Zoopresseschau

Zoo Wuppertal 13.07.2018
Sommerferien-Programm im Grünen Zoo Wuppertal
Auch in den Sommerferien ermöglicht der Grüne Zoo Wuppertal seinen Besuchern besondere Ausflüge und bietet in der Zeit vom 14. Juli – 28. August 2018 ein umfang- und abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Eingeleitet werden die Sommerferien mit einem Konzert des Orchestervereins Bayer Wuppertal e.V. am Samstag, den 14. Juli von 14.00 – 16.00 Uhr in der Musikmuschel am Blumenrondell. Jeden Dienstag sorgt Clown Larry in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr mit Clownshow und Aktionen für Kinder für Spaß im und am Blumenrondell. Ebenfalls dienstags sowie donnerstags führen erfahrene Zooführer interessierte Kinder durch den Zoo. Die Kinderferienführungen zu wechselnden Themen starten jeweils um 10.30 Uhr am Bronzekamel im Eingangsbereich. Diese Veranstaltungen sind kostenfrei und bedürfen keiner Anmeldung, lediglich der Zoo-Eintritt ist zu entrichten. Wer immer schon mal wissen wollte wie ein Zoo funktioniert, ist bei den Führungen hinter die Kulissen goldrichtig. Diese finden am 23. Juli, am 06. und 20. August jeweils um 15:00 Uhr statt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Voranmeldung hier zwingend erforderlich. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden, die Kosten belaufen sich auf 6,- € pro Person zzgl. Zoo-Eintritt. Weitere Highlights des Sommerferienprogramms sind die Abendführungen. Bei dieser 1,5 stündlichen Führung durch den geschlossenen Zoo können Besucher in persönlicher, entspannter Atmosphäre den Zoo genießen und den Tag mit den Tieren ausklingen lassen. Abendführungen werden am 30. Juli, sowie am 13. und 27. August angeboten. Ebenso wie bei der Führung hinter die Kulissen kostet diese Führung 6,- € pro Person zzgl. Zoo-Eintritt und bedarf der vorherigen Anmeldung. Los geht es um 18.00 Uhr am Zoo-Eingang. Jeden Mittwoch, beginnend mit dem 18. Juli startet um 15.00 Uhr die Entdeckungstour durch den Zoo. Eine Anmeldung ist auch hierzu erforderlich. Abo-Ticket Kunden der WSW zahlen nur den Zoo-Eintritt für alle weitere Interessierten kostet die Führung 3,- € pro Person. Anmelden zu den verschiedenen Führungen können Sie sich an der Zoo-Kasse, telefonisch über 0202/563-3600 oder per Mail an Kontakt@zoo-wuppertal.de. An den warmen Sommertagen sorgt die WSW mit ihren Wassermobil für die nötige Erfrischung auf dem Zoo-Vorplatz. Das Sommerprogramm 2018 ist in gedruckter Form an der Zoo-Kasse erhältlich. Alle Termine und weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.zoo-wuppertal.de.

Zoo Berlin 13.07.2018
Vier Kulleraugen für ein Halleluja
Im Zoo Berlin gibt es Seehundnachwuchs im Doppelpack. Arbeitsbeginn im Robbenrevier des Zoo Berlin. Revierleiter Norbert Zahmel begrüßt bei seinem morgendlichen Rundgang seine Schützlinge. Fünf, sechs, sieben, nanu, was ist denn das? Bei einer kurzen Routinezählung schaut ihn plötzlich noch ein weiteres Augenpaar erwartungsvoll an. Schnell wird klar: Seehündin Shiva (23) hat in der Nacht Nachwuchs zur Welt gebracht. Donnerstagmorgen: Gleicher Ort, gleiche Zeit, gleiche Entdeckung: Zwei weitere Kulleraugen blicken die Tierpfleger erstaunt an: Dieses Mal ist Molly (13) die stolze Mutter. Aus sieben sind in nur drei Tagen neun Seehunde geworden – eine richtige Großfamilie! Vater Leopold (21) hatte bereits im letzten Jahr für doppelten Nachwuchs gesorgt. Seine Söhne Gregor (1) und Herbert (1) sind heute noch Teil der munteren Gruppe, zu der außerdem noch Lara (18) und Yohanna (1) gehören. Seehunde haben eine Tragzeit von ca. 11 Monaten. Die Jungtiere werden bereits mit dem glatten Fell erwachsener Tiere geboren und können von Geburt an schwimmen. Anders als bei den Kalifornischen Seelöwen sind diese Meeressäuger schon nach rund zwei Monaten nicht mehr auf die Muttermilch angewiesen. „Auf den Sandbänken sind Seehunde deutlich angreifbarer als im Wasser, deshalb müssen die Jungtiere sehr schnell erwachsen und selbstständig werden“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Ich empfehle also einen spontanen Besuch der beiden Neuzugänge, denn schon sehr bald sind sie von ihren Eltern optisch kaum noch zu unterscheiden.“ Die liebenswürdigen Raubtiere kommen auf der gesamten Nordhalbkugel an den Küsten des Atlantiks und Pazifiks vor und sind auch in der Nord- und Ostsee zuhause. In letzterer sind sie allerdings eine große Seltenheit. Dank Jagdverbot haben sich die drastisch gesunkenen Bestände weltweit inzwischen wieder gut erholt, in Deutschland gilt der Seehund dennoch als gefährdete Art.

Zoo Dresden 13.07.2018
500.000ster Besucher Zoo Dresden
Kurz nach 11 Uhr war es heute soweit – Constanze Rotsch aus Moritzburg war der 500.000ste Besucher des Zoo Dresden in diesem Jahr. Gemeinsam mit ihrem Mann Christian und den drei Söhnen Leopold, Johannes und Maximilian wollte Constanze Rotsch heute einen Urlaubstag im Zoo Dresden verbringen. Die Überraschung war groß, als Zoodirektor Karl-Heinz Ukena die Familie mit einem Blumenstrauß, sowie einer Familienjahreskarte überraschte. Dazu gab es noch einen Besuch bei Koala Iraga, der den Ausflug in die Sonne sichtlich genoss und die zusätzlichen Streicheleinheiten geduldig über sich ergehen ließ.

Zoo Magdeburg 13.07.2018
Afrikanische Elefanten-Jungbullengruppe wächst weiter: Elefantenbulle „Kando“ wohlbehalten in Magdeburg angekommen
Die Elefanten-WG in AFRICAMBO hat am 12. Juli 2018 einen neuen Mitbewohner erhalten. Der Spezialtransport des Berliner Elefantenbullen „Kando“ verlief komplikationslos und störungsfrei. Schon nach rund drei Stunden Fahrtzeit auf der Autobahn A2 erreicht der 11- jährige „Kando“ sein neues Domizil, die Magdeburger Elefantenanlage. Die tonnenschwere „Fracht“ brachte präzise der Kranfahrer der Firma Breithaupt & Philipp GmbH & Co.KG sicher ans Ziel – das Tor zur Elefanten-Innenanlage. Der Kraneinsatz für den Elefantentransport wurde von der Firma Breithaupt & Philipp GmbH & Co.KG gesponsort. Später wurde „Kando“ von den zwei jüngeren Artgenossen „Uli“ und „Moyo“ sowie den beiden Elefantenkühen „Mwana“ und „Birma“ staunend begrüßt. Seine Mutter „Pori“ (37 Jahre alt) wurde als zweijähriges Kalb aus Simbabwe importiert und lebte von 1983 bis 1997 im Zoo Magdeburg (mit Unterbrechung 1984-1986 Im Zoo Leipzig) und anschließend im Tierpark Berlin. „Kandos“ Vater „Tembo“ ( 33) lebt im Tierpark Berlin. „Kando“ wurde nach seiner Geburt während seiner ersten Aufstehversuche von seiner Mutter „Pori“ ins Badebecken geschoben und von den Berliner Tierpark-Mitarbeitern aufs Trockene (Ufer) gezogen. Bezeichnender Weise bekam das Elefantenkalb daher den Namen „Kando“ (in Kisuaheli bedeutet Kando: Ufer). Der Zoo Magdeburg geht neue Wege in der Elefantenhaltung: Für Afrikanische Elefanten baut der Zoo die erste größere Junggesellengruppe Europas auf. Bis zu einem Alter von etwa 8 Jahren – dem Beginn der Geschlechtsreife – bleiben die Jungbullen unter Aufsicht unter Führung der Muttertiere im Kuhverband. Erst dann werden sie in die Selbständigkeit verwiesen und abgedrängt. Sie schließen sich meist mit anderen Jungbullen zu Elefantenbullen. Die Zusammensetzung der Bullengruppen wechselt; sie leben nicht in festen Familienverbänden, wie die Elefantenkuhsippen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Afrikanische Elefanten zog „Kando“ in die Elbestadt, um mit den hier vor wenigen Tagen angekommenen Jungbullen „Moyo“ und „Uli“ eine Junggesellengruppe zu bilden. Bald schon soll aus dem französischen Zoo Beauval der Jungbulle „Rungwe“ das Junggesellen-Quartett komplettieren.

Kölner Zoo 13.07.2018
Rechtzeitig zur Badesaison in Köln angekommen: Fischotter-Weibchen „Nikola“ neu im Zoo
Keine Frage – dieser Neuzugang hat das Potenzial, zum Sommerferienstar im Kölner Zoo zu werden. Denn Fischotterdame „Nikola“ liebt das, was alle Kinder im Sommer lieben: Baden, Faulenzen und sich ab und zu mit einer Leckerei verwöhnen lassen. „Nikola“ kam am 22. Juni nach Köln. Wie das bei Badegästen oftmals so ist, reiste auch sie mit dem Flugzeug an. Die dreijährige „Nikola“ stammt aus dem Zoo Nikolaev in der Ukraine. Dieser hat sie im Rahmen der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme über den Frankfurter Flughafen nach Köln geschickt. Hier lebte „Nikola“ zur Eingewöhnung zunächst im hinteren Separee. Recht schnell konnte sie dann mit dem alteingesessenen Rüden „Orest“ zusammengeführt werden. Von Seiten des Zuchtbuches ist Nachwuchs in Köln sehr willkommen, was „Nikola“ und „Orest“ ab sofort beherzigen dürfen. Die Biologie der Fischotter. Eurasische Fischotter (Lutra lutra lutra) sind wasserlebende Marder. Sie erreichen eine Körperlänge von 70 bis 80 Zentimetern. Ihre Schwanzlänge beträgt gut 40 Zentimeter. Die Schulterhöhe liegt bei rund 30 Zentimetern. Fischotter können maximal bis zu 14 Kilogramm schwer werden. Weibchen bleiben dabei kleiner und leichter als Männchen. Ihr langer und kräftiger Schwanz ist spitz zulaufend und völlig behaart. Er dient als Steuerungsorgan an Land wie auch im Wasser. Der Körper ist lang gestreckt und mit kurzen, aber kräftigen Beinen versehen. Die Füße enden in Zehen mit deutlich ausgeprägten Schwimmhäuten. An der Oberlippe der Schnauze befinden sich Tasthaare: Diese sind ein wichtiges Orientierungsorgan bei den häufigen Tauchgängen. Die Anlage in Köln ist natürlichen Habitaten nachempfunden Die Anlage der Fischotter im Kölner Zoo befindet sich unweit des Haupteingangs. Sie wurde 1996 neu gestaltet. Das Gehege zeigt einen der Natur nachempfundenen Bachabschnitt. Über große Glasscheiben können Kinder und Rollstuhlfahrer sehr gut Einsicht nehmen und die lebendigen Fischotter beobachten. Die natürlichen Habitate sind klares, sauberes und fischreiches Wasser mit vegetationsreichen Ufern, ähnlich wie es im Kölner Zoo nachgebildet worden ist. Solche Habitate sind allerdings selten geworden, worunter der Bestand in der Natur zu leiden hatte. Fischotter sind in weiten Teilen Europas verbreitet. Auch im Nahen Osten, dem Kaukasus, Nordindien, Teilen des Himalaya, China, Japan, Sumatra, Nordafrika, Japan und Java ist er mit insgesamt 15 Unterarten vertreten. Größere Bestände gibt es noch in Tschechien, im Osten Deutschlands, im Bayerischen Wald und in Polen. Der Fischotter bevorzugt kleinere Fische als Nahrung. Dazu gehören kranke und schwache Fische. Diese Tatsache macht ihn ökologisch wertvoll, da er als Gesundheitspolizei fungiert. Er frisst aber auch Krebse, wie auch Insekten, kleine Nagetiere und Vögel zu seinem Nahrungsspektrum gehören. In der Regel verzehrt der Fischotter an Land, nur selten im Wasser. Jeden Tag nach 13.30 findet eine informative Schaufütterung im Kölner Zoo statt, die die Besucherinnen und Besucher das Verhaltensrepertoire gut erleben lässt. Da das Paar ab sofort bereits in Harmonie zusammenlebt, wäre es sehr schön, wenn es denn nächstes Jahr mehr Fischotter wären…

Zoo Salzburg 13.07.2018
Ferienkids Mini – Programm für Kinder ab 4 bis 6 Jahre
„Wo verstecken sich Tiere?“ Am Mittwoch, 18. Juli 2018, von 8.45 bis 10.45 Uhr. Ausgerüstet mit einem Fernglas und etwas Geduld im Rucksack gehen die jungen Tierfreunde auf die Spurensuche von Schlammspringer, Faultier, Pfeilgiftfrosch und Co.. Wie schauen diese Tiere wohl aus? Wo verstecken sie sich gerne? Bei dieser spannenden Entdeckungsreise durch die Hellbrunner Tierwelt werden auch Antworten auf die Fragen wie zum Beispiel „Wo schlafen die Kaiserschnurrbarttamarine?“ oder „Wie muss das Zuhause der Schneeleoparden aussehen, damit sie sich im Zoo so richtig wohl fühlen?“ gesucht. Weitere Termine für Ferienkids Mini: Mi., 1. August von 8.45 bis 10.45 Uhr „Weide, Bambus & Löwenzahn“ – Blättersalat für die Tiere, Mi., 29. August von 8.45 bis 10.45 Uhr „Was wuselt denn da?“ – Das Erdreich im Zoo. Die Programme dauern jeweils 2 Stunden. Es wird auch eine kurze Pause gemacht. Eine kleine Jause ist selber mitzunehmen. Kosten jeweils € 3 Führungsgebühr zzgl. Eintritt pro Kind. Anmeldung gebeten unter E: erlebnis@salzburg-zoo.at oder T: +43 (0)662 82 01 76 Führungen finden bei jedem Wetter statt!

Neunkircher Zoo 13.07.2018
Kindergarten im Rothundwald
Zehnfacher Nachwuchs bei den stark gefährdeten Asiatischen Wildhunden im Neunkircher Zoo. Im Neunkircher Zoo gab es im Jahr 2015 den ersten Nachwuchs im Rothundwald in der Zoogeschichte: Es wurden sechs Welpen bei den Asiatischen Wildhunden, auch Rothunde genannt, geboren. Am 17. April 2018 gab es wieder einen Wurf. Die siebenjährige Rothündin CHENNAI wurde zum zweiten Mal Mutter und brachte zehn kleine Welpen zur Welt. Seit wenigen Wochen verlassen die sehr gut entwickelten und ungefähr fünf Kilogramm schweren Rothundwelpen die von CHENNAI selbst gegrabene Wurfhöhle. Sie gehen häufig zusammen mit Vater SATUN (8 Jahre alt) und ihren fast drei Jahre älteren Geschwistern auf Entdeckungstour. Die Geschlechter der kopfstarken Rasselbande sind noch nicht bekannt und deswegen tragen sie auch noch keine Namen. Rothunde leben, wie im Neunkircher Zoo, in ihrem Verbreitungsgebiet in fast ganz Asien immer im Rudel, gehen gemeinsam auf Jagd, auch auf große bis eine Tonne schwere Wildrinder, und die Jungtieraufzucht ist Familiensache. Diese auch Dhole oder Alpenwolf genannte Raubtierart erreicht eine Körperlänge von bis zu einem Meter, hat zusätzlich einen halben Meter Schwanz, und bringt ein Gewicht von teilweise über 25 Kilogramm auf die Waage. Die rotbraune-orange Färbung ist namensgebend. Selbst im berühmten „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling spielten die Dschungelwölfe eine Nebenrolle. Mit den in ganz Asien stark gefährdeten Rothunden beteiligt sich der Zoo der Kreisstadt Neunkirchen an einem europaweiten Zuchtprogramm zum Arterhalt, dem European ex-situ Programme (EEP). Dieses EEP wird europaweit von Patrick Roux vom Reserve Zoologique de la Haute-Touche im französischen Obterre, dem Geburtszoo von CHENNAI koordiniert. Der Neunkircher Rothundwald gehört mit fast 3000 Quadratmetern zu eine der größten und sehr natürlich gehaltenen Anlagen für diese Tierart in europäischen Zoos. Die junge Rasselbande sucht noch Tierpaten und eine Rothundpatenschaft kostet für ein Kalenderjahr 250 Euro.

Wilhelma Stuttgart 13.07.2018
Christmas Garden Stuttgart – Fantastischer Winterspaziergang in traumhafter Kulisse in der Wilhelma
Der Vorverkauf beginnt heute! „Mit der Dämmerung beginnt die magische Reise…“ Unter diesem Motto öffnet die Wilhelma, der Zoologisch-Botanische Garten, ab dem 15. November jeden Abend ihre Pforten für einen ganz besonderen Spaziergang im Christmas Garden Stuttgart. In England seit 2014 berühmt unter dem Titel Christmas at Kew und in Deutschland im Botanischen Garten Berlin seit 2016 als Christmas Garden Berlin mit allein über einer Viertelmillion Besuchern in den vergangenen zwei Jahren wurden bereits überwältigende Erfolge gefeiert. Die Sensation ist perfekt, denn die Wilhelma verwandelt sich in diesem Winter in eine leuchtende Märchenlandschaft mit atemberaubenden Lichtspielen im einst königlichen Park, beeindruckend inszenierter maurischer Architektur und Leuchtfiguren. Auf einem etwa zwei Kilometer langen Rundweg können Familien, Freunde und Pärchen einen wunderbaren und besinnlichen Abend in zauberhafter Umgebung voller Entdeckungen verbringen. Millionen von Lichtpunkten und bunte Illuminationen tauchen das einmalige Ensemble in ein vorweihnachtliches Glanzmeer, das es so in Süddeutschland noch nicht gegeben hat. Der Vorverkauf für dieses traumhafte Winter-Erlebnis beginnt heute! Im Unterschied zu den vielen dicht gedrängten Weihnachtsmärkten lädt der Christmas Garden Stuttgart dazu ein, durchzuatmen und auf gut begehbaren Wegen und in aller Ruhe die wahre Vorfreude auf Weihnachten zu genießen. Generell ist die (Vor-)Weihnachtszeit von Geschenkekauf und Hektik geprägt – der Christmas Garden hingegen bietet eine entschleunigte Auszeit vom Trubel und lenkt den Blick auf das Besinnliche in der schönsten Zeit des Jahres. Die einzigartige Kulisse der Wilhelma liefert dazu die schönsten Motive. Gemeinsam bringen die DEAG Deutsche Entertainment AG und die C2 Concerts GmbH dieses besondere und neue Veranstaltungskonzept nun nach Stuttgart. „Nach den Riesenerfolgen von Christmas at Kew in den Kew Gardens bei London war es 2016 an der Zeit, dieses wunderbare Erlebnis auch nach Deutschland zu bringen. Bei der Realisierung des Christmas Garden Berlin hatten wir uns eng an Christmas at Kew orientiert und konnten deshalb mit dem Christmas Garden innerhalb kürzester Zeit die Alternative schlechthin zum schrillen Rummel im heutigen Weihnachtsbetrieb anbieten. Die enorme und durchweg positive Resonanz in Berlin in den vergangenen zwei Jahren überzeugte uns, das Konzept in weiteren Städten etablieren zu wollen. So nun auch in der Wilhelma, die wie keine zweite Institution zur Region Stuttgart gehört und die Besucher inspirieren und begeistern wird.“, erklärt Prof. Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG Deutsche Entertainment AG, die neue Attraktion für die ganze Familie. Wie der Botanische Garten in Berlin soll im kommenden Winter auch die Wilhelma zu einer winterlichen Oase inmitten der baden-württembergischen Landeshauptstadt werden, in der Familien, Kinder, Freunde und Romantiker echte vorweihnachtliche Atmosphäre und besinnliche Stimmung erleben können. Mit über einer Million Lichtpunkten, Tausenden von Lichterketten, leuchtenden 3D-Figuren mit weihnachtlichen, botanischen und tierischen Themen ist der Christmas Garden Stuttgart eine Neuheit im vorweihnachtlichen Eventangebot, die Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Die Wilhelma bietet sich aufgrund ihrer Weitläufigkeit und der einmaligen Architektur perfekt dafür an, die Besucher in eine unbeschwerte, märchenhafte Welt zu entführen. Architekt Karl Ludwig von Zanth setzte beim Bau den im 19. Jahrhundert bei den Königshäusern Europas so beliebten maurischen Stil in Perfektion um. Die Wilhelma trägt deshalb auch den liebevollen Spitznamen „Alhambra am Neckar“. Das Lichtdesigner-Team wird Highlights wie die Damaszenerhalle oder das Maurische Landhaus mit Projektionen und funkelnden Lichterketten beeindruckend in Szene setzen. Auch die Gehege einiger tierischer Bewohner, wie zum Beispiel die der Brillenpinguine, werden in die weihnachtliche Wunderwelt miteinbezogen. Wer den Spaziergang noch gemütlich ausklingen lassen möchte, kann kulinarische Köstlichkeiten und heiße Getränke für Groß und Klein genießen. „Mit dem Christmas Garden Stuttgart wird ein lang gehegter Wunsch wahr, die Wilhelma effektvoll zu illuminieren und auch einmal abends zugänglich zu machen“, sagt Wilhelma- Direktor Dr. Thomas Kölpin voller Vorfreude. „Der historische Park mit seiner außergewöhnlichen Architektur im maurischen Stil entwickelt dabei einen unglaublichen Charme, der wunderbar in die Weihnachtszeit passt. Der Christmas Garden wird ein Glanzlicht im Jahresverlauf des Zoologisch-Botanischen Gartens werden, von dem selbst langjährige Stammgäste mit Fug und Recht sagen: So habe ich die Wilhelma noch nie gesehen.“ Der Christmas Garden Stuttgart ist vom 15. November 2018 bis zum 6. Januar 2019 täglich von 17:00 bis 22:00 Uhr geöffnet (außer 24. und 31. Dezember) und präsentiert sich somit erst nach den normalen Öffnungszeiten der Wilhelma. Dauerkarten des Zoologisch- Botanischen Gartens gelten dafür nicht. Die Karten für den Christmas Garden sind für stundenweise gestaffelte Einlasszeiten erhältlich, so dass jeder Besucher den Spaziergang in aller Ruhe und ohne Gedränge genießen kann (der Aufenthalt ist nach dem Einlass bis zur Gartenschließung um 22:00 Uhr zeitlich unbegrenzt). Die Erfahrungen des Christmas Garden Berlin haben gezeigt, dass insbesondere die Zeitslots an den Wochenenden und werktags zwischen 17:00 und 20:00 Uhr sehr gefragt sind, weswegen der Veranstalter empfiehlt, sich im Vorverkauf frühzeitig die Wunsch-Einlasszeit zu sichern. Ebenso sind rabattierte Ticketangebote für Familien erhältlich, Kinder bis einschl. 5 Jahre haben freien Eintritt.

Zoo Berlin 13.07.2018
Sag mir Kando, sag mir wann – Afrikanischer Elefant Kando zieht nach Magdeburg
Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem Küken das Nest verlassen, um eigene Wege zu gehen. So ist das auch bei Elefanten – wenn auch in der Regel etwas später und ohne typisches Nest. Diese Zeit ist für den Afrikanischen Elefantenbullen Kando nun gekommen: Er hat am 12.07. den Tierpark Berlin verlassen und freut sich ab sofort auf ein Wiedersehen im Zoo Magdeburg. Am 20. Mai 2007 kam Kando im Tierpark Berlin zur Welt. Als Sohn von Elefantenkuh Pori (37) und Bulle Tembo (33) war er das sechste Jungtier der Afrikanischen Elefanten im Tierpark. Der Jungbulle hat mit seinen mittlerweile 11 Jahren die Pubertät erreicht und musste aus diesem Grund nun in einen anderen Zoo umziehen. Auch im natürlichen Lebensraum verlassen junge Elefantenbullen im Alter von 8 bis14 Jahren ihre Geburtsherde. Sie schließen sich dann meist zu lockeren Junggesellengruppen zusammen, in denen sie weiter heranwachsen und für ihre Zukunft als erwachsene Bullen wichtige soziale Kompetenzen entwickeln. Im Zoo Magdeburg wird Kando ebenfalls auf andere Jungbullen treffen – mit diesen gründet er den ersten größeren Junggesellenverband Afrikanischer Elefanten Europas. Bereits seit einigen Jahren gibt es eine ähnliche Junggesellengruppe Asiatischer Elefanten im Zoo Heidelberg, die bisher äußerst positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Jungbullen hatte. „Wir freuen uns sehr, dass Kando die Möglichkeit hat, in Magdeburg dem natürlichen Verhalten von Elefanten entsprechend weiter heranzuwachsen“, erklärt Tierparkdirektor und Tierarzt Dr. Andreas Knieriem. „Dies zeigt erneut, wie bedeutend die enge Zusammenarbeit von zoologischen Gärten ist. Das Gründen von Junggesellengruppen wird ein zunehmend wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Erhaltungszucht.“ Kandos Umzug fand im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Afrikanische Elefanten statt. Einst lebten etwa 20 Millionen Elefanten in Afrika, inzwischen ist die Zahl auf nur noch 350.000 gesunken. Ihre größte Bedrohung sind Wilderei und der Handel mit Elfenbein. Durch die Größe von Elefanten sind ihre Transporte stets mit einem besonderen Aufwand verbunden. Dank der großen Erfahrung des Tierparks und des zuständigen Transportunternehmens verlief der Umzug ohne Schwierigkeiten. Bereits seit einigen Wochen wurde Kando vom Team des Dickhäuterhauses auf den Transport in einem LKW-Spezialcontainer vorbereitet. Sein Tierpfleger hat ihn auf der kurzen Reise begleitet. Gerade in den ersten Tagen in der neuen Umgebung hilft es dem Elefanten sich schnellstmöglich einzuleben. Nach Kandos Umzug leben noch seine Eltern Pori und Tembo sowie die beiden Elefantenkühe Lilak (47) und Kariba (12) im Tierpark Berlin. Außerdem wohnen noch sieben Asiatische Elefanten im Dickhäuterhaus.

Kölner Zoo 12.07.2018
Stolzer Betrag: Zoofreunde geben 100.000 Euro für neuen Südamerikabereich – Startschuss der Baumaßnahmen erfolgt mit Umzug des Kleinen Pandas
Der Förderverein „Freunde des Kölner Zoos e.V.“ stellt auch in diesem Jahr eine bedeutende Summe zur Modernisierung des Zoos zur Verfügung. Dr. Klaus Tiedeken, Vorstand der Kreissparkasse Köln, und Uwe Schöneberg, Geschäftsführer Pfeifer & Langen Zucker-Beteiligungen GmbH, konnten in ihrer Funktion als Vorstände des Fördervereins dem Zoo heute stolze 100.000 Euro übergeben. Den Betrag haben die rund 3.000 Mitglieder des Fördervereins das vergangene Jahr über gemeinsam aufgebracht. Die Summe fließt in die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Südamerikahauses und der direkt angrenzenden Bereiche. Konkret unterstützt der Förderverein dabei in diesem Jahr den Umzug der Kleinen Pandas. Er erfolgt als Vorgriff auf die Baumaßnahmen rund um das Südamerikahaus und ist schon in vollem Gange. „Wir vom Förderverein betätigen uns damit als Umzugshelfer und Baubeschleuniger. Da der Kleine Panda mit unserer Mithilfe rasch eine attraktive neue Heimat im Zoo erhält, kann das Großprojekt ,Südamerikabereich‘ von den Zooverantwortlichen umso schneller angegangen werden“, so Uwe Schöneberg und Dr. Klaus Tiedeken. Das Südamerikahaus wurde 1899 im Stil einer russisch-orthodoxen Kirche erbaut. Es ist mit seiner Architektur einmalig im gesamten Rheinland. Der Spatenstich für seine denkmalgerechte Sanierung erfolgt in diesem Herbst. Angrenzend entsteht zudem eine hochmoderne Jaguar-Anlage. Das bislang dort beheimatete Areal für den Kleinen Panda weicht daher. Für „Mila“ und „Fred“, die beliebten Kleinen Pandas, baut der Zoo momentan eine attraktive neue Anlage gegenüber von Löwen und Tigern. Sie wird im Spätsommer fertiggestellt. „Die neue Anlage für den Kleinen Panda erhält zwei Bereiche. Dadurch können wir ,Mila‘ und ,Fred‘ vorübergehend auch getrennt voneinander halten. Das kann z.B. bei Trächtigkeit und Nachwuchs Sinn machen“, erklärt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Zwischen den Bereichen gibt es einen für die Besucher gut einsehbaren Übergang, sodass unsere beiden Kleinen Pandas teilweise über den Köpfen unserer Gäste klettern. Köln kann sich auf diese neue Attraktion freuen.“ „Wir haben ehrgeizige Pläne für den gesamten Zoo und investieren insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung des Südamerikahauses, den Bau der Jaguar-Anlage und den Umzug der Kleinen Pandas. Im Namen des ganzen Zoos danken wir daher sehr herzlich für diese tolle Unterstützung durch die Zoofreunde“, so Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos. Der Förderverein „Freunde des Kölner Zoos“ besteht seit 1982. Er hat bereits zahlreiche wichtige Modernisierungsprojekte maßgeblich mitangeschoben – vom 1985 realisierten Urwaldhaus für Menschenaffen bis zum 2014 eröffneten Clemenshof, dem bis dato letzten großen Neubauprojekt des Zoos. „Die Unterstützung eines so verlässlichen Partners wie der ,Zoofreunde’ ist bei der Verwirklichung unserer ehrgeizigen Pläne immer ein ganz wichtiges Faustpfand“; erklärt Christopher Landsberg.

Tierpark Chemnitz 12.07.2018
Tierpark Chemnitz: Nachwuchs bei den Manulen
Sechs Wochen alte Jungtiere nun auch im Freigehege zu sehen Seit 2015 hält der Tierpark eine besonders schöne und seltene Kleinkatzenart, den Manul. Der Chemnitzer Kater wurde 2013 im Zoo von Moskau geboren, die Katze 2014 in einem schottischen Zoo. Bisher war der Nachwuchs ausgeblieben, aber nun hat es endlich geklappt. Seit dem 30. Mai kümmert sich Mutter „Pema“ um drei Fellzwerge. Die ersten Wochen verbrachten die Jungen ausschließlich in der Wurfbox, inzwischen können sie mit etwas Glück auch im Außengehege beobachtet werden. Sie werden von den Tierpflegern und der Tierärztin gut überwacht, denn junge Manule sind sehr anfällig für verschiedene Krankheiten, und die Drei sind zwar gut gestartet, aber noch in einem empfindlichen Alter. Der Manul, auch Pallaskatze genannt, kommt in Zentralasien, vor allem in der Mongolei, vor und ist bis in Höhen von 5000 m anzutreffen. Das dichte Fell schützt vor Kälte und Schnee. Die Art wird in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm geführt. 2017 umfasste dieses europaweit rund 125 Individuen.

Tierpark Görlitz-Zgorzelec 12.07.2018
Zwölf seltene Beine mehr
Drei Jungtiere bei den seltenen Persischen Kropfgazellen im Naturschutz Tierpark Görlitz-Zgorzelec geboren. Noch in den 1990er Jahren war diese am weitesten nach Norden vordringende Gazellenart in den Steppen- und Halbwüstengebieten von Iran bis China weit verbreitet. Heute gilt die Kropfgazelle aufgrund von Wilderei, Lebensraumzerstörung und Überweidung durch Haustiere in ihren Beständen als gefährdet. Je schlechter es den Beständen in freier Wildbahn geht, desto wichtiger werden Zuchtprogramme in menschlicher Obhut. Der Tierpark Görlitz hält und züchtet seit 2012 erfolgreich Kropfgazellen und nimmt auch an dem Europäischen Zuchtprogramm für diese Tierart teil. Vor diesem Hintergrund ist der dreifache weibliche Nachwuchs 2018 ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. Europaweit werden derzeit etwa 60 Kropfgazellen in zehn Zoologischen Einrichtungen gehalten. In Deutschland sind es neben Görlitz lediglich zwei weitere Zoos. Junge Kropfgazellen sind sogenannte „Ablieger“. Sie verstecken sich in den ersten Lebenswochen und werden nur zum Säugen von ihren Müttern aufgesucht. Diese Abliege Phase ist nun vorüber und der Görlitzer Gazellen Nachwuchs kann nun regelmäßig in ihrer Anlage beobachtet werden.

Zoo Leipzig 12.07.2018
SAFARI in die eigene Wahrnehmung – Kunstausstellung im Zoo Leipzig
Eine Jugendliebe feiert im Sommer 2018 ihre Wiederbegegnung: Zoo Leipzig und Hochschule für Grafik und Buchkunst. Die Kunstausstellung ORIGINALE_18 im Telemannsaal der Kongresshalle steht vom 17. Juli bis 11. August im Zeichen der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Tier an einem dafür besonders geeigneten Ort: dem Zoo Leipzig. Hier, wo es artgerecht gestaltete Gehege gibt, wo Landschaften aus verschiedenen Erdteilen inszeniert werden und Skulpturen an den Parkcharakter des historischen Zoos erinnern, sind erstmalig auch Malereien, Grafiken, Objekte, Fotografien und eine Medieninstallation von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Seit seiner Gründung 1878 war der Zoo Leipzig für Studierende der Leipziger Kunstakademie ein naheliegendes Freilichtatelier für das Naturstudium, das immer schon einen wesentlichen Teil der künstlerischen Ausbildung ausmachte. Forschung, Bildung, Artenschutz und Erlebnis sind für einen Zoo heute selbstverständlich. ORIGINALE_18 bietet den Besuchern darüber hinaus künstlerische Sichtweisen an. Die Ausstellung vereint Werke einer jüngeren Künstlergeneration, die überwiegend an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert hat. Durch die Übersetzung in Farbe und Form abstrahieren und befragen die Künstler und Künstlerinnen das Tier als Gegenüber neu – und damit auch die Institution Zoo. ORIGINALE_18 ist der Auftakt zu einem Programm, in dem sich Zoo und Hochschule zum 140. Geburtstag des Zoo Leipzig neu begegnen und ihre historische Verbindung gemeinsam fortschreiben. Im Rahmen der Ausstellung Originale_18 bietet das Institut für Kunstpädagogik zudem Workshops für alle interessierten Zoobesucher an. Studierende leiten junge Zoobesucher am 28. und 29. Juli sowie 4. und 5. August, jeweils von 11 bis 13 Uhr im Konzertgarten des Zoo Leipzig an. Auch Zoofans und Kunstinteressierte ab 16 Jahren kommen im Rahmen der Sommerakademie voll auf ihre Kosten: In fünftägigen Workshops tauchen sie in die Kunstrichtungen Fotografie, Malerei, Druckgrafik, Video, Zeichnung, Objekte, Bildgeschichte und Collage ein. Der Zugang zu der Ausstellung ist ab 17. Juli während der Zooöffnungszeiten möglich und erfolgt mit einem gültigen Zoo-Ticket über den Zoo-Haupteingang. Das ganze Programm der Kooperation von Zoo Leipzig und HGB sowie zu den Workshops finden Sie auf www.zoo-leipzig.de/safari.

Zoo Osnabrück 12.07.2018
Erste Nerz-Jungtiere im Zoo Osnabrück
Zuchterfolg für Verein „EuroNerz“. Wuseliger Nachwuchs im nordischen „Kajanaland“ im Zoo Osnabrück: Ein Nerzweibchen brachte hier vor knapp zwei Monaten seine Jungtiere zur Welt. Anfangs noch nicht zu sehen, huschen die kleinen Raubtiere jetzt über die Anlage. Der Verein „EuroNerz“ freut sich über den ersten Zuchterfolg im Zoo Osnabrück bei der vom Aussterben bedrohten Tierart. Flink und wendig wuseln die kleinen Nerze über die Waschbär-Anlage im nordischen „Kajanaland“ im Zoo Osnabrück, in der sie als Untermieter wohnen: „Bislang haben wir zwei Jungtiere gesehen. Aber Nerze sind generell eher scheu und sie haben bei uns auch viele Gelegenheiten sich unter Büschen, Wurzeln und in sogenannten Wurfboxen zu verstecken“, berichtet Kerstin Seifert, Tierpflegerin und Revierleiterin von „Kajanaland“. Für den Zoo Osnabrück ist es der erste Zuchterfolg bei den Mardern. „Wir freuen uns riesig über die beiden Jungtiere und beobachten das junge Familienleben aus der Ferne. Damit sich die Fähe – so heißen die weiblichen Nerze – besonders wohl bei uns fühlt, haben wir viele zusätzliche Verstecke für sie gebaut. Außerdem sind wir in den letzten Wochen nur selten direkt auf die Anlage gegangen, um nicht zu stören“, so Seifert. „Nerze sind recht anfällig für Stress, deswegen haben wir in dieser Zeit zum Beispiel auch die Pflanzen auf der Anlage nicht zurückgeschnitten.“ In den ersten Lebenswochen bleiben die Jungtiere in der geschützten Wurfbox. Wenn sie auf die Welt kommen, sind sie nur etwa fünf Zentimeter groß, fast nackt und blind. Erst mit rund vier Wochen öffnen sie die Augen. In dieser Zeit werden sie intensiv von der Mutter versorgt und gesäugt, wobei sie schon ab dem zehnten Tag auch zusätzlich feste Nahrung zu sich nehmen. Mit etwa fünf Wochen unternimmt der Nachwuchs dann die ersten Ausflüge außerhalb der Wurfbox. Nach nur etwa sechs Monaten sind Nerze bereits ausgewachsen und mit rund einem Jahr geschlechtsreif. Zusammenarbeit mit „EuroNerz e.V.“. Über den Verein zur Erhaltung des Europäischen Nerzes „EuroNerz“ unterstützt der Zoo die Zucht der bedrohten Tiere, indem er ihnen einen „Wohnplatz“ bei den Waschbären gibt: „In den Wintermonaten geben wir immer einem zuchtunfähigen oder alten Rüden ein Zuhause. Zum Sommer wird dieser gegen eine tragende Fähe getauscht, die dann hoffentlich bei uns ihre Jungen zur Welt bringt und aufzieht“, erklärt Wolfgang Festl, Tierpfleger im Zoo Osnabrück und 1. Vorsitzender des Vereins „EuroNerz“. Die Zucht von Nerzen ist sehr zeitintensiv, wie Festl weiß: „Nerze sind strenge Einzelgänger, die auch in der Paarungszeit vorsichtig aneinander gewöhnt werden müssen. Außerdem wählen sie ihre Partner selber aus.“ Bei der Partnersuche hilft „EuroNerz“ in Zusammenarbeit mit mehreren Zoos und Wildparks, die die Tiere zeitweise aufnehmen: „Zur Paarungszeit holen wir alle zuchttauglichen Tiere in unsere Station. Anhand einer Datenbank wird dann auf wissenschaftlicher Grundlage entschieden welche Tiere in der Theorie gut zusammen passen. Anschließend schauen wir, ob die beiden sich auch in der Praxis gut verstehen und verpaaren. Dazu lassen wir sie zunächst über ein Gitter Kontakt aufnehmen. Wenn sie nicht harmonieren, suchen wir einen neuen Partner“, erklärt Festl weiter. Die wissenschaftlich begleitete Zucht des Europäischen Nerzes ist sehr wichtig für den Arterhalt und die Auswilderung der laut der Weltnaturschutzorganisation IUCN „vom Aussterben bedrohten“ Tiere. Dazu ist „EuroNerz e.V.“ auch an das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) angeschlossen. Einige der Jungtiere bleiben jedes Jahr zur weiteren Zucht bei „EuroNerz“, die anderen werden regelmäßig am niedersächsischen Steinhuder Meer wieder angesiedelt. Freche Marder. Durch den stetigen Tausch mit dem Verein kümmern sich die Tierpfleger im Zoo immer wieder um neue Tiere und lernen dabei auch ihre verschiedenen Charaktere kennen: „Eigentlich sind die Waschbären und Nerze recht zahm und wir können die Anlage bedenkenlos zum Säubern und Füttern betreten“, erzählt Kerstin Seifert. „Der Rüde, der im vergangenen Winter bei uns gelebt hat, war aber besonders frech“, schmunzelt die Tierpflegerin, „Er hat nicht nur uns Pflegern gerne in die Schuhe und Hosenbeine gezwickt, sondern auch regelmäßig unsere Waschbären geärgert. Da ist mir die Fähe mit ihren Jungen dann doch etwas sympathischer.“ Noch ein paar Wochen wird die junge Familie im Zoo bleiben. Dann ist der Nachwuchs alt genug und Mutter und Jungen gehen zurück an „EuroNerz“. Für sie zieht dann wieder ein Rüde in die tierische Wohngemeinschaft aus Waschbären und Nerz. Wer seine Chancen erhöhen möchte die Nerzfamilie zu erspähen, kann dies bei der offiziellen Fütterung: Täglich um 15 Uhr bekommt die wuselige Bande eine Stärkung und Zoopädagogen geben interessante Informationen zu den Tieren. Alle weiteren Programmpunkte und Fütterungen gibt es online unter www.zoo-osnabrueck.de oder an der Zookasse

Alpenzoo Innsbruck 12.07.2018
Steinbock-Zuwachs
Jedes Jahr wächst die Zahl der Tiere im Alpenzoo in den Monaten April bis Juli, wenn die Jungen auf die Welt kommen, wie heuer beispielsweise bei den Waldkäuzen, Waldrappen, Murmeltieren, Bibern oder Gämsen. Besonders zahlreichen Nachwuchs verdankt das Steinbockrudel seinem neuen „Oberbock“: Walter II durfte während der letzten Brunftzeit zum ersten Mal die Familienplanung über den Innsbrucker „Steinbock-Harem“ übernehmen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: derzeit toben 7 Kitze durch die begehbare Steinbockanlage!

Tiergarten Schönbrunn 12.07.2018
Drillinge bei den Zwergottern geboren
Vor 15 Jahren gab es im Tiergarten Schönbrunn zum letzten Mal Nachwuchs bei den Asiatischen Zwergottern. Eines der damaligen Jungtiere ist das Männchen Clyde, das nun gemeinsam mit seiner Partnerin Blanche aus dem Zoo Duisburg für Nachwuchs gesorgt hat. „Die beiden leben schon seit sieben Jahren als Paar zusammen. Wir hatten die Hoffnung beinahe aufgegeben und freuen uns sehr, dass es nun doch geklappt hat“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die drei Jungtiere sind bereits am 17. Mai zur Welt gekommen, wurden allerdings bis jetzt von ihrer Mutter in einer Höhle großgezogen. Schratter: „Bei der Geburt sind Otter-Junge blind. Erst im Alter von rund 40 Tagen öffnen sich die Augen. Nun hat die Kleinen die Neugierde gepackt, und sie verlassen bereits die Höhle.“ Mit einer Länge von maximal 90 cm ist der Zwergotter die kleinste Otterart. In kleinen Gruppen lebt er an Flüssen, Seen und der Küste Südostasiens. Aufgrund von Lebensraumverlust steht er als „gefährdet“ auf der Roten Liste. „Zwergotter haben recht kurze Krallen, weshalb sie auch Kurzkrallenotter genannt werden. Auf dem Speiseplan dieser tagaktiven Räuber stehen keine Fische, sondern Muscheln und Krebstiere. Die Jungtiere werden etwa drei Monate lang gesäugt“, so Tierpfleger Gerald Schachermair. Das Geschlecht der Drillinge ist noch nicht bekannt. In Schönbrunn sind die Zwergotter im Regenwaldhaus zu finden. Vor zwei Jahren wurde der Uferbereich ihrer Anlage von den Lehrlingen des Zoos im Zuge einer Projektarbeit neu gestaltet. Außerdem wurde eine neue Höhle gebaut, die ihrem Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit sichtlich gerecht wird.

Opel-Zoo Kronberg 12.07.2018
Forschung bei Erdmännchen und Elefanten – Öffentliche Führungen im Juli im Opel-Zoo
Wie jeden Monat finden im Opel-Zoo im Juli zwei Öffentliche Führungen statt: Am Samstag, den 21. Juli geht es zu den Erdmännchen und ihrem Nachwuchs. Dort berichtet Biologin Jennifer Gübert, welche Forschungsarbeiten zurzeit bei den beliebten Erdmännchen durchgeführt werden. Dabei geht sie besonders auf das Verhalten und die Kommunikation innerhalb der Gruppe während der Aufzucht der Jungtiere ein. Die Ende Mai geborenen Jungtiere sind derzeit von den Zoobesuchern gut zu beobachten.
Am Samstag, dem 28. Juli geht es um die ebenfalls äußerst beliebten „Grauen Riesen der Savanne“. Zoopädagogin Christine Henkel stellt dabei die Afrikanischen Elefanten Aruba, Zimba und Jungbulle Tamo vor. Sie wird auch über die Elefanten im Allgemeinen berichten und erläutern, wie es um die Artgenossen in der Savanne Afrikas steht.
Beide Führungen starten jeweils um 15 Uhr am Haupteingang. Sie sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zusätzlich bieten die Zoopädagogen im Opel-Zoo in den Sommerferien ein ganz besonderes Programm an: Jeden Dienstag gibt es um 11 Uhr eine Führung zu den Jungtieren, zu großen Tieren oder zu den Elefanten. Jeden Mittwoch lernen die Kinder von 10-13 Uhr in der „offenen Zooschule“ die Zoopädagogik kennen, können Exponate anschauen, basteln und malen. Jeden Donnerstag kann man in der Zeit von 10-13 Uhr den Streichelzoo-Führerschein absolvieren und dabei erfahren, was man im Umgang mit den Tieren des Streichelzoos beachten muss.

Zoo Hannover 12.07.2018
Versteckspiel im Bambus
Neues Leoparden-Weibchen im Erlebnis-Zoo schleicht sich in sein Reich. Sie ist klein, zierlich und noch ein wenig schüchtern – aber schon perfekt im Versteckspiel. Wer das neue Chinesische Leopardenweibchen in seinem Reich im Erlebnis-Zoo Hannover entdecken möchte, braucht gute Augen und Geduld. Geschickt nutzt die Leopardin das Licht- und Schattenspiel in dem mit Bambus bewachsenen Gehege, um dank ihres gefleckten Felles nahezu unsichtbar zu sein. Vor zwei Monaten kam das jetzt 21 Monate junge Leopardenweibchen aus dem Zoo Thoiry, Frankreich, nach Hannover und hat sich viel Zeit gelassen, zunächst ihr Reich hinter den Kulissen und ihre neuen Tierpfleger kennenzulernen. Als sie sich dort selbstsicher fauchend zeigte, wurde der Schieber zum Außengehege geöffnet, in dem dichter Bambus, Klettergerüste, hoch gelegene Ruheplätze und ein sprudelnder Brunnen auf das junge Weibchen warten. Seit einigen Tagen kann „Cleopatra“, wie die elegante Katze von ihren Pflegern getauft wurde, jeden Tag selbst entscheiden, ob sie lieber drinnen oder draußen herumschleichen möchte. „Meistens entscheidet sie sich für draußen“, meint Tierpfleger Jens Kietzmann, „auch wenn man sie da nicht immer gleich sieht“. Ihr zukünftiger Partner „Julius“ hat seine „Cleo“ dagegen sofort entdeckt. Am Sichtgitter zwischen den Gehegen haben die beiden freundlich Kontakt aufgenommen. „Julius guckt jetzt morgens sogar immer erst nach Cleopatra, anstatt sich wie sonst gleich auf sein Futter zu stürzen.“ Und auch Cleo zeigt keinerlei Scheu vor dem deutlich größeren Kater. „Eigentlich hieß die Katze ‚Jilin‘, aber als wir die beiden gesehen haben, fanden wir, dass zu einem Julius eine Cleopatra gehört“, schmunzeln die Tierpfleger. Bis Cleopatra das Gehege mit Julius teilt, wird allerdings noch viel Zeit vergehen. Erst einmal muss sie ihr neues Reich bis in jeden Winkel erschlichen und erklettert haben und sich richtig zuhause fühlen. Wenn das junge Weibchen dann zum ersten Mal rollig wird und in Julius mehr sieht, als einen interessanten Nachbarn, wird der nächste Schritt zum vorsichtigen Kennenlernen eingeleitet. Cleo ist auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Chinesische Leoparden nach Hannover gezogen, um hier mit ihrem Partner Julius – wenn die beiden sich denn gut riechen können – zum Erhalt ihrer bedrohten Art beizutragen. Weltweit zählt das EEP des China-Leoparden weniger als 100 Tiere in Zoos. Der Chinesische Leopard ist eine Unterart der Leoparden, deren Bestände in der freien Wildbahn aufgrund veränderter Lebensbedingungen und Bejagung stark bedroht sind.

Serengeti-Park Hodenhagen 12.07.2018
Elefantenkuh Bibi hat ihr Kalb verloren
Im Serengeti-Park Hodenhagen hat die 33-jährige Elefantenkuh Bibi ihr Kalb verloren. Der kleine Bulle ist etwa im 15. Monat der Trächtigkeit am Samstag (07.07.2018) tot geboren. Die reguläre Tragzeit bei Afrikanischen Elefanten beträgt rund 22 Monate. Welche Ursache zum Abbruch der Schwangerschaft geführt hat, ist noch unklar. Derzeit befindet sich das männliche Kalb zur Untersuchung in der Pathologie. Bibi war am 16. November 2017 bereits trächtig aus dem Zoo Halle in den Serengeti-Park Hodenhagen gezogen. In Halle hatte sie zwei Mal direkt nach der Geburt ihr Jungtier getötet. Darüber hinaus hatte sie Schwierigkeiten, sich in der dort bestehenden Herdenstruktur zurechtzufinden. Bibi, so waren sich die Pfleger und Zuchtbuchführer sicher, benötigte dringend eine Herde, in der mehrere ältere und erfahrene Kühe in einer gefestigten Struktur zusammenleben. Nur so könnte sie sich erfolgreich in eine soziale Familienstruktur einleben und dann auch eigene Jungtiere großziehen. Die Eingewöhnung von Bibi in Hodenhagen verlief völlig problemlos und überraschend schnell. So war sie schon nach kurzer Zeit im direkten Kontakt zu den Leitkühen Veri (*1986) und Umtali (*1985) sowie dem Elefantenmädchen Nelly (*2009 – Veris Tochter). Auch im Umgang mit dem Jungbullen Jumanee (*2007) ist Bibi sehr entspannt. Bibi zeigt sich im Serengeti-Park als durchweg umgänglicher, offener aber durchaus sensibler Elefant. Sie arbeitet vom ersten Tag bis heute sehr gut mit den Pflegern zusammen. „Nach dieser erfolgreichen Eingewöhnung trifft uns und auch Bibi der Verlust ihres Kalbes besonders“, so Parkinhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe. Nach der Geburt am Samstag haben die Tierpfleger das tote Kalb zunächst noch einige Stunden bei Bibi gelassen, damit sie in Ruhe trauern konnte. Inzwischen geht es ihr den Umständen entsprechend gut und sie steht wieder mit der Herde zusammen. Trotz des unglücklichen Umstands ist der Serengeti-Park zuversichtlich für seine Zucht der Afrikanischen Elefanten. „Unser Bulle Tonga hat mit unseren Kühen schon zwei Mal erfolgreich Jungtiere gezeugt. Wir sind sicher, dass er in Zukunft gemeinsam mit unserem Neuzugang Bibi ebenfalls gesunde Nachkommen haben wird.“, so Dr. Sepe.

Zoo Duisburg 12.07.2018
Seltene Meerkatze im Zoo Duisburg geboren
Die Roloway-Meerkatze zählt zu den bedrohtesten Affenarten der Welt. Umso erfreulicher ist es, dass vor acht Tagen ein weiteres Roloway-Äffchen das Licht der Welt erblickt hat. Eine vierköpfige Roloway Familie kam vor knapp dreieinhalb Jahren vom Zoo Heidelberg an den Kaiserberg, um sich aktiv an dem Erhalt dieser schönen, aber leider fast ausgerotteten Meerkatzenart aus Westafrika zu beteiligen. Für Mutter MANOU ist es schon das fünfte Jungtier und schon das dritte in Duisburg geborene. Entsprechend routiniert und gelassen verhält sie sich bei der Aufzucht. Bereits wenige Stunden nach der Geburt zeigte sie sich wieder den Besuchern und lässt inzwischen auch die älteren Geschwister am neuen Familienmitglied teilhaben. In den ersten Wochen klammert sich das Jungtier fast ausschließlich an den Bauch der Mutter, bevor es später alleine seine Umgebung erkunden und Zoobesucher durch kecke Spielversuche begeistern wird. Roloway-Meerkatzen sind tagaktive Baumbewohner und leben in Haremsgruppen, die aus einem dominanten Männchen, mehreren Weibchen und deren Nachwuchs bestehen. Die Roloway-Meerkatzen zählen zu den seltensten Tieren in menschlicher Obhut weltweit. Sie stehen durch Bejagung und Rodung riesiger Waldflächen am Rande des Aussterbens. Die schönen, eleganten Tiere mit ihren langen weißen Bärten, dem schwarz-braun glänzenden Fell und den flinken Bewegungen kommen nur noch im Regenwald der östlichen Elfenbeinküste und dem westlichen Ghana vor. In den sumpfigen Waldresten im Grenzgebiet beider Länder konnte in den letzten Jahren durch die Arbeit des Artenschutzprojekts WAPCA (West African Primate Conservation Action) ein kleiner Bestand nachgewiesen werden. Es ist wahrscheinlich die größte Restpopulation dieser faszinierenden Affenart auf der Welt. Der Zoo Duisburg freut sich, dass das kleine Äffchen einen Teil zum Erhalt dieser faszinierenden Art beitragen kann.

Tiergarten Worms 12.07.2018
Freundeskreis des Tiergarten Worms e.V. freut sich mit dem Tiergarten über die Unicef-Tierpatenschaft für die Thüringer Waldziege „Cassandra“
Der Tiergarten in Worms freut sich über das seit 2011 bestehende private Engagement der Mitglieder der Unicef Arbeitsgruppe Worms. Gabriele Sthamer, Leiterin der Unicef-AG Worms, mit ihrer Stellvertreterin Dorothea Spille und den Mitgliedern Kirsten Brunner und Annemarie Gambs haben die Patenschaft für die Thüringer Waldziegen verlängert. Die vier ehrenamtlichen Mitglieder finanzieren diese Tierpatenschaft privat für die Unicef in Worms. Michaela Schmitt, stellvertretende Geschäftsführerin des Freundeskreis Tiergarten Worms e.V., überreichte die Patenurkunde und gratulierte der kleinen Unicef Delegation, bevor es in Begleitung der Tiergartenmitarbeiter Jessica Michel und Auszubildenden Laura Hain in das Gehege ging. „Cassandra“, die sich mit ihren knapp 8 Wochen noch etwas schüchtern präsentierte, konnte von ihren Besuchern aus nächster Nähe in Augenschein genommen werden. Spätestens beim Streicheln und Füttern des Zickleins war es um die Paten geschehen, Cassandra eroberte ihre Herzen im Sturm. Die Auswahl möglicher Patenschaften im Tiergarten, die durch den Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. vergeben werden, reichen vom exotischen Pantherchamäleon bis hin zum Damwild. Bei den Unicef-Mitgliedern waren es aber die Ziegen, die von Anfang an, in den Fokus rückten. Dorothea Spille erläutert dies: „Die Wahl fiel gleich auf die Ziege, die auch über eine wunderbare Symbolik für unsere Arbeit bei Unicef verfügt. Eines der großen Anliegen vom international tätigen Kinderhilfswerk Unicef ist es nämlich, dass Mädchen und Jungen überall auf der Welt gesund und sicher groß werden.“ Dabei ist die Ziege gerade in entlegenen Regionen ein wichtiger Garant dafür: So sei sie nicht nur sehr genügsam und äußerst anpassungsfähig, sondern könne gar Lebensretter sein, wenn nach langanhaltender Dürre oder Krankheit Ersatz für fehlende Muttermilch gesucht wird. Nicht überall auf der Welt könne man auf saubere Trinkwasservorräte zurückgreifen, um Ersatzmilch anzurühren, so Spille. Da bleibe als Substitut die Ziegenmilch, die anders als die Kuhmilch, selbst von Neugeborenen sehr gut vertragen wird. Und so ergänzt Spille, sei die Ziege das ideale Patentier für sie und ihre drei Kolleginnen. Bereits jetzt freuen sich die Mitglieder der Unicef-AG auf ein baldiges Wiedersehen mit „Cassandra“ und bedankten sich bei Michaela Schmitt herzlich für die gelungene Zusammenarbeit und die Einladung zum bald stattfinden Patentag am 18. August. Informationen zu einer Patenschaft im Tiergarten Worms erhalten Sie beim Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. unter Interesse an einer Patenschaft? www.tiergarten-worms.de/tiergarten/Besucherservice/Patenschaften.php

Tierpark Nordhorn 11.07.2018
Großes Sommerfest im Tierpark Nordhorn – Samstagabendprogramm mit der bekannten Band „6-Zylinder“ und buntem Rahmenprogramm
Einen lauen Sommerabend mit einem vielfältigen Programm in ganz besonderer Atmosphäre genießen – dazu lädt der Tierpark in diesem Jahr am Samstag, den 21. Juli, ein. Beim großen traditionellen Sommerfest rund um den historischen Vechtehof sorgt eine Vielzahl von Akteuren von 18 bis 23 Uhr für viel Abwechslung. Bei Cocktails und vielen kulinarischen Leckereien sorgen verschiedene Programmpunkte auf der Festbühne für Stimmung pur. Der Eintritt beträgt ab 18 Uhr 2 Euro pro Person. Jahreskarten sind natürlich gültig. Auf der Bühne auf der Veranstaltungswiese wird die bekannte A-cappella-Band „6- Zylinder“ dem Publikum ihr aktuelles Programm „Jetzt auch konisch!“ präsentieren. In rasantem Genre-Switch zwischen Rock`n Roll, Country, Blues, Jazz, Funk Schlager und Pop geht es dabei hochtourig durch die Welt der Hits. Mitreissende Songs, schöne Balladen (Adele, The Script, Soulsister) im gekonnten Wechselspiel mit gepflegtem Blödsinn zeichnen die Band und ihr neues Programm aus. Für die jüngeren Zuschauer sind die Auftritt von Clown „Härr Georg“ sicherlich ein Highlight. Die Gruppe „Trommelzauber“ wird mit einem interaktiven Programm alle Zuschauer begeistern und zum Mitmachen animieren! Die Acts auf der Bühne und auf der restlichen Fläche werden die jüngeren und erwachsenen Zuschauer begeistern! Beliebte Programmpunkte wie das alljährliche Stockbrotbacken des Fördervereins des Tierparks dürfen dabei auch in diesem Jahr nicht fehlen. Am großen Lagerfeuer ist jeder eingeladen sein eigenes Stockbrot zu backen. An verschiedenen Verkaufsständen werden darüber hinaus viele handgemachte Produkte angeboten. An der Bastelstation und der XXL Hüpfburg können die Kinder nach Herzenslust toben. Die Tierparkgastronomie verkauft den ganzen Abend lang auf dem Veranstaltungsgelände herzhafte und süße Leckereien, während nebenan die Zoobegleiter über die spannende pädagogische Arbeit im Familienzoo und natürlich auch über die Zooschule informieren. Bei kurzen, kostenlosen Rundgängen mit den Zoobegleitern kann man deren Arbeit auch in der Praxis kennen lernen. Vorbeischauen lohnt sich also!

Zoo Salzburg 11.07.2018
Nachwuchs bei den Alpensteinböcken im Zoo Salzburg
Am 10. Juni kam heuer der jüngste Alpensteinbock-Nachwuchs im Zoo Salzburg zur Welt. Zwei weitere Jungtiere – ein Männchen und ein Weibchen – haben Ende Mai das Licht der Welt erblickt. Kindergarten – Nach einer Tragzeit von rund 6 Monaten bringen Steinbock-Geißen ihren Nachwuchs zur Welt. Schon wenige Stunden nach der Geburt folgen die Kleinen ihren Müttern trittsicher ins felsige Gelände. Die lebhaften Jungtiere spielen derzeit gemeinsam im „Steinbock-Kindergarten“. Akrobatische Sprünge und harmlose Rangeleien im Felsen stehen an der Tagesordnung. Die geduldigen Weibchen lassen ihren Nachwuchs kaum aus den Augen. Beinahe ausgestorben – Vor über 100 Jahren stand es schlecht um den Fortbestand des Alpensteinbocks. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts existierte nur mehr eine kleine Restkolonie im italienischen Aostatal in der Region um den Gran Paradiso. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner berichtet: „Seit Jahrzehnten stellt die internationale Zoogemeinschaft Alpensteinböcke für Bestandsauffrischungen in verschiedenen Alpenregionen zur Verfügung. Auch der Zoo Salzburg hat in den vergangenen Jahren 33 Tiere für verschiedene Projekte in den Alpen zur Verfügung gestellt.“

Tierpark München Hellabrunn 11.07.2018
Faultier-Nachwuchs in Hellabrunn
Man muss schon etwas Glück haben, um das kleine Jungtier mit den braunen Knopfaugen zu entdecken: Hoch oben im Baum mitten im Nashornhaus kuschelt es sich ganz geschützt an Faultier-Mama Maya – es ist ihr erster Nachwuchs. Vater ist das 26-jährige Faultier-Männchen Heinz. Seit wenigen Wochen gibt es nach vier Jahren wieder Nachwuchs bei den Hellabrunner Zweifinger-Faultieren. Das Jungtier, welches am 18. Juni 2018 geboren wurde, ist allerdings nicht leicht zu finden: Oft liegt es ganz dicht an Mamas Bauch gekuschelt und schläft – wie bei Faultieren üblich. Denn die ursprünglich in Mittel- und Südamerika heimischen Tiere schlafen in der Regel zwischen 15 und 20 Stunden am Tag. Bedenkt man, dass Faultiere bis zu 40 Jahre alt werden können, verschlafen sie knapp 34 Jahre ihres Lebens. Sind die Hellabrunner Faultiere jedoch aktiv, können die Besucher auch einen Blick auf das Jungtier erhaschen – denn es wird von Tag zu Tag lebendiger. Mit rund fünf Wochen nimmt es zum Teil schon feste Nahrung zu sich und mit drei bis fünf Monaten wird es sich dann auch selbstständig in seiner Umgebung bewegen. In der Natur leben Faultiere etwa ein bis zwei Jahre bei ihren Eltern. Die Weibchen werden bereits mit drei Jahren geschlechtsreif, die Männchen erst mit vier bis fünf Jahren. Ob das Hellabrunner Faultier-Baby ein Weibchen oder ein Männchen ist, steht noch nicht fest. „Die Geschlechtsbestimmung bei Faultieren ist an äußerlichen Merkmalen kaum festzumachen. So wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir das Geschlecht des Jungtieres wissen“, erklärt der zuständige Kurator für Faultiere in Hellabrunn, Carsten Zehrer. Dementsprechend gibt es auch noch keinen Namen für den Nachwuchs. Zweifinger-Faultiere sind Bewohner der Regenwälder und leiden, wie viele andere Tiere und Pflanzen, an deren Abholzung und dem damit verbundenen Verlust ihres Lebensraumes. Zwar ist die Lebensweise von Faultieren nur unzureichend erforscht, jedoch weiß man, dass sie nahezu ihr gesamtes Leben an Ästen hängend in Bäumen verbringen. Faultiere sind Energiesparer – aufgrund des geringen Nährwerts ihrer Nahrung bewegen sie sich nur sehr langsam und sehr wenig. Allerdings sind Faultiere gute Schwimmer, sofern sie einmal mit Wasser in Berührung kommen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Säugetieren, die ihren Scheitel auf dem Kopf oder Rücken tragen, haben Faultiere diesen auf dem Bauch. Da sie meistens kopfüber an Ästen hängen, läuft so bei Regen das Wasser besser ab. Die Kindererziehung ist bei Faultieren Aufgabe der Mutter, jedoch muss das männliche Tier nicht vom Nachwuchs getrennt werden. So können die Besucher die gesamte Faultier-Familie jederzeit im Nashornhaus besuchen.

Zoo Wuppertal 11.07.2018
Grundsteinlegung für Aralandia
in zwei Tagen wird ein weiterer Meilenstein beim Projekt ARALANDIA im Grünen Zoo Wuppertal er-reicht. Am kommenden Freitag, 13. Juli, findet um 9.30 Uhr in Anwesenheit und mit Unterstützung von Oberbürgermeister Andreas Mucke die Grundsteinlegung für ARALANDIA statt. Neben den Mitgliedern des Zoo-Vereins sind auch die zahlreichen Netzpa-ten eingeladen, sich an diesem herausragenden Projekt des Zoo-Vereins inzwischen beteiligen. ARALANDIA ist mit einem Kostenumfang von über 5 Mio. Euro das bislang größte Projekt des Zoo-Vereins in seiner über 60-jährigen Geschichte. Aus der Absicht, die veraltete Papageienhaltung des Grünen Zoos zu modernisieren, hat sich im Laufe der Zeit durch ein weg-weisendes Konzept für die Ex-Situ-Erhaltung von stark bedrohten Aras ein Projekt mit euro-päischer Tragweite für Zoologische Gärten entwickelt. Nach dem umfangreichen Planungs- und Genehmigungsverfahren findet nun die Umsetzung durch die vereinseigene Zoo-Service Wuppertal GmbH in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Schäfer & Mirek statt. Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gange, die ersten Grundleitungen und Schächte wurden bereits verlegt und die Bodenplatte des Besucherzentrums wird in Kürze hergerichtet. Sehr gute Resonanz erfährt indessen die vom Zoo-Verein ins Leben gerufene „Aktion Netz-paten“. Dabei können interessierte Privatpersonen, Firmen oder andere Institutionen symbo-lisch die Patenschaft für ein Stück des Netzes, das die Freiflugvoliere überspannen wird, übernehmen. Fast 200 Netzpaten in den Kategorien „Standard“, „Bronze“, „Silber“, „Gold“ und „Diamant“ haben bereits die Gelegenheit ergriffen, das Projekt ARALANDIA auf diese Weise zu unterstützen.

Zoo Augsburg 11.07.2018
Wildkräuterführung im Zoo Augsburg
Am Mittwoch, den 18. Juli um 18 Uhr findet die nächste Wildkräuterführung im Zoo Augsburg statt. Zusammen mit dem Kräuterpädagogen und Zoobegleiter André Heichel begibt man sich vorbei an wilden Tieren auf der Suche nach wilden Kräutern. Dabei erfährt man Interessantes zur Bestimmung, Geschichte, Wirkung und Verwendung heimischer Wildkräuter.

Zoo Berlin 10.07.2018
Happy Birthday, Meng Meng – Am 10. Juli feiert Meng Meng ihren 5. Geburtstag
Mit einer dreistöckigen Geburtstagstorte wurde heute der 5. Geburtstag von Panda-Dame Meng Meng im Zoo Berlin gebührend gefeiert. Das Geburtstagsgeschenk war eine köstliche Eistorte mit Roter Bete und Süßkartoffel – verziert mit Apfelherzen. Die Kerzen haben die Tierpfleger und Azubis liebevoll aus Bambus und Möhrchen geschnitzt. Als erstes plünderte die Panda-Dame die Dekoration und naschte an den Möhren und Äpfeln. Dann wurde die dreistöckige Torte genauestens untersucht und auseinandergenommen. Zum Schluss schleckte Meng Meng genüsslich am Eis. Bereits im Februar bei den Panda Awards wurde Meng Meng von Panda-Fans aus der ganzen Welt zum „Beliebtester Panda außerhalb Chinas“ gewählt. Das Panda-Weibchen, welches an seinem runden Gesicht und der kurzen Schnauze zu erkennen ist, ist nicht nur durch ihren Rückwärtslauf weltweit ein richtiger Star. Die muntere Bärin wurde am 10. Juli 2013 in Chengdu geboren. Ihre Mutter heißt Er Yatou, ihr Vater ist Yong Yong. „Unsere kleine Meng Meng weiß genau, was sie will. Mit dieser Charakterstärke hat sie sich in kürzester Zeit nicht nur unsere Herzen, sondern auch in die Panda-Fans weltweit erobert“, weiß Revierleiter Norbert Zahmel. „Nun freuen wir uns auf Sonntag, denn da feiert auch unser entspannter Panda-Mann Jiao Qing seinen Geburtstag. Am 15. Juli wird er acht Jahre alt. Natürlich haben wir auch für ihn eine Eistorte vorbereitet.“ „Mit dem 5. Geburtstag ist Meng Meng zu einer jungen Dame herangereift, sodass wir im nächsten Frühjahr erstmals auf schwarz-weißen Nachwuchs hoffen. Das erste Panda-Baby Deutschlands wäre eine riesige Sensation. Ob, wann und wie die beiden sich das erste Mal näherkommen, entscheiden wir im nächsten Jahr gemeinsam mit den Kollegen aus China“, berichtet Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Über alle Panda-Neuigkeiten berichtet der Zoo Berlin auf seinem Panda-Blog: www.zoo-berlin.de/panda-blog

Zoo Magdeburg 10.07.2018
Kindersegen beim Wappentier des Zoo Magdeburg: Karpatenluchs-Zwillinge
Mit der nötigen Vorsicht und immer in Sichtweite der Mutter, aber mit einer großen Portion Neugier erkunden jetzt die jüngsten Sprösslinge des Karpatenluchses ihr weiträumiges, reich strukturiertes Gehege. Bereits seit den 50er Jahren ist der Luchs das Wappentier des Zoos. Zwar hat sich das Luchslogo viermal im Laufe der Zeit etwas gewandelt, aber es besteht bis heute. Das Wappentier des Zoos, der Karpatenluchs, bekam am 16. Mai 2018 Zwillinge. Als Nesthocker haben die Luchse erst nach gut sechs Wochen ihre Wurfbox verlassen und die ersten Schritte nach draußen gewagt. Mittlerweile sind die jungen Katzen gut auf der Außenanlage zu beobachten, besonders die ausgelassenen Spieleinlagen begeistern jetzt die Zoobesucher. Um die Aufzucht kümmern sich Mutter Sedmicka und Vater Viorel gemeinsam – in der Natur eher ungewöhnlich bei dieser Katzenart. Welche Zootiere aktuell ebenfalls Nachwuchs haben, finden Sie unter: https://www.zoo-magdeburg.de/tiere/tiere-nachzuchten

Tiergarten Schönbrunn Wien 10.07.2018
Die Roten Pandas sind zurück!
Zwei Monate lang wurde das Gehege der Roten Pandas im Tiergarten Schönbrunn umgestaltet. Nun ist alles fertig, und die Tiere konnten gestern einziehen. Der gepflasterte Besucherweg, der die Anlage umgeben hatte, wurde abgetragen und die Grenzen des Geheges nach außen verschoben. „Die Anlage ist nun mit 166 Quadratmetern um 64 Quadratmeter größer als vor dem Umbau. Durch den Platzgewinn konnte das Klettergerüst erweitert werden. Das Gehege wurde auch neu bepflanzt. Rote Pandas schätzen vor allem im heißen Sommer schattige Plätze und können sich zwischen den Blättern auch zurückziehen“, erklärt Eveline Dungl, Zoologische Abteilungsleiterin. Kein Wunder, die Heimat dieser scheuen Tiere sind Berghänge im östlichen Himalaya-Gebiet und Südwesten Chinas. Im Tiergarten lebt ein Pärchen dieser grazilen Tiere. Dungl: „Das Weibchen Mahalia, das letzte Woche 10 Jahre alt geworden ist, ist unseren Besucherinnen und Besuchern natürlich gut bekannt. Das junge Männchen Manjul hingegen ist kurz vor den Umbauarbeiten zu uns gekommen und direkt in ein Ausweichquartier hinter den Kulissen eingezogen. Manjul können die Besucher somit nun zum ersten Mal sehen.“ In zwei Transportkisten wurden Mahalia und Manjul in ihr Gehege übersiedelt. Mahalia hat ihr altes, neues Zuhause gleich wieder erkannt. „Mahalia ist aus der Kiste hinaus und hat gleich gemerkt: ‚Hey, die Anlage kenn ich, echt super‘“, schildert Tierpflegerin Nicole Samek Mahalias Einzug. Weitaus zaghafter als seine Artgenossin verhielt sich Manjul. Samek: „Der kleine Prinz hat etwas gezögert beim Rauslassen, aber ist dann auch gleich hinauf aufs Klettergerüst und hat sich die Anlage angesehen“, freut sich Samek. Manjul, nepalesisch für „der Hübsche“, kam vor etwa drei Monaten auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) aus dem italienischen Zoo Parco Faunistico La Torbiera. Mahalia und Manjul hatten im Ausweichquartier Zeit, sich in Ruhe kennenzulernen und verstehen sich gut. Bleibt zu hoffen, dass die beiden auch für Nachwuchs sorgen. Denn im Freiland leben nur noch rund 10.000 Rote Pandas. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützt das Red Panda Network, das sich um ihren Schutz bemüht, finanziell.

Tiergarten Nürnberg 09.07.2018
Löwin Keera im Tiergarten gestorben
Die Verantwortlichen im Tiergarten der Stadt Nürnberg mussten am heutigen Montag, 9. Juli 2018, das Asiatische Löwenweibchen Keera aufgrund starker, altersbedingter Gebrechen und Bewegungsstörungen einschläfern. Mit dem stattlichen Alter von 19 Jahren war sie die derzeit zweitälteste Löwin innerhalb des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Keera wurde am 9. Mai 1999 im Dudley Zoo in Großbritannien geboren und kam zusammen mit ihrem Lebensgefährten Thar am 24. Januar 2002 nach Nürnberg. Das Paar zog 2006 zwei Jungtiere auf. Während der Umbauphase des Raubtierhauses im Tiergarten Nürnberg wurde die gesamte Löwenfamilie von April 2007 bis März 2009 im Tierpark Berlin untergebracht. Am 23. Mai 2009 kamen Thar und Keera zurück nach Nürnberg. Keeras Partner Thar starb bereits zu Beginn dieses Jahres am 26. Februar 2018. Er kam am 2. November 1999 im Cotswold Wildlife Park in Burford, Großbritannien, zur Welt. Mit 18 Jahren und vier Monaten gehörte der betagte Asiatische Löwe zu den ältesten Vertretern seiner Tierart. Bereits seit dem 4. Mai 2018 hält der Tiergarten eine junge, im Mai 2016 in Aalborg geborene Asiatische Löwin. Aarany wurde durch das EEP aus dem dänischen Zoo Aalborg nach Nürnberg vermittelt. Sie gilt als genetisch sehr wertvolles Weibchen und wurde vom EEP unbedingt für die Zucht an den Tiergarten empfohlen. Momentan wartet der Tiergarten auf einen neuen Löwenmann, der in nächster Zeit nach Nürnberg kommen soll.

Zoo Landau in der Pfalz 09.07.2018
„Zuchtprogramme und Reisevorbereitungen – modernes Tiermanagement im Zoo“ – Öffentliche Zooführung mit Zoologin Dr. Christina Schubert am 22. Juli 2018, 11 Uhr
Am 22. Juli um 11 Uhr findet die nächste der monatlich einmal stattfindenden öffentlichen Sonntagsführungen im Zoo Landau in der Pfalz statt. Im Rahmen dieser Führungen möchte die Zooleitung den Besucherinnen und Besuchern einen besonderen Einblick in die vielfältigen Aufgaben eines modernen Zoos geben, und bei der nächsten Veranstaltung steht das Thema „Zuchtprogramme und Reisevorbereitungen“ auf dem Programm. Zoologin Dr. Christina Schubert wird auf ihrem etwa eineinhalbstündigen Rundgang durch den Zoo anhand vieler Beispiele erklären, wie ein Tiertransport im Rahmen eines koordinierten Zuchtprogramms von der Planung bis zur Durchführung abläuft und dabei Fragen aufgreifen, die häufig von Besuchern gestellt werden. Zum Beispiel solche wie: Wie kriegt man eigentlich einen Sibirischen Tiger in eine Transportkiste, woher bekommt der Zoo neue Tiere, was kosten diese und was passiert mit den eigenen Nachzuchten, die den Zoo verlassen müssen? Selbstverständlich ist es im Verlauf der Führung auch möglich, die eigenen Fragen an die Zoologin zu stellen. Außerdem ist auch ein kleiner Blick hinter die Kulissen mit einer Demonstration des Blasrohrschießens geplant.

Zoo Wuppertal 09.07.2018
Besucherrekord beim Kinderfest
über einen neuen Besucherrekord beim diesjährigen Kinderfest können sich der Grüne Zoo Wuppertal und die Westdeutsche Zeitung freuen. Über 12.000 Gäste konnten am vergangenen Freitag im Grünen Zoo begrüßt werden. Dies ist die höchste Besucherzahl, die in den letzten 18 Jahren bei einem Kinderfest erreicht wurde. Der Grüne Zoo und die WZ richten seit 2001 gemeinsam das Kinderfest im Zoo aus. In den nun bald anstehenden Sommerferien hofft der Grüne Zoo auf weiterhin gute Besucherzahlen. Bei zahlreichen tierischen Bewohnern des Grünen Zoos hat es in den vergangenen Wochen Nach-wuchs gegeben, die es zu entdecken gibt. Die erst im vergangenen Jahr eröffneten Anlagen wie die Schneeleopardenanlage oder die Waldanlage für Milus (Davidshirsche) sowie die WupperDüne in der Arena am Kinderspielplatz haben ihre ersten Betriebsmonate hinter sich, ein Besuch lohnt sich auch hier. Auch JuniorZoo oder Wasserspielplatz dürften für so manchen Gast noch neu sein, ebenso wie einige Umgestaltungen z.B. im Affenhaus (Klammeraffenanlage) oder im ehemaligen Großkatzenhaus (Besucherbereich). Wie in jedem Jahr bietet der Grüne Zoo darüber hinaus in den Ferien auch ein attraktives Veranstal-tungsprogramm mit Kinderferienführungen, Abendführungen und Blicken hinter die Kulissen sowie einem Mitmachprogramm für Kinder jeden Dienstagnachmittag im Blumenrondell. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist im Zoo erhältlich, alle Termine sind auch im Internet unter www.zoo-wuppertal.de abrufbar.

Zoo Leipzig 09.07.2018
Unter Wellensittichen – Begehbare Voliere im Zoo Leipzig eröffnet
Tschilp, tschilp, tschilp – munteres Vogelgezwitscher im Gründer-Garten des Zoo Leipzig: Heute Vormittag ist zwischen Koala-Haus und Entdeckerhaus Arche die Wellensittich-Oase eröffnet worden. Zoodirektor Jörg Junhold und sechs Kinder aus Leipzig, Halle und Umgebung haben gemeinsam die begehbare neue Voliere als erste Besucher eingeweiht. In den vergangenen sechs Wochen wurde die 100 qm große Fläche in das neue Gehege verwandelt. 150 qm Dachnetz überspannen das neue Zuhause von derzeit 35 Wellensittichen, die durch Zucht und Neuzugänge künftig zu einem noch größeren Schwarm anwachsen sollen. Die Mehrzahl von ihnen sind grüne Wellensittiche – die Naturform der australischen Vogelart, die nun in unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Koalas Oobi-Ooobi und Tinaroo den Gründer-Garten belebt und direkt neben dem beliebten Springbrunnen für ein weiteres Highlight und Tiererlebnis sorgt. Neuzugang Tinaroo, der Neuzugang aus Frankreich, lebt sich seit Freitag gut in Leipzig ein. „Er frisst eigentlich alle Eukalyptus-Arten, die man ihm anbietet und ist auch tagsüber aktiv“, sagt Tierpfleger Philipp Hünemeyer. Neben den beiden Neuigkeiten Koala Tinaroo und Wellensittich-Oase im Gründer-Garten können die Besucher im Abenteuer-Sommer des Zoo Leipzig auch die neue Erlebniswelt Südamerika erleben. Dort erkunden inzwischen auch Nasenbär Hugo und Ameisenbärin Bardana die Außengehege, während sich beispielsweise Capybaras, Pekaris und Guanakos bereits heimisch fühlen.

Zoo Hannover 09.07.2018
Wildes Wissen: Zoo-Docs im Einsatz – Neue wissenschaftliche Vortragsreihe im Erlebnis-Zoo Hannover
In diesem Sommer geht es im Erlebnis-Zoo Hannover um wildes Wissen! An insgesamt fünf Terminen berichten die Zoologen und Tierärzte des Zoos über Artenschutz, Tiertransporte sowie die Aufgaben und Herausforderungen der modernen Zoos. Am Donnerstag, 12. Juli, erzählt Zoo-Tierarzt Dr. Viktor Molnár von seinem Alltag zwischen Patienten mit Fell, Schuppen und Federn. Was gar nicht so leicht ist, denn den typischen „Alltag“ gibt es nicht. Bei über 2.000 Tieren aus 173 Arten bringt jeder Tag Überraschungen. „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich“, so der Zoo-Doc, man möge sich aber von der romantischen Vorstellung verabschieden, ein Zootierarzt kuschele viel mit den exotischen Tieren – im Gegenteil: Ausgerechnet der helfende Arzt ist im Tierreich oft der am wenigsten gern gesehene Zweibeiner. In dem mit zahlreichen Bildern unterstützten Vortrag berichtet Viktor Molnár von seinen kooperativen und weniger freundlichen Patienten, von den Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie, von Behandlungen und Operationen, von Plastikflaschen und Schlaf-Strümpfen, und warum ein Zootierarzt trotz bester Vorbereitung stets flexibel und kreativ sein muss – und immer ein Handy mit unzähligen gespeicherten Nummern mit sich führt. Die Vorträge an jedem zweiten Donnerstag bis Ende August sind im Zoo-Eintrittspreis enthalten. Der Zoo öffnet im Sommer beim „Late-Zoo“ jeden Donnerstag bis 22 Uhr. Mit einem freiwilligen Artenschutz-Euro können Zuhörer der neuen Vortragsreihe die Artenschutzprojekte des Zoos unterstützen.

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