Zoopresseschau

Opel-Zoo 08.11.2019
Laternenführung am 16.11. um 16 Uhr im Opel-Zoo – Mit Laternen und Martinsliedern zu den Tieren
Zu den traditionellen Führungen im Opel-Zoo gehört die Laternenführung, die dieses Jahr am Samstag, dem 16.11. um 16 Uhr am Treffpunkt am Haupteingang startet. Zoopädagogin Dr. Tanja Spengler geht mit den Teilnehmern der Führung zu den Tieren im Opel-Zoo. Vorbei an Ziegen und Schafen geht es zu den Gänsen, die sich äußerst wachsam lautstark schon von Weitem bemerkbar machen. Aber auch exotische Tiere kommen nicht zu kurz und so endet die Führung dann bei den Elefanten, deren Anblick auf der großen Außenanlage in der Dämmerung für alle immer ein besonderes Erlebnis ist. Die Kinder können zu dieser Führung mit ihren Laternen kommen und mit Musikbegleitung (und einer kleinen textlichen Vorlage für die Erwachsenen!) die bekannten Laternen- und Martinslieder singen. Im Anschluss an die Führung gibt es Gelegenheit auf der großen Terrasse am unteren Eingang noch einen Kinderpunsch oder einen Glühwein zu trinken, eine Waffel zu essen und sich an den Feuerkörben ein wenig aufzuwärmen. „Wir sind gespannt, ob viele Kinder auch wieder wie in den letzten Jahren selbstgebastelte Laternen in Tierformen mitbringen“, freut sich die engagierte Zoopädagogin. Die zweite öffentliche Führung des Monats November am Samstag, dem 23.11.2019 um 15 Uhr handelt vom „Farbenspiel im Tierreich“. Auch sie startet am Treffpunkt am Haupteingang. Beide Führungen sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Grüner Zoo Wuppertal 08.11.2019
Vorlesetag im Grünen Zoo Wuppertal
Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen und Kindern die Freude am Lesen vorzuleben. Gemeinsam mit der Wuppertaler Stadtbibliothek beteiligt sich der Grüne Zoo Wuppertal am 15. November an dem bundesweiten Vorlesetag. Zu jeder vollen Stunde von 12.00 bis 15.00 Uhr lesen Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek Wuppertal an verschiedenen Gehegen und in den Tierhäusern, spannende Tiergeschichten für Kinder vor. 12:00 Uhr im Aquarium 13:00 Uhr in der Löwenhöhle 14:00 Uhr im Menschenaffenhaus 15:00 Uhr im Niederaffenhaus. Die Geschichten richten sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Abgesehen vom individuellen Zoo-Eintritt ist die Teilnahme kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zoo Heidelberg 08.11.2019
Wunschliste zum Weihnachtsfest – Den Tieren im Zoo Heidelberg eine Freude machen
Beschäftigungsspielzeuge, Trainingsutensilien, Werkzeug und noch viel mehr: In den vergangenen Wochen haben die Tierpfleger im Zoo Heidelberg auch in diesem Jahr einige Geschenkideen für die Weihnachtswunschliste gesammelt. Alle Wünsche, die darauf zu finden sind, werden für die Arbeit mit den Zootieren, das tägliche Training oder eine abwechslungsreiche Gehegegestaltung benötigt. Wer gerne einen dieser Wünsche erfüllen möchte, kann online ein Wunsch-Weihnachtsgeschenk auswählen: www.zoo-heidelberg.de/wunschliste. Die Tiere und das Zoo-Team freuen sich über jeden Wunsch, der in Erfüllung geht. „Ich hoffe auch in diesem Jahr auf eine erfolgreiche Weihnachtsaktion. Im vergangenen Jahr haben uns ganz viele Spender zahlreiche Wünsche erfüllt. Die Bojen bei den Mähnenrobben, die Hindernisstangen im Tiere Live-Revier oder die Tasche für die Tierärztin sind zum Beispiel dauerhaft im Einsatz und eine echte Bereicherung für den Zoo-Alltag. Die Wunschliste ist für uns eine große Hilfe. Wir können dadurch unser Budget für die unterschiedlichen Projekte effektiver nutzen und sogar den ein oder anderen Wunsch wahr werden lassen, der sonst offen bleiben müsste. Ein großes Dankeschön an alle Wunsch-Erfüller – auch im Namen des ganzen Zoo-Teams“, betont Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Auf der Weihnachts-Wunschliste stehen ganz unterschiedliche Dinge. Heubälle oder Heunetze sorgen für eine abwechslungsreiche Fütterung bei Eseln, Elefanten, Zebras & Co. Funk-Thermometer helfen den Tierpflegern, immer die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit, z. B. bei den Riesenschildkröten, Hornraben oder Schlangen, im Blick zu haben. Intelligenzspielzeug für die Papageien lässt keine Langeweile aufkommen und Holzhäuser oder Heutunnel sind für die Meerschweinchen, Kaninchen und Degus willkommene Spielstätte, Schutz und Snack in einem. Für ganz praktische Arbeiten sind Winkelschleifer und Rasenschere gedacht: Die Gehege für die Tiere werden von den Tierpflegern im Zoo sorgfältig gepflegt und immer wieder neu eingerichtet. Das sorgt für Abwechslung und steigert das Wohlbefinden der Schützlinge im Zoo Heidelberg. Wer nun neugierig geworden ist, kann sich die Wunschliste auf der Webseite des Zoos anschauen und gleich einen Wunsch reservieren. Unter www.zoo-heidelberg.de/wunschliste sind alle Geschenkideen aufgelistet. Die Zootierpfleger haben einige Gegenstände herausgesucht, die den Anforderungen für die Arbeit mit den Tieren optimal entsprechen. Jeder Wunsch auf der Liste ist mit dem entsprechenden Link zum Artikel hinterlegt und kann direkt online bestellt werden. Den größten Wunsch teilen sich Zootiere und Zoo-Team ganz gewiss: Dass möglichst viele Wünsche in Erfüllung gehen.

Bergzoo Halle 08.11.2019
Neuer Besucherrekord im Bergzoo Halle – Am Donnerstag wurde der 500.000ste Besucher begrüßt
Auch in 2019 kann der Bergzoo Halle an seine Vorjahreserfolge (2018 – 472.000 Besucher / 2017 – 430.000 Besucher) anknüpfen, bzw. hat er diese bereits vor Jahresende übertroffen. So wurde am vergangenen Donnerstag, den 7. November, der 500.000ste Besucher auf dem Reilsberg begrüßt. Zoodirektor Dr. Dennis Müller empfing dazu am Nachmittag eine junge Frau aus Halle am Haupteingang und übereichte Ihr neben einem Blumenstrauß auch einen Gutschein für eine Jahreskarte. Das Erreichen dieser Bestmarke ist ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des Zoos, denn dieses Ergebnis wurde seit der politischen Wende im Jahr 1989 noch nie erreicht. Zoodirektor Dr. Dennis Müller zeigt sich ob diesem vorzeitigen neuem Rekord begeistert: „Die erreichte Besucherzahl ist nicht nur ein neuer Rekord in der jüngeren Geschichte des Bergzoo, sondern etwas, mit dem vor wenigen Jahren selbst in den kühnsten Träumen nicht so schnell zu rechnen war. In unserem 2016 verabschiedeten Zukunftskonzept „Bergzoo 2031“ wurde u.a. festgehalten, dass eine zukünftige Besucherzahl von 500.000 nach Abschluss aller Investitionsmaßnahmen im Jahr 2031 für realistisch erachtet wird. Nun haben wir dieses damals als ehrgeizig erachtete Ziel zwölf Jahre vorher erreicht und es ist noch nicht einmal Jahresende.“ Der Bergzoo ist nun auf dem besten Wege, seine bis 2012 durchschnittlich erreichte Besucherzahl von 260.000 bis Jahresende 2019 verdoppelt zu haben. Damit wird auch seine führende Rolle als besucherstärkster Zoo Sachsen-Anhalts und eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen im gesamten Mitteldeutschen Raum unterstrichen.

Zoo Vivarium Darmstadt 08.11.2019
Lesung für Kinder am 15. November im Zoo Vivarium
Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags am Freitag, 1 5. November, bietet der Zoo Vivarium in Kooperation mit der „Schmökerstube“ aus Roßdorf um 15 Uhr eine Lesung für Kinder an. Inhaberin Bärbel Waldeyer wird aus dem Buch „Fischbrötchen – aus dem Leben einer Schildkröte“ von Fredrik Vahle mit Bildern von Verena Ballhaus vorlesen. Das Buch erzählt kurze Geschichten über die Erlebnisse der Schildkröte mit dem Namen Fischbrötchen, nachdem die aus ihrem Aquarium fiel. Das Buch kann im Anschluss käuflich erworben werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kosten frei, es gelten aber die normalen Eintrittspreise. Treffpunkt ist an der Zooschule im Schnampelweg 5. Um eine telefonische Anmeldung unter 06151/13 46 900 wird gebeten.

Zooschule Heidelberg 07.11.2019
Vorlesetag im Heidelberger Zoo: Spannende Tiergeschichten in nächster Nähe zu Löwen, Gorillas und Elefanten
Am Samstag, den 16.11.2019 lädt die Zooschule Heidelberg erneut zum Vorlesetag im Zoo ein. Zwischen 13:00 und 15:00 Uhr werden allerlei spannende und lustige Tiergeschichten in nächster Nähe von Löwen, Gorillas und Elefanten vorgelesen. Auch in diesem Jahr beteiligen sich Bücherfreunde aus ganz Deutschland am 15. Bundesweiten Vorlesetag und tragen ihre Lieblingsgeschichten vor. Und mit dabei ist in diesem Jahr auch wieder die Zooschule Heidelberg. Der Bundesweite Vorlesetag findet seit 2004 jährlich statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Im Rahmen dessen werden im Heidelberger Zoo wieder abwechslungsreiche Tiergeschichten zum Besten gegeben: z.B. vom Faultier auf Weltreise, vom Elefanten mit Sparschwein und von schimpfenden Kattas. Selbst bei ungemütlichem Novemberwetter lohnt sich ein Zoobesuch, denn die Vorlese-Stationen befinden sich in den warmen Tierhäusern. Auch Stinktier Hugo (s. Foto!) wird dabei sein, denn er mag am liebsten die Geschichte vom Tier, das Hilfe vom Chamäleon bekommt. Um welches Tier es sich dabei handelt, erfahren kleine und große Zoobesucher beim Vorlesetag im Zoo. Besonders aufmerksame Zuhörer können anschließend ihr Wissen bei einem Quiz testen und mit ein bisschen Glück vielleicht sogar einen Preis gewinnen. Die Vorleseaktion der Zooschule Heidelberg findet statt am Samstag, den 16.11.2019 von 13 bis 15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Nur der normale Zooeintritt ist zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen telefonisch unter 06221-3955713 (Mo 13 – 16 Uhr, Di + Do 10 – 12 Uhr sowie 13 – 16 Uhr) oder unter info@zooschule-heidelberg.de

Zoo Landau in der Pfalz 07.11.2019
Veranstaltungshinweis: Samstag 30.11., 7.12. & 14.12.2019 jeweils von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr – „Adventsüberraschungen im Landauer Zoo Geschenke basteln und Tiere hautnah erleben“
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür, und jeder überlegt, wie er den Lieben eine Freude machen kann. Auch die Zootiere freuen sich über „Geschenke“, und so bietet die Zoo­schule für Kinder von 6 – 12 Jahren einen tollen Erlebnis- und Basteltag an, bei dem ge­meinsam kleine Überraschungen für die Zootiere vorbereitet und Geschenke für die Fami­lie gebastelt werden. Natürlich gehört auch ein Rundgang zu den beliebtesten Zootieren zum Workshop dazu, bei dem die Kinder Spannendes aus dem Leben der Tiere erfahren. Der erlebnisreiche Aktionstag wird am ersten, zweiten und dritten Advents-Samstag, je­weils von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr angeboten. Termine: – Samstag, 30. November 2019 – Samstag, 7. Dezember 2019 – Samstag, 14. Dezember 2019. Die Teilnahmegebühr beträgt 17,50 € zuzüglich Zooeintritt 2,50 €.Alle Bastelmaterialien sind inklusive. Für Tee, Wasser und Plätzchen ist gesorgt. Ein Mittagssnack sollte bitte selbst mitgebracht werden. Anmeldungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen! Telefonisch in der Zooverwaltung unter 06341 / 13 70 10 und 13 70 11 oder per Mail an zoo@landau.de Der Zoo behält sich vor, die Veranstaltung ggfs. witterungsbedingt abzusagen oder zeit­lich abzukürzen. Mehr Info zu Zoo und Zooschule unter www.zoo-landau.de sowie www.zooschule-landau.de

Erlebnis-Zoo Hannover 07.11.2019
Das große Gucken – Neues Bartkauz-Weibchen in Yukon Bay
Sie gucken und gucken und gucken – und staunen vielleicht auch ein bisschen. In der Vogelvoliere von Yukon Bay gibt es ein neues Gesicht! Bartkauz-Weibchen „Eule“ ist in die Eulen-WG in der kanadischen Themenwelt des Erlebnis-Zoo eingezogen und zieht die neugierigen Blicke der Schneeeulen Mona, Lisa und Harry, als auch und besonders von Bartkauz-Männchen Hubert auf sich. Dabei sieht Eule, wie die Tierpfleger ihren neuen Schützling liebevoll nennen, eigentlich sehr vertraut aus. Wie Bartkauz-Männchen Hubert hat sie ein graues Gefieder und einen großen runden Kopf mit eindrucksvollem Gesichtsschleier, aus dem leuchtend gelbe Auge aufmerksam hervorblicken. Unterhalb des Schnabels ist ein kleiner schwarzer „Kehlfleck“, der ein wenig an einen Bart erinnert und dem Bartkauz so seinen Namen gab. Optisch unterscheiden lassen sich Hubert und Eule vor allem durch ihre Größe: Bartkauz-Weibchen sind deutlich größer als die Männchen. Die Schneeeulen und Bartkäuze in Yukon Bay werden sich in den kommenden Tagen noch ganz genau beäugen und kennenlernen. Die ersten interessierten Blicke zwischen Hubert und Eule wurden direkt bei ihrer Ankunft ausgetauscht und stimmen das Zoo-Team hoffnungsvoll, dass aus den beiden ein Pärchen wird und sie vielleicht sogar für den ersten Nachwuchs in der neuen Voliere der kanadischen Goldgräberstadt sorgen. Sollten die beiden zueinander finden, bleiben sie in der Regel ein Leben lang zusammen. Das neue Bartkauz-Weibchen Eule kommt aus dem Zoo Antwerpen und ist neun Jahre alt. Männchen Hubert ist zwei Jahre alt und lebt seit 2018 im Erlebnis-Zoo Hannover. Eule ist bereits für die Zoo-Besucher zu sehen, die auch ihre Eingewöhnung und das erste Kennenlernen mit Hubert beobachten können. Unterstützung der Zoofreunde – Der Bau der neuen Eulenvoliere in Yukon Bay haben die Zoofreunde Hannover e.V. finanziert. Das neue Reich für Schneeeulen und Bartkäuze wurde im Juli 2018 eröffnet und erzählt die Geschichte der Goldgräber in Yukon Bay. Eingerichtet ist die Voliere im Stil eines Materiallagers: Neben dem großen Wasserturm für die Goldwaschrinne stapelt sich das Werkzeug der Goldgräber, da liegen Kisten, Holzfässer, Feuerholz, ein Schlitten wartet auf den Wintereinsatz. All das wird von den Eulen genutzt, zum Sitzen und Brüten, zum Verstecken und Schlafen.

Thüringer Zoopark Erfurt 07.11.2019
Neues Spielzeug für Shorty, Jasmin, Peaches und Co.
Action ohne Ende gibt es neuerdings auf dem Berberaffenberg im Thüringer Zoopark Erfurt. Hier wurden die Spielgerüste für die Primaten überarbeitet und teilweise neu gestaltet. Berberaffen sind ausgezeichnete Kletterer, verbringen aber auch einen Großteil des Tages auf dem Boden, weil sie dort auch im natürlichen Lebensraum ihr Futter suchen. Seit 1998 leben im Thüringer Zoopark Erfurt die Berberaffen auf einer für Besucher begehbaren Freianlage, dem Berberaffenberg. Diese Anlage gehört zweifelsohne zu den Highlights im Zoopark. Die Besucher können in die Anlage hineingehen und die Affen ohne störende Umzäunungen erleben. Auch hier wurde einiges erneuert. So wurden zum Beispiel Geländer an den Besucherwegen überarbeitet oder ergänzt, um den Auf- und Abstieg zu erleichtern. Viermal am Tag werden die Berberaffen durch die Tierpfleger öffentlich gefüttert, so dass Besucher das Verhalten der Tiere gut beobachten können. Die Tierpfleger verteilen das Futter für alle Berberaffen an vielen Orten auf der ganzen Anlage, so dass die Tiere ihr Futter auch suchen sollen. Das Füttern der Affen durch Besucher ist zum Schutz von Tieren und Besuchern strikt untersagt. Aufgrund der Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes im nördlichen Afrika, sind die Tiere stark gefährdet. Der Thüringer Zoopark Erfurt trägt mit seinen Tieren zum Erhalt dieser Art bei.

Zoo Landau in der Pfalz 07.11.2019
Veranstaltungshinweis: Sa. 23. November 2019 um 14.00 Uhr in der Zooschule: „Verdi – ein Schlangenkind will nicht wachsen“ – Bilderbuchkino erleben und Zootiere beobachten
Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags lädt die Zooschule Landau am Samstag, den 23. November, um 14 Uhr, Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren zu einem „tierischen Leseer­lebnis“ in die Zooschule ein. Im Mittelpunkt steht die spannende Bilderbuchgeschichte über ein Schlangenkind, das nicht erwachsen werden möchte. Die Kinder lernen Interes­santes über Schlangen und haben auch die Möglichkeit, eine Schlange hautnah zu erleben. Anschließend wird zur Geschichte gemalt und gebastelt. Eine kleine Ausstellung mit Tier­sach- und -bilderbüchern soll zum Lesen und Schmökern zu Hause und zum Notieren erster Weihnachtswünsche anregen. Die Veranstaltung und alle Materialien sind kostenfrei, nur der Zooeintritt wird erhoben in Höhe von 3,50 € pro Kind. Um eine Spende für die Zooschule wird gebeten. Anmeldung dringend erforderlich: Zooverwaltung: 06341 / 13 70 10 oder 13 70 11 sowie unter zoo@landau.de Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen! Mehr Info zum Zoo Landau unter www.zoo-landau.de sowie www.zooschule-landau.de

Kölner Zoo 07.11.2019
Welterstnachzucht: Kölner Zoo sendet bedrohte Vietnamesische Krokodilmolche zurück in ihr Heimatland
Großer Erfolg für den Artenschutz. Der Kölner Zoo konnte acht bei ihm zur Welt gekommene Vietnamesische Krokodilmolche (Tylototriton vietnamensis) zurück in ihr südostasiatisches Heimatgebiet senden. Aquariumsleiter und Vietnamprojektekoordinator Prof. Dr. Thomas Ziegler vom Kölner Zoo nahm heute früh am Flughafen von Hanoi die durch ein Spezialunternehmen transportierten Tiere zusammen mit dem Team vom Partnerinstitut IEBR in Hanoi in Empfang. Sie kommen zunächst in die vom Kölner Zoo mitaufgebaute Aufzuchtanlage für bedrohte Amphibien in der vietnamesischen Melinh Station für Biodiversität. Dort sollen sie zunächst für weiteren Nachwuchs sorgen und sie dann mit diesem zu einem späteren Zeitpunkt ausgewildert werden. Ziel ist es, die vom Aussterben bedrohten Bestände zu stärken. Welterstnachzucht im Kölner Zoo gelungen – Den Experten des Kölner Aquariums war im März 2018 als erstem Zoo weltweit die Nachzucht bei dieser besonders seltenen Art gelungen. Im Frühjahr 2019 folgte ein zweites Gelege im Kölner Zoo. Insgesamt konnte das Amphibienteam rund um Revierpflegerin Anna Rauhaus erfreulicherweise gleich 69 Vietnamesische Krokodilmolche erfolgreich aufziehen. Weitere Tiere des Kölner Krokodilmolchnachwuchses gehen zur Erweiterung des Erhaltungszuchtprogramms an andere Zoos im In- und Ausland. Einige Tiere werden außerdem an die Erhaltungszuchtinitiative Citizen Conservation von Frogs and Friends gegeben, bei der auch engagierte Privathalter eingebunden sind. Der Kölner Zoo sorgt so für eine möglichst breit aufgestellte Reservepopulation dieser in freier Wildbahn stark bedrohten und nur kleinräumig an wenigen Stellen vorkommenden Amphibienart. Der Zoo hofft auf weitere erfolgreiche Nachzuchten bei diesen Tieren, die später dann ebenfalls nach Vietnam rückgeführt werden können. Erst vor 14 Jahren entdeckt – Vietnamesische Krokodilmolche sind eine Salamanderart. Sie wurde erst vor 14 Jahren entdeckt und ist endemisch für Nordvietnam, d.h. sie kommt nur dort vor. Vietnamesische Krokodilmolche sind in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „Endangered“, d.h. stark gefährdet, gelistet. Die Art ist bislang nur in wenigen, stark begrenzten nordvietnamesischen Gebieten gesichtet worden. Die natürlichen Vorkommen sind stark fragmentiert und durch Verlust der letzten Habitate, u. a. durch Abholzung für die Umwandlung in landwirtschaftlich nutzbare Fläche, Kohleabbau und Verschmutzung, bedroht. Ein weiteres Problem ist, dass die Art sowohl für die Nutzung in der traditionellen chinesischen Medizin als auch für den Tierhandel abgesammelt wird. Aufgrund der Forschungsarbeit des Kölner Zoos und Dank eines darauf basierenden, gemeinsamen Antrags von EU, Vietnam und China wurden Vietnamesische Krokodilmolche samt aller anderen Vertreter der Gattung vor kurzem auf der CITES-Vertragsstaatenkonferenz in Genf in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gelistet, d.h. sie stehen jetzt unter internationalem Schutz. Eine der Grundlagen dafür ist eine vom Kölner Zoo betreute Doktorarbeit zur Ökologie, Vorkommensdichte und Bedrohung vietnamesischer Krokodilmolche vor Ort. Erhaltungszuchtprojekte: Zoos kämpfen für den Erhalt der Arten Erhaltungszuchtprojekte, wie es der Kölner Zoo beim Vietnamesischen Krokodilmolch durchführt, gehören zu den zentralen Bausteinen der Artenschutzanstrengungen, die Zoos weltweit unternehmen. Ziel ist es, eine stützende Population für in der Natur bedrohte Arten zu schaffen. Bei Amphibien ist dies besonders wichtig. Sie sind zum einen die am stärksten bedrohten Wirbeltiere der Erde. Zum anderen ist ihre Nachzucht oftmals schwieriger als bei anderen Tierarten, da Grundlagenwissen fehlt. Das Zusammentragen von Forschungsergebnissen, wie es im und auch durch den Kölner Zoo regelmäßig geschieht, ist daher besonders wichtig. Prof. Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos und seit dieser Woche neugewählter Präsident des Weltzooverbands (WAZA): „Das Pionierprojekt, das der Kölner Zoo gemeinsam mit seinen Partnern zum Erhalt des Vietnamesischen Krokodilmolchs durchführt, ist ein weiteres erfolgreiches Beispiel für den ,One Plan Approach‘, der von der IUCN unterstützt wird. Er zielt darauf ab, angesichts des immer dramatischeren Artensterbens verstärkt integrative Strategien zu entwickeln, die das Zusammenwirken von in situ- und ex situ-Maßnahmen und Expertengruppen fördert.“ www.koelnerzoo.de/artenschutz

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 06.11.2019
Bauarbeiten in der Wilhelma Eine Ära geht zu Ende: Jungtieraufzuchthaus wurde abgerissen
Damit Neues entstehen kann, muss Altes weichen: Nach über 37 Jahren ist nun das sogenannte Jungtieraufzuchthaus (JAZ) in der Wilhelma in Stuttgart Geschichte. An seiner Stelle werden in den kommenden Jahren neue Anlagen für südamerikanische Krallenaffen und australische Beuteltiere entstehen. Das Jungtieraufzuchthaus war das erste Bauprojekt im Zoologisch-Botanischen Garten, welches die Freunde und Förderer der Wilhelma im Jahr 1982 mit einer großzügigen Spende von umgerechnet 500.000 Euro ermöglichten. Es war von Anfang an vor allem für den Nachwuchs von Menschenaffen vorgesehen, die nicht von ihren Müttern großgezogen wurden. Bis 2013 beherbergte es einen Kindergarten für Gorilla-Jungtiere, die in europäischen Zoos geboren wurden und aus unterschiedlichsten Gründen von Hand aufgezogen werden mussten. Damit war es über Jahrzehnte hinweg ein Besuchermagnet in der Wilhelma. Nach dem Neubau des Menschenaffenhauses im oberen Park und der dort eingerichteten Jungtieraufzuchtstation beherbergte das JAZ vor allem noch südamerikanische Tiere wie Krallenaffen. Nach eingehender baulicher Prüfung wurde jedoch entschieden, das Haus aus Sicherheitsgründen komplett zu schließen und letztendlich abzureißen. Vorübergehend wird die nun frei gewordene Stelle als Baustelleneinrichtungsfläche für das neue Australienhaus genutzt. Sobald dieses fertig gestellt ist, kann hier ein Haus für Krallenaffen und eine Außenanlage für Beuteltiere entstehen.

Tierpark Görlitz 05.11.2019
Tornados tragischer Tod
Im Naturschutz Tierpark Görlitz Zgorzelec wurde Yakbulle Tornado aufgrund eines Bandscheibenvorfalls eingeschläfert. Trotz intensiver tierärztlicher und tierpflegerischer Bemühungen konnte der charismatische Yakbulle nach zwei Tagen Festliegens nicht mehr zum Aufstehen bewegt werden. Aus Tierschutzgründen wurde entschieden ihn zu euthanasieren. Um eine Bestätigung der Verdachtsdiagnose „Nerventrauma“ zu bekommen, wurde der ca. 600kg schwere Tierkörper komplett an das Landesuntersuchungsamt Dresden geschickt. Nach nur wenigen Stunden lag das Ergebnis vor: Tornado litt an einem Bandscheibenvorfall im Brustwirbelbereich, der für die Lähmungen der Hinterhand verantwortlich war. Im Nachhinein rekonstruiert wird vermutet, dass er sich bei Ausübung seiner „Zuchtbullen-Pflichten“ verletzt hatte. Der 2002 im Erfurter Zoo geborene Tornado war bei Tierpflegern wegen seines ruhigen und freundlichen Wesens, bei den Besuchern aufgrund seiner Größe, Stattlichkeit und seiner auffallenden Färbung beliebt und geschätzt. Obwohl er mit seinen 17 Jahren schon ein fortgeschrittenes Rinderalter erreicht hatte, hätten sich sowohl Mitarbeiter als auch Tierparkbesucher noch ein paar weitere Lebensjahre für den freundlichen Grunzochsen gewünscht. Ganz verliert der Tierpark seinen Tornado allerdings nicht, zumindest nicht dessen Erbgut, denn derzeit leben noch vier seiner insgesamt 31 gezeugten Nachkommen im Görlitzer Tierpark.

Opel-Zoo Kronberg 05.11.2019
Wieder da: Kastanienhonig aus dem Opel-Zoo
Auch Samen für farbenfrohe Insektenweiden wie im Opel-Zoo Im letzten Jahr war er der Renner und schnell ausverkauft: Kastanienhonig aus dem Opel-Zoo! Auch dieses Jahr hatte Bioland-Imker Manuel Naß im Juni wieder 18 Bienenvölker aus Witzenhausen in den Taunus gebracht und im unterenTeil des Freigeheges aufgestellt. Emsig nutzten die nordhessischen Bienen die langen, warmen Sommertage und brachten reichlich Nektar der Edelkastanien und der Sommerblüten ein. Und nun gibt es ihn endlich wieder, den Honig aus dem Opel-Zoo. Dieses Jahr hat der Imker zwei Sorten gewonnen, die jeweils in 250 g Gläsern abgefüllt sind und beide Bioqualität haben: ‚Sommerblüte mit Edelkastanie‘ und reine ‚Sommerblüte‘. Sie sind ab sofort für 5,50 € je Glas im Zooshop erhältlich und werden auch – sofern der Vorrat reicht – am Stand des Opel-Zoo auf dem Weihnachtsmarkt in Kronberg am 2. Advent verkauft. Dieses Jahr kann man darüber hinaus auch noch Samentütchen für farbenfrohe Insektenweiden erwerben, wie sie schon seit längerem im Sommer im Opel-Zoo zu sehen sind. „Felger’s Augenweide“ und „Felger’s Blütensommer“ steht auf den Samentüten für einjährige Blumen in verschiedenen Wuchshöhen, in denen jeweils 100 g für ca. 15 m2 abgefüllt sind. Man braucht keinen großen Garten, sondern der Samen kann auch in Pflanzgefäßen wie Balkonkästen ausgesät werden. Schon nach 1-3 Wochen keimt er und die kleine Mühe wird mit einem Blütenmeer belohnt, schön anzuschauen, ausdauernd blühend und üppige Nahrung für Insekten!

Zoo Salzburg 05.11.2019
„Ich gehe mit meiner Laterne“
Montag, 11. November 2019, von 16 bis 18 Uhr „Die Dunkelheit bricht früh herein, so wollen wir selbst ein Lichtlein sein!“ – im Schein der Laternen geht es in der Dämmerung auf Entdeckungsreise in die Welt der Salzburger Zootiere. Zuvor können kleine und große Tierfreunde von 16 bis 17 Uhr ihr „Lichtlein“ am Basteltisch in der Zooschule gestalten. Um 17 Uhr geht es dann los zu den Tieren: Es wird spannend mitzuerleben, ob die Pekaris vom flackernden Kerzenlicht der Laternen „angezogen“ werden. Bei der Tour für die ganze Familie werden nicht nur die Korsakfüchse mit einem Betthupferl überrascht!

Opel-Zoo Kronberg 04.11.2019
Spende für neue Katta-/Vari-Anlage im Opel-Zoo
Mit Schüler/innen der 10. Klasse Realschulzweig und der E-Phase des Gymnasialzweiges der Limesschule Idstein ging die Biologie-Lehrerin Dr. Andrea Perlich der Frage nach „Zoos – Tierschutz oder Tierquälerei?“ und gewann gemeinsam mit einer anderen Schule mit diesem Projekt den hessischen Tierschutzschulpreis. Die Gruppe hatte sich im Frankfurter und im Opel-Zoo vor Ort informiert, hatte recherchiert, befragt, Plakate gestaltet, Mustergehege angelegt und schließlich noch Althandys für ein Gorillaschutzprojekt gesammelt. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass die Bedürfnisse der Wildtiere, die der Mensch in Zoos hält, erfüllt sind, dass sie artgerecht gehalten werden, der Zoo also zum Schutz der Tiere beiträgt. Die Schülergruppen kamen zu dem Schluss, das artgerechte Haltung eine Grundvoraussetzung für den Tier- und Artenschutz ist, für den sich insbesondere Zoologische Gärten einsetzen. Nach dieser Erkenntnis sind die Schüler/innen nun noch einen weiteren Schritt gegangen: Sie spenden einen Teil ihres Preises, nämlich 500 €, dem Opel-Zoo für die neue Katta-Vari-Anlage, die im nächsten Jahr entstehen wird. „Wir freuen uns über das beispielhafte Engagement der Schüler/innen der Limesschule und bedanken uns sehr bei ihnen“, so Dr. Martin Becker, stellvertretender Zoodirektor und Leiter der Zoopädagogik, bei der Überreichung des Schecks. Er führt weiter aus, dass Zoologische Gärten wie der Opel-Zoo wichtige außerschulische Lernorte seien und wesentlich dazu beitragen, dass junge Menschen sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Natur-, Tier- und Artenschutz auseinandersetzen. „Wie schön, dass ein solches Engagement dann auch noch – wie beispielsweise durch den Hessischen Tierschutzschulpreis – belohnt wird“.

Tierpark Hellabrunn München 04.11.2019
Schildkröten-Schutzstation auf Madagaskar niedergebrannt: Hellabrunn folgt Spendenaufruf
Das Tortoise Conservation Center auf Madagaskar fiel einem verheerenden Brand zum Opfer. Der Münchner Tierpark Hellabrunn beteiligt sich mit einer Spende von 5.000 Euro am Wiederaufbau, um die dortigen Maßnahmen zur Arterhaltung der stark gefährdeten Madagaskar-Strahlenschildkröte zu bewahren. Madagaskar-Strahlenschildkröten leben im Süden Madagaskars. Da ihr Fleisch bei den Inselbewohnern als Delikatesse gilt und sie auch illegal als Haustiere exportiert werden, sind sie inzwischen vom Aussterben bedroht. Das Tortoise Conservation Center, eine Schildkröten-Schutzstation der Turtle Survival Alliance (TSA), hat es sich zum Ziel gesetzt, das Aussterben der Strahlenschildkröte zu verhindern. Ende September brach ein folgenschwerer Brand in der Hauptverwaltung und den Wohnräumen der Station in Tsihombe, Madagaskar aus. Glücklicherweise kamen weder Mensch noch Tier zu Schaden. Brandursache war vermutlich ein Kurzschluss; die Untersuchung ist noch im Gange. Die TSA schätzt die Kosten für die Rekonstruktion des Areals auf etwa 45.000 US-Dollar. Hellabrunn beteiligt sich mit einer Spende von 5.000 Euro, um den Wiederaufbau zu unterstützen, damit die Schutzstation ihre wichtige Aufgabe wiederaufnehmen kann. „Der Schutz der bedrohten Madagaskar-Strahlenschildkröte liegt dem Münchner Tierpark besonders am Herzen, denn in der Hellabrunner Dschungelwelt können unsere Besucherinnern und Besucher diese ebenfalls beobachten. Darüber hinaus beteiligt sich der Tierpark am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für diese vom Aussterben bedrohte Tierart. Dem Aufruf der Turtle Survival Alliance für das Tortoise Conservation Center auf Madagaskar zu folgen, war uns daher ein großes Anliegen“, so Tierparkdirektor Rasem Baban. Die Turtle Survival Alliance ist eine gemeinnützige Organisation, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2001 für den Schutz stark gefährdeter Schildkröten einsetzt. Sie beteiligt sich im Bereich der Wiederansiedelung von Schildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum und der Bewahrung gefährdeter Arten in menschlicher Obhut. Zusätzlich zum Hauptsitz des Turtle Survival Center in South Carolina verwaltet die TSA Schildkröten-Schutzprogramme an 15 Standorten weltweit

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