Ein Popo zum Verlieben
»Ein Fisch, der aussieht wie ein Popo – sieht auch ein bisschen aus wie ein Herz. Aber um das herauszufinden, musst du die Welt von einer neuen Seite betrachten!«
Popofisch hat einen Kopf, der aussieht wie ein … Popo. Das sagen alle zu ihm und machen sich lustig. Und Popofisch lacht mit. Aber tief im Inneren möchte er lieber ein ganz normaler Fisch sein. Müde davon, den Clown zu spielen, beschließt er, hinunter in die Tiefsee zu schwimmen, wo er Käsefisch trifft. Der sieht sogar noch seltsamer aus, ist aber wahnsinnig witzig und ziemlich wunderbar. Erst da versteht Popofisch: Wer anders ist, ist oft besonders schön. Und manchmal sieht ein Popo auch wie ein Herz aus.
Eine Ode an das Anderssein, einzigartige Schönheit und die Freundschaft.
POPOFISCH ist eine wunderbare Geschichte (in Text und Bild), die zeigt, dass man jemanden nicht nach seinem Aussehen beurteilen soll, oder zumindest hinter das Offensichtliche blicken sollte. In seiner eigenen Umgebung unglücklich (weil jeder irgendwie so akzeptiert werden will wie er ist, nicht wie er sein soll, um akzeptiert zu werden), macht sich der liebenswerte Protagonist auf den Weg in die Tiefe und trifft dort auf andere seltsame Wesen. Er freundet sich mit einem Fisch an, der wie ein Käse aussieht (und sehr hässlich ist, oder sehr hübsch … mal so mal so, das Auge des Betrachters mag den Blickwinkel wechseln) und beide verbringen viel Zeit miteinander.
POPOFISCH ist ein Buch über das Anderssein, aber auch ein Buch über Freundschaft, Akzeptanz und Toleranz. Wenig Text, dafür umso mehr Farbe, schöne Illustrationen, skurril aber kindgerecht. Und leider viel zu kurz. Nach 30 Seiten ist Schluss, und dabei hätte man dem Popofisch und seinem Freund noch mehr Abenteuer erleben lassen wollen.
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(Rezensionsexemplar)

