Zoopresseschau

Wilhelma Stuttgart 30.09.2018
Nachwuchs bei Springtamarinen und Zwergseidenäffchen
Während die Springtamarine leichtfüßig von Ast zu Ast hüpfen, huschen die Zwergseidenäffchen pfeilschnell zwischen dunkelgrünen Blättern hindurch. Seit knapp einem Jahr teilen sich diese südamerikanischen Regenwaldbewohner eine Anlage im ehemaligenMenschenaffenhaus der Wilhelma in Stuttgart. Zum ersten Mal ziehen sie nun zur gleichen Zeit ihren Nachwuchs auf. Anfang September kam bei beiden Krallenaffen-Artenjeweils ein Jungtier zur Welt.Erst beigenauerem Hinschauen
erkennt man die glänzenden Knopfaugen, die aus dem tiefschwarzen Haarkleidvon SpringtamarinWeibchen Brava hervorlugen.Der Sprössling klammert sich noch fest an seine Mutter und scheint mit ihrem dichten Rückenfell zu verschmelzen. Erst mit etwa acht Wochen startetes dieersten selbstständigen Kletterversuche. Im Allgemeinen werden bei den meistenKrallenaffen dieJungtiere bis dahin von ihren Familien durch die Baumkronen chauffiert. „Die Mutter hat ihren Nachwuchs typischerweise nur kurze Zeit bei sich“, erklärt Tierpfleger Thomas Rapp. „Sie gibt es erst an den Vater ab, später dürfen auch die Anderen aus der Gruppe das Kleinetragen. Dann wird sozusagen durchgewechselt. Bei den Springtamarinendagegenkümmert sich in den ersten Wochen vor allem das Weibchen um den Nachwuchs. Mutter Brava behält ihren Schützling somit lieber noch bei sich.

28.09.2018, Zoo Augsburg
Aus dem Newsletter
Nachwuchs gab es bei den Alpakas und den Wasserbüffeln.
Ein blauer Pfeilgiftfrosch hat erfolgreich die Metamorphose zum Frosch abgeschlossen.
Bei den Inkaseeschwalben ist der dritte Jungvogel ausgeflogen.
Kugelgürteltier „Frodo“ aus dem Zoo Karlsruhe lässt sich seit ein paar Tagen auch tagsüber regelmäßig blicken. Anders als andere Gürteltiere, sind Kugelgürteltiere nicht nur in der Dämmerung oder nachts aktiv.
Das Ziegengehege im Streichelzoo wurde vor kurzem auch wieder neu besetzt. Je fünf junge Zwergziegen-Geißen aus dem Zoo Salzburg und aus dem Tierpark Hagenbeck sind vor ca. 2 Wochen im Augsburger Zoo eingetroffen. Nach erfolgreicher Eingewöhnung der Tiere wird dieses Gehege auch wieder für Besucher zugänglich sein.
Neuzugänge gibt es auch unter den Vögeln zu vermelden: Erstmals sind im Zoo Augsburg Schmuckloris zu sehen, die ebenfalls aus dem Zoo Karlsruhe kamen.
Aus der Stuttgarter Wilhelma kamen zur Blutauffrischung vier Rotschenkel und vier europäische Stelzenläufer für die begehbare Voliere erhalten. Aus Kerkrade kam ein Wiedehopf.
Ebenfalls wieder im Bestand befinden sich zwei Rotschnabel-Sonnenvögel, die aus dem Zoo Köln stammen.
Eine männliche Rosenhalsfruchttaube wurde von Privat übernommen und befindet sich noch ein paar Tage in Quarantäne.
Eine Tierbestandveränderung gab es auch wieder in der Königsbrunner Heide. Przewalskipferd-Hengst „Spagat“ wurde an die Stiftung Wildnispark Zürich abgegeben. Im Gegenzug wird in Kürze Hengst „Ulanbaatar“ aus dem Zoo Prag die Gruppe komplettieren.
Die beiden Weibchen der letztjährigen Magellanpinguinnachzuchten wurden an den Zoo Blackpool in England abgegeben. Der Transport im gekühlten Fahrzeug verlief bilderbuchmäßig und die beiden haben sich nach deren Ankunft gleich mit den ebenfalls frisch angereisten Jungtieren aus dem Aquarium in Genua angefreundet.
Vor gut 2 Wochen ist Mantelpavian „Klaus-Dieter“ verstorben. Er war einer der Paviane, die noch das alte Paviangehege gekannt haben, das jetzt die Mandrills bewohnen. Ebenfalls gestorben sind ein Pfauenaugentaggecko und ein Pantherchamäleon.
Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am Zwergziegengehege wird aktuell gerade an der Abgrenzung zwischen Fischotter- und Weißstorchgehege gearbeitet. Hier entsteht auch eine Brücke, um in Zukunft mit z.B. einem Minibagger auf die andere Seite des Baches zu gelangen.
Auch die Bauarbeiten an der Elefantenanlage schreiten voran.
Die Situation bei den Giraffen ist leider unverändert. Gaya wagt sich zwar ab und zu auf das Gras, aber von großen Fortschritten kann man nicht sprechen. Hier ist weiterhin Geduld angesagt. Mittlerweile haben die Giraffen aber ihre unmittelbaren Nachbarn Nashorn und Zebra kennengelernt und dieses Kennenlernen verlief ohne Probleme. Die Giraffen sind bei gutem Wetter am ehesten zwischen 10 und 15 Uhr auf der Außenanlage zu sehen.
Die beiden letztgeschlüpften Roten Sichler entwickeln sich auch prächtig. Insgesamt wurden in diesem Jahr fünf Jungtiere dieser Art nachgezogen.

Zoo Heidelberg, 28.09.2018
Rendezvous der Tiger im Zoo Heidelberg – Karis und Tebo auf dem Weg zum Traumpaar?
Der Zoo Heidelberg ist guter Hoffnung, dass Karis ihr Herz in Heidelberg an den Sumatra-Tiger Tebo verlieren wird. Im Mai kam die zweijährige Tigerin nach Heidelberg, wo sie ihren zukünftigen Partner Tebo bereits durch ein Schmusegitter kennenlernen konnte. Seit Ende August dürfen die beiden Tiger unter den aufmerksamen Augen der Tierpfleger zeitweise gemeinsam auf die Anlage. Die ersten Treffen verliefen sehr positiv: Karis und Tebo sind deutlich aneinander interessiert und wurden bereits beim Schmusen und Spielen beobachtet. Das erste Rendezvous zwischen Tebo und Karis fandauf der kleinen Außenanlage statt. In den erstenTagen trafen sie sich dort nur minutenweise, dann immer etwas länger, bis sie vergangene Woche sogar mehrere Stunden zusammen waren. Inzwischen nutzen sie dafür auch die angrenzende große Anlage. „Bei der ersten Begegnung waren beide zwar ganz schön nervös, haben sich aber gleich mit einem Pruschteln begrüßt. Das ist ein freundliches Schnauben und heißt auf Tigerisch so viel wie Hallo – wie geht’s dir?“, berichtet Revierleiter Andreas Fackel. Zeitweise hält Karis ihren Tebo noch liebevoll mit einem kurzen Fauchen auf Abstand. Darauf reagiert der Kater jedoch ausgeglichen und lässt sie in Ruhe. „Wir merken, dass beide mit der Zeit immer entspannter im Umgang miteinander werden.
Letzte Woche konnten wir sogar schon beobachten, wie sie gemeinsam gespielt und geschmust haben – das sieht sehr vielversprechend aus“, freut sich Fackel. Bei jedem Treffen beobachten die Tierpfleger die zwei Tiger besonders aufmerksam: Falls Tebo und Karis aggressiv aufeinander reagieren, könnten die Pfleger rechtzeitig mit ihrer
Stimme oder durch Klatschen ablenken, um die Situation zu entschärfen. „Das mussten wir aber zum Glück bisher nicht, die zwei sind sichtlich aneinander interessiert“, erzählt Fackel. „Ein gutes Verhältnis zu uns Tierpflegern ist ebenfalls wichtig“, so Fackel. „In den letzten Monaten haben wir intensiv mit ihr trainiert, sodass sie nun auf Zuruf zu uns Tierpflegern kommt.“Bis die beiden dauerhaft zusammenwohnen, wir es noch eine Weile dauern. So lange dürfen sich Tebo und Karis immer wieder unter Aufsicht treffen. Bleibt zu hoffen, dass auch die kommenden Rendezvous gut verlaufen und sich zwischen Tebo und Karis eine große Tiger-Liebe entwickelt.

Güstrower Wildpark-MV, 27.9.2018
Richtfest für die Erlebnis-Büdnerei – LEADER-Leitprojekt im Wildpark-MV nimmt Gestalt an
Die Mauern der zukünftigen Erlebnis-Büdnerei stehen – auch das Reetdach ist bereits vollendet. Schon jetzt kann erahnt werden, welch spannende neue Attraktion im nächsten Jahr im Wildpark-MV eröffnet wird. Der Schaubauernhof im Fachwerk-Stil, der in den WiesenWelten entsteht, wird die Besucher in ein Stück Geschichte eintauchen lassen und Umweltbildung zum Anfassen bieten. Wie hat ein Büdner damals gelebt? Wie sah sein Handwerk aus? Natürlich dürfen auch zahlreiche alte Haustierrassen wie Schafe, Rinder, Gänse oder Kaninchen nicht fehlen, die im Wohnhaus, ganz wie in alten Zeiten, untergebracht sind. Interessierte können zudem erleben, wie Wiesen, Gewässer und Wälder im Sinne des Naturschutzes bewirtschaftet werden. Voller Vorfreude blicken Geschäftsführer Klaus Tuscher und sein Team auf das multifunktionale Erlebniszentrum und feierten am 27. September 2018 den Rohbau mit einem Richtfest. Auch mit dabei: Arne Schuldt, Bürgermeister der Barlachstadt Güstrow, und Sebastian Constien, Landrat des Landkreises Rostock, sowie weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft und die Mitarbeiter der Baufirmen und des Planungsbüros. Klaus Tuscher erfreut: „Ich danke allen Unterstützern, die unsere Erlebnis-Büdnerei und damit einen neuen Besuchermagneten im Wildpark-MV möglich machen. Ebenso gilt ein Dankeschön den Arbeitern, die in den vergangenen Wochen so fleißig waren und unsere Idee Stück für Stück in die Tat umsetzen. Es liegt noch ein langer Weg bis zur Eröffnung im Frühjahr 2019 vor uns, jedoch sind wir dem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen. Wir freuen uns schon jetzt auf unsere neue Attraktion und viele interessierte Besucher.“ Der Bau der Erlebnis-Büdnerei, der rund 1,2 Millionen Euro kostet, wird mit 915.750 Euro durch das LEADER-Programm der EU gefördert, welches insbesondere die Entwicklung des ländlichen Raumes unterstützt. Die restliche Summe von 268.000 Euro und damit den Eigenanteil übernimmt die Barlachstadt Güstrow.

Hagenbecks Tierpark Hamburg, 27.09.2018
Abschied von der Tigerfamilie
Mit einem kleinen herbstlichen Abschiedsfest hatte die Tigerfamilie noch einmal richtigen Spaß, bevor Tigermännchen Vitali seine Familie voraussichtlich noch in diesem Jahr verlassen wird, um im schottischen Blair Drummond Safari Park ein neues Zuhause zu finden. Für das Abschiedsfest schmückten Tierpfleger Kevin Surmilo und seine Kollegin Ina Gooßen das Außengehege mit einem guten Dutzend großer und kleiner Kürbisse, die teilweise ausgehöhlt, mit Fleischstücken befüllt und mit Düften besprüht waren. Jutesäcke mit raschelndem Laub hingen in den Bäumen und duftendes Heu lag verteilt auf der Tigerhöhle. Kaum öffneten sich die Schieber, als die sechs eindrucksvollen Raubkatzen in ihre Anlage stürmten, die Laubsäcke von den Bäumen fetzten und damit durch das gesamte Gehege jagten. Auch die Kürbisse wurden sofort auseinander genommen, das Fleisch verspeist und die Düfte abgeleckt. Ausgelassen tobten die vier Tigerkinder über Bäume, wälzten sich im Heu und sprangen sogar den leuchtenden Kürbissen in den Wassergraben hinterher. „Unsere Tiger haben gerade richtig viel Spaß“, kommentierte Tierpfleger Kevin Surmilo die Szenerie. „Mit diesem Abschiedsfest wollen wir auch allen Hagenbeck-Besuchern und Tigerfreunden in den Herbstferien die Möglichkeit geben, sich von unserer Tigerfamilie zu verabschieden“. Mit ihren 15 Monaten sind die vier Tigerwelpen optisch kaum noch von ihren Eltern zu unterscheiden. Da Tiger mit rund zwei Jahren geschlechtsreif werden, müssen sie den Tierpark Hagenbeck in den kommenden Monaten einer nach dem anderen verlassen. Tigermännchen Vitali wird der Erste im Bunde sein, der von seiner Familie Abschied nimmt.

Zoo Köln, 27. September 2018
Strahlend türkisblaue Augen: Blauaugenmaki neu im Kölner Zoo
Schau mir in die Augen, Kleiner: Eine ganz besondere Rarität gibt es im Madagaskarhaus des Kölner Zoos zu bestaunen – Blauaugenmaki-Mann „Celestin“ lebt seit kurzem neu am Rhein. Er kam Mitte August aus dem Zoo La Palmyre in Südfrankreich nach Köln. Hier wurde „Celestin“ am 13. April 2015 geboren. Es gibt europaweit nur 11 Zoos, die diese im Freiland hochbedrohte, aus Madagaskar stammende Lemurenart zeigen. Insgesamt leben nur 32 Individuen in Zoologischen Gärten. Besucher des Kölner Zoos können mit „Celestin“ also ein sehr seltenes Tier in Augenschein nehmen. Apropos Augenschein: Blauaugenmakis verdanken ihren Namen den leuchtend türkisfarbenen Augen. Sie sind neben den Menschen die einzigen Primaten mit dieser Augenfarbe. Blauaugenmakis erreichen eine Kopfrumpflänge von 39 bis 45 Zentimetern. Ihr buschige Schwanz misst 51 bis 65 Zentimeter. Das Gewicht beträgt etwa 1,8 Kilogramm. Männliche Tiere sind durchgehend schwarz gefärbt.. Die Weibchen sind an der Oberseite rotbraun bis rotgrau gefärbt, ihre Unterseite ist weißgrau, die Hände und die Füße sind dunkelgrau. Die Oberseite des Kopfes ist rot, das Gesicht und die Schnauze sind grau oder braun. Blauaugenmakis, auch Sclaters Maki genannt, galten über lange Zeit als verschollen. Erst 1983 entdeckten französische Wissenschaftler diese Unterart wieder. Zu den Hauptbedrohungen zählen Lebensraumzerstörung durch Abholzung und Wanderfeldbau sowie die Bejagung. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weniger als 3.000 Quadratkilometer und ist inzwischen stark zersplittert. Auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „stark gefährdet“ (critically endangered) geführt. Die Zoos von Mulhouse, Saarbrücken und Köln haben zusammen mit der Universität Straßburg eine Initiative, die Association Européenne pour l’Etude et la Conservation des Lémuriens gegründet. Sie widmet sich dem Schutz dieser Lemuren. Auf der Halbinsel Sahamalaza wurde ein entsprechendes Schutzgebiet eingerichtet, das von der AEECL wissenschaftlich betreut wird. Im Rahmen dieser Initiative führten Wissenschaftler des Kölner Zoos Ernährungs- und Parasitenstudien durch. Sie haben eine Station aufgebaut, die langfristig zu Forschungszwecken genutzt wird.

Tierpark Hellabrunn München 27.9.2018
Zwei neue Polarfüchse in der Hellabrunner Polarwelt
Seit Anfang der Woche gibt es wieder ein Polarfuchs-Pärchen in Hellabrunn. Die beiden Polarfüchse, die im Frühjahr dieses Jahres zur Welt gekommen sind, gewöhnen sich aktuell in ihrer Anlage in der Polarwelt ein. Mit etwas Glück bekommen die Besucher die Tiere bei ihren ersten Erkundungstouren schon zu Gesicht. Die beiden Polarfüchse, die am Dienstag aus dem Opel-Zoo Kronberg und dem Zoo in der Wingst nach Hellabrunn kamen, heißen Skipp und Svea – die zuständigen Tierpfleger aus der Polarwelt durften die Namen der neuen Bewohner bestimmen. Die Eingewöhnung der beiden verläuft bisher sehr gut, Svea und Skipp scheinen sich zu mögen und Gefallen an ihrem neuen Zuhause zu finden. Polarfüchse bleiben ein Leben lang als Paar zusammen. Mit etwa zehn Monaten sind sie bereits geschlechtsreif. „Mit etwas Glück können sich die Besucher schon im kommenden Jahr über Nachwuchs freuen“, verrät Beatrix Köhler. Den letzten Nachwuchs bei den Polarfüchsen gab es in Hellabrunn im Jahr 2013.

Zoo Magdeburg 26.09.2018
Elefantenbulle aus Frankreich im Zoo Magdeburg eingetroffen
Voila c’est Rungwe – das Rüsselquintett ist nun komplett. In den frühen Morgenstunden des heutigen mittwochs war es soweit: nach sorgfältigen Vorbereitungen sowohl im französischen Zoo Beauval, wie auch in der Elbstadt, verließ um 7.45 Uhr ganz unaufgeregt der 6-jährige „Rungwe“ seinen Transportcontainer, in dem er die rund 1200 km aus dem Departement Loire-et-Chere angereist war. Die dortigen Kollegen hatten ihn mit intensivem Training an die Kiste gewöhnt und durch die gute Vorarbeit, den Transportstress auf ein Minimum reduziert. Auf Wunsch des Erhaltungszuchtprogramms für diese Elefantenart wurde „Rungwe“ von unserem Zoo übernommen, um hier ähnlich, wie im Freiland für einige Jahre in einer Junggesellengruppe erwachsen zu werden, bevor er sein hochkarätiges Erbgut in die Erhaltungszucht dieser bedrohten Grosssäuger einfließen lassen soll. Er trifft hier nun zunächst auf die drei Bullen „Kando“, „Uli“ und „Moyo“, die er in den nächsten Tagen schrittweise kennen lernen wird. Daten der Elefanten im Zoo Magdeburg: Afrikanische Elefantenkuh „Mwana“, geb. 1982 in Simbabwe, seit Dezember 1983 im Zoo MD, Gewicht: 2,9 Tonnen Afrikanischer Elefantenbulle „Uli“, geb. 16.01.2011, Zoo Wuppertal, seit 25.06.18 im Zoo MD, Gewicht: 1,686 Tonnen Afrikanischer Elefantenbulle „Moyo“, geb.13.05.2013, Zoo Wuppertal, seit 25.06.18 im Zoo MD, Gewicht: 1,112 Tonnen Afrikanischer Elefantenbulle „Kando“, geb. 20.05.2007 im Tierpark Berlin, seit 12.07.2018 im Zoo MD, Gewicht: 2,4 Tonnen Afrikanischer Elefantenbulle‚ „Rungwe“, geb. 20.07.2012, Zoo Parc de Beauval, seit 26.09.2018 im Zoo MD, Gewicht: 1,3 Tonnen

Opel Zoo Kronberg 25.09.2018
Herbstferienprogramm im Opel-Zoo: Führungen mit dem Förster und Natur unter der Lupe
Auch in hessischen Herbstferien gibt es im Opel-Zoo wieder ein spezielles Ferienprogramm: Jeweils am Dienstag, dem 2. und 9. Oktober starten um 14 Uhr Führungen mit dem Förster aus der Revierförsterei Königstein mit dem Thema: Der Wald und seine Tiere im Herbst. Am Donnerstag, dem 4. und auch dem 11. Oktober stellen die Zoopädagogen dann in der Öffentlichen Führung um 11 Uhr Giraffe, Elefant & Co. vor. Am Mittwoch, dem 10. Oktober können die Zoobesucher dann wieder von 10 bis 13 Uhr in der Zooschule an verschiedenen Stationen die Natur unter die Lupe nehmen und unter Anleitung der Zoopädagogen mit Hilfe der Binokulare viel entdecken. Last but not least findet dann am Samstag, dem 13. Oktober um 15 Uhr eine weitere Öffentliche Führung statt, in der den Fragen nachgegangen wird, warum Elefanten so große Ohren und warum Zebras Streifen haben. All diese Veranstaltungen sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zoo Osnabrück 25.09.2018
Neues Mönchsgeierpaar bezieht neue Anlage – Umbau dank Haarmann Stiftung und Förderverein Osnabrücker Zoo
Hera und Hades heißen die beiden Mönchsgeier im Zoo Osnabrück, die Anfang September nicht nur neu in den Zoo, sondern auch in eine komplett neue Anlage zogen. Denn dank der Haarmann Stiftung und des Fördervereins Osnabrücker Zoo konnte die Voliere für 70.000 Euro komplett neu gebaut werden. „Als Natur- und Umweltstiftung ist es uns natürlich ein besonderes Anliegen Projekte zu unterstützen, die bedrohten Tierarten helfen. Da Mönchsgeier eine gefährdete Tierart sind und es deswegen zahlreiche Nachzuchtprogramme und Auswilderungsprojekte gibt, wollten wir gerne dem Zoo Osnabrück helfen seine Haltungsbedingungen für die Mönchsgeier zu verbessern“, so Antonius Fahnemann, Vorstandsvorsitzender der Haarmann Stiftung Umwelt und Natur. Dank des Umbaus, den die Stiftung mit 50.000 Euro förderte, kann der Zoo sich nun weiter am offiziellen Zuchtprogramm beteiligen. „Ohne die Förderung hätten wir den Umbau nicht realisieren können und hätten aus der Haltung aussteigen müssen. Da wir uns fast ausschließlich selbst finanzieren müssen und nur einen sehr geringen städtischen Zuschuss erhalten, fehlte uns einfach das Geld dafür. Deswegen bedanken wir uns besonders herzlich bei der Stiftung“, betonte Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Da jedoch alleine die neue Stahlkonstruktion schon fast 50.000 Euro kostete, legte der Förderverein Osnabrücker Zoo noch 20.000 Euro für die Fertigstellung oben drauf, wie die Vorsitzende Diana Coppenrath berichtete. „Die Anlage ist jetzt flächenmäßig doppelt so groß und wir haben kein Spitzdach mehr, sondern ein etwa sechs Meter hohes Kuppeldach und bieten den Tieren so mehr Flugraum. Außerdem haben wir den Teich etwas flacher gestaltet, sodass die Tiere besser baden können und sie haben ein wettergeschütztes Nest erhalten“, erläutert der wissenschaftliche Kurator Andreas Wulftange die Bauarbeiten. Die Gärtner des Zoos setzten der Heimat der Geier entsprechend mediterrane Pflanzen wie Thymian, Ginster, Kriechwacholder oder Kiefern ein und eine Auszubildende zur Tierpflegerin verschönerte die Betonwand mit passenden Landschaftsmalereien. Neues Mönchsgeierpaar harmoniert – Anfang September zogen dann die neuen Bewohner ein, nachdem das letzte Osnabrücker Männchen vor den großen Bauarbeiten nach England gezogen war. Wulftange stellte die beiden neuen Schützlinge vor: „Hera kam 2012 tatsächlich im Zoo Osnabrück zur Welt, Hades stammt aus einem französischen Vogelpark. Sie haben in Belgien in einer Verpaarungsstation für Vögel zusammengefunden. Dort kommen mehrere Weibchen mit mehreren, genetisch passenden Männchen zusammen und Hera hat ihn erwählt.“ Deswegen seien die Prognosen auf Nachwuchs gut. Zwar habe Hera noch kein Ei gelegt, aber beide zeigen Paarungsverhalten mit beispielsweise Brutgeschenken vom Männchen an das Weibchen. „Die neue Anlage scheint den Greifvögeln gut zu gefallen. Sie sind zwar manchmal ein wenig nervös, da sie sich noch an die neue Umgebung gewöhnen müssen, aber insgesamt wirken sie doch recht gelassen. Zurzeit probieren Hera und Hades noch die verschiedenen Sitzplätze auf Steinen oder auf den Baumstämmen aus und haben noch keinen Lieblingsplatz“, beschreibt Wulftange. Langfristig sei der Plan, dass noch Waldrappen, etwa gänsegroße Ibisse, in den Bereich als Untermieter einziehen. „Aber zunächst sollen sich die beiden Mönchsgeier in Ruhe einleben. Bei der Nachzucht der Mönchsgeier zählt zurzeit jedes Jungtier, deswegen ist es besonders wichtig, dass sich die Mönchsgeier bei uns wohlfühlen und hoffentlich bald brüten werden.“ In Europa nur noch wenig Vorkommen – Mönchsgeier werden von der Weltnaturschutzorganisation IUCN zwar „nur“ als „gering gefährdet“ eingestuft, aber sie sind vor allem in Europa in vielen Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets beinahe oder gänzlich verschwunden. Neben Südeuropa zählt auch Zentralasien zu ihrer ursprünglichen Heimat. Zwischen 7.200 und 10.000 Paare soll es in der Natur laut IUCN noch geben. Der Zoo Osnabrück beteiligt sich sowohl an dem europaweiten Zuchtbuch der zoologischen Gärten für Mönchsgeier als auch an einem Auswilderungsprojekt. Dem Zoo Osnabrück war die Nachzucht bei den Mönchsgeiern bereits einige Male gelungen, zuletzt 2012. Zwei Mal konnte der Zoo auch schon eigenen Nachwuchs auswildern: in Spanien auf Mallorca und in Frankreich. Aktuell gibt es ein Auswilderungsprojekt in Bulgarien – hier wurden in diesem Jahr drei Jungtiere, die in europäischen Zoos zur Welt kamen, ausgewildert. Waldrappen sind vom Aussterben bedroht. Wie die Mönchsgeier waren sie ursprünglich in Europa beheimatet, wurden aber vom Menschen verdrängt und in einigen Gebieten vollständig ausgerottet. Wissenswertes zum Mönchsgeier (Aegypius monachus) Mönchsgeier gehören zu den Altweltgeiern und sind in Südosteuropa und Zentralasien beheimatet. Mönchsgeier sind nach dem Bartgeier die zweitgrößten Greifvögel Europas. Sie werden bis zu einen Meter groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 295 Zentimetern. Sie ernähren sich größtenteils von Aas, besonders von mittelgroßen und großen Säugetieren. Mönchsgeier tragen eine „Halskrause“ aus Federn, ähnlich der Mönchskutten aus früherer Zeit. Daher der Name Mönchsgeier. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN werden sie als „gering gefährdet“ eingestuft.

Tiergarten Nürnberg 25.09.2018
Ausstellung von Corinna Smok im Tiergarten
Die Fürther Künstlerin Corinna Smok widmet ihre Ausstellung im Tiergarten der Stadt Nürnberg den Schabrackentapiren. Von Donnerstag, 27. September, bis Freitag, 16. November 2018, ist die Ausstellung täglich während der Öffnungszeiten des Tiergartens von 8 bis 19.30 Uhr (ab 4. Oktober bis 18 Uhr) im Naturkundehaus zu sehen. Für den Ausstellungsbesuch fällt lediglich der reguläre Eintrittspreis in den Tiergarten an. Die Vernissage ist am Donnerstag, 27. September 2018, um 18 Uhr. Corinna Smoks Zeichnungen entstanden 2017 im Rahmen eines Kunstwettbewerbs des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. zur Gestaltung einer Hausfassade in Nürnberg. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke stellt fest: „Intensität prägt die Zeichnungen von Corinna Smok. Die Ausdrucksstärke und atmosphärische Verdichtung, die Konzentration auf einen Gedanken oder Ausdruck, all dies schafft mit sparsam verwendeten Strichführungen intensive Bilder, die aufregen und sich in die Erinnerung brennen. Corinna Smok schuf im Rahmen eines Wettbewerbs große Tapir-Arbeiten, die das Leitthema der Ausstellung im Naturkundehaus des Tiergartens sind. Auch hier hat sich die Künstlerin wieder ungewöhnlich tief mit der Bedeutung der Tiere in ihrem Nürnberger Kontext beschäftigt. Starke Kunst.“ Bei der Vernissage am Donnerstag, 27. September 2018, um 18 Uhr begrüßt die Künstlerin Gäste und erläutert ihre Arbeiten. Die Einführung hält Vize-Tiergartendirektor Dr. Helmut Mägdefrau als Koordinator des Europäischen Arterhaltungsprogramms für Schabrackentapire. Die Hälfte der Erlöse der im Tiergarten verkauften Zeichnungen von Corinna Smok kommen dem Verein der Tiergartenfreunde in Form einer Spende zugute. Corinna Smok stammt aus Rheinhausen. Nach einem Auslandsaufenthalt im Pariser Atelier Marais studierte sie Kunst in Freiburg im Breisgau. Die mehrfach preisgekrönte Künstlerin lebt und arbeitet in Fürth. Ihre letzte vielbeachtete Werkschau hatte sie unter dem Titel „Ecce Homo“ als Kunst zur Passion in der Kirche Herz-Jesu im Februar/März 2018 in Nürnberg. Bereits am Folgetag der Vernissage im Tiergarten eröffnet Smok in Groß-Umstadt/Darmstadt aus Anlass eines Kunstpreises ihre nächste Ausstellung. Weitere Informationen über Corinna Smok sowie ihre Kontaktdaten finden sich im Internet unter: www.corinnasmok.de

Tiergarten Kleve 25.09.2018
17. Herbstfest am Sonntag, den 14. Oktober 2018 mit der 13. Wahl zum Lieblingstier „Kühle Köpfe gegen heiße Feger“
Nachdem der Jahrhundertsommer nun so langsam in den allerletzten Zügen liegt, haben sich im Tiergarten Kleve im Vorfeld der Wahl zum Lieblingstier zwei große Flügel gebildet: diejenigen, die diesen Sommer und seine heißen Temperaturen in vollen Zügen genossen haben, und diejenigen, die alle 4 oder 2 Füße von sich gestreckt haben und sehnsüchtig auf kältere Temperaturen gehofft haben. Hier die Vertreter der „kalten“ Fraktion, die sich zur Wahl stellen: Seehundmädchen Elektra: Das Patenkind der Stadtwerke Kleve ist ursprünglich in der Nordsee zu Hause. Die Seehundkolonie auf Helgoland beispielsweise fühlt sich bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 4°C – 17°C im Jahr so richtig wohl; auf tropische Temperaturen können die niedlichen Hundsrobben mit dem kuschligen warmen Pelz gut verzichten! Dabei sind sie sehr gute Schwimmer und können problemlos in Wassertiefen bis zu 200 m tauchen, wo sie bis zu 30 Minuten auf Futtersuche gehen können. Pandapärchen Xena + Spike: Die Heimat der kleinen Pandas ist der Himalaja – wer denkt da nicht sofort an Schnee auf dem Mount Everest! Je kälter es wird, umso agiler werden die beiden putzigen Katzenbären. Im niederrheinischen Sommer hatten die Logotiere des Tiergartens eigentlich nur ein Motto: Bloß nicht bewegen! Ein schattiger Platz im Baum, von dem man alle Viere plus Schwanz von sich strecken konnte – mehr brauchten sie nicht. Selbst die Panda-Bar, die Xenas Paten – das Embricana Freizeitbad aus Emmerich – aufgestellt hat, konnte nicht wirklich locken. Das Polarfuchstrio Mischa, Mascha & Mats hat den Sommer zumeist dösend verbracht. Selbst wenn die kleinen Füchse ein dünneres Sommerfell bekommen haben, war es doch eindeutig zu heiß für sie. Im Winter können sie es locker mit Temperaturen bis zu 70° minus aufnehmen – sie haben das wärmste Fell unter den Säugetieren mit ganz viel dichter Unterwolle. Nicht umsonst haben sie auch den Namen Eisfüchse. Zum Schutz vor kalten Füßen hat der Polarfuchs im Winter sogar komplett behaarte Pfoten. Die Schnee-Eulen-Dame ist ein Neuzugang im Tiergarten Kleve. In ihrer neuen großzügigen Voliere wartet sie noch auf einen passenden Partner. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet trifft die Schnee-Eule auch auf Polarfüchse und jagt diesen in schlechten Zeiten auch schon mal ihren Fang ab. Die majestätischen weißen Eulen jagen gerne tagsüber und können ihre Beute auch auf dem Schnee verfolgen – dann spreizen sie einfach ihre Zehen, und mit der Befiederung an den Füßen haben sie dann ihre eigenen Schneeschuhe. … und hier die Vertreter der „heißen“ Fraktion: Das Trampeltierfohlen ist mitten im Hochsommer zur Welt gekommen, und mit den schönen langen Wimpern hat das drei Monate alte Minikamel schon die Herzen der Besucher im Sturm erobert. Trampeltiere leben in den großen Wüsten und können es da mit Temperaturen von -30 °C bis +40 °C aufnehmen (auch in Wüsten wird es nachts empfindlich kalt!). Ihre Körpertemperatur ist variabler als die der meisten anderen Säugetiere und kann um 6 bis 8 °C schwanken – damit verhindern sie das Überhitzen und schwitzen nicht so viel vom kostbaren Wasser aus. Die Tochter von „Safira“ und „Fuzzy“ wartet übrigens noch auf einen schönen Namen, den die Besucher bei der Wahl mitaussuchen können. Der Erdmännchen-Clan hat sich komplett neuformiert und kann außer mit 7 erwachsenen Tieren auch gleich mit 3 Jungtieren aufwarten. Die flinken Raubtiere leben im südlichen Afrika und verspeisen da alles an Kleingetier, was Ihnen beim Graben unter die Pfoten kommt: zu 90 % Insekten, aber auch Vögel, Eidechsen, Skorpione und Eier. Sie lieben es immer schön warm, und im Winter haben sie sogar den Luxus einer Fußbodenheizung! Oft sieht man die kleinen Mangusten auf 2 Beinen stehen (besonders den Wächter, der nach Feinden Ausschau hält) – so sind sie zum deutschen Namen „Erdmännchen“ gekommen – dabei haben unsere niederländischen Nachbarn einen viel schöneren: „Stokstaartjes“! Zwergotter Rina und Leo haben den Titel der Vizemeister zu verteidigen. Die kleinen Marder kommen ursprünglich aus Asien und leben dort an Flüssen und Flussmündungen, die mit Sträuchern und Gestrüpp bewachsen sind – selbst auf überfluteten Reisfeldern lassen sie sich gerne nieder. Wenn sie tauchen, können sie praktischerweise die Ohren und die Nasen verschließen, damit kein Wasser hineinkommt. An den Vorderpfoten haben die verspielten Otter fast keine Schwimmhäute, und so können sie ihre Zehen so geschickt wie Finger bewegen. … und hier noch ein Außenseiterduo, das am liebsten gemäßigte Sommer und nicht so kalte Winter hat: Das Pinzgauerkälbchen und der Thüringer Waldesel Emil gehören beide zu den bedrohten Haustierrassen im Tiergarten Kleve. Die österreichischen Pinzgauer Rinder wurden ursprünglich für Milch, Fleisch und als Zugtiere gehalten – sieht man sich Bulle „Otto“, den Vater des Kälbchens, mit ca. 1 Tonne Lebendgewicht an, dann glaubt man dies sofort! Thüringer Waldesel wurden in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt als Arbeitstiere eingesetzt. Im Tiergarten Kleve hat Emil aber eine andere wichtige Aufgabe: Wenn er ein wenig älter ist, dann soll er für viele kleine Esel sorgen. Im Moment nehmen ihn die Eseldamen Baca und Rika im Gehege aber noch nicht so ganz ernst. Die Meinungsumfragen konnten noch keinen eindeutigen Trend wiedergeben! Der Erdmännchenclan, der die 11. Wahl gewonnen hatte, aber aufgrund einer Familienfehde im letzten Jahr nicht angetreten war, stellt sich dieses Jahr in neuer Stärke mit gleich drei Minis zur Wahl. Wie wird sich das wohl auf die Platzierungen der Gewinner des letzten Jahres auswirken? (Die Top-3 von 2017: 1. Seehundmädchen Elektra, 2. Zwergotter, 3. Polarfuchs) An der Wahl teilnehmen kann jeder, der das Herbstfest im Tiergarten Kleve am 14. Oktober 2018 von 10.00 h – 17.00 Uhr besucht. Des Weiteren gibt es an diesem Tag natürlich wieder Außergewöhnliches zu sehen und zu erleben, denn viele Helfer werden dafür sorgen, dass das Fest für alle zu einem Erlebnis wird. Selbstverständlich kommt bei all diesen Attraktionen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Wer sich zwischendurch stärken möchte, kann dies an unserem beliebten Imbiss „Thorstens Futterbox“ tun der seine Gäste direkt vorne an der Kasse und dem Spielplatz verwöhnt.

Tiergarten Schönbrunn Wien 25.09.2018
Tiergarten Schönbrunn zum 5. Mal bester Zoo Europas
Der britische Zooexperte Anthony Sheridan legte heute Vormittag im Tiergarten Schönbrunn die neue Version seiner Rangliste der besten Zoos in Europa in der Kategorie A (Zoos mit mehr als einer Million Besuchern jährlich) vor. Zum fünften Mal in Folge (2008, 2010, 2012, 2014) wurde der Tiergarten Schönbrunn zum besten Zoo Europas gekürt. Im neuen Giraffenpark überreichte Sheridan den „Best European Zoo Award“ an Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und Eigentümervertreterin Bundesministerin Margarete Schramböck. 40 Kriterien von Artenvielfalt bis Zoopädagogik. Insgesamt hat Sheridan 126 wissenschaftlich geführte Zoos in 29 europäischen Ländern beurteilt. „Seit 2008 habe ich rund 850 Zoobesuche absolviert und dabei die Zoos genau unter die Lupe genommen, mit den Direktorinnen und Direktoren sowie leitenden Angestellten gesprochen und Jahresberichte und Zukunftspläne analysiert. Mir ist es wichtig, mir ein umfassendes Bild über den jeweiligen Zoo zu machen“, so Sheridan. Die Qualitätsbeurteilung stützt sich auf 40 Kriterien – wie etwa Tierhaltung, Artenvielfalt, Artenschutz, Forschung, Gastronomie, Investitionen, Marketing, Besucherzahlen, Zoopädagogik und Personal. Die Kriterien werden in drei Kategorien zusammengefasst: Besucherfaktoren / Bildung, Natur- und Artenschutz / wirtschaftliche und organisatorische Faktoren. Top-Bewertungen in allen Bereichen. Der Tiergarten Schönbrunn hat von 280 möglichen Punkten 243 erreicht und ist damit Nummer 1 von insgesamt 30 Zoos in der Hauptkategorie A. Auf den Plätzen zwei und drei folgen wie beim letzten Mal der Zoo Leipzig (238 Punkte) und der Zoo Zürich (228 Punkte), die für Sheridan gemeinsam mit Schönbrunn derzeit die Top-Zoos in Europa sind. „Von den Top 3 hat keiner Schwachpunkte. Der Tiergarten Schönbrunn hat aber in Summe am meisten Punkte und gegenüber dem letzten Ranking durch Verbesserungen in der Tierhaltung, geplante Investitionen wie das Aquarienhaus oder durch die neuen deutsch-englischen Beschriftungstafeln dazugewonnen“, so Sheridan. Beim Artenschutz konnte der Tiergarten sein hohes Niveau halten und punktet vor allem mit der erfolgreichen Haltung der Großen Pandas und der Unterstützung der Panda-Naturreservate in China. „Darüber hinaus besitzt der Tiergarten ein einzigartiges Ambiente mit dem Charme der barocken Gebäude, die modernisiert wurden, um den Tieren artgerechte Gehege und den Besuchern ein tolles Erlebnis zu bieten.“ Spannender Blick von außen. Für Tiergartendirektorin Dagmar Schratter ist der Preis eine Anerkennung für die Leistung ihres Teams: „Der Blick von außen ist spannend. Wir erhalten auch wertvolle Anregungen und freuen uns, dass unsere eigene Begeisterung für den Tiergarten von Anthony Sheridan bestätigt wird.“ Der Preis motiviere einerseits für neue Projekte – kleine wie die Schwalbensittichvoliere und große wie das Aquarienhaus –, mache aber andererseits vor allem bewusst, wie viel sich in den letzten Jahren wieder getan hat. Dabei verweist Schratter unter anderem auf den neuen Giraffenpark, das neue Badebecken für die Elefanten, aber auch auf kleinere, sehr attraktive Anlagen wie das Ostafrikahaus und die neue Kea-Anlage, die laut Sheridan positiv in die Beurteilung eingeflossen sind. Auch beim Kriterium „Beliebte Tierarten“ ist der Tiergarten vorne. Bewertet werden hier, ob es jene Stars im Tierbestand gibt, die sich Besucher von einem Zoo erwarten, wie Elefanten, Giraffen, Tiger, Orang-Utans, und die Qualität der Haltung dieser Tiere. Stolz auf den Tiergarten Schönbrunn. „Die Auszeichnung zum besten Zoo Europas zum fünften Mal in Folge ist in erster Linie eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit von Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit der Eröffnung des neuen Giraffenparks im Mai 2017 und der Flusspferd-Außenanlage im Juni 2018 ist der Tiergarten um zwei Highlights reicher geworden, die eine artgerechte Tierhaltung unterstützen. Wir können stolz sein auf diese Sehenswürdigkeit – das bestätigen auch die wachsenden Besucherzahlen“, so Eigentümervertreterin Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck

Zoo Vivarium Darmstadt 25.09.2018
Tierische Welten: Herbstferien-Programm im Zoo Vivarium beginnt am 2. Oktober
Für Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren bietet der Zoo Vivarium in den Herbstferien zwei Veranstaltungen, in denen sich alles um die spannende Tierwelt Australiens und Südamerikas dreht. Am Dienstag (2. Oktober) lautet das Thema Australien. Hier erfahren die Kinder viel über Kängurus und Bartagamen. Sie lernen aber auch, wie man Schwirrhölzer bastelt, mit denen sich die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, verständigen. Die zweitägige Veranstaltung am Dienstag (9. Oktober) und Mittwoch (10. Oktober) steht unter dem Motto Südamerika. Hier lernen die Kinder Tapire, Totenkopfaffen und Co. kennen. Dazu haben sie die Möglichkeit, Tiermasken sowie Materialien anzufertigen, mit denen sich die Tiere in ihren Gehegen und Terrarien beschäftigen können. Bei beiden Veranstaltungen handelt es sich um ganztägige Programme. Die Teilnahme an dem Australien-Tag kostet 30 Euro, die Teilnahme an den Südamerika-Tagen 60 Euro pro Kind. Ein Snack im Café Eulenpick (bestehend aus 1 Portion Pommes Frites, 1 Paar Würstchen und 1 Getränk oder 1 Portion Pommes Frites, 1 Mini-Salat und 1 Getränk) kostet 5 Euro pro Tag.

Tierpark Weeze 24.09.2018
Herbstfest im Tierpark Weeze
Der Herbst ist da und im Tierpark neigt sich die Saison so langsam ihrem Ende zu. Es ist viel passiert in diesem Jahr und auch in den kommenden Monaten wird die Arbeit für das Team im Tierpark nicht weniger werden. Die Veränderungen im vergangenen Jahr sind den Besuchern nicht verborgen geblieben. Das bisher so erfolgreiche Jahr soll nun mit einem Herbstfest gefeiert werden. Dieses findet am Sonntag, den 07.10.2018 von 11 bis 17 Uhr im Tierpark statt. Der Förderverein des Tierparks ist vertreten und informiert über seine Arbeit. Die rollende Waldschule ist an diesem Tag auch im Tierpark vor Ort. Besucher können sich hier über heimische wild lebende Tiere informieren, die zum Teil auch im Tierpark gehalten werden. Auch die Greifvogelstation Niederrhein ist wieder mit verschiedenen Greifvögeln und Eulen vor Ort, die hautnah erlebt werden können. Das Familienzentrum im Franziskus Kindergarten bietet ab 13 Uhr Kinderschminken im Tierpark Café an und bei gutem Wetter können sich die Kinder auf der Hüpfburg austoben. Gebastelt werden kann, wie bei den vergangenen Veranstaltungen dieses Jahr, auch wieder. Dieses Mal können Kinder Kürbisse schnitzen. Auch wenn es bis Halloween noch ein wenig dauert, eignen sich die selbst geschnitzten Kürbisse sehr gut als herbstliche Dekoration. Auch die Tiere des Tierparks freuen sich auf viel Besuch. Seit Ende September bewohnen ungarische Zackelschafe ein Gehege im Tierpark. Kennzeichnend für diese Rasse sind ihre langen gedrehten Hörner und die lockige Wolle. Die drei Böcke und zwei Mutterschafe hat der Tierpark vom Tiergarten Bernburg erhalten. Auch das Lamafohlen, das nun fast 8 Wochen alt ist, freut sich auf die Besucher. Für das leibliche Wohl ist im Tierpark Café und am Grill gesorgt.

Zoo Dresden 24.09.2018
Hellroter Ara zurück im Zoo Dresden
Am heutigen Nachmittag gegen 15:30 Uhr konnte der Hellrote Ara von unseren Zoomitarbeitern wieder eingefangen werden. Durch den Hinweis eines Anwohners über den aktuellen Aufenthaltsort auf der Mosczinsky Straße in der Nähe des Zoos starteten wir einen erneuten Fangversuch. Als der Ara von einem ca. 3 Meter hohen Ast los fliegen wollte, konnte er mit dem Kescher noch beim Abflug aus der Luft blitzschnell gegriffen und festgesetzt werden. Mit dem Vogel ging es dann zügig in den Zoo, wo unser Tierarzt sofort eine kurze Gesundheitskontrolle durchführte. Auf den ersten Blick geht es dem Ara gut und es konnten keine äußerlichen Verletzungen festgestellt werden. Die Nacht verbringt der Vogel nun in einem separaten Innenstall, wo er zur Ruhe und wieder zu Kräften kommen soll. daher noch einmal alle Dresdner aufrufen weiterhin die Augen offen zu halten und uns zu informieren, wenn sie den Hyazinthara mit dem dunkelblauen Gefieder sehen.

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