H. P. Lovecraft Bestiarium (Rezension)

Auch wenn dies eine Rezension zu einem Buch darstellt, gibt es eine Sache, die ein alter Hut ist, und den Cthulhumythos auch etwas kaputt macht, dem ich aber nie widerstehen kann … aber diesbezüglich enthalte ich mich jeden Kommentars. Und weil ich dann sowieso schon am Rumspielen war …. ich präsentiere: H. P. Lovecraft by ChatGPT:

Fällt es auf?
Die Ähnlichkeit der Shogothen mit den Schogetten … zumindest dem Namen nach…

Shogothen

Und noch etwas, das im Rahmen dieser Spielerei entstanden ist … man mag mir das Verzeihen (oder auch nicht, aber ignorieren darf man das auch …. und Werbung? Können Shogothen Werbung machen?)

In der Mitte eine Originalzeichnung von Lovecraft (die Inspiration für das erste Bild …) …. aber das wars dann auch… genug des Blödsinns. Wenden wir uns nun einem ernsthafteren Thema zu:
H. P. LOVECRAFTS Bestiarium

Das BESTIARIUM ist kein Original-Werk von H. P. Lovecraft, es ist eher ein Kunst/Bildband des argentinischen Künstlers Enrique Alcatenas.
Enrique „Quique“ Alcatena (*26. Februar 1957 in Buenos Aires) ist Comiczeichner und Illustrator. Der weitgehend autodidaktische Künstler begann 1975 bei Ediciones Récord und veröffentlichte 1976 mit Bushido seine erste signierte Arbeit. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete er für argentinische, britische, italienische und US-amerikanische Verlage. Für DC, Marvel und Dark Horse zeichnete er unter anderem Batman, Superman, Green Lantern, Flash, Conan und Predator. Besonders prägend ist seine langjährige Zusammenarbeit mit Autor Eduardo Mazzitelli. Alcatena ist für einen detailreichen, fantastischen Stil bekannt, der Mythologie, Folklore, Surrealismus und klassische Illustrationskunst miteinander verbindet. Zu seinen eigenen Werken zählen Acero Líquido, Shankar, Hexmoor und Barlovento.
Im BESTIARIUM zeigt er sein Können und auch seine Interpretation der Mythoskreaturen Lovecrafts. Eigenwillig, aber, in Anbetracht des literarischen Werks, meiner Meinung nach durchaus passend, eine Hommage an den exzentrischen Autoren. Ein kleines Meisterwerk für den Lovecraft-Fan, denn man muss tatsächlich mit dem Mythos vertraut sein. Die 22 Kreaturen, welche in ganz. oder doppelseitigen Abbildungen präsentiert werden werden durch vorangegangene Zitate aus Lovecrafts Werken vorgestellt. Allerdings sin diese Zitate, aus dem Zusammenhang gerissen, für jene unverständlich, die mit den Geschichten Lovecrafts nicht vertraut sind. Ich wüsste aber auch nicht, wie man es besser hätte machen können, außer gleich die ganzen Geschichten abzudrucken, was aber den Rahmen des BESTIARIUMS gesprengt hätte.
Aber wenn man sich an den kunstvollen, teilweise verstörenden Bildern erfreuen will … ein tolles Buch. Über die Auswahl der Kreaturen lässt sich streiten… ich hätte beispielsweise auf die Pinguine von Leng zugunsten der Mi-go verzichten können.

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(Rezensionsexemplar)

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