Annika Siems/Wolfgang Dreyer: Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee (Rezension)

Wie ist dort unten, in den dunklen, kalten und lebensfeindlichen Tiefen der Ozeane Leben möglich? Ohne Licht, mit wenig Nahrung und unter enormem Druck? Lange dachte man, in der Tiefsee gäbe es kein Leben. Und doch weiß man heute: Tief in den Ozeanen liegt eine geheimnisvolle und erstaunliche Welt verborgen, die nur wenige Menschen je zu sehen bekommen. Dort leben Vampirtintenfische, Jeti-Krebse, Atolla-Quallen, Drachenfische und riesige Seespinnen. Und fast täglich werden neue Lebewesen entdeckt. Komm mit auf die Entdeckungsfahrt und tauche hinunter bis zum Grund des Meeres! Gemeinsam erforschen wir mit dem U-Boot die fantastischen Lebensräume der Tiefsee und entdecken unglaubliche Fakten über die Unterwasserwelt von der Meeresoberfläche bis zum Meeresgrund in über 6000 Metern Tiefe.

Was für ein Buch. Wenn man eine beliebige Seite aufschlägt wird man mit einer wunderschönen Illustration belohnt. Manche der Bilder wirken, als wären es Fotografien. Sehr detailgetreu führt die Illustratorin Annika Siems in die Tiefsee ein.
Dabei trifft man auf bekannte und weniger bekannte Tierarten, darunter einige gespenstisch anmutende und/oder außergewöhnliche.
Begleitet werden die erstaunlichen Bilder mit leicht verständlichen Texten von Wolfgang Dreyer, die auf dem neuesten Stand der Wissenschaft basieren.
Ein Buch für Kinder? Ja.
Ein Buch für Erwachsene? Auch das.
Ein Buch zum Anschauen und Lernen, für Menschen jeden Alters, die Interesse an einer fast unbekannten Welt haben.

Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee ist ein wunderbares Buch, liebevoll gestaltet und informativ.
Das Format ist ungewöhnlich, aber man muss fast sagen, dass es immer noch zu klein ist.
Bei der Autorenbeschreibung ist zu lesen:
„Viele ihrer Illustrationen sind im Original meisterhafte Ölgemälde in eindrucksvollen Formaten …“
Eindrucksvoll sind die Illustrationen auf jeden Fall und ich würde gerne die Originale sehen. Diese sind bestimmt eindrucksvoll und werden nicht durch die Buchmitte zerstört (was bei einigen Bildern unvermeidbar ist)

(Rezensionsexemplar)

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