Portrait: Smaragdkehl-Glanzschwänzchen

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Glanzschwänzchen (Metallura)
Art: Smaragdkehl-Glanzschwänzchen (Metallura tyrianthina)

Smaragdkehl-Glanzschwänzchen (John Gould)

Das männliche Smaragdkehl-Glanzschwänzchen erreicht eine Körperlänge von etwa 8,1 cm, Weibchen sind mit etwa 7,6 cm etwas kleiner. Dabei haben beide einen kurzen 1 cm langen Schnabel. Das Männchen ist dunkel kupfergrün. Die Kehle glitzert grün, der Schwanz ist kastanienbraun. Das Weibchen ist auf der Oberseite ebenfalls dunkel kupfergrün gefärbt. Die Backen, die Kehle und der obere Bereich der Brust sind gelbbraun und von einigen dunklen Flecken durchzogen. Der Rest der Unterseite ist blass weißlich ockerfarben, wobei die Seiten von grünen Flecken durchzogen sind. Der Schwanz ist ähnlich wie bei den Männchen nur mit verstreuten gelblich weißen Flecken. Beide Geschlechter haben einen weißen Fleck hinter den Augen.

Der relativ aggressive kleine Kolibri bewegt und sitzt meist in den Straten in Höhen zwischen 1 und 5 Meter. Es klammern eher an den Blüten, als das er vor ihnen schwirrt um an den Nektar zu gelangen. Wenn es um die Verteidigung der Blüten an Büschen und Hecken in der Nähe von Waldrändern geht, ist das Verhalten bieder, aber territorial. Beide Geschlechter gehen meist getrennte Wege und so sieht man eher zwei Weibchen oder zwei Männchen im gleichen Gebiet.

Von April bis August wurden sie in der Sierra de Perijá in den östlichen und zentralen Anden in Brutstimmung beobachtet. In Cundinamarca wurden im Juli Nester in höhlengleichen Felsnischen entdeckt. Dieses bauen es aus einer herunterhängenden Masse aus Moos und Fasern mit einer kleinen Nestkammer, die es mit Moos überdecken. Bei Angriffen auf das Nest verteidigen es dieses.

Das Smaragdkehl-Glanzschwänzchen ist relativ häufig an feuchten Waldrändern, bewachsenen Lichtungen und buschigen Gegenden in der Nähe von Wäldern vorhanden. Gelegentlich sieht man sie inökotonal Gebieten zwischen verkrüppelten Wäldern, Páramo oder vereinzelten Buschstellen im unteren Páramo. Saisonal ziehen sie weiter. Es bewegt sich in Höhenlagen zwischen 1700 und 3500 Metern, aber in der Sierra Nevada de Santa Marta auch mal bis 600 Meter.

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