Zoopresseschau

Tierpark Nordhorn 01.04.2021
Tierpark schaltet luca-App frei
Kontaktnachverfolgung nun auch digital möglich Der Tierpark Nordhorn hat über die Ostertage geöffnet! Natürlich hat der Familienzoo aber die Zahl der Besucher, die den Tierpark in den kommenden Tagen besuchen dürfen, drastisch gegenüber seinen normalen Besucherzahlen reduziert. Eines der begehrten Tickets bekommen die Gäste nur, wenn sie über den Onlineshop des Familienzoos buchen. Das Vorzeigen eines negativen Coronatests ist nicht erforderlich. Alle Gäste müssen jedoch seit der Wiederöffnung am 08. März ihre persönlichen Daten zur Kontaktnachverfolgung hinterlegen. Das entsprechende Formular können die Besucher im Onlineshop des Zoos herunterladen und ausfüllen. Ein Prozedere was mitunter etwas kompliziert und im digitalen Zeitalter nicht sehr fortschrittlich anmutete und nun nicht mehr zwingend erforderlich ist, denn ab sofort gibt es digitale Abhilfe in Form der luca-App! „Wir freuen uns sehr, dass der Landkreis hier schnell reagiert hat und wir nun auch diese digitale Möglichkeit anbieten können! Sowohl Eintrittsticket als auch die Kontaktnachverfolgung sind nun komplett digital möglich,“ freut sich Ina Deiting, Pressesprecherin des Tierpark Nordhorn. „Es ist tollzu sehen, wie die Kinder bei uns ein wenig Erholung nach einem Jahr Corona genießen können!“ Nachdem das Gesundheitsamt des Landkreises Grafschaft Bentheim frühzeitig den Mehrwert der luca-App erkannt hat, konnte die technische Anbindung des hiesigen Gesundheitsamtes am Ende vergleichsweise schnell vollzogen werden. Somit ergreift auch der Tierpark Nordhorn direkt die Möglichkeit über das Osterwochenende die bisherige schriftliche Dokumentation zur Kontaktnachverfolgung durch die digitale Dokumentation über die luca-App zu ergänzen. Der Tierpark möchte gerne alle seine Kunden dazu ermutigen im Sinne der leichteren Kontaktnachverfolgung und Schonung der Umwelt durch weniger Papier die digitale Nachverfolgung voranzutreiben und die Chance eines regelmäßigen Einsatzes der luca-App zu nutzen. Der Einsatz der App ist für den Nutzer und den Betreiber bei höchsten Datenschutz- und Datensicherheitsstandards völlig kostenlos. Der Ablauf ist einfach, schnell und sicher: 1. App herunterladen https://luca-app.de/ und Registrierung des Nutzers 2. Mit Einlösung des Tickets an der Kasse checkt der Besucher*in über die luca-App im Tierpark anonym ein, indem mit dem Smartphone ein an jeder Kasse platzierter QR-Code abgescannt wird. 3. Mit Verlassen des Tierparks checkt sich der Besucher*in aus und beendet damit den dokumentierten Aufenthalt. Im Infektionsfall und einer möglichen Nachverfolgung kann sich das Gesundheitsamt Zugriff auf die notwendigen Daten der Personen verschaffen, die in direktem längeren Kontakt mit dieser Person gestanden haben. Weitere Informationen auf https://luca-app.de

Zoo Salzbug 02.04.2021
Ei, Ei, Ei: Tierische Ostergrüße aus dem Zoo Salzburg
„Wenn Jaguar, Schneeleopard, Zwergseidenaffe oder Kugelgürteltier nicht zum Osterhasen kommen, kommt der Osterhase eben zu ihnen.“ Zwar wird das Osterfest im Zoo Salzburg in diesem Jahr auf Sparflamme begangen, ganz spurlos wird es dennoch nicht an den Besuchern und vor allem an den Tieren vorbeigehen. So wird es coronabedingt keine Ostereiersuche für die jungen Zoobesucher geben. Wie schon in den vergangenen Monaten der Fall, sind bis auf Weiteres alle Veranstaltungen im Zoo Salzburg abgesagt. Dafür dürfen sich die Tiere über das eine oder andere österliche Enrichment freuen. Auf der anderen Seite werden sich die Besucher freuen, wenn sie die Jaguare oder Schneeleoparden beim Lösen der Enrichtment-Aufgabe zusehen dürfen. Und wo wir gerade beim Thema Freude sind: Fast pünktlich zum Osterfest gab es bei den Kamerunschafen eine Drillingsgeburt. Die drei Lämmer sind „quietschfidel“ und ruhen sich gerne abwechselnd in der Sonne aus, während sich eines an Mamas Milchbar bedient. Insgesamt gibt es derzeit bei den Kamerunschafen sogar achtfachen Nachwuchs zu bestaunen, während bei den Kattas ein niedliches Jungtier die Herzen der Besucher höherschlagen lässt. Das kleine Lemurenbaby wurde am 20. März 2021 geboren und hängt momentan noch am Bauch der Mutter. In wenigen Tagen wird es beginnen seine Umgebung von Mamas Rücken aus wahrzunehmen und mit etwa drei bis vier Wochen stehen eigene kurze Ausflüge unter den wachsamen Augen des Muttertiers auf dem Programm.

Wildgatter Oberrabenstein 01.04.2021
Nachwuchs im Wildgatter Oberrabenstein
Im Wildgatter Oberrabenstein hat es in der Wildschwein-Rotte den ersten Nachwuchs in diesem Jahr gegeben. Nachdem Ende Februar schon eine einzelne Bache ein Jungtier zur Welt gebracht hatte, haben Mitte März vier weitere Bachen nachgezogen. Insgesamt tummeln sich nun 17Frischlinge auf der großzügigen und naturnahen Anlage. In der Waidmannssprache bezeichnet man das Gebären der Jungen bei Wildschweinen als „Frischen“. Die Jungtiere werden deshalb auch im ersten Lebensjahr Frischlinge genannt. Diese kommen in der Regel zwischen Februar und Juni zur Welt, zwei Drittel aller Geburten fallen allerdings auf die Monate März und April. Jüngere Bachen frischen drei bis fünf Frischlinge, ältere können sogar bis zu acht Jungtiere gebären. Weiterer Nachwuchs wird dieses Jahr in der Rotte nicht mehr erwartet. Die Bache ist nur knapp vier Monate lang tragend. Dem Frischen geht der Bau des Frischkessels voraus. Dies ist ein nestartiges Lager, das die Bache aus abgebissenen Zweigen, Gras oder Schilf errichtet. Geeignete Äste finden sie im Wildgatter zur Genüge. Die Frischlinge bleiben die ersten ein bis zwei Wochen ihres Lebens in diesem schützenden Zweig-Bau. Gesäugt werden die Jungtiere für drei bis vier Monate. Solange tragen sie übrigens auch ihr typisches Streifenmuster.

Münchener Tierpark Hellabrunn 01.04.2021
Hellabrunner Elefanten im Einsatz für die Feuerwehr
Eine neue Kooperation zwischen der Berufsfeuerwehr München und dem Tierpark ermöglicht der Branddirektion nicht nur jährliche Kosteneinsparungen, sondern bietet auch den Elefanten ein besonderes Tiertraining. Denn die flüssigen Ausscheidungen der Hellabrunner Dickhäuter kommen künftig zur Abgasnachbehandlung in Feuerwehrfahrzeugen zum Einsatz. Im täglichen Training bei den Elefanten ist die Urin-Abnahme ein fester Bestandteil: Denn mit Hilfe des Urins können die Tierärzte Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand der Tiere und bei trächtigen Elefanten auch einen sich nahende Zeitpunkt der Geburt ermitteln, wie dies auch bei Elefanten-Kuh Temi im Herbst 2020 der Fall war. Vor kurzem wurde zudem eine Besonderheit von Elefanten-Urin entdeckt: Im Rahmen von Routine-Untersuchungen haben Forscherinnen und Forscher des Münchner Alfred-Brehm-Instituts in der Spektralanalyse eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Kohlensäurediamid im Urin festgestellt. Diese organische Verbindung mit der Summenformel CH4N2O findet unter anderem in den Dieselfahrzeugen der Münchner Feuerwehr im Rahmen der Abgasnachbehandlung Verwendung. Die Feuerwehr muss derzeit jährlich rund 2.000 Liter synthetisch erzeugtes Kohlensäurediamid kaufen. Bis dato wurde der wertvolle Rohstoff Elefanten-Urin in Hellabrunn einfach entsorgt, durch eine Vorfilterung auf dem Gelände entstanden sogar noch Entsorgungskosten. Nun werden große Mengen der täglich anfallenden Elefanten-Ausscheidungen aufgefangen und der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. „Das ist eine Win-win-Situation“, zeigt sich Tierparkdirektor Rasem Baban zufrieden. „Wir haben geringere Entsorgungskosten und die Feuerwehr bläst mit ihren Fahrzeugen weniger schädliche Abgase in die Luft“. Auch Feuerwehrchef Wolfgang Schäuble freut sich über die Kooperation: „Man sagt uns Feuerwehrleuten ja nach, dass wir manchmal ein dickes Fell brauchen. Aber, dass wir jetzt Unterstützung von echten Dickhäutern bekommen, hätte ich mir nie träumen lassen.“ Die kontrollierte Urinabgabe ist fester Bestandteil des täglichen Trainings, welches die Tierpfleger mit den Elefanten absolvieren. Auch der kleine Elefantenbulle Otto ist schon in die Trainings eingebunden. Die Kooperation ist zunächst auf 18 Monate befristet, regelmäßige Kontrollen des Alfred-Brehm-Instituts stellen eine gleichbleibende Urinqualität sicher.

Zoo Heidelberg 01.04.2021
Der Corona-Speck muss weg! Fitnessübungen bei den Tieren im Zoo Heidelberg
Wer kennt es nicht – in Zeiten der Pandemie haben sich bei vielen Menschen ein paar Corona-Kilos zu viel auf die Hüften geschlichen. Der Alltag ist weniger aktiv geworden, die vielen Stunden auf der heimischen Couch machen sich bemerkbar. Den Tieren im Zoo Heidelberg geht es ähnlich – hier hat sich bei einigen Tieren der Corona-Speck festgesetzt. Die Tierpfleger haben sich selbstverständlich immer bemüht, die Tiere zur Bewegung zu animieren. Aber wieso sollte man sich als Elefant, Robbe oder Flamingo im Gehege umherbewegen, wenn es auf den Besucherwegen während der Zoo-Schließung gar nichts „zum Gucken“ gab? Um den Zootieren ihre alte Fitness wiederzugeben, haben die Tierpfleger gemeinsam mit Tierärztin und Kuratoren einen Trainingsplan erstellt. Tierärztin Dr. Barbara Bach, die glücklicherweise eine Fortbildung zum „Animal Fitness- und Wellness-Coach“ an der Tiersportärztlichen Fernuni in Lauffen am Neckar absolvierte, erklärt: „Wir haben für unsere Tiere ein besonders effektives Programm zusammengestellt, das die natürlichen Vorlieben und Talente der Tiere optimal berücksichtigt. Das Training soll den Tieren Spaß machen und die Gesundheit nachhaltig fördern.“ Kraftausdauer gibt es seit Kurzem bei den Asiatischen Elefanten: Ein tägliches Training mit einem rund 300 kg schwerem Baumstamm soll Taraks, Ludwigs und Yadanars Muskeln stählen. Besonders Ludwig zeigt sich hier ganz athletisch und nutzt den Holzstamm für sein tägliches Morgen-Workout, bevor er sich einen kleinen Grünen-Heu-Smoothie gönnt. Die Mähnenrobben fördern ihre Fitness durch Synchronschwimmen. Die Tierpfleger üben mit ihnen komplizierte Schimm- und Tauchfiguren. Die Übungen fördern gleichzeitig Ausdauer und Koordination und sind dabei gelenkschonend. Kelo und Kano haben sich als besonders große Talente hervorgetan. Bulle Atos tut sich mit dem neuen Trainingsprogramm noch sichtlich schwer: Kein Wunder bei mehreren Hundert Kilogramm Gewicht! Die mentale Gesundheit der Zootiere ist zu Corona-Zeiten ebenfalls wichtig. Die von Natur aus eher zierlichen Flamingos nehmen seit kurzem am sogenannten Flamingo-Yoga teil. Das Entspannungs- und Achtsamkeitstraining wurde von Experten des IAFCCI (International Animal Fitness Coordination Center Institute) von Prof. April J. Oke in den USA eigens für Zootiere entwickelt. Der Zoo Heidelberg setzt es als erster deutscher Zoo um. Das Besondere am Trainingskonzept: Ein qualifizierter Personal-Trainer macht die Übungen gemeinsam mit den Flamingos. Die fast 50-köpfige Gruppe zu koordinieren, ist für die Trainier eine echte Herausforderung, schließlich sollen sich alle Flamingos bei den Übungen wohlfühlen. Ein Jahr lang, bis zum 1. April 2022 erhält der Zoo Heidelberg im Rahmen eines Pilot-Projekts kostenlose Trainings-Stunden. Langfristig sollen die Tierpfleger das Training selbst umsetzen. Trainiert wird jedoch nicht nur bei Elefanten, Robben und Flamingos, sondern in allen Revieren des Zoo Heidelberg. Im Küstenpanorama wurde eigens für die Inkaseeschwalben ein Flug-Parcours aufgebaut. Hier können sie ihre Flugkünste und ihr Wendevermögen unter Beweis stellen – auch live über den Köpfen der Besucher. Die Berberlöwen trainieren fleißig auf dem schrägen Schwebebalken. Besonders Löwin Binta überzeugt durch eine sehr anmutige, grazile Kür. Selbst hinter den Kulissen geht es weiter: Die Degus machen sich im Laufrad fit für einen Halbmarathon. Dabei stehen ihnen die Tierpfleger mit motivierenden Sprüchen zur Seite und feuern sie kräftig an. Nun sucht der Zoo noch Unterstützung für ganz spezielle Übungen. „Es wäre toll, wenn ein Feuerschlucker unseren Feuerhornvögeln ein paar Spezialstunden geben könnte – und Stelzenläufer könnten langbeinigen Vögeln wie den Kranichen noch wichtige Bewegungstipps geben“, ruft die Leiterin der Programmes, Sabine Scherzoo, die Heidelberger zum Mitmachen auf. Interessierte melden sich bitte Donnerstag zwischen 10.15 Uhr und 10.30 Uhr beim Zoo Heidelberg.

Zoo Osnabrück 31.03.2021
Frühling und Ostern im Zoo Osnabrück Nachwuchs bei Baumstachlern und Guteschafen
Auch wenn in Osnabrück nun eine nächtliche Ausgangssperre gilt, bringt der Frühling viele Freude mit sich – auch im Zoo Osnabrück. Denn während die Bäume wieder grüner werden und Blumen sprießen, bekommen einige Tiere Nachwuchs. Bei den Baumstachlern und Guteschafen tummeln sich bereits Jungtiere, bei den Rentieren wird Nachwuchs erwartet. Zwar sind an den Ostertagen die meisten Zeitfenster für einen Zoobesuch ausgebucht, aber es lohnt sich dennoch nach freien Zeiten zu schauen. „Die Geburt bei den Baumstachlern war tatsächlich sehr aufregend für uns, auch wenn es bereits das dritte Jungtier ist, das bei uns zur Welt kam“, berichtet Tanja Boss, Tierpflegerin und Revierleiterin in der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“. „Denn dieses Mal fand die Geburt komplett tagsüber statt, bei den ersten zwei Geburten war das Jungtier einfach morgens plötzlich im Stall. Nun setzten die Wehen aber bereits am Montagmorgen ein und dauerten den ganzen Tag.“ Doch um 18 Uhr, als Zootierarzt Thomas Scheibe ein letztes Mal nach der werdenden Mutter schauen wollte, war das Jungtier endlich da. Bei den auch Baumstachelschwein genannten Nagetieren ist der Name Programm: Etwa 30.000 Stacheln bedecken ihren Körper und am liebsten halten sie sich auf Bäumen auf. Am Mittwochfrüh um 9 Uhr fand die große Untersuchung durch den Tierarzt statt. „Wir lassen Mutter und Nachwuchs anfangs immer in Ruhe, damit sie zusammenfinden können. Allerdings müssen wir uns bei den Baumstachlern etwas beeilen: Sie kommen zwar mit weichen Stacheln zur Welt, damit sich die Mutter nicht verletzt, aber sie härten schnell aus und dann wird eine Untersuchung für uns schwierig“, berichtet Tobias Klumpe, Zoologischer Leiter und zuständig für den Nordamerika-Bereich. Beim Tierarztbesuch bekam der Nachwuchs einen kleinen Mikrochip implantiert, wie ihn auch Haustiere zur Wiedererkennung erhalten, der Nabel wurde desinfiziert und das Geschlecht bestimmt: Ein Junge! „Wir haben ihn Floyd getauft. Er ist auf jeden Fall viel munterer als seine vorherigen Geschwister, allerdings schläft er auch noch viel. Und er trinkt natürlich jede Menge Milch bei seiner Mutter. Festes Futter wird er in ein paar Wochen probieren und auch auf Bäume klettern wird er erst in einiger Zeit“, berichtet Tierpflegerin Boss. Nachwuchs auch bei Guteschafen Auch in der nordeuropäischen Tierwelt „Kajanaland“ erkundet der erste Nachwuchs seine Umgebung: Lamm Kalle testet bei seiner Herde, den Guteschafen, bereits seine kleinen Hörner aus. „Kalle kam am 14. März zur Welt und ist sehr aktiv. Er flitzt gerne über die Anlage von Schaf zu Schaf, macht kleine Luftsprünge und stupst schon andere Schafe mit seiner Stirn an, um sie herauszufordern“, lacht Janis Schröder, Tierpfleger in „Kajanaland“. „Wir hoffen, dass er bald Spielkameraden bekommt, mit denen er sich kabbeln kann. Zwei weitere Schafe sind noch tragend.“ Besonders niedlich ist Kalle, wenn er schläft, denn das macht er am liebsten auf seiner Mutter liegend. Die alte Haustierrasse ist besonders, wie Andreas Wulftange, zoologischer Leiter, erklärt: „Guteschafe sind eine bedrohte Haustierrasse aus Schweden. Sie sind sehr robust, verlieren meistens sogar selbstständig ihre Wolle. Wir sind inzwischen auch in einen Schafzuchtverband eingetreten, um mit anderen Züchtern zu kooperieren. So können wir unseren Nachwuchs immer in gute Hände abgeben. Unser Bock wurde dafür offiziell gekört, das heißt begutachtet und ausgezeichnet.“ Weiterer Nachwuchs kündigt sich bei den Nachbarn der Guteschafe an: Auch die Rentiere erwarten Jungtier, voraussichtlich Ende April oder Anfang Mai. „Eigentlich können die Rentiere und die Gutschafe zusammen auf ihren miteinander verbundenen Anlagen laufen, im Moment haben wir sie wegen der Jungtiere lieber abgetrennt. Beide sind aber sehr gut zu beobachten“, berichtet Schröder. Wer den aktuellen Nachwuchs besuchen möchte, muss sich vorab über die Homepage des Zoos anmelden (www.zoo-osnabrueck.de) und ein Zeitfenster für den Einlass reservieren. „Über Ostern sind tagsüber die meisten Zeitfenster ausgebucht, aber nach den Ostertagen gibt es noch freie Plätze ab etwa 16 Uhr. Auch dann lohnt sich noch ein Zoobesuch, denn ab 17:30 Uhr startet unser ‚Frühlingsleuchten‘ mit zahlreichen, leuchtenden Tierfiguren entlang der Wege“, berichtet Christina Bunde, Kassenleiterin. Mit E-Tickets können Besucher zurzeit sparen: E-Tickets für den Zoobesuch tagsüber sind momentan 10 Prozent reduziert, E-Tickets für das „Frühlingsleuchten“ sogar 50 Prozent. Jahreskarten gelten bis zum 1.4.2022, sind zurzeit bis zu 5 Euro reduziert und beinhalten auch den Eintritt zum „Frühlingsleuchten“. Im gesamten Zoo gilt eine Maskenpflicht, Tierhäuser sind aktuell geschlossen. Weitere Corona-Sicherheitsmaßnahmen stehen auf der Homepage des Zoos: www.zoo-osnabrueck.de. Wissenswertes zu Guteschafen Guteschafe gelten als die älteste schwedische Schafrasse. Zu Beginn der 1920er Jahre wurden die damals verbreiteten Freiweideschafe, die vom Typ dem Guteschaf entsprachen, in Richtung des heutigen ungehörnten Gotlandschafes umgezüchtet. Um die Rasse der gehörnten Freiweideschafe dennoch zu bewahren, wurden die letzten verbliebenen Tiere dieser Rasse zusammengeführt. In den 1940er Jahren gab es lediglich noch rund 15 Exemplare der gehörnten Freiweideschafe, von diesen Tieren stammen die heutigen Guteschafe ab. Die Hausstierrasse gilt aktuell als bedroht. Wissenswertes zum Baumstachler/Urson (Erethizon dorsatum) Baumstachler, auch Ursons genannt, leben hauptsächlich im Mittelwesten und Westen der USA und Nordmexiko sowie in Alaska und Kanada. Sie erreichen eine Körpergröße von etwa 60 bis 70 Zentimetern und sind nach den Bibern die zweitgrößten Nagetiere Nordamerikas. Baumstachler haben etwa 30.000 Stacheln, die bis zu 12 Zentimeter lang werden können. Die Stacheln haben winzige Widerhaken und sind deshalb nur schwer zu entfernen. Baumstachler verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in Bäumen und kommen eigentlich nur auf den Boden, um den Baum zu wechseln. Sie sind gute Kletterer mit starken Krallen und unbehaarten Fußsohlen. Die Baumstachelschweine ernähren sich von Blättern, Blüten und Zweigen, Rinde sowie Beeren und Früchten.

Jaderpark Jaderberg 31.03.2021
Langbeinige Schönheit im Jaderpark
Seit zwei Wochen lebt eine neue Tierart im Jaderpark. Südamerikanische Mähnenwölfe haben im Tierpark Einzug gehalten. Diese attraktiven Vertreter aus der Gruppe der Wildhunde stammen eigentlich aus Südamerika und sind mit ihren langen Beinen ausgezeichnet an die Jagd im hohen Gras angepasst. Hier werden vor allem kleinere Säugetiere erbeutet. Aber auch reichlich Obst steht auf ihrem Speisezettel. Ebenso auffällig ist ihre kontrastreiche Fellzeichnung. Die beiden Neulinge Lola und Fina sind Schwestern, die im Dezember 2019 im österreichischen Tierpark Herberstein geboren wurden. Nachdem der Umzug nach Jaderberg Mitte März stattgefunden hat, haben sich die Beiden inzwischen gut eingelebt und ihre Anlage mit viel Bewegungsfreude in Besitz genommen. Der Kontakt zu den Tierpflegern ist ausgezeichnet, so dass ein entspannter Umgang gegeben ist. Auch Besucher können nun die beiden Neulinge im Freigehege bewundern. Geöffnet ist der Park täglich auch komplett an allen Osterfeiertagen von 9 – 18 Uhr. Während des Besuches steht einem Rundgang im Tierpark unter den vorgeschriebenen Hygieneregeln nichts im Wege. Geschlossen bleiben müssen allerdings die Tierhäuser und Streichelgehege. Alle Attraktionen im Freizeitpark inklusive aller Spielplätze und -geräte sind laut Beschluss des Landkreises Wesermarsch auf Grundlage der niedersächsischen Coronaverordnung ebenfalls geschlossen. Der Jaderpark hat darum die Eintrittspreise stark reduziert. Vor dem Besuch muss ein termingebundenes Tagesticket im Onlineshop des Parks gebucht werden. Auch Gäste mit Saisonkarten oder freiem Eintritt aus div. Gründen müssen im Vorab ein 0-Euro-Ticket buchen.

Zoo Köln 31.03.2021
Pünktlich zu Ostern Nachwuchs auf dem Clemenshof – Osterdorf Lampeshausen öffnet
Der Zoo hat über die gesamten Ostertage von 9 bis 18 Uhr geöffnet Köln, 31. März 2021. Neu geborene Zwergzicklein. Moorschnucken, Kaninchen und ein Schwarzbuntes Niederungsrind: Passend zu Ostern gibt es auf dem Clemenshof im Kölner Zoo viele Jungtiere. Mal schmiegen sie sich lammfromm an ihre Mütter, mal toben und spielen sie gemeinsam auf den verschiedenen Anlagen des 2014 eröffneten Bauernhofs. Auch FC-Maskottchen „Hennes IX.“ hat Nachwuchs gezeugt. Das weibliche, ungefähr 6 Kilogramm wiegende Zicklein tollt mit den anderen Jungtieren. Das Hennes-Kind ist gut an seinen durchgehend schwarzen Fesseln zu erkennen. Der Zoo öffnet pünktlich zu den Feiertagen das traditionsreiche Osterdorf Lampeshausen mit hoppelnden Tieren zwischen frühlingsfrischem Blumenschmuck und liebevoll geschreinerten Miniatur-Fachwerkhäusern. Spaß und Abwechslung für die ganze Familie. Hinweis: Der Streichelzoo am Clemenshof muss derzeit geschlossen bleiben. Der Zoo hat über die gesamten Ostertage von 9 bis 18 Uhr geöffnet Ein Besuch im Kölner Zoo ist möglich, wenn zusätzlich zu einem onlinereservierten Zutritt das Zertifikat über einen negativen Corona-Test vorgelegt werden kann. Zudem gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen. Alle Informationen zum Zoobesuch und Buchungen unter www.koelnerzoo.de.

Zoo Leipzig 31.03.2021
Großes Jubiläum – 20 Jahre Pongoland – Menschenaffen, Wissenschaft und Forschung unter einem Dach
Großes Jubiläum: Am 1. April 2001 öffnete die einmalige Menschenaffenanlage Pongoland für die Besucher die Tore und hat sich seitdem als Publikumsmagnet etabliert. Sie ist aber auch Arbeitsplatz für Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Der Bau von Pongoland war vor 20 Jahren ein Initialmoment für den im Jahr 2000 verabschiedeten Masterplan „Zoo der Zukunft“. Als Gemeinschaftsprojekt mit der Max Planck-Gesellschaft wurde die drei Hektar große Anlage im Jahr 2001 eröffnet. Alle vier hochbedrohten Menschenaffenarten leben in der weltweit einzigartigen Anlage unter einem Dach, in der modernste Tierhaltung mit interdisziplinärer Grundlagenforschung auf höchstem Niveau vereint ist. Tierpfleger, Verhaltensforscher, Genetiker und Freilandforscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie arbeiten hier Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel: Die Erforschung der kognitiven Fähigkeiten der Menschenaffenarten. Was verstehen Schimpanse, Gorilla & Co., wie nehmen sie ihre Umwelt wahr und wie lösen sie Probleme? Durch reine Beobachtungen, ausgeklügelte Testreihen und auf spielerische Art versuchen Forscher, dies herauszufinden. Die Besucher können live dabei sein und an den Beobachtungsfenstern den Forschern über die Schulter schauen. „Pongoland war und ist nach wie vor für den Zoo ein absoluter Glücksumstand und auch nach 20 Jahren ein Aushängeschild, sowohl in der Fachwelt als auch bei unseren Gästen“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Zoo und Wissenschaft ziehen nach 20 Jahren Zusammenarbeit gleichermaßen ein positives Resümee. Während die Forscher des Max-Planck-Institutes teilweise bahnbrechende Erkenntnisse über unsere nächsten Verwandten gewonnen haben, kann der Zoo regelmäßige Zuchterfolge vermelden, die auch als Bestätigung der Konzeption moderner Tierhaltung zu verstehen sind. Insgesamt konnten sich die Tierpfleger in den beiden Jahrzehnten über 45 Jungtiere freuen. Der Zoo Leipzig hat eine lange Tradition in der Haltung von Menschenaffen. Bereits seit dem Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden Orang-Utans, Schimpansen und Gorillas durchgehend gehalten. Bonobos hingegen sind seit 1989 in Leipzig zu sehen. Für die Besucher bietet sich in Pongoland die einmalige Gelegenheit, alle vier Menschenaffenarten in ihrer Verschiedenartigkeit erleben und kennenlernen zu können. Gegenwärtig leben 52 Menschenaffen – 12 Bonobos, 6 Flachlandgorillas, 26 Schimpansen und 8 Orang-Utans in Pongoland.

Zoo Basel 31.03.2021
Neues Liebespaar bei den Störchen
Die Partnerin des vor einem Jahr verstorbenen Senderstorches «Lenny» hat einen neuen Partner gefunden. Anfang März dieses Jahres wurden sie im Zoo Basel beim Nestbau beobachtet. Seither sitzen sie zusammen im Nest und klappern um die Wette. Die Störche im Zoo Basel sind zurzeit sehr aktiv. Sie bauen Nester, balzen lautstark und die ersten Eier wurden bereits in den Horsten gesichtet. Mittlerweile sind bereits 34 Horste besetzt. Ein Pärchen fällt dabei besonders auf. Der Senderstorch namens Yumna hat sich mit einem Weibchen zusammengetan. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um die frühere Partnerin des berühmten Senderstorches Lenny handelt. Laut Tierpfleger Markus Bracher, der die Störche im Zoo Basel jedes Jahr genauestens beobachtet, bahnte sich bei Yumna und Lennys Ex-Partnerin bereits letztes Jahr eine Beziehung an. Nach wenigen Tagen Äste herumtragen seien sie jedoch wieder weggeflogen. Jetzt sieht es vielversprechend aus. Seit einigen Wochen sieht man Yumna mit dem Weibchen zusammen in einem Nest. Risikoreicher Storchenflug Vor gut einem Jahr wurde bekannt, dass Senderstorch Lenny nicht mehr am Leben ist. Das Team von BirdLife Spanien vermutete, dass der Storch von einem Steinadler erbeutet wurde. Nicht nur die Besucher und Mitarbeiter des Zoo Basel vermissten Lennys Ankunft im Zolli aus dem Winterquartier, auch sein Weibchen wartete vergebens auf die Rückkehr ihres Partners. Ab August treten die Störche ihre Reise in Richtung Afrika ins Winterquartier an. Auf diesem langen Weg begegnen sie manchen Gefahren, wie für sie unsichtbare Stromleitungen. Nur rund 10 Prozent der Jungstörche kommen im nächsten Jahr nach Mitteleuropa zurück. Auch die Aufzucht der Jungen ist mit vielen Risiken verbunden. Wetterumschläge sind fatal für die frisch geschlüpften Störche. Unerfahrene Jungstörche geben den Horst auch oft nach einigen Wochen wieder auf. Im Zolli ist man aber zuversichtlich, dass es mit den aktuell 34 besetzten Horsten wie letztes Jahr zu vielen erfolgreichen Aufzuchten kommen wird. Yumna ist ein Männchen? Wer das Storchentreiben in den letzten Jahren mitverfolgt hat, wird sich vielleicht wundern, dass Yumna eine Partnerin hat, denn bis vor einem Jahr glaubte man im Zolli, es handle sich bei Yumna um ein Weibchen. Yumna ist mit einem Sender ausgestattet, dieser funktioniert jedoch seit Jahren nicht mehr.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 31.03.2021
Kein Aprilscherz: Wilhelma hält jetzt Border-Leicester-Schafe Ohren gespitzt: Wunderliche Neuzugänge auf Schaubauernhof
Zu Ostern ist die Wilhelma immer für etwas Neues gut. Die ersten Lämmchen stellen sich bei den Kamerunschafen ein. Weitere Jungtiere werden bald folgen. Daneben wartet der Schaubauernhof des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart aber auch mit einer neuen Attraktion auf: Wie ein leibhaftiger Aprilscherz zeigen sich im ehemaligen Gehege der Trampeltiere die während des winterlichen Lockdowns dort eingezogenen Neuzugänge. Als wären Osterlamm und Osterhase eine denkwürdige Liaison eingegangen, schaut aus dem wolligen Schafsfell ein markantes weißes Gesicht hervor, von dem lange Ohren wie Hasenlöffel senkrecht nach oben stehen. Ihre Lauscher stellen die sogenannten Border-Leicester-Schafe schon seit dem 18. Jahrhundert auf. Die Rasse wurde in der englischen Grafschaft Northumberland an der Grenze (englisch: border) zu Schottland erzüchtet und 1767 anerkannt. Sie war aus Kreuzungen mit Schafen aus Leicestershire entstanden. Ziel war es, ein fleischbetontes Schaf zu züchten, dessen Wolle zugleich noch gut zu verarbeiten war. Das Haustier mit doppeltem Nutzen wurde jedoch nicht in großer Zahl gehalten, sondern diente in erster Linie dazu, durch Einkreuzen die damals auf der britischen Insel verbreiteten Herden von einfachen Landschafen ertragreicher zu machen. Zu diesem Zweck wurde die Rasse auch exportiert. Deshalb gibt es sie mittlerweile in rund 60 Ländern, aber nirgendwo ist sie häufig zu finden. Zu den prominentesten Züchtern der Anfangszeit gehörte George Washington. Von 1789 bis 1797 erster Präsident der gerade gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika, legte er sich für seinen Landsitz Mount Vernon südlich der Hauptstadt eine kleine, aber damals viel bewunderte Border-Leicester-Herde zu. Mit bis zu 150 Kilo bei den Böcken gehört die Border-Leicester-Rasse zu den größten Kalibern unter den Schafen. Auch ihr welliges und glänzendes Haar macht sie beliebt. Das skurrile Aussehen durch die originellen Stehohren und die Ramsnase mit der nach außen gewölbten Stirn-Nasen-Partie stellte dagegen nur einen zufälligen Effekt dar. Bei der Nutztierzucht fand dieser anfangs kaum Beachtung. Erst in der modernen Hobbyzucht haben Liebhaber dieses Merkmal stärker betont. Die vier Tiere der Wilhelma kamen alle 2020 bei einem deutschen Züchter auf die Welt. Untergebracht ist das Quartett aus einem Bock und drei Weibchen auf dem ehemaligen Kamel-Gehege vor dem Bauernhof. Die Trampeltiere sind vergangenen Sommer von dort auf die neue Anlage für Asiatische Huftiere umgezogen, wo sie jetzt zusammen mit Yaks zu sehen sind.

Tierpark Nordhorn 30.03.2021
Osterzeit ist Jungtierzeit im Tierpark Nordhorn! Viele Lämmer geboren, junge Küken in der Kükenschau und vieles mehr
Pünktlich zu Ostern kommen im Familienzoo bei den vielen Schaf- und Ziegenrassen die Lämmer zur Welt. Für uns im Tierpark beginnt damit der Frühling, auch wenn es in diesem Jahr zur Geburt der ersten Lämmer im Februar noch ganz schön tiefer Winter war. Den Anfang haben die Bentheimer Schafe und die Jakobschafe gemacht. Während letztere 7 zuckersüße schwarz-weiße Lämmer zur Welt brachten, wurden bei den Bentheimer Schafen im Tierpark gleich 18 Lämmer geboren. Sie tollen mit ihren Müttern teilweise in der großen Vechtewiese herum, aber einige von ihnen sind ganz aus der Nähe in der Remise am Vechtehof zu sehen. Ende Februar und Anfang März brachten die Zackelschafe dann 4 süße, lockige Lämmer zur Welt. Der Bock bei dieser ungarischen Schafrasse hat beeindruckend lange, in sich gedrehte Hörner, die weit zur Seite abstehen. Auch die weiblichen Tiere tragen hier Hörner, die jedoch deutlich kleiner ausfallen. Besonders süß und zahlreich ist der Nachwuchs in diesem Jahr bei den Zwergziegen am kleinen Bauernhof ausgefallen. Gleich zwei der Weibchen haben Drillinge zur Welt gebracht! Insgesamt turnen somit 12 junge Ziegenlämmer über die neuen Klettermöglichkeiten in der Ruhezone, oder machen mit ihren Müttern einen Ausflug in den Streichelbereich. Bei den Ouessantschafen und den Niederländischen Landziegen wird der Nachwuchs quasi tagtäglich erwartet. Auch hier soll es um Ostern herum soweit sein. Genau wie die Lämmer untrennbar mit Ostern verbunden sind „Eier“. Im ehemaligen Putenstall bei der Treckerremise können die Zoobesucher frisch aus dem Ei geschlüpfte Küken verschiedener Rassen bewundern. Ausgeblasen und bunt bemalt schmücken Eier zu Ostern so manch einen Eierstrauch oder –baum. Er ist ein Symbol für die Wiedergeburt der Natur und kündigt somit den Anfang des Frühlings an. Übrigens – je größer und farbenfroher der Ostereierbaum ist, desto mehr Gesundheit und Erfolg wird der entsprechenden Familie in der naheliegenden Zukunft beschert. Der Eierbaum am Vechtehof im Tierpark ist auf alle Fälle ein echter Hingucker der Freude auf das bevorstehende Osterfest macht. Im Tierpark fällt dies aufgrund der Coronapandemie etwas anders aus als sonst, vor allen Dingen durch die Begrenzung der Besucheranzahl. Der Tierpark ist aktuell von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Für einen Besuch muss jeder Gast im Internet ein Ticket für den Vor- oder Nachmittag bestellen. Das geht aufgrund der schwankenden Inzidenzzahlen immer nur aktuell für den nächsten Tag. Im Laufe des Vormittags werden im Onlineshop des Tierparks die Karten für den Folgetag freigegeben und können dann bestellt werden. Für Jahreskarteninhaber kostet das Reservierungsticket 2 Euro. Dafür bekommt man am Eingang eine Futtertüte im gleichen Wert gratis! Eine Reservierung auf anderem Wege als über den Onlineshop ist nicht möglich! Der Tierpark hat aufgrund der aktuellen Situation seine Besucherkapazität sehr stark begrenzt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 30.03.2021
Endlich da Junge Roter Panda-Dame aus den Niederlanden im Naturschutz-Tierpark Görlitz- Zgorzelec eingezogen
„Die ist ja wunderschön“, lautete die erste Reaktion einer Tierpark-Mitarbeiterin beim Eintreffen des jungen Pandaweibchens vergangene Woche. Dieser Ausruf lieferte eine Steilvorlage für die anstehende Namensgebung. Und so wurde die kleine Schönheit auf den Namen Zayah getauft. Ein gängiger tibetischer Mädchenname und die direkte Übersetzung von „wunderschön“. Die im Juni letzten Jahres im niederländischen Zoo Alphen geborene Zayah ist die Nachfolgerin der vor einem Jahr überraschend verstorbenen Nima. Im vergangenen Herbst hat auch Nimas letztes Jungtier Görlitz in Richtung Luxemburg verlassen. Seitdem lebte Pandamann Metok allein. Auf die neue Partnerin reagierte er zunächst mit einem überraschten Knurren. Die im Freiland einzelgängerisch lebenden Tiere tolerieren sich mittlerweile, ein stärkeres Interesse füreinander werden sie allerdings erst in der nächsten Paarungssaison, also im kommenden Winter entwickeln. Im Görlitzer Tierpark wurden bislang 20 Rote Pandas geboren und aufgezogen. „Wir hoffen, dass Zayah die Erfolgsgeschichte der Pandazucht im Naturschutz-Tierpark Görlitz fortführt“, so Kuratorin Catrin Hammer. Experten gehen davon aus, dass in den zentralasiatischen Herkunftsgebieten weniger als 2500 der charismatischen Katzenbären leben. Lebensraumzerstörung, illegale Jagd, Handel und durch Haustiere übertragene Krankheiten lassen die Wildpopulationen ständig schrumpfen. Im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, in dem auch der Görlitzer Tierpark seit vielen Jahren mitwirkt, werden derzeit etwa 400 der hauptsächlich von Bambus lebenden Raubtiere gemanagt. Auch vor Ort setzt sich der Zoo gemeinsam mit dem Red Panda Network für den Schutz der Roten Pandas ein und bietet dafür Naturschutz-Patenschaften an (naturschutz-patenschaft.de).

Tiergarten Schönbrunn Wien 30.03.2021
Liebevolle Ersatzeltern für kleines Bartgeier-Küken
Kurz vor der „Osterruhe“ erfreut der Tiergarten Schönbrunn mit einer rührenden Geschichte: Das Bartgeier-Pärchen im Wiener Zoo hat ein Küken adoptiert. Geschlüpft ist das Kleine am 25. Februar in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee. Von dort aus koordiniert die „Vulture Conservation Foundation“ die Bartgeier-Zucht für ganz Europa. Der Bartgeier wurde in den Alpen im vorigen Jahrhundert ausgerottet. Seit über 30 Jahren läuft ein erfolgreiches, länderübergreifendes Wiederansiedlungsprojekt. „Für uns zählt jedes Küken. In der Wildbahn überlebt bei Zwillingen nur ein Küken. Mithilfe von Zoos und Zuchtstationen retten wir das andere, indem wir es innerhalb des Europäischen Zuchtprogramms an Ammeneltern übergeben“, so Hans Frey, wissenschaftlicher Leiter der Eulen- und Greifvogelstation. Für das noch namenlose Küken aus Haringsee wurden im Tiergarten Schönbrunn passende Eltern gefunden. „Unser Pärchen hat früher eigenen Nachwuchs gehabt. Mittlerweile sind die beiden Vögel bereits sehr alt. Ihre Eier waren heuer, wie teils auch schon in den vergangenen Jahren, unbefruchtet. Da sie sehr erfahrene und fürsorgliche Eltern sind, wurden sie vom Zuchtnetzwerk als Ammeneltern ausgewählt“, erzählt Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Die beiden Ersatzeltern machen ihre Sache, wie erwartet, sehr gut. „Als wir ihnen das Küken vorsichtig ins Nest gelegt haben, haben sie es sofort angenommen. Sie füttern und wärmen es abwechselnd. Über dem Nest ist eine Kamera installiert, damit wir die Aufzucht beobachten können,“ erklärt Tierpflegerin Regina Riegler. Derzeit passt der Nachwuchs größenmäßig noch in eine Hand. Doch für das kleine Küken gibt es bereits große Pläne: Es soll in der Wildbahn wiederangesiedelt werden. Bis dahin muss es aber noch ordentlich wachsen. Als nächster Schritt werden Blutproben genommen, um das Geschlecht des Kükens zu bestimmen. Aus dem ganzen Zucht-Netzwerk werden dann zwei bis drei Vögel ausgesucht, die vom Alter, von ihrer DNA und vom Geschlecht zusammenpassen. Noch bevor die Vögel flügge werden, werden sie in ein gemeinsames Nest in der Wildbahn gebracht. Über Rutschen, ohne Kontakt zu Menschen, werden sie gefüttert, bis sie selbstständig sind. So werden sie Schritt für Schritt auf ein Leben in der Wildbahn vorbereitet, bevor sie sich in die Lüfte erheben.

Tiergarten Kleve 29.03.2021
Ostern im Tiergarten
Frühlingshaftes Wetter, zahlreiche Lämmer und große Straußeneier machen die diesjährigen Osterferien zu einem besonders tierischen Erlebnis: Über 50 junge Schafen und Ziegen tollen derzeit durch ihre Anlagen im Tiergarten Kleve und freuen sich über viele kleine und große Besucher. Passend zur Osterzeit legen auch die neuen Blauhalsstrauße ihre ersten Eier, die deutlich größer als normale Ostereier sind. „Als größter Vogel der Welt legt der Strauß auch die größten Eier“, berichtet Dietmar Cornelissen, stellvertretender Tiergartenleiter. „Ein Straußenei wiegt rund 1,5 kg und entspricht dem Volumen nach etwa 25-30 Hühnereiern.“ Wer jetzt jedoch auf Nachwuchs hofft, hofft vergeblich. „Leider konnten wir bei unseren Straußen Harry und Hermine keine Paarung beobachten und die Eier waren leider alle unbefruchtet.“, so Cornelissen, der aber die Hoffnung auf junge Straußenküken nicht aufgibt. „Derzeit suchen wir nach einer zweiten Henne für unseren Harry. Da Strauße in Afrika auch im Harem leben, hoffen wir, dass mit einer zweiten Henne die Zucht dieser faszinierenden Vögel auch bei uns gelingt.“ Doch nicht nur die Strauße sind neu im Tiergarten Kleve. Auch drei Große Maras sind im März in den Zoo an der Tiergartenstraße gezogen. „Große Maras werden auch Pampashasen genannt, weil sie im Sitzen und bei der Flucht ein wenig an Hasen erinnern. Doch tatsächlich haben sie mit Hasen gar nichts zu tun und sind eher mit Meerschweinchen verwandt“, erklärt Tiergartenleiter Martin Polotzek. Maras können bei Gefahr bis zu 45 km/h schnell laufen und hoppeln dabei teilweise so wie Hasen. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, der Pampas Südamerika, sind die possierlichen Nager mittlerweile „potenziell gefährdet“, weil sie zunehmend von eingeschleppten Kaninchen oder immer größer werdenden Weideflächen für Rinder verdrängt werden. Im Tiergarten Kleve lebt das Mara-Trio Cuja, Dona und Thon, die sich in ihrer über 1.000 Quadratmeter großen Anlage schon bestens eingelebt haben. Wer Harry, Hermine, Cuja, Dona und Thon besuchen möchte, kann das täglich zwischen 9 und 18 Uhr machen, denn der Tiergarten Kleve bleibt weiterhin für BesucherInnen geöffnet. Alle Gäste müssen ihren Besuch vorab unter www.tiergarten-kleve.de anmelden. Für Personen ohne Internet besteht die Möglichkeit, sich dienstags zwischen 9 und 11 Uhr telefonisch unter der 02821 26785 für einen Tiergartenbesuch zu registrieren. Im gesamten Tiergarten gilt Maskenpflicht (auch für schulpflichtige Kinder). Ein negativer Corona-Schnelltest ist nicht erforderlich.

Tierpark + Fossilium Bochum 29.03.2021
Tierische Osteraktion – Der Tierpark + Fossilium Bochum bringt kommentierte Tierfütterungen ins Wohnzimmer seiner Besucher:innen
Welchem schwergewichtigen Tierparkbewohner läuft beim Anblick eines Salatkopfes das Wasser im Mund zusammen, bei welchen quirligen Raubtieren gelten Mehlkäferlarven als Leibgericht und welches Quartett schwimmt für frischen Fisch pfeilschnell durchs Wasser? Diese und viele weitere Fragen rund um die Ernährung und das Leben seiner rund 4.000 Schützlinge beantwortet der Tierpark + Fossilium Bochum in seiner neuen Osteraktion „Tierfütterungen to-go“! In der ersten Woche der Osterferien veröffentlicht der Tierpark auf seiner Homepage jeden Tag ein neues Video mit einer kommentierten Tierfütterung. Hautnahe Tieraufnahmen ermöglichen unmittelbare Einblicke, während die Zoobegleiter:innen der Zooschule spannende Tierfakten und lustige Anekdoten verraten. Mit dem Kauf eines Videos können Tierfreundinnen und Tierfreunde das Zooerlebnis in die eigenen vier Wände holen und gleichzeitig ihren Tierpark in der Corona-Krise unterstützen. Alle Videos und weitere Informationen gibt es unter https://www.tierpark-bochum.de/tierfuetterung-to-go.

Zoo Hannover 29.03.2021
Raus aus dem Beutel – raus aus der Höhle Wombat-Nachwuchs erobert das „Outback“ im Erlebnis-Zoo Hannover
Es gibt kein Halten mehr: Das Nacktnasenwombat-Jungtier im Erlebnis-Zoo Hannover hat den Beutel seiner Mutter Maya endgültig verlassen und streckt seine nackte Nase neugierig jetzt immer öfter auch aus der Höhle im „Outback“, der Australienlandschaft im Zoo. Ganz dicht seiner Mutter folgend, hat der kleine Wombat sogar schon kurze Ausflüge aus der Höhle bis zum Futternapf unternommen! „Das Jungtier wird immer selbständiger, bleibt aber noch ganz dicht bei der Mutter“, erzählt Tierpfleger Carsten Heinß. Am liebsten läuft das Kleine unter dem Bauch von Mutter Maya, die ihre kurzen Beine dann ganz lang machen muss. Aber auch kleine Kanten und Hügel kann das Jungtier schon erklimmen: „Es hat jetzt schon sehr viel Kraft“, so der Tierpfleger stolz. Ein wenig unbeholfen ist das Jungtier aber immer noch: „Wenn es seine Mutter nachahmt und sich auf Wombat-Weise mit den Hinterpfoten kratzen will, ist es noch recht tollpatschig und kippt schon mal zur Seite“, schmunzelt der Tierpfleger. In den Beutel passt das etwa zwei Kilo schwere Jungtier nicht mehr, es wird aber immer noch gesäugt. Zum Trinken legt sich das Kleine daher bäuchlings neben seine Mutter, den Kopf Richtung Beutel, der bei Wombats nach hinten geöffnet ist, und zieht den Beutel mit seinen Vorderpfoten auf. „Dann hört man das Schmatzen“, berichtet Heinß. Und Mutter Maya hält derweil schützend ihre Vorderpfote über ihr Jungtier. Während der kalten Winterwochen war das Kleine im warmen Stroh immer öfter aus dem Beutel geklettert und hatte vorsichtig die Umgebung erkundet. Kaum wurde es wärmer, zog Maya aus dem Stall zurück in ihre tiefe, selbstgegrabene Höhle am Hang im Outback – ihr Jungtier im Gepäck. „Jetzt sehen wir die beiden oftmals nur noch bei der Fütterung, wenn die beiden aus ihrer Höhle zum Futternapf klettern“, so Heinß, „auch wenn das Jungtier noch gesäugt wird, nagt es trotzdem schon an Petersilie und an Süßkartoffeln.“ Mittlerweile steht auch das Geschlecht des Jungtieres fest: es ist ein Männchen. Einen Namen für den kleinen Wombat wird der Erlebnis-Zoo über die sozialen Medien suchen. Wombat-Wimmelpatenschaft Wombat-Pate werden! Wer eine Spendenpatenschaft für den kleinen Nacktnasenwombat-Nachwuchs übernehmen oder verschenken und den Erlebnis-Zoo Hannover damit in dieser herausfordernden Zeit unterstützen möchte, findet alle Informationen unter www.erlebnis-zoo.de/wombatpatenschaft. Hintergrund: Das zweijährige Tasmanische Nacktnasenwombat-Weibchen Maya kam im Dezember 2019 aus dem Zoo Budapest in den Erlebnis-Zoo. Dort traf sie auf das vierjährige Männchen Kelly aus Kopenhagen. Die beiden verstanden sich nach einer kurzen Kennenlernphase sehr gut, teilten schon bald die Schlafhöhle miteinander. Das Jungtier ist für beide der erste Nachwuchs. Das letzte Jungtier bei den Nacktnasenwombats im Erlebnis-Zoo kam 1993 zur Welt. Die Trächtigkeit bei Nacktnasenwombats beträgt etwa 22 Tage. Danach verbringt das Jungtier noch etwa sechs bis sieben Monate im Beutel der Mutter. Tasmanische Nacktnasenwombats sind die kleinere Unterart der Nacktnasenwombats. Maya und Kelly sind die einzigen Vertreter ihrer Unterart in ganz Deutschland! Steckbrief Tasmanischer Nacktnasenwombat (Vombatus Ursinus Tasmanienses) Herkunft: Australien (Tasmanien), Feucht- und Trockenwälder Nahrung: Gräser, Kräuter, Pilze, Wurzeln Größe: 70 bis 115 cm lang Gewicht: 22 bis 39 kg Erreichbares Alter: bis 26 Jahre in menschlicher Obhut Tragzeit: 22 Tage + 6 bis 7 Monate Beuteltragezeit, Geburtsgewicht 2 Gramm

Ein Hin und Her … welcher Zoo geöffnet hat und was es bei einem Besuch zu beachten gibt findet man auf den entsprechenden Webseiten.

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