Zoopresseschau

Alpenzoo Innsbruck 09.04.2020
Tiere im Alpenzoo feiern Ostern ohne Besucher
Normalerweise startet mit Ostern die besucherstarke Saison im Alpenzoo. Doch aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus herrscht gähnende Leere auf den Besucherwegen. Selbstverständlich werden die Tiere bestens versorgt. Dazu gehört nicht nur das Füttern und Reinigen, sondern auch die tägliche Beschäftigung der Tiere. Für Ostern haben sich hierfür unsere Tierpfleger ganz besondere Überraschungen ausgedacht. So dürfen sich die Frettchen, Schneehasen und Eichelhäher über einen bunten Osterkorb mit verschiedenen Leckereien freuen. Je nach Gusto ist für jeden etwas dabei. Zoodirektor Dr. André Stadler verrät: „Wir drehen von der kleinen Osteraktion auch Videos und werden diese an den Feiertagen in unseren sozialen Medien veröffentlichen. Auch wenn es heuer ein sehr außergewöhnliches Osterfest für uns alle sein wird, wünsche ich allen schöne Feiertage und vor allem Gesundheit. Wir freuen uns schon sehr auf die Besuche, wenn wir wieder geöffnet haben!“

Tierpark Hellabrunn 09.04.2020
Digitale Ostersuche auf Hellabrunn.de
Weil die diesjährig im Münchner Tierpark geplante Osteraktion nicht stattfinden kann, hat Hellabrunn kurzfristig umdisponiert: Die Ostersuche erfolgt nun auf der Internetseite des Tierparks. Über das lange Osterwochenende können sich kleine und große Tierparkfreunde im aktuellen Format „Hellabrunn für Zuhause“ auf eine digitale Osterrallye begeben. Unter allen richtigen Antworten werden schöne Preise verlost. Spannende Aktionen und schöne Erlebnisse sind, unter normalen Umständen, das gesamte Jahr über in Hellabrunn geboten. Auch für das kommende Osterwochenende wären Spiel und Spaß für die Besucher vorprogrammiert gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation sind kreative Lösungsansätze gefragt: Trotz vorübergehender Schließung möchte Hellabrunn die Menschen auch weiterhin für tierische Themen begeistern. Daher können sich Tierparkfreunde ab Karfreitag auf der Hellabrunn-Webseite www.hellabrunn.de auf die Suche nach den passenden Buchstaben für den Lösungssatz begeben. Die gesuchten Buchstaben sind im Hellabrunner Tierlexikon versteckt. Hinweise und Tipps zur Reihenfolge gibt ein PDF-Dokument, das ab 10. April auf der Startseite der Hellabrunn-Website verfügbar ist. Das Lösungswort kann unter dem Stichwort „Osterquiz“ bis einschließlich zum 13. April an marketing@hellabrunn.de geschickt werden. Zu gewinnen gibt es: 1. Preis: Jahrespatenschaft für ein Augsburger Huhn, 2. Preis: Gutschein für eine Jahreskarte im Wert von 98 Euro, 3. Preis: Zwei Gutscheine für eine offene Führung im Wert von je 19 Euro, 4. und 5. Preis: Je zwei Vorverkaufstickets Die Teilnahmebedingungen sind unter https://www.hellabrunn.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar. Der Münchner Tierpark Hellabrunn wünscht frohe Ostern!

Tiergarten Schönbrunn 09.04.2020
Katta-Jungtier im Tiergarten Schönbrunn geboren
Auch wenn der Tiergarten Schönbrunn aufgrund der Corona-Maßnahmen bis auf Weiteres geschlossen hat, geht das tierische Leben innerhalb der Zoomauern natürlich weiter. Am 21. März ist bei den Kattas ein Jungtier zur Welt gekommen. Bei der Geburt wog das Kleine, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, geschätzte 70 Gramm. Es entwickelt sich bestens, wie Tierpfleger Dominik Eigenbauer erzählt: „Am Anfang hängen Katta-Jungtiere am Bauch der Mutter und schlafen die meiste Zeit. Seit etwa eineinhalb Wochen klettert das Jungtier schon auf ihren Rücken und schaut sich die Umgebung an. Mitunter sitzt es auch auf einem anderen Weibchen. Nur die Männchen haben mit der Aufzucht nichts zu tun. Im Gegenteil, sie werden von den Weibchen sogar auf Abstand gehalten.“ Katta-Jungtiere werden etwa ein halbes Jahr lang gesäugt. Bereits im Alter von etwa einem Monat beginnen sie, Obst und Gemüse zu fressen. Heimisch sind Kattas ausschließlich auf der Insel Madagaskar. Sie stehen als „stark gefährdet“ auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN). Eigenbauer: „Die Hauptbedrohung stellt dar, dass große Waldflächen auf Madagaskar in Viehweiden umgewandelt werden und die Tiere ihren Lebensraum verlieren. Wir beteiligen uns bei dieser gefährdeten Lemurenart am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm.“ Das sonnige Wetter derzeit gefällt den Kattas besonders gut. Schließlich sind sie als Sonnenanbeter bekannt. Um sich aufzuwärmen, strecken sie ihre Brust mit ausgebreiteten Armen und Beinen der Sonne entgegen und verharren in dieser Position.

Zoo Magdeburg 08.04.2020
Zoo Magdeburg startet Jahreskarten-Aktion #allefueralle
Wer bis zum 30. April eine Jahreskarte als Gutschein kauft, bekommt zwei Monate geschenkt und darf somit Elefanten, weiße Löwen und Co. für 14 Monate tierisch nah erleben. Nach Einlösung des online gekauften Gutscheins für eine Jahreskarte, dürfen sich die Besucher auf 14 Monate Zoo-Spaß freuen. Der Gutschein hat eine Gültigkeit von drei Jahren. Die Jahreskarte für Erwachsene kostet 55 Euro. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt in den Zoo. Auch wer schon im Besitz einer gültigen Jahreskarte ist, kann das Angebot in Anspruch nehmen. Die AKTION #allefueralle Jahreskarte kann, nach Ablaufen der gültigen Jahreskarte, für weitere 14 Monate verlängert werden. Zusätzlich zu der Möglichkeit die Tiere 365 Tage im Jahr erleben zu können, erhalten alle Jahreskarten-Besitzer 10% Rabatt in den Zooläden und bei der Zoo-Gastronomie. Ein weiterer Vorteil der Jahreskarte ist eine Kooperation mit dem Zoo Halle. Diesen können die Besucher noch bis zum 31.12.2020 mit Ihrer Zoo Magdeburg Jahreskarte, ebenfalls kostenfrei besuchen. Das Jahreskarten-Angebot ‚AKTION #allefueralle’ gilt bis zum 30.04.2020 und ist ab sofort im Onlineshop unter https://zoo-magdeburg.ticketfritz.de erhältlich.

Wildpark MV Güstrow 08.04.2020
Willkommen zurück im neuen, alten Zuhause! Uhus, Sittiche & Co. ziehen in renovierte Freiflugvolieren im Wildpark-MV
Fast genau zwei Jahre ist es her, dass fünf Freiflugvolieren im Wildpark-MV aufgrund des Schneechaos am Osterwochenende 2018 einstürzten. In den letzten Monaten wurde fleißig gewerkelt, damit bis spätestens bis zu den diesjährigen Osterfeiertagen alle Volieren wieder stehen. Nach und nach konnten diese in den vergangenen Wochen bezogen werden: Die Wellensittiche und Nymphensittiche sind zurück und haben nun sogar noch rund 70 neue grüngefiederte Mitbewohner an ihrer Seite. In die ehemalige kleine Seeadler-Voliere sind die Schneeeulen gezogen. Dieses Gehege wird dann auch von den Besuchern begehbar sein. In der alten Steinadler-Voliere in den WiesenWelten gibt es komplett neue Gesichter: Drei Pfauen sind hier eingezogenleben fortan hier. Und zu guter Letzt sind auch die übrigen Eulen in ihr neues, altes Zuhause gezogen. Der Eulenwald ist nun wieder bewohnt: Schleiereulen und Waldkäuze in der einen, die Uhus in der anderen begehbaren Freiflugvoliere. Die Freude beim Wildpark-Team ist groß. Es ist geschafft, die Tiere sind zurück! Die nächste Zeit wird zeigen, wann auch die Besucher in den Genuss kommen können. Bis dahin richten es sich die gefiederten Bewohner im Wildpark-MV schön ein und genießen das Frühlingswetter.

Zoo Dresden 08.04.2020
Zebranachwuchs im Zoo Dresden
Die Tore des Zoo Dresden sind für die Besucher nach wie vor geschlossen. Doch innerhalb des Zoos gibt es keinen Stillstand, keine Pause. Das Leben geht hier unermüdlich weiter und der Zoo kann sich derzeit über jede Menge Nachwuchs bei den Tieren freuen. Den jüngsten Nachwuchs gab es bei den Steppenzebras. In der Nacht zum 6. April wurde auf der Anlage eine kleine Zebrastute mit dem Namen Camina geboren. Das Fohlen ist das dritte Jungtier für Stute Zyta und das zweite gemeinsame Jungtier mit Hengst Ibenge. Bei genauerem Hinsehen, kann man bei Camina ein besonderes Detail in der Fellzeichnung entdecken: Auf ihrer Brust befindet sich, zwischen zwei schwarzen Streifen, ein herzförmiger weißer Fleck. Bei der medizinischen Erstuntersuchung gab es keine Auffälligkeiten. Sowohl Jungtier als auch Mutter sind wohlauf und haben eine gute Bindung aufgebaut. Auch die zweite Stute Bolani, die Mitte Februar aus dem Zoo Wroclaw nach Dresden kam, darf sich dem Jungtier bereits etwas nähern. Daher sind die Tierpfleger guter Hoffnung, dass Camina die relativ neu zusammengestellte Zebragruppe weiter vereinen wird.

Zoo Hoyerswerda 08.04.2020
Hüpfend, kletternd und gefiedert unterwegs – Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda
Sie hüpfen, klettern, sind flink und gefiedert unterwegs: Der Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda. Gleich 23 tierische Bewohner konnte der Zoo Hoyerswerda in den letzten Wochen auf der Welt willkommen heißen. Mit neun Jungtieren haben die Felsenhörnchen-Eltern mit ihrem Nachwuchs gut zu tun. Noch verschlafen sie den Tag im sicheren Kobel. Doch in ein paar Tagen werden die kleinen Hörnchen ihre Umgebung langsam erkunden. Genauso behütet wie in einem Kobel fühlen sich die drei Bennett-Känguru-Jungtiere im Beutel der Mütter. Bevor die kleinen Hüpfer die begehbare Känguruanlage unsicher machen können, dauert es noch ein bisschen. Bis jetzt trauen sie sich nur ab und zu heraus. In der Zwischenzeit beäugen sie im Schutz der Mutter schon mal ihre neue Mitbewohnerin Hilde, die zahme Emu-Dame. Sehr verspielt und ständig am Klettern sind hingegen die drei jungen Totenkopfaffen. Nur noch ab und zu lassen sie sich auf dem Rücken der Eltern tragen. Das kleine Lamm Cora bei den Ouessantschafen wurde erst vor zwei Woche geboren. Noch entdeckt es die Welt allein, denn auf seine zwei Geschwister muss es noch ein paar Tage warten. Die jüngsten Zoobewohner sind die sieben Osterküken der Hühner. Sie sind erst Ende letzter Woche geschlüpft. Bei den 23 Jungtieren wird es im Zoo Hoyerswerda nicht bleiben. Die Mandschurenkraniche, Silberfasane, Bankiva Hühner und der Lachende Hans brüten derzeit noch und auch bei den Alpensteinböcken und Zwergziegen wird noch Nachwuchs erwartet. Aufgrund der Maßnahme zur Eindämmung des Infektionsrisikos mit dem SARS-CoV-2 und der daraus folgenden Schließung des Zoos Hoyerswerdas ist es momentan für Besucher nicht möglich, die kleinen Zoobewohner zu besuchen. Jedoch kann man sich den Nachwuchs auf den Social-Media-Kanälen (Facebook: Zoo.HY, Instagram: zoohoyerswerda) des Zoos anschauen. Wer den Zoo Hoyerswerda in der derzeitigen Notlage helfen möchte, kann dies durch Online-Spenden über die Webseite (www.kulturzoo-hy.de), mit der Übernahme einer Tierpatenschaft (ebenfalls online möglich) und dem Kauf von Gutscheinen. Mehr Infos dazu unter der 03571/20937700 oder zoo@zookultur.de.

Zoo Köln 08.04.2020
Tierisch viel Nachwuchs auf dem Clemenshof
Neu geborene Zwergziegen. Meerschweinchen, Kaninchen, Moorschnucken und frisch geschlüpfte Hühner und Enten: Passend zu Ostern wimmelt es auf dem Clemenshof im Kölner Zoo nur so vor Jungtieren. Mal schmiegen sie sich lammfromm an ihre Mütter, mal toben und spielen sie gemeinsam auf den verschiedenen Anlagen des 2014 eröffneten Bauern- und Streichelhofs. Kölner Zoo macht sich für den Erhalt alter Nutztierrassen stark Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Zoo momentan geschlossen Der Kölner Zoo ist aufgrund der allgemeinen behördlichen Anordnungen momentan für Besucher geschlossen. Wer über die Ostertage auf der heimischen Couch dennoch Neues und Wissenswertes über Affe, Zebra & Co. erfahren will, kann auf den Social Media-Kanälen des Kölner Zoos vorbeischauen. Die Tierpfleger geben dort in spannenden Kurz-Videos Einblicke in ihre tägliche Arbeit, zeigen ungewöhnliche Backstage-Perspektiven oder informieren über Jungtiere.

Zoo Hannover 08.04.2020
Tierischer Osterspaß Beschäftigungs-Ostergeschenke für Aras, Nasenbären & Co. im Erlebnis-Zoo Hannover
Bei strahlendem Sonnenschein gingen die Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover auf eine Osterei-Suche der besonderen Art. Das Zooteam hat die Lieblingsleckereien seiner Schützlinge in Papp-Ostereiern und -tüten versteckt. Die bunten Überraschungen galt es, mit viel Geduld zu knacken und erobern. Auf die Waschbären warteten bunte Tüten mit Obst, Gemüse und Pellets. Nur kurz beobachteten die Waschbären Socke, Mütze und Co. die „Dinger“ in ihrem Gehege, dann ging es auch schon los: Kurz die Nase reingesteckt, für lecker befunden, umgestoßen und geplündert. Die Nasenbären Suelita und Nino folgten ihren feinen Nasen und steuerten zielstrebig auf das vom Plüsch-Osterhasen persönlich bewachte Nest mit großen Pappeiern zu. Sogleich bewiesen sie ihre bärenstarke Geschicklichkeit und hoben das gesamte Nest aus. Nur der Osterhase blieb unangeknabbert. Für die Kubanischen Baumratten Mikéle und Chico gab es Köstlichkeiten im Ostereimer, den sie neugierig untersuchten. Die Hulman-Languren im Dschungelpalast warteten, bis ihr Clanchef die fremden Objekte für harmlos erklärte hatte, bevor sie sich die Eier und Tüten schnappten, während die Papageien den Ostertrick schnell durchschauten und sich kopfüber in den Tüten hängten. Eine besondere Leckerei bekamen die Gürteltiere Fred und Wilma: Zwischen den vielen Ostereiern war ein rohes Ei versteckt. Die Gürteltiere erschnupperten das Ei sofort und knackten es, um es dann sofort (recht laustark) aufzulecken Mit den österlichen Päckchen und Papp-Eiern beschäftigen sich die Tiere stundenlang. Und genau das ist der Sinn der Sache. In der Wildbahn sind die Tiere den ganzen Tag mit der Nahrungssuche ausgelastet. Daher wird das Futter auch im Zoo versteckt und breitflächig verstreut. Zudem gibt es noch weitere Arten der Beschäftigung, zum Beispiel: Denkaufgaben mittels Futterautomaten Verpackte und schwerer zugängliche Leckereien Spielgeräte wie Kisten, Futterhölzer, Äste, Bälle, Kartons, Bettlaken

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 08.04.2020
Geburten auf dem Schaubauernhof
Limpurger Kälber und Skudden-Lämmer machen den Anfang Kann es ein Schaubauernhof sein, wenn keiner zuschaut? In der Wilhelma stellen sich zu Corona-Zeiten ungewöhnliche Fragen. Doch trotz der vorsorglichen Schließung aus Gründen des Infektionsschutzes geht im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart vieles seinen gewohnten Gang. So haben sich pünktlich zu Ostern auf dem Bauernhof Jungtiere bei den Haustierrassen eingestellt. Zwei Kälber der Limpurger Rinder kamen vor zwei Wochen zur Welt, gefolgt von vier Lämmern der Skudden. „Und das war nur der Anfang“, sagt Revierleiter Stephan Paspalaris. „Die Afrikanischen Zwergziegen und die Kamerunschafe sind so kugelrund, dass da vor Ostern noch viel passieren muss. Wir warten jeden Tag darauf.“ Während der Auslauf der Rinder außer Sichtweite für Spaziergänger im Rosensteinpark ist, freuen sich die „Osterlämmer“ über Zaungäste. Bei regulärem Betrieb tummeln sich die Ziegen und Schafe vor allem im Bereich des Streichelgeheges. „Jetzt sind sie etwas verwundert, dass sie dort keiner mehr besucht“, berichtet Paspalaris. Sie langweilen sich deshalb nicht, weil der Nachwuchs sie auf Trab hält, aber sie nutzen verstärkt die gesamte Fläche bis hin zur Grenze des benachbarten Parks. So gibt es doch eine Art „Schaufenster“ für den Bauernhof. Beide Rassen haben eine besondere Geschichte. Das Limpurger Rind gilt als die älteste heute noch lebende Rinderrasse Württembergs und trägt den Namen der früheren Grafschaft Limpurg südlich von Schwäbisch Hall. Ursprünglich war es wegen seiner Vielseitigkeit geschätzt. Das im 17. Jahrhundert aus Rotem Landvieh und Allgäuer Vieh gezüchtete Rind diente gleichermaßen als Arbeitstier wie als Lieferant von Milch und Fleisch. Maschineneinsatz und spezialisierte Züchtungen verdrängten das Limpurger Rind, das inzwischen in erster Linie noch dank der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) existiert. Die Skudde zählt ihrerseits zu den ältesten Hausschaf-Rassen und ist selten geworden. Ihren Ursprung hatte sie in Ostpreußen und im Baltikum, wo sie aber nicht mehr anzutreffen ist. Mit einer Widerristhöhe von nur 50 bis 60 Zentimetern und 40 bis 50 Kilo Gewicht ist die Skudde die kleinste, deutsche Schafrasse. Genügsam und widerstandsfähig kommt sie mit mageren Weiden aus und findet heute Einsatz vor allem in der Landschaftspflege.

Zoo Basel 08.04.2020
Gesichtsmasken: im Vivarium im Zoo Basel schon lange üblich
Fische gehören zu den glücklichen Lebewesen in den heutigen Zeiten: Als Kiemenatmer sind sie von der Lungenkrankheit CoVid19 nicht betroffen. Trotzdem tragen viele von ihnen Gesichtsmasken – und das schon lange. Dabei treibt sie auch nicht die Sorge um, wie sie an Gesichtsmasken kommen – sie sind angeboren. Zudem schützen ihre Masken auch nicht vor Viren – sondern vor Haien, Barrakudas, Zackenbarschen und anderen Raubfischen. So gesehen rettet die Maske Leben. Vorwiegend findet man Gesichtsmasken bei Fischen der Familie der Falter- oder Schmetterlingsfische. Das sind über 125 Arten, die in den Korallenriffen der tropischen Meere meist einzeln oder paarweise leben und etwa 10 bis 25 cm lang werden. Sie ernähren sich von Algen und wirbellosen Tieren wie Korallenpolypen oder Krebstierchen und sind somit für andere Fische ungefährlich. Gesichtsmasken von Fischen: von Augenbinde bis Brille Die Maske, die viele Falterfischarten tragen, versteckt weder Nase noch Maul, sondern deckt die Augen ab. Bei manchen gestreiften Arten verlaufen einzelne Streifen über das Auge – so wie beim Gebänderten Pinzettfisch oder den Wimpelfischen. Bei Arten ohne Streifenzeichnung zieht sich ein einzelner schwarzer Streifen wie eine Augenbinde über das Gesicht: So beim Keilfleck-Falterfisch, beim Kleins Falterfisch, beim Grossschuppen-Falterfisch, beim Karibischen Riff-Falterfisch und beim Doppelsattel-Falterfisch. Bei manchen Arten ziert statt einem Streifen ein grosser schwarzer Fleck das Auge, so beim Mondfleck-Falterfisch. Beim Masken-Falterfisch ist dieser Fleck blau und hat dem Fisch seinen deutschen Namen eingebracht. Wie die Maske schützt Die Masken der Falterfische tarnen das Auge sehr effektiv und schützen sie vor Raubfischen, denn die meisten Beutegreifer packen ihre Beute am Kopf. Dies hat mehrere Gründe: Die meisten Beutetiere können nur vorwärts schnell fliehen. Kommt ein Angreifer von vorne, kann das Beutetier nicht so gut ausweichen. Zudem kann der Angreifer am Kopf den grössten Schaden anrichten. Erwischt er seine Beute hingegen am Schwanz, verletzt er dabei keine lebenswichtigen Organe; kopflos lebt es sich jedoch bekanntermassen schlecht. Raubfische verschlingen die Beute vom Kopf her, denn Flossenstrahlen, Schuppen- und Kiemendeckelränder ihrer Opfer sind nach hinten gerichtet und oft spitz oder scharf. Doppelte Täuschung Manche Falterfischarten führen ihre Angreifer zusätzlich auf eine falsche Fährte: Sie tarnen nicht nur ihre Augen, sondern haben am Hinterende des Körpers ein Scheinauge, das die Aufmerksamkeit des Beutegreifers auf sich ziehen soll. Erfolgt der Angriff auf das falsche Körperende, schwimmt der Fisch auf die vermeintlich falsche Seite davon. Dies erhöht die Chance zu entkommen. Augenflecken findet man beim Gewöhnlichen Pinzettfisch an der Basis der Rückenflosse. König in dieser Disziplin ist der Vieraugengaukler, der am Schwanzstiel eine auffällige, grosse, schwarze «Pupille» aus einem weissen Augenring schauen lässt. Diese Illusion unterstützt er durch sein Verhalten: Fühlt sich der Vieraugengaukler bedroht, schwimmt er langsam rückwärts und schiesst dann beim Angriff schnell in die andere Richtung davon.

Zoo Magdeburg 07.04.2020
Zoo-Förderverein übergibt 180 Jahreskarten als Dankeschön an Magdeburger Kliniken
Als Dankeschön an das Pflegepersonal der Intensivstationen der Magdeburger Kliniken übergab heute Thomas Rolle, Fördervereinsvorsitzender der „Zoofreunde Magdeburg e.V.“, 180 Zoo-Jahreskarten im Wert von 10.000 Euro an die Vertreter der Magdeburger Kliniken. „Mit dieser Spende möchten wir uns bei den Mitarbeitern der ITS für ihre unermüdliche, schwierige Arbeit in dieser Zeit bedanken“, sagt Thomas Rolle. „Gleichzeitig möchte der Förderverein in dieser schwierigen Lage ein Zeichen setzen und den Zoo mit der Sofortspende von 10.000 Euro unterstützen.“ Vertreter des Klinikums Magdeburgs und der Pfeifferschen Stiftungen waren vor Ort, um die Spende entgegenzunehmen. Nach Wiedereröffnung des Zoos können die Gutscheine gegen eine personalisierte Jahreskarte an der Zookasse eingetauscht werden. Weitere Informationen zu den Projekten des Fördervereins gibt es unter www.zoofreundemagdeburg.de.

Zoo Vivarium Darmstadt 07.04.2020
Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt ab sofort mit Fotos und Videos Einblicke in den Zooalltag auf Facebook / Überraschender Zwillingsnachwuchs bei den Karakulschafen
Solange Darmstadts Tiergarten wegen der Corona-Pandemie geschlossen hat, gibt der Zoo Vivarium ab sofort auf seiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/zoo.vivarium mit Bildern und/oder Videos regelmäßig aktuelle Einblicke in den Darmstädter Zoo-Alltag. Ende Februar gab es zudem überraschenden Zwillingsnachwuchs bei den Karakulschafen durch Mutterschaf „Smilla“. Überraschend, denn im Gegensatz zu anderen Schafrassen gebären die Mutterschafe bei den Karakulschafen normalerweise nur ein Lamm pro Jahr. Beide Lämmer hatten ein Geburtsgewicht von unter vier Kilogramm, entwickeln sich aber dank „Smillas“ Muttermilch gut und nehmen kontinuierlich zu. Mit den jetzt drei Lämmern und der Beteiligung am Herdbuch für das Karakulschaf, das vom Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt geführt wird, trägt der Zoo Vivarium dazu bei, dass diese in Europa seltene Schafrasse erhalten bleibt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 07.04.2020
Babyboom in Corona Krise Vielköpfiger Nachwuchs bei den bedrohten Haustierrassen im Naturschutz- Tierpark Görlitz Zgorzelec.
In den verschiedensten Tonlagen blökt, grunzt und meckert es derzeit in jeder Ecke des Lausitzer Bauernhofes. Ziemlich unberührt von der Covid 19 Krise tummeln sich hier, so ganz ohne Sicherheitsabstand, mittlerweile 17 Thüringer Waldziegen- und Rauwollige Pommersche Landschaf-Lämmer sowie 13 Sattelschweinferkel. Ein Ende dieses Babybooms ist noch nicht in Sicht. Glück im Unglück hatte die 2 Tage alte Kaschmirziege Sissi. Diese wurde von der eigenen Mutter nicht angenommen. Geistesgegenwärtig und mit subtilen Tricks konnten die Tierpfleger der gerade gebärenden Almi, Sissi erfolgreich als Kuckuckskind unterjubeln. An diesem zauberhaften Anblick können sich derzeit allerdings nur die Tierparkmitarbeiter erfreuen, der Tierpark ist aufgrund der Corona Schließung gegenwärtig ungewohnt besucherleer. Damit Tierparkfans nicht ganz den Anschluss an alle Neuerungen und Entwicklungen verpassen, gibt’s regelmäßig Infos auf der Tierpark Website, Instagram und auf Facebook. Neuerdings gibt es auch für die Familien Zuhause ein Online Angebot unter zoo-goerlitz.de/kids4wildlife. Die Ausgangsbeschränkungen treffen den Görlitzer Tierpark hart. Die Mitarbeiter und ihre Tiere freuen sich über Spenden (IBAN: DE07 8505 0100 0000 0122 03, Kennwort „für unseren Tierpark“ oder über paypal.me/zoogoerlitz) in dieser schweren Zeit und hoffen, bald wieder vor Ort für alle Besucher und Tierparkfreunde da zu sein.

Tierpark Chemnitz 07.04.2020
Weiterer Nachwuchs im Tierpark und im Wildgatter Oberrabenstein
Im Tierpark gibt es weiteren Nachwuchs. Trampeltier-Stute Siri brachte Ende März ganz routiniert ein weibliches Fohlen zur Welt. Für Siri ist es mittlerweile das sechstes Jungtier. Das Fohlen wurde von den Pflegern Namika getauft. Mutter und Jungtier sind wohlauf und genießen das Wetter gemeinsam mit Hengst Dschingis und der jungen Stute Merle auf der Außenanlage. Bei schlechtem Wetter können sie sich in den trockenen Stall zurückziehen. Für Merle ist der Anblick des kleinen Fohlens noch etwas ungewohnt, sie bleibt deshalb auf Abstand. Vater Dschingis hingegen lässt sich von seiner Tochter fast alles gefallen, weshalb Namika auch oft seine Nähe sucht. Ebenfalls erfreuliche Neuigkeiten gibt es aus dem Wildgatter Oberrabenstein zu berichten. In der Wildschwein-Rotte ist der erste Nachwuchs für dieses Jahr da. Die vier Frischlinge wurden das erste Mal Mitte März von den Pflegern entdeckt. Geschätzt sind diese mittlerweile zwischen vier und fünf Wochen alt. Übrigens bezeichnet man in der Waidmannssprache das Gebären der Jungen bei Wildschweinen als „Frischen“. Die Ferkel werden deshalb auch im ersten Lebensjahr Frischlinge genannt. Diese kommen in der Regel zwischen Februar und Juni zur Welt, zwei Drittel aller Geburten fallen auf die Monate März und April. Deshalb ist davon auszugehen, dass in nächster Zeit einige Bachen damit beschäftigt sein werden, den sogenannten Frischkessel vorzubereiten. Dies ist ein nestartiges Lager, das die Bache aus abgebissenen Zweigen, Gras oder Schilf errichtet. Geeignete Äste finden sie im Wildgatter zur Genüge. Die Frischlinge bleiben die ersten ein bis zwei Wochen ihres Lebens in diesem schützenden Zweigbau.

Wisentgehege Springe 07.04.2020
Einfach niedlich: Die Muffellämmer im Wisentgehege: Multimedia-Rundgänge mit Wisentgehegeleiter Thomas Hennig
Das Team vom Wisentgehege Springe freut sich über noch mehr Nachwuchs im Wildpark. Nach den Wildschweinen haben auch die Muffelschafe ihre Babys geboren. Drei niedliche Lämmer laufen hinter ihren Müttern her. Das kleinste Wildschaf der Welt bringt meistens nur ein Junges zur Welt. Wenige Minuten nach der Geburt lässt das Mutterschaf ein kurzes, dunkles Meckern hören. Das Lämmchen antwortet sofort. Wenn das Lamm sich entfernt, rufen die Schafe ihre Lämmer mit lang gezogenem Meckern. Bereits im Alter von einem Monat beginnen beim Widderlamm die schneckenartigen Gehörne zu wachsen. Das Muffelschaf, das weibliche Tier, trägt keine Schnecke. Damit Besucher auch zu Corona-Zeiten Neuigkeiten aus dem Tierpark hören und sehen können, lädt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig in unregelmäßigen Abständen zu Multimedia-Rundgängen ein. Zwei gibt es bereits bei Youtube unter dem Stichwort Wisentgehege. Achtung: Das Wisentgehege ist wegen der Corona-Krise geschlossen!

Zoo Zürich 06.04.2020
KEIN HAPPYEND BEI DER ZWEITEN ELEFANTENGEBURT IN DIESEM JAHR
Die 15-jährige Elefantenkuh Farha des Zoo Zürich brachte in der Nacht auf Sonntag, 5. April 2020, ihr zweites Kalb zur Welt. Die Tierpfleger fanden dieses am Morgen tot vor. Als ob die Zeiten nicht schon schwierig genug wären: Das mit Spannung erwartete und nun in der Nacht auf Sonntag geborene Elefantenkalb von Farha ist tot. Das weibliche Jungtier kam in den frühen Morgenstunden nach einer Tragzeit von rund 655 Tagen zur Welt. Bei der Geburt anwesend waren auch Farhas Mutter Ceyla-Himali und Farhas 2017 geborene Tochter Ruwani. Was nach der Geburt geschah, ist nur bruchstückhaft durch die Aufzeichnungen einer Überwachungskamera bekannt, die aber nur einen Teil der Anlage abdeckt. Demnach kam das Kalb lebend zur Welt und hat mindestens eine Stunde gelebt. Die wenigen Aufnahmen zeigen keine speziellen Interaktionen zwischen dem Jungtier und den anderen Familienmitgliedern. Bei Arbeitsbeginn entdeckten die Tierpfleger dann das tote Jungtier. Es wies schwere Verletzungen im Kopfbereich auf. Es gibt momentan keine Hinweise auf die Umstände, die zum Tod des Jungtiers geführt haben. Vielleicht bringt hier die anstehende Untersuchung im Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich etwas mehr Licht in diesen tragischen Vorfall. Elefanten sind sozial in matrilinearen Gruppen organisiert, weibliche Jungtiere bleiben bei ihren Müttern, männliche verlassen die Familie in einem gewissen Alter. Ein weiblicher Nachwuchs wäre eine willkommene Stärkung der Familie um Farha gewesen. Vater des verstorbenen Jungtieres ist – wie auch schon von Ruwani – der 15-1/2-jährige Bulle Thai. Im Spätsommer erwartet der Zoo noch eine dritte Elefantengeburt. Die 2014 geborene Tochter von Indi, Omysha, ist erstmals trächtig. Indi selber hat vor zwei Monaten ihren Sohn Umesh zur Welt gebracht. War Umesh bei seiner Geburt 150 Kilogramm schwer, so bringt er nun bereits 230 Kilogramm auf die Waage.

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