Zoopresseschau

Zoo Osnabrück 12.03.2021
Zoo Osnabrück vorerst weiterhin geöffnet – Onlineanmeldungen gültig
Droht Schließung am Dienstag wegen 7-Tage-Inzidenz? Nachdem am heutigen Freitag der 7-Tage-Inzidenzwert in der Stadt Osnabrück auf über 100 gestiegen ist, hofft der Zoo Osnabrück ab dem kommenden Dienstag nicht wieder schließen zu müssen. Die Entscheidung hierzu fällt am Montag. Bis dahin sind alle Onlineanmeldungen weiterhin gültig und der Zoo geöffnet. Sollte der Zoo schließen müssen, bleiben die meisten reservierten Zeitfenster bestehen und können genutzt werden, sobald der Zoo wieder geöffnet hat. „Wir müssen aktuell noch abwarten, wie die 7-Tage-Inzidenz am Montag aussieht, aber die erneute Schließung wäre für uns ein großer Schlag ins Gesicht“, bedauert Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. Die Stadt Osnabrück hat am Freitagnachmittag bereits angekündigt, dass Einrichtungen wie der Zoo ab Dienstag wieder geschlossen werden müssen, wenn der Wert drei Tage über 100 bleibt. „Wir, das Zoo-Team, haben uns alle über die Öffnung am vergangen Montag so gefreut und haben beobachtet, wie froh auch die Besucher, insbesondere die Kinder, waren die Tiere zu besuchen und hier durch den Wald zu toben. Wenn wir die Tore wieder schließen müssen, tut uns das im Herzen, aber auch im Geldbeutel weh.“ Durch den Lockdown im Frühjahr 2020 sowie im Winter 2020/2021 hatte der Zoo bereits 2,5 Millionen Euro Verlust gemacht. Zwar konnte er viel durch Spenden, Patenschaften oder Unterstützung durch Kommune und Land auffangen. „Aber wir haben wirklich große Sorge, dass uns das diesjährige Ostergeschäft komplett wegbricht, da die Inzidenzzahl für sieben Tage unter 100 liegen muss, bevor wir wieder öffnen dürfen. Die Osterferien starten bereits in zwei Wochen und wenn Ostern für uns ausfällt, wird es richtig eng“, äußert sich Brickwedde. Zoobesuch bis einschließlich Montag möglich – Am kommenden Wochenende und am Montag können die Besucher auf jeden Fall den Zoo noch genießen. Alle Onlineanmeldungen sind bis zur eventuellen Schließung am Dienstag gültig. „Wir haben uns natürlich bereits Gedanken gemacht, wie wir mit den Reservierungen umgehen, sollten wir tatsächlich am Dienstag schließen müssen. Ist das der Fall, werden die Onlineanmeldungen immer nur für die nächsten sieben Tage verfallen. Diese Kunden werden wir per E-Mail informieren. Reservierungen über dieses Zeitfenster hinaus bleiben bestehen. Wir wissen ja auch, dass so viele gerne kommen möchten und möchten den Menschen gerne etwas Schönes in Aussicht stellen“, so Christina Bunde, Kassenleiterin. Seit der Öffnung am vergangenen Montag arbeitete der Zoo mit einer Besucherobergrenze von 2.000 Besuchern am Tag und 225 Besuchern pro Stunde sowie mit einer Onlineanmeldung. Von Montag bis zum heutigen Freitag hatten 8.900 Menschen den Zoo trotz mäßigem Wetter besucht. Von Samstag bis Montag erwartet der Zoo 4.800 Besucher. Während die Zeitfenster am Samstag und Sonntag bereits ausgebucht sind, sind für Montag noch Anmeldungen möglich. Zoos als Outdooreinrichtungen öffnen – Eine weitere große Hoffnung des Zoos ist, dass Zoologische Gärten als Outdoor-Einrichtungen von der Landesregierung noch einmal anders eingestuft werden. „Wir haben im Zoo mit 23,5 Hektar so viel Platz, arbeiten mit Besucherobergrenzen sowie mit Hygienekonzept für viel Abstand im Kassenbereich und haben auch beobachtet, dass die Besucher sehr diszipliniert sind. Deswegen fordern wir die regionale Politik auf, sowohl für die Menschen hier vor Ort als auch für den Zoo, seine Mitarbeiter und seine Tiere, mit den Landespolitikern ins Gespräch zu gehen, um eine Öffnung für Outdooreinrichtungen losgelöst von Inzidenzzahlen zu ermöglichen“, berichtet Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Sowohl für die Gemüter der Menschen als auch für den Erhalt des Zoos für die Region sei dies ein sehr wichtiger Schritt. Der Zoo Osnabrück informiert über die aktuelle Entwicklung auf seiner Homepage und bittet darum zunächst hier nach Informationen zu schauen, da es am Wochenende aufgrund der aktuellen Situation zu einem erhöhten Anrufvolumen kommen kann.

Zoo und Tierpark Berlin 12.03.2021
Lockerungen in Zoo und Tierpark Berlin
Aquarium öffnet exklusiv für Jahreskarteninhaber*innen / Tierhäuser bleiben geschlossen. Rund vier Monate blieben die Türen des Aquarium Berlin geschlossen. Nachdem die neue SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin eine Wiederöffnung unter strengen Vorkehrungen ermöglicht, öffnet das beliebte Ausflugsziel ab dem 13. März 2021 nun wieder – zunächst exklusiv für Jahreskarteninhaber*innen. „Wir freuen uns, mit der Wiederöffnung unseres Aquariums ein kleines Stück Normalität zurückgeben zu können. Schließlich ist das historische Gebäude gerade zur kälteren Jahreszeit ein beliebter Ort“, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Mit der exklusiven Öffnung für unsere Jahreskarteninhaber*innen möchten wir uns zunächst bei unseren treusten Gästen für die Geduld und vor allem den Rückhalt, den wir in den vergangenen Monaten erleben durften, bedanken.“ Besuche sind ausschließlich mit vorheriger Online-Anmeldung über www.aquarium-berlin.de/tickets möglich. Um der aktuellen Hygieneverordnung zu entsprechen, ist die Kapazität des Hauses auf einen Gast pro 40 m² beschränkt. Daher wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Zudem muss bei dem Besuch eine medizinische Maske getragen werden. Eine Wiederöffnung auch für Tageskarten-Gäste ist in Planung und wird derzeit vorbereitet. Die Tierhäuser in Zoo und Tierpark Berlin bleiben vorerst geschlossen. Die nötigen Vorkehrungen für eine Wiederöffnung sind bei diesen Gebäuden nicht ohne Weiteres umzusetzen und müssen stets individuell betrachtet werden. Während einige der Häuser über vergleichsweise enge Gänge und Sackgassen verfügen, gestaltet sich bei anderen die Ein- und Ausgangssituation äußerst komplex. Dennoch werden Möglichkeiten für eine zumindest teilweise Wiederöffnung der Tierhäuser weiterhin geprüft. Das Angebot von Zoo und Tierpark Berlin kann dennoch ein kleines Stück erweitert werden. So finden ab dem 15.03.21 wieder die beliebten Lieblingstierbesuche statt, bei denen Gäste Flusspferden, Riesenschildkröten & Co. ganz nah kommen können. Weitere Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten sind hier zu finden: www.zoo-berlin.de/lieblingstierbesuch bzw. www.tierpark-berlin.de/lieblingstierbesuch. Und auch die Souvenirshops in Zoo und Tierpark Berlin öffnen nach dem neuen „Click & Meet“-Konzept – also nur mit vorheriger Anmeldung – nun täglich zwischen 10:00 und 17:30 Uhr wieder. Anmeldungen sind vorab telefonisch unter 030 81 45 77 013 (Zoo) bzw. 030 81 45 77 021 (Tierpark) oder direkt vor Ort möglich. Sowohl bei den Lieblingstierbesuchen, als auch in den Souvenirshops gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung. Eine Übersicht der jeweils aktuell geltenden Corona-Vorkehrungen in Zoo und Tierpark Berlin ist auch stets unter www.zoo-berlin.de/corona bzw. www.tierpark-berlin.de/corona zu finden.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 12.03.2021
Bären-Kinderspielplatz im Alpenzoo erwacht wieder aus dem Winterschlaf
Aufgrund des schönen Wetters und der warmen Temperaturen, die wir teilweise in den letzten Wochen hatten, wurden die Mitarbeiter des Alpenzoo wiederholt auf die Öffnung des beliebten Bären-Kinderspielplatzes angesprochen. Wir freuen uns nun mitteilen zu können, dass er ab Sonntag, den 14. März wieder für unsere jungen Besucher zugänglich sein wird. Bei aller Freude über die Spielplatzöffnung ersuchen wir unsere Besucherinnen und Besucher auch hier, die allgemein gültigen Corona-Regeln einzuhalten, um einen schönen und sicheren Zooaufenthalt für alle Zoofreunde zu gewährleisten. Das angehängte Foto darf kostenfrei verwendet werden. Als Quelle ist der Alpenzoo zu nennen.

Zoo Leipzig 12.03.2021
Wiedereröffnung verschoben – Zoo Leipzig bleibt zunächst geschlossen
In enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig ist heute Vormittag eine schwere Entscheidung getroffen worden: Der Zoo Leipzig bleibt zunächst geschlossen und wird nicht am kommenden Montag seine Pforten für die Besucher öffnen. „Wir beobachten gemeinsam mit der Stadt Leipzig das Infektionsgeschehen in Sachsen und die steigenden Inzidenzwertemit großer Sorge“, erklärt Prof. Jörg Junhold. Der rasante Anstieg deslandesweiten Wertes, der heute bei 91 steht, lässt das Erreichen der 100er Inzidenz in der kommenden Woche erwarten. Das würdeentsprechend der gültigen Sächsischen Corona-Schutzverordnung die erneute Schließung des Zoos binnen Tagen bedeuten. Angesichts der enormen Logistik hinter dem Zoobetrieb wurde deshalb im Einvernehmen beschlossen, die weitere Entwicklung zu beobachten und die Wiedereröffnung zu verschieben. „Es schmerzt uns extrem, die Pforten am Montag geschlossen zu lassen, aber es ist aus jeder Hinsicht die verantwortungsvollste Entscheidung“, sagt Prof. Junhold. „Die Enttäuschung in unserem Team und bei den Zoofreunden ist groß. “Allerdings sei der Zoo bestens vorbereitet und könne sobald es die Entwicklung der Covid-19-Pandemie erlaube, den Ticketverkauf starten und die Zootore öffnen. Bis dahin können Zoofans weiterhin Gutscheine für den nächsten Besuch erwerben, die dann im Onlineportal in Tickets eingelöst werden können, sobald es losgeht. Mehr dazu auf www.zoo-leipzig.de.

Zoo Heidelberg 12.03.2021
Workshops, Ferienprogramme & Co. im Zoo Heidelberg – Ausgewählte Angebote für 2021 ab sofort buchbar
Kleine und große Tierfreunde können sich im kommenden Jahr auf viele spannende Angebote im Zoo Heidelberg freuen! Aufgrund der noch unsicheren Pandemie-Lage startet der Zoo mit einem kleineren Angebot, hofft jedoch, im weiteren Jahresverlauf noch mehr Workshops, Aktionen und Co. anbieten zu können. Ab 12.03.2021 gibt es im Vorverkauf Tickets für ausgewählte Veranstaltungen: Wie wäre es mit einer Teilnahme beim Sommer-Ferienprogramm oder bei einem spannenden Workshop rund um die Themen Tiere, Natur und Artenschutz. Wertgutscheine, die für ein beliebiges Angebot eingesetzt werden könne, sind ebenfalls erhältlich. „Wir haben für das kommende Jahr ein tolles und vielfältiges Programm auf die Beine gestellt – natürlich weiterhin mit einem guten Hygienekonzept, Abstandsregelung und verringerter Gruppengröße. Das ist natürlich eine große Herausforderung für unser Team, aber es lohnt sich, denn langweilig wird es auf keinen Fall!“, berichtet Zoopädagogin Daniela Beckert. Gestartet wird mit einem reduzierten Angebot, das schrittweise an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wird. Vielfältige Workshops rund um die Themen Tiere, Natur und Technik werden für Abwechslung sorgen: Beim Schnupper-Workshop „Schlange, Schildkröte und Co“ erfahren die Teilnehmer Spannendes rund um Reptilien. Ein buntes Ferienprogramm ist ebenfalls geplant: Die Kinder und Jugendlichen haben während der Ferien unter anderem die Möglichkeit, ausgewählten Zootieren hautnah zu begegnen, zu spielen und zu basteln, in die Rolle eines Tierpflegers zu schlüpfen oder sich forschend-entdeckend mit der Natur zu beschäftigen. Im Vorverkauf, der am 12. März 2021 startet, können zunächst Tickets für die Workshops ab Juli sowie Tickets für die Ferienprogramme in den Pfingstferien und in den Sommerferienerworben werden. „Bei allen Angeboten planen wir zunächst mit kleinen Gruppen. Sofern es die Lage zulässt, können wir die Gruppengröße vielleicht etwas ausweiten und mehr Plätze anbieten“, erklärt Beckert. Im Jahresverlauf werden weitere Termine für Angebote im Labor, für Workshops und vieles mehr hinzukommen. Informationen dazu können ebenso der Website oder den sozialen Medien entnommen werden. Reservierungen für Rundgänge, Kindergeburtstage oder Junggesellinnenabschiede können ebenfalls getätigt werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, jederzeit einen Wertgutschein zu erwerben, der dann im Jahresverlauf für die Angebote eingelöst werden kann. Vorverkauf & Kontakt – Eine Übersicht über alle Termine finden Sie unter www.zooschule-heidelberg.de. Tickets für Ferienprogramme und Workshops sind an der Zoo-Kasse erhältlich. Sollte ein Angebot aufgrund der Pandemie nicht stattfinden können, ist eine kostenlose Stornierung möglich. Die Teilnehmergebühr wird in diesen Fällen entweder als Rückzahlung oder als Gutschein ausgegeben. Weitere Anfragen, sowie Terminreservierungen für Kindergeburtstage und Rundgänge können per Mail an info@zooschule-heidelberg.de gestellt werden. Zudem steht montags von 13-16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 10-12 Uhr und von 13-16 Uhr eine Telefon-Sprechstunde unter 06221 645532 zur Verfügung

Tierpark Nordhorn 12.03.2021
Neue Bewohner auf der Afrikaanlage Bedrohte Litschi-Wasserböcke im Tierpark Nordhorn eingezogen
Auf der Afrikaanlage im Herzen des Familienzoos lebten bisher Böhm-Steppenzebras, Marabus und Helmperlhühner einträchtig zusammen. Die Afrika-WG wird nun um eine hübsche und zugleich hochbedrohte Antilopenart erweitert. So zogen bereits vor einigen Wochen drei Kafue-Litschi Wasserbockweibchen aus dem Serengetipark Hodenhagen in die Grafschaft Bentheim. Die ziemlich scheuen Damen verbrachten zunächst einige Zeit im Stallgebäude und durften dann einen abgetrennten Teil der Außenanlage in Ruhe kennenlernen. Immer unter strenger Beobachtung der Zebras, die zunächst durch einen Zaun von den Neuzugängen getrennt sind, aber schon bereits in Schnupper- und Sichtkontakt treten konnten. Vor kurzem kam nun ein Männchen aus dem tschechischen Prag nach Nordhorn. Die langen, geschwungenen Hörner sind sein Markenzeichen. Er durfte, wie die Damen zuvor, Stall und Außenanlage zunächst ebenfalls auf eigene Faust erkunden. Dieses langsame und behutsame Eingewöhnen neuer Tiere ist vor allen Dingen bei den scheuen Antilopen extrem wichtig. Bei Gefahr oder Erschrecken ergreifen die sprunggewaltigen Tiere die Flucht und machen dabei auch gelegentlich vor Zäunen nicht Halt. Um Verletzungen zu vermeiden, lässt man daher allen Tieren Zeit, die Gegebenheiten ihrer neuen Heimat ganz in Ruhe und bis ins Detail zu erkunden. Sie wissen dann wo Rückzugsräume sind, oder wo sie ihren Stall finden und verhalten sich dann deutlich entspannter. Die Zusammenführung von Bock und Weibchen fand in der vergangenen Woche unter genauer Beobachtung statt. „Wir sind sehr froh, dass alles ruhig und entspannt geklappt hat und die Gruppe nun komplett ist!“ so Kurator und Inspektor Dr. Dirk Wewers. „Spannend wird nun noch einmal die Zusammenführung mit den übrigen Bewohnern der Afrikaanlage! Wir wollen das nach Möglichkeit noch vor Ostern in Angriff nehmen, so dass unsere Besucher dann hoffentlich alle Tiere zusammen beobachten können,“ wagt Dirk Wewers einen vorsichtigen Ausblick. Kafue-Litschi Wasserböcke sind eine afrikanische Antilopenart, die zu den Wasserböcken gehört und die, wie dieser Name bereits vermuten lässt, sehr gut an das Leben am Wasser angepasst sind. Sie können gut schwimmen und leben an Schwemmebenen und jahreszeitlich überfluteten Sümpfen. Der Kafue-Litschi Wasserbock kommt dabei ausschließlich in den Schwemmebenen des Kafue-Flusses in Zentral Sambia vor und hat damit ein extrem kleines Verbreitungsgebiet. Die Tiere werden wegen ihres Fleisches und ihrer Hörner, die als Trophäe gehandelt werden, gejagt. Da es zusätzlich immer weniger Feuchtgebiete gibt, ist ihr Bestand in der Natur stark gefährdet. Man schätzt, dass es vom Kafue-Litschi Wasserbock nur noch ca. 20.000 Tiere gibt. 1930 lebten noch 250.000 Tiere in Sambia, aber ihr Bestand ist in den letzten 100 Jahren um über 90% geschrumpft und er nimmt weiter ab. Die Individuen in den Zoologischen Gärten werden daher in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt und die Verteilung und Zucht der Tiere somit von zentraler Stelle europaweit koordiniert. Auch in Nordhorn hofft man als Beitrag zur Arterhaltung nun natürlich auf Nachwuchs auf der Afrikaanlage. Der Familienzoo ist seit dem 8. März wieder für Besucher geöffnet. Für einen Besuch ist der Kauf eines Onlinetickets für den Vormittag oder Nachmittag erforderlich. Alle erforderlichen Details sind auf der Homepage des Familienzoos unter www.tierpark-nordhorn.de zu finden. Tickets können im Onlineshop unter https://shop.tierpark-nordhorn.de/ erworben werden.

Tiergarten Nürnberg 12.03.2021
Tiergarten beendet Haltung der Flachlandtapire
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg gab am Mittwoch, 10. März 2021, den letzten in Nürnberg gehaltenen Flachlandtapir an den Zoo Schmiding in Österreich ab. Damit endet die Haltung dieser Tierart in Nürnberg. Nachdem 2020 der seinerzeit älteste weibliche Flachlandtapir im Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gestorben ist, ging nun das Männchen weg. In Schmiding lebt es zusammen mit einem jungen Weibchen in einer neugebauten Anlage. Das Männchen Poroto wurde im Dezember 2007 im Tierpark Hagenbeck geboren. Es lebte seit Dezember 2009 in Nürnberg, um dem hochbetagten Flachlandtapir-Weibchen Daisy Gesellschaftzu leisten. In der Tapirhaltung behält der Tiergarten Nürnberg seinen Fokus auf der Haltung der aus Südostasien stammenden Schabrackentapire. Für diese stark gefährdete Tierart koordiniert der Tiergarten das EEP. Mittelfristig wird der gesamte Tierbestand des im oberen Drittel des Tiergartens gelegenen Tropenhauses umstrukturiert. Werden dort aktuell überwiegend nichtbedrohte Arten aus Nord-und Südamerika gehalten, sollen zukünftig nur noch bedrohte Arten aus Südostasien gehalten werden. Auch Hirscheber werden wieder zum Tierbestand gehören. Südostasien ist einer der sogenannten Biodiversitäts-Hotspots. Dort ist das Tier-und Pflanzenleben besonders vielfältig. Gleichzeitig zerstört der Mensch dort auch sehr viele Lebensräume und die Arten sind im Begriff, für immer zu verschwinden. Jede Tierart, die ausstirbt, verringert die Vielfalt in der Natur und es geht ein Stück des Ökosystems verloren. Der Tiergarten Nürnberg engagiert sich für den Artenschutz, auch in der Koalition #UnitedforBiodiversity der EU-Kommission

Tierpark Weeze 11.03.2021
Kinder dürfen wieder Tiere erleben!
Ab Montag, 15. März öffnet der Tierpark Weeze nach viereinhalb Monaten coronabedingter Schließung wieder seine Pforten für die großen und kleinen Besucher. Durch die aktuelle Coronaschutzverordnung ist der Besuch des Tierparks allerdings wie im vergangenen Jahr mit Auflagen verbunden. Der Besuch des Tierparks ist vorerst von 10 Uhr bis 17 Uhr in zwei Zeitblöcken möglich. Vormittags von 10 Uhr bis 13 Uhr und nachmittags von 14 Uhr bis 17 Uhr. Der Einlass pro Zeitblock ist immer innerhalb der ersten beiden Stunden möglich. Vormittags ist der letzte Einlass um 12 Uhr, nachmittags um 16 Uhr. Die Anzahl der Besucher, die pro Zeitblock den Tierpark besuchen können ist auf 350 begrenzt. Ticketverkäufe sind nur bis zu 5 Tage im Voraus möglich, da wir auf eventuelle Änderungen der Coronainzidenzen und daraus resultierende Konsequenzen flexibel reagieren können müssen. Wer den Tierpark besuchen möchte muss im Onlineshop (shop.tierparkweeze.de) des Tierparks einen kostenpflichtigen Termin vereinbaren. Der Termin kann NUR und ausschließlich online vereinbart werden. Eine Terminvereinbarung via Email oder direkt am Eingang ist NICHT möglich. Wie bereits im vergangenen Jahr wird der Einlass in den Tierpark durch einen Sicherheitsdienst geregelt. Daher wird für den Besuch des Tierparks eine Aufwandsgebühr erhoben. Diese beträgt für Kinder von 3 bis 14 Jahren 3,00 €, für Kinder ab 15 Jahren und Erwachsene 4,00 € und für eine Familie (max. 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder aus dem eigenen Haushalt) insgesamt 10,00 €. „Uns ist bewusst, dass es für unsere Besucher eine Umstellung ist, dass jetzt eine Aufwandsgebühr gezahlt werden muss“, so Tierparkleiterin Marie-Christine Kuypers. „Aber wir müssen den Sicherheitsdienst bezahlen und die Unterhaltung des Onlineshops ist auch für den Tierpark nicht kostenfrei. Wir hoffen natürlich, dass trotz dieser Umstände viele Besucher kommen, so die Tierparkleiterin. „Unsere Tiere vermissen die Besucher schon sehr!“ Am Eingang reicht es aus die Email des Onlineshops mit der bestätigten Zahlung vorzuzeigen, ausgedruckt oder auch auf dem Handy. Die im Tierpark geltenden Coronaregeln erhält jeder Besucher bereits mit der Email des Onlineshops im Anhang. Diese sind unbedingt zu befolgen. Neben alteingesessenen Tierparkbewohnern wie den Poitoueseln, den Alpaka oder den Bentheimer Landschafen wartet auch der Nachwuchs bei den Skudden und den Zwergziegen auf die Besucher. Dabei wollen insbesondere auch die ersten Lämmer wieder von den Besuchern gestreichelt und mit dem Tierparkfutter gefüttert werden. „Wir freuen uns alle, wenn es am Montag endlich wieder losgeht und wir hoffentlich viele Besucher und vor allem die Kinder begrüßen dürfen“ freut sich die Tierparkleiterin.

Osnabrücker Zoo 11.03.2021
Historische Lok im Zoo Osnabrück umgesetzt – Abrissarbeiten für die neuen „Wasserwelten“ beginnen
Zwei Kräne haben am Freitag die historische Lokomotive im Osnabrücker Zoo umgesetzt. Die beliebte Lok wird nun vorübergehend einen neuen Standort erhalten, da am ehemaligen Kinderspielplatz neben der Zoogaststätte die Baustelleneinfahrt für die neuen „Wasserwelten“ entsteht. Auf dem öffentlichen Wanderweg außerhalb des Zoos wird für diese Zeit eine Fußgängerampel eingerichtet. „Es ist zwar noch nicht der Spatenstich für die ‚Wasserwelten‘, aber ein bisschen fühlt es sich so an“, freut sich Michael Wendt, Schatzmeister der Zoogesellschaft Osnabrück e.V., während zwei Kräne, die historische Lok im Zoo Osnabrück vorsichtig anheben. Im Februar konnte die 15 Tonnen schwere Lok zunächst zwei Mal ihren Standort behaupten: Zuerst war sie zu schwer für den Kran, dann verhinderte der starke Schneefall den Umzug. Vergangenen Freitag spielte endlich das Wetter mit und auch die zwei Kräne der Firma August Gründker Bauunternehmen & Bedachungen GmbH, deren Geschäftsführer Ansgar Pohlmann den besonderen Termin betreute, waren leistungsstark genug, um die gusseiserne Lokomotive auf eine kleine Reise zu schicken – eine fünf Meter weite Reise, um genau zu sein. „Die Lok bleibt uns im Zoo erhalten. Sie musste aber ein paar Meter versetzt werden, weil genau dort, wo sie bisher gestanden hat, die Baustelleneinfahrt für die neuen ‚Wasserwelten‘ entsteht“, erklärt Thorsten Vaupel, technischer Leiter im Zoo Osnabrück. Bis Ende April sollen der alte Wasserspielplatz, die Pinguinanlage, das Pelikanbecken und die alten Ententeiche abgerissen werden. „Anfang Mai erfolgt der Spatenstich und dann die Erdbauarbeiten für die neuen Becken“, erklärt Vaupel. „Insgesamt haben wir dadurch sehr viel Schutt und Erde, die abtransportiert werden müssen.“ Damit die großen Lastwagen nicht auf den Besucherwegen durch den Zoo fahren, entsteht die Baustelleneinfahrt an der nordwestlichen Grenze des Zoos. „Leider sind während der Bauarbeiten der Spielplatz mit Hüttendorf, Scooterbahn und der alten Lock nicht erreichbar. Sie bleiben aber alle erhalten und werden nach den Bauarbeiten wieder zum Spielen und Klettern freigegeben“, so Vaupel. Ampelanlage vor dem Zoo – Da die Baufahrzeuge zwischen Zoo und Ameldungstraße beziehungsweise Am Waldzoo ein Stück über den öffentlichen Wanderweg vor dem Zoo fahren müssen, wird vor der Einfahrt eine Ampel aufgestellt, die auf rot schaltet, wenn Baustellenfahrzeuge auf den Weg fahren. „Wir gewährleisten so, dass der Wanderweg sicher bleibt, denn die Einfahrt ist nicht gut einsehbar, sodass selbst die schweren Baufahrzeuge erst relativ spät bemerkt werden könnten“, sagt Vaupel. Für die Besucher im Zoo wird mit den Bauarbeiten einer der ältesten Teile des Zoos vorübergehend nicht betretbar sein. Aber schon im Sommer 2022 sollen die Bauarbeiten für die neuen „Wasserwelten“ abgeschlossen sein und die Besucher können sich auf eine spannende neue Tierwelt im Zoo Osnabrück freuen. Die Seehunde, Humboldt-Pinguine, kalifornischen Seelöwen und Rosa-Pelikane bekommen hier neue Anlagen. „Wir versuchen, dass die Tiere auch während der Bauarbeiten für Besucher zu sehen sind. Aber wir müssen immer im Blick haben, wie die Tiere auf das Baugeschehen reagieren. Für das Tierwohl müssen wir darum flexibel bleiben und das bedeutet, dass sie eventuell vorübergehend weniger gut oder zeitweise auch überhaupt nicht für die Besucher zu beobachten sind“, berichtet Andreas Wulftange, zoologischer Leiter. Bau durch Erbschaftsspenden, Fördergelder und Kredit möglich – Dass die „Wasserwelten“ trotz der anhaltenden Coronakrise gebaut werden können, verdankt der Zoo vor allem einer großzügigen Erbschaft und einer Förderung. „Dank einer Erbschaft über 2 Millionen Euro und einer Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über ebenfalls 2 Millionen Euro, kann der Zoo den Umbau mit einem zusätzlichen Kredit stemmen“, erklärt Christoph Katz, Beisitzer im Präsidium der Zoogesellschaft. Insgesamt 8 Millionen Euro kostet der Bau der etwa 5.000 Quadratmeter großen Themenwelt. „Wenn Wasser ins Spiel kommt, werden Tieranlagen immer sehr teuer. Aber mit den neuen Becken für unsere Pinguine, Pelikane, Seehunde und Seelöwen und neuer Technik sparen wir auch eine Menge Geld“, so Dr. Marco Athen, ebenfalls Beisitzer im Präsidium. Bisher müssen die Becken der Tiere einmal wöchentlich entleert und gereinigt werden. Dank innovativer Filteranlagen wird das bei den neuen Becken nur noch ein bis zwei Mal im Jahr notwendig sein. So spart der Zoo rund 16 Millionen Liter Wasser pro Jahr, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und verbessert zudem natürlich die Haltung seiner Tiere.

Zoo Frankfurt 11.03.2021
Nachwuchs bei den Orang-Utans
Am 9. Februar kam bei den Orang-Utans im Frankfurter Zoo Nachwuchs zur Welt. Für Mutter INDAH ist es das erste Jungtier. Das kleine Männchen erhielt den Namen BUKIT in Anlehnung an das Bukit-Tiga-Puluh-Schutzprogramm, das die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) auf Sumatra unterhält und das vom Zoo mit Spenden aus dem zum 1. März eingeführten freiwilligen Naturschutz-Euro gefördert wird. Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, freut sich gemeinsam mit dem Zoo-Team über den Nachwuchs: „Orang-Utans sind ein gutes Beispiel dafür, wie wertvoll die Kooperation von Zoos und Naturschutzorganisationen zum Arterhalt ist. Der kleine BUKIT steht für die Verzahnung des Frankfurter Zoos mit der Projektarbeit von Organisationen wie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Durch den neu eingeführten Naturschutz-Euro, einer freiwilligen Spende beim Ticketkauf, die zu hundert Prozent in vom Zoo Frankfurt unterstützte Naturschutzprojekte fließt, bietet sich den Zoobesucherinnen und Zoobesuchern die Möglichkeit, sich mit einem kleinen Beitrag an großen, naturerhaltenden Maßnahmen zu beteiligen.“ „Schon einen Tag vorab war die ganze Orang-Utan-Gruppe um die dreizehnjährige INDAH versammelt und sehr an ihr interessiert, was auf die bevorstehende Geburt hindeutete“, berichtet Zoodirektor Dr. Miguel Casares. „Die junge INDAH macht ihre Sache sehr gut und kümmert sich hervorragend um ihr Kleines. Die erfahrene ROSA hält sich häufig in ihrer Nähe auf, als ob sie INDAH unterstützen wollte“, so Casares. „Im Menschenaffenhaus Borgoriwald bekommen alle Jungtiere eines Jahrgangs gemäß einer Zootradition Namen mit demselben Anfangsbuchstaben in alphabetischer Reihenfolge. So weiß man immer, wie alt ein Tier ist. In diesem Jahr ist der Buchstabe „B“ an der Reihe“, erläutert Casares. „Da lag es nahe, bei der Namensgebung das Bukit-Tiga-Puluh-Schutzprogramm auf Sumatra Pate stehen zu lassen, in dem die ZGF unter anderem eine Dschungelschule zur Vorbereitung von Orang-Utans auf die Auswilderung betreibt. Wir sind sehr froh, dieses hervorragende Projekt mit dem Naturschutz-Euro jetzt signifikant unterstützen zu können.“ Den Hintergrund erläutert Dr. Antje Müllner, Leiterin des Referats Südamerika und Südostasien der ZGF: „Der Sumatra-Orang-Utan ist vom Aussterben bedroht. Vor allem der Lebensraumverlust gefährdet die Primaten, aber auch unzählige andere Arten wie Elefanten, Tiger und Tapire. Im Jahr 2000 startete unser Projekt auf Sumatra mit dem Ziel, konfiszierte Orang-Utans, die illegal als Haustiere gehalten wurden, am Rande des Bukit-Tiga-Puluh-Nationalparks in Zentralsumatra anzusiedeln. Heute ist aus diesem Projekt ein umfassendes Landschaftsschutzprogramm mit vielen Komponenten geworden. Unser Einsatz lohnt sich: Im Laufe der letzten 20 Jahre konnten mehr als 170 Sumatra-Orang-Utans in Bukit Tiga Puluh angesiedelt werden und inzwischen kommen hier regelmäßig Jungtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zur Welt. Unser Ziel ist der Aufbau einer überlebensfähigen Orang-Utan-Population und die langfristige Erhaltung dieses Lebensraums.“ „Leider wird der kleine BUKIT, indonesisch für Hügel, noch für längere Zeit nur über die digitalen Angebote des Zoos auf der Website, Facebook und YouTube zu sehen sein. Der Borgoriwald muss aufgrund der Infektionsgefahr für Menschenaffen mit dem Corona-Virus geschlossen bleiben, auch wenn der Zoo jetzt wieder offen ist“, so Casares. Weitere Informationen zum Naturschutz-Euro unter: https://www.zoo-frankfurt.de/naturschutz/naturschutz-euro Weitere Informationen zum Bukit-Tiga-Puluh-Schutzprogramm der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) unter: https://fzs.org/de/projekte/schutz-von-orangutans-und-lebensraum-auf-sumatra/

Thüringer Zoopark Erfurt 11.03.2021
Erfurter Zootiere nutzen Lockdown intensiv für Familienplanung
Der Thüringer Zoopark Erfurt ist in freudiger Erwartung. Denn die derzeitige Lockdownphase wird bei den Zootieren rege genutzt, um Nachkommen zu zeugen. Bald, wenn es draußen wieder wärmer wird und der Zoo seine Pforten öffnen darf, kann an jeder Ecke das ein oder andere Jungtier begutachtet werden. Bei einigen Tierarten dient die Zucht sogar einem arterhaltenden Zweck. Bereits vor dem Lockdown ist Einiges im Erfurter Tierreich passiert: Das Zebrafohlen Amani erblickte im Dezember 2020 das Licht der Welt. Knappe drei Monate lebt es jetzt in seiner Herde auf der Afrikasavanne neben Straußen, Impalas und Antilopen und ist wohl auf. Zeit zum Einleben hatte auch Nashornbulle und waschechte Puffbohne Tayo, der im November 2020 geboren ist. Für den Nachwuchs wird dann endlich mal was los sein, sollte in Zukunft der Zoobetrieb wieder geregelt starten. Unsere Augustkinder Elefantenkalb Ayoka und die jungen Löwen Saba, Zuri und Jasuri kennen hingegen schon den alltäglichen Publikumsverkehr, wenn nicht gerade pandemiebedingt der Zoo zu hat. Im thüringischen Australien wird Nachwuchs erwartet. Nahezu immer auf dem Sprung und ständig trächtig sind die Kängurus. Gleich zwei Bennett-Kängurus tragen einen Joey im Beutel – so heißen die blinden, unbehaarten Kängurujungen im Fachjargon. Bei den Kängurus entwickeln sich die Embryos im Beutel und somit außerhalb des mütterlichen Körpers. Mit sechs Monaten wagen sie einen ersten Blick über den Beutelrand. Entspringt ein Jungtier, weil es vollständig entwickelt ist, macht sich auch schon der nächste Nachwuchs für die Entwicklung bereit. Auch bei Riesenkänguru Filou raschelt es im Beutel – wer der Vater ist, kann jedoch nicht genau gesagt werden. Vaterschaftstests werden hier nicht gemacht. Vier Jahre lang wollte die Zeugung von Joeys nicht klappen. Woran es lag, weiß niemand. Um den Glück auf die Sprünge zu helfen, sind gleich zwei neue Böcke in den Erfurter Zoo gezogen, keiner von beiden konnte oder wollte Filou decken – mit Ruhe und Geduld hat es schlussendlich doch geklappt. Der Konkurrenzkampf unter den Männchen ist natürlich. Dann haben die Damen die freie Auswahl. Auch auf dem Bauernhof ist gerade Tragzeit. Demnächst werden dort Zicklein, Lämmer und Kälber geworfen und wenn alles gut geht, gibt es auch im Frühsommer ein neues Eselfohlen zu bestaunen. Neben dem hohen Niedlichkeitsfaktor sorgt der Thüringer Zoopark Erfurt zusätzlich dafür, dass auf dem Hof seltene und bedrohte Haustierrassen erhalten werden. Der Thüringer Zoopark ist ein Archehof für bedrohte Nutztierrassen. Sowohl die Thüringer Waldziegen als auch die Hinterwälder Rinder sind stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Erfreulicher Weise sind gleich alle drei Hinterwälder Kühe Gerda, Hilde und Gretel tragend – sie wurden im Mai 2020 besamt. Berberaffendame Peaches wird voraussichtlich im Mai 2021 ein Junges zur Welt bringen. Zwar hat Bereichstierpflegerin Susanne Konrad noch keinen Babybauch entdeckt, aber das sei völlig normal: „Die haben so dickes Fell, da ist nicht gleich ein Bauch zu sehen. Peaches geht es aber super. Sie frisst gut und alles verläuft ohne Probleme.“ Regelmäßige Ultraschalltermine gibt es hier im Zoo übrigens nicht, denn das würden die trächtigen Muttertiere nur in unnötige Stresssituationen bringen und die Gesundheit gefährden. Auch die Herden der Trampeltiere, Bisons und Yaks werden bis Sommer 2021 mit jeweils mindestens drei Jungtieren vergrößert. Außerdem gibt es noch einen Neuzugang in der Löwensavanne zu begutachten: Löffelhund Maputo lebt seit knapp vier Wochen neben der 13-jährigen Juba auf dem Gelände. Und drei neue Keas aus Großbritannien warten auf ihre Einreisegenehmigung in die EU.

Tiergarten Schönbrunn 11.03.2021
Corona-Krise trifft Tiergarten Schönbrunn hart
Im Vorjahr war der Tiergarten Schönbrunn coronabedingt in Summe über vier Monate geschlossen. Nun liegen die Besucherzahlen vor und zeigen, wie hart die Coronakrise den Wiener Zoo getroffen hat. „Insgesamt waren wir mehr als ein Drittel des Jahres geschlossen. Somit konnten wir nur 1,2 Millionen Besucherinnen und Besucher begrüßen. In den Monaten, in denen wir offen hatten, fehlten die Touristen und Schulklassen als wichtige Besuchergruppen“, so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Mit 75 Prozent machen die Eintrittsgelder normalerweise den Großteil der Einnahmen aus. Zum Vergleich: Im Schnitt besuchen den Tiergarten rund 2 Millionen Menschen pro Jahr. Das Jahr 2019 war mit 2,3 Millionen Besuchern besonders erfolgreich. Aber auch 2020 konnte sich der Tiergarten über die Treue seiner Stammgäste freuen. Rund 85.000 Jahreskarten wurden verkauft. Hering-Hagenbeck: „2020 war für viele Betriebe ein hartes Jahr. Ein Zoo hat die zusätzliche Herausforderung, dass die Personal- und Betriebskosten trotz Schließung fast unverändert weiterlaufen. Die Tiere müssen versorgt und die Anlagen geheizt oder gekühlt werden. Wir sind dankbar, dass uns viele mit Spenden und Patenschaften unterstützen.“ Trotz allem sorgte das letzte Jahr auch für tierisch schöne Momente. „Eisbären-Mädchen Finja verließ erstmals die Wurfhöhle. Millaa Millaa, unser erstes Koala-Jungtier, wurde geboren. Nachwuchs gab es auch bei den Geparden, Robben und Kaiserschnurrbarttamarinen.“ Sie alle sind nach wie vor große Besucherlieblinge. Allerdings sind aufgrund der 20-Quadratmeter-Regel derzeit nur 1.500 Besucher gleichzeitig erlaubt. Kostendeckend ist dies nicht. „Wir freuen uns darauf, wenn wir wieder mehr Besucher für die Welt der Tiere begeistern können.“

Tiergarten Kleve 10.03.2021
Ein neues Zuhause für den König der Lüfte
Seit November vergangenen Jahres wird im Tiergarten Kleve an einem Großprojekt gebaut: Einer neuen Anlage für Weißkopfseeadler. Mit einer Fläche von über 200 Quadratmetern wird die neue Anlage die alte Voliere um mehr als das Doppelte übertreffen. Ein neues Wasserbecken, neue Einblicke für BesucherInnen und neue Brutmöglichkeiten sollen dazu beitragen, dass die Wappentiere der USA bald auch in Kleve den ersten Nachwuchs bekommen. „Um unserem Weißkopfseeadler-Paar Maurice und Maxima bestmögliche Brutbedingungen zu bieten, haben wir mit mehreren KollegInnen aus anderen Zoos gesprochen und uns Tipps für das perfekte Adlernest geholt. Der Horst wird nun im hinteren Teil der Anlage Platz finden und entsprechend dem Naturell der Tiere auch besonders geräumig ausfallen, denn Weißkopfseeadler bauen in der Wildbahn eines der größten Vogelnester überhaupt“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek: „Um die sensiblen Tiere so wenig wie möglich zu stressen, befinden sich Maurice und Maxima mittlerweile in einer Voliere hinter den Kulissen, wo sie ausreichend Ruhe vor dem Baulärm haben. Daher sind sie derzeit für unsere BesucherInnen nicht zu sehen.“ Die zooeigenen Handwerker führen die gesamten Bauarbeiten des Großprojekts, dessen Kosten sich im unteren fünfstelligen Bereich bewegen, komplett in Eigenregie durch. Um einen Teil der Kosten zu decken, hat der Tiergarten Kleve nun in Kooperation mit der Volksbank Kleverland eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Zu jeder Spende ab 5 € gibt die Volksbank noch einmal 10 € mit dazu. Polotzek: „Wir haben in der Vergangenheit schon oft auf die Unterstützung der Volksbank Kleverland zählen können. So hat uns die Volksbank Anfang März im wirtschaftlich schwierigen Lockdown mit einer Spende über 2.000 € unterstützt und auch bereits schon 2012 die Anschaffung unserer beiden Adler gesponsert. Dafür möchten wir uns bedanken und hoffen, dass über die neue Crowdfunding-Aktion noch viele weitere Spenden hinzukommen.“ Wer den Tiergarten beim Bau der Adlervoliere unterstützen möchte, kann dies über die Crowdfunding-Aktion unter gemeinsam-fuer-das-kleverland.viele-schaffen-mehr.de/adlervoliere tun oder die Patenschaft für einen Weißkopfseeadler übernehmen.

Zoo Köln 10.03.2021
Kölner Zoo ab Freitag, 12. März, wieder für Besucher geöffnet: Online-Reservierung ab jetzt möglich Besucherzahlen begrenzt. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln
Der Kölner Zoo steht ab Freitag, 12. März 2021, wieder Besuchern offen. Der Einlass für gleichzeitige Besucher ist begrenzt. Es gilt das bereits im vergangenen Sommer bewährte Hygienekonzept des Zoos mit u.a. Termin-Reservierung, Wegeführung entgegen des Uhrzeigersinns und Abstandsregeln. Der Zoo empfiehlt das Tragen einer Maske auf dem Zoogelände. In Innenbereichen besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Kinder bis einschl. 6 Jahre benötigen keine Maske. Die Mehrzahl der Tierhäuser ist geöffnet (mit Besucherobergrenzen). Zutritte in den Zoo können bis auf weiteres nur über den Haupteingang erfolgen. Der Zoo-Nebeneingang ist geschlossen. Online-Reservierungs-Ticket & Dokumentation Neben einer gültigen Eintrittskarte benötigen alle Besucher aufgrund dieser Kapazitätsbeschränkung wie schon bei der ersten Wiederöffnung zusätzlich ein „Reservierungs-Ticket“ für den entsprechenden Besuchstag. Das Reservierungs-Ticket ist kostenlos über die Zoo-Website unter www.koelnerzoo.de/reservierung-de zu ordern. Das Reservierungs-Ticket gilt für Jahres- und Tageskarten. Der Zoo ist zudem verpflichtet, die Kontaktdaten der Besucher zu dokumentieren. Besucher geben diese direkt bei der Buchung des Online-Reservierungs-Tickets ein. Empfehlung: Ticket am besten im Vorfeld online erwerben Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, empfiehlt der Zoo den Kauf von Online-Tageskartengutscheinen im Ticket-Shop des Kölner Zoos unter www.koelnerzoo.de. Die Tageskassen sind zudem geöffnet. Jahreskarten-Neuausstellungen und -verlängerungen sind an den Kassen 5+6 möglich. Alle Jahreskarteninhaber erhalten auf Wunsch eine Zeitgutschrift für die Tage der Zoo-Schließung. Der Zoo bittet darum, mit der Gutschrift an den Kassen noch abzuwarten, bis der Zoo wieder im „Nomalbetrieb“ läuft. Der Zoo rät zu kontaktloser Zahlung per EC-/Kredit-Karte oder Online-Ticketing. Gruppenkarten entfallen momentan aufgrund der allgemeinen Corona-Schutzverordnungen. Mehrzahl der Tierhäuser geöffnet Tropenhaus, Urwaldhaus, Madagaskarhaus, Hippodom und Elefantenpark sind geöffnet. Hier gelten ebenfalls Besucherobergrenzen, die durch Ampelsysteme geregelt werden. Der Zoo bittet um Verständnis, dass ggf. mit Wartezeiten zu rechnen ist. Der Zoo bittet zudem um Verständnis, dass öffentliche Fütterungen aufgrund der aktuellen Corona-Sicherheitsbestimmungen zur Vermeidung von Menschenansammlungen aktuell leider nicht durchführbar sind. Das Aquarium muss geschlossen bleiben. Zoo-Gastronomie bietet Snacks und Erfrischungen Die Zoo-Gastronomie bietet an verschiedenen Imbissen auf dem Zoogelände Snacks und Erfrischungen „to go“ an. Offen sind Imbiss Hacienda, Imbiss Tigerhütte und Imbiss Café Almira. Das Zoo-Restaurant bleibt geschlossen, auf der Restaurant-Terrasse stehen in ausreichendem Abstand Sitzgelegenheiten für Rast und Ausruhen zur Verfügung. Der ZooShop am Haupteingang hat geöffnet. Hier gilt eine Besucherobergrenze und Maskenpflicht. Die Spielplätze sind offen. Letzte Bautätigkeiten rund um das Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus Im Zuge der Fertigstellung des Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses gibt es rund um diesen Bereich zurzeit noch letzte baubedingte Wegeeinschränkungen. Der Zoo führt zudem weitere kleine Wegeänderungen im Südamerikabereich durch. Sie sind Vorgriffe auf den künftigen Bau der Jaguaranlage und den bald startenden Umbau der Direktorenvilla, in der Event-, Gastro- und Tagungsmöglichkeiten entstehen. Neu für die Besucher ist, dass die Onager nun auf der ehemaligen Zebraanlage zu finden sind. Die alte Onageranlage ist umgebaut und beherbergt bald die Zebras.

Zoo Dresden 10.03.2021
Zoo Dresden öffnet voraussichtlich am 15. März wieder für Besucher – Besuch nur mit Online-Ticket + Maskenpflicht in Tierhäusern + max. 1.500 Besucher im Zoogelände
Mit Inkrafttreten der seit 8. März gültigen allgemeinen Corona-Schutzverordnung für den Freistaat Sachsen ist die Wiedereröffnung des Zoo Dresden für unsere Besucher in greifbare Nähe gerückt. Der Zoo Dresden öffnet voraussichtlich am 15. März – voraussichtlich deshalb, da als Grundvoraussetzung hierfür eine Inzidenz kleiner 100 in der Stadt Dresden gilt. Ist diese Grundvoraussetzung erfüllt, kann der Zoo Dresden am kommenden Montag ab 8:30 Uhr nach mehr als vier Monaten Schließzeit endlich wieder Besucher empfangen. Die kleinen und großen Tierfans können sich dann auf jede Menge Nachwuchs bei den Zoobewohnern freuen. Zudem wurde die Schließzeit genutzt, um einige Neuerungen und Umbauten an verschiedenen Gehegen vorzunehmen. So erhielt das Streichelgehege neue Zäune und die Minischweine darin einen neuen Außenbereich. Besonders freut sich der Zoo darauf, den Besuchern endlich die im Herbst fertiggestellte Flamingovoliere zu präsentieren. Bereits im November letzten Jahres sind die mehr als 70 Kubaflamingos, Rosalöffler und Roten Sichler in ihre neue für Besucher begehbare Voliere gezogen, in der die rosaroten Vögel nun aus nächster Nähe beobachtet werden können. Neben den Inzidenzwerten ist die Zooöffnung an weitere Auflagen gebunden. So gelten weiterhin die allgemein bekannten Abstands- und Hygieneregeln und eine maximale Besucherobergrenze von 1.500 Personen, die sich zeitgleich im Zoo aufhalten dürfen. Neu ist, dass sich Besucher voranmelden müssen und eine Kontaktnachverfolgung möglich ist. Somit ist der Zoobesuch ausschließlich mit einem Online-Ticket möglich, welches über die Homepage www.zoo-dresden.de ab Donnerstag, den 11. März erworben werden kann. Um möglichst vielen Tierfans einen Zooausflug zu ermöglichen, wurden zudem zwei Besuchsfenster eingerichtet (Vormittag / Nachmittag). Der Verkauf an der Tageskasse ist nicht möglich. Auch für Inhaber von Jahreskarten, Gutscheinen und Kinder unter 3 Jahren muss über die Online-Ticket-Plattform ein sogenanntes 0 €- Ticket erworben werden. Es gelten die regulären Eintrittspreise und sonstige Rabatte können leider nicht gewährt werden! Um die Besucherobergrenze zu kontrollieren, bleibt der Ein- und Ausgang an der Parkeisenbahn geschlossen. Die Laufzeit aktuell gültiger Jahreskarten verlängert sich automatisch um vier weitere Monate, um die Zeit auszugleichen, in denen der Zoo aufgrund der Schließung nicht besucht werden konnte. Jedoch können Jahreskarteninhaber freiwillig auf diese Verlängerung verzichten, um so den Zoo und die Tiere finanziell zu unterstützen. Der Verkauf von neuen Jahreskarten und Gutscheinen ist ab 15. März an der Tageskasse möglich. Alle aktuell gültigen Regelungen und Einschränkungen sind unter www.zoo-dresden.

Zoo Wuppertal 10.03.2021
Gesundes Okapi-Jungtier im Grünen Zoo Wuppertal geboren
Am Montag, 8. März, ist um 16.20 Uhr nach ungefähr 441 Tagen Tragzeit ein gesundes Okapi im Grünen Zoo Wuppertal zur Welt gekommen. Die kleine Waldgiraffe ist bereits das vierte Jungtier von Mutter „Lomela“, das im Grünen Zoo Wuppertal geboren wurde. Vater ist der Okapi-Bulle „Deto“. Weniger als 20 Minuten nach der Geburt konnte das kleine Okapi-Mädchen bereits stehen, weitere 25 Minuten später trank es das erste Mal bei seiner Mutter. Die Freude über diesen besonderen Zuchterfolg im Grünen Zoo Wuppertal ist groß. Okapis, die trotz ihres kurzen Halses zur Familie der Giraffen gehören, werden nur selten in Zoologischen Gärten gehalten und gelten leider als äußerst bedroht. Die sehr erfahrene Mutter „Lomela“, für die es bereits die fünfte Geburt war, kümmerte sich gleich nach der Geburt wie gewohnt führsorglich um ihren Nachwuchs. Das recht aktive Jungtier, das schon von der Tierärztin in Augenschein genommen wurde, hat sich inzwischen einen gemütlichen Platz im Stroh gesucht, wo es in der nächsten Zeit vermutlich überwiegend liegen wird. Auch in ihrem natürlichen Lebensraum suchen sich Jungtiere in den ersten Wochen einen geschützten Liegeplatz und werden nur unregelmäßig von ihrer Mutter gesäugt. Dieses Verhalten dient dem Schutz des Jungen vor Fressfeinden. Den ersten Kot setzen kleine Okapis in der Regel erst nach bis zu zwei Monaten ab. Die Geburt des noch namenlosen Okapi-Weibchens ist ein schöner und wichtiger Beitrag des Grünen Zoos für das Europäische Ex-Situ Zuchtprogramm, das den Bestand und Erhalt von Okapis in den beteiligten europäischen Zoos koordiniert. Dank eines auch vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. mitfinanzierten Kamerasystems in den Stallungen konnte die gesamte Geburt über einen Monitor beobachtet und dokumentiert werden. Von den älteren Geschwistern des neuen Okapi-Jungtiers lebt aktuell nur noch ihr 2019 im Grünen Zoo geborener Bruder „Thabo“ in Wuppertal. Ihre 2016 ebenfalls in Wuppertal zur Welt gekommene Schwester „Elani“ ist 2018 in den italienischen Parco Zoo Falconara in der Provinz Ancona umgezogen. Die 2014 geborene „Zia“ war 2015 leider überraschend im Alter von einem halben Jahr gestorben. Der Grüne Zoo Wuppertal setzt sich zusammen mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. für den Schutz und die Erhaltung der in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet (endangered) eingestuften Okapis ein. Die nur im Regenwald in der Demokratischen Republik Kongo beheimateten Waldgiraffen sind stark durch Bejagung und durch den Verlust ihres Lebensraumes bedroht. In der vom Okapi Conservation Project betriebenen Okapi-Schutzstation „Epulu“ im Ituri-Regenwald, die von vielen Okapi-Haltern und auch vom Grünen Zoo und vom Zoo-Verein unterstützt wird, sorgt man sich um den Erhalt und den Schutz dieser einzigartigen Art und ihres Lebensraumes.

Zoo Landau in der Pfalz 10.03.2021
Riesenborkenkletterer und Palawan-Stachelschwein – zwei weitere „Tierische Juwelen der Philippinen“ im Zoo Landau in der Pfalz
Seit einigen Tagen wartet der Zoo Landau in der Pfalz mit zwei neuen Tierarten auf. Am 5. März erhielt der Zoo zwei Nördliche Riesenborkenkletterer als Nachzuchten aus dem Kölner Zoo, und am 8. März folgte ein Palawan-Stachelschwein, eine Nachzucht aus dem Zoo Neunkirchen. Beide Arten bezogen ein Gemeinschaftsgehege in einem dazu hergerichteten Nebengebäude der erst im Oktober letzten Jahres neu eröffneten Gehegeanlage für philippinische Tierarten. Dieser neue Anziehungspunkt im Zoo wurde durch die Finanzierung des Freundeskreis Zoo Landau e.V. auf dem Gelände des ehemaligen Streichelzoos erschaffen. Die in zwei Unterarten endemisch, d.h. nur dort, auf der philippinischen Insel Luzon lebenden Riesenborkenkletterer sind mit einem stattlichen Körpergewicht von bis zu 2,4 kg die größten lebenden Vertreter der Tierfamilie der Langschwanzmäuse. Die Tiere können farblich von fast weiß bis zu schwarzweißen Mustern variieren. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) ist die Art bisher offiziell nicht gefährdet. Die Tiere werden aber stark bejagt, und wurden in einigen Gebieten sogar bereits ausgerottet. Auch dem Palawan- oder Philippinen-Stachelschwein wird der Mensch zum Verhängnis. Die Art leidet unter Lebensraumverlust, nicht-nachhaltiger Bejagung für den Fleischmarkt oder die sog. „Traditionelle Chinesische Medizin“ und dem Lebendfang für den Tierhandel. Laut Roter Liste gilt sie als gefährdet. Von den Festland-Stachelschweinen unterscheidet es sich dadurch, dass es deutlich kleiner ist und ein weniger ausgeprägtes, fast ganz dunkelgraues Stachelkleid hat. Der Zoo Landau ist aktuell außer dem Zoo Neunkirchen, der einzige Zoo, der die Art in Deutschland hält. „Damit ist der Artenbestand der neuen Anlage für die ‚Tierischen Juwelen der Philippinen‘ fast komplett“, freut sich Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel bezüglich der Erfüllung eines schon lange bestehenden Wunsches. Die Philippinen sind ein ‚Brennpunkt der Biodiversität‘. Und leider sind unzählige Arten des Inselarchipels akut bedroht. „Es gibt damit nicht nur zoologisch und tiergärtnerisch interessante Arten, sondern für die meisten ist die Haltung und Nachzucht in menschlicher Obhut zunächst ein wichtiger Aspekt ihrer langfristigen Erhaltung“, so Heckel. Eine der neuen Innenanlagen mit dazugehöriger Außenvoliere ist noch nicht besetzt. Diese sollen zunächst mit als Ausweichquartiere für regelmäßige zooeigene Nachzuchten, wie z.B. der philippinischen Palawan-Pfaufasane oder Bartlett’s Dolchstichtauben genutzt werden. Auch mit diesen genannten Vogelarten, sowie darüber hinaus mit Rotsteißkakadus, Prinz-Alfred-Hirschen und Visayas-Mähnenschweinen setzt der Zoo Landau einen Schwerpunkt in der Haltung philippinischer Tierarten. Passend dazu läuft seit vielen Jahren das Artenschutzengagement vor Ort. Der Zoo, der Zoofreundeskreis sowie die Stadtholding Landau fördern dazu die Naturschutzarbeit der philippinischen Katala-Foundation und der Talarak-Foundation.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 10.03.2021
Ab 15.03. ist der der Zoo Görlitz wieder offen! Was Besucher jetzt erwartet
Ganze 132 Tage mussten Zoofans auf tierische Begegnungen in der beliebten Görlitzer Einrichtung verzichten. Doch nicht nur unter Ihnen wird ab dem 15. März wieder große Freude herrschen, auch die Mitarbeiter des Tierparks sehnen die Wiedereröffnung schon lange herbei. Direktor Dr. Sven Hammer ist guter Dinge: „Wir sind dankbar, dass unsere Argumente von der Politik ernst genommen wurden und die Entwicklung der Infektionszahlen eine Wiedereröffnung ermöglichen. Endlich wieder Menschen und Tiere zusammenzubringen und Bewusstsein für den Artenschutz zu schaffen, darum geht es doch in unserer Branche! Nun liegt es an uns allen, verantwortungsvoll mit der wiedererlangten Freiheit umzugehen.“

Zoo Berlin 10.03.2021
Die kleine Tilla braucht `ne Villa im Zoo Gorilla-Nachwuchs im Zoo Berlin hat einen Namen – und sammelt für ein neues Heim
Von Bonn bis Berlin, vom Breisgau bis nach Buxtehude – ganz Deutschland suchte in der vergangenen Woche den passenden Namen für das kleine Gorillamädchen im Zoo Berlin. Zahlreiche Medien beteiligten sich an der Namenssuche – nicht nur regional, auch bundesweit und sogar international verbreitete sich die Nachricht vom ersten Gorillanachwuchs in Berlin seit 16 Jahren. So war es nicht verwunderlich, dass den Zoo Berlin innerhalb von 7 Tagen mehr als 17.000 Vorschläge erreichten – allein 15.000 davon über die Social Media Accounts. „Hope“, „Covi“, „Locke“ – viele der Ideen nahmen Bezug zur aktuellen Situation. Auch „Frau Merkel“ wurde als Namenspatin vorgeschlagen. „Wir waren überwältigt von den vielen Zusendungen“, berichtet Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Für die vielen, zum Teil sogar sehr persönlichen, Namensvorschläge für unseren Gorillanachwuchs möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Es war nicht einfach, doch wir haben uns nun entschieden: Der kleine Gorilla heißt nun Tilla.“ Zu diesem feierlichen Anlass haben die Tierpfleger*innen der Gorilla-Familie einen besonderen Festschmaus in Form einer Kuchentafel spendiert. „Anders als viele vermuten, besteht der Speiseplan der Gorillas größtenteils aus Salat und Gemüse“, erklärt Zootierarzt Dr. André Schüle. „Deshalb war das Kuchenbuffet mit Reis, Himbeeren, Granatapfel, Paprika und Möhren nicht nur ein optisches Highlight für Bibi, Sango und die übrige Familie.“ Unterstützungsaktion für ein neues Affenhaus Mit einem coronabedingten Verlust in zweistelliger Millionenhöhe hat das vergangene Jahr ein großes finanzielles Loch in die Kassen des Zoos gerissen. Die Finanzierung für zukünftige Bauprojekte wie das neue Menschenaffenhaus wird so zu einer noch größeren Herausforderung. Damit der Zoo Berlin seinen Affen so bald wie möglich ein großzügigeres naturnahes Heim bieten kann, ist er auf Unterstützung angewiesen. Ganz nach dem Motto „Mein Gorilla braucht `ne Villa im Zoo“ werden nun Spenden für Tilla und ihre Verwandten gesammelt. Jeder Zuschuss für den affenstarken Bausparvertrag ist herzlich willkommen: www.zoo-berlin.de/gorillatilla Die Gorillafamilie beim Kuchenschmaus ist hier zu sehen: www.youtube.com/hauptstadtzoos Hintergrund Nach einer Tragzeit von etwa 8,5 Monaten ist im Zoo Berlin in der Nacht zum 15. Februar ein kleiner Gorilla geboren worden – das erste seit 16 Jahren. In den ersten Monaten ist das Jungtier auf die Versorgung durch seine Mutter angewiesen. Gesäugt wird es die ersten 4 bis 5 Lebensjahre. Die ersten neun Jahre ihres Lebens verbrachte Bibi (24) in einer Gorilla-Familie im Zoo Apenheul in den Niederlanden. Durch das Beobachten ihrer Artgenossen lernte sie dort den Umgang mit Jungtieren, dies ist eine gute Voraussetzung für die Aufzucht von eigenem Nachwuchs. Sowohl für die Gorilla-Dame als auch für Silberrücken Sango (16 Jahre) ist es der erste Nachwuchs. Neben Sango und Bibi gehören auch die Gorilla-Weibchen Djambala (19 Jahre) und Mpenzi (35 Jahre) zur Familie. Seniorin Fatou (63 Jahre) gilt als ältester Gorilla der Welt und verbringt ihren Ruhestand auf einer separaten Nachbaranlage. In der sensiblen Anfangszeit betreten ausschließlich die Tierpfleger*innen Affenhaus, für die Besucher*innen ist das Tierhaus coronabedingt ohnehin geschlossen. Gorillas sind die größten und schwersten Affen in der Familie der Menschenaffen. Aufrecht stehend misst ein ausgewachsenes Männchen bis zu zwei Metern und bringt etwa 220 kg auf die Waage. Auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) war Gorilla-Männchen Sango im Februar 2019 aus Pairi Daiza in Belgien in den Zoo Berlin gezogen und komplettiert seitdem die Berliner Gorilla-Familie. Durch die Zerstörung des Lebensraumes und die illegale Jagd sind die faszinierenden Pflanzenfresser vom Aussterben bedroht.

Zoo Hoyerswerda 10.03.2021
Zoo Hoyerswerda für Besucher*innen wieder geöffnet Schloss & Stadtmuseum öffnet am 20. März
Nach 134 Tagen Schließzeit hat der Zoo Hoyerswerda ab dem 15. März 2021 für Besucher*innen wieder geöffnet. „Wir freuen uns, endlich wieder Besucher*innen durch unseren Zoo spazieren zu sehen. Tier und Menschen mussten lange darauf warten. Besonders freuen wir uns den Familien nach den entbehrungsreichen Monaten Abwechslung, Spaß und Erholung bieten zu können.“, freut sich der Zoologische Leiter Eugène Bruins über die Wiedereröffnung des Zoo Hoyerswerdas. Ein Zoobesuch ist nur mit einer vorherigen Terminanmeldung möglich. Diese erfolgt über www.terminland.de/zoohy/. Dort stehen bestimmte Zeitfenster zur Verfügung, wenn die Höchstzahl an Besuchern*innen für eines dieser Fenster erreicht ist, entfällt dieser Termin zur Buchung. Die Eintrittskarten werden weiterhin an der Zookasse vor Ort bezahlt. Wichtig für Besucher*innen ist nur, den gebuchten Termin an der Zookasse vorzulegen und sich mit dem Personalausweis auszuweisen. Für Personen die nicht die Möglichkeit haben einen Termin über das Buchungsprotal zu buchen, können dies ab dem 11. März von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr unter der 03571/20937701. Besitzer*innen einer Jahreskarte für Zoo & Schloss Hoyerswerda müssen sich ebenfalls einen Termin buchen. Der Eintritt bleibt für Besitzer*innen einer gültigen Jahreskarte natürlich auch bei gebuchten Terminen frei. Alle Jahreskarten, die mit Beginn der coronabedingten Schließung im November noch gültig waren, werden automatisch um die Schließzeit verlängert. Des Weiteren gelten strenge Hygienevorschriften während des Zoobesuches. Der Zutritt des Zoos ist ausschließlich mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zulässig. Die Pflicht zum Tragen dieses Schutzes besteht jedoch nur innerhalb des Kassengebäudes, in welches die Besucher*innen zudem nur einzeln bzw. nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt eintreten dürfen. Das Tropenhaus muss vorerst für Besucher*innen geschlossen bleiben und auch der Wasser-Matsch-Spielplatz bleibt aufgrund von Baumaßnahmen gesperrt. Schaufütterungen und Führungen sind zum Schutz der Besucher*innen vorerst nicht gestattet. Innerhalb des gesamten Zoogeländes ist der Abstand zu haushaltsfremden Personen von mind. 1,5m einzuhalten. Die gastronomische Versorgung der Besucher*innen ist auch bei geschlossenem Restaurantgebäude gesichert.

Tierpark Hellabrunn München 10.03.2021
Hellabrunner Fledermausgrotte bleibt dauerhaft geschlossen
Bereits seit Anfang 2020 ist die Fledermausgrotte aufgrund des pandemie-bedingten Lockdowns für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Im Laufe des Jahres hat sich herausgestellt: Die Bausubstanz des Gebäudes ist so katastrophal, dass das Haus nicht mehr nutzbar ist. In den 1960-er Jahren gebaut und 1992 zur Fledermausgrotte umgestaltet, war das Haus für viele Besucherinnen und Besucher ein kleiner Höhepunkt beim Rundgang durch Hellabrunn. In einem Teil des Hauses, der dem einem Bergwerkstollen nachempfunden war, konnte man die freifliegenden Brillenblattnasen nicht nur sehen, sondern auch spüren, wie sie ganz nah an einem vorbeifliegen. Außerdem waren in den letzten Jahren in dem ca. 550 Quadratmeter großen Gebäude verschiedene Spinnenarten, Azara-Agutis, Kuba-Baumratten, Kurzohrrüsselspringer und Fette Sandratten sowie verschiedene Vogelarten, darunter Pfirsichköpfchen und Textorweber zu sehen. Das Gebäude war jedoch über Jahrzehnte zunehmend von Feuchtigkeit und Schimmel befallen und konnte nur mit regelmäßig durchgeführten, teuren Erhaltungsmaßnahmen in Betrieb gehalten werden. Zum Schutze von Mitarbeitern und Besuchern, aber auch im Sinne eines modernen Tiermanagements und um die dämmungsbedingt extrem hohen Heizkosten zu vermeiden, fiel der Entschluss, die Fledermausgrotte endgültig zu schließen. Die marode Bausubstanz ließ keine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Teilsanierung mehr zu. Zudem würde der Kostenaufwand in keiner Relation zur Nutzung stehen. Am Ort der Fledermausgrotte –künftig Geozone Afrika – soll langfristig eine komplett neue Zwergflusspferd-Anlage entstehen. Die Silberfasane, Rotschnabelkittas und Textorweber werden weiterhin in den Außenvolieren zu sehen sein, ebenso wie einheimische Eulen. Aufgrund der ortsnahen Baustelle der entstehenden Löwenanlage soll eine zusätzliche Verbindung zwischen der Südseite des Gebäudes und dem Besucherweg bei den Elchen geschaffen werden. Ein Teil der Brillenblattnasen sind ebenso wie Pfirsichköpfchen und Kuba-Baumratten bereits Anfang Februar in verschiedene andere Zoos abgegeben worden. Ein weiterer Teil der Brillenblattnasen sowie die Azara-Agutis, die Fetten Sandratten und die Spinnenarten verbleiben momentan in Anlagen hinter den Kulissen. Die Kurzohrrüsselspringer leben inzwischen im Hellabrunner Giraffenhaus. In Hellabrunn gibt es nach wie vor noch zwei weitere Fledermausarten: Die Palmen- und Riesenflughunde sind in der Dschungelwelt zuhause. Der Hellabrunner Masterplan sieht auch eine weitere Haltung von Brillenblattnasen vor: In der zukünftigen Geozone Amerika ist eine gemeinsame Unterbringung mit Kuba-Baumratten, Azara-Agutis und Zweifingerfaultieren geplant. Zunächst liegt im Jahr 2021 der bauliche Fokus gemäß Masterplan jedoch auf der neuen Löwenanlage sowie auf der Umgestaltung der Wolfsanlage.

Zoo Basel 10.03.2021
Impfpflicht gibt es nur für wenige Zootiere
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Zolli-Tiere werden nicht gegen Covid19 geimpft. Impfskeptiker sind jedoch grundsätzlich alle Tiere im Zoo Basel. Wenn der Zootierarzt mit dem Blasrohr zur Tat schreitet, hält kaum ein Zootier freiwillig still. Impfungen sind aber sinnvoll, da sie für einige Infektionskrankheiten den einzig wirksamen Schutz darstellen. Allerdings können im Zoo Basel nur wenige Tierarten geimpft werden. Dies hat damit zu tun, dass es für die meisten Zootiere gar keine Impfstoffe gibt. Zootierärzte müssen deshalb auf Impfstoffe aus der Haustiermedizin für Hund, Katze, Pferd und Schwein zurückgreifen. Mit Katzenimpfstoff gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen werden Löwe, Schneeleopard und Gepard gegen die entsprechenden Erreger geschützt. Zebras und Somali-Wildesel erhalten die Starrkrampf-Hauspferde-Impfung ebenfalls per Blasrohr verabreicht. Bunte Impfbescheinigung per Blasrohr Ein Problem ergab sich kürzlich im zehnköpfigen Afrikanischen Wildhunde-Rudel: Die braun-schwarz-weiss gefleckten Tiere sind individuell kaum unterscheidbar. Da sie in der Gruppe mit einem Hunde-Impfstoff (u.a. gegen Staupe und Zwingerhusten) geimpft werden, geht im allgemeinen Gewusel schnell unter, wer seine jährliche Blasrohr-Impfung nun schon bekommen hat und wer nicht. Das Tierärzte-Team hat deshalb eine Kennzeichnungs-Methode ausgetüftelt und erfolgreich bei den Wildhunden umgesetzt. Auf die Kanüle am Blasrohrpfeil wird eine handelsübliche Paintballkugel aufgespiesst. Beim Impfen platzt die Kugel an der Impfstelle auf und hinterlässt einen deutlich sichtbaren, bunten Fleck. Nun trägt der Wildhund für einige Tage eine (abwaschbare) Impfbescheinigung in seinem Fell. Massgeschneiderte Impfungen Nicht immer kann der Tierarzt auf Produkte aus der Tiermedizin zurückgreifen. In Einzelfällen muss eine sogenannte „stallspezifische Vakzine“ hergestellt werden. Beispielsweise gibt es für Kleinaffen einen im Labor für sie hergestellten Impfstoff gegen eine infektiöse Darmerkrankung.

Zoo Gelsenkirchen 09.03.2021
ZOOM Erlebniswelt öffnet ab 12. März wieder für Besucher Einlass nur über vorab gebuchte Online-Tickets für einen Termin
Nach vier Monaten Schließung freut sich die ZOOM Erlebniswelt darauf, ab Freitag, den 12. März 2021, wieder für ihre Besucher da zu sein. Von 09:00 bis 18:00 Uhr sind Zoobesuche ab diesem Zeitpunkt wieder möglich. Es gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und Hygienerichtlinien. „Trotz der Einschränkungen geben wir unser Bestes, unseren Besuchern eine erholsame Auszeit vom Alltag und gleichzeitig eine sichere Weltreise zu ermöglichen“, sagt Dr. Hendrik Berendson, Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Aufgrund der Vorgabe der Coronaschutzverordnung des Landes NRW wurde der Einlass in der ZOOM Erlebniswelt neu geregelt. Um die Kontaktnachverfolgung sicher zu stellen, können Tageseintrittskarten nur noch im Online Shop erworben werden. Bei der Buchung der Online-Tickets müssen sich Besucher auf einen Termin für ihren Besuchstag verbindlich festlegen. Dies gilt auch für Kinder unter vier Jahren: Auch für sie ist es erforderlich, ein kostenfreies Online-Ticket zu buchen. Pro Tag dürfen 2.500 Besucher in den Zoo. Anders als nach der ersten Wiederöffnung im vergangenen Jahr werden Tageseintrittskarten nicht an den Tageskassen verkauft, sondern können ausschließlich online für einen bestimmten Termin erworben werden. Die generelle Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände besteht weiterhin – allerdings ist das Tragen von sogenannten OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höher (jeweils ohne Ausatemventil) oder vergleichbare Masken (KN95/N95) erforderlich. Auch Dauer- und Jahreskarteninhaber müssen vor Ihrem Besuch einen Termin reservieren und ein kostenfreies Online-Ticket im Online Shop buchen. Beim Einlass müssen diese kostenfreien Online-Tickets und die Dauer- oder Jahreskarte vorgezeigt werden. Das Gleiche gilt für bereits erworbene Tageseintritts- oder Freikarten. Auch diese müssen beim Einlass mit den vorab gebuchten kostenfreien Online-Tickets vorgezeigt werden. Fragen rund um die Einschränkungen und Sonderregelungen werden auf der Website der ZOOM Erlebniswelt unter Aktuelle Fragen und Antworten geklärt. Ebenso informiert der Zoo unter Aktuelle Infos über Änderungen und Neuigkeiten.

Tierpark Sababurg 09.03.2021
Tierpark Sababurg öffnet wieder am 10. März – Voranmeldung online erforderlich

„Wir freuen uns, dass wir den Tierpark Sababurg am 10. März wieder für die Besucher öffnen können“ kündigt Landrat Uwe Schmidt an. Die Öffnung wurde durch die neue Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona‐Virus möglich, die am 4. März in Kraft getreten ist. Schmidt: „Wir halten uns zum Schutz der Besucher an die Vorgaben des Landes, deshalb sind Schaufütterungen und der Besuch des Tierpark-Museums bis auf weiteres noch nicht möglich“. Auch die Wellensittich‐Voliere, die Streichelgehege, die Pinguin‐Anlage und die Kontaktgehege müssen noch geschlossen bleiben. Der Spielplatz im Eingangsbereich ist offen. Die Greifvogel-Flugschau mit Adlern, Bussarden und Falken findet dreimal täglich statt (Montag ist Ruhetag). Der Tierpark‐Imbiss am Kinderzoo und der Imbiss im Eingangsbereich bieten Speisen, Getränke und Eis zum Mitnehmen an. An Wochenenden ist auch die Stuga an der Elchlodge geöffnet. „Die entsprechenden Hygiene‐Regeln im Eingangsbereich und auch rund um den Imbiss werden von uns eingehalten – wir stellen sicher, dass die Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Metern auf jeden Fall vorhanden sind“ bittet der Landrat um Verständnis und Mithilfe der Besucher. Mund-/Nasenschutzpflicht besteht im Eingangsbereich inkl. der Eintrittskassen, der Toiletten und im Umfeld der Imbiss-/Versorgungsstände, nicht aber auf dem Gelände im Freien. Im Tierpark mit einer Fläche von 130 Hektar gibt es ansonsten genügend Platz um die Abstandsregeln einzuhalten. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingangsbereich und im Eingangsbereich selbst werden die Besucher durch Hinweisschilder und Bodenmarkierungen darauf hingewiesen, dass „sie eine Elchlänge von zwei Metern Abstand halten sollen“ informiert Uwe Pietsch, Leiter des Eigenbetriebs Jugend‐ und Freizeiteinrichtungen, zu dem der Tierpark Sababurg gehört. Durch entsprechende Vorrichtungen wird auch an den Kasseneingängen für den erforderlichen Seitenabstand gesorgt. „Um Wartezeiten zu verringern, werden mehrere Kassen geöffnet sein“ kündigt Pietsch an. Der Souvenir‐ und Futterverkauf bleibt noch geschlossen, die Grillplätze sind noch stillgelegt. Pietsch: „Auch die Kirchenscheune und das Stallgebäude des Bauernhofes sind noch nicht offen“. Die Parkbahn darf auch noch nicht verkehren. Das Gasthaus „Zum Thiergarten“ ist ebenfalls noch geschlossen. „Die Besucher‐WCs einschließlich der Türklinken werden mehrmals täglich desinfiziert und gereinigt und im Eingangs‐ und Ausgangsbereich und vor den Toiletten sind Spender mit Desinfektionsmitteln aufgestellt“ berichtet Pietsch von weiteren Hygienemaßnahmen für den Betrieb des Tierparks. Der Einlass in den Tierpark ist nur mit Anmeldung möglich. Die Anmeldung erfolgt online über die Homepage des Tierparks Sababurg unter www.tierpark-sababurg.de Dabei melden sich die Besucher für ein Einlass-Zeitfenster an. „Wie lange sich unsere Besucher anschließend im Tierpark aufhalten wollen, ist ihnen überlassen“, erläutert Betriebsleiter Uwe Pietsch. Die Jahreskarten, die am 2. November 2020 gültig waren, werden automatisch verlängert. Weitere Infos sind der Homepage des Tierparks zu entnehmen unter www.tierpark-sababurg.de

Tierpark + Fossilium Bochum 09.03.2021
Endlich wieder Tiere erleben! Der Tierpark + Fossilium Bochum öffnet ab Mittwoch wieder seine Pforten
Das Warten hat ein Ende: Im Zuge der jüngst beschlossenen Lockerungsmaßnahmen der Bundes- und Landesregierung dürfen Zoologische Gärten ihre Tore wieder für Besucher:innen öffnen. Mehr als vier Monate lang war der Tierpark + Fossilium Bochum im Rahmen des zweiten Lockdowns geschlossen. Nun steht eine Wiedereröffnung für Mittwoch, 10. März 2021, an. Zoodirektor Ralf Slabik: „Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung unsere Forderungen der letzten Wochen berücksichtigt hat und Zoos nun ein Teil des vorsichtigen Lockerungs-Fahrplans geworden sind. Besonders für Familien mit Kindern wird der Zoobesuch ein wertvoller Ausgleich in diesen herausfordernden Zeiten sein.“ Die Wiedereröffnung des Tierparks ist allerdings an behördliche Auflagen geknüpft. „Wie bereits im letzten Jahr arbeiten wir mit einem erprobten Hygienekonzept, das zum Schutz unserer Besucher:innen und Mitarbeiter:innen mit einigen Einschränkungen und Verhaltensregeln verbunden ist. Auf Grundlage der aktuellen Corona-Schutzverordnung sind ab sofort im Gegensatz zum Vorjahr eine individuelle, vorherige Terminbuchung sowie eine Besucherregistrierung vor Ort zu beachten“, erläutert Ralf Slabik. Die Wiedereröffnung wird von vielen Tierfreundinnen und Tierfreunden bereits sehnsüchtig erwartet. „Der enge Austausch mit unseren Besucherinnen und Besuchern war für uns während der angeordneten Schließung sehr wichtig. Die vielen Gesten des Zuspruchs und der Unterstützung, besonders auch in Form von Spenden, sind für uns keineswegs selbstverständlich und daher umso bedeutender. Diese positive Stimmung lässt auch mit diesen Einschränkungen auf eine reibungslose Öffnung hoffen. Wir sind dankbar und froh, dass wir mit der Öffnung unserer Tore unseren Gästen ein Stück Lebensqualität zurückgeben können“, bekräftigt Ralf Slabik. Der Zoobetrieb ist eng an das aktuelle Infektionsgeschehen geknüpft, darum bittet der Tierpark um ein respektvolles und verantwortungsbewusstes Miteinander sowie um das Einhalten der Abstandsregelungen und Verhaltensmaßnahmen im Tierpark.

Tiergarten Nürnberg 09.03.2021
Tiergarten öffnet am Mittwoch
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg ist alles vorbereitet für die Wiedereröffnung am morgigen Mittwoch, 10. März 2021. Die zusätzlichen Einrichtungen für den Einlass wurden aufgestellt und der Tiergarten ist für viele Gäste gerüstet. Für diese ist ein individualisiertes Buchungssystem mit Kontaktdatenerhebung vorgeschrieben, das ab sofort über die Tiergarteninternetseite unter www.tiergarten.nuernberg.de erreichbar ist. Um den notwendigen Abstand von anderthalb Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern gewähren zu können, rechnet der Tiergarten mit zehn Quadratmetern pro Person und begrenzt die Zahl der Gäste auf 6 500 Personen am Tag. Alle Tierhäuser im Zoo bleiben geschlossen, die Gastronomie bietet Mitnahmespeisen und Getränke an. Die Eintrittspreise in den Tiergarten bleiben unverändert. Christian Vogel, Bürgermeister und Verantwortlicher für den Tiergarten, sagt hierzu: „Viele Bürgerinnen und Bürger haben auf das Signal der Wiedereröffnung des Tiergartens gewartet. Jetzt ist es soweit. Letzten Freitag haben wir die gesetzlichen Grundlagen dazu erhalten, unter welchen Voraussetzungen eine Öffnung möglich ist. Da es andere Regelungen waren als im vergangenen Jahr, mussten wir ein neues Terminbuchungssystem einführen. Dass das in drei Werktagen gelungen ist, dafür danke ich allen Beteiligten ganz herzlich. Ganz besonders der Sparkasse Nürnberg und der Firma DIPKO, die uns auch letztes Jahr bei der Einführung des Buchungssystems bei NürnbergBad unterstützt haben. Und natürlich unserer städtischen IT unter der Leitung von Herrn Referenten Harald Riedel. Das war wirklich eine super Zusammenarbeit!“ Die Information über die notwendigen Öffnungsmodalitäten sehen neben der namentlichen Erfassung der Zoogäste unter anderem auch das Tragen von FFP-2-Masken im ganzen Zoogelände vor. In Bezug auf diese Maskenpflicht sucht Bürgermeister Vogel den Austausch mit dem Freistaat Bayern. Vogel hält die Maskenpflicht im Freien bei Einhaltung der erforderlichen Abstände für verzichtbar; so, wie es in anderen Zoos in Deutschland auch gehandhabt wird. „Jetzt wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern viel Vergnügen im Tiergarten. Ich bin sicher, er sorgt für Abwechslung und für eine gewisse Auszeit in diesen schwierigen Monaten“, unterstreicht Christian Vogel. Seite 2 von 2 Bei dem Buchungssystem werden die namentliche Online-Registrierung und der Kauf der Eintrittskarte als zwei getrennte Vorgänge durchgeführt. Alle Registrierten kaufen eine Eintrittskarte wie gewohnt an der Tageskasse oder im Online-Shop des Tiergartens unter https://tiergartennuernberg.ticketfritz.de/ Beim Einlass belegen sie den Nachweis für die Registrierung am Eingang in ausgedruckter Form oder als Abbildung auf dem Smartphone. Inhaberinnen und Inhaber von Dauerkarten müssen sich lediglich registrieren. Das bisherige Einlass-System des Tiergartens Nürnberg erforderte keine vorherige Registrierung. Das System ermöglichte es ab Juni 2020, trotz der auf maximal 6 500 Menschen gleichzeitig limitierten Höchstgästezahl, insgesamt mehr Besucherinnen und Besucher einzulassen. Wenn damals Zoogäste den Tiergarten verließen, konnten erneut Gäste eingelassen werden. An 13 Tagen kamen insgesamt mehr als 6 500 Gäste in den Zoo, an zehn Tagen waren es sogar mehr als 8 000 Besucherinnen und Besucher. Mit dem neuen System beträgt nunmehr die zulässige Tageshöchstgrenze 6 500 Gäste.

Zoo Berlin 09.03.2021
Pit in der Praxis
Gesundheitscheck bei jungem Panda Pit aus dem Zoo Berlin Nachdem der junge Panda Pit am vergangenen Mittwoch vier kurze Krampanfälle hatte, hat ein Experten-Team des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin den 1 ½-jährigen Panda gründlich durchgecheckt. Die unter Narkose vollzogenen Untersuchungen – neben einer Computertomografie (CT) wurde u.a. auch ein Ultraschall und eine Punktion an der Wirbelsäule durchgeführt – ergaben jedoch, nicht unüblich für dieses Symptom, bislang keinen Hinweis auf die Ursache für den Vorfall in der vergangenen Woche. Panda Pit und sein Bruder Paule haben sich ganz bärengerecht entwickelt und erfreuen sich ansonsten bester Gesundheit: „Pit frisst, trinkt und spielt ganz normal, es gibt – abgesehen von diesem Vorfall – ansonsten gar keine Auffälligkeiten“, erklärt leitender Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. Nach den vier kurz nacheinander aufgetretenen Anfällen wirkte der kleine Bär zwar erschöpft, zeigte aber ansonsten keine anderen Symptome. Krampfanfälle können unterschiedliche Ursachen haben, diese lassen sich nicht immer eindeutig feststellen. Ein Virusinfekt, eine Tumorerkrankung oder eine bakterielle Infektion konnten im Rahmen der Untersuchungen der Veterinäre rund um Frau Prof. Dr. Barbara Kohn – Professorin für innere Krankheiten der kleinen Haustiere, Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere der Freien Universität Berlin – jedoch glücklicherweise nicht festgestellt werden. Als Vorsichtsmaßnahme bekommt Pit nun zunächst ein Anti-Epileptikum und bleibt unter Beobachtung des Zoo-Teams. „Wir sind erstmal erleichtert, dass es Pit soweit gut geht und wir einige Ursachen bereits ausschließen können. Wir haben unsere Pandafamilie nicht nur tief ins Herz geschlossen, darüber hinaus haben sie für das Überleben ihrer Art auch eine wichtige Bedeutung“, erklärt Zoo-und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Der Große Panda gilt als Symboltier für den Artenschutz. Die letzte Zählung des weltweiten Bestandes an Großen Pandas geht von nur noch etwa 1.860 ausgewachsene Große Pandas im natürlichen Lebensraum aus.

Tierpark Bern 08.03.2021
Gäste-Rekordergebnis im Tierpark Bern nach Wiedereröffnung Bern, 8. März 2021 – Die erste Woche nach Wiedereröffnung des Dählhölzli-Zoo sorgt mit 8’135 Besuchen für ein Allzeithochergebnis.
Obwohl das Vivarium sowie die Tierhäuser geschlossen sind und der Zoo-Besuch auf die Aussenanlagen beschränkt ist, hat die erste Woche nach der Wiedereröffnung des Dählhölzli-Zoo ein Rekordergebnis gebracht! Die erlaubte Grenze von gleichzeitig 500 Gästen wurde dabei an keinem Tag erreicht. Ein «Best of» der letzten 16 Jahre trotz widriger Umstände untermauert eindrücklich die gesellschaftliche Bedeutung von Zoologischen Gärten. Menschen brauchen Zoos! Tierparkgäste jeweils in der Kalenderwoche 9 von 2005 bis 2021: 2021 8’135 (nur Aussenanlagen) 2020 5’003 2019 6’996 2018 2’050 2017 5’325 2012 7’920 2009 6’001 2005 2’544

Zoo Osnabrück 08.03.2021
Besucher freuen sich über Rückkehr in den Zoo Osnabrück – 1.909 Onlinebuchungen am ersten Tag nach coronabedingter Schließung
Als Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde am Montagmorgen um neun Uhr die Tore des Zoo Osnabrück nach vier Monaten coronabedingter Schließung für Besucher wieder öffnete, hatte sich vor dem Zoo schon eine kleine Schlange gebildet. Draußen, wie wenig später auch drinnen, hatten alle Besucher vorbildlich eine Maske auf und hielten Abstand. Vor allem Besucher mit kleinen Kindern zogen in den wiedereröffneten Zoo, der hofft in Zukunft auch wieder ohne Beschränkungen arbeiten zu dürfen. „Es ist phantastisch, dass wir endlich wieder öffnen dürfen, wofür ich auch ganz herzlich unserem Landeswirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann danken möchte, der sich für die Öffnung der Zoos auf Landesebene eingesetzt hat“, sagt Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident der Zoogesellschaft Osnabrück e.V., der um 9 Uhr die ersten Besucher persönlich im Zoo willkommen hieß und als Willkommensgeschenk Plüschtiere an die Kinder verteilte. „Insbesondere für Familien bietet der Zoo ein Ausflugsziel, um mit Kindern nach draußen zu kommen und ein Stück Natur direkt vor der Haustür zu erleben“, so Brickwedde. Die Zahlen unterstützen seine Aussage, denn schon am ersten Tag war der Zoo fast ausgebucht. „Wir haben 1.909 Terminbuchungen und damit fast unsere Tageskapazität von 2.000 Besuchern erreicht“, so Brickwedde. „Nur für das 17 Uhr Zeitfenster sind noch 91 Plätze frei, alle anderen Zeitfenster sind ausgebucht.“ Dass es im Zoo zu voll wird, fürchtet der Zoopräsident nicht. „Auf unserem über 23 Hektar großen Zoogelände können sich unsere Besucher gut verteilen. Wenn die Wege doch einmal etwas schmaler sind, haben wir Einbahnstraßen eigerichtet, damit die Abstände immer eingehalten werden können. Zusätzlich bleiben die Tierhäuser geschlossen und es gilt eine Maskenpflicht auf dem gesamten Zoogelände.“ Dank der Sicherheitsvorkehrungen überwiegt bei allen Besuchern darum die Freude endlich wieder in den Zoo zu dürfen. Zum Geburtstag in den Zoo Auch Katja Icks und ihre Söhne Johannes (5) und Jakob (7) freuen sich auf die Tiere und dürfen den Zoo als erste betreten. „Meine Jungs fragen schon seit Wochen, wann sie endlich wieder in den Zoo dürfen. Als ich gesehen habe, dass der Zoo wieder öffnet, habe ich direkt einen Termin gebucht“, sagt Icks. „Seit heute Morgen um sechs springen die Beiden schon herum und freuen sich auf den Besuch.“ Auch Janna Pörtner und ihr zweijähriger Sohn Leonard, die ebenfalls zu den ersten im Zoo gehören, sind glücklich über den Ausflug. Ihr Besuch hat aber noch einen anderen Grund. „Leonard hat heute Geburtstag“, verrät seine Mutter. „Wir können ja leider keine große Feier mit der Familie machen, aber ein Ausflug in den Zoo ist doch eine schöne Alternative.“ Begleitet werden die beiden von Maren Hemesath, die den Termin als Geschenk für Leonard gebucht hat und sich besonders auf den kleine Babyelefanten Yaro freut. „Leonards Zweitname Yaron hört sich ganz ähnlich an, wie der des kleinen Elefanten. Das ist doch zum Geburtstag irgendwie passend“, so Hemesath. Finanzielle Lage bleibt angespannt Auch wenn die Öffnung im Zoo für große Erleichterung gesorgt hat, bleibt es nur ein erster Schritt in Richtung Normalität. „Die letzten vier Monate haben wir kaum Geld verdient“, erinnert Brickwedde. „Aus dieser Zeit bleibt uns vor allem die tiefe Dankbarkeit für alle, die uns unterstützt haben. Sei es mit Jahreskarten, Spenden oder mit dem Einkauf in unserem Online-Shop. Das hat uns über die letzten Monate gerettet.“ Zwar arbeitet der Zoo als gemeinnützige Organisation nie mit Gewinnen, aber seine Kosten muss er trotzdem decken. Bei täglichen Ausgaben für die Tiere von rund 13.000 Euro kein leichtes Unterfangen, insbesondere wenn die Eintrittsgelder ausbleiben. Hinzu kommen zusätzliche Ausgaben für die Modernisierung des Zoos und die stetige Verbesserung des Tierwohls, nach aktuellen Vorgaben. „So sehr wir uns über die Öffnung auch freuen, aktuell fahren wir durch die Besucherbeschränkung mit angezogener Handbremse. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, die wir für unsere Besucher gerne in Kauf nehmen, aber langfristig ist es überlebenswichtig, dass wir wieder mit voller Last fahren könnten“, wie der Zoopräsident betont. Dazu sei es aber notwendig, dass die Fallzahlen noch weiter sinken. Eine Aufgabe, an der nur alle Osnabrückerinnen und Osnabrücker gemeinsam arbeiten können. Wer den Zoo besuchen möchte, muss sich vorher unter www.zoo-osnabrueck.de anmelden. An gleicher Stelle wird über die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen informiert. Für noch mehr Zoofreude verlängert der Zoo ab dem 19. März seine Öffnungszeiten und lädt mit dem tierischen „Frühlingsleuchten“ zu einem abendlichen Lichterspaziergang durch die Tierwelt ein. Weitere Informationen hierzu veröffentlicht der Zoo in Kürze.

Zoo Frankfurt am Main 08.03.2021
Zoo öffnet ab Mittwoch, 10. März
Der Zoo freut sich, zu Beginn der Saison endlich wieder Gäste begrüßen zu dürfen. Am Mittwoch öffnet der Zoo in Abhängigkeit von einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 in Hessen. Hygienekonzepte und Maßnahmen zur Besucherlenkung haben sich bereits im vergangenen Jahr bewährt. Einige notwendige Einschränkungen und Sperrungen wird es bis auf weiteres allerdings geben. Für den Zoobesuch muss ein festes Zeitfenster online gebucht werden. Die Adressen werden zum Zwecke der Nachverfolgung erfasst. Der Online-Shop mit Ticket-Verkauf und Terminbuchung öffnet am Dienstag, 9. März unter www.zoo-frankfurt.de. „Darüber, dass der Zoo jetzt wieder öffnen kann, freue ich mich sehr. Den Menschen fehlt ihr Zoo, gerade jetzt, wo die Temperaturen wieder ins Freie locken. Der Ausflug in den Zoo ist wie ein kleiner inspirierender Urlaub. Es gibt so vieles zu entdecken und so viel Wissenswertes zu erfahren. Gerade mit Blick auf die Osterferien ist es gut, dass diese Möglichkeit nun wieder gegeben ist,“ so Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. Dass der Zoo ein sicheres Ausflugsziel ist, betont Zoodirektor Dr. Miguel Casares: „Erfahrungen aus dem letzten Jahr und von vielen anderen Zoos zeigen, dass die Hygienekonzepte funktionieren. Wir müssen unsere Angebote an die jeweilige Situation anpassen. Das erfordert Geduld und Flexibilität von unseren Besucherinnen und Besuchern und bis auf weiteres sicher noch die ein oder andere Einschränkung. Die aktuell grassierende Vogelgrippe macht es leider erforderlich, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in manchen Arealen des Zoos zu ergreifen. Wir sind aber dennoch überzeugt, dass ein Zoobesuch gerade jetzt eine wohltuende und inspirierende Pause im gerade so komplexen Alltag sein kann.“

Zoo Hannover 08.03.2021
Zoo-Team tief enttäuscht: Erlebnis-Zoo Hannover bleibt weiterhin geschlossen
Corona-Verordnung: Inzidenzwert in der Region Hannover zu hoch für Wiedereröffnung Bis Samstagabend hatte der Erlebnis-Zoo gehofft, am morgigen Dienstag nach vier langen Monaten wieder öffnen zu können. Dann wurde die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen veröffentlicht: Da der Inzidenzwert in der Region Hannover über 100 liegt, bleibt der Zoo vorerst geschlossen, es gibt keine Sonderregelung. „Wir sind unglaublich enttäuscht“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „wir haben uns umfassend auf eine Wiedereröffnung mitsamt wirksamem Hygienekonzept vorbereitet und uns so sehr auf ein Wiedersehen mit unseren Besuchern gefreut.“ Wieso der 22 Hektar große Zoo als Open-Air- und Bildungsangebot mit einem umfassenden Hygienekonzept weiterhin mit Indoor-Angeboten gleichgestellt werde, treffe im gesamten Zoo-Team auf absolutes Unverständnis. „Die Menschen spazieren überall in Hannover am Maschsee und anderen hoch frequentierten Orten an der frischen Luft, während wir hier im Zoo eine kontrollierte Umgebung mit Abstandsregeln und Maskenpflicht hätten. Das ist einfach nicht zu verstehen.“ Die zoologischen Gärten hätten mit ihren umfangreichen Hygienekonzepten, die auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage basierten und mit den lokalen Gesundheitsämtern abgestimmt worden seien, im letzten Jahr Verantwortung bewiesen. Tatsächlich hätten sich Zoologische Gärten laut Robert-Koch-Institut nicht als Infektionsherde des Coronavirus erwiesen, betont Casdorff. „Der Erlebnis-Zoo mit seinem großen Freizeit-, Bildungs- und Erholungsangebot könnte die Familien in der Region Hannover gerade in der jetzigen Situation unterstützen und dazu beitragen, soziale Spannungen abzubauen.“ Die weitere Schließung sei auch wirtschaftlich weiterhin eine sehr große Herausforderung. „Jeder Tag kostet uns Geld, denn unser Team ist weiterhin vor Ort und versorgt hochengagiert die Tiere“, so Casdorff. „Auf der anderen Seite fehlen uns durch die Schließung die Einnahmen, wir finanzieren uns zu über 80 % durch den Verkauf von Eintrittskarten. Die Hilfen von Bund und Ländern greifen für den Erlebnis-Zoo nicht“, erklärt Casdorff. Umso dankbarer ist der Zoo für die Hilfe von vielen Zoo- und Tierfreunden, die den Erlebnis-Zoo mit der Übernahme von Patenschaften, Spenden und dem Kauf von Gutscheinen unterstützen. „Es ist wirklich berührend zu sehen, wie sehr den Menschen ihr Zoo in Hannover am Herzen liegt. Wir möchten ein riesengroßes Dankeschön an alle Unterstützer schicken: Ihr Zuspruch gibt uns Kraft in diesen schwierigen Zeiten. Danke!“ Und genau mit dieser emotionalen Kraft arbeitet das Zoo-Team weiter und bereitet sich auf eine Öffnung in absehbarer Zeit vor. „Wir verschönern den Zoo an allen Ecken und freuen uns riesig auf ein Wiedersehen – Tiere und Team vermissen die Besucher!“

Tierpark Hagenbeck Hamburg 08.03.2021
Uralt Orang-Utan Bella: Eintrag ins Guinnessbuch der Weltrekorde und ein neues Adoptivbaby
Hagenbecks Orang-Utan Dame Bella ist der älteste Sumatra Orang-Utan der Welt und bekommt deshalb einen Platz im Guinnessbuch der Weltrekorde, das im September 2021 erscheinen wird. Herausragender ist jedoch ihre aktuelle Rolle als Adoptivmutter von Berani, dem zweiten Orang-Utan Baby, das am 13. September 2020 im Tierpark Hagenbeck geboren wurde. Die traurige Nachricht: Beranis Mutter Conny verstarb einen Tag nach der Geburt an einem bis dahin nicht bekannten Herzfehler. Das ergab die anschließende Obduktion der 31 Jahre alten Orang-Utan-Dame im Institut für Pathologie der tierärztlichen Hochschule Hannover. Bella, die bereits 1964 in den Tierpark Hagenbeck kam, führte die Gruppe der Sumatra Orang-Utans viele Jahrzehnte lang als ranghöchstes Weibchen an. In dieser Zeit bekam sie nicht nur sechs eigene Kinder, sondern zog zusätzlich drei Adoptivkinder groß, die von ihren leiblichen Müttern nicht angenommen worden waren. Eine Verhaltensweise, die Experten auch bei Tieren im Freiland beobachten konnten. Als nun viertes Adoptivkind bekommt Berani in den Armen der erfahrenen Mehrfachmutter Bella zum Glück das, was er am meisten braucht: Liebe, Zuneigung und körperliche Nähe. Da Bella aber keine Milch für ihr Adoptivkind hat, wechseln sich mehrere engagierte Tierpfleger beim Füttern des kleinen Menschenaffen ab. „Im drei-Stunden-Rhythmus geben wir dem Kleinen Fläschchen mit einer Milchzusatznahrung, wie sie Menschenbabys auch bekommen“, erzählt Reviertierpfleger Tjark Rüther-Sebbel. „Berani ist jetzt schon deutlich größer und schwerer als unser letztes Orang-Baby Batu es mit fünf Monaten war, aber das ist typisch für Flaschenkinder“, weiß der Tierpfleger. Den Namen Berani suchten die drei involvierten Tierpfleger gemeinsam aus. Auf indonesisch bedeutet er so viel wie mutig. „Bislang ist der Kleine seinem Namen aber noch nicht gerecht geworden“, so Rüther-Sebbel, „er scheint eher zurückhaltend zu sein.“ Mit Berani zählt die Hagenbeck-Gruppe der Sumatra Orang-Utans jetzt insgesamt neun Familienmitglieder. Bereits im Mai 2020 hatte das ranghöchste Weibchen Toba den kleinen Batu zur Welt gebracht. Mit sieben bis acht Jahren dauert das Geburtsintervall bei Orang-Utans länger als bei allen anderen Menschenaffen, weshalb die Freude über den Nachwuchs auch so groß war. Darüber hinaus ist der Tierpark sehr traurig über den Verlust seiner Orang-Utan-Dame Conny.

Nach und nach öffnen die Zoos (unter Auflagen) wieder, ich hoffe, dass sie in naher Zukunft nicht wieder schließen müssen und sich vielleicht die Situation wieder normalisiert, soweit das möglich ist.
Ob ein Zoo geöffnet hat und unter welchen Auflagen kann man den entsprechenden Webseiten entnehmen. Spontanbesuche sind in den seltensten Fällen möglich. Das betrifft auch jene Tierhaltungen, die normalerweise keinen Eintritt verlangen, wie der Heimattierpark Olderdissen

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