Arthur Conan Doyle: Die vergessene Welt (Rezension)

Dinosaurier am Amazonas? Ein Wald mit längst ausgestorbenen Pflanzen? Was hat Professor Challenger da bei seiner letzten Expedition nur gefunden? Um die Wahrheit herauszufinden, machen sich vier mutige Männer auf zu einer Expedition ins Unbekannte. Was sie auf ihrer gefahrvollen Reise entdecken, übersteigt alle Erwartungen …
Die vergessene Welt (im Original: The Lost World) ist ein 1912 erschienener Roman des britischen Schriftstellers Sir Arthur Conan Doyle. Im Zentrum der Erzählung steht die Erkundung eines geheimnisvollen südamerikanischen Plateaus im Dschungel, das von Urtieren bewohnt sein soll.
Diese erste Folge der Challenger Stories gehört zu den früheren Science-Fiction-Romanen in englischer Sprache, greift jedoch zugleich auch Elemente des Abenteuerromans auf. Der Roman basiert in Teilen auf sorgfältigen wissenschaftlichen und historischen Recherchen. Er erlangte zwar als Abenteuer-Klassiker einige Berühmtheit, blieb dabei jedoch – vor allem in Deutschland – hinter den weithin bekannten Sherlock-Holmes-Geschichten aus Arthur Conan Doyles Feder zurück.
Von den Challenger-Geschichten kenne ich tatsächlich nur diese. Als Jugendlicher habe ich Die vergessene Welt verschlungen und auch jetzt, nach erneutem Lesen ist von der Faszination nichts verloren gegangen.
Freunde von klassischen Abenteurromanen kommen voll auf ihre Kosten. Sprachlich verständlich, trotz des (inzwischen veralteten) Wissenschaftskauderwelch und spannend geschrieben. Einen Vergleich mit modernen SF- oder Fantasygeschichten muss dieser Klassiker nicht scheuen.

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