Zoopresseschau

Zoo Augsburg 21.12.2019
700.000ster Zoobesucher begrüßt
Ein vorweihnachtliches Geschenk bekam Familie Wanner mit den Töchtern Eva und Pia, als sie am Vormittag des 21.12. von Zoodirektorin Barbara Jantschke als 700.000ster Besucher begrüßt wurde. Noch nie in der 82jährigen Geschichte des Zoos waren in einem Jahr so viele Besucher gekommen. Ein tolles Ergebnis für den Zoo, und eine Überraschung für Familie Wanner, die für Jeden eine Jahreskarte, den aktuellen Zookalender des Freundeskreises, sowie die Buba Bücher bekamen. Die Firma Liersch GbR gab für die Schwestern noch einen Plüschelefanten dazu. Nachdem 2014 zum ersten Mal 600.000 Besucher erreicht wurden, wurde nur fünf Jahre später mit 700.000 Besuchern die nächste Schallmauer geknackt.

Tierpark Cottbus 20.12.2019
Tierpark Cottbus an allen Feiertagen geöffnet
Wie gewohnt hat der Tierpark Cottbus an allen Fest- und Feiertagen von 9:00 – 17:00 (Einlaß bis 16:00 Uhr) geöffnet. Wir bitten um Beachtung, dass der Tierpark Heiligabend und Silvester bereits um 14:00 Uhr (Einlaß bis 13:00 Uhr) schließt. Neben viel frischer Luft und den zu Weihnachten gehörenden Tiere wie Ochs und Esel, Schafe, Rentiere und Kamele gibt es aktuell u. a. Jungtiere bei den Zebras, Elenantilopen und den Abgottschlagen im Raubtierhaus. Neben den beheizten Tierhäusern lädt auch die Tierparkgaststätte zum Aufwärmen und Verweilen ein. Wir wünschen allen frohe und besinnliche Weihnachten und auch im neuen Jahr viel Freude am Cottbuser Tierpark und seinen Bewohnern!

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 20.12.2019
Historische Vogelkuppelhäuser von 1854 – Standorte der allerersten Wilhelma-Tiere jetzt fertig saniert
Klein, aber fein sind zwei geschichtsträchtige Vogelhäuser der Wilhelma in Stuttgart jetzt nach aufwändiger Sanierung wieder voll in Betrieb. Eines davon dürfte nach neuestem Forschungsstand der Ort der allerersten Tiere der Wilhelma gewesen sein, lange bevor sie sich zum Zoo erweiterte. 165 Jahre nach ihrer Errichtung erstrahlen die beiden gusseisernen Schmuckkästchen neu in ihrem alten Glanz und beherbergen nun rund ein Dutzend exotische Vogelarten. Gestaltet haben die Zierpflanzengärtnerinnen und -gärtner um Meister Christian Mikoteit darin Ausschnitte eines südamerikanischen Tropenwalds zum Beispiel für Azurkopftangare, Rotfüßiger Honigsauger und Roter Kronfink sowie eines australischen Trockenwalds, in dem unter anderen Zebrafink, Gouldamadine, Ringelastrild und Diamanttäubchen leben. Rund sieben mal sieben Meter breit und 6,5 Meter hoch, unterteilen die denkmalgeschützten Kuppelhäuser von 1854 die historische Gewächshauszeile beidseits des großen Wintergartens. Sie sind auch bei rauem Wetter trockenen Fußes und angenehm temperiert direkt vom Eingang zu erreichen. Darauf hatte schon König Wilhelm I. von Württemberg Wert gelegt. Ihre besondere Bedeutung beruht darin, dass sie wie kaum eine andere Stelle auf dem Gelände den Dreiklang verkörpern, der die Wilhelma als Zoo und Botanischer Garten in dem einst royalen Anwesen einzigartig macht. Denn ursprünglich hatte der adlige Bauherr mit dem nach ihm benannten Refugium andere Pläne. Zunächst dienten die im maurischen Stil erstellten Prunkbauten als Badehaus mit Mineralwasserquelle und dem privaten Vergnügen des Monarchen. Der umgab sich gerne mit einer wachsenden Zahl von exotischen Pflanzen wie den Kamelien und ließ dafür Gewächshäuser bauen. Dafür ließ er eigens die hierzulande noch nicht verbreitete Gusseisen-Technik aus England importieren und in einem Werk in Wasseralfingen, was heute Teil der Stadt Aalen ist, fertigen. Die Gewächshäuser bildeten den Ausgangspunkt für den späteren Botanischen Garten. Doch von Tieren fand sich in der Wilhelma, die heute für ihren Artenreichtum international bekannt ist, damals praktisch keine Spur. Sogar die Menagerie mit wilden Tieren, die sein Vater Friedrich I. bei einem Landschlösschen in der Nähe des heutigen Neckartors unterhielt, ließ Wilhelm auflösen. Der eigentliche Startschuss zum Zoo kam erst viel später durch Tierschauen. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wollte Direktor Albert Schöchle den Park damit wieder attraktiver machen und behielt die tierischen Hauptdarsteller nach den Ausstellungen jeweils auf Dauer. Die Entwicklung der Wilhelma vom Ursprung bis heute ist immer noch nicht vollständig erforscht. Bei Recherchen in der Korrespondenz des königlichen Hofs fand Dr. Björn Schäfer, Leiter des Fachbereichs Botanik, jedoch Rechnungen, wonach sich Wilhelm I. just in einem dieser beiden Kuppelhäuser Volieren für tropische Vögel einrichten ließ. Die allerersten Tiere der Wilhelma dürften demnach Geschenke der Frau des württembergischen Konsuls in Amsterdam, Emil von Kirdelen, gewesen sein. Per Königlichem Dekret veranlasste Wilhelm 1854 die Anschaffung von Papageienständern und größeren Käfige für die aus den Niederlanden angekommenen Vögel. Welche Arten dies waren, bleibt im Dunkeln. Belegt ist ein konkretes Tier erstmals in einem Schriftstück an Wilhelm I. vom 14. Juni 1861. Darin heißt es: „Der rosafarbene Papagay, welchen auf Befehl Seiner Königlichen Majestät ich zu bestellen hatte, ist gestern angekommen.“ Hierbei handelte es sich um einen in Australien beheimateten Inka-Kakadu (Cacatua leadbeateri), der für 144 württembergische Gulden – knapp 250 Goldmark – den Weg in die Wilhelma fand. Offenbar fristete er dort allerdings ein kurzes Dasein, da das Naturkundemuseum bereits 1867 einen entsprechenden Kadaver aus der Wilhelma zum Präparieren erhielt. Das zweite Kuppelhaus ließ der König übrigens unterkellern, um dort ein beheizbares Becken einzurichten, in dem er die Riesenseerose Victoria regia kultivieren konnte. Ein eigenes großes Gewächshaus für diese florale Liebe des Königs hatte sein Kämmerer aus Kostengründen nicht durchgehen lassen. Um das Kulturerbe zu bewahren, galt es, diese beiden Kleinode im authentischen Baustil mit den ursprünglichen Materialien zu erhalten. „Die Planungen hatten bereits 2015 begonnen“, erläutert Helmut Gekeler vom Fachbereich Technik der Wilhelma. Die Bausubstanz war zu durchleuchten und bewerten, bevor in Absprache mit dem Denkmalamt entschieden werden konnte, was vom porös gewordenen Sandsteinsockel zu retten war. „Erhalten geht vor Ersetzen: Das galt genauso für die Eisenguss-Konstruktion“, betont Gekeler. „Sie basiert auf einem Baukastenprinzip, das ohne Schrauben nur mit Zapfen und Verspannungen auskommt. Wir haben sie komplett zerlegt, von einer Fachfirma in der Werkstatt restaurieren lassen und Stück für Stück wieder zusammengesetzt. Dieses 3D-Puzzle bestand pro Haus aus 1244 Einzelscheiben aus vier Millimeter dickem Kathedralglas.“ Jede Scheibe musste einzeln eingepasst werden, weil sich die Verstrebungen über die Jahrhunderte verzogen hatten und der spröde Grauguss sich nicht biegen lässt, ohne zu brechen. Bundesweit finden sich kaum noch Firmen, die sich mit der denkmalgerechten Bearbeitung auskennen. So wurden zum Beispiel die historischen Streben mit Trockeneis bestrahlt, um sie schonend von Rost und Lackresten zu befreien ohne den Materialverlust, wie er beim Sandstrahlen auftreten würde. Der Wiederaufbau in sorgsamer Kleinarbeit benötigte pro Haus 20 Tage und das Einglasen noch einmal. Der Innenausbau dauerte jeweils einen weiteren Monat. Nach insgesamt zwei Jahren erklingen jetzt wieder exotische Vogelstimmen an historischer Stelle – wie erstmals vor 165 Jahren.

Zoo in der Wingst 20.12.2019
Warten auf den Weihnachtsmann – Wieder mit Bommelmütze kostenfrei in den Wingster Zoo
Auch Heiligabend öffnet der Zoo in der Wingst zwischen 10 Uhr und 13 Uhr seine Tore für einen kurzweiligen Bummel für Groß und Klein. Während der eine Elternteil noch zu Hause den Weihnachtsbaum schmückt, kann der andere die Kinder mit in den Streichelzoo nehmen. Fast wie im Krippenstall gehen die Ziegen, Schafe und Alpakas dort gern auf direkte Tuchfühlung. Interessierte Gäste nimmt Obertierpfleger Michael Geyer mit auf eine Futterrunde. Der ein oder andere der Jüngsten darf da auch gern mal mit Hand anlegen. Start ist um 10:30 Uhr und 11:45 Uhr am Spendenbrunnen im neu gestalteten Eingang. Wer für weihnachtliche Stimmung sorgt und mit einer Bommelmütze kommt, darf kostenfrei in den Zoo. Alle anderen dürfen selbst entscheiden und spenden an diesem Tag so viel, wie Ihnen der Besuch wert ist. Das im Eingangsbereich neu integrierte Zoo-Café versorgt fröstelnde Besucher mit frischen Waffeln und Heißgetränken. Das Café ist auch täglich bis zum 6. Januar geöffnet, so dass sich auch ein winterlicher Besuch in den folgenden Tagen lohnt. Im Tierbestand gibt es allerhand zu entdecken. Lediglich die Honigbienen und die Landschildkröten sind in den Winterquartieren. Mähnenschweinkeiler „Baboy“ hat kürzlich zwei junge Damen erhalten. Die Eingewöhnung verlief problemlos und nun sorgt das Trio für allerhand Leben auf der im Frühjahr umgestalteten Anlage. Auch die Bolivianischen Nachtaffen sind noch nicht lange im Zoo. Das Pärchen mit ihrem jungen Sprössling wurde sehr kurzfristig im Oktober aufgenommen, als sie aus einem Nachlass stammend eine neue Unterbringung suchten. Sie wohnen nun mit den Springtamarinen und Azara-Agutis in einer Art Regenwald-WG.

Opel-Zoo 20.12.2019
Weihnachtsferien im Opel-Zoo – Weihnachts- und Winterrallye für die Besucher
Auf die Besucher, die in den Tagen vom 21. bis 26.12. in den Opel-Zoo kommen, wartet eine besondere Überraschung: An den Kassen liegt für sie eine Weihnachtsrallye bereit. Im Opel-Zoo leben viele Tiere, die in der Weihnachtsgeschichte vorkommen oder die mit Weihnachtsbräuchen zu tun haben. Durch die Rallye wird das Augenmerk auf Ochs und Esel im Stall, auf die Schafe, die bei den Hirten weideten, aber auch auf die Weihnachtsgans und Rudolph mit der roten Nase und den Weihnachtsmann gelenkt und es gibt Interessantes im Zusammenhang mit Weihnachten aus biologischer Sicht zu erfahren. Die Familien, die vor und an den Feiertagen in den Opel-Zoo kommen, können sich mit Hilfe der Fragen auf den Rallyebögen sich dem Weihnachtsfest auf eine ganz besondere Weise nähern. Die Besucher, die nach Weihnachten, in den Hessischen Winterferien in den Opel-Zoo kommen, erwartet dann die Winterrallye, mit der sie durch das Zoogelände geführt werden und Wissenswertes darüber die „Tiere im Winter“ erfahren. Beide Rallyes sind kostenfrei. Den Eltern sei verraten, dass jeweils ein Lösungsblatt mit angehängt ist. Die Kassen im Opel-Zoo, das Zoorestaurant Sambesi und auch der Zooshop haben täglich von 9 bis 17 h geöffnet. Auch am Heiligen Abend und an Silvester ist bis 15 h geöffnet und an Neujahr ab 10 Uhr.

Zoo Leipzig 20.12.2019
Einen Namen zum Weihnachtsfest – Ameisenbär getauft
Für den jüngsten Spross bei den Großen Ameisenbären war heute schon Bescherung: Die Tierpfleger haben Mutter Bardana eine Leckerei zubereitet und einen Namen für ihre Tochter ausgewählt. Drei Monate nach ihrer Geburt am 19. Oktober wurde das junge Weibchen auf den Namen Florina getauft. „Die Kleine entwickelt sich prächtig, es macht Spaß ihr beim Wachsen zuzuschauen. Das geht wirklich unglaublich schnell“, sagt Bereichsleiterin Janet Pambor. Die bislang unerfahrene Mutter kümmere sich vorbildlich um den Nachwuchs, der kontinuierlich an Größe und Gewicht gewinnt. Das Jungtier ist nicht nur das erste für Bardana und Vater Gorrie, sondern auch der erste Ameisenbären- Nachwuchs für die im vergangenen Jahr eröffnete Südamerika-Anlage im Zoo Leipzig. Dort fühlen sich auch die anderen Tierarten bereits heimisch. Jungtiere wurden auch bereits bei den Guanakos, Capybaras und Pampashasen geboren. „Die Tiere haben sich gut eingelebt und die neuen Gehege erfüllen unsere Erwartungen“, schätzt Kurator Ruben Holland ein. Ameisenbärin Florina und Mutter Baradana sind aufgrund der Witterung nicht im Außengehege unterwegs. Vater Gorrie zeigt sich jedoch mit den Mähnenwölfen den Besuchern. Zoobesucher profitieren beim Ticketkauf gegenwärtig von den Winterpreisen (auch online unter www.zoo-leipzig.axess-ag.net/tickets erhältlich). Das Wintermärchen Die 12 Monate, das am Samstag und Sonntag jeweils um 14 und 16 Uhr) gezeigt wird, ist inklusive.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 20.12.2019
Wir freuen uns über ein putziges Stierkalb beim Tux-Zillertaler Rind, das letzte Woche das Licht der Welt im Alpenzoo erblickt hat
Das Tux-Zillertaler Rind ist eine im Alpenraum verbreitete Hausrindrasse, deren Bestände heute gefährdet sind. Im 19. Jh. erreichte es seine weiteste Verbreitung vom Zillertal bis nach Russland, wohin es im Jahr 1848 exportiert worden ist. Eine Votivtafel im Stift Fiecht – St. Georgenberg, erinnert an den erfolgreichen Viehtrieb über 2000 km bis in das Zarenreich! Berühmt war das Tuxer Rind für seine Kampflust beim „Kuhstechen“. Die Siegerin derartiger Kuhkämpfe, die „Moarin“, brachte dem Besitzer Anerkennung im Dorf und sicherte ihren Stallgefährtinnen die besten Weideflächen. Mit den Haustieren zeigt der Alpenzoo die Vielfalt und Merkmale alter Nutztierrassen und trägt mit ihrer Nachzucht zu deren Erhalt bei.

Kölner Zoo 20.12.2019
Kölner Zoo rund um die Feiertage durchgehend geöffnet • Ausnahmen: Heiligabend und Silvester ab 14 Uhr geschlossen – an diesen beiden Tagen findet daher kein China Light-Festival statt • Gratisaktion für Kinder bis 12 Jahre an Heiligabend
Der Kölner Zoo hat rund um die Feiertage regulär geöffnet (9 bis 17 Uhr). Das China Light-Festival findet ebenfalls wie gewohnt statt (17.30 bis 21 Uhr). Ausnahmen sind Heiligabend und Silvester. Der Zoo schließt an diesen beiden Tagen bereits um 14 Uhr. Tagestickets kosten an diesen beiden Tagen jeweils nur den Gruppentarif. Heiligabend: Kinder bis 12 Jahre können kostenlos in den Zoo – An Heiligabend macht der Kölner Zoo allen Pänz darüber hinaus ein besonderes Geschenk. Kinder bis einschließlich 12 Jahre können dann gratis in den Zoo. Das Angebot gilt aufgrund der Aufsichtspflicht nur in Begleitung einer erwachsenen Aufsichtsperson. Die Zoogastronomie bietet Kindern am Café Almira kostenlos Kinderpunsch. China Light-Festival: den Zauber der Weihnachtszeit mit ins neue Jahr nehmen – Noch bis zum 19. Januar 2020 steigt im Zoo das China Light-Festival. Rund 70 Lichtensembles mit kunstvoll illuminierten Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil nehmen den Glanz der Advents- und Weihnachtszeit mit ins neue Jahr. Zu sehen sind diesmal aus Anlass des 160-jährigen Zoojubiläums auch Figuren mit Köln- und Zoobezug, darunter die alte Lok, das historische Eingangstor oder der illuminierte Nachbau des Kölner Doms. Das ist perfekt für einen stimmungsvollen Abendausflug mit Familie und Freunden. Auch als Gutschein erhältlich. Infos & Tickets unter www.koelnerzoo.de. Zoo verschenken – und „tierisch“ viel Freude bereiten – Der Geschenk-Tipp: Wer noch nach dem richtigen Weihnachtspräsent für Groß und Klein sucht: Zoo-Jahreskarten sorgen im kommenden Jahr sogar an 366 Tagen für „tierisch“ viel Spaß. Sie sind schon ab 50 Euro erhältlich. Zoo-Öffnungszeiten an den Feiertagen auf einen Blick • Heiligabend und Silvester: 9-14 Uhr; letzter Einlass und Kassenschluss um 13:30 Uhr; Tierhäuser schließen um 13:45 Uhr; an diesen beiden Tagen kein China Light-Festival • Alle anderen Tage (auch 1. und 2. Weihnachtstag sowie Neujahr): 9-17 Uhr geöffnet; letzter Einlass und Kassenschluss um 16.30 Uhr; Tierhäuser schließen um 16.45 Uhr China Light-Festival auf einen Blick: Was? China Light-Festival im Kölner Zoo Wann? 7. Dezember 2019 bis 19. Januar 2020; täglich 17.30 – 21 Uhr (außer an Heiligabend und Silvester) Preise in 3 Kategorien*: I. Datumsgebundene Tickets Datumsgebundene Tickets (im VVK, Tag nach Wahl solange der Vorrat reicht oder Abendkasse) Regulär: Erw.: 17,50€; Kinder: 9€ (4 bis einschl. 12 Jahre); Kinder bis 3 Jahre: kostenfrei Für Jahreskarten und Mitglieder des Zoo-Fördervereins: Erw.: 15,50€; Kinder: 7,50€ (4 bis einschl. 12 Jahre); Kinder bis 3 Jahre: kostenfrei *Eintrittspreise gelten in Kategorie I. & II. ausschließlich für das abendliche China Light-Festival nach Zooschließung. II. Flexible Voucher „Voucher“ ist das Gutschein-Ticket, das einmalig im gesamten Veranstaltungszeitraum an einem Tag nach Wahl genutzt werden kann Erw. 21€; Kinder: 10,50€ (4 bis einschl. 12 Jahre); Kinder bis 3 Jahre: kostenfrei *Eintrittspreise gelten in Kategorie I. & II. ausschließlich für das abendliche China Light-Festival nach Zooschließung. III. Kombi-Ticket Zusätzlich gibt es nur an der Zookasse ein Kombiticket (für Zoo-Besuch und Besuch China Light-Festival) am gleichen Tag: Erw.: 30€; Kinder: 15€ (4 bis einschließlich 12 Jahre); Kinder bis 3 Jahre: kostenfrei Alle Karten – außer Kombi-Ticket und Tickets für Jahreskarteninhaber sowie Mitglieder des Zoo-Fördervereins – erhalten Sie ab sofort auch online unter www.koelnerzoo.de. • Tipp: Wer nach 17.30 Uhr erscheint, erspart sich (v.a. an Wochenenden und besucherstarken Tagen rund um Weihnachten) ggf. unnötiges Warten vor dem Einlassbereich. • Kassenschluss und letzter Einlass um 20 Uhr. • Die Tierhäuser sind während des abendlichen China Light-Festivals geschlossen. • Die Mehrzahl der Tiere verbringt die Nacht in ihrem Gehege-Innenbereich. Vom China Light-Festival bekommen sie daher nichts mit. Die Tiere, die sich nachts auch im Außenbereich aufhalten, sind nicht störanfällig für Lichteffekte.

Erlebnis-Zoo Hannover 20.12.2019
Gluckern, keckern und brüllen – So klingt das Eisbär-Jungtier aus Yukon Bay
Es gluckert, keckert und brüllt: In der Wurfhöhle von Eisbärin Milana und ihrem Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover ist es alles andere als ruhig – außer Mutter und Kind schlafen eng aneinander gekuschelt. Milana ist am 20. November das erste Mal Mutter geworden und kümmert sich seither vorbildlich um ihren Nachwuchs, der sich weiterhin sehr gut entwickelt und kräftig gewachsen ist. Dass es dem kleinen Eisbären gut geht, erkennen die Tierpfleger aus der kanadischen Themenwelt Yukon Bay anhand der Kamera-Bilder aus dem Stall. Aber auch an den Geräuschen, die über ein Mikrofon aufgezeichnet und auf den Computer im Büro übertragen werden. Wacht das Jungtier auf, macht es akustisch auf sich aufmerksam. Und das lautstark! „Anfangs klang Milanas Jungtier fast wie ein menschliches Baby“, berichten die Tierpfleger. „Mittlerweile hört man schon einen Unterschied, es klingt manchmal sehr fordernd oder auch motzend, wenn es Aufmerksamkeit haben möchte. Wenn es trinkt oder zufrieden ist, hört man ein entspanntes Gluckern und Keckern“, so die Pfleger. Dank Milanas Muttermilch, die bei Eisbären mehr als 30 Prozent Fettgehalt hat, ist das kleine Jungtier kräftig gewachsen und inzwischen fast dreimal so groß wie bei der Geburt. „Es strampelt, kugelt und robbt sich voran und sieht mittlerweile aus wie ein richtiger Mini-Bär“, freuen sich die Tierpfleger. Auch Eisbären-Kurator Fabian Krause ist zufrieden mit der Entwicklung von Milanas Jungtier. „Es wird nicht mehr lange dauern, bis sich die Augen und Gehörgänge des Jungtiers öffnen“, so der Zoologe. „In der Regel passiert das ab der fünften Lebenswoche, also schon sehr bald. Wir können auch schon leichte Schatten erkennen, wo sich die Augen entwickeln.“ Das Treiben in der Wurfhöhle können Tierpfleger, Zoologen und Tierärzte über installierte Kameras beobachten, denn weiterhin gilt absolute Ruhe für Mutter und Jungtier. Hintergrund: Eisbärin Milana (10) hat am 20. November erstmals Nachwuchs bekommen und kümmert sich vorbildlich um ihr Jungtier, das bei der Geburt nur ungefähr so groß wie ein Meerschweinchen war. Milanas Nachwuchs ist der erste Eisbär-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover. Absolute Ruhe – In der nächsten Zeit wird sich auch weiterhin niemand der Wurfhöhle nähern, absolute Ruhe ist ein entscheidender Faktor bei der Aufzucht. Die Eisbärin und ihr Jungtier werden ausschließlich über die installierten Kameras beobachtet. Wie auch in der Wildnis, wird Milana die Wurfhöhle erst im Frühjahr verlassen. Eisbär-Vater Sprinter hält sich übrigens lehrbuchmäßig fern von der Wurfhöhle. Wie auch in der Wildnis hat er als Männchen nichts mit der Jungenaufzucht zu tun und ist dafür weiterhin für Besucher auf der Außenanlage in Yukon Bay zu sehen. Stark bedroht – Seit 2006 steht der Eisbär auf der Roten Liste der Naturschutzorganisation IUCN. Der Bestand ist als „gefährdet“ eingestuft. In der Arktis leben nur noch etwa 20.000-25.000 Eisbären. Nach Einschätzung der IUCN wird die Bestandsentwicklung des Eisbären als rückläufig eingestuft. Hilfe vor Ort – Seit über zehn Jahren unterstützt der Erlebnis-Zoo die Artenschutz-Organisation Polar Bears International. Das Team aus renommierten Wissenschaftlern erforscht das größte Landraubtier der Welt. Beim sogenannten „Bear Tracker“-Projekt werden weibliche Tiere mit Peilsender-Halsbändern ausgestattet. Dank der modernen Technik können die Wissenschaftler so nachverfolgen, bis wohin sich das Verbreitungsgebiet der Bärinnen erstreckt, wie die Wanderrouten verlaufen und wo die Weibchen ihren Nachwuchs bekommen. Mittels der Daten können die Artenschützer herausfinden, wo notwendige Schutzzonen errichtet werden sollen. Denn das Eis schmilzt den arktischen Tieren buchstäblich unter den Pfoten weg und nimmt ihnen ihre Lebensgrundlage: die Jagdmöglichkeit auf fettreiche Robben an deren Atemlöchern im Packeis. Die Eisbären weichen immer öfter zur Nahrungssuche auf das Festland aus, Mensch-Tier-Konflikte sind die Folge, die durch Schutzzonen verhindert werden sollen. Europäisches Erhaltungszuchtprogramm – Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Eisbären, um die Tierart langfristig zu erhalten und für den Schutz des Lebensraumes zu sensibilisieren. Auf seiner Internetseite unter www.zoo-hannover.de/eisbaer wird der Erlebnis-Zoo über die Neuigkeiten bei den Eisbären berichten.

Münchener Tierpark Hellabrunn 20.12.2019
Projektbeginn: Hellabrunner Haus der kleinen Affen wird saniert
Zu Beginn des nächsten Jahres stehen Sanierungsmaßnahmen im Haus der kleinen Affen im Münchner Tierpark an. In Zuge dessen soll auch der Besucherraum mit einem interaktiven Edukationskonzept neugestaltet werden. Das geplante Konzept bietet neben Informationen zu den Bewohnern des Hauses und deren natürlichen Lebensräumen insbesondere die Vorstellung eines Projekts zum Schutz der Braunkopf-Klammeraffen. Dieses wird durch die ecuadorianische Stiftung Jocotoco vor Ort umgesetzt. Hellabrunn soll noch schöner werden: Das Haus der kleinen Affen wird ab dem Frühjahr 2020 modernisiert. Der offizielle Projektbeginn wurde am vergangenen Donnerstag eingeläutet. „Die Sanierung der Welt der kleinen Affen ist Teil des Hellabrunner Masterplans. Das im Jahr 1983 errichtete Haus der kleinen Affen erfüllt zwar nach wie vor die Haltungsanforderungen für die dort untergebrachten Tierarten, muss aber aufgrund technischer Belange und schadhafter Oberflächen saniert werden. Im Zuge der Umbaumaßnamen werden auch die Innenanlagen der Tiere zum Teil vergrößert“, erklärt Tierparkdirektor Rasem Baban. Nach der Neugestaltung der Innenanlage der Kattas werden dort die Braunkopf-Klammeraffen einziehen. Für die ehemaligen Bewohner steht dann eine andere Anlage im Gebäude zur Verfügung. Sobald die Arbeiten beginnen, werden alle Tiere hinter den Kulissen untergebracht. Im Sommer soll das Projekt voraussichtlich fertiggestellt sein. Auch der Besucherbereich des Hauses der kleinen Affen wird neu gestaltet. So wird die Halle mit einer umfangreichen Edukation ausgestattet werden. Neben der Aufklärung über die im Haus lebenden Kattas, Roten Varis, Lisztaffen, Siamangs und Braunkopf-Klammeraffen, ist das Herzstück der Edukation das Artenschutzprojekt der ecuadorianischen „Fundación de Conservación Jocotoco“. Das Projekt schützt den Lebensraum der Braunkopf-Klammeraffen und gefährdeter Vogelarten im südamerikanischen Regenwald. Braunkopf-Klammeraffen zählen zu den am stärksten bedrohten Primaten der Welt. Während der letzten 45 Jahre hat ihr Bestand um mehr als 80 Prozent abgenommen. Durch die neu entstandene Kooperation mit der Jocotoco-Stiftung in Ecuador wird es möglich, den Besucherinnen und Besuchern auch tagesaktuelle Informationen aus dem Lebensraum der Braunkopf-Klammeraffen zu bieten. So soll im Rahmen der Edukation die Geräuschkulisse des ecuadorianischen Regenwaldes über einen Livestream abspielt werden. Zudem sollen auf interaktiven Bildschirmen neben den Braunkopf-Klammeraffen auch weitere Tiere und Pflanzen des ecuadorianischen Regenwalds sowie die im Schutzprojekt angestellten Ranger und deren Arbeit vorgestellt werden. Das Projekt wird von mehreren Seiten finanziell unterstützt: Für die Edukation stellt unter anderem die Landeshaupt München Mittel zur Verfügung. „Spielerische Edukationselemente sollen die besonderen Anpassungen der Affenarten darstellen und die verschiedenen Sozialsysteme sowie die Evolution der Primaten thematisieren. Damit unterstützt die Landeshauptstadt München einen zeitgemäßen Bildungsauftrag für alle Münchner Bürgerinnen und Bürgern“, so Christine Strobl, 3. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks Hellabrunn. Darüber hinaus wird die Edukation ebenfalls von der Adolf und Hildegard Isler Stiftung mit Sitz in Berlin gefördert. „Ich konnte mir bereits persönlich ein Bild über diesen traditionsreichen Tierpark mit seinem herrlichen, alten Baumbestand machen. Die geplanten interaktiven Edukationselemente für das Haus der kleinen Affen sollen allen voran für Kinder lehrreich und unterhaltsam sein. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt mit unserer Förderung vorantreiben zu können“, so Andrea Schuster, Mitglied des Stiftungsvorstandes. Doch nicht nur die Besucher werden beim Umbau berücksichtigt. Allen voran soll auch den Bewohnern des Hauses etwas Neues geboten werden. Wer das Haus der kleinen Affen besucht, dem mag vielleicht auffallen, dass ein Großteil der Fläche den Besuchern zur Verfügung steht. Durch die teilweise Erweiterung der Tieranlagen soll das in Zukunft geändert werden. Der Ausbau der Siamang-Innenanlage wird von der Heide und Christian Schnicke Stiftung unterstützt. „Sitz der Stiftung ist Freising bei München. So ergab sich die Idee, mit den Stiftungsgeldern den Tierpark Hellabrunn zu fördern und damit ein lokales Projekt zu unterstützten. Es bereitet uns große Freude, den bedrohten Siamangs durch unsere Zuwendung eine deutlich längere Schwingstrecke zu ermöglichen. In der kalten Jahreszeit sind die Siamangs aufgrund ihrer Herkunft auf warme Temperaturen angewiesen. Sie leben im Winter daher in der Innenanlage des Hauses der kleinen Affen, die jetzt durch unsere Zuwendung erweitert werden kann“, so Katrin Molka, Mitglied des Vorstands der Heide und Christian Schnicke Stiftung und Nichte der verstorbenen Stiftungsgründer.

Tierpark Hagenbeck 20.12.2019
Der Tierpark Hagenbeck startet ein einzigartiges europäisches Zuchtprogramm mit drei Walrossdamen aus Valencia
Petruska, Ninotska und Tania heißen die Walrossdamen, die am 18. Dezember aus dem spanischen Valencia in den Tierpark Hagenbeck umzogen. Nach einer vorsichtigen Autofahrt quer durch Europa erreichten die schwergewichtigen Damen wohlbehalten den Tierpark Hagenbeck. Behutsam wurden die Transportkisten mit einem Radlader in das Eismeer gehoben und dann mit vereinten Kräften der deutschen und der mitgereisten spanischen Tierpfleger bis zu ihren Unterkünften geschoben. Einzeln durften die Tiere ihr neues Zuhause in Beschlag nehmen und ausgiebig erkunden. Um den drei Walrossen ihre Eingewöhnung im kalten Norden zu erleichtern, bleiben zwei ihrer spanischen Tierpfleger an ihrer Seite und unterstützen das Hagenbeck-Team bei der Arbeit. In den kommenden Tagen bleiben die drei Neuankömmlinge hinter den Kulissen, um sich langsam einzugewöhnen und die Walrosse der Hagenbeck-Gruppe kennenzulernen. Die Anpassung der Futterpläne und das Lernen der deutschen Kommandos stehen als nächstes auf der Agenda, bevor die drei Spanierinnen, die in der Anfangsphase immer zusammen bleiben sollen, zum ersten Mal im Außengehege des Eismeers schwimmen gehen werden. In den vergangenen drei Jahren hat der Tierpark Hagenbeck zusammen mit Oceanogràfic in Valencia und Pairi Daiza in Belgien dieses einzigartige Austauschprogramm entwickelt, das den Arterhalt der Walrosse langfristig sicherstellen soll. Das Ziel dieses Liebesbesuches ist die erfolgreiche Paarung der drei Walrossdamen mit Hagenbecks Bullen Odin, dem einzigen Zuchtbullen in ganz Europa. Da Valencia seine Walrosshaltung komplett aufgegeben hat, werden Petruska, Ninotska und Tania Mitte März in die neugebaute Walrossanlage im belgischen Pairi Daiza, nahe der französischen Grenze, ziehen.

Zoo Heidelberg 20.12.2019
Rekord für den Artenschutz: Bodyguards für Gibbons – „Zootier des Jahres“- Kampagne bringt mehr als 115.000 Euro ein
Ein Rekord-Erfolg für den Artenschutz: Die „Zootier des Jahres“ – Kampagne 2019 konnte erstmals mehr als 115.000 Euro erbringen. „Wir sind überwältigt, dass die diesjährige Kampagne diese unglaubliche Summe erbracht hat“, sagt Dr. Sven Hammer, stellvertretender Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz. „Es ist die mit Abstand höchste Summe, die wir seit Beginn unserer Kampagnen im Jahr 2016 erreichen konnten.“ Die gesammelten Mittel können nun in effektive Schutzmaßnahmen für die hochbedrohten Gibbons in Laos und Vietnam fließen. Der Zoo Heidelberg beteiligte sich ebenfalls an der Kampagne und stellte finanzielle Mittel bereit. „Auch, wenn in Heidelberg keine Gibbons leben, unterstützen wir die Aktion sehr gerne. Im Lebensraum des Gibbons lebt beispielweise die ebenfalls stark bedrohte Goldkatze, die wir auch im Zoo Heidelberg halten, und die von den Schutzmaßnahmen natürlich ebenfalls profitiert“, erklärt Zoodirektor Dr. Wünnemann. Die finanzielle Unterstützung wurde aus einem Teil des Erlöses des Heidelberger Zooleuchtens und aus dem Artenschutzbudgets des Zoos bereitgestellt. In Asien werden Gibbons gewildert, um ihr Fleisch als exotisches „Bush Meat“ zu verkaufen. Dieses Fleisch wird unter anderem auch exportiert, zum Beispiel nach Korea, wo es in Restaurants angeboten wird. Der Verzehr von Affenfleisch gilt leider auch bei der neuen aufstrebenden Mittelschicht des modernen Vietnams als schick. Darüber hinaus werden junge Gibbons in den touristisch geprägten Teilen Asiens als Motive für Fotos angeboten. Auf diese Weise bringt der illegale Handel mit den selten gewordenen Tieren viel Geld ein. „Ehemals war der Lebensraumverlust die größte Bedrohung für die Gibbons, doch mittlerweile gilt die Wilderei als Hauptgrund für den Rückgang der Gibbonbestände“, erklärt Viktoria Michel, Projektkoordinatorin der „Zootier des Jahres“- Artenschutzkampagne. Experten gehen davon aus, dass allein in Vietnam jährlich bis zu 3.000 Tonnen Wildtiere und deren Produkte unbemerkt in den illegalen Handel gehen – darunter auch Gibbons. Nur 3 % dieser Wildtiere werden beschlagnahmt. Von diesen menschlichen Eingriffen erholen sich die Gibbonbestände nur sehr langsam, denn die Tiere haben eine lange Generationsfolge. So setzt die Geschlechtsreife bei Gibbons erst mit acht bis neun Jahren ein und alle zwei bis drei Jahre wird ein einzelnes Jungtier geboren, welches nach zwei Jahren entwöhnt wird. Auch deswegen ruhen jetzt die Hoffnungen auf den gesammelten Spenden. Mit ihnen wird Ausrüstung angeschafft, die für die Projektarbeit der Ranger, die die Gibbons vor Ort bewachen und beschützen, unerlässlich ist. Dazu gehören unter anderem Kameras, Ferngläser, Kletterausrüstung und GPS-Geräte für die Feldarbeit. Des Weiteren werden Geländemotorräder finanziert, damit die Teammitglieder zu den Forschungsgebieten gelangen. Da es in der Gegend keinen verlässlichen Handyempfang gibt, stellt die Kampagne zudem Satellitentelefone zur Verfügung, damit sich die Teams besonders in Notlagen und auf Patrouille verständigen können. Als Verantwortliche vor Ort erfassen die Ranger zum einen die Bestände der Gibbons und verfolgen zum anderen gemeinsam mit den zuständigen Behörden die Wilderer. Von diesen Schutzmaßnahmen profitieren nicht nur Gibbons, sondern auch viele andere stark bedrohte Tierarten, die in Laos und Vietnam leben, etwa Rotschenklige Kleideraffen, Saolas oder Pangoline. Die ZGAP wird das neue „Zootier des Jahres“ zusammen mit ihren Kampagnenpartnern dem Verband der Zoologischen Gärten, der Deutschen Tierpark-Gesellschaft, der Gemeinschaft der Zooförderer und weiteren Tiergärten, Zoos und Verbänden am 08. Januar 2020 in Marlow verkünden.

Tiergarten Kleve 19.12.2019
Neue Greifvogel Volieren fertig gestellt
Der Bau der neuen „großen Voliere“ wie wir sie hier nennen ist abgeschlossen und unsere Vögel konnten nach langem Warten hinter den Kulissen darin einziehen. Die alten Volieren aus den 60er Jahren waren ziemlich in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Nun sind aus fünf kleinen Gehegen, drei größere Volieren geworden, die nicht nur mehr Grundfläche bieten, sondern vor allem auch mehr Luftraum für die Vögel. Anfang diesen Jahres haben die Abrissarbeiten, erst von Hand und später mit schwerem Gerät aufgrund der äußerst massiven Betonfundamente, begonnen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bussarde bereits in Quartiere auf dem Wirtschaftshof umgezogen. Nach mehrmonatiger Bauzeit haben unsere Handwerker es beinahe ohne zutun von Fremdfirmen mal wieder geschafft und ein tolles neues Gehege fertig gestellt. Gestern wurden allerletzte Feinschliffe vorgenommen, sodass heute ein Pärchen Wüstenbussarde und ein Mäusebussard einziehen konnten. Das dritte Gehege ist bisher nicht besetzt. Ein weiterer Neubau, nachdem wir in den letzten Jahren bereits neue Volieren für Schneeeulen und Uhus und neue Gehege für Polarfüchse und Zwergotter gebaut haben. Anbei schicke ich Ihnen drei Fotos von dem Alten und dem Neuen Gehege, mit der Bitte um Veröffentlichung. Auf dem Foto ist ein Wüstenbussard zu sehen. Selbstverständlich sind Sie auch herzlich eingeladen, persönlich vorbei zu kommen und die neuen Volieren zu bestaunen. Das Team des Tiergarten Kleve wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Tierpark Stadt Chemnitz 19.12.2019
Weihnachten im Tierpark und im Wildgatter
Um das Warten auf die Bescherung zu Heiligabend zu verkürzen und dabei den Tierpark- und Wildgatterbewohnern noch einen Besuch abstatten zu können, haben am 24. Dezember alle Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre (Zugang zu den Einrichtungen nur in Begleitung eines Erwachsenen) freien Eintritt in den Tierpark und in das Wildgatter Oberrabenstein. Zudem wird es, solange der Vorrat reicht, noch eine kleine Nascherei geben. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag bietet der Tierpark einen öffentlichen Rundgang zum Thema „Tiere im Winter“ an. Die Führungen starten am 25. Dezember um 10 Uhr und am 26. Dezember um 13 Uhr und dauern ca. eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos. Es muss lediglich der Eintrittspreis entrichtet werden. Treffpunkt ist an der Kasse vom Tierpark.
Hinweis: Sowohl der Tierpark und das Wildgatte haben am 24. und am 31. Dezember von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Letzter Einlass in den Tierpark ist jeweils 13 Uhr.

Tiergarten Nürnberg 19.12.2019
Streifenwiesel: Kleine Räuber im Tiergarten
Raus aus der Quarantäne, rein ins Leben: Zwei neue Raubtiere haben ihr Gehege im Tiergarten der Stadt Nürnberg bezogen. Die beiden Streifenwiesel (Ictonyx lybicus) sind im Außenbereich des Wüstenhauses angesiedelt. Die zu den Mardern gehörenden kleinen Raubtiere werden maximal 30 Zentimeter lang (ohne den Schwanz, der etwas kürzer als die Körperlänge ist). Sie können bis zu 600 Gramm wiegen und stammen aus Nordafrika, wo sie rings um die Sahara von der Nil-Mündung im Westen bis Marokko und in den Sudan hinein in Trockengebieten wohnen. Zur Nahrung der Streifenwiesel gehören neben kleinen Wirbeltieren auch Eier, besonders von bodenbrütenden Vogelarten. Erfahrungen aus anderen Zoos haben gezeigt, dass diese Wieselart gut paarweise gehalten werden kann, auch während der Aufzuchtphase der Jungtiere. Die Streifenwiesel sind dämmerungs- und nachtaktiv und im Tiergarten noch sehr scheu. So kommen sie tagsüber nur äußerst selten aus ihrem beheizten Bau. Mit etwas Glück gewöhnen sie sich jedoch auch an Fütterungen während des Tages und sind dann für die Besucherinnen und Besucher besser zu sehen.

Kölner Zoo 19.12.2019
Seltenes Okapi-Jungtier „Imani“ im Kölner Zoo geboren
Am 12. Oktober 2019 ist im Kölner Zoo ein weibliches Okapi zur Welt gekommen. Es ist die erste Kölner Okapi-Geburt nach dreieinhalb Jahren. Die Tragzeit betrug rund 450 Tage. Das Jungtier heißt „Imani“. Dies bedeutet auf Swahili „Hoffnung“. Die fast 14-jährige Mutter „Hakima“ kam 2015 aus Antwerpen nach Köln. Sie ist auch Mutter der 2016 im Kölner Zoo geborenen „Jamili“, die ebenfalls im Kölner Zoo lebt. „Hakima“ ging in Ermangelung eines geeigneten Partners in Köln von Juli bis November 2018 auf „Hochzeitsreise“ in den Wuppertaler Zoo, wo sie vom dortigen Okapi-Bullen „Deto“ (18 Jahre alt) gedeckt wurde. Als viertes Tier neben „Imani“, „Hakima“ und „Jamili“ lebt die 24-jährige „Kisanga“ in Köln. Der Kölner Zoo hält seit 1994 Okapis. Mit „Imani“ wurde bereits das sechste Jungtier hier in Köln geboren. Sie ist mit 9 Wochen sehr fit und unternehmungslustig. Die vergangenen beiden Tage durfte sie wegen der milden Temperaturen und dem trockeneren Wetter stundenweise mit ihrer Mutter auf die Außenanlage. Leuchtende Okapis: Auch Teil des China Light-Festivals im Kölner Zoo – In quasi weiser Voraussicht sind kunstvoll illumierteOkapi-Figuren auch Teil des China Light-Festivals, das aktuell im Kölner stattfindet. Der phantasievolle und im Vergleich zu den Vorjahren nochmals ausgeweitete Lichterparcours erstreckt sich über das gesamte Zoogelände. Ein attraktives Rahmenprogramm mit chinesischen Bühnenshows sowie verschiedene gastronomische Angebote runden die Lichterschau wie gewohnt ab. Das Festival endet am 19. Januar 2020. Infos und Tickets unter www.koelnerzoo.de. Streng geschützt, äußerst selten: Zoos engagieren sich für den Erhalt – Das Okapi, auch Waldgiraffe genannt, wurde erst 1901 für die Wissenschaft entdeckt. Es ist neben der Giraffe der zweite Vertreter aus der Familie der Giraffenartigen. Okapis haben eine Schulterhöhe von 135 bis 160 cm. Die Männchen sind kleiner und leichter als die Weibchen, allerdings tragen nur sie zwei spitze hautbedeckte Knochenzapfen auf der Stirn. Wie die eigentlichen Giraffen, so haben auch die Okapis eine lange, blaue Zunge, die bis zu 25 cm ausgestreckt werden kann, um Nahrung zu greifen oder das Fell zu säubern. Okapis leben meist als Einzelgänger im dichten Unterholz und auf Lichtungen des afrikanischen Regenwalds in einem eng begrenzten Gebiet im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Es gibt keine feste Paarungszeit. Die Jungtiere, die wie Giraffen eine Stehmähne haben, liegen in den ersten Lebenswochen ab und folgen erst danach der Mutter. Okapis sind mit zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Der natürliche Feind der Okapis ist der Leopard. Das Okapi ist laut den Gesetzen des Kongo streng geschützt und ein nationales Symbol. Auf der Roten Liste der IUCN wird das Okapi als „gefährdet“ eingestuft. Es gibt keine verlässlichen Zahlen über das Vorkommen der Okapis in der Wildnis. Die Bestände nehmen ab. Lebensraumzerstörung ist eine große Bedrohung für die Okapis, ebenso wie die Jagd auf sie für Fleisch und Fell. Eine große Bedrohung für die Okapis ist die Präsenz von bewaffneten Gruppen in und in der Nähe von Schutzgebieten, die Naturschutz behindern und Wilderei und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen unterstützen. Der Kölner Zoo unterstützt seit vielen Jahren die Gilman Foundation, die das Okapi Conservation Project koordiniert. Ziel dieses Projektes ist es, mit dem Okapi Wildlife Reserve ein natürliches Waldgebiet zu erhalten. Dort werden Wildhüter ausgebildet und ausgestattet, Infrastrukturen zum Schutz von Habitat und Wildtieren aufgebaut und die Bevölkerung wird in Bezug auf nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, alternativer Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion unterstützt. Das Internationale Zuchtbuch dieser Art wird in Antwerpen geführt. In Europa leben derzeit 77 Okapis in 26 Zoos. Davon leben 19 Tiere in sechs deutschen Zoos.

Tiergarten Schönbrunn 19.12.2019
Christbaum zum Anbeißen für Nasenbären
Für die beiden Weißrüsselnasenbären Puppe und Fernando im Tiergarten Schönbrunn gab es eine vorweihnachtliche Überraschung: einen Christbaum geschmückt mit Paprika-Ringen und Weintrauben. „Das ist eine nette Beschäftigung für unsere Tiere, weil sie sich das Futter spielerisch erarbeiten müssen“, erklärt Tierpflegerin Michaela Hofmann. Kaum im Gehege aufgestellt, hat Fernando das „unbekannte Etwas“ neugierig inspiziert und mit seiner langen, beweglichen Nase nach Leckereien abgeschnüffelt. „Das Weibchen Puppe ist erst ein Jahr alt und bei neuen Sachen noch zurückhaltend. Der vierjährige Fernando hingegen ist selbstsicherer und hatte sofort jede Menge Spaß mit der Überraschung.“ Weißrüsselnasenbären kommen von den Südstaaten der USA bis nach Argentinien vor und sind Allesfresser. Auch im Tiergarten ist ihr Speiseplan mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, Eiern, Insekten und Fleisch sehr abwechslungsreich. Natürlich wissen die Pfleger genau, mit welchen Leckereien auf dem Christbaum sie ihren Schützlingen eine besondere Freude bereiten können. „Süße Weintrauben stehen immer hoch im Kurs. Die Paprika-Ringe waren dieses Mal nur zweite Wahl, weil sie Paprika schon zum Frühstück bekommen hatten.“ Stück für Stück haben Puppe und Fernando den ganzen Baum abgeräumt. „Fernando hat sich den Bauch so vollgeschlagen, dass er danach fast im Stehen eingeschlafen ist.“

Tierpark Berlin 18.12.2019
Rückschlag für den Artenschutz – Update zum Gesundheitszustand des Tiger Nachwuchses im Tierpark Berlin
Sumatra-Tiger gehören zu den seltensten Katzen der Erde. Daher war die Euphorie groß, als Tigerin Mayang im Sommer 2018 vier Jungtiere zur Welt brachte. Die Freude wurde jedoch getrübt, als sich bei den Jungtieren Auffälligkeiten im Laufverhalten zeigten. Nach Monaten intensiver Beobachtung und umfassenden Untersuchungen wurde nun der Grund für die Probleme beim Bewegungsablauf gefunden. Ein Team aus Tierärzten und Zoologen hatte seit dem ersten Auftreten der Problematik verschiedene Ursachen in Betracht gezogen. Nun sorgte eine kürzlich stattgefundene Computer-Tomographie (CT) im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung für Gewissheit: Die Vierlinge haben eine Kniefehlstellung und damit einhergehende Knorpelschäden, welche dazu führt, dass die jungen Tiger beim Laufen mit ihren Hinterbeinen einknicken. „Wir haben leider bei allen vier Tieren in der 3D-Ansicht der CT Scans eine Fehlstellung der Kniegelenke festgestellt“, erklärt Tierpark-Tierarzt Dr. Andreas Pauly. „Die Tiere zeigen ein normales Fressverhalten und spielen auch miteinander. Seit der Diagnose behandeln wir die Knorpelschäden mit einem Knochenaufbaumittel“, ergänzt Pauly. In den vergangenen Monaten hatte zudem ein Verhaltensbiologe im Auftrag des Tierpark Berlins bei den Jungtieren Verhaltensbeobachtungen durchgeführt und jede einzelne Minute ausgewertet. Während des Untersuchungszeitraums blieb der Zustand der Tiere unverändert. „Bei Tierarten, die so unmittelbar vor dem Aussterben stehen wie der Sumatra-Tiger, ist gesunder Nachwuchs ein besonderes Geschenk. Die festgestellte Fehlstellung bei den Jungtieren ist für uns daher natürlich ein Rückschlag“, erklärt der Zoologische Leiter des Tierparks, Christian Kern. Anfang des kommenden Jahres wird in einer Expertenkommission aus Wissenschaftlern über mögliche Behandlungsstrategien und das weitere Vorgehen beraten. „Da wir uns nicht nur auf unser eigenes Urteilsvermögen verlassen möchten, werden wir uns mit anderen erfahrenen Experten zusammensetzen. Das Wohl der Tiere steht für uns alle an oberster Stelle“, erklärte Kern. Der Sumatra-Tiger gilt als vom Aussterben bedrohte Tierart und zählt darüber hinaus zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. Eine der letzten Hoffnungsschimmer für diese majestätische Großkatze sind die Zoologischen Gärten mit ihren international koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen. Für den Sumatra-Tiger gibt es einen „Global Species Management Plan“ (GSMP), der alle regionale Erhaltungszuchtprogramme, wie zum Beispiel das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zusammenführt und entsprechend global plant, um den Erhalt einer so bedrohten Tierart noch erfolgreicher sichern zu können. Die Eltern der Vierlinge Harfan und Mayang leben seit Ende 2013 im Tierpark Berlin.

Zoo Gelsenkirchen 18.12.2019
Die ZOOM Erlebniswelt wird rauchfrei!
Ab dem 01.01.2020 wird die ZOOM Erlebniswelt rauchfrei. Das Rauchen im Zoo ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gestattet. Gemeint sind sowohl der Konsum von herkömmlichen Tabakwaren (wie Zigaretten, Zigarren, Pfeifentabak, etc.) als auch von E-Zigaretten und E-Shishas. Bisher durften die Besucher im gesamten Außenbereich rauchen und konnten Zigaretten im ZOOM Shop kaufen. Der Verkauf von Tabakwaren wird ab Neujahr eingestellt. „Wir wollen mit dieser Maßnahme unsere Besucher und Mitarbeiter vor dem schädlichen Passivrauchen schützen“, sagt Dr. Hendrik Berendson, Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Gerade als familienfreundlicher Zoo sei es wichtig, eine Vorbildfunktion für Kinder einzunehmen und sie zu bestärken, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Außerdem möchte der Gelsenkirchener Zoo mit seinem Konzept der Erlebniswelten und seiner naturnahen Gestaltung für die Besucher einen Erholungswert schaffen. So können Tiere und Natur durch die nahezu unsichtbaren Grenzen sehr nah erlebt werden. Rauchen steht im Widerspruch zu solch einem Erlebnis. Besucher, die während ihres Aufenthaltes nicht auf das Rauchen verzichten wollen, haben die Möglichkeit in den Außenbereichen der verschiedenen Gastronomie-Outlets zu rauchen.

Zoo Hannover 18.12.2019
Tierische Bescherung im Erlebnis-Zoo
Für die Tiger-Drillinge Kyan, Jaro und Maxim ist es das erste Weihnachtsfest überhaupt. Um es zu einem ganz besonderen Fest für die drei jungen Wilden zu machen, hat sich das Team vom Erlebnis-Zoo Hannover etwas ganz Besonderes ausgedacht: Als die Drillinge morgens mit Mutter Alexa ihre Tempelanlage im Dschungelpalast betraten, wartete dort bereits ein großer weißer Mann, mit dickem Bauch und coolem Grinsen. Das coole Grinsen verging dem kühlen Fremden nicht einmal beim Anblick der größten Raubkatze der Welt. Die Sibirischen Tigerjungs schlichen sich neugierig an den Schneemann heran und erlegten ihn in Tigermanier. Auch die leuchtend roten Stiefel wurden schnell erbeutet und stolz umhergetragen. Damit es keinen Streit beim Essen gibt, gab es zu Weihnachten für die Tigerfamilie eben etwas zum Spielen, Erbeuten und Erlegen – verlockend duftend nach Currypulver und Herrenparfum. Zur Weihnachtszeit überrascht das Team des Erlebnis-Zoo die Tiere traditionell mit köstlichen Leckereien – meisterhaft verpackt. In der Zoo-Fachsprache als „Animal-Enrichment“ oder auch einfach „Tierbeschäftigung“ bezeichnet, müssen die Tiere sich erst einmal etwas einfallen lassen, um an den Inhalt zu gelangen. Die Gelbbrust-Aras in der Showarena sind in diesem Jahr wohl besonders lieb gewesen: Sie flogen mit lautstarkem Gekrächze auf eine ganze Kiste voll mit Päckchen und Kartons zu, die mit Rosinen, Körnern und Papageien-Leckerlies gefüllt waren. Beim Öffnen der Geschenke stellten Ramon, Luca, Pedro, Bonito, Emilio, Rico, Inka und Lorenzoo unter Beweis, wie geschickt sie mit ihrem Schnabel umgehen können. Stürmisch ging es bei den Pinselohrschweinen Nikki, Mo und Lomé zu. Die afrikanischen Schweine mit den markanten Ohren stürmten die um den Weihnachtsbaum verteilten Päckchen, schoben sie durch die Anlage und gelangten schließlich an den köstlichen Inhalt: Nüsse! Große Aufregung bei der Erdmännchen-Familie am Sambesi: Die neugierigen kleinen Raubtiere witterten sofort, was sich in den bunten Kartons und Tüten verbarg – ihre absolute Lieblingsspeise, Mehlwürmer! Mit Scharren, Klettern, Beißen und Reißen arbeiteten sie sich an die Leckereien heran. Mit den weihnachtlichen Päckchen, Tüten und Tannenbäumen beschäftigen sich die Tiere stundenlang. Und genau das ist der Sinn der Sache. In der Wildnis sind die Tiere den ganzen Tag mit der Nahrungssuche ausgelastet. Daher wird das Futter auch im Zoo versteckt und breitflächig verstreut – und zu Weihnachten eben kunstvoll verpackt. Es gibt viele Arten der Tierbeschäftigung, zum Beispiel Denkaufgaben mittels Futterautomaten Verpackte und schwerer zugängliche Leckereien Spielgeräte wie Kisten, Papierschnitzel, Bälle, Kartons, Bettlaken Am 24. Dezember, 25. und 26. Dezember können Zoobesucher die tierische Beschäftigungs-Bescherung miterleben: In der Showarena stürzen sich die Tiere in den Shows im wahrsten Sinne auf Weihnachten. Um 13.15 Uhr erobern die Erdmännchen ihre bunten Geschenke. Das gesamte Team des Erlebnis-Zoo wünscht frohe Weihnachten!

Tierpark Chemnitz 18.12.2019
Mit einem Pärchen Wüstenbussarde ist vor knapp zwei Wochen eine neue Greifvogelart in den Tierpark Chemnitz eingezogen. Sie kommen aus dem Vogelpark Marlow. Die Besonderheit: Wüstenbussarde sind die einzige Greifvogelart, die in Gruppen lebt und jagt. So soll es im Tierpark auch nicht bei einem Pärchen bleiben, sondern es sollen noch weitere Tiere folgen. Im Freiland findet man häufig Gruppen von fünf bis sechs Tieren. Auch wenn es der Name nicht unbedingt vermuten lässt, so besiedeln Wüstenbussarde nicht ausschließlich Wüsten. Sie kommen auch in Savannen und trockenem Buschland, seltener auch in Feuchtgebieten vor. Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von Südkalifornien bis Mittelargentinien und Chile.

Zoo Schwerin 18.12.2019
An diesem Jahr Zooöffnung auch am 24. und 31. Dezember 2019 von 10 bis 14 Uhr
Wer dem Weihnachtsstress am Vormittag des Heiligabends entfliehen möchte, ist im Schweriner Zoo genau richtig. Hier kann Energie getankt und abgeschaltet werden während zu Hause die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Also raus an die frische Luft und noch einmal bewegen vor dem Feiertagsmarathon. Zum Abschluss des Jahres möchte der Zoo ebenfalls seine Besucher einladen, das Jahr in entspannter Atmosphäre Revue passieren zu lassen. Wie geht das besser als mit einem schönen Spaziergang durch den Zoologischen Garten? Immer hin gibt es auch jede Menge zu sehen, denn im Jahr 2019 sind zahlreiche neue Tierarten nach Schwerin gekommen. Dazu gehören u.a. die Zwergseidenäffchen, die Mini-Shetlandponys, Weißnackenkraniche, Bürstenschwanz Rattenkängurus und viele mehr. Vor ein paar Tagen ist auch ein Berliner Jung im Zoo Schwerin eingetroffen. Jung ist das Milu tatsächlich noch, aber es ist nur eine Frage der Zeit bis der dann ausgewachsene Davidhirsch mit seinem prächtigen Geweih das Dammwildgehege schmücken wird. Anfang nächsten Jahres ist auch Verstärkung für den jungen Hirsch geplant. Vier Kühe sollen die Gruppe komplettieren. Der Milu oder Davidshirsch gilt als „in der Natur ausgestorben“. Durch Tiere aus europäischen Zoo-Haltungen, konnten in China jedoch neue Herden in Reservaten angesiedelt werden. Der Zoo Schwerin lädt alle Besucher dazu ein, sich die Neuankömmlinge am 24. und 31. Dezember anzuschauen. Kassenöffnung von 10 bis 13 Uhr, der Zoo schließt um 14.00 Uhr.

Zoo Zürich 18.12.2019
KOALA MIKEY UNERWARTET GESTORBEN
Völlig überraschend ist im Zoo Zürich der Koala Mikey verstorben. Die Todesursache wird derzeit untersucht. Mikey, einer von vier Koalas im Zoo Zürich, ist vergangene Woche überraschend verstorben. Die Tierpfleger hatten bei Mikey am Donnerstagabend Blut am Gesäss festgestellt und den Tierarzt alarmiert. Dieser untersuchte das 3,5-jährige Koala-Männchen noch am gleichen Abend und nahm für weitere Abklärungen eine Blutprobe. Am frühen Freitagmorgen fanden die Tierpfleger Mikey dann leblos vor. Erste Ergebnisse der Sektion weisen auf ein akutes tumoröses Geschehen hin. Im Blut von Mikey wurden Veränderungen festgestellt, die auf eine Erkrankung an Leukämie hindeuten. Weitere Abklärungen dazu sind im Gange und dürften noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Mikey zeigte vor seinem Tod keinerlei Auffälligkeiten im Verhalten und in seiner Aktivität und frass bis zuletzt von den angebotenen Eukalyptusblättern. Alle Koalas unterstehen generell einer engen Überwachung; sie werden zweimal pro Woche gewogen und einem visuellen Gesundheitscheck unterzogen. Der Zoo Zürich hält seit März 2018 Koalas in der neuen Australienanlage. Zur Gruppe gehören neben dem verstorbenen Mikey das Männchen Milo (4-jährig) und die beiden Weibchen Maisy (4-jährig) und Pippa (2-jährig). Koalas sind Nahrungsspezialisten und ernähren sich von Eukalyptus. Dieser wird eigens für den Zoo im Grossraum Zürich angebaut und zweimal pro Woche frisch angeliefert. Die Koalas im Zoo Zürich kommen alle aus dem Australian Reptile Park nahe Sydney. Mit ihm engagiert sich der Zoo über die Organisation Australian Ark für die Wiederansiedlung stark bedrohter und auf dem australischen Festland ausgestorbener Beuteltiere, etwa den Beutelteufel.

Tierpark Nordhorn 18.12.2019
Traditionelles Schuhsohlenbacken im Tierpark
Beliebte Brauchtumsveranstaltung, freier Eintritt ab 16.00 Uhr Einen alten Grafschafter Brauch, das „Schoosollenbacken“, können Tierparkbesucher am Samstag, den 28. Dezember 2019 ab 14 Uhr im Familienzoo erleben. Diese gemütliche Veranstaltung findet beim Heuerhaus und in der angrenzenden Remise des Nordhorner Treckerclubs statt. Zum inzwischen 25. Schuhsohlenbacken lädt traditionell der Förderverein, unterstützt von Nachbarn, Mitarbeitern und Freunden des Tierparks ein. Mit speziellen Waffeleisen werden dabei die schmackhaften „Schoosollen“ im offenen Feuer gebacken und sofort frisch und knusprig zum Kosten angeboten. Die alte Tradition des Waffelbackens war vor Einführung der Elektrizität in der Grafschaft Bentheim bei den Familien üblich und findet heutzutage wieder mehr Interesse. Die Waffeleisen zeigen häufig das „Familienwappen“ mit den Namen des Ehepaares und dem Hochzeitsdatum. Die alten Waffeleisen stammen aus vergangenen Jahrhunderten. Musikalisch werden die fleißigen Helfer von dem „Groafschupper Plattproater Kring“ unterstützt. Verschiedene kulinarische Angebote runden den gemütlichen Jahresausklang im Tierpark ab. Der Tierpark ist rund um die historischen Gebäude in der Dunkelheit stimmungsvoll beleuchtet. Der Eintritt ist ab 16.00 Uhr frei.

Tierpark Neumünster 17.12.2019
Der Weihnachtsmann kommt in den Tierpark Neumünster
Am 24.12.2019 ist es wieder einmal soweit, der Weihnachtsmann besucht den Tierpark Neumünster, um gemeinsam mit allen Besuchern den Tieren ihre Weihnachtsgeschenke zu überbringen. Ab 10°° Uhr werden alle Besucher im Affenhaus bei Punsch und leckeren Waffeln empfangen. Der beliebte Charakter „Mutter-Erde“ ist auch am Weihnachtsevent anwesend und wird ab ca. 11°° Uhr den großen und kleinen Besuchern verschiedene weihnachtliche Geschichten erzählen. Anschließend dürfen die Kinder gemeinsam mit ihr die Futter-Weihnachtsbäume für die Tiere schmücken. Es gehört bereits zur langjährigen Tierpark Tradition, dass die anwesenden Kinder zudem einige Naschi-Weihnachtsbäume plündern dürfen, um anschließend gemeinsam mit dem Weihnachtsmann, durch den Tierpark zu ziehen und den Tierparkbewohner ihre Geschenke zu bringen.

Zoo Magdeburg 17.12.2019
Zoo Magdeburg: Erneuter Nachwuchs bei den weißen Löwen
Bereits am 19. November hat „Kiara“ in ihrem, mit Stroh ausgepolsterten Mutterbereich hinter den Kulissen, drei gesunde Löwenjunge zur Welt gebracht. Vater „Madiba“ kümmerte sich rührend um die zwei Katzen und den Kater, die sich prächtig entwickeln. Die zwei noch namenlosen Katzen wiegen inzwischen schon 5,1 kg und 5,4 kg und der etwas kräftigere Kater wiegt 5,8 kg. Das Geburtsgewicht wurde mit etwa 1,5 kg geschätzt. Mit etwas Glück können unsere Besucher noch vor Weihnachten dem bunten Treiben zuschauen – jedoch ohne Gewähr! „Kiara“ bestimmt immer noch alleine, ob ein Ausflug in den Schaubereich des Löwenhauses stattfindet oder nicht. Im Zoo Magdeburg ist der erneute Nachwuchs der weißen Löwen bereits der vierte Zuchterfolg bei diesen seltenen Tieren. Eine Tierpatenschaft für die kleinen Löwen kann gegen einer Spende von 1000 Euro übernommen werden. Interessenten können sich unter info@zoo-magdeburg.de oder Tel. 0391 280902102 melden.

Tierpark Nordhorn 17.12.2019
Heilig Abend bei „Bauer Hinnerk“
Tradition des weihnachtlichen Besuches beim Vechtehofbauern wird fortgeführt Der langjährige Darsteller der Figur „Bauer Harm“ im Tierpark Nordhorn ist an Heilig Abend vor einem Jahr in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurde Jan Heispink als neuer „Bauer Hinnerk“ auf dem Vechtehof eingeführt. Zur großen Freude vieler kleiner und großer Zoobesucher wird der neue Schaubauer die Veranstaltung „Heilig Abend bei Bauer Hinnerk“ am 24.12.2019 zum ersten Mal in der guten Stube des Vechtehofes am knisternden Herdfeuer durchführen. Dann liest er ab 10 Uhr den kleinen Besuchern Weihnachtsgeschichten vor und verkürzt Ihnen so die Zeit bis zur Bescherung am Heiligen Abend. Natürlich freut sich auch „Bauer Hinnerk“, wenn er selbst gemalte oder gebastelte Bilder von den Kindern erhält. Der Familienzoo hat den kompletten Dezember und Januar bis 17 Uhr geöffnet. Das schließt alle Feiertage mit ein.

Zoo Salzburg 17.12.2019
Traurige Nachricht: Der junge Schneeleopard Arun musste eingeschläfert werden!
Der kleinere der beiden jungen Schneeleoparden im Zoo Salzburg musste heute, 17. Dezember 2019 in der Früh eingeschläfert werden. Umfangreiche veterinärmedizinische Untersuchungen ergaben, dass Kater Arun Anomalien an verschiedenen Organen hatte, die nicht heilbar sind. Sein Wurfgeschwister wurde ebenso untersucht: Der Befund ist derzeit klinisch unauffällig.

Zoo Basel 17.12.2019
Schimpanse im Zoo Basel gestorben
Im Oktober traf Schimpanse Tatu (30) im Zoo Basel ein. Nun ist der männliche Schimpanse leider gestorben. Tatus Transfer fand auf Empfehlung des EEPs (EAZA Ex-situ Programm) statt. Mit der Eingewöhnung liess man sich im Zoo Basel bewusst Zeit. Schrittweise und unter Beobachtung der Tierpfleger lernte Tatu seine neuen Mitbewohner kennen. Insbesondere mit seinem Sohn Kume, der bereits vor sechs Jahren nach Basel kam, verstand er sich gut. Am Morgen des 15. Dezember lag Tatu tot im Gehege. Die Todesursache ist noch unklar. Der Körper wird zurzeit im Institut für Tierpathologie der Universität Bern untersucht. Tatu hatte Bisswunden am Körper und erste Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Tatu eine schwere – bereits länger bestehende – Bauchfellentzündung hatte. In der Schimpansengruppe ist es ruhig. Es war geplant, dass Tatu als Team-Senior seinen Sohn bei der Führung der Schimpansengruppe mit den zahlreichen Jungtieren unterstützt.

Zoo Landau in der Pfalz 17.12.2019
JAHRESÜBERBLICK Kinderferienbetreuung im Zoo Landau in der Pfalz 2020
Das beliebte erweiterte Betreuungsangebot der Zooschule Landau geht in die „dritte Runde“! Ab sofort können Eltern ihre schulpflichtigen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bereits ab 7:30 Uhr in die Zooschule bringen und um 13:00 Uhr, 14:00 Uhr oder um 16:00 Uhr abholen. Bleiben die Kinder länger als 13:00 Uhr im Zoo, erhalten sie ein warmes Mittagessen. Dieses wird gemütlich mit der Gruppe im Zoorestaurant eingenommen. An jedem Tag steht ein anderes spannendes Thema auf dem Programm! Tiger, Pinguine, Erdmännchen und andere Zoobewohner werden beobachtet, andere kann man teilweise auch hautnah erleben. Dabei erfahren die Kinder in der Zoo-schule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, sondern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere und der Natur beitragen können. Exklusiv ist es möglich, mal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen! Zum Programm gehören außerdem Aktivitäten wie Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln.

Thüringer Zoopark Erfurt 17.12.2019
Rappenantilopenbock wird im Museum ausgestellt
Der Rappenantilopenbock „Rico“ hatte eine unheilbare Aggression gegen weibliche Artgenossinnen entwickelt. Männliche Rappenantilopen besitzen ein hohes natürliches Aggressionspotential gegenüber anderen Männchen ihrer Art. Sie erkämpfen sich Reviere und decken die darin vorkommenden Weibchen. Somit leben Revierinhaber isoliert von anderen Böcken, haben aber immer wieder Kontakt mit Weibchen. Heranwachsende Jungböcke sind den großen erwachsenen Rappenantilopen körperlich weit unterlegen. Sie leben in Junggesellengruppen bis sie es körperlich mit einem Revierinhaber aufnehmen können. Der schwächere, ehemalige Revierinhaber verliert nicht nur sein Revier samt Fortpflanzungschance, sondern letztendlich auch sein Leben. Er wird Opfer von Hyänen, Afrikanischen Wildhunden oder Löwen. Eine Aggression gegen Weibchen ist dagegen ungewöhnlich und widerspricht allen biologischen Verhaltensweisen. Mehrere, monatelange Versuche, „Rico“ an ein neues Weibchen zu gewöhnen, schlugen fehl. Schon zu Lebzeiten seiner Partnerin gelang dies nicht, nach ihrem natürlichen Tod ebenso wenig. Selbst auf ein weibliches Jungtier, das als Sozialpartner für die mutterlos aufwachsende Tochter geholt wurde, reagierte der Bock äußerst aggressiv, sobald er es nur sah. Seine Tochter kann jedoch nicht bei ihm bleiben, da eine Inzuchtverpaarung ausgeschlossen werden muss. „Rico“ konnte als ausgewachsener Revierinhaber nicht in eine Junggesellengruppe. Das wäre lebensgefährlich für die jungen Männchen und nicht zu verantworten. Da er sich mit blutsfremden Weibchen nicht versteht und diese sofort attackiert, gab es europaweit keine Möglichkeit, ihn in einen anderen Zoo zu Rappenantilopen zu vermitteln. Ein Leben ohne Artgenossen ist nur theoretisch eine Möglichkeit. Erfahrungen in Zoos haben gezeigt, dass diese Rappenantilopenböcke dann andere Antilopen, Zebras oder auch Tierpfleger angreifen. In ihrem natürlichen Lebensraum leben Einzeltiere, beispielsweise ehemalige Revierbullen, nur kurze Zeit alleine, da sie bald von Raubtieren getötet werden. Ein Leben in völliger Isolation, um die Verletzungsgefahr für andere Lebewesen auszuschließen, ist mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar. Es entspricht auch nicht dem natürlichen Sozialverhalten der Tierart. Die schwere Entscheidung, diese Antilope im Zoopark einzuschläfern, wurde durch eine Ethikkommission, bestehend aus zwei Amtsveterinären, einem Vertreter der unteren Naturschutzbehörde, Zoodirektorin, Zootierärztin, Kuratorin und zwei für den Bereich zuständigen Zootierpflegern, nach Abwägung aller Alternativen einvernehmlich getroffen. Der Rappenbock wird jetzt von den Präparatoren des Naturkundemuseums Erfurt fachgerecht präpariert und dann dort zu sehen sein.

Zoo Heidelberg 17.12.2019
Heiligabend im Zoo Heidelberg – Zoodirektor liest Tiergeschichten im Raubtierhaus
Weihnachten steht kurz bevor – und bei den Kindern steigt in diesen Tagen die Spannung auf die Feiertage und die bevorstehende Bescherung am Heiligen Abend. Wer sich die Wartezeit darauf verkürzen möchte, ist im Zoo Heidelberg herzlich willkommen. An Heiligabend, 24. Dezember 2019, liest Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann um 11 Uhr unterhaltsame und spannende Tiergeschichten im Raubtierhaus. Ein kleines Weihnachtsgeschenk gibt es bereits am Vormittag des Heiligen Abends im Zoo Heidelberg: Kleine und große Zoo-Besucher dürfen sich auf ein besonderes Erlebnis im Raubtierhaus freuen. In einer ganz besonderen Kulisse, zwischen Tiger- und Löwengehege, liest der Zoodirektor tierische Geschichten. Bereits in der Vergangenheit fieberten große und kleine Zuhörer bei den sorgfältig ausgewählten Erzählungen mit. Ob Bär Benni, der sich nicht über die Brücke in seinem Gehege traute oder Elefant Gandhi auf Freiersfüßen – nicht nur Kinderohren lauschen gespannt den Lesungen. Am 24. Dezember öffnet der Zoo, wie auch an den Feiertagen pünktlich um 9 Uhr. Bis zum Beginn der Veranstaltung um 11 Uhr bleibt noch Zeit sich im Zoo auf die Geschichten einzustimmen. Direkt im Anschluss an die Lesung findet gemeinsam mit dem Zoodirektor ein kurzer Rundgang statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und bereits im Zoo-Eintritt enthalten – Pünktlich im Raubtierhaus zu sein lohnt dennoch, denn der Platz ist begrenzt. Am 24. Dezember schließt der Zoo Heidelberg bereits um 13 Uhr. An den darauffolgenden Feiertagen ist der Zoo, wie gewohnt, täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Last-Minute Geschenk im Zoo-Shop Eine gute Möglichkeit, noch schnell ein Weihnachtsgeschenk für Verwandte oder Freunde zu finden, bietet der Zoo-Shop. Dieser ist am 24. Dezember 2019 ebenfalls von 9 bis 13 Uhr geöffnet und führt ein breites Sortiment an Büchern, Spielen, Kuscheltieren oder Dekorationsartikeln. Auch Wertgutscheine für den Zoo mit vielfältigen Möglichkeiten zum Einlösen sind dort erhältlich. Alle nötigen Informationen zum Zoobesuch sind auf der Webseite des Zoos unter www.zoo-heidelberg.de jederzeit einsehbar.

Zoo Schwerin 16.12.2019
Bürstenschwanz-Rattenkänguru Rémy hat eine Partnerin bekommen
Endlich ist es so weit! Der kleine Rattenkängurumann hat letzte Woche seine Partnerin in Empfang genommen. Er war bereits im Sommer aus dem Zoo Duisburg nach Schwerin gezogen. Das eineinhalb Jahre alte Weibchen hat nun aus Holland ihren Weg zu uns gefunden. Bürstenschwanz-Rattenkängurus waren ursprünglich über große Teile Australiens verbreitet. Heute kommen sie nur noch in den trockenen oder offenen Waldlandschaften Südwest-Australiens vor. Neben der Lebensraumzerstörung gehören zu den Faktoren für den Rückgang der Bestände vom Menschen eingeführte Beutegreifer wie Hund und Katze und die Übertragung von Krankheiten durch ebenfalls eingeführte Haus- und Wildtiere. Während ihre östlichen Verwandten bereits ausgestorben sind, gilt das Westliche Bürstenschwanz Rattenkänguru als „vom Aussterben bedroht“. Im Schweriner Zoo sind die beiden nachtaktiven Kängurus in der Asienvoliere zu finden. Die bisher dort anzutreffenden Sumpfmeerschweinchen haben zugunsten der Kängurus ein neues Zuhause in anderen Zoos gefunden.

Zoo Osnabrück 16.12.2019
Arztbesuch bei den Servaljungtieren – Zootierarzt untersucht und impft den Nachwuchs
Der erste Tierarztbesuch stand bei den Servaljungtieren im Zoo Osnabrück auf dem Programm. Die kleinen Raubkatzen entwickelten sich bisher prächtig. Zootierarzt Thomas Scheibe ermittelte bei der Untersuchung auch das Geschlecht: ein Männchen und ein Weibchen. Zwei junge Servale streifen durch das hohe Gras ihrer Anlage in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ im Zoo Osnabrück. Vor Kurzem fand ihre erste Untersuchung durch Zootierarzt Thomas Scheibe statt: „Bisher haben wir den Nachwuchs in Ruhe gelassen, um die Eltern bei der Jungenaufzucht nicht zu stören“, erklärt Scheibe. Mit 12 Wochen waren sie jedoch alt genug für den Arztbesuch. „Die Servale werden heute gegen die sogenannte Katzenseuche geimpft. Anschließend setzten wir – wie es auch bei Haustieren gemacht wird – einen Mikrochip zur Wiedererkennung ein“, so Scheibe weiter. Vorab untersucht der Zootierarzt seine „Patienten“ immer ganz genau: „Wenn die Tiere augenscheinlich gesund sind, impfen wir sie und können auch ermitteln, welches Geschlecht sie haben.“ Die kleinen Raubkatzen einzufangen scheint dabei gar nicht so einfach. Der Tierarzt schmunzelt: „Das zweite Jungtier ist bestimmt ein Weibchen. Die verstehen immer schneller was passiert und strampeln nicht so ängstlich wie die Männchen.“ Und tatsächlich: Das zuerst untersuchte Tier war männlich und das zweite weiblich. Quirliger Nachwuchs auf der Anlage Die ersten Lebenswochen verbrachten die jungen Katzen mit ihrer Mutter Nahla auf der Servalanlage in „Takamanda“, der Afrika-Tierwelt des Zoo Osnabrück. „Dort sind sie versteckt in hohem Gras geboren und haben sich mit der Zeit immer weiter raus getraut“, berichtet Tierpfleger und Revierleiter Wolfgang Festl. Bei den Servalen ist das Weibchen in der Regel alleine für die Jungenaufzucht zuständig: Zum Schutz ihrer Jungtiere erlaubt Katzenmutter Nahla Vater Tano nur selten, sich dem Nachwuchs zu nähern. Immer im Blick der Mutter streifen die Geschwister nun durchs Gebüsch und schauen sich ihr Zuhause neugierig an. Festl erzählt weiter: „Wir haben sie in den letzten Monaten natürlich ganz genau beobachtet und konnten sehen, dass sich der Nachwuchs bis heute sehr gut entwickelt hat.“ Die jungen Raubkatzen wurden größer, kräftiger und mutiger bei ihren Streifzügen durch die Anlage. Zu Beginn tranken die Jungtiere ausschließlich Muttermilch, jetzt kosten sie aber bereits von dem Fleisch, das ihre Eltern zu Fressen bekommen. „Einige Monate können die Geschwister noch bei uns im Zoo bleiben. Danach setzt langsam die Geschlechtsreife der langbeinigen und auffällig getupften afrikanischen Wildkatzen ein. Dann werden sie an andere Zoos abgegeben, um dort ihre eigenen Familien zu gründen“, so der Tierpfleger. Mit ein wenig Glück können Zoobesucher die vierköpfige Serval-Familie auf „Takamanda“ entdecken und zusehen, wenn die Tiere durch die grüne Anlage schleichen. Besucher können die Tiere gut an den Scheiben oder von einer erhöhten Plattform am Rande der Bambus-Landschaft beobachten. Doch wenn das Wetter zu kalt und regnerisch ist, verschwinden die Wildkatzen auch gerne in ihr trockenes Haus. Wissenswertes zu Servalen (Leptailurus serval) Der Serval ist eine mittelgroße, auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara verbreitete Wildkatze. Auffällig sind neben den extrem großen Ohren die sehr langen Beine, die ihm in dem hohen Gras der Savanne einen guten Überblick verschaffen. Als Bodenbewohner bevorzugt der Serval neben Savannen auch gemischtes Busch- und Waldland und Feuchtbiotope. Nichtsdestotrotz ist er ein guter Kletterer und begibt sich bei Gefahr auf Bäume. Die Jungtiere werden entweder in Erdbauten anderer Tiere geboren oder im Schutz dichten Pflanzenbewuchses. Der Serval ist, wie viele Katzen, ein typischer Einzelgänger und zeigt ein stark ausgeprägtes Territorialverhalten.

Naturzoo Rheine 16.12.2019
Fast geschenkt! – Weihnachten im NaturZoo
Der NaturZoo Rheine schenkt in diesem Jahr an Weihnachten gleich doppelt: Sowohl die Besucher, als auch der Artenschutz in den Ursprungsländern der Tiere werden bei einer besonderen Eintrittspreisaktion bedacht. An Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen erhalten alle Kinder freien Eintritt, und Erwachsene zahlen den Kindereintrittspreis von 5,00 Euro. So kann sich also zum Beispiel eine vierköpfige Familie einen Zoobesuch für insgesamt 10,00 Euro erlauben. Die gesamten Einnahmen des Heiligabends werden dann „weitergeschenkt“, und zwar an Artenschutzprojekte. In Selbstverpflichtung fördern Zoologische Gärten Maßnahmen zum Schutz der Tiere in den schwindenden natürlichen Lebensräumen. So unterstützt der NaturZoo die Wiedereingliederung von illegal gefangenen Berberaffen-Jungen in freilebende Horden von Artgenossen in Marokko. Besondere Aufmerksamkeit erhalten verschiedene Schutzmaßnahmen von Lemuren auf Madagaskar. Dabei handelt es sich zumeist auch um humanitäre Projekte, wie die Beschäftigung der Einheimischen in Baumschulen zur Wiederaufforstung oder der Bau von Schulen und Versorgungseinrichtungen, um durch Bildung und Grundausstattung überhaupt erst die Aufnahmebereitschaft für langfristigen Naturschutz zu erlangen. In Vorbereitung für die Wiederansiedlung von in Zoos geborenen Lemuren in Reservaten unterstützt der NaturZoo dazu die Logistik, wie z.B. Verbesserungen der Lemuren-Haltungen in Madagaskar, von wo aus die Auswilderungen der Tiere erfolgen. In Südostasien erhalten Projekte für die nachtaktiven Plumploris und im Rahmen der Kampagne „Silent Forest“ für Bali-Stare, Beos und andere Unterstützung: Sowohl die nachtaktiven Halbaffen, als auch die Singvögel sind vor allem durch den massiven illegalen Handel zum Teil aufs Höchste von der Ausrottung bedroht. Und auch die Dscheladas in Äthiopien erhalten notwendige Aufmerksamkeit durch ein gefördertes Projekt bei dem die Auswirkungen von Konflikten zwischen den Menschen und den Affen erkannt werden sollen, wenn also zum Beispiel die Bauern den Grasland-Lebensraum der Blutbrustpaviane landwirtschaftlich nutzen. Der NaturZoo möchte also mit seiner Weihnachts-Aktion doppelt Gutes tun und freut sich, wenn sie von vielen Zoobesuchern genutzt wird. Diese haben an Heiligabend von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und am ersten und zweiten Weihnachtstag von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr dazu die Möglichkeit.

Zoo Salzburg 16.12.2019
„Warten aufs Christkind“ Dienstag, 24. Dezember 2019, von 11 bis 15 Uhr
Wir warten und warten, zählen die Stunden, sogar die Minuten und doch will die Zeit einfach nicht vergehen! Am 24. Dezember scheint die Zeit besonders langsam zu verstreichen. An diesem Tag ist das Christkind so beschäftigt, dass sich die Tierpfleger gemeinsam mit kleinen und auch großen Zoo-Besuchern um die Überraschungen für die Tiere kümmern. Gemeinsam werden Tannenbäume für Ziegen mit Karotten und Äpfeln geschmückt und „Weihnachtspackerl“ mit verschiedenen Leckereien für Gepard und Co. gefüllt. Es werden auch Geschichten vorgelesen und der eine oder andere Weihnachtsbrauch erklärt. So vergeht die Zeit wie im Flug, bis das Weihnachtsglöckchen dann doch endlich läutet!

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