Portrait: Blaukehlnymphe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lampornithini
Gattung: Lampornis
Art: Blaukehlnymphe(Lampornis clemenciae)

Blaukehlnymphe (John Gould)

Die Blaukehlnymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 12 bis 13,5 Zentimetern, wobei die Männchen ca. 8 Gramm und Weibchen ca. 6 Gramm wiegen. Das Männchen hat einen weißen Hinteraugenstrich, der in starkem Kontrast zum grünen Oberkopf, den dunklen Wangen und der glitzernd blauen Kehle, die meist von einem weißen Bart gesäumt ist, steht. Der Nacken und die Oberseite sind grün. Die oberen Schwanzdecken sind schwärzlich. Die Unterseite ist schmutzig grau und von grünen Flecken an der Seite und an der Brust durchzogen. Die Unterschwanzdecken sind weiß gesäumt. Der Schwanz ist blauschwarz mit breiten weißen Flecken an den äußeren Steuerfedern. Die Färbung des Weibchens ist ähnlich, es hat aber eine dunkelgrüne Kehle.

Die Blaukehlnymphe ernährt sich vom Nektar von Pflanzen wie Lobelien, Tabak, Bartfaden oder Salbei.

Ihr Nest baut sie an dünnen Zweigen, die sich meist an Überhängen in Feuchtgebieten oder an Felsen befinden. Im Nordwesten Mexikos baut sie diese von März bis Juli, in Oaxaca von Juli bis September.

Die Blaukehlnymphe hat ein weites Verbreitungsgebiet welches von Mexico bis in die Vereinigten Staaten reicht. Sie bevorzugt Kiefern- und Eichenwälder sowie deren Ränder oder Lichtungen mit Blumen. Bei der Nahrungssuche bewegt sie sich in den unteren und mittleren Straten. In den Ruhephasen kann sie auch in den oberen Straten sitzen und singen. Oft sieht man sie an Flussufern großer Ströme. Sie kommt in Höhenlagen zwischen 1800 und 3000 Meter vor.

Ihr Ruf klingt wie ein hohes piepsiges tsii, welches sie oft im Flug von sich geben. Auf den Ästen sitzend hört sich das kräftiger nach tschuk oder sik, siik an.

Bisher sind drei Unterarten bekannt:
Lampornis clemenciae phasmorus (Oberholser, 1974) ist in den Chisos Mountains im Big-Bend-Nationalpark verbreitet.
Lampornis clemenciae bessophilus (Oberholser, 1918) kommt im Südwesten der USA, sowie im Nordwesten Mexikos vor.
Lampornis clemenciae clemenciae (Lesson, RP, 1830) ist im Süden der USA und über das nordöstliche, zentrale und südliche Mexiko verbreitet.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.