6. Zooreise 2021 – Tag 1: Zooleuchten

Der erste Tag unserer Reise beinhaltete Besuche in der Stuttgarter Wilhelma, den Vogelparks in Karlsdorf und dem Zoo Heidelberg zum Zooleuchten.
Für die Wilhelma musste man im Vorfeld online ein zeitgebundenes Tagesticket und ein Parkticket kaufen. So war das bereits bei unserem letzten Besuch 2020. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Tierhäuser geschlossen, aber natürlich waren die interessanten wie Amazonienhaus und Aquarium geöffnet. Der Besuch dauerte knapp vier Stunden.
Danach fuhren wir weiter nach Karlsdorf. Nachdem die Autobahn wohl eher eine Stauparty war fuhren wir über Landstraße und benötigten doppelt so lange. Andererseits waren die Besuche in den Vogelparks auch nur von kurzer Dauer. Aber das war nicht anders zu erwarten.
In nahezu jeder Gemeinde des Rheintals zwischen Darmstadt und Karlsruhe führte der ausgeprägte Sinn für Vereinsleben zur Gründung zahlreicher Vogel- und Kleintierzucht-Vereinen, die häufig auch kleine Tierparks betreiben. Manche davon sind sehenswert, weil sie doch die eine oder andere Besonderheit zu bieten hat, viele aber si d nur nett, wenn man in der Nähe wohnt.
Der Vogelpark Erlenwald gehört eher in die zweite Kategorie, der Vogelpark Karlsdorf-Neuthard könnte dagegen in den nächsten Jahren sehenswert sein, denn sein Vogelbestand hat durchaus einige interessante Vertreter aufzuweisen. Allerdings gäbe es bis dahin noch einiges zu tun, vor allem die Beschriftung lässt zu wünschen übrig (was übrigens auch für den Vogelpark Erlenwald gilt) und einige Volieren sind sehr lieblos eingerichtet.
Nach den Besuchen in Karlsdorf fuhren wir ohne große Stauprobleme nach Heidelberg.
Bevor wir in den Zoo gegangen sind aßen wir bei Moe’s Roadhouse … und bestimmt nicht zum letzten Mal, auch wenn man wohl einige Regeln beachten muss … Keine Doppelburger, keine Cheese Fries … das ist zu viel. Und auch die Milchshakes sind größer als erwartet. Was die Menge angeht kann man sich wirklich nicht beklagen …. und der Geschmack … auch in dieser Hinsicht hat Moe’s Roadhouse überzeugt.
Danach gingen wir zum Zoo. Die Strecke vom Ibis am Hauptbahnhof zu Moe’s und von dort zum Zoo ist nicht weit, angeblich insgesamt eine halbe Stunde, aber mir kam es kürzer vor.
Es war schon sehr dunkel, als wir im Zoo ankamen und wirklich viele Tiere haben wir nicht gesehen. Interessant waren Korsaks, Steinkäuze und Stachelschweine … abgesehen von ein paar Schafen und Wassergeflügel haben wir sonst auch nicht viel mehr gesehen, abgesehen von zahlreichen beleuchteten Tieren. Schön war es trotzdem und der Cocktailbus auch sehr gemütlich, auch wenn wir keine Cocktails getrunken haben.
Der Zoo ist währen des Zooleuchtens bis 22 Uhr geöffnet. Es gibt einen speziellen Rundweg, so dass man nicht durch den ganzen Zoo wandert. Um lebende Tiere zu sehen muss man frühzeitig kommen, dann wenn es hell wird. Neben zwei Führungen werden auch mehrere Lagerfeuergeschichten erzählt. Ich habe aber nicht sehen können wo man sich anmelden kann, denn laut Homepage muss man das. Per email geht das allerdings nicht, das habe ich versucht.
Ach ja … sowohl für den Zoo Heidelberg, als auch für die Wilhelma galt 3G als Einlassvoraussetzung. Und die üblichen Hygienevorschriften gelten natürlich auch.
Zurück zum Heidelberger Zoo. Trotz weniger Tiersichtungen war es ein schöner Abend, der zumindest trocken war und durch die angenehme Kälte auch zum ersten Glühwein der Saison einlud. Ich hätte mir aber auch gewünscht, dass der Rundweg zu den Waschbären und den Binturongs geführt hätte, aber vermutlich war letzteres nicht möglich. Auch mehr Einblicke zu den Strandvögeln wäre schön gewesen. Aber man kann nicht alles haben und natürlich muss man auch auf das Wohl einiger Tiere achten.

Wilhelma
Vogelpark Erlenwald
Vogelpark Karlsdorf-Neuthard
Zoo Heidelberg

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