Zoopresseschau

Biosphaerium Elbtalaue 19.07.2019
Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren – Entdeckertouren zum Thema Fledermaus
Wussten Sie, dass Fledermäuse mit ihren Händen fliegen und mit ihren Ohren sehen? Die nächtlichen Jäger gehören zu den faszinierendsten Säugetieren in unserer heimischen Naturlandschaft. Mit Bat-Detektoren ausgestattet können große und kleine Naturfans die Spuren der verschiedenen Fledermausarten bei einer abendlichen Exkursion in der Elbtalaue verfolgen. Das Biosphaerium bietet im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Entdeckertouren 2019“ im August eine Mitmachaktion für Familien und eine Exkursion für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren an, bei der die verschiedenen, hier beheimateten Fledermausarten im Mittelpunkt stehen. Freitag, den 02. August um 20.00 Uhr: Von Mausohren und Abendseglern Mitmachaktion für Familien mit Kindern ab sechs Jahren Sonntag, den 24. August um 19.30 Uhr: Fledermausexkursion anlässlich der Internationalen Fledermausnacht Exkursion für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Naturschutz Tierpark Görlitz- Zgorzelec 19.07.2019
Seltener Dino Nachwuchs – Erstmaliger Zuchterfolg bei den Krokodilschwanzechsen im Naturschutz Tierpark Görlitz- Zgorzelec.
Die Zerstörung ihrer Lebensräume, der Fang für den internationalen Tierhandel und die Nutzung in der traditionellen chinesischen Medizin, haben die Krokodilschwanzechsen an den Rand der Ausrottung gebracht. Im Freiland leben derzeit nur noch wenige hundert Exemplare in zwei Populationen im südlichen China und in Nord Vietnam. Umso glücklicher ist das Tierpark Team über den fünffachen Nachwuchs ihrer seltenen „Mini Dinos“. Die Bezeichnung Dino ist gar nicht so weit hergeholt, lässt sich die fossilen Verwandten tatsächlich bis in die Kreidezeit, die Zeit der Dinosaurier, zurückverfolgen. Den Namen verdanken diese Tiere übrigens der Beschuppung ihres Schwanzes, die dem charakteristischen Schwanzkamm der Krokodile ähnelt. Im Görlitzer Tierparks leben seit 2016 vier dieser charismatischen Reptilien im tibetischen Kleintierhaus. Um sie zu erkennen, muss man allerdings schon etwas genauer hinschauen, denn leicht werden die gut getarnten Tiere übersehen, wenn sie bewegungslos auf einem Ast sitzen. Der beschuppte Nachwuchs ist derzeit für unsere Besucher noch nicht zu sehen. Dieser wurde gleich nach der Geburt aus Sicherheitsgründen aus dem Terrarium entfernt. Grund: bei diesen Reptilien fällt alles unter Nahrung, was die Größe eines potenziellen Beutetieres hat.

Tierpark Hellabrunn 19.07.2019
Faszination Biodiversität: Neue Tierparkschule im Hellabrunner Mühlendorf
Der Münchner Tierpark eröffnete am Freitag, den 19. Juli 2019, im Hellabrunner Mühlendorf die neue Tierparkschule, weitere Tieranlagen und das neugestaltete Kinderland mit seiner historischen Eisenbahn. Wer Lust hat, etwas zu erleben, zu entdecken und grundlegende Zusammenhänge der Natur zu begreifen, der kann sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Mühlendorf freuen und dabei die heimische Flora und Fauna vor der eigenen Tür kennenlernen. Vor fast einem Jahr eröffnete der Münchner Tierpark in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, der Stadtsparkasse München und der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung den ersten Teil des neuen Mühlendorfs. Seitdem können große und kleine Entdecker bedrohte Haustierrassen hautnah erleben und lernen, wie sich diese aus Wildtieren entwickelt haben. Sie können live dabei sein, wenn Küken aus dem Ei schlüpfen und erfahren, was „in-situ“ bedeutet. Denn im Fischbruthaus züchtet Hellabrunn gefährdete heimische Fischarten, um sie in heimischen Gewässern wiederanzusiedeln – ein klassisches Beispiel für ein „In-situ-Artenschutzprojekt“. „Die aufregende Reise von der Idee über die Planung bis hin zur Umsetzung des Mühlendorfs ist nun zu Ende“, verkündet Tierparkdirektor Rasem Baban stolz vor rund 200 geladenen Gästen. „Damit haben wir einen Ort geschaffen, an dem wir nicht nur unsere täglichen Tierparkgäste, sondern auch viele zukünftige Schülergenerationen für die Natur vor unserer Haustür begeistern können. Hier erfahren sie, was Biodiversität bedeutet, nämlich die ‚Vielfalt des Lebens‘.“ Herzstück des Mühlendorfs, welches das weltweit tätige Berliner Architekturbüro dan pearlman Erlebnisarchitektur entworfen hat, ist die neue Tierparkschule, die in Zusammenarbeit mit und dank der Finanzierung durch die Landeshauptstadt München errichtet wurde. „Mit der neuen Tierparkschule haben wir einen außerschulischen Lernort geschaffen, an dem Münchner Schülerinnen und Schüler vielfältige Erfahrungen mit der Biodiversität machen können. Ganz nach dem Motto ‚Lernen in der Natur – von der Natur lernen‘, ist das Mühlendorf in Hellabrunn der perfekte Ort, um spannendes Wissen aus dem Fach Biologie zu vermitteln. Es gibt sogar ein lebendiges Klassenzimmer, in dem man die Theorie direkt am lebenden Objekt beobachten kann.“, erläutert Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl, die sich von Anfang an für das Bauprojekt stark gemacht hat. Schülerinnen und Schüler der Städtischen Elly-Heuss-Realschule setzen bei der Einweihungsveranstaltung der neuen Schule das Thema Artenschutz auf unterschiedliche Weise in Szene. Dann übergibt Bürgermeisterin Strobl symbolisch einen großen gusseisernen Schlüssel an Stadtschulrätin Beatrix Zurek und fügt hinzu. „Der Bildungsauftrag von Hellabrunn ist und bleibt für die Landeshauptstadt München eine wichtige Aufgabe. Deshalb begrüßen wir die stetige Weiterentwicklung des Tierparks und Projekte wie das Mühlendorf mit seiner neuen Tierparkschule, die Raum für neue pädagogische Konzepte für Kinder und Jugendliche eröffnet.“ Für die Realisierung dieses Großprojekts brauchte es starke Partner. Neben der Unterstützung durch die Landeshauptstadt konnte Hellabrunn auf eine weitere Partnerschaft, die bereits Tradition hat, bauen: die zwischen dem Tierpark und der Stadtsparkasse München. „Wir fördern einfach gern, was die Münchnerinnen und Münchner lieben – also Hellabrunn. Aus diesem Grund beteiligen wir uns an der Entwicklung des Tierparks aktiv, um so unsere Stadt noch attraktiver zu machen. Das Mühlendorf hat eine ganz besondere Atmosphäre und stellt eine kleine, lebendige Idylle inmitten von München dar“, erklärt Marlies Mirbeth, Mitglied des Vorstands der Stadtsparkasse München, die bereits zahlreiche Projekte des Tierparks gefördert und im Mühlendorf die Patenschaft der Kunekune-Schweine übernommen hat. Ein Spaziergang durch das nun komplett fertiggestellte Mühlendorf, das bereits im vergangenen Jahr als offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet wurde, lohnt sich: Hier erleben die Besucher ein durch Wasser angetriebenes Mühlrad, krähende Hähne, grunzende Schweine, einen blühenden Bauerngarten und vieles mehr. Im zweiten Bauabschnitt hinzugekommen sind neben der Tierparkschule Stallungen für Dahomey-Zwergrinder, Damara- und Girgentanaziegen, ein Imkerwagen mit Bienenstöcken und eine Zauneidechsen-Anlage. Auch die Edukation wurde weiter ausgebaut und um das Thema „Insekten und heimische Biodiversität“ sowie um Wissenswertes zu Wild- und Honigbienen ergänzt. Dank der Unterstützung der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung vermittelt ein aufwendiges Edukationskonzept spannende Fakten und Zusammenhänge aus der Tier- und Pflanzenwelt. Erster Vorstand der Stiftung, Catherine Demeter, freut sich sehr über die Fertigstellung des Mühlendorfs: „Mit diesem Projekt können wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche verstehen lernen, wie sich ihr Konsumverhalten auf ihre Umwelt auswirkt. Dieses Verständnis ist die Grundlage für einen gesellschaftlichen Wandel, damit die Vielfalt des Lebens auch für spätere Generationen noch erhalten bleibt. Denn wir haben die Erde nur geborgt.“ Im Anschluss an die Eröffnungsfeierlichkeiten am Freitagmittag wurde das gesamte Areal des Hellabrunner Mühlendorfs für alle Tierparkgäste geöffnet. Worüber sich viele alteingesessene Münchnerinnen und Münchner freuen dürfen: Die historische Eisenbahn im neuen Kinderland hat ebenfalls wieder Fahrt aufgenommen!

Tierpark Gotha 19.07.2019
Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren – Entdeckertouren zum Thema Fledermaus
Wussten Sie, dass Fledermäuse mit ihren Händen fliegen und mit ihren Ohren sehen? Die nächtlichen Jäger gehören zu den faszinierendsten Säugetieren in unserer heimischen Naturlandschaft. Mit Bat-Detektoren ausgestattet können große und kleine Naturfans die Spuren der verschiedenen Fledermausarten bei einer abendlichen Exkursion in der Elbtalaue verfolgen. Das Biosphaerium bietet im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Entdeckertouren 2019“ im August eine Mitmachaktion für Familien und eine Exkursion für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren an, bei der die verschiedenen, hier beheimateten Fledermausarten im Mittelpunkt stehen. Freitag, den 02. August um 20.00 Uhr: Von Mausohren und Abendseglern – Mitmachaktion für Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Sonntag, den 24. August um 19.30 Uhr: Fledermausexkursion anlässlich der Internationalen Fledermausnacht – Exkursion für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und entsprechendes Bildmaterial sind dieser E-Mail angefügt. Bei Rückfragen oder weiteren Bildmaterialwünschen freue ich mich über Ihren Anruf unter Tel.: 05852 95 14 16 oder eine E-Mail an luetkemeier@biosphaerium.de Gerne möchten wir Ihnen auch anbieten, den Einsatz der Bat-Detektoren im Rahmen Ihrer Berichterstattung selber zu erleben und zusammen mit einer unserer Naturführerinnen oder einem unserer Naturführer nach Sonnenuntergang die verschiedenen Fledermausarten auf ihren nächtlichen Beutezügen zu beobachten. Bitte nehmen Sie hierzu zeitnah Kontakt mit uns auf. Gemeinsam mit Ihnen starten wir dann in der Abenddämmerung zu einem Abstecher in die Elbtalaue.

Tierpark Gotha 19.07.2019
Ein Margay für Gotha – Neue und zoologisch wertvolle Tierart zieht im Tierpark ein.
Seit dem 19. Juli 2019 ist der Tierpark Gotha um eine weitere Tierart reicher: Ein Margay, auch Langschwanzkatze oder Baum-Ozelot genannt, bewohnt nun eine Anlage im Südamerika-Haus im Zentrum des Tierparks. In ganz Europa gibt es nur 16 zoologische Haltungen des Margays und Gotha ist nun eine davon. Der Tierpark hat den Margaykater als Einstellung – sozusagen als Leihgabe – aus einem Partnerzoo erhalten. Er ist bereits über 15 Jahre alt und hat hier seinen Altersruhesitz gefunden. Der Margay (Leopardus wiedii) ist eine nachtaktive Kleinkatze, die in den tropischen Regenwäldern Südamerikas beheimatet ist. Dank seiner beweglichen Mittelfußknochen kann er auch kopfüber die Bäume herabklettern. Seine großen Augen und Ohren helfen dem Baumbewohner zudem bei der Jagd nach kleinen bis mittelgroßen Wirbeltieren. Aufgrund von Lebensraumverlust und Wilderei wird der Margay von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als „potenziell gefährdetes Tier“ eingestuft. Seine Aufnahme gibt dem Tierpark Gotha die Möglichkeit, ein sehr außergewöhnliches sowie seltenes Tier zu beherbergen und somit zur weiteren Arterhaltung dieser faszinierenden Katzen beizutragen.

Tierpark Chemnitz 19.07.2019
Nachwuchs bei großen und kleinen Tierarten im Tierpark
Am 17. Juli 2019 gab es erneuten Nachwuchs im Tierpark Chemnitz. Ein weiblicher Somali- Wildesel (Equus africanus somalicus) vergrößert die bestehende Herde nun auf insgesamt fünf Tiere. Für die Mutter „Hera“ ist dies der erste Nachwuchs. Sie kümmert sich allerdings schon sehr routiniert um ihr Fohlen. Bei den wilden Vorfahren der Hausesel handelt es sich um eine der am stärksten bedrohten Tierarten. Der Tierpark Chemnitz hält diese Art seit 1997 und seit 2003 kommt hier auch regelmäßig Nachwuchs zur Welt. Somit beteiligt man sich erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), welches im Zoo Basel koordiniert wird. Mit etwas Glück und Geduld kann man weiteren Zuwachs auch im Krallenaffen-Haus beobachten. Dafür sollte man im Gehege der Zwergseidenäffchen den Blick ebenfalls nach oben wenden und nach den Bergmeerschweinchen (Kerodon rupestris) suchen. Denn die Mitbewohner in dieser WG sind anders als ihre „großen“ Verwandten – die Capybaras – sehr gute Kletterer. Das Jungtier ist am 3. Juli 2019 geboren und erkundet mittlerweile eigenständig die Anlage.

Neunkircher Zoo 19.07.2019
Der König der Tiere zu Gast – Zwei Löwenbrüder sind auf der Durchreise für wenige Monate im Neunkircher Zoo
Die letzten Löwen haben den Neunkircher Zoo vor fast zwanzig Jahren verlassen, aber nun ist der König der Tiere zumindest vorerst für wenige Monate zurückgekehrt. Die beiden Löwenbrüder TAJO und AMARI haben am 7. Juli 2019 in ihrer alten Heimat noch ihren ersten Geburtstag gefeiert. Mitte Juli 2019 sind sie aus ihrem Geburtszoo, dem Zoo Magdeburg, per Autotransport in speziellen massiven Metallkisten, extra für gefährliche große Raubtiere gebaut, angereist. Sie werden nun bis zu ihrer Abreise in ihre zukünftiges Zuhause in einem anderen Zoo mehrere Monate im Neunkircher Zoo leben. Als Neunkircher Übergangszuhause hat sich eines der beiden derzeit unbewohnten großen Anlagen für Braunbären angeboten, die insgesamt über 2500 Quadratmeter Fläche umfassen und durch hohe für große Raubtiere gebaute und sehr stabile Absperrungen begrenzt sind. TAJO und AMARI wiegen derzeit beide jeweils 70 Kilogramm, sind damit noch lange nicht ausgewachsen und haben auch noch nicht die für erwachsene Löwenmänner typische Mähne. Sie gehören zur Unterart der afrikanischen Transvaal-Löwen (Panthera leo krugeri), die im Freiland gefährdet sind. Eine weitere Besonderheit ist die weiße Färbung, der so genannte Leuzismus, der beiden Brüder. Diese Fellfärbung (nicht zu verwechseln mit Albinismus wie bei den Albino-Bennettkängurus) hat im Freiland einen großen Nachteil: die Tarnung ist schlechter und so kommen die Tiere schlechter an Beute. Da die weiße Färbung über ein rezessives Gen vererbt wird, tritt sie aber immer wieder auf. Im afrikanischen Freiland fällt es diesen Tieren dann schwer zu überleben. Ihr schlechter Jagderfolg wird dann noch durch den Eingriff von Menschen in die Lebensräume zum noch größeren Nachteil. Der Global White Lion Protection Trust geht aktuell von hunderten Tieren in Menschenobhut, aber nur 13 in der Wildbahn aus. Er war es, der 2008 ein Rudel wieder in die Wildbahn eingeführt hat. Es lebt heute, ohne auf menschliche Hilfe angewiesen zu sein, in Timbavati. Weiße Löwen sind ein seltener Anblick in zoologischen Einrichtungen. Aktuell leben knapp über 70 Tiere dieser weiß gefärbten Löwen in europäischen Zoos; im Gegensatz 700 Löwen ohne Leuzismus. Die mögliche vorübergehende adäquate Unterbringung der beiden Löwenbrüder zeigt die sehr enge Zusammenarbeit unter wissenschaftlich geführten zoologischen Gärten. Mit TAJO und AMARI können wir unseren kleinen und großen Besuchern vorübergehend eine gefährdete weitere Großkatzenart neben unseren Schneeleoparden näher bringen und so auf die wichtige Biodiversität und deren leider stärker werdende Bedrohung aufmerksam machen., so Dr. Norbert Fritsch, Direktor des Neunkircher Zoo s. Mehr erfahren Sie unter www.neunkircherzoo.de und auf der facebook-Fanpage des Neunkircher Zoos.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 19.07.2019
Wilhelma-Kolonie wächst wieder – Acht Flamingo-Küken treffen sich im Kindergarten
Die Flamingo-Kolonie der Wilhelma wächst und gedeiht. Bereits im fünften Jahr in Folge gelingt die Aufzucht von Jungvögeln. Durch den Erfolg konnten vor kurzem 20 Flamingos an den Weltvogelpark Walsrode in der Lüneburger Heide abgegeben werden. Dennoch sind im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart mehr als 50 der Vögel zu sehen. Denn in diesem Sommer sind wieder acht Küken hinzugekommen. Weitere Eier werden bebrütet. „Die Rosaflamingos sind traditionell der farbenfrohe Auftakt fast jedes Wilhelma-Besuchs“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Daher freut es mich sehr, dass sich die Vögel auf der prominenten Anlage inzwischen so wohlfühlen, dass es regelmäßig mit dem Nachwuchs klappt.“ Auf dem Wappen trägt die Wilhelma einen Elefanten. Doch die ersten Tiere, denen man am Haupteingang begegnet, sind die Flamingos. Als Aushängeschild geben die eleganten Vögel ein edles Bild ab: Den Hals grazil gebogen, schreiten sie hoch erhobenen Hauptes in ihrem Federkleid in Pastell mit den bemerkenswert langen Beinen gemessenen Schrittes einher. Dieses vornehm wirkende Begrüßungskomitee bringen derzeit jedoch einige ulkig wirkende Vertreter der Spezies durcheinander: Noch ganz grau verleihen die flauschigen Daunen ihrem kleinen Körper mit den kurzen Flügeln einen struwweligen Look. Die in den vergangenen Wochen geschlüpften Küken bilden einen so genannten Kindergarten. Diese von allen Elternvögeln gemeinsam betreute Gruppe bietet dem Nachwuchs besseren Schutz vor Beutegreifern. Die Eltern erkennen ihre Jungvögel, die optisch anfangs kaum zu unterscheiden sind, anhand der Stimme. Bis die Küken selbst ihre Nahrung kopfüber mit dem Schnabel aus dem Wasser filtern können, versorgen die Eltern ihr Kleines mit einer Spezialnahrung: einem in der Speiseröhre gebildeten Nährsekret, reich an Blutzellen. Das richtige Gefieder wächst bei den Rosaflamingos zunächst gräulich und auch die Beine sind dunkel. Die markante Rosa-Tönung erfolgt erst nach und nach durch Aufnahme von natürlichen Farbstoffen mit der festen Nahrung. So lässt sich bei den jungen Vögeln das unterschiedliche Alter auch nach der Färbung abschätzen. Dass Hoffnung auf weitere Küken besteht, können die Gäste der Wilhelma daran ablesen, dass die Flamingo- Anlage und deren Umgebung derzeit etwas krautiger aussehen als sonst. Denn, weil noch einige Elterntiere, die sich das Brüten übrigens teilen, auf den Bruthügeln sitzen, halten sich Tierpflege und Gärtnerei mit dem Grünschnitt zurück. So soll vermieden werden, dass die Vögel aufschrecken und möglicherweise ihre Eier zurücklassen. Verbreitet sind Rosaflamingos sind in Südeuropa, Asien und Afrika. Ihr Bestand ist insgesamt nicht akut bedroht. Allerdings konzentrieren sich die Flamingos auf nur vergleichsweise wenige Kolonien. Das birgt

Zoo Schwerin 19.07.2019
Mit der Abendsafari zur schönsten Zeit durch den Zoo
Am Abend sind die Zoopforten geschlossen und die letzten Besucher sind bereits gegangen. Eigentlich, denn für die geführte Abendsafari wird der Zoo nochmals geöffnet. Alle Besucher erfahren viel Neues über die Tiere und können die Ruhe sowie die abendliche Atmosphäre im Schweriner Zoo genießen. Auch die Tiere sind bereits im Feierabend, machen es sich gemütlich und freuen sich auf die letzte Mahlzeit des Tages. Manche Tiere werden erst jetzt so richtig munter und wundern sich neugierig über die Besucher zu später Stunde. Es stehen zum Beispiel Fütterungen bei den Rothunden und Pinguinen sowie Besuche bei Tier-WGs auf dem Programm. Mit etwas Glück lassen sich auch die beiden Faultiere Amy und Alvin, zu einem Imbiss überreden. Sicher ist jedoch, so ein Abendspaziergang bietet viele Überraschungen und jede Menge neue Eindrücke. Der etwa 90-minütige Zoorundgang der besonderen Art beginnt am Haupteingang des Zoos am 26.07. um 21 Uhr. Die Kasse öffnet von 20.30 Uhr bis 21.00 Uhr. Bitte melden Sie sich für die Abendsafari telefonisch unter 0385 3955119 oder per E-Mail unter service@zoo-schwerin.de an. Weitere Termine für unsere Abendsafaris in diesem Jahr auf einen Blick: Fr., 26. Juli – 21 Uhr, Fr., 16. August – 21 Uhr, Sa., 14. September – 20 Uhr , Mi., 11. Dezember – 16 Uhr – Ideal für alle Weihnachtsfeiern! Sie haben an diesen Terminen keine Zeit, aber Lust auf eine Abendsafari durch den Zoo Schwerin mit Ihren Kollegen, der Familie oder mit Freunden? Ab einer Teilnehmerzahl von 20 Personen bieten wir individuelle Abendsafaris an. Kontaktieren Sie uns zur Abstimmung Ihrer persönlichen Abendsafari und vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin. Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie einen einzigartigen Abend im Zoo!

Alpenzoo Innsbruck 19.07.2019
Alpenzoo wildert Steinböcke im Zillertal aus
Am Dienstag, 16.7.19 wurden 5 Steinböcke bei der Greizer Hütte im Floitental (Zillertal) ausgewildert. Luisa, Tuxi, Moritz, Romeo und Karl, so heißen die zwei Geißen und drei Böcke, die vom Alpenzoo Innsbruck und dem Nürnberger Tiergarten im Griesfeld oberhalb der Hütte ausgesetzt wurden. Sie sind Teil eines großen Projektes, das die Population des Steinwildes im Alpenraum vermehren möchte. Insgesamt wurden in den letzten vier Jahren 25 Steinböcke in Zusammenarbeit mit dem Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, den Österreichischen Bundesforsten AG, den jeweiligen Jagdvertretern, dem Tiergarten Nürnberg, dem Augsburger Zoo, sowie dem Alpenzoo Innsbruck-Tirol in die Freiheit entlassen. Zwei der Böcke sind mit Sendern ausgestattet, die alle 12 Stunden Informationen zum Aufenthaltsort liefern. Nach etwa drei Jahren fällt das Gerät ab. „Vergangene Senderdaten zeigen, dass sich die Steinböcke selten unter 2500 m aufhalten“, so Willi Seifert vom Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen. „Die Lage ist also ideal.“ Seit 30 Jahren koordiniert der Alpenzoo die Wiedereinbürgerung des Steinwildes in den Alpen, vornehmlich in den Tiroler Hochgebirgslagen. Zoodirektor Dr. André Stadler berichtet stolz: „Das ist aktiver Artenschutz. Für mich ist so etwas besonders schön.“ Mittlerweile wird der Bestand, der zu Anfang des 20. Jh. nahezu ausgerotteten Alpensteinböcke in Tirol auf über 4200 Stück geschätzt. Alpenweit sind es inzwischen wieder weit über 40 000 Tiere!

Kölner Zoo 18.07.2019
Kleine Persische Leoparden im Kölner Zoo in der Außenanlage
Das Leopardenweibchen „Azisam“ brachte am 3. April 2019 zwei Jungtiere zur Welt. Dies konnten die Tierpfleger und später auch Zoobesucher mit Hilfe einer Wurfboxkamera auf einem Monitor miterleben. Nachdem die kleine Familie anfangs viel Ruhe brauchten und sich meistens in die Schlafbox zurückzogen, geht das Geschwisterpaar nun immer öfter auf Entdeckungstour durch die Außenanlage. Die Leopardenjungtiere „Nikan“ und „Banu“ haben schon wie das letzte Geschwisterpaar von vor vier Jahren unterschiedliche Charaktere. Wir hoffen, dass sie sich beide langsam an die Besucher vor der Außenanlage gewöhnen und dort miteinander entspannt spielen werden. „Azisam“, die inzwischen 11 Jahre alt ist, kümmert sich als erfahrene Mutter sehr gut um ihren zweiten Wurf. Auch der inzwischen 13-jährige Vater „Datis“ nimmt häufig Kontakt zu den Jungtieren durch das Gitter der Nachbargehege auf. Wir haben ihn aber aufgrund der Scheu der Jungtiere gegenüber Menschen noch nicht mit ihnen zusammengelassen. Die Zucht der besonders großen und hellen Unterart des Leoparden, des Persischen Leoparden wird vom Zoo Lissabon, Portugal koordiniert. Momentan werden im Europäischen Zooverband (EAZA) 100 Leoparden in 44 Haltungen gehalten. Der Kölner Zoo hält bereits seit 1968 Persische Leoparden und hat mit den jetzigen insgesamt 37 Jungtiere gezüchtet. Zuletzt kamen hier 2015 Jungtiere zur Welt. Persische Leoparden können bis zu 100 kg schwer werden und sie kommen in sehr vielfältigen Lebensräumen von der Osttürkei, Syrien, über den Kleinen Kaukasus, Georgien, Aserbeidschan und vor allem im Iran und bis nach Afghanistan vor. Überall sind sie durch das Einwirken des Menschen stark bedroht. Es sollen nur noch 600-900 Tiere durch das riesige Gebiet streifen – mit abnehmender Tendenz. Dabei geraten sie immer mehr mit den Menschen in Konkurrenz und Konflikt über den Jagdanspruch auf wilde Huftiere, aber auch Haustiere, die sie manchmal aus Mangel an natürlicher Beute reißen. Mehrere nichtstaatliche Organisationen kümmern sich um ihren Erhalt und Lösungsansätze für die Konflikte. Diese Organisationen werden durch einige Zoos finanziell und bei der Forschung unterstützt. Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Persischen Leoparden durch koordinierte Zuchtprogramme. Auch ist seit 2005 ein Programm zu Wiederansiedlung des Leoparden im russischen großen Kaukasus begonnen worden. Der Kölner Zoo leistet dazu wichtige Beratertätigkeit und auch durch diese erfolgreiche Nachzucht können wir langfristig dazu beitragen. Wir sind stolz, dass der Kölner Zoo wieder an seine bisherigen Zuchterfolge anknüpfen konnte.

Zoo Magdeburg 18.07.2019
Deutschlandweit einziger Zuchterfolg bei Nubischen Steinböcken
„Gleich im Doppelpack sind zwei äußerst selten in Zoos geborene Jungtiere der Nubischen Steinböcke (Capra ibex nubiana)“ bei uns zu beobachten“ freut sich Zoodirektor Dr. Kai Perret über den Erstzuchterfolg in Magdeburg. Der Zoo Magdeburg ist der einzige Zoo in Deutschland, der diese seltene Wildziegenform hält. In Zoos ist der Nubische Steinbock ein seltener Pflegling. In Europa gibt es jährlich etwa sieben bis acht Nachzuchten bei dieser auch in der Natur selten gewordenen Unterart. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt die Nubischen Steinböcke als gefährdete Subspecies (vulnerable). Vor allem durch die Lebensraumverdrängung durch Kamele, Hausziegen, Esel oder auch Wilderei und Bejagung ist die Population dieser Tiere drastisch gesunken. Im Zoo Magdeburg leben die im März 2019 geborenen Nubischen Steinböckchen mit ihren drei weiteren Artgenossen (Vater und zwei Mütter) und ihren Mitbewohnern, den Blutbrustpavianen, Klippschliefern, Blauflügelgänsen und Schwarzenten zusammen. Ihr Domizil ist eine dem Hochland von Äthiopien nachempfundene Landschaftsanlage, die sich unmittelbar in Nachbarschaft zur Zoogastronomie AFRICAMBO Lodge befindet. Mit der bei uns gelungenen Vermehrung stärken wir den Reservebestand dieser Steinbock- Unterart, was angesichts der insgesamt nur drei derzeit existierenden Zuchtgruppen Nubischer Steinböcke in Europa besonders wichtig ist! Das Europäische Zuchtbuch für Nubische Steinböcke wird im Parc de la Haute-Touche (Frankreich) gemanagt.

Zoo Osnabrück 18.07.2019
„Löwenmahlzeit“ am 13. September mit Preview auf die „Zoo-Lights“ – Jetzt Tische buchen für abendliches Picknick im Zoo Osnabrück
Ein Picknick neben Pinguinen, Affen und Tigern erwartet die Teilnehmer der „Löwenmahlzeit“ im Zoo Osnabrück am 13. September. Interessierte können ab sofort ganze Tische oder einzelne Plätze buchen. Besonderes Highlight: Die Teilnehmer können als Erste einen Blick auf die neuen „Zoo-Lights“ werfen, die am 14. September offiziell starten. Im Herzen des abendlichen Zoos mit Freunden, Familie oder Kollegen speisen, während Affen und Pinguine neugierig auf die Teller schauen: Das geht wieder bei der „Löwenmahlzeit“ am 13. September im Zoo Osnabrück. „Wir stellen Tische entlang der Wege und Tiergehege bereit – den gefüllten Picknickkorb, Dekoration und Geschirr bringen die Teilnehmer selbst mit“, erklärt Veranstaltungsfachwirtin Jennifer Ludwig das Event. Interessierte können ihre Plätze ab sofort im Online-Shop des Zoos unter shop.zoo-osnabrueck.de buchen – Ein Tisch für acht Personen kostet 100 Euro, ein Einzelplatz am 4er-Tisch 15 Euro. Schnell sein lohnt sich, denn für die ersten 100 gebuchten Tische kann der Zoo eine überdachte „Schlechtwetter-Alternative“ garantieren. Am 13. September erleben die Teilnehmer dann von 18 bis 22 Uhr die einzigartige Atmosphäre des abendlichen Zoos: Die Löwen brüllen im Hintergrund und die Schweinsaffen erklimmen den Affenfelsen. Neben den Zoobewohnern wartet aber noch ein weiteres Highlight: „Bei der ‚Löwenmahlzeit‘ erhellen zum ersten Mal die neuen ‚Zoo-Lights‘ den abendlichen Zoo und tauchen den Schölerberg samt Buchenwald in ein ganz besonderes Licht“, freut sich Zoopräsident Reinhard Sliwka. „Alle Teilnehmer der Löwenmahlzeit können einen exklusiven Blick auf die über 160 großen Leuchtfiguren werfen, die der Zoo in diesem Jahr selbst herstellen ließ.“ Kreative Tischdekoration und Livemusik – Abgerundet wird die besondere Atmosphäre des geselligen Abendessens durch Livemusik von „SOPHIA. & Band“. Bei der Gestaltung ihrer gebuchten Tische können die Teilnehmer außerdem kreativ werden, denn eine auffällige Dekoration kann sich lohnen: „In den vergangen Jahren haben wir wirklich schon tolle Tische gesehen: Vom pinken Flamingo-Paradies bis zum Safari-Tisch mit echtem Sahara-Sand haben sich die Teilnehmer eine Menge einfallen lassen – einige verkleideten sich sogar passend zum Thema zum Beispiel als Flamingo, Löwe oder Dschungelforscher“, so Ludwig. „Diese Kreativität belohnt eine Jury erneut mit Zoo-Preisen für die drei schönsten Tische.“ Ihre Speisen bringen die Teilnehmer selbst mit, Getränke können auch vor Ort im Zoo erworben werden. Wer nach dem Abendessen noch auf einen Verdauungsspaziergang gehen möchte, kann sich den Führungen der Zoo-Guides anschließen, die auf eine Expedition zu Elefanten, Wölfen und Co. gehen und dabei zum Beispiel klären, ob Seelöwen im Wasser oder an Land schlafen. Speisen zugunsten der Löwen – Ein Abstecher zu den Löwen darf bei der „Löwenmahlzeit“ natürlich nicht fehlen. Wie der Name bereits verrät, stehen die Raubkatzen im Fokus, denn der Reinerlös der Veranstaltung geht an den Verein „Löwen für Löwen“ und somit in die Vergrößerung der Löwenanlage. Dr. Claudia Haarmann vom Verein „Löwen für Löwen“ freut sich bereits auf die Mahlzeit: „Hier profitiert jeder: Die Teilnehmer erleben einen einzigartigen Abend im Zoo und unterstützen zugleich das Löwenrudel.“ 2,5 Millionen Euro kostet die neue Anlage, die den Raubkatzen künftig drei Mal so viel Platz wie bisher bietet und die Besucher wie in den Tierwelten „Kajanaland“ und „Manitoba“ auf Höhenpfaden über die Anlagen hinweg führt. Der Verein will dieses Vorhaben mit insgesamt 500.000 Euro unterstützen. Um Spenden dafür zu sammeln, gibt es zahlreiche kreative Konzepte: „Im August lädt zum Beispiel das Open Air-Kino zugunsten der Löwen in den Zoo. Dabei schauen die Besucher Kinofilme unterm Sternenhimmel zwischen Tigern und Affen und unterstützen gleichzeitig das Löwenrudel“, erklärt Petra Knabenschuh vom Verein „Löwen für Löwen“. Blockbuster wie „Der König der Löwen“, „Der Junge muss an die frische Luft“ und „Bohemian Rhapsody“ laufen dann auf großer Leinwand auf dem Platz am Affentempel. Weitere Infos zum Open Air-Kino und zum Verein „Löwen für Löwen“ gibt es auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de. „Löwenmahlzeit“ im Überblick: Freitag, 13. September, 18 bis 22 Uhr – Buchung online unter shop.zoo-osnabrueck.de: Tisch für acht Personen: 100 Euro. Einzelplatz am 4er-Tisch: 15 Euro (Zoo-Eintritt ab 18 Uhr jeweils inklusive). Ersten 100 Tische mit „Schlechtwetter-Alternative“. Preview „Zoo-Lights“, Führungen und Livemusik inklusive. Preise für die drei schönsten Tischdekorationen. Getränkeverkauf vor Ort – Zugunsten von „Löwen für Löwen e.V.“

Zoo Landau in der Pfalz 18.07.2019
Zoo-Safari für Ferienkinder im Zoo Landau in der Pfalz am Donnerstag, 8. August ab 14 Uhr
Die Zooschule Landau bietet in Kooperation mit dem Büro für Tourismus der Stadt Landau in der Pfalz für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die in Landau und in der Region ihre Ferien verbringen, eine Zoo-Safari an. Auf einem zweieinhalbstündigen Erlebnisrundgang durch den Landauer Zoo haben die Kinder die Möglichkeit, Tiere in ihren Gehegen zu beobachten und diese teilweise sogar hautnah zu erleben. Sie erfahren dabei Besonderheiten und erhalten interessante Einblicke in das Leben der Zootiere. Wie viel Fleisch frisst ein Tiger am Tag? Wie können Tierpflegerinnen und Tierpfleger die Pinguine auseinanderhalten? Wozu benutzen die Klammeraffen ihren langen Schwanz? Warum hat der Waldhund Schwimmhäute zwischen den Zehen? Der durch die Pädagoginnen und Pädagogen der Zooschule angeleitete Zoorundgang wird für alle Ferienkinder zu einem ganz besonderen Erlebnis! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei diesem besonderen Erlebnis! Eine Anmeldung zur Zoosafari ist erforderlich und direkt beim Büro für Tourismus unter der Telefonnummer 0 63 41-13 83 01 möglich. Los geht es um 14 Uhr. Der Treffpunkt ist an der Zookasse ab 13:45 Uhr. Bitte beachten Sie, dass in der Ferienzeit an der Zookasse nachmittags viel Betrieb sein kann und bringen Sie Ihr Kind bitte rechtzeitig in den Zoo. Kosten: 7 Euro für die Zoosafari zuzüglich 3,50 Euro Zoo-Eintritt! Der Zoo behält sich vor, die Veranstaltung ggfs. witterungsbedingt abzusagen oder zeitlich abzukürzen.

Tierpark + Fossilium Bochum 18.07.2019
SPD-Ratsfraktion Bochum übernimmt erneut Patenschaften für Alpaka, Erdmännchen und Pinguin Tierpark + Fossilium Bochum freut sich über treue Paten
Der Tierpark + Fossilium Bochum freut sich über prominente Tierpaten! Die SPD-Ratsfraktion Bochum übernimmt für ein Jahr Patenschaften für drei tierische Bewohner. Am 17. Juli 2019 überreichte Zoodirektor Ralf Slabik die Patenschafts-Urkunden an Dr. Peter Reinirkens, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und an die Ratsmitglieder Deborah Steffens und Jörg Czwikla. Schon in den vergangenen Jahren übernahm die Ratsfraktion regelmäßig Patenschaften, um den Tierpark + Fossilium Bochum als Gemeinwohlprojekt der Stadt zu unterstützen. Wieder fiel die Wahl auf die drei charmanten Tierarten Erdmännchen, Alpaka und Humboldt-Pinguin und damit auf einen Fleisch-, einen Pflanzen- und einen Fischfresser – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich ließen es sich die treuen Tierpaten nicht nehmen, ihre Schützlinge zu besuchen. Zoodirektor Ralf Slabik freut sich: „Es ist großartig, dass die Bochumer SPD-Ratsfraktion in diesem Jahr erneut drei Patenschaften übernommen hat und so ein Zeichen für ihre Verbundenheit zum Bochumer Tierpark setzt. Das Engagement aller Tierpaten ist für uns von unschätzbarem Wert.“ Während des Besuchs tauschten sich die Politiker*innen und Zoodirektor Ralf Slabik über die erfolgten Neuerungen und geplanten Entwicklungen des Tierpark + Fossilium Bochum sowie über aktuelle zoorelevante Themen aus. Jährlich entscheiden sich rund 500 Tierparkfreunde für eine Tierpatenschaft. Damit kommen sie nicht nur ihrem Lieblingstier ein Stück näher, sondern unterstützen den Tierpark vor allem nachhaltig bei der Erfüllung seiner Aufgaben und somit auch den Arten-, Natur- und Umweltschutz. Jede Spende fließt in die Versorgung der Tiere nach modernsten Standards und so auch in die Zukunft des Tierparks.

Tiergarten Nürnberg 18.07.2019
Veranstaltung zum Christopher Street Day im Tiergarten
Am Sonntag, 28. Juli 2019, bietet Zoopädagoge Christian Dienemann im Tiergarten der Stadt Nürnberg anlässlich des Christopher Street Days um 11 und um 15 Uhr wieder je eine Sonderführung zum Thema „Homosexualität im Tierreich – Ein Streifzug durch den Tiergarten“. Die etwa zweistündige Führung hält einige amouröse Kuriositäten bereit. Die maximale Teilnehmerzahl je Führung beträgt 30 Personen, Treffpunkt ist am Tiergarteneingang. Es fällt der reguläre Eintritt in den Tiergarten Nürnberg an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Homosexuelles Verhalten ist bei mehr als 1 500 Tierarten – ob zu Lande, in der Luft oder im Wasser – bekannt. Bei Giraffen beispielsweise finden viele Paarungsakte im Freiland zwischen Männchen statt. Auch bei Pinguinen oder Flamingos sind homosexuelle Pärchen keine Seltenheit. Und im Meer werden Delphinmännchen bei sexuellen Kontakten mit anderen Männchen beobachtet.

Zoo Landau in der Pfalz 18.07.2019
Tierkinder erleben, kreatives Gestalten, Schatzsuche: Tolle Workshops in den letzten Wochen der Sommerferien
In den letzten beiden Wochen der Sommerferien bietet die Zooschule an jedem Werktag einen spannenden Workshop an. Für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren gibt es hier ein buntes und abwechslungsreiches Programm: kleine Bodentiere mikroskopieren, einen Schatz im Zoo suchen, Frettchen streicheln, Minischweine bürsten, Spiele basteln und na­türlich Zootiere erleben. Alle Workshops finden in der Zeit von 14 bis 17 Uhr statt. MO 29. Juli: Erlebnisrundgang mit Überraschungen, DI 30.Juli: Tierkinder und ihre Eltern, MI 31. Juli: „Gefährliche“ Tiere im Zoo Landau, DO 1. August: Wir gestalten kreativ Tiere aus Ton, FR 2. August: Pinguine, Zwergottern und andere Wassertiere, MO 5. August: Spiele selbst basteln und Zootiere erleben, DI 6. August: Geparden, Tiger und andere Raubtiere, MI 7. August: Große und kleine Affen im Landauer Zoo, DO 8. August: Tierische Schatzsuche, FR 9. August: Tiere im Streichelhof mit Ziegenwellness. Kosten: Pro Workshop 8,50 Euro zuzüglich Zooeintritt 3,50 Euro. Materialien wie Ton und Papier sind im Preis enthalten. Anmeldung zu allen Workshops in der Zooverwaltung unter 0 63 41/13 70 11 oder 13 70 10 ist dringend erforderlich. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für jeden Workshop ist begrenzt! Der Treffpunkt für alle Workshops ist an der Zookasse um 13:45 Uhr. Mehr Info zum Zoo Landau unter www.zoo-landau.de und www.zooschule-landau.de Hinweis an die Medien: Die angefügten Bilder (Quelle: Zoo/Zooschule Landau) dürfen im Zu­sammenhang mit dieser Pressemitteilung frei verwendet werden!

Zoo Leipzig 17.07.2019
Tapirjungtier überraschend gestorben – Schlupferfolge in der Flamingolagune
Der kleine Schabrackentapir im Zoo Leipzig ist nur zehn Tage nach seiner Geburt heute Vormittag überraschend an einer Jungtierinfektion gestorben. Noch gestern war der Nachwuchs gemeinsam mit Mutter Laila in der Anlage unterwegs und hat auch getrunken. Heute früh lag es geschwächt im Stall und auch die unmittelbare veterinärmedizinische Behandlung zur Stabilisierung brachte keinen Erfolg. Das Jungtier starb wenige Stunden später. „Nach den erfolgreichen Aufzuchten in der Vergangenheit stimmt uns der Verlust traurig und wir sind enttäuscht, dass der junge Tapir dieses Mal trotz der guten Betreuung durch die erfahrene Mutter nicht überlebt hat“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Laila hat heute die Möglichkeit, zwischen dem Stall und der Außenanlage zu pendeln. Drei Jungvögel geschlüpft Dass Freude und Leid eng beieinanderliegen, zeigen die Schlupferfolge in der Flamingolagune. Heute sind zwei Chileflamingos geschlüpft und komplettieren mit dem am Montag geschlüpften Küken das erste Trio. Noch elf weitere Eier warten darauf, ausgebrütet zu werden. „Die Jungvögel aus Naturbrut sind große Erfolge und bestätigen uns in unserer kontinuierlichen Arbeit, die Bedingungen stetig zu optimieren“, sagt Kurator Ruben Holland. Vor fünf Jahren wurde die Flamingolagune eröffnet, gegenwärtig läuft die dritte Brutsaison mit der Aufzucht von Jungvögeln, in der auch noch weitere Eier gelegt werden können. Zebrafohlen auf der Kiwara-Savanne Unterdessen haben sich Zebrastute Layla und ihr Hengstfohlen aneinander gewöhnt. Die beiden wurden in den vergangenen Tagen schrittweise in die Herde integriert und mit den übrigen Tierarten vergesellschaftet, so dass sie sich bereits auf der Kiwara-Savanne zeigen und den afrikanischen Abenteuer-Sommer bereichern. Dieser lädt täglich zu spannenden Abenteuern ein (www.zoo-leipzig.de).

Zoo Magdeburg 17.07.2019
Spende für die Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung
„Unsere Aktion beim Pusteblumefest 2019 soll den Kindern zugute kommen“, sind sich Cordula Zander und Jasper Boeck / Marché Mövenpick einig. Aus 80 Kilogramm Erdbeeren bereiteten sie einen sechs Quadratmeter großen Erdbeerkuchen. Am 2. Juni wurde dieser riesige Erdbeerkuchen beim Pusteblumefest im Zoo Magdeburg verkauft. Dabei kam ein Erlös von 1.335 Euro zusammen. Die Spende kommt der Mitteldeutschen Kinderkrebsforschung zugute, die Universitätskinderkliniken in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen bei der Realisierung von Forschungsvorhaben gegen Kinderkrebs unterstützt. Kurzerhand hat diese Stiftung beschlossen, den Spendenbetrag sechsfach zu erhöhen – damit stehen 8010 Euro für die medizinische Forschung gegen Kinderkrebs in Mitteldeutschland zur Verfügung.

Zoo Hannover 17.07.2019
Schwimmschule für Seebärchen – Seebär-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover erkundet sein Wellenreich
Die Nördlichen Seebären sind beim besten Willen nicht zu überhören. Pausenlos wird gebrüllt und gekeckert und oft schlägt die Stimme in eine Art Röhren um. Seit kurzem ist der Lärmpegel bei den Seebären im Erlebnis-Zoo Hannover besonders hoch: Diva und Smilla haben Nachwuchs bekommen. Die kleinen Robben „James“ (*13. Juni) und „Hudson“ (*14. Juni) haben die ersten Wochen hinter den Kulissen verbracht, wo es lautstark zuging. Weil Seebärenbabys ihre Mutter an der Stimme erkennen, brüllen sich Mutter und Kind die ersten Tage beständig an. Ein Konzert der schiefen Töne unterhielt ganz Yukon Bay. Erst etwa zwei Wochen nach der Geburt trauen sich Seebärenjungtiere zum ersten Mal ins Wasser. Auch im Zoo wurden die Kleinen mit den großen Augen langsam an das nasse Element gewöhnt. Um ganz sicher zu gehen, dass die Kleinen sich über Wasser halten und alleine wieder an Land klettern können, verlegten die Tierpfleger die ersten Schwimmstunden in ein flaches Übungsbecken. Jetzt sind die beiden groß und schwimmstark genug, um sich in die Wellen des Hafenbeckens von Yukon Bay zu stürzen. Und das tun sie auch – besonders gerne tauchen sie vor den Scheiben der Unterwasserwelt und jagen Luftblasen. Sie wedeln dabei mit ihren extrem langen Flossen umher und wirken ein wenig wie märchenhafte Wasserwesen. Das zurzeit eher kühle Wetter macht den Kleinen übrigens gar nichts aus: Dank des wasserundurchlässigen Pelzes aus bis zu 50.000 Haaren auf einem Quadratzentimeter Haut fühlen sich Seebären auch in 8 Grad kaltem Wasser wohl. Noch werden die Kleinen allerdings schnell müde, daher machen sie vormittags nur stundenweise einen Ausflug in die Wellen, bevor sie zum Schlafen wieder hinter die Kulissen verschwinden. Aber mit jedem Tag werden die beiden kräftiger – und mutiger. Vor allem der kleinere James lehrte bereits so manchem Gummistiefel das Fürchten. In das weiche Gummi lässt es sich mit spitzen Zähnen ganz wundervoll beißen… „Klein, aber oho!“, schmunzeln die Tierpfleger. Wie alle Seebären-Kinder, sind auch James und Hudson immer nur gemeinsam zu sehen. In freier Wildbahn schließen sich die Jungtiere von Seebären zu einem „Kindergarten“, also in Gruppen zusammen, während ihre Mütter im Meer auf Nahrungssuche gehen. Gemeinsam ist man eben stärker. Und lauter. Gefährdete Pelzrobben Im 19. Jahrhundert wurden die Seebären wegen ihres dichten Pelzes erbarmungslos gejagt. 1909 sank die Zahl der Seebären auf den Tiefstand von 130.000 Tieren. Ein internationales Abkommen regulierte schließlich die Jagd. Nachdem sich der Bestand vorübergehend erholt hatte, mit knapp 1 Million Tiere im Jahr 2005, gehen die Zahlen jetzt wieder zurück, so dass der Nördliche Seebär auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN daher als gefährdet eingestuft ist.

Zoo Salzburg 17.07.2019
Jetzt geht’s los: Die Polarwolf-Welpen auf Entdeckungstour
Ende Mai brachte die Polarwölfin Anastasia in einer Höhle drei Welpen zur Welt, die sich prächtig entwickelt haben. Mittlerweile tragen sie ein etwas helleres Fell und so kann man sie zwischen dem satten Grün auf ihrer Anlage bestens erkennen. Drei außer Rand und Band Das junge Wolfstrio entfernt sich nun immer weiter von der Wurfhöhle und erkundet voller Elan sein Zuhause. Sie kraxeln mit ihren doch noch kurzen Beinen über Stock und Stein und nichts scheint unentdeckt zu bleiben – immer unter den wachsamen Augen von Mutter Anastasia, Vater Isegrim und auch Onkel Nanuk. Zwischendurch wird übermütig miteinander gespielt. Da wird schon mal an den Lefzen gezogen, Haare ausgezupft oder sich gegenseitig ins Ohr gebissen. Noch dürfen die Kleinen bei Anastasia trinken, obwohl sie schon häufig an fester Nahrung nagen. Lange wird es jedoch nicht mehr dauern, bis sie ganz entwöhnt werden. Mit der Zeit wird auch die Geduld der Erwachsenen gegenüber dem Nachwuchs abnehmen, und sie werden lernen, ihre Rolle im Rudel einzunehmen.

Zoo Basel 17.07.2019
Giftige Gila-Monster
Neu sind im Zoo Basel Gila-Monster – auch Gila-Krustenechsen genannt – zu sehen. Das Terrarium 52 wurde neu in ein Wüstenterrarium umgestaltet und zeigt einen Lebensraum aus den Wüstengebieten der südwestlichen USA. Eingezogen sind drei junge Gila-Krustenechsen aus der Zucht eines privaten Reptilienzüchters aus der Schweiz. Die beiden Arten der Familie der Krustenechsen sind die giftigsten Echsenarten, die es gibt. Lange Zeit hielt man sie für die einzigen giftigen Echsen, bis beim Komodowaran ein Enzym gefunden wurde, das die Blutgerinnung unterbinden kann. Giftig, aber nicht tödlich Die etwa vier Zentimeter langen Giftdrüsen der Krustenechsen liegen im Unterschied zu jenen der Giftschlangen im Unterkiefer. Das Gift fliesst entlang einer Rinne zwischen Lippen und Kiefer zu den etwa sechs Millimeter langen, nach hinten gekrümmten, spitzen Zähnen. Entlang von Furchen in den Zähnen wird das Gift in die Wunde der Beute gepresst. Im Gegensatz zu Giftschlangen lassen Krustenechsen nach einem Biss nicht sofort wieder los, sondern beissen sich fest und massieren das Gift in die Beute ein. Das Gift wirkt auf das Nervensystem und ist hoch toxisch. Allerdings haben Krustenechsen nur eine geringe Menge Gift, so dass ein Biss für einen erwachsenen, gesunden Menschen nicht tödlich ist. Die Folgen sind aber unangenehm und zeigen sich in starken Schwellungen, Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Körpertemperatur und Bluthochdruck. Es gibt dazu auch kein Serum. Lebensweise der Gila-Monster Das Gila-Monster oder die Gila-Krustenechse (Heloderma suspectum) bleibt mit einer Gesamtlänge von 50 bis 60 Zentimetern deutlich kleiner als die bisher im Zoo Basel gehaltene Skorpion-Krustenechse (Heloderma horridum), die bis zu 90 Zentimeter lang werden kann. Durch den grossen Rumpf, den breiten Kopf und die kurzen Beine wirkt die Gila-Krustenechse zwar eher plump, kann sich jedoch blitzschnell drehen. Der Körper ist mit halbkugeligen Höckerschuppen bedeckt, die Augen sind sehr klein, was neben den kurzen, kräftigen Extremitäten ein Hinweis für eine stark grabende Lebensweise ist. Die Tiere leben im Südwesten der USA und im nördlichen Mexiko, von der Mojave-Wüste bis zur Sonora-Wüste. Auch wenn sie dort durchaus auch in Wüstengebieten vorkommen, findet man sie vor allem in trockenen Buschsavannen und lichten Wäldern. Der Fluss Gila, der durch Arizona und das südwestliche New Mexico fliesst, war wahrscheinlich namensgebend. Die Trockenzeiten überdauern Gila-Krustenechsen in selbst gegrabenen Höhlen und zehren vom Fettspeicher, den sie im Schwanz anlegen. Sie ernähren sich hauptsächlich von nestjungen Kleinsäugern sowie von Eiern anderer Reptilien und bodenbrütender Vögel. Selber sind sie auch eierlegend. Im Frühjahr kommt es oft zu ritualisierten Kommentkämpfen zwischen den Männchen, an die sich die Paarung anschliesst. Fünf bis acht Wochen danach, meist beim Einsetzen des Sommerregens, legt das Weibchen zwei bis zwölf Eier ab, die etwa vier bis fünf Monate zur Entwicklung brauchen.

Zoo Duisburg 16.07.2019
Jubiläum im Zoo: 25 Jahre Koalahaltung am Kaiserberg – Flughafen Düsseldorf setzt seine Partnerschaft mit dem Zoo Duisburg fort
Puschelige Ohren, Knopfaugen und ein graues, flauschiges Fell. Seit 25 Jahren zählen die Koalas zu den absoluten Publikumslieblingen im Zoo Duisburg. In der Fachwelt anfangs mit Skepsis beäugt, hat sich die Haltung der sympathischen Beuteltiere am Kaiserberg über die Jahre zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. Mit dem Flughafen Düsseldorf hat der Zoo weiterhin einen Partner an seiner Seite, der die Patenschaft für Koala Goonie übernimmt und gleichzeitig den Transport des Eukalyptus aus dem fernen Miami unterstützt. Alles begann 1994. Die alte Heuscheune im Zoo wurde zum heutigen Koalahaus umgebaut. Die zwei bis zu sieben Meter hohen Schaugehege, der Besucherbereich und Abtrennmöglichkeiten hinter den Kulissen entstanden. Um den Neuankömmlingen gute klimatische Bedingungen bieten zu können, wurde aufwändige Klimatechnik verbaut und sorgt seitdem für eine konstante Wohlfühltemperatur von 23 bis 24 Grad. Der Umbau der früheren Heuscheune war der Startschuss für die Koala-Erfolgsgeschichte am Kaiserberg. Europaweit gilt der Zoo heute, 25 Jahre später, als Zucht- und Kompetenzzentrum, zog bereits über 30 Koalas erfolgreich auf und führt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für die bedrohte Beuteltier-Art. Die ersten beiden Koalas, Kambara und Blinky Bill, reisten aus San Diego über den Flughafen Düsseldorf ins Ruhrgebiet – sie trafen am 24. Mai 1994 am Kaiserberg ein. Vorerst sollte es ein Besuch auf Zeit sein, denn es gab Vorbehalte, die komplizierte Futterlogistik nicht dauerhaft aufrecht zu erhalten zu können. „Koalas sind Futterspezialisten, sie fressen nichts anderes als Eukalyptus“, weiß Revierleiter Mario Chindemi. „Rund zehn Prozent des eigenen Körpergewichtes frisst ein Koala täglich. Unser großer Zuchtmann Irwin wiegt etwa zehn Kilogramm – und vertilgt somit jeden Tag ein Kilogramm Eukalyptusblätter“. Nicht viel, wie man auf den ersten Blick meint. Koalas sind aber wahre Gourmets. „Nur die frischen, jungen, zarten Blatttriebe werden gefressen“, so der Revierleiter. Für seine sieben flauschigen Feinschmecker benötigt der Zoo daher jährlich rund zehn Tonnen frischen Eukalyptus. Nur in den Sommermonaten kann benötigtes Futter auf der zooeigenen Plantage geerntet werden. „Mit dem Flughafen Düsseldorf haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der ein Herz für Tiere hat und uns bei den Transportkosten des Eukalyptus für unsere Koalas unterstützt“, so Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo. „Ich hoffe und wünsche mir für unsere Tiere, dass auch andere Unternehmen und Sponsoren den Mehrwert einer Partnerschaft mit dem Zoo Duisburg erkennen, so wie es der Flughafen Düsseldorf sieht“. Jede Woche gibt es drei Direktverbindungen zwischen dem 7.600 Kilometer entfernten Miami und dem Flughafen Düsseldorf. Beste Voraussetzungen also, dass der frisch geerntete Eukalyptus bei optimalen Bedingungen und ohne Zeitverlust seinen Weg über die Landeshauptstadt in den Zoo Duisburg findet. “Die Koalas gehören zu den kleinen, süßen Publikumsmagneten des Duisburger Zoos, das Zuchtprogramm weltweit zu den erfolgreichsten und renommiertesten außerhalb Australiens. Wir freuen uns sehr, unseren kleinen Teil zu dieser besonderen Erfolgsgeschichte beitragen zu können“, erklären die beiden Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke und Michael Hanné beim Besuch des Koala-Geheges. „Für die bestmögliche Versorgung der Tiere mit frischem Eukalyptus ist die Direktverbindung zwischen Miami und Düsseldorf essenziell. Ohne diese Luftbrücke wäre das Zuchtprogramm made in Duisburg vermutlich in den vergangenen 25 Jahren so nicht möglich gewesen. Für die Zukunft wünschen wir den Tieren und dem gesamten Zuchtprogramm alles Gute und Erfolg.“ Besonders ins Herz geschlossen haben Flughafen Geschäftsführer Thomas Schnalke und Arbeitsdirektor Michael Hanné das 2 ½ jährige Koalaweibchen Goonie. Kein Wunder, schließlich gehört zum Engagement des Flughafens auch die Patenschaft für die Koaladame. Da wundert die Frage nicht, ob bei Goonie vielleicht Nachwuchs ansteht. „Leider derzeit nicht“, schmunzelt Revierleiter Mario Chindemi, verrät aber, dass „ein anderes Weibchen der Gruppe derzeit sehr wahrscheinlich tragend ist“. Und so wird auch die nächste Koala-Generation am Kaiserberg durch das Engagement des Flughafens profitieren – denn nach etwa sechs Monaten steht statt Milch saftiger Eukalyptus auf dem Speiseplan.

Zoo-Verein Wuppertal 16.07.2019
Netzpatenschaft für Mathilde Krähenfuß
Eine prominente Wuppertaler Hobby-Detektivin wird Bronze-Netzpatin für ARALANDIA. Von ihrer Schöpferin Tanja Heinze erhielt die als „bergische Miss Marple“ bekannte Romanfigur Mathilde Krähenfuß jetzt eine Netzpatenschaft für das aktuelle Projekt des Zoo-Verein Wuppertal e.V. ARALANDIA geschenkt. Damit gehört sie nun zum Kreis von mittlerweile über 370 Unterstützerinnen und Unterstützern dieser außergewöhnlichen Anlage, die 2020 offiziell eröffnet werden soll. Zeitgleich mit der neuen Freiflugvoliere für Aras, Sittiche und Flamingos soll Tanja Heinzes neuer Kriminalroman mit Mathilde Krähenfuß erscheinen, der wie die neue Anlage im Grünen Zoo den Titel „Aralandia“ tragen wird. Bereits zum vierten Mal lässt die gebürtige Wuppertalerin Tanja Heinze ihre Hobby-Ermittlerin damit in einem Kriminalfall ermitteln. Wie der Titel erwarten lässt wird die neue Freiflugvoliere ARALANDIA natürlich eine zentrale Rolle in dem neuen Fall einnehmen. Nach dem Erscheinen soll der Roman dann auch in der Zoo-Truhe, dem vom Zoo-Verein betriebenen Souvenirshop am Zoo-Eingang, erhältlich sein. Die Eröffnung der neuen, begehbaren Freiflugvoliere ARALANDIA ist für das Frühjahr 2020 geplant. Der Grüne Zoo Wuppertal wird mit dieser Anlage ein neues Highlight und Alleinstellungsmerkmal bekommen. Aktuell laufen die Arbeiten auf der ARALANDIA-Baustelle auf Hochtouren, in den nächsten Wochen soll bereits das Netz an die schon aufgestellten Stahlbögen montiert werden.

Opel-Zoo Kronberg 16.07.2019
Erdmännchen-Nachwuchs im Opel-Zoo: Zwei Jungtiere jetzt zu sehen
Die Erdmännchen im Opel-Zoo haben Nachwuchs. Zwei Jungtiere sind es, die nun alt genug sind, um mit der Mutter den unterirdischen Bau zu verlassen und die immer häufiger mit der Gruppe auf der Außenanlage zu sehen sind. Erdmännchen sind Raubtiere, bei denen die Jungtiere nach etwa 11 Wochen Tragzeit blind, taub und völlig unselbständig geboren werden. Sie bleiben in den ersten Lebenswochen in der Wurfhöhle und verlassen diese erst, wenn sie groß genug sind und sich weiter entwickelt haben. Nun kümmern sich die erwachsenen Tiere gemeinsam um die Aufzucht der Jungtiere, wenn die Mutter auf Futtersuche geht, um ausreichend Milch zu haben. Dabei wechseln sich die Alttiere nicht nur beim Hüten der Kleinen ab, sondern auch in der Funktion des aufmerksamen Wächters, der nach Feinden Ausschau hält und bei Gefahr warnt. Die Zusammenarbeit der Erdmännchen in der Gruppe kann man nicht nur beobachten, sondern auch hören: sie tauschen fast ununterbrochen Kontakt- und Beschwichtigungslaute aus. So wird der Zusammenhalt gestärkt und es entsteht kein Streit in der Gruppe. Auch die Jungtiere sind bereits in diese Kommunikation einbezogen. Erdmännchen kommen aus dem südlichen Afrika und lieben die Wärme. Das ist auch in diesen Tagen im Opel-Zoo gut zu sehen, wenn sie ihre Nahrungssuche und das Herumtollen auf der Außenanlage unterbrechen, um buchstäblich einmal „ihren Bauch in die Sonne zu halten“, sobald diese hervor kommt. Wenn hingegen am kommenden Freitag, den 19. Juli die Sonne untergeht, wird es im Opel-Zoo um heimische, aber nicht weniger faszinierende Tiere gehen: um 20.30 Uhr startet eine abendliche Fledermausführung mit Expertin Ulrike Balzer. Geeignet ab 8 Jahren, Kosten pro Person 20 €, Treffpunkt am Haupteingang des Opel-Zoo keine Voranmeldung erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Zoo Halle 15.07.2019
Charmante Neulinge im Bergzoo in Halle – Riesenotter Maku und Amana beziehen ihr neues Domizil im Krokodilhaus
Lange haben die Verantwortlichen im Bergzoo auf diesen Moment hingearbeitet, am Sonntagabend war es dann endlich soweit: Das Riesenotterpaar „Maku“ (männlich, 17 Jahre) und „Amana“ (weiblich, 13 Jahre) traf wohlbehalten in seiner neuen Heimat am Reilsberg ein und durfte auch gleich seine Anlage im Krokodilhaus beziehen. Die Tiere kamen auf Empfehlung des Zuchtbuches aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg (Maku) und dem Zoo Duisburg (Amana) in die Saalestadt und lernten sich erst auf dem Transport nach Halle kennen. Zur Freude aller Beteiligten funktionierte die Zusammenführung des Paares hervorragend. Kaum richtig kennengelernt, fraßen und kuschelten die beiden Riesenotter miteinander und sind seither unzertrennlich. Da Riesenotter hochsoziale Tiere sind, war die harmonische Zusammenführung sicher keine große Überraschung, zumal das Rendezvous unter einem guten Zeichen stand: Ottermännchen „Maku“ hatte am Sonntag auch seinen 17. Geburtstag. Riesenotter sind eine stark vom Aussterben bedrohte Tierart. Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzungen und die illegale Jagd gefährden die ohnehin schon stark zersplitterten Restpopulationen dieser eindrucksvollen Großmarder. Daher setzt sich die Internationale Zoogemeinschaft für den Erhalt der Riesenotter ein. Mit Hilfe eines Zuchtbuches soll eine Reservepopulation in den Zoos erhalten werden. Erste in Europa geborene Tiere konnten bereits in das seit einigen Jahren geschützte Gebiet des Iberá Nationalparks in Argentinien wiederausgewildert werden, nachdem Riesenotter dort bereits vor mehreren Jahrzehnten ausgerottet wurden. Die beliebten Tiere werden in nicht einmal 20 europäischen Zoos gehalten. Dem Bergzoo kommt in dieser Zuchtgemeinschaft zunächst die wichtige Rolle einer Altersresidenz zu Teil. Aufgrund der geringen Größe der Zoopopulation ist es wichtig, dass möglichst viele junge, zuchtfähige Paare gehalten werden. Dies war in Hamburg und Duisburg aufgrund des schon fortgeschrittenen Alters eines der dort lebenden, erwachsenen Tiere nicht mehr der Fall. Durch die Übernahme der Senioren nach Halle darf dort nun wieder auf Nachwuchs gehofft werden, denn beide Zoos konnten bereits erfolgreich Riesenotter nachzüchten. In Halle können in den nächsten Jahren Erfahrungen in der Haltung dieser charismatischen Beutejäger gesammelt werden, bevor auch einmal ein Zuchtpaar hier zusammengeführt werden kann. Damit sich die beiden Neuankömmlinge in aller Ruhe aneinander und an die neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Krokodilhaus die nächsten Tage noch für Besucher geschlossen. Sollte die Eingewöhnung weiterhin so erfolgreich verlaufen, wird das Krokodilhaus voraussichtlich zu Beginn der nächsten Woche wieder geöffnet, damit auch die Besucher des Bergzoos „Maku“ und „Amana“ begrüßen können.

Zoo Leipzig 15.07.2019
Kleines Insekt im Fokus – Entdeckertage Bienen im Zoo Leipzig
Die Entdeckertage Bienen vom 27. bis 28. Juli heißen Honigliebhaber und Bienenfreunde willkommen, mehr über das kleine Insekt mit großer Wirkung für die Natur und Umwelt zu erfahren und selbst beim Honig schleudern aktiv zu werden. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Bedeutung der Biene für die biologische Vielfalt auf unserem Planeten herauszustellen und über das sukzessive Artensterben zu informieren“, erläutert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold das Ansinnen der Entdeckertage. Der Zoo Leipzig beherbergt gegenwärtig zwei Bienenvölker im neu eingerichteten Bienengarten vis-à-vis der Robbenanlage. Er ist ein wahres Kleinod für Bienen- und Blumenliebhaber. Zwischen Schokominze, Salbei, Kriechender Günsel und zahlreichen Variationen von Beuten sind Biene & Co. bei ihrer Arbeit aus nächster Nähe zu beobachten. Einstündige und kostenfreie Touren durch den Bienengarten werden im Anschluss an die Entdeckertage (ab dem 30. Juli) bis zum 18. August jeweils um 15.30 Uhr (dienstags, donnerstags und am Wochenende) angeboten. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltet an beiden Tagen zwischen 10 und 18 Uhr im gesamten Zoo eine Vielzahl an Aktionen rund um das Insekt. In Tammis Garten laden Zoolotsen ein, den eigenen Beutelrucksack mit Bienenmotiven zu verzieren und sich außerdem mit Pinsel und Farbe in sein Wunschinsekt verwandeln zu lassen. Ohrwurmhotels zum Mitnehmen werden im Konzertgarten gebaut, und zwischen 14 und 17 Uhr wird der „Hausgebackene Bienenstich“ von Marché angeschnitten. Die Leipziger Stadtimker berichten über den Weg zum Jungimker auf dem Aquariumsvorplatz. Vor dem Entdeckerhaus Arche wiederum bastelt der Freundes- und Förderverein des Zoos Saatkugeln für die Bienenwiese daheim, und im Haus selbst können Honigfreunde diesen eigenhändig schleudern und verkosten. Die Wanderausstellung „Hummeln-Bienen im Pelz“ des BUND Naturschutz Bayern e.V. rundet das Programm in der Arche ab. Der Vorplatz Gondwanaland bietet in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Leipzig und der Wanderimkerei Kern die Möglichkeit, in den Austausch mit den Experten zu treten und die ein oder andere Anregung zum Schutz dieser wichtigen Insekten mit nach Hause zu nehmen. Das am Eingang verteilte Mitmachquiz „Wer baut wie?“, ermöglicht den Besuchern, ihr erworbenes Wissen zu testen und großartige Preise von Familientageskarten bis hin zum exklusiven Blick hinter die Kulissen zu gewinnen.

Zoo Magdeburg 15.07.2019
AFRICAMBO-Außenanlage: Spitzmaulnashorn Maleika mit Nachwuchs unterwegs
„Der Niedlichkeitsfaktor bei diesem Jungtier ist besonders hoch“, meint Zoodirektor Dr. Kai Perret mit Blick auf den jüngsten Nachwuchs bei den Spitzmaulnashörnern. Auf der großen Nashornanlage bietet sich in diesen Tagen dem Zoobesucher ein besonders schönes Bild: Das Nashornkalb ist nicht nur mit seiner Mutter Maleika zu beobachten, es spielt mit den tierischen Mitbewohnern auf der weitläufigen Anlage. So schließt es spielerisch Freundschaften mit den Defassa-Wasserböcken oder stürmt mit einigem Temperament den Blessböcken entgegen. Natürlich nie ohne den wachsamen Blick der fürsorglichen Nashornmutter Maleika. Das kleine Spitzmaulnashornkalb unternimmt schon ausgiebige Erkundungstouren auf dem ihm bisher unbekannten Terrain. Mancher mag am liebsten dem niedlichen Nashornkalb stundenlang bei seinem Treiben zuschauen. Wetterbedingt ist es möglicherweise auch im Schaubereich des Nashornhauses zu sehen. Der kleine Nashornbulle wurde am 28.April 2019 geboren und hat sich sehr gut entwickelt. Das Nashornkalb kann live via Internet in den nächsten Tagen erneut unter https://www.zoo-magdeburg.de/zoo-live/ beobachtet werden. Unter https://www.zoo-magdeburg.de/news/ zeigt ein Videoclip die ersten Lebenswochen des Nashornkalbes. Ab sofort können Tierfreunde online eine Mini-Tierpatenschaft über das kleine Rhino abschließe

Kölner Zoo 12.07.2019
Spenden des Zoo-Fördervereins: 80.000 Euro für geplante Sifaka-Anlage im Alten Elefantenhaus im Kölner Zoo – Seltene madagassische Halbaffenart soll erstmals im Kölner Zoo zu sehen sein
80.000 Euro – so lautet die stolze Spendensumme, die der Förderverein des Kölner Zoo den Zooverantwortlichen in diesem Jahr zur Verfügung stellt. Sie ergibt sich zu großen Teilen aus den Mitgliedsbeiträgen der im Förderverein zusammengeschlossenen Zoo-Unterstützer. Der Betrag soll in den Bau einer modernen Anlage für Coquerel-Sifakas fließen. Entstehen soll diese in heute leerstehenden Teilen der Innen- und Außenbereiche des Alten Elefantenhauses. Der Startschuss für das Vorhaben ist noch nicht terminiert. Sifakas, eine sehr seltene madagassische Halbaffenart, hatte der Zoo in seinem knapp 160-jährigen Bestehen bislang noch nicht in seinem Bestand. „Wir sind sehr froh, den Kölner Zoo erneut bei einem Projekt unterstützen zu können. Wir geben sozusagen ein erstes Startguthaben für dieses Zukunftsprojekt, bei dem die Zooverantwortlichen einmal mehr ein ehrgeiziges Vorhaben vorantreiben“, so Uwe Schöneberg und Dr. Klaus Tiedeken, Vorstände des Zoo-Fördervereins, während der Übergabe des symbolischen Spendenschecks im Zoo. Sifakas sind akut vom Aussterben bedroht. Sie kommen nur noch in wenigen Laubtrockenwäldern im Westen Madagaskars vor. Geplant ist, dass der Kölner Zoo gemeinsam mit dem Tierpark Berlin ein Zuchtprogramm aufsetzt, um die Bestände in menschlicher Obhut zu stärken. Die neue Anlage für diese verspielten, in der Haltung sehr anspruchsvollen Tiere soll auf einem Teil des sogenannten Alten Elefantenhauses entstehen. Geplant ist, in den ehemaligen Innenbereichen für Elefanten zunächst ein dreiteiliges Gehege für Sifakas entstehen zu lassen. Danach soll die ehemalige Außenanlage der Elefanten komplett eingenetzt und mit einer großzügigen Kletterwelt ausgestattet werden. Der Kölner Zoo plant, die Sifaka-Haltung zunächst mit zwei Tieren aufzunehmen. Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg, Vorstände des Kölner Zoo, erläutern das Vorhaben: „Der Plan, Sifakas eine neue Heimat im Alten Elefantenhaus zu geben, hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen können wir damit eine Zucht für diese hochbedrohte Art aufbauen. Zum Zweiten möchten wir die Rückseite des Alten Elefantenhauses beleben und dieser historischen Stelle aus Zoogründungszeiten einen neuen, sinnvollen Zweck geben. Zum dritten wollen wir unseren Besuchern mit dieser sehr schön zu beobachtenden Halbaffenart ein weiteres Highlight bieten. Umso wichtiger ist es, mit dem Förderverein einen zuverlässigen Partner zu haben, mit dem wir immer wieder ambitionierte Vorhaben anstoßen können.“ Das heute so genannte Alte Elefantenhaus ist das älteste noch erhaltene Bauwerk aus der Zoogründungszeit. Es wurde 1863/64 im maurischen Stil erbaut und diente zunächst als Antilopen- und Giraffenhaus. Es ist Teil des für den Kölner Zoo so prägenden historischen Baubestands. Dazu zählen auch die Schweizer Blockhäuser, die klassizistische Direktorenvilla, der Seelöwenfelsen und das Historische Südamerikahaus, das gerade mit großem Aufwand denkmalgerecht saniert wird. Der Zoo steckt sehr viel Herblut in den Erhalt dieser in Formensprache und Vielfalt regional einzigartigen historischen Bausubstanz. Gleichzeitig werden damit immer, wie aus den Plänen für die Sifaka-Anlage ersichtlich, höchste Ansprüche an Tierhaltung, Artenschutz und Besucherattraktivität verbunden. Informationen zum Zoo-Förderverein: www.zoosamme.de

Zoo Leipzig 12.07.2019
Zaghafte Erkundungen im Leipziger Regenwald – Zoo startet Namenssuche für den Tapirnachwuchs
Es ist so weit: Der am 08. Juli geborene Tapirbulle unternimmt zusammen mit Mutter Laila erste, kurzzeitige Erkundungen auf der Außenanlage. Zaghaft und immer in der Nähe von Laila, die routiniert und entspannt die Spaziergänge des Kleinen begleitet, erkundet er die Anlage und beschnüffelt jeden Halm und Ast, der ihm in die Quere kommt. „Wir können mit der Entwicklung des Jungtieres in den ersten Tagen zufrieden sein. Es trinkt regelmäßig bei der Mutter und ist sehr lebhaft unterwegs. Laila kümmert sich nach wie vor vorbildlich und reagiert umgehend, sobald ihr Schützling ruft“, fasst Zoodirektor Jörg Junhold die ersten Tage zusammen. Beide Tiere erhalten täglich ab circa 9.30 Uhr die Möglichkeit, Ausflüge zu unternehmen und werden somit zeitweise für die Besucher zu sehen sein. Tapirbulle Copasih beobachtet währenddessen die ersten Spaziergänge der beiden vom Nachbargehege aus. Bis alle drei vereint sind, werden auf jeden Fall noch einige Wochen vergehen. Name gesucht: Bis zum 22. Juli können sich Zoofreunde mit ihren Vorschlägen an der Namenssuche für den vierten Schabrackentapirbullen beteiligen. Der Name sollte möglichst einen Bezug zum südostasiatischen Lebensraum der Tierart haben.

Zoo Vivarium Darmstadt 12.07.2019
Afrikanische Nacht am 24. August 2019 von 18 bis 22 Uhr im Zoo Vivarium Darmstadt / Musik, Kinderattraktionen und Feuershow / Stadtkämmerer Schellenberg: „Toll, dass nach 2015 wieder eine Abendveranstaltung im Darmstädter Tiergarten stattfindet“
Am Samstag, den 24. August 2019, lädt der Zoo Vivarium Darmstadt von 18 bis 22 Uhr zur Afrikanischen Nacht mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm für große und kleine Gäste ein. Zoofans können an diesem Abend in die faszinierende und abwechslungsreiche Welt von 2.000 exotischen und einheimischen Tieren eintauchen und sich über viele Attraktionen für die ganze Familie freuen. Mit einem Schminkzelt, einem Kinderkarussell und Schaufütterungen an der neuen Afrikaanlage und bei den Tapiren ist für die Unterhaltung aller Gäste gesorgt. Stadtkämmerer André Schellenberg freut sich, dass es nach 2015 wieder eine Abendveranstaltung im Darmstädter Tiergarten gibt, die erneut von der Sparda-Bank Hessen unterstützt wird: „Mit der Spende in Höhe von 2 500 Euro, mit der sich die Bank über ihren Gewinn-Sparverein an der Veranstaltung beteiligt, konnte der Zoo Vivarium ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Attraktionen für die ganze Familie zusammenstellen“, erklärt der Stadtkämmerer. Musikalisch wird der Abend von afrikanischen Trommlern begleitet. An verschiedenen Verkaufsständen gibt es Schmuck, Accessoires, Textilien und Kunsthandwerk aus Afrika. Für das leibliche Wohl sorgen kühle Getränke, Currywurst mit Pommes und Stockbrot am Lagerfeuer; spezielle afrikanische Köstlichkeiten und exotische Cocktails runden das kulinarische Angebot ab. Den Abschluss bildet um 21.30 Uhr die Feuershow „FIREDANCER“. Der Ticketpreis beträgt für Erwachsene 9 Euro, für Kinder ab zwei Jahren und Schüler jeweils 4 Euro. Ermäßigungen, Rabatte und die Kaupiana-Jahreskarte haben an diesem Abend keine Gültigkeit. Karten gibt es ab sofort in begrenzter Anzahl im Vorverkauf an der Kasse des Zoo Vivarium und an der Abendkasse am Veranstaltungstag. Der Zoo Vivarium empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Mit K-Bus ab Luisenplatz bis zur Haltestelle Botanischer Garten/Vivarium). Am 24. August hat der Zoo im Normalbetrieb von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, Kassenschluss ist um 16 Uhr.

Tierpark + Fossilium Bochum 12.07.2019
Tiergestützte Therapie: Das LWL-Universitätsklinikum Bochum und der Tierpark + Fossilium Bochum setzen auf tierische Helfer
Leidet ein Mensch an einer psychischen Erkrankung oder Störung sind Alltag und Sozialleben oftmals stark beeinträchtigt. Das zu diesem Spektrum gehörende Krankheitsbild „Borderline-Persönlichkeitsstörung“ (BPS) zeichnet sich vor allem durch die Instabilität der Identität, impulsive, teils hochriskante und/oder selbstschädigende Verhaltensweisen und starke Verlassensängste der Betroffenen aus. Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum, Tiertherapeutin Inge Hoster und der Tierpark + Fossilium Bochum erarbeiten nun einen gemeinsamen Therapieansatz für diese Patientengruppe, der sich speziell auf den Einsatz ausgewählter Tiere stützt. Der positive therapeutische Effekt von Tieren wurde wissenschaftlich bereits wiederholt nachgewiesen, weshalb dieser Ansatz in den verschiedensten medizinischen Bereichen zum Behandlungsspektrum gehört. Die Nachfrage nach geeigneten Tieren und einem passenden Umfeld ist bei behandelnden Ärzten und Therapeuten entsprechend hoch. Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts soll die Auswirkung des Therapieprogramms auf die aversive Spannung der BPS-Patienten anhand von fünf Teilnehmergruppen, die jeweils zwölf Mal im wöchentlichen Rhythmus den Tierpark besuchen, untersucht werden. Der Ablauf der einzelnen Therapieeinheiten wurde in enger Zusammenarbeit aller Akteure erarbeitet, wie die stellvertretende Leiterin der Zooschule Judith Becker erklärt: „Wir arbeiten mit ausgewählten Tieren, die bereits durch andere zoopädagogische Angebote an den Menschenkontakt gewöhnt sind und zudem ein sanftes und ruhiges Gemüt haben – dazu gehören sowohl Säugetiere, wie unsere Afrikanischen Zwergziegen, als auch Reptilien, wie Königspythons, oder verschiedene wirbellose Tiere. Gerade bei letzteren beiden geht es darum, Vorurteile abzubauen.“ „Die Aufhebung des Gedankens ‚die Schlange ist listig, glitschig oder gefährlich‘ dient in gewisser Weise als Metapher für komplexere Konflikte im Alltag und Sozialleben der Teilnehmenden. Sie erlernen hier im Kleinen, an festgefahrenen und verzerrten Weltbildern sowie ihrem destruktiven Selbstbild zu arbeiten“, ergänzt Tiertherapeutin Inge Hoster. Der Tierpark + Fossilium Bochum hat in den vergangenen Jahren bereits positive Erfahrungen mit ähnlichen therapeutischen Angeboten sammeln können, wie etwa durch das Programm „Zoomobil“, welches in Zusammenarbeit mit Pflegekräften von Tagespflegeeinrichtungen speziell für Demenzerkrankte entwickelt wurde und sich vor allem an Personen richtet, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und den Zoo nicht besuchen können. Zoodirektor Ralf Slabik: „Bei unserer Arbeit als gemeinnützige zoologische Einrichtung verfolgen wir das Ziel, so viele Menschen wie möglich für Natur und Tiere zu begeistern. Tiergestützte Therapie ist ein besonderes und sensibles Thema, dem wir uns zukünftig verstärkt widmen möchten. Wir freuen uns, dass wir dafür das LWL-Universitätsklinikum als starken und kompetenten Partner an unserer Seite haben, mit dem wir diesen neuen interdisziplinären Zweig ausbauen können.“ Ralf Slabik sieht die Chancen der tiergestützten Therapie im Tierpark nicht nur in der unmittelbaren Nachbarschaft beider Einrichtungen zueinander: „Unsere enge Zusammenarbeit verbindet die beiden wichtigsten Kernelemente dieses Behandlungsansatzes miteinander – Medizin und Zoologie.“ Alle beteiligten Akteure bringen ihre jeweilige Expertise mit ein und arbeiten stets unter der Berücksichtigung des Mensch- und Tierwohls sowie der Einhaltung hygienischer, veterinärmedizinischer und rechtlicher Standards. Das Kooperationsprojekt wird im Rahmen einer Promotionsarbeit wissenschaftlich begleitet. Zur genauen Untersuchung der Therapiewirkung wird u.a. das Stresshormon Cortisol bei den Patienten zu Beginn und zum Abschluss des Therapiezeitraums gemessen. Ergänzend wird eine Befragung zur inneren Anspannung vor und nach jeder Therapieeinheit durchgeführt. Die Ergebnisse werden schließlich mit Gruppen aus dem Bereich Bewegungstherapie verglichen. „Schon erste Zwischenauswertungen konnten signifikante Verbesserungen der Spannungszustände bei den Teilnehmenden nachweisen. Dies lässt hoffen, dass wir mit diesem Therapiemodell im Laufe des Projekts weitere Behandlungserfolge erzielen können“, berichtet Prof. Dr. Martin Brüne von der LWL-Universitätsklinik Bochum. Der kaufmännische Direktor des LWL-Universitätsklinikums Bochum, Heinz Augustin ergänzt: „Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts ist für uns als Universitätsklinikum von großer Bedeutung, um neue Erkenntnisse für die Behandlung psychischer Störungen gewinnen zu können, da die universitäre Lehre und Forschung ebenso zu unseren Aufgaben gehören wie die Betreuung von Menschen mit seelischen Problemen.“

Zoo Duisburg 12.07.2019
Nachwuchs bei den Seelöwen im Zoo Duisburg – Gleich drei Jungtiere wurden in den vergangenen Tagen geboren
Große Freude im Duisburger Zoo. Gleich drei kleine Seelöwen wurden in den vergangenen Tagen geboren. Die erste Zeit nach der Geburt verbrachten die Weibchen Sunny, Gina und Mandy mit ihrem Nachwuchs noch hinter den Kulissen. Nun erkunden die Jungtiere gemeinsam mit ihren Müttern Stück für Stück den Außenbereich. Die ersten Schwimmversuche haben die drei kleinen Seelöwen bereits erfolgreich gemeistert. In einem Becken im hinteren Bereich der Robben-Anlage machte der Nachwuchs unter den wachsamen Augen der Mütter die ersten Schwimmerfahrungen. „Sunny, Gina und Mandy ziehen die Kleinen mit viel Routine auf. Für die Drei ist es nicht der erste Nachwuchs, sie wissen genau was zu tun ist“, weiß Revierleiter Maik Elbers. Zwei der Mini-Robben durften am Donnerstag bereits auf die Außenanlage. Sunny hält sich mit ihrem Jungtier noch hinter den Kulissen, bis sich die Mutter-Kind-Bindung gefestigt hat. Im großen Außenbecken wartete neben den zwei Teenie-Seelöwen Lucy und Ally auch das Familienoberhaupt Atze auf zwei der drei Neulinge. „Atze ist ein sehr ausgeglichener Seelöwenbulle und hat bei den Damen nicht viel zu melden“, lacht Maik Elbers. „Seine Weibchen zeigen ihm sehr deutlich, wie nah er sich den Jungtieren nähern darf“, weiß der Tierpfleger. Die Geschlechter der neuen Zoobewohner kennt der Zoo auch. „Es sind zwei kleine Männchen und ein kleines Weibchen“, weiß Kuratorin und Zootierärztin Dr. Kerstin Ternes. Kalifornische Seelöwen gelten als sehr intelligente Tiere. Bei den täglichen kommentierten Fütterungen um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr zeigen die Meeresbewohner den Besuchern ihr Können.

Alpenzoo Innsbruck 12.07.2019
Nachwuchs beim kleinsten Säugetier der Welt im Alpenzoo
Die Etruskerspitzmäuse fühlen sich sichtlich wohl im Alpenzoo. Obwohl die kleinsten Säugetiere der Welt erst zu Ostern in den Alpenzoo eingezogen sind, züchten sie schon fleißig. Zoodirektor Dr. André Stadler freu sich: „Meist sieht man die Jungtiere erst, wenn sie schon groß genug sind, um mit den Eltern durch die Gänge zu flitzen. Unsere Tierpfleger haben nun beim Reinigen ein Neugeborenes entdeckt. Es ist etwa halb so groß wie ein Streichholz.“ Erwachsene Tiere werden ca. 2,5 g schwer und haben eine Kopfrumpflänge von etwa 3-5 cm. Zu finden sind die Etruskerspitzmäuse in dem von proHolz errichteten Holzpavillon, gegenüber der Wisent-Anlage. Die Etruskerspitzmaus hat einen hohen Energieverbrauch, und ist deshalb tag- und nachtaktiv. Ruheperioden dauern selten länger als 30 Minuten. Das Herz schlägt bis zu 1500 mal pro Minute und die Maus atmet in dieser Zeit 900 mal. Die Tiere sind ständig in Bewegung und auf der Suche nach Nahrung (Ameisen, Grillen und andere Insekten), und wühlen dazu mit der langen Schnauze im Erdreich oder unter Blättern. Dabei verlassen sie sich vorwiegend auf ihren Geruchssinn, denn sie sehen sehr schlecht.

Zoo Landau 11.07.2019
2.000 Euro für die Umweltbildung: OB Hirsch unterstützt Zooschule Landau
Für ihre wichtige Umweltbildungsarbeit überreichte Oberbürgermeister Thomas Hirsch im Zoo Landau der Leiterin der Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein, jetzt einen Scheck der Sparkassenstiftung Südliche Weinstraße in Höhe von 2.000 Euro. Der Stadtchef würdigte das breite Bildungsprogramm der Zooschule. „Ich freue mich sehr, mit der Spende diese einzigartige Bildungseinrichtung unterstützen zu können“, sagte Hirsch. Dr. Hollstein berichtete ihm von neuen Projekten und Entwicklungen. „Nach wie vor ist die Zooschule auf Spenden und Sponsoren angewiesen“, betonte die Leiterin der Zooschule. „Vor allem suchen wir dringend Mitglieder für unseren Förderverein.“ Gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Jens Ove Heckel entwickelten Hirsch und Hollstein bei ihrem Vor-Ort-Termin im Zoo auch erste Ideen für eine zukünftige Zoo-Kita.

Zoo Hoyerswerda 11.07.2019
Festschrift zum 60. Geburtstag des Zoo Hoyerswerdas erschienen
Hoyerswerda, den 11. Juli 2019. Anlässlich des 60. Geburtstages des Zoo Hoyerswerda wird eine Festschrift herausgegeben. Seit dieser Woche kann sie im Zooshop, dem Museumsshop im Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda, in der Touristinformation und beim Buch- & Musikhaus Sygusch käuflich erworben werden. Die 60-seitige Festschrift bietet einen Blick hinter die Zoo-Kulissen und blickt zurück auf die spannende Entstehungszeit. Von Aufbauhelfer und Freiluftatelier über Artenschutz und Zooschule bietet die Broschüre interessante Geschichten und wissenswerte Fakten aus 60 Jahren Zoo-Geschichte. Mitarbeiter berichten über ihren Arbeitsalltag, erzählen Kuriositäten und verraten ihre Lieblingstiergeschichten. Tierischen Stars, wie die Bärenbrüder Björn und Bengt oder Emu-Dame-Hilde, stellen sich ebenso vor wie die tatkräftigen Unterstützer des Zoos.

Zoo Magdeburg 11.07.2019
Trauer im Zoo Magdeburg: Kleiner Giraffenbulle gestorben
Der kleine Giraffenbulle, der am 1. Juni 2019 am Rande eines Konzertes geboren wurde, ist heute Mittag verstorben. Trotz intensiv-tiermedizinischer Behandlung durch die Tierärzte Dr. Niels Mensing und Dr. Fabienne Hörmann ließ sich der Kreislaufzusammenbruch des Giraffen-Jungtieres kurz vor der mittäglichen Flaschenfütterung nicht verhindern. Der kleine Giraffenbulle litt an einer polyarthritischen Gelenksentzündung. Das erklärt den – auch von Besuchern bemerkten – steifen Gang des Jungtieres. Die Ursache dieser Gelenkentzündung ist ein seltenes Bakterium der Acetobacter-Gattung, welches darüber hinaus als multiresistenter Keim gilt. Der Einsatz des entsprechenden Antibiotikums konnte eine leichte Besserung erzielen, jedoch lief das Jungtier immer noch nicht „flüssig“. In der Tierärztlichen Hochschule Hannover werden nun genauere Untersuchungen erfolgen, um Klarheit über die multifaktorielle Erkrankung zu bekommen. Der Zoo dankt allen, die den Giraffenbullen seit seiner Geburt begleitet haben (unermüdlich im Einsatz gewesene Tierpfleger, Kuratoren und Tierärzte sowie Tierfreunde aus aller Welt, die beim Livestream/Chat dabei waren)

Opel-Zoo 11.07.2019
Erstmals Geparden-Nachwuchs – Sechs Jungtiere im Opel-Zoo
Die Geparde im Opel-Zoo haben Nachwuchs! Die sechs Jungtiere wurden bereits im Juni geboren, nun haben die Zoobesucher über einen Monitor Einblick in den Stall, um Gepardenkatze „Jamari“ mit ihrem ersten Wurf zu beobachten. Es ist der erste Nachwuchs der gefährdeten Raubkatzen in der Geschichte des Kronberger Freigeheges. Umso größer ist die Freude darüber, dass alle sechs Welpen wohlauf sind: „Eine Erstgeburt ist immer auch mit Unsicherheiten verbunden, daher freuen wir uns besonders, dass der Opel-Zoo nun gleich mit dem ersten Nachwuchs bei den Geparden einen weiteren Beitrag zur Erhaltung dieser Art leisten kann.“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Wie 25 andere Arten im Opel-Zoo sind auch die Geparde Teil eines komplexen Zuchtprogramms, das die Zucht gesunder Nachkommen regelt. Nachdem eine Verpaarung mit dem hiesigen Kater nicht zustande gekommen war -auch bei Katzen muss „die Chemie stimmen“- , ging „Jamari“ letztlich in den Zoo Münster auf „Hochzeitsreise“, von der sie im Frühjahr tragend nach Kronberg zurückgekehrt war. Geparde sind die schnellsten Sprinter unter den Raubkatzen. Ihr gesamter Körperbau ist auf die schnelle Jagd in den offenen Steppen Afrikas ausgelegt, wobei sie kurzzeitig bis zu 120 km/h erreichen können. Dies ermöglichen lange Beine, eine besonders biegsame Wirbelsäule und nicht einziehbare Krallen, die wie Spikes an Laufschuhen wirken. Der Nachteil ihres schlanken Körperbaus ist die fehlende Stärke: oft werden die Beutetiere den Geparden im Freiland von anderen Raubtieren wie Löwen oder Hyänen abgenommen. Die sechs Jungtiere im Opel-Zoo sind indes noch damit beschäftigt, im Stall das Laufen zu lernen. Sobald sie sicher genug „auf den Beinen“ sind, werden sie auch erste kleine Ausflüge auf die Außenanlage der Geparde machen und dort für die Zoobesucher zu sehen sein.

Zoo Berlin 11.07.2019
Kulleraugen zum Verlieben – Doppelter Seehund-Nachwuchs im Zoo Berlin
Seehund-Babys sind sie zwar noch deutlich kleiner als ihre Eltern, aber eines können sie schon mindestens genauso gut: Mit ihren großen Kulleraugen Herzen zu schmelzen bringen! Im Zoo Berlin sind in den letzten Tagen gleich zwei junge Seehunde zur Welt gekommen.
An Land unbeholfen-robbend, im Wasser dynamisch-elegant – die Seehunde gehören wahrlich zu den Besucherlieblingen im Zoo Berlin. Und die Begeisterung dürfte seit dieser Woche umso größer sein. So wurden am 8. und am 10. Juli 2019 zwei der liebenswürdigen Meeressäuger geboren, die von nun an die Berliner Seehund-Gruppe verstärken. Am vergangenen Montag brachte Seehündin Shiva (24) nach einer Tragzeit von rund elf Monaten das erste der beiden Jungtiere zur Welt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch folgte dann der Nachwuchs von Molly (14). Das Geschlecht der beiden Neuzugänge ist bisher noch unbekannt. Kleine Seehunde müssen möglichst schnell selbstständig werden, da sie an Land leichte Beute sind. Daher werden sie bereits mit dem glatten Fell erwachsener Tiere geboren und können schon von Geburt an schwimmen. „Die Muttermilch von Seehunden ist so nährreich, dass die Jungtiere in Windeseile wachsen und schon nach zwei Monaten nicht mehr gesäugt werden müssen“, erklärt Tierarzt und Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Seehunde kommen auf der gesamten Nordhalbkugel an den Küsten des Atlantiks und Pazifiks vor und sind auch in der Nord- und Ostsee zuhause. Zwar haben sich die drastisch gesunkenen Bestände Dank Jagdverbot weltweit wieder gut erholt, doch gilt der Seehund in Deutschland noch immer als gefährdete Art. Neben den beiden Müttern und ihrem Nachwuchs leben derzeit Vater Leopold (23) sowie die Seehunde Lara (20), Yohanna (3) und Gregor (2) im Zoo Berlin.

Tiergarten Schönbrunn 11.07.2019
Robbennachwuchs im Tiergarten Schönbrunn
Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Mähnenrobben. Bereits am 29. Juni ist ein Jungtier zur Welt gekommen. Ab sofort ist es auch für die Besucherinnen und Besucher zu sehen. „Bis jetzt befanden sich Mutter und Jungtier im Backstage-Bereich der Robbenanlage, um die erste Zeit in Ruhe genießen zu können. Das Weibchen Nina ist 2014 aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn zu uns übersiedelt und kümmert sich fürsorglich um ihr Jungtier“, erklärt Harald Schwammer, zoologischer Leiter im Tiergarten. Nina und ihr Nachwuchs bewohnen den eigens dafür eingerichteten Mutter-Jungtier-Bereich der Robbenanlage. In ein paar Tagen wird das Kleine an Land und im Wasser geschickt genug sein, um gemeinsam mit seiner Mutter zur restlichen Gruppe zu stoßen. Mähnenrobben sind an den Küsten Südamerikas heimisch. Die Männchen halten sich einen Harem. In Schönbrunn ist Comandante der Chef und damit auch der Vater des Jungtieres. Das Kleine ist übrigens auch ein Männchen. Die Pflegerinnen und Pfleger grübeln schon eifrig über einen passenden Namen. Schwammer: „Erwachsene Mähnenrobben ernähren sich von Fisch. Beim Jungtier steht aber noch länger kein Fisch auf dem Speiseplan. Es wird die ersten sechs bis acht Monate gesäugt.“ Derzeit wiegt das Robben-Baby rund 12 Kilogramm. Bis es an seinen imposanten Vater gewichtsmäßig herankommen wird, muss es noch ordentlich zulegen. Comandante bringt derzeit stolze 440 Kilogramm auf die Waage. Kein Wunder, er frisst etwa fünf Kilogramm Fisch pro Tag.

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