Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 27.09.2019
„Sesam, öffne dich!“ am Sonntag, 6. Oktober 2019 – Auf Entdeckungstour hinter die Kulissen des Zoo Heidelberg
„Sesam, öffne Dich!“ heißt es dieses Jahr wieder im Zoo Heidelberg. Am Sonntag, den 6. Oktober 2019 sind Zoobesucher herzlich eingeladen, hinter sonst geschlossene Türen und Tore zu blicken. Von 10-17 Uhr erfahren große und kleine Zoofreunde viel über den Zooalltag und die Aufgaben eines Zoologischen Gartens zu erfahren. Kommentierte Fütterungen, Führungen durch ausgewählte Tierhäuser oder Mitmachaktionen laden zum Entdecken ein. Wie viel Fleisch frisst ein Löwe? Womit kann man Waschbären beschäftigen? Wie kühl ist es im großen Kühlhaus? Wo schlafen die Elefanten? Sonderführungen durch das große Elefantenhaus, die Futterküche der Fasanerie und das Kühlhaus auf dem Wirtschaftshof bieten Einblicke in die besonderen Arbeitsbereiche der Zootierpfleger. Bei Gesprächen mit dem Zoo-Team erfahren die Besucher interessante Details zu den Tieren. Sie geben Auskunft über die Pflege der unterschiedlichen Tierarten oder erklären, was Zootiere fressen. Ein besonderes Highlight ist der Rundgang durch das Elefantenhaus: Dort, wo normalerweise die jungen Asiatischen Elefantenbullen Tarak, Ludwig und Yadanar fressen, schlafen, trainieren oder spielen, dürfen sich die Besucher aufhalten und die Anlage aus „Elefanten-Sicht“ erkunden. An einigen Stationen ist Mitmachen angesagt: Am Waschbär-Gehege, bei den Rhesusaffen und bei den Schweinen basteln Besucher Beschäftigungsfutter für die Tiere. Tierspielzeug aus unterschiedlichen Materialien, bestückt mit Leckereien, sorgt bei den Zootieren für anregende Abwechslung im Gehege. Am Zoomobil heißt es fühlen, tasten und rätseln: Hier können die Gäste spielerisch ihr Wissen über die Zootiere testen und vergrößern. Die Zooschule Heidelberg und das Explo Heidelberg informieren über die zahlreichen Workshops und Rundgänge, bei denen Kinder ebenso wie Erwachsene, Schulklassen und Gruppen das ganze Jahr über mehr rund Tiere, Natur und Technik erfahren können. Übrigens: Für die Angebote während der Veranstaltung „Sesam, öffne Dich!“ entstehen keine Zusatzkosten. Alle Führungen und Aktionen sind bereits im Zooeintritt enthalten und werden zusätzlich zu den regulären Fütterungen und Tierpräsentationen angeboten.

Zoo Berlin | Aquarium Berlin | Tierpark Berlin 27.09.2019
Tapetenwechsel für Schwergewichte – Panzernashörner aus dem Tierpark sind in den Zoo Berlin gezogen
Leise schnaubend macht sich Panzernashorn-Dame Betty (24) mit ihrer neuen Umgebung vertraut, ihr Sohn Karl (1) bleibt dabei immer in ihrer Nähe. In Vorbereitung für den Umbau des Dickhäuterhauses im Tierpark sind die beiden Schwergewichte heute aus dem Tierpark in den Zoo Berlin gezogen. Im Zuge des Baus einer großzügigen afrikanischen Savannenlandschaft werden im kommenden Jahr erste bauvorbereitende Maßnahmen beginnen. Dafür müssen die aktuellen Bewohner des Dickhäuterhauses in den kommenden Monaten schrittweise in andere zoologische Einrichtungen ziehen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere beiden charismatische Schwergewichte Betty und Karl die Nashornanlagen bei uns im Zoo beziehen“, verkündet Tierarzt und Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Im Zuge des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) ist für Betty und Karl ein Einzug in die zukünftig entstehende Nashorn-Pagode vorgesehen. Schon bald werden im Zoo Berlin Bagger und Kräne für moderne und naturnahe Anlagen für die Nashörner zum Einsatz kommen: Im kommenden Jahr werden die Bauarbeiten für die Nashorn-Pagode – das große Artenschutzdenkmal des Zoos – beginnen. Betty und Karl werden zu den ersten neuen Bewohnern der Nashorn-Pagode gehören. „Da wir die Tiere im Winter nicht transportiert können, sind Betty und Karl bereits jetzt in den Zoo gezogen“, erklärt der Zoologischer Leiter des Tierparks Christian Kern. Für die Dauer des Baus der neuen, großzügigen Nashorn-Pagode werden Betty und Karl dann auf die zweite Nashorn-Anlage des Zoos unweit des Landwehrkanals ausweichen. In den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts waren Panzernashörner mit unter 200 Tieren weltweit beinahe ausgestorben. Mit großen Engagement von Artenschützern aus Indien und Nepal konnte sich die Bestände der urigen Schwergewichte zwar erholen, doch noch immer sind die bis zu 2.000 kg schweren Panzernashörner im natürlichen Lebensraum bedroht. Heute leben in ihrer Heimatim südlichen Nepal und in den beiden indischen Bundesstaaten Westbengalen und Assam rund 2.750 Panzernashörner. Neben dem Lebensraumverlust wurde den Nashörnern vor allem die Jagd auf ihr Horn zum Verhängnis. Nach dem Umzug von Betty und Karl lebt aktuell nur noch Nashorn-Bulle Belur (29) im Tierpark. Er wird Berlin in den nächsten Wochen verlassen und in einen anderen Zoo umziehen. Auch im natürlichen Lebensraum leben die urigen Nashörner als Einzelgänger.

Tierpark Nordhorn 27.06.2019
Vorbereitungen zum Bau der Leopardenanlage beginnen – Baufeld wird vorbereitet
„Es geht los! Ein schöner Moment!“ freut sich Zoodirektor Dr. Nils Kramer, als er diese Woche die ersten auch für den Besucher sichtbaren Vorbereitungen zum späteren Bau der Leopardenanlage mit seinem Team bespricht. Nachdem der Förderverein des Tierparks vor kurzem die bis dato größte Einzelspende in der Tierparkgeschichte in Höhe von 250.000 Euro übergeben hatte, können im Nordhorner Familienzoo nun erste konkrete Schritte umgesetzt werden. Über 7 Millionen Euro hat der Tierpark in den letzten Jahren in die Erweiterung und den Ausbau seiner Anlagen investiert. Mit dem geplanten Neubau der Leopardenanlage nimmt der Tierpark seine bis dahin wohl teuerste Anlage in Angriff. Mit dem Förderverein zusammen hat der Zoo daher seit 2014 eine Leoparden-Kampagne ins Leben gerufen um die entsprechenden finanziellen Mittel zu sammeln. Mit 250.000 Euro ist diese Kampagne überaus erfolgreich und der entscheidende erste Schritt zur Umsetzung der Neubaupläne. „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung!“ so Kramer. „Damit ist der Beginn gesichert!“ Mit der sensationellen Welterstzucht von Nordpersischen Leoparden mittels künstlicher Besamung 2014 in Nordhorn hat die Erhaltungszucht dieser faszinierenden Tiere einen noch größeren Stellenwert erhalten. Da die Nordpersischen Leoparden stark bedroht sind und ihr natürlicher Lebensraum zunehmend schwindet, soll neben dem Schutz des Lebensraumes auch eine stabile Erhaltungspopulation in menschlicher Obhut gesichert werden. In einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) wird diese Erhaltungszucht europaweit koordiniert. „In der sich radikal ändernden Umwelt sind Zoos die modernen Archen für diese Tiere!“ so der Direktor. „Nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung kann das Überleben dieser Art gesichert werden!“ Da in enger Absprache mit dem EEP der Nordhorner Zoo seine erfolgreiche Arbeit auf dem Gebiet der Erhaltungszucht unbedingt fortsetzen soll, wurden die Prioritäten entsprechend gesetzt. „Wir sind zwar immer am Bauen und entwickeln uns weiter, so ein Großprojekt bedarf aber einer besonderen Kraftanstrengung – finanziell und planerisch.“ erklärt Kramer. „Wir bauen erst dann, wenn wir das Geld zusammen haben. Keine unserer Gehegebaumaßnahmen ist kreditfinanziert, was unsere besondere wirtschaftliche Stärke ausmacht.“ Und natürlich ist die Planung einer solchen Anlage sehr zeitaufwendig. Sie soll am Ende schließlich ein wichtiger Beitrag zum europäischen Zuchtprogramm sein, weshalb viele verschiedene Vorgaben und Aspekte berücksichtigt werden müssen. Allen voran natürlich die Bedürfnisse der Tiere. „Da Nordpersische Leoparden in der Regel außerhalb der Paarungszeit strikte Einzelgänger sind, bauen wir im Prinzip nicht ein Gehege, sondern zwei!“ so der Tierparkleiter. „Hinzu kommt noch ein möglicher Jungtierteil.“ Zudem muss das Ganze noch den sicherheitstechnischen und natürlich den optischen Ansprüchen gerecht werden. Viel Arbeit also hinter den Kulissen, mit denen der Zoo sich intensiv beschäftigt hat und auch noch intensiv beschäftigt. Dank der Spende sei man nun aber soweit, dass mit den Baufeldvorbereitungen begonnen werden kann. Somit sind dann auch erste Maßnahmen für die Besucher sichtbar. Denn bevor es mit dem eigentlichen Neubau losgehen kann, müssen erst viele vorbereitende Schritte durchgeführt werden. So muss die bisherige Afrikascheune von innen umgebaut werden, damit die Tiere der Afrikaanlage diese weiterhin nutzen können. Zudem finden Wegebau- und Räumarbeiten statt, damit das Baufeld der zukünftigen Leopardenanlage frei wird. Diese Maßnahmen laufen parallel zum weiteren Planungsverfahren, so dass keine Zeit verloren wird. Mit dem Abbau der Pfautaubenremise hat der Tierpark Nordhorn nun diese Baustelle eröffnet.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 26.09.2019
Entdecken, fragen, mitmachen – 26. Wilhelma-Tag mit vielfältigem Aktionsprogramm – Besondere Einblicke: Die Wilhelma mit anderen Augen sehen
Vom Asiatischen Elefanten bis zum Zwergseidenäffchen und von der Azalee bis zum Zuckerrohr gibt es zahlreiche tierische und botanische Schützlinge, die in der Wilhelma in Stuttgart täglich versorgt werden wollen. Wie das funktioniert, zeigt der Zoologisch-Botanische Garten zum Wilhelma-Tag am Sonntag, 6. Oktober. Von 9 bis 17 Uhr öffnen sich manche Tore, die sonst verschlossen bleiben, und bieten den Gästen spannende Einblicke zum Beispiel in die Anzuchthäuser, die Werkstätten oder die Krankenstation. Dabei gibt es viele Gelegenheiten, Fragen rund um die Tierpflege, Gärtnerei oder Zootechnik loszuwerden. Hinter den Kulissen des Aquariums erfährt man beispielsweise, wie das Salz in das Wasser für Meerestiere kommt und die Strömungen in den Becken entstehen. Die Tierärzte zeigen ihren Behandlungsraum und erklären, worauf sie bei ihren tierischen Patienten achten müssen. Die kulinarischen Vorlieben der rund 11.000 Wilhelma-Bewohner offenbart dagegen ein Rundgang durch die Futterküche. Wie die speziell vorbereiten Menüs vertilgt werden, können Zoofreunde bei den Fütterungszeiten in Aktion erleben. Denn den ganzen Tag über wird bei zahlreichen Tieren von Kaiman bis Nashorn aufgetischt. Wer sich für die technische Seite des Zoologisch-Botanischen Gartens interessiert, kann den umfassenden Fuhrpark vom Rasenmäher bis zum Mini-Traktor inspizieren. Und um die richtige Pflege von Sukkulenten, Chilis oder fleischfressenden Pflanzen geht es an den Infoständen der Gärtnerei in den Gewächshäusern. Wer die neu erworbenen Fachkenntnisse an einem Gewächs aus dem Wilhelma-Anbau erproben möchte, kann beim traditionellen Pflanzenverkauf gegen eine Spende ein botanisches Andenken mit nach Hause nehmen. Wie man Pflanzen richtig eintopft, lernt der Gärtnernachwuchs unter Anleitung der Wilhelma-Auszubildenden, die an ihrem Aktionsstand neben der Flamingo-Anlage außerdem über die Berufsausbildung in den Bereichen Tierpflege und Gärtnerei informieren. An der Tast- und Schnupperstation werden die eigenen Sinne auf die Probe gestellt, während die Umwelt-Akademie zur Verkostung alter Apfelsorten lädt und über den Ursprung heimischer Streuobstsorten berichtet. Alle Angebote des Wilhelma-Tags sind im regulären Eintrittspreis enthalten. Die kleinen Spenden, die bei den Mitmachaktionen wie der Affenlotterie im Menschenaffenhaus, dem Kastanienbasteln in der Wilhelmaschule oder dem Ponyreiten am Schaubauernhof gesammelt werden, fließen in Projekte zum Schutz und Erhalt bedrohter Arten. Den Programmüberblick finden Sie online unter www.wilhelma.de bei „Angebote und Veranstaltungen“.

Tierpark Neumünster 26.09.2019
Buntes Herbstfest im Tierpark Neumünster.
Nach dem riesigen Erfolg im letzten Jahr laden Bacos Events und Eventzauber Nord aus Neumünster am 3., 5. und 6. Oktober 2019, erneut zum „Bunten Herbstfest“ in den Tierpark Neumünster (Geerdtstraße 100) ein. Jeweils von 10 bis 17 Uhr erwartet die großen und kleinen Besucher ein umfangreiches Programm – ohne dass dafür zusätzliche Kosten zum Tierpark Eintritt entrichtet werden müssten. Zauberhafte Walking Acts wie Schwäne, Feen und Trolle sind an verschiedenen Stellen im Park unterwegs und stehen natürlich auch für gemeinsame Fotos zur Verfügung. Auf der Bühne am Teich gibt es an allen Tagen unterschiedliche Bühnenprogramme. Donnerstags lädt gleich dreimal das interaktive Theaterstück „Ignaz und das gestohlene Licht“ zum Mitmachen ein. Am Samstag und Sonntag entführt der Senegalese Bakar Gadji kleine und große Besucher auf eine „Reise in die rhytmische Savanne Afrikas“. Mit Trommeln und Lieder begeisterte Gadji schon im Vorjahr und kommt mit seinem neuen Programm. „Die Djembe, eine traditionelle afrikanische Trommel, symbolisiert durch das Ziegenfell und den Holzkörper die originale Stimme der Fauna und Flora Afrikas“ berichtet Gadji, bei dessen Workshops auch der Gesang nicht zu kurz kommt. Am Samstagnachmittag freuen sich die Zumba Dancers aus Kaltenkirchen auf viele Zuschauer. Sonntag kann man bei „Aronas Showpalast“ ein magisches zwei Personen Theaterstück auf der Bühne genießen. Ebenfalls an der Bühne ist das beliebte Kinderschminken zu finden – mehrere Schminker verwandeln die jungen Besucher in Tiger, Löwen und Prinzessinnen. Wie bereits im letzten Jahr, wird das Pfadfinderlager auf dem großen Lindenplatz, in der Nähe der Pinguin-Anlage, zu finden sein. Hier können die Besucher, in einer echten Jurte am Lagerfeuer des „Rings evangelischer Gemeindepfadfinder“, Stockbrot zubereiten und erste Eindrücke vom Leben als Pfadfinder sammeln. Rund um den Geestbauernhof wird ein Spielparcours zu finden sein. Die Angebote reichen vom Gummistiefelweitwurf bis zum Entenangeln. Das Affenhaus wird auch in diesem Jahr der Ort für die Kreativen unter den Besuchern sein. Dort können die jungen Besucher herbstliche Basteleien aus verschiedenen Naturmaterialien für zuhause herstellen. Am großen Grillplatz geht es märchenhaft zu. In der großen Grillhütte wird „Mutter Erde“ Märchen aus aller Welt für die kleinen und großen Gäste erzählen. Die Kinder, die sich beim Herbstfest auf die Reise durch den Tierpark begeben, haben überall auf dem Gelände etwas zu erleben. Zur Motivation alle Stationen zu besuchen, gibt es einen Pass, den es überall abzustempeln gilt und der am Ausgang gegen einen kleinen Preis eingetauscht werden kann. Als Sonderpreise werden unter allen Teilnehmern zusätzlich eine Familienjahreskarte für den Tierpark, sowie als besonderes Highlight ein Besuch zum Lieblingstier, inklusive „meet & greet“ verlost. Genaue Informationen zum Programm gibt es auf der Homepage des Tierparks sowie bei Facebook. Die Zeiten für alle Programmpunkte, die in der Regel mehrmals täglich stattfinden, werden am Eingang am Infopoint bekannt gegeben.

Grüner Zoo Wuppertal 26.09.2019
Die Schimpansen verlassen den Grünen Zoo Wuppertal
Bereits im Dezember 2017 informierte der Grüne Zoo Wuppertal darüber, dass über die Abgabe der beiden letzten noch in Wuppertal lebenden Schimpansen „Epulu“ und „Kitoto“ nachgedacht wird. Nun konnten die Überlegungen und Absprachen mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und den beiden Zoologischen Gärten, die die Tiere aufnehmen werden, konkretisiert werden. In Kürze werden „Epulu“ und „Kitoto“ daher den Grünen Zoo Wuppertal verlassen, der damit das bereits seit vielen Jahren angekündigte Ende seiner Schimpansenhaltung realisiert. Für die beiden Schimpansen sind mit dem Umzug, der auf Empfehlung des EEP erfolgt, erhebliche Verbesserungen der Haltungsbedingungen verbunden. Beide Tiere werden in größeren Anlagen als in Wuppertal untergebracht sein und auch dauerhaften Zugang zu Außenanlagen haben. Dies konnte im Grünen Zoo nicht gewährleistet werden, da sich die Schimpansen ihre Außenanlage mit den Bonobos teilen mussten. Von erheblichem Vorteil ist auch der gleichzeitig stattfindende Transport beider Tiere, so dass kein Schimpanse alleine in Wuppertal zurück bleiben muss. Diese Gefahr hätte bei einem Verbleib der Tiere besonders für das Weibchen „Kitoto“ bestanden, da „Epulu“ mit 51 Jahren bereits ein sehr hohes Alter erreicht hat. Ein erhöhtes Risiko für den Transport älterer Schimpansen besteht nach der Datenlage des Schimpansen-Zuchtbuches nicht. Der Grüne Zoo ist dankbar, zwei Zoologische Gärten gefunden zu haben, deren Schimpansengruppen für beide Tiere eine jeweils passende Zusammensetzung aufweisen. Das 36-jährige Weibchen „Kitoto“ wird im Zoo Antwerpen in eine Gruppe von sieben Schimpansen integriert werden, die aus fünf Männchen im Alter zwischen 27 und 41 Jahren sowie und zwei Weibchen (28 und 36 Jahre alt) besteht. Ihre insgesamt rund 1.380 Quadratmeter große Anlage besteht aus einer großen Außenanlage und einer Reihe von Innengehegen unterschiedlicher Größe, die den Tieren die Möglichkeit gibt, sich voneinander zurückzuziehen oder auch wieder zusammenzukommen. Der in Wuppertal geborene und handaufgezogene, 51-jährige „Epulu“ wird im Zoo Heidelberg seine neue Heimat finden, wo er auf vier ältere Schimpansen-Damen im Alter von 45-48 Jahren treffen wird. Die Anlage in Heidelberg bietet den Schimpansen ebenfalls die Möglichkeit zur Nutzung von Innen- und Außenanlage. Die Außenanlage wurde 2011 vergrößert und übernetzt, so dass die Schimpansen auf allen Anlagenteilen die dritte Dimension voll nutzen können. Auf der 1.100 m³ großen Außenanlage stehen den Affen hohe Baumkronen, Äste und schwingende Feuerwehrschläuche als abwechslungsreiche Kletter- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Mit der Abgabe der beiden letzten noch in Wuppertal lebenden Schimpansen endet eine lange Tradition im Grünen Zoo Wuppertal. Der in Wuppertal geborene „Epulu“ liegt einigen Gästen des Grünen Zoos besonders am Herzen, da sie ihn schon sehr lange kennen. Sie können das kommende Wochenende nutzen, um sich von den Schimpansen zu verabschieden und ihnen gute Wünsche mit auf den Weg zu geben. Der freiwerdende Platz im Menschenaffenhaus soll künftig den Bonobos zur

Kölner Zoo 26.09.2019
Kleiner Bison-Bulle im Kölner Zoo geboren
Zuwachs bei den Bisons im Kölner Zoo. Die sechsjährige Kuh „Lakota“ hat Ende vergangener Woche einen kleinen Bullen geboren. Das Jungtier ist agil und munter und trinkt bereits kräftig Muttermilch. Vater ist der ebenfalls sechsjährige Bulle „Cherokee“, der mit seiner imposanten Statur Chef der Kölner Bisongruppe ist. Das Verbreitungsgebiet der Bisons reicht von den trockenen Steppen Nordmexikos über die Prärien des mittleren Westens bis zu den Weiden entlang der Flüsse Alaskas. Bisons werden bis zu einer Tonne schwer. Sie sind damit die größten Landsäuger Nordamerikas. Die Tiere bildeten einst die Lebensgrundlage der nordamerikanischen Indianer, die von und mit den Bisons lebten. Sie töteten nur für den Eigenbedarf und verwerteten die Tiere komplett. Fell, Sehnen und Knochen wurden zur Herstellung von Kleidung, Decken, Sätteln, Zaumzeug, Schilden, Seilen, Leim, Kissenfüllungen, Geschirr, Rasseln, Schmuck, Werkzeugen und Tipis genutzt. Der Büffelmist diente als Brennmaterial. Erst mit der Erschließung des Kontinents durch weiße Siedler und Jäger kam es zum Massenschlachten. Die Bisonjagd wurde zum Volkssport. In der kurzen Zeitspanne zwischen 1870 und 1876 wurden die einstmaligen Millionenbestände auf wenige tausend Tiere dezimiert. Dies geschah auf staatliche Anordnung, um den Indianern die Lebensgrundlage zu nehmen. Schutz- und Erhaltungsbemühungen starteten 1905. Mittlerweile leben wieder mehr als eine halbe Million Bisons in Nordamerika, die meisten davon in Farmen. Nur 5 Prozent sind wildlebend. Andere werden zu Erhaltungszuchtzwecken in umzäunten Reservaten gemanagt. Die Bestände sollen weiter vergrößert werden. Ziel ist es, ihre kulturelle und auch wirtschaftliche Bedeutung für die Indianer wiederherzustellen und den Bisons die ursprüngliche Rolle im Ökosystem der Steppen wiederzugeben. Bisons sind nicht nur wichtige Beutetiere, sondern auch Landschaftsgestalter. Als Grasfresser verhindern sie die Ausbreitung von Büschen und Bäumen und sorgen für offene Landschaften. Diese bilden wiederum den Lebensraum für viele Pflanzen, Insekten, Vögel und kleinere Säugetiere. Im Kölner Zoo besteht die Hauptnahrung aus Gras, das im Sommer frisch geschnitten und im Winter getrocknet als Heu angeboten wird. Kraftfutter aus Getreide wird täglich dazugegeben. Im Winter bekommen die Bisons Rüben und gelegentlich Äste zum Beknabbern der Rinde, in der sich viele Mineralien befinden.

Biosphaerium Elbtalaue 26.09.2019
Apfelfest im Schloss Bleckede am Sonntag, den 06. Oktober 2019
Rund, knackig, saftig und lecker – es ist Apfelzeit. In Gärten, Streuobstwiesen und Obstbaumalleen entlang unserer Straßen reifen jetzt die Äpfel an den Bäumen heran. Zusammen mit dem Verein Lüneburger Streuobstwiesen e.V. laden wir am Sonntag, den 06. Oktober 2019 von 10.00 bis 17.00 Uhr zum Apfelfest in das Schloss Bleckede ein. Zahlreiche Vereine, Organisationen und Unternehmen sind zu Gast im Schloss-Innenhof und haben eine bunte Mischung aus Angeboten, Informationen, Unterhaltungsprogramm und auch kulinarischen Genüssen rund um das Thema Apfel im Gepäck. Direkt in der Nähe des Schlosses können zwei Streuobstwiesen erkundet werden. Und Günthers Saft- und Teeladen in Bleckede ermöglicht von 11.00 bis 17.00 Uhr am Tag der offen Tür einen Blick in die Mosterei mit Schaupressen und Saftverkostung. Der Eintritt zum Apfelfest im Schloss, zum „Tag der offenen Tür“ in der Mosterei und in das Biosphaerium Elbtalaue ist an diesem Tag kostenfrei. Ausführliche Informationen zu unserem Apfelfest finden Sie in der angefügten Presseinformation und dem Faltblatt, sowie dem Handzettel zum „Tag der offenen Tür“ in der Mosterei Günther. Für Rückfragen oder weitere Bildmaterialwünschen senden sie mir gerne eine Nachricht an marketing@biosphaerium.de. Telefonisch erreichen sie mich unter 05852 6914 16. Wir freuen uns, wenn Sie unser Apfelfest im Schloss und den „Tag der offenen Tür“ in der Mosterei Günther in Ihre Medien aufnehmen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Münchener Tierpark Hellabrunn 26.09.2019
Hellabrunn zeigt Fotoausstellung „Wildnis“ von Norbert Rosing
Ab dem 28. September 2019 ist die Fotoausstellung „Wildnis“ von Norbert Rosing im Hellabrunner Artenschutzzentrum zu sehen. In den gezeigten Fotografien fängt der Natur- und Tierfotograf die Schönheit wichtiger Großschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate in und um Deutschland ein. Ob mystische Wasserfälle, wilde Wälder oder bezaubernde Felsformationen: Norbert Rosing präsentiert in seiner Ausstellung die Vielfalt und Schönheit geheimnisvoller Orte mitten in der Natur – komplett in Schwarzweiß. Mit dem richtigen Blick und dem Gefühl für besondere Stimmungen sowie der Leica M Monochrom im Gepäck, hat er Augenblicke in der Natur gesucht, gesehen und großartig in Szene gesetzt. Der Kontrast von Licht und Schatten ebenso wie der gekonnte Einsatz gestaltender Elemente fesseln die Aufmerksamkeit des Betrachters. Als einer der bekanntesten Natur- und Tierfotografen in Deutschland, veröffentlicht Norbert Rosing seine Werke regelmäßig in Magazinen, Büchern und Ausstellungen. Seine Themenschwerpunkte sind die Arktis und die Eisbären als seine größten Bewohner sowie die Naturschätze Deutschlands. Neben seiner Tätigkeit als Fotograf engagiert sich Rosing zudem als UN-Dekade-Botschafter für biologische Vielfalt. Die Ausstellung „Wildnis“ zeigt überwiegend Fotografien aus dem gleichnamigen Buch, welches 2018 für den Deutschen Fotobuchpreis nominiert war. Rosings Fotografien sind ab 28. September 2019 bis 29. März 2020 im Rahmen eines regulären Tierparkbesuchs täglich von 9 bis 18 Uhr im Vortragsraum des Hellabrunner Artenschutzzentrum zu sehen.

Zoo Hoyerswerda 26.09.2019
Zu einem besonderen Blick hinter die Kulissen lädt der Zoo Hoyerswerda am Donnerstag, 3. Oktober, um 8 Uhr ein.
Bei der Sonderführung „Der Zoo erwacht“ können Frühaufsteher eine Extra-Morgen-Runde über das sechs Hektar große Areal drehen. Zoopädagogin Silke Kühn verrät unterwegs, was im Zoo für gewöhnlich passiert, bevor die ersten Besucher eingelassen werden. Bei dem morgendlichen Zoorundgang erfahren die Teilnehmer unter anderem, wer als erstes sein Frühstück bekommt, welche Tiere besondere Morgenrituale haben und wer den Start in den neuen Tag regelmäßig verschläft. Ab 10 Uhr zeigt Falkner Hans-Peter Schaaf das imposante Flugverhalten von Adlern, Eulen und Falken bei seiner Flugshow auf der Zoowiese. Besonderes Highlight der Show wird der Riesenseeadler sein, der mit einer Flügelspannweite von 2,30 Meter zu den größten unter den Greifvögeln gehört. Neben ihm werden auch noch der Sibirische Uhu, der Weißkopfseeadler und der Buntfalke ihre Flugkünste unter Beweis stellen. Die Flugshow zum 3. Oktober ist die Ersatzveranstaltung für die kurzfristig entfallene Show am Deutschen Zootag, vom 22. September 2019. Sonderführung „Der Zoo erwacht“, Wo: Zoo Hoyerswerda, Wann: 3. Oktober 2019, um 8 Uhr, Treffpunkt: An der Vorkasse, Eintritt: 5 Euro (ermäßigt) / 8 Euro (Erwachsene) – Flugshow, Wo: Zoo Hoyerswerda, Festwiese, Wann: 3. Oktober 2019, um 10 Uhr, Eintritt: 5 Euro (ermäßigt) / 8 Euro (Erwachsene)

Tiergarten Worms 26.09.2019
Rotary Club Worms tagt im Tiergarten Worms und spendet zugleich 2.000 Euro an den Freundeskreis Tiergarten Worms e.V.
Der Rotary Club Worms ist der älteste Club in unserer alten Domstadt und schon seit Jahren dem Tiergarten Worms verbunden. Was den Mitgliedern des internationalen, sozialen und beruflichen Netzwerks am Herzen liegt, ist die Verbesserung des Gemeinwesens und die Unterstützung von Menschen, die es am dringendsten brauchen. So profitiert der Tiergarten Worms, als die Familieneirichtung in und um Worms, von diesem vorbildlichen Einsatz in Form einer Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Freundeskreis des Tiergartens. Jochen Schwartner, Präsident des Rotary Club Worms, begrüßte gemeinsam mit Tiergartenleiter Marco Mitzinger die rund 35 Mitglieder, die sich zum regelmäßigen Meeting – dieses Mal zusammen mit ihren Familien im Tiergarten Worms – einfanden. Anlass für die Wahl dieses besonderen Tagungsortes ist die Spende an die fleißigen Helfer des Freundeskreises, die den Tiergarten in vielfältigster Weise unterstützen. Zu Beginn des Treffens stand ein ausgiebiger Rundgang an: In zwei Gruppen wurden die Rotarier von den Tiergartenmitarbeiterinnen B. Sc. Miriam Schall und Michelle Schwind geführt, die einen intensiven Einblick auch hinter die Kulissen des Tiergartens gewährten. Besonders beeindruckend waren für die Besucher die Äffchen, sowohl die Zwergseidenäffchen als auch die roten Varis mit ihrem lauten und imposanten Geschrei. Für die begleitenden kleinen Kinder war natürlich die direkte Begegnung mit den putzigen Waschbären das besondere Highlight. Angetan von den vielen Eindrücken fand man sich am frühen Abend in der Tiergartenschule ein. Präsident Schwartner, zugleich Geschäftsführer des Freundeskreises Tiergarten Worms e.V., stellte die vielfältigen Aktivitäten des Freundeskreises vor und all das, was zusammen mit dem Tiergarten-Team in den vergangenen Jahren geleistet wurde. Der Abend klang nach einem schmackhaften Abendessen, welches durch den Integrations- und Dienstleistungsbetrieb der Stadt Worms zubereitet wurde, gemütlich aus.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 26.09.2019
Neue Geiervoliere im Alpenzoo eröffnet
Am Mittwoch, den 25.09.19 war es endlich soweit. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wurde die bis zu 14 m hohe und über 1000 m2 große Zogg-Troller-Voliere für Gänsegeier und Schmutzgeier feierlich eröffnet. Zur Eröffnung begrüßte Zoodirektor Dr. André Stadler u.a. Frau Dr. Dagmar Schratter / Schönbrunner Tiergarten, Vereinspräsident DDr. Herwig van Staa, Prok. Christoph Kaufmann, Obmann der „Freunde des Alpenzoo“, sowie die Sponsorin Frau Zogg-Troller, die mit ihrer großzügigen Spende den Grundstein für dieses Großprojekt gelegt hat. Nach den Grußworten öffneten sich das erste Mal die Türen für die Besucher. Über eine kleine Schlucht führt ein Weg durch die Anlage, was ein hautnahes Erlebnis mit den Geiern garantiert. Zoodirektor Dr. André Stadler freut sich, damit wieder alle 4 Geierarten, die im Alpenraum vorkommen, im Alpenzoo zeigen zu können. Zunächst beherbergen wir von jeder Geierart ein Paar – von den Gänsegeiern kommen noch weitere dazu. Platz ist in der begehbaren Voliere jedenfalls genügend. Auch werden in naher Zukunft noch Alpenkrähen in die Voliere einziehen.

Natur- und Umweltpark Güstrow 26.09.2019
Herbstferienspaß im Wildpark-MV – Tierisch coole Angebote vom 7. bis 12. Oktober
Um den Schulkindern die freie Herbstferienzeit zu versüßen, hat sich der Wildpark-MV in Güstrow vom 7. bis 12. Oktober 2019 täglich tolle Aktionen einfallen lassen. Empfohlen wird ein Mindestalter von sechs Jahren. Treffpunkt ist an der Wildpark-Kasse. Montag, 07.10.2019 I Beginn: 11 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h – Wolfstour für Kids Vorbei an Luchs und Wildkatze besuchen die Kinder das Wolfsrudel, erfahren Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere und dürfen sogar ein Wolfsfell anfassen. Anschließend kann ganz gemütlich Knüppelkuchen (je 1,00 €) am Lagerfeuer gegrillt werden. Keine Anmeldung notwendig. Dienstag, 08.10.2019 I Beginn: 11 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h – Upcycling: Es werde Licht! Wer gern bastelt, kommt hier voll auf seine Kosten. Heutige Bastelaktion: Upcycling mit Konservendosen – mache dir ein schönes Windlicht für Zuhause. Wer mag, kann seine eigene Konservendose mitbringen. Ansonsten ist Material vorhanden. Unkostenbeitrag: 1,00 €. Keine Anmeldung notwendig. Dienstag, 08.10.2019 I Beginn: 17.30 Uhr I Dauer: ca. 2,5 h – Abendliche Wanderung mit Wolfhunden Der Wolfhund ist dem Wolf zum Verwechseln ähnlich, nicht nur rein äußerlich. Dies werden auch die Teilnehmer der abendlichen Wanderung feststellen und ins Staunen kommen. Neben spannenden Berichten über die Wolfhunde werden ebenso interessante Geschichten aus dem Wildpark-MV erzählt. Dabei geht es vorbei an Damwild, Wildschwein & Co. in Richtung des Wildpark-Highlights, in die Raubtier-WG. Hier können die Teilnehmer die Fütterung von Wölfen, Luchsen und Wildkatzen in der Dämmerung miterleben – dies dann ohne Beisein der Wolfhunde, aus Rücksicht zu den Wildpark-Bewohnern. Infos, Preise & Anmeldungen: Tel. 03843 2468-0 Mittwoch, 09.10.2019 I Beginn: 11 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h – Kränze, Eulen & Co.: Basteln mit Naturmaterialien Im Herbstwald können wir die tollsten Bastelmaterialien entdecken und daraus individuelle Deko für Zuhause erstellen. Das Wildpark-Team hat kreative Ideen parat und freut sich auf bastelfreudige Familien. Unkostenbeitrag: 1,00 €. Keine Anmeldung notwendig. Donnerstag, 10.10.2019 I Beginn: 11 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h – Tierbeschäftigung: Kinder basteln für Tiere Die Frettchen, Wellensittiche und Kaninchen im Wildpark-MV lieben es, zu spielen und sind immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Abwechslung ist gefragt – hierfür lassen sich die Tierpfleger einiges einfallen. Und die kleinen Wildpark-Besucher können dabei helfen! Mit Leckereien, Zeitungspapier & Co. wird gebastelt und am Ende werden die neuen Spielzeuge getestet. Die tierischen Bewohner wird es freuen. Eine spaßige Zeit und tolle Bastelideen für die eigenen Haustiere zu Hause sind garantiert. Teilnahmegebühr: 5,00 € (zzgl. Eintritt). Anmeldung unter Tel. 03843 2468-0. Freitag, 11.10.2019 I Beginn: 11 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h – Wolfstour für Kids Vorbei an Luchs und Wildkatze besuchen die Kinder das Wolfsrudel, erfahren Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere und dürfen sogar ein Wolfsfell anfassen. Anschließend kann ganz gemütlich Knüppelkuchen (je 1,00 €) am Lagerfeuer gegrillt werden. Keine Anmeldung notwendig. Samstag, 12.10.2019 I Beginn: 17 Uhr I Dauer: ca. 2 h – Kinder-Spezial: Wolfswanderung in der Dämmerung Taschenlampe an und los geht’s: Alle Kinder, die Lust auf ein spannendes Abenteuer in der Wildnis haben, sind hier genau richtig. Gemeinsam mit einem Experten geht es in der Dämmerung los auf Wildpark-Tour. Hoch über den Köpfen der Tiere können die Kinder gemeinsam mit ihren Familien spannenden Geschichten lauschen und die Wildpark-Bewohner in der Raubtier-WG bestens beobachten. Fragen zu Luchs, Wildkatze & Co. sind ausdrücklich erwünscht. Das Highlight: die Fütterung des Wolfsrudels. Kinder in Begleitung von mindestens einem Erwachsenen. Infos, Preise & Anmeldungen: Tel. 03843 2468-0 Samstag, 12.10.2019 I Beginn: 18 Uhr I Dauer: ca. 2 h – Wolfswanderung in der Dämmerung Gemeinsam mit einem Experten geht es auf Wildpark-Tour in ganz besonderer Abendstimmung. Dank begehbarer Höhlengänge und Brücken hoch über dem Gehege erleben die Teilnehmer Wildkatze, Luchs & Co. fast wie in freier Wildbahn. Das Highlight: die Fütterung des Wolfsrudels. Auch Damhirsche oder Wildschweine können auf dem Weg durch den Wildpark beobachtet werden. Dabei wird Spannendes aus dem Leben der Tiere berichtet. Warum heulen Wölfe? Was fressen eigentlich Wildschweine? Dies und noch vieles mehr erwartet die Besucher bei der abendlichen Wolfswanderung. Infos, Preise & Anmeldungen: Tel. 03843 2468-0 Tägliche Fütterungszeiten und Tierinfos – 11:00 Uhr Kleine Futterrunde – Frettchen, Hühner, Meerschweinchen, Kaninchen (Treffpunkt: Frettchen), 12:00 Uhr Fische (Treffpunkt: Foyer im Eingangsbereich), 13:00 Uhr Große Futterrunde – Damwild, Wildschweine, Auerochsen, Raubtier-WG (Treffpunkt: Störche), 14:30 Uhr Bären, 15:00 Uhr Eulen-Info (Treffpunkt: Voliere am Eis-Café), 16:00 Uhr Kaninchen und Waschbären Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung oder leite Sie an entsprechende Mitarbeiter weiter. Bei Bedarf können wir weitere Fotos bereitstellen. Alle Tipps und Informationen zum Wildpark-MV finden Sie auch unter www.wildpark-mv.de.

Tiergarten Schönbrunn 26.09.2019
Neue Attraktion: Voliere für Schwalbensittiche – Staatsopernbariton Clemens Unterreiner eröffnet gesanglich neue Anlage
Der Tiergarten Schönbrunn ist um eine Attraktion reicher: Beim Eingang Neptunbrunnen ist eine Voliere für Schwalbensittiche entstanden. Mit einer Grundfläche von 140 Quadratmetern und einer Höhe von bis zu sieben Metern bietet sie den leuchtend grünen, etwa 15 Zentimeter großen Papageien viel Raum zum Fliegen. Ein Teich mit Wasserlauf lädt zum Baden ein und ist auch für ihre Mitbewohner gedacht, die in wenigen Wochen einziehen werden: Mähnengänse. Eukalyptusbäume erinnern an ihre Heimat Australien und an Tasmanien, wo sie brüten. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Schwalbensittiche sind stark gefährdet. Wir sind gerade dabei, ein Erhaltungszuchtprogramm aufzubauen.“ Die Chemie unter den Vögeln stimmt jedenfalls. „Im Mai sind hinter den Kulissen schon zwei Küken geschlüpft.“ Kaum eingezogen, haben die 24 Schwalbensittiche schon einen prominenten Paten: Staatsopernbariton Clemens Unterreiner. Mit seinen Patentieren verbindet ihn eine große Gemeinsamkeit, denn die Vögel sind besonders sangesfreudig. „Schwalbensittiche werden auch als Pavarottis unter den Vögeln bezeichnet. Sie haben ständig den Schnabel offen und singen. Das passt wahnsinnig gut zu mir“, freut sich der Wiener Bariton und Papageno der Wiener Staatsoper. Der große Tierfreund stattete seinen Patentieren bereits einen Besuch ab. Voller Freude stimmt er vor der Voliere die Arie des Papageno aus der Zauberflöte an. Denn wie heißt es dort: „Der Vogelfänger bin ich ja, stets lustig heißa hopsasa!“ Spontan dichtete er noch eine Stelle um: „Drum kann ich froh und lustig sein, denn alle Schwalbensittiche sind ja mein!“Die Baukosten der Voliere belaufen sich auf rund 500.000 Euro.

Zoo Landau in der Pfalz 26.09.2019
Veranstaltungshinweis 13. Oktober 2019, 11 Uhr Zoo Landau in der Pfalz
Vom Klettern, Hangeln und Schwingen – Öffentliche Sonntagsführung zu den Primaten des Zoo Landau mit Zoologin Dr. Christina Schubert, anlässlich des Welt-Gibbontags Ohne Zweifel gehören Affen zu den beliebtesten Zootieren, auch im Zoo Landau in der Pfalz! Sieben verschiedene Primatenarten sind zu sehen, die einen Ausschnitt aus einer außerordentlich vielfältigen Tiergruppe zeigen. Auch wenn ihr Aussehen und ihre Lebensweise vielgestaltig sind, teilen sie einige Merkmale mit uns Menschen, denn sie sind unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Doch die Lebensräume so ziemlich aller Primaten sind von Zerstörung bedroht, und zwar durch uns Menschen! So kommt der Erhaltung dieser Arten in Zoologischen Gärten eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Gibbons stehen als die so genannten „Kleinen Menschenaffen“ häufig etwas im Schatten ihrer „großen“ Verwandten, der Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos, obwohl alle 20 Arten teilweise sogar akut von Ausrottung bedroht sind. Grund genug für die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), den Gibbon zum Zootier des Jahres 2019 zu küren und damit auf die Gefährdung der südostasiatischen Regenwaldbewohner aufmerksam zu machen und Gelder für Schutzprojekte zu sammeln. Der Zoo Landau unterstützt diese Aktion und hat darüber hinaus sein Veranstaltungsprogramm in diesem Jahr unter das Motto „Gibbon und Co.- Ein Jahr für die Sänger des Regenwaldes“ gestellt. Da am 24. Oktober Welt-Gibbontag ist, steht das Motto der öffentlichen Sonntagsführung am 13. Oktober ganz im Zeichen dieser singenden Kletterkünstler, aber natürlich kommen auch die anderen Affen nicht zu kurz! Die Führung ist kostenlos, es ist lediglich der reguläre Zooeintritt zu bezahlen. Treffpunkt ist um 11 Uhr im Kassenbereich des Zoos.

Zoo Leipzig 25.09.2019
Elefantenkalb Bền Lòng in kritischem Zustand – Intensive medizinische Behandlung
Der Gesundheitszustand des acht Monate alten Elefantenbullen Bền Lòng bereitet dem Zoo Leipzig seit Wochenbeginn große Sorgen: Das Jungtier trinkt nicht genug, wirkt matt und weist besorgniserregende Blutwerte auf, die auf ein Problem bei der Leberfunktion schließen lassen. In den vergangenen Monaten hatte sich der Jungbulle, der anstelle von seiner Mutter Hoa von den Tanten Don Chung und Rani betreut und mit Ersatzmilch versorgt wird, zunächst gut entwickelt. Aufgrund der besonderen Herausforderung bei der Ernährung ohne Muttermilch wurden die klinischen Werte von Bền Lòng kontinuierlich überwacht, so dass die Veränderungen festgestellt werden konnten. Mit Auftreten der ersten Symptomatik zog die veterinärmedizinische Abteilung des Zoos zusätzliche Unterstützung von der Uni-Kinderklinik sowie dem Zentrallabor der Universität Leipzig hinzu, um die optimale Versorgung des jungen Elefanten sicherzustellen und Risiken in der Entwicklung zu reduzieren. Auf der Basis der Erfahrungen der Kindermedizin, den Laborwerten und den wenigen Erfahrungswerten auf dem Gebiet wurden die Ersatzmilch angepasst und Bestandteile ergänzt. „Gemeinsam haben wir wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die zwischenzeitlich zu einer Stabilisierung geführt hatten. In den vergangenen Tagen haben sich das Allgemeinbefinden und die Werte jedoch erneut verschlechtert, so dass die Therapie neuerlich angepasst wurde“, erklärt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard. Nachdem Bền Lòng schrittweise seine Tanten Rani und Trinh kennengelernt und sich die Gruppe um Ziehmutter Don Chung etabliert hatte, ist seit August auch der 17-jährige Elefantenbulle Voi Nam in der kleinen Herde. „Don Chung hat bislang als Ersatzmutter ganze Arbeit geleistet und die Herde mit Blick auf die anstehende Geburt bei Rani im nächsten Jahr enorm viel gelernt. Jetzt müssen wir hoffen, dass die verbleibenden medizinischen Maßnahmen anschlagen und sich der kritische Zustand von Bền Lòng bessert“, schätzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ein, der das hohe Engagement von allen Medizinern und beteiligten Zoo-Mitarbeitern betont: „Hier wird seit Monaten hochengagiert gearbeitet und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die schwierige Aufzucht von Bền Lòng zu meistern.“

Zoo Vivarium Darmstadt 25.09.2019
Zum ersten Mal Nachwuchs bei den Säbelantilopen und Frettchen im Zoo Vivarium Darmstadt
Bei den Säbelantilopen, die seit diesem Frühjahr die neue Afrikaanlage im Darmstädter Tiergarten bewohnen, gibt es den ersten Nachwuchs. Nach rund acht Monaten Tragzeit hat das vierjährige Weibchen „Coral“ einen kleinen Bock geboren. Die meiste Zeit hält sich das Kalb an einem geschützten Platz auf und wird in den nächsten Tagen seiner Mutter auch auf das Gelände folgen. Bei den Frettchen gab es ebenfalls zum ersten Mal Nachwuchs. Gleich fünf Jungtiere sorgen ab sofort für viel Unterhaltung bei den marderartigen Tieren.

Tierpark Berlin 24.09.2019
Der Herbst ist da – Hurra! Ein Herbst voller Nachwuchs im Tierpark Berlin
Im goldgelben Licht strahlt das bunte Farbenmeer der Bäume. Dazwischen genießen Tiere wie Menschen in der Herbstsonne die letzten milden Temperaturen. Alljährlich präsentiert sich der Herbst malerisch im Tierpark Berlin! In diesem Jahr versüßt außerdem jede Menge Tier-Nachwuchs die Spaziergänge der Tierpark-Besucher. Schwarz-weiße Jungtiere? Auch der Tierpark kann bei diesem Trend mithalten. So verstärkt seit dem 13. August das kleine Grévy-Zebra Wolfgang die Herde. Und die schwarz-weiße Färbung dieser stark gefährdeten Zebra-Art ist sogar einzigartig – sie gilt als dichtestes Streifenmuster. Wolfgangs Zeichnung ist im Gegensatz zu der von Mutter Ewke und Vater Kosa bisher jedoch noch braun-weiß gefärbt. Erst mit dem Alter werden die bräunlichen Streifen junger Zebras immer dunkler. Auch an anderer Stelle im Tierpark ist derzeit gestreifter Nachwuchs anzutreffen, wenn auch eher gräulich statt weiß: Am 9. August wurden drei Zebramangusten geboren, die seit wenigen Wochen „wuselnd“ die Außenanlage erkunden. Genau einen Monat später – am 9. September – erblickte zudem im Affenhaus ein kleiner Brüllaffe das Licht der Welt. „Der Herbst im Tierpark ist wirklich einzigartig. In unserer wunderbaren Parkanlage präsentiert sich die bunte Jahreszeit in ihrer beeindruckenden Vielfalt“, schwärmt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Zusammen mit dem reichlichen Nachwuchs lassen sich somit hier aktuell gleich mehrere Naturwunder erleben.“ Dabei lässt sich der Herbst im Tierpark auf ganz unterschiedliche Art und Weise erleben. So haben zum Beispiel in den Schulferien Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren die Möglichkeit, an einem vielseitigen Ferienprogramm teilzunehmen. Mehrere Thementage widmen sich dabei der Tierbeschäftigung oder spektakulären Naturphänomenen. Weitere Infos zum Ferienprogramm: www.tierpark-berlin.de/herbstferien.

Thüringer Zoopark Erfurt 24.09.2019
Graupapagei „Bärbel“ feiert 25. Geburtstag
Wow, die Papagei-Dame „Bärbel“ feiert heute ihren 25. Geburtstag. Bei einer Lebenserwartung von 40-60 Jahren ist das aber noch gar nicht so alt. „Bärbel“ ist in der Blüte ihrer Jugend. Der Graupapagei ist, mit einer Körperlänge von ca. 33 cm und einem Körpergewicht bis zu 450 Gramm, einer der größten Papageien Afrikas. Aufgrund ihrer hohen Intelligenz und ihrer Sprachbegabung zählen sie in der Kognitionsforschung zu den bedeutenden Tierarten. „Bärbel“ lebt bereits seit dem 20. April 2000, zusammen mit ihrem Artgenossen „Bruno“, im Thüringer Zoopark Erfurt. Zu sehen sind die Vögel über dem alten Elefantenhaus, zwischen den Giraffen und Keas

Tierpark Görlitz 24.09.2019
Der Gibbon – kleine Menschaffen in großer Gefahr: Vortrag im Senckenberg Museum
Gibbons gelten als die bedrohtesten Menschenaffen der Welt, doch kaum jemand weiß um die schwierige Lage dieser asiatischen Baumbewohner. Ganz im Gegensatz zu ihren viel bekannteren großen Verwandten, den Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos, spielen Gibbons im Interesse der Öffentlichkeit bislang kaum eine Rolle. Um verstärkt auf die Gefährdung dieser singenden Kletterer aufmerksam zu machen, hält Viktoria Michel am Dienstag, den 1. Oktober um 19:30 Uhr einen Vortrag im Seminarraum des Senckenberg Museums über unsere sympathischen kleinen Verwandten. Frau Michel ist die Projektkoordinatorin des „Zootier des Jahres 2019“ zu dem die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) den Gibbon gewählt hat und Tierärztin des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec. Besonders der Lebensraumverlust, aber auch der exzessive Handel als ausgefallenes Nahrungsmittel oder als vermeintliche Medizin macht den Tieren sehr zu schaffen. Zudem sind junge Gibbons begehrte Haustiere. Gibbonmütter werden getötet, um den hilflosen Nachwuchs anschließend auf Heimtiermärkten anzubieten. Steigende Verkaufspreise für traditionelle chinesische Medizin oder den Heimtierhandel bewirken eine Intensivierung der Jagd auf seltene Wildtiere – und damit auch auf die Gibbons. Immer tiefer dringen die Wilderer in die Wälder vor, da viele Tierarten in den Randgebieten bereits ausgerottet sind. Den Gibbons fehlen dabei häufig Ausweichmöglichkeiten die ihren Ansprüchen an ein geeignetes Habitat entsprechen. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist kostenlos, es wir aber um Spenden für zwei wichtige Gibbon-Schutzprojekte in den südostasiatischen Ursprungsländern Laos und Vietnam gebeten.

Tierpark Berlin 24.09.2019
Mit Schlittschuhen durch den Schlossgarten – Tierpark Berlin erstrahlt erstmals in weihnachtlichem Glanz
Romantisch gleiten Schlittschuhe über das Eis. Dazu Klänge weihnachtlicher Musik und lieblicher Duft von Zimtgebäck. All das umgeben funkelnde Lichter in einer einzigartigen Parklandschaft. Weihnachten im Tierpark verwandelt den Tierpark Berlin 2019 erstmals in eine leuchtende Winterwelt. Kurz nachdem die Tore schließen, erwacht im Tierpark Berlin weihnachtliche Stimmung. Vom 21. November 2019 bis zum 5. Januar 2020 erstrahlt im größten Tierpark Europas ein Lichterfest für die ganze Familie. Ein etwa zwei Kilometer langer Rundweg schlängelt sich durch die farbenfroh beleuchtete Parkanlage. Neben liebevoll illuminierten Baumkronen, einem Sternenmeer am Wegesrand und Lichtspielen auf dem Wasser, dürfen funkelende „Tiere“ dabei natürlich nicht fehlen. Im Mittelpunkt der weihnachtlichen Lichterkunst steht das historische Schloss Friedrichsfelde. Am Fuße der beleuchteten Schlossfassaden erstreckt sich die wohl schönste Eisbahn Berlins. Wo im Sommer Wasserfontänen in den Himmel sprudeln, gleiten zur Weihnachtszeit Schlittschuhläufer elegant über das Eis. Festlich geschmückte Hütten verlocken mit saisonalen Köstlichkeiten. „Die tausenden Lichter werden die faszinierende Naturlandschaft des Tierpark Berlin von einer ganz neuen Seite präsentieren“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Ich freue mich, dass wir in der sonst eher kahlen Jahreszeit nun ein solches Erlebnis ermöglichen können.“

Tierpark Gotha 24.09.2019
Herbstferien im Tierpark Gotha – Tierisches Programm am Fuße des Kleinen Seebergs.
Vom 07. bis 18. Oktober 2019 lädt der Tierpark Gotha zum tierischen Herbstferienprogramm ein. Am Montag und Mittwoch können die Ferienkinder von jeweils 15.00 bis 17.00 Uhr an einem bunten Bastelprogramm teilnehmen. Da es sich beim Tierpark Gotha um eine Einrichtung mit dem Auftrag zur Umweltbildung handelt, stehen bei den kostenlosen Angeboten vor allem Natur- und Recycling-Materialien im Fokus. Zu den Bastelprojekten zählen ein Vogelfutterspender für die kalte Jahreszeit sowie ein Spinnenfänger, mit dem unliebsame Insektengäste ohne Schaden vor die Tür gesetzt werden können. Auch das beliebte Falten der Origami-Tiere wird gelegentlich möglich sein. Der Treffpunkt ist der Entdecker-Pavillon gegenüber der Luchs-Anlage. Folgende Termine und Bastelangebote stehen zur Auswahl: ·1. Ferienwoche (Montag, den 07. Oktober und Mittwoch, den 09. Oktober): Vogelfutterspender ·2. Ferienwoche (Montag, den 14. Oktober und Mittwoch, den 16. Oktober): Spinnenfänger Zusätzlich zum Bastelangebot finden in den Ferien jeden Tag kommentierte Fütterungen statt. So können interessierte Ferienkinder die Stachelschweine um 11.30 Uhr und die Pelikane um 12.00 Uhr bei der täglichen Fütterung bestaunen. Die Wölfe sind am Montag um 14.00 Uhr beim Fressen in ihrem Gehege zu beobachten und am Dienstag um 14.30 Uhr werden im Schildkrötenhaus einzelne Terrarien geöffnet, um den Bewohnern bei „Tiere zum Anfassen“ ganz nah zu kommen. Es folgen am Mittwoch um 12.00 Uhr die Pavianfütterung, am Donnerstag um 12.00 Uhr die Erdmännchenfütterung und als Wochenausklang am Freitag um 11.30 Uhr die Fütterung der Esel, Ziegen und Schafe. Der Treffpunkt für die Fütterungen ist am Gehege der jeweiligen Tiere.

Zoo Zürich 24.09.2019
NEUER DIREKTOR FÜR DEN ZOO ZÜRICH GEWÄHLT
Der Verwaltungsrat der Zoo Zürich AG hat Dr. Severin Dressen, derzeit stellvertretender Direktor und zoologischer Leiter des Zoo Wuppertal (Deutschland), zum neuen Direktor des Zoo Zürich gewählt. Dressen tritt die Nachfolge von Dr. Alex Rübel an, der, wie bereits früher mitgeteilt, Ende Juni 2020 nach fast 30-jährigem erfolgreichen Wirken in Pension geht. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, wird Severin Dressen seine Arbeit im Zoo Zürich am 1. April 2020 aufnehmen und am 1. Juli 2020 die Verantwortung als neuer Direktor des Zoos übernehmen. Der Verwaltungsrat der Zoo Zürich AG hat – grosszügig begleitet durch die Expertise von Egon Zehnder International – nach einem professionell geführten Auswahlverfahren Severin Dressen unter 131 Bewerbungen (42 weiblich und 89 männlich) einstimmig gewählt. Severin Dressen ist derzeit als stellvertretender Direktor und zoologischer Leiter des Zoo Wuppertal tätig. Veränderte Erwartungen und Ansprüche der Zoobesucher verlangen nach neuartigen Ansätzen in der Verbindung von Wissenschaft, Tiererlebnis und konkretem Arten- und Naturschutz und werden die Zoowelt in den nächsten Jahrzehnten stark verändern. Die sich schnell weiter entwickelnde Digitalisierung wird die Arbeit der Zoos aber auch das Besuchererlebnis verändern. Severin Dressen bringt aus Sicht des Verwaltungsrats die Kompetenzen, den Weitblick und die Visionen mit, um den Zoo Zürich in diesem sich verändernden Umfeld erfolgreich in die Zukunft zu führen. Neben einer hervorragenden wissenschaftlichen Ausbildung (MSc in Ökologie, Evolution und Naturschutz, Imperial College London; PhD Zoologie, Oxford University) hat Severin Dressen in verschiedenen Zoos in Deutschland, Spanien und Argentinien als Tierpfleger und Kuratorassistent gearbeitet. Mit Jahrgang 1988 ist Severin Dressen ein Vertreter der jungen Zooleiter-Generation, die neue Ideen und Sichtweisen in die Konzeption und Führung von Zoos einbringen. Severin Dressen ist gebürtiger Deutscher, mit einer Engländerin verheiratet und Vater eines kleinen Sohns. Martin Naville, VR-Präsident des Zoo Zürich: «Die Suche nach einem Nachfolger von Alex Rübel war eine Herausforderung, denn es galt, eine hervorragende und weit herum bekannte und beliebte Persönlichkeit zu ersetzen. Wir sind überzeugt, dass uns das mit Severin Dressen gelungen ist. Nach der sehr erfolgreichen Ära Rübel wird Severin Dressen den Zoo Zürich in eine neue Epoche führen und sicherstellen, dass der Zoo Zürich bei der rasanten Entwicklung der Zoowelt auch zukünftig Weltspitze bleibt. Severin Dressen geniesst das volle Vertrauen und die Unterstützung aller Mitglieder des Verwaltungsrates. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Severin Dressen.» Dr. Severin Dressen: «In Zeiten des dramatischen Verlusts an Biodiversität und gravierender Umweltprobleme ist die Arbeit des Zoos Zürich wichtiger denn je. Nach der überaus erfolgreichen und langjährigen Führung durch Dr. Alex Rübel muss der Zoo Zürich mit gleicher Dynamik und Visionskraft in die Zukunft gehen. Als designierter Zürcher Zoodirektor freue ich mich, zusammen mit dem erfahrenen Geschäftsleitungsteam und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zoo Zürich diese vielseitige und spannende Aufgabe zu übernehmen. Ich bin überzeugt, dass der Zoo Zürich mit seiner tiefen Verwurzelung in Zürich und der gesamten Schweiz das einmalige Potenzial besitzt, über faszinierende Tiererlebnisse die Besucherinnen und Besucher für die Einzigartigkeit des Lebens zu sensibilisieren und für dessen Schutz zu begeistern. Besonders freue ich mich darauf, den eingeschlagenen Weg, geprägt durch vorbildliches Engagement und innovative Naturschutzprojekte, weiterzuentwickeln. So können wir auch zukünftig lokal und global unseren Beitrag zu einem besseren Verständnis der Natur und einem nachhaltigen Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen leisten.» Dr. Alex Rübel: «Ich freue mich, dass mit Severin Dressen ein bewährter Zoologe meine Nachfolge antritt, der sich mit neuem Elan für eine optimale Tierhaltung und die Weiterentwicklung des Zoos zu einem Naturschutzzentrum einsetzen wird. Ich wünsche mir, dass er auf die gleiche Unterstützung zählen darf, die mir aus allen Kreisen der Gesellschaft in meiner Aufgabe zugekommen ist und wünsche ihm viel Glück, Kraft und Ausdauer, die es für diese Aufgabe braucht.» In Rübels Zeit als Direktor hat der Zoo Zürich einen Riesenschritt in die Gruppe der besten Zoos der Welt gemacht und ein Vorbild kreiert für einen Zoo als Naturschutzzentrum. Einen Nachfolger für Dr. Alex Rübel zu finden, war aus diesen Gründen eine äusserst anspruchsvolle Aufgabe.

Tierpark + Fossilium Bochum 24.09.2019
Eine neue Tierart für den Tierpark + Fossilium Bochum: Zwei Pakas sind nun Untermieter der Totenkopfaffen
Ihr braunes Fell mit weißen Punkten erinnert an ein junges Reh, doch der Kopf gleicht dem einer Maus. Dabei sind die zwei neuen Untermieter der Totenkopfaffen im Tierpark + Fossilium Bochum mit gerade einmal fünf Monaten bereits so groß wie eine ausgewachsene Hauskatze. „Für die meisten Laien sind unsere neuen Flachlandpakas zunächst schwer einzuordnen, da sie wenig bekannt und nur selten in Zoos gehalten werden. Sind es vielleicht Huftiere oder größere Meerschweinchen? Mit der zweiten Vermutung kommt man des Rätsels Lösung schon näher, denn Pakas gehören tatsächlich zu den Nagetieren, sind in Südamerika beheimatet und zumindest mit den Meerschweinchen verwandt“, erklärt Zootierpfleger Nicolas Jung. Vor wenigen Tagen bezog das Geschwisterpaar aus dem Tiergarten in Schönebeck sein neues Domizil und wurde zunächst mit Skepsis begrüßt, wie Nicolas Jung berichtet: „Unsere Totenkopfaffen mussten sich erst einmal an die neuen Untermieter gewöhnen. Nach dem ersten ‚Affentheater‘ stellten sie aber schnell fest, dass ihr Revier in den erhöhten Ästen keineswegs durch die hauptsächlich bodenbewohnenden Pakas bedroht ist.“ Pakas sind überwiegend dämmerungs- bzw. nachtaktiv und können sich mithilfe ihrer angepassten Augen und ihres guten Geruchsinns problemlos in der Dunkelheit orientieren. Tierparkbesucher*innen können die Neuankömmlinge jedoch auch tagsüber bei ihrem Nickerchen beobachten. „Gegen Mittag unterbrechen die beiden Nager ihr Schläfchen auch gerne mal für einen kleinen Snack aus frischem Obst und Gemüse“, weiß Nicolas Jung. „Dabei ist das Weibchen aktuell noch wesentlich forscher unterwegs als ihr eher zurückhaltender Bruder.“ In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Mittel- und Südamerika bewohnen Pakas unterholzreiche Wälder und bevorzugen dabei die Nähe von Gewässern. Bei Gefahr knirschen und klappern sie drohend mit den Zähnen. Wird ihnen die Situation zu heikel, flüchten sie ins Wasser, wo sie ihren Feinden als ausgezeichnete Schwimmer meist schnell entkommen. Laut Einschätzungen der Weltnaturschutzunion ist der Bestand der Pakas (noch) nicht gefährdet. Allerdings gelten die Nagetiere in einigen südamerikanischen Ländern, wie Ecuador, als Delikatesse und wurden lange Zeit bejagt. Mittlerweile ist dies jedoch verboten und auch der internationale Handel dieser Tierart ist durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen streng geregelt.

Tierpark Nordhorn 24.09.2019
Tierpark Nordhorn als besonders kinderfreundlich ausgezeichnet -Niedersächsisches Wirtschaftsministerium vergibt Zertifizierungen
Mit den Initiativen KinderFerienLand Niedersachsen, ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen und Reisen für Alle trägt die Landesregierung zur nachhaltigen Verbesserung und Stärkung der Qualität im Niedersachsentourismus bei. In diesem Monat konnte Ines Berends für den Tierpark Nordhorn in Hannover gleich zwei Auszeichnungen aus den Händen des Niedersächsischen Staatssekretärs aus dem Ministerium Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Berend Lindner, entgegennehmen. Der Familienzoo konnte diesmal in Sachen Kinderfreundlichkeit gleich doppelt punkten. Der Park bekam durch die Zertifikate „Kinderferienland Niedersachsen“ für den gesamten Zoo und gesondert für sein Ferienhaus „Bisonblick“ seine besondere Kinderfreundlichkeit nun auch von offizieller Seite bestätigt. Als Familienzoo legt der Nordhorner Tierpark Wert darauf, dass sich insbesondere Kinder wohlfühlen und vieles über die Tiere entdecken und lernen können. Aber auch die verschiedenen Spielplätze inklusive Indoorspielebereich für Kinder unterschiedlichen Alters sorgen dafür, dass der Spaßfaktor bei den kleinen Besuchern im Tierpark hoch ist und keine Langeweile aufkommt. Und eine Übernachtung im Tierpark in einem der Ferienhäuser ist natürlich ein ganz besonderes Erlebnis! So können Kinder und

Zoo Frankfurt am Main 23.09.2019
ZOOKUNFT2030+ Entwicklungsplan für den Zoo der Stadt Frankfurt am Main
Mit der Konzeptstudie ZOOKUNFT2030+ liegt nun ein Entwicklungsplan für die Umgestaltung von großen Teilen des Zooareals vor. Die Studie geht über rein bauliche Planungen hinaus und präsentiert Ideen für eine grundlegende Neuausrichtung des Zoos. In der Konzeptstudie ZOOKUNFT2030+ wird eine vollständige Umgestaltung von zwei Großarealen des Frankfurter Zoos vorgeschlagen. Insgesamt entspricht dies einer Fläche von rund fünf Hektar. In den beiden Arealen, dem Nord-Ost- sowie dem Süd-West-Areal, befinden sich die meisten der älteren Tieranlagen. Die Gestaltungskonzepte für beide Großareale haben eine klare Verbindung zu den prioritären Projektgebieten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF): Afrika und Südamerika. Die Konzeptstudie ist das Ergebnis einer mehrere Monate dauernden gemeinsamen Arbeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Frankfurter Zoos, der ZGF und den Zooplanern von The Logical Zoo (TLZ). Die Entwicklung der Studie wurde von der KfW Stiftung und der Stiftung Zoo Frankfurt finanziell gefördert. „Bei der nun vorgelegten Konzeptstudie ZOOKUNFT2030+ geht es nicht nur darum, einzelne Gehege neu zu bauen oder die Besucherwege neu zu gestalten, es geht um viel mehr: eine ganzheitliche Vorstellung davon, was ein moderner Zoo leisten kann, warum er für uns alle in unserer bedrohten Welt so wichtig ist und wie die elf Hektar inmitten des Frankfurter Ostends optimal genutzt werden können“, sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. „Die veralteten Gebäude sind nicht zeitgemäß und werden an zu vielen Stellen weder den Bedürfnissen der uns anvertrauten Tiere, noch denen unserer Besucherinnen und Besucher gerecht!“ Vier Arbeitsfelder bilden die Grundlage der konzeptionellen Überlegungen 1. Tiere erleben – Tierbestand und Tierhaltung 2. Natur bewahren – Biologische Vielfalt, Naturschutz und Nachhaltigkeit 3. Menschen erreichen – Kommunikation, Bildungsangebote, Erscheinungsbild 4. Gemeinsam wirken – Team und Leitbild Für den Frankfurter Zoo hat Casares ein klares Ziel vor Augen: „Wir haben ein starkes Motto: „Tiere erleben – Natur bewahren“. Für mich und mein Team sind das zwei Versprechen, die wir einlösen wollen. Wir wollen die „Faszination Wildtier“ erlebbar machen. Unsere Besucherinnen und Besucher sollen eintauchen in die Welt der Tiere und nach ein paar Stunden mit dem Gefühl aus dem Zoo gehen, etwas Wertvolles kennengelernt zu haben. Damit wollen wir eine Naturschutz-Kultur fördern, deren zentrale Aspekte Bewusstsein und Motivation zum Handeln sind. Um das zu erreichen, muss das Zooerlebnis möglichst dicht und umfassend sein.“ Das Nord-Ost-Areal – Südamerika und Europa – Für das Nord-Ost-Areal (ca. zwei Hektar) wird eine 6.725 m2 große Amazonas-Halle und als Außenbereich eine 7.900 m2 umfassende neotropische Region vorgeschlagen. Um die tropischen Biome Amazoniens nachzuempfinden, bedarf es einer entsprechend klimatisierten Halle, die die Nachbildung der kühleren und nebligen Bergwälder sowie des wärmeren, feuchten Tieflandregenwaldes, einschließlich des dazugehörigen Regens ermöglicht. Die neotropische Region, die sich von Südkalifornien bis nach Patagonien erstreckt, ist eine der acht biogeographischen Regionen, die die Landoberfläche der Erde bilden. Ein 3.350 m2 großes Areal soll sich Europa widmen. Die Wildnis Europas hat eine Jahrtausende währende Zivilisationsentwicklung überdauert. Dennoch weisen die verbliebenen Lebensräume der Wildtiere immer noch eine reiche Biodiversität auf, die es zu erhalten gilt. Als Biom wurden für diesen Abschnitt europäische Feuchtgebiete ausgewählt. Das Süd-West Areal – Afrika – Das geplante Afrika-Areal umfasst ca. drei Hektar und sieht eine 10.200 m2 große Afrika-Halle sowie im Außenbereich einen Kongo- und einen Savannen-Trail vor. Mit der Afrika-Halle wird ein neues Konzept für die Indoor-Haltung der großen afrikanischen Pflanzenfresser des Frankfurter Zoos verwirklicht. In der Halle sollen naturalistische Gehege in eine Themenlandschaft eingebettet werden. Im Außenbereich werden die Wälder des Kongo und eine Savannen-Landschaft erlebbar gemacht. Mit der Einrichtung eines großen Afrika-Areals bleibt der Frankfurter Zoo seiner Geschichte treu und nimmt deutlich Bezug auf die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Infrastruktur und Service – In der Konzeptstudie werden zwei Restaurants vorgeschlagen, eines im Nord-Ost-Areal mit Zugang zur Amazonien-Halle und eines im Süd-West-Areal mit Blick auf die Afrika-Savanne. Ein Kiosk im Bereich der Zooterrassen komplettiert das gastronomische Angebot. Beide Hallen sollen jeweils ein Informations-Zentrum beherbergen. Die Zooschule behält ihren Platz im Zoogesellschaftshaus. Ein zweiter Spielplatz und ein kleiner Streichelzoo gehören ebenfalls zur Planung. Haupt- und Nebenwege verbinden alle Zooareale in einem schlüssigen Rundkurs miteinander. Zeitplan und nächste Schritte – Die weitere Zooentwicklung ist in drei Phasen eingeteilt und auf die nächsten 15 Jahre ausgelegt. In Phase I von 2019 – 2022 sollen die bereits begonnenen oder geplanten Projekte im zentralen Dreieck des Zoos fertig gestellt werden – so zum Beispiel der Umbau der Löwen-Anlage. In der Konzeptstudie ZOOKUNFT2030+ werden die Umbauphasen II und III (2023 – 2032) betrachtet. Die Vorschläge der Konzeptstudie werden ebenfalls auch den städtischen Gremien dargestellt. Was nun rasch folgen muss, ist die Entwicklung eines Masterplans, in dem auch die genauen Zeitläufe für die Umsetzung der Vorschläge sowie die genauen Kosten seriös ermittelt werden. „Die Notwendigkeit, den Zoo substantiell zu modernisieren, erkennt jeder, der uns besucht. Ich hoffe daher sehr, dass es uns gelingt, mit unserer Planung für den Zoo zu begeistern und rasch in den Masterplan-Prozess einsteigen zu können. Herzlich möchte ich mich bei allen bedanken, die den mehrmonatigen Erstellungsprozess dieser umfangreichen Konzeptstudie unterstützt haben, allen voran meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der ZGF und den Zooplanern von The Logical Zoo. Aber auch ohne die großzügige Hilfe der KfW Stiftung und der Stiftung Zoo Frankfurt wäre diese Studie nicht so schnell zu realisieren gewesen“, betont Casares. „Ein zukunftsfähiger Entwicklungsplan für den Zoo ist längst überfällig“, sagt Stadträtin Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, „Ich bedanke mich bei Zoodirektor Dr. Miguel Casares, seinem Team und allen Kooperationspartnern für die ausgezeichnete und zügige Arbeit. Mit dieser Konzeptstudie liegt nun eine Gesamtvision für den Zoo Frankfurt vor, die sich an internationalen Standards orientiert und die unseren Innenstadt-Zoo in die Zukunft führen wird.“ Die Aufgaben moderner Zoos – Moderne Zoos erfüllen seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Kulturinstitutionen eine Reihe von gesellschaftlich relevanten Aufgaben im Natur- und Artenschutz, der Bildung, der Forschung und als Orte der Erholung. In Zeiten des massiven Rückgangs der Biodiversität etablierte der Weltzooverband (WAZA) in seiner 2015 veröffentlichten Strategie den Arten- und Naturschutz als die wichtigste Aufgabe seiner Mitgliedszoos. „Für uns und alle anderen Zoos bedeutet das: Wir müssen unsere Besucherinnen und Besucher dazu motivieren und mobilisieren, sich für die Wildtiere und ihre natürlichen Lebensräume einzusetzen und das geht nur über eine gelungene und artgemäße Tierpräsentation“, betont Zoodirektor Dr. Miguel Casares. Zoos beteiligen sich u.a. über Erhaltungszuchtprogramme am Artenschutz ex situ. Ein großer Teil der Natur- und Artenschutzarbeit der Zoos findet aber auch außerhalb des Zoogeländes statt, nämlich über Projekte in den angestammten Lebensräumen der Tiere (in situ). Dafür steht dem Zoo Frankfurt eine starke Partnerin zur Seite: die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), eine der wichtigsten international agierenden Naturschutzorganisationen. Diese enge Kooperation bestimmt wesentlich die zukünftige Ausrichtung des Zoos, denn dieser soll gleichsam zum Schaufenster in die Projektarbeit der ZGF werden. Der Frankfurter Zoo wurde 1858 auf Initiative Frankfurter Bürger, die sich zur Zoologischen Gesellschaft Frankfurt zusammenschlossen, gegründet. Völlig zerstört im 2. Weltkrieg, wurde er unter der Leitung von Prof. Bernhard Grzimek zu einem der renommiertesten Zoos der Welt wiederaufgebaut. Als in den 1970er und 1980er Jahren frühere Ideen für einen Außenzoo reaktiviert wurden, geriet die Weiterentwicklung des Innenstadtzoos allerdings ins Stocken. Erfreulicherweise legte die Stadt im Jahr 2008 ein erstes Investitionsprogramm auf, mit dessen Hilfe wichtige Schritte in Richtung einer Modernisierung geleistet werden konnten. Dennoch verblieben mehr als die Hälfte der unter Grzimek entstandenen Tieranlagen in ihrem ursprünglichen Zustand.

Tierpark Gotha 23.09.2019
Zuwachs bei den Kamerunschafen – Niedlicher Nachwuchs im Tierpark Gotha.
Seit dem 02. September 2019 kann sich der Tierpark Gotha über ein neues Mitglied in der kleinen Herde der Kamerunschafe freuen. Das weibliche Lamm erblickte zur Mittagszeit auf der Außenanlage das Licht der Welt und stand bereits wenige Minuten nach der Geburt fest auf eigenen Beinen. Kamerunschafe stammen ursprünglich aus Afrika und gehören zu den so genannten Haarschafen. Dies bedeutet, dass sie keine dicke Wolle produzieren, wie man es von herkömmlichen Schafen kennt, sondern ein kurzes, eng anliegendes Haarkleid. Lediglich im Winter besitzen sie eine dichte Unterwolle zum Schutz vor der Kälte. Im Kontrast zu anderen Schafen stehen auch der kurze Schwanz sowie die kurzen Ohren. Der Tierpark Gotha beherbergt zwei Mutterschafe sowie einen Bock. Bereits von Anfang an ist die Mutter-Kind-Bindung sehr ausgeprägt und das Jungtier läuft in der Herde mit. Dabei bleibt das Lamm meist ganz nah bei der Mutter oder legt sich zum Ausruhen an einen sicheren Ort. Nur nachts sind die beiden zum Schutz des Kleinen vor der nächtlichen Kälte in einem separaten Stall untergebracht.

Tiergarten Worms 23.09.2019
Malteser Social Day ermöglicht Frankenthaler Senioren Besuch im Tiergarten Worms
„Da muss ich erst 75 Jahre alt werden, um einmal eine Ziege streicheln zu können“, Heidrun Wagenhausen, von allen Heidi genannt, ist begeistert. Sichtlich genießt sie den von der Villa Malta organisierten Ausflug in den Tiergarten Worms, der eine Führung durch den Tiergarten mit besonderen Tierbegegnungen und anschließendem gemütlichen Beisammensein in der Tiergartenschule für sie und weitere 30 Teilnehmer des Malteser Social Day 2019 ermöglicht. Empfangen und begleitet wurde die Gruppe von B.Sc. Biol. Miriam Schall, Mitarbeiterin der Tiergartenschule, die an diesem Tag einige schöne Stationen für die Gruppe eingeplant hatte. Sie führte die Senioren in ihrem eigenen Tempo durch die Reviere des Tiergartens, ermöglichte je nach Wunsch und Möglichkeit die Tierbegegnung. Die barrierefreien Wege und zugänglichen Gehege im Tiergarten sorgten für große Freude bei den Besuchern, die oftmals nach vielen Jahren wieder einmal in den familien- und seniorenfreundlichen Tiergarten kamen und die sehr deutliche Weiterentwicklung des Tiergartens gar nicht so recht glauben wollten: „Ich bin begeistert, was sich hier getan hat, früher sind wir immer mit dem Fahrrad hierhergefahren, das liegt aber schon viele Jahre zurück“, berichtet eine der Teilnehmerinnen. Claudia Seeger, Leiterin der Villa Malta und Organisatorin des Ausflugs, erntet viel Lob für die Wahl des Ausflugsziels. Gemeinsam mit ihrem Team und den eigens für diesen Tag freigestellten neun Mitarbeitern der Commerzbank schaffte sie einen unbeschwerten Tag für die Senioren in und um Frankenthal. Ohne ihr Zutun wäre für einige der anwesenden Senioren, die auf Rollstuhl und Rollator angewiesen sind, allein die Anreise unmöglich oder eine zu große Strapaze gewesen. „Wir finden es toll, was die Malteser und das Team der Commerzbank hier auf die Beine stellen“, waren sich die Senioren einig, die der Einladung zu einem Tagesausflug in den Tiergarten Worms gerne gefolgt waren. Toller Ausflug für alle Beteiligten – Als „sehr bereichernd“ bezeichneten auch die anwesenden Betreuer von der Commerzbank und der Malteser den gemeinsamen Ausflug. Es sei einfach schön zu sehen, wie sehr die älteren Menschen den Ausflug genossen haben, freute sich auch Claudia Seeger, Leiterin der Senioren-Begegnungsstätte Villa Malta in Frankenthal. Der Tiergarten Worms böte einfach eine schöne Möglichkeit auch mal etwas Anderes zu erleben und das auch noch barrierefrei und in einer so entspannten Atmosphäre. Malteser Social Day – Bei dem bundesweiten Sozialtag im September engagieren sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittlerer und großer Unternehmen, um bedürftigen Menschen zu helfen. Für die Frankenthaler Senioren bot sich dadurch die Möglichkeit den Tierpark und einige seiner Bewohner trotz eingeschränkter Beweglichkeit genauer kennenzulernen und dabei auch ganz neue Erfahrungen zu machen

Opel Zoo Kronberg 23.09.2019
Herbstferien im Opel-Zoo – Umfangreiches Programm mit Führungen und Beobachtungen
Auch in den Hessischen Herbstferien bieten die Zoopädagogen des Opel-Zoo wieder ein umfangreiches Ferienprogramm an, das alle Zoobesucher ohne Anmeldung und ohne zusätzliche Kosten zum Eintrittspreis nutzen können. Am Dienstag, dem 1. und 8. Oktober 2019 starten jeweils um 14 Uhr die Sonderführungen „Der Wald und seine Tiere im Herbst“ mit dem Förster aus der Revierförsterei Königstein. In der Zooschule sind mittwochs, dem 2. und 9. Oktober 2019 zwischen 10 und 13 Uhr verschiedene Stationen aufgebaut, an denen die Zoobesucher die herbstliche Natur unter die Lupe nehmen und unter Anleitung der Zoopädagogen mit Binokularen viel entdecken können. Am Donnerstag, dem 10. Oktober 2019 gibt es um 11 Uhr eine Ferienführung zum Thema „Giraffen, Erdmännchen & Co“, bei denen man allerlei Wissenswertes über verschiedene Tierarten erfahren kann. Ganz sicher geht es mit der Führung zu der am 6. September geborenen Giraffe Kiano und zu den beiden Jungtieren der Erdmännchen, wie auch zu den am 2. Juli und 2. September geborenen kleinen Elenantilopen oder zu den sechs quirligen jungen Geparden, die jetzt 3 Monate alt sind. In einer weiteren Führung, die am Samstag, dem 12. Oktober 2019 um 15 Uhr stattfindet, geht es um „Tierische Rekorde“ und sicher weiß man jetzt schon, dass Giraffe und Elefant mit dabei sein werden.

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