Portrait: Schmuckelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Lophornis
Art: Schmuckelfe (Lophornis ornatus)

Schmuckelfe (John Gould)

Die Schmuckelfe erreicht eine Körperlänge von etwa 6,8 bis 7 cm, bei einem Gewicht von ca. 1,6 bis 2,8 g. Das Männchen hat einen roten geraden Schnabel mit schwarzer Spitze. Der vordere Oberkopf schillert grün und der lange Kamm ist dunkel rötlich braun. Der Rest der Oberseite glänzt blassgrün. Am Bürzel findet sich ein weißes Band. Die Oberschwanzdecken sind purpurn. Die langen Büschel von den Wangen weg sind rötlich braun, wobei sie grüne schimmernde Punkte in der unteren Hälfte aufweisen. Die Kehle schimmert smaragdgrün, der Rest der Unterseite ist blassgrün. Beim quadratisch geformten Schwanz sind die mittleren Steuerfedern bronzegrün, der Rest rötlich braun mit bronzegrünen Flecken. Die Weibchen haben keine Backenbüschel. Der Bürzel ist gelbbraun gefärbt. Die Unterseite ist rötlich braun mit grünen Flanken. Jungtiere ähneln den Weibchen.

Ihren Nektar holen sie sich an blühenden Akanthusgewächsen, Seidenpflanzengewächsen der Gattung Asclepias, Korbblütlern, Wolfsmilchgewächsen, Hülsenfrüchtlern wie die Straucherbse, Lippenblütlern, Pfeilwurzgewächsen, Myrtengewächsen, Rötegewächsen und Eisenkrautgewächsen der Gattung Stachytarpheta. Als Trapliner fliegen sie regelmäßig in rascher Folge ganz bestimmte Blüten an. Außerdem ernähren sie sich von Gliederfüßern.

Meist ist die Schmuckelfe leise. Bei der Nahrungsaufnahme geben sie ein kurzes tsip von sich. Ihr Flug klingt ähnlich wie der der Bienen.

Die Brutzeit in Trinidad ist während der Trockenzeit von Januar bis April, in Guyana von Dezember bis März. Sie bauen ein kelchartiges Nest aus feinen und weichen Pflanzenfasern, das sie 2 Meter über dem Boden anbringen. Eine Brut besteht aus zwei Eiern. Das Ausbrüten durch das Weibchen dauert 13 bis 14 Tage. Nach 20 Tagen werden die Nestlinge flügge.

Sie bewegen sich vorzugsweise an feuchten Waldrändern, Galeriewäldern, Dickicht und Kulturlandschaften wie Plantagen, sowie in Savannen in Höhen zwischen 100 und 1000 Meter.

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