzprogramm der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, das sich für den Erhalt der einzigartigen Lebensräume auf Sumatra einsetzt und so nicht nur den Sumatra-Tigern das Überleben sichert. Auch Zootierärztin Dr. Christina Geiger freut sich über die unterwartete Entwicklung: „Bei allem Bedauern über den Verlust unseres Tigers ist es doch eine gute Sache, dass wir den Kolleginnen und Kollegen aus Rheine helfen und gleichzeitig wieder Tiger bei uns zeigen können. Gut ist auch, dass in diesem Fall keine Quarantäne notwendig war, da die Tiere bereits in Rheine alle Untersuchungen durchlaufen haben. Das bedeutet für sie einen Ortswechsel weniger. Das Beispiel zeigt sehr gut, wie dynamisch sich die Lage in Zoos entwickeln kann. Bei uns ist durch den Umgang mit lebenden Tieren stets ein hohes Maß an Flexibilität gefordert.“ Die beiden Tigerinnen TIPAH und ZUMA sind nicht mehr auf ihre Mutter angewiesen. 2019 geboren, sind sie alt genug, um im Rahmen des Zuchtprogramms in andere Zoos abgegeben zu werden. Sollte der Zuchtbuchkoordinator in den kommenden Wochen einen passenden Platz für die beiden finden, würden sie von Frankfurt aus direkt dorthin gebracht. Sollte es nicht so schnell mit einem passenden Platz und gegebenenfalls sogar mit einem passenden Partner klappen, reisen die Tiergerinnen zurück nach Rheine, wo ihnen nach den Renovierungsarbeiten an der Anlage wieder ausreichend Platz zur Verfügung steht.

Wildpark Assling 03.09.2021
Heuernte für die Tiere im Wildpark Assling
Für die Tierpfleger vom Wildpark Assling gibt es viel zu tun. Nachdem die Tiere alle versorgt und die Gehege gereinigt sind, ist es an der Zeit für den Winter das Futter einzubringen. Dafür werden 70.000 m² Grünland bewirtschaftet. Damit kann ein Großteil der Pflanzenfresser das ganze Jahr über versorgt werden. „Sollte das Heu- und Grummet uns im Frühjahr ausgehen, kaufen wir bevorzugt von regionalen Landwirten noch Futter zu“, erklärt uns Johannes Lukasser. Im Wildpark Assling gibt es 15 Tierarten, welche sich ausschließlich von Pflanzen ernähren. Neben der Fütterung von Heu und Grummet, gehört im Sommer aber auch frisches Grünfutter zum täglichen Futterplan. Viele der dort beheimateten Tiere haben die Möglichkeit, sich auf den Weiden im Wildpark den Bauch voll zu schlagen. Für die Steinböcke, bei denen es aus standortmäßigen Gründen nicht möglich ist, wird täglich Gras frisch gemäht und angeboten.

Kölner Zoo 02.09.2021
Seltener Ringelschwanzmungo im Kölner Zoo geboren
Auf der Anlage für Ringelschwanzmungos hat sich erneut Nachwuchs eingestellt. Das männliche Jungtier wurde Anfang Februar geboren und trägt den Namen Batemy. Mutter ist die 8-jährige „Tiffi“. Sie kam 2013 aus dem Zoo Saarbrücken an den Rhein. Vater „Ron“ kam 2018 aus Madagaskar, der Heimat dieser kleinen Raubtiere, nach Köln. Es ist bereits das dritte Jungtier dieses Paares, allesamt waren männlich. Der Kölner Zoo freut sich sehr über die Geburt des kleinen Ringelschwanzmungos. Ringelschwanzmungos (Galidia elegans) gehören zur Familie der Madagassischen Raubtiere und tragen ihren Namen aufgrund ihres geringelten Schwanzes. Mit bis zu 950 g sind sie wahre Leichtgewichte. Ringelschwanzmungo-Weibchen bringen pro Jahr nach einer 75‑tägigen Tragzeit in der Regel ein Jungtier zur Welt. Neben dem Kölner Zoo halten in Deutschland nur die Zoologischen Gärten in Berlin, Heidelberg und Saarbrücken diese bei den Besuchern sehr beliebten Raubtiere, die am Giraffenhaus zu finden sind. Sie sind aufgrund des Klimawandels stark bedroht. Ihr Ursprungsland Madagaskar ist sehr anfällig für die Auswirkungen der Klimaveränderungen. Dürren und Waldbrände einerseits, Monsune und Überschwemmungen andererseits setzen dem bitterarmen Land und seiner einzigartigen Flora und Fauna zunehmend stärker zu. Zahlreiche Tierarten, wie auch die Ringelschwanzmungos, leben ausschließlich auf Madagaskar und sind daher stark vom Aussterben bedroht.

Tierpark Hellabrunn 02.09.2021
3G-Regel und geöffnete Tierhäuser in Hellabrunn ab Montag, 6. September 2021
Die von der Bayerischen Staatsregierung beschlossenen Lockerungen der Corona-Einschränkungen betreffen auch Hellabrunn: So gilt ab kommenden Montag im gesamten Tierpark die 3G-Regel – damit dürfen dann auch alle Tierhäuser sowie die Kassen regulär öffnen. Die Vorabbuchung von Tickets entfällt. Nach knapp anderthalb Jahren ist es nun endlich soweit: Die Tierhäuser im Tierpark Hellabrunn, darunter die Dschungelwelt, das Urwaldhaus, das Nashornhaus, das Aquarium und die Welt der kleinen Affen dürfen wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen. Ab kommenden Montag gilt für den gesamten Tierpark die 3G-Regel, also Eintritt nur für Covid-19-Genesene, Geimpfte oder Getestete. Ein entsprechender Nachweis muss an den Eingängen zum Gelände erbracht werden. Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind von der 3G-Regelung befreit und sind getesteten Personen gleichgestellt. Zudem können wieder ganz regulär Tagestickets und Jahreskarten an den Kassen erworben werden. Ein zusätzliches Online-Ticket über München Ticket ist nicht mehr notwendig. Bereits gebuchte Tickets behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Um weiterhin eine Kontaktnachverfolgung von Besucherinnen und Besuchern sicherzustellen, ist eine Registrierung via App bzw. über ein Formular an den Kassen nach wie vor notwendig. „Dass wir noch rechtzeitig zur letzten Sommerferien-Woche einen weiteren Schritt zurück zur Normalität gehen können und der Besuch in Hellabrunn nun endlich auch wieder spontan und ohne vorherige Online-Anmeldung möglich ist, freut mich sehr“, so Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeisterin Verena Dietl und weiter: „Die Tierhäuser waren seit Beginn der Pandemie für Besucherinnen und Besucher geschlossen – dass sie nun wieder unter den gegebenen Voraussetzungen öffnen können, ist wirklich eine Bereicherung.“ Tierparkdirektor Rasem Baban: „Wir sind sehr dankbar, dass wir durch die 3G-Regelung nun wieder die Möglichkeit haben, unsere Tierhäuser und das Artenschutzzentrum auf unkomplizierte Art und Weise unseren Besucherinnen und Besuchern zugänglich zu machen.“ Verena Dietl ergänzt: „Wir möchten uns auch nochmals bei allen Besucherinnen und Besuchern, die in den letzten Wochen vielleicht etwas enttäuscht über den Tierpark-Besuch waren oder aber aus verschiedenen Gründe gänzlich auf einen Besuch verzichten mussten, für ihre Geduld und das Verständnis bedanken! Es ist uns ein großes Anliegen, dass der Münchner Tierpark als wichtige Bildungs-, Kultur- und Erholungseinrichtung für alle Bürgerinnen und Bürger möglichst unkompliziert zugänglich ist. Dank der neuen Regelungen ab Montag kommen wir dem einen großen Schritt näher!“ Selbstverständlich gelten auch weiterhin die gängigen AHA-Regeln. Insbesondere in den Tierhäusern und im Kassenbereich, ebenso wie in sämtlichen Innenräumen gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2- Maske. Die Einhaltung der Maskenpflicht wird entsprechend kontrolliert. Tierpfleger-Treffpunkte und kommentierte Fütterungen sowie Kindergeburtstage können aktuell noch nicht wieder stattfinden. Jedoch sind unter Einhaltung der genannten Regeln künftig wieder Führungen möglich. Weitere Infos dazu sind demnächst online auf der Website des Tierparks zu finden. Auf der Internetseite www.hellabrunn.de/corona gibt es eine umfangreiche FAQ-Liste, die sämtliche Fragen rund um den Besuch des Tierparks klärt.

Zoo Osnabrück 02.09.2021
Neu: digitale FanCard des Zoo Osnabrück – Ab sofort besondere Angebote für Zoofreunde – zum Start mit Bäckerei Brinkhege
Freunde des Zoo Osnabrück können ab sofort von der neuen digitalen FanCard des Zoos profitieren. In der kostenlosen App warten viele besondere Gutscheine von Zoopartnern und vom Zoo selbst. Den Anfang macht vor allem die Bäckerei Brinkhege mit Preisnachlässen auf zahlreiche Backwaren und einer Spendenaktion für die Elefanten. Ab sofort gibt es die neue digitale FanCard des Zoo Osnabrück. Wer sich die kostenlose App „perfect day“ herunterlädt, findet hier in der Rubrik „Freizeit“ den Zoo Osnabrück mit besonderen Gutscheinen für den Zoobesuch, aber auch für andere Freizeitangebote und Einkäufe. Mit dabei ist die Bäckerei Brinkhege mit Rabatten auf über 20 Produkte: „Wer unseren Gutschein aus der digitalen FanCard oder auch unsere Aktionskarte, die zurzeit am Zooeingang verteilt wird, bei uns vorzeigt, bekommt besondere Angebote für zum Beispiel Schweineohren, Brinki-Brötchen oder auch ausgewählte Brote. Pro Einkauf spenden wir dann 3 Prozent an die Aktion ‚Rüssel voraus‘ für die neue Elefantenanlage“, berichtet Heike Brinkhege, Geschäftsführerin der Bäckerei, und erklärt das Engagement: „Als Unternehmen aus der Region ist es uns wichtig Einrichtungen vor Ort zu unterstützen. So können wir unserer Heimat doppelt helfen: Die Menschen hier vor Ort können den schönen Zoo genießen und gleichzeitig wird Osnabrück durch den Zoo noch attraktiver.“ Während die digitale FanCard des Zoos langfristig laufen wird, ist der Zeitraum der Brinkhege Aktion begrenzt: Vom 1. September bis zum 31. Oktober sind die besonderen Rabatte erhältlich. In diesem Zeitraum kann der Gutschein aus der digitalen FanCard oder die Aktionskarte bei jedem Einkauf in den 45 Brinkhege-Fachgeschäften vorgezeigt werden und jedes Mal fließt eine Spende an die Elefanten. Als Dankeschön des Zoos an die Bäckerei erhalten gleichzeitig alle Kunden mit der Brinkhege-Kundenkarte 15 Prozent Rabatt auf Zoo-Tagestickets. FanCard attraktiv für Zoobesucher und für Unternehmen – Wer von den besonderen Angeboten der Zoo FanCard profitieren will, kann sich die App ganz einfach über die Homepage des Zoos oder am Zooeingang über QR-Codes herunterladen und freischalten, schon werden alle besonderen Angebote als Gutscheine unter „Meine Gutscheine“ mit dem Zoologo gekennzeichnet angezeigt. Lisa Simon, Pressesprecherin und Prokuristin im Zoo Osnabrück, freut sich über das neue Angebot für die Besucher: „Wir haben ja schon sehr viele Fans für den Zoo, nun können wir ihnen auch etwas zurückgeben. Gleichzeitig profitieren unsere Partner-Unternehmen von der Möglichkeit hier besondere Angebote zu platzieren – und das kostenlos. Es haben also alle etwas davon.“ Neben den Brinkhege-Angeboten warten in den nächsten Wochen in der Zoo FanCard viele weitere Gutscheine wie 50 Prozent Rabatt auf Coffee-To-Go-Zootassen oder Plüschschlüsselanhänger an der Zookasse, Angebote an der Zoogastronomie, im Zoo-Shop in der Krahnstraße in der Osnabrücker Innenstadt, für den Vogelpark Heiligenkirchen oder das Alfen Saunaland am Alfsee. Die Angebote wechseln regelmäßig, so warten demnächst auch noch Rabattgutscheine auf Tages- oder Jahreskarten sowie Tierpatenschaften. Weitere Firmen können mitmachen – Die Idee für die FanCard stammt von der Oldenburger KOOP Agentur. Geschäftsführer Philipp Hermann hat diese bereits mit großen Städten, Vereinen und Einzelhändlern umgesetzt: „Die App ist sowohl für die Kunden als auch für Unternehmen kinderleicht zu bedienen und neue Angebote können schnell eingestellt werden. Es lohnt sich also sehr, die App kostenfrei aus dem jeweiligen Appstore herunterzuladen, denn es warten jeden Monat neue Angebote – auch über Osnabrück hinaus.“ Den QR-Code zur App und zur Freischaltung findet man am Haupteingang des Zoos oder auch auf der Homepage unter www.zoo-osnabrueck.de. Firmen, Restaurants oder Cafés, die interessiert sind, besondere Angebote in der Zoo Osnabrück FanCard zu platzieren, können sich beim Zoo Osnabrück melden.

Tierpark Neumünster 01.09.2021
Ankündigung der kostenlose Sonntagsführung, im Tierpark Neumünster am 05.09.2021
Thema: „Spiel und Spaß für unsere Tiere – weshalb braucht es Enrichment in menschlicher Obhut“ Am Sonntag, den 05.09.2021 findet ab 10.30 Uhr, wieder die kostenlose, monatliche Sonntagsführung im Tierpark Neumünster statt. Diesmal wird Zoodirektorin Verena Kaspari darüber berichten weshalb es wichtig ist, dass unsere Zootiere beschäftigt werden, wann die Beschäftigung vielleicht eher störenden Einfluss haben kann und weshalb sich auch das ein oder andere Haustier sicherlich über adäquate Beschäftigung sehr freuen würde. Die kostenlose Führung beginnt um 10.30 Uhr auf der Elchterrasse.

Tiergarten Kleve 01.09.2021
Zwei Seehunde auf großer Reise
Am 22. Juni und 2. Juli 2020 sind die beiden Seehunde Mogli und Schnappi im Tiergarten Kleve auf die Welt gekommen. Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt: Im 500 km entfernten Grömitz dürfen sie eine neue Familie gründen. „Wir sind sehr froh, dass wir nach langer Suche ein gutes, neues Zuhause für unsere letztjährigen Seehundnachzuchten Mogli und Schnappi gefunden haben“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Der Zoo „Arche Noah“ in Grömitz stellt gerade eine neue Seehundgruppe zusammen. Da haben unsere beiden Teenager sowohl vom Alter als auch von der Genetik sehr gut dazu gepasst.“ Seehunde nabeln sich schnell von der Mutter ab: Mit ca. fünf Wochen erfolgt die Umstellung von Milch auf Fisch, nach rund zwei Monaten sind junge Seehunde bereits selbstständig. Die Geschlechtsreife erreichen männliche Tiere mit sechs, weibliche mit vier Jahren. Polotzek: „In Grömitz treffen Mogli und Schnappi auf zwei neue Artgenossen, wovon einer im gleichen Alter ist. Außerdem bauen die KollegInnen an der Ostseeküste derzeit eine neue Robbenanlage, sodass Mogli, Schnappi und Co. demnächst noch mehr Platz zum Schwimmen und Sonnenbaden haben.“ Mit der Abgabe von Mogli und Schnappi besteht die Klever Seehundgruppe nun aus fünf Tieren: vier erwachsene Seehunde sowie das diesjährige Jungtier Robert. „Publikumsliebling ist derzeit zweifelsohne unser Seehundjungtier Robert, welcher vor rund zwei Monaten bei uns auf die Welt gekommen ist. Seit kurzem frisst Robert nun auch schon selber Fisch und verzückt dabei BesucherInnen wie TierpflegerInnen gleichermaßen.“, schwärmt Tiergartenleiter Martin Polotzek vom jüngsten Klever Seehund. Wer Robert und Co. besuchen möchte, kann das täglich von 9-18 Uhr im Tiergarten Kleve tun. Eine Online-Reservierung oder ein Coronatest sind derzeit nicht erforderlich. BesucherInnen können spontan vor Ort an der Kasse ihre Tickets kaufen. Ab sofort werden auch wieder Rendezvous‘ mit den Seehunden angeboten, bei denen die Gäste mit den Klever Seehunden auf Tuchfühlung gehen können. Neben dem Seehundnachwuchs gibt es auch die neue Adlervoliere zu sehen.

Zoo Duisburg 01.09.2021
Karibische Insellandschaft: Die Leguaninsel ist eröffnet In der rund 120 m² großen, überdachten Halle begegnen die Besucher urtümlichen Leguanen auf Augenhöhe. Realisiert wurde die Baumaßnahme maßgeblich durch die finanzielle Unterstützung des Vereins der Freunde des Duisburger Tierpark e.V..
Die neue Karibikhalle im Kleinformat erstreckt sich gleich hinter dem Besucherbereich des Aquariums. Der Schattenriss einer Echse auf milchigem Untergrund weist den Besuchern den Weg. Öffnen sich die Schiebetüren, wird der karibischen Strand sichtbar. Der Blick schweift über den weißen Sand und niedrig wachsenden Palmen. Eingefasst wird die Lagune durch Felsen und eine kunstvolle Landschaftsmalerei. Das neu geschaffene Areal ist Heimat von Tieren, die nur auf den karibischen Inseln leben – sogenannten endemischen Arten. „Mit dem Bau der Leguaninsel haben wir ein Stück Karibik in unseren Zoo geholt und schaffen Einblicke in eine ferne sowie faszinierende Tierwelt“, sagt Astrid Stewin. Sie selber ist begeistert von der detailgetreuen Gestaltung und ist sich sicher, dass auch die Besucher dieses besondere Tiererlebnis genießen werden. Auch Frank Schlawe, 1. Vorsitzender des Zoo-Fördervereins ist begeistert. „Eine Karibiklandschaft hat es in unserem Zoo noch nie gegeben. Daher freuen wir uns als Förderverein sehr, dieses Projekt wesentlich unterstützt zu haben. Was hier in liebevoller Arbeit entstanden ist, ist ein Mehrwert für den Zoo, seine Besucher und die Mitglieder des Fördervereins“, verdeutlicht Schlawe. Star der neuen Anlage ist Ivan, der 1,5 Meter lange Wirtelschwanzleguan, der den karibischen Sandstrand bewohnt. Nur durch niedrige Scheiben getrennt, können die Besucher dem stattlichen Reptil und bald auch und seiner Partnerin auf Augenhöhe begegnen. Ein Trick erhöht die Wahrscheinlichkeit ihnen nahe zu sein: Die Felsen an der Besuchereinsicht sind beheizt und sorgen somit für einen angenehm temperierten Leguanbauch. In der Leguaninsel sollen sich die urtümlichen Reptilien nicht nur wohl fühlen, sondern auch vermehren. Eine extra geschaffene Höhle mit tiefem Sand und Wärmelampen im hinteren Bereich des Areals schaffen die Voraussetzung dafür. Damit die Zucht klappt und die Echsen in Paarungsstimmung kommen, braucht es jedoch zwei Männchen die sich gegenseitig imponieren. „Sie müssen sich sehen, dürfen aber keinen direkten Kontakt haben“, weiß Kuratorin Sandra Dollhäupl. „Denn männliche Wirtelschwanzleguane verteidigen ihr Revier gegenüber ihrer Konkurrenz mit Nachdruck“, so die Kuratorin weiter. Daher wird künftig ein Artgenosse von Ivan in direkter Nachbarschaft wohnen – als Untermieter der Kubanischen Baumratten. Bei den sozialen Nagetieren gab es bereits eine Überraschung, denn zwei Jungtiere wurden vor wenigen Wochen geboren. Gemeinsam durchwühlen die kleinen Nager den Untergrund und erklimmen die Wipfel der aufgestellten Kletterbäume. „Sie sind richtig munter, haben sich gut eingelebt und sind den Pflegern sehr zugewandt“, erzählt Sandra Dollhäupl. Ihre Anlage ist den Trockenwäldern Kubas nachempfunden: Eine Schicht aus vertrocknetem Laub bedeckt den lockeren Erdboden, Bäume bieten die Möglichkeit in luftige Höhen von bis zu drei Metern zum Klettern. In deutschen Zoos werden die tagaktiven, sozialen Nager nicht häufig gehalten. Über den Landschaftsanlagen „Sandstrand“ und „Trockenwald“ tummelt sich eine rostbraune Socorro-Taube, eine Tierart, die im ursprünglichen Lebensraum ausgestorben ist. Nur dank der Arbeit von Zoologischen Gärten hat sie unter geschützten Bedingungen überlebt. Neben Wirtelschwanzleguan, Kuba-Baumratten und der Socorro-Taube leben in der neuen Leguaninsel außerdem Grahami-Anolis sowie Kuba-Schlankboas und kubanische Blattschrecken. Es sind gut getarnte Tiere, die in den Terrarien teils erst auf den zweiten Blick gefunden werden. Suchen müssen die Besucher auch einen seltenen und nur auf Kuba lebenden Vogel: Den Vielfarbentodi. Als Malerei versteckt sich ein Exemplar dieser farbenfrohen Vogelart in der Landschaftsmalerei der neuen Anlage. Um die Leguaninsel realisieren zu können, wurde die ehemalige und lange Zeit leerstehende „Kleine Tropenhalle“ hinter dem Aquarium des Zoos rund zwei Jahre lang umgebaut und bietet ein wetterunabhängiges Tiererlebnis. Einen unteren, sechsstelligen Betrag stellte der Verein für die Maßnahme zur Verfügung. „Jeder Euro der in den Zoo investiert wird, ist nachhaltig angelegt und schafft die Möglichkeit besonderer Tierbegegnungen. Dem Verein mit seinen Mitgliedern danke ich von Herzen für die stete Unterstützung“, sagt Zoodirektorin Astrid Stewin. Für Besucher ist die neue Anlage ab sofort zugänglich. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation darf nur eine bestimmte Anzahl von Gästen zeitgleich in die Halle eintreten. Zudem ist das Tragen einer FFP2- oder OP-Maske Pflicht. Schilder am Eingang des Aquariums sowie eine Besucherzählung weisen auf die Regelungen zum Infektionsschutz hin.

Zoo Osnabrück 01.09.2021
Neu: digitale FanCard des Zoo Osnabrück Ab sofort besondere Angebote für Zoofreunde – zum Start mit Bäckerei Brinkhege
Freunde des Zoo Osnabrück können ab sofort von der neuen digitalen FanCard des Zoos profitieren. In der kostenlosen App warten viele besondere Gutscheine von Zoopartnern und vom Zoo selbst. Den Anfang macht vor allem die Bäckerei Brinkhege mit Preisnachlässen auf zahlreiche Backwaren und einer Spendenaktion für die Elefanten. Ab sofort gibt es die neue digitale FanCard des Zoo Osnabrück. Wer sich die kostenlose App „perfect day“ herunterlädt, findet hier in der Rubrik „Freizeit“ den Zoo Osnabrück mit besonderen Gutscheinen für den Zoobesuch, aber auch für andere Freizeitangebote und Einkäufe. Mit dabei ist die Bäckerei Brinkhege mit Rabatten auf über 20 Produkte: „Wer unseren Gutschein aus der digitalen FanCard oder auch unsere Aktionskarte, die zurzeit am Zooeingang verteilt wird, bei uns vorzeigt, bekommt besondere Angebote für zum Beispiel Schweineohren, Brinki-Brötchen oder auch ausgewählte Brote. Pro Einkauf spenden wir dann 3 Prozent an die Aktion ‚Rüssel voraus‘ für die neue Elefantenanlage“, berichtet Heike Brinkhege, Geschäftsführerin der Bäckerei, und erklärt das Engagement: „Als Unternehmen aus der Region ist es uns wichtig Einrichtungen vor Ort zu unterstützen. So können wir unserer Heimat doppelt helfen: Die Menschen hier vor Ort können den schönen Zoo genießen und gleichzeitig wird Osnabrück durch den Zoo noch attraktiver.“ Während die digitale FanCard des Zoos langfristig laufen wird, ist der Zeitraum der Brinkhege Aktion begrenzt: Vom 1. September bis zum 31. Oktober sind die besonderen Rabatte erhältlich. In diesem Zeitraum kann der Gutschein aus der digitalen FanCard oder die Aktionskarte bei jedem Einkauf in den 45 Brinkhege-Fachgeschäften vorgezeigt werden und jedes Mal fließt eine Spende an die Elefanten. Als Dankeschön des Zoos an die Bäckerei erhalten gleichzeitig alle Kunden mit der Brinkhege-Kundenkarte 15 Prozent Rabatt auf Zoo-Tagestickets. FanCard attraktiv für Zoobesucher und für Unternehmen Wer von den besonderen Angeboten der Zoo FanCard profitieren will, kann sich die App ganz einfach über die Homepage des Zoos oder am Zooeingang über QR-Codes herunterladen und freischalten, schon werden alle besonderen Angebote als Gutscheine unter „Meine Gutscheine“ mit dem Zoologo gekennzeichnet angezeigt. Lisa Simon, Pressesprecherin und Prokuristin im Zoo Osnabrück, freut sich über das neue Angebot für die Besucher: „Wir haben ja schon sehr viele Fans für den Zoo, nun können wir ihnen auch etwas zurückgeben. Gleichzeitig profitieren unsere Partner-Unternehmen von der Möglichkeit hier besondere Angebote zu platzieren – und das kostenlos. Es haben also alle etwas davon.“ Neben den Brinkhege-Angeboten warten in den nächsten Wochen in der Zoo FanCard viele weitere Gutscheine wie 50 Prozent Rabatt auf Coffee-To-Go-Zootassen oder Plüschschlüsselanhänger an der Zookasse, Angebote an der Zoogastronomie, im Zoo-Shop in der Krahnstraße in der Osnabrücker Innenstadt, für den Vogelpark Heiligenkirchen oder das Alfen Saunaland am Alfsee. Die Angebote wechseln regelmäßig, so warten demnächst auch noch Rabattgutscheine auf Tages- oder Jahreskarten sowie Tierpatenschaften. Weitere Firmen können mitmachen Die Idee für die FanCard stammt von der Oldenburger KOOP Agentur. Geschäftsführer Philipp Hermann hat diese bereits mit großen Städten, Vereinen und Einzelhändlern umgesetzt: „Die App ist sowohl für die Kunden als auch für Unternehmen kinderleicht zu bedienen und neue Angebote können schnell eingestellt werden. Es lohnt sich also sehr, die App kostenfrei aus dem jeweiligen Appstore herunterzuladen, denn es warten jeden Monat neue Angebote – auch über Osnabrück hinaus.“ Den QR-Code zur App und zur Freischaltung findet man am Haupteingang des Zoos oder auch auf der Homepage unter www.zoo-osnabrueck.de. Firmen, Restaurants oder Cafés, die interessiert sind, besondere Angebote in der Zoo Osnabrück FanCard zu platzieren, können sich beim Zoo Osnabrück melden.

Zoo Zürich 01.09.2021
VIKUNJA GEBOREN
Am 15. August 2021 ist ein Vikunja im Zoo Zürich geboren. Das gesunde weibliche Jungtier heisst Valentia. Vikunjas wurden in ihrer Heimat wegen ihres Fells stark bejagt. Dank Schutzmassnahmen haben sich die Bestände wieder erholt. Nach einer Trächtigkeit von etwa 11 Monaten hat das Vikunjaweibchen Bonnie am 15. August 2021 ein gesundes Jungtier geboren. Das Weibchen heisst Valentia. Somit befinden sich im Zoo Zürich zurzeit vier Vikunjas. Neben dem Vater Charles lebt noch der im letzten Jahr geborenen Hengst Unai mit in der Gruppe. Einst stark bejagt Vikunjas wurden in ihren Heimatländern Argentinien, Chile, Bolivien und Peru wegen ihrer Wolle stark bejagt. 1974 unterschrieben alle Herkunftsländer ein Abkommen zum Schutze des Vikunjas woraufhin sich die Bestände wieder erholen konnten. Auch heute noch gilt die Vikunjawolle als eine der Besten der Welt. Heute wird sie jedoch nachhaltig gewonnen. Der Zoo Zürich hält seit 1947 Vikunjas. Diese sind Teil eines EAZA Ex-situ-Programmes (europäisches Erhaltungszuchtprogramm EEP) welches vom Zoo Zürich aus koordiniert wird. Kamele Weltweit gibt es sechs Kamelarten. Zu den Altweltkameliden gehören das einhöckrige Dromedar und das zweihöckrige Trampeltier. Das Vikunja und das Guanako gehören zu den Neuweltkameliden. Vor etwa 5500 bis 6500 Jahren wurde das Vikunja in Südamerika domestiziert. Die domestizierte Form des Vikunjas, die vor allem zur Wollgewinnung benutzt wird, ist als Alpaka bekannt. Auch das Guanako wurde domestiziert. Seine domestizierte Form, die vor allem als Lasttier benutzt wird, kennt man als Lama.

Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg 31.08.2021
Finanzminister übernimmt Patenschaft für das Schneeleoparden-Jungtier Karma in der Wilhelma
Finanzminister Dr. Danyal Bayaz: „Schneeleoparden sind faszinierende Tiere, die hochbedroht in ihrer Existenz sind“ Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin: „Wir freuen uns, Herrn Finanzminister Dr. Bayaz als Paten an unserer Seite zu wissen“ Finanzminister Dr. Danyal Bayaz hat heute bei seinem ersten Besuch in der Wilhelma die Patenschaft für die kleine Schneeleopardin „Karma“ übernommen. Das Jungtier war am 11. April mit seinen Schwestern „Dawa“ und „Nyima“ als Drilling im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart zur Welt gekommen. Finanzminister Dr. Bayaz: „Die Bilder der kleinen Schneeleoparden haben mich sofort verzaubert, das sind faszinierende Tiere. Schneeleoparden sind in ihrer Existenz gefährdet, die Wilhelma sichert ihren Bestand, wie bei vielen anderen hochbedrohten Tierarten auch.“ Mit der Patenschaft fördert der Minister die Weiterentwicklung der Wilhelma und ihres Engagements für den Artenschutz. Die damit verbundene Spende ist nicht an das individuelle Patentier gebunden, da alle Wilhelma-Tiere auch ohne eigenen Paten artgerecht gepflegt werden. Alle Gelder von Patinnen und Paten kommen in einen eigenen Topf, aus dem Projekte finanziert oder bezuschusst werden, die sonst nicht oder nicht in dieser Form zu realisieren wären. Dazu gehört die große neue Schneeleoparden-Landschaft, die 2018 eröffnet wurde. Hier fühlten sich die Katze Kailash und der Kater Ladakh sichtbar wohl. Sie haben bereits zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin: „Wir freuen uns, Herrn Finanzminister Dr. Bayaz als Paten an unserer Seite zu wissen. Neben der finanziellen Unterstützung hilft seine Patenschaft, in den öffentlichen Fokus zu rücken, dass wir unsere Zukunft anders gestalten müssen, um die Gegenwart zu bewahren. Sonst gehört die Artenvielfallt bald der Vergangenheit an.“ Die Zahl der im zentralasiatischen Hochgebirge lebenden Schneeleoparden wird auf nur noch 4.000 Tiere geschätzt. Die Wilhelma verfolgt einen dreifachen Ansatz, um deren Existenz zu sichern. Sie züchtet die Raubkatzen in internationaler Kooperation mit anderen wissenschaftlich geführten Zoos als Reservepopulation. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) setzt sie sich außerdem für den Schutz der Artgenossen in deren Herkunftsregion ein. Mit Spenden fördert der Zoologisch-Botanische Garten unter anderem eine Anti-Wilderer-Einheit und ein Rehabilitationszentrum für beschlagnahmte und verletzte Tiere in Kirgistan. Die neugeborenen Drillinge stammen als Enkel von einer Schneeleopardin ab, die in die Schlagfalle von Wilderern in Tadschikistan geraten war und dabei so verletzt wurde, dass sie in der Wildnis nicht hätte überleben können. Als drittes Standbein des Artenschutz-Engagements gibt es in der Wilhelma Info-Angebote, die die ökologischen Zusammenhänge erläutern und dazu motivieren, selbst aktiv zu werden. Aktuell plant die Wilhelma für Oktober mit dem NABU die interaktive Ausstellung „Expedition Schneeleopard“ mit Stationen zu der Situation in den verschiedenen Herkunftsländern der Katzen.

Tierpark Gotha 31.08.2021
Genussvolle Führungen im Tierpark Gotha – Die beliebten Weinspaziergänge werden in der zweiten Jahreshälfte 2021 mit zwei Veranstaltungen fortgesetzt.
In den vergangenen Jahren veranstaltete die KulTourStadt Gotha GmbH in Kooperation mit der Weinmanufaktur Erfurt mehrere außergewöhnlich genussvolle Führungen im Tierpark Gotha. Aufgrund der großen Nachfrage werden die Weinspaziergänge in diesem Jahr fortgesetzt und überraschen die Teilnehmer zum Teil mit neuen Schwerpunkten. Begleitet von einem Tierparkmitarbeiter und einem Weinexperten der Weinmanufaktur Erfurt werden die Teilnehmer während eines etwa zweistündigen Spaziergangs durch den Tierpark erlesene Weine und feine Speisen genießen. Dazu erfahren sie Wissenswertes zu den verschiedenen, dort lebenden Tierarten. Die Auswahl der Weine und der vorgestellten Tiere hängt dabei vom jeweiligen thematischen Schwerpunkt der Führung ab. Der erste Weinspaziergang in diesem Jahr wird am Sonntag, den 19. September 2021, um 15.00 Uhr stattfinden und trägt den Titel „Europäische Weine“. Am Samstag, den 6. November 2021, um 15.00 Uhr stehen „Wolf, Wein und süße Speisen“ sowie die Vorbereitung der Tiere auf den Winter im Vordergrund des Spaziergangs. Die Tickets für diese Veranstaltungen sind zum Preis von 24,90 € (inkl. Eintritt in den Tierpark, Getränke und Imbiss) in der Tourist-Information Gotha am Hauptmarkt 40 erhältlich. Dabei ist zu beachten, dass für jede dieser Veranstaltungen nur eine begrenzte Anzahl an Tickets zur Verfügung steht. Der Tierpark Gotha befindet sich am Töpfleber Weg 2, in 99867 Gotha. Weitere Informationen zum Tierpark sind unter: www.tierpark-gotha.de nachlesbar.

Zoo Berlin 31.08.2021
Bärenhunger trifft auf Bambustorte Panda-Zwillinge im Zoo Berlin werden zwei Jahre alt
Zur ihrer Geburt wogen die Pandas etwa so viel wie eine Tafel Schokolade, seitdem haben Pit und Paule jedoch mächtig zugelegt und bringen mittlerweile jeweils rund 65 kg auf die Waage. Kein Wunder, denn rund 12 Stunden pro Tag verbringen Pandas mit Schlemmen. Anlässlich ihres zweiten Geburtstages wurden die Panda-Zwillinge im Zoo Berlin zum Frühstück mit einer besonders liebevoll gestalteten Bambus-Torte überrascht. Pusten zwecklos! Auf der rund 70 cm hohen Torte prangten zwar zwei große Kerzen, damit sich Pit und Paule jedoch nicht die Tatzen verbrennen, hat das Zoo-Team die leuchtend orangenen Flammen aus großen Süßkartoffeln geschnitzt. Und auch sonst unterschied sich die protzige Panda-Torte von den uns gewohnten Geburtstagstorten. „Für einen Nahrungs-Spezialisten wie dem Panda muss natürlich eine Sonderanfertigung her“, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Anders als bei einer echten Sahnetorte waren keine Konditoren, sondern Tierpfleger*innen und Handwerker*innen aus dem Zoo im Einsatz. „Die Torte muss nicht nur gut schmecken, sondern darf auch ein bisschen schick aussehen. Wir sind im Vorfeld mit dem Team durchgegangen, was bei der Panda-Torte alles beachtet werden muss“, erklärt Revierleiter Norbert Zahmel. „Scharfes Metall, ungenießbares Plastik und gefährliche Schlingen könnten zum Sicherheitsrisiko werden und dürfen nicht die Nähe unserer Schützlinge“, erklärt Zahmel. Die Bambustorte wurde mit süßem Apfel, saftigen Panda-Keksen und kleinen Rote Beete-Küchlein geschmückt. Große Pandas ernähren sich zu 99% von Bambus und sind an den Verzehr des kalorienarmen Süßgrases angepasst. Sie haben einen vergrößerten Handwurzelknochen – eine Art Extradaumen – der das optimale Greifen der Bambusstäbe ermöglicht. Auch wenn Meng Meng und die Zwillinge täglich insgesamt 60 kg Bambus angeboten bekommen, trinken Pit und Paule auch jetzt noch gelegentlich Milch bei ihrer Mutter. Die Panda-Zwillinge Pit und Paule spielen leidenschaftlich gerne miteinander, charakterlich sind die beiden jedoch ziemlich verschieden. Während Pit buchstäblich an Mamas Rockzipfel hängt und auch deutlich eifriger beim täglichen Klickertraining dabei ist, ist der dickköpfige Paule richtig frech. Den frischen Bambus schnappen beide Bären ihrer Mutter jedoch regelmäßig vor der Schnauze weg. „Die drei verstehen sich nach wie vor sehr gut miteinander, doch wir wissen natürlich, dass die Zwillinge mittelfristig ihre eigenen Wege gehen müssen“, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Noch steht jedoch nicht fest wann und wohin Pit und Paule ziehen werden“, ergänzt er. In der Regel trennen sich Mütter und Jungtiere in einem Alter von zwei bis vier Jahren. Es kann also sein, dass dies der letzte Panda-Geburtstag sein wird, den Pit und Paule in Berlin feiern. Hintergrund: Im Zoo Berlin leben seit Sommer 2017 Deutschlands einzige Große Pandas. Am 31. August 2019 brachte Panda-Dame Meng Meng (8) zwei Baby-Pandas (Pit: 186 g und Paule: 136 g) zur Welt gebracht. Der Vater Jiao Qing (11) ist bei der Aufzucht – wie für Große Pandas typisch – nicht beteiligt. Nach der letzten Zählung des weltweiten Bestandes geht man von nur noch etwa 1.864 ausgewachsenen Großen Pandas im natürlichen Lebensraum aus. Daher wird der Panda auf der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft. Pate der beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing ist die Berliner Volksbank.

Zoo Duisburg 31.08.2021
Familienglück im Streichelzoo: Bei gleich zwei Tierarten gibt es Nachwuchs
Munter tollen die jungen Alpakas umher, während in direkter Nachbarschaft vier kleine Meißner Widder die ersten Ausflüge auf die Außenanlage wagen.
Lange Beine, schwarze Kulleraugen und weiches Fell: Die zwei jungen Alpakas im Zoo Duisburg sind ein echter Hingucker. Bei ihren Ausflügen auf der Außenanlage ist von Unsicherheit nichts zu sehen. „Die Zwei machen sich wirklich gut und erkunden ihre Umgebung. Jedes Blatt und jeder Stein wird genau erkundet“, berichtet Zootierärztin Dr. Kerstin Ternes. Besonders mutig ist ‚Nari‘. Der Alpakahengst wurde bereits vor acht Wochen geboren und ist das erste Jungtier der Duisburger Alpakastute ‚Püschel‘. „Völlig gelassen interagiert sie mit dem Kleinen – das sieht schon erstaunlich routiniert aus“, freut sich Dr. Ternes. Eine Spielgefährtin bekam der kleine ‚Nari‘ dann vor zehn Tagen, als Alpakastute ‚Stella‘ die kleine ‚Valentina‘ zur Welt brachte. Auch in direkter Nachbarschaft zu den Alpakas gibt es putzigen Nachwuchs: Im schützenden Kaninchenstall wurden schon vor einigen Wochen vier kleine Meißner Widder geboren. Die ersten Lebenswochen haben die Jungtiere im warmen Nest verbracht. Nun erkundet das Quartett immer häufiger die Außenanlage und lässt sich bei den ersten Ausflügen beobachten. „Das ist einfach ein schönes Bild“, freut sich Dr. Kerstin Ternes. Die Zootierärztin ist mit der Entwicklung der Kleinen sehr zufrieden. „Sie sind fit und munter“. Für Ternes und ihre Kollegen ist das Aufwachsen der Kleinen Widder nicht nur schön zu beobachten, die Fachleute des Zoos wissen auch um die Bedeutung: „Meißner Widder gehören zu den bedrohten Haustierrassen, im Jahr 1976 gab es deutschlandweit nur noch rund 50 Exemplare“, so die Tierärztin. Es ist ein Schicksal, welches Meißner Widder mit viele weiteren, alten Haustierrassen teilen, die keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Engagierte Züchter sowie Zoologische Gärten setzen sich dafür ein, alte Haustierrassen zu bewahren. Denn diese gelten als widerstandsfähiger als die Rassen, welche in der konventionellen Landwirtschaft gehalten werden.

Opel Zoo Kronberg 31.08.2021
Rekordzahl: 52 Feldhamster-Nachzuchten im Opel-Zoo In Zusammenarbeit mit der UNB wurden 27 Tiere ausgewildert
2018 wurde sie ihrer Bestimmung übergeben: Die Auffang- und Zuchtstation für Feldhamster im Opel-Zoo. Sie entstand auf Initiative und mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Hochtaunuskreises und in Kooperation mit dem hessischen Umweltministerium. Und bisher konnten jedes Jahr Nachzuchten des in seinem Bestand stark bedrohten und streng geschützten Nagers im Freiland ausgewildert werden. In diesem Jahr war die Zahl der Jungtiere rekordverdächtig: In der Zuchtanlage im Freigehege wurden 52 Feld-hamster geboren und 27 von ihnen wurden am 23.8. im Frei-land ausgewildert. Die restlichen in diesem Jahr geborenen Tiere werden teilweise in die Zuchtpopulationen für das Jahr 2022 aufgenommen oder im Frühjahr 2022 ausgewildert. Die Erhöhung der Zuchtaktivitäten war nur durch die Kooperation mit anderen Zoologischen Gärten möglich, wie sie auch bei anderen Tierarten und in anderen Bereichen in den Zoos üblich ist: Damit es in Kronberg Platz für weitere Nachzuchten gab, wurden acht Tiere im Zoo Frankfurt und 20 im Zoo Osnabrück bis zur Auswilderung und später auch Überwinterung weiter versorgt. So wurde im Opel-Zoo Platz für weitere Nachzuchten geschaffen. Ausgewildert wurden die Tiere im Vordertaunus. Die Auswil-derungsfläche wurde unter der Leitung von Dr. Dr. Selzer von der Unteren Naturschutzbehörde entsprechend vorbereitet. Im Rahmen der „Feldflurarche Hochtaunus“ sorgt eine Streifenbepflanzung mit verschiedenen Pflanzen wie Getreide, Luzerne, Erd- und Himbeeren, Kürbissen und Sonnenblumen nicht nur für Deckung, sondern auch für reichlich Futter für die Feldhamster. Zusätzlich wurden mit Kameras versehene Erdlöcher vorgebohrt, um den Tieren das Anlegen ihrer Baue zu erleichtern. Und so ist zu hoffen, dass sich die ausgewilderten, im Opel-Zoo geborenen Feldhamster gut im Freiland zurechtfinden, genügend Vorräte für den Winter anlegen und dann selbst für Nachwuchs sorgen. Es müssen nicht nur exotische Tiere sein: Mit ihrer Expertise in Haltung und Zucht auch heimischer, bedrohter Tierarten leisten die Zoologischen Gärten, so auch der Opel-Zoo, einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, vor allem wenn die Nachzuchten dann ausgewildert werden können.

Tiergarten Schönbrunn 31.08.2021
Pinguin-Küken lockt zu Artenschutztagen in den Tiergarten
Der Tiergarten Schönbrunn freut sich über Nachwuchs bei den Königspinguinen. Geschlüpft ist das Kleine bereits am 26. Juli. Doch bis jetzt hielt es sich in der weichen Bauchfalte seiner Eltern gut versteckt. „Königspinguine brüten ihr Ei stehend in einer Bauchfalte aus. Hier halten sie auch das Küken in den ersten Wochen warm. Mittlerweile ist das Jungtier aber schon über 20 Zentimeter groß und passt nur mehr mit Müh und Not zwischen Füße und Bauch“, so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Die Aufzucht übernehmen bei den Königspinguinen beide Elternteile. Abwechselnd füttern sie ihr Küken mit vorverdautem Fisch-Brei. Die Pinguine im Zoo sind wichtige Botschafter für ihre Artgenossen in der Wildbahn, denen Klimawandel und Umweltverschmutzung zu schaffen machen. Was der Tiergarten Schönbrunn für den Schutz bedrohter Arten macht und wie jeder Besucher einen Beitrag leisten kann, erfährt man bei den Artenschutztagen, die von kommendem Freitag bis Sonntag im Tiergarten stattfinden. 21 weitere Natur- und Artenschutzorganisationen stellen bei den Artenschutztagen ihre Arbeit vor. Das Programm richtet sich vor allem an Familien, denn Kinder sind die Artenschützer von morgen. Beim Stand der Österreichischen Bundesgärten steht der Artenschutz im Pflanzenreich im Mittelpunkt. Hier lernt man beispielsweise, das Alter von Bäumen zu bestimmen. Bei der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) können Postkarten mit Motiven geschützter Tiere bemalt werden. Über Meeresschutz und das Problem von Plastikmüll in Gewässern klärt der Verein „Oceanblue“ auf. Mit der Österreichischen Vogelwarte kann man nicht nur auf Tierspurensuche gehen, sondern auch erfahren, welche wilden Tiere im eigenen Heimatbezirk vorkommen. Sogar beim Essen von Zwetschkenknödeln oder einem veganen Kürbisgulasch kann man etwas für Panda, Eisbär und Co. tun. Die Restaurants der Tiergarten-Gastronomie bieten je ein Gericht an, dessen gesamter Erlös den Artenschutzprojekten des Tiergartens zugutekommt.

Naturschutztierpark Görlitz 30.08.2021
Nicht verpassen – tierisch viel los für Groß und Klein zum Tierparkfest! Am 12.09.2021 wird im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec gefeiert
Zum jährlichen Tierparkfest präsentiert sich der Görlitzer Zoo wieder von seiner abwechslungsreichsten Seite: ein buntes Programm aus regionalem Handwerk und Handel, vielen Bastel-, Experimentier- und Spielstationen, kulturellen Beiträgen, tierischen Highlights und Blicken hinter die Kulissen verspricht einen abwechslungsreichen Ausflug für die ganze Familie. „Wir haben viel positiven Zuspruch bekommen, sowohl von Seiten der Akteure als auch natürlich von Seiten unserer treuen Besucher, die uns mit durch diese herausfordernde Zeit getragen haben“, beschreibt die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungs-Managerin Isa Plath die Situation im Vorfeld. „Daher freuen wir uns nun riesig, mit diesem großen Familienfest einen echten Mehrwert für unsere Gäste zu schaffen und uns für all die wundervolle Unterstützung zu bedanken!“ Kulturelles Highlight werden die beiden Tanztheater-Vorstellungen mit dem Titel „H2Plastic“ sein, die um 11 und 15 Uhr auf der Festbühne im Lausitz-Tal zu sehen sind. Das Stück wurde in einem integrativen Workshop in den Sommerferien erarbeitet und zuletzt eine begleitende Ausstellung dazu im Obergeschoss der Storchenvilla eröffnet. Der Einlass erfolgt wie üblich über das Kassengebäude im Tierpark. Corona-bedingt ist die Anzahl an Besuchern, die sich zur gleichen Zeit im Park aufhalten dürfen, begrenzt.

Tierpark Chemnitz 30.08.2021
Tierpark Chemnitz: Neues Beo-Pärchen eingezogen Tierpark Chemnitz beteiligt sich an Wiederauswilderungsprojekt
Im Tierpark Chemnitz ist ein neues Beo-Pärchen zu sehen. Mittelbeos werden hier seit einigen Jahren gehalten, eine Unterart der zu den Staren zählenden Beos. Nachdem im Februar dieses Jahres die Mittelbeo-Henne in Chemnitz verstorben war, wurde Anfang Juli der verbliebene Hahn gegen ein Pärchen aus dem Vogelpark Marlow getauscht. Das Besondere daran: Der Tausch erfolgte über ein „Dating-Center“ für Beos. Im letzten Jahr wurde der Beo von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) zum Zootier des Jahres 2020 gewählt. Im Zuge dieser Artenschutzkampagne werden jedes Jahr verschiedene Schutzprojekte speziell für die entsprechende Tierart direkt von der ZGAP unterstützt. So wurde u.a. im Vogelpark Marlow eine Art Beo-Partnervermittlung aufgebaut, wo die Vögel die Möglichkeit bekommen, sich ihren Partner selbst auszusuchen. Die monogam lebenden Beos sind bei der Wahl eines geeigneten Partners nämlich sehr anspruchsvoll. Das macht es selbst für erfahrene Züchter:innen und zoologische Einrichtungen schwierig, Beos nachzuzüchten. Damit sich ein harmonierendes Paar finden kann, braucht es eine größere Auswahl an Individuen. Eine entsprechende Auswahl wird durch das Beo-Dating-Center im Vogelpark Marlow ermöglicht. Mit den dort entstandenen Paaren, die dann andere zoologische Einrichtungen weitervermittelt werden, erhofft man sich mehr Beo-Nachwuchs, damit sich die Bestände der teilweise vom Aussterben bedrohten Unterarten wieder erholen können. Vielleicht gibt es demnächst auch aus dem Tierpark Chemnitz Nachwuchs bei den Mittelbeos zu vermelden. Tierpark Chemnitz beteiligt sich an Wiederauswilderungsprojekt Der Vietnamfasan ist eine von vielen Raritäten im Vogelbestand des Tierparks Chemnitz. Vorwiegend in Zentral-Vietnam freilebend wird diese Art als vom Aussterben bedroht beschrieben. Da es seit 2018 keine gesicherten Daten mehr über den Bestand gibt, die Zahlen aber damals schon stark abnehmend waren, geht man mittlerweile davon aus, dass die Art in der Wildbahn ausgestorben ist. Grund dafür sind vor allem die Lebensraumzerstörung, aber auch Bejagung. Umso erfreulicher ist es, dass die Art, die seit 2013 im Tierpark gehalten wird, seit 2015 regelmäßig für Nachwuchs sorgt – so auch dieses Jahr. Zudem beteiligt sich der Tierpark Chemnitz erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm und vermittelt auch Tiere, die für Wiederauswilderungsprojekte vorgesehen sind. So verließ eine im letzten Jahr geschlüpfte Henne den Tierpark am 9. August in Richtung Mulhouse (Frankreich). Von dort aus geht es weiter nach Singapur. Hier soll im Jurong-Vogelpark eine weitere Satellitenpopulation entstehen. Das bedeutet, dass die dort nachgezogenen Vietnamfasanen in geeigneten Reservaten in Vietnam wieder ausgewildert werden. Diese Auswilderung wird vom Tierpark Chemnitz nicht nur durch die Abgabe von Tieren ermöglicht, sondern auch finanziell unterstützt. So bezahlte der Tierpark alle notwendigen tiermedizinischen Untersuchungen und den Transport des Tieres. Die Organisation und Planung einer solchen Auswilderung wird durch die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) und die World Pheasant Association (WPA) koordiniert. Mit der Beteiligung an einem solchen Wiederauswilderungsprojekt betreibt der Tierpark Chemnitz aktiv Artenschutz – eine der Kernaufgaben zoologischer Einrichtungen.

Zoo Gelsenkirchen 30.08.2021
ZOOM Erlebniswelt freut sich über außergewöhnlich hohen Nachlass – Privatperson vererbt dem Zoo mehr als 120.000 Euro
Die ZOOM Erlebniswelt hat eine außergewöhnlich hohe Zuwendung von einer Privatperson erhalten. Die vor kurzem verstorbene Recklinghäuserin Ursula Maria Mazur hinterließ dem Zoo eine Summe von mehr als 120.000 Euro. „Wir sind überwältigt und Frau Mazur sehr dankbar für diese großzügige und außergewöhnliche Erbschaft“, sagt Dr. Hendrik Berendson, Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Da Frau Mazur als langjährige Dauerkarteninhaberin dem Zoo und seinen Tieren sehr nah gestanden habe, werde man für Sie zum Gedenken eine Tafel am Eisbärengehege in der Erlebniswelt Alaska aufstellen. „In dankbarer Erinnerung an diese Tierfreundin möchten wir gerne auf den herausragenden Beitrag der Zooförderin aufmerksam machen“, so Berendson. Die aus Recklinghausen stammende Ursula Maria Mazur war der ZOOM Erlebniswelt sehr verbunden und besonders tierlieb, berichten die Angehörigen. Am 1. Juli 2021 war sie im Alter von nur 59 Jahren verstorben. Ihre Verwandten sind ebenfalls gerne Besucher der ZOOM Erlebniswelt und führen so die Tradition und Vorliebe der Verstorbenen weiter.

Dieser Beitrag wurde unter Zoopresseschau veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.