Zoopresseschau

Uckermünder Tierpark 10.08.2018
Die Sommerferien verabschieden und Schulanfang begrüßen im Ueckermünder Tierpark!
Die letzte in den Sommerferien Raubtiersafari findet am Dienstag, den 14. August um 10 Uhr statt. Treffen Sie Jäger, die auf ihre Beute lauern, blicken den Löwen tief in die Augen und folgen den Spuren der Wölfe. Dabei können Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen. Am Freitagabend, den 17. August lädt der Ueckermünder Tierpark um 21 Uhr zu einem außergewöhnlichen Erlebnis ein. Die Besucher erleben den Zoo in einer ganz besonderen, nächtlichen Atmosphäre. Sie treffen die tierischen Nachtschwärmer, zu einer Zeit, in der im Zoo ansonsten Stille herrscht. Dank barrierearmen Zutritts zu den Tiergehegen erleben Sie die Nachttiere fast wie in freier Wildbahn. Bei der Lichterwanderung können Sie in die Schlafzimmer von Löwen, Affen, Fennek oder Erdmännchen blicken und erfahren Sie wo der Pfau übernachtet. Unterwegs können noch freilebende Tiere im Park getroffen werden, wie Frösche und Fuchse. Dabei wird Spannendes aus dem Leben der Tiere berichtet. Dies und noch vieles mehr erwartet Euch bei der abendlichen Lichterwanderung.

Uckermünder Tierpark 10.08.2018
Nachwuchs bei den tierischen Bewohnern des Parks
Sowohl auf der Erdmännchenanlage als auch bei den Weißbüschelaffen kann man den Nachwuchs bewundern. Zwei sechswöchige Erdmännchen erkunden in Begleitung der Mutter die Anlage. Die zwei zweimonatigen Weißbüscheläffchen sitzen immer noch am liebsten auf den Rücken von Eltern. Im Affenwald sind die fünf Jungtiere leicht zu erkennen. Die dunkelbraunen Berberraffenbabys mit großen Augen und Ohren toben durch die begehbare Anlage. Im Hirschgarten, bei der Hirschfamilie ist auch ein zweites Jungtier begrüßt worden. Weitere Informationen finden Sie unter www.tierpark-ueckermuende.de oder facebook.com/tierpark.ueckermuende oder Sie rufen uns an unter 039771 54940. Die tierischen Bewohner des Tierparks freuen sich auf Sie, jeden Tag ab 10 Uhr!

Tierpark Hagenbeck 10.08.2018
220 Kilogramm geballte Gelassenheit: Aus Brausepaul wird Raj
Mit 220 Kilogramm geballter Gelassenheit ließ der kleine Elefantenbulle, der bislang auf den Spitznamen „Brausepaul“ hörte, seine Taufe durch Tierpfleger Michael Schmidt mit einer Dosis Kokosmilch über sich ergehen. Taufpate Thorsten Schröder stand auf der Besucherseite des Elefantengeheges und hatte zuvor die aktuellen Werte des Hagenbeck „Bohn-O-Meters“ abgelesen: „Der Name Raj gewinnt mit 93 Zentimetern Bohnenhöhe vor den beiden anderen Namen Siam und Chang“, verkündete der Tagesschausprecher das Ergebnis der außergewöhnlichen Namenswahl, bei der jeder Hagenbeck-Besucher mit einer Bohne an der Abstimmung teilnehmen konnte. „Ich bin zwar sehr tierlieb, habe aber aus zeitlichen Gründen selbst kein Haustier“, erzählt der charismatische Tagesschausprecher. „Aber ich habe zwei Patenkinder – eines in Malawi und eines in El Salvador. Mit dem heutigen Tag ist ein weiteres dazugekommen“, so Schröder, der sich sichtlich gerührt von der Aufgewecktheit des drei Monate alten Elefantenjungen zeigte. Viele Gäste hätten den Namen Brausepaul für den jüngsten Nachwuchs gern beibehalten, aber nach Hagenbeck’scher Tradition bekommt jedes Tier einen Namen aus der Landessprache seines Herkunftslandes – in diesem Fall musste der Name daher asiatisch sein. „Aber“, tröstet Elefantenpfleger Michael Schmidt versöhnlich, „Raj ist nur der offizielle Name – intern behalten unsere kleinen Elefanten ihre Spitznamen.“

Zoopark Erfurt 10.08.2018
Neuer Löwenkater Aslam gewöhnt sich ein
Eine Woche nach seiner Ankunft im Thüringer Zoopark Erfurt gewöhnt sich der neue Löwenkater Aslam langsam in seine neue Umgebung ein. Aslam war am 03. August aus dem Serengeti-Safaripark Hodenhagen eingetroffen und ist für Besucher bereits ab und zu im Außengehege oder im Schauraum zu sehen. In der Eingewöhnungsphase braucht der Kater viel Ruhe, um die neue Umgebung kennenzulernen. Aus diesem Grund werden die Besucher gebeten, sich im Schauraum und am Außengehege der Löwensavanne leise zu verhalten. So kann der Löwe auch bestmöglich beobachtet werden. In der Eingewöhnungszeit lernt der Löwe seine Tierpfleger kennen, im medizinischen Tiertraining in verschiedene Bereiche der Löwensavanne zu laufen und es finden auch noch veterinärmedizinische Untersuchungen statt. Löwin Bastet kann der Kater am Sichtgitter und über die Glasscheiben sehen und hören. Bis zur Zusammengewöhnung der beiden Löwen wird aber noch etwas Zeit vergehen.

Tierpark + Fossilium Bochum 10.08.2018
Wenn die Singvögel verstummen
Neue Ausstellung im Tierpark + Fossilium Bochum. In den Bienenwelten des Tierpark + Fossilium Bochum können Besucher seit wenigen Tagen die Wälder Südostasiens entdecken. Ein Teilbereich der Ausstellungsfläche ist ab sofort der EAZA-Kampagne „Silent Forest“ gewidmet. Mit der Artenschutzaktion will der europäische Zooverband auf die akute Bedrohung asiatischer Singvögel aufmerksam machen. Das Diorama in den Räumlichkeiten des Tierparks zeigt ein bewaldetes Flussufer, welches Schauplatz des illegalen Singvogelhandels ist. Auf einem Boot und an Bäumen findet man alte Holzkäfige mit eingesperrten Vogelattrappen. Plakative Schautafeln klären über die Situation der Vögel in ihren Ursprungsländern auf. Über 850 Vogelarten sind auf den großen Sunda-Inseln beheimatet und doch verstummen die Wälder zunehmend, denn der Handel mit Singvögeln hat in Südostasien lange Tradition. Die gefiederten Schönheiten werden als Haustiere gehalten, in der traditionellen Medizin eingesetzt oder müssen in Gesangswettbewerben gegeneinander antreten. Dieser Brauch hat sich bis heute zu einem regelrechten Sport entwickelt, der sich nicht nur großer Beliebtheit erfreut, sondern auch eine finanzielle Motivation mit sich bringt. Mit den Preisgeldern können ganze Familien ernährt werden. Die hohe Nachfrage und der damit verbundene oftmals illegale Fang und Handel hat viele Vogelarten mittlerweile an den Rand der Ausrottung getrieben. Einige Arten, wie der Gelbscheitel- Bülbül – der am teuersten gehandelte Singvogel – ist auf einigen Inseln, wie Java und Sumatra,bereits ausgestorben. Mit seiner Ausstellung will der Tierpark seine Besucher für das Thema sensibilisieren. „Nicht nur in Asien, auch bei uns gehen die Bestände von heimischen Singvögeln vermehrt zurück. Viele Menschen kennen die Gesänge von Amsel, Drossel, Fink und Star nicht mehr. Mit einer wirkungsvollen Aufklärungsarbeit und Spenden, können wir Vögel hier und in Asien retten“, erklärt Ausstellungsmacherin und Zoo- und Museumspädagogin Judith Becker. Die Spenden kommen 1:1 der Kampagne „Silent Forest“ zugute, welche sich für die Entwicklung und Durchsetzung von regionalen Haltungsrichtlinien in Asien einsetzt, Zuchtzentren baut und unterstützt sowie Forschungsinitiativen vorantreibt. Neben Geldspenden sammelt der Tierpark außerdemausrangierte Ferngläser. „Es ist wichtig auch in Asien selbst Umweltbildungsarbeit zu leisten und der Bevölkerung z.B. andere Einnahmequellen aufzuzeigen. Die gesammelten Ferngläser können vor Ort für Vogelwanderungen und Vogelbeobachtungen eingesetzt werden, die bei Ökotouristen sehr beliebt sind“, weiß Judith Becker. Die Kampagne „Silent Forest“ geht noch bis zum 30. September 2019.

Neunkircher Zoo 10.08.2018
Erfolgreiche Elefantenrettung
Fest liegende Elefantenkuh RANI im Neunkircher Zoo konnte zum zweiten Mal wieder aufgerichtet werden. Im Neunkircher Zoo wurde die ältere Asiatische Elefantenkuh RANI am heutigen Freitagmorgen gegen sieben Uhr von der Tierpflege fest auf dem Boden des Elefantentempels liegend aufgefunden. Aus eigener Kraft gelang es RANI nach einem durch einen Schwächeanfall bedingten seitlichen Sturz nicht wieder aufzustehen; einen sehr ähnlichen Vorfall mit ihr gab es bereits Ende Juni 2017. So wurde auch dieses Mal der Notfallplan in Gang gesetzt und alle verfügbaren Kräfte aus dem Zooteam und der Tierarzt eilten der Patientin zur Hilfe. RANI bekam direkt unter anderem kreislaufstabilisierende Medikamente verabreicht. Im gleichen Zuge wurde auch die externe Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt und des Technischen Hilfwerks (THW) Ortsverband Spiesen-Elversberg angefordert, die mit schwerem Gerät anrückten. Mit Hilfe des tatkräftigen Einsatzes aller dreißig eingespielten Beteiligten gelang es RANI in einem speziellen Bergungsgeschirr nach knapp einer Stunde in ihrer Schlafbox wieder aufzurichten. Der 49 Jahre alten Elefantenkuh geht es den Umständen entsprechend gut. Eine intensive Betreuung und Behandlung erfolgt weiterhin. Um dem erschöpften Tier die notwendige Ruhe zu geben, bleibt der Elefantentempel vorerst geschlossen. „Wir sind über erneute erfolgreiche Rettung unserer RANI mit tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt, des THW Ortsverband Spiesen-Elversberg und durch das Zooteam sehr erleichtert. Aufgrund des höheren Alter unserer Elefantenkuh ist mit solchen Vorfällen leider jederzeit zu rechnen.“, so Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch. RANI lebt seit 2010 im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen. Sie hat mit 49 Jahren schon die durchschnittliche Lebenserwartung eines Asiatischen Elefanten überschritten. Im Neunkircher Zoo lebt derzeit neben RANI eine weitere ältere Elefantenkuh, die 51 Jahre alte KIRSTY. Der Neunkircher Elefantentempel dient im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) als Seniorenresidenz für ältere Elefantendamen. Mehr erfahren unter www.neunkircherzoo.de und auf der facebook-Fanpage des Neunkircher Zoos.

Serengeti-Park Hodenhagen 10.08.2018
Willkommen Erdmännchen!
Der Serengeti-Park begrüßt eine neue Tierart in Hodenhagen. Der Serengeti-Park begrüßt eine der beliebtesten afrikanischen Tierarten neu in Hodenhagen. In der vergangenen Woche sind die ersten drei Erdmännchen, ein Weibchen und zwei Männchen, in Hodenhagen angekommen. Die Brüder Rambo (*2011) und Shorty (*2013) stammen aus dem Zoo Leipzig. Zusammen mit ihrer neuen Königin, dem Weibchen Schlitzohr (*2015) aus dem Zoo Frankfurt, bildet das Trio den Start für die Erdmännchen-Kolonie. Für die neuen Parkbewohner wurde eine 120 Quadratmeter große Erdmännchen-Anlage in der Dschungel-Safari errichtet. Die Anlage ist dem ursprünglichen Lebensraum der Tiere nachempfunden und bietet mit vielen großen Steinen, Wurzeln, Ästen und einem speziellen Bodengemisch einen hervorragenden Ort zum Bau von Höhlensystemen. Parkbesucher können die Erdmännchen-Anlage ab sofort in der Dschungel-Safari zu Fuß erreichen und die drei niedlichen Bewohner ausgiebig beobachten. Die wärmeliebenden Tiere genießen den Sommer in der Außenanlage. Wenn es ihnen dann doch einmal zu heiß wird, legen sie sich lang gestreckt auf kühle Steine im Schatten – halten dabei aber stets ihr Umfeld wachsam im Auge. „Wir freuen uns, dass sich das Trio gut verträgt und sich in seinem neuen Zuhause offensichtlich schon sehr wohl fühlt. Nun sind wir gespannt auf den ersten Nachwuchs, der unsere Gäste mit seinen niedlichen Knopfaugen verzaubern wird.“, schwärmt Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe. Da die Tragzeit bei Erdmännchen im Schnitt nur 77 Tage beträgt, könnten vielleicht noch in dieser Saison die ersten Jungtiere geboren werden. Der Park ist noch bis zum 04. November 2018 täglich geöffnet. Erdmännchen leben in Kolonien mit bis zu 30 Individuen in den Savannen und Halbwüsten im südlichen Afrika. In der Regel pflanzt sich nur das dominante Weibchen der Gruppe fort. An der Aufzucht der Jungtiere beteiligt sich jedoch die gesamte Kolonie. Ein Erdmännchen übernimmt die Rolle des Wächters. Er steht auf einem Aussichtspunkt und warnt seine Artgenossen vor Gefahren. Je nachdem, ob der Beutegreifer aus der Luft kommt oder sich am Boden befindet, verwenden Erdmännchen unterschiedliche Rufe. Dabei kann der Warnruf zwischen Pfeifen und Bellen variieren und gibt ebenfalls Auskunft über die Entfernung des Angreifers. Erdmännchen sind Raubtiere, sie fressen Insekten, Skorpione, Reptilien und Amphibien. Das können sie, weil sie gegen die meisten Schlangen- und Skorpion-Gifte immun sind.

Güstrower Wildpark-MV 10.08.2018
Guten Flug, ihr Drei!
Weißstorch-Nachwuchs im Wildpark-MV wird flügge. Gerade einmal zweieinhalb Monate ist es her, als die drei Weißstörche im Wildpark-MV geschlüpft sind. Anfangs komplett unselbstständig und auf die Hilfe der Eltern angewiesen, sind die Jungvögel wie in der Vogelwelt üblich nach kurzer Zeit bereits ausgewachsen und wagen nun ihre ersten Ausflüge. Tierpflegerin Liane Kasch erzählt: „Es war für uns ohnehin eine riesen Überraschung und Freude, dass es nach über zehn Jahren endlich wieder Nachwuchs bei unseren Weißstörchen gab. Umso schöner ist es, zu sehen, dass die Aufzucht so wunderbar geklappt hat, die Drei wohlauf sind und jetzt flügge werden. Bisher lassen sie sich nach ihren Flugstunden regelmäßig blicken – der Tisch ist ja reichlich gedeckt.“ Bleibt die Frage: Werden sie im Herbst gen Süden ziehen, um dort zu überwintern? Und schauen sie im nächsten Jahr wieder im Wildpark vorbei? Liane Kasch ist gespannt: „Lassen wir uns überraschen. Die Weißstörche, die in Deutschland nach wie vor gefährdet sind, können mit Sicherheit tatkräftige Unterstützung gebrauchen. Ich wünsche unserem Nachwuchs in jedem Fall von Herzen alles Gute.“

Opel-Zoo Kronberg 10.08.2018
Neu im Opel-Zoo Auffang- und Zuchtstation für den bedrohten Feldhamster
„Wir freuen uns, eine weitere Anlage für eine bedrohte heimische Tierart ihrer Bestimmung zu übergeben“, so begrüßt Stiftungsvorstand Gregor von Opel bei der offiziellen Eröffnung der Auffang- und Zuchtstation für Feldhamster am 10. August 2018. Er ergänzt, dass diese Anlage auf Initiative und mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises entstanden sei und in Kooperation mit dem hessischen Umweltministerium. Dr. Christian Hey, Leiter der Abteilung Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung, Biologische Vielfalt vertritt Umweltministerin Priska Hinz mit einem Grußwort. Er hebt die Bedeutung des Feldhamsterprojektes im Rahmen der Naturschutzkampagne Hessen hervor. Diese zielt auch auf die Rettung wichtiger gefährdeter Leitarten der Feldflur. Dazu gehören die Aufzucht und die Schaffung günstiger Lebensräume in der Ackerlandschaft. Er bedankt sich beim Opel-Zoo und dem Förderverein für ihr außerordentliches Engagement. Der Feldhamster, einst ein weit verbreiteter Schädling, ist inzwischen durch die starke Bejagung, den Rückgang geeigneter Lebensräume und die intensive moderne Landwirtschaft in seinem Bestand stark bedroht und zählt in Deutschland zu den streng geschützten Tierarten. Zoodirektor Dr. Kauffels, der auch als amtierender Vorsitzender des Europäischen Zooverbandes EAZA fungiert, erläutert bei der Einweihung, dass sich die Zoobesucher im Schauraum über die Ökologie und das Verhalten der Feldhamster sowie deren Bedrohungsstatus informieren können. Die Hamster können in den selbstgegrabenen Bauen beobachtet werden. „Zoologische Gärten und so auch der Opel-Zoo setzen sich weltweit auf verschiedene Art und Weise für den Artenschutz ein, betreiben ihn aktiv durch Haltung, Zucht und Wiederauswilderung und sind dabei eng vernetzt“, erläutert er bei der Vorstellung der neuen Anlage. Er ergänzt: „Darüber hinaus leisten Zoos in ihrer Bildungsarbeit einen wichtigen Beitrag, um das Verständnis für Artenvielfalt zu wecken und auch für die Notwendigkeit, sie aktiv zu schützen.“ Diese zoopädagogische Arbeit an der neuen Feldhamsteranlage wurde bereits im Vorfeld durch die Übergabe eines Schecks vom hessischen Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz unterstützt. Aber auch der Förderverein des Opel-Zoo unter dem Vorsitz von Brigitte Kölsch, zahlreiche Fördermitglieder und weitere Spender haben durch großzügige Dotierungen dazu beigetragen, dass das Freigehege sein Engagement für bedrohte heimische Tierarten konsequent fortsetzen kann. An der Seite des neuen Feldhamster-Hauses, oberhalb der Außenanlage sind bereits letzte Woche 3 Paare des Europäischen Ziesels eingezogen, die tagaktiv sind und die Anlage zumindest im Sommer etwas beleben. Sie gelten in ihrem Bestand im Freiland als gefährdet und sind in Deutschland bereits ausgestorben sind. Zum Schutz dieser Tierart gibt es einen Maßnahmenplan der Europäischen Kommission sowie Wiederansiedelungsprojekte.

Zoo Duisburg 09.08.2018
Erneuter Nachwuchs bei den größten Landsäugern Europas
Was ist das größte lebende Landsäugetier in Europa? Vielen Menschen kommt hierbei sofort Meister Petz in den Sinn, doch damit wäre dem Wisent mit einem Körpergewicht von bis zu 900 kg Unrecht getan. Der Wisent ist ein richtiges Kraftpaket mit kräftiger Schulterregion, erhöhtem Widerrist und breit angesetztem, meist gesenktem Kopf, der ehemals weite Teile Europas bevölkerte. Infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der Wälder wurde der Wisent zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen Gärten Europas, mit denen eines der ersten koordinierten Erhaltungszuchtprojekte ins Leben gerufen und die Art somit gerettet wurde. Die Population in Menschenobhut wuchs schnell an, so dass im Jahre 1952 die ersten gezüchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nächsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind. Auch der Zoo Duisburg beteiligt sich an dem EEP (Europäischen Erhaltungszuchtprogramm) dieser imposanten Art. Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht erneut geglückt ist. Die 5-jährige Wisentkuh DULINA brachte am 07.08.2018 ein männliches Jungtier zur Welt. Der fast 16-jährige Vater PLUCIK wacht nun noch achtsamer über seine Herde am Kaiserberg. Traditionsgemäß wurde das Kalb, wie bei allen in Duisburg geborenen Wisenten, auf einem Namen mit „DU“ am Anfang getauft: DUNST. Tagsüber ist zu sehen, wie sich das Kalb im Schatten ablegt, ab und zu bei seiner Mutter trinkt und langsam seine Umgebung erkundet. Immer wieder für Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nächste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurück, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, während der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.

Zoo Heidelberg 09.08.2018
Schöne Sauerei im Zoo!
Neun kleine Ferkel wühlen sich durch ihre Anlage. Etwa vier Wochen sind sie alt, die rosafarbenen, braunen und gefleckten Ferkel im Zoo Heidelberg. Die kleinen Ringelschwanzträger toben, springen und wühlen in ihrem großzügigen Gehege und sind auch beim Suhlen in den Pfützen gut zu beobachten. Mit ihrer lebhaften und neugierigen Art sorgen die Duroc-, Pietrain- und DuPi-Schweine dafür, dass es den Besuchern nicht langweilig wird. Im Schweinegehege ist dieser Woche mächtig was los! Die neun Ferkel durchwühlen den sandigen Boden oder knabbern an herumliegenden Ästen herum. Bei wilden Verfolgungsjagden – die nicht selten in einem Sauhaufen enden – jagen sie sich gegenseitig im Schweinsgalopp durch das Gehege. „Die Ferkel sind total aktiv! Damit es ihnen nicht langweilig wird, müssen wir uns immer wieder etwas einfallen lassen, wie wir sie beschäftigen können“, freut sich Revierleiterin Anke Jakob über die Jungtiere. Dazu nutzen die Tierpfleger im Zoo die Sandhaufen, in denen sie leckere Früchte oder Gemüse verstecken, oder spezielle Futterbälle. Erst wenn die Schweine die Bälle über das Gelände rollen, fallen die schmackhaften Futter-Pellets heraus. Nach so viel Action wartet zur Erholung ein ausgiebiges Sand- und Schlammbad: In einer großen Pfütze vor dem Stall lässt es sich prima suhlen. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für die Hautpflege. Zurzeit müssen die Tierpfleger an den besonders sonnigen Tagen nachhelfen: Regelmäßig cremen sie die kleinen Schweine mit Sonnenmilch ein, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen. Nach und nach wird sich die Schweinehaut jedoch an die Sonneneinstrahlung gewöhnen und etwas nachdunkeln. Eincremen ist dann nur noch selten nötig. Die neun Ferkel, darunter auch zwei Eber, stammen nicht aus eigener Zucht. Sie kamen von einem Zuchtbetrieb in der Region nach Heidelberg. Einer der Eber aus der Ferkelgruppe soll später dauerhaft im Zoo Heidelberg leben und bei den beiden Schweine-Damen Gloria und Äleks für Nachwuchs sorgen. Damit der Zukünftige in einem natürlichen Gruppenverband aufwachsen und wichtiges Sozialverhalten erlernen kann, zogen seine acht Begleiter mit ihm nach Heidelberg. Zudem lernen die Tierpfleger den Eber so von klein auf kennen und können eine Bindung zu ihm aufbauen. Das wird den Umgang mit dem erwachsenen Tier später vereinfachen. Da die Ferkel auf der Eselanlage untergebracht sind, sind die Poitou-Esel Thibaut und Resi innerhalb des Zoos umgezogen. Das neue Esel-Gehege hinter der Explo-Halle wird derzeit umgebaut, damit die Zoobesucher die beiden bald wieder besuchen und vorsichtig streicheln können. Die Schweine sollte man jedoch nicht streicheln: Sie sind von Natur aus sehr neugierig und erkunden mit Maul und Zähnen alles, was sie finden können – vor einem Finger, der in das Gehege gesteckt wird, machen sie nicht halt. Daher gilt: Die Ferkel nur von außen beobachten und sich ganz entspannt an der quirligen Mini-Sauerei erfreuen.

Tierpark Nordhorn 09.08.2018
Brögberner Biber auf dem Trockenen
Auch wenn die Meteorologen eine Änderung der Großwetterlage prognostizieren, liegt Deutschland weiterhin im Einflussbereich einer regenarmen Hochdruckzone. Schon lange geht auch bei uns durch Verdunstung wesentlich mehr Wasser verloren als hinzukommt. Sind die Wasserstände an den emsländischen Flüssen und Kanälen noch gut, sind bereits viele Grabensysteme trocken gefallen und die Wasserstände von Teichanlagen erheblich gesunken. Dies macht nun auch den Emslandbibern zu schaffen, wie Familie Czmiel aus dem Südkreis zu spüren bekam. Sie staunten nicht schlecht, als sie Europas größten Nager in ihrer Gartenanlage entdeckten. So schwer wie ein Golden Retriever, war der Anblick ein eindrückliches Erlebnis. So hatte sich der Nager am ehesten wegen fehlendem Wasser unter dem Bauch aus den etwa 3 Kilometer entfernten Brögberner Teichen aufgemacht. Die dortigen Grabensysteme liegen größtenteils bereits völlig trocken und die Wasserstände in den Teichen gleichen vielerorts nur noch Pfützen. Da war guter Rat teuer. Fernmündlich informiert, reagierte die Untere Naturschutzbehörde Lingen schnell. Mitarbeiter des Bauhofs brachten das verängstigte Tier zur Tierauffangstation des Tierparks Nordhorn, gut so, wie sich später herausstellen sollte. Der Biber war selbst für die wildtiererfahrene Zootierärztin Dr. Heike Weber ein Novum. Vom äußeren Aspekt her zeigte sich ihr ein unverletztes wohlgenährtes Alttier. Der Biber hatte Glück, der Weg über Land ist gefährlich. Schnell kommt es hier zu Kollisionen mit Fahrzeugen. Und so verbrachte er seine erste Nacht in der Nachbarschaft von Nasenbär und Co.. Die angebotenen Äpfel und Weidenzweige verschmähte er nicht. Seine unglaublich kräftigen Zähne hinterließen deutliche Spuren am Sichtschutz seiner Unterkunft. Biber haben eine starke Affinität zu ihrem Revier und können auf Wanderungen durch Revierstreitereien mit anderen Bibern schwere Verletzungen davontragen, an denen sie nicht selten versterben. So sollten Biber immer in ihre Stammreviere zurückgebracht werden. Da das im Internetportal „Die Emslandbiber“ (www.emslandbiber.de) ausgewiesene nächstgelegene Biberrevier nach Besichtigung weitestgehend trocken gefallen war, musste die verantwortliche Tierärztin in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde der Grafschaft Bentheim notgedrungen auf einen von Bibern noch unbesiedelten naturnahen Vechteabschnitt ausweichen. Der Biber schien das nahe Wasser zu riechen. Als der Transportkäfig geöffnet wurde strebte der riesige Nager schnurstracks dem Ufer zu, um wie schwerelos im kühlen Nass abzutauchen. Vor nunmehr fast 40 Jahren fanden im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Osnabrück acht Elbebiber nach 150 Jahren Abwesenheit ihre neue Heimat an der Hase naheHaselünne. Der Initiator, Prof. R. Schröpfer, konnte schon nach wenigen Jahren den Erfolg des Projektes bestätigen. Die Gründerpopulation aus 8 Tieren vermehrte sich bis heute auf etwa 175 Tiere in rund 60 Revieren. Bereits 2011 war ein Emslandbiber bei Lahn viele Kilometer vom Wasser entfernt aufgefunden worden. Der aktuelle Landgang zeigt erneut, dass Biber ohne Probleme weite Strecken über Land zurücklegen können, um neue Gebiete zu besiedeln. Die Grafschaft Bentheim gilt daher auch als Bibererwartungs- und Durchzugsland. Ein erster, leider tot aufgefundener Biber wurde bereits Anfang 2017 an einer Straße in Vechtenähe entdeckt. Er steht nun als ausgestopftes Präparat zu pädagogischen Lehrzwecken in der Zooschule des Tierparks Nordhorn. Es ist somit davon auszugehen, dass auch an anderen Stellen in der Grafschaft bereits Biber auf dem Vormarsch sind. Der „Neue“ aus dem Emsland wird also nicht allein auf weiter Flur sein.

Zoo Dresden 09.08.2018
Alle Schulanfänger aufgepasst!
Für einen tierisch guten Schulstart sorgt der Zoo Dresden auch in diesem Jahr mit seinem traditionellen Zuckertütenfest. Am 19. August, eine Woche nach dem offiziellen Schulanfang, wartet auf alle ABC-Schützen ein buntes Programm mit jeder Menge Überraschungen. Von 10 bis 17 Uhr können kleine und große Gäste den Zoo erobern und an den Aktionsständen einiges erleben. Ein Einsatzwagen der Polizei Dresden, ein Krankenwagen der Johanniter sowie ein Feuerwehrfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Dresden-Lockwitz können erkundet und die Arbeit der Einsatz- und Rettungskräfte durch verschiedene Mitmachaktionen erlebt werden. Auf der Wiese am Eingang präsentieren sich die Freizeitknüller der Region Oberlausitz mit Bastel- und Spielangeboten sowie Kinderschminken. Unser Sponsor Pfennigpfeiffer richtet einen großen Malwettbewerb unter dem Motto „Mit der Zuckertüte im Zoo“ aus. Gemalt und bewertet wird in drei Altersgruppen (3-6 Jahre, 7-10 Jahre, 11-14 Jahre). Allein für die Teilnahme am Wettbewerb erhält jedes Kind bereits ein kleines Geschenk. Aus allen Bildern werden zur Siegerehrung 15:15 Uhr 10 Gewinner gezogen und mit einer Überraschungstüte prämiert. Fehlen darf an diesem Tag auch nicht Zoo-Maskottchen Koali und unser Zookasper. Er spielt vier Vorstellungen jeweils um 10:30, 11:30, 14 und 16 Uhr. Alle Schulanfänger erhalten zum Zuckertütenfest kostenfreien Eintritt. Dank der großzügigen Unterstützung vieler Sponsoren haben wir wieder für die Schulanfänger eine kleine Zuckertüte gepackt (solange der Vorrat reicht).

Kölner Zoo 09.08.2018
Echte Picassos im Zoologischen Garten Köln zu bestaunen
„Picasso“ gibt es nicht nur im Museum Ludwig, sondern auch im Kölner Zoo: „Picasso“ und „Cassie“ sind das Pinselohrschwein-Paar: Es hat Nachwuchs, das bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Nachdem der Zoo 158 Jahre auf den ersten Wurf warten musste, klappte es jetzt schon zum zweiten Mal in diesem Jahr: Herauskamen vier kleine „Picassos“, die am Freitag, den 3. August 2018, frühmorgens geboren sind. Die Pinselohrschweine (Potamochoerus porcus) leben auf der Anlage am Nashornhaus. Im Kölner Zoo leben die Tiere auf einer schweinegerechten Anlage im Nashornhaus, dem ältesten und geschichts-trächtigsten Haus des Zoologischen Gartens. Der Eber zog 2012 aus dem Zoo Landau in der Pfalz in die Rheinmetropole um. „Cassie“ kam im August 2017 aus dem britischen Colchester. Beide Tiere harmonieren von Anfang an sehr gut und gründeten eine Familie. Die vier Frischlinge waren von Anfang an lebhaft und aktiv. Sie saugen regelmäßig an den mütterlichen Zitzen und wachsen gerade in den ersten Wochen beträchtlich. Pinselohrschweine werfen bis zu vier Junge. Die Jungtiere werden, wie bei allen Wildschweinen, als Frischlinge bezeichnet. Sie haben in den ersten Lebensmonaten eine helle Färbung mit Längsstreifen. Ab rund sechs Monaten färben sie sich schließlich in das Alterskleid um. Das kann man bei den älteren Jungtieren im Gehege derzeit sehr gut sehen, die sich nicht mehr in der Färbung, sondern in der Größe unterscheiden. Pinselohrschweine sind mit ihrem rauhaarigen, rot-bräunlich-schwarzen Fell ausgesprochen farbenprächtig. Hinzu kommen die hellen Backenbärte und die namensgebenden „Pinsel“ an den Ohren. Die Farbenpracht und Haartracht hat die Tierpflegerinnen und Tierpfleger wohl zu der Namenswahl „Picasso“ inspiriert. Oder war es doch die Fruchtbarkeit, da der echte Pablo Picasso auch vier Kinder hatte? Pinselohrschweine stammen aus West- und Zentralafrika sowie dem östlichen Südafrika. Die Tiere leben in Regen- und Feuchtgaleriewäldern sowie in Berg- und Buschwäldern. Pinselohrschweine leben in Rotten. Die Lebensweise dieses Buschschweines ist der unseres heimischen Wildschweines (Sus scrofa) sehr ähnlich. So durchwühlen sie den Boden beständig nach Fressbarem wie Wurzeln, Knollen, Insektenlarven oder Kleintieren. Wenn die Schweine von Löwen, Leoparden oder auch dem Menschen bejagt werden, sind sie nachtaktiv. Im Zoo kann sie der Besucher auch tagsüber sehr gut beobachten. Im Unterschied zum Schwarzwild sind Pinselohrschweine wärmebedürftig, da sie keine Unterwolle unter dem Fell haben.

Alpenzoo Innsbruck 09.08.2018
Neue Frauen-WG im Alpenzoo
Seit dem letzten Sonntag hat Familie Fischotter neue Nachbarn: Namira, Narnia, Naomy und Ophelia heißen die 4 jungen, wilden Madln. Sie alle wurden im April bei einer Züchterin in Deutschland geboren und tollen nun durch das Freigehege im Alpenzoo. Frettchen stellen die domestizierte Form der Waldiltisse dar. Es gibt die verschiedensten Farbschläge, auch Albinos kommen vor. Der Alpenzoo entschied sich bei der Auswahl für „Wildfarben“, kommt diese Fellzeichnung doch dem Urbild des Waldiltis am nächsten. Hübsch sind sie jedenfalls, die fabulous four.

Zoo Osnabrück 09.08.2018
Warzenschwein-Ferkel verzückt Besucher
Auch Nachwuchs bei bedrohter Moorente. In der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ im Zoo Osnabrück flitzt ein vier Wochen altes Warzenschwein-Ferkel über die Anlage. Außerdem freut sich der Zoo über Nachwuchs bei den als „vom Aussterben bedroht“ eingestuften Moorenten. Nachdem die Warzenschweine im Osnabrücker Zoo viele Jahre keinen Nachwuchs bekommen hatten, brachte Weibchen Marlene nun das zweiten Jahr in Folge ein Jungtier zur Welt. „Wir haben uns natürlich gefreut – es ist immer toll, unsere Zöglinge bei der Jungenaufzucht zu beobachten“, so Wolfgang Festl, Tierpfleger und Revierleiter der Afrika-Tierwelt „Takamanda“. Am 7. Juli kam das Jungtier zur Welt. Anfangs bleibt der Nachwuchs aber in der sogenannten „Wurfbox“ und ist für Besucher nicht zu sehen. Nach und nach wurde das Ferkel immer aktiver: „Mittlerweile flitzt es regelrecht über die Außenanlage“, freut sich Festl. Bei Warzenschweinen ist es üblich, dass sich die Bache, das Weibchen, mit dem Jungtier nach der Geburt von der Rotte trennt und mit ihm wieder zur Gruppe dazu stößt, wenn es etwas älter und aktiver ist. So geschah es auch bei den Osnabrücker Warzenschweinen und inzwischen ist das Ferkel häufig mit den Eltern Siggi und Marlene sowie dem einjährigen Bruder Smartie auf der Außenanlage zu sehen. Auch am Futter der „Großen“ macht sich das junge Ferkel schon zu schaffen, obwohl es derzeit noch gesäugt wird. „Anfangs knabbert das Kleine eher aus Spieltrieb ein bisschen am Futter der älteren Warzenschweine, dann frisst es nach und nach immer mehr mit. So ist der Übergang von Muttermilch zu festem Futter schleichend. Mutter Marlene säugt das Jungtier noch mehrere Wochen – außerdem muss sie die komplette Jungenaufzucht übernehmen“, berichtet Festl. Vater Siggi habe zwar ein wachsames Auge auf seine Familie, an der Aufzucht des Nachwuchses beteilige er sich aber nicht. Bache oder Eber? Bei dem Jungtier handelt es sich um ein Weibchen, wie Revierleiter Festl berichtet: „Bei den Warzenschweinen können wir nicht so einfach nachschauen, welches Geschlecht sie haben, schließlich ist es eine gefährliche Tierart. Und die Weibchen verteidigen ihre Jungen besonders am Anfang vehement. Daher konnten wir in der ersten Zeit nur beobachten und hoffen, das Geschlecht aus der Ferne ausmachen zu können. Das ist nun gelungen und wir haben das Weibchen ‚Nikita‘ getauft.“ Besucher können das Jungtier und die anderen drei Warzenschweine sehr gut auf der Außenanlage nach der ersten Wegbiegung in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ beobachten – entweder vom Untergeschoss des Warzenschweinhauses oder vom Erdgeschoss aus mit Blick über den gesamten Außenbereich. Erster Schlupf seltener Art am Schölerberg Ein weiteres Jungtier können Besucher im Vogelbereich bei den Moorenten entdecken. Über diesen seltenen Schlupf freuen sich die Tierpfleger im „Vogelrevier“ besonders. „Moorenten gelten laut ‚Roter Liste der Brutvögel in Deutschland‘ als ‚vom Aussterben bedroht‘. Wir beherbergen die Tauchenten-Art seit 2014 und jetzt schlüpfte erstmals bei uns ein Moorenten-Küken – da war die Freude natürlich groß“, berichtet Kirsten Bischoff, Tierpflegerin und Revierleiterin des „Vogelreviers“. Besucher können die drei Moorenten und das knapp vier Wochen alte Küken in ihrer Voliere rechts von der Pinguinanlage bei der Eulen-Steinskulptur entdecken. „Die Voliere ist zurzeit etwas mehr zugewachsen als sonst, denn wir wollten die junge Familie nicht stören, um dort die Pflanzen zu stutzen – schließlich ist der Nachwuchs selten und wichtig und wir wollen das Jungtier nicht unnötig aufschrecken“, so die erfahrene Tierpflegerin. Mittlerweile können die Tierpfleger die Voliere aber wieder betreten und den Bewuchs nach und nach beschneiden. Wiederansiedlung der Moorenten am Steinhuder Meer Zukünftig möchte der Zoo Osnabrück mit dem Nachwuchs das Projekt „Wiederansiedlung der Moorenten am Steinhuder Meer“ unterstützen, das der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) voraussichtlich bis zum Jahr 2020 durchführt. Ein Projektpartner des NABU ist hierbei die Wildtierstation Sachsenhagen. „Die Wildtierstation sucht für das Projekt zum Beispiel in Zoos passende Tiere. Sobald Moorenten wiederangesiedelt werden sollen, fragen die Kollegen aus Sachsenhagen dann bei uns an. Wenn wir Moorenten haben, die wir abgeben können, unterstützen wir mit ihnen das Projekt“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Derzeit fänden allerdings keine weiteren Wiederansiedlungen statt, da zunächst die wiederangesiedelten Tiere beobachtet würden. „Wir hoffen, dass wir in Zukunft helfen können, eine Population in ihrem ursprünglichen Lebensraum wieder aufbauen zu können.“ Ob das Jungtier ein Erpel oder eine Ente sei, könne man jetzt noch nicht sagen, so der Biologe und gelernte Tierpfleger. „Allerdings erkennt man das Geschlecht, wenn das Küken etwas älter ist – bei Moorenten haben die Küken noch blaue Augen, später erkennt man Männchen dann an der weißen und Weibchen an der braunen Iris.“

Zoo Magdeburg 09.08.2018
DIE PRINZEN zur Zoonacht am 18. August erwartet
„Exotik pur“ heißt es zur Zoonacht am 18. August im Zoo: Bei der nächtlichen Entdeckungstour quer durch den effektvoll illuminierten Zoo ist die faszinierende Tierwelt bei Nacht das Besondere. Grazil dahin schreitende Giraffen, Elefanten-Jungbullen beim Herumtoben auf der weitläufigen AFRICAMBO-Savannenlandschaft, auf hohe Felsen thronende Blutbrustpaviane oder Flamingos im bezaubernden Lichterschein beobachten – der ganze Zoo verwandelt sich in eine besondere Erlebniswelt. Künstler verschiedener Genres überraschen an allen Ecken des Zoos bis zur Mitternacht. Die Kultband DIE PRINZEN wird als Top-Act auf der Hauptbühne die Fanherzen höher schlagen lassen. DIE PRINZEN – die Wegbereiter des deutschen a-cappella Pop – haben auch nach über 25 Jahren nichts von ihrem Witz und ihrer Frische verloren. Ob mit oder ohne instrumentaler Unterstützung – ihr Sound ist nach wie vor einmalig und das natürlich in Originalbesetzung! Rock’n Roll, Country und Folk mit den „The Skystones“ und Simon Becker werden auf der Hauptbühne ebenfalls das Publikum begeistern. Doch zuvor gibt es für die Kleinsten ab 15 Uhr ein Kinderprogramm mit „Singas Mit-mach-Show“ vom KiKA. Die Zootierpfleger bereiten Stationen und informative Stände vor – Zoonachtbesucher bekommen einen anderen Blickwinkel auf die Arbeit mit den Zootieren. Mit Tierbeobachtungen im nächtlichen Zooidyll, kulturellen und kulinarischen Angeboten aller Art oder dem entspannten Genuss eines kühlen Cocktails lockt der Zoologische Garten einmal mehr mit ungewöhnlichen Erlebnissen in exotischer Atmosphäre. Im kunstvollen Verbinden des Zoos bei Nacht mit einem außergewöhnlichen Musik- und Kunstgenuss liegt die Faszination der Zoonacht. Die Besucher können eintauchen in eine besondere Erlebniswelt und erleben ihren Zoo im ungewohnten nächtlichen Flair. Die Zoonacht wird unterstützt von MDR Sachsen-Anhalt und dem Autohaus Henke.

Tiergarten Schönbrunn 09.08.2018
Tipps der Zootiere am Höhepunkt der Hitzewelle
Die Hitzewelle soll heute mit bis zu 39 Grad Celsius ihren Höhepunkt erreichen. Wie man mit den heißen Temperaturen richtig umgeht, kann man sich von den Bewohnern des Tiergarten Schönbrunn abschauen. „Unsere Wasserschweine und Wasserbüffel sind am liebsten, wie ihr Name schon verrät, im Wasser. Sie dösen im kühlen Nass vor sich hin. Auch die Eisbären kühlen sich beim Baden ab. Sie sind aber deutlich aktiver, sie spielen und tauchen“, so Zoologin Simone Haderthauer. Für alle Menschen, die nicht wie die Eisbären tagsüber ins Bad gehen können, haben die Strauße und Elefanten die passende Methode: kurz abduschen. „Strauße und Elefanten sind in Afrika heimisch und kommen natürlich mit der Hitze prima zurecht. Trotzdem genießen sie es, wenn das kalte Wasser aus dem Schlauch auf sie herunterprasselt.“ Ein Eis ist eine tolle Abkühlung für zwischendurch, nicht nur für uns Menschen, sondern auch für einige Zootiere. „Die Orang-Utans bekommen ein ganz spezielles Wassereis. Dafür wird Wasser mit Obst in Behältern tiefgefroren. Das Eis ist für die Affen eine nette Beschäftigung und man sieht richtig, wie sie die Erfrischung genießen. Aber es ist wie bei uns Menschen, ein Eis gibt es nicht jeden Tag“, schmunzelt Haderthauer. Neben Schwimmen, Duschen und Eisessen ist am bisher heißesten Tag des Jahres natürlich angesagt, einen Gang zurückzuschalten, sich im Schatten auszuruhen und sich in der Mittagshitze nicht zu viel zu bewegen. Die Tiere machen es vor. Manche Tiere in Schönbrunn bekommen von der Hitze jedoch nichts mit. Bei den Felsen- und Königspinguinen im Polarium hat es derzeit maximal 16 Grad. Beneidenswert!

Zoo Basel 08.08.2018
Nachwuchs in der Schimpansen-Grossfamilie
Am 22. Mai 2018 ist im Zoo Basel Ponima zur Welt gekommen. Mit Garissa (9) ist das jüngste Weibchen der Basler Schimpansengruppe Mutter geworden. Ponima wächst nun in einer Grossfamilie mit vielen andern Jungen auf, wie es auch in der Natur üblich ist. Die kleine Ponima ist wohlauf und schaut mit wachem Blick neugierig um sich. Garissa ist zum ersten Mal Mutter geworden, kümmert sich aber routiniert um sie. Nun haben in der Basler Schimpansengruppe alle geschlechtsreifen Weibchen Nachwuchs. Dies ist in der Natur in Schimpansengruppen üblich. Schimpansenweibchen ziehen immer entweder gerade ein Junges auf oder sie sind trächtig. In den nächsten Monaten ist Wirbel zu erwarten. Die drei Jungen vom letzten Jahr sind nun auch mal ohne Mutter unterwegs. Sie raufen und spielen zusammen oder schwingen an den Seilen durch die Anlage. Bis Ponima mittut, wird es noch ein Weilchen dauern. Noch ist sie Tag und Nacht eng am Körper ihrer Mutter.
Schwarze Witwe – Nachwuchs auf Kosten der Männchen: Im Zoo Basel sind hinter den Kulissen winzige Spinnchen geschlüpft. Der Umgang mit den giftigen Schwarzen Witwen ist für die Tierpfleger allerdings nicht ganz einfach und erfordert Fingerspitzengefühl. Viele Kokons und junge Schwarze Witwen werden im Zoo Basel zurzeit gepflegt. Einige davon sind in den Terrarien im Haus Australis ausgestellt. Die meisten befinden sich hinter den Kulissen, wo die Tierpfleger diese Spinnen züchten. Dazu müssen sie sehr konzentriert und vorsichtig vorgehen. Sie arbeiten mit Werkzeugen, wie Pinsel, Pinzette oder Holzstöckchen. Niemals berühren sie die Spinnen mit blossen Fingern, denn weibliche Schwarze Witwen sind hoch giftig. Ihr Biss durchdringt die menschliche Haut. Das Gift hat schwerwiegende Folgen, die bis zum Tode führen können.

Zoo Salzburg 08.08.2018
Stacheliger Nachwuchs im Salzburger Afrikadorf
Vor zwei Monaten brachte das sechsjährige Stachelschwein-Weibchen Laila nach 100 Tagen Tragzeit zwei gesunde Jungtiere zur Welt. Diese kleinen Nager wiegen bei der Geburt rund 350 Gramm, kommen mit offenen Augen und bereits durchgebrochenen Nagezähnen zur Welt. Sie tragen auch schon das typische Haarkleid, das jedoch noch kurz und weich ist. Wenige Stunden nach der Geburt kann der Stachelschwein-Nachwuchs den Eltern schon folgen. Nachtschwärmer – Stachelschweine verbringen den Tag meist zurückgezogen in einer Höhle. Erst in der Dämmerung oder nachts werden sie aktiv und suchen nach Nahrung. Auf ihrem Speiseplan stehen hauptsächlich Gräser, Rinden, Knollen, Wurzeln und verschiedene Früchte. Hin und wieder fressen sie auch Insekten oder andere Kleintiere. Noch trinken die beiden jüngsten Mitglieder des Salzburger Afrikadorfs bei ihrer Mutter Laila Milch. Im Alter von rund vier Monaten werden sie dann entwöhnt. In der Dämmerung unternehmen die kleinen Nager nun erste Erkundungstouren auf der Außenanlage. Meist werden die noch schüchternen Jungtiere von den Eltern begleitet. Am kommenden Wochenende können die Zoo-Besucher die vierköpfige “Nachtschwärmer-Familie“ sicherlich aus nächster Nähe erleben: Denn am Freitag, 10. August, und Samstag, 11. August, steht die Tierwelt des Afrika-Bereichs ganz im Mittelpunkt des Salzburger Nachtzoogeschehens. Bis 22 Uhr sind dann die Tore des Zoos für Besucher geöffnet – letzter Einlass ist um 20.30 Uhr.
(zum Nachtzoo siehe hier, den Stachelschweinnachwuchs haben wir allerdings nicht gesehen)

Tiergarten Nürnberg 08.08.2018
Nachwuchs bei den Amazonasenten
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gibt es Nachwuchs bei den Amazonasenten (Amazonetta brasiliensis) im Manatihaus. Vor gut zwei Wochen, am 20. Juli 2018, schlüpften fünf Küken. Das im Tiergarten Nürnberg gehaltene Entenpaar kam vor zwei Jahren, am 22. August 2016, aus dem Zoo Leipzig nach Nürnberg. Die ursprünglich aus Südamerika stammende Vogelart, die zur Familie der Entenvögel (Anatidae) gehört, wird bereits seit dem 19. Jahrhundert in europäischen Zoos gehalten. Bei den eher unscheinbar aussehenden Amazonasenten erweist sich der Erpel als ein farbenprächtiger, blauer Vogel, wenn er die Flügel ausbreitet. Gut zu erkennen sind die Erpel auch an ihrem roten Schnabel. Derzeit ist das Geschlecht der fünf Küken noch unbestimmt, aber ab einem Alter von einem Monat werden die Geschlechtsunterschiede sichtbar: Der Schnabel der männlichen Jungvögel nimmt dann eine rötliche Färbung an. Das Elternpaar der kleinen Amazonasenten zieht zum ersten Mal Nachwuchs groß. Das Weibchen schlüpfte im Juli 2013, das Männchen im Juli 2015. In der freien Natur haben Amazonasenten eine Lebenserwartung von etwa zehn Jahren, im Zoo bis über 20 Jahre. Die Amazonasenten leben überwiegend an Tümpeln und keinen Seen in dicht bewaldeten Gebieten. Sie wurden 2016 in die Rote Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) aufgenommen, wurden jedoch als „least concern (LC)“, also „nicht gefährdet“, eingestuft.

Zoo Heidelberg 07.08.2018
Erfolgreiche Adoption im Zoo Heidelberg: Ayam Cemani Hühner ziehen Perlhuhn-Küken groß
Die schwarzen Ayam Cemani-Hühner im Zoo Heidelberg bekamen diesen Sommer einen ganz besonderen Job übertragen: Sie sollten junge Perlhühner großziehen. Im Frühsommer legten die Tierpfleger den Cemanis mehrere Perlhuhn-Eier in die Nester, um diese Eier von den Cemanis ausbrüten zu lassen. Die Aktion war erfolgreich: Die schwarzen Hühner übernahmen ihre Aufgabe als Ammenbrüter zuverlässig. Mittlerweile sind die Küken geschlüpft und haben ihre Zieheltern akzeptiert. Insgesamt sind im Zoo Heidelberg nun rund zwanzig junge Perlhühner zu beobachten. Fürsorglich, als wären es ihre eigenen Küken, führen die Cemani-Hühner die jungen Perlhühner über das Zoogelände. Bei vermeintlichen Gefahren warnen sie „ihre Jungtierschar“ und bringen sie ins sichere Dickicht. Oft ist die ungewöhnliche Familie zwischen der Afrika- und der Elefantenanlage unterwegs. Seit einigen Tagen erkunden die jungen Perlhühner die Umgebung immer öfter auch auf eigene Faust. Das ist ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass die Aufzucht der Küken erfolgreich verlaufen ist: Die jungen Perlhühner werden langsam erwachsen und benötigen immer weniger Führung durch die Cemanis. Alles Nötige, was sie zum Leben brauchen, konnten sie von ihren Adoptiveltern lernen. Die Küken habe sich sogar eine besonders nützliche Angewohnheit von den Cemani-Hühnern abgeguckt: Jeden Abend laufen sie von ganz allein in den Stall zurück, um dort die Nacht zu verbringen. So sind die jungen Perlhühner ideal vor Fressfeinden, wie Marder oder Fuchs, geschützt. Dieses Verhalten haben die Cemanis selbst erlernt und geben es nun an die Perlhühner weiter. Auch wenn ihre Eltern Cemani-Hühner sind, ist nicht zu übersehen, dass die Kleinen in ein paar Wochen ausgewachsene Perlhühner sein werden. Das Gefieder der Küken weist bereits die typische getupfte Färbung auf und derzeit bildet sich eine weitere Perlhuhn-Eigenschaft aus: Die Küken quäken, gackern und meckern lautstark. Fast ständig sind die kleinen „Quasselstrippen“ dabei zu hören. Durch diese lauten Rufe kommunizieren Perlhühner untereinander. Die Cemani-Hühner können hierbei nicht mithalten: Sie verständigen sich über ein deutlich leiseres Gackern, das eher Haushühnern ähnelt. Perlhühner kommen ausschließlich in Afrika vor und leben dort sowohl in Savannen als auch in Wäldern. Sie haben wie alle Hühnervögel einen gedrungenen Körperbau und werden zwischen 40 – 70 cm groß, je nach Art. Das Gefieder der Perlhühner ist meist schwarz oder grau gefärbt und mit feinen weißen Punkten übersät. Diese Punkte erinnern an kleine Perlen, was den Vögeln zu ihrem Namen verholfen hat Das getupfte Gefieder hat eine wichtige Schutzfunktion: Perlhühner treten meist im Schwarm auf. Durch die Punkte verschmelzen die Hühner optisch zu einer großen Masse, in der einzelne Tiere so für Feinde nicht mehr zu erkennen sind.

Tiergarten Schönbrunn Wien 07.08.2018
Alles Gute zum 2. Geburtstag Fu Feng und Fu Ban!
Pandas sind immer für Überraschungen gut. Das zeigte sich einmal mehr bei der Geburtstagsfeier der Zwillinge heute Vormittag im Tiergarten Schönbrunn. „Mutter Yang Yang hat nach den vielen Geburtstagsfeiern ihrer Kinder schon Übung und hat wieder einmal eifrig vorgezeigt, wie das Auspacken funktioniert und von den Karotten und Süßkartoffeln genascht“, erzählt Zoologin Eveline Dungl. „Dann hat auch Panda-Bub Fu Ban neugierig seine Geschenke inspiziert und hatte großen Spaß mit den vielen Schachteln.“ Das Mädchen Fu Feng hingegen ist sichtlich kein wirklicher „Party-Panda“. Sie beobachtete das Geschehen lieber im Schatten liegend. Die Panda-Zwillinge sind am 7. August 2016 zur Welt gekommen. Ihre Aufzucht ist eine weltweite Sensation: Yang Yang ist das erste Panda-Weibchen in Menschenobhut, das Zwillinge ohne menschliche Hilfe großzieht. Den Namen „Fu Feng“, die Glückliche Phönix, hat der Tiergarten für das Weibchen ausgesucht. Rund 12.000 Fans beteiligten sich an der Online-Abstimmung auf der Internetseite des Zoos und wählten den Namen „Fu Ban“, der Glückliche Gefährte. Mit zwei Jahren sind Fu Feng und Fu Ban mittlerweile im „Teenager“-Alter. Im November werden sie wie ihre älteren Brüder Fu Long, Fu Hu und Fu Bao nach China übersiedeln.

Tierpark Berlin 07.08.2018
Schloss Friedrichsfelde lädt zum 9. Großen Rokoko-Fest: Konzerte – Schauspiel – Fechtshows – Dressur-Reiten
Das frühklassizistische Schloss Friedrichsfelde bildet den Mittelpunkt im Tierpark. Am Wochenende vom 18. und 19. August 2018 lädt das Schloss Friedrichsfelde zum 9. Großem Rokoko-Fest ein. Zum regulären Tierpark-Eintritt kann sich der Besucher ab 10 Uhr auf dem Schlossmarkt mit Café, Schauspiel, historischen Tänzen und vielen höfischen Überraschungen auf eine einmalige Zeitreise begeben und sich in das 18. Jahrhundert entführen lassen. Mit einer Kutsche kann der Schlosspark, der heutige Tierpark Berlin, erkundet werden. Es werden Pferdedressuren, Labyrinthspiele und Fechtshows und vieles mehr präsentiert. Über 300 Darsteller verzaubern an diesem Wochenende in die Zeit von Friedrich dem Großen mitten im Tierpark Berlin. Für die kleinen Schlossbesucher werden Märchen, Theater und historische Spiele geboten.

Zoo Landau in der Pfalz 06.08.2018
Großes Zoo-Sommerfest am 19. August ab 11 Uhr – Ein Tag für die ganze Familie und freier Eintritt für AOK-Mitglieder
Ein Tag mit besonderen, tierischen Aktionen erwartet die Gäste beim diesjährigen großen Zoo-Sommerfest am 19. August. Ab 11 Uhr bietet die Zooschule ein buntes Programm mit dem beliebten Kinderschminken und Spielen und Spaß rund um die Zooschule und im Grünen Klassenzimmer an. Um 11 und um 15 Uhr geht es mit der Zooschule auf Führungen für Kinder bzw. für die ganze Familie, bei denen die beliebtesten Zootiere vorgestellt werden und die Zoopädagoginnen und –pädagogen auch ganz viele Materialien rund um die tierischen Zoobewohner zum Anfassen und Bestaunen dabei haben werden. Um 12 und um 16 Uhr werden außerdem die verschiedenen Arten von Terrarientieren, die in der Zooschule gehalten werden, in einer Präsentation mit hautnahem Tierkontakt vorgestellt. In und an der Zooschule wird der Freundeskreis des Landauer Tiergartens die Gäste mit frisch gebackenen Waffeln, Kaffee, Tee und kalten Erfrischungen bewirten. Die Zutaten für den Waffelstand werden auch in diesem Jahr freundlicherweise vom SBK-Markt Landau zur Verfügung gestellt. Wir danken sehr herzlich für diese großzügige Unterstützung! Bei der Hitze darf natürlich ein leckeres Eis nicht fehlen. Wie immer an den Landauer Zoofesten gilt die Devise: „Schlemmen und etwas für den Artenschutz tun“! Die Einnahmen aus dem Eisverkauf werden in diesem Jahr den Projekten zum Schutz der stark bedrohten südostasiatischen Singvögel des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes (EAZA) zur Verfügung gestellt. Ob der Erlös dem Verein Sphenisco-Schutz des Humboldt-Pinguins, dem Zootier des Jahres, dem Förderverein der Zooschule Landau oder dem Freundeskreis des Landauer Tiergartens zu Gute kommt, kann jeder selbst entscheiden, der einen tollen handgedrechselten Holzkreisel erwirbt. An die „Silent Forest“-Kampagne der EAZA lehnt sich auch das Jahresthema des Zoos „Für den Schutz der Vogelvielfalt – hier und anderswo“ an. Dazu passt quasi auch der Infostand des Elwetrittche-Verein 1982 E.V. Landau, dessen 1. Vorsitzender, Herr Wilhelm Hauth, mit einem Infostand rund um den Pfälzer Nationalvogel am Elwetrittchegehege vertreten sein wird. Wer kann schon von sich sagen, schon mal ein echtes Blasrohr in der Hand gehabt zu haben? Unsere Tierärztin Henrike Gregersen wird für Fragen rund um ihren spannenden Beruf und ihre tierischen Patienten zur Verfügung stehen und den Gebrauch des Blasrohrs mit seinen besonderen Pfeilen demonstrieren. Wer will, kann gerne versuchen, auf eine Zielscheibe zu schießen. Der Freundeskreis wird außerdem mit einem Glücksrad und einem Stand mit tollen Tierbuttons vertreten sein. Diverse Tierfütterung runden das tierische Programm ab. Wer bei der AOK versichert ist, hat zudem das Glück, für diesen besonderen Tag im Zoo keinen Eintritt bezahlen zu müssen! Beim Familientag der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland wird kleinen und großen Gästen auf der Zoowiese eine Zuckerausstellung, „Schildkröten-Laufen“, eine Slackline und verschiedene Gewinnspiele geboten. Bitte halten Sie als AOK-Versicherte/r an der Kasse Ihre Versicherungsnummer bereit, um den freien Eintritt zu erhalten!

Thüringer Zoopark Erfurt 06.08.2018
Neue Tierart: Buschschliefer
In der Löwensavanne des Thüringer Zooparks Erfurt ist ab sofort eine neue Tierart zu sehen: drei männliche Buschschliefer sind dort vergangenen Monat eingezogen. Sie erkunden neugierig ihre Anlage, in der sie mit Kap-Klippschliefern und Kap-Borstenhörnchen zusammenleben. Buschschliefer haben dichtes, graubraunes Fell und einen charakteristischen gelben Fleck auf dem Rücken. Sie ähneln einem Murmeltier, gehören jedoch nicht zu den Nagetieren, sondern sind mit Afrikanischen Elefanten verwandt. Diese äußerlich kaum sichtbare Verwandtschaft wird zum Beispiel an den beiden ständig nachwachsenden Zähnen im Oberkiefer erkennbar. Für die drei neuen Buschschliefer können noch Tierpatenschaften abgeschlossen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Thüringer Zoopark Erfurt unter www.zoopark-erfurt.de.

Zoo Landau in der Pfalz 06.08.2018
Abenteuer-Nachtlager mit Schatzsuche im Zoo Landau am 25. und 26. August – Es gibt noch freie Plätze Eine Nacht im Zoo ist ein ganz besonderes Abenteuer! Denn wer hat schon einmal in Nachbarschaft mit Tiger, Schimpanse und Zebra gewohnt? Wer wünschte je einem Dromedar eine gute Nacht und wurde morgens beim Zähneputzen von neugierigen Pfauen beäugt? Die abenteuerliche Entdeckungsreise beginnt am Samstag, 25. August um 14 Uhr und bietet den Teilnehmern Spiel, Spaß, Spannung und viel Abenteuer. Ein Höhepunkt ist eine Schatzsuche im nächtlichen Zoo. Die Gruppe sorgt dabei für sich selbst: Die Kinder kochen unter Anleitung ihr Essen über einem Feuer und schlafen gemeinsam im Waldzimmer der Zooschule. Das Programm dauert von Samstag 14 Uhr bis Sonntag 12 Uhr und ist geeignet für Kinder im Alter zwi­schen 7 und 12 Jahren. Der Preis beinhaltet die komplette Verpflegung, Programm, Betreuung, Arbeitsmaterialien und Eintritt und beträgt 65 Euro.

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