Zoopresseschau

Bergzoo Halle 21.09.2019
Elefantengeburt im Bergzoo – Gesundes, weibliches Kalb ist gestern Abend zur Welt gekommen.
Seit Wochen fieberte das Elefantenpflegerteam um Zoodirektor und Elefantenkurator Dr. Dennis Müller der Geburt entgegen. Gestern Abend war es dann soweit, um 22:23 Uhr brachte Mutter Tana (18) nach einer kurzen Wehenphase ein weibliches Jungtier gesund zur Welt. Es wiegt 92 kg und ist 83 cm groß. Die Geburt eines afrikanischen Elefanten in menschlicher Obhut ist immer noch eine Sensation und ein wichtiger Beitrag für die Zoopopulation, da die Nachzucht bei den afrikanischen Elefanten im Gegensatz zu den asiatischen Elefanten nur selten gelingt. Vor drei Jahren wurden bereits die Elefanten Tamika (3) und Ayo (3) im Abstand von knapp zwei Monaten in Halle zur Welt gebracht.Um das kleine Elefantenmädchen von den es umgebenen Fruchthüllen zu befreien sowie um seinen Gesundheitszustand zu überprüfen, wurde es kurzzeitig von der Mutter getrennt. Nachdem sich das Neugeborene, die Mutter und die im gesamten Zeitraum anwesende Schwester Tamika von der Aufregung der Geburt etwas erholt hatten, wurden sie in der Mutterbox wieder zusammengeführt. Nach einer kurzen mütterlichen Untersuchung, begann das Kalb sofort bei der Mutter zu trinken und wurde auch im weiteren Verlauf liebevoll von Tana umsorgt. Alle drei sind wohlauf. Der Vater von Tamika und dem noch namenslosen Kalb ist der Bulle Abu (18). Um der kleinen Familie etwas Ruhe zu gönnen, bleibt das Elefantenhaus bis auf weiteres geschlossen. Allerdings können die Besucher durch die oberen Scheiben mit etwas Glück einen Blick auf das Jungtier erhaschen.

Zooschule Heidelberg 20.09.2019
Von schrägen Vögeln und Superhelden: Bunter Brückentag mit der Zooschule Heidelberg
Am Freitag, den 04. Oktober 2019 (Brückentag), bietet die Zooschule Heidelberg zwei abwechslungsreiche Programme für Kinder und Jugendliche an, bei denen die Teilnehmer gemeinsam mit den Zoorangern einen ganzen Tag im Zoo (inkl. Mittagessen) verbringen. Die Themen der Workshops lauten „Komische Vögel – von Rabeneltern und Unzertrennlichen“ und „Wahre Superhelden – das Zukunfts-Diplom“. Tickets gibt es für € 55,- im Vorverkauf an der Zookasse. Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche sind zum Workshop „Komische Vögel – von Rabeneltern und Unzertrennlichen“ eingeladen: Adler, Hornrabe und Waldrapp haben eines gemeinsam: Sie tragen alle Federn. Dieser Workshop führt die Teilnehmer in die bunte Welt der Vögel, deren Leistungen oft unterschätzt werden. Vom Hochleistungssportler bis hin zum Künstler und Werkzeugmacher – es gibt viele spannende und faszinierende Vögel zu entdecken. Die Kinder und Jugendlichen lernen dabei auch kleine Tricks, diese zu unterscheiden. Und zwischendurch gibt es natürlich lustige Spiele und tolle Bastelaktionen. An etwas ältere Kinder ab 8 Jahren und Jugendliche richtet sich der Workshop „Wahre Superhelden, das Zukunfts-Diplom“: Dieser Workshop macht – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – fit für die Zukunft. Die Kinder und Jugendlichen lernen, wie sie durch ihr Verhalten dazu beitragen können, dass die Lebensbedingungen zahlreicher Tierarten verbessert werden. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Smartphones und Gorillas, zwischen Fischstäbchen und Mähnenrobben? Diese und viele spannende Rätsel werden gelöst. Hat man erst einmal die Hintergründe verstanden, fällt es ganz leicht, sich für seine Umwelt zu engagieren! Die Zooschule hat jede Menge nützliche Tipps und Tricks parat. Zum Abschluss gibt es ein „Zukunfts-Diplom“ für die Teilnehmer. Tickets für die Workshops gibt es im Vorverkauf an der Zookasse. Die Kosten pro Teilnehmer betragen € 55,- inkl. Eintritt und Verpflegung (15% Geschwisterrabatt). Weitere Informationen gibt es auf der Website der Zooschule unter: http://www.zooschule-heidelberg.de/workshops

Opel-Zoo 20.09.2019
Verleihung des Hessischen Tierschutzschulpreises – Engagierte Zoopädagogin aus dem Opel-Zoo gewinnt mit Zooprojekt
Seit nunmehr 10 Jahren wird der Hessische Tierschutzschulpreis für Schulprojekte verliehen, die sich mit dem Verhältnis von Mensch zu Tier beschäftigen. „Schulklassen sollen dazu ermutigt werden, sich der vielfältigen und komplexen Fragestellung des Tierschutzes anzunehmen, sich mit der artgerechten Haltung sowie dem richtigen Umgang mit Tieren auseinandersetzen und das Thema künstlerisch umsetzen“, so die für den Tierschutz zuständige Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser bei der Laudatio zur diesjährigen Preisverleihung. Zwei Schulen wurden dieses Jahr mit dem mit 7.000 € dotierten und von der 4-köpfigen Jury ausgewählten Preis ausgezeichnet, darunter die Limesschule Idstein mit ihrer engagierten Biologie-Lehrerin Dr. Andrea Perlich. Sie ist nicht nur Lehrerin an der Schule, sondern auch externe Zoopädagogin im Opel-Zoo. Und so beschäftigte sie sich im Rahmen einer Projektwoche mit 13 Schüler/innen der 10. Klasse Realschulzweig und E-Phase des Gymnasialzweiges mit der Frage „Zoos – Tierschutz oder Tierquälerei“. Die Gruppe besuchte den Opel-Zoo und den Frankfurter Zoo, nahm an Führungen teil und recherchierte, befragte, gestaltete Plakate und zeichnete ein Mustergehege und sammelte schließlich noch Althandys für das Projekt Gorillaschutz des Zoo Frankfurt. „Die Schüler/innen sind in ihrem Projekt zu dem Schluss gekommen, dass die Bedürfnisse der Wildtiere, die der Mensch in Zoos hält, erfüllt sind, dass sie artgerecht gehalten werden, der Zoo also zum Schutz der Tiere beiträgt“, so die engagierte Lehrerin Dr. Andrea Perlich. Sie freut sich, dass das Interesse der Schüler an diesem Thema so groß war, dass sie dieses Projekt inzwischen zu anderen Terminen weiter anbieten konnte und äußerst regen Zuspruch von den Schülern hatte. Sie ergänzt, dass die Schüler erarbeitet haben, dass artgerechte Haltung eine Grundvoraussetzung für den Tier- und Artenschutz ist, für den sich insbesondere Zoologische Gärten einsetzen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 20.09.2019
Kinder – lernen – Tiere – zeichnen im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Tiere möglichst realistisch zu zeichnen kann jeder lernen! Am Anfang steht jedoch immer das Sehen und Wahrnehmen. Und wo könnte man das besser, als im Zoo?
Aus diesem Grund lädt die Stiftung Sonnenstrahl-Christiane Großmann und der Görlitzer Zoo interessierte Kinder von der 1. bis zur 5. Klasse zu einer kleinen Tiermalschule ein. In der ersten Herbstferienwoche lernen die jungen Künstler zunächst die Bewohner des Tierparks näher kennen, beobachten Körperhaltung und Bewegungsabläufe sowie den Lebensraum der Tiere. Im Anschluss lernen sie, die Tiere zu zeichnen oder mit anderen Techniken darzustellen. Nach Abschluss der Woche werden die entstandenen Arbeiten in einer kleinen Ausstellung im Tierpark präsentiert. Die künstlerische Leitung des Projektes übernimmt Petra Göring, passionierte Künstlerin und langjährige Aktive der Kulturraum-Initiative „KiTa sucht Künstler“, in welcher sie bereits verschiedenste Projekte des bildkünstlerischen Gestaltens in Kitas und mit Hortkindern durchführte.Die TierMalSchule öffnet vom 14. bis zum 18. Oktober täglich von 10 bis 15 Uhr. Die Teilnahmegebühren betragen dank der Stiftungs-Förderung lediglich 20€ für die ganze Woche, Mittagessen im Imbiss „Unsere Futterkiste“ ist inklusive. Anmeldungen sind unter Angabe Namens, Anschrift und Telefonnummer per Mail an service@tierpark-goerlitz.de möglich, solange noch freie Plätze verfügbar sind.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 20.09.2019
Erste Küken bei den Wiedehopfen – Bruterfolg am Baudenkmal: Vier junge Charakterköpfe geschlüpft
Premiere an einem markanten Ort: Erstmals sind in der Wilhelma in Stuttgart Jungvögel bei den Wiedehopfen geschlüpft. Für einige Wochen sind nun die vier Zöglinge, je zwei Hähnchen und Hühnchen, mit ihren Eltern im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart zu sehen, bis es draußen zu kalt für sie wird. Denn Wiedehopfe sind Zugvögel, die in warmen Gefilden Afrikas oder Indiens überwintern. Weltweit sind sie von Süd- und Mitteleuropa über Vorderasien bis nach Sri Lanka und Indonesien verbreitet. In Deutschland gibt es dagegen nur noch einige hundert Brutpaare. Daher sind sie in der Natur hierzulande kaum anzutreffen. Hatte der Zoologisch-Botanische Garten zuvor nur männliche Wiedehopfe gehalten, so zog 2018 ein Zuchtpaar ein, das mit seinem Gelege im August nun Erfolg hatte.Die etwa drosselgroßen Charakterköpfe leben an zentraler Stelle und werden doch oft übersehen, weil viele Besucherinnen und Besucher an der historischen Damaszenerhalle keine Tiere erwarten. Dabei war dies einst der einzige Ort in der Wilhelma, an dem der Hausherr König Wilhelm I. von Württemberg Tiere hielt. Die frühere Fasanerie rund um das Baudenkmal beherbergt heute illustre Vogelarten: aus Nordamerika zum Beispiel Berghaubenwachtel, Roter Kardinal und Socorrotaube, aus Südostasien Chinesisches Bambushuhn, Weißhaubenhäherling und Temminck-Tragopan. Für Europa stehen hier Wachtelkönig, Rothuhn und der Wiedehopf. Wenn er seine Federhaube auffächert, wirkt es, als trage der Wiedehopf selbst eine Krone. Auffällig trägt das orange-bräunliche Gefieder schwarzweiße Bänder auf den Schwingen und dem Schwanz. Was für den Menschen ein Hingucker ist, dient den Vögeln der Tarnung. Mit dem Spreizen der kontrastreichen Flügel lässt der Wiedehopf bei Gefahr durch Greifvögel seine Körperkontur verschwimmen. Seine Nahrung sucht er sich am Boden. Er jagt seine Beute, wie Käfer, Spinnen oder Eidechsen, entweder durch Aufscheuchen und Nachlaufen. Oder er stochert mit seinem langen, leicht gebogenen Schnabel im Erdreich nach Maulwurfsgrillen, Engerlingen oder Regenwürmern. Für seine Kost braucht der Wiedehopf offene Landschaften mit kurzem Bewuchs. Bruthöhlen findet er in älteren, ausgefaulten Bäumen. Seinen Bestand gefährden daher zum einen der Verlust von Wiesen und Weiden an die intensive Landwirtschaft und zum anderen die Rodung von nicht mehr ertragreichen Obstbäumen oder Feldgehölzen. Brachflächen, Streuobstwiesen und Nisthilfen könnten sein Vorkommen dagegen stabilisieren. Auch durch den Einsatz von weniger Pestiziden fände der Wiedehopf mehr Futtertiere.

Zoo Vivarium Darmstadt 20.09,2019
Führung „Der Zoo Vivarium bei Nacht“ am 28. September
Was machen die Tiere im Dunkeln? ist das Thema der Führung „Der Zoo Vivarium bei Nacht“.Schlafen Tiere überhaupt? Und wenn ja, wie? Wie verhalten sie sich in der Nacht? Solche und ähnliche Fragen werden am Samstag, 28. September, während einer Abendführung bei Dämmerung und Dunkelheit im Zoo Vivarium beantwortet. Frank Velte, Zoopädagoge und wissenschaftlicher Mitarbeiter in Darmstadts Tiergarten, wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Nacht leben der Tiere erläutern. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Zooeingang im Schnampelweg 5. Interessierte zahlen den normalen Eintrittspreis. Um telefonische Voranmeldung unter 06151 / 13 46 900 wird gebeten.

Zoo Leipzig 20.09.2019
Nachwuchs in Gondwanaland und Südamerika
Nachwuchs in Gondwanaland: Am Montagmittag wurde unter den neugierigen Blicken der fünfköpfigen Eulenkopfmeerkatzengruppe das 14. Kirk-DikDik Jungtier des erfahrenen Zuchtpaares geboren. Die Geburt verlief komplikationslos, Kirk-DikDik Weibchen Adina (9) kümmerte sich sofort um ihren männlichen Schützling, der wenig später bereits zu trinken begann und inzwischen an der Seite der Mutter erste Erkundungen in der Anlage unternimmt. Auch der Zootierarzt war bereits zur Stippvisite vor Ort und führte die routinemäßige Jungtierprophylaxe bei der kleinen afrikanischen Antilope durch. Vater Olu (9) hat nun nicht nur ein wachsames Auge auf seinen Sohn Tayo, der im März zur Welt kam, sondern auch auf den jüngsten Nachwuchs der Familie. Nur vier Tage zuvor konnten sich die Tierpfleger über einen Zuchterfolg bei den südamerikanischen Weißgesichtssakis freuen, die in den Baumwipfeln der Riesenotteranlage ihr Revier haben. Saki-Weibchen Astra (10) sorgte für den achten Nachkommen seit ihrem Einzug in die Tropenhalle im Jahr 2011. Vater ist Saki- Männchen Kinai (10), der sich durch sein schwarzes Fell und das weiße Gesicht perfekt von den graubraunen Weibchen abhebt. Auch dieses Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, wird fürsorglich versorgt und ist auf dem Rücken der Mutter zu finden.Ein vierfaches Plus in Südamerika: Am Wochenende hat sich die vierköpfige Capybara-Gruppe um vier Mini-Capybaras, die auch als Wasserschweine bekannt sind, vergrößert. Seit der Eröffnung der neuen Erlebniswelt Südamerika (2018) haben die Tierpfleger auf den ersten Zuchterfolg bei den weltweit größten Nagetieren gewartet. In den letzten Tagen wurden die Jungtiere im rückwärtigen Bereich mit der gesamten Gruppe vergesellschaftet, um ab sofort gemeinsam das Pantanal von Südamerika zu durchstreifen.

Biosphaerium Elbtalaue 20.09.2019
Kinderferienprogramm im Biosphaerium
So bunt, wie die Blätter an den herbstlich geschmückten Bäumen sind auch unsere Kinderferienaktionen in diesem Jahr. Auf drei sehr unterschiedliche Programme können sich Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren in den Herbstferien im Biosphaerium Elbtalaue freuen. Kreativität und spielerisches Entdecken wird hier auf spannende und unterhaltsame Weise miteinander verbunden. Ausstellungsforscher am 9. Oktober von 9.00 – 12.30 Uhr. Was gibt es bei Biber, Fisch und Co. alles zu entdecken? Haben Vögel und Flugzeuge etwas gemeinsam? Wie verändert sich ein Fluss? Mit vielseitigen Aktionen, Spielen und einfallsreichen Ideen erobern sich die Kinder die Ausstellung im Biosphaerium Elbtalaue. Herbstliche Filzideen am 15. Oktober von 9.00 – 12.30 Uhr Ohne Schaf keine Wolle. Doch wie sieht der Weg vom Schaffell zur Wolle aus? Was ist Filz und welche tollen Eigenschaften besitzt er? Wie können wir aus diesem Material phantasievolle Herbstobjekte herstellen? All dies wird auf spielerische Weise herausgefunden und im kreativen Prozess mit den eigenen Händen umgesetzt. Herbstliche Experimentierwerkstatt am 17. Oktober von 9.00 – 12.30 Uhr Verblüffende Alltagsphänomene bestaunen, erforschen und begreifen. All dies können die Kinder mit einfachen Mitteln bei verschiedenen Experimenten erfahren. Mit Blick auf herbstliche Themen, führen sie spannende Versuche durch, beobachten was passiert und finden gemeinsam heraus, warum das so ist. Neben den Experimenten bleibt natürlich auch Zeit für Bewegung und Spiel. Weitere Informationen zu unseren Kinderferienaktionen erhalten Sie in der angefügten Presseinformation. Bei Rückfragen oder weiteren Bildmaterialwünschen freue ich mich über eine Nachricht an marketing@biosphaerium.de oder telefonisch unter 05852 95 14 14

20.09.2019, Zoo Augsburg
Aus dem September-Newsletter
Zwei Gelbbauchunken haben sich von Kaulquappen zu Unken umgewandelt.
Bei den Säugetieren ist ein Alpakahengst geboren worden. Nachdem sich allerdings der derzeitige Alpakazuchthengst gegenüber den Stuten und auch den Fohlen sehr aggressiv gebärdet, wird er wohl abgegeben werden müssen.
Im Vogelbestand schlüpften eine Rosenhalsfruchttaube und ein Kubafink.
Bei den Insekten wurde etwas aufgerüstet, auch schon im Hinblick auf das geplante Umweltbildungszentrum im neuen Elefantenhaus. Drei Wandelnde Blätter und zwei Borneo Riesenschrecken wurden besorgt.
Aus einer Beschlagnahmung erhielt der ZOO zwei Goldbrüstchen, einen Senegalamarant und einen Schmetterlingsfink. Nachdem der Zoo kein einziges wildfarbenes Pfauenweibchen mehr hatte kamen drei Weibchen aus dem Zoo Karlsruhe.
Nashorn Kibo reiste nach Rom.
Das Zuchtbuch der Grevy-Zebras bestimmte, dass Zebrastute Kibale nach Aalborg in Dänemark abgegeben wurde.
Ein Zwergziegenbock reiste in den Tiergarten Nürnberg und der letzte St. Vinvent Anolis ging an einen Privathalter, der ein junges einzelnes Weibchen hält.
An den Zoo Heidelberg wurden ein weiblicher Edelpapagei und fünf männliche Straußwachteln abgegeben.
Ein männliches Erdmännchen erlitt seinen Verletzungen, das es durch die Angriffe von Gruppenmitgliedern erlitt.
Die Eingewöhnung der Gelbseitensittiche war nicht restlos erfolgreich. Zwei Tiere starebn, wobei die Ursache ungeklärt ist. Außerdem verstarb von den Neuzugängen ein Magellanpinguin an Aspergillose.
Neues von der Elefantenanlage: Inzwischen hat die Firma WISAG mit der Anlage des Außenbereiches begonnen. Hier sind seit einigen Tagen größere Erdbewegungen zu beobachten. Auch an der Fassade zur Besucherseite geht es nun mit der Holzverkleidung weiter. So können jetzt auch die Zoobesucher den späteren Anblick des neuen Hauses erkennen. Auf dem Gründach entwickeln sich inzwischen die Pflanzen sehr zufriedenstellen. Im Haus ist in den letzten Wochen die Beregnunganlage eingebaut worden, und wartet nur noch auf den Anschluss an die Wasserzufuhr. In dieser Woche wurde außerdem ein Probeschieber eingebaut, um die Funktionalität zu testen.

Zoo Osnabrück, 19.09.2019
Flauschig bis stachelig: Nachwuchs im Zoo Osnabrück
Jungtiere bei den Servalen, Flamingos, Stachelschweinen und Schweinsaffen
Kleine Katzen streifen durch hohes Gras und flauschige Küken stehen auf langen Beinen im Wasser – Besucher können zurzeit jeweils zwei Jungtiere bei den Servalen und Flamingos im Zoo Osnabrück entdecken. Auch bei den Stachelschweinen und Schweinsaffen läuft Nachwuchs zwischen den älteren Artgenossen umher.
Als Zoopädagogin Ruth Schnetgöke vor etwa vier Wochen die kommentierte Fütterung bei den Servalen machen wollte, wunderte sie sich: „Die Katze brauchte viel länger als sonst, um zum Fressen zu kommen.“ Als Schnetgöke ein Stückchen an der Anlage entlang ging, wurde die Zoopädagogin von Besuchern direkt angesprochen: „Wann sind denn die Servaljungtiere geboren?“ Hier entdeckte nun auch die Zoopädagogin die Fellhäufchen im hohen Gras. Etwas versteckt in der Nähe der Scheibe war tagsüber der Servalnachwuchs zur Welt gekommen und wird seitdem von Mutter Nahla versorgt. „In den ersten Wochen nach der Geburt werden die Servale von den Tierpflegern in Ruhe gelassen und die Tiere sind auch kaum zu sehen“, erklärt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator. „Wir wollen die Eltern bei der Aufzucht ihrer Jungtiere nicht stören, damit sie sich erstmal aneinander gewöhnen können.“ Die Tierpfleger betreten die Anlage in dieser Zeit nicht und kürzen zum Beispiel auch das Gras nicht. Aus diesem Grund können sie das Geschlecht des Nachwuchses ebenfalls erst später feststellen und ihnen dann erst einen Namen geben. Die Tierpfleger beobachten die Familie aber von außen sehr genau und überprüfen so, ob es den Jungtieren gut geht.
Auf flinken Pfoten die Anlage erkunden
Mittlerweile sind die zwei kleinen Katzen über fünf Wochen alt und Besucher können sie bei schönem Wetter immer häufiger an der Scheibe ihrer Anlage sehen. „Den Jungtieren geht es super“, berichtet Klumpe, „Sie laufen schon durch die Anlage und spielen einige Meter von der Mutter entfernt.“ Nähert sich Vater Tano dem Nachwuchs, verscheucht Nahla ihn fauchend. Wolfgang Festl schmunzelt: „Das ist üblich bei Servalen, aber keine einfache Aufgabe bei zwei neugierigen Kätzchen, die in unterschiedliche Richtungen stolpern, um ihre Umgebung zu erkunden.“ Wenn die Mutter und ihre Jungen aneinander gekuschelt im Bambusgras liegen, erlaubt Nahla dem Kater sich der Gruppe zu nähern und seine Familie genauer zu betrachten. Doch in der Regel ist sie alleine für die Aufzucht der Jungtiere zuständig und niemand darf ihnen zu nahekommen.
Weiterer Nachwuchs bei den Flamingos
Anders verhält es sich bei den Flamingos, die in Kolonien leben und sehr gesellige Vögel sind. Deshalb werden auch die Küken schnell in die ganze Gruppe integriert. Besucher können derzeit vier graue Jungvögel beobachten. Der warme Sommer hatte die Flamingos in Paarungs- und Brutstimmung versetzt. „Im Mai fangen die Flamingos an ihre Nester aus Schlammhaufen zu bauen: Sie errichten einen kleinen Hügel, in den sie eine Mulde für die Brut drücken. Durch die Sonne härtet der Schlamm aus und wird zu einem stabilen Gebilde, das den ganzen Sommer über als Nest dient“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator. Die Brutzeit der Flamingos beträgt etwas mehr als 30 Tage. Wenn die Küken schließlich geschlüpft sind, füttern ihre Eltern sie mit der Kropfmilch, die sich im oberen Verdauungstrakt der ausgewachsenen Flamingos bildet. Am 7. September kamen zu den zwei im Juli und August geschlüpften Küken noch zwei weitere Flamingojungtiere hinzu. Weißgrau stehen sie nun auf langen Beinen zwischen den älteren Zöglingen. „Die älteren Küken haben sich in den letzten zwei Monaten sehr gut entwickelt. Sie sind gewachsen, bekommen langsam das Federkleid eines erwachsenen Flamingos und den typischen Seihschnabel“, berichtet Wulftange. Erst an den Federn des „Erwachsenengefieders“ können Biologen anhand eines DNA-Test das Geschlecht der Tiere feststellen.
Noch weiche Stacheln bei den Nagetieren
Muttermilch bekommt auch das am 27. August geborene Stachelschweinjungtier. Anders als beim Servalnachwuchs mussten die Tierpfleger und Andreas Wulftange das kleine Nagetier direkt in den ersten Tagen nach der Geburt untersuchen, da die Stacheln sehr schnell aushärten – später können sie es kaum noch anfassen. „Bei so jungen Tieren ist es allerdings schwierig das Geschlecht zu bestimmen“, berichtet Wulftange, „die Geschlechtsteile von Männchen und Weibchen sehen bei Stachelschweinen sehr ähnlich aus und man muss genau hinschauen, um zu sehen, welches Geschlecht das Nagetier hat.“ Der Biologe ist sich aber sicher, dass die Stachelschweine erneut ein Weibchen zur Welt gebracht haben. Das junge Nagetier lebt nun mit seinen zwei fünf Monate alten Schwestern Mikado und Majong und den Eltern im Zentrum des Zoos. Sie wird immer neugieriger und wandert mittlerweile schon mit ihrer Mutter über die Anlage oder erkundet die ein oder andere Höhle. Besucher können das kleine Stachelschwein mit ein wenig Glück auf ihrer Anlage gegenüber vom Elefantenhaus entdecken.
Affennachwuchs in der Großfamilie
Einige Abbiegungen weiter lebt im Affenhaus seit fast zwei Monaten quirliger Schweinsaffennachwuchs. „Das Jungtier ist fit, gesund und wird immer selbstständiger bei der Erkundung seines Zuhauses“, erzählt Tierpflegerin Nina Gangei, die das Affenjungtier am 26. Juli entdeckte. „Doch wenn es übermütig wird und sich zu weit von der Mutter entfernt, hält sie ihr Junges am Schwanz fest und holt es zu sich zurück.“ Die Schweinsaffen-Mutter ist auch primär für die Aufzucht ihres Nachwuchses zuständig. Das liegt vor allem daran, dass sich der kleine Affe bisher nur von Milch ernährt und sich erst langsam an andere Nahrung herantastet. Schweinsaffen leben in einem großen Familienverband und je älter und selbstständiger der Nachwuchs wird, desto mehr passen auch andere Artgenossen auf das Jungtier auf. Die Tierpfleger lassen die Affenfamilie zunächst in Ruhe, weshalb sie das Geschlecht des Nachwuchses nur bestimmen können, wenn er zufällig in einer passenden Position sitzt. Besucher können Mutter und Kind mit dem Rest der nun insgesamt 15-köpfigen Schweinsaffen-Gruppe auf dem Affentempel oder bei kühleren Temperaturen im Affenhaus beobachten.

Zoo Duisburg 19.09.2019
Zoo Duisburg: Löwen ziehen in neues Gehege ein
Erster Bauabschnitt zur Erweiterung der Löwenanlage ist abgeschlossen
Erst seit einigen Tagen bewohnt Löwenkater Tsavo mit seinen beiden Weibchen Manyara und Masindi den neu gebauten Teil des Geheges. Nur dank der erneuten Unterstützung der Sparkasse Duisburg kann die Erweiterung und Modernisierung des Löwen-Eigenheims realisiert werden. Mit dem Umzug der drei Sympathieträger auf das Erweiterungsgelände ist der erste Bauabschnitt im Zoo abgeschlossen – nun rollen die Bagger im alten Areal der Großkatzen an. Im April läuteten Sparkassenchef Dr. Joachim Bonn und Zoodirektorin Astrid Stewin gemeinsam den Baustart zur Erweiterung der Löwenanlage ein. In den vergangenen Monaten wurde das Erweiterungsgelände Stück für Stück erschlossen, Felsaufbauten angelegt und Kletterbäume aufgestellt. Der ehemalige Wisent-Stall wurde zum neuen Löwenhaus umgebaut. „Löwen gehören bei Groß und Klein zu den Hauptattraktionen und sind Publikumsmagnete in jedem Zoo! Den Tieren und dem Umfeld in dem sie leben kann man gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken. Deshalb engagieren wir uns auch hier aus fester Überzeugung.“ Die neu strukturierte Anlage hat das Trio gut angenommen und sich bereits eingelebt. „Besonders der Unterstand und die Kletterbäume haben es den Dreien angetan“, so Revierleiter Mike Kirschner. Und auch Zoodirektorin Astrid Stewin freut sich mit den Löwen: „Wie die drei über das neue Gelände toben ist toll zu beobachten, da geht einem das Herz richtig auf. Daher gilt im Namen unserer Löwen mein besonderer Dank der Sparkasse, ohne derer Unterstützung das neue Eigenheim nicht möglich gewesen wäre“. Aber nicht nur die Löwen kommen auf dem Erweiterungsgelände auf ihre Kosten. Auf die Besucher warten gleich drei neue Aussichtspunkte mit großen Panoramascheiben. Diese bieten die Möglichkeit, die Löwen aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten. Zusätzlich wurde durch die Baumaßnahme ein Teich erschlossen, welcher Amphibien einen neuen Lebensraum bietet. Nachdem der erste Bauabschnitt nun fertiggestellt wurde, wird in den nächsten Monaten die bisherige Löwenanlage saniert und im Anschluss mit dem Erweiterungsgelände verbunden. „Die zwei Außenanlagen können später bei Bedarf geteilt werden. Das gibt den Tierpflegern die Möglichkeit, auf die individuellen die Bedürfnisse der Löwengruppe zu reagieren“, erläutert Tierärztin Dr. Carolin Bunert. Mit der Fertigstellung der rund 2.500 m² großen Anlage rechnet der Zoo noch in diesem Jahr.

Kölner Zoo 19.09.2019
Rosarote Aussichten: Kölner Zoo stellt neue Flamingo-Haltung vor – Sparkasse KölnBonn hat 24 Klassenpatenschaften vergeben
Der Kölner Zoo hält ab sofort an einer weiteren Stelle auf seinem Gelände Flamingos. 24 der rosaroten Hingucker zeigen nun auch auf dem Weiher gegenüber dem Historischen Südamerikahaus, dass man auf einem Bein durchaus gut stehen kann. Sie kommen von der Stammkolonie am Teich vor dem Zoorestaurant, wo die restlichen 137 Flamingos der Kölner Gruppe auch weiterhin verbleiben. Der Zoo eröffnet den zusätzlichen Flamingobereich im Zuge des Umbaus von Altem Südamerikahaus und Direktorenvilla, die beide gegenüber liegen. Die Sparkasse Köln Bonn unterstützt die Flamingohaltung des Zoos. Im Sommer hat sie 24 Schulklassenpatenschaften finanziert – also jeweils eine pro neuumgezogenem Flamingo. „Das ist einerseits sozusagen ein Willkommens- und Umzugszuschuss, mit dem wir die Haltung der rosa Vögel hier im Zoo unterstützen. Andererseits können wir damit dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler mehr über die Biologie dieser gerade bei jungen Menschen sehr beliebten Tiere erfahren“, so Katharina Holert, Referentin Unternehmenskommunikation der Sparkasse KölnBonn. Der Kölner Zoo hält Kubaflamingos. Diese kommen hauptsächlich in Mittelamerika vor. Die grazilen Vögel ernähren sich von Plankton, das sie mit Hilfe ihres siebartigen Schnabels aus dem Wasser filtern. Im Freiland nehmen Flamingos Krebstierchen auf, deren Farbstoff ihr Gefieder rot einfärbt. Im Kölner Zoo geben die Tierpfleger ein Futter, dem sie Rotfarbstoffe beimengen. So bleiben die Vögel auch hier auf natürliche Art intensiv gefärbt. Flamingos können sehr alt werden. Die ältesten der in Köln lebenden Vögel wurden in den frühen 70er Jahren geboren.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 19.09.2019
ZOOM Erlebniswelt baut neue Pinguinanlage
Besucher der ZOOM Erlebniswelt können sich zukünftig auf eine weitere attraktive Tierart freuen: In der Erlebniswelt Afrika entsteht zurzeit die neue Pinguinanlage. Vorbereitende Maßnahmen für den Bau haben gerade begonnen. Am Dienstag, den 24. September 2019, wird am frühen Morgen der Kran aufgestellt. Die Eröffnung der Anlage ist im Frühjahr 2020 geplant. In die neue Anlage zieht eine Gruppe von Brillenpinguinen, die aus Weibchen und Männchen unterschiedlichen Alters besteht und aus dem Zoo Bristol aus Großbritannien kommt. „Mit den Brillenpinguinen wird die Erlebniswelt Afrika um eine weitere bedrohte Tierart ergänzt und bildet neben den Savannen einen weiteren Lebensraum Afrikas ab“ sagt Dr. Hendrik Berendson, Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Circa 50.000 Brillenpinguine gibt es noch in der Natur, beheimatet an den Stränden Südafrikas, Namibias und Mosambiks. Überfischung und Vermüllung der Meere sind einige der Gründe, warum der Bestand der einzigen Pinguinart Afrikas abnimmt. Passend zur modernen Konzeption der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wird auch die neue Pinguinanlage naturnah und großzügig gestaltet. Für die Besucher plant der Zoo eine​Unterwassereinsicht mit großen Scheiben, mit der die Wendigkeit der Brillenpinguine besonders gut zur Geltung kommt. Das 240 Quadratmeter große Wasserbecken fasst ein Wasservolumen von rund 315 Kubikmetern. Eine neu installierte Filteranlage wird für klares, frisches Wasser sorgen. Der großzügig gestaltete Landbereich empfindet die Struktur des natürlichen Lebensraumes der Brillenpinguine nach. Da sich die Anlage unterhalb der Besucherterrasse der Afrika Lodge befindet, wird der schon jetzt vorhandene faszinierende Panoramablick auf Zebras, Nashörner und Strauße nun noch auf die Pinguine ergänzt und erweitert. Über Neuigkeiten von der Baustelle und aktuelle Hinweise wird die ZOOM Erlebniswelt regelmäßig auf ihrer Website oder über ihre Social Media Kanäle berichten.

Zoo Hoyerswerda 19.09.2019
„Gute Nacht Zoo“ – Eine Sonderführung durch den Zoo Hoyerswerda
Hoyerswerda, den 19.September 2019. Zu einem besonderen Blick hinter die Kulissen lädt der Zoo Hoyerswerda am Freitag, den 27. September, um 18:30 Uhr ein.
Bei der Sonderführung „Gute Nacht Zoo“ erfahren Sie von Zoopädagogin Silke Kühn, was im Zoo für gewöhnlich passiert, nachdem die Besucher den Zoo verlassen haben. Bei dem abendlichen Zoorundgang erleben Sie hautnah, worauf die Tierpfleger abends besonders achten müssen, wer von unseren Zoobewohnern gern früh schlafen geht und wer die Nacht lieber durchmachen möchte. So manch Zoobewohner wird abends erst richtig aktiv und die verschiedenen Tierlaute geben der abendlichen Stimmung im Zoo eine ganz eigene Atmosphäre. Sonderführung „Gute Nacht Zoo“, Wo: Zoo Hoyerswerda, Wann: 27. September 2019, um 18:30 Uhr, Treffpunkt: An der Zookasse, Eintritt: 5 Euro (ermäßigt) / 8 Euro (Erwachsene)

Zoo Vivarium 19.09.2019
Neues Zoo-Jugendclubjahr startet im Zoo Vivarium am 29. Oktober
Nach den Herbstferien startet im Zoo Vivarium wieder ein neues Zoo-Jugendclubjahr. Dieser Club ist für Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren geeignet. Die jungen Tierfreunde treffen sich dabei einmal im Monat zu einem festgesetzten Zeitpunkt für zwei bis drei Stunden und führen die unterschiedlichsten Aktionen durch, wie Aquarium einrichten oder Nistkasten bauen. Die Laufzeit der Teilnahme im Club wird sich auf rund ein Jahr belaufen mit acht Terminen. Die Teilnahmekosten für den Club betragen einmalig 50 Euro. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 061511346900 entgegengenommen. Die Termine, an denen sich die Clubteilnehmenden treffen sind: 29. Oktober, 26. November und für das Jahr 2020: 28. Januar, 25. Februar, 31. März, 28. April, 26. Mai sowie 30. Juni.

Thüringer Zoopark Erfurt 19.09.2019
Peugeot Glinicke übernimmt Patenschaft für Löwenkätzchen
Als Wappentier dient der Löwe dem Automobilhersteller Peugeot bereits seit 1891. Peugeot Glinicke hat nun offiziell die Patenschaft für das Löwenkätzchen „Latika“ (indisch: „Die Kleine“) im Thüringer Zoopark Erfurt übernommen. Mit der Patenschaft für das Löwenkätzchen fördert Peugeot aktiv den Thüringer Zoopark und trägt zur optimalen Versorgung, Unterbringung und Betreuung seines Patenkindes und dessen Familie in der Erfurter Löwensavanne bei. „Latika“ wurde, zusammen mit Bruder „Makuti“, am 19. April 2019 geboren. Am 23. Mai hatte Ministerpräsident Bodo Ramelow bereits die Ehrenpatenschaft für das Löwenkätzchen übernommen. Schließlich ist der Löwe auch das Wappentier des Freistaats. Alle Informationen zu den Patenschaften gibt es unter www.zoopark-erfurt.de.

Zoo Heidelberg 18.09.2019
Theater im Zoo – Theater und Zoo: Wo liegen die Gemeinsamkeiten?
Die bevorstehende Premiere der szenischen Installation „Der sechste Kontinent“ im Zoo Heidelberg ruft reges Interesse der Kulturredaktionen hervor. Eine Frage steht dabei offen im Raum: Warum unterstützt der Zoo das? Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann hat darauf eine etwas launige Antwort: „Wir finden es spannend. Spannung entsteht dort wo Unterschiede auf einander treffen. Hier sind es Natur und Kultur, die historischen Gegensätze der Geschichte. Wenn kunstvoll inszenierte Kommunikationsformen im Rahmen der Installation von der ursprünglichen Kommunikation in Form der brüllenden Reviermarkierung eines Löwen, der hallenden Schreie der Lemuren oder der Rufe der Eulen ergänzt werden. Aber auch wenn die „Kulturelite“ auf ein Umfeld trifft, das sich bewusst über die Anzahl der erreichten Personen, als Bildungsort der Massen definiert. Oder arm auf reich – was das Niveau der Förderung vor allem aber nicht nur durch die öffentliche Hand betrifft.“ Regisseur Bernhard Mikeska beschäftigt sich zusammen mit seinem Team mit der Frage, was sich seit der von Europa ausgehenden Kolonialisierung in der Welt verändert hat. Die Gegenwart begegnet der Vergangenheit, Grenzen werden durchlässig, Beobachtete werden zu Beobachtern. Es gibt sicher weitere Themen, die der Zoo gerne gemeinsam mit dem Theater bearbeiten würde: So zeigen die Selbstdarsteller an dem Schaltzentren der Macht, die in erschreckender Zahl zurzeit den Erdball bevölkern, dass mangelnder Respekt gegen die Menschen und mangelnder Respekt gegenüber der Natur meist Hand in Hand gehen. Ob die letzten Urwälder Europas oder die Regenwälder des Amazonas zur Disposition gestellt werden, ob Rücknahme der Naturschutzdekrete des Amtsvorgängers oder respektlose Rhetorik gegenüber Minderheiten und Migranten – alles entstammt denselben Köpfen. Mit dieser ersten gemeinsamen Aktion, die Menschen für eben diese Zusammenhänge sensibilisieren soll, könnte ein Stein angestoßen werden, der die unterschiedlichen Schichten erreicht. Folglich war es für den Zoo Heidelberg naheliegend, die Inszenierung dieses ungewöhnlichen Theaterprojekts zu unterstützen.

Opel Zoo Kronberg 18.09.2019
Die 6 Geparden-Jungtiere im Opel-Zoo Nun fast drei Monate alt und quicklebendig
Am 23.6.19 wurden sie geboren und haben sich schnell zu Publikumslieblingen gemausert: Die sechs Geparden-Jungtiere im Opel-Zoo. Sie sind nun fast ein Viertel Jahr alt und äußerst lebhaft. Hier noch einmal ihre Entwicklung: Die ersten 4 Wochen haben sie in ihrer Wurfbox verbracht, viel geschlafen und alle sechs sind von ihrer Mutter Jamari sehr gut versorgt worden. Am 7. Tag haben sie die Augen geöffnet, am 15. Tag begannen sie zu laufen, zwischen dem 16. und 18. Tag kamen die Milchzähne durch. Großes Abenteuer am 22. Tag: Die erste Untersuchung durch die Tierärztin steht an. Sie untersucht die Kleinen und bestimmt das Geschlecht: Es sind 5 männliche und 1 weibliches Tier. Sie werden genau untersucht, entwurmt und gewogen: Alle sind wohlauf und wiegen zwischen 1.100 und 1.400 g. Am 24. Tag kommen die Eckzähne durch. Im Alter von 27 Tagen zieht die Mutter mit den Jungtieren in den Unterstand auf der Außenanlage um. Dicht aneinander gekuschelt wird zwar öfter mal ein Schläfchen gehalten, aber ihre Aktivität nimmt immer mehr zu: Sie erkunden die Anlage und beginnen auf die im Gehege liegenden Baumstämme zu klettern. Knapp einen Monat nach ihrer Geburt – am 26. Juli 2019 – werden sie in einem eigens für sie anberaumten Pressetermin der Öffentlichkeit vorgestellt. Von da an sind sie die Attraktion im Opel-Zoo! Durch die großen Panoramascheiben haben die Zoobesucher guten Einblick in die Kinderstube und können die Gepardenfamilie beobachten. Apropos Familie: Geparde sind Einzelgänger. Die Weibchen ziehen die Jungen alleine auf. Kater Tebo im Nebengehege ist allerdings nicht der Vater des Wurfes, da Gepardin Jamari im Allwetterzoo Münster von Kater Jabari gedeckt wurde. Am 29.7. wiegen die Jungtiere bereits zwischen 1.600 und 2.000 g. Die Backenzähne sind durchgekommen und sie nehmen nun regelmäßig feste Nahrung zu sich. Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs gibt ihnen am 12.8. die dritte Entwurmung. Mit den Mikrochips, die sie ihnen setzt, sind sie nun individuell unterscheidbar und ihre Daten werden in den Zuchtbüchern aufgenommen. Sie wiegen jetzt zwischen 2.450 und 2.800 g, haben also gut zugenommen – kein Wunder, bei 7 kg Fleisch, die Jungtiere und Mutter inzwischen pro Tag fressen! Am 17.9. erfolgt die zweite Grundimmunisierung und mit einer Fleischration von täglich mehr als 8 kg hat der Nachwuchs weiter kräftig zugelegt: Jedes Jungtier wiegt rund 5 kg. Die Tierärztin muss jetzt immer mal wieder Lahmheiten begutachten, denn sie haben ihre Aktivität in der Außenanlage deutlich erhöht, klettern überall herum und raufen vor allem beständig miteinander. Die für Geparden typische Zeichnung bildet sich immer mehr heraus; die Mähne, die sie in den ersten Tagen entwickelt haben, verliert sich allmählich und man meint zusehen zu können, wie ihre Beine wachsen. Bereits die 3 Monate alten Jungtiere sind ziemlich schnell unterwegs; sie zeigen im (noch spielerischen) Sprint, was aus ihnen mal werden soll: Das schnellste Säugetier, das innerhalb von 3 Sekunden auf über 100 km/h beschleunigen und Spitzengeschwindigkeiten bis zu 120 km/h erreichen kann. Dies und weiteres Wissenswertes über den Gepard finden die Zoobesucher auf einer Informationstafel im Unterstand zwischen den beiden Gepardengehegen. Der Besuch bei den Geparden im Opel-Zoo ist weiter eine Attraktion. Selbst wenn man die Familie zunächst bei einem kurzen Nickerchen antrifft: Kaum ist das erste Jungtier wach, geht die Rauferei wieder los, alle purzeln über- und untereinander und die Jungtiere messen ihre Kräfte – stets unter den Augen der wachsamen Mutter Jamari.

Tierpark Sababurg 18.09.2019
„Herbstfest“ am 28. und 29. September im Tierpark Sababurg
Unter dem Motto „Rund um Kartoffel, Apfel und Kürbis“ findet am Samstag, den 28. und Sonntag, den 29. September jeweils von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein bunter Herbstmarkt im Tierpark Sababurg statt. Rund 60 Aussteller bieten regionale Produkte an. Es gibt alte Apfel- und Kartoffelsorten, Ess- und Zierkürbisse, Liköre und Schnäpse, frisch gepressten Apfelsaft sowie Käse- und Wurstspezialitäten, Trockenfrüchte, Gewürze, diverse Teesorten, Honig, Marmeladen und Gelees. Wer gerne wissen möchte, welche Apfelsorte auf seinem Baum im Garten wächst, kann sie vom Experten bestimmen lassen. Dazu einfach 3 – 5 unbeschädigte Äpfel von der Sonnenseite des Baumes mitbringen. Neben Kulinarischem gibt es auch viel Dekoratives und Nützliches, das Kunsthandwerker und Hobbybastler ausstellen: Herbst-Floristik, Keramik oder Schmuck sind ebenso wie Seifen und Badeöle, Holzspielzeug, Felle, Socken und Taschen oder selbst genähte Kissen, Accessoires und Kinderkleidung mit dabei. Auch der Messer- und Scherenschleifer ist wieder da. Besucher können ihre mitgebrachten Messer schärfen lassen: egal ob Gartenschere, Rasenmäher-Messer, Äxte, Beile, Küchen- oder Jagdmesser, sowie Messerscheiben von Brotschneide- oder von Aufschnittmaschinen. Er schärft sie alle, auch die Messer mit Wellenschliff. Ab Mittag stehen Haustiervorführungen und Kartoffelernte auf dem Programm. Besucher können hier ein Stückchen „gute alte Zeit“ live erleben: Kaltblutpferde und Rinder bei der Feldarbeit und Border Collies beim Schafe hüten. Außerdem werden Kartoffeln – wie einst – mit Kartoffelroder und einem Traktor-Oldie vom Trecker-Verein Gottsbüren („Historische Agrar- und Forsttechnik Gottsbüren e.V.“) aus der Erde geholt. Die Kartoffelernte ist eine Mitmachaktion: Alle Kinder dürfen gegen eine kleine Kostenbeteiligung von 0,50 € eine Tüte Kartoffeln auflesen und mit nach Hause nehmen. Damit es den Kleinen nicht langweilig wird, solange die Erwachsenen an den vielen Ständen stöbern und einkaufen, gibt es eine Strohhüpfburg, Pony reiten, Erlebnisklettern und eine „Ziegenkutsche“. Mit ihr können die Kinder sich im Holzwagen ein Stückchen über den Herbstmarkt kutschieren lassen. Darüber hinaus lädt die Evangelische Kirche am Sonntag um 15:00 Uhr zum Gottesdienst in die Kirchenscheune ein.

Zoo Zürich 18.09.2019
Asiatischer Elefant Maxi im Kaeng Krachan Elefantenpark des Zoo Zürich. EIN SANFTER RIESE – Der Asiatische Elefantenbulle Maxi wird fünfzig.
Gleich vorweg: Wir kennen das genaue Geburtsdatum von Maxi nicht. Seine Papiere geben seinen Jahrgang mit 1969/70 an – da ist der fünfzigste Geburtstag nicht weit. Maxi wurde in Thailand geboren und kam 1971 in den Zoo Dudley in England. Ein Jahr später wechselte er zum Zirkusunternehmen Chipperfield, wo er mit auf Tournee ging. Nach einem kurzen Aufenthalt im Safaripark Longleat kam Maxi am 15. September 1981 – vor 38 Jahren – schliesslich nach Zürich. Maxi ist einer der dienstältesten «Mitarbeiter» des Zoo Zürich. Seit 90 Jahren Elefanten im Zoo – Als der Zoo Zürich vor 90 Jahren – am 7. September 1929 – seine Pforten öffnete, zählten bereits zwei Asiatische Elefanten zum Tierbestand. Die erwachsene Kuh Mandjullah und der junge Bulle Chang waren das Geschenk von Auslandschweizern. Untergebracht waren die Elefanten zunächst im Hauptgebäude, ein langjähriges Provisorium. Denn erst 1971 wurde das neue Elefantenhaus eröffnet, finanziert durch Beiträge von Stadt und Kanton. Was dieser ansonsten sehr modernen Anlage noch fehlte, war ein Bullenstall. Um dennoch Nachwuchs zu erhalten, wurde zweimal eine Kuh von Zürich aus im Bahnwagen nach Kopenhagen zum Bullen im dortigen Zoo geschickt – beide Male leider erfolglos. Erfolgreiche Zuchtbemühungen – Dank der Zuwendungen von den Elefanten – und dem Zoo – sehr zugeneigten Donatoren konnte 1981 ein Bullenstall mit Aussenanlage realisiert und Bulle Maxi erworben werden. Mit Maxi kam ein bereits gut trainierter Elefant, der so auch im geschützten Kontakt bestens betreut werden konnte. Maxi erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen: Am 27. Juli 1984 brachte Ceyla-Himali mit Komali ihr erstes Kalb zur Welt. Es folgten bis ins Jahr 2000 die weiteren Kälber Panang und die drei Bullen Upali, Xian und Aishu (die letzteren beiden erlagen jung einer Herpesinfektion). Nicht von Erfolg gekrönt waren die Zuchtbemühungen mit den beiden weiteren Kühen Chhukha und Druk, die als Geschenk des Königs von Buthan nach Zürich kamen. Chhukha brachte nach einer Schwergeburt 1986 ein totes Kalb zur Welt und wurde anschliessend nicht mehr trächtig. Druk und Maxi verstanden sich nicht sehr gut. Hatte Druk anfänglich dem jüngeren Bullen Maxi noch «den Meister gezeigt», wendete sich das Blatt mit dem Heranwachsen von Maxi. Wurde Maxi zur Gruppe gelassen, stand Druk schon vor dem Tor bereit, um abgetrennt zu werden. 1999 gesellte sich mit Indi eine weitere Kuh zur Gruppe. Indi war von Maxi gleich sehr angetan, was auch schnell Früchte trug: 2002 brachte Indi ihre erste Tochter Chandra zur Welt. Bei der ersten Begegnung mit Vater Maxi rannte Chandra gleich auf ihn zu, was dieser, eben mit Fressen beschäftigt, nicht sehr schätzte. Mit einem Stosszahn griff er sehr kontrolliert Chandra unter den Bauch und beförderte sie – im freien Flug – ihrer mit wedelnden Ohren herbeieilenden Mutter entgegen. Die Aufregung war von kurzer Dauer, und Chandra hatte ihre Lektion gelernt. 2005 wurden zwei weitere Kälber geboren, Tochter Farha (Mutter Ceyla-Himali) und Sohn Fahim (Mutter Indi). Neugierig in eine neue Umgebung – Rund ein Jahr vor dem Bezug des neuen Kaeng Krachan Elefantenparks begannen die Vorbereitungen für den Umzug der Elefanten. Einerseits wurden die Pflegenden und die Kühe mit neuen Trainingsmethoden im Hinblick auf die Umstellung des Managements vom direkten Kontakt zum geschützten Kontakt vertraut gemacht. Andererseits startete das Training mit der Transportkiste, was auch Maxi betraf. Maxi war seit seiner Ankunft im Zoo nicht mehr mit Ketten fixiert worden. Für den Transport in der Kiste war dies aus Sicherheitsgründen jedoch notwendig. Maxi machte dieses Training willig mit. Im März 2014 war es dann soweit. Die Elefanten wechselten aus der alten in die neue, noch im Bau befindliche Anlage (dieser frühe Zeitpunkt wurde wegen der fortgeschrittenen Trächtigkeit von Indi so gewählt). Mit einem Pneukran wurde Maxi in seiner Transportkiste auf einen Tieflader gehievt. Dank der im Kran eingebauten Waage erhielten wir erstmals einen Hinweis auf das Gewicht von Maxi: rund 5700 Kilogramm. Da Maxi in seinem alten Umfeld auf Veränderungen oft unsicher und vorsichtig reagierte hatte, waren wir auf sein Verhalten am neuen Ort gespannt. Wie sich die Transportkiste öffnete, hob Maxi seinen Rüssel und schien seine neue Umgebung geruchlich «abzutasten». Dann marschierte er entschlossen los, hob die da und dort ausgelegten Brote auf und wechselte zügig von den Quarantäneboxen in die erste grosse Sandbox. Dort fing er gleich an, alles zu erkunden. Ein paar Wochen später hatte Maxi auch als erster Zutritt zur grossen Innenanlage. Auch hier zögerte er nicht lange und schritt die ganze Anlage ab, um sie dann im Detail näher kennen zu lernen. Nochmals später auf den Aussenanlagen testete Maxi die Totholzbäume auf ihre Standfestigkeit. Dabei brach er den einen oder anderen Seitenast hingebungsvoll ab. Kurz nach der Eröffnung des Kaeng Krachan Elefantenparks – der Name des thailändischen Nationalparks ist wohl eine passende Adresse für einen «geborenen» Thailänder – kam mit Omysha Maxis zwölfter und wohl letzter Nachwuchs zur Welt. Ein männlicher Weggefährte – Eine neue Erfahrung für Maxi bedeutete der Zuzug des jungen Bullen Thai Ende Sommer 2014. Thai kam aus der Junggesellengruppe des Zoo Heidelberg und hatte dort bereits den Umgang mit einem ranghöheren Bullen gelernt. Thai näherte sich Maxi unterwürfig rückwärts und liess sich geruchlich von ihm checken. Sind die beiden Bullen zusammen, ist Maxi meist stationär an einer Futterstelle beschäftigt, während Thai seine Runden zieht und immer wieder bei Maxi vorbeigeht, kurz bei ihm verweilt, dann weitergeht. Maxi bedeutet für Thai auch Sicherheit, sucht er doch in schwierig einzuschätzenden Situationen gerne seine Nähe auf. Es ist wohl nicht eine ausgeprägte Freundschaft zwischen diesen beiden, aber ein respektvolles, bereicherndes Zusammensein. Imposanter Stosszahnträger – Maxis Markenzeichen sind seine gewaltigen Stosszähne. Diese wären noch länger, hätte er nicht verschiedentlich Stücke davon abgebrochen – einmal gar ein Stück Zahn von über 70 Zentimetern Länge – oder hätte man nicht korrigierend kleine Stücke absägen müssen. Zählt man alle diese Abschnitte zusammen, so wären Maxis Stosszähne heute gut drei Meter lang! Freundlicher Riese – Maxi ist ein gut trainierter, freundlicher Bulle. Mit einer Ausnahme: wenn er in Musth ist und seine Temporaldrüsen ein Sekret absondern und sein Urin tröpfelt. In diesem hormonell speziellen, bis mehrere Wochen andauernden Zustand (in dem er die letzten paar Jahre aber nicht mehr war) verlor er seinen Appell und seine Freundlichkeit, wollte er in Ruhe gelassen werden. Eine angenehme Eigenschaft von Maxi ist die fehlende Neigung zu zerstörerischen Aktivitäten. Vielleicht mal einen Ast abbrechen, ja, aber sonst pflegt er einen sorgsamen Umgang mit seiner Anlage. Spezielle Aufmerksamkeit für betagte Tiere – Das Alter ist an Maxi nicht spurlos vorbeigegangen. 2017 verlor Maxi deutlich an Gewicht, er wog keine fünf Tonnen mehr. Er wurde veterinärmedizinisch untersucht und als betagtes Tier unter besondere Beobachtung gestellt, einem in regelmässigen Abständen erfolgenden Assessment zur Beurteilung seiner Gesundheit und der ihm verbleibenden Lebensqualität. Ziel dieser Massnahmen ist es, das Eintreten schwerer körperlicher Beschwerden zu erfassen und den alternden Tieren durch Euthanasie ein leidvolles Sterben zu ersparen. Dank einer Anpassung in der Ernährung legte Maxi wieder an Gewicht zu und wog wieder über fünf Tonnen. Maxis genetische Spur – Fünfzig Jahre ist ein gutes Alter für einen Elefantenbullen. Wenn auch Maxi in den letzten Monaten wieder an Gewicht verloren hat, bleibt er eine imposante Erscheinung, und sein ruhiger Gang kann schon fast als würdevoll bezeichnet werden. Zu Maxis Stammbaum zählen 12 direkte Nachkommen, gezeugt mit den Kühen Ceyla-Himali (6), Chhukha (1), Indi (3) und Claudie (2, Circus Knie), 21 Enkel, von denen leider viele jung verstorben sind (Herpes, Aufzuchtprobleme), sowie 2 Urenkel. So hat Maxi seine genetische Spur in der europäischen Elefantenpopulation hinterlegt.

Biosphaerium Elbtalaue 18.09.2019
„Wölfe an der Elbe“, so lautet die nächste Mitmachaktion für Familien bei uns im Biosphaerium Elbtalaue am Sonntag, den 06. Oktober 2019.
Fast überall in Deutschland gibt es Wölfe. Kein Wunder, denn sie können 70 km weit in einer Nacht laufen und durchschwimmen Flüsse wie die Elbe. Wölfe sind große intelligente Raubtiere. Sie haben schnell gelernt mit ihren Rudeln auch in der Nähe von Menschen zu leben. In unserer Kulturlandschaft jagen Wölfe aber nicht nur Wildtiere, wie beispielsweise Rehe, sondern auch Schafe und andere Weidetiere. Familien mit Kindern ab 8 Jahren erfahren gemeinsam in dieser zweieinhalbstündigen Mitmachaktion wie Wölfe in ihrem Rudel leben und wohin sie wandern. Ob sie an der Elbe ihre Spuren hinterlassen? Hierzu wird selbst eine Wolfsspur aus Gips gegossen und der Frage nachgegangen, wie Weidetiere geschützt werden können. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Mitmachaktion als Veranstaltungshinweis für Ihre Leser, Hörer und Besucher in Ihre Medien aufnehmen.

Zoo Basel 18.09.2019
Nachwuchs bei den Gorillas
Am 1. September ist im Zoo Basel ein Gorilla zur Welt gekommen. Das Junge ist das vierte Kind von Mutter Faddama (36). Faddama gebar das Junge kurz vor der Schliessung des Zoos. Alle Mitglieder der Gruppe waren sehr aufgeregt und am nächsten Tag entsprechend müde. Besonders neugierig war Makala (4) die ältere Schwester des Jungen. Sie wollte sofort wissen, was ihre Mutter da im Arm hält und insistierte so lange, bis sie das Neugeborene sanft mit dem Finger berühren durfte. Auch Joas (30) konnte ihre Neugier kaum im Zaume halten. Sie kraulte Faddama den Rücken, bis sich diese umdrehte und Joas das Junge begutachten konnte. Faddama ist eine erfahrene Mutter und betreut ihr Kind mit Umsicht. Sie hält es, wie es bei Gorillas üblich ist, die ganze Zeit eng am Körper. Erst ab dem zweiten Lebensjahr lassen die Mütter die Kinder „von der Leine“, und diese dürfen sich dann frei in der Gruppe bewegen. Ebenfalls zwei Jahre lang sind die Kleinen auf Muttermilch angewiesen. Dann beginnen sie ihre Umgebung zu erforschen, werden aber ungefähr weitere zwei Jahre von der Mutter regelmässig gestillt. Ob das Junge ein Männchen oder ein Weibchen ist, konnte noch nicht beobachtet werden. Erst wenn das Geschlecht bekannt ist, wird es einen Namen erhalten. Ausser Faddama und ihren Kindern besteht die Gorillagruppe im Zoo Basel aus M’Tongé (20), Joas (30), Mobali (4), Quarta (51) und Adira (13). In der Natur sind Gorillas aufgrund von Lebensraumzerstörung und Bejagung bedroht. Auch bürgerkriegsähnliche Zustände, welche Schutzmassnahmen erschweren und Krankheiten, insbesondere Ebola, sind eine Bedrohung für die Bestände.

Tierpark Hellabrunn München 17.09.2019
Neuer Nachwuchs bei den Roten Pandas in Hellabrunn
Vor wenigen Monaten erst ist Panda-Mädchen Shamina nach Portugal umgezogen, schon gibt es wieder neuen Nachwuchs bei den Roten Pandas in Hellabrunn. Im Juli brachte Miu ihr zweites Jungtier zur Welt. Letzte Woche folgte die erste tierzärtliche Untersuchung –dabei wurde unter anderem das Geschlecht und das Gewicht des kleinen Panda-Babys geprüft: Es ist ein Mädchen und wiegt stattliche 1,3 Kilogramm. Als Tierarzt Julian Heubeck gemeinsam mit den Tierpflegern die Panda-Anlage betritt, um innerhalb weniger Minuten den ersten Jungtier-Check durchzuführen, verschwindet Mama Miu schnell auf den Baum und beobachtet das Geschehen aus sicherer Entfernung. Ihr knapp zweieinhalb Monate altes Jungtier hingegen, das sich bisher noch nicht aus der Wurfbox herausgetraut hat, zeigt während der Untersuchungen ganz deutlich, wie kräftig es schon ist – doch schnell ist alles vorbei und das kleine Panda-Mädchen kann sich wieder zurück in die Box kuscheln. Justin, der Vater des Jungtieres, scheint an dem ganzen Geschehen weniger Interesse zu haben: Er schläft ganz gemütlich in einer Baumkrone. Wie bei Roten Pandas üblich, beteiligt sich das Männchen nicht an der Aufzucht des Jungtieres, muss jedoch auch nicht von Mutter und Kind separiert werden. Für gewöhnlich verbringt der Nachwuchs die ersten zwei bis drei Monate in der Wurfbox, bevor er erste Schritte nach draußen wagt. Bereits wenige Tage nach der Geburt des Jungtieres hielt sich Miu wieder viel in den Bäumen auf, was jedoch nicht bedeutet, dass sie sich nicht um ihr Kind kümmert. „Die Mutter sieht mehrmals täglich nach dem Rechten“, erklärt Beatrix Köhler, zuständige Kuratorin und Zoologische Leiterin des Tierpark Hellabrunn, und ergänzt: „Dann säugt und putzt sie das Jungtier.“ Es wird vermutlich nicht mehr lange dauern, bis Miu ihr Jungtier zum ersten Mal über die Baumstämme bis zum hinteren Teil der Panda-Anlage trägt oder zu ersten Gehversuchen motiviert – spätestens dann werden auch die Besucher die Gelegenheit haben, den neuen Nachwuchs beobachten zu können. Von der Weltnaturschutzunion IUCN wird der Rote Panda, auch Kleiner Panda genannt, als „stark gefährdet“ („endangered“) gelistet. Nur noch etwa 10.000 Rote Pandas gibt es in ihrem ursprünglichen Lebensraum. Rote Pandas leben in den Bergwäldern des Himalayas, sind dämmerungsaktiv und verbringen die meiste Zeit des Tages schlafend in Baumkronen. Ihr Verbreitungsgebiet wird immer kleiner und ist u.a. durch kontinuierliche Abholzung bedroht. Hellabrunn unterstützt das Artenschutzprojekt des Red Panda Network bei seinen Bemühungen zum Erhalt der Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum: Das „Red Panda EEP Forest Guardian Support Program“ ist eine gemeinsame Initiative des Red Panda Network und des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und Teil eines großen Schutzprojekts im Osten Nepals. Ziel dieses Projekts ist es, ein zusammenhängendes Schutzgebiet in der Region von Panchthar-Ilam-Taplejung zu schaffen. Dank des „Red Panda EEP Forest Guardian Support Programs“ können einheimische Ranger ausgebildet werden, die die Schutzgebiete überwachen und in ihren Gemeinden für den Schutz des Roten Pandas und seines Lebensraums werben.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 17.09.2019
Kleiner Bambusfresser in Gefahr
Schon von Weitem kann man das namensgebende rötliche Fell des Roten Pandas durch die Äste schimmern sehen. Mit dieser ungewöhnlichen Fellfarbe, den schwarzen Knopfaugen und dem geringelten Schwanz wird er oft als „schönstes Säugetier der Welt“ bezeichnet. Doch genau das wird ihm zum Verhängnis, denn die Jagd auf das begehrte Fell der Roten Pandas machen den Tieren das Leben schwer. Zudem trägt der Verlust ihres Lebensraums dazu bei, dass der Bestand der Roten Pandas in freier Wildbahn auf derzeit 2.500 Stück geschrumpft ist. Am 21.September wird daher weltweit der „Tag des Roten Pandas“ gefeiert, um auf die starke Gefährdung dieser besonderen Tierart aufmerken zu machen. Seit 19 Jahren nimmt der Tierpark Görlitz an dem Erhaltungszuchtprogramm für Rote Pandas Teil und konnte schon viele Jungtiere erfolgreich aufziehen. Der erwachsene Nachwuchs wird in andere Zoos abgegeben, um neue Zuchtpaare zu bilden. Neben der Nachzucht in menschlicher Obhut unterstützt der Tierpark Görlitz auch die wichtige Artenschutzarbeit vor Ort in Nepal. Verschiedene Feldforschungsprojekte, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Ausbildung von Rangern zum Schutz der Roten Pandas vor Wilderern sollen den Bestand nachhaltig sichern. Möchten auch Sie dazu beitragen, dass das schönste Säugetier der Welt auch in Zukunft durch Nepals Wälder streift? Dann werden Sie Naturschutzpate für dieses Projekt (https://www.tierpark-goerlitz.de/Antragsformular-Naturschutzpatenschaft.html).

Zoo Vivarium Darmstadt 17.09.2019
Nachwuchs bei den Zwergseidenaffen im Zoo Vivarium Darmstadt
Vor kurzem kam der 44. und 45. Nachwuchs der Zwergseidenaffen im Zoo Vivarium zur Welt. Bei den Zwergseidenaffen handelt es sich um eine südamerikanische Krallenaffenart. Das Elternpaar, bestehend aus Tieren aus dem Zoo Münster und der Wilhelma Stuttgart, lebt seit 2014 im Darmstädter Tiergarten. Für das Elternpaar war es bereits die vierte Zwillingsgeburt. Zwergseidenaffen werden seit 1994 im Darmstädter Tiergarten gehalten und gezüchtet.

Zoo Hoyerswerda 17.09.2019
Baumaßnahmen an neuer Leopardenanlage im vollen Gange — Innenarbeiten fast abgeschlossen
Die Innenarbeiten des Neubaus der Leopardenanlage im Zoo Hoyerswerda sind fast abgeschlossen. Auch die Außenarbeiten haben endlich Mitte August begonnen. Der erste Teil des Fundamentes ist bereits aus 28 Kubikmeter Beton gegossen. Anfang Juli konnte nach den Abrissarbeiten der alten Löwenanlage mit den ersten Baumaßnahmen an dem Neubau der Leopardenanlage begonnen werden. Dabei wurde vor allem der Innenstall für die beiden China-Leoparden San und BaoBao des Zoos vorbereitet und angepasst. Gitter wurden verengt und erhöht, Fenster ausgetauscht, die Wände bekamen neue Verkleidungen und die Beleuchtung wurde erneuert. Neue Schieber und Liegeplätze für die Leoparden folgen noch. Nachdem die Sanierungsarbeiten im Innenbereich abgeschlossen sind, konnte Mitte August der Graben für das Fundament gezogen und die ersten Grundmauern für die neue Außenanlage gegossen werden. In dieser Woche wird die Verschalung für die sichtbaren Betonwände gesetzt und mit mehreren LKW-Ladungen Beton befüllt. Mitte Oktober mit Abschluss der Betonarbeiten werden Stahlträger, Stahlnetz und Besucherscheibe angebracht. Erst dann können die Baumaßnahmen beginnen, die in Eigenleistung des Zoos Hoyerswerda übernommen werden. Dazu zählt die komplette Gehegeeinrichtung mit kleinem Badeteich und vielen Klettermöglichkeiten für das Leopardenpärchen.

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